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Plate Büromaterial Vertriebs GmbH GmbH

Lilienthal ·HRB 121896 Walsrode
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Hilligenwarf 5
28865 Lilienthal
Handelsregister
HRB 121896, Walsrode
Eintragungsdatum
28. August 2006
Branche
Herstellung von Büromöbeln
Großhandel mit sonstigen Büromaschinen und -einrichtungen
Großhandel mit Flachglas
Unternehmenszweck
der Vertrieb für alle Büroinvestitionsgüter, Büroausrüstungsgegenstände, Büroverbrauchsmaterialien, Büromaschinen, EDV-Technik, EDV-Zubehör und Waren aller Art sowie die Büroorganisation.

Finanzen

Bilanzsumme 2024
23,36 Mio. €
Jahresergebnis 2024
411.301 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 23,36 Mio
  • Umlaufvermögen 79,6 % 18,58 Mio
  • Anlagevermögen 16,3 % 3,80 Mio
  • Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 4,0 % 933,4 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 36,5 k
Passivseite 23,36 Mio
  • Eigenkapital 63,3 % 14,79 Mio
  • Verbindlichkeiten 31,1 % 7,25 Mio
  • Rückstellungen 5,6 % 1,31 Mio
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 1,67 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 50,6 % 846,8 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 49,3 % 824,5 k
  • Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,1 % 2,3 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 0
Aufwendungen 14,25 Mio
  • Personalaufwand 59,9 % 8,53 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 38,1 % 5,43 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,0 % 141,0 k
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,6 % 91,4 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,2 % 34,9 k
  • Sonstige Steuern 0,2 % 25,0 k
  • Rohergebnis 14,68 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 436,3 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 411,3 k
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GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Ingo Friedrich-August Schmidt seit 2006 Geschäftsführer
  • Iris Müller seit 2006 Geschäftsführer
  • Diego Wagner seit 2020 Prokura
  • Gotelinde Schmidt seit 2006 Prokura
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Top 3 halten 84,0 %
  • Dieter Schmidt Beteiligungs-GmbH & Co. KG DEU AG Walsrode HRA 204258 51,0 % 587k €
  • I*** S****** 17,0 % 196k €
  • A***** D***** 16,0 % 184k €
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Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

49,0 % identifiziert 51,0 % nicht identifiziert
  • I*** S****** 17,0 %
  • A***** D***** 16,0 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2022
  2. 09.02.
    Austritt einer Position
    D***** S****** · Geschäftsführer
  3. 2021
  4. 27.09.
    Kapitaländerung
    Plate Büromaterial Vertriebs GmbH
  5. 04.03.
    Austritt einer Position
    A***** D***** · Einzelprokura
  6. 2020
  7. 30.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Diego Wagner · Einzelprokura
  8. 2019
  9. 09.09.
    Änderung des Vertretungsplans
    Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
  10. 2017
  11. 31.05.
    Kapitaländerung
    Plate Büromaterial Vertriebs GmbH
  12. 2014
  13. 28.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    A***** D***** · Einzelprokura
  14. 2012
  15. 10.05.
    Adressänderung
    Plate Büromaterial Vertriebs GmbH
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Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 30. Dezember 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

Plate Büromaterial Vertriebs GmbH

Lilienthal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

I. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell

Wir sind ein seit 152 Jahren traditionsreich, hanseatisch und familienbezogen geführter Unternehmensverbund der Bürowirtschaft. Als Großhändler beliefern wir und unsere Schwestergesellschaften national und international zahlreiche Unternehmen mit Büromaterial sowie allen weiteren Bürobedarfsartikeln.

b) Ziele und Strategien

Unser Ziel ist es, unseren Kunden erstklassigen Service zu bieten, sie mit kompetenter Beratung persönlich zu unterstützen und sie zuverlässig, schnell und zu fairen Preisen mit Büromaterial zu versorgen.

II. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % geringer als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stagnierte 2023 in einem weiterhin von Krisen geprägten Umfeld. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Stufen der Wirtschaft, trotz jüngster Rückgänge, belasteten die Konjunktur erheblich. Darüber hinaus trugen ungünstige Finanzierungsbedingungen, bedingt durch steigende Zinsen, sowie eine rückläufige Nachfrage aus dem In- und Ausland zur wirtschaftlichen Abschwächung bei. Dadurch konnte die Erholung der deutschen Wirtschaft, die nach dem schweren Einbruch im Corona-Jahr 2020 begonnen hatte, nicht fortgesetzt werden.

