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Bartsch International GmbH GmbH

Ottobrunn ·HRB 130358 München
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Alte Landstraße 8
85521 Ottobrunn
Handelsregister
HRB 130358, München
Eintragungsdatum
21. März 2000
Branche
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Binden von Druckerzeugnissen und damit verbundene Dienstleistungen
Druck- und Medienvorstufe
Unternehmenszweck
Die Produktion und der weltweite Vertrieb von Druckerzeugnissen, verbunden mit Serviceleistungen. Das Portfolio umfasst folgende Bereiche: Etiketten (Rolle, Stapel, Einzelblatt, ohne Trägermaterial), gestaltete Formulare, Handelsware, Kartenlösungen inkl. Personalisierung und Versand, RFIDund Selbstklebeformulare, Lager- und Logistikdienstleistung, Unternehmensberatung sowie Forschung und Entwicklung.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
103
Bilanzsumme 2024
10,45 Mio. €
Jahresergebnis 2024
940.639 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 10,45 Mio
  • Umlaufvermögen 83,9 % 8,77 Mio
  • Anlagevermögen 15,9 % 1,66 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 18,1 k
Passivseite 10,45 Mio
  • Eigenkapital 74,3 % 7,76 Mio
  • Verbindlichkeiten 17,1 % 1,79 Mio
  • Rückstellungen 8,5 % 892,4 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 20,0 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 20,0 k
Aufwendungen 9,66 Mio
  • Personalaufwand 57,9 % 5,60 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 34,1 % 3,29 Mio
  • Abschreibungen 3,9 % 378,3 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3,9 % 378,1 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % 9,4 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 5,1 k
  • Rohergebnis 10,58 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 945,8 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 940,6 k
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Alexander Dimpel seit 2022 Geschäftsführer
  • Michael Thalhammer seit 2015 Geschäftsführer
  • Volker Dimpel seit 2009 Geschäftsführer
  • Caroline König seit 2023 Prokura
26 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Bartsch Holding GmbH DEU AG München, HRB 227877 100,0 % 1,3M €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

2 mit ≥ 25 %
  • V***** D***** ≥25% 75,0 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2025
  2. 30.01.
    Austritt einer Position
    Norbert Jantschke · Gesamtprokura
  3. 2023
  4. 11.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Caroline König · Gesamtprokura
  5. 11.12.
    Austritt einer Position
    Alexander Dimpel · Einzelprokura
  6. 2022
  7. 22.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Alexander Dimpel · Geschäftsführer
  8. 2021
  9. 02.12.
    Zweckänderung
    Die Produktion und der weltweite Vertrieb von Druckerzeugnissen, verbunden mit Serviceleistungen. Das Portfolio umfasst folgende Bereiche: Etiketten (Rolle, Stapel, Einzelblatt, ohne Trägermaterial), gestaltete Formulare, Handelsware, Kartenlösungen inkl. Personalisierung und Versand, RFIDund Selbstklebeformulare, Lager- und Logistikdienstleistung, Unternehmensberatung sowie Forschung und Entwicklung.
  10. 2019
  11. 17.10.
    Austritt einer Position
    W****** N****** · Gesamtprokura
  12. 04.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    Alexander Dimpel · Einzelprokura
  13. 2017
  14. 20.09.
    Austritt einer Position
    S****** S****** · Gesamtprokura
72 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 8. November 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

Bartsch International GmbH

Ottobrunn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

BARTSCH International GmbH
Ottobrunn

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Der Unternehmensgegenstand der Bartsch International GmbH, mit Hauptsitz (Verwaltung) in Ottobrunn bei München, ist die Produktion (Wechmar/Thüringen) und der weltweite Vertrieb von Druckerzeugnissen.

Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens umfasst die Produktionsbereiche:
- Etiketten
- Gestaltete Formulare
- Servicedienstleistung und Handelsware
- Lager- und Logistikdienstleistungen
- RFID- und Selbstklebeformulare
- Transportverkehrsdokumente (Tickets, Bordkarten, Frachtbriefe und Koffer-anhänger)

