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BEST PLASTIC MANAGEMENT GmbH GmbH

Bösel ·HRB 150686 Oldenburg ·best-plastic.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Industriestraße 22
26219 Bösel
Handelsregister
HRB 150686, Oldenburg
Eintragungsdatum
17. Dezember 1993
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Bearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Unternehmenszweck
Aufbereitung und Verarbeitung von und Handel mit Kunststoffen aller Art sowie Tätigkeit im Bereich des Managements

Finanzen

Mitarbeiter 2023
39
Bilanzsumme 2023
8,36 Mio. €
Jahresergebnis 2023
360.458 €
17 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2023
Aktivseite 8,36 Mio
  • Anlagevermögen 72,5 % 6,06 Mio
  • Umlaufvermögen 27,2 % 2,27 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 26,7 k
Passivseite 8,36 Mio
  • Eigenkapital 55,0 % 4,60 Mio
  • Verbindlichkeiten 38,3 % 3,20 Mio
  • Passive latente Steuern 3,2 % 267,9 k
  • Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 2,4 % 200,0 k
  • Rückstellungen 1,1 % 95,9 k
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
Erträge 18,9 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 18,9 k
Aufwendungen 6,92 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 52,1 % 3,61 Mio
  • Personalaufwand 29,0 % 2,01 Mio
  • Abschreibungen 13,1 % 904,0 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4,1 % 280,8 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,6 % 112,2 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 5,7 k
  • Rohergebnis 7,26 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 366,2 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 360,5 k
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GuV-Daten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Stephanie, geb. Gribbe Kötter-Gribbe seit 2006 Geschäftsführer
1 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2024
  2. 30.09.
    Austritt einer Position
    Josef Art · Einzelprokura
  3. 30.09.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    Stephanie, geb. Gribbe Kötter-Gribbe · Geschäftsführer
  4. 29.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    J**** A** · Einzelprokura
  5. 2018
  6. 29.10.
    Änderung des Unternehmensnamens
    BEST PLASTIC MANAGEMENT GmbH
  7. 2014
  8. 28.01.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    Stephanie, geb. Gribbe Kötter-Gribbe · Geschäftsführer
  9. 2013
  10. 13.03.
    Änderung des Unternehmensnamens
    BÖSEL PLASTIC MANAGEMENT GmbH
  11. 2012
  12. 21.03.
    Adressänderung
    BEST PLASTIC MANAGEMENT GmbH
  13. 2008
  14. 18.08.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    Stephanie, geb. Gribbe Kötter-Gribbe · Geschäftsführer
8 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
  • 2019 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2022

Veröffentlicht am 1. August 2023 · Quelle: Bundesanzeiger

BEST PLASTIC MANAGEMENT GmbH

Bösel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2022

A Grundlagen des Unternehmens

Die BEST PLASTIC MANAGEMENT GmbH, im Nachfolgenden kurz BPM GmbH genannt, ist ein familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen, welches Industrieregranulate, Mahlgüter und Compounds aus sortenreinen Produktionsrückständen herstellt. Diese Materialien werden sowohl für Extrusions- als auch Spritzgußanwendungen eingesetzt. Neben der Herstellung von eigenen Produkten betreibt die BPM GmbH einen bedeutenden Handel mit Kunststoffprodukten. Auch die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden mit renommierten Instituten betrieben. Aufgrund von über 25 Jahren Erfahrung im Kunststoffrecycling wird die BPM GmbH oft für beratende Tätigkeiten engagiert.

B Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2022 begann mit Skepsis und keinerlei Anzeichen von Optimismus. Die verheerende Versorgungslage wirkte sich weiterhin massiv auf eine Weltwirtschaft aus, die auf eine solche Situation überhaupt nicht vorbereitet war. Hinzu kommt der Krieg zwischen Ukraine und Russland; Besorgnis über die steigende Inflation in der deutschen Wirtschaft; und die exorbitanten Erhöhungen der Energiekosten, die die Materialkosten in die Höhe treiben.

