aktiv

LBG-Kommanditgesellschaft KG

Bremen ·HRA 22340HB Bremen
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
KG
Anschrift
Zum Alten Speicher 11
28759 Bremen
Handelsregister
HRA 22340HB, Bremen
Eintragungsdatum
19. September 2005
Branche
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Verbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Beteiligungsgesellschaften

Finanzen

Mitarbeiter 2022
3.793
Bilanzsumme 2022
2,04 Mrd. €
4 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2022
Aktivseite 2,04 Mrd
  • Umlaufvermögen 87,0 % 1,78 Mrd
  • Anlagevermögen 11,8 % 240,46 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,9 % 18,47 Mio
  • Aktive latente Steuern 0,3 % 5,93 Mio
Passivseite 2,04 Mrd
  • Verbindlichkeiten 73,6 % 1,51 Mrd
  • Rückstellungen 17,7 % 361,14 Mio
  • Eigenkapital 7,7 % 157,32 Mio
  • Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 1,0 % 19,99 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 163,3 k
  • Sonderposten für Zuschüsse und Zuwendungen 0,0 % 78,9 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Maria del Pilar Grotheer-Nees seit 2021 Vollhaftender Gesellschafter
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2025
  2. 22.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    NVL Holding B.V. & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
  3. 22.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    FLW Holding B.V. & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
  4. 2021
  5. 09.08.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Maria del Pilar Grotheer-Nees · Persönlich haftender Gesellschafter
  6. 28.07.
    Austritt einer Position
    E****** D** · Persönlich haftender Gesellschafter
  7. 28.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Maria del Pilar Grotheer-Nees · Persönlich haftender Gesellschafter
  8. 2016
  9. 09.02.
    Austritt einer Position
    P**** L***** · Kommanditist
  10. 09.02.
    Austritt einer Position
    LBG-Kommanditgesellschaft · Persönlich haftender Gesellschafter
  11. 09.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    LBG-Kommanditgesellschaft · Persönlich haftender Gesellschafter
18 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2022 Konzernabschluss
  • 2021 Konzernabschluss
  • 2019 Konzernabschluss
  • 2018 Konzernabschluss
  • 2017 Konzernabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Konzernabschluss 2021

Veröffentlicht am 3. Februar 2023 · Quelle: Bundesanzeiger

Lürssen Maritime Beteiligungen GmbH & Co. Kommanditgesellschaft

Bremen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernlagebericht

Die Lürssen Maritime Beteiligungen GmbH & Co. KG (nachfolgend "LMB KG") mit Sitz in Bremen-Vegesack ist Konzernobergesellschaft von insgesamt 64 vollkonsolidierten Unternehmen ("LMB-Konzern").

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeiten des LMB-Konzerns liegt im Neubau und der Reparatur von Yachten und Marineschiffen.

Der LMB-Konzern verfügt mit den Standorten der Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG in Lemwerder, Berne und Bremen-Aumund, der Lürssen-Kröger Werft GmbH & Co. KG in Schacht-Audorf, der Peene-Werft GmbH & Co. KG in Wolgast, der Blohm + Voss B.V. & Co. KG in Hamburg sowie den Reparaturstandorten der Neue Jadewerft GmbH in Wilhelmshaven und der Norderwerft Repair GmbH in Hamburg über ausreichende Kapazitäten, um der Nachfrage nach den angebotenen Produkten entsprechen zu können.

Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2021

Der Geschäftsverlauf und die Lage des LMB-Konzerns waren auch im Geschäftsjahr 2021 von einer hohen Auslastung vorhandener Kapazitäten geprägt.

Aufgrund der langfristigen Fertigung im Schiffbau unterliegt der Umsatz ablieferungsbedingt starken Schwankungen. Bei Ablieferung von drei Yachten, einer Fregatte, fünf Patrouillenbooten sowie der Abwicklung verschiedener Reparatur- und Refit-Aufträge sind die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, einschließlich der Geleisteten Anzahlungen, ist gestiegen.

Nach Berücksichtigung aller übrigen Aufwendungen und Erträge resultiert daraus ein positives Konzernjahresergebnis.