1.2 Forschung und Entwicklung

Diesem Bereich kommt weiterhin zentrale Bedeutung zu. Mit unseren Lieferanten stehen wir in engem Kontakt und prüfen die Weiterentwicklung bestehender und neuer Produkte sowie Materialien.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023, im nach wie vor krisengeprägten Umfeld, ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland.
Quelle destatis.de
In der Druck- und Medienbranche endete das Jahr 2023 mit einem geringeren Umsatz. Lt. einer Prognose des BVDM sind die Umsätze aller Druck- und Dienstleistungen gegenüber 2022 um 7,9 % auf T€ 17.609.753 gefallen.
Quelle bvdm
Der vom Druck- und Medienverband (bvdm) errechnete Geschäftsklimaindex lag Ende 2023 rund 1,7 % unter dem Vorjahreswert und notierte bei ca. 86,5 Punkten. Somit erreichte er im Dezember 2023 seinen Jahrestiefststand. Auch die Geschäftsaussichten für die nächsten sechs Monate sind weiter zurück gegangen.
Quelle bvdm-online.de
Aufgrund der sinkenden Rohstoff- und Energiekosten sind die Rohpapierpreise im Jahr 2023 um durchschnittlich 13,05 % gesunken.
Quelle Einkaufspreise Januar - Dezember
2.2 Geschäftsverlauf

Das Unternehmen verzeichnet im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzanstieg von 0,4 %. Das erwirtschaftete Rohergebnis sank von 12.325 T€ um 875 T€ auf 11.450 T€ im Geschäftsjahr 2023.

Das Betriebsergebnis (EBIT) ist von T€ 2.492 auf T€ 1.879 gesunken. 

Das strategische Ziel für die Zukunft bleibt nach wie vor, das rückläufige Marktsegment "Formular" aufzufangen. Das Wachstum muss mit technisch anspruchsvollen Produkten, mit höherer Wertschöpfung, ausgebaut werden.

Die strategischen Produktfelder sind weiterhin zu optimieren und der Absatz zu forcieren. Auch die Segmente "Forschung und Entwicklung", zusammen mit Lieferanten und Partnern, sind zu fördern.

Die Versorgung mit Rohstoffen und Energie war in 2023 zu jeder Zeit gegeben.

Investitionen und Finanzierung:
In 2023 wurden Investitionen in geringem Umfang getätigt. Zu jeder Zeit waren ausreichende Kreditlinien sowie Liquidität gegeben.

Personalbereich:
Am 31.12.2023 waren 110 Mitarbeiter, davon 3 Auszubildende, beschäftigt. Die Bartsch International hat zum 1. September 2023 einen neuen Auszubildenden eingestellt und verfolgt weiter das Ziel, die Mitarbeiter verstärkt selbst auszubilden.

Umwelt:
Vermehrt wird der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen, die die FSC- und PEFC-Zertifizierung ausweisen, unterstützt. Es wird in allen Bereichen kontinuierlich auf Umweltverträglichkeit geachtet und auf Optimierungsbedarf geprüft. Im Jahr 2022 wurde entschieden, ca. 50 % des Stromverbrauches über eine PV-Anlage zu gewinnen. Die Anlage hat im Dezember 2023 ihren Betrieb aufgenommen und liefert seit Dezember 2023 kontinuierlich Strom, der sofort in der Produktion verbraucht wird. Dadurch werden jährlich ca. 764 Tonnen CO² eingespart. Mit den Einsparungen im Bereich Gas und Strom werden wir ab dem Jahr 2024 ca. 60 % unserer Energie CO²-neutral herstellen können oder eingespart haben. Ziel ist es, in den nächsten Jahren CO²-neutral zu produzieren.

2.3 Lage

Ertragslage:
Das Rohergebnis sank von T€ 12.325 um T€ 875 auf T€ 11.450. Die Personalaufwendungen haben sich um T€ 10 auf T€ 5.848 reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um T€ 283 auf T€ 3.342. Das Betriebsergebnis verschlechterte sich von T€ 2.492 auf T€ 1.879. Das Finanzergebnis beträgt nur noch T€ -49, da die verzinslichen Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr abgenommen haben. Insgesamt verringerte sich das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.731 um T€ 423 auf T€ 1.308.

Finanzlage:
Die Fremdfinanzierung erfolgte im Wesentlichen durch Kreditinstitute. Zur Fristigkeit der Fremdfinanzierung verweisen wir auf die Angaben im Anhang für das Geschäftsjahr 2023. Die längerfristigen Bankkredite wurden weiterhin planmäßig zurückbezahlt.

Ausreichende Kreditlinien sowie Liquidität waren im Geschäftsjahr 2023 zu jeder Zeit gegeben.

Vermögenslage:

Die Vermögenslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen wie folgt entwickelt:

· Senkung der Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse) um T€ 3.136 auf T€ 5.617.
· Reduzierung der Kundenforderungen um T€ 2.538 auf T€ 1.541.
· Reduzierung der sonstigen Rückstellungen um T€ 482 auf T€ 588.
· Senkung der Lieferantenverbindlichkeiten um T€ 1.299 auf T€ 1.336.
· Reduzierung der Bankverbindlichkeiten um T€ 2.503 auf T€ 580.

