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Bents Büro GmbH GmbH

Aurich ·HRB 564 Aurich ·bents.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Leerer Landstraße 5
26603 Aurich
Handelsregister
HRB 564, Aurich
Eintragungsdatum
13. September 1989
Branche
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Großhandel mit sonstigen Büromaschinen und -einrichtungen
Unternehmenszweck
Der Betrieb eines Groß- und Einzelhandels mit sämtlichen ein Büro betreffenden Waren wie Büromaschinen, Bürocomputern, Büroeinrichtungen aller Art (wie Büromöbel) und Bürobedarf aller Art und der Betrieb einer Reparaturwerkstatt für Büromaschinen ect. sowie die Durchführung aller Geschäfte, die dem Unternehmenszweck zu dienen geeignet sind. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, andere ihr gleiche oder ähnliche Unternehmen zu erwerben und sich an solchen zu beteiligen.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
85
Bilanzsumme 2024
5,36 Mio. €
Jahresergebnis 2024
697.409 €
17 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 5,36 Mio
  • Umlaufvermögen 84,9 % 4,55 Mio
  • Anlagevermögen 14,0 % 751,2 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,0 % 56,1 k
Passivseite 5,36 Mio
  • Eigenkapital 75,5 % 4,05 Mio
  • Verbindlichkeiten 16,3 % 874,7 k
  • Rückstellungen 8,2 % 437,8 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 20,5 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 20,5 k
Aufwendungen 6,62 Mio
  • Personalaufwand 61,2 % 4,05 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 25,7 % 1,70 Mio
  • Abschreibungen 8,4 % 557,3 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4,7 % 310,2 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 622
  • Rohergebnis 7,30 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 697,4 k
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GuV-Daten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Christian Kruse seit 2021 Geschäftsführer
  • Marco Hinrich Bents seit 2017 Geschäftsführer
  • Simon Diedrich Hartwig Bents seit 2018 Geschäftsführer
5 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Bents Holding GmbH & Co. KG DEU AG Aurich, HRA 1897 100,0 % 3,0M DM

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2021
  2. 08.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Christian Kruse · Geschäftsführer
  3. 08.07.
    Austritt einer Position
    W****** B**** · Geschäftsführer
  4. 2019
  5. 29.11.
    Austritt einer Position
    H**** M****** · Prokura
  6. 2018
  7. 13.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Simon Diedrich Hartwig Bents · Geschäftsführer
  8. 2017
  9. 03.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Marco Hinrich Bents · Geschäftsführer
  10. 2012
  11. 06.12.
    Austritt einer Position
    H*** B**** · Prokura
  12. 12.09.
    Austritt einer Position
    M***** K**** · Geschäftsführer
  13. 10.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    H**** M****** · Prokura
11 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 17. September 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

Bents Büro GmbH

Aurich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Bents Büro GmbH mit Hauptsitz in Aurich ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Sie wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 28. Juni 1989 gegründet. Geführt wird das Unternehmen beim Amtsgericht Aurich unter HRB 564. Das Stammkapital beträgt DM 3.000.000,00 (EUR 1.533.875,64). Alleingesellschafterin ist die Bents Holding GmbH & Co. KG, ebenfalls mit Sitz in Aurich. Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind Herr Marco Bents, Herr Simon Bents und Herr Christian Kruse. Sie sind sämtlich von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Im Jahresdurchschnitt wurden 75 angestellte Mitarbeiter beschäftigt, hinzu kommen acht Auszubildende und drei Geschäftsführer. Die Berichtsfirma ist in den Geschäftsfeldern Bürobedarf/C-Artikel und Paper Output Management (POM) in Nordwestdeutschland eines der führenden Unternehmen. Bis zu 20.000 branchenspezifische Artikel werden systemseitig und im Logistikzentrum in Riepe umgeschlagen und mit eigenem Auslieferungsservice oder über externe Logistikdienstleister ausgeliefert. Insgesamt werden rd. 15.000 Kopier- und Drucksysteme in ganz Nordwestdeutschland betreut. Zum Kundenstamm der Berichtsfirma gehören im Wesentlichen Kommunen und kommunalnahe Organisationen, regionale und überregionale KMU sowie zahlreiche Kreditinstitute.

