Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbHWernigerodeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH, Wernigerode1 Grundlagen des Unternehmens1.1 GeschäftsmodellDie Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Firmensitz der GmbH ist zugleich der Produktionsstandort in 38855 Wernigerode (Sachsen-Anhalt). Die Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH produziert Batterie-Akkumulatoren, welche zum Teil direkt verkauft oder entsprechend in sogenannte Trogbatterien verbaut werden. Dazu werden elektrische Verbindungen und Aufbauten, wie Wasserfüllsysteme, Blinkis, Batteriemanagementsysteme und Elektrolyt-Umwälzung, hinzugefügt, um die Funktionsweisen in der Praxis zu gewährleisten. Diese Akkumulatoren basieren auf einer Blei-Säure Technologie, welche sich in der technologischen Zusammensetzung von anderen Batteriearten, wie der Lithium-Ionen-Batterie, unterscheidet. Durch die Produktionsstätte vor Ort besitzt das Unternehmen eine große Flexibilität, um vielfältige Anfragen aus dem Markt zu bedienen. Produkte, wie Blei-Gel-Batterien, werden zusätzlich aus dem Hauptwerk des Verbundes bezogen, sowie sogenannte Blockbatterien, welche als reine Handelsware über Deutschland in den europäischen Markt eingeführt werden. Typische Anwendungsfelder zeigen sich bei den Trogbatterien im Bereich der Flurförderfahrzeuge und im Bereich der Blockbatterien im Gebiet der Reinigung sowie der Reha. Im Laufe des Kalenderjahres 2022 wurde eine neue Blockbatteriereihe eingeführt, welche weiterhin auf der Blei-Säure Technologie basiert, aber nicht mehr die wartungsfreie Gelstruktur aufweist, sondern flüssige Säure beinhaltet und umgangssprachlich als Nass-Block bezeichnet wird. Weitere Neuerung gab es im Jahr 2023 nicht. Der hauptsächliche Absatzmarkt des Unternehmens ist in Deutschland. Im Jahr 2022 haben sich einige EU-Länder als feste Umsatzgrößen entwickelt, wie z.B. die Niederlande, die Schweiz oder Italien, und haben dies auch im Verlauf von 2023 so gezeigt. Außerhalb der EU ist vor allem die Schweiz eines der absatzstärksten Länder. Wesentliche Änderungen des Geschäftsmodelles und der Strategie haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben. 1.2 Forschung und EntwicklungDie Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH bedient sich den Kapazitäten der Forschung und Entwicklung des Hauptsitzes in VAE. Von dort aus werden neue Produkte entwickelt, getestet und hergestellt. Das entsprechende Know-How wird dann, falls notwendig, an die verantwortlichen Produktmanager in Wernigerode weitergegeben. Im Nachgang an die Entwicklung der Nass-Batterie im Jahr 2022 wurde in 2023 kein neues Produkt eingeführt. Weitergehende Anstrengungen in Hinsicht auf eine eigene Forschungsabteilung im Unternehmen sind für die kommende Zeit nicht geplant. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftlich und BranchenspezifischDie gesamtwirtschaftliche Lage hat sich im Vergleich zum Kalenderjahr 2023 kaum verändert. Neue Einflüsse kamen nicht hinzu, sodass sich zusätzlich keine weiteren Herausforderungen ergeben haben. Es zeigte sich eher eine leichte Tendenz einer Entspannung in Hinsicht auf die Preissteigerungen in allen Bereichen, welche in 2022 bestimmend waren. So ist dieses Thema keinesfalls unwesentlich oder unrelevant, scheint sich aber nicht mehr zu verschlechtern. Dies zeigen v.a. Strom- und Frachtpreise. Davon ausgenommen sind die Kosten für Speditionen, welche weiterhin mit den hohen Kraftstoffpreisen zu kämpfen haben. Die angespannte Situation der Branche in Relation zum Marktvolumen blieb weiterhin bestehen. Die zurückhaltende Stimmung bei den Händlern und Erstausrüstern zeigt sich weiterhin, sodass im Vergleich zum Vorjahr ein Einbruch der Nachfrage, um ca. 30% in Westeuropa, zu verzeichnen war. Der osteuropäische Teil ist ebenso weiterhin deutlich unterhalb des Vorkriegsniveaus. In Bezug auf Deutschland wirkt sich der Rückgang auf ca. 23% aus. Gründe dafür sind andauernde Unsicherheiten und die Folgen der Lieferengpässe der elektrischen Halbleiter und Kleinteile. Zusätzlich spielt die noch hohe Preisstruktur eine Rolle, welche die Nachfrage hemmt. 