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Hasse & Wrede GmbH GmbH

Berlin ·HRB 208386 Charlottenburg (Berlin)
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Georg-Knorr-Straße 4
12681 Berlin
Handelsregister
HRB 208386, Charlottenburg (Berlin)
Eintragungsdatum
29. November 1991
Branche
Herstellung von Prüfmaschinen
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Herstellung von Maschinenspannzeugen und sonstigem Zubehör für Werkzeugmaschinen
Unternehmenszweck
Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und Vertrieb von Schwingungstechnik jeder Art, insbesondere von Schwingungsdämpfern verschiedener physikalischer Wirkungsweisen und deren Zubehör sowie alle in der Maschinenbauindustrie üblichen Arbeiten. Die Gesellschaft führt den Geschäftsbetrieb der Carl Hasse & Wrede, Zweigniederlassung der Knorr-Bremse AG fort, deren Produkte unter dem eingetragenen Warenzeichen "Hasse & Wrede" vertrieben werden.

Finanzen

Umsatz 2022
65,17 Mio. €
Mitarbeiter 2022
138
Bilanzsumme 2022
33,98 Mio. €
Jahresergebnis 2022
3,50 Mio. €
4 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2022
Aktivseite 33,98 Mio
  • Umlaufvermögen 75,5 % 25,64 Mio
  • Anlagevermögen 22,0 % 7,47 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 2,6 % 875,0 k
Passivseite 33,98 Mio
  • Verbindlichkeiten 39,2 % 13,33 Mio
  • Eigenkapital 38,3 % 13,01 Mio
  • Rückstellungen 22,5 % 7,64 Mio
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Bilanzdaten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2022
Erträge 67,52 Mio
  • Umsatzerlöse 96,5 % 65,17 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,7 % −1,18 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1,3 % −885,2 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,4 % 277,1 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 9,3 k
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 % 4,6 k
Aufwendungen 59,90 Mio
  • Materialaufwand 59,8 % −35,80 Mio
  • Personalaufwand 19,2 % −11,49 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 18,0 % −10,76 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3,0 % −1,79 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % −63,9 k
  • Betriebsergebnis 5,34 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 3,50 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 3,50 Mio
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GuV-Daten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Abhishek Vinayak Sathe seit 2026 Geschäftsführer
  • Heinz Köhler seit 2025 Prokura
  • Michael Dr. Steidl seit 2026 Prokura
8 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH DEU AG München, HRB 102775 100,0 % 664k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2026
  2. 31.03.
    Austritt einer Position
    Abhishek Vinayak Sathe · Prokura
  3. 31.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Abhishek Vinayak Sathe · Geschäftsführer
  4. 31.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Michael Dr. Steidl · Einzelprokura
  5. 31.03.
    Austritt einer Position
    Björn Bethke · Geschäftsführer
  6. 2025
  7. 19.07.
    Austritt einer Position
    Norman Eckhardt · Prokura
  8. 19.07.
    Austritt einer Position
    Sebastian Griebe · Prokura
  9. 19.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Heinz Köhler · Prokura
  10. 19.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Abhishek Vinayak Sathe · Prokura
23 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
  • 2018 Jahresabschluss
  • 2019 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2021

Veröffentlicht am 27. Februar 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

Hasse & Wrede GmbH (vormals: STE Schwingungs-Technik GmbH)

Berlin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021

(bis 15. November 2021: STE Schwingungs-Technik GmbH, Berlin)

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

Grundlagen der Gesellschaft

Die Hasse & Wrede GmbH (H&W) mit ihrem Produktionsstandort in Berlin entwickelt, produziert und vertreibt Visco-Dämpfer und hydraulische Dämpfer für PKW-, Nutzfahrzeug-, Schiffs- und stationäre Motoren. Visco-Dämpfer gleichen Drehschwingungen aus, vermeiden Kurbelwellenbrüche und gewährleisten so eine sichere Motor-Performance.

Das Unternehmen richtet sich im Wesentlichen an den Anforderungen und den Kunden des europäischen Marktes aus. Innerhalb der Vertriebskanäle Erstausrüstergeschäft (OE), Nachmarkt des Erstausrüsters (OES), unabhängiger Nachmarkt (AM) und konzernverbundene Unternehmen (ICO) werden die Kunden mit markt- und anwendungsspezifischen Produkten und Dienstleistungen versorgt.

Auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom 8. November 2021 und der Zustimmungsbeschlüsse vom selben Tag ist die Hasse & Wrede GmbH mit Sitz in Berlin (Amtsgericht Charlottenburg, HRB 53147 B) durch Übertragung ihres Vermögens unter Auflösung ohne Abwicklung als Ganzes auf die Gesellschaft STE Schwingung-Technik GmbH, Berlin (Amtsgericht Charlottenburg HRB 208386 B) verschmolzen worden. Anschließend fand eine Umbenennung der STE Schwingungs-Technik GmbH (STE) wiederum in Hasse und Wrede GmbH (H&W) statt. Die Verschmelzung und Umfirmierung wurden mit Eintragung im Handelsregister am 16. November 2021 wirksam.Es handelt sich um einen sogenannten down-stream Merger, da der übertragenden Rechtsträger Hasse & Wrede GmbH (HRB 53147 B) sämtliche Anteile des übernehmenden Rechtsträgers STE hielt. Die Verschmelzung erfolgt mit Wirkung zum 1. Januar 2021 zu Buchwerten (Buchwertverknüpfung). Die positive Differenz des Buchwerts der untergehenden Anteile zum Buchwert des übernommenen Reinvermögens wurde unmittelbar in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 8.656 eingestellt.

Die vorherige Gesellschaft STE Schwingungs-Technik GmbH verfügte über kein operatives Geschäft und andere finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren. Um die Vergleichbarkeit der Vermögens-, Finanz- und Vertragslage für die Zwecke der Lageberichtserstattung herzustellen, werden die Leistungsindikatoren und Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung mit den Leistungsindikatoren und Kennzahlen der Hasse & Wrede GmbH vor der Verschmelzung auf die STE Schwingungs-Technik GmbH verglichen. Für Bilanzvergleiche erfolgt ein Vergleich mit angepassten Vorjahrszahlen (Hasse & Wrede vor Verschmelzung + STE). Die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Bilanz wurden entsprechend um eine 3. Spalte ergänzt.

Wettbewerbssituation und Marktposition

Die H&W ist, als Teil der Division Systeme für Nutzfahrzeuge des Knorr-Bremse Konzerns, mit ihrem Produktportfolio ein global aufgestelltes Unternehmen in diesem Sektor.

Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2021

Der vormals rückläufige Nutzfahrzeugmarkt hat sich nach der Corona-Pandemie in Europa stärker erholt als in 2020 erwartet. Dies hat zu einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse in 2021 geführt. Der Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zum angepassten Vorjahr i. H. v. 22,8 % auf TEUR 51.151 hat die Prognose deutlich übertroffen.

Der umsatzstärkste Vertriebskanal war im Geschäftsjahr 2021 das Erstausrüstergeschäft mit Nutzfahrzeugherstellern und den Herstellern stationärer Anwendungen mit Verbrennungsmotoren.

Im Geschäftsjahr betrug das Betriebsergebnis TEUR 3.568 im Vergleich zu TEUR 3.290 im Vorjahr. Das Betriebsergebnis entwickelte sich positiv, allerdings nicht proportional zu der positiven Umsatzentwicklung. Dies ist im Wesentlichen auf deutlich gestiegene Frachtkosten und eine deutliche Preissteigerung der Rohstoffe zurückzuführen, die zu einem überproportionalen Anstieg der Materialaufwendungen um TEUR 9.042 auf TEUR 27.876 führten.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren in der H&W sind die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis. Weitere Steuerungskennzahlen sind darüber hinaus auch Auftragsbestand [1] und Investitionen [2] .

Als bedeutsamster nicht finanzieller Leistungsindikator ist die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (FTE [3] ) zu nennen.

