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J.A. Becker & Söhne GmbH & Co. KG GmbH & Co. KG

Erlenbach ·HRA 101076 Stuttgart ·jab-becker.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH & Co. KG
Anschrift
Hauptstraße 102
74235 Erlenbach
Handelsregister
HRA 101076, Stuttgart
Eintragungsdatum
4. Juli 1935
Branche
Herstellung von Prüfmaschinen
Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen

Finanzen

Mitarbeiter 2023
112
Bilanzsumme 2023
8,50 Mio. €
Jahresergebnis 2023
356.700 €
17 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2023
Aktivseite 8,50 Mio
  • Umlaufvermögen 81,5 % 6,93 Mio
  • Anlagevermögen 17,8 % 1,51 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 58,4 k
Passivseite 8,50 Mio
  • Verbindlichkeiten 63,3 % 5,37 Mio
  • Rückstellungen 22,5 % 1,92 Mio
  • Eigenkapital 12,3 % 1,05 Mio
  • Passive latente Steuern 1,8 % 157,1 k
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 2,2 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
Erträge 15,8 k
  • auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 96,4 % 15,2 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3,5 % 558
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 5
Aufwendungen 11,40 Mio
  • Personalaufwand 72,1 % 8,22 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 23,6 % 2,69 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,0 % 226,4 k
  • Abschreibungen 1,8 % 203,5 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,4 % 41,3 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 14,0 k
  • Rohergebnis 11,77 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 385,9 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 356,7 k
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GuV-Daten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

8 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2024
  2. 06.03.
    Austritt einer Position
    A*** B*** · Kommanditist
  3. 06.03.
    Austritt einer Position
    S****** K**** · Kommanditist
  4. 06.03.
    Austritt einer Position
    B****** B*** · Kommanditist
  5. 06.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    J.A. Becker & Söhne GmbH & Co. KG · Kommanditist
  6. 2022
  7. 03.03.
    Austritt einer Position
    A****** K**** · Einzelprokura
  8. 2020
  9. 12.10.
    Austritt einer Position
    W****** W***** · Einzelprokura
  10. 11.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    A****** K**** · Einzelprokura
  11. 2019
  12. 29.04.
    Änderung des Unternehmensnamens
    J.A. Becker & Söhne GmbH & Co. KG
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Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
  • 2019 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2022

Veröffentlicht am 17. Juli 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

J.A. Becker & Söhne GmbH & Co. KG

Erlenbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

J. A. Becker & Söhne GmbH & Co. KG, Erlenbach

Gliederung

Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs, Geschäftsergebnisses und der Lage des Unternehmens

I. Grundlage des Unternehmens

a. Geschäftsmodell und Geschäftsbereiche

b. Zweigniederlassungsbericht

c. Forschung und Entwicklung

i. Geschäftsbereich Hebetechnik

ii. Geschäftsbereich Kompressoren

II. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

i. Konjunkturelle Lage 2022 ii. Konjunkturelle Aussichten 2023 b. Geschäftsverlauf c. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung i. Ertragslage ii. Finanzlage iii. Vermögenslage d. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren e. Gesamtaussage

Risiko- und Prognoseberichterstattung

(§ 289 I 4 HGB: Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung mit Ihren Chancen und Risiken

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

V. Nachtragsbericht

I. Grundlagen des Unternehmens

a. Geschäftsmodell und Geschäftsbereiche

Als mittelständisches Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau mit mehr als 125-jähriger Tradition hat J.A. Becker & Söhne eine exzellente Position als Entwickler, Hersteller und Lieferant von hochwertigen Produkten "Made in Germany" in den Bereichen hydraulischer Hebetechnik und ölgeschmierter Kompressoren. Durch die konsequente Ausrichtung der Aktivitäten auf immer individueller werdende Marktanforderungen, baut das Unternehmen die Position eines angesehenen Lieferanten von Produkten und als Problemlöser für kundenspezifische Sonderbedarfe weiter aus. Das gesamte Produktportfolio zeichnet sich durch hohe Sicherheitsstandards, Zuverlässigkeit, Servicefreundlichkeit und Langlebigkeit aus. Das Unternehmen ist in zwei voneinander unabhängigen Geschäftsbereiche gegliedert - den Geschäftsbereich Hebetechnik sowie den Geschäftsbereich Kompressoren.

b. Zweigniederlassungsbericht

Der Sitz der J.A. Becker & Söhne GmbH & Co. KG ist in 74235 Erlenbach, Deutschland. Das Unternehmen unterhält keine Zweigniederlassung und ist an keinem anderen Unternehmen beteiligt.

c. Forschung und Entwicklung

i. Geschäftsbereich Hebetechnik

Im Produktsegment der hydraulischen Hebeanlagen für Schienenfahrzeuge werden fast ausschließlich Aufträge mit Projektcharakter abgewickelt. Die sich daraus ergebenden individuellen Kundenanforderungen können durch Weiterentwicklung bzw. Adaption bereits gelieferter Hebeanlagen abgedeckt werden. Damit sind wir unter Verwendung bereits existierender Komponenten und Baugruppen in der Lage auch anspruchsvollste Aufgabenstellungen mit einem vertretbaren Entwicklungsaufwand umzusetzen. Durch das breite Spektrum z.B. bei Seitengrubenhebern können wir maximal flexibel und zugeschnitten auf den Kunden agieren. Alle kundenspezifische Forderungen werden durch das Team Entwicklung/Konstruktion bearbeitet.