Neben den auslaufenden Beeinträchtigungen durch die Coronakrise und den damit verbundenen Schwierigkeiten in den Lieferketten haben der Überfall der Ukraine durch Russland im Februar 2022 und die darauffolgende starke Inflation das Geschäftsjahr wesentlich geprägt. Den Krisenmodus, in den die Branche zu Beginn der Pandemie wechseln musste, konnte sie bis heute nicht verlassen. Zeitgleich haben sich diese Einflüsse aber auch in der Branche als Treiber für die Umgestaltung der Arbeitswelt erwiesen. Zu den wesentlichen Trends, die auf die Geschäftsmodelle und Sortimente der Branche Einfluss haben, zählen neben der Digitalisierung insbesondere die neue Art zu arbeiten. Wirtschaftlich hat vor allem die Energiepreisentwicklung und die dadurch verstärkte Inflation sowie die mangelnde Verfügbarkeit und die damit verbundenen Preissteigerungen bei Waren, Transport und Verpackung einen wesentlichen Einfluss auf die Umsätze der Branche gehabt.

Der Umsatz des Marktes für Papier, Bürobedarf und Schreibwaren (PBS) ging in den beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 erheblich zurück. Der Bereich Papier ging um 14 % zurück, die Bereiche Büro- und Schulbedarf sowie Schreibwaren wiesen ebenfalls Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich auf. Daran anschließend zeigten sich zuletzt leichte Umsatzzuwächse, die vor allem inflationär bedingt sind. Absatzseitig bedeuten diese moderaten, nominalen Zuwächse teilweise deutliche Rückgänge. Das Zusammenspiel der Krisen (Corona, Lieferketten, Ukraine-Krieg) hat damit erneut zu erheblichen Beeinträchtigungen im PBS-Markt geführt.

Die ITK-Marktzahlen (Informations- und Kommunikationstechnik) zeigen für 2022 ein Wachstum von 4 %. Für 2023 wird ein weiteres Wachstum in dieser Größenordnung prognostiziert. Insbesondere soll hier der Bereich Informationstechnik profitieren. Für das Software-Segment werden Wachstumsraten von über 9 % veranschlagt.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Das Berichtsjahr 2022/2023 weist einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von rund TEUR 360 aus. Das Vorsteuerergebnis beträgt TEUR 552.

Das Rohergebnis ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Im Unternehmensbereich Bürobedarf/C-Artikel konnte die Marge leicht gesteigert werden. Grund ist vor allem die Umstellung von Warengruppen auf eine veränderte Bedarfslage sowie die zunehmende Vermarktung von margenträchtigeren Dienstleistungen im Bürobedarfsumfeld. Im Bereich POM (Bürosystemhandel sowie den daran gekoppelten Service- und Dienstleistungen) wurden kontrollierte Umsatzverringerungen im Gegenzug zu gleichwertigen Margenverbesserungen bewusst angesteuert. Hintergrund ist, dass aufgrund von mangelnden Warenverfügbarkeiten und Marktgelegenheiten bei ausgewählten Geschäften von einer refinanzierten Direktfaktura auf ein eigenbilanzielles Vermietungsmodell umgestellt wurde. Dies bedingt, dass sich die erwarteten Umsätze über die gesamte Mietlaufzeit strecken und so über mehrere Geschäftsjahre zufließen, im Ergebnis aber eine höhere Marge tragen, da die Refinanzierungskosten entfallen.