2.2 Geschäftsverlauf2.2.1 Darstellung des Geschäftsverlaufes Das Jahr 2023 wurde durch die Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH eher vorsichtig prognostiziert. Durch die herausfordernden Einflüsse des Jahres 2022 wollte die Geschäftsleitung die Erwartungen konservativ und so realistisch wie möglich bewerten. Aus dem Grund wurde keine Steigerung des Umsatzvolumens erwartet. Den niedrigen Erwartungen entgegen zeigten sich jedoch einige umsatzstarke Monate, in Relation zum Budgetplan. Dieser wurde somit um 7% übertroffen und ein Umsatz von 28,78 Mio. EUR erzielt. Die Geschäftsbereiche, welche im Vorjahr eher rückläufige Verkaufszahlen aufwiesen, erholten sich ein wenig, blieben dennoch in den Absatzzahlen weiterhin auf einem niedrigen Level. Jedoch führte hier erneut das hohe Preisniveau zu den im Verhältnis hohen Umsatzzahlen. Zusätzlich sorgten die leicht abflachenden Frachtraten und Energiepreise zu neuen geschäftlichen Möglichkeiten, sodass einige der niedrigmargigen Geschäfte erneut geschlossen werden konnten. Insofern war das Jahr 2023 ein erster Richtungswechsel, in Hinsicht auf die strategische Ausrichtung des Vertriebes. Ein wesentlicher Fokus lag weiterhin auf der Etablierung der Servicemitarbeiter im Markt, v.a. aber im regionalen Raum des Unternehmens. Die branchenspezifische Situation der geringen Auftragslage vollzog sich zum Jahresende 2022 ebenso auf internationaler Ebene, sodass die Gruppe Eternity sich entschloss, mit einigen Maßnahmen zusätzliche Geschäfte zu gewinnen, damit die Produktionsauslastungen fortlaufend gegeben waren. Aus dem Grund hat die Eternity Manufacturing (Germany) GmbH relativ hohe Vorratsbestände zum Ende des Jahres aufgebaut, um die Lieferfähigkeit zu gewährleisten. Weiterhin im Fokus standen die fortlaufenden Prozessverbesserungen und -optimierungen. Zusätzlich standen Vorbereitungen für Audits im Laufe des Jahres 2023 an. 2.2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzplanung von 27 Mio. EUR wurde mit rund 1,8 Mio. EUR übertroffen. Dies ist als Erfolg für das Unternehmen anzusehen, v.a. in der deutlich schwierigeren weltwirtschaftlichen Situation. Somit schließt die Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH an die positiven Entwicklungen im Jahr 2021 an und entwickelt sich nach dem leichten Rückschlag in 2022 weiter. Der Auftragsbestand erholte sich in geringen Teilen im Vergleich zum Einbruch in 2022, hielt aber weiterhin viele Kapazitäten für kurzfristige Geschäfte vor. Aus diesen Gründen war erneut ein wesentlicher Teil des Umsatzes durch die Flexibilität und kurze Lieferzeiten begründet wurden. Diese Teile wurden mit Erstausrüstern und Händlern erzielt, wobei das Ersatzgeschäft ebenfalls relativ stark vertreten war. 2.2.3 Produktion Wesentliche Änderungen im Produktionsprogramm, in Hinblick auf die Produkte, gab es nicht. Es werden weiterhin bei der Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH Bleiakkumulatoren mit flüssigem Elektrolyt hergestellt, speziell die Baureihe PZS. Zusätzlich kann die Baureihe PZB an den Formationsanlagen gefertigt werden. In diesen Bereichen setzt die flexible Fertigungstiefe des Standortes ein, welche zunehmend, in Anbetracht der Auftragsentwicklung, optimiert wurde. Fertigungstechnisch wurden im Bereich des Batteriebaus Vorkehrungen getroffen, um die digitale Produktion, in Verbindung mit dem Betriebssystem, voranzutreiben. Außerdem gewährleistet diese Umstellung die Kontrolle wesentlicher Qualitätsmerkmale, die bei der Fertigung einer Batterie notwendig sind. Investitionen wurden nur im Zusammenhang mit der Instandhaltung der Produktionsanlagen und der Ausstattung der Arbeitsplätze getätigt. 