Weiling Gesellschaft mit beschränkter HaftungCoesfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Weiling GmbH wurde am 5. März 1976 gegründet. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes Coesfeld eingetragen, hat ihren Sitz in Coesfeld und ist bis heute ausschließlich in Familienbesitz. Die Weiling GmbH betreibt einen Naturkost-Großhandel mit biologischen Produkten aller Art. Ein Einzelhandelsgeschäft am Firmensitz dient zu Demonstrationszwecken für die Weiling-Akademie. Ein 15.000 m2 großes Logistikzentrum wurde am 25. Januar 2010 in Lonsee bei Ulm eröffnet, um den süd- und ostdeutschen Raum zu beliefern. In Coesfeld wurde bis Mitte 2016 die Lagerfläche um 12.000 m2 auf 24.000 m2 verdoppelt. Ein weiterer Ausbau um ca. 2.000 m2 erfolgte in 2022. 2. Ziele und Strategien Bernd Weiling hat sich vor knapp 50 Jahren bewusst entschieden, nur mit hochwertigen Bio-Produkten zu handeln. Weiling beliefert heute selbständige Bio-Ladner/-Ladnerinnen, Online-Betriebe, Marktstände und Küchen, insgesamt mehr als 1.150 Kunden. Aus unserem Lager Lonsee bei Ulm beliefern wir rund 350 Kunden. Weiling ist Vollsortimenter:
Die Marke bioladen* ist auch 2024 - wie in den Jahren davor -wieder die drittwichtigste und eine der wachstumsstärksten Marken im Bio-Fachhandel. Viele Weiling Kunden drücken Ihre Verbundenheit mit der Marke bioladen* durch die Verwendung einer Schaufensterfolie wie z.B. "Wir führen bioladen*Produkte" oder „bioladen* - unser Leitbild“ aus. Damit wird die Alleinstellung unserer Kunden im Produktbereich durch die Marke bioladen* nach außen kommuniziert. Zur Stärkung ihrer selbständigen Unternehmer-Position nutzen unsere Kunden ebenso die Folie "Wir sind unabhängiger Bio-Fachhandel, bioladen*" - unabhängig davon ob der Kunde „bioladen*“ im Namen trägt oder nicht. Die Listung neuer bioladen*-Sortimente ist auf einem hohen Niveau, weil die Verbraucher diese Marke wollen. In 2024 hat eine gezielte Erweiterung der Produktrange unter der Marke bioladen* stattgefunden. Um unsere Kunden in den Erfolg zu bringen, bieten wir eine umfangreiche Palette attraktiver Dienstleistungen an:
3. Steuerungssystem Das Unternehmen wird gesteuert von den beiden Geschäftsführern Bernd Weiling, Gründer und Gesellschafter, und Dr. Peter Meyer (seit 2001 im Unternehmen). Diese stehen in allen wichtigen strategischen Entscheidungsprozessen in enger Abstimmung und Einbindung der vier jungen Gesellschafter, den Kindern von Bernd Weiling. Im Hinblick auf die Frauenquote innerhalb der Geschäftsführung wurde aktuell ein Zielwert von 0 % festgelegt. Dies ergibt sich daraus, dass das Unternehmen derzeit keinen Bedarf an einer Erweiterung des Geschäftsführungsorgans sieht und kein Anlass dazu besteht an den bestehenden Geschäftsführern nicht festzuhalten. Bei zukünftigen Personalwechseln in der Geschäftsführung werden Frauen selbstverständlich gleichermaßen berücksichtigt und aktiv in die Überlegungen zur Neubesetzung einbezogen. Das Unternehmen bekennt sich zu einer offenen und gleichberechtigten Auswahl, die Vielfalt und Chancengleichheit fördert. Seit 2021 findet eine intensive Einbindung der jungen Gesellschafter mit spezifischen Themenschwerpunkten in unterschiedlichen Unternehmensbereichen statt. Somit rücken die jungen Gesellschafterinnen und Gesellschafter immer näher an den operativen Unternehmensalltag heran. Seit 2023 wächst insbesondere Thomas Weiling in viele inhaltliche, strategische und personelle Entscheidungsprozesse hinein. Die darunter etablierte operative Steuerungsebene besteht aus sieben Abteilungsleitern, die in regelmäßigen Abstimmungstreffen alle Alltags- und Entwicklungsaufgaben verantwortlich übernehmen. Auch für die Frauenquote in der Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung wurde ein Zielwert von 0 % definiert. Die aktuelle Unternehmensstruktur sieht keine unmittelbaren Veränderungen in der Besetzung der Führungsebenen vor und die bestehenden Führungskräfte decken die Anforderungen des Unternehmens vollständig ab. Ähnlich wie bei der Geschäftsführung werden jedoch auch hier zukünftige Personalentscheidungen unter Berücksichtigung von Vielfalt und Gleichberechtigung getroffen, wobei Frauen bei etwaigen Neubesetzungen selbstverständlich gleichberechtigt in die Überlegungen einbezogen werden. Es finden regelmäßige strategische Treffen zwischen den Gesellschaftern, der Geschäftsführung und den Abteilungsleitern zur mittelfristigen Steuerung und Entwicklung des Unternehmens statt. Weitere Führungsebenen bestehen nicht. Das wirtschaftliche Controlling erfolgt auf Basis einer sehr dezidierten und über Jahre optimierten monatlichen BWA, die jeweils im Laufe des Folgemonats umfassend und im Detail abgegrenzt erstellt wird. In monatlichen Gesprächen wird die BWA zwischen Steuerberater, Gesellschaftern und Geschäftsführung ausführlich besprochen und bewertet. Die Erstellung und Testierung der handelsrechtlichen Jahresbilanz erfolgt immer im Februar des Folgejahres und damit extrem frühzeitig. 4. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen verfügt über keine eigene F&E Abteilung, was für einen Großhändler auch nicht notwendig ist. Produktinnovationen im Bereich der bioladen*-Produkte werden in unterschiedlichen interdisziplinär besetzen Arbeitskreisen entwickelt und dann mit den F&E Abteilungen bzw. den Fachleuten des jeweils ausgewählten Produzenten zur Markteinführung gebracht. Die Produktüberwachung und die Spezifikation von Neuprodukten der Marke bioladen* wird von der eigenen QM-Abteilung durchgeführt, die mit insgesamt 8 Mitarbeiterinnen besetzt ist. Zu Beginn des Jahres 2022 wurde dieses Team durch eine erfahrene, aus dem Produktherstellungsbereich kommende weitere QM-Kraft verstärkt. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Februar 2024 fasst die Lebensmittelzeitung die Entwicklung von Bioprodukten im Lebensmittelmarkt wie folgt zusammen: „Nach dem Inflationsknick nimmt das Biogeschäft langsam wieder Fahrt auf. Vor allem LEH und Drogeriemärkte profitieren weiter vom Nachhaltigkeitstrend.“ Letztendlich wuchsen die Umsätze und Absätze von Bio-Lebensmitteln und Getränken 2024 in Folge einer steigenden Nachfrage. Verbraucherinnen und Verbraucher gaben 5,7 Prozent mehr für Bio aus als im Vorjahr. Der Gesamtumsatz lag laut BÖLW Branchenreport bei 17 Milliarden Euro. Marktvolumen Der Gesamtumsatz mit Bio-Produkten über alle Vertriebsschienen hinweg legte in 2024 mit 5,7 Prozent deutlich zu und erreichte mit rund 17 Milliarden Euro eine neue Rekordhöhe. Auch der Bio-Fachhandel wuchs und konnte seinen Marktanteil von rund einem Fünftel dank mehr Kundschaft und höherem Umsatz behaupten. Insgesamt fiel der Bio-Jahresumsatz gut 37 Prozent höher aus als vor sechs Jahren (2019). Damit entwickelte sich Bio im vergangenen Jahr wieder deutlich dynamischer als der Lebensmittelmarkt insgesamt. Die Absatzsteigerung überstieg teilweise die Umsatzsteigerung. So wuchs im Lebensmitteleinzelhandel, Discount und den Drogeriemärkten das Trockensegment sogar um 10,2 Prozent und damit fast doppelt so stark wie im Vorjahr. Die Verkaufspreise mancher Produkte lagen leicht unter dem hochpreisigen Vorjahr - bei bestimmten Produkten auch unterhalb der Preise konventioneller Markenartikler. Anders als in anderen Jahren haben sich die Trocken- gegenüber den Frischeprodukten über alle Verkaufssegmente hinweg sehr unterschiedlich entwickelt. Das Trockensortiment war mit einem Umsatzzuwachs von fast 10 Prozent deutlich dynamischer unterwegs als die Frischeprodukte mit einem Plus von knapp 3 Prozent. Gerade die wichtige Produktgruppe Obst ?/ Gemüse/ Kartoffeln musste Einbußen einstecken, jedoch nicht bei Weiling. Dagegen zeigten Milch- und Molkereiprodukte wieder deutliche Zuwachsraten. Über alle Einkaufsstätten des LEH hinweg sind die Anteile der Handelsmarken („Private Labels”) weiter gestiegen. Auch die Bio-Herstellermarken erzielten im Jahr 2024 ein Umsatzplus, dieses war allerdings geringer als das der Handelsmarken, so dass der Anteil der Herstellermarken im LEH, Discount und Drogeriemärkten auf 34,8 Prozent sank (minus 2,2 Prozent). Somit waren die Eigenmarken des Handels mit einem Umsatzplus mit ihren Produkten von 13,5 Prozent gegenüber Vorjahr die Treiber des Bio-Umsatzwachstums im Trockensegment. Biofachhandel Der Bio-Fachhandel hat sich laut Bundesverband BNN 2024 deutlich positiv entwickelt. Er zog insbesondere in der zweiten Jahreshälfte wieder mehr Menschen in die Läden; und die Käuferinnen und Käufer gaben pro Einkauf im Schnitt mehr aus. Die Lebensmittel- und Getränke-Umsätze in Bioläden und Bio-Supermärkten stiegen im Jahresverlauf kontinuierlich auf insgesamt 3,26 Milliarden Euro und lagen damit über dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt verzeichnete der Fachhandel ein Umsatzplus von 3,5 Prozent, und damit ein reales Wachstum deutlich oberhalb der Inflation. Getragen wurde diese Entwicklung vor allem von der deutlich steigenden Zahl an Kundinnen und Kunden, die wieder vermehrt den Weg in die rund 2.000 Bio-Supermärkte und Bioläden in Deutschland fanden: Pro Verkaufstag gab es 1,9 Prozent mehr Kaufakte als im Vorjahr laut bioVista Handelspanel. Der Bio-Fachhandel konnte sich so als wichtiger Bestandteil einer regionalen Nahversorgung mit nachhaltigen, frischen und gesunden Lebensmitteln behaupten. 64 Prozent der Gesamtumsätze 2024 entfielen in den Bio-Läden auf frische Bio-Lebensmittel wie Obst und Gemüse sowie Milch- und Fleischprodukte. Trockenprodukte wie Mehl, Müsli oder Nudeln machten gut ein Drittel der Umsätze aus. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des mittelständischen Bio-Fachhandels bleiben herausfordernd für die Unternehmen. Umso beeindruckender ist die Dynamik mit der die durchschnittliche Kundenzahl über das Jahr hinweg gewachsen ist. Marktverteilung Laut BÖLW haben sich die Bioumsätze wie folgt auf die Verkaufsstätten verteilt: ![]() Die großen Konzerne REWE, Edeka, Lidl, Aldi usw. bauen seit 2023 ihr Bio-Angebot aus, insbesondere im Preiseinstiegsbereich. Bioprodukte gibt es heutzutage quasi überall zu kaufen. Mittlerweile auch verstärkt in Verbandsqualität, weil die Anbauverbände Demeter, Bioland und Naturland Partnerschaften mit den großen Konzernen eingegangen sind und das Biosortiment überproportional bewerben. Der Wettbewerb für die Bioläden hat dadurch weiterhin eine hohe Intensität. Der Bio-Fachhandel konnte 2023 seine Umsätze halten und in 2024 wieder in ein Wachstum bringen. Gerade in der zweiten Jahreshälfte kamen wieder mehr Menschen in die Bioläden. Die Höhe der durchschnittlichen Bons stieg