Der Personalbestand ist im Vergleich zum Vorgeschäftsjahr insgesamt gleichgeblieben, bedingt durch Lohnanpassungen und vertriebliche Erfolgsbeteiligungen resultierte dies in einem leicht steigenden absoluten Personalaufwand. Die sonstigen Betriebskosten (Sachaufwand und Abschreibungen) sind trotz einer allgemein festzustellenden Steigerung des Preisniveaus in Bezug auf Betriebs- und Verwaltungskosten insgesamt gleichgeblieben.

Ergebnisstruktur Ertragslage GJ 2022/23 im Vorjahresvergleich

Das Rohergebnis konnte im Berichtsjahr um TEUR 133 auf TEUR 6.533 gesteigert werden.

Angaben in % des Rohergebnisses
2022/23 2021/22
Personalaufwand 57,7 56,5
Abschreibungen 7,3 6,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen 26,5 27,8
Betriebsergebnis (EBIT) 8,5 8,8

Finanzlage

Die Bilanzsumme ist insgesamt nur geringfügig angestiegen. Der Jahresüberschuss wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. Die fortgesetzte Stärkung der Eigenmittel resultiert in einer weiter gestiegenen handelsrechtlichen Eigenkapitalquote von ca. 76 %. Der Verschuldungsgrad hat sich zum Bilanzstichtag in Konsequenz von 0,4 im Vorjahr auf 0,3 verringert.

Für ertragsbedingte Steuernachzahlungen, Verpflichtungen aus Urlaubsansprüchen und Tantiemen sowie für Abschluss-, Prüfungs- und Archivierungskosten sind Rückstellungen gebildet worden.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr planmäßig vollständig getilgt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben ebenfalls abgenommen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren maßgeblich aus umsatzsteuerlichen Abrechnungsverfahren innerhalb der Organschaft. Sonstige Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen debitorische Kreditoren sowie Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt aus vertrieblichen Provisionszahlungen, die aus Berechnungsgründen erst nach dem Jahresabschlussstichtag ausgezahlt werden können.

Die Liquiditätslage der Firma ist unverändert positiv. Die Bents Büro GmbH war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen ohne Einschränkungen nachzukommen.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist gekennzeichnet von planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (- TEUR 300). Die Sachanlagen sind durch die zunehmende Aktivierung von Bürosystemen in der eigenbilanziellen Vermietung leicht angestiegen (+ TEUR 210). Sämtliche Betriebsgebäude werden von der Muttergesellschaft, der Bents Holding GmbH & Co. KG in Aurich gepachtet.

Zum Bilanzstichtag haben sich die Vorräte leicht gesteigert (+ TEUR 132). Grund ist eine stärkere Bevorratung mit lieferkritischen Bürosystemen zum Jahresabschlussstichtag. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen (- TEUR 245).

Unter Berücksichtigung einer Ausweitung der stichtagsbezogenen Bankguthaben (+ TEUR 327) ergibt sich insgesamt eine leichte Erhöhung der Bilanzsumme.

Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage

Als finanzielle Leistungsindikatoren verwendet die Geschäftsleitung insbesondere das Rohergebnis, die Personal- und Sachaufwandsquoten sowie die Eigenkapitalquote.

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sind im Kontext der Herausforderungen zu bewerten, die maßgeblich in den einleitend beschriebenen, multiplen Krisen verortet sind. Diese haben auch im Berichtsjahr wieder absatztechnische Auswirkungen gezeigt, als auch zusätzliche interne Ressourcen gebunden, die in Konsequenz nicht absatzorientiert zur Verfügung standen. Diese besonderen Umstände eingeschlossen, beurteilt die Geschäftsleitung den Geschäftsverlauf und die Lage als insgesamt positiv.

Bezugnehmend auf die vorgenannten finanziellen Leistungsindikatoren stellt die Geschäftsleitung heraus, dass sich das Rohergebnis in absoluten Werten leicht positiv entwickelt hat (+ TEUR 133). Die Personalaufwands- und Sachkostenquote konnten auf niedrigem Niveau und im Verhältnis zum Rohergebnis insgesamt stabil gehalten werden (in Summe -0,2 %). Durch die Gewinnthesaurierung bei zeitgleicher überplanmäßiger Rückführung von Fremdverbindlichkeiten konnte die Eigenkapitalquote erneut, inzwischen auf 76% gesteigert werden.

