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Goldswien GmbH Erfassung und Vermarktung von Qualitätsfleisch GmbH

Minden ·HRB 4852 Bad Oeynhausen
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Wittelsbacherallee 61
32427 Minden
Handelsregister
HRB 4852, Bad Oeynhausen
Eintragungsdatum
14. Januar 1987
Branche
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Beteiligungsgesellschaften
Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Unternehmenszweck
Erfassung und Vermarktung von Qualitätsfleisch. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen und solche zu erwerben.

Finanzen

Umsatz 2023
12,04 Mrd. €
Mitarbeiter 2023
27.963
Bilanzsumme 2023
2,99 Mio. €
Jahresergebnis 2023
73,66 Mio. €
7 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2023
Aktivseite 2,99 Mio
  • Anlagevermögen 58,8 % 1,76 Mio
  • Umlaufvermögen 38,2 % 1,14 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 3,0 % 90,1 k
Passivseite 2,99 Mio
  • Eigenkapital 48,1 % 1,44 Mio
  • Verbindlichkeiten 37,8 % 1,13 Mio
  • Rückstellungen 13,2 % 393,5 k
  • Passive latente Steuern 0,5 % 15,5 k
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 10,8 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
Erträge 12,11 Mrd
  • Umsatzerlöse 99,4 % 12,04 Mrd
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,5 % 61,87 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,1 % 7,04 Mio
  • Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile 0,0 % −691,0 k
Aufwendungen 12,05 Mrd
  • Materialaufwand 82,7 % 9,97 Mrd
  • Personalaufwand 9,2 % 1,11 Mrd
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 6,0 % 725,27 Mio
  • Abschreibungen 1,8 % 214,41 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,2 % 24,27 Mio
  • Sonstige Steuern 0,0 % −2,88 Mio
  • Finanzergebnis 8,15 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 70,78 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 73,66 Mio
  • Konzernjahresüberschuss ohne Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile 72,97 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Klaus Jeinsen seit 2010 Geschäftsführer
  • Marius, Dipl.-Kfm. Lissai seit 2025 Geschäftsführer
  • Rafael Riechmann seit 2022 Geschäftsführer
  • Andreas Seidel seit 2012 Prokura
  • Horst Dipl.-Betriebswirt Reinking seit 2004 Prokura
11 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • EDEKA Minden-Hannover DEU 0,00 % 26k €
  • Stiftung & Co. KG DEU HRA 7534 AG Bad Oeynhausen 0,00 %

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 2 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2025
  2. 18.08.
    Austritt einer Position
    Jens Witteborn · Geschäftsführer
  3. 18.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    Marius, Dipl.-Kfm. Lissai · Geschäftsführer
  4. 2022
  5. 14.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    J*** W****** · Geschäftsführer
  6. 18.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Rafael Riechmann · Geschäftsführer
  7. 18.03.
    Austritt einer Position
    Rafael Riechmann · Gesamtprokura
  8. 2019
  9. 17.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Rafael Riechmann · Gesamtprokura
  10. 2016
  11. 23.05.
    Austritt einer Position
    W****** J****** · Geschäftsführer
  12. 2013
  13. 07.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    Goldswien GmbH Erfassung und Vermarktung von Qualitätsfleisch · herrschendes Unternehmen
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Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2023 Konzernabschluss
  • 2022 Konzernabschluss
  • 2021 Konzernabschluss
  • 2020 Konzernabschluss
  • 2019 Konzernabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Konzernabschluss 2022

Veröffentlicht am 1. Februar 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG

Minden

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN

KONZERNSTRUKTUR

GESCHÄFT

Geführt wird der EDEKA Minden-Hannover Konzern durch die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG. Aufgabe der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG ist die strategische Ausrichtung des Konzerns sowie die Überwachung der Einhaltung der vorgegebenen Zielsetzungen in den Tochtergesellschaften. Darüber hinaus sichert und steuert sie die Finanzierung des Konzerns.

An diesem Konzern hält die EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH 100 Prozent der Kommanditanteile der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG. Persönlich haftende Gesellschafterin ist die EDEKA Minden-Hannover Holding Stiftung. Die Gesellschafter der EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH sind die EDEKA Minden eG und die EDEKA Zentralhandelsgesellschaft mbH mit je 50 Prozent (= 50,0 Millionen Euro) Anteil am Stammkapital. Die EDEKA Minden eG ist seit 2010 durch Erweiterung der Konsolidierungstatbestände gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) oberste Konzernmutter.

Das operative Geschäft des Teilkonzerns ist in fünf Geschäftsbereiche mit diversen Tochtergesellschaften aufgeteilt. Der Geschäftsbereich Einzelhandel einschließlich Vertrieb Backwaren ist im Lebensmitteleinzelhandel mit eigenen Vertriebskonzepten und zahlreichen Marken in seinem Segment selbstständig am Markt tätig. Der Geschäftsbereich Großhandel einschließlich C+C Fachgroßhandel versorgt Mitglieder und Kunden mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs. Der C+C Fachgroßhandel besteht in einer 40-prozentigen Beteiligung an der bundesweit tätigen EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG. Die Produktion beliefert den Großhandel mit Fleisch- und Wurstwaren, Fisch sowie mit Backwaren. Der Geschäftsbereich Dienstleistungen erbringt Leistungen für den Konzern sowie für Mitglieder und Kunden. Der Geschäftsbereich Immobilien umfasst im Wesentlichen die Standortsicherung durch den Erwerb und die Errichtung von Immobilien, das Facility Management sowie die An- und Vermietung von Immobilien für den Einzelhandel.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die souveräne Ukraine am 24. Februar 2022 stellt ein einschneidendes Ereignis dar, das neben dem menschlichen Leid auch in der globalen Wirtschaft und damit in der Rechnungslegung der Unternehmen deutliche Spuren hinterlassen hat. Nach dem Einmarsch haben diverse Staaten in großer Geschlossenheit scharfe Sanktionen gegen Russland verhängt. Die Reaktionen waren an den Güter- und Finanzmärkten sofort spürbar. Die Konsequenzen der Sanktionen zeigten sich für Russland bereits unmittelbar, werden allerdings auch langfristig erhebliche Auswirkungen für die Weltwirtschaft haben. Gegenwärtig sind kaum Aussagen zur zeitlichen Dauer der Krise möglich, die sich durch weitere Aktionen Russlands auch verschärfen kann.

Der Krieg in der Ukraine hat auch erhebliche negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Durch die gestiegene Unsicherheit und den Stopp der Gaslieferungen aus Russland sind die Energiepreise stark angestiegen. Diese Energiepreissteigerung hat den Preisauftrieb, der bereits in der Corona-Pandemie eingesetzt hat, verstärkt, die Inflation erhöht und somit die reale Kaufkraft gesenkt. Die Inflation im Geschäftsjahr 2022 betrug 7,9 Prozent und prägte das Konsumverhalten der privaten Haushalte. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte stiegen um 10,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die preisbereinigten Konsumausgaben der privaten Haushalte lagen dagegen um 3,4 Prozent über denen des Vorjahres. Die Differenz zwischen den beiden Entwicklungen spiegelt die hohen Preissteigerungen für private Haushalte wider. Die hohe Jahresteuerungsrate wurde vor allem von den Preisanstiegen für Energieprodukte und Nahrungsmittel seit Kriegsbeginn in der Ukraine getrieben. Die durch die verzögerte Weitergabe der Energiepreissteigerung in der Produktion oder Herstellung weiterhin hohe Inflation wird die real verfügbaren Einkommen bis in das Jahr 2023 hinein deutlich sinken lassen. Der massive Kaufkraftentzug dürfte dazu führen, dass der private Konsum bis zum Sommer 2023 zurückgehen und sich erst in der zweiten Hälfte des Jahres wieder erholen wird.

Infolge des Krieges in der Ukraine ist die für das Winterhalbjahr coronabedingte und wegen der Lieferkettenprobleme erwartete »Delle« für die deutsche Konjunktur im ersten Quartal dieses Jahres noch ausgeprägter ausgefallen. Zusätzlich sorgt die erhöhte Unsicherheit für Zurückhaltung bei Investitions- und Kaufentscheidungen.

Im Jahr 2022 haben die Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie nach und nach abgenommen. Neben den Preissteigerungen beeinflusste auch der Wegfall fast aller Corona-Beschränkungen das Konsumverhalten der privaten Haushalte. So stiegen im Jahr2022 die Konsumausgaben für Dienstleistungen, zu denen beispielweise die Gastronomie und der Reiseverkehr gehören, preisbereinigt um 8,3 Prozent gegenüber2021. Der private Verbrauch wurde angesichts des Wegfalls von Infektionsschutzmaßnahmen und der damit verbundenen Rückkehr von Konsummöglichkeiten ausgeweitet, obwohl die Realeinkommen wegen der hohen Inflation sanken. Somit wurde die während der Pandemie zeitweise stark gestiegene Ersparnisbildung zum Teil wieder abgebaut. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 waren die gesamten Konsumausgaben der privaten Haushalte 9,5 Prozent höher.

Die privaten Haushalte konsumierten 4,4 Prozent weniger Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke als im Vorjahr, gaben hierfür jedoch 7,8 Prozent mehr Geld aus. An den gesamten Konsumausgaben betrug der Ausgabenanteil für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke 11,5 Prozent. In den vorangegangenen beiden Jahren war dieser Anteil unter anderem aufgrund von Homeoffice und der Corona-Beschränkungen in der Gastronomie auf fast 12 Prozent angestiegen. Im Jahr 2019 hatte der Anteil bei 10,8 Prozent gelegen. Zusätzlich führten Preissteigerungen bei Strom und Gas trotz reduziertem Verbrauch zu höheren Ausgaben. Der weitere Verlauf der Preisentwicklung und der Verfügbarkeiten auf dem Rohstoff- und Energiemarkt ist schwer absehbar.

Die Unternehmen sind von den stark gestiegenen Energiepreisen sehr unterschiedlich betroffen. Derzeit gelingt es vielen, die Kostensteigerungen an die Kunden weiterzugeben. Allerdings hat die Anhebung der Preise vieler Unternehmen aufgrund gestiegener Kosten zu erhöhten Lohnforderungen geführt. Dabei ist in verschiedenen Branchen aufgrund der im Geschäftsjahr erfolgten Mindestlohnerhöhung allgemein von einem Anstieg der Personalkosten auszugehen.

Für die Realwirtschaft existieren aktuell wesentliche Risiken. Diese bestehen z. B. aus ihren Lieferketten insbesondere hinsichtlich der Rohstoffversorgung und des Energiebedarfs, auf ihren Absatzmärkten, aus der Kreditversorgung durch Banken sowie aus Cyberangriffen. Übergreifend ist fraglich, ob und welche Mittel die öffentliche Hand in Form von staatlichen Stützungsmaßnahmen zur Verfügung stellen wird.

ENTWICKLUNGEN

LEBENSMITTELEINZELHANDEL 2022

Im Lebensmitteleinzelhandel (LEH - Vollsortimenter, Discounter und Drogeriemärkte inkl. E-Commerce und Fachhandel) stiegen die Umsätze 2022 nach Angaben des Marktforschungsinstituts GfK nominal um 1,6 Prozent nach 0,7 Prozent im Vorjahr. Der Mehrumsatz konnte die höheren Kosten nicht kompensieren.

Vielen Haushalten fehlten aufgrund der Inflation die finanziellen Mittel und sie haben daher seit Monaten ihren eigenen, privaten Inflationsausgleich betrieben: durch Zurückhaltung bei der Einkaufsmenge, Verzicht auf Extras, sorgfältige Einkaufsplanung und budgetgesteuerte Produkt- und Einkaufsstättenwahl. Im Ergebnis hat dies im Jahr 2022 den Discountern gehörig Auftrieb gegeben und den Vollsortimentern etwas zugesetzt. Ähnliches gilt für die Entwicklung von Handels- und Herstellermarken.

Mit Blick auf die einzelnen Vertriebsschienen schnitten die Vollsortimenter (Super- und Verbrauchermärkte) schlechter ab als der LEH insgesamt - ihr Zuwachs lag im Jahr 2022 mit 0,2 Prozent deutlich unter dem Gesamtmarkt. Eine negative Entwicklung verzeichneten hingegen der Fachhandel mit einem Umsatzrückgang von 9,4 Prozent und die SB-Warenhäuser mit einem Rückgang von 1,2 Prozent.

Auf das Jahr gesehen steht für die Discounter ein Anstieg der bezahlten Preise von 12 Prozent zu Buche. Auf Jahressicht entsprach bei den LEH Food-Vollsortimentern die Preissteigerung mit 6,1 Prozent gerade einmal die Hälfte des Preisanstiegs bei den Discountern. Die »Herkunft« der Zuwächse relativiert die Wachstumsunterschiede schließlich mehr als nur geringfügig.

KONZERNENTWICKLUNG

Die EDEKA Minden-Hannover erhöhte den Umsatz aus dem Warengeschäft um 2,3 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro, während der um die Erträge aus allen Lieferungen und Leistungen erweiterte Umsatz gemäß Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) um 2,6 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro anstieg. Mit einer Steigerung um 1,5 Prozent auf vergleichbarer Verkaufsfläche entwickelte sich der Einzelhandel der EDEKA Minden-Hannover gut. Die führende Marktposition im Geschäftsgebiet konnte ausgebaut werden.

