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FLURO - Gelenklager GmbH GmbH

Rosenfeld ·HRB 410166 Stuttgart ·fluro.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Siemensstraße 13
72348 Rosenfeld
Handelsregister
HRB 410166, Stuttgart
Eintragungsdatum
9. August 1976
Branche
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Gelenkköpfen. Die Gesellschaft kann sich an gleichartigen Unternehmen beteiligen und Zweigniederlassungen errichten.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
41
Bilanzsumme 2024
60,67 Mio. €
Jahresergebnis 2024
5,66 Mio. €
17 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 60,67 Mio
  • Umlaufvermögen 69,1 % 41,94 Mio
  • Anlagevermögen 30,7 % 18,64 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 92,4 k
Passivseite 60,67 Mio
  • Eigenkapital 95,0 % 57,64 Mio
  • Rückstellungen 3,2 % 1,97 Mio
  • Verbindlichkeiten 1,8 % 1,06 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 110,34 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 52,0 % 57,39 Mio
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 46,9 % 51,73 Mio
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,8 % 864,5 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,2 % 265,3 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,1 % 65,0 k
  • Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 0,0 % −24,0 k
Aufwendungen 8,36 Mio
  • Personalaufwand 40,4 % −3,38 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 31,8 % −2,66 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 23,3 % −1,95 Mio
  • Abschreibungen 4,0 % −337,8 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,5 % −39,1 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % −1,8 k
  • Rohergebnis 12,85 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 5,68 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 5,66 Mio
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GuV-Daten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Reiner Höhn seit 2006 Geschäftsführer
  • Daniela Höhn seit 2024 Prokura
2 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Reiner Hohn 93,0 % 233k €
  • M***** H*** 1,0 % 3k €

Historie

  1. 2024
  2. 31.07.
    Austritt einer Position
    Arnold Viehbeck · Einzelprokura
  3. 31.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Daniela Höhn · Einzelprokura
  4. 2022
  5. 10.01.
    Austritt einer Position
    M***** H*** · Geschäftsführer
  6. 2014
  7. 08.01.
    Änderung des Unternehmensnamens
    FLURO - Gelenklager GmbH
  8. 2009
  9. 29.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    A***** V****** · Einzelprokura
  10. 29.12.
    Adressänderung
    FLURO - Gelenklager GmbH
  11. 2006
  12. 18.12.
    Sitzänderung
    FLURO - Gelenklager GmbH
  13. 18.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    M***** H*** · Geschäftsführer
6 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 18. November 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

FLURO - Gelenklager GmbH

Rosenfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

I.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Überzeugen mit Qualität, Schnelligkeit, Sonderlösungen und Flexibilität ist das Leitmotiv der FLURO Gelenklager GmbH.

Wenn es um Gelenklager und Gelenkköpfe geht, genießt der Name FLURO einen ausgezeichneten Ruf. In dieser Nische der metallverarbeitenden Industrie bietet FLURO eine beachtliche Bandbreite an Normteilen und ist in der Lage, jede noch so spezielle Anforderung auf Kundenwunsch anzufertigen.

Dabei erfolgt der Vertrieb derzeit in 40 Staaten weltweit.

Das weltweite Vertriebsnetz wird vom Standort Rosenfeld aus in gemieteten Räumen betrieben, strategisch günstig an der Verkehrsachse der A81 gelegen.

I.2. Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen für Investitionen in Anlagen und Prüfungen lagen im Berichtsjahr ähnlich dem Vorjahresniveau. Schwerpunkte der eigenen Forschung und Entwicklung sind insbesondere die Entwicklung neuer Produktionsverfahren sowie die Verbesserung der Anwendungseigenschaften unserer Produkte.

Neben der direkten Forschungs- und Entwicklungstätigkeit ist die Gesellschaft eng in die Entwicklungsprozesse strategischer Kunden eingebunden und unterstützt diese bei der Entwicklung neuer Produkte.