Risiko- und Chancenbericht

Risiko- und Finanzmanagement

Sämtliche Risiken laufen bei der Geschäftsleitung zusammen und werden dort entsprechend behandelt. Unverändert ist die Organisation der Buchführung in der Berichtsfirma so gegliedert, dass Bereichsabrechnungen für die Geschäftsbereiche Bürobedarf/C-Artikel, POM-Handelswaren und POM-TKD (Technischer Kundendienst) erstellt werden.

Anhand von Soll-Ist-Rechnungen für die einzelnen Bereiche ist der jeweilige aktuelle Stand der betriebswirtschaftlichen Daten überprüfbar. Die Geschäftsbereiche können mithin separat hinsichtlich ihrer Ertragswirkung beleuchtet werden. So sind notwendige Maßnahmen zur Korrektur und Veränderungen unverzüglich erkenn- und umsetzbar. Dieses Kontrollinstrument führt dazu, dass der Geschäftsführung jederzeit verlässliche Zahlen vorliegen.

Aktuelle Finanzrisiken, die sich aus der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens ergeben, waren im Berichtsjahr nicht zu erkennen. Sämtliche erkennbaren Risiken sind über Wertberichtigungen und Rückstellungen im Jahresabschluss abgeschirmt.

Risikobegrenzende Maßnahmen zur betriebsinternen Beherrschung der Corona-Pandemie waren erfolgreich. Einem flexiblen, standort- und risikoadjustierten Infektionsschutzkonzept ist es zu verdanken, dass keine betriebsinternen Einschränkungen durch Infektionen oder Quarantänemaßnahmen zu beklagen waren. Die in dieser Phase implementierten und inzwischen gut erprobten technischen und methodischen Verfahren zur Mobilisierung des Personalkörpers steigern die Robustheit in dieser Hinsicht merklich.

Markt- und Wettbewerbsperspektive

Der stetige Wandel zu neuen, digitalen Arbeitsformen nimmt immer weiter zu. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, ist bereits in einem früheren Geschäftsjahr in ein neues Warenwirtschaftssystem investiert worden. Das angewandte branchenspezifische Warenwirtschaftssystem wird zunehmend optimiert und führt zu einer deutlichen Verbesserung der Betriebsabläufe und Ertragsausschöpfung.

Neben den klassischen Handelswaren im Bürobedarf und der Bürosysteme, gehören zur weiteren Produktpalette auch dokumentennahe Softwarelösungen, beispielsweise Dokumenten-Managementsysteme (DMS), welche weiter ausgebaut werden.

Durch langjährige Verbundpartner, insbesondere Marketing- und Einkaufsverbände, können stetig verbesserte leistungs- und marktgerechte Preise angeboten werden.

Die bereits langjährigen Zertifizierungen nach ISO9001 (Qualitätsmanagement-System) und IS014001 (Umweltmanagement-System) wurden im Vorjahr durch eine Klimaneutralisierung der Berichtsfirma erweitert. Gerade im Bereich öffentlicher Ausschreibungen haben diese Zertifikate einen bedeutsamen Stellenwert nachgewiesen.

Wesentliche Risiken werden im veränderten Kaufverhalten der Kunden, mangelnder Warenverfügbarkeit und deutlich erhöhter Einkaufspreise gesehen. Hinzu kommen stetig ansteigende Betriebskosten im Kontext der allgemein spürbaren Inflationsentwicklung. Die Chancen, diese Risiken zu beherrschen und darüber hinaus weitere Marktpotentiale zu erschließen, liegen in einer weiteren Digitalisierung der Geschäftsprozesse durch das Warenwirtschaftssystem. Ferner bietet die Zugehörigkeit zu drei Branchen- und Einkaufsverbänden viele Chancen, die Lieferfähigkeit zu sichern und das Warensortiment schnell an ein verändertes Nachfrageverhalten anzupassen. Die nötigen ISO-Zertifizierungen und eine auf ökologische Aspekte ausgerichtete Produktpalette stellen weitere Chancen in dieser Hinsicht dar.