Unser Nutzfahrzeug-Segment wurde auf Grundlage der aktuellen Kunden- und Marktanforderungen - insbesondere im Bereich Bedienerfreundlichkeit - weiterentwickelt. Neben kabellosen Bedieneinheiten, die inzwischen zum Standard gehören, galten die Entwicklungstätigkeiten einem maschinell verfahrbaren Kopfstück, das zugleich ein ergonomisches Arbeiten möglich macht und durch ein Kamerasystem optimal ergänzt werden kann. Eine regelmäßige Pflege der Produkte und die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser stellt die Grundlage für einen erfolgreichen Vertrieb von Hebebühnen sicher.

Die Entwicklungen für den Markt der Hebebühnen im PKW-Segment orientieren sich vor allem an den Anforderungen nachhaltiger Mobilität bzw. im Speziellen an Elektro-Fahrzeugen. Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeiten bildeten kleinere Anpassungen des Produktprogramms.

ii. Geschäftsbereich Kompressoren

Das bestehende Portfolio der Standard-Kompressoren wird kontinuierlich weiterentwickelt, um weiterhin den Markt- und Kundenanforderungen gerecht zu werden. Neben der luftgekühlten Ausführung, steht auch eine wasserkühlte Version zur Verfügung, die neue Potenziale auf den Weltmärkten öffnet.

Die Nachfrage nach Erd- und Biogas- Kompressoren für Prüfstands-, Tankstellentechnik oder Einspeiseanlagen, ist auch weiterhin eine wichtige Säule bei Absatz und Umsatz, die Nachfrage wird in diesen Branchen auch die kommenden Jahre mindestens stabil bleiben. Durch neue Antriebsarten wie z.B. Wasserstoff wird Erdgas langfristig voraussichtlich weniger profitieren, daher gilt es v.a. im Bereich Wasserstoff, durch Adaption von Produkten, weiter Fuß zu fassen.

Die beiden Hauptentwicklungsthemen zur Verdichtung von Wasserstoff - hier können auf Grundlage der bestehenden Kompressoren bereits Verdichter angeboten und verkauft werden, sowie die Erhöhung des maximalen Betriebsdrucks auf 500 bar, wurden weiter vorangetrieben.

II. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

i. Konjunkturelle Lage 2022

Weltwirtschaftliches Umfeld

Die wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2022 war weiterhin, wenngleich abgeschwächt, geprägt durch die Folgen der Corona-Pandemie. Hinzu kamen die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine. Während es in den meisten Ländern angesichts steigender Impfraten zu weniger coronabedingten Einschränkungen kam, ergriff die chinesische Regierung beim Auftreten neuer Varianten und vergleichsweise kleinerer Ausbrüche stets großflächige Maßnahmen zur Eindämmung. Durch diese Lockdowns wurden die Wirtschaftstätigkeit in China, aber auch die globalen Lieferketten weiterhin beeinträchtigt. Der Krieg in der Ukraine brachte zusätzliche Disruptionen mit sich, insbesondere in Europa. Die Preise für Rohstoffe und Landwirtschaftsprodukte stiegen nach der Invasion Russlands stark an, da die Ukraine kriegsbedingt und Russland sanktionsbedingt als Lieferanten ausfielen. Die Verknappung der Erdgaslieferungen aus Russland in die Europäische Union (EU) führte zu einer erhöhten Unsicherheit bezüglich der Versorgungslage und enormen Preissteigerungen bei fossilen Brennstoffen. Hinzu kamen die nach wie vor pandemiebedingt gestörten Wertschöpfungsketten und die damit einhergehenden Preissteigerungen. Zusammen mit Nachholeffekten der privaten Haushalte und Unternehmen, zum Teil noch genährt durch staatliche Konjunkturpakete, führte dies zum starken Anstieg der Inflationsraten. Die Nationalbanken schwenkten angesichts dessen zu Beginn bzw. im Laufe des Jahres 2022 auf den Weg einer restriktiveren Geldpolitik ein, wodurch sich die Kreditkosten im Laufe des Berichtsjahres erhöhten.

In Folge der sich im Jahresverlauf 2022 eintrübenden globalen Wachstumsperspektiven kam es zu wiederholten Abwärtsrevisionen bei den Prognosen führender Institutionen. Trotz massivem Gegenwind zeigte sich die Konjunktur letztlich aber robuster als allgemein erwartet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) nahm Ende Januar 2023 daher eine, wenn auch kleine Aufwärtsrevision vor und schätzte den Zuwachs der globalen Wirtschaftsleistung für das Gesamtjahr 2022 zuletzt auf preisbereinigt +3,4 Prozent, nach einem kräftigen Anstieg von +6,2 Prozent im Jahr zuvor. Die globale Inflationsrate lag 2022 bei geschätzt +8,8 Prozent. Der weltweite Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2022 mit geschätzt +5,4 Prozent. Nachdem die Industrieproduktion im Jahr 2021 dynamisch um +7,8 Prozent zugelegt hatte, wuchs sie im Jahr 2022 nur um 3 Prozent. Das Plus in den Entwickelten Volkswirtschaft betrug +2,2 Prozent, die Schwellen- und Entwicklungsländer kamen auf einen Anstieg von +3,8 Prozent.

Tabelle: Bruttoinlandsprodukt zum Vorjahr in Prozent

Land/Region 2022 (Schätzung) 2021 2020
Welt 3,4 6,2 -3,0
Entwickelte. Volkswirtschaften 2,7 5,4 -4,4
Euro-Zone 3,5 5,3 -6,1
Deutschland 1,9 2,6 -3,7
Frankreich 2,6 6,8 -7,9
Italien 3,9 6,7 -9,0
Spanien 5,2 5,5 -10,8
Vereinigtes Königreich 4,1 7,6 -9,3
USA 2,0 5,9 -3,4
Japan 1,4 2,1 -4,6
Aufstr. Märkte und Entwicklungsländer 3,9 6,7 -1,9
ASEAN * 5,2 3,8 -3,4
Brasilien 3,1 5,0 -3,9
China 3,0 8,4 2,2
Indien ** 6,8 8,7 -6,6
Russland -2,2 4,7 -2,7

*) Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand, Vietnam.