Die Konzernbilanzsumme beträgt EUR 1.943 Mio. (Vj.: EUR 2.116 Mio.).

Der Anteil der Eigenmittel beträgt 10,4% (Vj.: 9,4%) der Bilanzsumme.

Der Auftragsbestand des LMB-Konzerns ist trotz der Ablieferungen im Geschäftsjahr weiterhin auf einem hohen Niveau.

Produktion

Im Geschäftsjahr 2021 war die Produktion insbesondere durch den Bau verschiedener Yachtaufträge sowie die Teilfertigung von Korvetten in Arbeitsgemeinschaften im Durchschnitt weiterhin voll ausgelastet.

Beschaffung

Die Beschaffung umfangreicher Liefer- und Leistungsumfänge hat einen erheblichen Einfluss auf die Leistung des LMB-Konzerns und auf den Geschäftsverlauf. Für die von uns gefertigten Produkte greifen wir auf einen speziellen Beschaffungsmarkt zurück, der aufgrund unserer hohen qualitativen und technischen Anforderungen im Wesentlichen hoch qualifizierte Unternehmen umfasst. Unsere Vergaben sind auf ein wettbewerbliches Ausschreibungsvorgehen ausgerichtet. Wir streben dabei immer an, in relevanten Zuliefermärkten unsere Unabhängigkeit zu erhalten.

Investitionen

Im Jahr 2021 investierten wir EUR 35,8 Mio. (Vj.: 34,6 Mio.) in Sachanlagen.

Prognose

Auf der Grundlage der bestehenden Neubauverträge und angesichts laufender Verkaufsbemühungen rechnet die Geschäftsleitung weiterhin mit einer guten Auslastung der operativ tätigen Gesellschaften.

Die Entwicklung des LMB-Konzerns ist vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und den damit möglicherweise im Zusammenhang stehenden, den LMB-Konzern unmittelbar betreffenden weltwirtschaftlichen Auswirkungen mit Risiken behaftet. Darüber hinaus gibt es aus Sanktionen Auswirkungen auf einzelne Aufträge des LMB-Konzerns.

Für 2022 erwarten wir für den LMB-Konzern dennoch einen höheren Umsatz als in 2021 und ein positives Ergebnis.

Risikobericht

Das Risikomanagement im LMB-Konzern besteht aus aufeinander abgestimmten organisatorischen und methodischen Elementen, die integrativ miteinander verknüpft sind. Es ist zentral aufgebaut. Dadurch sind die Entscheidungsträger regelmäßig über Risiken informiert, die die Geschäftsentwicklung und den Grad der Zielerreichung maßgeblich beeinflussen könnten. Wir nutzen sich ergebende Chancen in den Märkten und in unseren Projekten, um den LMB-Konzern auf allen Ebenen voranzubringen. Die Geschäftsleitung geht grundsätzlich nur überschaubare und beherrschbare Risiken ein.

Den Risiken aus der langfristigen Fertigung von Schiffen wird durch ein intensives Projektcontrolling Rechnung getragen.

Der LMB-Konzern gewährt den Kunden branchentypische Gewährleistungen. Zur Absicherung gegen derartige Ansprüche wurden ausreichend Rückstellungen gebildet.

Zur Reduzierung des Insolvenzrisikos bei wichtigen Lieferanten wurden die internen Mechanismen zur Überwachung weiter ausgebaut. Bei der Lieferantenauswahl werden wichtige Zulieferer auf technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit überprüft. Die Beurteilung und Steuerung der Leistungsfähigkeit unserer Lieferanten wird auch während der Bauphase fortgeführt. Dies schafft die Voraussetzung für eine langfristig stabile Beziehung zu unseren Lieferanten und trägt zur Risikominderung bei.

Im Cash-Management verfolgt der LMB-Konzern eine insgesamt ausgewogene Anlagestrategie im Rahmen unterschiedlicher kurz- und mittelfristiger Anlagen bei verschiedenen Finanzinstituten.