Die monatliche Finanzberichterstattung für das Management der H&W ist ein zentrales Element zur laufenden Analyse und Steuerung der Gesellschaft. Planabweichungen werden hinsichtlich ihrer Auswirkung auf die finanziellen Ziele untersucht.

Eine Risikoberichterstattung ergänzt die quartalsweise Jahresvorschau um potenzielle Vermögensminderungen und -mehrungen. Maßnahmen zur Sicherstellung der Zielerreichung werden laufend hinsichtlich ihrer Wirksamkeit analysiert.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Im Berichtsjahr 2021 erzielte die H&W einen Umsatz in Höhe von TEUR 51.151 gegenüber einem Vorjahresumsatz von TEUR 41.637. Der Anstieg um TEUR 9.513 resultiert aus deutlich höheren Umsätzen im Vertriebskanal des Erstausrüstergeschäfts. Ein Großteil des Anstiegs entfällt hierbei auf Kunden im Nutzfahrzeugbereich innerhalb der Europäischen Union. Die betreffenden Kunden haben ihre Abnahmemengen deutlich gesteigert, aus diesen Gründen sind die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr entsprechend angestiegen. Weiterhin konnten die erhöhten Frachtkosten teilweise an die Kunden weiterberechnet werden.

Der Auftragsbestand hat sich im Berichtsjahr um 56,3 % auf EUR 48,3 Mio erhöht (Vj. EUR 31,9 Mio). Diese Entwicklung resultiert aus einer generellen Markterholung des Fahrzeugmarktes nach der Corona-Pandemie.

Der Materialaufwand ist von TEUR 18.835 auf TEUR 27.876 angestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus einer Steigerung des Geschäftsvolumens, einer Preissteigerung als Folge einer globalen Rohstoffknappheit und den deutlich gestiegenen Frachtkosten, was insgesamt zu einer Steigerung der bezogenen Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe um TEUR 8.052 führt. Die bezogenen Leistungen sind im Wesentlichen aufgrund eines größeren, auftragsbedingten Bedarfs an Leasingkräften um TEUR 686 gestiegen. Die Materialaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung lag bei 54,2% (Vj. 45,6 %).

Im Geschäftsjahr 2021 ist der Personalaufwand um TEUR 447 auf TEUR 9.679 angestiegen. Der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung verringerte sich vor allem aufgrund der deutlich gestiegenen Umsatzerlöse auf 18,8% gegenüber 22,3% im Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt 2021 beschäftigte die H&W 135 FTE (Vj. 132 FTE). Im Vorjahr erhielt die Gesellschaft staatliche Unterstützungsleistungen in Form von Kurzarbeitergeld. Im Geschäftsjahr 2021 wurden aufgrund der stabilen Auslastung nur sehr geringe staatliche Unterstützungsleistungen in Anspruch genommen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Berichtsjahr TEUR 9.034 und sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 250 angestiegen. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen für Ausgangsfrachten (+ TEUR 323).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden aufgrund der Verschmelzung und des beendeten Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags der H&W (alt) mit dem Gesellschafter der Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH (SfN) im Geschäftsjahr erstmals bilanziert und betragen unter Einbeziehung bestehender steuerlicher Verlustvorträge zum Stichtag TEUR 120.

Die H&W weist im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss von TEUR 3.368 aus. Im Vorjahr betrug der Aufwand aus der Gewinnabführung an die SfN TEUR 3.396 und der Jahresüberschuss der STE TEUR 107.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Jahr 2021 um TEUR 2.416 auf TEUR 24.806 (Vj. TEUR 22.389) erhöht, dies resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus einem Anstieg des Anlagevermögens durch getätigte Investitionen in Höhe von TEUR 2.602 sowie gestiegenen Vorräten um TEUR 2.662 und einem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.433 infolge der gestiegenen Gesamtleistung. Reduzierend wirkt sich im Wesentlichen der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 3.501 auf die Bilanzsumme aus. So sind die Cash Poolbestände auch auf Grund der Investitionen in das Sachanlagevermögen gesunken.

Die Veränderung auf der Passivseite resultiert aus dem Anstieg des Eigenkapitals, aufgrund des erwirtschaften Jahresüberschusses sowie der erstmaligen Erfassung der Steuerrückstellung in Höhe von TEUR 120. Weiterhin sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.643 angestiegen auf Grund der kurz vor Jahresende erhaltenen Lieferungen für das Vorratsvermögen. Demgegenüber sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 3.356 auf TEUR 452 gesunken, da anders als im angepassten Vorjahr keine Ergebnisabführungsabführung erfolgt.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 30,5 % auf 41,1%, resultierend aus dem erwirtschafteten Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.368 bei einem um TEUR 952 geringerem Fremdkapital gegenüber 2020.

Finanzlage

Der Rückgang des Finanzmittelbestandes (Summe aus flüssigen Mitteln und kurzfristigen Finanzforderungen/-verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen) auf TEUR 851 (Vj. TEUR 3.834) resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Investitionstätigkeiten (TEUR 2.602, Vj. TEUR 1.770) sowie aus dem Mittelabfluss für erhöhte Frachtkosten (TEUR 2.335, Vj. TEUR 805).

Im Rahmen der Verschmelzung der Hasse & Wrede GmbH auf die STE Schwingungs-Technik GmbH sind IC-Forderungen und IC-Verbindlichkeiten gegenüber der Cash-Pool führendenden Knorr-Bremse AG i. H. v. TEUR 1.852 aufgerechnet worden.

Die Forderungen aus dem variabel verzinsten Cash-Pooling gegen die Knorr-Bremse AG betrugen zum Stichtag TEUR 850 (Vj. TEUR 3.846). Hierdurch war die Gesellschaft in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Cash Pooling Vereinbarung räumt der Gesellschaft einen Kreditrahmen über EUR 2,5 Mio ein. Dieser ist unbesichert und wird bei Inanspruchnahme variabel verzinst.

Das Working Capital liegt zum Jahresende bei TEUR 6.682 (angepassten Vj. TEUR 4.542, Vj. -1.832) und hat sich deutlich verbessert auf Grund der Beendigung des Ergebnisabführungsvertrages der Hasse & Wrede alt.

Investitionen

Die Investitionen der H&W in das Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 2.602. Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeiten waren Ausgaben für Ersatz- und Erweiterungsinvestionen in Maschinen und Montageanlagen im Werk Berlin.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen im Berichtsjahr TEUR 1.407 (Vj. TEUR 1.423) und beliefen sich damit auf 2,7 % von der Gesamtleistung (Vj. 3,4 %).

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Die Geschäftsführung der H&W zeigt sich mit der Geschäftsentwicklung in einem weiterhin von der Corona-Pandemie und massiv gestiegenen Transportkosten geprägten Jahr 2021 sehr zufrieden.

Insgesamt geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Darstellung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage ein zutreffendes Bild von der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 zeigt.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, von dem sich zum 31. Dezember 2021 ergebenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 871.569,13 eine Dividende an den Gesellschafter SfN in Höhe von EUR 679.117,15 zu zahlen sowie EUR 192.451,98 auf neue Rechnung vorzutragen.

Qualität und Prozesse [4]

Die H&W ist in einem technischen Umfeld tätig und hieraus ergeben sich Risiken, die angesichts der Sicherheitsrelevanz der Anwendungen einer besonders sorgfältigen Kontrolle bedürfen. Hierfür hat die H&W umfassende Qualitätsplanungs-, Qualitätssicherungs- sowie Testverfahren im routinemäßigen Einsatz. Die ständige Optimierung der Unternehmensprozesse orientiert sich am EFQM-Modell (European Foundation for Quality Management). Die Hasse & Wrede GmbH ist nach dem internationalen Qualitätsstandard IATF 16949:2016, dem Umweltschutzstandard ISO 14001:2015 und dem Energiemanagementstandard ISO 50001:2011 zertifiziert.