Die Bilanzsumme hat sich von T€ 14.547 um T€ 4.211 auf T€ 10.336 reduziert.

2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Die Bartsch International GmbH zieht für die interne Unternehmenssteuerung    u. a. die Kennzahlen Auftragseingang, Auftragsbestand, Umsatz, Eigenkapitalrendite und Cash Flow heran. Diese Daten werden durch betriebswirtschaftliche Auswertungen, Kalkulationen und Kennzahlenanalysen ermittelt. Außerdem erfolgt eine fortlaufende Finanzplanung.

Das Jahresergebnis liegt über den Planzahlen. Wir konnten die Zahlen aus der Planung übertreffen, weil wir eine kontinuierlich gute Auslastung hatten. Darüber hinaus konnten wir im 2. Halbjahr die Deckungsbeiträge steigern.

3. Prognosebericht

Für 2024 erwarten wir, dass wir aufGrund aktiver Vertriebstätigkeit und weiterer Konsolidierung im Markt zusätzliche Aufträge akquirieren können. Weiterhin arbeiten wir an einem Auf- und Ausbau unserer Auftragslage. Das Lieferantenportfolio wird stetig erweitert und den Kundenwünschen angepasst.

Die Etablierung von neuen Produkten und Dienstleistungen wird weiter forciert.

Es gab zu keiner Zeit finanzielle Engpässe. Aus diesem Grund benötigte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 auch keine Hilfen des Staates in Form von Hilfskrediten, Überbrückungshilfen oder Kurzarbeitergeld.

Wir gehen nach den derzeit verfügbaren Informationen und Plandaten davon aus, dass das Jahresergebnis 2024 aufgrund der geopolitischen Ereignisse und der schwachen Konjunktur etwas schwächer als 2023 sein wird. Wir hoffen darauf, dass der private Konsum im 2. Halbjahr 2024 wieder an Fahrt aufnimmt und wir mit unseren Produkten davon profitieren können.

4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Starker Wettbewerbs- und Preisdruck können die Ertragslage negativ beeinflussen. Diese Tendenz kann auch durch steigende Energie- und Transportkosten sowie zunehmende Personalkosten bei steigenden Papierpreisen verstärkt werden. Der aktuelle Kaufkraftverlust kann Einfluss auf den Konsum der Bevölkerung nehmen. Da unsere Umsätze zum Teil davon abhängig sind, kann das negative Folgen für unsere Auslastung und die Umsätze haben.

Chancen und Risiken für die Bartsch International GmbH können wie folgt aufgezeigt werden:

Gesamtwirtschaftliche Veränderungen, bedingt durch die Entwicklung auf den Märkten, können das Geschäft durch veränderte Kapazitätsauslastungen und veränderte Nachfrage beeinflussen und sich positiv aber auch negativ auf Umsatz und Ertrag auswirken.

Geopolitische Ereignisse können Einfluss auf unser Geschäft haben. Aktuell werden die Geschäfte durch die Behinderung der Lieferketten gestört. Durch längere Transportwege für Lieferungen aus Asien erhöhen sich die Preise für Vorprodukte. Diese geopolitischen Ereignisse können auch wieder Einfluss auf die Energiepreise nehmen.

Veränderung von Rohpapierpreisen: Das Ergebnis hängt auch von der Entwicklung der Rohpapierpreise und der Politik der Papierkonzerne ab. Einen wesentlichen Anteil haben dabei Zellstoff, Energie, Logistik sowie der Umrechnungskurs US-$ zu EURO. Wir gehen davon aus, dass sich die Rohstoff- und Energiepreise im Jahr 2024 auf dem Niveau von 2023 bewegen werden.

Regelmäßige Prüf-, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durch eigenes und Fremdpersonal beugen dem Risiko des Untergangs unseres Anlagevermögens vor. Elementarschäden sind über Versicherungen abgesichert.

Seit 2020 haben wir das Unternehmen auch gegen Cyberangriffe versichert.

Finanzwirtschaftliche Risiken: Bonitätsrisiken können durch den vollständigen oder teilweisen Ausfall eines Geschäftspartners, beispielsweise durch Insolvenz, entstehen. Da unsere Kunden zum großen Teil aus A-Kunden (Konzernen, Banken, Versicherungsgesellschaften und Logistikunternehmen) bestehen, ist dieses Risiko jedoch eher als gering einzustufen. Kunden, die keine gute Bonität haben, werden über eine Warenkreditversicherung abgesichert.