Auch die deutsche Kunststoffindustrie ist von der Energiekrise stark betroffen, denn das importierte Gas ist ein wichtiger Bestandteil bei der Herstellung von Kunststoffvorprodukten.

Insgesamt verzeichnete die kunststoffverarbeitende Industrie 2022 ein Umsatzwachstum von 12,6 % auf 78,9 Mrd. Euro. Ein erheblicher Teil der Umsatzsteigerungen war jedoch auf Kostensteigerungen, vor allem bei der Energie, zurückzuführen. Die verarbeitete Menge ging im Vergleich zum Vorjahr um 3,0% auf insgesamt 13,6 Mio. t leicht zurück1.

Die Nachfrage nach Recyclingmaterialien ist ungebrochen und daher konnten die Regranulatoren in der Regel ihre Preise erhöhen und die gestiegenen Kosten für Energie und Rohstoffe fast vollständig weitergeben.

Unser Geschäftsjahr 2022 ist das beste Geschäftsjahr seit der Gründung unseres Unternehmens, erwartungsgemäß konnten wir unseren Umsatz (+ 19,29 %) und den Gewinn (+28,21 %) deutlich steigern.

Das ist im Wesentlichen auf die vorausschauenden Investitionen im Jahr 2021 zurückzuführen, vor allem die Anschaffung der Linie 5 erhöhte unsere Produktionskapazität. Darüber hinaus ist die Nachfrage nach sortenreinen Rezyklaten immer noch gefragt. Durch vorrausschauende Preiserhöhungen beim Kunden konnten wir die erhöhten Strom- und Produktionskosten an die Kunden weitergeben.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 9.491.811,69 EUR und liegt damit um 10,02% unter Vorjahresniveau.

Das Unternehmensvermögen setzt sich wie folgt zusammen:

Vermögensstruktur Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 6.693 70,5 7.445 70,6
Vorräte 1.525 16,0 919 8,7
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 886 9,3 1.548 14,7
Liquide Mittel 249 2,6 531 5,0
Übrige Aktiva 139 1,6 107 1,0
Gesamtvermögen 9.492 100 10.550 100

Beim Anlagevermögen handelt es sich vor allem um technische Anlagen und Maschinen (5.560 TEUR).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalteten im Vorjahr Forderungen gegenüber der Gribbe GmbH & Co. KG (Mutterunternehmen) von 747 TEUR, welche über eine Gewinnausschüttung Ende 2022 zurückgeführt wurden. Zum 31.12.2022 beinhalten die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände unter anderem eine Forderung gegenüber Frau Kötter - Gribbe in Höhe von 333 TEUR (Vorjahr: 0,0 TEUR).

3. Finanzlage

Kapitalstruktur Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR % TEUR %
Eigenkapital 4.236 44,6 4.859 46,1
Fremdkapital 5.256 55,4 5.691 53,9
Gesamtkapital 9.492 100 10.550 100

Zum 31.12.2022 war das Anlagevermögen durch Eigenkapital zu 63 % (Vorjahr: 65 %) gedeckt. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 45 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 46 %).

Der wesentliche Anteil am Fremdkapital resultiert zum Bilanzstichtag aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (1.440 TEUR) sowie Mietkaufverbindlichkeiten (2.645 TEUR).

Nennenswerte Investitionen fanden im Berichtszeitraum lediglich im Maschinenbestand statt. Diese wurden teilweise durch Fremdkapital (Mietkauf) finanziert.

Das Unternehmen verfügte im Berichtszeitraum über ausreichend liquide Mittel, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die zugesagten Kreditlinien (Betriebsmittelkredite) wurden nicht ausgenutzt.

4. Ertragslage

Die Ertragslage des Unternehmens ist zufriedenstellend. Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) betrug im Berichtszeitraum 1.814 TEUR (Vorjahr: 1.447 TEUR).