**) Fiskaljahr vom 1.4. bis 31.3.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2023, für 2020: IMF October 2022 Database.

In Europa sind die negativen Auswirkungen des Krieges am stärksten spürbar. Durch die hohen Preissteigerungen trübte sich das Konsumentenvertrauen merklich ein. Dass es dennoch in der Euro-Zone zu höheren BIP-Zuwächsen als in den USA kam, liegt zum einen an pandemiebedingten Basis- und Nachholeffekten im Bereich Tourismus. Zum anderen spielen konjunkturstützende Maßnahmen aus der EU Aufbau- und Resilienzfazilität sowie staatliche Konjunkturprogramme einzelner Mitgliedsstaaten eine Rolle. In den USA verlor der private Konsum im Laufe des Jahres 2022 an Fahrt, und die Bautätigkeit schrumpfte im hohen einstelligen Bereich. Japan zeigt weiter unter den G7-Staaten den schwächsten gesamtwirtschaftlichen Verlauf.

In China war die wirtschaftliche Entwicklung mit einem BIP-Zuwachs von 3 Prozent ausgesprochen schwach. Der Anstieg lag sogar unter dem durchschnittlichen Wachstum aller Entwicklungs- und Schwellenländer in Summe, welches geschätzt +3,9 Prozent betrug. Überdurchschnittlich und weit vor China war der Zuwachs in Indien.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2023, cpb World Trade Monitor, November 2022

Globaler Maschinenbau

In einem gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld zeigte sich auch die Maschinenindustrie im Jahr 2022 an vielen Standorten widerstandsfähig. Das dritte Quartal brachte vielerorts sogar ein höheres Produktionswachstum als erwartet, da sich die Engpasssituation bei einigen Vorprodukten entspannte. Insbesondere der Mangel an elektronischen Bauteilen ist jedoch für viele Unternehmen weiterhin deutlich spürbar. Das vierte Quartal wiederum war an den großen Maschinenbaustandorten außerhalb der EU-27 von einer Umsatzschwäche geprägt. In der EU spürten die Maschinenbauer zum Jahresende eine verminderte Investitionsgüternachfrage, die Umsätze entwickelten sich aufgrund der angesammelten Auftragsbestände aber weiter solide.

Global betrachtet konnte der Maschinenumsatz im Jahr 2022 preisbereinigt um +2 Prozent gesteigert werden. In Japan sowie der EU-27 fiel der Zuwachs mit real +6 bzw. +3,5 Prozent höher aus als in den USA und China. China zeigte mit einem preisbereinigten Umsatzrückgang von real 1 Prozent die schlechteste Performance unter den TOP-5-Maschinenbauländern. In den USA war die Entwicklung mit Stagnation auf Vorjahresniveau nur geringfügig besser. Der nominale Zuwachs betrug hier zwar stattliche +12 Prozent, er war jedoch allein durch Preisanpassungen von durchschnittlich +12 Prozent entstanden. Das Phänomen des inflationären Auseinanderklaffens von nominalen und realen Steigerungsraten trifft letztlich auf alle Herstellerländer zu, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. So meldete das chinesische Statistikamt für den dort ansässigen Maschinenbau lediglich eine Preissteigerung von +0,9 Prozent 2022/2021.

Quelle: Nationale Statistikämter, VDMA (Originaltext), Prognosespiegel international, März 2023

Deutsche Konjunktur

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2022 nach noch vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um preisbereinigt +1,8 Prozent höher als im Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Dienstleistungen profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Besonders stark zulegen konnten die Sonstigen Dienstleister, zu denen auch die Kreativ- und Unterhaltungsbranche zählt (+6,1 Prozent). Im Baugewerbe, das vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war, führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-2,9 Prozent). Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich kaum zunahm (+0,2 Prozent). Das Verarbeitende Gewerbe litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten. Hinzu kam der massive Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegs in der Ukraine. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich 2022 nach zwei stark von Corona geprägten Jahren vergleichsweise moderat um +1,0 Prozent. Der Staat gab deutlich mehr Geld aus, um die zahlreichen Schutzsuchenden aus der Ukraine und anderen Staaten zu verpflegen und unterzubringen. Dagegen sanken die staatlichen Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, auch wenn weiterhin umfangreich Impfstoffe beschafft und finanziert wurden. Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 preisbereinigt um -1,7 Prozent ab. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Zunehmende Auftragsstornierungen gewerblicher und privater Bauvorhaben im Zuge andauernd hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen verstärkten den negativen Trend der Bauinvestitionen im Jahresverlauf 2022. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde 2022 dagegen preisbereinigt +3,3 Prozent mehr investiert als im Vorjahr.

Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege im Jahr 2022 zu: Deutschland exportierte preisbereinigt +2,9 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe legten gleichzeitig sehr viel stärker um preisbereinigt +6,0 Prozent zu. Der Außenbeitrag dämpfte dadurch insgesamt das BIP-Wachstum.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2022 von durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren +1,3 Prozent oder rund 590 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2022 jedoch nur leicht, die Beschäftigungsverluste der beiden Vorjahre konnten nicht ausgeglichen werden.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland hat nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ihr Vorjahresniveau im Jahr 2022 um real +0,5 Prozent übertroffen. Das Produktionswachstum hätte deutlich höher ausfallen können, wenn nicht hartnäckig gestörte Lieferketten, ein sich intensivierender Fachkräftemangel und Schwierigkeiten bei der Energieversorgung die Produktion so stark und nachhaltig unter Druck gesetzt hätten. Allerdings blieb der von nicht wenigen erwartete Einbruch der Maschinenproduktion aus. Mehr noch: Im letzten Quartal des Jahres gelang eine regelrechte Aufholjagd: Die Produktion legte um +2,1 Prozent zu, und so wurde die bereits im April aufgestellte VDMA-Prognose 2022 von +1 Prozent erreicht. In Folge der deutlich anziehenden Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +10,5 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 237 Mrd. Euro, für den Umsatz stehen 244 Mrd. Euro in den Büchern.

Der Auftragseingang startete mit deutlich zweistelligen realen Plusraten ins Jahr, verlor im Jahresverlauf aber zusehends an Dynamik. Starke Produktionsbehinderungen und die nur allmählich abflauende Nachfrage führten zu Rekordauftragsbeständen, denn Stornierungen blieben abgesehen von dem Ausbuchen von Orders aus Russland und Bereinigungen zum Jahresende eher die Ausnahme. Im Maschinenbaudurchschnitt lag die Auftragsreichweite zeitweise über einem Jahr - ein Rekordwert. Im weiteren Jahresverlauf zeigten sich erste Entspannungsanzeichen bei den Lieferketten, insbesondere bei Metallen und Kunststoffen. Die Versorgung mit Elektronikteilen blieb aber herausfordernd. Im Dezember 2022 waren noch 74 Prozent der Unternehmen durch Störungen in vorgelagerten Lieferketten beeinträchtigt. Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust. Vielmehr verhinderte der Fachkräftemangel so manche Fertigstellung von Maschinen, Maschinenteilen und -komponenten. Viele Unternehmen möchten angesichts des hohen Auftragsbestands einstellen. Die Personalsuche gestaltet sich jedoch schwierig. Nicht nur Fachkräfte sind knapp, sondern Arbeitskräfte insgesamt.

Quelle: Statistisches Bundesamt, VDMA

ii. Konjunkturelle Aussichten 2023

Weltwirtschaft

Für das Gesamtjahr 2023 prognostiziert der Internationalen Währungsfonds (IWF) ein weltwirtschaftliches Wachstum von +2,9 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als im Oktober 2022 erwartet wurden. Globale Krisen belasten die Weltwirtschaft zwar weiter schwer, die totale Neuausrichtung der Corona-Politik Chinas könnte laut IWF aber den Weg zur Erholung ebnen. Ein Abrutschen der Weltwirtschaft in die Rezession dürfte so vermieden werden. Gleichwohl wird auf etliche Risiken, die ein schlechtere Entwicklung zur Folge hätten, hingewiesen: So könnte sich in China die Corona-Situation und die Krise im Immobiliensektor verschlechtern, der Krieg in der Ukraine könnte eskalieren, und in den Schwellen- und Entwicklungsländern könnte es zu einer Schuldenkrise kommen.

Das gesamtwirtschaftliche Wachstum der größten Volkswirtschaften variiert 2023 stark. Lediglich im Vereinigten Königreich wird die Wirtschaftsleistung wohl um 0,6 Prozent schrumpfen. In den anderen Ländern sollte ein Rückgang vermieden werden. In China soll das Wachstum nach der schwachen Entwicklung 2022 im laufenden Jahr 2023 wieder nahe der Planzahl verlaufen: Der IWF prognostiziert +5,2 Prozent Anstieg. In Indien, der mittlerweile fünftgrößten Volkswirtschaft der Welt, könnte es mit +6,1 Prozent Zuwachs erneut etwas dynamischer laufen. Die Zinsanhebungen der Zentralbanken nahezu weltweit zeigen bereits und sollten weiterhin Wirkung zeigen, sodass die Teuerungsrate mit weltweit +6,6 Prozent zwar hoch bleiben, aber niedriger als im Vorjahr ausfallen dürfte.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2023

Globaler Maschinenbau

Die VDMA-Volkswirte erwarten für das Jahr 2023 einen preisbereinigten Anstieg des Welt-Maschinenumsatzes um +1 Prozent, mit überdurchschnittlichen Zuwächsen in Indien (+6 Prozent) sowie China und im Vereinigten Königreich (jeweils +4 Prozent). Dem Maschinenbau in Süd-Korea dürfte ein kleiner Zuwachs von +1 Prozent gelingen. Für Japan wird eine Stagnation auf Vorjahresniveau erwartet. Für die EU-27 wird ein Rückgang um -1 Prozent vorhergesagt. Noch schlechter fällt die Einschätzungen für die USA mit -3 Prozent aus.

Quelle: VDMA Prognosespiegel international März 2023

Deutsche Konjunktur

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) blickt optimistischer auf die deutsche Konjunktur in diesem Jahr als noch vor wenigen Monaten. Das Institut rechnet für 2023 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,5 Prozent, nachdem es Mitte Dezember noch von +0,3 Prozent ausgegangen war. Die konjunkturellen Aussichten haben sich zuletzt etwas aufgehellt, und die deutsche Wirtschaft kämpft sich aus der Energiekrise. Gleichwohl bleibt die Aufwärtsdynamik verhalten. Die zuletzt deutlich rückläufigen Gaspreise stimulieren die Konjunktur zwar etwas. Sie entlasten aber vor allem den Staatshaushalt, der nun mit weniger Subventionen im Rahmen der Energiepreisbremsen einspringen muss. Der Preisanstieg hält sich hartnäckig und betrifft die gesamte Breite des Warenspektrums. Durch die hohen Preise sind die realen Lohnkosten so niedrig wie lange nicht mehr, während die Einnahmen der öffentlichen Haushalte sprudeln. Das IfW Kiel rechnet in diesem Jahr mit einer Inflation von +5,4 Prozent. Wichtig sei ein entschlossenes Gegensteuern der Geldpolitik.