Den Fortbestand unseres Unternehmens gefährdende, ernsthafte Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

 

Ottobrunn, 16. Mai 2024

BARTSCH International GmbH

- Geschäftsleitung -


Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.595.975,31 1.941.315,84
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.808,26 31.462,51
II. Sachanlagen 1.579.167,05 1.909.853,33
B. Umlaufvermögen 8.732.253,08 12.595.887,85
I. Vorräte 4.805.688,36 7.406.711,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.446.285,62 5.185.813,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.480.279,10 3.362,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.757,71 9.635,34
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.335.986,10 14.546.839,03

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.423.559,39 7.265.845,73
I. gezeichnetes Kapital 1.250.000,00 1.250.000,00
II. Kapitalrücklage 3.500.000,00 3.500.000,00
III. Gewinnvortrag 1.365.845,73 784.746,74
IV. Jahresüberschuss 1.307.713,66 1.731.098,99
B. Rückstellungen 897.527,76 1.458.468,92
C. Verbindlichkeiten 2.014.898,95 5.822.524,38
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.335.986,10 14.546.839,03

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.449.861,50 12.324.306,37
2. Personalaufwand 5.848.438,14 5.857.763,85
a) Löhne und Gehälter 5.015.427,66 5.048.058,42
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 833.010,48 809.705,43
davon für Altersversorgung 8.444,94 12.580,68
3. Abschreibungen 377.149,06 350.122,88
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 377.149,06 350.122,88
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.341.919,61 3.624.461,95
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 4.487,02 1.596,29
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.656,95 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 54.046,47 60.555,80
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 521.601,51 696.341,90
8. Ergebnis nach Steuern 1.311.363,66 1.735.059,99
9. sonstige Steuern 3.650,00 3.961,00
Jahresüberschuss 1.307.713,66 1.731.098,99

Anhang

Bartsch International GmbH
Ottobrunn

für das Geschäftsjahr 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde unter Anwendung der aktuellen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zu Anschaffungskosten. Wegen der kontinuierlichen Wiederbeschaffung werden gewogene Durchschnittspreise zugrunde gelegt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. In die Herstellungskosten werden Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Anteile an Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens sowie an Verwaltungskosten einbezogen.

 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nominalwert, abzüglich Pauschalwertberichtigungen, bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und sonstigen Forderungen sind zu ihrem Nennwert bilanziert.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungenerfolgte nach der PUC-Methode mit einem technischen Rechnungszinsfuß von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %). Die Berechnung basiert auf folgenden Parametern: Sterbe- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten nach den "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck; Rentendynamik: 1,75 % p.a. bzw. 0,00 % p.a. (Vorjahr: 1,75 % p.a. bzw. 0,00 % p.a.). Auf Grund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich jährlich ein Differenzbetrag in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 6), der im Geschäftsjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung des Anlagevermögens in diesem Geschäftsjahr ist in der Anlage zum Anhang erläutert.

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 137 (Vorjahr TEUR 465) enthalten.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEUR 2. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, Kundenboni, Personalkosten, Archivierungskosten, Beiträge für Berufsgenossenschaft, Kosten künftiger Betriebsprüfungen sowie für die Jahresabschlussprüfung und die Erstellung der Steuererklärungen.

Die Verbindlichkeiten mit ihren Restlaufzeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel (in Klammern jeweils die Vorjahresbeträge):



Davon mit einer Restlaufzeit von:
Gesicherte Beträge
Art der Verbindlichkeit
Gesamtbetrag
weniger als 1 Jahr  
1-5 Jahre
mehr als 5 Jahre

TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
580 (3.083)
262 (2.503)
318 (580)
0 (0)
580 (3.083)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
811 (1.346)
811 (1.346)
0 (0)
0 (0)
0 (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
1.336 (2.635)
1.336 (2.635)
0 (0)
0 (0)
1.336 (2.635)
Sonstige Verbindlichkeiten
100 (104)
100 (104)
0 (0)
0 (0)
0 (0)

2.827 (7.168)
2.509 (6.588)
318 (580)
0 (0)
1.916 (5.718)

Art der Sicherheiten:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten:
 
Sicherungsübereignung des gesamten Warenlagers in Wechmar
Globalabtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Sicherungsübereignung Etikettenmaschinen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen:


Eigentumsvorbehalte in üblichem Umfang


IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 0) in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr 2) angefallen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 6). Diese sind auf den jährlich aufzulösenden Differenzbetrag auf Grund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG zurückzuführen.