Auch 2022 zeigte der unternehmergeführte selbstständige Einzelhandel wieder seine Stärken. Nähe zum Markt und zu den Kunden sind seine entscheidenden Wettbewerbsvorteile. Im Sinne des genossenschaftlichen Förderauftrags wurden 55 Märkte in die Hände selbstständiger Einzelhändler gegeben. In 45 Fällen war die Übertragung mit einer Existenzgründung durch den jeweiligen Marktleiterverbunden. Rund 75 Prozent der 1.496 Märkte wurden durch selbstständige Einzelhändler betrieben.

VERKAUFSFLÄCHEN ENTWICKLUNG

Zum Jahresende 2022 zählten 1.496 Einzelhandelsmärkte mit einer Gesamtverkaufsfläche von 2.004.327 Quadratmetern zur EDEKA Minden-Hannover (Vorjahr: 1.480 Märkte, Gesamtverkaufsfläche 1.968.261 Quadratmeter).

Zum 31.12.2022 beträgt die durchschnittliche Verkaufsfläche je Markt 1.340 Quadratmeter (Vorjahr: 1.330 Quadratmeter). Die durchschnittliche Verkaufsfläche von 1.701 Quadratmetern je neu eröffnetem Markt ist das Ergebnis der Geschäftspolitik im Bereich Expansion. Ziel war und ist die Expansion in zukunftsfähige Marktgrößen.

VERKAUFSFLÄCHENENTWICKLUNG 2012 - 2022

UMSATZ UND ERTRAGSLAGE

KONZERNUMSATZ

Im Geschäftsjahr 2022 erzielte der Konzern EDEKA Minden-Hannover einen Umsatz nach BilRUG von 11,3 Milliarden Euro. Der für 2022 mit 10,8 Milliarden Euro geplante Konzernumsatz aus dem Warengeschäft wurde mit einem Ist-Konzernumsatz in Höhe von 10,9 Milliarden Euro übertroffen. Die Umsatzplanung wurde insbesondere in der Sparte Zustellgroßhandel überschritten.

Der Konzernumsatz verteilt sich wie folgt auf die Sparten:

Konzernumsatz
(in Mio. €)
2022 2021
Einzelhandel und Vertrieb Backwaren 3.181 3.240
Großhandel 7.595 7.307
Zustellgroßhandel (6.620) (6.474)
C+C Fachgroßhandel (975) (833)
Produktion 143 121
Dienstleistungen 2 3
Immobilien 336 297
Konzernumsatz 11.257 10.968

UMSATZENTWICKLUNG IN DEN SPARTEN

Durch die Privatisierungen in den letzten Jahren wurden Umsätze des Regie-Einzelhandels an den selbstständigen Einzelhandel übertragen. Die sehr hohe Inflation und die Unsicherheit durch den Krieg in der Ukraine haben zu deutlicher Kaufzurückhaltung und Verzicht auf höherpreisige Produkte geführt. Der Absatz von GUT&GÜNSTIG und Eigenmarkenprodukten ist durch das erhöhte Preisbewusstsein der Verbraucher deutlich gestiegen. Der flächenbereinigte Umsatzzuwachs im Einzelhandel der EDEKA Minden-Hannover-Gruppe betrug in 20221,5 Prozent. Nach der coronabedingt historisch hohen Umsatzentwicklung der Vorjahre ist dieses eine erneute positive Weiterentwicklung der Umsätze.

Wie im gesamten LEH konnten auch bei der EDEKA Minden-Hannover die Discount-Formate besonders von der Preissteigerung profitieren. Die stärkste Umsatzentwicklung auf vergleichbarer Fläche wiesen die Formate NP mit +5,4 Prozent und nah&gut von EDEKA mit +4,9 Prozent aus.

In der Großhandelssparte werden sowohl der Zustell- als auch der Abholgroßhandel (Cash+Carry und Großverbraucher-Service) gezeigt. Der konsolidierte Umsatz (ohne Innenumsätze mit Konzerngesellschaften) beträgt 7,6 Milliarden Euro und liegt damit 4,0 Prozent über dem Vorjahr.

Die EDEKA Handelsgesellschaft konnte ihren Warenumsatz um 4,9 Prozent erhöhen. Der Umsatzzuwachs wurde im Wesentlichen auf vergleichbarer Fläche im Einzelhandel und durch Expansion im selbstständigen wie auch im Regie-Einzelhandel erzielt.

Der C+C Fachgroßhandel besteht in der 40-prozentigen Beteiligung an der bundesweit tätigen EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG, die gemeinschaftlich von den Gesellschaftern geführt wird. Kerngeschäft des C+C Fachgroßhandels bleiben der beratungsintensive Gastronomiemarkt mit seinen System- und Individualkonzepten sowie der Großverbraucherbereich. Hierzu zählt insbesondere die Versorgung von Krankenhäusern, Seniorenheimen, Schulküchen und Betriebskantinen mit hochwertigen Lebensmitteln sämtlicher Warengruppen. Die EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG betreibt neben 18 Filialen der Handelshof-Gruppe 69 C+C Großmärkte.

Unter dem C+C Fachgroßhandel wird ein anteilsmäßig konsolidiertes Umsatzvolumen der EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG von 975 Millionen Euro (Vorjahr: 833 Millionen Euro) ausgewiesen.

Die Schäfer's Produktionsgesellschaften betreiben aktuell vier Produktionsbetriebsstätten. Sie erwirtschafteten im zurückliegenden Geschäftsjahr unkonsolidierte Umsätze ohne Kostenartikel in Höhe von insgesamt 165 Millionen Euro (Vorjahr: 159 Millionen Euro). Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 3,8 Prozent.

Die Sparte Produktion Fleisch- und Wurstwaren der EDEKA Minden-Hannover erwirtschaftete im zurückliegenden Geschäftsjahr unkonsolidierte Waren Umsätze in Höhe von 739 Millionen Euro (Vorjahr: 687 Millionen Euro), mithin eine Steigung um 7,6 Prozent. Eine feste Basis des Erfolgs war und ist das Bauerngut-Markenfleischprogramm in Kombination mit dem strengen Qualitätsmanagementprogramm des Unternehmens. Der Absatzrückgang im Bereich Fleisch- und Wurstwaren konnte durch die verstärkte Nachfrage nach Fleisch in Bio-Qualität sowie nach tierischen Produkten aus höheren Haltungsformen zum Teil abgefangen werden.

Das Hamburger Traditionsunternehmen Hagenah führt seitseiner Übernahme im Jahr 2018 zu einer steigenden Verbesserung der Fischkompetenz im Konzern. Unsere EDEKA-Kunden an den Fischtheken und insbesondere unsere Kunden im Gastro- und Großverbraucherbereich profitieren vom umfassenden Sortiments-Know-how. Hier wurde 2022 ein unkonsolidierter Umsatz von 33 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 31 Millionen Euro). Ein Grund für den Anstieg war die Umstellung oder Neueröffnungen von 30 Fisch-Bedientheken unter dem Konzept »die fischwerker«. Dieses Konzept wurde Ende des Jahres bereits an 247 Standorten erfolgreich etabliert.

In der Sparte Dienstleistungen werden im Geschäftsjahr 2022 die Umsatzerlöse der Pentland Firth Software GmbH aus der Vermietung der EASY Shopper an den selbstständigen Einzelhandel ausgewiesen. Im Vorjahr beinhaltete der Ausweis im Wesentlichen Werbeleistungen der MIOS-Werbung GmbH, die im Geschäftsjahr 2022 vom Großhandel erbracht wurden.

Der Geschäftsbereich Immobilien umfasst im Wesentlichen die Standortsicherung durch den Erwerb und die Errichtung von Immobilien, das Facility Management sowie die An- und Vermietung von Immobilien für den Einzelhandel. 2022 wurde ein Außenumsatz von 336 Millionen Euro (Vorjahr: 297 Millionen Euro) erzielt.

ERGEBNISKENNZAHLEN

Der Konzern erwirtschaftete ein Konzernergebnis von 83,8 Millionen Euro (Vorjahr: 155,5 Millionen Euro). Dieses positive Ergebnis spiegelt sich auch im operativen Ergebnis wider, welches für 2022 182,8 Millionen Euro (Vorjahr: 243,0 Millionen Euro) beträgt. Das operative Ergebnis ist das Konzernergebnis vor Steuern (99,6 Millionen Euro), bilanziellen Sondermaßnahmen (-70,1 Millionen Euro) sowie Abschreibungen auf Firmenwerte und Belieferungsrechte aus Unternehmenskäufen (-13,1 Millionen Euro).

Die bilanziellen Sondermaßnahmen enthalten vor allem die Zusatzvergütung an den Einzelhandel (-47,1 Millionen Euro), ergebniswirksame Veränderungen der Drohverlustrückstellungen aus Mietverträgen (-19,6 Millionen Euro) und Zuschreibungen (6,0 Millionen Euro).

Rohertrag und Abschreibungen sind gesunken, während sich Personalkosten und sonstige Aufwendungen erhöht haben. Das Finanzergebnis hat sich trotz gestiegener Beteiligungserträge aufgrund eines gesunkenen Zinsergebnisses verringert. Das Konzernergebnis ist per saldo gesunken.

Das EBIT beträgt 103,1 Millionen Euro (Vorjahr: 163,2 Millionen Euro) und das EBITDA beträgt 308,7 Millionen Euro (Vorjahr: 370,2 Millionen Euro).

Ergebniskennzahlen
(in Mio. €)
2022 2021
Konzernergebnis 83,8 155,5
Steuern 15,8 10,9
EBT 99,6 166,4
Zinsergebnis zzgl. Vergütungen für Genussrechtskapital 3,5 -3,2
EBIT 103,1 163,2
Abschreibungen auf Firmenwerte und Namensrechte 24,5 26,5
EBITA 127,6 189,7
Abschreibungen Anlagevermögen 181,1 180,5
EBITDA 308,7 370,2

Die Abweichung zwischen dem Plan-EBT (122,8 Millionen Euro) und dem Ist-EBT (99,6 Millionen Euro) resultiert vor allem aus der nicht geplanten Zusatzvergütung an den Einzelhandel.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

BILANZ- UND KAPITALSTRUKTUR

Im Geschäftsjahr 2022 erhöhte sich die Bilanzsumme um 93,7 Millionen Euro auf 2.937,6 Millionen Euro. Bei den lang- und mittelfristigen Vermögenswerten war im Geschäftsjahr 2022 eine Erhöhung um 10,1 Millionen Euro auf 1.817,6 Millionen Euro zu verzeichnen. Die kurzfristigen Vermögenswerte einschließlich liquider Mittel nahmen um 83,5 Millionen Euro auf 1.120,0 Millionen Euro zu.

Vermögensstruktur
(in Mio. €)
31.12.2022 31.12.2021
Anlagevermögen 1.754,3 1.745,2
Übrige mittel- und langfristige Vermögenswerte 63,3 62,3
Kurzfristige Vermögenswerte 1.034,7 885,4
Liquide Mittel 85,3 151,0
Vermögenswerte 2.937,6 2.843,9

Im langfristigen Bereich betreffen die wesentlichen Änderungen das Anlagevermögen. Die Sachanlagen stiegen vor allem durch Investitionen in Immobilien für Einzelhandelsverkaufsflächen sowie in die Modernisierung von Einzelhandelsmärkten und in Erweiterungen in den Bereichen Großhandel (Logistiktechnik Obst und Gemüse Freienbrink) und Logistik (Fuhrpark). Durch Abschreibungen und Anlagenabgänge wird dies teilweise kompensiert. Kurzfristig haben sich stichtagsbedingtvor allem die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände erhöht, während sich die liquiden Mittel vermindert haben.

Kapitalstruktur
(in Mio. €)
31.12.2022 31.12.2021
Wirtschaftliches Eigenkapital ohne auszuschüttende Ergebnisanteile 1.387,4 1.318,1
Mittel- und langfristige Finanzierungsmittel 267,6 296,6
Kurzfristige Finanzierungsmittel 1.282,6 1.229,2
Finanzierungsmittel 2.937,6 2.843,9

Die Konzernbilanz der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG weist ein wirtschaftliches Eigenkapital von 1.387,4 Millionen Euro (Vorjahr: 1.318,1 Millionen Euro) aus. Es setzt sich wie folgt zusammen:

Wirtschaftliches Eigenkapital
(in Mio. €)
31.12.2022 31.12.2021
Kommanditkapital 100,0 100,0
Rücklagen 1.283,3 1.214,4
Nicht beherrschende Anteile am Kapital 3,9 3,4
Nicht beherrschende Anteile am Ergebnis ohne auszuschüttende Ergebnisanteile 0,2 0,3
Wirtschaftliches Eigenkapital 1.387,4 1.318,1

Die Erhöhung des Eigenkapitals resultiert im Wesentlichen aus der Gesellschaftseinlage der Gesellschafterin EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH.

Bei einer Bilanzsumme von 2.937,6 Millionen Euro (Vorjahr: 2.843,9 Millionen Euro) beträgt die wirtschaftliche Eigenkapitalquote 47,2 Prozent (Vorjahr: 46,3 Prozent). Die Eigenkapitalrentabilität als Verhältnis des Ergebnisses vor Firmenwertabschreibungen, Steuern und bilanziellen Sondermaßnahmen zu dem durchschnittlich verfügbaren Eigenkapital beträgt 13,5 Prozent (Vorjahr: 19,3 Prozent).

Das Fremdkapital erhöhte sich vor allem aufgrund gestiegener Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

FINANZMANAGEMENT

Das Finanzmanagement der EDEKA Minden-Hannover wird durch die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG wahrgenommen. Die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG übernimmt die Aufgabe, für die Gesellschaften des Konzerns eine stets ausreichende und kostengünstige Deckung des Finanzbedarfs sowohl für das operative Geschäft als auch für Investitionen sicherzustellen. Langfristige Immobilieninvestitionen werden durch langfristige Darlehen finanziert.

