aktiv

Spieth & Wensky GmbH GmbH

Obernzell ·HRB 3755 Passau ·spieth-wensky.com
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Passauer Straße 30
94130 Obernzell
Handelsregister
HRB 3755, Passau
Eintragungsdatum
25. April 2000
Branche
Herstellung von Lederbekleidung und Pelzwaren
Großhandel mit Textilien
Herstellung von Arbeits- und Berufsbekleidung
Unternehmenszweck
Die Herstellung von und der Handel mit Lederbekleidung und Lederwaren sowie Textilien aller Art.

Finanzen

Mitarbeiter 2013
51
Bilanzsumme 2013
13,76 Mio. €
Jahresergebnis 2013
3,07 Mio. €
7 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2013
Aktivseite 13,76 Mio
  • Umlaufvermögen 99,7 % 13,72 Mio
  • Anlagevermögen 0,2 % 31,2 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 8,3 k
Passivseite 13,76 Mio
  • Eigenkapital 83,0 % 11,43 Mio
  • Verbindlichkeiten 13,5 % 1,85 Mio
  • Rückstellungen 3,5 % 480,5 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2013
Erträge 4,35 Mio
  • Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 96,7 % 4,21 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3,2 % 141,3 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,1 % −4,4 k
Aufwendungen 7,01 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 56,5 % −3,96 Mio
  • Personalaufwand 26,4 % −1,85 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15,8 % −1,11 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,0 % −68,5 k
  • Sonstige Steuern 0,4 % −25,7 k
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 0
  • Rohergebnis 9,94 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 3,07 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Markus Kraft seit 2017 Geschäftsführer
  • Michael Alten seit 2017 Geschäftsführer
  • Rainer Wensky seit 2004 Geschäftsführer
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Spieth & Wensky Beteiligungs GmbH DEU Amtsgericht Passau, HRB 9024 100,0 % 400k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

70,0 % identifiziert 30,0 % nicht identifiziert
  • F**** G****** 20,0 %
  • M****** A**** 15,0 %
7 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2021
  2. 18.03.
    Austritt einer Position
    M****** S***** · Einzelprokura
  3. 2018
  4. 16.05.
    Austritt einer Position
    H****** S***** · Geschäftsführer
  5. 2017
  6. 07.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Markus Kraft · Geschäftsführer
  7. 09.11.
    Eintritt eines Mitglieds
    Michael Alten · Geschäftsführer
  8. 01.06.
    Austritt einer Position
    H***** R*** · Geschäftsführer
  9. 2014
  10. 22.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    H***** R*** · Geschäftsführer
  11. 2013
  12. 11.06.
    Änderung des Vertretungsplans
    Jeder Geschäftsführer vertritt einzeln.
  13. 11.06.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Rainer Wensky · Geschäftsführer
15 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2013 Jahresabschluss
  • 2012 Jahresabschluss
  • 2011 Jahresabschluss
  • 2010 Jahresabschluss
  • 2009 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2012

Veröffentlicht am 31. Juli 2014 · Quelle: Bundesanzeiger

Spieth & Wensky GmbH

Obernzell

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Unsere Gesellschaft versteht sich als flexibler Produktionsbetrieb, der nach dem jeweiligen Kundenwunsch sowohl Einzelteile als auch große Serien fertigt. Diese Flexibilität wird dadurch gewährleistet, dass nach wie vor auch am Standort Obernzell produziert wird. Darüber hinaus wird in Eigenbetrieben in Europa und Asien gefertigt.

Aufgrund der konsequent verfolgten Aufsplittung unserer Aktivitäten in verschiedene Produktionsbereiche wurden verschiedene Standbeine geschaffen, wodurch wir den Bestand unseres Unternehmens weiter sichern konnten.