Papierwaren sind stark von Preissteigerungen betroffen, da hohe Energie- und Rohstoffkosten die Papierproduktion verteuert haben. So stiegen die Preise für Druckerpapier 2022 um 22,5 % und 2023 um 13,3 %. PBS-Produkte (Papier, Bürobedarf und Schreibwaren) insgesamt verteuerten sich 2023 um 11,2 %. Die anhaltende Inflation reduzierte die Kaufkraft und dämpfte das Wirtschaftswachstum. Dennoch bietet der stationäre Fachhandel Chancen, sich durch Service und Beratung von der Online-Konkurrenz abzuheben. Die Digitalisierung senkt den PBS-Verbrauch, während Nachhaltigkeit an Bedeutung gewinnt. Der Fachhandel konnte 2022 und 2023 Marktanteile zurückgewinnen und liegt nun bei 33,7 %.

b) Geschäftsverlauf

Der Kernbereich unseres Unternehmens bleibt der PBS-Umsatz, der sich aufgrund des Trends zur Digitalisierung leicht rückläufig entwickelte. Insbesondere der Wegfall der Coronabedingten Artikel sorgte für einen massiven Umsatzrückgang von ca. 8 Mio. EUR in diesem Segment. Der Umsatz im Bereich der Toner und Tinten war ebenfalls leicht rückläufig, während der Umsatz für Papier konstant war. Positiv entwickelten sich die neuen Bereiche rund um das Catering im Bürobereich.

Im Geschäftsjahr 2022/23 sank der Umsatz um 9,2 %, während der Materialaufwand um 9,6 % abnahm, was eine Margensteigerung von 29,2% auf 30,3% zur Folge hatte.

Unsere Mitgliedschaften in Einkaufsverbänden wie Büroring eG, InterES und EOSA haben uns geholfen, dank gezielter Bestellungen unsere liquide Stärke auszuspielen und vorteilhafte Konditionen zu sichern.

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 192 Mitarbeiter (Vorjahr: 194) und 13 Auszubildende beschäftigt. Unsere Auszubildenden durchlaufen alle Abteilungen und werden zusätzlich durch einen Berufsschullehrer und eine Sprachdozentin unterstützt.

Im Aufwandsbereich mussten wir außerplanmäßige Abschreibungen vornehmen (insbesondere auf ein abgebrochenes ERP-Projekt , das sich als nicht funktional herausstellte).

c) Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

Wir bewerten die Ausgangslage unseres Unternehmens, insbesondere aufgrund der stabilen Vermögens- und Finanzsituation, als sehr positiv. Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen entsprach das Ergebnis aus unserem Kerngeschäft in diesem Geschäftsjahr unseren Erwartungen.

d) Ertragslage

Die Entwicklung der Ertragslage gegenüber dem Vorjahr verdeutlichen die folgenden Vergleichszahlen:

Geschäftsjahr 2022/2023 Geschäftsjahr 2021/2022 Veränderungen
T€ T€ T€
Betriebliches Leistungsergebnis + 1.596 + 2.992 - 1.396
Finanzergebnis + 890 - 1.490 + 2.380
Neutrales Ergebnis - 907 + 532 -1.439
Unternehmensergebnis vor Ertragsteuern + 1.579 + 2.034 - 455
abzgl. Ifd. Ertragsteuern -272 - 1.076 + 804
= Jahresüberschuss + 1.307 + 958 +349

Das betriebliche Ergebnis aus unserer Handelstätigkeit hat sich im aktuellen Geschäftsjahr durch den Wegfall des aus Corona-bedingten Artikeln resultierenden Umsatzes um TEUR 1.396 verschlechtert, auch wenn sich der relative Rohertrag durch Sortimentsverschiebungen leicht verbessern konnte. Das reichte allerdings bei Weitem nicht aus, um die Kostensteigerungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR + 511) auszugleichen. Der Dienstleistungsbereich betrifft lediglich Tätigkeiten für andere Unternehmen der "Plate- Gruppe", hier sind die Kostensteigerungen weitergereicht worden.

Maßgeblich verantwortlich für die Steigerung des Unternehmensergebnisses nach Steuern um TEUR 349 auf TEUR 1.307 ist das um TEUR 2.380 gestiegene Finanzergebnis. Grund hierfür war die positive Entwicklung der wichtigen Aktienindizes im Berichtszeitraum.

Negativ verändert hat sich das Neutrale Ergebnis, bedingt durch Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (siehe Blatt 1) mit TEUR -1.439.

e) Vermögens- und Finanzlage

Unsere Vermögens- und Finanzlage hat sich erneut positiv entwickelt. Unser Finanzmanagement gewährleistet, dass Verbindlichkeiten stets fristgerecht beglichen und Forderungen termingerecht vereinnahmt werden. Die Bilanzsumme lag wie im Vorjahr bei über 24 Mio. Euro (TEUR -415).

Die Anlageninvestitionen von TEUR 2.229 betrafen mit TEUR 1.083 Maßnahmen für unsere IT- Ausstattung, vornehmlich im Softwarebereich. Allerdings konnte ein in Vorjahren eingeleitetes Projekt nicht realisiert werden, sodass es vollständig abgeschrieben wurde. Weitere wesentliche Anschaffungen betrafen Ersatzbeschaffungen in unserem Fuhrpark. Für unsere Investitionen haben wir auch auf Bankdarlehen zurückgegriffen.

Das Eigenkapital konnte im Berichtsjahr um TEUR 1.046 auf TEUR 15.270 gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote stieg von 63% (Vorjahr: 58%).