Forschung und Entwicklung

Investitionen in Forschung und Entwicklung sind für die H&W eine der wesentlichen Voraussetzungen für den langfristigen Erfolg. Die Entwicklung von innovativen und zunehmend komplexeren Dämpfungssystemen verlangt ein sehr hohes Niveau an qualifizierten Ressourcen. Der Umfang der betriebenen Forschungs- und Entwicklungsleistungen ist vergleichbar dem Vorjahr. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung [5] betrug im Jahr 2021 TEUR 1.153. Im Verhältnis zum Umsatz beläuft sich der Aufwand auf 2,3 %.

Bericht über Risiken und Chancen

Risikomanagementsystem

Grundsätze und Ziele

Als Teil eines global aufgestellten und international tätigen Konzerns ergeben sich für die H&W in ihrer unternehmerischen Tätigkeit Risiken wie Chancen. Ziel des Risikomanagements ist es, Risiken zu identifizieren und ihre potenziellen Folgen auf die erwartete Ertrags- und Finanzsituation zu minimieren. In derselben Weise sollen Chancen identifiziert und genutzt werden, um den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Im Fokus steht dabei eine frühzeitige, systematische Identifikation sowie die Analyse potenzieller Risiken und Chancen, um Handlungsspielräume für eine effektive Risikosteuerung wie unter anderem die rechtzeitige Einleitung geeigneter Gegensteuerungsmaßnahmen zu ermöglichen.

Das bei der H&W etablierte Risikomanagementsystem ist Teil des konzerneinheitlichen weltweit etablierten Risikomanagementsystems und unterliegt als solches einer kontinuierlichen Weiterentwicklung, welche Anpassungen an interne und externe Anforderungen umfasst.

Risikoberichterstattung

Im Rahmen der regelmäßigen Risikoberichterstattung erhält die Geschäftsführung der H&W monatlich einen zusammenfassenden Risikobericht, der in der entsprechenden Geschäftsführungssitzung erläutert wird. Das Berichtswesen erlaubt der Geschäftsführung eine Bewertung der Risikolage innerhalb der Gesellschaft und dient als Entscheidungsgrundlage zur Risikosteuerung.

Die Reihenfolge der nachfolgend dargestellten Risikokategorien entspricht deren Bedeutung (Bedeutung als Auswirkungen auf das Erreichen von Prognosen unter Berücksichtigung der von uns eingeschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit) für die H&W, beginnend mit der bedeutsamsten Risikokategorie.

Risiken im Einkauf

Zu potenziellen hohen Risiken innerhalb des Beschaffungsprozesses zählen vor allem Terminverzögerungen, steigende Frachtkosten und steigende Lieferantenpreise als Folgewirkung der Corona-Pandemie und des Ukraine-Konflikts. Es besteht das Risiko, dass die Preissteigerungen nicht immer vollständig und/oder nur mit Zeitverzug an den Kunden weitergegeben werden können und sich somit negativ auf die Gewinnmarge der Gesellschaft auswirken. Darüber hinaus besteht das moderate Risiko einer möglichen Insolvenz von Lieferanten, was zu Lieferengpässen führen könnte. Diesem Risiko wird bereits im Auswahlverfahren im Rahmen eines ständigen Monitorings begegnet, um eine hohe Qualität unserer Zulieferer sicherzustellen. Daneben werden für nahezu alle strategisch relevanten Produktkomponenten mehrere Lieferanten aufgebaut, um unsere Abhängigkeit von einzelnen Anbietern, so weit wie möglich, zu reduzieren. Durch das Abschließen von Rahmenverträge werden Lieferrisiken gesenkt. Zusätzlich werden weltweite Einkaufsvolumina gebündelt, um verbesserte Einkaufskonditionen realisieren zu können. Eine weitere hohe Herausforderung stellen die aktuellen Marktpreisanstiege für Frachten, Rohstoffe und Energie dar, welche sich negativ auf die Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft auswirken können.

Marktrisiken und Risiken im Kundenprojektmanagement

Auch im Rahmen einer detaillierten Umsatzplanung, welche die Markterwartungen des betreffenden Geschäftsjahres vollumfänglich abbildet, kann es vor allem durch unerwartete Marktentwicklungen, aber auch durch kundenseitige Einzelrisiken zu Umsatz- und daraus resultierenden Ergebnisabweichungen kommen. Marktseitig steht hierbei vor allem das generell konjunktursensitive Geschäft der H&W im Vordergrund. Hierbei wirkt sich eine rückläufige Fahrzeugproduktion meist direkt auf den Umsatz im Erstausrüstungsgeschäft aus. Unabhängig von der Volumenentwicklung kann darüber hinaus kundenseitiger Preisdruck mögliche Margenbelastungen nach sich ziehen. Besonders in Zeiten des Ukraine-Konflikts können sich jedoch weiterhin erhebliche Marktrisiken in allen Regionen ergeben. Zum jetzigen Zeitpunkt werden diese Risiken auf Grund des bestehenden Auftragsbestands aber als gering eingestuft. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 gewinnen diese Risiken an Bedeutung.

Im Geschäftsjahr 2022 ergaben sich neue konjunkturelle Risiken auf Grund hoher Inflationsraten. Hohe Inflationsraten lösten eine zügige und gleichlaufende Reaktion der Zentralbanken in Form einer weltweiten monetären Verschärfung der Geldpolitik aus, um der Inflation entgegenzuwirken. Wenngleich die Maßnahmen der Wiederherstellung der Preisstabilität dienlich sind, wirken sie sich belastend auf die globale Finanzlage und Wirtschaftsaktivitäten aus. Es besteht das Risiko, dass inflationsbedingte Kostensteigerungen nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden können, was sich negativ auf die Ertragslage des Unternehmens auswirkt. Weiterhin kann sich die Konjunktur grundsätzlich abschwächen, was Absatzrisiken nach sich ziehen kann. Die Risiken schätzen wir aktuell als moderat ein.

Ein hohes Risiko ist, dass die Regierung in China seit Jahren bestrebt ist, die Insel Taiwan in sein Staatsgebiet einzugliedern und dies zu einer Wirtschaftskrise mit gestörten Lieferketten und hohen Zöllen führen kann. Die H&W reagiert auf diese Veränderung mit der Identifizierung von Lieferanten außerhalb Chinas, um auf diese Weise weiterhin von den günstigen Produktionskosten in Asien zu profitieren, gleichzeitig aber die strategische Abhängigkeit von chinesischen Lieferanten zu reduzieren. Von einer negativen Entwicklung im Bereich der chinesischen Lieferanten wäre der Großteil der Rohmaterialversorgung betroffen.

Strategische Risiken

Als Produzent im Bereich Drehschwingungsdämpfer besteht für die H&W regelmäßig die Gefahr Marktanteile an am Markt etablierter Mitbewerber, zum Teil aber auch an neue Marktteilnehmer, zu verlieren. Solchen strategischen Risiken wird mit einer nachhaltigen Innovationsstrategie begegnet und der intensiven Pflege von Kundenbeziehungen, um auch in Zukunft bestmöglich auf neue Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen sowohl hinsichtlich technologischer als auch qualitativer und preisbezogener Kriterien eingehen zu können. Hierzu zählen, neben der ständigen Weiterentwicklung des bestehenden Produktportfolios, insbesondere auch die Abwendung des Risikos eines nicht erfolgenden oder verspäteten Eintritts in neue, erfolgsversprechende Produktfelder. Ein besonderes Augenmerk wird daher auf den zu erwartenden Rückgang von Verbrennungsmotoren im Nutzfahrzeugbereich gelegt, indem die vorhandene Innovationskraft verstärkt auf den Bereich der stationären und maritimen Verbrennungsmotoren ausgerichtet wird. Ein potenzieller Rückgang im Nutzfahrzeugbereich hätte einen spürbaren Einfluss auf die Ertrags- und Finanzlage. Das Risiko wird insgesamt als moderat eingeschätzt, da für den Bereich der LKWs mit langen Übergangsfristen zu rechnen ist.