Die für das Jahr 2012 geplanten Umsatzzahlen unter ausschließlicher Pflege der traditionellen Produktgruppen von Spieth & Wensky wurden übererfüllt. Insgesamt zeigte sich erneut eine positive Umsatzentwicklung. Entsprechend konnte in 2012 der Ertrag ebenfalls gesteigert werden. Auch für 2013 zeichnet sich eine weiter positive Umsatz- und Ertragsentwicklung ab.

2. Entwicklung der Branche

Tendenziell liegt die Trachtenbranche nach wie vor in einem sehr positiven Trend, der sich auch für 2013 abzeichnet.

3. Beschaffung und Produktion

Die Produktion erfolgt in Joint Ventures in Europa und in Asien, womit das Qualitätsniveau gesichert ist und Plagiate reduziert werden können. Einzig die Beschaffung der Rohwaren insgesamt gestaltet sich zunehmend problematisch. Insbesondere im Lederbereich:

Zum einen in der extremen Preissteigerung, zum Anderen in der Verfügbarkeit, da vermehrt Käufer aus China auftreten, die knappe Rohwaren aufkaufen und damit zusätzlich die Preise anheizen. Wir sehen dennoch die Situation recht entspannt und sehen keine bedrohlichen Engpässe.

4. Investitionen

Die für den Geschäftsbetrieb erforderlichen Investitionen in Anlagevermögen werden weitgehend von unserer Schwestergesellschaft Spieth & Wensky GmbH & Co. Besitz-KG (Besitzgesellschaft) getätigt. Im Rahmen eines bestehenden Pachtvertrages erfolgt die Nutzungsüberlassung an uns. Die eigene Investitionstätigkeit ist daher unwesentlich.

Aufgrund der insgesamt guten Geschäftsentwicklung wurden im Berichtsjahr die Lagerkapazitäten erneut deutlich erhöht.

5. Personal- und Sozialbereich

Das Umsatzwachstum wirkte sich im Berichtsjahr neutral auf die Beschäftigung aus, so dass der Personalbestand auf Vorjahresniveau gehalten werden konnte. Die Firmengruppe beschäftigt am Stammsitz ca. 80 Mitarbeiter.

B. Darstellung des Geschäftsergebnisses und der Lage

1. Erläuterungen zur Ertragslage

Umsatz und Ergebnis konnten im Berichtsjahr deutlich gesteigert werden. Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.757 auf TEUR 9.957 gestiegen, der Jahresüberschuss konnte von TEUR 2.529 auf TEUR 3.315 gesteigert werden Für die nächsten zwei Geschäftsjahre erwarten wir hinsichtlich Umsatz und Ergebnis in etwa Vorjahresniveau.

2. Darstellung der Finanzlage

Die positive Liquiditätsentwicklung der letzten Jahre hat sich auch in 2012 fortgesetzt. Aufgrund des insgesamt sehr guten Geschäftsverlaufes konnte aus der laufenden Geschäftstätigkeit ein angemessener Cash Flow generiert werden. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen Cash Flow nach DVFA/SG in Höhe von TEUR 3.320 (Vj. TEUR 2.536) erwirtschaftet. Nach Vermögensumschichtungen verblieb ein Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 3.889 (Vj. 2.193). Der Jahresüberschuss 2012 wird in voller Höhe thesauriert und erhöht damit die Eigenkapitalbasis.

3. Darstellung der Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr mit TEUR 10.855 um 61 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Das Vermögen ist zu 99,9 % (Vj. 99,8 %) kurzfristig gebunden, zum wesentlichen Teil im Vorratsvermögen. Der Bestand an liquiden Mittel hat sich um TEUR 3.380 auf TEUR 4.788 erhöht.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt zunehmend durch eigene Mittel. Die Eigenkapitalquote ist mit 77,0 % (Vj. 75,2 %) unverändert hoch. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Bankverbindlichkeiten.

