Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mit beschränkter HaftungBerlinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20221. Grundlagen des Konzerns 1.1. Geschäftstätigkeit des ddvg-Konzerns Die ddvg fungiert als Holding für zahlreiche direkte und indirekte Unternehmensbeteiligungen. Ihre Aufgabe ist das professionelle Beteiligungsmanagement für ihre Eigentümerin, die SPD. Das Ziel ist, die Beteiligungen wirtschaftlich zu führen, die Substanz zu mehren und damit zugleich einen finanziellen Beitrag zur Arbeit der SPD zu leisten. Dabei versteht sich die ddvg als nachhaltig und langfristig orientierte Investorin, bei der Substanz und organisches Wachstum im Mittelpunkt stehen. Als institutionelle Gesellschafterin unterstützt die ddvg bei ihren Beteiligungen die Thesaurierung von Gewinnen, wenn dies für Wachstum, Stabilisierung oder Reorganisation erforderlich ist. Das Beteiligungsportfolio wird im Geschäftsjahr 2022 in die folgenden Sparten unterteilt:
Unverändert sind die Beteiligungen an Regionalzeitungen bzw. Verlagsgruppen das stärkste wirtschaftliche Standbein der ddvg. Die ddvg ist zum 31. Dezember 2022 direkt oder indirekt an den folgenden Verlagshäusern beteiligt:
2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft konnte im Jahr 2022 trotz schwieriger Rahmenbedingungen ihr leichtes Wachstum fortsetzen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund steigender Lebensmittelpreise, des Fachkräftemangels und der extremen Energiepreissteigerungen durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine positiv zu bewerten. Die Wirtschaftsleistung ist in fast allen Wirtschaftsbereichen gestiegen und hat überwiegend das Vor-Corona-Niveau erreicht. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Ausbruch der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Während die sonstigen Dienstleister (+6,3 %) und der Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+4,0 %) nach dem Wegfall fast aller Corona-Schutzmaßnahmen besonders stark zulegen konnten und auch der Bereich Information und Kommunikation ein deutliches Wachstum verzeichnete, führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung im Baugewerbe (-2,3 %).[1] Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind trotz des Krieges in der Ukraine im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote sank um -0,4 Prozentpunkte auf 5,3 %, und auch die Arbeitskräftenachfrage befindet sich auf einem vergleichsweise sehr hohen Niveau, wenngleich sie sich in der zweiten Jahreshälfte deutlich abgeschwächt hat. Auch die Inanspruchnahme von Kurzarbeit ist deutlich zurückgegangen, liegt aber im geschätzten Jahresdurchschnitt immer noch über dem Niveau des Coronavorjahres 2019. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat deutlich zugenommen und liegt nun über dem Vor-Corona-Niveau.[2] Diese Ausgangsbedingungen hatten zur Folge, dass die preisbereinigten Konsumausgaben privater Haushalte im Jahr 2022 um 3,4 % über denen des Vorjahres lagen.[3] Für das Beteiligungsportfolio der ddvg bleibt die Entwicklung der Werbe- und Vertriebsumsätze der Printmedien und insbesondere der regionalen Tageszeitungen von wesentlicher Bedeutung. Im Jahr 2022 verlor der Werbemarkt (Bruttowerbeumsatz) im Vergleich zum Vorjahr -3,4 % und setzte damit rund 37 Mrd. € mit Werbemaßnahmen um. Das Fernsehen blieb mit einem Umsatz von 17 Mrd. € und einem Marktanteil von 46,7 % der stärkste Werbeträger, obwohl auch hier ein Verlust (-5,5 %) zu verzeichnen war. Die Zeitungen konnten sich zwar als zweitstärkstes Trägermedium behaupten, hatten aber ebenfals einen deutlichen Rückgang zu verbuchen (-4,5 % auf 5,1 Mrd. €), dicht gefolgt vom bisher stetig wachsenden Onlinebereich (-3,9 % auf 4,5 Mrd. €) und den Publikumszeitschriften (-2,5 % auf 2,8 Mrd. €).[4] Die verkaufte Auflage der Tageszeitungen ist weiterhin rückläufig. Im IV. Quartal 2022 verkauften die regionalen und lokalen Abonnementtageszeitungen -5,8 % weniger Printzeitungen als im IV. Quartal 2021. Nach wie vor waren die Zeitungen in den neuen Bundesländern stärker vom Auflagenrückgang betroffen. Positiv entwickelten sich dagegen die digitalen Zeitungsauflagen (E-Paper) der regionlen und lokalen Abonnementtageszeitungen, die im IV. Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr um +7,6 % zulegten und mit rund 1,4 Mio. Verkäufen einen zunehmend relevanten Anteil an den Zeitungsauflagen haben.[5] 2.2. Geschäftsverlauf des ddvg-Konzerns Wie prognostiziert, wurde im Geschäftsjahr 2022 wiederum ein deutlicher Gewinn realisiert, der sogar das Vorjahr noch übertreffen konnte. Dies, obwohl der russische Angriffskrieg auf die Ukraine einen deutlichen Anstieg der Inflation zur Folge hatte, der die Haushalte und damit die Kund*innen auch des ddvg-Konzerns belastete. Die Konsumzurückhaltung war in einem deutlichen Rückgang der Print-Abo-Auflagen, aber auch im Handelsumsatz spürbar. Gleichwohl konnte die Ergebnisverbesserung nur aufgrund eines positiven Einmaleffektes aus der Veräußerung einer Immobilie (Veräußerungsgewinn 10,6 Mio. €) erreicht werden, der die negativen Konjunktureinflüsse überkompensiert hat. Insgesamt beläuft sich das Ergebnis des ddvg-Konzerns (ohne nicht beherrschender Anteile) auf 19.360 Tsd. € und konnte sich somit um +2.568 Tsd. € verbessern. 2.3. Lage 2.3.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die Konzernsparten wie folgt:
* = Umsätze der vollkonsolidierten Tochterunternehmen Der konsolidierte Umsatz stieg um +20.603 T€, wobei vor allem der Bereich Regionalverlage/Verlagsgruppen zulegen konnte. Der Umsatzanstieg dort ist jedoch ausschließlich auf die Unternehmensgruppe Neue Westfälische zurückzuführen und dort vor allem auf die positive Entwicklung im Logistikbereich, welcher darüber hinaus auch die Umsätze aus dem neu in den Konzern aufgenommenen Bereich Citipost OWL beinhaltet. Bei der Unternehmensgruppe Neue Westfälische stammt zwar nach wie vor der überwiegende Teil der Umsätze aus dem zunehmend rückläufigen Printvertrieb, aber vor allem die positive Entwicklung des digitalen Vertriebs (E-Paper und Plus-Abonnement) und der Werbeformate (Anzeigenerlöse) ist hervorzuheben. Das Segment Service konnte zwar insgesamt ein leichtes Umsatzwachstum verzeichnen. Dies ist jedoch fast ausschließlich auf die FFR Ferien-, Freizeit und ReiseService GmbH zurückzuführen, deren Umsatzsteigerung den Rückgang vor allem im Werbemittelhandel (IMAGE Ident Marketing GmbH) überkompensiert hat. Bei den Beteiligungen im Bereich Green Lifestyle war der Umsatz im Jahr 2022 insgesamt rückläufig. Lediglich die ÖKO-TEST-Gruppe konnte ihre Umsatzsteigerung aus dem Vorjahr weiter ausbauen, was vor allem auf die gute Nachfrage nach dem ÖKO-TEST-Siegel zurückzuführen ist. Die Avocado Store GmbH und die Utopia GmbH konnten aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht an die positive Entwicklung des Vorjahres anknüpfen und verzeichneten Umsatzrückgänge. Die Sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um +8.894 Tsd. €. Grund hierfür war im Wesentlichen der Gewinn aus der Veräußerung einer nicht mehr betriebsnotwendigen Immobilie. Im Materialaufwand sanken die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um -3.607 Tsd. €, was wesentlich auf die ganzjährige Auswirkung der Schließung des Druckbetriebs in Bielefeld zurückzuführen ist. Der Anstieg der Aufwendungen für bezogene Leistungen um +24.986 Tsd. € umfasst neben dem gegenläufigen Effekt aus der Fremdvergabe des Druckauftrags insbesondere die Zustellkosten für den neu im Konzern aufgenommenen Bereich der Citipost OWL GmbH & Co. KG sowie in Druckkosten enthaltene, massiv gestiegene Papierpreise. Der Personalaufwand stieg um +6.347 Tsd. €, davon entfällt auf Löhne und Gehälter ein Anstieg von +4.626 Tsd. €, der mit der gestiegenen Anzahl der Mitarbeiter korrespondiert. Darüber hinaus wurden zur Reduzierung besonderer Härten in vielen Unternehmen Inflationsausgleichsprämien gezahlt. Die Abschreibungen verringerten sich um -1.752 Tsd. €, wovon -1.720 Tsd. € auf den Rückgang der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der Sachanlagen entfallen. Grund hierfür ist insbesondere der unterjährige Abgang von noch nicht vollständig abgeschriebenen Gegenständen des Sachanlagevermögens. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um +2.963 Tsd. €, hauptsächlich in Folge von Anlagenabgängen sowie durch die Aufnahme der Citipost OWL GmbH & Co. KG in den Konzern, durch die in erheblichen Umfang Fremdkosten für die Zustellung zu berücksichtigen waren. Aufgrund der herausfordernden wirtschaftlichen Lage im Medienbereich verzeichneten die Erträge aus assoziierten Unternehmen einen Rückgang von -2.215 Tsd. €, und es sind im Gegensatz zum Vorjahr wieder Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen in Höhe von +109 Tsd. € zu verzeichnen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sanken um +2.839 Tsd. €. Insgesamt konnte mit 19.360 Tsd. € ein positives Konzernjahresergebnis (ohne nicht beherrschende Anteile) erzielt werden (im Vorjahr 16.792 Tsd. €). Zur weiteren Analyse der Ertragslage wird nachfolgend die Ergebnisentwicklung in den Konzernsparten und bei einzelnen Unternehmen erörtert. 2.3.1.1. Regionalverlage/Verlagsgruppen Für die Regionalverlage im Portfolio der ddvg, die unverändert den größten Beitrag zum Konzernergebnis liefern, blieb die erhoffte weitere Erholung nach dem Fortfall der pandemiebedingten Beschränkungen aus. Bestimmend waren vielmehr die ökonomischen Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, die sich in erheblichen Kostensteigerungen (Logistik, Papier und Energie) sowie inflationsbedingt deutlich erhöhten Verlusten von Printabonnements und meist rückläufigen Werbeumsätzen zeigten. Das Wachstum bei den digitalen Produkten wurde fortgesetzt, konnte aber die Verluste im Printgeschäft nicht kompensieren. Die DDV Mediengruppe GmbH & Co. KG blickt auf ein zwiespältiges Geschäftsjahr zurück: Einerseits konnten die hier besonders gewichtigen, aber von der Pandemie stark beeinträchtigen Geschäftsfelder (Tourismus, Events, Messen) wieder Boden gutmachen. Andererseits haben die allgemein verschlechterten ökonomischen Rahmenbedingungen die Felder des Verlagsgeschäfts erheblich unter Druck gesetzt. Dies betrifft sowohl den Werbemarkt im Print als auch den Leser*innenmarkt. Digital ist es gelungen, dem Druck aus dem Printgeschäft entgegenzuwirken: Das Nachrichtenportal sächsische.de der Sächsischen Zeitung konnte mit seinem Paid-Content-Modell die Abonnenten-Zahl 2022 weiter steigern. Das digitale Wachstum reichte aber nicht aus, um den Abrieb des Printgeschäfts zu kompensieren. Das rein werbefinanzierte Newsportal TAG24.de steigerte den Umsatz deutlich. Das Ergebnis von Tag24 fällt gleichwohl geringer aus als im Vorjahr, weil in den weiteren Ausbau des Portals investiert wurde. Neben den geschilderten Markttendenzen war die Mediengruppe mit einem Kostenauftrieb konfrontiert, der einerseits inflationsbedingt und zweitens aufgrund der deutlichen Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns intensiver ausfiel als in den Vorperioden. Hinzu traten Sondereffekte in einer Größenordnung von -4,4 Mio. €, darin enthalten auch eine Inflationsausgleichszahlung an die Mitarbeiter*innen der Gruppe. Letztlich wurde das Geschäftsjahr nicht zuletzt aufgrund der oben genannten Belebung einer Vielzahl der Geschäftsfelder nach der Pandemie (Reise-, Tourismus- und Messegeschäft) mit einem um 13 % gesteigerten konsolidierten Gruppenumsatz und einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Die Mediengruppe der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG (nachfolgend auch "MADSACK Mediengruppe") entwickelte sich auch im Geschäftsjahr 2022 immer stärker zu einem digitalen Medienunternehmen. Der Start ihrer Digitalpublishing-Plattform RND OnePlatform war dabei ein wichtiger