Z1 Gruppe GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Z1 Gruppe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Z1 Gruppe GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Z1 Gruppe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 19. April 2024 EY
GmbH & Co. KG
Barnstedt, Wirtschaftsprüfer Fröhlich, Wirtschaftsprüferin Konzernbilanz zum 31.12.2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für 2022
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I Allgemeine Angaben Die Z1 Gruppe GmbH mit Sitz in München stellt einen Konzernabschluss gemäß § 290 Abs. 1 HGB i. V. m. § 291 HGB zum 31. Dezember 2022 auf. Die Gesellschaft ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München unter der HRB 246339. Die Z1 Gruppe GmbH und ihre Tochterunternehmen (im Folgenden: "zahneins-Gruppe") sind im medizinischen Bereich tätig. Mit der Deister-Süntel-Klinik GmbH mit Sitz in Bad Münder als zugelassenes Plankrankenhaus (§ 108 NR. 2 SGB V) hat die zahneins-Gruppe einen führenden Praxisverbund im zahnmedizinischen Bereich aufgebaut. Der Konzernabschluss der zahneins-Gruppe ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Die Z1 Gruppe GmbH weist als Mutterunternehmen zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen GmbH auf. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die Vorschriften für Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sowie die speziellen Vorschriften zur Erstellung eines Konzernabschlusses beachtet worden. Die Gliederung der Konzern-Bilanz erfolgt gemäß § 266 Abs. 2 HGB. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Aufgrund der "Buy- and-Build"-Wachstumsstrategie im Dentalbereich der zahneins-Gruppe ist eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahren im Zeitablauf nur eingeschränkt gegeben. Soweit nach den gesetzlichen Vorschriften Zusatzangaben zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlich sind, sind diese im Anhang aufgeführt. Alle Angaben, soweit nicht anders vermerkt, erfolgen in tausend Euro (TEUR). Alle Beträge sind jeweils für sich kaufmännisch gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen Abweichungen führen. II Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis umfasst neben dem Mutterunternehmen 81 inländische unmittelbare und mittelbare Tochterunternehmen, die zum 31. Dezember 2022 vollkonsolidiert werden. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen werden einheitlich auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. Der Anteilsbesitz der Z1 Gruppe GmbH stellt sich nach § 313 HGB wie folgt dar:
1) Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB
Im Geschäftsjahr 2022 wurde der Konsolidierungskreis um 28 Gesellschaften erweitert. Daneben wurden 3 Gesellschaften erworben, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Die Gesellschaften, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie von untergeordneter Bedeutung sind. Bei den einbezogenen Gesellschaften handelt es sich um 6 Neugründungen und 22 Anteilserwerbe. Die neu gegründeten Gesellschaften dienen als Trägergesellschaften medizinischer Versorgungszentren für den Erwerb weiterer Zahnarztpraxen und waren im Geschäftsjahr 2022 nicht operativ tätig. Aus Anpassung von Earn-Out Verbindlichkeiten für Unternehmenserwerbe aus Vorjahren sind zudem im Geschäftsjahr 2022 weitere Geschäfts- oder Firmenwerte entstanden. Durch Veränderungen des Konsolidierungskreises bzw. der Aufnahme der operativen Tätigkeit vormaliger Vorratsgesellschaften ergaben sich folgende wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss zum 31.12.2022 im Vergleich zum Vorjahr:
III Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmenserwerbe gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten von Tochterunternehmen mit dem zum Erwerbszeitpunkt vorhandenen Eigenkapital dieser Gesellschaften. Dabei werden stille Reserven und Lasten bei den Tochterunternehmen aufgedeckt. Ein verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert beginnt mit dem Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Ein sich ergebender negativer Unterschiedsbetrag wird als passivischer Unterschiedsbetrag in der Bilanz ausgewiesen. In den folgenden Geschäftsjahren wird der passivische Unterschiedsbetrag in dem Ausmaß, in dem er auf erwarteten künftigen Aufwendungen oder Verlusten beruht, bei Anfall dieser Aufwendungen oder Verluste ergebniswirksam aufgelöst. Ist der passivische Unterschiedsbetrag dagegen nicht durch erwartete künftige Aufwendungen oder Verluste begründet, wird er sofort ergebniswirksam aufgelöst, soweit er die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen nicht-monetären Vermögenswerte übersteigt. Der darüber hinausgehende passivische Unterschiedsbetrag wird planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögenswerte ergebniswirksam erfasst. Ergibt sich aus der Veränderung der Beteiligungsquote an einem in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ein Unterschiedsbetrag, so wird dieser im Sinne der Einheitstheorie (Darstellung als Kapitalvorgang) erfolgsneutral mit dem Konzerneigenkapital verrechnet. Ausleihungen und andere Forderungen sowie Verbindlichkeiten und Rückstellungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden gemäß § 303 HGB im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gegeneinander aufgerechnet. Gemäß § 304 HGB werden Zwischenergebnisse bei Gegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens, die aus Lieferungen und Leistungen zwischen den Konzerngesellschaften stammen, eliminiert. Aufwendungen und Erträge, die sich aus Geschäftsbeziehungen im Konzern ergeben, werden im Einklang mit den Regelungen des § 305 HGB gegenseitig verrechnet. Das Gleiche gilt für Gewinnausschüttungen innerhalb des Konzernverbunds. Entsprechend §§ 274 und 306 HGB werden Steuerabgrenzungen für Wertunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz nach dem bilanzorientierten Konzept vorgenommen, soweit sich die Abweichungen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleichen. IV Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurde aufgrund des Tätigkeitsbereichs des Konzerns zum besseren Verständnis um folgende Positionen erweitert:
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert fortgeführt, soweit nicht anders dargestellt. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. (1) Immaterielle Vermögensgegenstände Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurde das Aktivierungswahlrecht nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB ausgeübt. Die Aktivierung erfolgt dabei zu Herstellungskosten vermindert um pro rata temporis vorgenommenen, planmäßigen, linearen Abschreibungen von 3-10 Jahren. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und werden planmäßig linear pro rata temporis über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3-10 Jahren abgeschrieben. Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden über eine Nutzungsdauer von 5-10 Jahren linear abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer für die Geschäfts- oder Firmenwerte aus Praxiserwerben richtet sich nach Größe, Standort und Nachhaltigkeit des Patientenstamms der erworbenen Praxis. Für den Geschäfts- oder Firmenwert unterbleibt eine Wertaufholung gemäß § 253 Abs. 5 S. 2 HGB. (2) Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige (3 - 25 Jahre) und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Grundstücke sind von planmäßigen Abschreibungen ausgenommen. Bei den Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden gemäß § 253 Abs. 3 S. 5 HGB bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag vorgenommen. Bei Wegfall des Abschreibungsgrundes erfolgt gemäß § 253 Abs. 5 S. 1 HGB eine Wertaufholung bis zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten. Geringwertige Wirtschaftsgüter sind für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung. (3) Finanzanlagevermögen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Eine Aufstellung des Anteilbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB ist Bestandteil des Anhangs. (4) Vorräte Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag angesetzt. Niedrigere Marktpreise bzw. niedrigere beizulegende Werte werden durch Abschreibungen berücksichtigt. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. (6) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. (7) Rechnungsabgrenzungsposten In den aktivischen Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Passivische Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. (8) Gezeichnetes Kapital Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. (9) Sonderposten Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens (aus Fördermitteln nach dem KHG) entsprechen den Restbuchwerten der hiermit angeschafften Anlagegegenstände. (10) Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Verbindlichkeiten sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Preis- und Kostensteigerungen werden in die Ermittlung des Erfüllungsbetrages einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Hierbei wird der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und bekanntgegebene Abzinsungssatz verwendet. (11) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. (12) Latente Steuern Latente Steuern werden auf sich in Folgejahren wieder ausgleichende Differenzen in den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich daraus zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen ergeben. Dabei werden auch die quasipermanenten Differenzen berücksichtigt. Aktive latente Steuern auf Verlust- und Zinsvorträge werden insoweit angesetzt, wie mit einer Nutzung innerhalb der nächsten 5 Jahre gerechnet wird. Aktive und passive latente Steuern werden miteinander saldiert. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Latente Steuern aus Konsolidierungs- oder Bewertungseffekten für Konzernzwecke werden gemäß § 306 HGB berücksichtigt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem Steuersatz, der zum Zeitpunkt der voraussichtlichen Umkehrung der Differenzen anzuwenden ist. Dabei handelt es sich um den kombinierten Steuersatz aus Körperschaftsteuer in Höhe von 15,00 %, Solidaritätszuschlag auf die Körperschaftsteuer in Höhe von 5,50 % sowie Gewerbesteuer in Höhe von 16,45 % von insgesamt 32,28 % Gemäß § 306 Satz 6 HGB werden die Posten nach § 274 HGB und § 306 HGB zusammengefasst. V Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung (1) Erläuterungen zur Bilanz (1.1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Im Geschäftsjahr 2022 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Die Nutzungsdauer für den Geschäfts- oder Firmenwert beträgt je nach Größe, Standort und Nachhaltigkeit des Patientenstamms 5-10 Jahre und wird linear abgeschrieben. Die Zugänge beim Geschäfts- oder Firmenwert basieren auf den Erwerben von weiteren Zahnarztpraxen auf Ebene der Einzelgesellschaften in Höhe von TEUR 51.665 (Vorjahr: TEUR 25.155) sowie aus Unterschiedsbeträgen aus der Kapitalkonsolidierung TEUR 117.824 (Vorjahr: TEUR 8.422) und hier im Wesentlichen auf dem Zusammenschluss mit dem KonfiDents-Verbund. (1.2) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht Die Restlaufzeiten sämtlicher Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht betragen bis zu einem Jahr. (1.3) Sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 1.146 (Vorjahr: TEUR 156) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.099 (Vorjahr: TEUR 1.042). (1.4) Eigenkapital Die Zusammensetzung des Eigenkapitals ergibt sich aus dem Konzerneigenkapitalspiegel. Es bestehen weder gesetzliche noch satzungsmäßige Ausschüttungssperren. Mit Datum vom 17. Januar 2022 hat die Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmen mit Nachtrag vom 14. Februar 2022 die Erhöhung des Stammkapitals um EUR 43.515,00 beschlossen. Im Zuge dieser Kapitalerhöhung erfolgte die Ausgabe neuer Geschäftsanteile. Im Rahmen des Erwerbs der Konfidents Gruppe erfolgte eine Einlage in die Kapitalrücklage gemäß § 272 Absatz 2, Nr. 4 HGB. (1.5) Sonderposten In den Sonderposten werden die Anschaffungen subsumiert, welche mit Fördermitteln nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz ("KHG") angeschafft wurden. (1.6) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 8.201 (Vorjahr: TEUR 4.023), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 3.184 (Vorjahr: TEUR 2.026), sowie Rückstellungen für nachträgliche Kaufpreiszahlungen in Höhe von TEUR 1.677 (Vorjahr: TEUR 0). (1.7) Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sämtlicher Verbindlichkeiten sind wie folgt:
Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 341.200 (Vorjahr: TEUR 235.000) sind besichert durch die Verpfändung der Bankkonten, der Sicherungsabtretung von Forderungen und Geschäftsanteilsverpfändung der Deister-Süntel-Klinik GmbH selbst sowie einiger ihrer Tochtergesellschaften. Darüberhinaus sind in den sonstige Verbindlichkeiten Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 12.399 ggü. einem Gesellschafter enthalten. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022 erfolgten vereinbarungsgemäß die Zinszahlungen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Verhandlungen zwischen zahneins, Gesellschaftern und Banken aufgenommen, um die zukünftige Ausgestaltung des Kreditvertrags zwecks Liquiditätssicherung zu überarbeiten. Im Dezember 2023 wurde der Kreditvertrag in wesentlichen Punkten (Laufzeit, Zinsen, Tilgung, Covenants) angepasst. In dem geänderten Kreditvertrag wird u.a. geregelt, dass die Laufzeiten zwischen April 2027 und Juli 2027 endet. Darüber hinaus wurden die Zinsmodalitäten dahingehend überarbeitet, dass ein Großteil der Zinsen erst zum Ende der Vertragslaufzeit zurückgezahlt werden muss, wobei Tilgungen unter bestimmten Bedingungen erfolgen können bzw. müssen, um die vorhandenen finanziellen Mittel innerhalb des Konzerns direkter an die wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklungen des Konzerns zu koppeln. Des Weiteren sind in den sonstigen Verbindlichkeiten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.520 (Vorjahr: TEUR 1.516), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.191 (Vorjahr: TEUR 701) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 99) enthalten. (1.8) Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Zinsrisiken bei Verbindlichkeiten gegenüber den Investmentfonds wurden derivative Finanzinstrumente in Form von drei Caps mit einem Gesamtvolumen von TEUR 253.000 und Laufzeiten bis Anfang 2024 eingesetzt. Die Zeitwerte des Sicherungsinstrumentes zum 31.12.2022 wurden nach der Einfrierungsmethode bewertet. Das Sicherungsinstrument und die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin wurden jeweils zu einer Bewertungseinheit in Form von micro hedges zusammengefasst. Ihre jeweilige Effektivität wurde anhand der Critical Term Match Methode ermittelt. Damit wurde eine vollständige Wirksamkeit festgestellt. Infolgedessen waren zum Bilanzstichtag hierfür keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. (1.9) Latente Steuern In Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB in Verbindung mit §§ 298,300 Abs. 2 und § 306 HGB wurde auf die Aktivierung einer aktiven latenten Steuer verzichtet. Die zeitlichen Bilanzierungsunterschiede der zahneins-Gruppe entfallen auf unterschiedliche Bewertungsansätze im Anlagevermögen sowie auf steuerliche Verlustvorträge. (2) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (2.1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden ausschließlich in Deutschland erzielt und betreffen wie folgt die beiden Tätigkeitsbereiche:
(2.2) Sonstige betriebliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge bestehen im Wesentlichen aus Erstattungen aus der Arbeitsagentur und von Krankenkassen in Höhe von TEUR 4.395 (Vorjahr: TEUR 2.461). Des Weiteren sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.193 (Vorjahr: TEUR 288) enthalten, welche überwiegend aus der Auflösung von Rückstellungen bestehen. (2.3) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Berichtsjahr im Wesentlichen Aufwendungen aus Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 6.887 (Vorjahr: TEUR 3.942) sowie Miet- und Mietnebenkosten inklusive beweglicher Güter in Höhe von TEUR 10.078 (Vorjahr: TEUR 6.362). Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 3.502 (Vorjahr: TEUR 2.064), Marketingaufwendungen in Höhe von TEUR 3.876 (Vorjahr: TEUR 3.824), IT-Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.512 (Vorjahr: TEUR 1.586) sowie Factoringaufwendungen in Höhe von TEUR 2.389 (Vorjahr: TEUR 1.663). (2.4) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 1.561 auf neue Rechnung vorzutragen. VI Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung informiert über die Entwicklung der Zahlungsmittel der zahneins-Gruppe. In getrennter Darstellung werden der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, der Cashflow aus Investitionstätigkeit sowie der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Die Summe aus diesen Zahlungsströmen stimmt mit der Veränderung des Zahlungsmittelfonds überein. Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode ausgehend vom Periodenergebnis vor Fremdanteilen und außerordentlichen Posten abgeleitet. Die Kapitalflussrechnung der zahneins- Gruppe wird nach den Grundsätzen der Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 aufgestellt. Der Cashflow aus dem operativen Geschäft hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 413 auf TEUR 11.809 verbessert. Aus Investitionstätigkeiten flossen TEUR 129.715 ab. Dies ist im Wesentlichen auf Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen saldiert in Summe von TEUR 63.477 sowie auf Zugänge zum Konsolidierungskreis in Höhe von TEUR 66.845 zurückzuführen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit hat sich auf TEUR 78.626 erhöht und resultiert im Wesentlichen aus der zusätzlichen Aufnahme von Darlehensmittel. Der Finanzmittelfonds entspricht dem in der Bilanz ausgewiesenen Betrag aus Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks in Höhe von TEUR 19.820 (Vorjahr: TEUR 55.171). VII Sonstige Angaben (1) Anzahl der Mitarbeiter Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 2.291 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt. Davon waren 1.183 in Vollzeit und 1.108 in Teilzeit beschäftigt. Zudem beschäftigte die Gesellschaft im Berichtsjahr im Durchschnitt 252 Auszubildende. (2) Haftungsverhältnisse Aus einem Kreditvertrag mit der UniCredit Bank AG, Hannover hat die Deister-Süntel-Klinik GmbH dem Kreditgeber die Abtretung der Forderungen gegenüber gesetzlichen Kostenträgern als Sicherheiten gegeben. Darüber hinaus wurden von der zahneins Verwaltungs GmbH Garantien für Verpflichtungen von Kaufpreiszahlungen für weitere Praxiserwerbe durch Tochtergesellschaften gegenüber Dritten gegeben. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit als gering einzuschätzen. (3) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der zahneins-Gruppe in Höhe von TEUR 10.369 resultieren im Wesentlichen aus Verpflichtungen für Mietverträge für Grundstücke und Gebäude bis zum voraussichtlichen Ende der Mietzeit in Höhe von TEUR 8.227. Weitere finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Dienstleistungs- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 2.135. (4) Konzernzugehörigkeit Die Z1 Gruppe GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. (5) Geschäfte mit nahestehenden Personen Etwaige Geschäfte mit nahestehenden Personen sind im Berichtsjahr unter marktüblichen Bedingungen zu Stande gekommen. (6) Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Z1 Gruppe GmbH bestand im Geschäftsjahr 2022 aus
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung haben für das Geschäftsjahr 2022 € 1,1 Mio. betragen. (7) Abschlussprüferhonorar Die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist Abschlussprüfer der zahneins-Gruppe. Das von der EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar setzt sich getrennt nach Dienstleistungsarten wie folgt zusammen:
(8) Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag erfolgte eine Anpassung wesentlicher Finanzierungskomponenten, wie im Abschnitt "Verbindlichkeiten" dargestellt. Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
München, den 11. April 2024 Z1 Gruppe GmbH Heinz Jacqui Thomas Helmreich Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Konzerns zahneins-Gruppe Die zahneins-Gruppe ist eine von Ärzten und Zahnärzten gegründete mittelständische Unternehmensgruppe in Deutschland. Mit der Deister-Süntel-Klinik GmbH mit Sitz in Bad Münder als zugelassenes Plankrankenhaus hat die zahneins-Gruppe einen führenden Praxisverbund im zahnmedizinischen Bereich aufgebaut. Handelsrechtlich ist der Konzern mit der Z1 Gruppe GmbH als Muttergesellschaft am 4. Februar 2019 entstanden. Mit Erwerb der zahneins Verwaltungs GmbH, Hamburg als vormalige Muttergesellschaft des zahneins-Gruppe Konzerns am 9. Dezember 2019 hat der Konzern die operative Tätigkeit aufgenommen. Der Konzern besteht mittlerweile durch die 22 im Geschäftsjahr 2022 erworbenen Gesellschaften aus der Muttergesellschaft sowie insgesamt 81 vollkonsolidierten Tochtergesellschaften. Ziele und Strategien Die zahneins-Gruppe hat über die vergangenen Jahre einen deutschlandweiten Verbund von Partnerpraxen aufgebaut, innerhalb dessen zahneins die Partnerzahnärzte bei kaufmännischen, regulatorischen und administrativen Aufgaben unterstützt. Darüber hinaus wird der aktive Erfahrungsaustausch zwischen den Praxen innerhalb des Verbunds gefördert. Neben der Intensivierung der Betreuung der bestehenden Praxen ist eine deutliche Erweiterung des Angebots von gruppeninternen Dienstleistungen geplant. Daneben ist es geplant, dass die Gruppe durch Zukäufe weiterhin anorganisch wächst. Für den Aufbau des Praxisverbundes dient als Trägergesellschaft die Deister-Süntel-Klinik, die sich auf die medizinischen Bereiche Geriatrie, innere Medizin, Nephrologie sowie ambulante wohnortnahe Rehabilitation konzentriert. Unternehmenssteuerung Für die