Das Fremdwährungsrisiko wird dadurch, dass alle Gesellschaften der Gruppe bisher in Euro fakturieren, minimiert. Zahlungsströme auf der Beschaffungsseite in unterschiedlichen Währungen werden soweit sinnvoll durch Termingeschäfte gesichert. Gleiches gilt für Wertpapiere des Umlaufvermögens, die auf Fremdwährung lauten. Darüber hinaus werden keine derivativen Finanzinstrumente genutzt.

Unternehmerische Verantwortung

Verantwortliches Handeln gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Dieses Handeln basiert insbesondere auf der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sowie der Beachtung marktüblicher Standards und Verhaltensregeln. Das setzt voraus, dass wir die Auswirkungen unserer geschäftlichen Entscheidungen erkennen, die Umwelt und Sozialthemen unverändert stark fokussieren und daran arbeiten, die Auswirkungen unseres Handelns auf die Umwelt und die Gesellschaft stetig zu verbessern.

Umweltschutz

Über die gesetzlichen Normen und internationalen Standards hinaus streben wir danach, die Umweltbelastung unserer Produkte bzw. unseres Produktionsprozesses zu reduzieren. Hierzu haben wir entsprechende Verfahren implementiert und zum Teil durch unabhängige Dritte zertifizieren lassen. Unsere Mitarbeiter sind angehalten, die natürlichen Ressourcen verantwortungsbewusst und effizient zu verwenden

Mitarbeiter

Auch in 2022 werden wir wie im Berichtsjahr durch ausgewählte interne und externe Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen gewährleisten, dass die Qualifikation unserer Mitarbeiter dem aktuellen Stand der Entwicklung entspricht, um damit die Kompetenz unseres Personals sicherzustellen. Dabei achten wir auf ein konsequentes Kostenmanagement und einen effizienteren Einsatz der Ressourcen, um den LMB-Konzern für die zukünftigen Aufgaben zu stärken.

Der Personalstand im LMB-Konzern hat sich zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Wir danken allen Mitarbeitern unseres Konzerns für die guten Leistungen im letzten Geschäftsjahr.

 

Bremen-Vegesack, 06. Juli 2022

Konzernbilanz

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.717.230,86 6.869.586,81
2. Geschäfts- oder Firmenwert 211.619,00 245.033,00
3. Geleistete Anzahlungen 587.607,90 1.434.937,20
4.516.457,76 8.549.557,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.211.469,29 46.024.168,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 55.687.313,81 62.691.393,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.154.081,30 24.121.859,86
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.541.845,57 13.918.838,38
157.594.709,97 146.756.260,17
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 79.095,34 54.095,34
2. Beteiligungen 24.144.271,55 24.432.830,72
3. Geleistete Anzahlungen 1.006.507,10 0,00
25.229.873,99 24.486.926,06
187.341.041,72 179.792.743,24
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 77.066.936,79 66.937.549,03
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.931.662.957,39 1.698.716.189,71
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.978.763,14 2.095.912,94
4. Geleistete Anzahlungen 650.158.117,52 505.456.911,75
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -2.660.866.774,84 -2.273.206.563,43
0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 53.393.757,56 249.838.133,74
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 19.272,53 45.977,07
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.250.000,00 11.509.712,98
4. Sonstige Vermögensgegenstände 90.110.605,37 41.198.789,56
151.773.635,46 302.592.613,35
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 738.733.151,81 615.466.453,71
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 861.927.968,18 1.013.002.877,64
1.752.434.755,45 1.931.061.944,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.303.762,80 2.689.418,59
D. Aktive latente Steuern 918.034,82 2.599.817,86
1.942.997.594,79 2.116.143.924,39

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Komplementärkapital 0,00 0,00
II. Kommanditkapital 45.000.000,00 45.000.000,00
III. Kapitalrücklage 110.000.000,00 110.000.000,00
IV. Gewinnrücklage 48.173.595,20 44.525.879,41
V. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -1.548.613,98 -978.220,13
201.624.981,22 198.547.659,28
VI. Nicht beherrschende Anteile 1.171.010,87 902.155,67
202.795.992,09 199.449.814,95
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 20.389.277,75 20.785.577,75
C. Sonderposten für Zuschüsse und Zuwendungen 175.395,05 279.723,42
D. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 35.378.308,52 32.812.052,00
2. Steuerrückstellungen 10.929.223,64 43.374.932,65
3. Sonstige Rückstellungen 292.380.948,66 298.101.668,53
338.688.480,82 374.288.653,18
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.135.135,04 1.351.351,28
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 924.732.780,88 857.253.366,15
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 148.392.973,24 153.137.955,55
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 76,85 8.682,99
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 223.612.921,47 301.848.785,57
6. Sonstige Verbindlichkeiten 82.979.991,15 207.729.802,72
1.380.853.878,63 1.521.329.944,26
F. Rechnungsabgrenzungsposten 94.570,45 10.210,83
1.942.997.594,79 2.116.143.924,39

