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Ernsting's family GmbH & Co. KG GmbH & Co. KG

CoesfeldCoesfeld, Deutschland ·HRA 1730 Coesfeld
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH & Co. KG
Anschrift
Hugo-Ernsting-Platz 1
48653 Coesfeld
Handelsregister
HRA 1730, Coesfeld
Eintragungsdatum
26. Oktober 1983
Branche
Einzelhandel mit Bekleidung
Einzelhandel mit Textilien

Finanzen

Umsatz 2023
1,17 Mrd. €
Mitarbeiter 2023
11.428
Bilanzsumme 2023
823,60 Mio. €
Jahresergebnis 2023
101,70 Mio. €
6 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2023
Aktivseite 823,60 Mio
  • Umlaufvermögen 73,0 % 601,10 Mio
  • Anlagevermögen 26,1 % 214,79 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,6 % 5,24 Mio
  • Aktive latente Steuern 0,3 % 2,47 Mio
Passivseite 823,60 Mio
  • Eigenkapital 52,2 % 429,78 Mio
  • Verbindlichkeiten 37,3 % 307,17 Mio
  • Rückstellungen 9,5 % 78,35 Mio
  • Passivischer Unterschiedsbetrag 0,8 % 6,83 Mio
  • Sonderposten aus Investitionszuschüssen zum Anlagevermögen 0,2 % 1,40 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 66,0 k
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Bilanzdaten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
Erträge 1,21 Mrd
  • Umsatzerlöse 96,3 % 1,17 Mrd
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2,7 % −33,16 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,7 % 8,24 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,3 % 3,26 Mio
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 % 53,6 k
Aufwendungen 1,04 Mrd
  • Materialaufwand 50,7 % −529,34 Mio
  • Personalaufwand 25,4 % −264,85 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 21,7 % −226,64 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,9 % −19,42 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,3 % −2,88 Mio
  • Sonstige Steuern 0,0 % −491,1 k
  • Ergebnis nach Steuern 102,19 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 101,70 Mio
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GuV-Daten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Ernsting's family Geschäftsführungs-GmbH Persönlich haftender Gesellschafter
  • Ernsting's real estate GmbH & Co. KG (künftig EHG GmbH & Co. KG) Kommanditist

Historie

  1. 2024
  2. 28.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Ernsting's family GmbH & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
  3. 22.02.
    Änderung des Vertretungsplans
    Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende Gesellschafter und ihre Organe sind für alle Rechtsgeschäfte zwischen der Gesellschaft einerseits und ihren Gesellschaftern, insbesondere der Komplementärgesellschaft selbst, andererseits befugt im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
  4. 22.02.
    Austritt einer Position
    Ernsting's family GmbH & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
  5. 22.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Ernsting's family GmbH & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
  6. 2020
  7. 10.02.
    Austritt einer Position
    Ernsting's family GmbH & Co. KG · Kommanditist
  8. 10.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Ernsting's family GmbH & Co. KG · Kommanditist
  9. 2015
  10. 17.09.
    Adressänderung
    Ernsting's family GmbH & Co. KG
  11. 2013
  12. 23.05.
    Adressänderung
    Ernsting's family GmbH & Co. KG
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Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2023 Konzernabschluss
  • 2022 Konzernabschluss
  • 2021 Konzernabschluss
  • 2020 Konzernabschluss
  • 2019 Konzernabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Konzernabschluss 2022

Veröffentlicht am 11. September 2023 · Quelle: Bundesanzeiger

Ernsting Stiftungen Beteiligungs GmbH (vormals: EHG Service GmbH)

Coesfeld

Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022

Amtsgericht Coesfeld, HRB 2035

Zusammengefasster Lagebericht und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021/22

Der Deutsche Rechnungslegungs-Standard 20 (DRS 20) "Konzernlagebericht" wurde, wie bereits in den Vorjahren, im vorliegenden Lagebericht angewendet.

Dieser Lagebericht ist ein zusammengefasster Konzernlagebericht der Ernsting's family-Unternehmensgruppe, in dem der Lagebericht der EHG Service GmbH integriert ist.

I. Grundlagen des Unternehmens

Die EHG Service GmbH ist die Muttergesellschaft der nachstehenden Tochterunternehmen:

EHG GmbH & Co. KG

EHG Geschäftsführungs-GmbH

Ernsting's family GmbH & Co. KG

Ernsting's family Geschäftsführungs-GmbH

Ernsting's family Austria GmbH

Ernsting's media GmbH

Mit dem inländischen Tochterunternehmen Ernsting's media GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Innerhalb der Ernsting's family-Unternehmensgruppe ist die im Textileinzelhandel tätige Ernsting's family GmbH & Co. KG die wesentliche operative Gesellschaft, die neben dem Vertrieb auch für das Designen und Erstellen neuer Kollektionen/Sortimente innerhalb der Eigenmarken verantwortlich ist. Seit Oktober 2010 existiert mittels der Gesellschaft Ernsting's family Austria GmbH ein weiteres operatives Geschäft in Österreich, in dem die bei der Ernsting's family GmbH & Co. KG entworfenen Eigenmarken vertrieben werden.

Der Geschäftsverlauf, die wirtschaftliche Lage sowie die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung weichen zwischen dem Konzern, der Ernsting's family-Unternehmensgruppe und der EHG Service GmbH nicht voneinander ab. Aus diesem Grund wurde der Lagebericht der EHG Service GmbH gemäß § 315 Abs. 5 HGB mit dem des Konzerns zusammengefasst. Über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der EHG Service GmbH wird zusätzlich separat unter Punkt II.3.8 eingegangen. Der Jahresabschluss der Ernsting's family-Unternehmensgruppe wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

II. Wirtschaftsbericht

1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Aufgrund dessen, dass die in Deutschland tätige Ernsting's family GmbH & Co. KG den mehrheitlichen Anteil des Konzernumsatzes erzielt, beziehen sich die nachfolgenden Ausführungen im Wesentlichen auf die Entwicklung des Textileinzelhandels in Deutschland.

Nachdem die Wirtschaftsleistung in Deutschland zu Beginn des betrachteten Geschäftsjahres trotz der Liefer- und Materialengpässe gewachsen war, stagnierte sie im Winter 2021/22. Dieser Stillstand ist begründet durch die Folgen der vierten Corona-Welle. Die ansteigenden Infektionszahlen ab Mitte Oktober führten bereits im vierten Quartal 2021 zu nochmaligen Einschränkungen im Wirtschaftsleben und damit zu einem im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 % gesunkenen Bruttoinlandsprodukt. Die Gesamtsituation stabilisierte sich jedoch mit dem Beginn des 2. Geschäftshalbjahres, da das Bruttoinlandsprodukt ein leichtes Wachstum im 1. Quartal 2022 von 0,2% verzeichnete. Wesentlich dazu beigetragen haben verbesserte Stimmungsindikatoren im Januar und Februar sowie erfreuliche Arbeitsmarktdaten. Durch den Kriegsausbruch in der Ukraine entstanden ab Ende Februar 2022 zusätzliche Herausforderungen und Anpassungslasten, die sich bremsend auf die wirtschaftliche Dynamik zu Beginn des Jahres 2022 niederschlugen, so dass das BIP im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal stagnierte.

Die nicht überwundene Pandemie, der Ukraine-Krieg und die Entwicklung der Energiepreise führen nun seit März 2022 zu einem massiven Preisschub. Es handelt sich um die höchsten Teuerungsraten seit Anfang der 1980er Jahre. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate zum Ende des Betrachtungszeitraums bei 7,6 % über dem Vorjahresniveau.

Dieser preisbedingte Kaufkraftverlust bremst die Entwicklung des privaten Konsums erheblich. Erholungspotenziale - infolge der aufgehobenen Pandemie-Restriktionen - konnten weitaus weniger realisiert werden, als mit Blick auf die lange vom Lockdown beeinträchtigten Unternehmen erforderlich gewesen wäre. Die Verbraucherstimmung der Deutschen hat sich deutlich verschlechtert. Zum Ende des betrachteten Geschäftsjahres, in von erhöhter Unsicherheit geprägten Zeiten, erreichte der Konsumklimaindex ein neues Rekordtief von minus 26,2 Punkten. Seit Beginn der Erhebung des Konsumklimaindex durch die Marktforscher der GfK für Gesamtdeutschland im Jahr 1991 wurde kein niedrigerer Wert gemessen.