Quelle: Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel)

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Der Maschinenbau in Deutschland steuert 2023 auf ein herausforderndes Jahr zu. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von -2 Prozent. Diese Prognose ist weiterhin mit einer hohen Unsicherheit behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Noch immer tobt in der Ukraine ein Krieg mitten in Europa, der festgefahren scheint. Und mit Blick auf den nächsten Winter stellt sich die Frage, ob die Energieversorgung in den Unternehmen sichergestellt werden kann. Noch haben viele Unternehmen ein solides Auftragspolster, dieses wird im Jahresverlauf aber teilweise schmelzen. Sich weiter entspannende Lieferketten und die Zurückhaltung bei den Bestellungen infolge der zahlreichen Unsicherheiten sind dafür maßgeblich verantwortlich. Sorgen bereitet insbesondere der Fachkräftemangel. Viele Unternehmen möchten Personal einstellen, finden jedoch keine oder nur zu wenige Leute. Insgesamt schauen laut VDMA-Blitzumfrage trotz aller Widrigkeiten knapp die Hälfte der Unternehmen optimistisch auf das bevorstehende Jahr, 38 Prozent der Befragten zeigen aber auch eine gemischte Stimmungslage. Lediglich 14 Prozent der Unternehmen sind pessimistisch gestimmt.

Quelle: VDMA (Originaltext)

b. Geschäftsverlauf

Auf Gesamtunternehmensebene konnten im Geschäftsjahr 2022 Brutto-Umsatzerlöse i.H.v. 20.956 TEUR erzielt werden, die um 11,8% über dem Vorjahr (18.743 TEUR) lagen. Die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen wurden lediglich um 37,146 TEUR (0,2%) ungeplant aufgebaut. Die Gesamtleistung i.H.v. 20.993 TEUR lag mit +1.557 TEUR (+8,0%) deutlich über der Gesamtleistung des Vorjahres. Wären weitere negative Einflüsse wie die weltweite Überhitzung der Lieferketten sowie der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine nicht in dem Maße aufgetreten, hätte das Unternehmen eine noch bessere Performance erzielen können. Im Wesentlichen resultierte die Umsatzsteigerung ggü. Plan aus dem Geschäftsbereich Hebetechnik, bei dem es trotz kundenseitiger Verschiebungen zu Lieferungen von Bestellungen von v.a. Elektro- Komponenten aus 2021 gekommen ist. Dadurch konnten Projekte umsatzwirksam abgeschlossen werden.

Der Auftragseingang wurde im Berichtsjahr sehr deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert (+4.255 TEUR / +20%). Die Steigerung entfiel sowohl auf den Geschäftsbereich Hebetechnik (14.436 TEUR; +19% ggü. Vorjahr) als auch auf den Geschäftsbereich Kompressoren (10.970 TEUR; 21,5% ggü. Vorjahr). Dies zeigt, dass die Nachfrage nach beiden Produkten weiterhin sehr hoch ist.

Kennzahlen der Geschäftsentwicklung im Überblick (ohne sonstige Umsatzerlöse):

Umsatz
in TEUR
2022 2021
Hebetechnik 11.277 9.664
Kompressoren 9.783 9.080
Gesamt 21.060 18.744
Auftragseingang
in TEUR
2022 2021
Hebetechnik 14.436 12.121
Kompressoren 10.970 9.030
Gesamt 25.406 21.151

Die Beschaffungssituation war im gesamten Jahresverlauf deutlich angespannt und unvorhersehbar. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine führte sowohl bei der Preisentwicklung von z.B. Stahl- oder Aluminiumbauteilen zu massiven Beeinträchtigungen. Fehlende Transportkapazitäten haben den Einkauf sowie die betrieblichen Abläufe zusätzlich belastet.

Um dieser Unsicherheit zu begegnen, kam im Berichtszeitraum bzw. bis 30.06.2022 das Instrument der Kurzarbeit zum Einsatz, welches mit dem Betriebsrat vereinbart werden konnte. Zusätzlich erfolgte ein konsequenter Abbau von Arbeitszeitguthaben, um die Kapazität an die tatsächliche Auslastung anzupassen. Betriebsbedingte Kündigungen konnten dadurch vermieden werden. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurde der begonnene Sparkurs fortgeführt.

Zum 31.12.2022 beschäftigten wir 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 17 Teilzeitbeschäftigte und 10 Auszubildende. Die Anzahl der vollzeitäquivalenten Stellen ohne Auszubildende liegt bei 109.

c. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

i. Ertragslage

Im Berichtsjahr 2022 konnten die geplanten Umsatzerlöse erreicht und sogar leicht übertroffen werden. Die schwierige Liefersituation bei Stahl, Aluminium und Elektrobauteilen hat eine noch deutlichere Steigerung der Umsatzerlöse, die aufgrund der Auftragssituation realisierbar gewesen wären, verhindert. Mit einem erzielten Umsatz i.H.v. 20.956 TEUR lag dieser um 2.213 TEUR (11,8%) höher als im Vorjahr 2021. Durch den sehr niedrigen Bestandsaufbau bei den fertigen und unfertigen Erzeugnissen i.H.v. 37,145 TEUR lag die Steigerung bei der Gesamtleistung ggü. Vorjahr bei 1.557 TEUR (8,0%).

