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Töpfer Kulmbach GmbH GmbH

Kulmbach ·HRB 147 Bayreuth ·toepfer.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Am Kreuzstein 5
95326 Kulmbach
Handelsregister
HRB 147, Bayreuth
Eintragungsdatum
9. Juli 1952
Branche
Verlegen von Büchern
Verlegen von Zeitungen
Drucken von Zeitungen
Unternehmenszweck
ist der Betrieb einer Druckerei sowie die Vornahme aller art- und branchenverwandten Geschäfte des Verlagswesens und der Druckindustrie.

Finanzen

Umsatz 2018
50,01 Mio. €
Mitarbeiter 2018
292
Bilanzsumme 2018
29,64 Mio. €
Jahresergebnis 2018
−853.232 €
12 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2018
Aktivseite 29,64 Mio
  • Anlagevermögen 51,5 % 15,27 Mio
  • Umlaufvermögen 47,5 % 14,09 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,0 % 285,9 k
Passivseite 29,64 Mio
  • Verbindlichkeiten 52,8 % 15,65 Mio
  • Eigenkapital 23,6 % 7,00 Mio
  • Rückstellungen 10,6 % 3,15 Mio
  • EINLAGEN STILLER GESELLSCHAFTER 10,1 % 3,00 Mio
  • SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN 2,8 % 840,7 k
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Bilanzdaten für 12 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2018
Erträge 54,68 Mio
  • Umsatzerlöse 91,5 % 50,01 Mio
  • Gewinnvortrag 4,4 % 2,41 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 2,8 % 1,55 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 1,0 % 559,1 k
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,1 % 76,5 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 55,6 k
  • Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,0 % −17,9 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 1,1 k
Aufwendungen 51,54 Mio
  • Materialaufwand 56,6 % −29,17 Mio
  • Personalaufwand 26,8 % −13,84 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 11,9 % −6,12 Mio
  • Abschreibungen 2,7 % −1,37 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,9 % −1,00 Mio
  • Sonstige Steuern 0,1 % −49,1 k
  • Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,0 % 0
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % 0
  • Ergebnis nach Steuern −804,2 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −853,2 k
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GuV-Daten für 12 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Axel Schucht seit 2019 Geschäftsführer
  • Peter Schneider seit 2019 Geschäftsführer
  • Andreas Küfner seit 2011 Prokura
  • Martin Jakl seit 2020 Prokura
  • Michael Röhle seit 2011 Prokura
13 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Töpfer Holding GmbH & Co. KG DEU AG Bayreuth HRA 2888 94,0 % 197k €
  • PrintPack 2 GmbH DEU AG Osnabrück HRB 204812 6,0 % 13k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2021
  2. 27.08.
    Zweckänderung
    ist der Betrieb einer Druckerei sowie die Vornahme aller art- und branchenverwandten Geschäfte des Verlagswesens und der Druckindustrie.
  3. 25.08.
    Austritt einer Position
    D*** M***** · Gesamtprokura
  4. 2020
  5. 05.11.
    Eintritt eines Mitglieds
    Martin Jakl · Einzelprokura
  6. 29.07.
    Austritt einer Position
    M*** T***** · Geschäftsführer
  7. 2019
  8. 25.11.
    Eintritt eines Mitglieds
    Axel Schucht · Geschäftsführer
  9. 25.11.
    Eintritt eines Mitglieds
    Peter Schneider · Geschäftsführer
  10. 25.11.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    M*** T***** · Geschäftsführer
  11. 25.11.
    Austritt einer Position
    R***** T***** · Geschäftsführer
34 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2018 Jahresabschluss
  • 2017 Jahresabschluss
  • 2016 Jahresabschluss
  • 2015 Jahresabschluss
  • 2014 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2017

Veröffentlicht am 4. Februar 2019 · Quelle: Bundesanzeiger

Töpfer Kulmbach GmbH

Kulmbach

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Als einer der führenden Hersteller von Etiketten für die Getränkeindustrie, insbesondere im Bereich der Bieretiketten, ist das Geschäft der Töpfer Kulmbach GmbH besonders geprägt durch die wirtschaftliche Entwicklung in der Getränkeindustrie bzw. in der Braubranche. Standort der Gesellschaft ist Kulmbach.

Als einer der wenigen "Systemanbieter" können wir unseren Kunden sowohl ein umfangreiches Portfolio im Getränke-, als auch im Verpackungsbereich für die Lebensmittelindustrie anbieten. Durch unser gut ausgebautes Vertriebsnetz gewährleisten wir eine weltweite Distribution in den Kernmärkten.

2. Produktion, Forschung & Entwicklung im Geschäftsjahr

Neben den klassischen Nassleim- und Rundumetiketten aus Folie und Papier, produziert die Töpfer Kulmbach GmbH ebenso Shrinksleeves, flexible Verpackungen und eine Vielzahl an Veredelungen. Insbesondere für Großauflagen ist das Unternehmen mit dem Tiefdruckverfahren sehr leistungsfähig aufgestellt. Moderne Offset-Druckmaschinen ergänzen das Fertigungsspektrum im Getränkesektor für kleinere und kurzfristige Aufträge. Ein Großteil der Folienetiketten wird im Flexodruck hergestellt. Der umfangreiche Maschinenpark zur Weiterverarbeitung von Etiketten umfasst Schneid- und Stanzanlagen sowie Rollenschneider und ermöglicht einen Output von bis zu 150 Mio. Etiketten/Tag. Den wachsenden Bedarf an individualisierten Etiketten für Marktaktionen lösen wir durch digital gesteuerte Inkjet Druckköpfe an den Schneidanlagen.

Mit der Installation einer vollautomatischen Schneid-Stanzanlagenkombination konnte der Fertigungsprozess in der Etiketten-Stückfertigung weiter verbessert werden. Die Philosophie einer schlanken Linienfertigung konnte mit dieser Investition erfolgreich umgesetzt werden und soll auch in 2018 mit einer weiteren Anlage fortgeführt werden.

Parallel zur Maschinentechnik wurde in der gesamten Produktion das Fimo-Projekt "OPEX" gestartet. Die Themen Lean-Fertigung, KVP, 5S, TPM und fließende Produktion werden somit strukturiert weiter in der Praxis umgesetzt.

Mit dem Beginn der Etikettenfertigung für einen Großkunden im nordamerikanischen Markt, wurde ein neuer Prägewalzensatz angeschafft. Hier erwarten wir ein weiteres Wachstum.

In Zusammenarbeit mit dem Weltmarktführer für Etikettiertechnik "Krones" wurde eine neue Getränkeverpackung für Milchprodukte und Fruchtgetränke entwickelt und erste Prototypen auf der Fachmesse Drinktec dem Markt vorgestellt.

Im Rahmen der Strategieentwicklung wurden unterschiedlichste alternative Drucktechnologien und Farbsysteme untersucht. Hier wurde insbesondere der Digitaldruck intensiv beleuchtet und das weitere Vorgehen zur Strategieumsetzung definiert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2017 gekennzeichnet durch ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2017 um 2,2 % höher als im Vorjahr und betrug rund 3,26 Billionen Euro.

Positive Wachstumsimpulse kamen 2017 primär aus dem Inland. Die privaten Konsumausgaben waren preisbedingt um 2,0 % höher als ein Jahr zuvor.