Durch höhere Absatzpreise stiegen die Umsatzerlöse deutlich von 13.848 TEUR im Vorjahr auf 16.519 TEUR im Berichtszeitraum.

Die Bestände erhöhten sich um 673 TEUR im Berichtszeitraum (Vorjahr: - 356 TEUR), so dass die Gesamtleistung deutlich von 13.492 TEUR im Vorjahr auf 17.191 TEUR im Berichtsjahr gestiegen ist. Zudem werden zunehmend auch Lohnfertigungsaufträge durchgeführt.

Der Materialaufwand stieg bedingt durch die erhöhten Gesamtleistungen um 1.785 TEUR auf 8.059 TEUR (Vorjahr: 6.274 TEUR). Die Materialaufwandsquote ist mit 46,8 % gegenüber dem Vorjahr (46,5%) konstant geblieben.

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer von 43 (Vorjahr 42) und dementsprechend auch der Personalaufwand sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen.

Der Anstieg der Abschreibungen ist eine Folge der relativ hohen Investitionen des Vorjahres.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 1.298 TEUR von 3.071 TEUR auf 4.369 TEUR gestiegen. Ursächlich sind vor allem höhere Raumkosten (+ 1.291 TEUR; v.a. Energiekosten).

C Prognosebericht

Die deutsche Kunststoffindustrie scheint das Krisenjahr 2022 weitgehend überstanden zu haben. Nach den schwierigen Jahren der Pandemie und dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts scheint sich die Wirtschaft mit einem Dauerkrisenzustand abgefunden zu haben.

Das zweite Halbjahr 2022 war für die meisten Unternehmen schlechter als das erste Halbjahr, mit besonders starken Rückgängen bei Baumaterialien und Konsumgütern. Wenn man eher nach vorne als nach hinten blickt, sind die Aussichten für 2023 vielleicht nicht gut, scheinen aber besser zu sein als 2022; Die Einstellung ist positiv, und die Bestellungen und die Produktion sollten steigen.

Aufgrund von Preisrückgängen rechnen wir für 2023 gleichwohl mit stagnierenden bis leicht rückläufigen Umsatzerlösen und einem etwas geringeren Jahresüberschuss.

Die großen Herausforderungen für dieses Jahr sind weiterhin hohe Materialkosten und steigende Energierechnungen, die Unternehmer mit Investitionen im Jahr 2023 zurückhaltend machen, denn eine gesunde Liquidität ist wichtiger als die langfristige Bindung von Geld in Maschinen oder Gebäuden. Auch steigende Energiekosten könnten zu weiteren Absatzproblemen führen, da die Preise angepasst werden müssen. Viele Unternehmen versuchen, diese höheren Kosten zu mindern, indem sie sich mehr auf Energieeinsparung und Effizienzsteigerung konzentrieren als auf die Reduzierung der Produktion.

Verschärft wird diese Erprobungssituation durch den branchenweiten Fachkräftemangel und steigende Lohnkosten. Positiv ist, dass zumindest in den Bereichen Transport und Logistik einige Lockerungen eingetreten sind.

D Chancen- und Risikobericht

Energiesicherheit/Energiepreise

Als stromkostenintensives Unternehmen sind wir abhängig von einer stabilen Stromversorgung. Durch Beeinträchtigung der Netzstabilität oder sogar durch Blackouts ist die Produktion gefährdet. Die steigenden Energiekosten konnten bisher an die Kunden weitergegeben werden, jedoch nur bis zu einem gewissen Grad. Auf Dauer ist eine Fortführung der Produktion nicht machbar, wenn die Betriebskosten ständig steigen und ein ordentlicher Absatz am Markt nicht sichergestellt werden kann. Die Politik in Deutschland und Europa muss schnellstmöglich eingreifen, sonst werden viele mittelständische Unternehmen, die ihre Wirtschaft stützen, das Jahr 2023 nicht überleben und tausende Menschen müssen entlassen werden.