Maßnahmen hierzu liegen in einer rechtzeitigen Identifikation, der anschließenden Bewertung und einer effizienten Umsetzung von Entwicklungsprojekten zur Erschließung neuer Produktbereiche.

Die Architektur von Nutzfahrzeugen steht angesichts der Entwicklung im Bereich E-Mobility vor einem grundlegenden Wandel. Basiert das bisherige Geschäft der H&W noch zu einem Großteil auf Nutzfahrzeug-Verbrennungsmotoren, wird in der Zukunft der Fokus auf dem Ausbau des Geschäfts mit Großmotoren, Industrie-Anwendungen und Kompressoren liegen. Da ab der zweiten Hälfte des Jahrzehnts in Europa mit einem Umsatz-Rückgang im Nutzfahrzeug-Bereich zu rechnen ist, unternimmt die H&W bereits heute verstärkte Anstrengungen bei der Erschließung neuer Anwendungsbereiche für Dämpfungssysteme. Hierzu gehören die Konzentration auf den Ausbau des Großmotoren-Geschäftes und die Evaluierung neuer Produktideen im Bereich der Elektro-Mobilität.

Risiken im Bereich Produktion

Innerhalb der Produktion kann es infolge nicht ausreichender Personalverfügbarkeit, insbesondere in Anbetracht der anhaltenden Corona-Pandemie und des Fachkräftemangels, zu Engpässen kommen, was sich negativ auf die Ertragslage des Unternehmens auswirken kann. Diesem moderaten Risiko wird mit dem Einsatz bewährter Leasing-Kräfte entgegengewirkt. Zum anderen setzen wir auf neue automatisierte Fertigungsanlagen, regelmäßige Wartung sowie die Durchführung notwendiger Ersatzinvestitionen, um eine Überalterung des Maschinenparks weiter zu reduzieren. Integrierte Qualitätskontrollen ermöglichen uns die Identifikation von Qualitätsmängeln und deren frühzeitige Abstellung zur Vermeidung von Ausschuss und Nacharbeiten.

Logistik-Risiken

Wesentliche Risiken im Bereich Logistik können zukünftig wieder durch die eine Containerknappheit verursacht werden und mögliche Verzögerungen innerhalb der Supply Chain zu H&W als auch innerhalb der eigenen Lieferkette bis hin zum Kunden verursachen. Hierdurch kann es zu Produktionsverzögerungen bzw. -ausfällen kommen, die möglicherweise zu Lieferengpässen gegenüber unseren Kunden führen können und negativ auf die Ertragslage des Unternehmens wirken. Diesen wirken wir mit einem integrierten Planungsprozess entgegen, der mit den Produktions- und Lieferplänen abgestimmt ist. Durch ein optimiertes Warehouse-Management stellen wir dabei eine Balance zwischen Verfügbarkeit auf der einen und einer kapitaleffizienten Bevorratung auf der anderen Seite sicher. Dennoch können Sonderfrachten (z. B. Luftfracht) und andere Maßnahmen zur Behebung von Lieferengpässen erforderlich sein, die mit höheren Logistikkosten und einer Minderung des Betriebsergebnisses verbunden sind. Das Risiko wird aktuell als mittel eingeschätzt.

Risiken in den Bereichen Qualität und Produkthaftung

Ziel des Qualitätsmanagements ist die verlässliche Erfüllung unserer Kundenanforderungen. Qualität steht im besonderen Fokus und ist in unseren Unternehmenswerten seit langem tief verankert. Sollte es trotz umfangreicher Qualitätssicherungsmaßnahmen in Einzelfällen zu möglichen Auslieferungen qualitativ nicht einwandfreier Produkte an unsere Kunden kommen, besteht das Risiko zusätzlicher Kosten durch Kompensationsansprüche für Produktionsunterbrechungen unserer Kunden. Das Risiko hierfür wird als niedrig eingeschätzt, da in solchen Fällen eng mit den Kunden eine zeitnahe eine gemeinsame Lösung gesucht wird. Siehe hierzu ebenfalls die Erläuterungen unter dem Abschnitt "Qualität und Prozesse".

Liquiditätsrisiken

Die Gesellschaft deckt den Liquiditätsbedarf weitgehend aus dem operativen Cashflow. Die H&W ist im Cash-Pooling und im Finanzmanagement der Muttergesellschaft integriert. Hierdurch war die Gesellschaft in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtung zu erfüllen. Das Liquiditätsrisiko wird als gering eingeschätzt.

Das Ausfallrisiko bezüglich der Forderungen wird gegenwärtig als gering beurteilt.

Chancenbericht

Das Chancenmanagementsystem der H&W folgt den Prozessen des Risikomanagementsystems. Die Berichterstattung der Chancen erfolgt dabei neben regelmäßigen Management-Reviews ebenfalls im Rahmen des vierteljährlichen Risiko- und Chancenberichts. Dabei ist zu berücksichtigen, dass auch Chancen stets mit Risiken verbunden sein können, die sorgfältig abgewogen werden.

Eine bedeutende Chance zur Umsatzsteigerung und damit zur Ergebnissteigerung wird im Ausbau des Großmotoren-Geschäftes gesehen. Dieses Marktsegment wird von H&W nur bis zu einer gewissen Dämpfergröße bedient, so dass sich durch die Entwicklung größerer Dämpfer weitere Marktanteile hinzugewinnen lassen. Diese mittlere Chance wird als sehr realistisch eingestuft.

Zusätzlich zur Umsatzsteigerung in existierenden Marktsegmenten, besteht die Chance neue Kunden außerhalb der bereits bestehenden Märkte zu gewinnen. Eine Marktanalyse hat gezeigt, dass Drehschwingungen auch in Bereichen außerhalb des Verbrennungsmotors auftreten. Die mittleren Chancen in diesem Segment werden ebenfalls als realistisch eingestuft.

Gesamtaussage zur Risiko- und Chancensituation

Die Analyse des Risikoprofils hat ergeben, dass keine erkennbaren Risiken bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Die oben dargestellten Chancen sollen dazu beitragen, unsere langfristigen Wachstumsziele zu erreichen.

Prognosebericht

Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland dürfte im vierten Quartal 2023 erneut leicht zurückgehen. Ausschlaggebend dafür ist die Flaute in der Industrie und im Bau. Die Industrie setzte zu Beginn des laufenden Quartals ihre Schwächephase fort. Sie bewegt sich weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und hat mit den Folgen der hierzulande voraussichtlich dauerhaft erhöhten Energiekosten zu kämpfen. Hinzu kommen eine anhaltend schwache Nachfrage und abnehmende Auftragspolster. Der Rückgang war über die Branchen hinweg breit angelegt.

(Quelle: Deutsche Bundesbank; Monatsbericht Dezember 2023, S. 5)

Es ist jedoch zu erwarten, dass die Inflationsrate im Dezember 2023 erneut auf rund 4% ansteigt. Dies ist auf die staatlichen Soforthilfen bei den Gas- und Fernwärmezahlungen zurückzuführen, die im Dezember 2022 einmalig gewährt wurden. Sie bewirken zwölf Monate später vorübergehend einen erhöhenden Basiseffekt. Auch zu Beginn des kommenden Jahres, wenn dieser Basiseffekt wieder entfällt, sind höhere Inflationsraten als im November wahrscheinlich. Dazu beitragen dürfte die Anhebung des CO2- Preises für fossile Brennstoffe.