an. Bio-Fachgeschäfte erreichten 2024 einen Marktanteil von 19 Prozent und einen Gesamtumsatz mit Lebensmitteln und Getränken von 3,26 Mrd. Euro. Andere Verkaufsstellen wie Hofläden, Online-Handel, Wochenmärkte, Bäckereien und Reformhäuser erreichten einen Umsatz von 2,06 Mrd. Euro. Preisentwicklung Im Branchenreport 2025 des Bundes Ökologischer Landwirtschaft BÖLW werden die Preis- bzw. Absatzentwicklungen für das Jahr 2024 wie folgt zusammengestellt. ![]() ![]() 2. Geschäftsverlauf Die Weiling GmbH hat 2024 einen Handelsbilanzumsatz von 267,4 Mio. Euro erzielt. Dieses bedeutet ein Umsatzwachstum von 2,4 % gegenüber dem Jahr 2023. Damit liegen wir leicht unter dem Marktdurchschnitt, was insbesondere in der Vertriebsklarheit von Weiling begründet ist, keine konventionellen Handelsstrukturen zu beliefern. Gerade in diesem Bereich hat ein wesentliches Wachstum im letzten Jahr stattgefunden, an dem Weiling bewusst nicht partizipieren wollte. Da die Weiling GmbH darüber hinaus nahezu keine Lieferbeziehungen in der Außer-Haus-Gastronomie und dem Großverbraucher-Bereich hat, konnten auch keine Umsatzzuwächse in diesem sich entwickelnden Markt erzielt werden. Ein weiterer Grund der etwas schwächeren Umsatzentwicklung liegt in der nach wie vor schwierigen Entwicklungssituation der Bio-Lieferdienste. Waren sie in Coronazeiten die uneingeschränkten Gewinner mit teils 50 - 100% Umsatzzuwächsen, tut sich diese Betriebsform auch in 2024 nach wie vor schwer, die in der Hochinflationsphase 2023 verlorenen Kunden wieder zurück zu gewinnen. Das Jahr 2024 hatte einen verhaltenen Start, aufgrund einer doch erhöhten Anzahl an Ladenschließungen durch die wirtschaftlich schwierigen Zeiten in 2023. Auch gerade im ersten Halbjahr 2024 hat sich der wirtschaftliche Konsolidierungsprozess der Biobranche fortgesetzt. Innerhalb des Jahres 2024 haben rund 140 Kunden ihre Geschäftsbeziehung zu Weiling aufgegeben. Auf der anderen Seite haben sich rund 120 Neukunden in 2024 für Weiling entschieden. Ab Juni hat eine Stabilisierung der Umsätze deutlich oberhalb des Niveaus von 2023 stattgefunden. Damit konnten die verlorenen Umsätze durch Ladenschließung kompensiert und ein Wachstumskurs eingeschlagen werden. In 2023 haben zwei unserer größten Kunden erfolgreich ein Schutzschirmverfahren durchlaufen und damit die wirtschaftlichen Weichen für die Zukunft gestellt. Beide Kunden haben in 2024 ihr Konsolidierungsphase erfolgreich weitergeführt und haben das Jahr 2024 mit Wachstum abgeschlossen. Die Weiling-Umsätze verteilen sind insbesondere auf folgende Kundengruppen: Die stärkste Gruppe sind die Biosupermärkte gefolgt von Bioläden (kleiner 300m2 ). Danach kommen drei Kundengruppen, die Weiling insbesondere als Partner in der O&G-Belieferung nutzen. Dieses sind Biolieferdienste, Hofläden und Marktbeschicker. Diese drei Kundengruppen erzielen mittlerweile fast ein Drittel der Weiling-Umsätze. In 2024 hat sich keine wesentliche Verschiebung der Umsätze der Kundengruppen ergeben. Die beste Umsatzentwicklung haben die Markstände, Biosupermärkte und Hofläden genommen - die Kundengruppe Bioläden unter 300m2 ist stabil geblieben. Auch die Lieferdienste konnten die Umsätze insbesondere zum Jahresende wieder steigern und konnten das Jahr mit einem leichten Plus abschließen. Der abzeichnende positive Trend aus dem zweiten Halbjahr 2024 zeigte sich auch mit einem soliden Umsatzplus im Januar 2025 im mittleren einstelligen Bereich. Zwei wesentliche Einflussfaktoren auf die Kostensituation im Jahr 2024 waren: 1. Einführung LKW Maut auch für Gasfahrzeuge sowie Erhöhung der LKW Maut Dieselfahrzeuge um rund 83 % (Gesamtkostenfaktor in Höhe von rund 1,85 Mio. Euro) 2. Tariferhöhung im Oktober 2023 in Höhe von 5,1 %, im Mai 2024 um weitere 5% sowie Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 1.000,00 Euro je Vollzeitkraft. Positiven Einfluss hatten nach wie vor verhaltene Dieselpreise im Verlauf des Jahres 2024. Die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingen haben zu einem intensiven und alle Bereiche umfassenden internen Optimierungsprozess geführt. Alle Abläufe werden weiterhin kritisch hinterfragt. Durch natürliche Fluktuation konnten wir den Personalbestand dem neuen Umsatzniveau anpassen. In intensiver Zusammenarbeit mit unseren Kunden konnten wir Touren und Belieferungstage optimieren, so dass dies zu Kosteneinsparungen führte. Wir haben uns bewusst entschieden, auch im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden aber auch von uns im Großhandelswettbewerb keine internen Kostensteigerungen durch Anhebung der eigenen Kalkulation oder Einführung von Service- oder Logistikpauschalen in der aktuell herausfordernden Situation an unsere Kunden weiterzugeben. Eine Belieferung des konventionellen Handels ist auch weiterhin kein Thema für uns. Das bringt uns eine herausragende Alleinstellung bei den inhabergeführten Naturkost-Betrieben. Auch in 2024 haben wir mehrere Kundentage sowohl am Standort Coesfeld als auch am Standort Lonsee durchgeführt, die teils fokussiert auf einzelne Kundengruppen waren. Dort ist uns gespiegelt worden, dass die Marktsituation sich stabilisiert hat und verhalten positiv nach vorne geguckt wird. Die Motivation und die Veränderungsbereitschaft sich weiter zu entwickeln unter den