Steuerung der Leistung im Hinblick auf die Unternehmensziele der zahneins-Gruppe werden im operativen Bereich die Umsatzerlöse und der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) und seit 2022 auch Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert (EBITA) als betriebswirtschaftliche Kennzahlen genutzt. Das EBITDA beschreibt die operative Leistungsfähigkeit der Gruppe vor Investitionsaufwand und ist der bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator. Bei EBITA wird zusätzlich der Investitionsaufwand über die Abschreibungen berücksichtigt. Investitionsentscheidungen werden auf Basis eines detaillierten Abstimmungs- und Evaluierungsprozesses getroffen. Dabei werden die Gesamtstrategie sowie Renditeanforderungen und -potentiale berücksichtigt. Chancen und Risiken, die mit einem potenziellen Investitionsobjekt einhergehen, werden im Rahmen eines je nach Investitionsvolumen vorgegebenen Due-Diligence-Prozesses analysiert und bewertet. Neben der Überprüfung von Finanzkennzahlen und der Würdigung steuerlicher Sachverhalte umfasst dies auch die Analyse rechtlicher und regulatorischer Rahmenbedingungen, die Qualität der vorhandenen medizinischen Ausstattung und Patientenversorgung, Know-how des Personals und die Einhaltung von Gesetzen und Verordnungen. Entscheidungen werden immer ausgehend von Investitionsanträgen je nach Investitionsvolumen durch die Geschäftsführung oder das Investmentkomitee getroffen. Für das Krankenhaus ist als bedeutsamster nicht finanzieller Leistungsindikator die Höhe der Bewertungsrelation (BWR) relevant. Die Bewertungsrelation ist eine Kennzahl zur Abrechnung medizinischer Leistungen in Krankenhäusern. Für die Gruppen von Patientenfällen (Diagnosis Related Groups, "DRG") erhält man in Kombination mit dem Case-Mix-Index (Index für die durchschnittliche Schwere der Patientenfälle) die Bewertungsrelation. Bei Multiplikation der Bewertungsrelation mit dem sogenannten Basisfallwert, erhält man den Betrag, welchen eine Krankenkasse an ein Krankenhaus für einen solchen Behandlungsfall zahlt. Diese Kennzahlen werden monatlich im Rahmen des Berichtswesens auf Konzernebene aggregiert, aufbereitet und durch die Geschäftsführung überwacht. Dabei werden Planungs- und Kontrollprozesse zur Ermittlung dieser Kennzahlen genutzt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Bundesrepublik Deutschland ist im Jahr 2022 trotz andauernder, wenn auch im Jahresverlauf nachlassender Covid-19-Pandemie, Ukraine-Krise und Inflation um 1,9 % gewachsen. 1 Dabei war die Entwicklung in den Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich, insbesondere der Dienstleistungssektor konnte von dem Wegfall von Corona-Maßnahmen und damit verbundenen Nachholeffekten profitieren. Der Krieg in der Ukraine führte zu stark ansteigenden Energie- und Rohstoffpreisen und die steigende Inflation schwächte die Kaufkraft der Haushalte und belastete das Verbrauchervertrauen. Die globalen Notenbanken reagierten mit einer Straffung der Geldpolitik, was sich in höheren Zinssätzen widerspiegelte. Insgesamt führte dies zu erheblichen Beeinträchtigungen der Wirtschaftstätigkeit, was sich auch auf das BIP in Q4 2022 auswirkte, welches um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal sank. 2 Insgesamt haben sich die sehr hohe Inflation, die geldpolitische Straffung sowie Beeinträchtigungen in Bezug auf Lieferketten und Verfügbarkeit von Rohstoffen negativ auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ausgewirkt. Die Gesundheitswirtschaft ist weiterhin eine Wachstumsbranche auf Expansionskurs. Mit einem Wachstum von jährlich 3,8 % (Vorjahr: 3,3 %) wuchs der Sektor in den letzten zehn Jahren deutlich stärker als das Bruttoinlandsprodukt. 3 Dentalmarkt Der deutsche Dentalmarkt steht dem Jahr 2018 vor enormen strukturellen Veränderungen. In den kommenden Jahren werden, unserer Einschätzung nach, eine Vielzahl an Zahnarztpraxen einen Nachfolger suchen. Erst durch die Novelle des CKV-Versorgungsstärkungsgesetzes bietet sich seit 2015 die Möglichkeit, mit MVZ-Strukturen Zahnarztpraxen zu überregionalen Zahnarztverbänden zusammenzuführen. Der deutsche Dentalmarkt zeichnet sich dadurch aus, dass bisher erst wenig Konsolidierung stattgefunden hat. Insgesamt sind die Anteile der Praxisverbände im Dentalmarkt in den meisten europäischen Ländern relativ gering. 4 Laut Daten der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) sind die Ausgaben für zahnärztliche Behandlungen in den letzten 5 Jahren kontinuierlich gestiegen. 5 Die Zahl der niedergelassenen Zahnärzte ist im Berichtsjahr von 47.697 auf 46.700 gesunken. 6
1 Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung vom
13. Januar 2023
Nach den statistischen Informationen der kassenärztlichen Bundesvereinigung liegt die Anzahl der MVZ-Zulassungen zum 31.12.2022 bei 4.574. Zum 31.12.2021 waren 4.179 MVZ's zugelassen. Das bedeutet einen Zuwachs von 395 MVZ bzw. 9,5 7. Krankenhausmarkt Durch die anhaltenden Belastungen und der damit einhergehenden Leistungsrückgange durch die Coronakrise und dem Kriegsausbruch in der Ukraine hat sich die wirtschaftliche Situation in den Krankenhäusern weiter deutlich verschärft. Laut der niedersächsischen Krankenhausgesellschaft zeigen die Ergebnisse für das Jahr 2022, dass 4/5 der Kliniken in Niedersachsen in ihrer Existenz bedroht sind. Für das Jahr 2023 rechnet kein niedersächsisches Krankenhaus mehr mit einer positiven Entwicklung. 8 Die hohe Inflation, die stark gestiegenen Energiepreise und der weiterhin schwierige Arbeitsmarkt im Bereich klinisches Fachpersonal haben zu dieser Entwicklung maßgebend beigetragen. Außerdem belastet der Preisdeckel bei den Krankenhausvergütungen, der trotz der zuvor genannten Entwicklungen weiterhin gilt. Für 2024 erwarten weiterhin 3/4 der Krankenhäuser eine weiterhin schlechtere Entwicklung als in den vergangenen Jahren. 9 Hinzu kommt eine große Unsicherheit bzgl. der von der Politik angedachten Gesundheitsreform, dass hieraus tatsächlich langfristige Vorteile entstehen. Themen dieser Gesundheitsreform sind die Ambulantisierung, Digitalisierung und Überprüfung der Medizinischen Notwendigkeit der Krankenhäuser in ihren jeweiligen Regionen. Mit dem Patientendaten- Schutz-Gesetz (PDSG) wurden zudem Voraussetzungen geschaffen, um künftig digitale Angebote im Gesundheitsbereich zu nutzen. Das Gesetz sieht vor, dass ab dem Jahr 2022 auf Wunsch der Versicherten neben medizinischen Informationen wie Befunden und Diagnosen zusätzliche Daten im Rahmen der Telematikinfrastruktur in der elektronischen Patientenakte digital dokumentiert werden können. Diese stehen dann sowohl Ärztinnen und Ärzten der Regelversorgung und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie weiteren Leistungserbringern - nach Einwilligung der Patienten - zur Verfügung. 10 Neben der Digitalisierung gewinnt auch das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung und wird in den nächsten Jahren eine große Herausforderung für die Krankenhauslandschaft mit sich bringen. 11 2.2. Geschäftsverlauf Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2022 ist deutlich geprägt durch externes Wachstum und der dadurch bedingten Integration der Partnerpraxen in die zahneins-Gruppe. Ein Vergleich des aktuellen Geschäftsjahres mit dem Vorjahr ist aufgrund des Wachstums durch Akquisitionen nur sehr eingeschränkt möglich.