2.2.4 Beschaffung Die Beschaffung wurde im Jahr 2022 weiterhin zielgerichtet digitalisiert und strukturiert. Somit wurde die systemseitige Datenbasis erarbeitet, welche in 2023 die vollständige Integration dieses Geschäftsfeldes in das neue Warenwirtschaftsprogramm gewährleistet. Das Ziel dabei ist stets die Versorgungssicherheit zu steigern, ohne zeitgleich die Kapitalbindung zu erhöhen. Ausschlaggebend bei der Beschaffung von Materialien und Waren ist nicht nur der Preis, sondern auch die Qualität, welche ggf. fallbezogen ausgewählt wird. Die Gewährleistung der Lieferfähigkeit und die damit verbundene Kundenzufriedenheit nimmt bei der Firma Eternity die höchste Priorität ein. Dieses Ziel soll durch eine solide und validierte Lieferantenbasis erreicht werden. Die mit den Lieferanten vereinbarten Lieferqualitäten, -mengen und -termine wurden unverändert auf hohem Niveau realisiert, wobei es im Verlauf des Jahres notwendig war, die Terminabsprachen mit einer vermehrten Kommunikation zu gewährleisten. 2.2.5 Personal- und Sozialbereich Im Vergleich zum 31.12.2022 (62MA) sank die Beschäftigtenanzahl auf 56MA. Die leichte Minderung ergab sich vor allem aus dem Einritt einiger Mitarbeiter in die Rente. Diese Herausforderung wird das Unternehmen auch in der kommenden Zeit vermehrt haben. Daher werden weiterhin zielgerichtet neue und junge Arbeitskräfte, vor allem im Bereich der Produktion, gesucht. Den anhaltenden Fachkräfteengpass auf dem Arbeitsmarkt konnte der Betrieb durch breite Personalmarketingmaßnahmen entgegenwirken. Schulungsmaßnahmen wurden den Mitarbeitern vermehrt angeboten, sowohl intern als auch extern, um die Qualifikationen und Fertigkeiten der Angestellten weiterhin zu fördern. Auch die Bereitschaft nach individueller Fortbildung von Mitarbeitern wird vom Unternehmen nach Kräften unterstützt. Der positive Geschäftsverlauf kann ausnahmslos auf die Bereitschaft und Unterstützung aller Beschäftigten zurückgeführt werden. Um diesen Aspekt hervorzuheben, bietet die Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH den Mitarbeitern u.a. eine zusätzliche Zahnversicherung oder ein Jobrad an. 2.2.6 Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt. Einige kleinere dienten der Instandhaltung der Produktionsanlagen. 2.3 Lage2.3.1 Ertragslage Per 31.12.2023 erzielte das Unternehmen Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH einen Umsatz von 28,78 Mio. EUR. Dies ist im Vergleich zum kumulierten Umsatz per 31.12.2022 eine Steigerung von 7%. Der Materialeinsatz steigerte sich um 1,35%. Im Zusammenhang mit einem Fixkostenanteil (Personalaufwand, Abschreibungen und Sonstige betriebliche Aufwendungen) in Höhe von 5,25 Mio. EUR ergab dies ein EBT Ergebnis von 474 TEUR. Dies ist die höchste Umsatzrentabilität, die das Unternehmen bisher am Standort Wernigerode erwirtschaftet hat (1,65%). Die Energiekosten haben sich entgegen den Erwartungen nicht so stark gesteigert, was aber im Wesentlichen mit der staatlichen Förderung begründet werden kann. Zusätzlich kamen Einflüsse wie seit langer Zeit erneute Messekosten hinzu, starke Anstiege im Bereich der Warenversendungen durch erhöhte Kraftstoffpreise der Spediteure und notwendige Anschaffungen von Ersatzteilen der Maschinen. Der grundlegende Umsatzanteil ergibt sich durch den Absatz von Traktionsbatterien v.a. im Inland, aber auch in weiten Teilen der EU. Ein kleiner Teil wird mit direkt verbundenen Unternehmen erwirtschaftet, dessen Hauptanteil sich auf die Schwesterfirma in Spanien bezieht. 