Meilenstein: Mit RND OnePlatform bietet MADSACK ein partnerschaftliches Modell für alle lokalen und regionalen Verlage in Deutschland an, das es diesen erlaubt, sich in der digitalen Transformation voll und ganz auf den lokalen Journalismus und die Marktbearbeitung vor Ort zu fokussieren. Das komplette digitale Verlagsgeschäft wird über RND OnePlatform abgewickelt, wodurch der regionale Verlag nicht nur von der digitalen Kompetenz des RND, sondern auch von dessen hochwertigen überregionalen Berichterstattung profitiert. Ende des Jahres wurde diese im Frühjahr 2022 gestartete Lösung bereits von 18 Medienmarken genutzt - neben den MADSACK-Titeln auch von weiteren Verlagspartner*innen. Wirtschaftlich und verlegerisch hat die MADSACK Mediengruppe sich trotz erheblicher negativer externer Einflüsse erneut sehr robust gezeigt, obwohl die Belastungen durch hohe Papierpreise, extrem gestiegene Logistikkosten, allgemeine Konsumzurückhaltung und damit einhergehende Einbrüche bei den Werbeerlösen sowie inflationsbedingte allgemeine Kostensteigerungen immens waren. Trotz dieser widrigen Umstände konnten die Umsatzerlöse in der MADSACK Mediengruppe gesteigert werden. Dabei nehmen die digitalen publizistischen Erlöse einen immer größeren Anteil ein: Während der Digitalanteil im Jahr 2021 noch 13 % betrug, konnte er im Jahr 2022 auf 16 % gesteigert werden, dies bei insgesamt wachsenden Gesamterlösen im publizistischen Kerngeschäft. Das Geschäft der Mediengruppe Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG wurde 2022 stark von äußeren Rahmenbedingungen beeinflusst. Die deutlich gestiegenen Kosten für Papier und Energie belasteten das Ergebnis im Kerngeschäft. Der Werbemarkt zeigte sich dagegen vergleichsweise robust. Leicht steigende Werbeerlöse konnten den Rückgang der Vertriebserlöse wegen rückläufiger Print-Abonnements jedoch nicht vollständig kompensieren. Die Mediengruppe setzte weiterhin auf eine konsequente Weiterentwicklung digitaler Angebote und förderte gezielt die Akquise von E-Paper-Kund*innen sowie den Wandel von Print- zu E-Paper-Abonnements. Die angestrebte Reduzierung von Herstellungs- und Logistikkosten wurde durch die insbesondere im Logistik-Bereich deutlich gestiegenen Preise gedämpft. Mittelfristig soll der Kostendruck innerhalb der Logistik durch zusätzliche Dienstleistungen gesenkt werden. So übernahm die NW-Gruppe die Mehrheit an der CITIPOST OWL, dem führenden alternativen Postdienstleister in Ostwestfalen-Lippe, und investierte dort in moderne Produktionsanlagen. Der Ausbau der digitalen Reichweite und die Gewinnung von Web-Abonnements stand auch 2022 im Fokus der Mediengruppe. Die Website nw.de ist weiterhin das mit Abstand führende regionale News-Portal in Ostwestfalen. Im Austausch mit zahlreichen Verlagshäusern aus ganz Deutschland wurden zudem innovative Konzepte zur langfristigen Bindung von Digital-Kund*innen umgesetzt. Ein vorrangiges Ziel ist dabei die Verbesserung der Haltbarkeit von Web-Abos. Die Verlagsgruppe Hof/Coburg/Suhl/Bayreuth hat das Geschäftsjahr besser als erwartet abgeschlossen. Trotz der ökonomisch widrigen Rahmenbedingungen ist es der Verlagsgruppe im Anzeigengeschäft gelungen, sich durch eine erfolgreiche lokale Vermarktung besser als der Branchentrend zu entwickeln. Der Leser*innenmarkt war von überdurchschnittlich hohen Rückgängen geprägt. In einem rezessiven und inflationären Umfeld hat nicht zuletzt auch eine zweite Preiserhöhung für die Printausgaben hierzu beigetragen. Im Ergebnis konnten die Mengenrückgänge umsatzseitig jedoch annähernd kompensiert werden. Da der Printbereich dramatisch gestiegenen Papier- und Energiepreisen ausgesetzt war und zudem die deutliche Anhebung des Mindestlohns ab dem vierten Quartal die Zustellungskosten erheblich ansteigen ließ, wurde mit umfangreichen Kostensenkungsprogrammen gegengesteuert. Der digitalen Entwicklung der Verlagsgruppe mit dem Ziel der Erschließung neuer Umsatzquellen kommt vor diesem Hintergrund eine besondere Bedeutung zu. Mit der Gründung der hcsb.digital GmbH und einer neuen Digitalstrategie wurden zwei wesentliche Schritte zur Beschleunigung der digitalen Transformation der Verlagsgruppe unternommen. In einem mehr als angespannten Marktumfeld behauptete sich die Cuxhaven-Niederelbe Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG nach wie vor gut. Während die Umsatzseite weiterhin unter Druck stand, Anzeigen- und Beilagenumsätze deutlich zurückgingen, gelang es, auf der Kostenseite gegenzusteuern. Neben den Synergien aus der Bündelung der Anzeigenblattaktivitäten in der Region hat sich auch die Entscheidung, das Postgeschäft aufzugeben, als hilfreich erwiesen. 2.3.1.2. Green Lifestyle Um die Neutralität und Unabhängigkeit der ÖKO-TEST-Redaktion auch strukturell zu manifestieren, hat die ÖKO-TEST AG im Geschäftsjahr 2022 die gesellschaftsrechtliche Trennung von Redaktion und Vermarktung umgesetzt und die den Geschäftsbereichen "Redaktion" und "Test Factory" zuzuordnenden Vermögensgegenstände sowie Verträge und Mitarbeitende in die 100 %ige Tochtergesellschaft ÖKO-TEST Verlag GmbH & Co. KG eingebracht (nachfolgend zusammen auch "ÖKO-TEST-Gruppe"). Die Vermarktung wird ausschließlich von der AG wahrgenommen, während die KG ausschließlich dem Leser*innenmarkt dient. Darüber hinaus wurde ein Code of Conduct eingeführt, der alle Mitarbeiter*innen und Kooperationspartner*innen von ÖKO-TEST zur Sicherung der Neutralität der Warentests verpflichtet. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes und spürbarer Rückgänge im Anzeigengeschäft konnte die ÖKO-TEST-Gruppe das Geschäftsjahr 2022 deutlich positiv abschließen. Hierzu trug eine gute Nachfrage nach dem ÖKO-TEST-Label ebenso bei wie eine erfreuliche Entwicklung der Vertriebserlöse. Mehrkosten aufgrund der Neustrukturierung der Unternehmensleitung wurden durch einen außergerichtlichen Versicherungsvergleich überkompensiert. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - aus Sicht der Konsument*innen vor allem die steigenden Preise für Energie und Lebensmittel sowie eine allgemeine Unsicherheit in Folge des Ukrainekriegs - sorgten dafür, dass die Avocado Store GmbH nicht an die positive Entwicklung des Vorjahres anknüpfen konnte. Eine spürbar gesunkene Nachfrage und ein damit einhergehender niedrigerer Total Trade Value ließen das Ergebnis ins Minus drehen. Bei der Utopia GmbH war die Reichweitenentwicklung im Geschäftsjahr 2022 sowohl bei der deutschsprachigen wie auch bei der englischsprachigen Plattform recht durchwachsen. Dementsprechend entwickelte sich die Programmatische Vermarktung schlechter als erwartet. Dies konnte zwar in Teilen durch eigene Vermarktungserfolge kompensiert werden, allerdings zeigten sich die Werbetreibenden gerade im letzten Quartal 2022 sehr zurückhaltend. Darüber hinaus war gerade bei den Affiliate-Erlösen die weiterhin anhaltende Konsumzurückhaltung der Verbraucher*innen zu spüren. Der Ausbau des Beratungsgeschäft lief hingegen wie geplant, wenngleich der Wegfall eines signifikanten Beratungsauftrages umsatzseitig negativ zu Buche schlug. 2.3.1.3. Service Im Bereich Service konnte das gute Ergebnis des Werbemittelhandels (IMAGE Ident Marketing GmbH) des Vorjahres, das geprägt war von den zahlreichen Wahlkampagnen, nicht wiederholt werden. So fehlten Aufträge und Umsätze. Die Personalkosten hingegen sind deutlich gestiegen - hier zeigen sich deutliche Folgen des Fach- und Arbeitskräftemangels. Wie im Vorjahr bereits erkennbar, konnte sich das Tourismusgeschäft (FFR Ferien-, Freizeit- und ReiseService GmbH) von den negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen, diese aber noch nicht ganz hinter sich lassen. Auch im Agenturgeschäft (ASK Agentur für Sales und Kommunikation GmbH), bei den IT-, Buchführungs- und Consulting-Dienstleistungen (Office Consult Betriebswirtschaftliche Büroorganisation Beratungs GmbH) und den Verlagsdienstleistungen (Berliner vorwärts Verlags GmbH) mussten Ergebnisrückgänge hingenommen werden. 2.3.1.4. Weitere Beteiligungen Das Segment der Weiteren Beteiligungen ist hinsichtlich seines Ergebnisbeitrags für den Konzern von untergeordneter Bedeutung. 2.3.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist mit 155,5 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (+6,2 Mio. €), was hauptsächlich auf Bewegungen bei den folgenden Bilanzpositionen zurückzuführen ist: Im Anlagevermögen sind die Finanzanlagen um +2,5 Mio. € gestiegen. Während die Wertpapiere des Anlagevermögens um -0,8 Mio. € durch Veräußerung sanken, stieg der Wertansatz der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen um +3,4 Mio. €, insbesondere aufgrund von thesaurierten Gewinnen bei der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um +4,7 Mio. €, was im Wesentlichen auf den Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (+8,0 Mio. €) zurückzuführen ist. Gegenläufig haben sich die Vorräte um -1,6 Mio. € und Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks um -1,7 Mio. € verringert. Die Rückstellungen blieben nahezu unverändert. Die Pensionsrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen entwickeln sich gegenläufig: Während sich die Pensionsrückstellungen insbesondere durch veränderte Bewertungsparameter um +0,9 Mio. € erhöhten, reduzierten sich die sonstigen Rückstellungen insgesamt um -0,7 Mio. €. Bei den Verbindlichkeiten ist ein Rückgang (-8,9 Mio. €) zu verzeichnen. Es handelt sich insbesondere um Abnahmen bei den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (-5,4 Mio. €) und den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (-3,5 Mio. €). 2.3.3. Finanzlage 2.3.3.1. Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote des Konzerns hat sich aufgrund des Jahresüberschusses gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert:
1) Eigenkapital ohne Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter*innen 2) Fremdkapital inkl. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter*innen Das Fremdkapital des Konzerns setzt sich im Wesentlichen aus Rückstellungen (insbesondere 71,2 Mio. € für Pensionsverpflichtungen), Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsgesellschaften (9,4 Mio. €) und Sonstigen Verbindlichkeiten (18,3 Mio. €) zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (0,5 Mio. €) beinhalten ausschließlich ein längerfristiges Darlehen, das eine Konzerngesellschaft im Rahmen des Corona-Hilfsprogramms erhalten hat. Der Konzern verfügt über Kreditlinien in Höhe von 16,5 Mio. €, die von zwei Kreditinstituten unbefristet gewährt wurden. Zusätzlich kann die ddvg auf eine zusätzliche Kreditlinie von 10 Mio. € zurückgreifen, die ihr von ihrer Gesellschafterin eingeräumt wurde. Von den insgesamt gewährten Kreditlinien von 26,5 Mio. € waren zum Stichtag 17,1 Mio. € nicht ausgenutzt. 2.3.3.2. Investitionen Der ddvg-Konzern hat im Geschäftsjahr 2022 insgesamt 5,1 Mio. € zahlungswirksam in das Anlagevermögen investiert. Davon entfielen 0,7 Mio. € auf immaterielle Vermögensgegenstände, 3,9 Mio. € auf Sachanlagen und 0,5 Mio. € auf Finanzanlagen. 2.3.3.3. Liquidität Die Entwicklung der Liquidität des Konzerns wird nachfolgend anhand der Kapitalflussrechnung erläutert, die die folgenden Mittelbewegungen ausweist:
Der Finanzmittelfond erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund des angestiegenen Cashflows aus der Investitionstätigkeit auf 42.924 Tsd. €. Der Mittelzufluss aus Investitionstätigkeit (12.092 Tsd. €) ergibt sich vor allem aus zugeflossenen Beteiligungsergebnissen von assoziierten Unternehmen sowie aus dem Verkauf von Sachanlagen. 3. Chancen- und Risiko-Bericht Der ddvg-Konzern erzielt sein Ergebnis im Wesentlichen aus Erträgen aus dem Segment der Regionalverlage/Verlagsgruppen. Hierbei handelt es sich überwiegend um assoziierte Unternehmen. Daher ist ein grundlegender Teil des Risikocontrollings ein aktives Beteiligungs-Management. Die Überwachung der regelmäßigen Ergebnisberichterstattung sowie der Prognosen und Planungen der Beteiligungsgesellschaften ist ein Teil dieses Prozesses. Die ddvg verfügt über gesellschaftsrechtlich verankerte Informationsrechte und Zustimmungserfordernisse, so dass Ergebnisrisiken rechtzeitig bemerkt und entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen werden oder gegensteuernde Maßnahmen eingeleitet werden können. Alle Beteiligungen der ddvg stehen weiterhin vor großen Herausforderungen, die ein Risiko für die zukünftige Entwicklung bergen:
Entsprechend erhöht sich durch diese exogenen Faktoren weiterhin der Druck, Kosten zu sparen und die Digitalisierung aller Geschäftsfelder voranzutreiben. Dabei bleibt es eine große Herausforderung, ausreichend digitalen Umsatz zu erzielen, um als regionales Medienunternehmen wirtschaftlich arbeiten zu können. Notwendige Voraussetzung dafür ist ein ausreichender Investitionsspielraum der betreffenden Unternehmen, der angesichts der weiterhin parallel zu finanzierenden Kosten des Printprodukts nicht ohne Weiteres zu erreichen ist. Um die Kostensituation weiter zu optimieren, müssen zukunftssichernde Kooperationen zwischen Verlagshäusern eingegangen werden, um über gemeinsame Lösungen die Transformation mit dem notwendigen Aufwand und unter Bündelung der vorhandenen Kompetenzen angehen zu können. Ziel ist es, aus den Verlagen funktionierende digitale Geschäftsmodelle rund um einen unabhängigen meinungsbildenden lokalen und regionalen Journalismus zu entwickeln und gewinnbringend zu vermarkten. Die gesamtwirtschaftliche Lage und die daraus folgende Konsumzurückhaltung bremsen die Entwicklung der Beteiligungen der Sparte Green Lifestyle. Gleichwohl sieht die ddvg im Segment "Nachhaltigkeit" unverändert ein Wachstumspotenzial, das zur zweiten Ergebnissäule des ddvg-Konzerns ausgebaut werden kann. 4. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft hat weiterhin mit ökonomischen Herausforderungen zu kämpfen. Die erwartete Erholung in der zweiten Jahreshälfte wird ausbleiben, die konjunkturelle Abkühlung setzt sich fort. Die zukünftige Entwicklung der Konjunktur ist von verschiedenen Faktoren abhängig, darunter die hohe Unsicherheit bezüglich der Energiepreise und wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen, was die Vorhersage erschwert. Eine Erholung der Konjunktur wird erst wieder für das Jahr 2024 bzw. 2025 erwartet[6]. Die hohen Inflationsraten verringern die realen Einkommen der privaten Haushalte und reduzieren die Kaufkraft. Gleichzeitig macht sich weiterhin eine Kaufzurückhaltung der Konsument*innen bemerkbar. Diese Entwicklung schlägt sich auch bei den Ergebnissen der Beteiligungen der ddvg nieder. Aus den Beteiligungen an den Regionalverlagen/Verlagsgruppen wird auch für 2023 und 2024 ein positiver Ergebnisbeitrag erwartet, auch wenn das Ergebnis-Niveau weiterhin sinkt. Auf der Umsatzseite macht sich unverändert eine allgemeine Konsumzurückhaltung bemerkbar, die sowohl den Leser*innenmarkt als auch die Werbewirtschaft negativ beeinflusst. Auf der Kostenseite verteuert sich die Zustellung weiter, wobei es immer schwieriger wird, überhaupt geeignetes Personal zu finden. Das in der Unit Green Lifestyle gebündelte Themenfeld des bewussten Konsums ist in der gesellschaftlichen Wahrnehmung nach wie vor von großer Bedeutung. Auch wenn die aktuellen Krisen das Thema aus der ersten Reihe der öffentlichen Berichterstattung verdrängt haben, sorgt die EU-Rahmengesetzgebung dafür, dass das Thema mittelfristig deutlich an Bedeutung gewinnen wird. Dennoch wird das Jahr 2023 mit Verlusten abschließen, die sich auch in den Folgejahren fortsetzen werden. Insbesondere steht die Avocado Store GmbH vor einer Investitionsphase, die in den Folgejahren zunächst negative Ergebnisse erwarten lässt, sofern nicht die notwendigen Investitionen in die Marktplatztechnologie durch den Eintritt eines strategischen Investors mit entsprechenden technologischen Kompetenzen finanziert werden können. Bei der Utopia GmbH wird das Geschäftsfeld Beratung in den Jahren 2023 und 2024 deutlich ausgebaut, und es wird zukünftig neben der Kommunikationsberatung auch Beratung in den Bereichen Nachhaltigkeitsstrategie und Nachhaltigkeits-Berichterstattung angeboten, so dass ab 2024 deutliche Gewinne erwartet werden. Die positive Entwicklung der ÖKO-TEST-Gruppe soll sich fortsetzen, der Ausbau des Digitalgeschäfts endlich Fahrt aufnehmen und die Anzeigenvermarktung gestärkt und deutlich effizienter aufgestellt werden. Die Unit Service wird auch 2023 keinen positiven Ergebnisbeitrag zum Konzernergebnis leisten können. Dies macht einen Personalaufbau notwendig, der angesichts der Arbeitsmarktsituation insbesondere im IT-Markt nur auf einem deutlich höheren Kostenniveau möglich ist. Mittelfristig sollen die Preise mit den Kund*innen entsprechend angepasst werden. Darüber hinaus sind mittelgroße Investitionen in IT-Tools erforderlich. Hinzuweisen ist insbesondere auf das Teil-Segment "Tourismus" in dieser Sparte. Zwar kehrt die Branche sukzessive zur Normalität zurück. Dennoch ist das Geschäft durch ein kurzfristigeres Buchungsverhalten der Kund*innen deutlich schwerer planbar. Zudem fallen durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wichtige Reiseziele aus. Besonders deutlich trägt die ASK zum negativen Ergebnis der Unit bei. Hier soll ein Analyseprozess die notwendigen Erkenntnisse liefern, um ein tragfähiges Ergebnis für einen Zeitraum von fünf Jahren zu erreichen. Gleichwohl wird für das Geschäftsjahr 2023 für den Konzern insgesamt ein Gewinn erwartet, der allerdings aufgrund des Wegfalls von Einmaleffekten deutlich geringer ausfallen wird als in 2022. Inwieweit die aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa und im Nahen Osten mittel- bis langfristige Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns haben werden, lässt sich weiterhin nicht seriös abschätzen.