2 Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Ernsting's family-Unternehmensgruppe spiegelte die vorstehend beschriebene generelle und branchenbezogene Marktentwicklung nur teilweise wider; Erläuterungen hierzu folgen in den nächsten Kapiteln.

Die monatliche Umsatzentwicklung der Ernsting's family-Unternehmensgruppe im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat war durch die unter Punkt II.1 erläuterte negative Markttendenz, welche durch die bestehenden Konjunkturrisiken und ihren Anpassungslasten bestimmt war, geprägt. Dennoch gelang es im Berichtsjahr mit einem Umsatz (ohne Mehrwertsteuer) von 1.082,7 Mio. € den Vorjahreswert zu übertreffen.

Im Geschäftsjahr 2021/22 wurden im Konzern 20 Filialen neu eröffnet. Aufgrund eines aktiv betriebenen Portfoliomanagements (Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen wie z. B. Flächenbereinigungen), wurde in dem betrachteten Zeitraum nahezu die gleiche Anzahl an Filialschließungen durchgeführt. Dementsprechend betrug die Filialanzahl zum 30.06.2022 1.881 Filialen und entsprach damit nahezu dem Vorjahreswert.

3 Lage

3.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2021/22 lagen bei rd. 1.083 Mio. €, so dass die Ernsting's family-Unternehmensgruppe den Vorjahresumsatz, welcher negativ durch Corona beeinflusst war, erheblich übertreffen konnte. Die Prognose - steigender Umsatz im zweistelligen Prozentbereich - wurde trotz der unter Punkt II.1 erläuterten, zum Teil anhaltenden, aber auch neu hinzugekommenen, Belastungsfaktoren erreicht.

Der absolute Rohertrag, inkl. sonstige betriebliche Erträge, stieg auf 608,1 Mio. € (VJ: 533,7 Mio. €). Die Prognose eines umsatzbedingt deutlich steigenden Warenrohertrags wurde erreicht. Die Aufwandspositionen lagen erwartungsgemäß über dem Vorjahresniveau, da die Unternehmensgruppe im Vorjahr Maßnahmen ergriff, um den Ergebnisauswirkungen der pandemiebedingten stationären Filialschließungen entgegenzuwirken.

Der Jahresüberschuss in Höhe von 72,6 Mio. € lag um 13,5 Mio. € über dem Vorjahr. Die Prognose konnte deutlich übertroffen werden.

3.2 Finanzlage

Liquiditätssicherung ist für die Ernsting's family-Unternehmensgruppe von zentraler Bedeutung. Die Gesellschaft finanziert sich über die Mittelzuflüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit.

Die Finanzlage ist trotz der wirtschaftlichen Belastungen und der Unsicherheit bezogen auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung weiterhin als sehr gut zu bezeichnen, da sich die Ernsting's family-Unternehmensgruppe aufgrund einer hohen Liquidität einerseits und relativ geringer Verbindlichkeiten andererseits jederzeit in der Lage befand, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Die Finanzierung des Einkaufs der Waren sowie der getätigten Investitionen (48,9 Mio. €) war zu jeder Zeit durch eigene Mittel gedeckt.

Die Kapitalflussrechnung des Konzerns ist nach dem deutschen Rechnungslegungs-Standard 21 (DRS 21) erstellt worden.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag deutlich über dem geringen Vorjahreswert, welcher insbesondere durch die Zunahme der Vorräte begründet war. Entsprechend konnten der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit und der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit überkompensiert werden, so dass der Finanzmittelfonds am Geschäftsjahresende um 145,3 Mio. € auf 337,3 Mio. € stieg.

3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Ernsting's family-Unternehmensgruppe hat sich um 148,6 Mio. € auf 774,4 Mio. € erhöht.

Das Vermögen des Konzerns bestand zum Abschlussstichtag weiterhin aus drei wesentlichen Komponenten: Anlagevermögen (25,2 %; VJ: 28,9 %), Vorräte (28,4 %, VJ: 31,4 %) sowie Liquide Mittel (43,6 %, VJ: 30,7 %). Das Anlagevermögen ist von 180,6 Mio. € um 13,8 Mio. € auf 194,4 Mio. € gestiegen (+7,7 % z. VJ). Die Zugänge, die hauptsächlich das Sachanlagevermögen betrafen, waren höher als die Abschreibungen und Abgänge. Das Umlaufvermögen einschl. Rechnungsabgrenzungsposten ist um 132,1 Mio. € auf 573,5 Mio. € gestiegen. Die absolute Erhöhung zum Vorjahr lässt sich insbesondere auf den starken Anstieg der liquiden Mittel und gestiegene Vorräte zurückführen.

Das Eigenkapital zeigt einen Anstieg in dem Betrachtungszeitraum um 72,6 Mio. € auf 548,3 Mio. €. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um 59,7 Mio. € auf 141,2 Mio. € und die Rückstellungen um 16,5 Mio. € auf 83,4 Mio. € gestiegen.

3.4 Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren 11.206 (Vorjahr 11.241) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen tätig. Ein Großteil der Mitarbeiterinnen, insbesondere in den Filialen, arbeitet im Rahmen steuer- und sozialversicherungspflichtiger Verträge in Teilzeit. Die Abnahme der absoluten Mitarbeiteranzahl ist größtenteils auf eine Veränderung der Anteiligkeiten von geringfügig beschäftigten Mitarbeitern/Teilzeit zurückzuführen.

Zum 30.06.2022 beschäftigte die Ernsting's family-Unternehmensgruppe 53 Auszubildende/Trainees, die, wie bereits in der Vergangenheit, zur eigenen Bedarfsdeckung dienten.

3.5 Investitionen

Die Investitionen beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt rd. 48,9 Mio. €. Investitionsschwerpunkte lagen in den Filialen, in der Logistik, in den Grundstücken und Gebäuden sowie im Bereich IT und konnten durchgängig aus eigenen Mitteln finanziert werden.

3.6 Weitere finanzielle Leistungsindikatoren

Über die schon in den vorherigen Kapiteln genannten Kennziffern hinaus, zählen zu den im Unternehmen verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren das EBIT und das EBITDA, welche auch im internationalen Vergleich zu den mit am gängigsten erhobenen Kennziffern gehören. Das EBIT des Konzerns errechnet sich aus dem Ergebnis vor Steuern zzgl. des Zinsergebnisses. Um das EBITDA zu ermitteln, sind dem EBIT wiederum die Abschreibungen hinzuzurechnen.

Für das Geschäftsjahr 2021/22 erwirtschaftete die Ernsting's family-Unternehmensgruppe ein EBIT in Höhe von 108,2 Mio. € (Vorjahr 88,4 Mio. €). Das EBITDA betrug hingegen 141,7 Mio. € (Vorjahr 121,1 Mio. €).

3.7 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Zu den relevanten nicht-finanziellen Leistungsindikatoren zählen unser soziales Engagement und unser auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Wirtschaften. Es gilt, unsere unternehmerische Verantwortung im täglichen operativen Geschäft sowie in der strategischen Planung dauerhaft zu verankern und die Nachhaltigkeit in allen Dimensionen und Unternehmensbereichen zu einem Kernthema zu machen. Nachhaltigkeit ist Teil unserer Unternehmensgrundsätze und unseres unternehmerischen Selbstverständnisses, und dies bereits seit vielen Jahren.

Nachhaltigkeit bedeutet für uns somit auch den Einkauf von Bekleidung zu forcieren, die unter ethisch und ökologisch korrekten Bedingungen hergestellt worden ist. So wurden im GJ 2021/22 insgesamt 111,2 Mio. zertifizierte Artikel realisiert. Auch im folgenden GJ 2022/23 soll die Anzahl der zertifizierten Artikel auf hohem Niveau gehalten werden.