Personal- und Ressourcenperspektive

Der Erfolg des Unternehmens hängt vom umfassenden Wissen, der langjährigen Erfahrung und der dauerhaften Mitwirkung der Mitarbeiter ab. Es ist und bleibt eine ständige Herausforderung, Personal zu gewinnen und an den Betrieb zu binden. Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, immerwährende Schulungen und leistungsgerechte und erfolgsabhängige Vergütungen sowie ein gutes Betriebsklima sind Chancen, diese Pläne zu verwirklichen. Durch diese Maßgaben wird eine Betriebskultur geschaffen, die durch Wertschätzung, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit geprägt ist. Nicht zuletzt in der Zeit seit Ausbruch der Corona-Pandemie konnte die Einsatzmobilität der Mitarbeiter deutlich verbessert werden. Hierzu trägt auch die Nähe zur IT-Branche bei, die einen verbesserten Zugang zu modernster Arbeitsplatztechnik ermöglicht.

Fachkräftesicherung und -gewinnung stellt mithin das größte Risiko aus Ressourcenperspektive dar. Diesen Risiken wird begegnet, indem der Berufsausbildung ein stets hoher Stellenwert bei steigenden Ausbildungsquoten zukommt. Das standortflexible Arbeiten mit modernster IT-Infrastruktur steigert die Arbeitgeberattraktivität zudem in erkennbarer Weise. Hierdurch kann der demografische Wandel innerhalb der Berichtsfirma bewältigt werden.

Prognosebericht

Die Annahmen der Geschäftsleitung für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung in allen wesentlichen Ertrags- und Kostenpositionen sind auch weiterhin geprägt von den Unsicherheiten multipler Krisen, die eingangs im Lagebericht beschrieben wurden.

Der vorliegende Jahresabschluss zeigt, dass das zurückliegende Geschäftsjahr mit insgesamt leichtem Rohergebnisanstieg abgeschlossen werden konnte. Die Prognose aus dem vorherigen Geschäftsjahr (Lagebericht per 30. Juni 2022), den Umsatzdruck durch die Anpassung von Warengruppen und Dienstleistungsschwerpunkten aufzufangen ist bezogen auf das Rohergebnis eingetroffen. Insbesondere durch einen Rückgang von margenschwachen Handelsgeschäften und einer taktischen Beschwerpunktung von Bürosystem-Eigenvermietungen (im Gegensatz zur refinanzierten Direktfakturierung) ist der Umsatz entgegen der Prognose leicht zurückgegangen. Personal- und Sachaufwendungen sind geringer angestiegen als das volkswirtschaftliche Inflationsniveau verlauten ließ und im Vergleich zum Rohergebnis stabil ausgelaufen.

Die Geschäftsleitung geht für die Zukunft davon aus, dass die fortgesetzte Anpassung von Warengruppen und Dienstleistungsschwerpunkten auch im kommenden Geschäftsjahr einen stabilen Geschäftsverlauf erwarten lässt. Der Umsatz wird ansteigen und auf dem Niveau des Geschäftsjahres 21/22 prognostiziert. Bei einer zeitgleich stabilen Rohergebnismarge wird ein moderater absoluter Anstieg des Rohergebnisses prognostiziert. Die Betriebskostenentwicklung wird auch weiterhin beeinflusst durch den Inflationsverlauf und Arbeitsmarktdynamiken. Die Geschäftsleitung prognostiziert dennoch insgesamt gleichbleibende Personal- und Sachaufwendungen. Insbesondere durch den Einsatz einer branchenoptimierten Warenwirtschaft können stetige Prozessautomatisierungen in Ertragssteigerungen und Kostensenkungen überführt werden. Daraus resultieren weitere Potentiale für den kommenden Geschäftserfolg. In Summe geht die Geschäftsleitung von einem Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau für das Geschäftsjahr 2023/2024 aus. Diese Annahmen zur Ertragslage werden belegt durch die für das Geschäftsjahr 2023/2024 vorgenommene vorsichtige Ergebnisplanung und fortlaufend überprüft durch unterjährig anzufertigende BWA und Quartalsberichte - zuletzt zum Stichtag 30. September 2023.

