Bartsch
International GmbH
Ottobrunn
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
BARTSCH International GmbH
Ottobrunn
1. Grundlagen des Unternehmens
1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens
Der Unternehmensgegenstand der Bartsch International
GmbH, mit Hauptsitz (Verwaltung) in Ottobrunn bei
München, ist die Produktion (Wechmar/Thüringen)
und der weltweite Vertrieb von Druckerzeugnissen.
Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens
umfasst die Produktionsbereiche:
- Etiketten
- Gestaltete Formulare
- Servicedienstleistung und Handelsware
- Lager- und Logistikdienstleistungen
- RFID- und Selbstklebeformulare
- Transportverkehrsdokumente (Tickets, Bordkarten,
Frachtbriefe und Koffer-anhänger)
1.2 Forschung und Entwicklung
Diesem Bereich kommt weiterhin zentrale Bedeutung zu.
Mit unseren Lieferanten stehen wir in engem Kontakt und
prüfen die Weiterentwicklung bestehender und neuer
Produkte sowie Materialien.
2. Wirtschaftsbericht
2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im
Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im
Jahr 2023, im nach wie vor krisengeprägten Umfeld, ins
Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge
nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen
dämpfen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige
Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine
geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland.
Quelle destatis.de
In der Druck- und Medienbranche endete das Jahr 2023
mit einem geringeren Umsatz. Lt. einer Prognose des BVDM
sind die Umsätze aller Druck- und Dienstleistungen
gegenüber 2022 um 7,9 % auf T€ 17.609.753
gefallen.
Quelle bvdm
Der vom Druck- und Medienverband (bvdm) errechnete
Geschäftsklimaindex lag Ende 2023 rund 1,7 % unter dem
Vorjahreswert und notierte bei ca. 86,5 Punkten. Somit
erreichte er im Dezember 2023 seinen Jahrestiefststand.
Auch die Geschäftsaussichten für die
nächsten sechs Monate sind weiter zurück
gegangen.
Quelle bvdm-online.de
Aufgrund der sinkenden Rohstoff- und Energiekosten
sind die Rohpapierpreise im Jahr 2023 um durchschnittlich
13,05 % gesunken.
Quelle Einkaufspreise Januar - Dezember
2.2 Geschäftsverlauf
Das Unternehmen verzeichnet im Geschäftsjahr
2023 einen Umsatzanstieg von 0,4 %. Das erwirtschaftete
Rohergebnis sank von 12.325 T€ um 875 T€ auf
11.450 T€ im Geschäftsjahr 2023.
Das Betriebsergebnis (EBIT) ist von T€ 2.492 auf
T€ 1.879 gesunken.
Das strategische Ziel für die Zukunft bleibt
nach wie vor, das rückläufige Marktsegment
"Formular" aufzufangen. Das Wachstum muss mit technisch
anspruchsvollen Produkten, mit höherer
Wertschöpfung, ausgebaut werden.
Die strategischen Produktfelder sind weiterhin zu
optimieren und der Absatz zu forcieren. Auch die Segmente
"Forschung und Entwicklung", zusammen mit Lieferanten und
Partnern, sind zu fördern.
Die Versorgung mit Rohstoffen und Energie war in 2023
zu jeder Zeit gegeben.
Investitionen und Finanzierung:
In 2023 wurden Investitionen in geringem Umfang
getätigt. Zu jeder Zeit waren ausreichende
Kreditlinien sowie Liquidität gegeben.
Personalbereich:
Am 31.12.2023 waren 110 Mitarbeiter, davon 3
Auszubildende, beschäftigt. Die Bartsch International
hat zum 1. September 2023 einen neuen Auszubildenden
eingestellt und verfolgt weiter das Ziel, die Mitarbeiter
verstärkt selbst auszubilden.