I.3. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

II. Wirtschaftsbericht

II.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Nachfrage lag 2023 etwas höher als im Vorjahr. Anfang des Jahres führte die kritische Versorgungslage im Markt zu einem positiven Auftragseingang.

Die Preissteigerungen der asiatischen Produkte unterliegen Steigerungen aufgrund von Rohmaterial, dem schwachen Euro und der höheren Transportkosten.

Das Wirtschaftswachstum in Europa hat sich 2023 leicht gesteigert. In den Schwellenländern ließ das Wachstumstempo nach. China verzeichnete einen deutlichen Rücksetzer.

Der Ölpreis und die Energiekosten sowie die Materialkosten haben sich etwas stabilisiert. Der Exportanteil von Fluro war im Verhältnis zum Inlandsmarkt stabil.

Unser Exportwachstum war auf Vorjahresniveau. Unseren Exportanteil war gleichbleibend zum Vorjahr.

Im Gesamtjahr 2023 ist die gesamtwirtschaftliche Leistung in Deutschland leicht geschrumpft.

Die deutsche Wirtschaft war in der ersten Jahreshälfte stabil und zeigte dann deutliche Abschwächungen.

Die Unternehmensinvestitionen sind rückläufig. Der Bauboom hat seinen Höhepunkt überschritten da hier mit erheblichen Kostensteigerungen und Lieferschwierigkeiten zu rechnen ist. Auch die Zinsen sind gestiegen.

Insgesamt sind die Prognosen für das Jahr 2024 aufgrund der weiterhin hohen Kosten für Rohstoffe und Anlagen in den Branchen sehr unterschiedlich zu bewerten.

In Anbetracht dessen ist die Entwicklung der Fluro Gelenklager GmbH als sehr gut zu betrachten.

Durch die anhaltenden Schwierigkeiten hat sich bis dahin in unserer Branche noch keine Erholung abgezeichnet. Verstärkt treten Probleme auf durch instabile Lieferketten, Preisschwankungen bzw. erhebliche Preiserhöhungen für Rohmaterial und den Fachkräftemangel. Diese Indikatoren bremsen die branchenübergreifende Erholung der Wirtschaft.

Positiv wirkt sich in dieser Phase unser Branchenmix und die starke Handelspartnerschaft in Europa und weltweit aus, welcher einen Teil der Rückgänge im Export ausgleicht.

Der Krieg in der Ukraine hält weiterhin an und bringt Sanktionen und andere Schwierigkeiten mit sich.

II.2. Geschäftsverlauf

Der Auftragseingang und Umsatzverlauf entwickelten sich im Berichtsjahr positiv. Als Preissteigerung wirkte sich die Abschwächung des Euros gegenüber dem US-Dollar, hohe Material- und Energiekosten aus. Der Verarbeitungskostenanstieg konnte durch die Produktivitätssteigerung wiederum nicht ausgeglichen werden. In den letzten Jahren wurden viele Optimierungsmöglichkeiten ausgeschöpft durch Vereinfachung der Produktionsprozesse und weitere Zukäufe. Ein Ausgleich der Kosten lässt sich nur mit einer Preiserhöhung teilweise ausgleichen.

Bestehende Kontakte zu Geschäftspartnern blieben stabil. Weltweit konnten die Kundenbeziehungen gefestigt werden.

II.3. Lage

II.3.1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtsjahr um 4,9 % an. Der Materialeinsatz verzeichnete einen relativen Rückgang um 13,4 % auf 50,3 %. Im Vorjahr betrug der Materialeinsatz 60,9 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um rd. 36 TEUR auf 2.475 TEUR. Zur Gesamtleistung betrugen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 7,9 % und im Vorjahr lagen sie bei 8,2 %.

II.3.2. Finanzlage

Die Kapitalstruktur ist geordnet. Langfristige Finanzierungsinstrumente bestehen nicht, ebenso wurden außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente nicht genutzt.