Die Vermögens- und Finanzlage wird aus heutiger Sicht weiterhin positiv gesehen. Die Berichtsfirma bleibt auch weiterhin planmäßig frei von Bankverbindlichkeiten. Bei einer prognostizierten Eigenkapitalquote von 70 % bestehen Fremdverbindlichkeiten nahezu ausschließlich aus stichtagsbezogenen Lieferantenverbindlichkeiten in branchenüblichem Umfang.

 

Aurich, den 28. November 2023

gez. Marco Bents, Geschäftsführer

gez. Simon Bents, Geschäftsführer

gez. Christian Kruse, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Anlagevermögen 881.363,20 975.353,65
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 300.700,88 604.594,26
1. Lizenzen 700,88 4.594,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 300.000,00 600.000,00
II. Sachanlagen 389.362,32 179.459,39
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 389.362,32 179.459,39
III. Finanzanlagen 191.300,00 191.300,00
1. Beteiligungen 11.000,00 11.000,00
2. sonstige Finanzanlagen 180.300,00 180.300,00
B. Umlaufvermögen 4.596.712,26 4.460.683,49
I. Vorräte 1.515.059,14 1.383.184,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.442.649,74 2.765.710,06
III. Guthaben bei Kreditinstituten 639.003,38 311.789,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.487,62 27.717,60
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.525.563,08 5.463.754,74

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.199.869,32 3.839.890,77
I. gezeichnetes Kapital 1.533.875,64 1.533.875,64
II. Bilanzgewinn 2.665.993,68 2.306.015,13
B. Rückstellungen 343.084,90 367.688,73
C. Verbindlichkeiten 982.608,86 1.256.175,24
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 152.631,56
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 623.894,61 691.753,39
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 172.453,79 145.064,22
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.251,72 15.752,53
5. sonstige Verbindlichkeiten 185.008,74 250.973,54
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.525.563,08 5.463.754,74

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.532.944,58 6.401.355,70
2. Personalaufwand 3.771.267,48 3.617.682,65
a) Löhne und Gehälter 3.065.080,55 2.962.007,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 706.186,93 655.675,01
3. Abschreibungen 474.144,11 426.863,05
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 474.144,11 426.863,05
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.734.490,15 1.780.512,01
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 8,84
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.534,57 159,06
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.125,12 10.018,49
davon an verbundene Unternehmen 1.321,94 1.298,61
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 192.473,74 267.819,06
9. sonstige Steuern 0,00 10.984,75
Jahresüberschuss 359.978,55 287.643,59

Ergebnisverwendung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 359.978,55 287.643,59
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.306.015,13 2.178.371,54
3. Ausschüttungen 0,00 160.000,00
4. Bilanzgewinn 2.665.993,68 2.306.015,13

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 wird entsprechend den handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften für Kapitalgesellschaften sowie den Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt zum 30. Juni 2023 die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Bents Büro GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Aurich
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Aurich
Register-Nr.: HRB 564