Konzernanhang

1. Allgemeines

Die Lürssen Maritime Beteiligungen GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen-Vegesack, ist beim Amtsgericht Bremen unter HRA 20779 eingetragen.

Der Konzernabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 11 ff. PublG aufgestellt.

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der Lürssen Maritime Beteiligungen GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen-Vegesack, als Mutterunternehmen folgende Gesellschaften unter Anwendung der Vollkonsolidierungsmethode einbezogen:

Anteil
%
Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG, Bremen-Vegesack 100,00
Lürssen-Kröger Werft GmbH & Co. KG, Schacht-Audorf 100,00
Lürssen-Kröger Werft Verwaltungs-GmbH, Schacht-Audorf 100,00
Belle Marine GmbH & Co. KG, Bremen-Vegesack 100,00
Belle Marine Verwaltungs-GmbH, Bremen-Vegesack 100,00
Lürssen Yacht Management Beteiligungen GmbH (ehemals: Lürssen Maritime Beteiligungen GmbH), Bremen-Vegesack 100,00
Lürssen Yacht Management GmbH (ehemals: German Naval Solutions GmbH), Bremen-Vegesack 100,00
LOS-Overseas Support GmbH & Co. KG, Bremen-Vegesack 100,00 *
LOS-Overseas Support GmbH, Bremen-Vegesack 100,00 *
Lürssen Yacht Refit & Services GmbH & Co. KG (ehemals: LIB Verwaltungs-KG), Bremen-Vegesack 100,00 *
Lürssen Yacht Refit & Services GmbH (ehemals: LIB GmbH), Bremen-Vegesack 100,00
Lürssen Yachtline Interiors GmbH, Bremen-Vegesack 51,00
NVL B.V. & Co. KG, Bremen-Vegesack 100,00 *
Blohm+Voss B.V. & Co. KG, Hamburg 100,00
Peene-Werft GmbH & Co. KG, Wolgast 100,00
Peene-Werft Verwaltungs GmbH, Wolgast 100,00
Lürssen Logistics GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen-Vegesack 100,00
Lürssen Logistics GmbH, Bremen-Vegesack 100,00
NVL Repair GmbH (ehemals: Lürssen Repair GmbH), Bremen-Vegesack 100,00
Neue Jadewerft GmbH, Wilhelmshaven 100,00
Norderwerft Repair GmbH, Hamburg 100,00
Elsflether Repair Werft GmbH, Bremen-Vegesack 100,00
KBO-Konstruktionsbüro Ost GmbH & Co. KG, Wolgast 100,00
KBO-Konstruktionsbüro Ost Verwaltungs GmbH, Wolgast 100,00
NVL Brunei GmbH (ehemals: Lürssen Internaval Gesellschaft mit beschränkter Haftung), Bremen-Vegesack 100,00
NVL Australia GmbH (ehemals: Lürssen Naval Solutions GmbH), Bremen-Vegesack 100,00
NVL Bulgaria GmbH (ehemals: Fr. Lürssen Werft Beteiligungs-GmbH), Bremen-Vegesack 100,00
NVL Beteiligungen GmbH (ehemals: LMV-Beteiligungen GmbH), Bremen-Vegesack 100,00
eko ILS Logistics GmbH, Bremen 51,00
Lürssen-Verwaltungs GmbH, Bremen-Vegesack 100,00
EGV Eggestedt Handels- und Vermittlungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Bremen-Vegesack 100,00
Lürssen Industrie Beteiligungen GmbH, Bremen-Vegesack 100,00
Besecke GmbH, Bremen 100,00
besecke GmbH & Co. KG, Bremen 100,00
VVB Jet-Charter GmbH & Co. KG, Bremen-Vegesack 100,00
VVB Vermögensbeteiligungs-GmbH, Bremen-Vegesack 100,00
Maritime Repair GmbH, Bremen-Vegesack 100,00
HBV Handels-, Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH, Bremen-Vegesack 100,00
Tesumo Verwaltungs-GmbH, Südharz 74,75 *
Tesumo GmbH & Co. KG, Gaukönigshofen 74,75 *
Lürssen International GmbH, Bremen-Vegesack 100,00
LBG-Kommanditgesellschaft, Bremen-Vegesack 100,00
LBG 2-Kommanditgesellschaft, Bremen-Vegesack 100,00
LBG 3-Kommanditgesellschaft, Bremen-Vegesack 100,00
NVL Verwaltungs B.V. & Co. KG, Bremen-Vegesack 100,00 *
LBG-2 GmbH, Bremen-Vegesack 100,00 *
LBG-3 GmbH, Bremen-Vegesack 100,00 *
LBG-5 GmbH, Bremen-Vegesack 100,00 *
LBG-6 GmbH, Bremen-Vegesack 100,00 *
LBG-7 GmbH, Bremen-Vegesack 100,00 *