C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Marke Spieth & Wensky ist in den letzten Jahren und auch im Berichtsjahr im Bereich der Trachtenbekleidung ausgebaut worden und in der Branche etabliert. Es wurde vor allem Wert darauf gelegt, dass ein umfassendes, leistungsfähiges und auf hohem Qualitätsniveau befindliches Verkaufs- und Produktionsprogramm entwickelt wurde. Dadurch wurden beste Voraussetzungen geschaffen, die erreichte Marktposition nicht nur zu erhalten, sondern noch weiter auszubauen und Wettbewerbsvorteile zu generieren. Die Anstrengungen der letzten Jahre werden unvermindert fortgesetzt, um die Ertragskraft zu erhalten bzw. weiter zu verbessern. Vertrieb und Logistik werden weiter verstärkt.

2012 war wiederum geprägt von einer deutlichen Nachfrageerhöhung nach Trachtenbekleidung.

Insgesamt zeigt sich aufgrund der negativen Auftragsentwicklung im öffentlichen Bereich eine Unterbeschäftigung, die sich in den folgenden Geschäftsjahren in einem Personalabbau auswirken könnte. Dies sowohl am Stammsitz in Obernzell als auch in den europäischen Tochtergesellschaften. Tendenziell zeichnet sich ab, dass die Aufträge der öffentlichen Hand stark zurückgehen werden. Die Nachfrage schrumpft (Berufsarmee, leere öffentliche Kassen usw.).

Die Produktion der Markenlizenzen in Obernzell und im europäischen Ausland entwickelte sich 2012 konstant zum Vorjahr Es wird in 2013 eine Konsolidierung stattfinden, da zu erwarten ist, dass dieses Segment der hochpreisigen Artikel kritischer betrachtet wird. Die Fertigung "private label" wird durch den Gesellschafter Rainer Wensky ausgelagert werden.

Ein weiteres Risiko in den nächsten Jahren ist weiterhin die verschärfte Konkurrenzsituation durch Dumpingpreise der Wettbewerber, die die Exklusivität der Produkte nehmen, was wiederum auf die Nachfrage negative Auswirkungen haben könnte. Der Markt wird durch Billigprodukte überschwemmt, Exklusivkunden in unserem Nischensegment könnten Abstand nehmen. Wir werden dies aufmerksam beobachten. Wir setzten mit unseren Marken weiterhin auf hohe Qualitätsansprüche in einem ausgewogenen Preis-Leistungsverhältnis.

Insgesamt sehen wir die weitere Entwicklung positiv. Aufgrund unserer Marktstärke sehen wir uns als gestärkt für die Folgejahre. Das Unternehmen wird auf gesicherter finanzieller Basis und wirtschaftlich erfolgreich fortgeführt werden.

D. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.

E. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

Es existiert eine detaillierte, nach Produktgruppen unterteilte Planung für das folgende Geschäftsjahr. Die Planzahlen werden monatlich mit den tatsächlich erreichten Zahlen abgeglichen, um bei Abweichungen entsprechend gegensteuern zu können. In dem monatlichen Berichtswesen werden alle betriebswirtschaftlichen Kennzahlen und eine Cash-Flow-Betrachtung sowie die Liquiditätsübersicht dargestellt.

Ziel unserer Gesellschaft ist es, die derzeit sehr gute Ertragslage weiterhin zu nutzen, um den Anteil der Eigenfinanzierung weiter zu steigern, bei entsprechender Reduzierung der Bankschulden der Spieth & Wensky-Gruppe. Die erwirtschaftete Liquidität wurde auch im Jahr 2012 zur weiteren Tilgung bestehender Bankverbindlichkeiten in der Gruppe verwendet. Liquiditätsrisiken sind auf absehbare Zeit nicht erkennbar.

Mit nennenswerten Zahlungsausfällen muss aufgrund der guten Bonität der Kunden nicht gerechnet werden. Zudem arbeiten wir im Factoring mit angeschlossenem Kreditversicherungsschutz.

Es werden Währungssicherungsgeschäfte getätigt, um die Materialeinkäufe mittelfristig abzusichern. Dies wird nicht grundsätzlich und regelmäßig durchgeführt. Kurse und Einschätzungen werden regelmäßig geprüft und über eine Sicherung entschieden.