(Quelle: Deutsche Bundesbank; Monatsbericht Dezember 2023, S. 8)

Zu Beginn des kommenden Jahres dürfte die deutsche Wirtschaft wieder auf einen Expansionspfad einschwenken. Denn es gibt erste Anzeichen für eine leichte Besserung. Die ifo Geschäftserwartungen hellten sich im Oktober 2023 und im November 2023 etwas auf. Vor allem der Handel und das Verarbeitende Gewerbe zeigten sich weniger pessimistisch. In der Industrie könnte die Auslandsnachfrage ihren Tiefpunkt erreicht haben. Die Exporterwartungen stiegen zuletzt an. Im weiteren Verlauf des Jahres 2024 nimmt die Expansion gemäß der Projektion nach und nach Fahrt auf. In den beiden Folgejahren setzt sie sich noch ein wenig verstärkt fort. Die Wirtschaftserholung stützt sich auf zwei wesentliche Pfeiler: Erstens steigen infolge wachsender Nachfrage auf den Absatzmärkten der deutschen Exporteure die Ausfuhren.

(Quelle: Deutsche Bundesbank; Monatsbericht Dezember 2023, S. 17)

Die bislang im Jahr 2023 vereinbarten Tarifabschlüsse fielen nochmals höher aus als die bereits kräftigen Ergebnisse des Jahres 2022. Dabei spielte der Ausgleich vorheriger Reallohnverluste weiter eine wesentliche Rolle. Weit verbreitet ist eine Kombination von spürbaren steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleichsprämien und hohen dauerhaften Tarifanhebungen.

(Quelle: Deutsche Bundesbank; Monatsbericht Dezember 2023, S. 28)

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie und des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine häuften sich Störungen von internationalen Lieferketten, die zahlreiche Branchen und Länder betrafen. Zudem kam es in der jüngeren Vergangenheit vermehrt zu protektionistischen Maßnahmen und geopolitischen Spannungen vor allem zwischen China und westlichen Ländern. Bemerkenswert ist zudem, dass diejenigen Unternehmen, für die China eine wichtige Rolle bei den internationalen Lieferketten spielte, mehr Maßnahmen umsetzten oder dies für die nahe Zukunft planten als Unternehmen mit Fokus der Lieferketten auf der EU (ohne Deutschland). Diese Maßnahmen beeinflussen aller Voraussicht nach auch die Herstellungskosten der Unternehmen.

(Quelle: Deutsche Bundesbank; Monatsbericht Dezember 2023, S. 67f)

Marktentwicklung

Für das Jahr 2022 sowie 2023 rechnet H&W mit einem stabilen Niveau der weltweiten Nutzfahrzeugproduktion. Im wichtigsten Markt Westeuropa erwartet H&W für das laufende Jahr eine leichte Steigerung der Nutzfahrzeugproduktion. Diese Entwicklung spiegelt sich in den Auftragseingängen der Gesellschaft wider. Für das Jahr 2024 zeichnet sich eine Abschwächung der europäischen Nutzfahrzeugproduktion ab.

Entwicklung der H&W

Der Geschäftsverlauf 2022 wurde durch die massiv ansteigende Inflation beeinflusst. Während 2022 vor allem die Preisentwicklung bei Rohstoffen Druck auf die Geschäftsentwicklung ausübte, spielte im Verlauf der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2022 zusätzlich die Inflation bei den Energiekosten sowie das gestiegene Lohnniveau eine herausfordernde Rolle. Um auf die insgesamt schwierige Marktlage zu reagieren, hat der Vorstand der Knorr-Bremse bereits zu Jahresanfang 2022 ein umfangreiches Profit & Cash Protection Programm (PCPP) mit umfangreichen Preis- und Kostenmaßnahmen für den gesamten Konzern aufgelegt. Die Belastungen aus der Inflation, die aktuell deutlich die Kostenbasis belastet, wird hierdurch, vorbehaltlich etwaiger Risiken, wie mögliche Verzögerungen bei der Kostenweitergabe an unsere Kunden, kompensiert.

Für das Geschäftsjahr 2022 stiegen die Umsatzerlöse * [6] gegenüber dem Vorjahr um EUR 14 Mio auf EUR 65 Mio deutlich an. Dies war möglich durch höhere Absatzmengen bei den PKWs und Nutzfahrzeugen (sog. Truck Production Rate = TPR) sowie Preiserhöhungen aufgrund verhandelter Weiterbelastungen von Transportkosten. Das Betriebsergebnis * [6] 2022 wurde durch Lieferengpässe, höhere Frachtkosten sowie durch weiter steigende Rohstoffpreise als Folge der Inflation negativ beeinflusst. Durch vertragliche Anpassungen in den Kundenverträge, konnten die wesentlichen Kostenerhöhungen an die Kunden weitergegeben werden. Im Ergebnis konnte das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.774 auf TEUR 5.342 gesteigert werden.

Der Auftragsbestand stieg zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 deutlich auf EUR 48,3 Mio (Vj. 31.12.2020 EUR 30,9 Mio) an und führte zu höheren Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2022. Das Investitionsvolumen ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf TEUR 1.784 (Vj. 2021 TEUR 2.601) gesunken, da der Fokus auf der Fertigstellung begonnener Projekte lag.

Die Anzahl der Mitarbeiter inklusive Leasingkräften stieg in Folge des guten Auftragsbestandes leicht auf 152 FTE (Vj 2021 149 FTE). Das Geschäftsjahr 2022 konnte mit einen positiven Jahresergebnis * [6] auf dem Niveau des Vorjahres abgeschlossen werden.

Der Auftragsbestand stieg zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 deutlich auf EUR 59,7 Mio (Vj. 31.12.2021 EUR 48,3 Mio), was eine deutliche Steigerung gegenüber 2022 darstellt.

Nach vorläufigen Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2023 steigen die Umsatzerlöse leicht durch eine angestiegene Truck Production Rate und Preiserhöhungen aufgrund verhandelter Weiterbelastungen von Inflations- und Energiekosten auf TEUR 68.082 (Vj. TEUR 65.169) an. Gegenläufig wirken hohe Energiepreise und gestiegene Personalkosten, mit Einmaleffekten für einen Inflationsausgleich sowie regelmäßige Lohn- und Gehaltserhöhungen, negativ auf das Betriebsergebnis.

Dieser Entwicklung stehen gesunkene Materialkosten als Folge von gefallenen Rohmaterialpreisen und des gestiegenen Wechselkurses CNY/EUR gegenüber. Auch die um 60 % niedrigeren Eingangsfrachtkosten im Vergleich zu 2022 entlasten den Materialaufwand deutlich. Insgesamt führt dies zu einer rückläufigen Materialaufwandsquote. Nach vorläufigen Geschäftszahlen konnte insgesamt ein deutlicher Anstieg des Betriebsergebnisses verzeichnet werden auf TEUR 10.205 (Vj. TEUR 5.342).

Nach Abschluss des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages mit Wirkung zum 01. Januar 2023 befindet sich die Hasse & Wrede GmbH wieder in der Organschaft mit der Gesellschafterin Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH, München. Aus diesem Grund erfolgt eine Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2023. Die laufenden Steuern werden auf Ebene des Organträgers erfasst und belasten nicht das Jahresergebnis vor Gewinnabführung.

Für das Geschäftsjahr 2023 nimmt das Investitionsvolumen auf insgesamt TEUR 1.467 (Vj. TEUR 1.789) ab. Im Jahr 2023 liegt der Fokus auf der Fertigstellung von in den Vorjahren begonnenen Projekten.

Aufgrund der leicht steigenden Mengen in der Produktion erhöht sich Bedarf an temporären Mitarbeitern (eigene und Leasingkräfte) auf 27 FTE (Vj. 26 FTE), die Gesamtanzahl der Mitarbeiter inklusive Leasingkräfte steigt ebenfalls leicht auf 156 FTE (Vj. 152 FTE).