veränderten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben viele unserer Kunden in 2024 aktiv angenommen. Dieses stimmt uns positiv. Die gesamtwirtschaftlichen und vor allem weltpolitischen Unwägbarkeiten lassen aber keine Prognose für das laufende Jahr zu. Hinsichtlich unserer Marktpositionierung im Großhandelswettbewerb schauen wir optimistisch in die Zukunft. In Zeiten mit so vielen Unwägbarkeiten und Kostenanstiegen bei gleichzeitiger Kaufveränderung in der Gesellschaft ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Stabilitätsmerkmale die Eigenkapitalausstattung eines Unternehmens, um in solchen Zeiten weiter agieren und gestalten zu können. Hier sehen wir aufgrund unserer langjährig erarbeiteten und im Unternehmen belassenen sehr guten Eigenkapitalausstattung einen deutlichen Vorteil für unser Unternehmen im Vergleich insbesondere zum regionalen Wettbewerb. Dessen Eigenkapitalsummen übersteigen wir teilweise um ein Vielfaches. Das Unternehmen kann somit strategisch klug durch die Herausforderungen segeln. 3. Lage 3.1. Ertragslage Durch die oben genannten Rahmenbedingungen und Aktivitäten haben wir für 2024 einen Jahresfehlbetrag von 3,24 Mio EUR erwirtschaftet. Im Vorjahr stand ein Jahresfehlbetrag von 1,20 Mio EUR zur Buche. Die Umsatzrentabilität betrug ./. 1,21 % (VJ. ./. 0,46 %). Die Umsatzerlöse betrugen im Kalenderjahr 2024 insgesamt 267,4 Mio EUR. Die Personalkosten sind um 2,08 Mio EUR höher als im Vorjahr. Die Rohgewinnmarge (Umsatzerlöse vermindert um Materialaufwand) lag bei 22,59 % (nach 22,32 % im Vorjahr). Der Anteil des Personalaufwandes und der übrigen Sachkosten betrug 22,75 % (nach 21,78 % im Vorjahr). Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz um 6,17 Mio EUR (= 2,36 %). Absolut stieg der Rohgewinn auf 60,39 Mio EUR (2023: 58,3 Mio EUR), im gleichen Zeitraum stiegen die Personalkosten von 27,59 Mio EUR auf 29,67 Mio EUR. Der Saldo der sonstigen Aufwendungen und Erträge erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,93 Mio EUR. Insgesamt verringerte sich das Ergebnis vor Steuern gegenüber 2023 um 1.823 TEUR auf ./. 3,21 Mio EUR. Die Prognosen des vergangenen Jahres wurden nicht erfüllt. Es wurde ein ähnlicher handelsrechtlicher Umsatz und ein ausgeglichenes bis leicht positives Bilanzergebnis angestrebt. 3.2. Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr zufriedenstellend. Zum Bilanzstichtag bestanden liquide Mittel in Höhe von 614 TEuro (in 2023: 2.984 TEuro). 3.2.1. Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 73,22 % (in 2023: 73,95 %) bei einer Verringerung der Bilanzsumme um 3,92 Mio EUR. Sie liegt damit über dem Branchendurchschnitt. Die Eigenkapitalrentabilität lag bei ./. 9,41 % (in 2023: ./. 3,17 %) und damit um 6,23 %-Punkte über dem Vorjahreswert. 3.2.2. Investitionen Die Gesamtinvestitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Jahr 2024 betrugen 2,83 Mio EUR. Die Finanzierung erfolgte aus der laufenden Liquidität. Federführend bei den Investitionen waren Erneuerungen im Software- und IT-Bereich hier insbesondere in ein hoch energieeffizientes Speichersystem mit rund 700.000 Euro. Damit haben wir in den digitalen Kern unseres Unternehmens in den letzten 5 Jahren über 10 Mio EUR investiert. Darüber hinaus sind beide großen Photovoltaikanlage sowohl am Standort Lonsee als auch am Standort Coesfeld fertiggestellt und in Betrieb genommen worden. 3.2.3. Liquidität Zum Bilanzstichtag werden liquide Mittel von 614 TEUR ausgewiesen, die zum Vorjahresstichtag bei 2,98 Mio EUR lagen. Dieses entspricht einem Anteil an der Bilanzsumme von 1,30 %. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden in Höhe von 187,5 TEUR. Auch in Zukunft gehen wir davon aus, unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. 3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 3,92 Mio EUR (7,68 %) von 51,01 Mio EUR auf 47,09 Mio EUR gesunken. Die Buchwerte des langfristig gebundenen Anlagevermögens (ohne Finanzanlagen) sanken um 1,39 Mio EUR gegenüber dem Vorjahr (zu Buchwerten), ebenfalls sank das Eigenkapital im gleichen Zeitraum um 3,24 Mio EUR. Insofern sind das Anlagevermögen und die Vorräte (29,10 Mio EUR) zum 31. Dezember 2024 durch das Eigenkapital (34,48 Mio EUR) gedeckt. Die flüssigen Mittel zum 31. Dezember 2024 i.H.v. 614 TEUR unterschreiten das Niveau des Vorjahres um 2,37 Mio EUR. Die Vermögenslage war am Bilanzstichtag geordnet. Es lagen keine Unregelmäßigkeiten vor. Die Eigenkapitalquote lag bei 73,22 %. Die Anlagenintensität lag bei 27,74 %(Vj. 28,33 %), so dass von einer ausgewogenen Bilanzstruktur ausgegangen werden kann. Die Lieferfähigkeit variierte zwischen 96 % und 99 %. 3.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Während stichtagsbezogen die durchschnittliche Lagerdauer gegenüber 2023 von 23,0 auf 22,4 Tage gesunken ist, hat sich das Kundenziel von 6,3 Tagen auf 7,2 Tage erhöht. In 2024 ist unterjährig schon ein Teil des Jahresbonus ausgezahlt worden, um die Liquidität der Kunden zu stärken. Dieses hat deutlichen Einfluss auf die Jahresendliquidität. Das Zahlungsverhalten der Kunden hat sich in 2024 nicht verschlechtert. Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag bei 73,22 % (in 2023: 73,95 %). Die Rohgewinnmarge (Umsatzerlöse vermindert um Materialaufwand, Kosten der Warenabgabe und Fahrzeugkosten) hat sich um 0,4 %-Punkte auf 15,5 % der Betriebsleistung verringert. Das Ergebnis vor Steuern hat ./. 