7 Kassenärztliche Bundesvereinigung,
Medizinische Versorgungszentren Aktuell, Statistische
Informationen Stichtag 31.12.2022
Das Jahresergebnis (Konzernjahresfehlbetrag) belief sich im Geschäftsjahr 2022 für die gesamte Gruppe auf TEUR -97.625 (Vorjahr: TEUR -63.405) und ist von hohen Einmaleffekten sowie Abschreibungen auf die durch die Erwerbe entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte geprägt. Die Einmaleffekte sind primär auf das im Vergleich zum Vorjahr wesentliche anorganische Wachstum der Gruppe und damit verbundenen Kosten und Erträge zurückzuführen. Bei den Kosten sind insbesondere die Zinsaufwendungen, die aus der für die Erwerbe der Zahnarztpraxen benötigten Finanzierung resultieren, als ergebnisbeeinflussend zu nennen. Insgesamt schätzt das Management der zahneins-Gruppe die rein operative Lage des Konzerns als zufriedenstellend ein, da das EBITDA weiterhin deutlich positiv ist. Folgende Faktoren hatten wesentlichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf im Jahr 2022: (a) Ukraine Krise, Inflation und Covid-19-Pandemie Das Geschäftsjahr 2022 war deutlich geprägt von den externen Entwicklungen Ukraine-Krise, Inflation und der Covid-19-Pandemie. Die Ukraine-Krise und Inflation hatten einen deutlichen Einfluss auf das Verbraucherverhalten und damit insbesondere auf den Bereich der Leistungen, die nicht durch gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) abgedeckt sind. Neben dem Einfluss auf das Verbraucherverhalten hatte die Inflation einen deutlich spürbaren Einfluss auf die Kostenstruktur der Gruppe, insbesondere auf die Personalkosten. Die Kostensteigerungen können bedingt durch die gesetzlich vorgegebenen Abrechnungssätze im GKV-Bereich nicht bzw. erst nach Erhöhung der Abrechnungssätze durch die Krankenkassen weitergegeben werden. Auch im Bereich der privaten Abrechnung ist die Weitergabe von Kostensteigerungen nur sehr eingeschränkt möglich. Die rückläufige Covid-19-Pandemie und die teilweise damit im Zusammenhang stehenden Krankheitswellen führten im Vergleich zu den Vorjahren zu einer leicht verbesserten Situation bezüglich Personalausfällen in den Praxen und Terminabsagen von Patienten. Insgesamt wirkten sich Verbraucherverhalten, Inflation und Covid-19-Pandemie negativ auf den Geschäftsverlauf in 2022 aus. (b) Integration neuer Praxen und Aufbau einer Regionalorganisation Die zahneins-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2022 19 Praxen der KonfiDents-Gruppe übernommen. Neben dem Zusammenschluss mit KonfiDents wurden weitere 12 Praxen erworben. Aufgrund des Wachstums der Gruppe wurde im Geschäftsjahr 2022 beschlossen, das Betreuungskonzept an die Größe der Gruppe anzupassen und die Praxen in die drei Regionen Nord, Mitte und Süd aufzuteilen mit dem Ziel, eine intensivere Betreuung zu erreichen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die drei Regionen auf die zwei Regionen Nord und Süd zusammengelegt. Aufgrund der in bestimmten Regionen vorherrschenden räumlichen Cluster beabsichtigt die zahneins-Gruppe, die Zusammenarbeit zwischen den Praxen zu intensivieren, um einerseits durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch voneinander zu profitieren und andererseits Synergien (bspw. durch Nutzung gemeinsamer Ressourcen) zu realisieren. (c) Entwicklung der Deister-Süntel-Klinik GmbH Die Deister-Süntel-Klinik übernimmt als internistisches Fachkrankenhaus die medizinische Versorgung im Landkreis Hameln-Pyrmont und Umgebung. Neben der Fachabteilung für Innere Medizin mit angeschlossener Intensivstation hat das Krankenhaus als zweiten Schwerpunkt eine Fachabteilung für Geriatrie etabliert und sich hier in den letzten Jahren einen guten Ruf in der Region erarbeitet. Das Jahr 2022 wurde weiterhin durch drei Corona-Ausbrüche und den damit verbundenen Einschränkungen geprägt. Zudem hatte das Krankenhaus mit einer hohen Personalfluktuation im Bereich des Pflegedienstes zu kämpfen. Die vakanten Positionen mussten über einen längeren Zeitraum durch externe Honorarkräfte abgedeckt werden, um den Klinikbetrieb aufrechtzuerhalten. Die im Jahr 2020 begonnenen Baumaßnahmen im Bettenhaus wurden im Jahr 2022 fortgeführt. In einem dritten Bauabschnitt wurden die Patientenflure modernisiert. Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch die Brandmeldeanlage, der Lichtruf und die Sicherheitsstromverteilung ertüchtigt. Zudem wurde mit einer weiteren Baumaßnahme auf der Intensivstation begonnen. Das Ergebnis des gesamten Geschäftsjahres 2022 lag trotz einer guten Leistungsentwicklung aufgrund der nicht geplanten hohen Honorarkosten und der inflationsbedingten Preissteigerungen deutlich unter den geplanten Erwartungen. Erfreulicherweise konnten zum Ende des Jahres die offenen Stellen im Pflegedienst durch das Anwerben von ausländischen Pflegekräften besetzt werden. 2.3. Ertragslage Die Ertragslage des Konzerns stellt sich wie folgt dar:
Die Umsätze im Krankenhausbereich stiegen im Jahr 2022 um 5,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Dentalbereich stiegen die Umsätze Geschäftsjahr 2022 im Wesentlichen bedingt durch den Erwerb neuer Praxen sowie dem ganzjährigen Einbezug von im Vorjahr unterjährig erworbener Praxen von TEUR 128.401 auf TEUR 206.348. Erhebliche Veränderungen gab es auch in den Positionen in der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung bei den Bestandsveränderungen, sonstigen betrieblichen Erträgen, Materialaufwendungen, Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund des anorganischen Wachstums. Insgesamt konnte aber die Erwartungshaltung aus dem Vorjahr (Erzielung eines positiven EBITDA über dem Niveau von 2021) erreicht werden. Die Erhöhung der Abschreibungen um TEUR 21.449 betrifft im Wesentlichen Abschreibungen auf durch die Erwerbe entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte. Die Kosten für das im Geschäftsjahr 2022 zusätzlich aufgenommene Fremdkapital für Praxiserwerbe spiegelt sich in einem um TEUR 13.232 verschlechterten Finanzergebnis wider. Für eine Betrachtung des effektiven operativen Ergebnisses wird die veröffentlichte Gewinn- und Verlustrechnung um den Einfluss von Einmaleffekten sowie von unterjährigen Akquisitionen normalisiert. Auch zukünftige Synergieeffekte wurden in der Pro Forma Darstellung ("Als-Ob-Darstellung") berücksichtigt. Auch ohne Anpassungen ergibt sich mit TEUR 13.877 ein höheres EBITDA als im Vorjahr (TEUR 12.682), sodass die Vorjahresprognose des deutlich positiven Pro Forma EBITDA eingetreten ist. 2.4. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage stellt sich wie folgt dar:
Zum 31.12.2022 beträgt die Bilanzsumme des Konzerns TEUR 457.205. Auf der Aktivseite ist der Anteil der immateriellen Vermögensgegenstände aufgrund der im Berichtsjahr getätigten Akquisitionen auf 80,7 % gestiegen. Diese bestehen im Wesentlichen aus dem Erwerb der zahneins Verwaltungs GmbH durch die zahneins Gruppe GmbH im Geschäftsjahr 2019 (Entstehung des Konzerns) und betragen TEUR 174.707 zum Konzernbilanzstichtag sowie aus den Erwerben weiterer Zahnarztpraxen. Das Umlaufvermögen besteht zu TEUR 19.820 aus Guthaben bei Kreditinstituten. Für Akquisitionen wurde im Jahr 2017 ein Vertrag über eine Kreditlinie von bis zu 50 Mio. € abgeschlossen, die Kreditlinie wurde bis Ende 2021 sukzessive auf insgesamt 450 Mio. € erhöht. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022 erfolgten vereinbarungsgemäß die Zinsleistungen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Verhandlungen zwischen zahneins, Gesellschaftern und Banken aufgenommen, um die zukünftige Ausgestaltung des Kreditvertrags zu überarbeiten. Im Dezember 2023 wurde der Kreditvertrag in wesentlichen Punkten (Laufzeit, Zinsen, Tilgung, Covenants) angepasst. In dem geänderten Kreditvertrag wird u.a. geregelt, dass die Laufzeiten zwischen April 2027 und Juli 2027 enden. Darüber hinaus wurden die Zinsmodalitäten dahingehend überarbeitet, dass ein Großteil der Zinsen erst zum Ende der Vertragslaufzeit zurückgezahlt werden muss, wobei Tilgungen unter bestimmten Bedingungen erfolgen können bzw. müssen, um die vorhandenen finanziellen Mittel innerhalb des Konzerns direkter an die wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklungen des Konzerns zu koppeln. Die Herkunft und Verwendung der liquiden Mittel sind der folgenden Übersicht zu entnehmen.