Die deutschen Ausfuhren konnten im Jahresdurchschnitt 2017 weiter zulegen. Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 4,7 % höher als im Vorjahr. Die Importe legten im gleichen Zeitraum stärker zu (+ 5,2 %).

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2017 von knapp 44,3 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das ist der höchste Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. Nach ersten Berechnungen waren im Jahre 2017 rund 638.000 Personen oder 1,5 % mehr erwerbstätig als ein Jahr zuvor.

Der Staat erzielte im Jahr 2017 einen Überschuss von 38,4 Milliarden Euro und beendete das Jahr 2017 nach vorläufigen Berechnungen zum vierten Mal in Folge mit einem Plus. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich für den Staat im Jahr 2017 eine Überschussquote von 1,2 %. *

* Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

2. Entwicklung der Branche:

2.1 Druckindustrie im Allgemeinen

Während der Realumsatz (= preisbereinigter Umsatz) in den Jahren 2015 und 2016 sank, ist 2017 ein leichter Zuwachs von 0,1 Prozent festzustellen. Auch der Nominalumsatz 2017 (= verbuchte Einnahmen der Unternehmen) hat sich im Vergleich zu den beiden Vorjahren erholt und sank leicht um lediglich 0,2 Prozent.

Im Jahr 2017 lag der Anteil des Umsatzes (Nominal) der im Ausland erwirtschaftet wurde bei 15,4 Prozent. Damit ist die Exportquote im Vergleich zum Vorjahr um einen halben Prozentpunkt gestiegen.

Der seit 2014 anhaltende Rückgang der Produktionsmenge der Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten in der Branche hat sich deutlich verlangsamt: Die Mengenreduzierung bei Druckprodukten belief sich im Jahr 2017 auf 0,4 Prozent und ist damit erfreulicher als in den Vorjahren. Auch die Preise für Druckprodukte konnten im Mittelwert im Jahr 2017 nahezu gehalten werden. Der Preisindex sank nur leicht um 0,3 Prozent.

Die Arbeitsproduktivität ist im vergangenen Jahr unverändert geblieben. Dies ist dadurch zu erklären, dass sowohl die geleisteten Arbeitsstunden als auch die Produktionsmenge laut Statistik im Jahr 2017 jeweils um 0,3 Prozent gesunken sind.

Die Beschäftigungsentwicklung in der Druckindustrie zeigt ein differenziertes Bild: Die vom Statistischen Bundesamt erfasste Anzahl der Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten blieb im Jahresmittel unverändert bei 702. Die Zahl der Beschäftigten stieg erstmals seit 2012 wieder an. Damit verzeichnet die Branche nach der amtlichen Statistik erstmals seit vielen Jahren einen positiven Trend, nämlich 0,9 Prozent mehr Beschäftigte als in 2016.

Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt allerdings noch einen - wenn auch verlangsamten - Arbeitsplatzrückgang. In dieser Statistik, die alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Druckindustrie erfasst und damit auch die kleineren Betriebe berücksichtigt, waren zum Stichtag 30.06.2017 133.567 Beschäftigte erfasst. Das sind 1.921 bzw. 1,4 Prozent weniger als im Juni 2016. *

* Quelle: Branchendaten Druckindustrie

2.2 Etikettenhersteller und Verpackungsindustrie im Speziellen

Die Papier, Karton, Pappe und Folien verarbeitende Industrie in Deutschland hat 2017 im vierten Jahr in Folge ein weiteres Umsatzwachstum erzielen können. Wie der Wirtschaftsverband Papierverarbeitung (WPV) e.V. mitteilt, ist der Umsatz mit Papier- und Pappewaren 2017 gegenüber 2016 um 2,3 Prozent auf 18,16 Milliarden Euro gestiegen. Das Umsatzwachstum der Papier- und Folienverarbeitung lag damit geringfügig über dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland 2017 von 2,2 Prozent.

Dabei lag der Inlandsumsatz mit 13,29 Milliarden Euro ebenfalls um 2,3 Prozent über dem Vorjahr, während die Auslandsumsätze 2017 um 2,2 Prozent auf 4,87 Milliarden Euro gestiegen sind. Die Branchen-Exportquote betrug damit unverändert 26,8 Prozent, wobei rund 70 Prozent der Branchen-Exporte in die Länder der Eurozone gehen. Während diese im vergangenen Jahr um 5,6 Prozent gestiegen sind, sind die Umsätze mit dem sonstigen Ausland um - 4,7 Prozent zurückgegangen.

Der Umsatz mit Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Folien ist 2017 gegenüber 2016 deutlicher als die Papierverarbeitung insgesamt um 3,0 Prozent auf 10,73 Milliarden Euro gestiegen, wobei die Inlandsumsätze mit ca. 8,27 Milliarden Euro sogar um 3,3 Prozent über dem Vorjahr lagen, also deutlich über dem deutschen BIP-Wachstum. Die Auslandsumsätze mit PPK-Verpackungen sind hingegen nur um 2,0 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro gestiegen. Dies entspricht einer gegenüber 2016 leicht gesunkenen Exportquote von 22,9 Prozent. In den Unternehmen der deutschen Papier- und Folienverarbeitung waren im vergangenen Jahr jahresdurchschnittlich 81.832 Mitarbeiter beschäftigt, was einer deutlichen Zunahme von 1,7 Prozent gegenüber 2016 entspricht.

* Quelle Neue Verpackung

3. Geschäftsverlauf der Töpfer Kulmbach GmbH

Das Jahresergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden, obwohl der Umsatz in 2017 gegenüber dem Vorjahr leicht zurückging.

Der Verlust eines großen nationalen Kunden und ein deutlicher Rückgang im Bereich Lohndruck in 2017 führten zu einem Umsatzrückgang auf rd. 54,5 Mio. EUR (Vj. 56,8 Mio. EUR).

Aufgrund der im Vorjahr durchgeführten umfangreichen Umstrukturierung sowie einer gesteigerten Rohertragsmarge, konnte der Umsatzrückgang in ein verbessertes Ergebnis überführt werden. Das Gesamtergebnis beträgt im Geschäftsjahr 2017 +18 TEUR (Vj. -3.294 TEUR). Als Ergebnis der Marktentwicklungen und als Konsequenz aus der grundlegenden Neuausrichtung erwartet Töpfer Kulmbach GmbH für 2018 ein positives Jahresergebnis (vgl. hierzu die Ausführungen unter Tz. III.).

3.1. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz in 2017 lag mit 54,5 Mio. EUR um rd. 2,3 Mio. EUR unter Vorjahr.

Der Umsatzrückgang ist insbesondere auf den Verlust eines großen deutschen Kunden (-1,0 MEUR) und dem Rückgang bei einem weiteren Großkunden aus Deutschland (-0,8 MEUR) sowie den Rückgang des Lohndruckgeschäftes in Italien (-1,1 MEUR) zurückzuführen.

Dem gegenüber steht ein Wachstum des Geschäfts mit anderen Kunden, vor allem eines Großkunden in Mexico (+1,4 MEUR). Der Inlandsumsatz ist auf 30,8 Mio. EUR zurückgegangen (Vj. 33,4 Mio. EUR). Der Anteil des Inlandumsatzes ist mit 56,6 % höher als der Anteil des Exportumsatzes mit 43,4 %.