Damit einhergehend werden wir die folgenden Ziele verfolgen:

• Wir werden kontinuierlich den Anteil nachhaltiger Fasern, z. B. OCS, GOTS, Fairtrade, Cotton made in Africa, GRS, RCS und Ecovero by Lenzing erhöhen.

• Wir verwenden für Textilien ausschließlich PVC-freie Artikel (ohne Phthalate).

• Wir bieten nur Daunenprodukte an, die höchste Zertifizierungsstandards erfüllen (z. B. Responsible Down Standard).

• Wir verzichten auf Angora und Echtfell.

Darüber hinaus möchten wir faire Arbeitsbedingungen in unseren Beschaffungsländern sicherstellen und negative Umweltauswirkungen der Produktion minimieren. Mit Hilfe von amfori BSCI gewährleisteten wir, dass nahezu 100 % unseres textilen Einkaufsvolumens in Fabriken platziert worden sind, welche über ein aktuelles und überzeugendes Auditergebnis verfügen. Das Delta resultiert aus Fabriken, welche aufgrund von Kapazitätsengpässen nicht rechtzeitig auditiert werden konnten. Wir werden auch weiterhin streng auf die Einhaltung des amfori Code of Conduct achten.

Der Reduzierung negativer Umweltauswirkungen kommen wir mit unseren Aktivitäten im Rahmen der amfori Business Environmental Performance Initiative (BEPI) nach. Nahezu 80 % unseres Einkaufsvolumens im Bereich Bekleidung, Wäsche, Strümpfe wurden im GJ 2021/22 in Produktionsstätten platziert, die ein Self-Assessment-Questionnaire (SAQ) im Hinblick auf ihre umweltbezogenen Kennzahlen ausgefüllt haben. Im GJ 2022/23 werden Produktionsstätten anlassbezogen verschiedene Verbesserungsmodule des BEPI Programms durchführen. Damit setzen wir eine substanzielle Verstärkung unseres Engagements für eine Verringerung der negativen Umweltauswirkungen in unserer textilen Lieferkette um.

Wie schon in der Vergangenheit sind wir auch im GJ 2021/22 Mitglied des "Accord on Fire and Building Safety in Bangladesh" gewesen und konnten mit unseren Geschäftspartnern in den vergangenen Jahren bereits insgesamt 6.025 Sanierungsmaßnahmen für elektrische Sicherheit, Gebäudesicherheit und Brandschutz durchführen, von denen lediglich noch 619 on-site zu verifizieren sind.

3.8 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der EHG Service GmbH

Ergänzend zur Konzernberichterstattung wird im Folgenden die Entwicklung der EHG Service GmbH erläutert. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Die EHG Service GmbH hat keinen eigenen Geschäftsbetrieb. Ihr Unternehmensgegenstand ist ein reiner Holding-Geschäftsbetrieb.

Der Jahresüberschuss in Höhe von 66,8 Mio. € lag mit einem Anstieg von 11,5 Mio. € über dem Vorjahr. Die Prognose eines auf Vorjahres-Niveau liegenden Jahresüberschuss konnte damit übertroffen werden.

Das Anlagevermögen betrug wie im Vorjahr 429,9 Mio. €, da sich die Anteile an verbundenen Unternehmen nicht veränderten. Das Umlaufvermögen stieg von 44,9 Mio. € auf 111,6 Mio. € und umfasste lediglich die Forderungen gegen die EHG GmbH & Co KG. Die Erhöhung des Umlaufvermögens spiegelte sich in einer von 474,8 Mio. € auf 541,5 Mio. € gestiegenen Bilanzsumme wider (prozentuale Veränderung von + 14,1 %).

Das Eigenkapital stieg im Berichtszeitraum von 474,8 Mio. € um 66,8 Mio. € auf 541,5 Mio. €, sodass die Eigenkapitalquote wie im Vorjahr 100,0 % betrug. Rückstellungen und Verbindlichkeiten waren nicht vorhanden.

Die Geschäftsentwicklung der EHG Service GmbH unterlag im Wesentlichen den gleichen Risiken und Chancen wie der Konzern der Ernsting's family-Unternehmensgruppe. Diese werden im noch folgenden Kapitel "Chancen- und Risikobericht" dargestellt.

3.9 Erklärung zur Unternehmensführung der EHG Service GmbH[1]

Bei der Auswahl von Beiratsmitgliedern, der Bestellung von Geschäftsführungsmitgliedern sowie der Besetzung von Führungspositionen unterstützt der Beirat das Bestreben der Gesellschaft, eine angemessene Vertretung von Frauen in diesen Positionen zu erreichen.

Frauenanteil bei der EHG Service GmbH
in %
Ist per 30.06.2022 Zielgröße per 30.06.2026
Beirat 33% ≥ 33%
Geschäftsführung 0% ≥ 0%

Zum Ablauf des Geschäftsjahres (30.06.2022) bestand der Beirat aus sechs Mitgliedern, wovon zwei weiblich sind. Dies entspricht einer Quote von 33 %.

Die Geschäftsführung der EHG Service GmbH besteht aktuell aus zwei männlichen Mitgliedern. Frauen sind derzeit nicht in der Geschäftsführung der Gesellschaft vertreten. Vor diesem Hintergrund ist bis zum 30.06.2026 kein Frauenanteil in der mit zwei Personen besetzten Geschäftsführung der EHG Service GmbH vorgesehen. Die für die Umsetzungsperiode bis zum 30.06.2026 jeweils festgelegten Zielgrößen für den Beirat und die Geschäftsführung wurden bereits innerhalb des aktuellen Betrachtungszeitraumes erfüllt.

[1] inhaltlich nicht geprüft

4 Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung

Die Ernsting's family-Unternehmensgruppe konnte im Geschäftsjahr 2021/22 trotz der unter Punkt II.1 genannten gesamtwirtschaftlichen sowie branchenbezogenen Rahmenbedingungen ihr angestrebtes Umsatzziel erreichen. Neben der dargestellten, durch den Einbruch des Konsumklimas beeinflussten, Umsatzentwicklung spiegelten sich die in den vorherigen Kapiteln genannten Rohertrags- und Kostenentwicklungen in dem erwirtschafteten Jahresüberschuss wider.

Die dargestellten Ergebnis- und Cashflow-Stände der Ernsting's family-Unternehmensgruppe lagen in Summe über Vorjahr.

III. Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gruppe maßgeblich beeinflusst haben.

IV. Chancen- und Risikobericht

1 Risikobericht

Insgesamt wurden sowohl für die Ernsting's family-Unternehmensgruppe als auch für die EHG Service GmbH keine Risiken identifiziert, die alleinig oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Dennoch könnten, in Zeiten geprägt von erhöhter Unsicherheit, u. a. die noch nicht überwundene Pandemie, die Folgen des Ukraine-Kriegs, die Veränderung der Beschaffungsmärkte sowie die hohe Inflation zukünftig Einfluss auf den Geschäftsbetrieb der Ernsting's family-Unternehmensgruppe haben.

Das Risiko für die deutsche Konjunktur ist aus Verbrauchersicht gestiegen und die Rezessionsgefahr wird als hoch eingeschätzt. Folglich haben die Konjunkturexperten ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2022 zurückgenommen. Der Sachverständigenrat erwartet für die deutsche Wirtschaft somit nur noch ein Wachstum von 1,8 %.

Branchenspezifische Risiken:

Der Bekleidungsmarkt wurde von der Pandemie erheblich getroffen und diese wird auch sicherlich zukünftig die Umsatzentwicklung belasten.

Daneben sind für den textilen Einzelhandel weitere Risikofaktoren, wie die Gefahr von Lieferverzögerungen und -ausfällen, die hohe Inflation sowie Preisverwerfungen auf den Beschaffungs- und Rohstoffmärkten zu nennen.