Die mittel- und kurzfristigen Verpflichtungen können vollständig aus der vorhandenen Liquidität und dem nicht verpfändeten Wertpapierbestand gedeckt werden. Da unser Wertpapierbestand börsennotiert und jederzeit veräußerbar ist, bleibt unsere Zahlungsfähigkeit gesichert.

Die Darstellung der Vermögens- und Kapitalstruktur vermittelt folgendes Bild:

Stand am 30.9.2023 Stand am 30.9.2022 Veränderung
T€ T€ T€
Vermögensstruktur
Langfristig gebundenes Vermögen 3.955 3.403 + 552
Mittel- und kurzfristig gebundenes Vermögen (Umlaufvermögen) 20.110 21.077 - 967
Kapitalstruktur 24.065 24.480 -415
Stand am 30.9.2023 Stand am 30.9.2022 Veränderung
T€ T€ T€
Langfristiges Kapital
1. Eigenkapital 15.270 14.224 + 1.046
2. Fremdkapital 681 1.114 - 433
15.951 15.338 + 613
Mittel- und kurzfristiges Kapital 8.114 9.142 -1.028
24.065 24.480 -415

III. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Für die Steuerung unseres Unternehmens nutzen wir Kennzahlen wie Rohertrag und Umsatzrendite. Durch optimierte Abläufe stieg der prozentuale Rohertrag im Kerngeschäft von 29,2 auf 30,3%.

Die Umsatzrendite sank leicht von 3,9 % auf 3,2 %. Das EBITDA sank um 3.030 T€ auf 1.151 T€. Hauptgrund war der absolut niedrigere Rohertrag mit 1.7 Mio. EUR sowie die um 545 T€ gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Der tatsächliche Unternehmenswert wird in der Bilanz unzureichend abgebildet, da auch unser Know-how, Kundenstamm, Lieferantenbeziehungen und die Qualifikation sowie Zufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine große Rolle spielen. Mit einer Fluktuation von unter 5 %, langer Betriebszugehörigkeit und regelmäßigen Schulungen bieten wir überzeugenden Service.

Unsere Firmenfitness-Mitgliedschaft erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Ebenso sind Umweltschutz und alternative Energien zentrale Themen. Investitionen in treibstoffsparende und elektrische Fahrzeuge, E-Ladestationen, Photovoltaikanlagen mit bis zu 197,6 kWp Leistung und moderne LED-Beleuchtung unterstreichen unser Engagement für Nachhaltigkeit.

IV. Prognosebericht

Unser Umsatzwachstum hängt von unserer Internetpräsenz und zeitgemäßer Kundenakquise ab. E-Commerce wird für unsere Entwicklung immer wichtiger, daher werden wir unsere Aktivitäten stärker darauf ausrichten und dabei die Kostenstruktur optimieren. Durch intensiveres Margenmanagement soll auf Sicht die Handelsspanne verbessert werden.

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir ein um etwa die Hälfte niedrigeres Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr, was auf das herausfordernde wirtschaftliche Umfeld und den zunehmenden Investitionsbedarf in die Digitalisierung zurückzuführen ist.

Trotz hoher Konkurrenz und weiter steigenden Preisen gehen wir langfristig von positiven Ergebnissen aus. Der Personalbestand bleibt stabil, während Modernisierungen und Automatisierung, insbesondere im Lager, vorangetrieben werden.

IT-gestützte Vertriebsaktivitäten im Plate-Verbund sowie geplante IT-Infrastrukturmaßnahmen werden erhebliche Kosten verursachen. Unser Wertpapiergeschäft ist von den Aktienmärkten abhängig, die sich im Geschäftsjahr 2023/2024 positiv entwickelt haben, und angesichts der aktuellen Unsicherheiten sind sowohl Wertberichtigungen als auch mögliche Zuschreibungen denkbar.

Wenn Energiepreise und das übrige Preisniveau stabil bleiben, erwarten wir aus dem Cashflow ausreichende Mittelzuflüsse. Selbst unter erschwerten Bedingungen können wir unsere Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllen und unsere hervorragende Bonitätsbewertung bei Creditreform beibehalten.

Hinsichtlich der Umsatzrendite und der Höhe des Rohertrags gehen wir davon aus, dass wir zumindest das zuletzt erreichte Niveau halten können.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken

Die konjunkturelle Entwicklung beeinflusst unsere Branche direkt, da wirtschaftliche Einschränkungen bei unseren Kunden ihre Nachfrage nach unseren Produkten reduzieren. Laut PBS-Verband sind Konzepte erforderlich, die sowohl den Online- als auch den stationären Handel einbeziehen, da der stationäre Handel weiterhin unverzichtbar bleibt.