Der Auftragsbestand Ende 2017 liegt mit 20,7 MEUR leicht unter Vorjahr (22,5 MEUR), da die Auftragsvergabe von diversen Rahmenkontrakten sich ins neue Geschäftsjahr verschoben hat.

3.2. Beschaffung

Die Etikettendruckindustrie sieht sich auf der Beschaffungsseite insbesondere in der Warengruppe Bedruckstoff weiterhin einem oligopolistischen Markt gegenüber. Die Beschaffungsmärkte sind global ausgerichtet und durch Rohstoff- und Kapazitätsverknappung sowie anhaltende Margenverluste bestimmt. Verstärkt kommt der Bereich Logistik immer mehr in die gesamtheitliche Betrachtungsweise im Rahmen der Supply Chain.

Geplante Unternehmenszusammenschlüsse, Insolvenzen und Unternehmensverkäufe im Bereich der Papierproduktion belasten zusätzlich den Beschaffungsmarkt. Verstärkte Ausrichtungen einzelner Produzenten auf margenträchtigere Bereiche der Verpackungsindustrie führen zu geplanten Kapazitätsverknappungen.

Die Töpfer Kulmbach GmbH verwendet als Rohstoff vornehmlich nassfeste und laugenfeste Papiere. Darüber hinaus kommen Farben und Lacke sowie OPP-, OPA- und PET-Folien zum Einsatz. Im Geschäftsjahr 2017 wurde der Einsatz von ungestrichenen und einseitig gestrichenen Verpackungspapieren für Anwendungen im Teebereich weiter ausgebaut.

Durch eine "Mehr-Lieferantenstrategie" mit langfristigen Partnern und Kontrakten gewährleistete die Töpfer Kulmbach GmbH jederzeit die Materialverfügbarkeit für eine kontinuierliche Produktion. Kostenreduzierungen im Bereich Bedruckstoff von 3,17 % konnten durch eine gezielte Einkaufspolitik und Substitutionen erzielt werden.

Negativ wirkten sich steigende Rohölpreise, eine Verteuerung der Vorprodukte sowie phasenweise Verknappung von Produktionskapazitäten auf die Lösemittelkosten aus. Diese stiegen um 15 %.

Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens wurde in Quartal 4/2017 ein Einkaufsprojekt mit der Kerkhoff Consulting GmbH über 2 Phasen gestartet, welches bis Mitte 2018 geplant ist. Ziel ist die Kostenoptimierung in den Hauptwarengruppen sowie die Prozessverbesserung im Einkauf. Die Organisation soll stärker strategisch ausgerichtet werden. Innerhalb des Projektes wurde bereits der Stromeinkauf auf ein Tranchenmodell umgestellt. Erste Effekte im fünfstelligen Bereich aus Projektphase 1 sind bereits wirksam.

Zur Weiterentwicklung des Flexo-Geschäfts wurde eine erfolgreiche Kooperation mit einem hierfür geeigneten Unternehmen aufgebaut.

Der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe lag im Geschäftsjahr bei rd. 29,4 Mio. EUR (Vj. 31,6 Mio. EUR). Es ist gelungen die Rohertragsquote gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozentpunkte zu steigern. Auch für die folgenden Jahre nimmt sich Töpfer Kulmbach vor an der weiteren Verbesserung der Rohertragsquote zu arbeiten. Um dies zu realisieren laufen mehrere Projekte - z.B. das Einkaufsprojekt mit Kerkhoff Consulting und FIMO Projekte zur Kostenoptimierung.

3.3. Personalbereich

Der Tarifabschluss der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie Bayern aus dem Jahr 2016 wirkte sich zum 01.01.2017 mit einer vereinbarten Erhöhung von 2,1 % aus und sieht zum 01.04.2018 eine weitere Erhöhung um 2,1 % vor. Neue Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen stehen in 2018 an.

Der Personalaufwand 2017 lag mit 13,8 Mio. EUR um 1,3 Mio. EUR unter Vorjahr und im Plan. Die Personalaufwandsquote sank zum Vorjahr um 1,4 % Punkte auf 25,2 %.

Durch weitere Prozessverbesserungen soll die Effizienz nachhaltig gesteigert und die Personalaufwandsquote weiter gesenkt werden.

3.4. Beteiligungen

Die Töpfer Kulmbach GmbH ist Muttergesellschaft (100%) der TLS -Etiketten- und Maschinenvertriebs GmbH, Kulmbach. Deren Jahresfehlbetrag in Höhe von 1,5 TEUR wurde in voller Höhe von der Töpfer Kulmbach GmbH übernommen.

4. Lage des Unternehmens

Der Ende 2015 eingeleitete umfassende Neuausrichtungsprozess mit dem Ziel der Anpassung der Kostenstruktur des Unternehmens an das aktuelle Umsatzniveau hat in 2017 dazu geführt, dass ein positives Jahresergebnis erzielt werden konnte. Ein umfassendes Strategiekonzept wurde in 2017 erarbeitet. Die Umsetzung dieser Unternehmensstrategie gepaart mit Projekten zur Optimierung von Prozessen und Kostenstruktur dienen als Grundlage für profitables Wachstum.

4.1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Mio. EUR auf 54,5 Mio. EUR gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Verlust eines deutschen Großkunden sowie dem Rückgang im Geschäftsfeld Lohndruck. Dem stehen gestiegene Umsätze in Drittländern gegenüber (vgl. 3.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung).

Die Bestände der Halbfertig- und Fertigerzeugnisse sind um 0,4 Mio. EUR gestiegen (Vj. - 0,1 Mio. EUR).

Der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe beträgt 29,4 Mio. EUR, die diesbezügliche Materialaufwandsquote liegt damit im Verhältnis zur Gesamtleistung bei 53,6 % und damit um rd. 1,4 %-Punkte besser als im Vorjahr. Der Aufwand für bezogene Leistungen hat sich im Geschäftsjahr auf 4,2 Mio. EUR (Vj.: 5,0 Mio. EUR) verringert.

Der Personalaufwand beläuft sich auf 13,8 Mio. EUR und ist damit 1,3 Mio. EUR niedriger als im Vorjahr. Dies konnte durch die umfassende Neustrukturierung und die daraus resultierenden Personalanpassungen erreicht werden (vgl. 3.4 Personalbereich).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Mio EUR auf 5,9 Mio. EUR. Die wesentlichen Einsparungen sind auf geringere Abfindungen und Auslauflöhne zurückzuführen, die im Vorjahr aufgrund der umfassenden Neuausrichtung angefallen sind. Auch 2017 enthält einmalige Belastungen, insbesondere durch außerordentliche Kosten der Prozessoptimierung für die Fortführung der Neuausrichtung. Diese belaufen sich auf 0,4 Mio. EUR. Ansonsten konnten die sonstigen betrieblichen Ausgaben durch aktives Kostenmanagement über alle Kostenstellen nahezu auf Vorjahresniveau gehalten werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen bei TEUR 1.003 (im Vorjahr 2,6 Mio. EUR). Im Vorjahr waren Einmaleffekte aus dem Verkauf einer Beteiligung sowie einem Grundstücksverkauf enthalten.

Der Zinsaufwand hat sich im Geschäftsjahr aufgrund erhöhter Kosten für die Unternehmensfinanzierung auf rd. 1,027 Mio. EUR erhöht (Vj. 0,8 Mio. EUR).