Da einerseits der textile Einzelhandel von Jahr zu Jahr an Volumen verliert und anderseits kontinuierlich neue ausländische Player/Marken im Bereich Kinder- und Damenbekleidung auf den deutschen Markt drängen, gilt es den bestehenden Marktanteil in unserem spezifischen Segment zu verteidigen.

Aufgrund der durch die Geschäftsführung definierten Maßnahmen zur Sicherstellung weiteren Wachstums sind derzeit keine existenzgefährdenden brancheninduzierten Risiken ersichtlich.

Ertragsorientierte Risiken:

Da der textile Einzelhandel stark wetter-reagibel ist, kann unpassendes Wetter, welches nicht zum angestammten Saisonverlauf passt, negative Auswirkungen auf Umsatz, Rohertrag und damit das Ergebnis vor Steuern haben.

Darüber hinaus führen die zuvor aufgezeigten Risikofaktoren bereits jetzt schon, allem voran die hohe Inflation, zu erhöhter Unsicherheit bei den Verbrauchern. Ferner können weitere Infektionswellen das Konsumklima weiter trüben. Lt. GfK-Konsumexperten droht der private Konsum und damit auch Textil- und Bekleidungsverkäufe als wichtige Stütze für das Wachstum der Wirtschaft auszufallen.

Eventuell aufkommende inflationäre Risiken lassen sich zum aktuellen Zeitpunkt bzgl. der Auswirkungen auf die Unternehmensgruppe noch nicht bewerten.

Einen relevanten Einfluss auf die Wareneingangskalkulation haben u. a. auch die knappen Rohstoff-Ressourcen. Das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA prognostiziert zwar für die Saison 2022/23 einen erstmalig geringeren Baumwollverbrauch, aber mit 26,6 Millionen Tonnen liegt die Nachfrage noch immer höher als die Produktion. Damit bleibt der Baumwollmarkt in einem Angebotsdefizit und der Rückgang der globalen Lagerbestände setzt sich fort. Die globale Unterversorgung, niedrige Lagerbestände und die sich verschlechternde Ernteaussichten werden den Baumwollpreis zukünftig beeinflussen. Zu Beginn des 2. Geschäftshalbjahres entwickelte sich der Baumwollpreis hin zu neuen Rekorden, was letztendlich zum höchsten Baumwollpreis (von rd. 1,57 US$/lb.) seit elf Jahren führte. Aktuell pendelt sich der Baumwollpreis scheinbar in einer Preisrange zwischen rd. 1,00 US$/lb. und rd. 1,20 US$/lb. auf einem neuen Niveau ein.

Die Unsicherheiten hinsichtlich der Baumwollpreisentwicklung und der Aufstellung des gesamten Baumwollmarktes bleiben somit weiterhin bestehen und führen somit zu niedrigeren Wareneingangskalkulation.

Zur Rohstoffknappheit kommen gestiegene Frachtkosten, die ebenfalls negativ auf die Wareneingangskalkulation wirken. Die Kosten für Containertransporte wurden in den vergangenen zwei Jahren durch die Probleme in der Transportlogistik nach oben getrieben. Vor allem die Corona-Pandemie sorgte für Störungen in der Lieferkette, was zu gestiegenen Frachtkosten führte. Zu Beginn des Betrachtungszeitraums lagen diese auf einem Allzeit-Hoch. Dieser Anstieg der globalen Frachtkosten wurde im 2. Geschäftshalbjahr gestoppt, so dass die Frachtraten zwar sinken, sich aber immer noch auf einem hohen Niveau befinden.

Negativ auf die Kostenstruktur werden sich in noch unbekannter Höhe auch die gestiegenen Energiepreise für Strom und Gas sowie für gezogene Index-Mieten niederschlagen. Obwohl die Unternehmensgruppe Strom im Voraus ausreichend - insbesondere für die Filialen - beschafft, werden Umlagen des Bundes, um systemrelevante Energieunternehmen im Markt zu halten, in aktuell noch unbekannter Höhe auf alle Endverbraucher zukommen. Inwieweit Index-Mieten, aufgrund der gestiegenen Inflation, zu Kostensteigerungen bei der Unternehmensgruppe führen werden, werden die nächsten Monate, nachdem Gespräche mit den jeweiligen Vermietern geführt worden sind, zeigen.

Aufgrund der durch die Geschäftsführung definierten Maßnahmen zur Sicherstellung dauerhaften Wachstums und der weiteren Diversifizierung der Beschaffungsländer sind derzeit keine weiteren nennenswerten ertragsorientierten Risiken absehbar.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Finanzwirtschaftliche Risiken bestehen in der Entwicklung des Eurokurses im Verhältnis zum US-Dollar. Momentan sind niedrige, importschädigende EUR-US-Dollar-Notierungen (rund um die Parität) Realität. Nach Einschätzung der Banken ist davon auszugehen, dass sich der Euro auch in den nächsten 2 Quartalen um das Niveau von rd. 1,00 US$/€ (+/- 2 Cent) bewegen wird.

Den Euro belasten derzeit die Risiken für die Energiesicherheit und die Gefahr von Spannungen in der Währungsunion.

Als Reaktion auf die ausufernde Inflation in den USA hat die US-Notenbank (Fed) den Leitzins im Betrachtungszeitraum und seit Beginn der Corona-Pandemie bereits dreimal erhöht. Im März hob die Fed erstmalig den Leitzins und beendete damit ihre, wegen der Corona-Pandemie, beschlossene Nullzins-Politik. Darauf folgten zwei weitere Zinserhöhungsschritte im Mai und im Juni. Bei der Erhöhung im Juni 2022 (+ 0,75 Prozentpunkte), handelte es ich um den größten Zinsschritt seit 1994. Im nächsten Geschäftsjahr sind weitere Zinserhöhungsschritte der US-Notenbank (Fed) zu erwarten.

Unter diesen Prämissen erwarten wir daher ab dem 2. Quartal 2023 einen langsam, aber steigenden Euro, der sich bis in Richtung 1,06 US$/€ (+/- 2 Cent) im 3. Quartal 2023 entwickeln könnte.

Somit werden Importe, die in US-Dollar bezahlt werden müssen, von uns im Vergleich zum Vorjahr tendenziell ähnlich schlecht in Ihrer Auswirkung auf unsere G.u.V-Strukturen bewertet. Auch über das nächste Geschäftsjahr hinaus wird uns das Management einer für unser Geschäftsmodell höchst relevanten Entwicklung des Währungspärchens Euro/US-Dollar vor große Herausforderungen stellen.

Zur Begrenzung des Währungsrisikos werden Devisentermingeschäfte und Währungsswaps eingesetzt. Zum Bilanzstichtag wurden hiermit die bis dahin abgeschlossenen Handelswarenbestellungen als auch schon erwartete, aber noch nicht bestellte Volumina, in Fremdwährung abgesichert. Die Devisentermingeschäfte können eine Laufzeit von bis zu vierundzwanzig Monaten haben und betreffen im Wesentlichen den US-Dollar.

Um die Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten bewerten zu können, wird täglich ein Finanzstatus erstellt, der in eine wöchentliche Liquiditätsentwicklungsübersicht (tabellarisch/grafisch) unter Berücksichtigung bestehender Geldanlagen sowie der gesicherten Währungsgeschäfte in Fremdwährung einfließt.

Liquiditätsrisiken sind trotz zurückliegender coronabedingter Einbußen aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Konzerns derzeit nicht erkennbar. Sollten weitere Belastungsfaktoren hinzukommen, werden seitens der Geschäftsführung alle erforderlichen Maßnahmen zur Sicherstellung der Liquidität ergriffen werden.

2 Chancenbericht

Die Ernsting's family-Unternehmensgruppe ist momentan auf zwei wesentlichen Märkten im textilen Einzelhandel, in Deutschland und in Österreich, tätig. Beide Märkte bieten aus der operativen Geschäftstätigkeit noch ausreichend Chancen für eine nachhaltig wachstums- und ertragsbringende Geschäftsentwicklung. Ziel dabei ist es, für beide Länder, einerseits Wachstum auf bestehender Fläche zu generieren bei gleichzeitig maßvoller Expansion und andererseits die E-Commerce-Umsätze aufgrund des Multi-Channel-Ansatzes zu steigern.