Im Onlinegeschäft müssen wir Marktanteile sichern und ausbauen, wobei besonders lokale Online-Marktplätze an Bedeutung gewinnen, wie die Corona-Pandemie gezeigt hat. Gleichzeitig spielt die lokale Infrastruktur eine Rolle, da ein geringeres Angebot vor Ort das Internetgeschäft verstärkt. Der Online-Handel ist stark preisgetrieben, was die Margen beeinflusst. Zudem beeinflussen technische Entwicklungen wie "das papierlose Büro" die Nachfrage nach PBS-Produkten.

b) Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken im PBS-Markt verschärfen sich aufgrund begrenzter Wachstumspotenziale. Dank unserer großen Einkaufsmengen und finanziellen Stärke erwarten wir jedoch weiterhin vorteilhafte Konditionen bei Lieferanten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Langfristig könnten die Margen unter Druck geraten, wenn steigende Einkaufspreise nicht angemessen weitergegeben werden können. Starke Preissteigerungen, Handelsunterbrechungen, steigende Zinsen und schwache Verbrauchernachfrage bremsen die wirtschaftliche Erholung. Diese Faktoren beeinträchtigen das Nachfrageverhalten, und eine rückläufige Nachfrage führt zu starkem Margendruck, was auch unsere finanzielle Leistungsfähigkeit belasten könnte, bis der Markt sich bereinigt. Zudem bleibt unser Finanzergebnis von internationalen Börsenentwicklungen abhängig. Übergangsweise negative Einflüsse sollten wir dank unserer Rücklagen gut verkraften können.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund unserer stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation stellen Liquiditätsrisiken derzeit keine Bedrohung dar, selbst bei einem starken Cashflow-Rückgang bleibt unsere Zahlungsfähigkeit gesichert. Im Bereich der Wertpapierverwaltung bestehen jedoch Risiken durch mögliche Kurseinbrüche. Wir setzen jedoch auf solide Anlagen, die sich in der Vergangenheit immer erholt haben. Unsere Wertpapiere werden kontinuierlich überwacht, sodass wir bei Bedarf schnell reagieren können, um Risiken zu minimieren. Unvorhersehbare globale Ereignisse, wie Finanzmarktkrisen, bleiben jedoch ein Risiko.

Unsere Finanzinstrumente umfassen Wertpapiere, Forderungen und Verbindlichkeiten. Dank eines solventen Kundenstamms sind Forderungsausfälle selten. Verbindlichkeiten werden pünktlich und unter Nutzung von Skonti beglichen. Unser Finanz- und Risikomanagement verfolgt eine konservative Politik, um den Unternehmenserfolg gegen finanzielle Risiken abzusichern. Regelmäßige Liquiditätspläne gewährleisten die Kontrolle über Geldflüsse, und Wertberichtigungen erfolgen bei erkennbaren Bonitätsrisiken. Zudem sorgt unser effizientes Debitorenmanagement für die Minimierung von Ausfallrisiken, insbesondere durch frühzeitige Bonitätsprüfungen bei neuen Kunden.

2. Chancenbericht

Wir sehen weiterhin großes Potenzial für eine erfolgreiche Entwicklung, gestützt durch unsere hohe Eigenkapitalquote, unsere starke Beschaffungsposition inklusive umfangreicher Lagerkapazitäten, langjährige Kundenbeziehungen und die Fähigkeit, flexibel und individuell auf Kundenwünsche einzugehen.

Der Ausbau unseres E-Commerce-Geschäfts eröffnet uns zudem die Chance, neue Marktanteile zu gewinnen sowie unsere Marktposition auszubauen und damit unseren Umsatz weiter zu stärken.

Des Weiteren planen wir den Bau eines Kleinteilelagers, um unsere Kunden effizient, kostengünstig und wettbewerbsfähig versorgen zu können.

Dank unseres optimierten Margenüberwachungssystems, das gezielte Investitionen in rentable Artikel ermöglicht und die Anpassung von Prozessen und Workflows sicherstellt, blicken wir trotz des steigenden Wettbewerbs zuversichtlich in die Zukunft. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass wir den Rohertrag und die Umsatzrendite auf Sicht zumindest stabil halten können. Der Cashflow soll angesichts der erforderlichen Investitionen durch Bankdarlehen, aber auch durch Leasingvereinbarungen gestützt werden. Wir gehen davon aus, dass die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen vorübergehend sind und nach ihrer Überwindung einen nachhaltigen Aufschwung mit neuen Perspektiven für uns bringen werden.

 

Lilienthal, den 29. September 2024

Plate Büromaterial Vertriebs GmbH

gez. Ingo Schmidt, Geschäftsführer

Bilanz zum 30. September 2023

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzession, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen solchen Rechten und Werten 94.489,51 ( 176,5)
2. Geleistete Anzahlungen 928.676,19 1.023.165,70 ( 600,1)
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 86.873,02 ( 50,0)
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.037.217,10 ( 1.916,8)
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 172.792,32 2.296.882,44 ( 0,0)
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 8.750,01 ( 8,8)
2. Anteile an Genossenschaften 590.237,50 ( 624,2)
3. Sonstige Ausleihungen 35.498,40 634.485,91 3.954.534,05 ( 26,2)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 21.700,00 ( 21,7)
2. Waren 4.612.735,17 ( 5.183,2)
3. Geleistete Anzahlungen 86.582,89 4.721.018,06 ( 31,3)
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.045.639,84 ( 2.083,0)
2. Forderungen gegen Gesellschafter 513.644,76 ( 506,1)
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 611.201,91 ( 692,6)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 727.514,32 3.898.000,83 ( 1.021,5)
III. Wertpapiere - Sonstige Wertpapiere - 9.374.038,70 ( 8.243,2)
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.530.308,70 19.523.366,29 ( 2.427,0)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.985,57 ( 20,5)
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 562.423,44 ( 847,5)
24.065.309,35 ( 24.480,2)