Der Finanzmittelfonds hat sich im Geschäftsjahr 2022 um TEUR 35.351 vermindert. Der operative Cashflow war mit TEUR 11.809 deutlich positiv. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war in 2022 insbesondere aufgrund der Auszahlung für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis um TEUR 86.954 höher als im Vorjahr. Die Auszahlungen in Höhe von TEUR 129.715 beinhalten unter anderem Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis in Höhe von TEUR 66.845, Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen in Höhe von TEUR 55.429 und Investitionen für Sachanlagevermögen mit TEUR 7.886. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist aufgrund von der Aufnahme von Krediten für Kaufpreiszahlungen für Akquisitionen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Einzahlung aus Darlehensaufnahme von insgesamt TEUR 106.200 stehen Zinszahlungen in Höhe von TEUR 26.983 gegenüber. Das Finanzmanagement des Konzerns ist im Wesentlichen zentral organisiert. Die Funktionen Kapitalbeschaffung, Kapitalanlage, konzerninternes Liquiditätsmanagement sowie Finanzabwicklung werden zentral gesteuert. Das weitere Wachstum der Gruppe soll aus einem Finanzierungsmix aus Fremdkapital, Eigenkapitalzuführungen durch die Gesellschafter finanziert werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 ist trotz der negativen Effekte aus Änderungen des Verbraucherverhaltens sowie der Inflation von einer leichten Verbesserung des operativen Ergebnisses (E-BITDA) geprägt. Die Verbesserung ist allerdings überwiegend auf das anorganische Wachstum zurückzuführen. Weiterhin hatten Einmaleffekte aus Transaktions- und Finanzierungskosten sowie hohe Abschreibungen auf die durch die Erwerbe entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte einen signifikanten Einfluss auf das Konzernergebnis 2022. Aufgrund der Buy-and-Build Investitionsstrategie der zahn- eins-Gruppe ist das Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres 2022 ebenso wie schon im Vorjahr nur bedingt aussagekräftig für die zukünftige Entwicklung. Im Geschäftsjahr 2023 ist eine deutliche Zunahme der Finanzierungskosten über dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 sowohl aufgrund des an den EURIBOR gekoppelten Zinssatzes als auch des gestiegenen Finanzierungsvolumens zu verzeichnen. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem deutlich positiven EBITDA unter dem Niveau von 2022 sowie einem leicht positiven EBITA deutlich unter dem Niveau von 2022 und leicht steigenden Umsatzerlösen - gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 ab. Für 2024 werden Finanzierungskosten auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 erwartet. Bei den Umsatzerlösen ist von einer deutlichen Steigerung gegenüber 2023 auszugehen. Das EBITDA sowie auch das EBITA werden deutlich über dem Niveau von 2023 prognostiziert. Im Krankenhausbereich werden die Bewertungsrelationen (BWR) voraussichtlich leicht ansteigen, welches zu einem leichten Umsatzwachstum führt. 3.2. Chancen- und Risikobericht Als Chancen werden Ereignisse und Entwicklungen verstanden, die sich positiv auf die Erreichung der gesetzten Unternehmensziele auswirken. Entsprechend werden unter Risiken Ereignisse und Entwicklung verstanden, die sich negativ auf die Erreichung der gesetzten Ziele auswirken. Für die Wahrnehmung von Chancen müssen im gewissen Umfang auch immer Risiken in Kauf genommen werden. Die Chancen und Risiken werden sowohl auf lokaler Ebene (Krankenhaus oder einzelne Partnerpraxis) als auch auf Ebene der Gesamtgruppe auf ihre Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeit hin untersucht. Die folgenden Chancen wurden bei der durchgeführten Analyse identifiziert: Chancen aus dem operativen Geschäft In einem noch wenig konsolidiertem Markt wie der ambulanten zahnmedizinischen Versorgung ergeben sich Chancen aus dem operativen Geschäft. Diese betreffen insbesondere Verbundeffekte, die sich aus der Verbundgröße ergeben, zum Beispiel in den Bereichen Abrechnungsprozesse, Digitalisierung und Einkauf. Auch aus der Verbesserung der medizinischen Qualität durch den Einsatz neuer Prozesse, Technologien, Recruiting und Weiterbildung von Mitarbeitern können sich Verbundvorteile ergeben. Durch gruppenweite Weiterbildungsangebote und Workshops soll der Austausch zwischen den Praxen gefördert werden, um damit bereits in der Praxis erprobte Konzepte auf andere Praxen zu übertragen und neue Karrierepfade für angehende Zahnärzte zu schaffen. Darüber hinaus sollen bspw. über einen gemeinsamen Einkauf und die Auswahl von Dienstleistern in Bereichen wie der Patientenabrechnung, IT, Wartung und Verbrauchsmaterial für den Gesamtverbund Synergien erzielt werden. Chancen aus dem gesamtgesellschaftlichen Wandel Unter diesen Chancen werden Entwicklungen verstanden, die sich aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen ergeben und die Wachstumsstrategie der zahneins-Gruppe positiv begünstigen. Aufgrund der Altersstruktur der Praxen am Markt werden derzeit immer mehr Nachfolger für die Übernahme von Praxen gesucht. Immer weniger junge Absolventen sind jedoch bereit, den Schritt in die Freiberuflichkeit zu gehen, sondern möchten lieber als angestellte Zahnärzte mit sicheren Arbeitszeiten und Einkommen arbeiten. Die Nachfrage von Anstellungsverhältnissen dieser Art begünstigen die weitere Entwicklung der zahneins-Gruppe. Aus unternehmerischer Sicht kann die zahneins-Gruppe so einen wichtigen Beitrag für die Versorgungssicherheit leisten und die zukünftige Versorgungslandschaft mitentwickeln. Chancen aus Markt und regulativem Umfeld Unter diese Chancen fallen positive Entwicklungen aus dem wirtschaftlichen oder regulatorischen Umfeld. Der medizinische Sektor ist relativ unabhängig von der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Regulative Beschränkungen können sich allerdings auch positiv auf bestehende Marktteilnehmer auswirken, weil die Markteintrittsbarrieren für potenzielle Wettbewerber erhöht werden. Risikomanagementsystem Zur frühzeitigen Erkennung, Steuerung und zielgerichteten Begegnung von Risiken hat die zahneins- Gruppe ein internes Risikomanagementsystem entwickelt, das aufgrund der noch jungen Geschichte von zahneins stetig überprüft und weiterentwickelt wird. Das Risikomanagementsystem soll gewährleisten, dass drohende Gefährdungen frühzeitig erkannt werden, sodass bei sich abzeichnenden negativen Entwicklungen zielgerichtet und rechtzeitig gegengesteuert werden kann. Die Geschäftsführung ist für die Einhaltung von Kontrollen verantwortlich. Welche Risiken durch