Absatzrisiken

Die Gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind derzeit gekennzeichnet durch hohe Inflation und schwache Konjunktur. Sollte die Wirtschaft in eine Rezession abrutschen, wirkt sich dies auch negativ auf unseren Absatz aus. Zudem sorgen sinkende Preise für Neuware oder extrem günstige NT-Ware für Probleme beim Absatz von teuer produzierten Rezyklaten.

Beschaffungsrisiken

Zurzeit sehen wir in der Beschaffung unserer Rohstoffe keinen Engpass, da die Lebensmittelbranche relativ krisensicher ist. Gleich wohl kann es durch die Beeinträchtigung der Lieferketten (z.B. bei Ersatzteilen) zu kurzfristigen Produktionsausfällen kommen.

Nach unserer Einschätzung ergibt sich weder aus den einzelnen Risiken noch aus der Gesamtheit aller zurzeit bekannten Risiken eine Bestandsgefährdung der Gesellschaft.

Chancen

Grundlegend sehen wir der Entwicklung des Unternehmens positiv entgegen. Seit längerem bestehen Exportverbote für Kunststoffabfälle nach Asien. Diese Exportverbote bestehen auch aufgrund der Grenzschließungen weiterhin. Auch dürfte es für unsere Kunden schwieriger werden, sich günstigere Ware aus dem Ausland zu beschaffen.

Auch die aktuell anhaltende Diskussion über Plastikmüll und dessen Vermeidung sehen wir als Chance für unser Unternehmen, weiter zu wachsen. Das Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung durch effiziente Kreislaufwirtschaft steht seit dem Umweltgipfel in Glasgow Ende 2021 einmal mehr ganz oben auf der To-Do-Liste der deutschen Kunststoffindustrie. Getrieben wird die Branche durch das Inkrafttreten der Einwegplastikverordnung und die Entwicklung eines neuen Abfall- und Entsorgungsgesetzes mit dem Ziel höherer Rezyklatquoten. Doch der Einsatz von Rezyklaten scheitert oft am Image oder am Preis, nicht zuletzt, weil die Aufbereitung von Post-Consumer-Abfällen sehr aufwendig ist. Kunden werden abgeschreckt, wenn Produkte teurer werden. Aus diesem Grund müssen die Akzeptanz und das Image von Rezyklaten gefördert werden. Das schlechte Image von Kunststoffen ist nicht gerechtfertigt, denn Rezyklate müssen die gleichen Anforderungen und Standards erfüllen wie Neuware.

Namhafte Lebensmittelhersteller befinden sich zurzeit in der Testphase mit unseren Rezyklaten.Darüber hinaus sind wir dabei, den Postconsumer-Markt zu erschließen. Durch unsere Eucert Plast-Zertifizierung können unsere Endkunden für ihr Produkt das Siegel "Blauer Engel" beantragen.

 

Bösel, den 25. Mail 2023

Best Plastic Management GmbH

Stephanie Kötter-Gribbe

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 6.693.359,77 7.444.903,30
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.458,50 20.150,50
II. Sachanlagen 6.447.135,56 7.100.041,29
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 442.409,00 459.330,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.559.517,00 5.921.900,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 443.719,50 544.500,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.490,06 174.311,29
III. Finanzanlagen 227.765,71 324.711,51
B. Umlaufvermögen 2.659.833,69 2.997.409,27
I. Vorräte 1.524.840,82 918.518,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 885.890,89 1.547.815,66
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   746.809,78
2. sonstige Vermögensgegenstände 885.890,89 801.005,88
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 249.101,98 531.075,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 138.618,23 107.244,31
Aktiva 9.491.811,69 10.549.556,88