Im Jahr 2023 erfolgten laufende Ersatz- und Ergänzungsinvestitionen in Höhe von rd. 142 TEUR. Des Weiteren erfuhren die Finanzanlagen einen Zugang von rd. 131 TEUR.

Die Gesellschaft war wie im Vorjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen.

Das Unternehmen verfügte darüber hinaus über gewährte Kreditlinien bei den Hausbanken, die zum Bilanzstichtag nicht genutzt wurden.

II.3.3. Vermögenslage

Die Vermögenslage war sowohl am Bilanzstichtag als auch im Berichtsjahr 2023 stets geordnet.

Dabei beträgt das Anlagevermögen 29,11 % (Vj 34,30%) der Bilanzsumme und ist zu >100% durch Eigenkapital gedeckt (Anlagendeckungsgrad).

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 17,18 % erhöht.

Auf der Aktivseite ergab sich insbesondere eine Erhöhung der liquiden Mittel um rd. 197,5 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind daher um rd. 11,03 % gesunken. Die anderen Bilanzposten haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Auf der Passivseite erhöhten sich die Verbindlichkeiten um rd. 424 TEUR. Ebenfalls sind die Rückstellung von 2.298 TEUR auf 2.926 TEUR gestiegen.

Die Eigenkapitalquote liegt bei rd. 91,9 %. Im Vorjahr lag sie bei 92,7 %.

Insgesamt stellt sich die wirtschaftliche Lage der Fluro Gelenklager GmbH zum 31.12.2023 wie auch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts als grundsolide dar.

II.4. Finanzielle (und nichtfinanzielle) Leistungsindikatoren

Das EBITDA betrug im Geschäftsjahr 10.383 TEUR nach 6.749 TEUR im Vorjahr.

Die Eigenkapitalrentabilität beträgt im Geschäftsjahr 14,0 % nach 10,3 % im Vorjahr.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

III.1. Prognosebericht

Unsere Wettbewerbsposition wird sich durch die in den Vorjahren getätigten Entwicklungen und strategischen Partnerschaften weiter ausbauen. Es zeigt sich eine Abschwächung am Markt mit negativer Umsatzentwicklung.

Die Wirtschaftsprognosen für 2024 und Informationen aus dem Markt deuten auf eine deutliche Abschwächung hin. Auch für 2025 sind keine positiven Tendenzen zu erkennen. Die anstehenden Wahlen in den USA im Herbst 2024 und 2025 in Deutschland können eine Signalwirkung erzeugen.

Größere Investitionen sind für das kommende Geschäftsjahr nicht geplant. Ein wesentlicher Bestandteil liegt in der Anpassung der Kapazitäten an die Umsatzentwicklung und die damit verbundenen Produktionslose und Lagerbestände.

Die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern und Führungskräften wird kontinuierlich fortgeführt.

Bestehende Qualitäts- und Managementzertifikate werden stets aktualisiert und fortgeführt. Neue Anforderungen werden zeitnah geprüft und umgesetzt.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht nachzukommen.

III.2. Risikobericht

Um Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung frühzeitig zu erkennen, passt die Gesellschaft ihr Risikomanagement laufend den wachsenden Anforderungen an. Potentielle Risiken, die den Bestand des Unternehmens durch einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gefährden könnten, werden damit rechtzeitig erfasst, analysiert und bewertet. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das Risikomanagementsystem der Unternehmensgruppe eingegliedert.

Risiken der künftigen Entwicklung bestehen insbesondere durch den Einfluss volatiler Rohstoffpreise sowie durch die bei konjunktureller Unsicherheit entstehenden kurzfristigen Nachfrageschwankungen. Qualitativ hochwertig ausgebildetes Personal für kommende Projekte ist in unserer Region sehr schwer zu finden und zeichnet sich als begrenzender Faktor für eine Expansion ab.