 

Obernzell, April 2013

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2012

AKTIVA

  31.12.2012 Vorjahr
  EUR EUR EUR
     
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   13.206,00 16.095,00
II. Sachanlagen   2.874,00 3.438,00
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte   2.562.137,00 2.338.775,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   1.793.123,65 1.765.586,50
III. Wertpapiere   1.679.860,00 1.173.506,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   4.788.473,81 1.407.577,00
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   15.055,00 0,00
    10.854.729,46 6.704.977,50

PASSIVA

     
  31.12.2012 Vorjahr
  EUR EUR EUR
     
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00   400.000,00
II. Gewinnrücklagen      
satzungsmäßige Rücklagen 1.113.200,00   782.200,00
III. Bilanzgewinn 6.839.120,90   3.855.133,77
    8.352.320,90 5.037.333,77
B. RÜCKSTELLUNGEN   1.169.316,20 461.450,00
C. VERBINDLICHKEITEN   1.333.092,36 1.206.193,73
    10.854.729,46 6.704.977,50

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

  2012   Vorjahr
  EUR EUR EUR
1. - 4. Rohergebnis   10.276.704,68 8.408.967,22
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -1.985.324,92   -1.958.497,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -314.782,27   -304.125,33
- davon für Altersversorgung TEUR 32 (Vj. TEUR 35)      
    -2.300.107,19 -2.262.622,53
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -5.642,59 -7.105,93
7. sonstige betriebliche Aufwendungen   -3.223.684,68 -2.632.260,39
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 94.874,56   76.076,20
9. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -6.350,00   0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -79.163,25   -83.254,79
    9.361,31 -7.178,59
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   4.756.631,53 3.499.799,78
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.440.440,40   -969.477,27
13. sonstige Steuern -1.204,00   -1.191,00
    -1.441.644,40 -970.668,27
14. Jahresüberschuss   3.314.987,13 2.529.131,51
15. Gewinnvortrag   3.855.133,77 1.578.902,26
16. Einstellungen in satzungsmäßige Rücklagen   -331.000.00 -252.900.00
17. Bilanzgewinn   6.839.120,90 3.855.133,77

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Einzelne Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Als Nutzungsdauer werden überwiegend drei Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Gegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und im Jahr des Zugangs und in den folgenden vier Jahren zu jeweils einem Fünftel abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Für bestehende Ausfallrisiken werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zu Anschaffungskosten.

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Auf fremde Währung lautende Forderungen / Guthaben bei Kreditinstituten / Verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a Satz 1 HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Da diese Forderungen / Guthaben bei Kreditinstituten / Verbindlichkeiten sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben, wurden gemäß § 256a Satz 2 HGB keine realisierte Gewinne ausgewiesen. Bei den Forderungen / Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgte die Umrechnung mit dem zugrunde gelegten Kurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Bei den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgte die Umrechnung mit dem zugrunde gelegten Kurs am Entstehungstag bzw. mit dem höheren Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

II. Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Forderungen

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 250 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vj. TEUR 450).

Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 267 (VJ. TEUR 508) resultieren in Höhe von TEUR 250 aus Darlehen.

3. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.855.133,77 enthalten.

4. Verbindlichkeiten

  Restlaufzeit Gesamtbetrag
  bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2012 31.12.2011
  EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.090.897,12 0,00 0,00 1.090.897,12 758.960,92
sonstige Verbindlichkeiten 242.195,24 0,00 0,00 242.195,24 447.232,81
  1.333.092,36 0,00 0,00 1.333.092,36 1.206.193,73

5. Nicht in der Bilanz enthaltene finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2012 bestehen aufgrund eines Pachtvertrages über Anlagevermögen mit der Spieth & Wensky GmbH & Co. Besitz KG, Obernzell, sonstige finanzielle Verpflichtungen. Der Pachtvertrag ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Die Pacht beträgt im Berichtszeitraum TEUR 264.