Passiva

   
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 4.236.122,24 4.858.952,84
I. ausgegebenes Kapital 20.800,00 20.800,00
1. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
2. eigene Anteile -5.200,00 -5.200,00
II. Gewinnvortrag 2.938.152,84 3.841.958,23
III. Jahresüberschuss 1.277.169,40 996.194,61
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 225.000,00 250.000,00
C. Rückstellungen 122.442,91 143.525,32
D. Verbindlichkeiten 4.781.501,09 5.257.220,78
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.440.387,64 887.632,57
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 125.946,04
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.341.113,45 4.243.642,17
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.526,00 6.109,00
F. Passive latente Steuern 125.219,45 33.748,94
Passiva 9.491.811,69 10.549.556,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 9.264.756,27 7.277.813,53
2. Personalaufwand 2.138.168,75 2.003.199,33
a) Löhne und Gehälter 1.712.212,14 1.644.311,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 425.956,61 358.887,37
davon für Altersversorgung 90.953,00 68.514,00
3. Abschreibungen 934.842,29 748.865,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 934.842,29 748.865,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.369.292,78 3.071.098,36
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.750,53 36.165,02
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 76.986,70 75.573,64
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 496.602,54 411.143,99
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 91.470,51 46.490,73
8. Ergebnis nach Steuern 1.285.613,74 1.004.097,95
9. sonstige Steuern 8.444,34 7.903,34
10. Jahresüberschuss 1.277.169,40 996.194,61

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der BEST PLASTIC MANAGEMENT GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: BEST PLASTIC MANAGEMENT GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bösel
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Oldenburg (Oldenburg)
Register-Nr.: 150686

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, planmäßig linear über ihre voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen

Die angesetzten Nutzungsdauern orientieren sich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen und betragen:

Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für Nutzungsdauer
in Jahren
Gebäude, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9-50
Technische Anlagen und Maschinen 5-20
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-13

In begründeten Einzelfällen ist von den genannten Nutzungsdauern abgewichen worden.

Wirtschaftsgüter mit einem Wert von Euro 150,00 bis Euro 800,00 werden als geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und gem. § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

In Vorjahren wurden Wirtschaftsgüter mit einem Wert von Euro 150,00 bis Euro 1.000,00 in einem Sammelposten erfasst und analog § 6 Abs. 2a EStG über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind mit Nominalwert angesetzt.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern diese einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Für erhaltene Investitionszuschüsse zu Ende 2021 durchgeführten Investitionen in das Anlagevermögen wurde ein Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen gebildet (passiviert). Der Sonderposten wird ab Januar 2022 über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände (10 Jahre) anteilig aufgelöst.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter der Anwendung des Teilwertverfahrens ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78 % angesetzt (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,87 %). Die aufgrund der durch das BilMoG geänderten Bewertung bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen erforderliche Zuführung wird bis zum 31.12.2024 mit jährlich 1/15 berücksichtigt (Art. 67 Abs. 1 EGHGB).

Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen saldiert.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem restlaufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, wobei jede Rückstellung einzeln bewertet wird.

Bei der Rückstellung für gesetzliche Archivierungs- und Aufbewahrungspflichten wird vereinfachend aufgrund geringer zu erwartender Bewertungsunterschiede von der Berücksichtigung von Preissteigerungen und der anschließenden Abzinsung abgesehen. Stattdessen werden die steuerlichen Vorgaben zur Bemessung der Rückstellung berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern diese einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die sich daraus - nach Saldierung - insgesamt ergebende Steuerbelastung wurde passiviert.