3,21 Mio EUR (im Vorjahr: ./. 1,38 Mio EUR) betragen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die Zahl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 578 zu Beginn des Jahres auf 567 zum Ende des Jahres reduziert. In Vollzeitäquivalenten von 438 auf 435 Vollzeitstellen, d.h. um ./. 0,7 %. Die Mitarbeiter wurden sowohl intern als auch extern geschult, um ihre berufliche Qualifikation zu fördern. Wir praktizieren das Kybernetische Management. Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt unseres Handelns. Nur zufriedene Mitarbeiter engagieren sich und bringen uns voran. In langen Betriebszugehörigkeiten und einer geringen Fluktuationsquote ist für uns ein hohes Maß an Mitarbeiterzufriedenheit erkennbar. Um auch weiterhin den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, bildet die Weiling GmbH regelmäßig Lehrlinge aus. Zum 31. Dezember 2024 waren insgesamt 8 Auszubildende tätig. Durch interne Weiterbildung werden überdurchschnittlich gute Prüfungsergebnisse von den Lehrlingen erzielt. Für den Sommer 2025 sind bereits 2 Ausbildungsverträge abgeschlossen worden. Wir bilden mit dem Ziel der langfristigen Übernahme junge Menschen aus. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1. Prognosebericht Für 2025 ist eine Prognose aufgrund der o.g. Unsicherheiten hinsichtlich des Weiteren Verlaufes schwer abzugeben. Wir streben dennoch einen handelsrechtlichen Umsatz deutlich über dem Niveau von 2024 an sowie ein ausgeglichenes Bilanzergebnis an. Das negative Bilanzergebnis des Jahres 2024 soll in 2025 halbiert werden. Für 2026 streben wir mindestens ein ausgeglichenes Betriebsergebnis an. Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen aufgeführt: Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2025 wird von Experten sehr unterschiedlich eingeschätzt. Sehr wird es darauf ankommen, wann und wie die neue Bundesregierung ihre Arbeit aufnimmt und ob innerhalb der Gesellschaft damit eine Aufbruchsstimmung verknüpft werden kann. Aktuell haben wir die Wahrnehmung, dass allen negativen Stimmungen in der Gesellschaft zum Trotz der Biobereich sich eine gute Resilienz in den letzten schweren Jahren erarbeitet hat. Das Unternehmen Weiling hat in den letzten drei Jahren in diese Widerstandfähigkeit Eigenkapital investiert und somit trotz aller wirtschaftlicher Herausforderungen weder den klaren Weg der Qualität und den Fokus auf den Biofachhandel verlassen, noch die eigene Leistungsfähigkeit durch Personalabbau, Dienstleistungsreduzierung oder nicht getätigte Investition geschwächt. Im Gegenteil: Wir haben unsere Beratungskompetenz und Produktkompetenz insbesondere im Bereich Obst & Gemüse als auch im Bereich unserer eigenen Produktmarke bioladen* noch weiter ausgebaut. Dieses wird von unseren Kunden sehr geschätzt. Das Vertrauen in Weiling und seinen Weg wächst, das spricht sich rum. Die Nachfrage von Bioläden und Biosupermärkten, die noch nicht bei Weiling kaufen, nach diesen Alleinstellungsmerkmalen nimmt zu. Dafür gibt es deutliche Anzeichen. Intern haben wir alle Bereiche optimiert, die Mitarbeitermotivation ist weiterhin auf einem hohen Level. Die Veränderungs- und Anpassungsbereitschaft auf die neuen Gegebenheiten ist in allen Bereichen gegeben. Wir haben uns sehr gut in allen Investitionsbereichen für die Zukunft aufgestellt: Soft- und Hardware sind auf dem absolut neuesten Stand. Auch im Bereich der Bauten und der automatisierten Lagersysteme Autostore und Hochregallager stehen keine Investitionen an. Um die Leistungsfähigkeit im Bereich der Zugriffe im Trockenlager zu erhöhen, werden wir am Standort Coesfeld noch einmal in 16 Schnellläufer investieren. Alles in allem sehen wir uns auch für das Jahr 2025 enorm gefordert. Es gilt die enormen Kostensteigerungen aus 2024 zu konsolidieren und das Unternehmen umsatzseitig wieder in ein solides Wachstum mit ausgeglichenem Bilanzergebnis zu führen. Alle notwendigen Maßnahmen und Optimierungen sind bereits im Laufe des Jahres 2024 gestartet. Zu Beginn des Jahres 2025 zeigen sich die Umsätze auf einem höheren Niveau als in 2024. Die Stimmungslage innerhalb unserer Kundschaft hat seit dem Q4 in 2024 eine spürbar positive Veränderung erfahren. Im für uns wichtigen Bereich der Lieferdienste hat sich in den ersten Wochen des Jahres 2025 auch wieder die Kundengewinnung von neuen Haushalten ins Positive gekehrt und somit ein leichtes Umsatzwachstum eingestellt. Somit gehen wir verhalten optimistisch in den weiteren Verlauf des Jahres ohne besondere Risikofaktoren innerhalb unserer Kundschaft zu sehen. Die qualitative-komparative Prognose für 2025 setzt sich aus den folgenden wesentlichen Entwicklungszahlen gegenüber 2024 zusammen:
Zum Jahresende 2024 waren in der Unternehmensgruppe an den beiden Standorten Coesfeld und Lonsee 663 gegenüber 676 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 2023 beschäftigt. 4.2. Risikobericht 4.2.1. Risikomanagement und -methoden Ein aktives Risikomanagement hat bei Weiling bei der Steuerung des Unternehmens einen hohen Stellenwert. Die Geschäftsleitung verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, aus denen Entwicklungen zeitnah erkannt werden können. Mit Hilfe der eingerichteten Risikosteuerungs- und Risikoüberwachungsprozesse wird die Geschäftsführung in die Lage versetzt, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. 4.2.2. Risiken Produktrisiken Ein allgemeines Risiko für unsere Branche besteht in der Falschdeklaration von Waren durch Lieferanten, bzw. in Qualitätsproblemen. Weiling gibt umfangreiche eigene Qualitätsanalysen in Auftrag. Drei Mitarbeiterinnen sind ausschließlich für die Qualitätssicherung zuständig, um diese Risiken zu minimieren. Die Qualitätsarbeit wird verstärkt fortgesetzt. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Durch eine gleichbleibende prozentuale Kalkulation der Preise wird das Preisänderungsrisiko begrenzt. Ausfallrisiken werden durch den Einzug der Forderungen per SEPA-Lastschrifteinzugsverfahren innerhalb i.d.R. von 2 Tagen minimiert. Der Forderungseinzug wird täglich kontrolliert. Liquiditätsrisiken bestehen bei der guten Ausstattung mit liquiden Mitteln nicht. IT-Risiko Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch eine ständige Überwachung der IT-Systeme, deren Datensicherung und der redundanten Auslegung dieser minimiert. Trotzdem ergeben sich aus dem computergestützten Betrieb von Systemen und Datenbanken für Warenwirtschaft, Controlling und Finanzbuchhaltung grundsätzliche Risiken. Datensicherung, Datenschutz und Datenverfügbarkeit haben bei der Weiling GmbH oberste Priorität. Die Systeme werden durch entsprechende Firewalls, Zugangskontrollen und Sicherheitsvorschriften und Fachpersonal geschützt. Die Rechenzentren und deren untergeordneten Systeme (Server, Netzwerktechnik und Storage) werden über redundante unterbrechungsfreie Stromversorgungen versorgt. Die Einspeisung der USV-Anlagen erfolgt über unabhängige Notstromaggregate. Aktuell wird auch der Zugang zum Internet auf zwei unabhängige Anbieter erweitert. In 2023 wurde der interne Internetzugang auf eine White List Zugang umgestellt, um so die IT-Sicherheit weiter zu erhöhen. Wir sind solide und sicher aufgestellt. Dafür sorgen insbesondere auch exzellent ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Investitions-/Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet. Liquiditätsrisiken werden durch ein aktives Zahlungs- und Liquiditätsmanagement minimiert. Es existiert eine organisatorische Trennung der Funktionsbereiche Abwicklung und Kontrolle. Derivative Finanzgeschäfte wurden nicht getätigt. Entsprechende Sicherungsgeschäfte halten wir nicht für erforderlich, da in der Vergangenheit keine größeren Ausfälle eingetreten bzw. zukünftige Entwicklungen nur schwer kalkulierbar sind. 4.3. Chancenbericht
Siehe Buch „Faszination Bionik“, www.bionikmedia.de Weitere Chancen sehen wir insbesondere durch:
5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den bei der Weiling GmbH bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Bankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Weiling GmbH über ein entsprechendes Debitorenmanagement, ein effizientes Mahnwesen und eine Warenkreditversicherung. 6. Nachhaltigkeit bei Weiling „Wir wollen dazu beitragen, unseren Kindern und Kindeskindern eine lebenswerte Welt zu übergeben.“ (Bernd Weiling) Seit Weiling im Jahr 1975 als Bio-Pionier angetreten ist, folgt das Handeln im Unternehmen diesem Leitsatz. Nachhaltiges und klimafreundliches Wirtschaften sind bei Weiling und der Marke bioladen* fest verankert und mit der Abteilung Ökologisierungsmanagement im Unternehmen institutionalisiert. Seit 2020 ermittelt Weiling jährlich die Emissionen an seinen Standorten und der Logistik (Corporate Carbon Footprint, CCF). Dabei orientiert sich das Unternehmen an den Vorgaben der internationalen Standards und Normen wie dem Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting und Reporting Standard sowie der ISO 14064-1. Die detaillierte Analyse der Emissionen liefert fundierte Ergebnisse, die als Basis für nachhaltige Prozessoptimierungen und substanzielle Reduktionsmaßnahmen dienen. Im Vergleich zum Basisjahr 2020 konnten die Emissionen aus der operativen Tätigkeit (Energie und Kraftstoffe) um 59 % reduziert werden. Die größten Optimierungen wurden im Bereich Fuhrpark und Logistik (87 %) durch die Umstellung auf alternative Antriebstechnologien (Battery Electric Vehicles, BEV) und nachhaltige Biokraftstoffe (Bio-CNG) realisiert. Für die Ergebnisse der CO2 -Analysen 2024 sind weiter Emissionseinsparungen in den Bereichen Strom, Wärme und Trockeneis zu erwarten, unter anderem durch die Inbetriebnahme einer Photovoltaik-Dachanlage, den Bezug von biogenem Flüssiggas und dem Einsatz von eutektischen Platten als alternatives Kühlmittel in der Auslieferung. Weitere Potenziale zur Emissionsvermeidung und -reduktion bestehen im Jahr 2025 durch die geplante Fertigstellung einer zweiten Photovoltaik-Anlage und die Ausweitung des Einsatzes nachhaltiger Kühlmittel. Zur Begrenzung der globalen Erwärmung folgt Weiling dem Grundsatz „Vermeiden - Reduzieren - Kompensieren“. Seit 2019 engagiert sich Weiling im Rahmen seiner Klimastrategie in ausgewählten Gold-Standard Klimaschutzprojekten und schafft so einen Ausgleich für nicht-vermeidbare Emissionen. Dieser Ausgleich umfasst u. a. Emissionen in den Bereichen bioladen* Obst und Gemüse, Flugware und -reisen, den Weiling CCF, die