Die Gesellschaften machen von der Befreiung des § 264 Absatz 3 HGB, § 264b HGB bzw. des § 5 Absatz 6 PublG i. V. m. § 264 Absatz 3 HGB Gebrauch.

Die mit * gekennzeichneten Gesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2021 erstmals konsolidiert.

3. Konsolidierungsmethoden

Der Stichtag des Konzernabschlusses und der Abschlussstichtag der einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2021.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis zum 31. Dezember 2009 in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 301 Absatz 1 Nr. 1 HGB (alt) nach der Buchwertmethode durch Verrechnung des Beteiligungsansatzes mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals im Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der Erstkonsolidierung der Tochterunternehmen. Die sich ergebenden aktivischen und passivischen Unterschiedsbeträge wurden in den Gewinnrücklagen verrechnet. Seither erfolgt die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 HGB (in der Fassung des BilMoG) nach der Neubewertungsmethode. Auf- und Abstockungen von Anteilen an Tochtergesellschaften werden als Kapitalvorgang abgebildet.

Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode gemäß § 312 Absatz 1 Nr. 1 HGB mit dem Buchwert im Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der Erstkonsolidierung angesetzt. Die sich ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden zusammen mit den passivischen Unterschiedsbeträgen in der Gewinnrücklage verrechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen werden aufgerechnet. Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen werden eliminiert, soweit diese für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses nicht von untergeordneter Bedeutung sind.

Einbezogene, auf fremde Währung lautende Bilanzen von Tochtergesellschaften werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wird zu historischen Kursen in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen werden zu Durchschnittskursen in Euro umgerechnet, wobei der Jahresdurchschnittskurs der Europäischen Zentralbank angewendet wird. Sich ergebene Umrechnungsdifferenzen aus der Konsolidierung werden im Eigenkapital gesondert ausgewiesen.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Publizitätsgesetzes sowie des Handelsgesetzbuchs.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wenden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an.

Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und linear über die voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer von grundsätzlich fünf Jahren planmäßig abgeschrieben. Für Neubauwerften wird wegen der Langfristigkeit des Geschäftsmodells eine voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer von 15 Jahren angenommen.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Anlehnung an die für steuerliche Zwecke geltenden Abschreibungstabellen ermittelt. Die Umstellung von der degressiven auf die lineare Abschreibung erfolgt in dem Jahr, in dem die lineare Abschreibung zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt, als die degressive Abschreibung. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 250,00 werden in den Aufwand gebucht. Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Zuschüsse von Dritten für Investitionen in das Sachanlagevermögen werden teilweise direkt mit den Anschaffungskosten verrechnet, teilweise in einem passivischen Sonderposten ausgewiesen.

Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung am Bilanzstichtag erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden berücksichtigt.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die bis zum Bilanzstichtag angefallenen, direkt zurechenbaren Einzelkosten der Fertigung, der Konstruktion und des Materials sowie die aktivierungspflichtigen Gemeinkosten des Fertigungs-, Konstruktions- und Materialbereichs. Die Erzeugnisse sind verlustfrei bewertet.

Fertige Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Ist der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger, erfolgt aufgrund des strengen Niederstwertprinzips eine Abschreibung auf diesen Wert.

Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte sowie die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten (in der Regel mit dem Nennwert) oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Ausfallrisiken werden, soweit erforderlich, durch Pauschal- und Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Sobald die Gründe für den niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestehen, wird maximal bis zum Nennwert bzw. den Anschaffungskosten zugeschrieben.

Die Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten oder zu dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert bilanziert.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits gezahlte, zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist.

Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung resultiert aus der Aufdeckung von stillen Reserven im Rahmen der Erstkonsolidierung. Der Posten wird gleichmäßig über die verbleibende Restnutzungsdauer der erworbenen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aufgelöst.

Erhaltene Investitionszuschüsse werden erfasst, wenn entsprechende Zahlungen eingegangen sind. Sie werden unter der Position Sonderposten für Zuschüsse zum Anlagevermögen ausgewiesen und über die Nutzungsdauer der betreffenden Vermögensgegenstände ertragswirksam vereinnahmt.

Pensionsrückstellungen von Anwartschaften noch tätiger Pensionsberechtigter werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren berechnet. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Bei den erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen werden neben dem reinen Gehaltstrend auch eine erwartete Inflationsrate und ein Karrieretrend einbezogen. Den Berechnungen liegen die Generationentafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) und eine unternehmensindividuelle Fluktuation zugrunde.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden mit diesen Schulden verrechnet; entsprechend wird mit zugehörigen Aufwendungen und Erträgen verfahren.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die erhaltenen Anzahlungen und die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sowie die Fremdwährungsbestände werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei Restlaufzeiten bis zu einem Jahr finden abweichend von den dargestellten Bewertungsmethoden das Anschaffungskosten- und das Realisationsprinzip keine Anwendung, d. h. die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag erfolgt bei diesen Posten unabhängig vom Kurs zum Zeitpunkt der Transaktion.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für künftige Geschäftsjahre darstellen. Der Posten wird aufgelöst, sobald der Ertrag wirtschaftlich entstanden ist.

Soweit zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, bestehen, werden die sich daraus ergebenden Steuerbe- bzw. -entlastungen als latente Steuern angesetzt. Latente Steuern werden verrechnet angesetzt und nicht abgezinst. Von dem Wahlrecht, einen Überhang an aktiven latenten Steuern aus den Jahresabschlüssen anzusetzen, wird kein Gebrauch gemacht.

Für Wertpapiere des Umlaufvermögens, die auf Fremdwährung lauten und einem Wechselkursrisiko unterliegen, werden Bewertungseinheiten mit gegenläufigen Devisentermingeschäften gebildet. Zum Bilanzstichtag werden die Wertpapiere mit ihren Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert in Fremdwährung angesetzt und anhand des Wechselkurses zum Zeitpunkt der Anschaffung in EUR bewertet (Einfrierungsmethode).

5. Erläuterungen zum Konzernabschluss

Aktiva

Die Aufgliederung der Positionen zum Anlagevermögen und ihre Entwicklung (Anlagespiegel) sind in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, umfassen in Höhe von TEUR 0 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: TEUR 19). Forderungen in Höhe von TEUR 5.250 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Beträge in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 11) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

Passiva

Aus der im Rahmen der Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2005 durchgeführten Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften ergaben sich passivische Unterschiedsbeträge (TEUR 14.425), die nach Verrechnung mit gleichfalls ermittelten aktivischen Unterschiedsbeträgen (TEUR 9) in Höhe von TEUR 14.416 in den Gewinnrücklagen erfasst sind.

Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurde von folgenden Annahmen ausgegangen (Vorjahreswerte in Klammern):

Rechnungszins 1,87 % p. a. bzw. 1,35 % p. a.
(2,31 % p. a. bzw. 2,20 % p. a.)
Gehaltstrend/Anwartschaftsdynamik 0,00 % bis 2,5 % p. a.
(0,00 % bis 2,5 % p. a.)
Rentendynamik 0,00 % bis 1,75 % p.a.
(1,50 % p. a.)

Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 182, der bei der Berechnung der Kommanditanteile entsprechend § 172 Absatz 4 HGB nicht zu berücksichtigen ist. Da der Jahresüberschuss in voller Höhe dem Verrechnungskonto des Gesellschafters gutgeschrieben wurde, gilt die Kommanditeinlage in entsprechender Höhe als nicht geleistet. Ansprüche aus Rückdeckungsvermögen in Höhe von TEUR 2.029, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Altersteilzeitverpflichtungen dienen, wurden mit den Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 11.156 verrechnet. Dabei entspricht der Aktivwert des Rückdeckungsvermögens dem Zeitwert und den fortgeführten Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung. Der Saldo aus der Verrechnung der Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen (TEUR 17) mit dem Aufwand aus Aufzinsung der Rückstellung (TEUR 69) wird in dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um auftragsbezogene Rückstellungen und ausstehende Lieferantenrechnungen.

Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Gesamtbetrag Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit von über einem und bis zu fünf Jahren Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.135 216 865 54
(1.351) (216) (865) (270)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 148.393 114.141 34.252 0
(153.138) (136.096) (17.042) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
(9) (9) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 223.613 223.613 0 0
(301.849) (301.849) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 82.980 82.980 0 0
(207.730) (207.730) (0) (0)
- davon aus Steuern: 2.962 0 0 0
(9.933) (0) (0) (0)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 833 0 0 0
(756) (0) (0) (0)
31.12.2021 420.950 35.117 54
(31.12.2020) (645.900) (17.907) (270)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 228 (Vorjahr: TEUR 150). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen TEUR 223.613 (Vorjahr: TEUR 301.698) auf Gesellschafter.

Sicherungsgeschäfte und Angaben zu Bewertungseinheiten

Negative Zeitwerte der Devisentermingeschäfte zum Bilanzstichtag liegen nicht vor. Der Bestand an Wertpapieren, die auf Fremdwährung lauten und bis maximal im September 2026 endfällig sind, beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 15.700. Das Portfolio ist zum Bilanzstichtag in Höhe von TUSD 19.300 bzw. TEUR 16.023 durch revolvierende Devisentermingeschäfte abgesichert. Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wird nach der Methode des Critical Term Match beurteilt, laufend überwacht und quartalsweise angepasst. Die Zusammenfassung erfolgte zur Absicherung der Risiken aus Wechselkursschwankungen.

Für einen Auftrag der Betriebsstätte Saudi-Arabien in USD/SAR sowie für einen Auftrag in norwegischen Kronen (NOK) wurden Devisentermingeschäfte abgeschlossen, die der Absicherung der Währungsrisiken von Fremdwährungsschwankungen dienen. Die zum Stichtag nicht mehr benötigten Devisentermingeschäfte wurden durch gegenläufige Positionen geschlossen. Die Effektivität der Sicherung wird nach der Methode des Critical Term Match beurteilt. Die am Bilanzstichtag bestehenden Devisentermingeschäfte belaufen sich auf den Terminkauf von USD 6,0 Mio. und von NOK 25,1 Mio. sowie den Terminverkauf von USD 6,0 Mio. und NOK 25,1 Mio.

Negative und positive Zeitwerte der Devisentermingeschäfte werden zum Bilanzstichtag nicht ergebniswirksam berücksichtigt, da es sich um Sicherungsgeschäfte handelt (Einfrierungsmethode).

6. Sonstige Angaben gemäß § 13 Absatz 3 i. V. m. § 5 Absatz 5 PublG

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden Umsatzerlöse im Sinne des § 277 Absatz 1 HGB in Höhe von TEUR 1.258.408 (Vorjahr: TEUR 1.524.183) ausgewiesen.

Das Ergebnis aus Beteiligungen und assoziierten Unternehmen beträgt TEUR 5.002 (Vorjahr: TEUR 3.663).

Die Löhne und Gehälter, soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung betragen TEUR 277.338 (Vorjahr: TEUR 262.930).