Angaben zur Bilanz

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.290,85 0,00 0,00 0,00 31.290,85
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 31.290,85 0,00 0,00 0,00 31.290,85
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 844.029,97 8.088,00 0,00 0,00 852.117,97
2. technische Anlagen und Maschinen 8.374.739,48 227.363,23 0,00 198.281,29 8.800.384,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.106.801,43 37.693,27 64.657,98 10.695,00 1.090.531,72
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 174.311,29 36.155,06 0,00 -208.976,29 1.490,06
Summe Sachanlagen 10.499.882,17 309.299,56 64.657,98 0,00 10.744.523,75
III. Finanzanlagen          
sonstige Ausleihungen 324.711,51 0,00 96.945,80 0,00 227.765,71
Summe Finanzanlagen 324.711,51 0,00 96.945,80 0,00 227.765,71
Summe Anlagevermögen 10.855.884,53 309.299,56 161.603,78 0,00 11.003.580,31
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.140,35 1.692,00 0,00 0,00 12.832,35
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 11.140,35 1.692,00 0,00 0,00 12.832,35
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 384.699,97 25.009,00 0,00 0,00 409.708,97
2. technische Anlagen und Maschinen 2.452.839,48 788.027,52 0,00 0,00 3.240.867,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 562.301,43 120.113,77 35.602,98 0,00 646.812,22
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.399.840,88 933.150,29 35.602,98 0,00 4.297.388,19
III. Finanzanlagen          
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.410.981,23 934.842,29 35.602,98 0,00 4.310.220,54
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 18.458,50 20.150,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 18.458,50 20.150,50
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 442.409,00 459.330,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.559.517,00 5.921.900,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 443.719,50 544.500,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.490,06 174.311,29
Summe Sachanlagen 0,00 6.447.135,56 7.100.041,29
III. Finanzanlagen      
sonstige Ausleihungen 0,00 227.765,71 324.711,51
Summe Finanzanlagen 0,00 227.765,71 324.711,51
Summe Anlagevermögen 0,00 6.693.359,77 7.444.903,30

Angaben und Erläuterungen zu Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 TEuro kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 151,1 151,1 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 0,0 0,0 0,0
Sonstige Vermögensgegenstände 734,8 734,8 0,0
Summe 885,9 885,9 0,0

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Forderungen gegen Geschäftsführer enthalten:

Name Forderung
Euro
Kötter - Gribbe 333.071,20
(Vorjahr) 0,00

Eigenkapital

Für die Ausschüttung gesperrt sind insgesamt 19.904,00 Euro. Davon entfallen Euro 19.904,00 auf den Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,78 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafel 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck

Durch die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB (Zuführung zur Bewertung der Rückstellungen für Pensionen nach den Regelungen des BilMoG bis zum 31.12.2024 mit jährlich 1/15) ergibt sich zum Bilanzstichtag ein ausstehender Zuführungsbetrag (Unterdeckung in Höhe von Euro 416,00).

Zudem resultiert aus der Abzinsung dieser Rückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag i.H.v. Euro 19.904,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden (Pensionsrückstellung) 234.107,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 233.691,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 233.691,00
(geschäftsplanmäßiges Deckungskapital zzgl. Überschussbeteiligung)  

Im Posten "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" wurden Erträge aus dem Deckungsvermögen von Euro 222,00 mit den dort ausgewiesenen Aufwendungen aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung von Euro 20.965,00 verrechnet.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten i.H.v. TEuro 66,6, Abschluss- und Prüfungskosten i.H.v. TEuro 37,0 sowie Berufsgenossenschaftsbeiträge von TEuro 4,3 enthalten.

Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
größer 1 J. bis 5 Jahre
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 1.440,4 937,8 304,6 198,0
(Vorjahr) (887,6) (268,8) (364,3) (254,5)
aus Lieferungen und Leistungen 591,9 591,9 0,0 0,0
(Vorjahr) (559,2) (559,2) (0,0) (0,0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 0,0 0,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (125,9) (0,0) (125,9) (0,0)
sonstige Verbindlichkeiten 2.749,3 885,0 1.476,8 387,5
(Vorjahr) (3.684,4) (1.106,8) (1.991,6) (586,0)
Summe 4.781,6 2.414,7 1.781,4 585,5
(Vorjahr) (5.257,1) (1.934,8) (2.481,8) (840,5)

Verbindlichkeiten mit Sicherungsrechten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind beträgt TEuro 4.084,9.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherheitsabtretung von Forderungen, Raumsicherungsübereignung der Vorräte, Sicherungsübereignung der finanzierten Wirtschaftsgüter und/ oder selbstschuldnerische Bürgschaft der Geschäftsführung besichert.