2022 hat die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG einen neuen Konsortialkredit gezeichnet. Der Kredit hat ein Volumen von 150 Millionen Euro. Der Kredit ist als Revolving Credit Facility ausgestaltet. Zum Bilanzstichtag wurde dieser Kredit in Höhe von 50 Millionen Euro in Anspruch genommen. Die darüber hinaus bestehenden bilateralen Bankkreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen.

FINANZKENNZAHLEN

Die Finanzlage des Konzerns ist durch ausreichende Finanzierungsmittel gekennzeichnet. Das Anlagevermögen wird vom Eigenkapital zu 79,1 Prozent (Vorjahr: 75,5 Prozent) gedeckt. Die Anlagenintensität - Verhältnis des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen - beträgt 59,7 Prozent (Vorjahr: 61,4 Prozent).

INVESTITIONEN

Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen betrugen im Geschäftsjahr 267,2 Millionen Euro (Vorjahr: 275,1 Millionen Euro). Sie verteilen sich wie folgt:

Investitionen
(in Mio. €)
2022 2021
Einzelhandel und Vertrieb Backwaren 76,0 86,9
Großhandel 109,0 96,3
Produktion Backwaren 10,3 9,1
Produktion Fischwaren 2,2 2,7
Produktion Fleisch- und Wurstwaren 10,7 15,0
Immobilien 46,6 60,6
Sonstige 12,4 4,5
Investitionen 267,2 275,1

Die wesentlichen Investitionen im Bereich Einzelhandel betreffen die Neueröffnung, die Erweiterung und die Modernisierung von Filialen.

Im Großhandel wurde vor allem in die Erweiterung der Logistiktechnik Obst & Gemüse Freienbrink, in den Fuhrpark und in den Ersatz von Betriebsausstattungen investiert.

In der Sparte Produktion (Backwaren, Fleisch- und Wurstwaren sowie Fisch) entfallen die Investitionen vor allem auf die Bio-Backwarenproduktion am Standort Osterweddingen sowie auf Ersatzinvestitionen im Produktionsbereich.

Im Bereich Immobilien wurden zur Standortsicherung Immobilien für Einzelhandelsverkaufsflächen errichtet bzw. erworben.

CASHFLOW/KAPITALFLUSSRECHNUNG

Der Cashflow beträgt 327,5 Millionen Euro (Vorjahr: 359,6 Millionen Euro) oder 2,9 Prozent vom Konzernumsatz (Vorjahr: 3,3 Prozent). Er setzt sich wie folgt zusammen:

Cashflow
(in Mio. €)
2022
Periodenergebnis 83,8
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 205,6
Wertberichtigungen auf Forderungen 11,1
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen -4,3
Veränderung von mittel- und langfristigen Rückstellungen 24,5
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 6,8
Cashflow 327,5

Die Kapitalflussrechnung wurde entsprechend dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 »(DRS 21)« des deutschen Standardisierungsausschusses aufgestellt. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 100,9 Millionen Euro (Vorjahr: 201,8 Millionen Euro). Die Verringerung des Mittelzuflusses aus laufender Geschäftstätigkeit ist vor allem auf die Abnahme des Periodenergebnisses sowie der Rückstellungen zurückzuführen.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit beträgt 196,1 Millionen Euro (Vorjahr: 200,3 Millionen Euro). Er ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Millionen Euro gesunken. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt 29,5 Millionen Euro (Vorjahr: -47,0 Millionen Euro). Vor allem die Neuaufnahme von Darlehen ist hierfür verantwortlich. Aus diesen Mittelzu- und -abflüssen hat sich insgesamt der Finanzmittelfonds um 65,7 Millionen Euro reduziert und beträgt 85,2 Millionen Euro. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2022 jederzeit sichergestellt.

FAZIT ZUR VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE

Die EDEKA Minden-Hannover entwickelt sich beim Wachstum und bei der Erbringung von Leistungen für den Einzelhandel positiv. Sie hat ihre Position als eines der führenden Lebensmittelhandelsunternehmen im Absatzgebiet behauptet. Die Nettoexpansion beträgt 1,8 Prozent. Der Umsatz liegt über dem Vorjahreswert. Das Eigenkapital steigt durch das laufende Ergebnis und durch die Ergebnisverwendung. Mit 47,2 Prozent, bezogen auf die Bilanzsumme, hat der EDEKA Minden-Hannover Konzern unverändert eine solide wirtschaftliche Eigenkapitalbasis. Die Finanzlage ist geordnet. Es stehen ausreichende freie Finanzmittel zur Verfügung. Die Investitionen betragen 267,2 Millionen Euro. Die Bilanzsumme erhöht sich auf 2.937,6 Millionen Euro.

PERSONALBERICHT

Zum Ende des Geschäftsjahres waren insgesamt 26.720 Mitarbeitende bei der EDEKA Minden-Hannover beschäftigt (ohne EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG), davon 15.637 Mitarbeiterinnen. 52,5 Prozent der Mitarbeiter arbeiten in Teilzeit. EDEKA ist somit einer der bedeutendsten regionalen und überregionalen Arbeitgeber. Die Anzahl der Beschäftigten über 50 Jahre beträgt 10.141. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Aus- und Weiterbildung ein. So beschäftigte der Konzern insgesamt 2.998 Auszubildende in 26 unterschiedlichen Ausbildungsberufen. Die EDEKA Minden-Hannover investiert kontinuierlich in die Aus- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter. Die Vergütung der Beschäftigten erfolgt grundsätzlich nach den tarifvertraglichen Vereinbarungen. Daneben werden Sondergratifikationen gewährt.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Die EDEKA Minden eG hat ihre Hauptaufgaben in der Förderung und Betreuung der Mitglieder und darüber hinaus in der Verpachtung ihres Großhandelsbetriebes sowie in der Verwaltung und im Erhalt des Vermögens. Im Eigentum der Genossenschaft und ihrer Tochterunternehmen befindliche Immobilien sind fast ausschließlich an Unternehmen des Teilkonzerns der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG vermietet.

Sie erfüllt diese Aufgaben nicht selbst, sondern hat diese in Auftragsverhältnissen an den EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG-Teilkonzern übertragen. Die EDEKA Minden eG nimmt durch ihre Gremien, den Vorstand und den Aufsichtsrat die Überwachung des EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG-Teilkonzerns über die EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH, deren Gesellschafterin sie zu 50 Prozent ist, wahr. Hierdurch stellt sie sicher, dass die von ihr übertragenen Aufgaben erfüllt werden. Bei ihrer Überwachung nutzt die Genossenschaft das Risikomanagementsystem des EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG-Teilkonzerns, dessen Grundsätze und Organisation nachfolgend auszugsweise beschrieben werden.

Aufgabe des Risikomanagementsystems ist es, Risiken zu identifizieren, zu analysieren und zu bewerten sowie diese zu kommunizieren und zu überwachen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Unternehmensziele erreicht werden. Unangemessene Risiken sind weitestgehend zu vermeiden oder zu steuern. Der Fortbestand des Unternehmens darf nicht gefährdet werden. Dazu erfolgt eine regelmäßige systematische Analyse der internen und externen Entwicklungen und Ereignisse, die zu Abweichungen von den festgelegten Zielen führen können. Identifizierte Risiken werden im Hinblick auf Eintrittswahrscheinlichkeiten und mögliche Auswirkungen beurteilt. Dabei erfolgt die Betrachtung der Risiken sowohl einzeln als auch aggregiert vor dem Hintergrund der Risikotragfähigkeit. Auf Grundlage der bewerteten Risiken werden Maßnahmen zur Risikosteuerung implementiert. Verantwortungsbereiche und Rollen sind klar geregelt, abgegrenzt und kommuniziert. Das Risikobewusstsein im Unternehmen wird durch regelmäßige Maßnahmen zur Sensibilisierung der Mitarbeiter für das Risiko ihres Handelns geschärft und somit eine Risikokultur gepflegt.

ORGANISATION DES CHANCEN- UND RISIKOMANAGEMENTS

Die Aufbauorganisation des Chancen- und Risikomanagements besteht aus aufeinander abgestimmten Risikomanagement- und Kontrollsystemen. Diese Systeme ermöglichen es, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, früh zu erkennen. Besonderes Gewicht haben dabei der konzernweite Prozess zur strategischen Unternehmensplanung und das interne Berichtswesen. Die strategische Unternehmensplanung soll es ermöglichen, potenzielle Chancen und Risiken geraume Zeit vor wesentlichen Geschäftsentscheidungen abzuschätzen. Eine angemessene Überwachung solcher Chancen und Risiken während der Durchführung und Abwicklung von Unternehmensprozessen soll das Berichtswesen ermöglichen. Zudem werden in regelmäßigen Zeitabständen die Angemessenheit und Effizienz des Chancen- und Risikomanagementsystems von der internen Revision kontrolliert. Bei Bedarf finden darüber hinaus Prüfungen durch externe Stellen statt. Mängel werden dabei erfasst und Maßnahmen zu deren Beseitigung initiiert. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Konzerngeschäftsführung, Aufsichtsrat und Gesellschafter vollständig und zeitnah über wesentliche Chancen und Risiken informiert werden.

STEUERUNGSGRÖßEN

Die Geschäftsbereiche werden von der Konzerngeschäftsführung mittels relevanter Kennzahlen gesteuert. EDEKA verfolgt eine langfristige Wachstumsstrategie: Organisches Wachstum und das operative Ergebnis sind daher wichtige Steuerungsgrößen. Verwendet werden die aus der Ergebnisrechnung direkt oder indirekt ableitbaren Kennzahlen wie Umsatz und EBITDA/EBIT/EBT.

Neue Geschäfte werden dann eingegangen, wenn sie unmittelbar oder mittelbar der Förderung des Einzelhandels dienen, die damit zusammenhängenden Risiken beherrschbar sind und die mit ihnen verbundenen Chancen eine angemessene Entwicklung der Steuerungsgrößen erwarten lassen.

CHANCEN- UND RISIKOPOLITISCHE GRUNDSÄTZE

Chancen und Risiken, die im Zusammenhang mit den Kernprozessen des Einzelhandels, des Großhandels oder der Produktion stehen, trägt die EDEKA selbst. Risiken, die sich weder auf Kern- noch auf Unterstützungsprozesse beziehen, werden vom Konzern grundsätzlich nicht eingegangen. Es werden prinzipiell nur wesentliche und existenzgefährdende Risiken, soweit möglich, angemessen versichert.

DEZENTRALE ZUSTÄNDIGKEITEN

Das operative Geschäft des Konzerns wird durch die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG geführt. Deren Tochtergesellschaften werden nach Funktion zu Geschäftsbereichen zusammengefasst und durch die jeweilige Geschäftsführung verantwortet. Das in dieser Struktur verankerte Führungsprinzip der Dezentralität kommt auch im Umgang mit Chancen und Risiken zum Ausdruck. Diese werden am Ort des Entstehens analysiert, bewertet und effizient gesteuert. Die Verantwortung dafür liegt bei den einzelnen Geschäftsbereichen. Ihre Wahrnehmung und Umsetzung wird durch die Konzerngeschäftsführung überwacht.

ZENTRALE ROLLE DES KONZERNBERICHTSWESENS IN DER INTERNEN CHANCEN- UND RISIKOKOMMUNIKATION

Das eingerichtete Management-Informationssystem berichtet der Konzerngeschäftsführung ebenso wie den Geschäftsführungen der operativ tätigen Gesellschaften. Dies geschieht mithilfe eines dezidierten Kennzahlensystems über alle relevanten Vorgänge, Planabweichungen und deren Auswirkungen auf andere Unternehmensbereiche. Ergänzt wird dieses System durch die kurzfristige Erfolgsrechnung, Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie regelmäßiges Benchmarking. Die Auswertung aller aus diesem Instrumentarium gewonnenen Informationen erfolgt mindestens monatlich, zum Teil täglich, und wird durch das Konzerncontrolling - soweit erforderlich - verdichtet und auf ihre Plausibilität überprüft.

KONSEQUENTE CHANCEN- UND RISIKOÜBERWACHUNG

Die Umsetzung und Effektivität des Chancen- und Risikomanagements zu überwachen, ist Aufgabe jeder Führungskraft. Die Konzernrevision prüft das zentrale und dezentrale Chancen- und Risikomanagement. Sie berichtet direkt an die Konzern-Geschäftsführung. Darüber hinaus finden durch die interne Revision Prüfungen bei den Konzerngesellschaften statt. Im Hinblick auf die Vorschriften des KonTraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich) unterziehen die Wirtschaftsprüfer das Chancen- und Risikomanagementsystem einer periodischen Beurteilung. Über das Ergebnis dieser Prüfung werden Vorstand und Aufsichtsrat unterrichtet. Für die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften ergeben sich folgende wesentliche Chancen und Risiken (intern und extern).