3 Gesamtaussage

Die regelmäßige Erstellung einer 3-Jahresplanung (zuzüglich inkludiertem Forecasting zum jeweiligen Geschäftsjahresende) sowie eines unterjährigen Forecasts zum jeweiligen Geschäftsjahresende sind wesentliche Instrumente der Ernsting's family-Unternehmensgruppe zur Steuerung ihrer Chancen und Risiken. Im Rahmen der mit den Planungen zusammenhängenden Prozessen werden Entscheidungen über Maßnahmen zur Sicherstellung des Wachstums mit entsprechender Ressourcenallokation vorbereitet. Gleichzeitig können Entwicklungen, die den Fortbestand der Ernsting's family-Unternehmensgruppe gefährden könnten, frühzeitig erkannt werden.

V. Prognosebericht

Der Prognosebericht der Ernsting's family-Unternehmensgruppe berücksichtigt alle relevanten Fakten und Informationen, die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt waren, und die zukünftige Geschäftsentwicklung beeinflussen könnten.

Diverse belastende Faktoren, wie der Ukraine-Krieg, Inflation und große Unsicherheiten für die künftigen Entwicklungen, lassen die Menschen bei ihren Ausgaben zunehmend vorsichtiger werden. Die starke Eintrübung der Verbraucherstimmung ist insbesondere auf die in den vergangenen Wochen gewachsene Unsicherheit in der Energieversorgung und -preisentwicklung zurückzuführen. Dies ist wohl die gravierendste Folge des anhaltenden Kriegs in der Ukraine für die Entwicklung Deutschlands und bestimmt maßgeblich die Konjunkturaussichten des Landes. Das Handelsblatt Research Institute (HRI) hat zum Ende des Betrachtungszeitraums seine Wachstumserwartungen deutlich nach unten korrigiert und prognostiziert für 2022 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,6 Prozent.

Dies spiegelt sich auch in der Verbraucherstimmung wider. Laut einer GfK-Umfrage sähen die Verbraucher nach wie vor ein großes Risiko, dass die deutsche Wirtschaft in die Rezession abrutschen könnte. Vor diesem Hintergrund ist auch in den kommenden Monaten mit Konsumzurückhaltung zu rechnen.

Die Prognosen für das kommende Geschäftsjahr 2022/23 stehen nach wie vor unter dem Einfluss der noch andauernde Corona-Pandemie sowie der neu hinzugekommenen Belastungsfaktoren und unterliegen weiterhin erheblichen Unsicherheiten.

Unter der Voraussetzung, dass die vorher genannten gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen so bzw. im ähnlichen Rahmen eintreffen werden sowie unter der Maßgabe, dass - wie bereits in den Vorjahren auch - keine für das Geschäft notwendigen Investitionen und geplanten Maßnahmen verschoben oder gänzlich gestoppt werden, streben wir im Geschäftsjahr 2022/23 Folgendes an:

Im Vergleich zum erzielten Umsatz des zurückliegenden Geschäftsjahres erwarten wir für das Wirtschaftsjahr 2022/23 einen im einstelligen Prozentbereich steigenden Umsatz für die Ernsting's family-Unternehmensgruppe. Dies basiert auf der Annahme, dass keine weiteren Belastungsfaktoren hinzukommen, dass kein weiterer Lockdown notwendig sein wird und die angestrebte Filialexpansion umsatzfördernd wirkt. Auf Grundlage des vorher genannten Umsatzwachstums und unter Berücksichtigung der genannten Risiken gehen wir davon aus, dass ein gegenüber dem zurückliegenden Geschäftsjahr marginal steigender absoluter Rohertrag steigende Gesamtkosten nicht kompensiert und zu einem Jahresüberschuss deutlich unterhalb des Wertes des zurückliegenden Geschäftsjahres führen wird.

Um diese Ziele zu erreichen, planen wir im nächsten Geschäftsjahr für die Ernsting's family-Unternehmensgruppe u. a. rund 180 Ladenbau-/Expansionsmaßnahmen, damit wir einen hohen Anteil der Ernsting's family-Filialen immer in unserer aktuellen Ladenbaugeneration einrichten lassen können. Auch wenn sich der Markt für Einzelhandelsimmobilien aufgrund der steigenden Anzahl an möglichen Insolvenzen/Reduzierungen von Flächen im Fashion-Handel vereinzelt zum Mietermarkt wandelt, werden wir weiterhin nur gemäßigt expandieren, da wir auch im nächsten Geschäftsjahr an unseren hohen betriebswirtschaftlichen Kriterien zur Auswahl bei der Identifizierung von Standorten festhalten wollen. Sollten sich sinnvolle Opportunitäten am Immobilienmarkt ergeben, so werden wir diese selbstverständlich über die Anzahl der geplanten Neueröffnungen hinaus nutzen. Zu unserem Geschäftsjahresende am 30.06.2023 wird daher ein Filialendbestand von rund 1.891 Filialen in Deutschland und Österreich anvisiert. Mögliche coronabedingte Veränderungen im filialisierten Einzelhandel und deren Auswirkungen auf den Immobilienmarkt können aktuell nicht bewertet werden.

Des Weiteren werden wir das über das nächste Geschäftsjahr hinausgehende, geplante Wachstum der Ernsting's family-Unternehmensgruppe mit sinnvollen Investitionen in die Filialen sowie in Kunden- bzw. IT-nahen Projekten in Richtung Digitalisierung und Analytik unterstützen. Diese Investitionen können auch im nächsten Geschäftsjahr aus dem Cashflow gedeckt werden.

Zusammenfassend erwarten wir daher, dass wir ein zufriedenstellendes organisches Umsatzwachstum der Ernsting's family-Unternehmensgruppe erreichen können. Eine sich auf annähernd vergleichbarem Niveau befindende Profitabilität in Verbindung mit einer unveränderten Fokussierung auf die Generierung von Liquidität soll uns dabei helfen, den notwendigen finanziellen Spielraum für die Umsetzung unserer strategischen Wachstumsziele zu schaffen.

 

Coesfeld, im September 2022

Prof. Dr. Timm Homann, Geschäftsführer

Horst Beeck, Geschäftsführer

Konzern-Bilanz zum 30.06.2022

Aktiva:

30.06.2022
EUR
30.06.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 7.457.301,20 8.141.374,00
2. Geleistete Anzahlungen 1.264.399,98 1.074.025,57
3. Gesamt 8.721.701,18 9.215.399,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 66.777.344,72 70.160.275,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.792.795,00 21.515.211,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.034.426,00 76.854.165,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.047.352,94 2.748.694,29
5. Gesamt 185.651.918,66 171.278.346,52
III. Finanzanlagen
1. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 71.893,00 75.723,00
IV. Gesamt 194.445.512,84 180.569.469,09
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 425.360,00 404.025,00
2. Waren 219.840.302,72 196.263.037,27
3. Gesamt 220.265.662,72 196.667.062,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.538.160,30 5.845.725,07
2. Sonstige Vermögensgegenstände 7.602.667,12 43.618.446,77
3. Gesamt 10.140.827,42 49.464.171,84
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 337.290.505,18 191.965.274,51
IV. Gesamt 567.696.995,32 438.096.508,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.796.807,83 3.312.439,94
D. Aktive latente Steuern 6.481.491,00 3.802.381,00
774.420.806,99 625.780.798,65