Sonstige Verbindlichkeiten aus der Finanzierung von Wirtschaftsgütern (Mietkauf) in Höhe von TEuro 2.644,6 sind teilweise durch Sicherungsübereignung bzw. Eigentumsvorbehalte besichert.

Zusätzlich ist der unter der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von TEuro 81,0 (Vorjahr: TEuro 20,4), sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEuro 0,0 (Vorjahr: TEuro 1,5).

Passive latente Steuern

Zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen/ Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bestehen folgende Differenzen:

- Finanzanlagen (Beteiligung Erste Bösel Waste GbR) 27.260,99 € passiv
(nur Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag)    
- Technische Anlagen und Maschinen 585.105,00 € passiv
- Rückstellung für Pensionen und Auflösung Sonderposten 182.087,00 € aktiv

Da sich diese Differenzen in den späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen werden, wurden insgesamt - nach Saldierung - passive latente Steuern gebildet. Bei der Berechnung wurden Steuersätze von 15,825 % bzw. 30% zugrunde gelegt.

Die latenten Steuersalden - vor Saldierung - haben sich wie folgt entwickelt:

Stand zu Beginn des Gj Anderung Stand zu Ende des Gj
Aktive latente Steuern 39.489,30 € + 15.136,80 € 54.626,10 €
Passive latente Steuern 73.238,24 € + 106.607,31 € 179.845,55 €

Haftungsverhältnisse und nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen i.H.v. Euro 655.619,52 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Vertrag Vertragsnummer Vertr.-Beginn Vertr.-Ende Euro
Leasing ALVG Anlagenvermietung 15337700 01.12.2018 30.11.2023 22.045,21
Mercedes-Benz Leasing 30331658 30.06.2022 29.06.2025 45.816,90
Mercedes-Benz Leasing 30313887 02.06.2022 01.06.2026 20.258,92
Mercedes-Benz Leasing 10277858 23.08.2019 22.08.2023 13.080,00
Mercedes-Benz Leasing 10274317 02.08.2019 01.08.2023 13.080,00
Mercedes-Benz Leasing 30107133 07.10.2020 06.10.2023 290,00
Mercedes-Benz Leasing 30244088 18.05.2021 17.05.2024 13.512,45
LRFBL/ALD 3700950270 08.02.2021 07.02.2024 18.497,08
Grenke AG 256027021 01.04.2021 01.04.2024 1.508,70
Grenke AG 27035339 01.02.2022 15.04.2024 1.295,68
Grenke AG 27035394 01.02.2022 15.04.2024 1.282,88
Grenke AG 256027020 01.04.2021 01.04.2024 1.508,70
Grenke AG 256034166 01.08.2021 01.08.2024 1.995,38
Grenke AG 256034167 01.08.2021 01.08.2024 1.995,38
Ostendorf A1C22130 01.07.2021 01.07.2026 12.348,00
Miete Gribbe GmbH & Co.KG   01.05.2014 31.12.2023 42.000,00
Miete Gribbe GmbH & Co.KG   01.10.2005 31.12.2023 234.000,00
Miete Gribbe GmbH & Co.KG   01.10.2019 30.09.2024 105.000,00
Mietvertrag BRH GmbH   01.01.2016 31.12.2023 45.600,00
Mietvertrag BRH GmbH   01.02.2006 31.12.2023 60.504,24
Summe       655.619,52

davon Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen:

Unternehmen Euro
Gribbe GmbH & Co.KG 381.000,00

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

Der Posten "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung von Euro 90.953,00 (Vorjahr: Euro 68.514,00).