GESCHÄFTSCHANCEN UND -RISIKEN

Der starke Wettbewerb im Groß- und Einzelhandel und die Konkurrenz zwischen verschiedenen Vertriebskonzepten, angebotenen Leistungen und Servicequalitäten kennzeichnen die Handelsbranche. Auch die typische Abhängigkeit des Handels von der Ausgabenneigung der Verbraucher birgt Chancen und Risiken. Veränderungen im Konsumverhalten der Kunden erfordern die ständige Anpassung der Vertriebskonzepte. Die EDEKA Minden eG sorgt für ihre Tochterunternehmen und im Konzern der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG für Prozesse, in denen regelmäßig interne Informationen und ausgewählte externe Quellen ausgewertet werden, um Veränderungen der Wünsche und des Verhaltens der Konsumenten frühzeitig zu erkennen und damit Chancen am Markt zu nutzen und sich vom Wettbewerb abzusetzen. Durch Potenzialanalysen wird die Chance gesehen, den Umsatz - auch auf bestehender Fläche - weiter auszubauen. Grundlage hierfür sind insbesondere Bewertungssysteme, die es dem Vertrieb ermöglichen, erfolgreiche Einzelhandelskonzepte umzusetzen bzw. für den selbstständigen Einzelhandel bereitzustellen.

Die Konsumenten legen neben dem Preis zunehmend Wert auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität. In diesen Bereichen sieht sich die EDEKA Minden-Hannover gut und breit aufgestellt. Der Krieg in der Ukraine hat signifikante Auswirkungen auf die globale Wirtschaft mit langfristigen Konsequenzen, insbesondere auch auf die Energie- und Lebensmittelmärkte: Die Inflation wird durch steigende Energie- und Treibstoffkosten angetrieben, Lieferketten geraten aus dem Gleichgewicht und erschweren zusammen mit Sanktionen und Handelsbeschränkungen die Warenverfügbarkeit bei gleichzeitigem Anstieg von Lebensmittelpreisen. Preiserhöhungen und fehlende Produkte werden spürbar und ändern das Konsumverhalten der Verbraucher. Es werden verstärkt Discounter aufgesucht und zu Produkten aus aktuellen Angeboten gegriffen. Durch GUT&GÜNSTIG-Artikel über alle Sortimente auf Preiseinstiegsniveau zum Discounter-Preis sowie durch die EDEKA-Eigenmarken kann die EDEKA Minden-Hannover von Umsatzverlagerungen in dieses Segment bei einer preissensibleren Konsumentennachfrage partizipieren.

Die eigenen Produktionsbetriebe bergen Chancen und Risiken zugleich: Zum einen können Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität verdeutlicht und beeinflusst werden. Zum anderen besteht das Risiko eines ungünstigen Geschäftsverlaufs bei Imageverlusten oder im Bereich der Fleischbetriebe bei Ausbruch einer Tierseuche.

Es besteht eine Beteiligung an dem (Gemeinschafts-)Unternehmen EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG, Offenburg, das im nationalen C+C-Geschäft tätig ist. Bei diesem Unternehmen haben Anlaufverluste sowie die Auswirkungen der Corona-Krise zu einer vorübergehenden Verlustsituation geführt. Ein Risiko besteht darin, die im Rahmen der Gründung dieses Unternehmens geschaffenen Kapazitäten im Logistikbereich nicht mit ausreichend Neukunden auslasten zu können.

PERSONALCHANCEN UND -RISIKEN

Die EDEKA Minden-Hannover ist für die Realisierung der strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Dieses Personal in einem intensiven Wettbewerb für den Konzern zu gewinnen und an ihn zu binden, ist eine dauerhafte Herausforderung. Die auf allen Ebenen des Konzerns vorangetriebene Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die unverzichtbare fachliche Kompetenz des Personals.

Personalführung sowie Schulungen und Personalentwicklungsmaßnahmen bewirken, dass die Mitarbeiter auf allen Stufen des Unternehmens eine unternehmerische Denk- und Handlungsweise entwickeln. Soziale Faktoren spielen bei der Personalgewinnung und -bindung eine immer wichtigere Rolle. Um eine noch größere Identifikation der Beschäftigten und potenziellen Mitarbeiter zu erreichen, wurde ein Leitbild entwickelt und kommuniziert.

PROZESS- UND STEUERCHANCEN UND -RISIKEN

Steuerchancen und -risiken bestehen insbesondere aufgrund von Betriebsprüfungen, wobei die Risiken hier deutlich im Fokus stehen. Prozessrisiken resultieren zum Beispiel aus arbeits-, straf- und zivilrechtlichen Verfahren. Hierbei besteht die Chance eines für die EDEKA Minden-Hannover günstigen Prozessverlaufs.

FINANZWIRTSCHAFTLICHE CHANCEN UND RISIKEN

Die finanzwirtschaftlichen Chancen und Risiken, nämlich im Wesentlichen Liquiditätschancen und -risiken, Bonitätschancen und -risiken und Chancen und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, finden Niederschlag in den jährlichen und unterjährigen Planungen des Konzerns. Den Chancen und Risiken von Zinsschwankungen ist in einigen Fällen durch den Abschluss von Zinssicherungsgeschäften begegnet worden. Negative Marktwerte dieser Geschäfte sind in den in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen enthalten und nicht als Bewertungseinheit bilanziert.

ZUSAMMENFASSUNG DER CHANCEN- UND RISIKOSITUATION

Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. Auch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind für die EDEKA kein bestandsgefährdendes Risiko.

PROGNOSEBERICHT

KONJUNKTUR UND BRANCHENENTWICKLUNG

Im Jahr 2023 dürften die Folgen des Krieges in der Ukraine weiterhin deutlich spürbar sein: Neben den Energiepreisen werden sich wohl auch die Preise für Lebensmittel weiterhin auf einem hohen Niveau halten und die Inflation verstärken. Erhebliche weltwirtschaftliche Risiken bringt auch der weltweit starke Anstieg von Zinsen und Rohstoffpreisen mit sich. Erst im Jahr 2024 wird von einer spürbaren Verringerung der Inflation auszugehen sein.

Wirtschaftlich stabilisierend wirkt, dass bei einer allmählichen Entspannung der Lieferkettenprobleme zunächst hohe Auftragsbestände abgearbeitet werden können, bevor sich die nachlassenden Auftragseingänge wohl in einer schwächeren Industriedynamik niederschlagen.

Von der Corona-Pandemie geht aktuell ein geringes konjunturelles Risiko aus. Die Infektionszahlen sind zwar weltweit weiterhin hoch, allerdings sind die Krankheitsverläufe bei der derzeit dominierenden Variante vergleichsweise mild. Es besteht aber die Möglichkeit, dass eine neue Variante mit schwereren Verläufen auftritt. In diesem Fall könnte es wieder zu stärkeren Beeinträchtigungen der Wirtschaftsaktivität kommen.

Vom Arbeitsmarkt geht eine stabilisierende Wirkung für die konjunkturelle Entwicklung aus. Zwar dürfte die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften angesichts der krisenbedingten Schwächephase zurückgehen. Die Unternehmen werden aufgrund des Fachkräftemangels jedoch bestrebt sein, den vorhandenen Personalbestand zu halten, so dass die Erwerbstätigkeitvorübergehend nur geringfügig sinken dürfte. Bei fortschreitender Erholung ist dann wieder mit einem Aufbau der Beschäftigung zu rechnen.

Für das kommende Jahr prognostizieren die Institute einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,4 Prozent, während es im Jahr 2024 um 1,9 Prozent zulegen soll. Jahresdurchschnittlich ergibt sich voraussichtlich für das Jahr 2023 mit 8,8 Prozent eine Teuerungsrate, die leicht über dem Wert des abgelaufenen Jahres liegt. Erst im Jahr 2024 wird die 2-Prozent-Marke allmählich wieder erreicht.

Die Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsinstitute zum Frühjahr 2023 stand bei Redaktionsschluss noch aus.

AUSBLICK EDEKA MINDEN-HANNOVER

Die Umsätze in den ersten Monaten des Jahres 2023 liegen aufgrund der weiterhin hohen Inflation über denen des Vorjahres und über dem Planansatz. Im geplanten Konzernumsatz aus dem Warengeschäft wird von einer Preissteigerung auf Lebensmittel von 3 Prozent ausgegangen. Zusammen mit der geplanten Expansion und der Steigerung der Handelsleistung auf vergleichbarer Fläche wird eine Erhöhung des Konzernumsatzes aus dem Warengeschäft auf 11,4 Milliarden Euro geplant.

Wie sich die aktuell hohe Preissteigerung auch bei Lebensmitteln im weiteren Jahresverlauf entwickeln wird, ist nicht prognostizierbar. Auch die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung können aktuell noch nicht überblickt und eingeschätzt werden. Es wird davon ausgegangen, dass der geplante Konzernumsatz aus dem Warengeschäft in Höhe von 11,4 Milliarden Euro (Ist 2022:10,9 Milliarden Euro) erreicht werden wird. Auch das für 2023 geplante Konzern-EBT von 124,4 Millionen Euro (Ist 2022: 99,6 Millionen Euro) werden wir nach aktueller Einschätzung erreichen.

JAHRESMOTTO »KUNDENLIEBE STÄRKEN«

Das Jahresmotto 2023 lautet »Energiebewusst Kundenliebe stärken« und stellt die Themen »Stärkung der Preis-/Leistung«, »Stärkung und Erhalt der Bedientheken«, »Ausbau der Digitalisierung« und »Energie sparen« in den Vordergrund.

NEUBAU EDEKA-CAMPUS

Nach der Grundsteinlegung am7. September2021 wurde mit dem Rohbau des neuen Campus begonnen. Der Neubau der Unternehmenszentrale der EDEKA Minden-Hannover soll im Jahr 2024 abgeschlossen sein. Mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Millionen Euro in ein neues Verwaltungsgebäude sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung, die an zwölf verschiedenen Standorten im Stadtgebiet von Minden arbeiten, wieder an einem Ort zusammengeführt werden - für eine effektivere Zusammenarbeit und ein noch stärkeres Gemeinschaftsgefühl.

MASSENROLLOUT DER WARENWIRTSCHAFT FÜR DEN EINZELHANDEL

Im Berichtsjahr 2022 wurden die Warenwirtschaftssysteme von insgesamt 394 Standorten umgestellt. Für 2023 ist weiterhin der Massenrollout der neuen Warenwirtschaft für den Einzelhandel mit der Umstellung von rund 300 Märkten vorgesehen. Damit ist der Abschluss des Massenrollouts geplant.

WEITERENTWICKLUNG DER EINZELHANDELSKONZEPTE

Die in der Vergangenheit entwickelten Einzelhandelskonzepte in den Punkten Genuss vor Ort, Veredelung vor Ort, Nachhaltigkeit und Service sollen weiter vorangetrieben werden.

NACHHALTIGKEIT

Die Nachhaltigkeitsziele gelten für die fünf definierten Verantwortungsdimensionen »Produkte«, »Mitarbeiter«, »Umwelt«, »Region« und »Gesellschaft«, in denen der Unternehmensverbund das größte Potenzial sieht, um nachhaltiges Handeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette und somit bei allen Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Verbrauchern langfristig zu etablieren. Es sind langfristige Nachhaltigkeitsziele bis 2025 formuliert, die jeweils mit diversen Unterzielen und Maßnahmen konkretisiert sind.

Nachdem die EDEKA Minden-Hannover ihr Ziel für 2025, den C0 2 -Ausstoß um 70 Prozent im Vergleich zu 2011 zu senken, bereits in 2021 erreicht hat, lag die Senkung des CO 2 -Ausstoßes in 2022 bei insgesamt 71 Prozent. Mit Blick auf die Folgejahre verpflichtet sich die EDEKA Minden-Hannover, die Aktivitäten zur C0 2 -Reduzierung konsequent fortzusetzen und neue Wege zu gehen. Die Senkung der Emissionen und Energieverbräuche ist dabei ein weiteres klar definiertes Ziel im Unternehmensverbund. Dies erfolgte bis Ende 2022 unter anderem durch die Installation von 11 Photovoltaik-Anlagen auf Einzelhandels- und Großhandelsimmobilien sowie die schrittweise Umstellung des Fuhrparks auf bereits 80 LNG-LKW und 51 Elektro-PKW.

Der Umsatz mit Bio-Artikeln wurde in 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent auf 626 Millionen Euro (Vorjahr: 607 Millionen Euro) gesteigert, geplant waren 698 Millionen Euro. Die Planabweichung resultiert im Wesentlichen aus der Kaufzurückhaltung der Kunden aufgrund der besonderen Preissensibilität, da Bio-Artikel oft höherpreisig sind als Eigenmarken oder Markenprodukte.

EINZELHANDELSZIELE

Die Privatisierung von 60 Märkten ist avisiert. Des Weiteren sollen 2023 über 80.000 Quadratmeter neue Verkaufsfläche geschaffen werden.

WAS UNS ANTREIBT

Weiterhin wollen wir auch in den kommenden Jahren das stärken, was uns traditionell vom Wettbewerb abhebt. Dazu zählen neben ausgefeilten Sortimenten und dem Unternehmertum auf allen Ebenen zunehmend auch optimale Prozessabläufe. Damit erhalten wir uns unsere Finanzkraft, um auch weiterhin in das zu investieren, was wir uns als Vision gegeben haben: Unsere Liebe zu Lebensmitteln.