Auslieferlogistik mit Partnerspeditionen sowie ein Angebot für den Biofachhandel. Für sein langjähriges Engagement erhält Weiling im Jahr 2024 den 16. Deutschen Nachhaltigkeitspreis im Bereich Lebensmittel-Großhandel. Der Preis, verliehen von einer renommierten Fachjury, unterstreicht, dass der Bio-Pionier die spezifischen Herausforderungen der Nachhaltigkeit in der Nahrungs- und Genussmittel-Branche bewältigt und einen wirkungsvollen Beitrag zum nachhaltigen Wandel sowohl im Unternehmen Weiling als auch durch sein Produktangebot in der Gesellschaft leistet. ![]() Dank Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kunden, Erzeugern, Herstellern, Lieferanten, Geschäftspartnern, Beratern und Freunden von Weiling danken wir ganz herzlich für ihr Interesse, ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit. Wir freuen uns, dass unsere Aktivitäten für den Biomarkt so positiv bewertet werden.
Coesfeld, den 25. Februar 2025
gez. Bernhard Weiling, Geschäftsführer gez. Dr. Peter Meyer, Geschäftsführer BilanzAktiva scroll
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AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen erfüllt die Gesellschaft die Voraussetzungen für eine große Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Weiling Gesellschaft mit beschränkter Haftung Firmensitz laut Registergericht: Coesfeld Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Amtsgericht Coesfeld Register-Nr.: HR B 1195 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten bilanziert und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode, wobei die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände den Vorgaben der amtlichen AfA-Tabellen entnommen wurde. Bei Gegenständen von geringem Wert wird in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften zu geringwertigen Wirtschaftsgütern eine sofortige Abschreibung im Jahr der Anschaffung oder Herstellung vorgenommen. Die entsprechenden Vermögensgegenstände wurden daher im Zeitpunkt der Anschaffung vollständig als Aufwand erfasst und nicht aktiviert. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, ist im Falle der dauerhaften Wertminderung der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert als Buchwert angesetzt worden. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten wurden nach einem Verbrauchsfolgeverfahren ermittelt. Hierbei wurde unterstellt, dass die zuerst angeschafften Waren als erste veräußert werden. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Einzelwertberichtigungen sind in Höhe der geschätzten Wertminderungen berücksichtigt wordden. Uneinbringliche Forderungen sind abgeschrieben worden. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden gemäß § 253 Absatz 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsverpflichtungen wurden gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit dem Rückdeckungsvermögen verrechnet. Das Rückdeckungsvermögen wurde gemäß §§ 246 Absatz 2 Satz 2 i.V.m. 255 Absatz 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer sind 2 bis 15 Jahre festgelegt worden. Die Nutzungsdauern werden individuell geschätzt, auf Basis der Stabilität und voraussichtlichen Bestandsdauer und Kundenstruktur der Unternehmen im Zeitpunkt des Erwerbs. Die Buchwerte beliefen sich auf 1,50 Euro zum Bilanzstichtag. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung ist die Projected Unit Credit Method angewendet worden. Für die Berechnungen werden folgende Annahmen getroffen: scroll
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro -9.065,00. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten sind folgende Werte zu Grunde gelegt worden, die sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt entwickelt haben: scroll
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind Rückstellungen für nachlaufende Aufwendungen (940 TEuro), Aufwendungen aus der Personalabrechnung (512 TEuro) sowie weitere ungewisse Verbindlichkeiten (256 TEuro) enthalten. Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten und Besicherungen Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten: scroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 187.500,00 Euro durch Grundschuldeintragungen Dritter und Abtretung von Forderungen gesichert. Darüber hinaus sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen im Regelfall durch Eigentumsvorbehalte gesichert, sofern die erworbenen Vermögensgegenständen noch nicht weiterveräußert worden sind. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.806.407,27 Euro (Vorjahr: 2.033.058,32 Euro). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht bilanzierte Haftungsverhältnisse in der Höhe von TEuro 9.024 in Form von Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten. Eine Inanspruchnahme für diese Verbindlichkeiten der Gesellschaft ist unwahrscheinlich, da diesen Verbindlichkeiten im dortigen Jahresabschluss entsprechende Vermögensgegenstände gegenüberstehen. Grundlage für unsere Einschätzung sind die entsprechenden Kenntnisse über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 23.712 sonstige finanzielle Verpflichtungen, bestehend überwiegend aus Miet- und Leasingverpflichtungen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Sämtliche Umsätze entfallen auf den Handel mit Bio-Artikeln. Die Umsätze werden auf dem deutschen Markt und im EU-Ausland erzielt. Auf das EU-Ausland entfällt ein Anteil von 0,4 %. Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind diverse periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 35.096,36 enthalten, die im Posten "sonstige betriebliche Erträge" erfasst werden. Darüber hinaus werden hier Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (Euro 46.992,81) und aus der Auflösung von Wertberichtigungen (Euro 13.748,40) ausgewiesen. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind diverse periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 32.997,79 enthalten, die im Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen werden. Im Wesentlichen handelt es sich um Effekte aufgrund der Nachzahlung an die Berufsgenossenschaft. Gesonderter Ausweis Entgegen des Ausweises unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen findet der Ausweis von Aufwendungen für Fremdpersonal unter dem Posten "Personalaufwendungen" statt. Die Gesellschaft sieht diese Kosten im Rahmen ihrer betriebswirtschaftlichen Sichtweise als Personalaufwand an, der die Aussagekraft der Gewinn- und Verlustrechnung verbessert. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: Arbeitnehmergruppen scroll
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: scroll
Die Gesellschaft verzichtet unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar betrug TEuro 19,5 und entfiel ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro 3.243.966,77. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Coesfeld, den 25. Februar 2025
gez. Bernhard Weiling, Geschäftsführer gez. Dr. Peter Meyer, Geschäftsführer Anlagespiegelscroll
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sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Weiling GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Weiling GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Weiling GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) sowie die Ausführungen in Abschnitt sechs des Lageberichts zur Nachhaltigkeit. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Coesfeld, den 26. Februar 2025 W&N Wirtschaftsprüfer GmbH Master of Arts Benedikt Burbaum, Wirtschaftsprüfer Bachelor of Science ppa. Florian Marquardt, Wirtschaftsprüfer |
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Weiling Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Erlenweg 134
48653 Coesfeld - Handelsregister
- HRB 1195, Coesfeld
- Eintragungsdatum
- 8. April 1976
- Branche
-
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Großhandel mit Anstrichmitteln
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln - Unternehmenszweck
- Der Groß- und Einzelhandel mit Naturkost und biologischen Produkten aller Art. Die Gesellschaft bietet ihren Kunden mit Bioläden eine Beratung bei der Errichtung und dem Betrieb ihres Einzelhandels, eine Fort- und Weiterbildung sowie Marketingstrategien zur Förderung des Absatzes.
Finanzen
Bilanz
2025- Umlaufvermögen 76,0 % 37,09 Mio
- Anlagevermögen 21,6 % 10,57 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 2,4 % 1,17 Mio
- Eigenkapital 69,0 % 33,71 Mio
- Verbindlichkeiten 26,8 % 13,07 Mio
- Rückstellungen 4,2 % 2,05 Mio
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Umsatzerlöse 99,5 % 272,59 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,4 % 1,03 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 341,6 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 2,3 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 788
- Materialaufwand 76,2 % 209,47 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 11,3 % 31,04 Mio
- Personalaufwand 11,1 % 30,54 Mio
- Abschreibungen 1,3 % 3,52 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 132,0 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 31,8 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % 147
- Ergebnis nach Steuern −735,3 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −767,1 k
GuV-Daten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Bernhard Weiling
seit 2003 Geschäftsführer
-
Peter Dr. Meyer
seit 2007 Geschäftsführer
Historie
- 2017
-
26.07.
Eintritt eines MitgliedsEdeler GmbH & Co Offsetvervielfältigungs KG · Kommanditist
- 2010
-
05.03.
AdressänderungWeiling Gesellschaft mit beschränkter Haftung
- 2008
-
27.10.
Änderung des VertretungsplansIst nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
-
27.10.
ZweckänderungDer Groß- und Einzelhandel mit Naturkost und biologischen Produkten aller Art. Die Gesellschaft bietet ihren Kunden mit Bioläden eine Beratung bei der Errichtung und dem Betrieb ihres Einzelhandels, eine Fort- und Weiterbildung sowie Marketingstrategien zur Förderung des Absatzes.
-
27.10.
KapitaländerungWeiling Gesellschaft mit beschränkter Haftung
- 2007
-
13.04.
Eintritt eines MitgliedsPeter Dr. Meyer · Geschäftsführer
- 2003
-
22.07.
Änderung des VertretungsplansJeder Geschäftsführer vertritt einzeln. Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
-
22.07.
KapitaländerungWeiling Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2025 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss ↓
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2024
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
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