Ertragsteuern fallen für das laufende Geschäftsjahr keine an. Ebenso fallen für den Berichtszeitraum keine Erträge aus der Auflösung passiver latenter Steuern an. (Vj. 0,56 Mio. EUR).

Das Jahresergebnis beläuft sich auf 0,02 Mio. EUR.

4.2. Finanzlage

4.2.1 Kapitalstruktur

Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöht sich unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses 2017 auf 7,9 Mio. EUR.

Unter Berücksichtigung der Einlagen stiller Gesellschafter sowie des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen, beträgt das wirtschaftliche Eigenkapital zum Stichtag 11,6 Mio. EUR (Vj. 11,6 Mio. EUR). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 38,9 %.

Ausschüttungen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen.

Der im Zusammenhang mit der Förderung des Großinvestitionsprojekts gebildete Sonderposten mit Rücklageanteil hat sich unter Berücksichtigung der zeitanteiligen Auflösung in Höhe von 0,1 Mio. EUR auf 0,9 Mio. EUR reduziert.

Steuerrückstellungen mussten im Berichtsjahr nicht gebildet werden.

Die sonstigen Rückstellungen liegen mit 1,2 Mio. EUR um 1,2 Mio. EUR unter Vorjahr. Dies resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Rückstellungen für Verlustübernahmen und nicht mehr notwendigen Rückstellungen für den Personalbereich aufgrund des Restrukturierungsprozesses.

Im Rahmen der Neuausrichtung der Finanzierung stehen die Finanzierungspartner unverändert zur Verfügung. Das Finanzierungsvolumen wird unverändert fortgeführt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen zum Abschlussstichtag mit 4,9 Mio. EUR um 0,4 Mio. über dem Vorjahr (Vj. 4,5 Mio. EUR). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden wie in der Vergangenheit unter der Nutzung eingeräumter Skonti beglichen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Mio. EUR auf 2,0 Mio. EUR gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus niedrigeren Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern sowie dem vertragsgemäßen Abbau beim Mietkauf einer Tiefdruckanlage.

Die Kreditkonditionen liegen im Rahmen marktüblicher Konditionen und haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

4.2.2 Investitionen

Die Töpfer Kulmbach GmbH investierte im Geschäftsjahr 1,1 Mio. EUR. Dies betrifft vor allem eine vollautomatische Schneid-Stanzanlagenkombination im Wert von 0,7 MEUR, wodurch der Fertigungsprozess in der Etiketten-Stückfertigung weiter verbessert werden konnte. Diese wurde über Leasing finanziert. In 2017 ging die neue BDE, inklusive elektronischem Leitstand sowie elektronischer Auftragstasche, in Betrieb. Für Optimierungen in den administrativen Bereichen hat Töpfer Kulmbach in ein Dokumentenmanagementsystem investiert und die Automation Engine in der Vorstufe weiter ausgebaut. Daneben hat die Töpfer Kulmbach GmbH in Zylinder und Stanzmesser investiert sowie kleinere Ersatzinvestitionen getätigt.

4.2.3 Liquidität

In 2017 ist ein Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. 2.668 TEUR erwirtschaftet worden (Vj. 1,1 Mio. EUR).

Kundenforderungen wurden im Rahmen eines echten Factorings verkauft. Zum Abschlussstichtag beläuft sich der Factoring-Saldo auf rd. 4,3 Mio. EUR. Dies spiegelt sich im Working Capital wieder.

Die Finanzlage des Unternehmens ist grundsätzlich ausreichend. Zahlungsverpflichtungen werden aufgrund der zur Verfügung gestellten Liquiditätsausstattung unter Einhaltung von Skontierungsfristen geleistet.

4.3. Vermögenslage

Die regelmäßigen Abschreibungen übersteigen im Geschäftsjahr die Investitionen, was zu einem Rückgang des Anlagevermögens von 17,1 Mio. EUR auf 16,0 Mio. EUR führt. Getätigte Investitionen in Höhe von 0,4 Mio betreffen im Wesentlichen ein Dokumentenmanagementsystem, Ersatzinvestitionen, einen elektronischen Leitstand, eine Automation Engine sowie Tiefdruckzylinder und Stanzmesser.

Das Vorratsvermögen wurde zum Stichtag auf 7,4 Mio. EUR erhöht (Vj. 6,9 Mio. EUR). Der Anstieg betrifft weitestgehend die Fertigerzeugnisse und dient der Kapazitätsentlastung für die kommende Saison.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 3,2 Mio. EUR (Vj. 0,9 Mio. EUR). Der Anstieg der Forderungen ist vor allem auf ein verändertes Ankaufverhältnis des Factorings zurückzuführen.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern (im Verbundbereich) betragen zum Stichtag 2,2 Mio. EUR (Vj. 2,0 Mio. EUR). Die Erhöhung erklärt sich durch die Verzinsung.

Die sonstigen Vermögensgegenstände liegen mit 0,6 Mio. EUR auf Vorjahresniveau.

Die liquiden Mittel betragen zum 31.12.2017 0,05 Mio. EUR.

4.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Unternehmenskennzahlen konnten in 2017 aufgrund der im Vorjahr begonnenen bewussten Neuausrichtung und damit verbundenen Verlustsituation in 2016 deutlich verbessert werden. So konnte erstmals seit 2014 ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Die Personalaufwandsquote konnte um 1,3 % Punkte und die Materialaufwandsquote um 2,5 % Punkte gesenkt werden.

Gegenüber Vorjahr hat sich die Mitarbeiterproduktivität in m 2/Mitarbeiterstunde gesamt um 21,5 % und die Maschinenproduktivität in m 2/Maschinenstunde gesamt um 13,8 % erhöht. Durch verbesserte Fertigungsprozesse konnten die durchschnittlichen Losgrößen in allen wesentlichen Produktionsstufen angehoben werden.

Wir beschäftigen rund 271 motivierte Mitarbeiter, welche ein hohes technisches Know-How vorweisen.

Das Werk in Kulmbach ist unter anderem nach der internationalen Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001 zertifiziert und straff nach den Grundsätzen des Qualitätsmanagements organisiert.

Um ein leistungsfähiger Partner für die Lebensmittelindustrie zu sein, haben wir uns nach dem BRC-Standard zertifizieren lassen. Dazu werden zahlreiche Maßnahmen betreffend der Hygienerichtlinien umgesetzt, die für alle Mitarbeiter zugänglich und verbindlich sind und bestätigt wurden. Hygienemanagement ist somit ein Teil des integrierten Managementsystems bei der Töpfer Kulmbach GmbH.

Zum anderen sind wir EMAS zertifiziert. Das Umweltmanagement der Töpfer Kulmbach GmbH hat die Kriterien der EMAS erfüllt und die Umwelterklärung erfolgreich validiert.

Dem Schutz der Umwelt, insbesondere der Reinhaltung von Luft und Wasser, kommt als Unternehmensleitlinie eine zentrale Bedeutung zu. Dafür stehen beispielhaft mehrere Eigenentwicklungen schwermetallfreier Spezialdruckfarben und die Entwicklung eigener Mehrwegsysteme zur Transportverpackung.