Umwelt:
Vermehrt wird der Einsatz von nachwachsenden
Rohstoffen, die die FSC- und PEFC-Zertifizierung ausweisen,
unterstützt. Es wird in allen Bereichen kontinuierlich
auf Umweltverträglichkeit geachtet und auf
Optimierungsbedarf geprüft. Im Jahr 2022 wurde
entschieden, ca. 50 % des Stromverbrauches über eine
PV-Anlage zu gewinnen. Die Anlage hat im Dezember 2023
ihren Betrieb aufgenommen und liefert seit Dezember 2023
kontinuierlich Strom, der sofort in der Produktion
verbraucht wird. Dadurch werden jährlich ca. 764
Tonnen CO² eingespart. Mit den Einsparungen im Bereich
Gas und Strom werden wir ab dem Jahr 2024 ca. 60 % unserer
Energie CO²-neutral herstellen können oder
eingespart haben. Ziel ist es, in den nächsten Jahren
CO²-neutral zu produzieren.
2.3 Lage
Ertragslage:
Das Rohergebnis sank von T€ 12.325 um T€
875 auf T€ 11.450. Die Personalaufwendungen haben sich
um T€ 10 auf T€ 5.848 reduziert. Die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen sanken um T€ 283 auf
T€ 3.342. Das Betriebsergebnis verschlechterte sich
von T€ 2.492 auf T€ 1.879. Das Finanzergebnis
beträgt nur noch T€ -49, da die verzinslichen
Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr abgenommen haben.
Insgesamt verringerte sich das Jahresergebnis
gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.731 um T€ 423
auf T€ 1.308.
Finanzlage:
Die Fremdfinanzierung erfolgte im Wesentlichen durch
Kreditinstitute. Zur Fristigkeit der Fremdfinanzierung
verweisen wir auf die Angaben im Anhang für das
Geschäftsjahr 2023. Die längerfristigen
Bankkredite wurden weiterhin planmäßig
zurückbezahlt.
Ausreichende Kreditlinien sowie Liquidität waren
im Geschäftsjahr 2023 zu jeder Zeit gegeben.
Vermögenslage:
Die Vermögenslage hat sich im Vergleich zum
Vorjahr im Wesentlichen wie folgt entwickelt:
· Senkung der Vorräte (Roh-, Hilfs-
und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse) um
T€ 3.136 auf T€ 5.617.
· Reduzierung der Kundenforderungen um
T€ 2.538 auf T€ 1.541.
· Reduzierung der sonstigen
Rückstellungen um T€ 482 auf T€ 588.
· Senkung der
Lieferantenverbindlichkeiten um T€ 1.299 auf T€
1.336.
· Reduzierung der Bankverbindlichkeiten
um T€ 2.503 auf T€ 580.
Die Bilanzsumme hat sich von T€ 14.547 um
T€ 4.211 auf T€ 10.336 reduziert.
2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle
Leistungsindikatoren
Die Bartsch International GmbH zieht für die
interne Unternehmenssteuerung u. a. die
Kennzahlen Auftragseingang, Auftragsbestand, Umsatz,
Eigenkapitalrendite und Cash Flow heran. Diese Daten werden
durch betriebswirtschaftliche Auswertungen, Kalkulationen
und Kennzahlenanalysen ermittelt. Außerdem erfolgt
eine fortlaufende Finanzplanung.
Das Jahresergebnis liegt über den Planzahlen.
Wir konnten die Zahlen aus der Planung übertreffen,
weil wir eine kontinuierlich gute Auslastung hatten.
Darüber hinaus konnten wir im 2. Halbjahr die
Deckungsbeiträge steigern.
3. Prognosebericht
Für 2024 erwarten wir, dass wir aufGrund aktiver
Vertriebstätigkeit und weiterer Konsolidierung im
Markt zusätzliche Aufträge akquirieren
können. Weiterhin arbeiten wir an einem Auf- und
Ausbau unserer Auftragslage. Das Lieferantenportfolio wird
stetig erweitert und den Kundenwünschen angepasst.
Die Etablierung von neuen Produkten und
Dienstleistungen wird weiter forciert.