Aus der Finanzierung des Unternehmens resultieren keine wesentlichen Risiken. Risiken, die sich aus der IT-Struktur des Unternehmens in Form von Datenverlust, externen Angriffen usw. ergeben können, werden durch eine kontinuierliche Verbesserung der vorhandenen Schutzmaßnahmen reduziert. Im Geschäftsjahr wurden weitere Maßnahmen zu den Sicherungen der IT-Struktur getroffen und weitere sind in Planung. Insgesamt ist die Fluro- Gelenklager GmbH, Rosenfeld zurzeit keiner erkennbaren Bestandsgefährdung durch interne oder durch externe Risiken ausgesetzt, sowohl bei einer Einzel- als auch bei einer summarischen Betrachtung.

III.3. Chancenbericht

Neben den dargestellten Risiken sieht die Geschäftsführung für die nächsten zwei Geschäftsjahre insbesondere folgende Chancen:

Chancen bestehen einerseits aus der bereits erfolgten Gewinnung von Neukunden und neuen Produkten im Bereich Automatisierungstechnik und Kunden aus der Chemie- und Pharmaindustrie.

Chancen bestehen des Weiteren durch die Veränderung des Einkaufsverhaltens der Kunden durch den weiteren Ausbau von Lieferketten in Europa. Zusatzaufträge können ebenfalls durch das Vorhalten von Rohmaterial generiert werden.

Eine große Chance sehen wir im weiteren Ausbau des internationalen Vertriebs unter Herausstellung unserer hervorragenden Kompetenzen im Bereich der Entwicklung von Sonderlösungen unserer qualitativ hochwertigen und verlässlichen Produktion sowie unserer Flexibilität.

Diese Chancen werden konsequent verfolgt und sind Grundlage für weiteres nachhaltiges Wachstum.

IV. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst auch die Risikosteuerung in Bezug auf Finanzinstrumente, Ziel des Risikomanagements in Bezug auf Finanzinstrumente ist es, diesbezügliche Risiken, soweit wirtschaftlich sinnvoll, zu beseitigen, wobei der Geschäftsführung bewusst ist, dass bestimmte Risiken nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zu vermeiden sind.

Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung, insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren. Die Forderungen bestehen gegenüber einer Vielzahl voneinander unabhängiger Kunden mit kurzen Zahlungszielen, die Ausfallrisiken werden als gering eingeschätzt. Die Gesellschaft fakturiert ihre Umsätze überwiegend ganz in Euro, so bestehen bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kaum Währungsrisiken. Dasselbe gilt überwiegend für die Materialbeschaffung, d.h. für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wird der größte Teil in EURO fakturiert.

 

Rosenfeld, den 28.08.2024

Reiner Höhn, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 16.469.545,14 16.514.605,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.615,00 35.780,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.615,00 35.780,00
II. Sachanlagen 894.328,34 1.049.198,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 498.224,00 730.232,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 145.719,00 185.766,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 250.385,34 133.200,00
III. Finanzanlagen 15.560.601,80 15.429.627,45
1. Beteiligungen 4.685.402,06 5.084.439,59
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1.500,00 1.500,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 10.255.644,82 9.743.774,71
4. übrige sonstige Finanzanlagen 618.054,92 599.913,15
B. UMLAUFVERMÖGEN 40.080.358,23 31.721.788,18
I. Vorräte 22.711.800,18 21.135.695,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.025.060,03 6.772.375,44
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.343.498,02 3.813.717,10
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 32.275,06 50.150,71
56.582.178,43 48.286.544,34

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 51.980.904,24 44.738.021,08
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Bilanzgewinn 51.730.904,24 44.488.021,08
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.925.917,64 2.297.745,34
C. VERBINDLICHKEITEN 1.675.356,55 1.250.777,92
56.582.178,43 48.286.544,34