den Risikomanagementprozess identifiziert und analysiert wurden und wie diesen mithilfe des internen Kontrollsystems begegnet wird, ist im folgenden Abschnitt beschrieben. Im Rahmen der durchgeführten Risikoidentifizierung ergaben sich im Wesentlichen die folgenden Risiken: Wettbewerbsrisiken Im Gesundheitswesen sind zahlreiche Wettbewerber auf lokaler und regionaler Ebene tätig. So führen beispielsweise die neuen MVZ-Regelungen zum Eintritt zahlreicher neuer Wettbewerber im Dentalmarkt. Es besteht das Risiko, dass wir durch Aktivitäten bestehender Wettbewerber bzw. durch den Eintritt neuer Wettbewerber unseren Marktanteil nicht wie geplant weiter ausbauen können. Auch Fehleinschätzungen von wichtigen Entwicklungen auf verschiedenen Marktebenen können negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben. Wir begegnen diesen Risiken mit umfassenden Analysen der Wettbewerbssituation, der regulatorischen Rahmenbedingungen und des allgemeinen Marktumfelds. Regulatorische Risiken Das Gesundheitswesen allgemein und das Krankenhauswesen sowie die Dentalbranche im Besonderen sind hoch regulierte Branchen. Änderungen in der Sozialgesetzgebung führen immer wieder zu einem oft nicht unerheblichen Anpassungsbedarf. Zuletzt wurden durch das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) im Jahr 2016 erhebliche Änderungen eingeführt, deren Auswirkungen noch nicht vollständig absehbar sind. Insbesondere die Regelungen zur Mengensteuerung (u. a. durch den Fixkostendegressionsabschlag) haben zu einer erheblichen Belastung gerade für solche Krankenhäuser geführt, die in Zukunft stärker als der Markt wachsen wollen. Regulatorische Änderungen an der derzeitigen "MVZ-Regelung" stellen auch immer ein Risiko für zahneins dar. Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), welches am 1. Mai 2019 in Kraft getreten ist, enthält eine Quotenregelung, welche den Marktanteil von MVZ's je nach Versorgungsdichte in den einzelnen Planungsbereichen der Kassenzahnärztlichen Vereinigungen prozentual beschränkt. Hieraus ergibt sich für die zahneins-Gruppe das Risiko, in bestimmten Versorgungsgebieten nur beschränkt weiter zu wachsen bzw. nicht weiter wachsen zu können. Die geplante "MVZ-Reform" zur Einschränkung von privatwirtschaftlich finanzierten Gruppen in der ambulanten medizinischen Versorgung stellt weiterhin ein potenzielles Risiko für die zahneins-Gruppe dar. Ein hinreichend konkreter Entwurf liegt derzeit nicht vor, sodass sich die hieraus ergebenen Risiken noch nicht einschätzen lassen. Risiken aus Akquisitionen und Integrationen Die Übernahme und Integration der Partnerpraxen in den Verbund birgt zugleich auch immer Risiken, die sich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von zahneins auswirken können. Vollzugsbedingungen, wie zum Beispiel die Zusicherung von Garantien, die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften sowie die Zulassung von medizinischen Versorgungszentren sind häufig Bestandteil der vertraglichen Regelungen. Die Nichterfüllung dieser durch eine beteiligte Partei kann auch immer zu Rechtsstreitigkeiten zwischen den Parteien sowie mit Dritten und zu Ansprüchen gegen zahneins führen. Auch die auf eine Akquisition folgende Integration der Gesellschaft in den Verbund kann negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Risiken aus Akquisitionen sollen durch detaillierte Due-Diligence-Prozesse im Vorfeld minimiert werden. Integrationspläne sowie dezidiertes Projektmanagement sollen sicherstellen, dass Abweichungen frühzeitig erkannt werden, um durch geeignete Maßnahmen gegenzusteuern. Compliance- und Governance-Risiken Das Compliance-Risiko beschreibt die fehlende rechtliche und organisatorische Einhaltung aller für die zahneins-Gruppe geltenden Gesetze und Normen. Aufgrund der Regelungsvielfalt besteht die Gefahr, dass die Vorgaben nicht eingehalten werden. Daraus können rechtliche und wirtschaftliche Risiken für die Gruppe entstehen. Bei den Risiken kann es sich um Strafen, Schadensersatzforderungen oder ein Berufsverbot für medizinisches Personal handeln. Des Weiteren besteht in schnell wachsenden Konzernen wie bei der zahneins-Gruppe das Risiko, dass Strukturen zur Führung des Konzerns und zur Etablierung von Kontrollsystemen (bspw. Vier-Augen-Prinzip) nicht angemessen greifen bzw. die Etablierung dieser eine gewisse Zeit benötigen. Aufgrund der jungen Geschichte der zahneins-Gruppe befindet sich ein formelles Compliance-Management-System weiterhin im Aufbau. Finanzielle Risiken Finanzielle Risiken können sich in Bezug auf Ausfall- und Liquiditätsrisiken ergeben. Forderungen bestehen im großen Umfang gegenüber den Sozialversicherungsträgern, bei denen das Ausfallrisiko gering eingeschätzt wird. Weitere bestehende Risiken aus möglichen Forderungsausfällen werden durch Bonitätsprüfungen und Factoring begegnet. Der Konzern ist aufgrund der Wachstumsstrategie langfristig auf Mittel von Kapitalgebern angewiesen. Die Steuerung der kurzfristigen Liquiditäts- und längerfristigen Finanzierungsrisiken ist zentrale Zuständigkeit des Bereichs Finanzen. Aufgrund der Bindung der externen Finanzierung an den EURIBOR wird in dem durch die Inflation bedingten Anstieg der Zinssätze ein erhebliches Risiko für die zahneins-Gruppe gesehen. Zur Minimierung dieser Risiken hat die zahneins-Gruppe in 2022 ein derivatives Finanzinstrument abgeschlossen, das für einen wesentlichen Teil der Kapitalstruktur die zusätzliche Zinsbelastung nach oben begrenzt. Dieses Finanzinstrument hat eine Laufzeit bis Anfang 2024, eine über diesen Zeitraum hinausgehende Absicherung gegen eine steigende Zinsbelastung besteht derzeit nicht. Zusätzliche Risken aus dem Finanzinstrument bestehen nicht. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Kreditvertrag in wesentlichen Punkten (Laufzeit, Zinsen, Tilgung, Covenants) angepasst. Insbesondere wurden die Zinsmodalitäten dahingehend überarbeitet, dass ein Großteil der Zinsen erst zum Ende der Vertragslaufzeit zurückgezahlt werden muss, so dass der Konzern im Prognosezeitraum mit ausreichend Liquidität ausgestattet sein wird. Die Geschäftsführung geht somit von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit des Konzerns aus. Bestandsgefährdende Risiken werden im Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses aufgrund der ausreichenden Liquiditätsausstattung des Konzerns im Prognosezeitraum nicht gesehen. Aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus, der auslaufenden Absicherung des Konzerns gegen steigende Zinsbelastungen sowie der deutlich erhöhten Fremdkapitalquote im Zusammenhang mit dem Erwerb der MVZs im Geschäftsjahr 2022 wird der Konzern nach Ablauf des Prognosezeitraums im Zusammenhang mit den wieder einsetzenden Zins- und Tilgungsdiensten mit sehr hohen Liquiditätsbelastungen konfrontiert sein. Um eine ausreichende Ausstattung des Konzerns mit Liquidität auch nach Ablauf des Prognosezeitraums zu erreichen, wurden unter anderem folgende Maßnahmen getroffen: Stundung und somit Endfälligkeit der Zinsen, Einzahlungen der Gesellschafter in die Kapitalrücklage in 2023 i.H.v. EUR 27,4 Mio. sowie die Verlängerung der Laufzeiten der Kredite bis April 2027 bzw. Juli 2027. Eine auskömmliche Finanz- und Ertragslage in der mittel- bis langfristigen Zukunft hängt neben der zukünftigen Gestaltung langfristig tragfähiger Finanzierungen vor allem davon ab, dass die geplanten Synergieeffekte aus der Akquisition diverser MVZs in entsprechender Höhe gehoben werden können und sich somit das operative Ergebnis/EBITDA entsprechend stabilisieren kann. Die weitere Entwicklung des allgemeinen Zinsniveaus sowie der gesamten wirtschaftlichen Entwicklung auf dem deutschen Markt sind derzeit nicht vollständig verlässlich zu prognostizieren. Aufgrund der sich dynamisch verändernden Situation ist die weitere Entwicklung weiterhin zu beobachten. In der Zukunft soll über das operative Geschäft hinaus die Finanzierung weiterer Erwerbe über einen Mix aus vorhandener Liquidität, Eigenkapitalerhöhungen und langfristiger Kreditlinien ermöglicht werden. Operative Betriebsrisiken Neben den typischen medizinischen Risikobereichen im Umfeld der Patientensicherheit (Hygiene, Pflege und medizinische Versorgung) werden in der Klinik sowie in den Partnerpraxen Risikopotentiale in der IT-Ausstattung und Infrastruktur sowie im Brandschutz gesehen. Durch die Einleitung diverser Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Sicherheit sowie dem Abschluss geeigneter Versicherungen für mögliche Schadens- und Haftpflichtrisiken wurde dem Risiko, dass Schadensfälle existenzgefährdenden Auswirkungen entwickeln, entgegengewirkt. Sonstige Risiken werden laufend beobachtet, um frühzeitig ggf. erforderliche Gegenmaßnahmen einzuleiten. Personalrisiken Unverändert schwierig bleibt die Rekrutierung von qualifiziertem medizinischem Fachpersonal. Dies betrifft in besonderem Maße die Suche nach jungen Zahnärzten und zahnmedizinischen Fachangestellten. zahneins versucht, durch Rekrutierungsmaßnahmen sowie gruppenweite Personalentwicklungsprogramme diesen Risiken entgegenzuwirken und die Konzerngesellschaften zentral bei der Suche nach geeignetem Personal zu unterstützen. Ukraine-Konflikt, Inflation & Pandemien Exogene Entwicklungen wie der Ukraine-Konflikt, die dadurch ausgelöste Inflation sowie die mittlerweile in eine endemische Phase übergegangene Covid-19-Pandemie sind Ereignisse, die eine hohe Unsicherheit und damit verbunden mögliche Risiken darstellen. Potenzielle Risiken werden durch die zahneins-Gruppe laufend analysiert, um möglicherweise risikomindernde Maßnahmen ergreifen zu können. Insbesondere der Einfluss der Inflation auf die Finanzierungskosten stellt ein Risiko für die zahneins-Gruppe dar.
München den 11. April 2024 Heinz Jacqui Thomas Helmreich |
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Zahneins Gruppe GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Mühlenkamp 6C
22303 Hamburg - Handelsregister
- HRB 246327, München
- Eintragungsdatum
- 25. Januar 2019
- Branche
-
Zahnarztpraxen
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften - Unternehmenszweck
- Betreiben zahnärztlicher Praxen und zahnärztlicher Kliniken in Form von ambulanten Medizinischen Versorgungszentren sowie alle damit in Verbindung stehenden Geschäfte; die Gesellschaft kann auch die Holdingfunktion für Unternehmen ausüben, die im vorgenannten Geschäftsbereich tätig sind.
Finanzen
Bilanz
2023- Anlagevermögen 57,7 % 249,11 Mio
- Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 23,8 % 102,74 Mio
- Umlaufvermögen 18,3 % 78,76 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 815,4 k
- Verbindlichkeiten 96,3 % 415,62 Mio
- Rückstellungen 3,6 % 15,41 Mio
- Sonderposten aus den Fördermitteln nach dem KHG 0,1 % 381,5 k
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 6,2 k
- Eigenkapital 0,0 % 0
Bilanzdaten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2023- Umsatzerlöse 95,4 % 217,41 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 3,8 % 8,55 Mio
- Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn 0,5 % −1,17 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,2 % 531,0 k
- Erträge aus der Abwicklung von Fördermiteln 0,1 % 269,8 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 14,9 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 % 0
- Abschreibungen 37,9 % 156,84 Mio
- Personalaufwand 32,6 % −135,12 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 13,2 % −54,51 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8,3 % −34,41 Mio
- Materialaufwand 8,0 % −33,01 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,1 % −265,2 k
- Aufwendungen aus der Abwicklung von Fördermiteln 0,0 % −160,1 k
- Sonstige Steuern 0,0 % −52,1 k
- Ergebnis nach Steuern −187,53 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −188,76 Mio
- Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis 0
- Konzernjahresfehlbetrag nach Gewinnverwendung −188,76 Mio
GuV-Daten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Nils Grave
seit 2024 Geschäftsführer
-
Sven Schwartz
seit 2024 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Z1 Gruppe GmbH DEU 100,0 % 25k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
R****** W******
4,0 %
-
M***** W***
0,79 %
Beteiligungen an
- Unbekannte Beteiligung 100,0 %
Historie
- 2024
-
08.07.
Eintritt eines MitgliedsNils Grave · Geschäftsführer
-
08.07.
Austritt einer PositionThomas Helmreich · Geschäftsführer
-
17.05.
Austritt einer PositionH**** J***** · Geschäftsführer
-
17.05.
Eintritt eines MitgliedsSven Schwartz · Geschäftsführer
- 2023
-
06.09.
Austritt einer PositionT**** A***** · Geschäftsführer
-
06.09.
Eintritt eines MitgliedsH**** J***** · Geschäftsführer
-
14.02.
Eintritt eines MitgliedsT**** A***** · Geschäftsführer
- 2022
-
05.09.
Austritt einer PositionP****** K*** · Geschäftsführer
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2023 Konzernabschluss
- 2022 Konzernabschluss ↓
- 2021 Konzernabschluss
- 2020 Konzernabschluss
- 2019 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2022
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
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