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.151.000,00 ( 1.151,0)
II. Kapitalrücklage 76.774,09 ( 76,8)
III. Gewinnrücklagen
1. Satzungsmäßige Rücklagen 2.030.400,00 ( 1.638,1)
2. Andere Gewinnrücklagen 5.000.000,00 7.030.400,00 ( 5.000,0)
IV. Bilanzgewinn 7.011.992,50 ( 6.358,3)
15.270.166,59 ( 14.224,2)
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 230.283,89 ( 348,2)
2. Steuerrückstellungen 488.081,98 ( 888,7)
3. Sonstige Rückstellungen 1.561.950,00 2.280.315,87 ( 1.428,4)
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 972.259,65 ( 1.399,8)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.710.863,66 ( 3.602,1)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 673.000,00 ( 1.153,5)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.188.011,22 ( 1.159,1)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 970.692,36 ( 276,2)
- davon aus Steuern: € 256.272,91 (T€ 250,3)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 4.590,12 (T€ 5,6) 6.514.826,89
24.065.309,35 ( 24.480,2)

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

Vorjahr
T€ T€
1. Umsatzerlöse 49.856.781,23 (54.908,0)
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.107.403,15 ( 1.911,1)
3. Gesamtleistung 50.964.184,38 (56.819,1)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 34.695.876,88 (38.839,5)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 33.900,72 34.729.777,60 (31,3) (38.870,8)
5. Rohergebnis 16.234.406,78 (17.948,3)
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.890.973,91 ( 7.344,5)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.770.776,86 ( 1.323,2)
· davon für Altersversorgung € 510.673,00 (T€ 0,0) 8.661.750,77 ( 8.667,7)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.367.834,27 ( 591,2)
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.052.872,02 6.420.706,29 ( 4.507,5) ( 5.098,7)
1.151.949,72 ( 4.181,9)
9. Erträge aus Beteiligungen 8,75 ( 4,1)
10. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.337,33 ( 0,0)
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 998.594,18 ( 240,3)
• davon aus verbundenen Unternehmen: € 1.119,86 (T€ 11,3)
12. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 466.382,38 ( 1.447,1)
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 87.921,51 ( 836,3)
• davon an verbundene Unternehmen: € 34.500,00 (T€ 16,7)
• davon Aufwendungen aus Aufzinsung € 0,00 (T€ 150,0) 445.636,37 (- 2.039,0)
1.597.586,09 ( 2.142,9)
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertr 272.463,17 ( 1.159,0)
15. Ergebnis nach Steuern 1.325.122,92 ( 983,9)
16. Sonstige Steuern 17.585,18 ( 26,3)
17. Jahresüberschuss 1.307.537,74 (957,6)

Anhang zum Jahresabschluss 2022/2023

A. Allgemeine Angaben

Unsere Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Walsrode in Abteilung B unter der Nr. 121896 verzeichnet. Sitz der Gesellschaft ist Lilienthal.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft beginnt jeweils am 1. Oktober eines Jahres und endet am 30. September des darauf folgenden Jahres.

Der Jahresabschluss ist nach den für Kapitalgesellschaften und bestimmte Personenhandelsgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden.

Nach den Größenmerkmalen gemäß § 267 HGB (in der Fassung vor dem 17.4.2024) ist das Unternehmen als "Große Kapitalgesellschaft" einzustufen; demgemäß unterliegt sie gem. § 316 HGB der Prüfungspflicht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind grundsätzlich die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind wie im Vorjahr im Wesentlichen an den Vorschriften des Handelsgesetzbuches ausgerichtet und werden grundsätzlich unverändert angewendet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

In der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir zu jedem Posten den entsprechenden Betrag des Vorjahres in tausend Euro (T€) angegeben.

2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Das Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige - im Zugangs- bzw. Abgangsjahr zeitanteilige - Abschreibungen, bilanziert worden. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen und bemessen sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften. Die Abschreibungssätze liegen zwischen 6 % und 33 1/3 % p. a. Bei in gebrauchtem Zustand erworbenen Anlagegegenständen wird eine entsprechend kürzere Nutzungsdauer zugrunde gelegt.

Sog. geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden handelsrechtlich unter Anwendung der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2 EStG vereinfachend im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben.