 

Minden, 31. März 2023

Cedric-Arne von Osterroht

Ulf-Ulrik Plath

Heike Rohlfing-Bolte

Mark Rosenkranz, Sprecher

Stephan Wohler

KONZERNBILANZ ZUM 31.12.2022

Aktiva (in T€)

Anhang (Nr.) 31.12.2022 31.12.2021
Anlagevermögen (1)
Immaterielle Vermögensgegenstände 1) 322.920 324.876
Sachanlagen 1.240.439 1.239.266
Finanzanlagen 190.900 181.057
1.754.259 1.745.199
Umlaufvermögen
Vorräte (2) 530.097 482.847
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 488.261 387.634
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 85.271 151.027
1.103.629 1.021.508
Rechnungsabgrenzungsposten 79.676 77.162
Summe Aktiva 2.937.564 2.843.869

Passiva (in T€)

Anhang (Nr.) 31.12.2022 31.12.2021
Eigenkapital (4)
Kapitalanteil der Kommanditistin 100.000 100.000
Rücklagen 1.283.326 1.214.388
Nicht beherrschende Anteile am Kapital 3.845 3.399
Nicht beherrschende Anteile am Ergebnis 889 641
1.388.060 1.318.428
Rückstellungen (5) 407.522 435.946
Verbindlichkeiten (6) 1.117.813 1.060.698
Rechnungsabgrenzungsposten 11.011 16.292
Passive latente Steuern (7) 13.158 12.505
Summe Passiva 2.937.564 2.843.869

1) davon Geschäfts- oder Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung 20.727 T€ (Vorjahr 22.547 T€)

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG VOM 1.1. BIS ZUM 31.12.2022

(in T€) Anhang (Nr.) 2022 2021
Umsatzerlöse (8) 11.256.502 10.968.278
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 7.748 11.290
Sonstige betriebliche Erträge 98.240 105.187
Materialaufwand (9) 9.291.377 8.980.831
Personalaufwand (10) 1.092.020 1.069.016
Abschreibungen (11) 205.608 207.005
Sonstige betriebliche Aufwendungen 682.539 670.434
Finanzergebnis (12) 7.594 12.643
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (13) 15.846 10.872
Ergebnis nach Steuern 82.694 159.240
Sonstige Steuern (Ertrag, Vorjahr: Aufwand) -1.090 3.724
Konzernjahresüberschuss vor Dritten (15) 83.784 155.516
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -889 -641
Konzernjahresüberschuss ohne Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile 82.895 154.875

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG VOM 1.1. BIS ZUM 31.12.2022

2022
T€
Periodenergebnis 83.784
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 205.608
Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens -6.048
Abnahme der Rückstellungen -18.001
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 6.793
Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -278.368
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 153.446
Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -4.112
Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 2.985
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) 37
Beteiligungserträge -12.723
Ertragsteueraufwand 15.846
Ertragsteuerzahlungen -28.232
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 121.015
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 187
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -35.482
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 61.332
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -213.973
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 1.312
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -14.320
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -4.917
Erhaltene Zinsen 3.150
Erhaltene Dividenden 6.612
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -196.099
Ausschüttungen an andere Gesellschafter -377
Ausschüttungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -154.875
Einzahlung aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 119.112
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von Krediten 66.680
Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen und Krediten -17.935
Gezahlte Zinsen -3.187
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 9.418
Veränderung des Finanzmittelfonds -65.666
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 150.883
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 85.217
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 85.271
Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören -54
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 85.217
(davon aus quotal einbezogenen Unternehmen) (7.312)

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Das Mutterunternehmen, die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG mit Sitz in Minden, ist beim Handelsregister des Amtsgerichtes Bad Oeynhausen unter HRA 7534 eingetragen.

Die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG ist als Mutterunternehmen verpflichtet, nach §290 HGB i.V. m. §264a HGB einen Konzernabschluss einschließlich Konzernlagebericht aufzustellen. Der Konzernabschluss zum 31.12.2022 ist mit befreiender Wirkung für die von ihr beherrschten und nach §290 HGB zur Konzernrechnungslegung verpflichteten Unternehmen aufgestellt.

Die EDEKA Minden eG ist an der EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH zu 50 Prozent beteiligt, die sie beherrscht. Die EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH ist 100-prozentige Kommanditistin der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG. Komplementärin ist die EDEKA Minden-Hannover Holding Stiftung.

Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit werden die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn-Und Verlustrechnung in T€ und gemäß §298 Abs. 1 i.V.m. §265 Abs. 7 HGB in vereinfachter Form dargestellt. Die detaillierten Aufgliederungen erfolgen analog zu §266 und §275 HGB im Konzernanhang.

Die Gesellschaften mit Vermerk » § 264 III« HGB bzw. » § 264 b « HGB in der Anlage 1 zum Konzernanhang wurden gemäß §264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB von der Aufstellung eines Anhangs und Lageberichts sowie der Prüfung und Offenlegung der Jahresabschlüsse und Lageberichte befreit.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

In den Abschluss zum 31.12.2022 werden die in Anlage 1 genannten Tochterunternehmen vollkonsolidiert.

Es werden 13 (Vorjahr: zwölf) Beteiligungen als assoziierte Unternehmen bilanziert.

Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist durch die Veränderungen nicht beeinträchtigt.

Es werden 40 Prozent der Kommanditanteile an der EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG, Offenburg, gehalten. Dieses Unternehmen wird zusammen mit zwei anderen Regionalgesellschaften der EDEKA-Gruppe als Gemeinschaftsunternehmen geführt. Der Tatbestand der gemeinsamen Führung ergibt sich durch die einstimmige Beschlussfassung der Gesellschafter in allen wesentlichen Rechtsgeschäften. Der Konzern der EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG wird anteilsmäßig konsolidiert. Das Wahlrecht, dieses Unternehmen als assoziiertes Unternehmen zu bilanzieren, wurde nicht in Anspruch genommen.

C. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE

Die Kapitalkonsolidierung der einbezogenen Unternehmen erfolgt nach der Neubewertungsmethode auf den Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen wurde. Bis zum 31.12.2009 kam grundsätzlich auf den Zeitpunkt des Anteilserwerbs die Buchwertmethode zur Anwendung. Die aus der Erstkonsolidierung verbleibenden aktiven Unterschiedsbeträge wurden nach Zuordnung der stillen Reserven als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die sich aus der Neubewertung ergebenden Geschäfts- oder Firmenwerte aus Erwerbsvorgängen, die vor dem 1.1.2010 liegen, werden gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 2 EGHGB weiterhin über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte, die durch Erwerbsvorgänge entstanden sind, die seit dem 1.1.2010 erfolgten, werden gemäß §309 Abs. 1 HGB i.V. m. §253 Abs. 3 HGB über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Jahresabschlüsse der assoziierten Unternehmen sowie der Konzernabschluss des Gemeinschaftsunternehmens werden nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften erstellt und entsprechen den unter Punkt D. dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Die Anteile an den assoziierten Unternehmen werden zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist, nach der Buchwertmethode mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Anschaffungskosten dieser Beteiligungen werden in den Folgejahren nach Maßgabe der Entwicklung des anteiligen bilanziellen Eigenkapitals des assoziierten Unternehmens mit dem Equity-Wert fortgeschrieben.

Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten sowie entsprechende Rechnungsabgrenzungsposten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Ein Unterschiedsbetrag ist dabei nicht angefallen. Die Ertragsteuern der assoziierten Unternehmen werden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis (Ergebnis aus assoziierten Unternehmen) ausgewiesen.

Zwischenergebnisse im Anlagevermögen und bei den Vorräten sind ergebniswirksam eliminiert. Sonstige konzerninterne Aufwendungen und Erträge werden erfolgsneutral konsolidiert. Die bei den einbezogenen Unternehmen seit der Konzernzugehörigkeit gebildeten Rücklagen werden zusammen mit der Tilgung der in die Erstkonsolidierung einbezogenen Verlustvorträge als Rücklagen des Konzerns aus dem Gewinn ausgewiesen. Die nicht dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile am Eigenkapital einbezogener Unternehmen werden innerhalb des Eigenkapitals als nicht beherrschende Anteile bilanziert.

D. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bei der Aufstellung sind die deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften beachtet worden. Es wurde vom Grundsatz der Untemehmensfortführung ausgegangen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden grundsätzlich beibehalten.

Belieferungsrechte sowie Geschäfts- oder Firmenwerte werden mit den Konzernanschaffungskosten angesetzt und entsprechend der Restlaufzeit der Mietverträge der erworbenen Einzelhandelsobjekte linear abgeschrieben, da hierdurch der Werteverzehr zutreffend dargestellt wird. Die Nutzungsdauer der Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt bis zu 26 Jahre. Der gewichtete Mittelwert der Nutzungsdauer aller Firmenwerte beträgt elf Jahre. Die Firmenwerte resultieren mit 46.290 T€ aus den Einzelabschlüssen einbezogener Unternehmen und betreffen hierbei vollständig Filialübernahmen. Aus der Kapitalkonsolidierung resultieren Firmenwerte in Höhe von 20.727 T€. Diese betreffen im Wesentlichen die EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG.

Die übrigen entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit ihren Konzernanschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von in der Regel drei bis fünf Jahren abgeschrieben.

Ist am Bilanzstichtag den immateriellen Vermögensgegenständen ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen, werden in Höhe der Wertminderungen außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Sachanlagen werden zu Konzernanschaffungskosten angesetzt und im Falle abnutzbarer Sachanlagen um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Zugängen findet auf unbewegliche Sachanlagen die lineare und auf bewegliche Sachanlagen die arithmetisch-degressive in Form der digitalen oder in wenigen begründeten Einzelfällen die lineare Abschreibungsmethode Anwendung.

Die planmäßigen Abschreibungen werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für Nutzungsdauer
in Jahren
Gebäude einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25-33
Technische Anlagen und Maschinen 5-14
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-14
Andere Anlagen und Einbauten in fremde Grundstücke 8-15

In begründeten Einzelfällen ist von den genannten Nutzungsdauern abgewichen worden.

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800 Euro werden sofort voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Anschaffungen bis 250 Euro werden sofort als Aufwand erfasst. Ist am Bilanzstichtag den Sachanlagen ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen, werden in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Ein niedrigerer Wertansatz wird in späteren Jahren nicht beibehalten, wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen.

Die Finanzanlagen werden mit Ausnahme der Anteile an assoziierten Unternehmen mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung am Bilanzstichtag erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Handelswaren sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind einzeln unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Konzernanschaffungskosten zum gleitenden durchschnittlichen Einstandspreis abzüglich angemessener Abschläge für verdeckte Mängel und eingeschränkte Verkaufsfähigkeit bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Konzernherstellungskosten einschließlich angemessener Gemeinkostenzuschläge für Fertigungs- und Verwaltungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch ausreichende Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 Prozent auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten ausgewiesen.

Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, sind als aktive Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert.

Die Rückstellungen sind in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens bewertet. Das Bewertungsverfahren erfolgte auf der Grundlage der Heubeck-Richttafeln von 2018 G. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden in den versicherungsmathematischen Berechnungen und Annahmen angemessen berücksichtigt. Dabei wird für die laufende Rente eine jährliche Steigerung von 2,5 Prozent der jeweiligen Vorjahresrente angesetzt. Ein Fluktuationsabschlag wird mit 0 Prozent geschätzt.

Für die (wenigen) Fälle, bei denen die Versorgungsansprüche von der Gehaltsentwicklung abhängen, wurde grundsätzlich eine Gehaltsdynamik von 2,5 Prozent p.a. verwendet. Bei der Ermittlung des Aufzinsungsaufwands wurde angenommen, dass die Änderung des Abzinsungssatzes zum Ende der Periode eintritt. Die Pensionsrückstellungen decken sämtliche Verpflichtungen der unmittelbaren Versorgungszusagen. Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Bilanzstichtagen werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Gemäß §246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden Ansprüche aus Versorgungszusagen mit den entsprechenden Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet. Es handelt sich um kongruent rückdeckende Zusagen. Der Erfüllungsbetrag der Versorgungszusagen bestimmt sich nach den Rechnungsgrundlagen der Hamburger Pensionsrückdeckungskasse VVaG. In geringem Umfang wurden sonstige Zinsen und ähnliche Erträge mit Zinsen und ähnlichen Aufwendungen verrechnet.

Das saldierte Deckungsvermögen wird gemäß § 253 Abs. 1 S. 4 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert wird nach §255 Abs. 4 S. 3 HGB fortgeführt. Nach §255 Abs. 4 S. 4 HGB gilt der jeweils zuletzt ermittelte beizulegende Zeitwert als Anschaffungskosten im Sinne des Satzes 3.

Gemäß Artikel 28 EGHGB sind Fehlbeträge aus mittelbaren Pensionszusagen in Höhe von 3,6 Millionen Euro (Vorjahr: 4,6 Millionen Euro) nicht zurückgestellt.

Die Steuerrückstellungen sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste und sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag und gegebenenfalls unter Berücksichtigung zukünftiger Kostensteigerungen von 2 bis 3 Prozent p.a. angesetzt. Diese Einschätzung ergibt sich aus betriebsinternen Erfahrungswerten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit den ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Ermittlung des Aufzinsungsaufwands wurde angenommen, dass die Änderung des Abzinsungssatzes zum Ende der Periode eintritt. Der Erfolg aus Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Abschlussstichtagen ist im Finanzergebnis dargestellt.

Die Rückstellungen für drohende Verluste aus Mietverhältnissen werden einzeln mit einem Erfolgsbeitrag aus der Belieferung der (die Objekte betreibenden) selbstständigen Einzelhändler von unverändert 1,8 Prozent des Lieferumsatzes auf Basis von Vollkosten berechnet. Darüber hinaus werden Drohverlustrückstellungen aus Mietverhältnissen auch auf Ebene einzelner Untermietverträge gebildet.