Der Materialaufwand lag bei einer Quote von 47,0% (Vorjahr 42,7%) und damit deutlich höher. Daher lag der erwirtschaftete Rohertrag - trotz der Steigerung bei Umsatz und Gesamtleistung - bei 11.117 TEUR und 29 TEUR (0,3%) unter dem Wert des Vorjahres.

Die Personalkosten lagen bei 8.911 TEUR und damit um 98 TEUR (1,1%) unter dem Vorjahr. Kurzarbeit kam im Berichtszeitraum zur Anwendung, allerdings in reduziertem Umfang. Der im Jahr 2019 vereinbarte Ergänzungstarifvertrag wurde bis zum 30.06.2022 verlängert

Die Ertragslage 2022 sehen wir aufgrund der Situation durch den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine und die zusätzlichen negativen Effekte der Lieferengpässe mit einem Jahresergebnis i.H.v. -702 TEUR (Vorjahr -253 TEUR) als nicht befriedigend - bedingt durch die kurzfristig aufgetretenen äußeren Einflüsse war jedoch kein besseres Ergebnis erzielbar.

ii. Finanzlage

Das Jahr 2022 wurde mit einem positiven Cashflow i.H.v. 753 TEUR (Vorjahr -343 TEUR) abgeschlossen, dieser resultiert im Wesentlichen aus dem Jahresergebnis zuzüglich der Abschreibungen korrigiert um die Veränderung der Rückstellungen und des Working Capitals.

Entsprechend DRS21 setzt sich der Finanzmittelfonds aus den bilanzierten flüssigen Mitteln i.H.v. 482 TEUR sowie den in Anspruch genommenen Kontokorrentlinien i.H.v. 287 TEUR zusammen.

iii. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 8.772 TEUR. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bilanzsumme damit um 140,0 TEUR reduziert.

Das Vorratsvermögen hat sich bei den Rohmaterialien gegenüber dem Vorjahr um 36 TEUR (0,1%) nur unwesentlich erhöht. Gleiches gilt für die unfertigen Erzeugnisse. Die Vorratsquote beläuft sich auf 41,7% und hat sich gegenüber dem prozentualen Niveau des Vorjahres (44,6%) reduziert.

d. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Unternehmenswert der J.A. Becker & Söhne GmbH & Co. KG wird außer von finanziellen auch von nichtfinanziellen Einflussfaktoren bestimmt. Sie betreffen die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden und Mitarbeitern sowie die Technologieposition und Umweltbelange. Die in unserer Planung formulierten finanziellen Ziele lassen sich nur erreichen, wenn wir als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter an uns binden können, Produkte und Lösungen entwickeln, die auch künftig in besonderem Maße Kunden- und Umweltanforderungen gerecht werden, den Kundennutzen durch das Produkt- und Serviceangebot nachhaltig steigern und Produktionsprozesse so gestalten, dass Ressourcen geschont und Emissionen so weit wie möglich reduziert werden.

e. Gesamtaussage

Die J.A. Becker & Söhne GmbH & Co. KG hat Ihre Marktposition im Berichtsjahr, trotz Unwägbarkeiten und unplanbaren Ereignissen wie z.B. dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine, behaupten und ausbauen können. Der Auftragseingang zeigt deutlich das Potenzial, welches bei den Produkten beider Geschäftsbereiche in hohem Maße vorhanden ist. Die aufgestellte Planung zum Umsatz und der Gesamtleistung wurde erreicht.

III. Prognosebericht

Der Auftragsbestand liegt in beiden Geschäftsbereichen weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, Tendenz weiter steigend. Aufgrund der aktuellen Marktlage gehen wir in beiden Geschäftsbereichen von einer weiterhin positiven Entwicklung der Auftragseingänge aus. Eine Investitionszurückhaltung bei Kunden ist weiterhin nicht in Sicht.

Durch Fokus auf den stetigen Auf- und Ausbau des Vertriebs- und Servicenetzwerks gehen wir davon aus das Umsatzniveau sukzessive und nachhaltig steigern zu können. Die intensive Betreuung der strategischen Kunden in beiden Geschäftsbereichen ist ein weiterer Baustein, der dies sicherstellen soll.

Die eingetretenen, unvorhersehbaren Situationen durch externe Einflüsse werden nun beherrschbar. Wir gehen im Geschäftsjahr 2023 von einer weiteren Steigerung der Gesamtleistung aus. Die Umsatzerlöse belaufen sich auf 22.322 TEUR, der Planwert i.H.v. 23.500 TEUR wurde nicht erfüllt. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt von einem Gewinn aus.

Die Abschreibungen werden sich ggü. dem Vorjahr nicht bzw. nur in geringem Umfang verändern.

Die Liquidität befindet sich, ausgehend von einem weiteren planmäßigen Verlauf unter Einhaltung der Kreditlinien, auf einem stabilen Niveau. Die ausgereichten Kreditlinien laufen bis auf weiteres und sind ausreichend für den weiteren Geschäftsbetrieb. Die Liquiditätsplanung wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert und auf ggf. erkennbare veränderte Gegebenheiten angepasst.

IV. Chancen- und Risikobericht

Der Vorteil von J.A. Becker & Söhne GmbH & Co. KG ist, dass neben einem Standard-Portfolio, welches eine Vielzahl von Anfragen bereits abdeckt, auch die komplexesten Anfragen durch eigene Entwicklungs- und Konstruktionsteams abgedeckt werden können.