4.5 Gesamtaussage

In 2017 musste ein leichter Umsatzrückgang verzeichnet werden. Dem Gegenüber wurde die Kostenstruktur des Unternehmens jedoch signifikant verbessert, zahlreiche Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in allen Bereichen des Unternehmens umgesetzt, die Rohertragsquote gesteigert und die Personalaufwandsquote gesenkt. Nach über einem Jahr massiver Veränderungen sieht sich die Töpfer Kulmbach GmbH gut aufgestellt, um in Zukunft wettbewerbsfähig und innovativ mit ihren Kunden zusammenzuarbeiten.

III. Prognosebericht

Die deutsche Druck- und Medienwirtschaft unterliegt nach wie vor einer schwierigen Ertragslage. Steigende Kosten für wichtige Vorleistungsgüter und anhaltend starker Wettbewerb erlaubten es den Unternehmen 2017 kaum, Kosten in gleicher Höhe an ihre Kunden weiterzugeben. Zugleich nahmen ihre Umsätze leicht zu und ihre Gewinne lagen auf dem Vorjahresniveau - beides Anzeichen einer sich gegenüber den Vorjahren stabilisierenden Geschäftslage. *

* Quelle: bvdm Branchenumfrage 01/2018.

In der deutschen Druck- und Medienindustrie zeigte sich das Geschäftsklima im März 2018 gegenüber dem Vormonat etwas schwächer. Der saisonbereinigte Index des Geschäftsklimas ging um 2,8 % auf 106,3 Zähler zurück. Jedoch verzeichnete er gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Plus von 0,1 %, womit er zum 12. Mal in Folge das Vorjahresniveau übertroffen hat. *

* Quelle: bvdm-Konjunkturtelegram März 2018.

Druck auf Betriebe und deren Beschäftigte herrscht nicht nur durch die im Inland nach wie vor angespannte Wettbewerbssituation, sondern auch durch die zunehmende Konkurrenz aus dem osteuropäischen und teilweise auch aus dem asiatischen Ausland. Nach wie vor herrscht ein Angebot an Überkapazitäten am Markt.

Die politische Entwicklung in Europa und im globalen Kontext stellt auch für die wirtschaftliche Entwicklung neue Herausforderungen, sei es der bevorstehende Brexit oder die politische Situation mit den USA, die beispielweise für die Währung des mexikanischen Peso eine Abwertung nach sich zog oder die Aufkündigung internationaler Verträge und drohende Handelskriege.

Wir erwarten für 2018 einen Umsatz mindestens in Vorjahreshöhe, allerdings in einer verbesserten Kostenstruktur. Mit attraktiven Kunden will Töpfer seine Geschäftsbeziehungen ausbauen und stärken, mit dem Ziel profitabel zu wachsen.

Aufgrund der in 2016 und 2017 umgesetzten Maßnahmen erwarten wir für 2018 ein positives Ergebnis, obwohl noch weitere Kosten für Optimierungsprojekte anfallen. Die guten Zahlen des 1. Quartals 2018 bestärken unsere Erwartungen.

Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens wurde in Quartal 4/2017 ein Einkaufsprojekt mit einem Beratungsunternehmen gestartet. Zielgerichtete Tests im Rohstoffbereich, permanente Lieferantenbeurteilung und Lieferantenentwicklung sowie die Ausweitung des Beschaffungsmarktes auf ausländische Lieferanten sichern den Rohstoffbereich.

Ein umfassendes Strategiekonzept wurde in 2017 erarbeitet. Die Mission Töpfer Kulmbach GmbH als kompetenter und innovativer Etikettenspezialist für die Getränkeindustrie soll unter anderem durch Investition in neue flexible Technologien, durch Internationalisierung im Kerngeschäft, durch Verbesserung der Prozesse und der Einkaufssituation sowie durch Aufbau und Wachstum im Foliensegement erreicht werden.

Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die in den letzten Jahren durchgeführten Investitionen der Töpfer Kulmbach GmbH sind geeignet, die Marktposition unseres Hauses im Kernmarkt und auch im Bereich flexible Verpackungen weiter auszubauen. So wurde in 2017 in eine automatisierte Fertigungslinie in der Weiterverarbeitung investiert. Darüber hinaus ging in 2017 die neue BDE inklusive elektronischer Auftragstasche sowie elektronischem Leitstand in Betrieb. Für Optimierungen in den administrativen Bereichen hat Töpfer Kulmbach in ein Dokumentenmanagement System investiert. Zudem wurde die Automation Engine für die Vorstufe ausgebaut. Ebenfalls haben wir deutliche Verbesserungen durch Prozessoptimierung erreicht, die uns auch in Zukunft zu Gute kommen werden. Für das kommende Geschäftsjahr werden wir Investitionen in den Bereichen Druck und Weiterverarbeitung tätigen.

Insgesamt haben wir unsere Wettbewerbsfähigkeit in 2017 vor allem im Bereich unseres Kerngeschäftes Etikettenproduktion verbessert. In 2018 strebt die Töpfer Kulmbach GmbH insbesondere Prozessverbesserungen, Identifizierung weiterer Kostensenkungspotentiale sowie investive Maßnahmen in neue flexible Technologien an, um darauf aufbauend eine Stabilisierung und Wachstum im Stammgeschäft Etiketten zu erzielen

Zusätzliche Potentiale wollen wir in 2018 in neuen Auslandsmärkten heben.

Eventuelle Ausfallrisiken bei Absatz und Beschaffung sind durch entsprechende Vorsorgemaßnahmen abgesichert.

Gegen die eventuelle Kapazitäts- und Rohstoffverknappung haben wir uns durch Langfristverträge abgesichert. Es besteht dadurch ein hohes Maß an Planungssicherheit.

Durch den verstärkten Einsatz neuer Materialien im Bereich flexibler Verpackung und die Entwicklungstätigkeit in stärkenreduzierte Bedruckstoffe wollen wir Akzente für die Zukunft setzen.

Unsere Finanzierung basiert auf der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Partnern und ist vertraglich fixiert. Risikobehaftete Finanzierungsinstrumente kommen nicht zum Einsatz. Unsere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind, sofern erforderlich, durch Warenkreditversicherung gesichert. Die Risikovorsorge ist ausreichend bemessen.

Aufgrund der Neuausrichtung hat sich ein neuer Kooperationsvertrag mit einem neuen Partner ergeben. Zudem wird Töpfer zusätzlich über Alternativlieferanten seine Leistungsfähigkeit ausbauen.

Insgesamt betrachtet werden die aufgezeigten Risiken durch die Chancen der Gesellschaft kompensiert oder ausgeglichen.