Für sämtliche Zinssicherungsgeschäfte wurde das Wahlrecht, eine Bewertungseinheit mit dem dazugehörigen Grundgeschäft zu bilden, nicht in Anspruch genommen. Stattdessen sind diese negativen Zeitwerte, die nach der Mark-to-market-Methode ermittelt wurden, in die Rückstellungen für drohende Verluste eingeflossen.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Einnahmen vor dem Stichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, sind als passive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Es bestehen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der Abbau dieser Differenzen kann zu steuerlichen Be- und Entlastungen führen. Für die Bewertung der latenten Steuern wird eine zukünftige durchschnittliche Ertragsteuerbelastung für die Gewerbesteuer von 16 Prozent zugrunde gelegt. Das Wahlrecht eines gesonderten Ausweises von aktiven und passiven latenten Steuern wird nicht angewandt. Eine nach Saldierung verbleibende zukünftige Steuerbelastung wird als passive latente Steuer gesondert ausgewiesen.

E. ANGABEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

(1) Anlagevermögen

Die Aufstellung der Besitzanteile ist als Anlage 1 dem Konzernanhang beigefügt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der als Anlage 2 dem Konzernanhang beigefügt ist.

Die Zugänge zum Geschäfts- oder Firmenwert betreffen im Wesentlichen den Erwerb von einer real-Filialen. In den Anteilen an assoziierten Unternehmen sind Goodwills in Höhe von 928 T€ enthalten.

Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in Höhe von 80.520 T€ (Vorjahr 73.200 T€) ein Darlehen an ein den C+C-Großhandel betreibendes Gemeinschaftsunternehmen (EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG, Offenburg), bei dem geplante Anlaufverluste sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu einer vorübergehenden Verlustsituation geführt haben. Das Darlehen wird langfristig gewährt und wird mit dem 3-Monats-EURIBOR zzgl. 100 Basispunkten p. a. verzinst. Der beizulegende Zeitwert liegt aufgrund des Zinssatzes vorübergehend unter dem Buchwert der Darlehensforderung.

(2) Vorräte
(in T€)
31.12.2022 31.12.2021
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 17.387 14.698
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 6.500 12.367
Fertige Erzeugnisse und Waren 506.169 455.700
Geleistete Anzahlungen 41 82
Vorräte 530.097 482.847
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
(in T€)
31.12.2022 31.12.2021
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 147.564 135.977
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 99.741 31.200
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 76.661 75.841
davon aus Lieferungen und Leistungen (22.919) (14.760)
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.469 6.210
davon aus Lieferungen und Leistungen (5.469) (6.210)
Sonstige Vermögensgegenstände 158.826 138.406
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 488.261 387.634

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 311 T€ (Vorjahr: 483 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren und sie haben in Höhe von 167 T€ (Vorjahr: 214 T€) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

(4) Eigenkapital

Der Eigenkapitalspiegel nach DRS 22 ist dem Konzernabschluss beigefügt.

Die Gesellschafterin EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH ist gemäß ihres Gesellschaftsvertrages verpflichtet, in jedem Geschäftsjahr eine Gesellschaftseinlage zu leisten.

(5) Rückstellungen (in T€)

31.12.2022 31.12.2021
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 66.321 66.338
Steuerrückstellungen 56.514 69.737
Sonstige Rückstellungen 284.687 299.871
Rückstellungen 407.522 435.946

Der Abzinsungssatz für die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beläuft sich zum 31.12.2022 auf 1,78 Prozent (Vorjahr: 1,87 Prozent). Es handelt sich dabei um den von der Deutschen Bundesbankermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren.

Der Unterschiedsbetrag zwischen den nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre und den nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre ermittelten Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen beträgt 2.643 T€. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages besteht eine Ausschüttungssperre.

Gemäß §246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden Ansprüche aus Versorgungszusagen mit den entsprechenden Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden entspricht dem beizulegenden Zeitwert bzw. den Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände in Höhe von 20.592 T€ (Vorjahr: 20.675 T€).

Gemäß Artikel 28 EGHGB sind Fehlbeträge aus mittelbaren Pensionszusagen in Höhe von 3,6 Millionen Euro (Vorjahr: 4,6 Millionen Euro) nicht zurückgestellt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten vor allem Rückstellungen für Personalverpflichtungen in Höhe von 88.519 T€ (Vorjahr: 97.571 T€) und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von 66.054 T€ (Vorjahr: 51.401 T€).

Zur Begrenzung des Zinsrisikos aus der Fremdfinanzierung sind zum Bilanzstichtag neun Zinssicherungsvereinbarungen (davon sechs mit assoziierten Unternehmen) abgeschlossen. Den Zinsswaps für laufende Absicherungen liegen Basisbeträge von insgesamt 100,2 Millionen Euro (davon 67,4 Millionen Euro mit assoziierten Unternehmen) zugrunde. Die nach der Mark-to-market-Methode ermittelten Zeitwerte sämtlicher Zinsswaps belaufen sich auf -1,3 Millionen Euro (davon -0,4 Millionen Euro mit assoziierten Unternehmen). Alle Zinsswaps sichern Zinsänderungsrisiken der zugrunde liegenden variabel verzinslichen Darlehen.

(6) Verbindlichkeiten (in T€)

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit Besichert
(Vorjahreswerte in Klammern) bis zu einem Jahr von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 81.768 55.963 23.634 2.171 31.714
(38.332) (6.618) (23.634) (8.080) (37.623)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 789.573 789.573 - - -
(774.077) (774.077) (-) (-) (-)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.993 2.993 - - -
(2.763) (2.763) (-) (-) (-)
Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 40.636 40.636 - - -
(47.244) (47.244) (-) (-) (-)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 123 123 - - -
(117) (117) (-) (-) (-)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 17.781 17.781 - - -
(41.498) (41.498) (-) (-) (-)
Sonstige Verbindlichkeiten 184.939 103.403 81.239 297 -
(156.667) (82.894) (73.454) (319) (-)
davon aus Steuern 50.946 50.946 - - -
(37.428) (37.428) (-) (-) (-)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 216 216 - - -
(-) (-) (-) (-) (-)
Verbindlichkeiten 1.117.813 1.010.472 104.873 2.468 31.714
(1.060.698) (955.211) (97.088) (8.399) (37.623)

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 107.341 T€ (Vorjahr: 105.487 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind zugleich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus dem Gewinnanspruch für das Geschäftsjahr 2022 und sind daher rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.993 T€ (Vorjahr: 2.763 T€) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen betreffen mit40.636T€ (Vorjahr: 43.744 T€) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

(7) Latente Steuern (in T€)

31.12.2022 31.12.2021
Die Differenzen zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen resultieren aus den folgenden Sachverhalten:
Aktive latente Steuern
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 11.501 13.931
Vorräte 1.947 1.520
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.182 5.938
Sonstige Rückstellungen 21.750 22.706
Sonstige Differenzen 40 41
41.420 44.136
Passive latente Steuern
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 44.608 46.181
Sonderposten mit Rücklageanteil 9.970 10.362
Sonstige Rückstellungen 0 98
54.578 56.641
Künftige Steuerbelastung 13.158 12.505

Die Veränderung der latenten Steuern des Geschäftsjahres 2022 beträgt 653 T€. Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich dabei um 2.716 T€ und die passiven latenten Steuern um 2.063 T€.

(8) Umsatzerlöse (in T€)

2022 2021
Einzelhandel 3.180.510 3.240.239
Großhandel 7.594.861 7.306.712
davon Zustellgroßhandel (6.620.018) (6.474.268)
davon C+C Fachgroßhandel (974.843) (832.444)
Produktion 143.569 121.360
Dienstleistung 1.908 2.577
Immobilien 335.654 297.390
Umsatzerlöse 11.256.502 10.968.278

(9) Materialaufwand (in T€)

2022 2021
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 8.827.379 8.581.710
Aufwendungen für bezogene Leistungen 463.998 399.121
Materialaufwand 9.291.377 8.980.831

(10) Personalaufwand (in T€)

2022 2021
Löhne und Gehälter 899.178 886.019
Soziale Abgaben 186.677 179.196
Aufwendungen für Altersversorgung 6.098 3.734
Aufwendungen für Unterstützung 67 67
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 192.842 182.997
Personalaufwand 1.092.020 1.069.016

(11) Abschreibungen

Die Aufstellung der Abschreibungen des Geschäftsjahres auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ist dem Anlagespiegel zu entnehmen, der als Anlage 2 dem Konzernanhang beigefügt ist. In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung in Höhe von 605 T€ (Vorjahr: 1.227 T€) enthalten.

(12) Finanzergebnis (in T€)

2022 2021
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 11.093 9.415
Erträge aus Beteiligungen 0 1
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.816 1.455
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.562 11.370
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.877 9.598
Zinsergebnis -3.499 3.227
Finanzergebnis 7.594 12.643

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Aufzinsungen in Höhe von 1.374 T€ (Vorjahr: 3.875 T€) enthalten.

(13) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (in T€)

2022 2021
Gezahlte bzw. geschuldete Ertragsteuern 15.193 15.534
Latente Steuern 653 -4.662
Ertragsteuern 15.846 10.872

(14) Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten periodenfremden Steueraufwand von 918 T€ (Vorjahr: 253 T€) und periodenfremden Steuerertrag von 222 T€ (Vorjahr: 20.184 T€).

Darüber hinaus sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 25.687 T€ (Vorjahr: 19.361 T€), aus Lieferantenvergütungen der Vorjahre in Höhe von 9.309 T€ (Vorjahr: 17.634 T€), aus Anlagenabgängen in Höhe von 4.112 T€ (Vorjahr: 24.825 T€) sowie aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen in Höhe von 4.297T€ (Vorjahr: 4.783 T€) vorhanden.

Periodenfremde Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Verlusten aus Anlagenabgängen in Höhe von 2.985 T€ (Vorjahr: 6.328 T€).

(15) Konzernjahresüberschuss vor Dritten

Vom Konzernjahresüberschuss entfallen 889 T€ (Vorjahr: 641 T€) auf andere Gesellschafter. Das Ergebnis aus dem Jahresabschluss des Mutterunternehmens (101.978 T€) steht in voller Höhe der Kommanditistin zu.

F. SONSTIGE ANGABEN

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Ende des Geschäftsjahres werden fällig innerhalb eines Zeitraumes von:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen
(in T€)
31.12.2022 31.12.2021
Bis zu einem Jahr 290.794 284.663
Von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren 960.164 923.472
Über fünf Jahre 1.027.253 984.424
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 2.278.211 2.192.559

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Ende des Geschäftsjahres 2022 bestehen in Höhe von 28.241 T€ (Vorjahr: 29.226 T€) gegenüber assoziierten Unternehmen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen ausschließlich Miet- und Leasingverpflichtungen für Einzelhandelsstandorte und Großhandelslager, die zur Sicherung der Absatzbasis der EDEKA Minden-Hannover langfristig angemietet sind. Ferner sind hierunter Erbbauzinsverpflichtungen erfasst.

Diese Geschäfte sind in Form langfristiger Operate-Leasing-Verträge ausgestaltet, bei denen der Vermieter bzw. Leasinggeber wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögens bleibt. Hierdurch ergibt sich im Vergleich zum Eigentumserwerb für die Gesellschaft ein Liquiditätsvorteil. Jedoch verbleibt die Chance zukünftiger Wertsteigerungen bzw. das Risiko der Wertminderungen beim rechtlichen Eigentümer.

Haftungsverhältnisse 31.12.2022 31.12.2021
Bürgschaften für Mietverträge 2.146 2.243
Finanzierungsbürgschaften 145.329 135.788
Haftungsverhältnisse 147.475 138.031

Die Bürgschaften betreffen Mietverträge für Einzelhandelsmärkte, die von Großhandelskunden betrieben werden, sowie Bürgschaften für die Finanzierung von Einrichtungen und Vorräten von selbstständigen Kaufleuten. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Großhandelskunden und selbstständigen Kaufleute sind dem Konzern bekannt. Auf Basis dieser Erkenntnisse hat man das Ausfallrisiko bestimmt und den wahrscheinlichen Betrag unter den sonstigen Rückstellungen passiviert.

In den übrigen Fällen sind die wirtschaftlichen Verhältnisse so, dass nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Bilanzstichtag keine konkret erkennbaren Ausfallrisiken bestehen.

Arbeitnehmer 2022 2022 (davon aus Gemeinschaftsunternehmen)
Kaufmännische Arbeitnehmer 18.484 2.002
Gewerbliche Arbeitnehmer 10.995 1.030
Gesamtzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer 29.479 3.032

Die Anzahl der Arbeitnehmer aus Gemeinschaftsunternehmen wird entsprechend der Beteiligung an dem Gemeinschaftsunternehmen EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG mit 40 Prozent quotal angegeben.

Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Warengeschäft
T€
Mietverträge
T€
Finanzierung/Beteiligung
T€
Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag
7.460.354 1.286.263 1.130 25.626 681 8.900

Die Geschäfte des Konzerns EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG mit nahestehenden Personen und Unternehmen betreffen hauptsächlich das Warengeschäft mit der EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG, die An- und Vermietung von Immobilien sowie die Finanzierung von selbstständigen Einzelhändlern und die Beteiligung von assoziierten Unternehmen. Die Angaben umfassen sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen.

Prüfungsgebühren

Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 0,6 Millionen Euro und für andere Bestätigungsleistungen 0,0 Millionen Euro.

Beirat

Die Muttergesellschaft hat einen Beirat. Die Vergütungen für 2022 belaufen sich auf 8 T€ (Vorjahr: 4 T€).