Es gab zu keiner Zeit finanzielle Engpässe. Aus
diesem Grund benötigte das Unternehmen im
Geschäftsjahr 2023 auch keine Hilfen des Staates in
Form von Hilfskrediten, Überbrückungshilfen oder
Kurzarbeitergeld.
Wir gehen nach den derzeit verfügbaren
Informationen und Plandaten davon aus, dass das
Jahresergebnis 2024 aufgrund der geopolitischen Ereignisse
und der schwachen Konjunktur etwas schwächer als 2023
sein wird. Wir hoffen darauf, dass der private Konsum im 2.
Halbjahr 2024 wieder an Fahrt aufnimmt und wir mit unseren
Produkten davon profitieren können.
4. Chancen und Risiken der künftigen
Entwicklung
Starker Wettbewerbs- und Preisdruck können die
Ertragslage negativ beeinflussen. Diese Tendenz kann auch
durch steigende Energie- und Transportkosten sowie
zunehmende Personalkosten bei steigenden Papierpreisen
verstärkt werden. Der aktuelle Kaufkraftverlust kann
Einfluss auf den Konsum der Bevölkerung nehmen. Da
unsere Umsätze zum Teil davon abhängig sind, kann
das negative Folgen für unsere Auslastung und die
Umsätze haben.
Chancen und Risiken für die Bartsch
International GmbH können wie folgt aufgezeigt werden:
Gesamtwirtschaftliche Veränderungen, bedingt
durch die Entwicklung auf den Märkten, können das
Geschäft durch veränderte
Kapazitätsauslastungen und veränderte Nachfrage
beeinflussen und sich positiv aber auch negativ auf Umsatz
und Ertrag auswirken.
Geopolitische Ereignisse können Einfluss auf
unser Geschäft haben. Aktuell werden die
Geschäfte durch die Behinderung der Lieferketten
gestört. Durch längere Transportwege für
Lieferungen aus Asien erhöhen sich die Preise für
Vorprodukte. Diese geopolitischen Ereignisse können
auch wieder Einfluss auf die Energiepreise nehmen.
Veränderung von Rohpapierpreisen: Das Ergebnis
hängt auch von der Entwicklung der Rohpapierpreise und
der Politik der Papierkonzerne ab. Einen wesentlichen
Anteil haben dabei Zellstoff, Energie, Logistik sowie der
Umrechnungskurs US-$ zu EURO. Wir gehen davon aus, dass
sich die Rohstoff- und Energiepreise im Jahr 2024 auf dem
Niveau von 2023 bewegen werden.
Regelmäßige Prüf-, Wartungs- und
Instandhaltungsarbeiten durch eigenes und Fremdpersonal
beugen dem Risiko des Untergangs unseres
Anlagevermögens vor. Elementarschäden sind
über Versicherungen abgesichert.
Seit 2020 haben wir das Unternehmen auch gegen
Cyberangriffe versichert.
Finanzwirtschaftliche Risiken: Bonitätsrisiken
können durch den vollständigen oder teilweisen
Ausfall eines Geschäftspartners, beispielsweise durch
Insolvenz, entstehen. Da unsere Kunden zum großen
Teil aus A-Kunden (Konzernen, Banken,
Versicherungsgesellschaften und Logistikunternehmen)
bestehen, ist dieses Risiko jedoch eher als gering
einzustufen. Kunden, die keine gute Bonität haben,
werden über eine Warenkreditversicherung abgesichert.
Den Fortbestand unseres Unternehmens
gefährdende, ernsthafte Risiken sind derzeit nicht
erkennbar.
Ottobrunn, 16. Mai 2024
BARTSCH
International GmbH
-
Geschäftsleitung -
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.595.975,31 |
1.941.315,84 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
16.808,26 |
31.462,51 |
| II.
Sachanlagen |
1.579.167,05 |
1.909.853,33 |
| B.
Umlaufvermögen |
8.732.253,08 |
12.595.887,85 |
| I.