Berlin, 14. Dezember 2023 Matthias Linnekugel, Geschäftsführer Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH [1] Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html [2] Vgl. https://www.arbeitsagentur.de/presse/2023-02-jahresrueckblick-2022?pk_vid=181a4ba70e61e4d1169830932826aa71 [3] Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/03/PD23_106_811.html [4] Vgl. https://www.meedia.de/marktdaten-medien/deutscher-werbemarkt-schrumpfte-2022-um-34-prozent-tv-sogar-um-55-prozent-1c61561a69a4aeb5c2cb01559069081f [5] ZMG Auflagenstatistik, Auflagen von Zeitungen im 4. Quartal 2022 [6] https://www.ifo.de/publikationen/2023/aufsatz-zeitschrift/ifo-konjunkturprognose-herbst-2023-konjunktur-deutschland-0 KonzernbilanzAktiva
Angaben unter der BilanzBilligung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022 Mit Beschluss vom 15.12.2023 hat die Gesellschafterversammlung der Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 gebilligt. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
KonzerneigenkapitalspiegelKONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL DER JAHRE 2021 UND 2022
Zum Stichtag stehen zur Ausschüttung an die Gesellschafter des Mutterunternehmens T€ 24.773 (im Vorjahr: T€ 26.021) zur Verfügung. Die sonstigen Veränderungen im Eigenkapital des Mutterunternehmens von T€ (159) (i. Vj. T€ 3.708) bzw. in den nicht beherrschenden Anteilen von T€ (1) (i. Vj. T€ 586) beruhen auf einer im Rahmen der Auf-/Abstockung von Beteiligungen an Tochterunternehmen vorgenommenen Verrechnung von Unterschiedsbeträgen mit den Gewinnrücklagen bzw. mit den nicht beherrschenden Anteilen. KonzernanhangKONZERNABSCHLUSS ZUM 31. DEZEMBER 2022 ANHANG
A. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss I. Allgemeines Der Konzernabschluss der Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, Berlin, (nachfolgend auch "ddvg") ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. II. Befreiungstatbestände Die folgenden Tochterunternehmen der ddvg machen von den Befreiungsvorschriften gem. § 264 Abs. 3 bzw. § 264b HGB Gebrauch und verzichten auf die Offenlegung ihrer Jahresabschlussunterlagen 2022:
III. Konsolidierungskreis 1. Einbezogene Unternehmen Der Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2022 umfasst die folgenden vollkonsolidierten Unternehmen:
* Die Unternehmen werden in die Vollkonsolidierung einbezogen, weil über die Geschäftsführung und den Geschäftsbesorgungsvertrag mit der AUDIO MEDIA SERVICE Produktionsgesellschaft mbH & Co. KG ein beherrschender Einfluss ausgeübt wird. Die Bontravo GmbH wurde im Geschäftsjahr auf die Konzernmuttergesellschaft, die Ravensberger Vertriebsservice UG haftungsbeschränkt wurde auf die Haller Kreisblatt-Verlags GmbH verschmolzen. Im Geschäftsjahr wurden die Citipost Ostwestfalen Lippe-GmbH und die Citipost OWL GmbH & Co. KG erstmals konsolidiert. 80% der Geschäftsanteile an der vorwärts: buchhandlung & antiquariat GmbH wurden zum 01.07.2022 veräußert. Die durch diese Verschmelzungen und Zu- und Abgänge im Geschäftsjahr eingetretene Veränderung des Konsolidierungskreises führte zu keiner wesentlichen Einschränkung der Vergleichbarkeit der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns mit dem Vorjahr. 2. Inanspruchnahme der Einbeziehungswahlrechte gemäß § 296 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 S. 1 HGB
Über die Vermögen der Dräger + Wullenwever Verwaltungs-GmbH und der Lokalportal GmbH wurde im Jahr 2020 das Insolvenzverfahren eröffnet. Aufgrund der damit verbundenen Beschränkungen in der Ausübung der Rechte des Mutterunternehmens wurde von einer weiteren Einbeziehung in den Konzernabschluss abgesehen. Mangels maßgeblichen Einflusses wurden die Unternehmen auch nicht als assoziierte Unternehmen behandelt. Die Fürsorge-Vereinigung Auerdruck e. V. hat die Funktion einer Unterstützungskasse, in die Pensionsverpflichtungen des Trägerunternehmens ddvg ausgelagert sind. Damit ist sie als Zweckgesellschaft i. S. des § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB der ddvg anzusehen und wäre grundsätzlich in deren Konzernabschluss einzubeziehen. Dies unterblieb, da die Auswirkungen der Nichteinbeziehung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind. Das Tochterunternehmen KOSOS Beteiligungs GmbH wurde wegen der untergeordneten Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Diese Gesellschaft wurde auch nicht als assoziiertes Unternehmen behandelt, da die Befreiungsvorschrift des § 311 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen wurde. 3. Assoziierte Unternehmen Die ddvg bzw. ihre Tochterunternehmen halten Anteile an den folgenden Gesellschaften, die gemäß § 311 Abs. 1 i. V. m. § 312 HGB als Beteiligungen an assoziierten Unternehmen im Konzernabschluss ausgewiesen werden:
Zum Stichtag beträgt die Summe der auf sämtliche assoziierte Unternehmen entfallenden Unterschiedsbeträge zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital T€ -3.047 (Unterschiedsbetrag 1). Dabei handelt es sich vollumfänglich um einen passiven Unterschiedsbetrag (Unterschiedsbetrag 2). Das Ergebnis aus der Änderung des Equity-Werts in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach Kürzung um Ertragsteuern (netto) ausgewiesen. 4. Sonstiger Anteilsbesitz
1) = Angaben aus dem Jahresabschluss 2011. Aufgrund des am 13. November 2012 für die Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH gestellten Insolvenzantrags mit zeitgleicher Einsetzung eines vorläufigen Insolvenzverwalters durch das zuständige Gericht ist der maßgebliche Einfluss auf das Beteiligungsunternehmen entfallen. Die Beteiligung wird seitdem unter den sonstigen Beteiligungen ausgewiesen. IV. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Berücksichtigung der Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) aufgestellt. Die Einzelabschlüsse der nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogenen Gesellschaften (Tochterunternehmen i. S. d. § 290 HGB) sind grundsätzlich nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt worden. Der Konzernstichtag stimmt mit dem Stichtag der Einzelabschlüsse des Mutterunternehmens und der Tochtergesellschaften überein. Es sind alle Aufwendungen und Erträge sowie alle Verbindlichkeiten und Forderungen zwischen den vollkonsolidierten Gesellschaften eliminiert worden. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung erfolgt die Verrechnung des Wertansatzes der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an einem in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen nach der Neubewertungsmethode mit dem zum Zeitwert angesetzten, auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens. Die Erstkonsolidierung wird dabei auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt durchgeführt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Im Falle der Auf- oder Abstockung der Beteiligung an einem bereits vollkonsolidierten Tochterunternehmen wird dies als Kapitalvorgang behandelt. Die betreffenden anteiligen Vermögensgegenstände und Schulden werden nicht neu bewertet. Unterschiedsbeträge aus der Verrechnung der Anschaffungskosten der weiteren Anteile mit dem hierauf entfallenden Anteil anderer Gesellschafter am Eigenkapital werden erfolgsneutral mit dem Konzerneigenkapital verrechnet. Differenzen zwischen dem Verkaufspreis der Anteile und dem hierauf entfallenden Anteil des Eigenkapitals werden erfolgsneutral in das Konzerneigenkapital eingestellt. Der auf die verkauften Anteile entfallende Anteil am Eigenkapital wird im Posten "Nicht beherrschende Anteile" erfasst. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei vollkonsolidierten Unternehmen Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare und degressive Abschreibungen auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden grundsätzlich planmäßig über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte aus der erstmaligen Kapitalkonsolidierung werden über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren linear abgeschrieben. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden gemäß § 312 Abs. 3 S. 1 HGB zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist, mit dem Buchwert in der Konzernbilanz angesetzt. In den Folgejahren wird der Wertansatz der Beteiligungen um den Betrag der Eigenkapitalveränderungen, die den dem Mutterunternehmen gehörenden Anteilen am Kapital des assoziierten Unternehmens entsprechen, erhöht oder vermindert; auf die Beteiligungen entfallende Gewinnausschüttungen werden abgesetzt. Das auf assoziierte Unternehmen entfallende Ergebnis wird in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter "Erträge aus assoziierten Unternehmen" bzw. "Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen" ausgewiesen. Für das Geschäftsjahr 2022 wurde von einem assoziierten Unternehmen ein Konzernabschluss aufgrund gesetzlicher Verpflichtung aufgestellt. Bei der Ermittlung der Wertansätze der Beteiligungen an diesem assoziierten Unternehmen wurde dieser Konzernabschluss gemäß § 312 Abs. 6 S. 2 HGB zugrunde gelegt. Anteile an verbundenen Unternehmen (nicht einbezogene Tochterunternehmen), sonstige Beteiligungen, Wertpapiere des Anlagevermögens sowie Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem ihnen am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen zu Forderungen Rechnung getragen. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Pensionsrückstellungen werden auf Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Als Bewertungsmethode kommt die "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck, eines Zinssatzes von 1,78 % p. a. sowie einer Rentendynamik von 2,00% p. a. zur Anwendung. In den Pensionsrückstellungen ist auch die Unterdeckung aus mittelbaren Pensionsverpflichtungen enthalten. Im Rahmen des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde von dem Zuführungsbetrag, der aufgrund der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Bewertung zum 1. Januar 2010 erforderlich geworden war, ein weiteres Fünfzehntel zugeführt. Der insoweit nicht bilanzierte Betrag der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf T€ 179. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt T€ 2.795. Zum Vorjahresstichtag waren die ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB) mit ihren beizulegenden Zeitwerten mit den Rückstellungen verrechnet worden. Für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte waren die Depotwerte zum Stichtag zugrunde gelegt worden. Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und decken alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste ab. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt wird, abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei assoziierten Unternehmen Bei den assoziierten Unternehmen ergeben sich folgende wesentliche Abweichungen zu den im Konzernabschluss der ddvg angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (auf eine Anpassung wurde verzichtet): Die Druck- und Verlagsanstalt "Neue Presse" GmbH, die Frankenpost Verlag GmbH sowie die Suhler Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG haben das Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB ausgeübt und aktive latente Steuern ausgewiesen. Die DDV Mediengruppe GmbH & Co. KG hat in den Vorjahren Sonderabschreibungen gemäß § 4 Fördergebietsgesetz von 40% bzw. 50% der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vorgenommen. Die Sonderabschreibungen sind in der Position Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesen. Die Kapitalkonsolidierung der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG erfolgte für Unternehmen, die bis 31. Dezember 2009 erstmals einbezogen wurden nach der Buchwertmethode. Für Erstkonsolidierungen ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Kapitalkonsolidierung gem. § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode. Geschäfts- oder Firmenwerte werden bei der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG über Nutzungsdauern von fünf, zehn und 15 Jahren abgeschrieben. C. Angaben zu einzelnen Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung I. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Angabe der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen ist auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen Gesellschafter sind in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 953 (i. Vj. T€ 1.255) enthalten. III. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthielten zum Vorjahresstichtag Rückstellungen für Altersteilzeit, zu deren Insolvenzsicherung monatlich DWS-Fondsanteile erworben worden waren. Diese Anteile waren an die Mitarbeiter verpfändet worden. Zum Vorjahresstichtag war ein Fondsvermögen zum Zeitwert von T€ 250 mit einem Erfüllungsbetrag der Rückstellung von T€ 230 saldiert worden. Zum 31. Dezember 2022 sind sämtliche Verpflichtungen aus Altersteilzeitansprüchen ausgelaufen. IV. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 23 (i. Vj. T€ 0) sowie in den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 11.754 (i. Vj. T€ 12.212) enthalten. Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Laufzeiten wie folgt:
Die Verbindlichkeiten des Vorjahres gliederten sich nach Laufzeiten wie folgt:
V. Latente Steuern Zum 31. Dezember 2022 ergeben sich aktive latente Steuern im Wesentlichen auf Bewertungsunterschiede bei Rückstellungen. Der Aktivüberhang latenter Steuern wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB nicht angesetzt. Passive latente Steuern i. S. von § 306 HGB auf Ansatz- und Bewertungsdifferenzen aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen waren in Höhe von T€ 1.087 zu berücksichtigen. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Aufdeckung stiller Reserven (bei immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und Grundstücken) sowie von stillen Lasten (bei Pensionsrückstellungen) im Rahmen der Erstkonsolidierung der NW-Gruppe. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte auf Basis eines kombinierten Steuersatzes für Körperschaftsteuer bzw. Solidaritätszuschlag in Höhe von 15,8 % sowie der für die jeweils betroffenen Gesellschaften zugrunde liegenden Gewerbesteuersätze von 14,6 % bzw. 16,8 %. Entwicklung der passiven latenten Steuern:
VI. Umsatzerlöse Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:
Insbesondere weil der Umfang der Handelsumsätze (bislang unter "Übrige" gezeigt) mittlerweile einen nicht unerheblichen Umfang angenommen hat, wurde die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen neu geordnet. Das Vorjahr wurde aus Vergleichbarkeitsgründen entsprechend angepasst. VII. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen von Finanzanlagen in Höhe von T€ 11 (i. Vj. T€ 403). VIII. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen In den folgenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung, soweit sie nicht nur von untergeordneter Bedeutung sind, enthalten: Sonstige betriebliche Erträge:
Sonstige betriebliche Aufwendungen:
D. Sonstige Angaben I. Haftungsverhältnisse Zum Stichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. II. Abschlussprüferhonorar Das von der Counsel Treuhand GmbH für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar gliedert sich wie folgt:
III. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Geschäftsjahr lagen gem. § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB folgende wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen vor:
IV. Geschäftsführer Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022 war Herr Matthias Linnekugel, Berlin (hauptberuflich Geschäftsführer der Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH). V. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl an Mitarbeitern betrug:
* : Die Vorjahreszahl der Angestellten wurde berichtigt. VI. Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates des Mutterunternehmens Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers unterbleibt mit Verweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 i.V.m. § 214 Abs. 3 HGB. Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung der Gesellschaft bzw. für ihre Hinterbliebenen wurden in 2022 Pensionszahlungen von € 170.932,00 (i. Vj. € 170.108,00) geleistet. Die für laufende Pensionen und Anwartschaften dieser Personengruppe gebildete Rückstellung beläuft sich auf € 2.236.819,00 (i. Vj. € 2.280.659,00). An die Mitglieder des seit dem 1. Juni 2022 eingerichteten Aufsichtsrates des Mutterunternehmens wurden Gesamtbezüge von € 5.454,18 gewährt. VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für Miet-, Pacht- und Leasingverhältnisse sowie aus dem Bestellobligo bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 32.322 (i. Vj. T€ 29.229). VIII. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung
Als ein wesentlicher zahlungsunwirksamer Investitionsvorgang im Geschäftsjahr ist die Veräußerung eines Geschäftsgrundstücks zu nennen. Von dem vereinbarten Kaufpreis ist ein Teilbetrag von € 5,7 Mio. erst zum 30. Juni 2025 fällig. IX. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Der am 24. Februar 2022 begonnene Krieg Russlands gegen die Ukraine ("Russland-Ukraine-Krieg") dauert auch im Geschäftsjahr 2023 weiter an. Die im Rahmen der verabschiedeten Sanktionen angestiegenen Energie- und Rohstoffpreise können einen negativen Einfluss auf die allgemeine Konjunktur und die Konsumbereitschaft der Endverbraucher haben und die Umsatz- und Ertragssituation des ddvg-Konzerns belastend beeinflussen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres eingetreten sind und in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in der Bilanz zu berücksichtigen wären, haben sich nicht ereignet. X. Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses des MutterunternehmensBis zur Aufstellung des Konzernanhangs wurde noch kein Gesellschafterbeschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns 2022 des Mutterunternehmens gefasst.
Berlin, 14. Dezember 2023 Matthias Linnekugel, Geschäftsführer Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH sonstige BerichtsbestandteileZUSAMMENSETZUNG UND ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2022
BestätigungsvermerkBESTÄTIGUNG DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, Berlin Prüfungsurteil Wir haben den Konzernabschluss der Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, Berlin, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 14. Dezember 2023 COUNSEL
TREUHAND GMBH
Kai Andersen, Wirtschaftsprüfer Dieter Biastoch, Wirtschaftsprüfer ********** *** Für die Durchführung unseres Auftrages und unsere Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften nach dem Stand vom 1. Januar 2017 (Anlage) maßgebend. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsbericht zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir verweisen in analoger Anwendung insbesondere auf § 328 HGB. |
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Westfälische Medien Service GmbH & Co. KG GmbH & Co. KG
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Anschrift
-
Niedernstraße 21
33602 Bielefeld - Handelsregister
- HRA 14666, Bielefeld
- Eintragungsdatum
- 7. Januar 2004
- Branche
-
Druck- und Medienvorstufe
Verwertungsgesellschaften zur Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten
Verlegen von Zeitungen
Finanzen
Bilanz
2023- Umlaufvermögen 58,0 % 82,54 Mio
- Anlagevermögen 41,3 % 58,80 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 1,03 Mio
- Rückstellungen 52,3 % 74,44 Mio
- Verbindlichkeiten 23,9 % 33,97 Mio
- Eigenkapital 21,5 % 30,68 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 1,5 % 2,16 Mio
- Passive latente Steuern 0,6 % 870,8 k
- Sonstige Sonderposten 0,2 % 246,7 k
Bilanzdaten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2023- Umsatzerlöse 92,0 % 157,35 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 4,7 % 8,09 Mio
- Erträge aus assoziierten Unternehmen 2,1 % 3,52 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,5 % 888,5 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,4 % 697,6 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,2 % 302,1 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,1 % 110,2 k
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,0 % −49,3 k
- anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn 0,0 % 153
- Personalaufwand 46,9 % 79,40 Mio
- Materialaufwand 29,3 % 49,50 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 19,3 % 32,73 Mio
- Abschreibungen 1,7 % 2,91 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,4 % 2,41 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,8 % 1,36 Mio
- Aufwendungen aus Verlustübernahme von assoziierten Unternehmen 0,3 % 510,2 k
- Sonstige Steuern 0,2 % 347,1 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 0
- Ergebnis nach Steuern 2,10 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,76 Mio
GuV-Daten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Axel Andreas Walker
seit 2012 Prokura
-
Derk Hermann Steinert
seit 2020 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Beteiligungen an
- Unbekannte Beteiligung 100,0 %
- Unbekannte Beteiligung 100,0 %
- Unbekannte Beteiligung 100,0 %
Historie
- 2020
-
14.01.
Eintritt eines MitgliedsDerk Hermann Steinert · Gesamtprokura
- 2016
-
06.01.
Austritt einer PositionD***** G****** · Gesamtprokura
- 2012
-
03.07.
Eintritt eines MitgliedsAxel Andreas Walker · Gesamtprokura
-
03.07.
Eintritt eines MitgliedsD***** G****** · Gesamtprokura
- 2010
-
26.08.
AdressänderungWestfälische Medien Service GmbH & Co. KG
- 2004
-
07.01.
Eintritt eines MitgliedsWestfälische Medien Service GmbH & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
-
07.01.
SitzänderungWestfälische Medien Service GmbH & Co. KG
-
07.01.
Eintritt eines MitgliedsWestfälische Medien Service GmbH & Co. KG · Kommanditist
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2023 Konzernabschluss
- 2022 Konzernabschluss ↓
- 2021 Konzernabschluss
- 2020 Konzernabschluss
- 2019 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2022
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
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Tastenkürzel
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- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
- 1–6
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