Konzernzugehörigkeit

Die EDEKA Minden eG stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG mit ihren Tochterunternehmen einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger veröffentlicht.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2022 war die EDEKA Minden-Hannover Holding Stiftung zur Geschäftsführung des Mutterunternehmens berechtigt. Die EDEKA Minden-Hannover Holding Stiftung wurde 2022 vertreten durch ihre Vorstandsmitglieder:

Cedric-Arne von Osterroht, Minden (Geschäftsbereichsleitung Rechnungswesen)

Ulf-Ulrik Plath, Porta Westfalica (Beteiligungen, Controlling und Finanzen, Immobilienmanagement, Personalwesen und

entwicklung, Rechnungswesen, Revision, Bau-/Gebäudemanagement und Technik, Qualitätsmanagement, Vertragswesen, Zustellgroßhandel (Logistik))

Heike Rohlfing-Bolte, Minden (Geschäftsbereichsleitung Controlling)

Mark Rosenkranz, Bad Oeynhausen (Sprecher) (Einzelhandel, Fleischwerke, Zustellgroßhandel (Warengeschäft), Konzernprozessmanagement, Marketing, Standortsicherung, Unternehmenskommunikation, Werbeagentur)

Stephan Wohler, Bad Oeynhausen (Backwaren- und Fischproduktion, IT, Beteiligung EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG, Offenburg)

Ausschließlich die Vorstände, welche die Geschäftsbereiche Rechnungswesen oder Controlling leiten, erhalten Bezüge vom Konzern.

 

Minden, 31. März 2023

Cedric-Arne von Osterroht

Ulf-Ulrik Plath

Heike Rohlfing-Bolte

Mark Rosenkranz, Sprecher

Stephan Wohler

ANLAGE 2 ZUM KONZERNANHANG

Anlagespiegel

Immaterielle Vermögensgegenstände
(in T€)
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Geschäfts- oder Firmenwert (davon Geschäfts- oder Firmenwert aus Kapitalkonsolidierungen) Geleistete Anzahlungen Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 31.12.2021 757.271 274.076 27.090 6.454 1.037.801
Veränderung Konsolidierungskreis 6 - - - 6
Zugang 29.211 3.059 - 3.212 35.482
Abgang 866 - - - 866
Umbuchungen 39.575 (36.384) - (3.191) -
Stand am 31.12.2022 825.197 240.751 27.090 6.475 1.072.423
Abschreibungen
Stand am 31.12.2021 524.589 184.836 4.543 3.500 712.925
Veränderung Konsolidierungskreis 6 - - - 6
Zugang 24.196 13.056 1.820 - 37.252
Abgang 680 - - - 680
Umbuchung 24.158 (24.158) - - -
Stand am 31.12.2022 572.269 173.734 6.363 3.500 749.503
Buchwerte
Stand am 31.12.2021 232.682 89.240 22.547 2.954 324.876
Stand am 31.12.2022 252.928 67.017 20.727 2.975 322.920
Sachanlagen
(in T€)
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Technische Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung Andere Anlagen, Einbauten in fremde Grundstücke Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 31.12.2021 1.122.607 244.869 907.569 432.134 71.786 2.778.965
Veränderung Konsolidierungskreis 4.845 - 377 - - 5.222
Zugang 20.628 14.041 107.630 21.803 49.871 213.973
Abgang 1.542 3.358 107.597 38.963 12.969 164.429
Umbuchungen 8.720 5.802 4.320 1.068 (15.112) 4.798
Stand am 31.12.2022 1.155.258 261.354 912.299 416.042 93.576 2.838.529
Abschreibungen
Stand am 31.12.2021 465.365 180.378 651.681 242.275 - 1.539.699
Veränderung Konsolidierungskreis 84 - 221 - - 305
Zugang 25.550 18.912 97.137 26.757 - 168.356
Abgang 949 3.137 84.480 15.656 - 104.222
Zuschreibungen 6.048 - - - - 6.048
Stand am 31.12.2022 484.002 196.153 664.559 253.376 - 1.598.090
Buchwerte
Stand am 31.12.2021 657.242 64.491 255.888 189.859 71.786 1.239.266
Stand am 31.12.2022 671.256 65.201 247.740 162.666 93.576 1.240.439
Finanzanlagen
(in T€)
Beteiligungen Anteile an assoziierten Unternehmen Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Sonstige Ausleihungen Geleistete Anzahlungen auf Beteiligungen Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 31.12.2021 14.192 93.447 73.488 8.304 5.899 195.330
Zugang - 3.410 7.320 7.000 - 17.730
Abgang - 1.778 - 210 1.101 3.089
Umbuchungen - - - - (4.798) (4.798)
Stand am 31.12.2022 14.192 95.079 80.808 15.094 - 205.173
Abschreibungen
Stand am 31.12.2021 90 13.895 288 - - 14.273
Zugang - - - - - -
Abgang - - - - - -
Stand am 31.12.2022 90 13.895 288 - - 14.273
Buchwerte
Stand am 31.12.2021 14.102 79.552 73.200 8.304 5.899 181.057
Stand am 31.12.2022 14.102 81.184 80.520 15.094 - 190.900
Anlagevermögen
(in T€)
Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 31.12.2021 1.037.801 2.778.965 195.330 4.012.096
Veränderung Konsolidierungskreis 6 5.222 - 5.228
Zugang 35.482 213.973 17.730 267.185
Abgang 866 164.429 3.089 168.384
Umbuchung - 4.798 (4.798) -
Stand am 31.12.2022 1.072.423 2.838.529 205.173 4.116.125
Abschreibungen
Stand am 31.12.2021 712.925 1.539.699 14.273 2.266.897
Veränderung Konsolidierungskreis 6 305 - 311
Zugang 37.252 168.356 - 205.608
Abgang 680 104.222 - 104.902
Zuschreibungen - 6.048 - 6.048
Stand am 31.12.2022 749.503 1.598.090 14.273 2.361.866
Buchwerte
Stand am 31.12.2021 324.876 1.239.266 181.057 1.745.199
Stand am 31.12.2022 322.920 1.240.439 190.900 1.754.259

EIGENKAPITALSPIEGEL

EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG
(in T€) Kapitalanteil der Kommanditistin Kapitalrücklage Andere Gewinnrücklagen Konzernjahresüberschuss ohne Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile Summe
Stand am 01.01.2021 100.000 321.498 892.890 - 1.314.388
Rücklagenbildung - - - - -
Ausschüttung für Vorjahre - - - - -
Übrige Maßnahmen - - 831 - 831
Konzernjahresüberschuss - - - 82.895 82.895
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital - - - -82.895 -82.895
Kapitaleinlage - - 68.107 - 68.107
Stand am 31.12.2022 100.000 321.498 961.828 - 1.383.326
EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
(in T€) Kapital und Rücklagen Anteil am Ergebnis Summe Summe
Stand am 01.01.2021 3.399 641 4.040 1.318.428
Rücklagenbildung 264 -264 - -
Ausschüttung für Vorjahre - -377 -377 -377
Übrige Maßnahmen -440 - -440 391
Konzernjahresüberschuss - 889 889 83.784
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital - - - -82.895
Kapitaleinlage 622 - 622 68.729
Stand am 31.12.2022 3.845 889 4.735 1.388.060