Vorräte |
4.805.688,36 |
7.406.711,70 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.446.285,62 |
5.185.813,48 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.480.279,10 |
3.362,67 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
7.757,71 |
9.635,34 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
10.335.986,10 |
14.546.839,03 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
7.423.559,39 |
7.265.845,73 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
1.250.000,00 |
1.250.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
3.500.000,00 |
3.500.000,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
1.365.845,73 |
784.746,74 |
| IV.
Jahresüberschuss |
1.307.713,66 |
1.731.098,99 |
| B.
Rückstellungen |
897.527,76 |
1.458.468,92 |
| C.
Verbindlichkeiten |
2.014.898,95 |
5.822.524,38 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
10.335.986,10 |
14.546.839,03 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
11.449.861,50 |
12.324.306,37 |
| 2.
Personalaufwand |
5.848.438,14 |
5.857.763,85 |
| a)
Löhne und Gehälter |
5.015.427,66 |
5.048.058,42 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
833.010,48 |
809.705,43 |
| davon
für Altersversorgung |
8.444,94 |
12.580,68 |
| 3.
Abschreibungen |
377.149,06 |
350.122,88 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
377.149,06 |
350.122,88 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.341.919,61 |
3.624.461,95 |
| davon
Aufwendungen aus Währungsumrechnung |
4.487,02 |
1.596,29 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
4.656,95 |
0,00 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
54.046,47 |
60.555,80 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
521.601,51 |
696.341,90 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
1.311.363,66 |
1.735.059,99 |
| 9.
sonstige Steuern |
3.650,00 |
3.961,00 |
| Jahresüberschuss |
1.307.713,66 |
1.731.098,99 |
Anhang
Bartsch International GmbH
Ottobrunn
für das Geschäftsjahr 2023
I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde unter
Anwendung der aktuellen handelsrechtlichen Vorschriften
sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes
erstellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren erstellt.
II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Die
immateriellen Vermögensgegenstände sind,
soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten,
vermindert um planmäßige Abschreibungen,
bewertet.
Die
Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und
Herstellungskosten bewertet, vermindert um
planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend
der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige
Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von bis
zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe
abgeschrieben.
Die Bewertung des
Vorratsvermögens erfolgt bei Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffen zu Anschaffungskosten. Wegen der
kontinuierlichen Wiederbeschaffung werden gewogene
Durchschnittspreise zugrunde gelegt. Die unfertigen und
fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bzw.
dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. In die
Herstellungskosten werden Material- und
Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Anteile an
Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs
des Anlagevermögens sowie an Verwaltungskosten
einbezogen.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sind mit dem Nominalwert, abzüglich
Pauschalwertberichtigungen, bewertet.
Die
sonstigen Vermögensgegenstände und
sonstigen Forderungen sind zu ihrem Nennwert
bilanziert.
Die
liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
Bei dem
aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich
um Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für
eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die
Bewertung erfolgt zum Nennwert.
Die Bewertung der
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungenerfolgte nach der PUC-Methode mit einem
technischen Rechnungszinsfuß von 1,82 % (Vorjahr:
1,78 %). Die Berechnung basiert auf folgenden Parametern:
Sterbe- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten nach den
"Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck; Rentendynamik:
1,75 % p.a. bzw. 0,00 % p.a. (Vorjahr: 1,75 % p.a.
bzw. 0,00 % p.a.). Auf Grund der geänderten Bewertung
der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich
jährlich ein Differenzbetrag in Höhe von TEUR 6
(Vorjahr: TEUR 6), der im Geschäftsjahr unter den
sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird.
Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten
und werden in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages passiviert.
Die
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag
passiviert.
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
Die Entwicklung des
Anlagevermögens in diesem Geschäftsjahr
ist in der Anlage zum Anhang erläutert.
Sämtliche
Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem
Jahr.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind
Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von
TEUR 137 (Vorjahr TEUR 465) enthalten.
Aus der Abzinsung der Rückstellungen für
Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur
Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEUR 2.
In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die
passivierten Rückstellungen für Pensionen und der
Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem
durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung
niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte
Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6
Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt.