Der Auftragsbestand Ende 2023 ist gegenüber Ende 2022 um ca. 15 % gesunken: TEUR 51.537 (Vj. TEUR 59.714). In etwa gleichem Umfang sinkt die Zahl der zu produzierenden Dämpfer im Auftragsbestand zum Jahresende auf 515.000 Stück (Vj. 621.000 Stück). Die Geschäftsführung erwartet für 2024 insgesamt eine rückläufige TRP und damit leicht geringere Umsätze als 2023. Die Mitarbeiterzahlen für die Fertigung werden voraussichtlich leicht sinken, die Flexibilitätsreserven über temporäre Mitarbeiter werden hierfür genutzt. Daraus ergibt sich insgesamt eine leicht sinkende Anzahl an FTE. Bei den Personalaufwendungen ist trotzdem mit einer Steigerung gegenüber 2023 zu rechnen, aufgrund der geplanten Senkung der Soll-Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich für alle Mitarbeiter.

Auf Grund der Konflikte im Suezkanal und möglichen Verlängerung der Schiffsrouten, wenn Afrika umfahren wird, rechnet die Geschäftsleitung für 2024 wieder mit deutlich steigenden Seefrachtkosten aus Asien in 2024, welche den Materialaufwand erhöhen werden. Diese Frachtkosten können aufgrund von mit den Kunden verhandelten Indexvereinbarungen in großen Teilen weitergegeben werden.

Für das Betriebsergebnis prognostiziert die Geschäftsführung eine leichte Senkung gegenüber 2023.

Der Abschluss der Vorbereitungen von Neuprojekten führt wahrscheinlich zu höheren Investitionsausgaben als in den Vorjahren, im Budget sind TEUR 1.998 für das Jahr 2024 geplant.

1 Als Auftragsbestand wird das zum Stichtag vorliegende Gesamtvolumen (in EUR) an Abrufen oder Bestellungen, für die ein konkretes Lieferdatum bzw. ein Lieferplan vom Kunden genannt wurde, definiert (gem. Management Reporting)
2 Zugänge an langfristigen immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen im Geschäftsjahr
3 FTE (Full time equivalent) = Mitarbeiter, der mehr als 60 % der Regelarbeitszeit arbeitet, wird mit 1,0 in die Berechnung einbezogen, Mitarbeiter, der weniger als 60 % der Regelarbeitszeit arbeitet, wird mit 0,5 in die Berechnung einbezogen.
4 Die in diesem Abschnitt enthaltenen Informationen sind ungeprüft
5 Aufwand des Funktionsbereiches Forschung und Entwicklung gemäß der funktionalen Gewinn- und Verlustrechnung der Hasse & Wrede GmbH
6 * = vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2022

 

Berlin, 31. Januar 2024

Hasse & Wrede GmbH

Markus Mali, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021 angepasstes Vorjahr 31.12.2020 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 186,94 1.128,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.901.703,22 2.980.488,52 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 729.276,94 879.985,10 127,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.222.104,74 6.853.084,90 1.809.591,01 5.670.064,63 0,00 127,00
6.853.271,84 5.671.192,63 127,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.971.791,23 3.522.909,37 0,00
2. Unfertige Erzeugnisse 271.589,09 66.368,63 0,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.078.856,56 7.322.236,88 1.070.693,39 4.659.971,39 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.648.888,70 5.237.585,08 21.576,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.799.796,47 5.301.114,18 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.179.967,56 10.628.652,73 1.519.446,47 12.058.145,73 0,00 21.576,00
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.482,68 0,00 0,00
17.952.372,29 16.718.117,12 21.576,00
C. Nicht durch Eigenkapital gedecker Fehlbetrag 0,00 0,00 1.832.058,64
24.805.644,13 22.389.309,75 1.853.761,64

Passiva

31.12.2021
EUR
angepasstes Vorjahr 31.12.2020
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 664.000,00 664.000,00 664.000,00
II. Kapitalrücklage 8.656.459,40 8.656.459,40 0,00
III. Verlustvortrag -2.496.058,64 -2.496.058,64 -2.602.738,55
IV. Jahresüberschuss 3.367.627,77 0,00 106.679,91
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00 1.832.058,64
10.192.028,53 6.824.400,76 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.342.975,00 3.388.614,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 120.000,00 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 2.382.782,92 2.481.262,29 0,00
5.845.757,92 5.869.876,29 0,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 11.080,42 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.912.483,02 5.269.402,77 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 452.108,29 3.807.670,90 1.852.273,64
4. Sonstige Verbindlichkeiten 403.266,37 606.878,61 1.488,00
- davon aus Steuern EUR 134.232,42 (i. Vj. EUR 0,00) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 106,00 (i. Vj. EUR 0,00) -
8.767.857,68 9.695.032,70 1.853.761,64
24.805.644,13 22.389.309,75 1.853.761,64

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

angepasstes Vorjahr
2021 2020 2020
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 51.150.520,25 41.637.447,05 0,00
2. Erhöhung (im angepassten
Vj. Verminderung) des Bestands
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 234.508,48 -296.539,05 0,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 3.610,10 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 177.824,06 217.898,33 111.600,00
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -27.020.157,52 -18.517.566,68 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -855.939,01 -27.876.096,53 -316.934,21 -18.834.500,89 0,00 0,00
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.894.766,51 -7.633.716,45 0,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.783.771,37 -9.678.537,88 -1.598.035,55 -9.231.752,00 0,00 0,00
- davon für Altersversorgung EUR 138.882,00 (im angepassten Vj. EUR 224.618,74; Vj. EUR 0,00) -
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.407.071,35 -1.422.641,84 -309,00
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.033.529,23 -8.783.512,71 -518,30
9. Betriebsergebnis 3.567.617,80 3.290.008,99 110.772,70
10. Sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge 5.423,00 106.395,38 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 5.423,00 (im angepassten Vj. EUR 9.161,38; Vj. EUR 0,00) -
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -85.413,03 -349,50 -4.092,79
- davon an verbundene Unternehmen EUR 2.181,03 (im angepasstes Vj. EUR 0,00; Vj. EUR 4.092,73) -
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -120.000,00 0,00 0,00
13. Ergebnis nach Steuern 3.367.627,77 3.396.054,87 106.679,91
14. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags der übertragenden Gesellschaft von dieser abgeführter Gewinn 0,00 -3.396.054,87 0,00
15. Jahresüberschuss 3.367.627,77 0,00 106.679,91

Anhang für den Jahresabschluss zum 31.12.2021

Die Hasse & Wrede GmbH (H&W), Berlin, ist beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter der Handelsregisternummer HRB 208386 registriert. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 der Hasse & Wrede GmbH entspricht in Gliederung und Bewertung den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes.

Auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom 8. November 2021 und der Zustimmungsbeschlüsse vom selben Tag ist die Hasse & Wrede GmbH mit Sitz in Berlin (Amtsgericht Charlottenburg, HGR 53147 B) durch Übertragung ihres Vermögens unter Auflösung ohne Abwicklung als Ganzes auf die Gesellschaft STE Schwingung-Technik GmbH, Berlin (Amtsgericht Charlottenburg HRB 208386 B) verschmolzen worden. Anschließend fand eine Umbenennung der STE Schwingungs-Technik GmbH wiederum in Hasse und Wrede GmbH (H&W) statt. Die Verschmelzung und Umfirmierung wurden mit Eintragung im Handelsregister am 16. November 2021 wirksam. Es handelt sich um einen sogenannten down-stream Merger, da der übertragende Rechtsträger Hasse & Wrede GmbH (HRB 53147 B) sämtliche Anteile des übernehmenden Rechtsträgers STE hielt. Die Verschmelzung erfolgt mit Wirkung zum 1. Januar 2021 zu Buchwerten (Buchwertverknüpfung). Die positive Differenz des Buchwerts der untergehenden Anteile zum Buchwert des übernommenen Reinvermögens wurde unmittelbar in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 8.656 eingestellt.

Die vorherige Gesellschaft STE Schwingungs-Technik GmbH verfügte über kein operatives Geschäft und andere finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren. Um die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahresabschluss herzustellen, wurden die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Bilanz um eine 3. Spalte, in der die angepassten Vorjahreszahlen gezeigt werden, ergänzt.