Hauptaufgabe im Geschäftsbereich Kompressoren bleibt es weiterhin - trotz Jahr für Jahr steigender Zahlen bei Erdgas und Biogas - die anderen Standbeine weiter auszubauen und durch u.a. die wassergekühlte Baureihe 80 neue Nischen zu besetzen. Auch das Thema Wasserstoff wird eine immer größere Rolle spielen, hier gilt es die relevanten Nischen zu besetzen.

Im Geschäftsbereich Hebetechnik liegt der Fokus weiterhin auf Sonderlösungen bzw. Lösungen für spezielle Anforderungen und Einbausituationen. Da wir als Anbieter für das komplette Segment der Unterflur-Hebebühnen auftreten, sehen wir uns unabhängig von Markttrends oder -tendenzen.

Die Spezialisierung auf den öffentlichen Personennahverkehr im Segment der Nutzfahrzeug-Hebebühnen wird auch weiterhin ein Umsatztreiber sein, da die Infrastruktur auf die sich schnell verändernden Fahrzeugflotten angepasst werden muss.

Im Bereich der Schienenfahrzeuge verfügen wir in Deutschland und Europa über ein gutes Netzwerk und einer wachsenden Anzahl von Referenzen im öffentlichen Personennahverkehr, der Austausch zwischen den Verkehrsbetrieben und ausschreibenden Stellen wirkt sich ebenfalls positiv auf die Nachfrage aus.

Die jeweilige Positionierung der beiden Geschäftsbereiche in unterschiedlichen Märkten sowie die breite internationale Streuung versetzt uns in die Lage Risiken zumindest teilweise kompensieren zu können. Trotz des aktuell leichten konjunkturellen Abschwungs sehen wir nur geringe Risikofaktoren für unsere weitere Geschäftsentwicklung.

Die teils massiven Probleme der Vorjahre, wie z.B. die allgemeine Güter- und Transportmittelknappheit, werden beherrschbar und treten nur noch stellenweise auf. Ebenso wurde auf die massiven Preisanpassungen u.a. durch Verhandeln von Preisgleitklauseln oder Preisanpassungen in kurzen Abständen reagiert. Die führte zumindest zu einer leichten Entspannung der Ergebnissituation.

Um die Materialverfügbarkeit bei einzelnen noch lieferzeitkritischen Warengruppen sicherzustellen, wurden im Jahresverlauf Dispositionsparameter angepasst und damit die Vorräte bewusst erhöht. Die allgemeine Zielsetzung geht nun aber in Richtung Bestandsabbau.

Dem regionalen Fachkräftemangel wirken wir durch eigene Ausbildung entgegen - es werden im Durchschnitt 10 Auszubildende im Unternehmen beschäftigt (sowohl gewerbliche als auch kaufmännische Auszubildende). Eine Ausbildungsquote von

> 10% wird angestrebt.

Weitere mittel- oder langfristigen Auswirkungen können nicht verlässlich vorhergesagt werden. Wir beobachten die Entwicklungen und passen die Planung gegebenenfalls an.

 

Erlenbach, den 2. April 2024

*Geschäftsführer der R. und A. Becker GmbH, Erlenbach

gez. Alexander Kraus, Geschäftsführer*

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 1.695.681,25 1.904.948,54
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 629.564,00 715.493,00
davon Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 530.346,00 584.783,00
davon Geschäfts- oder Firmenwert 96.000,00 120.000,00
II. Sachanlagen 1.057.902,45 1.181.722,78
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 564.065,20 630.872,53
2. technische Anlagen und Maschinen 455.075,07 504.877,07
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.081,51 44.292,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.680,67 1.680,67
III. Finanzanlagen 8.214,80 7.732,76
davon Beteiligungen 163,54 160,00
B. Umlaufvermögen 7.061.395,90 6.924.437,81
I. Vorräte 3.658.393,39 3.975.157,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.920.611,69 2.588.000,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 482.390,82 361.280,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 55.496,50 82.711,10
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 397,54
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.812.573,65 8.912.494,99

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.081.756,13 2.018.791,81
B. Rückstellungen 2.157.963,44 1.792.545,25
C. Verbindlichkeiten 5.361.275,85 4.779.414,15
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 668.903,16 852.725,95
D. Passive latente Steuern 211.578,23 321.743,78
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.812.573,65 8.912.494,99

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 11.203.879,99 11.250.291,44
2. Personalaufwand 8.911.432,80 9.009.002,35
a) Löhne und Gehälter 7.420.746,47 7.409.027,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.490.686,33 1.599.974,85
3. Abschreibungen 222.895,72 233.028,78
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 222.895,72 233.028,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.631.849,15 2.033.947,42
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4,80 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 259,45 18.332,64
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 223.458,30 205.546,33
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -110.165,55 -5.547,95
9. Ergebnis nach Steuern -675.326,18 -207.352,85
10. sonstige Steuern 15.199,04 15.391,01
11. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 11.645,36 30.235,41
Jahresfehlbetrag 702.170,58 252.979,27

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: J.A. Becker & Söhne GmbH & Co. KG
Firmensitz laut Registergericht: Erlenbach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRA 101076

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der J.A. Becker & Söhne GmbH & Co. KG, Erlenbach, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches n.F. aufgestellt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Personengesellschaft.