2.3.2 Finanzlage 2.3.2.1 Kapitalstruktur Die Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH verfügt zum Zeitpunkt 31.12.2023 über ein Eigenkapital von 1,45 Mio. EUR. Somit verbessert sich die aus der Vergangenheit übernommene schlechte Eigenkapitalquote um 4%-Punkte auf 13%. Der Gesellschafter wird keine Gewinnausschüttung für den erwirtschafteten Jahresüberschuss vornehmen. Dieser trägt vielmehr zur Verrechnung der Verlustvorträge aus den Vorjahren bei und minimiert diese auf ein Minus von 3,47 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten betragen 9.517 TEUR, wovon 8.087 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen sind. 2.3.2.2 Investitionen Für den betrachteten Zeitraum waren keine wesentlichen Investitionen geplant. 2.3.2.3 Liquidität Die Liquidität des Unternehmens hat sich verbessert. Der operative Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen und Veränderung von Pensionsverpflichtungen) beträgt zum Bilanzstichtag 823 TEUR und ist damit im Vergleich zum 31.12.2022 um 289 TEUR gestiegen. Die Laufzeit der Forderungen hat sich von 41 Tagen auf 23 Tage reduziert. Die Vorratsintensität hingegen hat sich im Vergleich um 10%-Punkte erhöht. Die kurzfristigen Kreditlinien der Bankinstitute wurden nur gelegentlich in Anspruch genommen. Die laufenden Verbindlichkeiten aus mittel- und langfristigen Kreditverträgen wurden stets termingerecht bezahlt. 2.3.2.4 Vermögenslage Im Wesentlichen hat sich die Vermögensstruktur im Bereich der Sachanlagen und anderen Vermögensgegenständen um 300 TEUR minimiert. Diese Minderungen resultieren aus den fehlenden Investitionen während der zwölf Monate. Die Anlagenintensität hat sich zum Vorjahr um 3%-Punkte vermindert, auf nun 6%, da keine wesentlichen neuen Anlagen hinzugekommen sind. Im Vergleich zum Kalenderjahr 2022 hat das Unternehmen keine Schwierigkeiten in Hinsicht auf Währungsumrechnungen gehabt, sodass der Aufwand dahingehend als unwesentlich zu betrachten ist. 2.4 Finanzielle LeistungsindikatorenIntern werden die bereits erwähnten Kennzahlen des Auftragsbestandes und -einganges, der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern genutzt. Zudem werden die jeweiligen anfallenden Fixkosten in ihrer monatlichen Entwicklung überwacht und entsprechend bei dauerhafter Entwicklung in die Kalkulationen mit eingebunden. Außerdem sind für die Beurteilung der Geschäfte die monatlichen bzw. auch jährlichen Margen entscheidend, welche sich jedoch nur um 0,5%-Punkte verbessert hat. Das Ergebnis vor Steuern hat sich in diesem Zuge aber deutlich verbessert. Gemessen an diesen beiden Werten versucht die Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH stets ihren Material- und Fixkosteneinsatz zu optimieren, um die Geschäftsergebnisse zu verbessern. Zeitgleich verfolgt das Unternehmen unter den Aspekten der Vergangenheit die Entwicklung der Eigenkapitalquote, welche gezielt verbessert werden soll. Diese lag zum Bilanzstichtag bei 13% und ist somit ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. 2.5 GesamtaussageDer budgetierte Umsatz für das Geschäftsjahr in Höhe von 27 Mio. EUR konnte übertroffen werden. Im Gegensatz zum Vorjahr wurden monatlich sehr gute Absatzzahlen erzielt. Das gesteigerte Umsatzvolumen zum Budget steht jedoch ebenfalls einem erhöhten Wareneinsatz entgegen, sodass die Marge bei 20% lag. Dies ist dennoch ein guter Erfolg, da die Fixkostenanteile nicht im gleichen Verhältnis angestiegen waren und somit ein hohes EBT Ergebnis erzielt werden konnte. Langfristig kann das Unternehmen dennoch keine Prognosen des Weiteren guten Geschäftsverlaufes aufstellen, da die Branche sich gesamtheitlich weiterhin ruhig verhält und daher der Auftragsbestand gering verbleibt. Das Jahr 2023 bewertet die Geschäftsführung als Erfolg, trotz der vorausgegangenen, herausfordernden Monate im Vorfeld. 