(1) Grundlagen und Methoden

Der Jahresabschluss ist in EUR nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Bilanzierung und Bewertung

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen. Die Nutzungsdauern immaterieller Vermögensgegenstände betragen 3 bis 12 Jahre. Vom Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wird nicht Gebrauch gemacht.

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 Sätze 1 und 2 HGB angesetzt - bei abnutzbaren Gegenständen abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen - bewertet; soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Nutzungsdauer von Maschinen und maschinellen Anlagen wurde mit 6 bis 8 Jahren und die der sonstigen Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde mit 5 bis 13 Jahren bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach handelsrechtlichen Grundsätzen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich EUR 800 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Aufwand unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

In den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, werden Abschreibungen für Verwertungsrisiken vorgenommen. Hierbei findet das strenge Niederstwertprinzip Anwendung.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit Herstellungskosten, jedoch nicht höher als mit dem voraussichtlichen Verkaufserlös, abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten, bewertet.

Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten für Material und Lohn, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Soweit Bestandsrisiken wegen langer Lagerdauer oder verminderter Verwertbarkeit vorliegen, werden in angemessenem Umfang Bewertungsabschläge vorgenommen.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert bzw. soweit einschlägig zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind die erkennbaren Risiken durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nennwerten bewertet. In den Guthaben bei Kreditinstituten enthaltene Guthaben in fremden Währungen werden zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB am Bilanzstichtag angesetzt.

In den Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt nach § 253 Abs. 1 und 2 HGB. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen Marktzinssatz der vergangenen sieben beziehungsweise für Pensionen zehn Geschäftsjahre abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Basis von Annahmen über künftige Gehaltserhöhungen und Rentenanpassungen (nach § 16 BetrAVG) sowie Annahmen über Kündigungsraten ermittelt. Die Berechnungen basieren auf den biometrischen Grundwerten nach Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G).

Folgende Parameter wurden bei der Berechnung zugrunde gelegt:

Zinssatz 1,87 % (Vj. 2,31 %)
Gehaltsdynamik 3,00 % (Vj. 3,00 %)
Rententrend 1,60 % (Vj. 1,60 %)
Fluktuation 1,80 % (Vj. 1,80 %)

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels des sogenannten Anwartschaftsbarwertverfahrens (PUC-Methode). Anwartschaften auf Hinterbliebenenrente werden im Versorgungswerk nach der kollektiven Methode und bei Einzelzusagen nach der individuellen Methode bewertet.

Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB in Anspruch, wonach der Abzinsungssatz für Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren angewendet werden kann. Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im operativen Ergebnis ausgewiesen.

Durch die Verwendung des gesetzlich vorgeschriebenen 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen ergibt sich im Vergleich zum 7-Jahres-Durchschnittszinssatz ein ausschüttungsgesperrter Betrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 und 3 HGB in Höhe von TEUR 210 (Vj. TEUR 286).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweils ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB bewertet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden für Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, berechnet.

Künftige Steuerbelastungen werden mit künftigen Steuerentlastungen verrechnet. Eine sich daraus insgesamt ergebende künftige Steuerbelastung wird in der Bilanz unter dem Posten "Passive latente Steuern" angesetzt. Eine sich insgesamt nach Verrechnung ergebende Steuerentlastung wird unter Anwendung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB nicht angesetzt.

(2) Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens der Gesellschaft ist in der entsprechenden Anlage zum Anhang wiedergegeben.

(3) Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um entgeltlich erworbene Lizenzen und sonstige EDV-Standard-Software.

(4) Sachanlagen

Die Investitionsschwerpunkte lagen in der Beschaffung von Bearbeitungs- und Montageanlagen.

(5) Vorräte

31.12.2021
TEUR
31.12.2020 (angepasst)
TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.972 3.523
Unfertige Erzeugnisse 272 66
Fertige Erzeugnisse, Waren 1.079 1.071
Gesamt 7.322 4.660

(6) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2021
TEUR
31.12.2020 (angepasst)
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.649 5.238
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.800 5.301
(davon gegen Gesellschafter) (72) (3.846)
Sonstige Vermögensgegenstände 2.180 1.519
Gesamt 10.629 12.058

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 950 (Vj. angepasst TEUR 1.456) sowie Forderungen aus dem Cashpool mit der Knorr-Bremse AG in Höhe von TEUR 850 (Vj. angepasst TEUR 3.846) enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr.

(7) Flüssige Mittel

Es handelt sich um Guthaben bei Kreditinstituten.

(8) Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Stichtag 2021 TEUR 664.

Der Gesellschafter ist zum Jahresende die Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH (SfN) mit 100% Anteilsbesitz.

(9) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 8.656 resultiert aus der Verschmelzung der Hasse & Wrede GmbH (alt) auf die Gesellschaft.

(10) Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn berechnet sich zum Stichtag wie folgt:

2021
TEUR
Verlustvorträge -2.496
Jahresüberschuss 3.368
Bilanzgewinn der H&W 872

(11) Steuerrückstellungen

Als Folge der Verschmelzung der Hasse & Wrede GmbH (alt) auf die STE Schwingungs-Technik GmbH erfolgte die Beendigung des Ergebnisabführungsvertrages zwischen der Hasse & Wrede GmbH (alt) mit der SfN. Unter Berücksichtigung bestehender Verlustvorträge wurde zum Bilanzstichtag erstmals eine Steuerrückstellung in Höhe von TEUR°120 gebildet.

(12) Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalaufwendungen (TEUR 659), ausstehende Rechnungen (TEUR 949) und eine Rückstellung für bestehende Risiken aus Kaufverträgen (TEUR 670).

(13) Verbindlichkeiten

31.12.2021 TEUR Restlaufzeit unter 1 Jahr 31.12.2021 TEUR Restlaufzeit 1-5 Jahre 31.12.2021 TEUR Restlaufzeit mehr als 5 Jahre 31.12.2021 TEUR Insgesamt
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
31.12.2020 0 0 0 0
31.12.2020 (angepasst) 11 0 0 11
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.912 0 0 7.912
31.12.2020 0 0 0 0
31.12.2020 (angepasst) 5.269 0 0 5269
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 452 0 0 452
31.12.2020 1.852 0 0 1.852
31.12.2020 (angepasst) 3.808 0 0 3.808
(davon gegenüber Gesellschafter) 0 0 0 0
31.12.2020 0 0 0 0
31.12.2020 (angepasst) 3.396 0 0 3.396
(davon aus Lieferungen und Leistungen) 452 0 0 452
31.12.2020 0 0 0 0
31.12.2020 (angepasst) 412 0 0 412
(davon aus sonstigen Leistungen) 0 0 0 0
31.12.2020 1.852 0 0 1.852
31.12.2020 (angepasst) 3.396 3.396
Sonstige Verbindlichkeiten 403 0 0 403
31.12.2020 1 0 0 1
31.12.2020 (angepasst) 607 0 0 607
Gesamt 8.767 0 0 8.767

Seitens des übergebenden und übernehmenden Rechtsträgers bestehen per 31.12.2020 Cash-Pooling Forderungen (Hasse & Wrede GmbH - alt) beziehungsweise Cash-Pooling Verbindlichkeiten (STE) gegenüber der Knorr Bremse AG. In den angepassten Vorjahreszahlen der Bilanz erfolgt eine Aufrechnung in Höhe von TEUR 1.852 in den Posten gegen verbundene Unternehmen.

(14) Umsatzerlöse

2021
TEUR
2020 (angepasst)
TEUR
Aufgliederung nach Regionen (Sitz der Fahrzeugbauer)
Bundesrepublik Deutschland 16.658 13.634
Übriges Europa 21.637 17.478
Nordamerika 4.888 3.728
Südamerika 1.750 825
Asien 6.218 5.972
Gesamt 51.151 41.637
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen 2021
TEUR
2020 (angepasst)
TEUR
Erstausrüster-Geschäft (OE) 44.309 35.326
Erstausrüster-Nachmarkt (OES) 211 195
Unabhängiger Nachmarkt (IAM) 1.583 1.488
Konzernverbundene Unternehmen (ICO) 5.048 4.628
Summe 51.151 41.637

(15) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 6 (angepasstes Vj. TEUR 91; Vj. TEUR 0) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 125 (angepasstes Vj. TEUR 68; Vj. TEUR 0).