Weitere Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

  31.12.2012
  TEUR
aus Leasingverträgen (jährlich) 32
aus Mietverträgen (jährlich) 46
aus sonstigen langfristigen Verträge 50

Nach Ablauf der bestehenden Verträge werden im Regelfall Verlängerungen vereinbart oder vergleichbare Verträge abgeschlossen. Daher sind vorstehend nicht die Gesamtverpflichtungen für die Restlaufzeit der bestehenden Verträge angegeben, sondern die derzeit absehbaren jährlichen Verpflichtungen.

6. Haftungsverhältnisse

Für eine Kontokorrentlinie in Höhe von TEUR 800, die wahlweise durch Unternehmen der Spieth & Wensky-Gruppe ausgenutzt werden kann, haften die genannten Gesellschaften dem Kreditinstitut gesamtschuldnerisch. Zum Bilanzstichtag war der Kreditrahmen nicht beansprucht. Von einer Inanspruchnahme ist aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation der betroffenen Gesellschaften nicht auszugehen.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 73 ausgewiesen, die im Wesentlichen aus der Betriebsprüfung resultieren. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 140 enthalten. Diese betreffen die Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen (TEUR 52) und die Betriebsprüfung (TEUR 88).

2. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

IV. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 59 (Vj. 58) Mitarbeiter, davon 18 Angestellte, 32 Arbeiter und 9 Aushilfen.

2. Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft sind

Herr Hartmut Spieth, Diplom-Verwaltungswirt, Untergriesbach

Herr Rainer Wensky, Diplom-Ingenieur, Passau.

Hinsichtlich weiterer Angaben wird von der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Ergebnisverwendung

Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.839.120,90 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Passau, im April 2013

Hartmut Spieth

Rainer Wensky

Entwicklung des Anlagevermögens

historische Anschaffungskosten
  01.01.2012 Zugänge Abgänge 31.12.2012
  EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 64.142,00 0,00 1.890,00 62.252,00
  64.142,00 0,00 1.890,00 62.252,00
II. SACHANLAGEN        
1. technische Anlagen und Maschinen 156.940,99 0,00 0,00 156.940,99
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.523,01 2.195,59 6.237,93 49.480,67
  210.464,00 2.195,59 6.237,93 206.421,66
kumulierte Abschreibungen
  01.01.2012 Zugänge Abgänge 31.12.2012
  EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 46.157,00 2.889,00 0,00 49.046,00
  46.157,00 2.889,00 0,00 49.046,00
II. SACHANLAGEN        
1. technische Anlagen und Maschinen 156.914,99 0,00 0,00 156.914,99
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.111,01 2.753,59 6.231,93 46.632,67
  207.026,00 2.753,59 6.231,93 203.547,66
Buchwerte
  31.12.2012 31.12.2011
  EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 13.206,00 17.985,00
  13.206,00 17.985,00
II. SACHANLAGEN    
1. technische Anlagen und Maschinen 26,00 26,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.848,00 3.412,00
  2.874,00 3.438,00

Hinweis zur Offenlegung:

Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den von uns geprüften vollständigen Jahresabschluss. Durch die Inanspruchnahme von Erleichterungen gemäß § 327 HGB und der Nachholung von Aufstellungserleichterungen für Zwecke der Offenlegung wurde der Jahresabschluss gemäß § 328 HGB nur teilweise offen gelegt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Spieth & Wensky GmbH, Obernzell, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Passau, 18. April 2013

CONSILIA GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Roßmayer, Wirtschaftsprüfer

Schneider, Wirtschaftsprüfer

Feststellungen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 23. April 2013 festgestellt worden.

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Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
Alle Felder mit API-Key freischalten API-Key holen →
Code · AI-Agents · No-Code · Workflows

In jeden Stack einbaubar

Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.

Diese Daten in Ihrer App

Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.