Die
sonstigen Rückstellungen beinhalten im
Wesentlichen Rückstellungen für
Gewährleistungen, Kundenboni, Personalkosten,
Archivierungskosten, Beiträge für
Berufsgenossenschaft, Kosten künftiger
Betriebsprüfungen sowie für die
Jahresabschlussprüfung und die Erstellung der
Steuererklärungen.
Die
Verbindlichkeiten mit ihren Restlaufzeiten ergeben
sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel (in
Klammern jeweils die Vorjahresbeträge):
|
|
Davon mit
einer Restlaufzeit von:
|
Gesicherte Beträge
|
Art der Verbindlichkeit
|
Gesamtbetrag
|
weniger als 1
Jahr
|
1-5 Jahre
|
mehr als 5 Jahre
|
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
580 (3.083)
|
262 (2.503)
|
318 (580)
|
0 (0)
|
580 (3.083)
|
Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen
|
811 (1.346)
|
811 (1.346)
|
0 (0)
|
0 (0)
|
0 (0)
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
1.336 (2.635)
|
1.336 (2.635)
|
0 (0)
|
0 (0)
|
1.336 (2.635)
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
100 (104)
|
100 (104)
|
0 (0)
|
0 (0)
|
0 (0)
|
|
2.827 (7.168)
|
2.509 (6.588)
|
318 (580)
|
0 (0)
|
1.916 (5.718)
|
Art der Sicherheiten:
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten:
|
Sicherungsübereignung des gesamten Warenlagers
in Wechmar
Globalabtretung der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
Sicherungsübereignung Etikettenmaschinen
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen:
|
Eigentumsvorbehalte in üblichem Umfang
|
IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND
VERLUSTRECHNUNG
Erträge aus der Währungsumrechnung sind in
Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 0) in den sonstigen
betrieblichen Erträgen enthalten. Aufwendungen aus der
Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 4
(Vorjahr 2) angefallen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten
außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von
TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 6). Diese sind auf den jährlich
aufzulösenden Differenzbetrag auf Grund der
geänderten Bewertung der Pensionsrückstellungen
nach BilMoG zurückzuführen.
Zinsaufwendungen aus der Bewertung der
Pensionsrückstellung sind in Höhe von TEUR 6
(Vorjahr: TEUR 7) in den Zinsen und ähnlichen
Aufwendungen enthalten.
V. SONSTIGE ANGABEN
Die Gesellschaft mit Sitz in München ist unter
der Nummer HRB 130358 beim Amtsgericht München
eingetragen.
Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023
waren:
- Herr Volker Dimpel, Kaufmann
- Herr Alexander Dimpel, Kaufmann
- Herr Michael Thalhammer, Kaufmann
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt:
Angestellte:
|
40
|
(Vorjahr: 40)
|
Arbeiter:
|
65
|
(Vorjahr: 63)
|
Aushilfen
|
5
|
(Vorjahr: 5)
|
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus
Dauerschuldverhältnissen im Sinne von § 285
Nr. 3a HGB gliedern sich wie folgt:
Pachten / Mieten:
|
TEUR 1.681
|
(Vorjahr: TEUR 2.185)
|
Leasingverträge
|
TEUR 123
|
(Vorjahr: TEUR 119)
|
Die Restlaufzeit der Mietverträge beträgt
40 Monate bis zum 30. April 2027. Der Mietzins beträgt
TEUR 504 p.a.
Es wird vorgeschlagen, den
ausschüttungsfähigen Jahresüberschuss 2023
an die Gesellschafterin auszuschütten.
Ottobrunn, 16.05.2024
Bartsch
International GmbH
gez.
Volker Dimpel
gez.
Michael Thalhammer
gez.
Alexander Dimpel
Mit Gesellschafterbeschluss vom 06.06.2024 wird
beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR
1.307.713,66 auf neue Rechnung vorzutragen.