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert bis 800,00 Euro wurden analog zur steuerlichen Regelung im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich werden Abschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, wobei gleichartige Vermögensgegenstände zusammengefasst und mit dem gewogenen Durchschnittswert angesetzt werden. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt worden. Darüber hinaus wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Bei der Höhe der ungewissen Verbindlichkeiten wird der wahrscheinlichste Wert ausgewiesen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Bei dem in der Bilanz ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt es sich um einen im Geschäftsjahr 2019/20 erworbenen Kundenstamm (Miet- und Wartungsverträge), der über die Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben wird.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Posten mit nicht unerheblichem Umfang enthalten:

EUR
Urlaubsansprüche 75.000,00
Tantieme 66.423,59
Jahresabschlusskosten 25.300,00
Archivierung 12.000,00
178.723,59

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Gegenüber Lieferanten bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 73.839,17 (Vj.: TEUR 40) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 1.756,50 (Vj.: TEUR 1) enthalten.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

EUR
Refinanzierung Bürosysteme 6.278.059,34
Mietverträge Geschäftsräume 569.074,52
Leasingverträge Kfz 350.684,34
Leasingverträge BGA und IT 35.819,40
7.233.637,60

Bei den Verbindlichkeiten aus Refinanzierungen für Bürosysteme handelt es sich im Wesentlichen um Leasingverträge von Kopiersystemen. Diese werden branchenüblich über eine Laufzeit von 60 Monaten abgeschlossen. Mit identischer Laufzeit und Konditionsgestaltung werden diese von der Gesellschaft weiterverleast. Das Ausfallrisiko ist als gering einzustufen, weil die Bents Büro GmbH vertragsgemäß nur die ersten drei Monate eines Leasingausfalls zu tragen hätte.

Die Verpflichtungen aus Mieten bestehen im Wesentlichen gegenüber der Muttergesellschaft.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Gesamtbetrag der Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung enthalten in Höhe von EUR 73.907,56 (Vj.: TEUR 78).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen 2022/23 2021/22
Geschäftsführer 3 3
Angestellte 75 76
Auszubildende 8 6
86 85

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Marco Bents ausgeübter Beruf: Kaufmann
Simon Bents ausgeübter Beruf: Kaufmann
Christian Kruse ausgeübter Beruf: Kaufmann

Die Angabe gemäß § 285 Nr. 9a und b HGB ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

 

Aurich, den 28. November 2023

gez. Marco Bents, Geschäftsführer

gez. Simon Bents, Geschäftsführer

gez. Christian Kruse, Geschäftsführer

Anlagespiegel

A. Anlagevermögen Stand 01.07.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.06.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen 34.657,46 6.134,35 0,00 40.791,81
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.500.000,00 0,00 0,00 1.500.000,00
1.534.657,46 6.134,35 0,00 1.540.791,81
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 795.147,59 381.280,21 40.287,92 1.136.139,88
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 11.000,00 0,00 0,00 11.000,00
2. Genossenschaftsanteile 180.300,00 0,00 0,00 180.300,00
191.300,00 0,00 0,00 191.300,00
2.521.105,05 387.414,56 40.287,92 2.868.231,69
A. Anlagevermögen Stand 01.07.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.06.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen 30.063,20 10.027,73 0,00 40.090,93
2. Geschäfts- oder Firmenwert 900.000,00 300.000,00 0,00 1.200.000,00
930.063,20 310.027,73 0,00 1.240.090,93
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 615.688,20 164.116,38 33.027,02 746.777,56
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.545.751,40 474.144,11 33.027,02 1.986.868,49
Buchwerte
A. Anlagevermögen Stand 30.06.2023
EUR
Stand 30.06.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen 700,88 4.594,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 300.000,00 600.000,00
300.700,88 604.594,26
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 389.362,32 179.459,39
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 11.000,00 11.000,00
2. Genossenschaftsanteile 180.300,00 180.300,00
191.300,00 191.300,00
881.363,20 975.353,65

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bents Büro GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bents Büro GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bents Büro GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, 28. November 2023

Qualitatus Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Rohsiepe, Wirtschaftsprüfer

gez. Post, Wirtschaftsprüfer

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