Passiva

30.06.2022
EUR
30.06.2021
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600.000,00 25.600.000,00
II. Kapitalrücklage 102.258,38 102.258,38
III. Gewinnrücklagen 122.074.997,06 66.845.923,76
IV. Gewinnvortrag 327.917.836,11 324.040.043,10
V. Konzernjahresüberschuss 72.560.285,35 59.106.866,31
VI. Insgesamt 548.255.376,90 475.695.091,55
B. Sonderposten aus Investitionszuschüssen zum Anlagevermögen 1.528.385,44 1.643.931,40
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 12.304.890,00 12.122.440,00
2. Steuerrückstellungen 19.477.712,54 9.656.338,72
3. Sonstige Rückstellungen 51.614.618,07 45.082.004,48
4. Gesamt 83.397.220,61 66.860.783,20
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 95.008.664,03 31.820.609,65
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 95.008.664,03 (31.820.609,65)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 46.197.626,76 49.717.100,59
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 46.085.965,84 (49.547.011,61)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 111.660,92 (170.088,98)
- davon aus Steuern: 21.839.961,80 (26.335.532,19)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 669.319,35 (1.321.171,98)
3. Gesamt 141.206.290,79 81.537.710,24
E. Rechnungsabgrenzungsposten 33.533,25 43.282,26
774.420.806,99 625.780.798,65

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.07.2021 bis 30.06.2022

2021/22
EUR
2020/21
EUR
1. Umsatzerlöse 1.082.710.025,10 858.731.896,62
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 37.753,64 69.841,02
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.133.095,74 51.487.349,15
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: 29.520,91 (39.071,00)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -479.764.163,57 -376.594.177,37
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -207.742.746,68 -175.063.761,31
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -43.067.323,69 -42.838.798,12
- davon für Altersversorgung: -2.309.934,57 (-2.225.667,91)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -33.559.174,43 -32.696.748,81
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -215.562.203,79 -194.733.287,04
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: -2.959.345,19 (-18.865,49)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 63.301,35 193.161,93
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.716.867,82 -1.229.186,53
- davon aus der Abzinsung: -259.484,00 (-398.917,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -33.482.465,17 -27.677.140,46
- davon latente Steuern: 2.679.110,00 (-658.477,00)
11. Ergebnis nach Steuern 73.049.230,68 59.649.149,08
12. Sonstige Steuern -488.945,33 -542.282,77
13. Konzernjahresüberschuss 72.560.285,35 59.106.866,31

Konzern-Kapitalflussrechnung für 2021/22 (in T€)

2021/22
T€
2020/21
T€
A. Cashflow aus
1. laufender Geschäftstätigkeit
a) Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss) 72.560 59.107
b) + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 33.559 32.697
c) +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 6.039 4.701
d) +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 2.966 -44
e) -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 13.553 -111.348
f) +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 56.777 -1.745
g) -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 1.182 441
h) +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 1.654 1.036
i) +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 33.482 27.677
j) -/+ Ertragsteuerzahlungen -26.808 -11.944
k) Gesamt 194.964 578
2. der Investitionstätigkeit
a) - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2.879 -1.892
b) + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 278 1.065
c) - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -46.020 -33.175
d) + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 4 4
e) + Erhaltene Zinsen 48 85
f) Gesamt -48.569 -33.913
3. der Finanzierungstätigkeit
a) - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 -24.406
b) - Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -6 4
c) - Gezahlte Zinsen -1.063 -209
d) Gesamt -1.069 -24.611
4. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (1. - 3.) 145.326 -57.946
B. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 191.965 249.911
C. Finanzmittelfonds am Ende der Periode (A. + B.) 337.291 191.965

Konzern-Eigenkapitalspiegel für 2021/22 (in Anlehnung an DRS 22)

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital
Eigene Anteile
Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen
Summe
Stand 01.07.2020 25.600.000,00 0,00 0,00 25.600.000,00
Ausschüttungen
Konzernjahresüberschuss
Stand 30.06.2021 25.600.000,00 0,00 0,00 25.600.000,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen
Summe
Stand 01.07.2020 102.258,38 66.845.923,76 66.948.182,14
Ausschüttungen
Konzernjahresüberschuss
Stand 30.06.2021 102.258,38 66.845.923,76 66.948.182,14
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gewinnvortrag
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Summe
Stand 01.07.2020 348.446.643,10 0,00 440.994.825,24
Ausschüttungen -24.406.600,00 -24.406.600,00
Konzernjahresüberschuss 59.106.866,31 59.106.866,31
Stand 30.06.2021 324.040.043,10 59.106.866,31 475.695.091,55
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Summe
Stand 01.07.2020 0,00 440.994.825,24
Ausschüttungen -24.406.600,00
Konzernjahresüberschuss 59.106.866,31
Stand 30.06.2021 0,00 475.695.091,55
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital
Eigene Anteile
Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen
Summe
Stand 01.07.2021 25.600.000,00 0,00 0,00 25.600.000,00
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen
Ausschüttungen
Konzernjahresüberschuss
Stand 30.06.2022 25.600.000,00 0,00 0,00 25.600.000,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen
Summe
Stand 01.07.2021 102.258,38 66.845.923,76 66.948.182,14
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 55.229.073,30 55.229.073,30
Ausschüttungen
Konzernjahresüberschuss
Stand 30.06.2022 102.258,38 122.074.997,06 122.177.255,44
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gewinnvortrag
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Summe
Stand 01.07.2021 383.146.909,41 0,00 475.695.091,55
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen -55.229.073,30 0,00
Ausschüttungen 0,00
Konzernjahresüberschuss 72.560.285,35 72.560.285,35
Stand 30.06.2022 327.917.836,11 72.560.285,35 548.255.376,90
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Summe
Stand 01.07.2021 0,00 475.695.091,55
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00
Ausschüttungen 0,00
Konzernjahresüberschuss 72.560.285,35
Stand 30.06.2022 0,00 548.255.376,90

Anhang zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021/22

I. Allgemeine Angaben

Die EHG Service GmbH hat ihren Sitz in Coesfeld und ist beim Amtsgericht Coesfeld unter der Nummer HRB 2035 im Handelsregister eingetragen.

Der Konzernabschluss zum 30. Juni 2022 und die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der Einzelgesellschaften wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff. HGB) aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB und die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 298 Abs. 1 i.V.m. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Von der Möglichkeit nach § 265 Abs. 5 und Abs. 6 HGB, Posten hinzuzufügen bzw. abzuändern, wurde Gebrauch gemacht.

Der Konzernabschluss ist gem. § 299 Abs. 1 HGB auf den Stichtag des Mutterunternehmens aufgestellt worden.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind entsprechend den handelsrechtlichen Bestimmungen nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen gemäß den Grundsätzen der Muttergesellschaft aufgestellt worden.

Die Tochterunternehmen

EHG GmbH & Co. KG, Coesfeld

Ernsting's media GmbH, Coesfeld

Ernsting's family GmbH & Co. KG, Coesfeld

erfüllen die Voraussetzungen der §§ 264 Abs. 3 bzw. 264 b HGB und sind daher von den dort geregelten Rechnungslegungs-, Prüfungs- und Offenlegungspflichten befreit.

II. Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis zum 30.06.2022 umfasst als

Mutterunternehmen

EHG Service GmbH, Coesfeld

Tochterunternehmen (100 %)

EHG GmbH & Co. KG, Coesfeld

EHG Geschäftsführungs-GmbH, Coesfeld

Ernsting's family GmbH & Co. KG, Coesfeld

Ernsting's family Geschäftsführungs- GmbH, Coesfeld

Ernsting's media GmbH, Coesfeld

Ernsting's family Austria GmbH, Linz, Österreich

Die EHG Geschäftsführungs-GmbH ist persönlich haftende Gesellschafterin der EHG GmbH & Co. KG, Coesfeld und die Ernsting's family Geschäftsführungs- GmbH ist persönlich haftende Gesellschafterin der Ernsting's family GmbH & Co. KG, Coesfeld.

Die EHG Service GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten und zugleich auch den kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Für Tochterunternehmen, die in Geschäftsjahren vor der erstmaligen BilMoG-Anwendung erworben wurden, wurde die Kapitalkonsolidierung nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 HGB a.F. vorgenommen. Dabei wurden die Buchwerte der Beteiligung mit den Anteilen am Kapital verrechnet. Die Verrechnung erfolgte auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Die Konsolidierung der Ernsting's family Austria GmbH erfolgte nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Dabei wurde der Buchwert der Beteiligung mit dem auf sie entfallenden Eigenkapital nach der Neubewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der Ernsting's family Austria GmbH verrechnet. Die Verrechnung erfolgte auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt, zu dem die Ernsting's family Austria GmbH Tochterunternehmen geworden ist. Stille Reserven wurden nicht aufgedeckt.