Anlagespiegel
|
|
Historische Anschaffungs- und
Herstellungskosten
|
|
|
Stand
|
Zugang
|
Abgang
|
Umbuchung
|
Stand
|
|
|
31.12.2022
|
2023
|
2023
|
2023
|
31.12.2023
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
Konzessionen,
gewerbliche
|
|
|
|
|
|
|
Schutzrechte
und ähnliche Rechte
|
|
|
|
|
|
und Werte sowie Lizenzen
|
|
|
|
|
|
|
an solchen Rechten und
Werten
|
467.791,11
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
467.791,11
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke, grundstücksgleiche
|
|
|
|
|
|
Rechte und
Bauten einschließlich
|
|
|
|
|
|
der Bauten auf fremden
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücken
|
24.238,68
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
24.238,68
|
2.
|
Technische Anlagen und
|
|
|
|
|
|
|
Maschinen
|
9.405.468,45
|
14.972,20
|
0,00
|
0,00
|
9.420.440,65
|
3.
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und
|
|
|
|
|
|
|
Geschäftsausstattung
|
928.271,72
|
16.836,33
|
0,00
|
0,00
|
945.108,05
|
|
|
10.357.978,85
|
31.808,53
|
0,00
|
0,00
|
10.389.787,38
|
|
|
10.825.769,96
|
31.808,53
|
0,00
|
0,00
|
10.857.578,49
|
|
|
A b s c h r e i b u n g e n
|
|
|
Stand
|
Zugang
|
Abgang
|
Umbuchung
|
Stand
|
|
|
31.12.2022
|
2023
|
2023
|
2023
|
31.12.2023
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
Konzessionen,
gewerbliche
|
|
|
|
|
|
|
Schutzrechte
und ähnliche Rechte
|
|
und Werte sowie Lizenzen
|
|
|
|
|
|
|
an solchen Rechten und
Werten
|
436.328,60
|
14.654,25
|
0,00
|
0,00
|
450.982,85
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke, grundstücksgleiche
|
|
Rechte und
Bauten einschließlich
|
|
der Bauten auf fremden
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücken
|
9.002,15
|
2.242,39
|
0,00
|
0,00
|
11.244,53
|
2.
|
Technische Anlagen und
|
|
|
|
|
|
|
Maschinen
|
7.884.081,59
|
279.285,01
|
0,00
|
0,00
|
8.163.366,60
|
3.
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und
|
|
|
|
|
|
|
Geschäftsausstattung
|
555.041,78
|
80.967,42
|
0,00
|
0,00
|
636.009,20
|
|
|
8.448.125,52
|
362.494,81
|
0,00
|
0,00
|
8.810.620,33
|
|
|
8.884.454,12
|
377.149,06
|
0,00
|
0,00
|
9.261.603,18
|
|
|
Buchwert
|
|
|
Stand
|
Stand
|
|
|
31.12.2022
|
31.12.2023
|
|
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
Konzessionen,
gewerbliche
|
|
|
|
Schutzrechte
und ähnliche Rechte
|
|
und Werte sowie Lizenzen
|
|
|
|
an solchen Rechten und
Werten
|
31.462,51
|
16.808,26
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1.
|
Grundstücke, grundstücksgleiche
|
|
Rechte und
Bauten einschließlich
|
|
der Bauten auf fremden
|
|
|
|
Grundstücken
|
15.236,53
|
12.994,15
|
2.
|
Technische Anlagen und
|
|
|
|
Maschinen
|
1.521.386,86
|
1.257.074,05
|
3.
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und
|
|
|
|
Geschäftsausstattung
|
373.229,94
|
309.098,85
|
|
|
1.909.853,33
|
1.579.167,05
|
|
|
1.941.315,84
|
1.595.975,31
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich
um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke
verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen
Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende
Bestätigungsvermerk erteilt:
"
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Bartsch International GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Bartsch
International GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.
Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der Bartsch International GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen."
München, 16.5.2024
ACCONSIS
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Losse, Wirtschaftsprüferin
gez.
Zelaskowski, Wirtschaftsprüfer
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