Bei immateriellen Wirtschaftsgütern sind im Berichtszeitraum außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen worden.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Durch Vornahme von Bewertungsabschlägen ist der in einigen Fällen vermuteten eingeschränkten Verwertbarkeit von Beständen entsprochen worden. Für einige wenige Artikelgruppen aus dem Bestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die einen geringen Umfang haben und nur geringen Wert- und Mengenschwankungen unterliegen, sind gem. § 240 Abs. 3 HGB i. V. m. § 256 S. 2 HGB Festwerte angesetzt worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Jahresabschlussstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Lieferungs- und Leistungsforderungen sind um eine Pauschalwertberichtigung von 1 % gekürzt worden, soweit keine Einzelwertberichtigungen notwendig waren.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Zeitwerten angesetzt. Ein Teilbetrag der Aktienbestände ist bei Bedarf zur Besicherung von Bankverbindlichkeiten (Kontokorrente in Höhe von bis zu T€ 1.950 sowie eines Bankdarlehens von T€ 160) verpfändet worden.

Wertpapiere, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen saldiert.

Ein daraus verbleibender aktiver Saldo wird in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Zum Abschlussstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge von T€ 992, die ausschließlich auf die Aktivierung des saldierten Planvermögens zum beizulegenden Zeitwert (T€ 907) und der geänderten Ermittlung des durchschnittlichen Marktzinses bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen (T€ 85; Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB) beruhen.

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden - soweit erforderlich - bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der sogenannten Projected-Unit-Credit-Methode unter Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G bewertet. Die Rückstellungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,81 % p. a.; Vorjahr 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Daneben wurden bei der Bewertung eine jährliche Anwartschaftsdynamik sowie eine Rentendynamik von jeweils 1,0 % p. a. zugrunde gelegt.

Die Pensionsverpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung dieses zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, der dem Börsenkurs zum 30.9.2023 entspricht.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Bei den latenten Steuern ergibt sich zum Jahresabschlussstichtag ein Aktivüberhang; von dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ist kein Gebrauch gemacht worden.

C. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist diesem Anhang als Anlage beigefügt.

Die Anteile an Genossenschaften betreffen Mitgliedschaften an Einkaufsgenossenschaften und an einer Genossenschaftsbank.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Ansprüche gegen Gesellschafter sowie verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

Gesellschafter (Vorjahr)
Lieferungs- und Leistungsforderungen TE 0 (T€ 0)
Darlehensforderungen " 514 (" 506)
T€ 514 (T€ 506)
davon Restlaufzeit > 1 Jahr T€ 316 (T€ 407)
Verbundene Unternehmen (Vorjahr)
Lieferungs- und Leistungsforderungen T€ 611 (TE 693)
Darlehensforderungen '' 0 (" 0)
T€ 611 (T€ 693)
davon Restlaufzeit > 1 Jahr T€ 0 (T€ 0)

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind u. a. folgende Forderungen enthalten, die rechtlich erst nach Ablauf des Geschäftsjahres entstehen:

(Vorjahr)
Bonus- und sonstige Rückvergütungsansprüche gegenüber Lieferanten T€ 522 (T€ 765)
Noch nicht abziehbare Vorsteuer " 80 (" 117)
Ertragsteuererstattungen " 102 (" 137)
T€ 704 (T€ 1.019)
davon Restlaufzeit > 1 Jahr T€ 0 (T€ 0)

Wertpapiere des Umlaufvermögens

Diese Wertpapiere betreffen im Wesentlichen Aktienbestände, die bei Kreditinstituten in mehreren Depots unterhalten werden. Weitere Aktienbestände sind als Deckungsvermögen von den Pensionsverpflichtungen abgesetzt worden.

Latente Steuern

Nach dem Temporary-Konzept in der Ausgestaltung des BilMoG werden die latenten Steuern für Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen für alle Bilanzposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern auf diese Differenzen erfolgt mit einem durchschnittlichen Ertragsteuersatz von 30,815 %.

Zum Abschlussstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von T€ 466, welche wir entsprechend dem Wahlrecht des § 274 HGB nicht aktiviert haben, so dass sich insgesamt auch kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Die ermittelten aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden temporären Differenzen:

Differenz Handelsbilanz zur Steuerbilanz Steuersatz Latente Steuern - Passiva + Aktiva Vorjahr
T€ % T€ T€
Bilanzposten
Wertpapiere 907 30,815 - 14 (- 5)
Rückstellungen für Pensionen (vor Verrechnung mit qualifiziertem Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) 1.558 30,815 + 480 (+ 395)
+ 466 (+ 390)

Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz mit Relevanz für die Ermittlung von latenten Steuern resultieren im Berichtszeitraum lediglich aus der unterschiedlichen Bewertung der Wertpapiere und den Rückstellungen für Pensionen. Die Berechnung der Steuerbelastung auf Wertpapierdifferenzen erfolgte unter Berücksichtigung von § 8 b KStG.