Im Jahr 2021 wurden durchschnittlich 3.366 Mitarbeiter beschäftigt.

 

Bremen-Vegesack, den 6. Juli 2022

Weitere Angaben zum Konzernabschluss

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 25. August 2022 gebilligt.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.535.489,36 2.418.144,56 744.324,35 153.563,00 34.362.872,57
2. Geschäfts- oder Firmenwert 501.207,23 0,00 0,00 0,00 501.207,23
3. Geleistete Anzahlungen 1.434.937,20 23.775,00 723.821,30 -147.283,00 587.607,90
34.471.633,79 2.441.919,56 1.468.145,65 6.280,00 35.451.687,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 149.291.426,41 1.293.149,74 66.374,88 219.769,29 150.737.970,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 264.205.885,83 2.864.074,20 808.812,65 621.881,04 266.883.028,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und 0,00
Geschäftsausstattung 85.562.729,20 9.393.094,82 3.031.664,61 314.455,99 92.238.615,41
4. Geleistete Anzahlungen und 0,00
Anlagen im Bau 13.924.301,38 21.977.154,73 97.224,22 -1.162.386,32 34.641.845,57
512.984.342,82 35.527.473,49 4.004.076,36 -6.280,00 544.501.459,96
III. Finanzanlagen 0,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 58.731,34 25.073,64 4.709,64 0,00 79.095,34
2. Beteiligungen 27.083.156,90 1.382.408,59 4.049.113,52 0,00 24.416.451,97
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.006.507,10 0,00 0,00 1.006.507,10
27.141.888,24 2.413.989,33 4.053.823,16 0,00 25.502.054,41
574.597.864,85 40.383.382,38 9.526.045,17 0,00 605.455.202,06
Abschreibungen
01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.665.902,55 5.722.304,51 742.565,35 0,00 30.645.641,71
2. Geschäfts- oder Firmenwert 256.174,23 33.414,00 0,00 0,00 289.588,23
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
25.922.076,78 5.755.718,51 742.565,35 0,00 30.935.229,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 103.267.257,98 3.325.618,17 66.374,88 0,00 106.526.501,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 201.514.492,33 10.210.958,93 536.753,65 7.017,00 211.195.714,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 61.440.869,35 10.453.150,04 2.809.752,28 267,00 69.084.534,11
4. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau 5.463,00 101.821,00 0,00 -7.284,00 100.000,00
366.228.082,66 24.091.548,14 3.412.880,81 0,00 386.906.749,99
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.636,00 0,00 4.636,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 2.650.326,18 269.063,35 2.647.209,11 0,00 272.180,42
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.654.962,18 269.063,35 2.651.845,11 0,00 272.180,42
394.805.121,62 30.116.330,00 6.807.291,27 0,00 418.114.160,35
Buchwerte
31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.717.230,86 6.869.586,81
2. Geschäfts- oder Firmenwert 211.619,00 245.033,00
3. Geleistete Anzahlungen 587.607,90 1.434.937,20
4.516.457,76 8.549.557,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.211.469,29 46.024.168,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 55.687.313,81 62.691.393,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 23.154.081,30 24.121.859,86
4. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau 34.541.845,57 13.918.838,38
157.594.709,97 146.756.260,17
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 79.095,34 54.095,34
2. Beteiligungen 24.144.271,55 24.432.830,72
3. Geleistete Anzahlungen 1.006.507,10 0,00
25.229.873,99 24.486.926,06
187.341.041,72 179.792.743,24

Bescheinigung

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Konzernabschluss wurden die Erleichterungen nach § 9 Absatz 2 und 3 PublG zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht haben wir mit Datum vom 25. August 2022 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN KONZERNABSCHLUSSPRÜFERS

An die Lürssen Maritime Beteiligungen GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen-Vegesack

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Lürssen Maritime Beteiligungen GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen-Vegesack, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Lürssen Maritime Beteiligungen GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen-Vegesack, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Bremen, den 25. August 2022

FIDES Treuhand GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Noodt, Wirtschaftsprüfer

gez. de Witt, Wirtschaftsprüfer

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