Die EHG Service GmbH hat erstmals zum 31.07.1993 einen Konzernabschluss aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach den Wertverhältnissen zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile.

Der aus der Kapitalkonsolidierung resultierende aktive Unterschiedsbetrag wurde, soweit er nicht den Wertansätzen von in der Konzernbilanz anzusetzenden Vermögensgegenständen und Schulden der Tochtergesellschaften zugeschrieben bzw. mit diesen verrechnet wurde (§ 301 Abs. 1 Satz 3 HGB), als Firmenwert ausgewiesen (§ 301 Abs. 3 Satz 1 HGB). Der Firmenwert wurde in 15 Jahren abgeschrieben.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung (§ 303 HGB) wurden die zwischen den Gesellschaften des Konsolidierungskreises bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten gegeneinander aufgerechnet.

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung (§ 305 HGB) umfasst die Eliminierung der Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen. Zwischengewinne oder -verluste sind nicht angefallen. Beteiligungserträge von Konzernunternehmen wurden eliminiert.

Latente Steuern wurden aufgrund der für die im Konzern vorzunehmende einheitliche Bewertung in Übereinstimmung mit § 298 HGB i. V. m. § 274 HGB auf sich ergebende Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede gebildet. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze verwendet. Diese betrugen bei den einzelnen Gesellschaften zwischen 14,630 % und 31,575 %. Von dem Wahlrecht, einen Überhang aktiver latenter Steuern nach § 298 i. V. m. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zu bilanzieren, wurde Gebrauch gemacht.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

Die entgeltlich erworbenen Lizenzen und Rechte wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Sie werden über eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen. Einzelne geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungswert 250,00 €, aber nicht 800,00 € übersteigt, wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die geringstwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu einer Höhe von 250,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Der Ansatz der Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen erfolgte mit den von den Versicherungsgesellschaften mitgeteilten geschäftsmäßigen Deckungskapitalien.

Die Hilfs- und Betriebsstoffe wurden teilweise zu Anschaffungskosten und teilweise zu Festwerten bewertet.

Die Bewertung des Warenbestandes erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte mit dem Nominalwert. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Zudem wurden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Die aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben/Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Aktive latente Steuern wurden gemäß § 298 HGB i. V. m. § 274 Abs. 1 HGB und § 306 HGB in Höhe der voraussichtlichen Steuerentlastung nachfolgender Geschäftsjahre gebildet.

Die Auflösung der Sonderposten aus Investitionszuschüssen zum Anlagevermögen erfolgte, entsprechend der Abschreibung der bezuschussten Wirtschaftsgüter, auf der Aktivseite.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden zum einen nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der sog. Projected Unit Credit Method (PUC-Method) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78 % angesetzt. Zudem wurde ein Gehalts- und Rententrend von 0,0 % bzw. 2 % p. a. und eine Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0,0 % bis 10,0 % p.a. berücksichtigt.

Zum anderen erfolgte die Bewertung der Pensionen kongruent zur Rückdeckungsversicherung. Analog § 253 Abs. 1 S. 3 HGB ist die Rückstellung für Pensionszusagen, welche kongruent hinsichtlich Höhe und Zeitpunkt der Leistungszahlungen durch eine Rückdeckungsversicherung gedeckt sind, in Höhe des beizulegenden Zeitwertes der Rückdeckungsversicherung anzusetzen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird das Anschaffungswert- und Imparitätsprinzip gem. § 298 HGB i. V. m. § 253 Abs. 1 S. 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewandt.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des in der Konzernbilanz ausgewiesenen Anlagevermögens in 2021/22 ist nachstehend dargestellt (in €):

Entwicklung Anschaffungskosten
Beginn des Geschäftsjahres 01.07.2021 Zugang/ Aufstockung Abgang/ Tilgung Umbuchung Ende des Geschäftsjahres 30.06.2022
1 2 3 4 5 = 1+2+3+4
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Mietvorteil Konzern 2.626.311,59 2.626.311,59
Warenwirtschaftssystem Konzern 4.601.626,93 4.601.626,93
Firmenwert 40.153.159,39 40.153.159,39
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 43.301.108,29 2.562.028,90 -586.463,07 126.477,57 45.403.151,69
2. Geleistete Anzahlungen 1.074.025,57 316.851,98 -126.477,57 1.264.399,98
3. Gesamt 91.756.231,77 2.878.880,88 -586.463,07 0,00 94.048.649,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 145.332.819,68 1.467.230,82 -2.002.353,30 144.797.697,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 52.773.733,51 571.124,28 -97.121,95 53.247.735,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 223.035.238,46 23.682.515,72 -13.917.456,39 773,02 232.801.070,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.748.694,29 20.299.431,67 -773,02 23.047.352,94
Ausgleichsposten Zugänge 7/93 -32.608,15 -32.608,15
5. Gesamt 423.857.877,79 46.020.302,49 -16.016.931,64 0,00 453.861.248,64
III. Finanzanlagen
1. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 75.723,00 -3.830,00 71.893,00
IV. Gesamt 515.689.832,56 48.899.183,37 -16.607.224,71 0,00 547.981.791,22
Entwicklung Abschreibungen
Beginn des Geschäftsjahres 01.07.2021 Abschreibungen des Geschäftsjahres Änderung wg. Abgangs Ende des Geschäftsjahres 30.06.2022
6 7 8 9 = 6+7+8
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Mietvorteil Konzern -2.626.311,59 -2.626.311,59
Warenwirtschaftssystem Konzern -4.601.626,93 -4.601.626,93
Firmenwert -40.153.159,39 -40.153.159,39
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen -35.159.734,29 -3.372.579,27 586.463,07 -37.945.850,49
2. Geleistete Anzahlungen
3. Gesamt -82.540.832,20 -3.372.579,27 586.463,07 -85.326.948,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -75.172.544,17 -4.112.842,61 1.265.034,30 -78.020.352,48
2. Technische Anlagen und Maschinen -31.258.522,51 -2.291.701,28 95.282,95 -33.454.940,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -146.181.072,74 -23.782.051,27 13.196.479,20 -156.766.644,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Ausgleichsposten Zugänge 7/93 32.608,15 32.608,15
5. Gesamt -252.579.531,27 -30.186.595,16 14.556.796,45 -268.209.329,98
III. Finanzanlagen
1. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen
IV. Gesamt -335.120.363,47 -33.559.174,43 15.143.259,52 -353.536.278,38
Buchwerte
Stand Geschäftsjahr 30.06.2022 Stand Vorjahr 30.06.2021
10 = 5 + 9 11 = 1 + 6
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Mietvorteil Konzern 0,00 0,00
Warenwirtschaftssystem Konzern 0,00 0,00
Firmenwert 0,00 0,00
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 7.457.301,20 8.141.374,00
2. Geleistete Anzahlungen 1.264.399,98 1.074.025,57
3. Gesamt 8.721.701,18 9.215.399,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 66.777.344,72 70.160.275,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.792.795,00 21.515.211,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.034.426,00 76.854.165,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.047.352,94 2.748.694,29
Ausgleichsposten Zugänge 7/93 0,00 0,00
5. Gesamt 185.651.918,66 171.278.346,52
III. Finanzanlagen
1. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 71.893,00 75.723,00
IV. Gesamt 194.445.512,84 180.569.469,09

2. Derivative Finanzinstrumente

Als derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte zur Absicherung des Währungsrisikos im Zusammenhang mit den Warenbezügen aus dem fernöstlichen Raum, die in US$ getätigt werden, eingesetzt. Die Kontrakte werden nur über Banken abgewickelt. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen (in T€):

Kategorie Art Umfang Beizulegender Zeit-/Marktwert Bewertung Buchwert Bilanzposten
Währungsbezogene Geschäfte Devisentermingeschäft 0 0 Marktpreis 0 Sonstige Rückstellung
Währungsbezogene Geschäfte Devisentermingeschäft 87.918 7.901 Marktpreis

Die Nominalwerte (Umfang) entsprechen den Summen aller Kaufbeträge. Die Marktwerte ergeben sich aus der Bewertung der ausstehenden Positionen zu Marktpreisen. Hierzu wurden die Fremdwährungsbeträge zum Kontraktkurs (ursprünglicher Terminkurs) mit den Fremdwährungsbeträgen zum Terminkurs des Bilanzstichtags verglichen. Der Marktwert gibt an, wie sich die Glattstellung am Bilanzstichtag auf das Ergebnis ausgewirkt hätte.