Eigenkapital

Die Aufstellung erfolgte unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses. Danach ergibt sich der Bilanzgewinn wie folgt:

Vorjahr
T€ T€ T€
Jahresüberschuss + 1.308 (+ 958)
Gewinnvortrag Vorjahr
1.10.2022 + 6.358 (+ 6.166)
Rest-Ausschüttungen 0 + 6.358 (- 287)
Einstellungen in and. Gewinnrücklagen - 392 (- 287)
Satzungsmäßige Ausschüttung - 262 (- 192)
+ 7.012 (+ 6.358)

Rückstellungen für Pensionen

Zu den Pensionszusagen bestehen verpfändete Wertpapierguthaben, die Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB darstellen und daher jeweils mit den Pensionsverpflichtungen saldiert wurden. Die Werte der zu verrechnenden Posten stellen sich wie folgt dar:

Anschaffungskosten der verrechneten Wertpapierguthaben T€ 2.578
Beizulegende Zeitwerte der verrechneten Wertpapierguthaben (Börsenkurse; vor Abzug des aktiven Unterschiedsbetrages aus der Vermögensverrechnung von T€ 562) T€ 3.328
Erfüllungsbetrag der verrechneten Rückstellungen für Pensionen T€ 2.996

Die saldierten Erträge und Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen werden zusammen mit den Zinszuführungen zu den Rückstellungen für Pensionen im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinserträge" wie folgt erfasst:

Erträge aus dem Deckungsvermögen

- Zuschreibungen T€ 789
- Dividenden " 56
- Buchgewinne 36 T€ 881
Aufwendungen in Form von Zinszuführungen zu den Altersversorgungsrückstellungen - " 28
Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen (Wertpapiere des Umlaufvermögens)
- Buchverluste - T€ 61
- Abschreibungen auf Anschaffungskosten - " 50 - " 111
T€ 742

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen wurden unter anderem für Tantiemen und Mitarbeitervergütungen (T€ 938), Urlaubsrückstände (T€ 105), Personalnebenkosten (T€ 41), Gewährleistungen (T€ 15), restliche Aufwendungen für unvollendet aufgegebene Investitionsvorhaben (T€ 236) und Beratungskosten (T€ 75) gebildet.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022/2023 berechnete Gesamthonorar setzt sich aus Abschlussprüfungsleistungen von T€ 28, Steuerberatungsleistungen von T€ 17 sowie sonstigen Beratungsleistungen von T€ 11 zusammen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:

gesamt davon gesichert durch
T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) Kontokorrentverbindlichkeiten 25 25 Pfandrechte, Sicherungsübereignungen
b) Darlehensverbindlichkeiten 947 947
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.711 0 -
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 673 0 -
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.188 0 -
5. Sonstige Verbindlichkeiten 971 0 -
mit Restlaufzeiten
bis 1 Jahr zwischen 1 und 5 Jahren über 5 Jahre
T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) Kontokorrentverbindlichkeiten 25 0 0
b) Darlehensverbindlichkeiten 496 451 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.711 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 673 0 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.188 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 971 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern setzen sich wie folgt zusammen:

(Vorjahr)
Lieferungs- und Leistungsverbindlichkeiten T€ 0 (T€ 0)
Darlehensverbindlichkeiten " 220 (" 220)
satzungsmäßige Ausschüttungen " 453 (" 934)
T€ 673 (T€ 1.154)
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr T€ 673 (T€ 1.154)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche aus Lieferungen und Leistungen (T€ 16) und aus sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 1.172) und haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die unter den Eventualverbindlichkeiten erfassten Gewährleistungen für fremde Leistungen belaufen sich auf T€ 1.500 und resultieren aus der Schuldmitübernahme im Rahmen gesamtschuldnerischer Haftungsverhältnisse mit verbundenen Unternehmen.

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der unter der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten in der Vergangenheit als sehr gering ein. Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen mit T€ 1.438 Umsätze im Ausland; davon T€ 1.103 innergemeinschaftliche Lieferungen und T€ 335 Ausfuhrlieferungen etc.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende wesentliche periodenfremde Erträge enthalten:

Buchgewinne aus Wertpapierverkäufen sowie Zuschreibungen zum Wertpapierbestand T€ 791
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 25
Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagen " 79
Schadensersatzleistungen " 20
T€ 915

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betreffen mit T€ 754 außerplanmäßige Vorgänge infolge von nicht realisierten Investitionsprojekten.

Erwähnenswerte periodenfremde sonstige betriebliche Aufwendungen betreffen Verluste aus Wertpapierverkäufen (T€ 139), restliche Aufwendungen für nicht realisierte Investitionsvorhaben (T€ 236) sowie Buchverluste aus Anlagenabgängen und übrige (T€ 63).

Die Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens von T€ 466 (im Vorjahr: T€ 1.447) resultieren aus der Anwendung des strengen Niederstwertprinzips und ergeben sich aus den gesunkenen Börsenkursen dieser Unternehmensanteile zum Abschlussstichtag.