ANLAGE 1 ZUM KONZERNANHANG

Aufstellung der Besitzanteile nach §313 Abs. 2 HGB

lfd Nr. Firma Sitz Beteiligungsverhältnis vom Unternehmen lfd. Nr.
1 EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG Minden
Tochterunternehmen
2 EDEKA Minden-Hannover Beteiligungsgesellschaft mbH Minden §264 III 1
3 EMH Beteiligungs GmbH Minden §264 III 2
4 EMH Verwaltungs GmbH Minden 2
5 EMH Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH & Co. KG Minden §264 b 4 #
3
6 Otto Reichelt GmbH Berlin §264 III 2
5
7 EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH Minden §264 III 1
8 Konsum-EDEKA Discount Handelsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH Magdeburg §264 III 1
9 Ideal Supermarkt GmbH Wiefelstede §264 III 1
10 Zweite EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH Minden §264 III 1
11 EDEKA Minden-Hannover Nonfood Fachmarkt GmbH Minden §264 III 1
12 EDEKA Minden-Hannover An- und Vermietungs GmbH Minden §264 III 1
13 EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbH Minden §264 III 1
14 EDEKA Minden-Hannover IT-Service GmbH Minden §264 III 1
15 MIOS Großhandel GmbH Minden §264 III 1
16 1. EDEKA Minden-Hannover GmbH Minden §264 III 1
17 Bauerngut Fleisch- und Wurstwaren GmbH Minden §264 III 1
18 Goldswien GmbH Erfassung und Vermarktung von Qualitätsfleisch Minden §264 III 1
19 Schäfer's Brot- und Kuchen-Spezialitäten GmbH Porta Westfalica §264 III 2
20 H. Hilbig Verwaltungsgesellschaft mbH Berlin 19
21 Schäfer's Bake off Produktions GmbH Magdeburg §264 III 2
22 Der Leinebäcker GmbH Lehrte 19
23 Schäfer's Produktionsgesellschaft mbH Minden §264 III 2
24 Hagenah Frische GmbH Hamburg §264 III 2
25 Schäfer's Vertriebsgesellschaft Ost mbH Minden §264 III 2
26 Schäfer's Vertrieb Partner GmbH Minden §264 III 2
27 HAMINA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Objekt Kleinenbremen Minden §264 b 23
28 HAMINA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Objekt Hildesheim Minden §264 b 15
29 EDEKA-MIHA Immobilien-Service GmbH Minden §264 III 1
30 MIOS-Werbung Gesellschaft mit beschränkter Haftung Minden §264 III 1
31 Marktkauf Hannover GmbH Minden §264 III 1
32 Marktkauf Minden GmbH Minden §264 III 1
33 Zweite Marktkauf Minden GmbH Minden §264 III 1
34 EDEKA Minden-Hannover Zentralverwaltungsgesellschaft mbH Minden §264 III 1
35 EDEKA Minden-Hannover Immobilienverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG Minden §264 b 1
36 MaDamm Grundstücksverwaltung G.m.b.H. Berlin §264 III 6
37 Goldhähnchenweg Grundstücksverwaltung GmbH Berlin §264 III 6
38 Schäfer's Backwaren GmbH Magdeburg §264 III 2
39 Renoka Unterstützungskasse GmbH Berlin 6
40 Zweite EDEKA Minden-Hannover GmbH Minden §264 III 1
41 EDEKA-MIHA Immobilien Bau GmbH Minden §264 III 1
42 EDEKA Minden-Hannover Prüfungs- und Qualitäts-Management GmbH Minden §264 III 1
43 Dritte EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH Minden §264 III 1
44 BUDNI Minden-Hannover GmbH Minden §264 III 1
45 EDEKA Minden-Hannover Catering GmbH Minden §264 III 1
46 Neunte EDEKA Minden-Hannover GmbH Minden §264 III 1
47 EDEKA-MIHA Charge GmbH Minden §264 III 1
48 Elfte EDEKA Minden-Hannover GmbH Minden §264 III 1
49 12. EDEKA Minden-Hannover GmbH Minden §264 III 1
50 13. EDEKA Minden-Hannover GmbH Minden §264 III 1
51 14. EDEKA Minden-Hannover GmbH Minden §264 III 1
52 1. EMH EDEKA-Markt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG Minden §264 b 7
53 2. EMH EDEKA-Markt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG Minden §264 b 7
54 1. Otto Reichelt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG Minden §264 b 6
55 2. Otto Reichelt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG Minden §264 b 6
56 3. EMH EDEKA-Markt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG Minden §264 b 7
57 EMH EDEKA Berlin Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG Minden §264 b 29
58 EMH Konsum EDEKA Discount Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG Minden §264 b 8
59 EMH Bauerngut Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG Minden §264 b 17
60 EMH EDEKA-Handelsgesellschaft Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG Minden §264 b 13
61 EMH EDEKA-MIHA Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG Minden §264 b 29
62 Goldswien Bio-Vermarktungsgesellschaft mbH Minden §264 III 1
63 E Reichelt Verwaltungsgesellschaft mbH Berlin §264 III 6
64 EDEKA 14532 Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 8 GmbH Berlin §264 III 6
65 EDEKA 10715 Berlin Berliner Str. 24 GmbH Berlin §264 III 6
66 E Reichelt 13156 Berlin Blankenburger Str. 79 - 81 GmbH Berlin §264 III 6
67 Vierte EDEKA-Markt Berlin GmbH (ehemals: E Reichelt 12057 Berlin Grenzallee 4-6 GmbH) Berlin §264 III 6
68 EDEKA 14129 Berlin Potsdamer Chaussee 80 GmbH Berlin §264 III 6
69 EDEKA 12247 Berlin Siemensstr. 21 - 23 GmbH Berlin §264 III 6
70 EDEKA 14197 Berlin Wiesbadener Str. 53 GmbH Berlin §264 III 6
71 Fünfte E Reichelt Supermarkt GmbH Berlin §264 III 6
72 Vierte EDEKA Supermarkt GmbH Berlin §264 III 6
73 Pentland Firth Software GmbH München §264 III 1
74 Dritte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 15
75 Vierte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 15
76 Fünfte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 8
77 Sechste EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 7
78 Siebte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 1
79 Achte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 8
80 Neunte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 1
81 Zehnte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 1
82 Elfte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 6
83 Zwölfte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 8
84 Dreizehnte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 23
85 14. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 17
86 15. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 14
87 16. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 1
88 17. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 8
89 19. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 1 #
90 20. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG (ehem. SONUM GmbH & Co. Objekt Bogenhaus KG, Pullach) Minden §264 b 6 #
91 21. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG (ehem. MESOS Beteiligungs GmbH & Co. Objekt Lehrte KG, Pullach) Minden §264 b 29 #
92 MESOS Beteiligungs GmbH & Co. Objekt Dreilinden KG Pullach §264 b 29 #
93 MESOS GmbH & Co. Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG Pullach §264 b 1 #
94 MESOS GmbH & Co. Zweite Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG Pullach §264 b 29 #
95 18. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden §264 b 1 #
96 MESOS GmbH & Co. Objekt Zerbst-KG Pullach §264 b 29 #
97 MESOS GmbH & Co. Dritte Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG Pullach §264 b 29 #
98 SONUM GmbH & Co. KG Pullach §264 b 6 #
99 RATIS Beteiligungs GmbH & Co. Mobilienleasing KG Pullach §264 b 12
100 EDEKA Minden-Hannover Luxemburg GmbH Luxemburg 1
101 Bechtolsheim Freimuthstraße GmbH Minden 6
Gemeinschaftsunternehmen
102 EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG Offenburg 1
103 HANDELSHOF KÖLN Stiftung & Co. KG Köln 102
104 HANDELSHOF Management GmbH Köln 102
105 Medsorg GmbH Mülheim an der Ruhr 102
106 Franz Willick Kaffeegroßrösterei GmbH Köln 103
Assoziierte Unternehmen
107 Sechste Planbau Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Minden 29
108 Hausverwaltungsgesellschaft Wallenroder Straße 7 mit beschränkter Haftung Berlin 29
109 KANEMA GmbH & Co. Mobilien Lauenau KG Pullach 14
110 MESOS GmbH & Co. Logistikzentrum Lauenau KG Pullach 7
111 NORAS GmbH & Co. KG Pullach 14
112 Max Lüning GmbH & Co. KG Rietberg 1
113 ODIN Schiffsausrüstung GmbH Schiffdorf 1
114 Kaiser's Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH Gaimersheim 1
115 25. Planbau GmbH Minden 1
116 26. Planbau GmbH Ahrensburg 1
117 32. Planbau GmbH Minden 1
118 36. Planbau GmbH Minden 1
119 Zweite EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG Minden 29
Beteiligungen
120 Projektentwicklungsgesellschaft Kaserne Stolzenau mbH Nienburg 29
121 Preuß Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Minden 1
122 Karl Preuß GmbH & Co. Minden 121 #
1
lfd Nr. Firma Anteil am Gesellschaftskapital
in %
Eigenkapital zum 31.12.2022
T€
Ergebnis des Geschäftsjahres 2022
T€
1 EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG
Tochterunternehmen
2 EDEKA Minden-Hannover Beteiligungsgesellschaft mbH 100,00 77.894 1 *
3 EMH Beteiligungs GmbH 100,00 10.081 2 *
4 EMH Verwaltungs GmbH 100,00 83 3
5 EMH Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH & Co. KG 0,00 10.810 617
93,00
6 Otto Reichelt GmbH 85,00 156.690 2 *
15,00
7 EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH 100,00 11.054 1 *
8 Konsum-EDEKA Discount Handelsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH 100,00 2.901 1 *
9 Ideal Supermarkt GmbH 100,00 9.033 1 *
10 Zweite EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH 100,00 33 1 *
11 EDEKA Minden-Hannover Nonfood Fachmarkt GmbH 100,00 63 1 *
12 EDEKA Minden-Hannover An- und Vermietungs GmbH 100,00 10.101 1 *
13 EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbH 100,00 53.549 1 *
14 EDEKA Minden-Hannover IT-Service GmbH 100,00 70 1 *
15 MIOS Großhandel GmbH 100,00 17.800 1 *
16 1. EDEKA Minden-Hannover GmbH 100,00 25 1 *
17 Bauerngut Fleisch- und Wurstwaren GmbH 100,00 18.681 1 *
18 Goldswien GmbH Erfassung und Vermarktung von Qualitätsfleisch 100,00 28 1 *
19 Schäfer's Brot- und Kuchen-Spezialitäten GmbH 100,00 15.690 2 *
20 H. Hilbig Verwaltungsgesellschaft mbH 100,00 30 0
21 Schäfer's Bake off Produktions GmbH 100,00 26 2 *
22 Der Leinebäcker GmbH 100,00 42 1
23 Schäfer's Produktionsgesellschaft mbH 100,00 19.295 2 *
24 Hagenah Frische GmbH 100,00 25 2 *
25 Schäfer's Vertriebsgesellschaft Ost mbH 100,00 25 2 *
26 Schäfer's Vertrieb Partner GmbH 100,00 25 2 *
27 HAMINA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Objekt Kleinenbremen 94,00 300 2.354
28 HAMINA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Objekt Hildesheim 94,00 100 387
29 EDEKA-MIHA Immobilien-Service GmbH 100,00 18.703 1 *
30 MIOS-Werbung Gesellschaft mit beschränkter Haftung 100,00 52 1 *
31 Marktkauf Hannover GmbH 100,00 115 1 *
32 Marktkauf Minden GmbH 100,00 1.169 1 *
33 Zweite Marktkauf Minden GmbH 100,00 2.167 1 *
34 EDEKA Minden-Hannover Zentralverwaltungsgesellschaft mbH 100,00 37 1 *
35 EDEKA Minden-Hannover Immobilienverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG 94,00 5.709 567
36 MaDamm Grundstücksverwaltung G.m.b.H. 100,00 26 6 *
37 Goldhähnchenweg Grundstücksverwaltung GmbH 100,00 26 6 *
38 Schäfer's Backwaren GmbH 100,00 23 2 *
39 Renoka Unterstützungskasse GmbH 100,00 26 0
40 Zweite EDEKA Minden-Hannover GmbH 100,00 25 1 *
41 EDEKA-MIHA Immobilien Bau GmbH 100,00 25 1 *
42 EDEKA Minden-Hannover Prüfungs- und Qualitäts-Management GmbH 100,00 25 1 *
43 Dritte EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH 100,00 25 1 *
44 BUDNI Minden-Hannover GmbH 100,00 24 1 *
45 EDEKA Minden-Hannover Catering GmbH 100,00 25 1 *
46 Neunte EDEKA Minden-Hannover GmbH 100,00 25 1 *
47 EDEKA-MIHA Charge GmbH 100,00 24 1 *
48 Elfte EDEKA Minden-Hannover GmbH 100,00 24 1 *
49 12. EDEKA Minden-Hannover GmbH 100,00 25 1 *
50 13. EDEKA Minden-Hannover GmbH 100,00 25 1 *
51 14. EDEKA Minden-Hannover GmbH 100,00 25 1 *
52 1. EMH EDEKA-Markt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG 94,00 19.125 1.457
53 2. EMH EDEKA-Markt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG 94,00 5.841 38
54 1. Otto Reichelt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG 100,00 10.447 3.288
55 2. Otto Reichelt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG 100,00 16.580 3.067
56 3. EMH EDEKA-Markt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG 94,00 1.785 15
57 EMH EDEKA Berlin Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG 94,00 1.874 80
58 EMH Konsum EDEKA Discount Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG 94,00 1.221 666
59 EMH Bauerngut Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG 94,00 8.336 977
60 EMH EDEKA-Handelsgesellschaft Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG 94,00 1.777 35
61 EMH EDEKA-MIHA Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG 94,00 529 161
62 Goldswien Bio-Vermarktungsgesellschaft mbH 100,00 26 1 *
63 E Reichelt Verwaltungsgesellschaft mbH 100,00 52.257 6 *
64 EDEKA 14532 Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 8 GmbH 100,00 25 6 *
65 EDEKA 10715 Berlin Berliner Str. 24 GmbH 100,00 1.099 6 *
66 E Reichelt 13156 Berlin Blankenburger Str. 79 - 81 GmbH 100,00 25 6 *
67 Vierte EDEKA-Markt Berlin GmbH (ehemals: E Reichelt 12057 Berlin Grenzallee 4-6 GmbH) 100,00 16.000 6 *
68 EDEKA 14129 Berlin Potsdamer Chaussee 80 GmbH 100,00 25 2 *
69 EDEKA 12247 Berlin Siemensstr. 21 - 23 GmbH 100,00 25 6 *
70 EDEKA 14197 Berlin Wiesbadener Str. 53 GmbH 100,00 6.876 6 *
71 Fünfte E Reichelt Supermarkt GmbH 100,00 25 6 *
72 Vierte EDEKA Supermarkt GmbH 100,00 25 2 *
73 Pentland Firth Software GmbH 55,01 -1.992 1 *
74 Dritte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 25 763
75 Vierte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 7.662 55
76 Fünfte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 3.365 -3
77 Sechste EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 -1.692 290
78 Siebte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 -205 -12
79 Achte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 25 1.194
80 Neunte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 -24 -1
81 Zehnte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 135 445
82 Elfte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 319 -246
83 Zwölfte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 26 3.421
84 Dreizehnte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 26 310
85 14. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 -329 130
86 15. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 914 307
87 16. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 -478 -413
88 17. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 4.697 138
89 19. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 26 580
90 20. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG (ehem. SONUM GmbH & Co. Objekt Bogenhaus KG, Pullach) 94,00 4) 8.819 204
91 21. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG (ehem. MESOS Beteiligungs GmbH & Co. Objekt Lehrte KG, Pullach) 94,00 4) 11.101 -318
92 MESOS Beteiligungs GmbH & Co. Objekt Dreilinden KG 94,00 4) -185 3) 122 3)
93 MESOS GmbH & Co. Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG 94,00 4) -308 3) -331 3)
94 MESOS GmbH & Co. Zweite Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG 94,00 4) -471 3) 68 3)
95 18. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 94,00 3.542 22
96 MESOS GmbH & Co. Objekt Zerbst-KG 94,00 4) 4.544 3) 191 3)
97 MESOS GmbH & Co. Dritte Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG 94,00 4) 23 3) 0 3)
98 SONUM GmbH & Co. KG 94,00 4) -133 3) 29 3)
99 RATIS Beteiligungs GmbH & Co. Mobilienleasing KG 100,00 25 3) 1.335 3)
100 EDEKA Minden-Hannover Luxemburg GmbH 100,00 9.736 -59
101 Bechtolsheim Freimuthstraße GmbH 100,00 98 81
Gemeinschaftsunternehmen
102 EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG 40,00 7) 17.635 -6.443
103 HANDELSHOF KÖLN Stiftung & Co. KG 100,00 8) 64.249 3.584
104 HANDELSHOF Management GmbH 100,00 8) 2.820 102 *
105 Medsorg GmbH 100,00 8) 1.208 102 *
106 Franz Willick Kaffeegroßrösterei GmbH 100,00 8) 327 103 *
Assoziierte Unternehmen
107 Sechste Planbau Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH 20,00 25 9) 0 9)
108 Hausverwaltungsgesellschaft Wallenroder Straße 7 mit beschränkter Haftung 50,00 3.660 1.851
109 KANEMA GmbH & Co. Mobilien Lauenau KG 49,00 0 3) 539 3)
110 MESOS GmbH & Co. Logistikzentrum Lauenau KG 49,00 37.458 3) 3.200 3)
111 NORAS GmbH & Co. KG 94,00 6.619 3) 169 3)
112 Max Lüning GmbH & Co. KG 49,00 45.184 2) 16.854 2)
113 ODIN Schiffsausrüstung GmbH 20,00 22.960 1) 986 1)
114 Kaiser's Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH 40,00 92.763 2) 0 2) 5)
115 25. Planbau GmbH 20,00 25 0 9)
116 26. Planbau GmbH 20,00 4.035 0 9)
117 32. Planbau GmbH 30,00 89 0 9)
118 36. Planbau GmbH 30,00 3.021 0 9)
119 Zweite EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG 30,00 492 123
Beteiligungen
120 Projektentwicklungsgesellschaft Kaserne Stolzenau mbH 33,33 178 1) 145 1)
121 Preuß Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH 25,00 60 2) 5 2)
122 Karl Preuß GmbH & Co. 0,20 7.708 2) 2.442 2)
24,95 6)

Die Anteile anderer Unternehmen liegen unter 20 % des Nennkapitals dieser Gesellschaften.

* lfd. Nr. Diese Gesellschaft hat einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschaft lfd. Nr. (z. B. 1 * mit der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG) Das Ergebnis des Geschäftsjahres beträgt 0 T€

Raute Persönlich haftende Gesellschafterin (0,00 = ohne Einlage)

1) Daten aus dem Abschluss zum 31.12.2021

2) Daten aus dem Abschluss zum 31.12.2020

3) Vorläufige Daten für 2022

4) Die Einbeziehung dieser Gesellschaft erfolgt gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB. (Mittunternehmen trägt die Mehrheit der Risiken und Chancen einer Zweckgesellschaft)

5) Diese Gesellschaft hatte zum 31.12.2021 einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschaft EDEKA Südbayern Handels Stiftung & Co. KG, Gaimersheim

6) Wegen untergeordneter Bedeutung keine Einbeziehung nach §311 Abs. 2 HGB

7) Anteilsmäßige Konsolidierung

8) Tochterunternehmen des quotenkonsolidierten Gemeinschaftsunternehmens lfd. Nr. 102

9) Diese Gesellschaft hatte zum 31.12.2022 einen Ergebnisabführungsvertrag mit der EDEKA Minden eG, Minden

§264 III Der Abschluss dieser Gesellschaft ist nach §264 Abs. 3 HGB bzw. §264 b HGB von der Aufstellung, §264 b Prüfung und Offenlegung durch Einbezug in den Konzernabschluss der lfd. Nr. 1 befreit.

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG, Minden

Ich habe den Konzernabschluss der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG, Minden, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG, Minden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt »Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts« meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter-falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

hole ich ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Prüfungsurteile.

beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Hamburg, 25. April 2023

UNIVERSA Prüfungs- und Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hübotter, Wirtschaftsprüfer

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Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

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