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 15.793.768,89 12.153.966,46
2. Personalaufwand -3.105.905,81 -3.029.930,71
a) Löhne und Gehälter -2.629.221,94 -2.578.249,80
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -476.683,87 -451.680,91
- davon für Altersversorgung: EUR 26.748,30 (Vorjahr: EUR 66.063,92)
3. Abschreibungen -318.094,11 -316.425,58
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -318.094,11 -316.425,58
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.475.710,48 -2.438.930,47
5. Erträge aus Beteiligungen 20.837,47 0,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 67.820,90 36.455,88
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 106.652,24 53.355,84
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -639,18
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -33.955,18 -33.468,80
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.787.649,54 -1.802.302,71
11. Ergebnis nach Steuern 7.267.764,38 4.622.080,73
12. Sonstige Steuern -881,22 -1.311,67
13. Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -24.000,00 -24.000,00
14. Jahresüberschuss 7.242.883,16 4.596.769,06
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 44.488.021,08 39.891.252,02
16. Bilanzgewinn 51.730.904,24 44.488.021,08

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die Firma FLURO-Gelenklager GmbH mit Sitz in Rosenfeld ist beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 410166 in das Handelsregister eingetragen.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligung an der Firma GleiTec GmbH wurde zu Anschaffungskosten erfasst.

- Die Beteiligung an der Alte Ziegelei Vermietung GbR wurde zum spiegelbildlichen Kapitalkonto der Gesellschaft erfasst.

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten mit teilweisen Abbewertungen bzw. Zuschreibungen

- Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens weisen wir, ohne den Edelmetallen, einen Buchwert zum Bilanzstichtag von 8.080.519,19 EUR aus. Der Zeitwert beträgt zum Bilanzstichtag 8.376.565,52 EUR. Es wurden im Geschäftsjahr weder Abwertungen noch Zuschreibungen vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 1.700.830,00 Euro.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 4.630.371,67 Euro.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 4.312.277,56 Euro.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber dem Gesellschafter Reiner Höhn, Verpachtung beläuft sich auf insgesamt 1.100.000,00 EUR (Vorjahr: 1.323.313,20 EUR). Dieser Wert wurde bei den sonstigen Vermögensgegenständen aktiviert.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurde ein Darlehen an die Firma Martin Höhn GmbH in Höhe von 1.650.000,00 Euro, an die Reiner Höhn, Verpachtung in Höhe von 1.100.000,00 Euro, sowie an die Firma GleiTec in Höhe von 120.266,15 Euro ausgewiesen. Des Weiteren wurde ein Darlehen an Frau Daniela Höhn in Höhe von 511.337,03 Euro unter dieser Bilanzposition ausgewiesen. Das Verrechnungskonto gegenüber der Firma Martin Höhn beträgt 16.500,00 Euro.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 44.488.021,08 EUR (Vj.: 39.891.252,02 EUR) einbezogen.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,83 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafel 2018 G Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zum Bilanzstichtag in Höhe von 24.727,00 Euro. Dieser Betrag ist nach der Maßgabe des § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Tantieme 2023 200.000,00 Euro
Prozeßkosten SV-Beiträgen 12.000,00 Euro
Aufwendungen Betriebsprüfung 14.000,00 Euro
Abschluss- und Prüfungskosten 34.000,00 Euro
Urlaubsverpflichtungen 900,00 Euro
260.900,00 Euro

Verbindlichkeitenspiegel und Sicherungsrechte

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamt
Euro
bis 1 Jahr
Euro
2-5 Jahre
Euro
über 5 Jahre
Euro
31.12.2022
geg. Kreditinstitute 1.897,25 1.897,25 0,00 0,00
Vorjahr 596,84 596,84 0,00 0,00
Lieferungen u. Leist. 286.480,23 286.480,23 0,00 0,00
Vorjahr 830.444,68 830.444,68 0,00 0,00
geg. verb. Unternehmen 168.699,49 168.699,49 0,00 0,00
Vorjahr 13.727,21 13.727,21 0,00 0,00
sonst. Verbindl. 1.218.279,58 971.810,13 200.000,00 46.469,45
Vorjahr 406.009,19 162.981,92 200.000,00 43.027,27
Summe 1.675.356,55 1.428.887,10 200.000,00 46.469,45
Summe Vorjahr 1.250.777,92 1.007.750,65 200.000,00 43.027,27