Wir sehen keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden können.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Kulmbach, den 26. Juni 2018

Töpfer Kulmbach GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Rainer Töpfer, Geschäftsführender Gesellschafter, Sprecher der Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2017

AKTIVA

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 15.964.488,58 17.106.309,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 480.391,47 149.719,05
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 480.391,47 149.719,05
II. Sachanlagen 15.457.541,11 16.930.034,75
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.494.652,60 5.664.625,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.608.418,20 10.674.262,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 259.937,88 290.831,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 94.532,43 300.315,20
III. Finanzanlagen 26.556,00 26.556,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.000,00 26.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 556,00 556,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 13.464.638,22 11.449.712,30
I. Vorräte 7.379.852,70 6.883.251,98
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.961.192,64 1.852.373,91
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.130.884,55 1.809.546,24
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.287.775,51 3.221.331,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.031.538,26 3.435.254,09
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.238.165,48 910.336,49
2. Forderungen gegen Gesellschafter 2.159.281,26 1.970.836,81
3. Sonstige Vermögensgegenstände 634.091,52 554.080,79
III. Wertpapiere 5.322,55 5.322,55
1. Sonstige Wertpapiere 5.322,55 5.322,55
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 47.924,71 1.125.883,68
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 331.043,93 157.564,23
  29.760.170,73 28.713.586,33

PASSIVA

   
  31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.853.145,42 7.835.283,33
I. Gezeichnetes Kapital 210.000,00 210.000,00
II. Kapitalrücklage 692.940,59 692.940,59
III. Gewinnrücklagen 4.545.014,49 4.545.014,49
IV. Bilanzgewinn 2.405.190,34 2.387.328,25
B. EINLAGEN STILLER GESELLSCHAFTER 3.000.000,00 3.000.000,00
C. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN 902.130,63 988.148,53
D. RÜCKSTELLUNGEN 3.089.747,86 4.158.365,65
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.851.572,86 1.723.953,46
2. Sonstige Rückstellungen 1.238.175,00 2.434.412,19
E. VERBINDLICHKEITEN 14.915.146,82 12.731.788,82
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.829.948,52 4.953.090,94
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.919.557,20 4.493.001,63
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.388,55 26.874,27
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 131.817,25 132.626,43
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.005.435,30 3.126.195,55
- davon aus Steuern: EUR 142.385,77 (Vorjahr: EUR 278.371,58)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 16.805,82 (Vorjahr: EUR 95.654,07)    
  29.760.170,73 28.713.586,33

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017

2017
EUR
2016
EUR
1. Umsatzerlöse 54.530.964,39 56.787.662,08
2. Erhöhung / Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 387.781,99 -60.348,29
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.003.045,71 2.620.492,59
4. Materialaufwand -33.562.509,40 -36.535.888,82
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -29.404.108,71 -31.559.481,06
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.158.400,69 -4.976.407,76
5. Rohergebnis 22.359.282,69 22.811.917,56
6. Personalaufwand -13.816.698,31 -15.076.257,30
a) Löhne und Gehälter -11.244.526,81 -12.438.186,81
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.572.171,50 -2.638.070,49
- davon für Altersversorgung: EUR 426.604,34 (Vorjahr: EUR 257.358,38)    
7. Abschreibungen -1.576.733,61 -1.514.330,34
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.923.149,01 -9.246.672,85
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 944,23 591,25
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 53.116,91 49.613,98
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme -1.538,00 -1.438,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.027.318,01 -834.936,64
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -71,54 561.748,75
- davon Veränderung latente Steuern: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 564.488,94)    
14. Ergebnis nach Steuern 67.835,35 -3.249.763,59
15. Sonstige Steuern -49.973,26 -44.005,76
16. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 17.862,09 -3.293.769,35
17. Gewinnvortrag 2.387.328,25 5.681.097,60
18. Bilanzgewinn 2.405.190,34 2.387.328,25

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Firma der Gesellschaft lautet Töpfer Kulmbach GmbH. Sie hat ihren Sitz in Kulmbach und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bayreuth unter HRB 147 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Töpfer Kulmbach GmbH, Kulmbach, zum 31. Dezember 2017 wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften einschließlich der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz entspricht dem § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 und Abs. 6 HGB ist zu vermerken, dass in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung gegenüber den Gliederungsvorschriften der §§ 266, 275 HGB zusätzliche Posten enthalten sind. Die Abweichungen werden mit der Art der Finanzierung der Gesellschaft und der dadurch verbesserten Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage begründet. In der Bilanz ist deshalb die Position Passiva B. "Einlagen stiller Gesellschafter" eingefügt.

Alle weiteren Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben unverändert.

Zu erfolgende Angaben hinsichtlich der nicht mit dem Vorjahr vergleichbaren Beträge einzelner Posten der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie Angabe und Erläuterung der Anpassung von Vorjahreszahlen, werden bei den entsprechenden Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnungspositionen erläutert.

Zusätzliche Angaben auf Grund besonderer Umstände, die dazu führen, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt, sind nicht erforderlich.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden ausschließlich linear und bei unterjährigen Zugängen stets zeitanteilig vorgenommen. Lag der am Bilanzstichtag beizulegende Wert voraussichtlich dauerhaft niedriger, so wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert vorgenommen. Zuschüsse werden von den Anschaffungs-/Herstellungskosten grundsätzlich nicht abgesetzt, sondern in einem separat ausgewiesenen Sonderposten dargestellt.

Sachanlagen werden mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden die Einzelkosten (Fertigungsmaterial und Fertigungslöhne), die Fertigungs- und die Materialgemeinkosten sowie der durch die Fertigung veranlasste Wertverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Lag der am Bilanzstichtag beizulegende Wert voraussichtlich dauerhaft niedriger, so wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, d.h. abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs-/Herstellungskosten mehr als EUR 150,00 betragen und EUR 410,00 (ohne Umsatzsteuer) nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs abgeschrieben.

Gebrauchte Vermögensgegenstände werden mit einer geringeren Nutzungsdauer und damit einem höheren Abschreibungssatz angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Anlageguts. Zusätzlich wurde auf vorhandene Maschinen im Schichtbetrieb ein Schichtzuschlag auf den Abschreibungssatz vorgenommen: 20 % bei Zweischichtbetrieb und 33 1/3 % bei Dreischichtbetrieb. Immobilien werden stets linear abgeschrieben. Zugänge bei Mobilien ab dem Geschäftsjahr 2009 werden stets linear, bis zum Geschäftsjahr 2009 wurden Zugänge bei Mobilien linear und degressiv abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungsbeträgen führt.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde auf den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Bei unverzinslichen und niedrig verzinslichen Ausleihungen erfolgt der Bilanzansatz mit dem Barwert.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit dem gewogenen Durchschnitt der Anschaffungskosten bewertet. Sofern erforderlich, wurden Abschreibungen vorgenommen, um sie mit dem sich aus einem Marktpreis am Abschlussstichtag ergebenden niedrigeren Wert oder, falls ein Marktpreis nicht festzustellen ist, mit dem niedrigeren, am Abschlussstichtag beizulegenden Wert anzusetzen.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Waren erfolgt retrograd. Von den durchschnittlichen erwarteten Verkaufspreisen werden die bis zur Veräußerung noch anfallenden Aufwendungen sowie der Gewinnzuschlag in Abzug gebracht.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden von den unfertigen Erzeugnissen offen abgesetzt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei unverzinslichen und niedrig verzinslichen Forderungen erfolgt der Bilanzansatz mit dem Barwert. Zweifelhafte Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag einzeln wertberichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe wertberichtigt. Das allgemeine Forderungsrisiko wird ausreichend durch Pauschalwertberichtigungen unter Berücksichtigung von Erfahrungswerten der Vergangenheit berücksichtigt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet.

Kassenbestände und Bankguthaben werden zu Nominalwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe der tatsächlichen Ausgaben angesetzt.

Die Bilanzierung der Einlagen stiller Gesellschafter erfolgt unter Berücksichtigung der hierfür gegenüber dem Eigen- bzw. Fremdkapital anzuwendenden Abgrenzungskriterien zum Nennwert der Beteiligung.

Zuschüsse werden von den Anschaffungs-/Herstellungskosten grundsätzlich nicht abgesetzt, sondern in einem separat ausgewiesenen Sonderposten für Investitionszuschüsse dargestellt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gem. § 253 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, abgezinst. Der zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristigen fälligen Verpflichtungen notwendige Betrag, wird mit dem Betrag der Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Tilgung dieser Schuld dienen, saldiert.