3 Prognose-, Chancen und Risikobericht3.1 PrognoseberichtDie Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH plant für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 30 Mio. EUR. Bei einem gleichbleibenden Verhältnis zum Wareneinsatz und nur leicht ansteigenden Fixkostenantielen würde dies ein Ergebnis von 437 TEUR bedeuten. Dies wäre ein erheblicher Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren und somit ein Erfolg für das Unternehmen. Diese Prognose zugrunde liegen die bereits ersten sehr positiv abgeschlossenen Monate des laufenden Geschäftsjahres. Dennoch ist der Auftragsbestand weiterhin relativ gering, sodass eine kurzfristige und flexible Auftragsabwicklung hohe Priorität hat, um weitere Bestellungen gewinnen zu können. Für das Geschäftsjahr 2025 wird mit einem konstanten Umsatz auf dem Niveau von 2024 gerechnet. Bei weiteren Kostensteigerung wird mit einem leicht rückgangigen Ergebnis gerechnet. 3.2 RisikoberichtDie aktuelle Marktlage stellt für das Unternehmen weiterhin das größte Risiko dar. Die Branche befindet sich in einer angespannten Lage, da das gesamtheitliche Auftragsvolumen rückläufig ist. Zusätzlich ergeben sich verstärkte Wettbewerbssituation durch Unternehmensübernahmen und -fusionen. Aus diesem Grund tritt der Preiswettkampf nun wieder als wesentlicher Faktor im Bereich des Vertriebes und der Verkaufsargumentation auf. Durch den angestiegenen Vorratsbestand ist die Eternity darauf angewiesen, sich gegen diesen Trend zu entwickeln und das Auftragsbuch auf einem beständigen Level zu halten oder zu steigern. Ansonsten könnte es negative Auswirkungen auf den operativen Cashflow und die Liquidität geben. 3.3 ChancenberichtDurch die größeren Firmenübernahmen in der Batteriebranche in Deutschland entstehen nicht nur Nachteile für das Unternehmen. Ungeklärte Beteiligungsverhältnisse, neue Strukturen und Veränderungen geben der Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH auch die Möglichkeit, durch Zuverlässigkeit, Reaktionsschnelligkeit und Lieferfähigkeit neue Kunden oder gewissen Projekte zu gewinnen. Zusätzlich werden aktiv neue Vertriebsmitarbeiter eingestellt, welche den Grundstein für einen stabilen und in den kommenden Jahren steigenden Absatz legen sollen. Durch die Etablierung der neuen Technologien, wie der Quasar- und Nass-Batterie können ebenfalls neue Vertriebswege gesucht werden. Eine große Chance besteht zudem weiterhin in der Optimierung und Digitalisierung von internen Prozessabläufen. 4 GesamtaussageDie Situation der Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH ist als stabil und grundsätzlich zufriedenstellend zu beschreiben. Dennoch ist es das Ziel, die bisherige positive Entwicklung aus den vergangenen Jahren weiter voranzutreiben. Daher ist dieses verkürze Geschäftsjahr ein richtungsweisender Zeitraum, welcher die Tendenz für das kommende volle Geschäftsjahr zeigen wird. Grundlegend ist dabei entscheidend, wie sich die Branche in Hinblick auf die Bedarfe und Wettbewerbsaufteilungen entwickelt. Dennoch ist das durchaus positive Ergebnis in der Kommunikation mit Dritten hervorzuheben, um so weiterhin finanzielle Unterstützungen für Investitionen erhalten zu können. Einen maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens hat die Gruppe und damit zusammenhängend der Hauptsitz in VAE, welcher die strategischen Hauptziele für die kommenden Jahre definiert.