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dient der Eigentumsvorbehalt als Sicherheit. Das Sparbuch bei der Raiba Geislingen-Rosenfeld in Höhe von 83.289,73 Euro dient zur Erfüllung der Verpflichtung für die U-Kasse. Des Weiteren sind keine Sicherheiten gewährt worden.

Der Fehlbetrag des Kassenvermögens der Unterstützungskasse beträgt zum Bilanzstichtag 21.707,35 Euro.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 992.000,00 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverbindlichkeiten. Auf das Folgejahr entfallen davon 496.000,00 EUR.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen

Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Erträge in Höhe von 54.772,34 Euro (Vj.: 157.952,95 Euro).

Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 124.235,63 Euro (Vj.: 83.635,63 Euro).

5. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 14,00
Angestellte 24,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der im Durchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 39,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 27,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 12,00

Name des Geschäftsführers

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Gesellschafter-Geschäftsführer: Reiner Höhn ausgeübter Beruf: Werkzeugmachermeister

Vergütungen des Geschäftsführers

Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Nr. 9a. und b. HGB wird Gebrauch gemacht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Gewinnvortrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Rosenfeld, 27. August 2024

FLURO - Gelenklager GmbH

Reiner Höhn, Geschäftsführer

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 08. Oktober 2024 wird der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 genehmigt und festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 679.017,62 0,00 0,00 679.017,62
679.017,62 0,00 0,00 679.017,62
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.423.400,26 0,00 0,00 3.423.400,26
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.072.647,24 24.874,11 0,00 1.097.521,35
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 133.200,00 117.185,34 0,00 250.385,34
4.629.247,50 142.059,45 0,00 4.771.306,95
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 5.084.439,59 194.962,47 594.000,00 4.685.402,06
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1.500,00 0,00 0,00 1.500,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 9.832.765,15 661.323,77 149.453,66 10.344.635,26
4. übrige sonstige Finanzanlagen 599.913,15 18.141,77 0,00 618.054,92
15.518.617,89 874.428,01 743.453,66 15.649.592,24
20.826.883,01 1.016.487,46 743.453,66 21.099.916,81
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 643.237,62 21.165,00 0,00 664.402,62
643.237,62 21.165,00 0,00 664.402,62
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.693.168,26 232.008,00 0,00 2.925.176,26
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 886.881,24 64.921,11 0,00 951.802,35
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.580.049,50 296.929,11 0,00 3.876.978,61
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 88.990,44 0,00 0,00 88.990,44
4. übrige sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
88.990,44 0,00 0,00 88.990,44
4.312.277,56 318.094,11 0,00 4.630.371,67
BUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.615,00 35.780,00
14.615,00 35.780,00
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 498.224,00 730.232,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 145.719,00 185.766,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 250.385,34 133.200,00
894.328,34 1.049.198,00
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 4.685.402,06 5.084.439,59
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1.500,00 1.500,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 10.255.644,82 9.743.774,71
4. übrige sonstige Finanzanlagen 618.054,92 599.913,15
15.560.601,80 15.429.627,45
16.469.545,14 16.514.605,45

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FLURO - Gelenklager GmbH, Rosenfeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FLURO - Gelenklager GmbH, Rosenfeld - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FLURO - Gelenklager GmbH, Rosenfeld für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolsosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlichen falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Waiblingen, 26. September 2024

AHB - GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Lise-Meitner-Str. 6/1
71332 Waiblingen

Günther Adelmann, Wirtschaftsprüfer

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  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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