(16) Materialaufwand

2021
TEUR
2020 (angepasst)
TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 27.020 18.518
Aufwendungen für bezogene Leistungen 856 317
Gesamt 27.876 18.835

(17) Personalaufwand

2021
TEUR
2020 (angepasst)
TEUR
Löhne und Gehälter 7.895 7.634
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.784 1.598
Personalaufwand 9.679 9.232
(davon für Altersversorgung) (139) (225)
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (FTE *)
Gehaltsempfänger 51,2 48,8
Lohnempfänger 82,0 81,6
Auszubildende 1,5 2,0
Gesamt 134,7 132,4

* Vollbeschäftigten-Einheiten

Im laufenden Personalaufwand ist das Kurzarbeitergeld sowie die Erstattung vom Arbeitgeber zu tragenden Beiträge zur Sozialversicherung enthalten, so dass in der Gewinn- und Verlustrechnung weder ein entsprechender Aufwand noch ein Ertrag ausgewiesen wird.

(18) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen belaufen sich auf TEUR 1.407 (angepasstes Vj. TEUR 1.423).

(19) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 9.034 (angepasstes Vj. TEUR 8.784) setzen sich im Wesentlichen aus Aufwendungen für Mieten und Pachten TEUR 2.271 (angepasstes Vj. TEUR 2.189) sowie Aufwendungen für Logistikdienstleistungen in Höhe von TEUR 763 (angepasstes Vj. TEUR 440) und der Verrechnung von Leistungen von verbundenen Unternehmen TEUR 1.412 (angepasstes Vj. 1.047) zusammen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 88 (angepasstes Vj. TEUR 118; Vj. TEUR 0)

(20) Zinsergebnis

2021 2020 (angepasst)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (5) (106)
(davon aus verbundenen Unternehmen) (5) (9)
Zinsen und ähnliche Aufwendung 85 0
(davon an verbundene Unternehmen) 2 0
(davon aus Aufzinsung von Rückstellungen) 83 0
Gesamt 80 (106)

(21) Laufende und latente Steuern

Die Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die laufende Körperschaft- und Gewerbesteuer.

Bei der Gesellschaft ergeben sich temporäre Differenzen. Die Unterschiedsbeträge, welche zu aktiven latenten Steuern führen, entfallen im Wesentlichen auf folgende Bilanzposten: Passivierung von Pensionsrückstellungen mit unterschiedlichen Parametern, Ansatz von sonstigen Rückstellungen, die steuerlich nicht bzw. niedriger gebildet werden sowie steuerlicher Verlustvorträge. Unterschiedsbeträge, die zu passiven latenten Steuern führen, bestehen nicht.

Saldiert ergibt sich ein Überhang aktiver latenter Steuern. Hinsichtlich der Bilanzierung des Aktivüberhangs wurde das Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt.

Bei Aktivierung der dargestellten Aktivüberhänge wären diese wie im Vorjahr mit dem gültigen Steuersatz von 30,175 % zu bewerten gewesen.

(22) Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Der Geschäftsführer war im gesamten Geschäftsjahr Herr Markus Mali, Dipl.-Ingenieur, er übt seine Tätigkeit hauptberuflich aus. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet.

In den Pensionsrückstellungen sind Rückstellungsbeträge für ehemalige Organmitglieder in Höhe von TEUR 373 enthalten.

(23) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht zum 31.12.2021 ein kurzfristiges Bestellobligo für Materiallieferungen über insgesamt TEUR 7.937. Darüber hinaus bestehen langfristige Verpflichtungen für Investitionen über TEUR 1.476 am Bilanzstichtag.

(24) Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Knorr-Bremse AG, München, einbezogen. Der Konzernabschluss wird nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt und wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Bezüglich der Angabe des Abschlussprüferhonorars wird auf den Anhang des Konzernabschlusses der Knorr-Bremse AG zum 31. Dezember 2021 verwiesen.

(24) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Am 24. Februar 2022 begann Russland mit einer Militärinvasion in der Ukraine (Russland-Ukraine-Krieg). Als Reaktion darauf verhängten die EU und die USA umfangreiche Sanktionen gegen Russland. Die Muttergesellschaft SfN richtete frühzeitig eine Task Force ein, überwacht fortlaufend die aktuellen Entwicklungen und Sanktionsvorgaben und liefert keine sanktionierten Produkte oder Bauteile mehr nach Russland. Nach derzeitiger Einschätzung ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte eine Vorab-Ausschüttung auf den Bilanzgewinn 2021 in Höhe von TEUR 679.

Es wurde am 4. Juli 2023 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH, München abgeschlossen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 21. September 2023. Der Vertrag wirkt rückwirkend zum 1. Januar 2023.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres konnten nicht festgestellt werden.

(25) Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, von dem zum 31. Dezember 2021 sich ergebenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 871.569,13 eine Dividende an den Gesellschafter SfN in Höhe von EUR 679.117,15 zu zahlen sowie EUR 192.451,98 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, 31. Januar 2024

Hasse & Wrede GmbH

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
STE Schwingungs-Technik GmbH 1.1.2021
EUR
Zugänge aus der Verschmelzung mit der Hasse & Wrede GmbH
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 159.346,56 909.474,46 0,00 0,00 63.104,41 1.005.716,61
159.346,56 909.474,46 0,00 0,00 63.104,41 1.005.716,61
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 69.875,93 15.606.644,26 62.760,98 875.158,05 1.022.013,38 15.592.425,84
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 239.445,27 6.881.348,26 202.796,79 48.484,65 459.386,88 6.912.688,09
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.809.591,01 2.336.156,43 -923.642,70 0,00 3.222.104,74
309.321,20 24.297.583,53 2.601.714,20 0,00 1.481.400,26 25.727.218,67
468.667,76 25.207.057,99 2.601.714,20 0,00 1.544.504,67 26.732.935,28
Kumulierte Abschreibungen
STE Schwingungs-Technik GmbH 1.1.2021
EUR
Zugänge aus der Verschmelzung mit der Hasse & Wrede GmbH
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 159.346,56 908.346,46 941,06 63.104,41 1.005.529,67
159.346,56 908.346,46 941,06 63.104,41 1.005.529,67
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 69.875,93 12.626.155,74 1.013.318,35 1.018.627,40 12.690.722,62
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 239.318,27 6.001.363,16 392.811,94 450.082,22 6.183.411,15
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
309.194,20 18.627.518,90 1.406.130,29 1.468.709,62 18.874.133,77
468.540,76 19.535.865,36 1.407.071,35 1.531.814,03 19.879.663,44
Buchwerte
31.12.2021
EUR
1.1.2021 (nach Verschmelzung)
EUR
31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 186,94 1.128,00 0,00
186,94 1.128,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.901.703,22 2.980.488,52 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 729.276,94 879.985,10 127,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.222.104,74 1.809.591,01 0,00
6.853.084,90 5.670.064,63 127,00
6.853.271,84 5.671.192,63 127,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hasse & Wrede GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hasse & Wrede GmbH, Berlin (bis 15. November 2021: STE Schwingungs-Technik GmbH, Berlin)‌, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hasse & Wrede GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021‌ geprüft.

Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB‌‌ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die Geschäftsführung‌‌‌ ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:

die im Lagebericht enthaltenen lageberichtsfremden und als ungeprüft gekennzeichneten Angaben.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der Geschäftsführung‌‌ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 31. Januar 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schidrich, Wirtschaftsprüfer

Peucker, Wirtschaftsprüferin

Aktuelle Berichte und Vollvolumen-Zugriff auf alle Geschäftsjahre. API-Key holen →

Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
  • Chronologischer Auszug (CD)
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  • Gesellschafterliste
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  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
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