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Soweit Bestandsrisiken durch überdurchschnittliche Lagerdauer oder geminderte Verwendbarkeit vorlagen, sind Abwertungen in ausreichendem Umfang vorgenommen worden.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 1.298.823,82.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden gemäß § 253 Abs. 3 HGB 10 Jahre festgelegt.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 23) mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr enthalten.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Bonusgutschriften, Erstattungen aus Stromvorauszahlungen und Erstattungen von der Bundesagentur erfasst.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,78 %
Fluktuation 0,56 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 1,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G

Auf Grund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen in Folge der Umstellung auf BilMoG war eine Zuführung zu den Rückstellungen erforderlich. Es wird jedoch vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB Gebrauch gemacht und der Zuführungsbetrag wird über 15 Jahre verteilt. Die noch nicht zugeführten Pensionsrückstellungen betragen zum 31.12.2022 EUR 23.878,28.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 48.745,00 (Vorjahr EUR 79.449,00).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 1.469. Diese betreffen in Höhe von TEUR 669 die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und in Höhe von TEUR 800 die sonstigen Verbindlichkeiten.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

- Grundschulden

- Ausfallbürgschaften

- Sicherungsübereignungen beweglicher Wirtschaftsgüter

- Globalzession der Inlands- und Auslandsforderungen auf Warenlieferungen aller Schuldner

- Abtretung der Ansprüche auf Auszahlung einer Entschädigungsleistung aus dem Warenkreditversicherungs-Vertrag

Die in den Lieferverbindlichkeiten enthaltenen Warenlieferungen unterliegen den üblichen Eigentumsvorbehalten.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 4.583 (Vorjahr: TEUR 4.112).

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 669 (Vorjahr: TEUR 853) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2022 sind insgesamt TEUR 704 (Vorjahr: TEUR 699) gegenüber Gesellschaftern enthalten.

Latente Steuern

Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt EUR 211.578,23.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: EUR -110.165,55.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 472 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Mieten und Pachten: 117 TEUR

Leasing: 355 TEUR

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich im Einzelnen um:

Sonstige Erträge aus Versicherungsentschädigungen: 29 TEUR
Sonstige Erträge aus Erstattung Kurzarbeit: 8 TEUR

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich im Einzelnen um:

Aufwendungen Übergangsvorschrift BilMoG: 12 TEUR

Personalaufwand

In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 78) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 30) Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 57,00
Angestellte 61,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 120,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die persönlich haftende Gesellschafterin R. und A. Becker GmbH. geführt, vertreten durch deren Geschäftsführer:

- Herr Marco Lancuba (CEO) bis 04.02.2022

- Herr Matthias Frohberg (COO/CSO) bis 20.09.2022

- Herr Alexander Kraus (CEO) ab 17.01.2022

Vergütung der Geschäftsführer

Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Gesellschafter

Folgende Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin:

Name R. und A. Becker GmbH.
Sitz Erlenbach
Rechtsform GmbH
Gezeichnetes Kapital: 25.564,59 EUR

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Erlenbach, den 2. April 2024

Geschäftsführer der R. und A. Becker GmbH, Erlenbach

gez. Herr Alexander Kraus, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
davon Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 816.140,76 0,00 0,00 816.140,76
davon Geschäfts- oder Firmenwert 240.000,00 0,00 0,00 240.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.626.416,12 0,00 61.101,31 1.565.314,81
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.292.156,45 0,00 0,00 3.292.156,45
technische Anlagen und Maschinen 2.971.885,91 2.269,78 34.223,33 2.939.932,36
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 519.993,48 10.927,61 46.044,68 484.876,41
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.680,67 0,00 0,00 1.680,67
Summe Sachanlagen 6.785.716,51 13.197,39 80.268,01 6.718.645,89
Finanzanlagen
davon Beteiligungen 300,00 3,54 0,00 303,54
Summe Finanzanlagen 8.172,76 482,04 0,00 8.654,80
Summe Anlagevermögen 8.420.305,39 13.679,43 141.369,32 8.292.615,50
kumulierte Abschreibungen 01.01.2022
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
davon Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 231.357,76 54.437,00 0,00 285.794,76
davon Geschäfts- oder Firmenwert 120.000,00 24.000,00 0,00 144.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 910.923,12 85.916,00 61.088,31 935.750,81
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.661.283,92 66.807,33 0,00 2.728.091,25
technische Anlagen und Maschinen 2.467.008,84 52.061,78 34.213,33 2.484.857,29
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 475.700,97 18.110,61 46.016,68 447.794,90
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.603.993,73 136.979,72 80.230,01 5.660.743,44
Finanzanlagen
davon Beteiligungen 140,00 0,00 0,00 140,00
Summe Finanzanlagen 440,00 0,00 0,00 440,00
Summe Anlagevermögen 6.515.356,85 222.895,72 141.318,32 6.596.934,25
Buchwert 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
davon Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 530.346,00 584.783,00
davon Geschäfts- oder Firmenwert 96.000,00 120.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 629.564,00 715.493,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 564.065,20 630.872,53
technische Anlagen und Maschinen 455.075,07 504.877,07
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.081,51 44.292,51
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.680,67 1.680,67
Summe Sachanlagen 1.057.902,45 1.181.722,78
Finanzanlagen
davon Beteiligungen 163,54 160,00
Summe Finanzanlagen 8.214,80 7.732,76
Summe Anlagevermögen 1.695.681,25 1.904.948,54

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.04.2024 festgestellt.

Bescheinigungstext

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die J.A. Becker & Söhne GmbH & Co. KG, Erlenbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der J.A. Becker & Söhne GmbH & Co. KG, Erlenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der J.A. Becker & Söhne GmbH & Co. KG, Erlenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neckarsulm, den 2. April 2024

REANDA AMC GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Prof. Dr. Robert Lehleiter, Wirtschaftsprüfer

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die REANDA AMC GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

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  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
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Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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