3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

a) Rückstellungen für Pensionen

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 570 T€. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

b) Rückstellungen für Sterbegeldverpflichtungen

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Sterbegeldverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 12 T€. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

4. Verrechnung von Vermögensgegenständen

Die Saldierung von Vermögen und Schulden aus Altersversorgungs- oder vergleichbaren Verpflichtungen (Pensionsverpflichtungen) gem. § 298 HGB i. V. m. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB stellt sich wie folgt dar:

Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände sowie der beizulegende Zeitwert betragen 1.378 T€. Dieser Betrag wurde mit dem Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden in Höhe von 1.378 T€ verrechnet. Die Zinserträge und -aufwendungen wurden verrechnet.

Der Aktivwert ermittelt sich aus dem zum Schluss der Versicherungsperiode berechneten Deckungskapital, mindestens jedoch aus dem garantierten Rückkaufswert, sofern ein solcher vereinbart ist, bzw. aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital abgeleitet wird. Dieser stellt den Zeitwert und gleichzeitig die fortgeführten Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung dar. Die Werte sind nach den für die Versicherung geltenden versicherungsmathematischen Grundsätzen zu bilden.

5. Latente Steuern

Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgte mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen. Diese betragen für das Geschäftsjahr zwischen 14,630 % und 31,575 %.

Bilanzposten Differenzbetrag Aktive latente Passive latente
Steuer Steuer
T€ T€ (Vorjahr) T€ T€ (Vorjahr) T€ T€ (Vorjahr)
Sachanlagen 562 735 86 116
Finanzanlagen 18.475 10.401 20.603 8.767 17.676 7.113
Vorräte 5.183 1.912 758 280
Guthaben bei Kreditinstituten 24 3
Rückstellungen 15.241 11.729 2.309 1.864 31 115
Verbindlichkeiten 2.929 17 429 6 3
Gesamt 42.414 24.794 24.188 11.033 17.707 7.231
Saldierung 0 0 -17.707 -7.231 -17.707 -7.231
Aktive latente Steuer 42.414 24.794 6.481 3.802 0 0

6. Steuerliche Überleitungsrechnung

Die steuerliche Überleitungsrechnung des Konzerns EHG Service GmbH, Coesfeld, stellt sich wie folgt dar (in T€):

Berichtsjahr Vorjahr
Ergebnis vor Ertragsteuern (Handelsbilanz) 106.043 86.784
Erwarteter Ertragsteueraufwand (Konzern-)Steuersatz 31,0 % Vorjahr: 30,9 % 32.846 26.811
Überleitung:
Steueranteil für:
steuerfreie Erträge -129 -123
steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen 1.573 1.548
Auswirkungen von Wertberichtigungen/ Ansatzkorrekturen 30 -746
Periodenfremde tatsächliche Steuern -89 84
Sonstige Steuereffekte -749 103
Ausgewiesener Ertragsteueraufwand 33.482 27.677
Effektiver (Konzern-) Steuersatz (%) 31,6 31,9

7. Haftungsverhältnisse

Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen

Aus Aufträgen an Kreditinstitute, Mietbürgschaften zu gewähren, ergeben sich Haftungsverhältnisse in Höhe von 13.478 T€ (13.183 T€). Aufgrund der vorliegenden wirtschaftlichen Situation ist von einer Inanspruchnahme nicht auszugehen.

8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für die Filialen in Höhe von insgesamt 360.623 T€. Die Fälligkeiten ergeben sich wie folgt:

bis zum 30.06.2023 91.585 T€
bis zum 30.06.2027 210.797 T€
nach dem 30.06.2027 58.241 T€

Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form von Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 29.876 T€.

VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse (verteilen sich nach geographisch bestimmten Märkten) wie folgt auf:

2021/22
T€
Deutschland 1.029.740
Österreich 52.970
1.082.710

Nach Tätigkeitsbereichen teilen sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:

Verkaufserlöse 1.081.316 T€
Mieterlöse 372 T€
Sonstige 1.022 T€

VII. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Im Durchschnitt wurden 11.207 Mitarbeiter beschäftigt, davon 10.212 Angestellte und 995 gewerbliche Arbeitnehmer.

2. Geschäftsführer

Gemeinschaftlich vertretungsberechtigte Geschäftsführer des Mutterunternehmens sind:

a) Herr Prof. Dr. Timm Homann, Bendestorf Kaufmann

b) Herr Horst Beeck, Ratingen Kaufmann

Die Geschäftsführer erhalten Bezüge im Verhältnis von ca. 80 % (Geschäftsführer zu a)) zu ca. 20 % (Geschäftsführer zu b)).

An ehemalige Geschäftsführer wurden Bezüge in Höhe von 22 T€ gezahlt und Pensionsrückstellungen in Höhe von 348 T€ gebildet.

3. Beirat

Frau Lilly Ernsting, Coesfeld

Frau Karin Ernsting, Münster

Herr Stephan Ernsting, Coesfeld

Herr Dr. Rolf Hagemann, Münster

Herr Heinrich-Georg Krumme, Coesfeld

Herr Jan Wilmking, Berlin

Drei Beiratsmitglieder erhalten keine Bezüge, die übrigen erhalten im Wesentlichen identische Bezüge.

4. Konzern-Kapitalflussrechnung

Die Konzern-Kapitalflussrechnung nach DRS 21 wurde nach der indirekten Methode aufgestellt. Diese gliedert sich in den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, Cashflow aus der Investitionstätigkeit und Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit. Der Finanzmittelfonds (= kurzfristig verfügbare liquide Mittel abzüglich jederzeit fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie anderer kurzfristiger Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören) setzt sich aus den Kassenbeständen und den Guthaben bei Kreditinstituten zusammen.

5. Honorar Abschlussprüfer

Das vom Konzernabschlussprüfer und andere Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr im Aufwand erfasste Gesamthonorar schlüsselt sich wie folgt in das Honorar auf für:

Konzernabschlussprüfer Andere Abschlussprüfer
a) Abschlussprüfungsleistungen 466 T€ 18 T€
b) andere Bestätigungsleistungen 60 T€ 0 T€
c) Steuerberatungsleistungen 228 T€ 19 T€
d) sonstige Leistungen 0 T€ 7 T€

 

Coesfeld, den 19.09.2022

gez. Prof. Dr. Timm Homann, Geschäftsführer

gez. Horst Beeck, Geschäftsführer

Der vorstehende Jahresabschluss ist am 12.10.2022 gebilligt worden.

Bestätigungsvermerk des unanbhängigen Abschlussprüfers

An die EHG Service GmbH, Coesfeld

1. Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der EHG Service GmbH, Coesfeld, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30.06.2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der EHG Service GmbH, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30.06.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022 und

- vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

2. Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

3. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

4. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

- beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Emsdetten, den 19. September 2022

Stolze - Dr. Diers - Beermann GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

durch

Dr. Fritz-Ulrich Diers, Wirtschaftsprüfer

Dr. Philipp Diers, Wirtschaftsprüfer

Gewinnverwendungsbeschluss

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 12.10.2022 wird der Jahresüberschuss der Gesellschaft in Höhe von 66.751.827,04 € in voller Höhe in die Gewinnrücklage eingestellt.

Aktuelle Berichte und Vollvolumen-Zugriff auf alle Geschäftsjahre. API-Key holen →

Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
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Website-Inhalt

Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.

  • Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
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Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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