Zinsaufwendungen aus der Bewertung der Pensionsrückstellung sind in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 7) in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten.

V. SONSTIGE ANGABEN

Die Gesellschaft mit Sitz in München ist unter der Nummer HRB 130358 beim Amtsgericht München eingetragen.

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren:
 - Herr Volker Dimpel, Kaufmann
 - Herr Alexander Dimpel, Kaufmann
 - Herr Michael Thalhammer, Kaufmann

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Angestellte:
40
(Vorjahr: 40)
Arbeiter:
65
(Vorjahr: 63)
Aushilfen
5
(Vorjahr: 5)


Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB gliedern sich wie folgt:

Pachten / Mieten:
TEUR 1.681
(Vorjahr: TEUR 2.185)
Leasingverträge
TEUR 123
(Vorjahr: TEUR 119)


Die Restlaufzeit der Mietverträge beträgt 40 Monate bis zum 30. April 2027. Der Mietzins beträgt TEUR 504 p.a.

Es wird vorgeschlagen, den ausschüttungsfähigen Jahresüberschuss 2023 an die Gesellschafterin auszuschütten.

 

Ottobrunn, 16.05.2024

Bartsch International GmbH

gez. Volker Dimpel

gez. Michael Thalhammer

gez. Alexander Dimpel


Mit Gesellschafterbeschluss vom 06.06.2024 wird beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.307.713,66 auf neue Rechnung vorzutragen.

Anlagespiegel



Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten

 
Stand
Zugang
Abgang
Umbuchung
Stand

 
31.12.2022
2023
2023
2023
31.12.2023


EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände






Konzessionen, gewerbliche






Schutzrechte und ähnliche Rechte 





und Werte sowie Lizenzen






an solchen Rechten und Werten
467.791,11
0,00
0,00
0,00
467.791,11
II. Sachanlagen





1.
Grundstücke, grundstücksgleiche 





Rechte und Bauten einschließlich





der Bauten auf fremden






Grundstücken
24.238,68
0,00
0,00
0,00
24.238,68
2.
Technische Anlagen und






Maschinen
9.405.468,45
14.972,20
0,00
0,00
9.420.440,65
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und






Geschäftsausstattung
928.271,72
16.836,33
0,00
0,00
945.108,05


10.357.978,85
31.808,53
0,00
0,00
10.389.787,38


10.825.769,96
31.808,53
0,00
0,00
10.857.578,49


A b s c h r e i b u n g e n

 
Stand
Zugang
Abgang
Umbuchung
Stand

 
31.12.2022
2023
2023
2023
31.12.2023


EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände






Konzessionen, gewerbliche






Schutzrechte und ähnliche Rechte 

und Werte sowie Lizenzen






an solchen Rechten und Werten
436.328,60
14.654,25
0,00
0,00
450.982,85
II. Sachanlagen





1.
Grundstücke, grundstücksgleiche 

Rechte und Bauten einschließlich

der Bauten auf fremden






Grundstücken
9.002,15
2.242,39
0,00
0,00
11.244,53
2.
Technische Anlagen und






Maschinen
7.884.081,59
279.285,01
0,00
0,00
8.163.366,60
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und






Geschäftsausstattung
555.041,78
80.967,42
0,00
0,00
636.009,20


8.448.125,52
362.494,81
0,00
0,00
8.810.620,33


8.884.454,12
377.149,06
0,00
0,00
9.261.603,18


Buchwert

 
Stand
Stand

 
31.12.2022
31.12.2023


EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände



Konzessionen, gewerbliche



Schutzrechte und ähnliche Rechte 

und Werte sowie Lizenzen



an solchen Rechten und Werten
31.462,51
16.808,26
II. Sachanlagen


1.
Grundstücke, grundstücksgleiche 

Rechte und Bauten einschließlich

der Bauten auf fremden



Grundstücken
15.236,53
12.994,15
2.
Technische Anlagen und



Maschinen
1.521.386,86
1.257.074,05
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und



Geschäftsausstattung
373.229,94
309.098,85


1.909.853,33
1.579.167,05


1.941.315,84
1.595.975,31

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

" BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bartsch International GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bartsch International GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bartsch International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

München, 16.5.2024

ACCONSIS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Losse, Wirtschaftsprüferin

gez. Zelaskowski, Wirtschaftsprüfer

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  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
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  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
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  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
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