Der Posten "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" beinhaltet sonstige betriebliche Aufwendungen aus Zuführung zur Pensionsrückstellung nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB von Euro 208,00 (Vorjahr: Euro 208,00).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Der Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" beinhaltet Erträge aus verbundenen Unternehmen von Euro 18.670,25 (Vorjahr: Euro 0,00)

Der Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" beinhaltet Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens von Euro 13.131,65 (Vorjahr: Euro 25.773,69).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" beinhaltet Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen von Euro 6.297,31 (Vorjahr: Euro 7.087,92).

Der Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" beinhaltet Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung von Euro 4.094,00 (Vorjahr: Euro 3.913,00).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Posten "Steuern vom Einkommen und Ertrag" beinhaltet Aufwendungen aus latenten Steuern von Euro 91.470,51 (Vorjahr: Euro 46.490,73).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 43.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist Tochtergesellschaft der Gribbe GmbH & Co.KG.

Aufgrund der größenabhängigen Befreiungen nach § 293 HGB wird von dem Mutterunternehmen auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses verzichtet.

Angaben zum Anteilsbesitz

Unternehmen Beteiligung
%
Eigenkapital 31.12.2022 (steuerlich)
Euro
Ergebnis 2022
Euro
Erste Bösel Waste GbR, Bösel 30% -27.260,99 -1.724,15

Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der Erste Bösel Waste GbR, Bösel. Wesentliche Verbindlichkeiten gegenüber Dritten bestanden bei der Erste Bösel Waste GbR zum Abschlussstichtag nicht.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende hauptberufliche Geschäftsführerin geführt: Stephanie Kötter-Gribbe

Die Gesellschaft stellt der Geschäftsführerin ein Darlehen zur Verfügung. Die Entwicklung des Darlehens im Geschäftsjahr 2022 stellt sich wie folgt dar:

Euro
Anfangsbestand zum 01.01.2022 0,00
Zugang 1.072.848,02
Tilgung 739.776,82
Stand zum 31.12.2022 333.071,20

Das Darlehen wird mit einem Zinssatz von 2,5% verzinst und ist mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines jeden Kalenderjahres kündbar.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Nachfolgend werden alle Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen i.S.v. § 285 Nr. 21 i.V.m. § 288 Abs. 2 S. 3 HGB angegeben, die für die Beurteilung der Finanzlage wesentlich sind:

Zwischen der Gesellschaft und der Gribbe GmbH & Co. KG (Mutterunternehmen) wird ein Verrechnungskonto zur Liquiditätssteuerung und Abwicklung interner Forderungen und Verbindlichkeiten unterhalten. Die Höhe des Saldos schwankt und kann laut der getroffenen Vereinbarung bis zu TEuro 1.000 zu Gunsten oder zu Lasten der Gesellschaft betragen. Zum Stichtag beträgt der Saldo TEuro 0,00.

Die Gesellschaft mietet die wesentlichen Betriebsimmobilien von der Gribbe GmbH & Co. KG und der nahe stehenden Bösel Recycling Handelsgesellschaft mbH. Der Mietaufwand im Geschäftsjahr 2022 betrug TEuro 336 bzw. 106 TEuro .

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Jahresüberschuss 1.277,169,40 Euro
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.938.152,84 Euro
Ergebnis 4.215.322,24 Euro
davon:    
Einstellung in die Gewinnrücklage - Euro
Ausschüttung einer Bardividende - Euro
Gewinnvortrag auf neue Rechnung 4.215.322,24 Euro
  4.215.322,24 Euro

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bösel, 25.05.2023

gez. Stephanie Kötter-Gribbe

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Hinweis gemäß § 328 Abs. 1a S. 2 HGB:

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BEST PLASTIC MANAGEMENT GmbH, 26219 Bösel,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BEST PLASTIC MANAGEMENT GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BEST PLASTIC MANAGEMENT GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, den 26.05.2023

ECENTIS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Arne Oetting, Wirtschaftsprüfer

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  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
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