E. Sonstige Angaben

Für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft bedeutsame Verpflichtungen, die weder bilanziert noch als Haftungsverhältnis gem. § 251 HGB anzugeben sind, bestanden am Jahresabschlussstichtag in Form von Miet- und Pachtverhältnissen für unsere Geschäftsgrundstücke in Lilienthal und unsere Filiale in Ratingen sowie für eine Unternehmenspacht von insgesamt T€ 799, jeweils für die beiden folgenden Geschäftsjahre; davon T€ 373 für verbundene Unternehmen.

Der Nutzung von Kfz, IT-Ausstattungen und an Mitarbeitende weitergereichte Dienstfahrrädern liegen teilweise Operating-Leasing-Verträge zugrunde. Dadurch verringert sich die Kapitalbindung und verlagert das Risiko der Verwertung auf die Leasinggeber. Die Leasingverträge haben grundsätzlich eine Laufzeit von längstens bis zu Jahr 2026. Die Gesamtaufwendungen aus diesen Leasingverträgen betragen im folgenden Geschäftsjahr T€ 127 (T€ 69).

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens - ohne Auszubildende und Geschäftsführer - betrug im Geschäftsjahr 2022/2023:

davon weiblich davon männlich insgesamt
am 31.12.2022 73 121 194
am 31. 3.2023 75 116 191
am 30. 6.2023 75 120 195
am 30. 9.2023 76 111 187
Durchschnitt des Geschäftsjahres 74,75 117 191,75

Geschäftsführer sind:

Ingo Schmidt, Grasberg

Iris Müller, Duisburg

Die Geschäftsführer sind für sämtliche Bereiche im Unternehmen zuständig.

Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung ist die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB zur Anwendung gekommen.

 

Lilienthal, am 30. September 2024

Plate Büromaterial Vertriebs GmbH

gez. Ingo Schmidt

gez. Iris Müller

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens

Historische Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 1.10.2022 Zugänge Abgänge Stand am 30.9.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.074.206,48 0,00 0,00 4.074.206,48
2. Geleistete Anzahlungen 600.098,25 1.082.974,74 754.396,80 928.676,19
4.674.304,73 1.082.974,74 754.396,80 5.002.882,67
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 289.684,25 49.530,88 0,00 339.215,13
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.766.341,94 694.033,59 576.426,57 6.883.948,96
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 172.792,32 0,00 172.792,32
7.056.026,19 916.356,79 576.426,57 7.395.956,41
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 8.750,01 0,00 0,00 8.750,01
2. Anteile an Genossenschaften 624.237,50 220.000,00 254.000,00 590.237,50
3. Sonstige Ausleihungen 26.180,67 9.317,73 0,00 35.498,40
659.168,18 229.317,73 254.000,00 634.485,91
12.389.499,10 2.228.649,26 1.584.823,37 13.033.324,99
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.10.2022 Zugänge Abgänge Stand am 30.9.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.897.673,97 82.043,00 0,00 3.979.716,97
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 754.396,80 754.396,80 0,00
3.897.673,97 836.439,80 754.396,80 3.979.716,97
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 239.688,23 12.653,88 0,00 252.342,11
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.849.493,84 518.740,59 521.502,57 4.846.731,86
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
5.089.182,07 531.394,47 521.502,57 5.099.073,97
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
8.986.856,04 1.367.834,27 1.275.899,37 9.078.790,94
Buchwerte
Stand am 30.9.2023 Vorjahr
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 94.489,51 ( 176,5)
2. Geleistete Anzahlungen 928.676,19 ( 600,1)
1.023.165,70 ( 776,6)
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 86.873,02 ( 50,0)
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.037.217,10 ( 1.916,8)
3. Geleistete Anzahlungen 172.792,32 ( 0,0)
2.296.882,44 ( 1.966,8)
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 8.750,01 ( 8,8)
2. Anteile an Genossenschaften 590.237,50 ( 624,2)
3. Sonstige Ausleihungen 35.498,40 ( 26,2)
634.485,91 ( 659,2)
3.954.534,05 ( 3.402,6)

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Plate Büromaterial Vertriebs GmbH, Lilienthal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Plate Büromaterial Vertriebs GmbH, Lilienthal, - bestehend aus der Bilanz zum 30.9.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.10.2022 bis zum 30.9.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Plate Büromaterial Vertriebs GmbH, Lilienthal, für das Geschäftsjahr vom 1.10.2022 bis zum 30.9.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.9.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.10.2022 bis zum 30.9.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 7. November 2024

RTW RevisionsTreuhand GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Steuerberatungsgesellschaft

gez. Christian Jost, Wirtschaftsprüfer

Beschlüsse der Gesellschafterversammlung der Plate Büromaterial Vertriebs GmbH, Lilienthal am 21.11.2024

Auszug

1. Der von der RTW Revisions Treuhand GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Steuerberatungsgesellschaft, Bremen, gem. § 317 HGB geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 30. September 2023 wird festgestellt.

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Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
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Website-Inhalt

Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.

  • Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
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Profil · Finanzen · Personen · Dokumente

Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
Alle Felder mit API-Key freischalten API-Key holen →
Code · AI-Agents · No-Code · Workflows

In jeden Stack einbaubar

Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.

Diese Daten in Ihrer App

Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.