Für ungewisse Verbindlichkeiten sowie Gewährleistungen ohne rechtliche Verpflichtung werden Rückstellungen in Höhe des Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in ausreichender Höhe. Die Rückstellungsbeträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Das Höchstwertprinzip wurde zum Bilanzstichtag berücksichtigt.

Die Umrechnung von Erträgen und Aufwendungen, die auf fremde Währung lauten, erfolgte zum Zeitpunkt ihres Entstehens zum jeweiligen Devisenkassakurs. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

C. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem diesem Anhang beigefügten Brutto-Anlagenspiegel ersichtlich. Darin sind, ausgehend von den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge, Umbuchungen, Abgänge und Abschreibungen des Geschäftsjahrs sowie die kumulierten Abschreibungen gesondert aufgeführt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich um das laufende Verrechnungskonto eines Gesellschafters.

Gemäß § 265 Abs. 3 HGB ist die Mitzugehörigkeit der Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, zu anderen Posten der Bilanz anzugeben. Die hierunter ausgewiesenen Forderungen resultieren allesamt aus Lieferungen und Leistungen.

Ein Teil der Forderungen wird im Rahmen einer Factoringvereinbarung verkauft. Erläuterungen zu diesem außerbilanziellen Geschäft erfolgen unter sonstige finanzielle Verpflichtungen.

3. Eigenkapital

Die Entwicklung des Bilanzgewinns vom 31. Dezember 2016 zum 31. Dezember 2017 stellt sich wie folgt dar:

Betrag
in EUR
Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2016 2.387.328,25
./. Ausschüttung für 2016 0,00
./. Jahresüberschuss 2017 17.862,09
= Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2017 2.405.190,34

4. Einlagen stiller Gesellschafter

Der Ausweis der stillen Beteiligung ergibt sich aus einem Beteiligungsvertrag vom Dezember 2008 mit einer Laufzeit von knapp 10 Jahren. Der stille Gesellschafter kann sich grundsätzlich eine Verlängerung der zum 31.12.2018 fälligen Beteiligung in Höhe von 3 Mio. EUR vorstellen. Ein diesbezügliches Schreiben vom 18.12.2017 liegt vor. Demnach sollen konkrete Gespräche zur Verlängerung der stillen Beteiligung im 2. Halbjahr 2018 nach Vorlage der Zahlen per 30.09.2018 aufgenommen werden.

5. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der als Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ausgewiesene Sonderposten betrifft Zuschüsse der Regierung von Oberfranken aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" sowie dem bayerischen Förderprogramm 2007 für die gewerbliche Wirtschaft. Das Investitionsprojekt wurde in 2010 abgeschlossen. Die bewilligte Zuwendung wurde gemäß Verwendungsnachweis vom 30.12.2010 in Anspruch genommen. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der aktivierten Wirtschaftsgüter.

6. Pensionsrückstellungen

Es erfolgte eine Verrechnung von Vermögensgegenständen mit den entsprechenden Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich dieser Schuld dienen.

Bei den Pensionsrückstellungen betragen die Anschaffungskosten sowie der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände EUR 1.927.597,14. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt EUR 3.031.640. Es wurden Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 134.288,00 mit Zinserträgen in Höhe von EUR 12.348,06 verrechnet.

Rückstellungen für Pensionen wurden nach der Projekt Unit Credit Methode (PUC-Methode) bewertet. Der Bewertung wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:

Restlaufzeit: pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren
Rechnungszinssatz zum 31.12.2017: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 3,68 % p.a. (i. Vj. durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 4,01 % p.a.)
Rententrend: Herren Töpfer: 0,00 % p.a.
  übrige Rentenbezieher: 1,00 % p.a.
Anwartschaftstrend: 0,00 % p.a.
Fluktuation: 0,00 % p.a.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 412.291. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

7. Rückstellungen

In den Sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich sowie für Gewährleistungen und Instandhaltungen enthalten.

8. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2017
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
Gesamtbetrag 31.12.2016
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.829.948,52 7.829.948,52 0,00 0,00 4.953.090,94
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.919.557,20 4.919.557,20 0,00 0,00 4.493.001,63
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.388,55 28.388,55 0,00 0,00 26.874,27
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 131.817,25 0,00 131.817,25 0,00 132.626,43
Sonstige Verbindlichkeiten 2.005.435,30 2.005.435,30 0,00 0,00 3.126.195,55
  14.915.146,82 14.783.329,57 131.817,25 0,00 12.731.788,82

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. TEUR 7.830 sind teilweise durch Sicherungsübereignungen von technischen Anlagen und Maschinen besichert.

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

9. Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind keine antizipativen Abgrenzungsposten enthalten.

Gemäß § 265 Abs. 3 HGB ist die Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz anzugeben. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren allesamt aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen sonstige Verbindlichkeiten.

10. Latente Steuern

Die latenten Steuern wurden auf Basis eines Körperschaftsteuersatzes in Höhe von 15%, eines Solidaritätszuschlags in Höhe von 5,5% sowie eines Gewerbesteuersatzes in Höhe von 12.25 (Steuermesszahl 3,5 und Hebesatz 350%) berechnet. Sie resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen des Sachanlagevermögens in der Handels- und Steuerbilanz, aus Bewertungsunterschieden bei Pensionsrückstellungen sowie der Berücksichtigung von steuerlichen Verlustvorträgen.

11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

• Verpflichtungen aus Maschinen-Leasing-Verträgen TEUR 3.001,9
• Verpflichtungen aus Kfz-Leasing-Verträgen TEUR 129,5
• Verpflichtungen aus EDV-Leasing-Verträgen TEUR 87,1

Weiterhin besteht ein Bestellobligo für Investitionen und Einkäufe in geschäftsüblichem Umfang. Das Risiko der Inanspruchnahme ist von untergeordneter Bedeutung.

Der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft TLS-Etiketten- und Maschinenvertriebs GmbH, Kulmbach, sieht auch die Verpflichtung zur Übernahme von Verlusten vor.

Die bestehenden Verpflichtungen aus Factoring-Verträgen resultieren aus Verkäufen von Forderungen zum Bilanzstichtag. Das Factoring-Geschäft führt zu einem vorzeitigen Zufluss der finanziellen Mittel vor Eingang der Kundenzahlungen. Das Delkredererisiko wird von der Factoringgesellschaft für verkaufte Forderungen getragen. Es ist durch eine Warenkreditversicherung abgesichert, die Versicherungsleistungen für verkaufte Forderungen sind an die Factoringgesellschaft abgetreten. Ein Risiko besteht in Einreden des Zahlungspflichtigen und Zahlungskürzungen über den vereinbarten Kaufpreiseinbehalt hinaus, dies würde zu einer Rückforderung der Factoringgesellschaft führen. Es werden nicht alle Forderungen angekauft, ein Risiko besteht auch im Ausschluss oder der Nichtaufnahme von Kundenforderungen, soweit der vorzeitige Liquiditätszufluss eingeplant ist. Zum Stichtag gab es keine Rückforderungen der Factoringgesellschaft. Ferner werden bei der Liquiditätsplanung grundsätzlich die angekauften Forderungen bei Fakturierung und die nicht angekauften Forderungen kurz nach Zahlungsziel berücksichtigt.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Die Umsätze lassen sich in folgende Tätigkeitsbereiche gliedern:

2017 2016
TEUR % TEUR %
Tiefdruck 38.149 70,0 36.792 64,8
Offset 13.136 24,1 15.497 27,3
Sonstige 3.246 5,9 4.499 7,9
  54.531 100,0 56.788 100,0

2. Nach geographisch bestimmten Märkten lassen sich die Umsatzerlöse wie folgt gliedern:

2017 2016
TEUR % TEUR %
Inland 30.916 56,7 33.396 58,8
Europäische Union 15.920 29,2 16.095 28,3
Übriges Ausland 7.695 14,1 7.297 12,9
  54.531 100,0 56.788 100,0

3. Hinsichtlich der Verlustübernahme der Tochtergesellschaft TLS-Etiketten- und Maschinenvertriebs GmbH, Kulmbach, wird auf Punkt E.3 des Anhangs verwiesen.

4. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von EUR 86.017,90 (Vorjahr: EUR 86.909,28).

5. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Fremdwährungsumrechnungen in Höhe von insgesamt EUR 22.605,97 enthalten (Vorjahr: EUR 239,47).

6. In den sonstigen Zinserträgen sind EUR 52.149,59 (Vorjahr: EUR 48.558,16) von Gesellschaftern enthalten.

7. Aufwendungen aus der Abzinsung gemäß § 277 Abs. 5 HGB sind in den Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 121.939,94 (Vorjahr: EUR 123.264,00) enthalten.

E . Sonstige Angaben

1. Anzahl Beschäftigter:

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 50 vollzeitbeschäftigte und 8 teilzeitbeschäftigte kaufmännische und technische Angestellte sowie 194 vollzeitbeschäftigte und 2 teilzeitbeschäftigte gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt. Außerdem gehörten dem Betrieb durchschnittlich 6 kaufmännische Auszubildende sowie 4 technische Auszubildende an. Weiterhin werden keine Mitarbeiter gemäß Altersteilzeitregelung nach dem Blockmodellverfahren beschäftigt.

2. Angaben zu den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans:

Herr Rainer Töpfer, Kaufmännischer Geschäftsführer

(Bereiche Finanzen / Controlling, Personal /

Verwaltung, Marketing / Vertrieb, Einkauf /

Materialwirtschaft, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit)

Sprecher der Geschäftsführung ist Herr Rainer Töpfer.

seit 1. September 2002 bis dato

Herr Mark Töpfer, Technischer Geschäftsführer

(Bereiche Technik, Qualitätsmanagement,

technische Entwicklung)

seit 1. August 2004 bis dato

Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und befugt, Rechtsgeschäfte mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten vorzunehmen.

Die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Unternehmensorgane (Geschäftsführer) nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Die Angabe des Betrags der für frühere Organmitglieder und ihre Hinterbliebenen gebildeten Pensionsrückstellungen unterbleibt ebenfalls gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9b HGB.

An Organmitglieder wurden keine Vorschüsse und Kredite gewährt.

Mit nahestehenden Personen wurden im Geschäftsjahr keine marktunüblichen Geschäfte getätigt.

3. Beteiligungen über 20 %:

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist über folgende Beteiligungen (mindestens 20 %) zu berichten:

Bilanzausweis bei der Töpfer Kulmbach GmbH
in EUR
Anteil der Töpfer Kulmbach GmbH in % an der Gesellschaft Eigenkapital der Gesellschaft in EUR zum 31.12.2017 Ergebnis 2017 der Gesellschaft
in EUR
TLS-Etiketten- und Maschinen-Vertriebs GmbH, Kulmbach 26.000,00 100,0 26.000,00 -1.538

Der Jahresfehlbetrag 2017 der TLS-Etiketten- und Maschinenvertriebs GmbH in Höhe von EUR 1.538,00 wurde, auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages, in voller Höhe von der Töpfer Kulmbach GmbH übernommen.

Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen der TLS-Etiketten- und Maschinenvertriebs GmbH, Kulmbach. Ein Konzernabschluss wird nicht erstellt, da das Tochterunternehmen für die Vermittlung des den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist (§ 296 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Das Mutterunternehmen für den größten Konsolidierungskreis ist die Töpfer Holding GmbH & Co. KG, Kulmbach. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt.

4. Honorar des Abschlussprüfers:

Das Honorar des Abschlussprüfers für die Prüfung des Geschäftsjahres 2017 beträgt EUR 46.000,00.

5. Gewinnverwendungsvorschlag 2017:

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 17.862,09 aus. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.405.190,34 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres:

Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag ist nicht zu berichten.

 

Kulmbach, den 26. Juni 2018

TÖPFER KULMBACH GMBH

Die Geschäftsführung

gez. Rainer Töpfer, Geschäftsführender Gesellschafter, Sprecher der Geschäftsführung

Datum der Feststellung:

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde in der Gesellschafterversammlung am 27.06.2018 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2017
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2017
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 705.121,72 36.246,40 375.848,68 0,00 1.117.216,80
  705.121,72 36.246,40 375.848,68 0,00 1.117.216,80
SACHANLAGEN          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.684.483,95 0,00 0,00 0,00 11.684.483,95
Technische Anlagen und Maschinen 38.341.910,20 185.307,49 0,00 0,00 38.527.217,69
Andere Anlagen , Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.655.459,14 43.292,59 0,00 0,00 2.698.751,73
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 300.315,20 170.065,91 -375.848,68 0,00 94.532,43
  52.982.168,49 398.665,99 -375.848,68 0,00 53.004.985,80
FINANZANLAGEN          
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.000,00 0,00 0,00 0,00 26.000,00
Sonstige Ausleihungen 556,00 0,00 0,00 0,00 556,00
  26.556,00 0,00 0,00 0,00 26.556,00
  53.713.846,21 434.912,39 0,00 0,00 54.148.758,60
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2017
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 555.402,67 81.422,66 0,00 636.825,33
  555.402,67 81.422,66 0,00 636.825,33
SACHANLAGEN        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.019.858,05 169.973,30 0,00 6.189.831,35
Technische Anlagen und Maschinen 27.667.647,95 1.251.151,54 0,00 28.918.799,49
Andere Anlagen , Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.364.627,74 74.186,11 0,00 2.438.813,85
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  36.052.133,74 1.495.310,95 0,00 37.547.444,69
FINANZANLAGEN        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  36.607.536,41 1.576.733,61 0,00 38.184.270,02
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2017
EUR
31. Dez. 2016
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 480.391,47 149.719,05
  480.391,47 149.719,05
SACHANLAGEN    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.494.652,60 5.664.625,90
Technische Anlagen und Maschinen 9.608.418,20 10.674.262,25
Andere Anlagen , Betriebs- und Geschäftsausstattung 259.937,88 290.831,40
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 94.532,43 300.315,20
  15.457.541,11 16.930.034,75
FINANZANLAGEN    
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.000,00 26.000,00
Sonstige Ausleihungen 556,00 556,00
  26.556,00 26.556,00
  15.964.488,58 17.106.309,80

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Töpfer Kulmbach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Kulmbach, den 26. Juni 2018

C.P.A. Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Mehnert, Wirtschaftsprüfer

Magiera, Wirtschaftsprüfer

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  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
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