Wernigerode, den 27. Juni 2025 Die Geschäftsführung Uwe Saar BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Struktur des Anhangs wurde zugunsten einer elektronisch einfacheren Erstellung leicht geändert. Die Vergleichbarkeit der Angaben und Informationen ist dabei in jedem Fall gewährleistet. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie andern Gründen ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen gemäß § 253 Abs. 4 HGB berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) wurden zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Dieser ist so bemessen, dass alle erkennbaren Risiken berücksichtigt werden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Wert erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" oder "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Latente Steuern werden für alle temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Bilanzwerten und deren steuerlichen Wertansätzen gebildet. Die sich insgesamt ergebende aktive Steuerlatenz wird in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) verwiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Steuererstattungsbeträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Eigenkapital Die Gewinnrücklagen resultieren ausschließlich aus anderen Gewinnrücklagen. Pensionsrückstellungen Bei Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt die Bewertung nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage werden hier die Richttafeln 2018 G der Heubeck Richttafeln GmbH herangezogen. Für die Abzinsung der Rückstellungen wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Dieser liegt für den 10-Jahres-Durchschnitt bei 1,83 % (31.12.2022: 1,79 %). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen bestehen aus unmittelbaren Pensionszusagen in Höhe von EUR 18.246,00 (i.Vj. EUR 18.253,00). Der Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB unterliegen EUR 7,00, welche sich aus der Differenz zwischen dem 10-jährigen-Durchschnittszins und dem 7-jährigen Durchschnittszins ergeben. Rückstellungen Es wurde eine Steuerrückstellung in Höhe von EUR 40.000,00 für den Kauf von Anteilen und den darauf entfallenden Grunderwerbsteueranteil beibehalten. Die Sonstigen Rückstellungen haben einen Gesamtwert von EUR 187.667,08 (i.Vj. EUR 269.079,91). Im Wesentlichen setzen sich die sonstigen Rückstellungen zusammen aus Rückstellungen für Gewährleistungen (EUR 67.384,00), ausstehenden Urlaub (EUR 55.742,11) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 32.896,73). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Im Vorjahr entfielen von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 20.833,60 auf eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen EUR 8.087.412,47 (i.Vj. EUR 7.316.933,69) resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen bestehen EUR 0,00 (i.Vj. EUR 5.382.944,94) gegenüber Gesellschaftern. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 26.673,93 (i.Vj. EUR 13.219,63) sowie Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 13.166,13 (i.Vj. EUR 7.147,75) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 27.342,17 (i.Vj. EUR 50.034,91) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 8.958,00 (i.Vj. EUR 33.508,96) enthalten. In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Höhe von EUR 0,00 (i.Vj. EUR 2.322,00) enthalten. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Aufwand aus langfristigen Leasingverträgen betrug im Geschäftsjahr TEUR 24. Die Laufzeit dieser Verträge endet spätestens zum 2026. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen durchschnittlich 57,25 Mitarbeiter beschäftigt. Die Mitarbeiter teilen sich wie folgt auf: davon 32 Gewerbliche und 25 Kaufmännische Gesetzlicher Vertreter Geschäftsführer im Geschäftsjahr war: Herr Uwe Saar, Geschäftsführer Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 474.877,37 Euro. Auf neue Rechnung werden 474.877,37 Euro vorgetragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Berichtsjahres, die eine andere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erforderlich gemacht hätten, sind nicht eingetreten.
Wernigerode, den 27. Juni 2025 gez. Uwe Saar
sonstige Berichtsbestandteile
gez. Uwe Saar Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH, Wernigerode Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH, Wernigerode, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 27. Juni 2025 ba
audit gmbh
Steffen Langner, Wirtschaftsprüfer |
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Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Steinerne Renne 72
38855 Wernigerode - Handelsregister
- HRB 101477, Stendal
- Eintragungsdatum
- 16. Januar 1991
- Branche
-
Herstellung von Batterien und Akkumulatoren
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb - Unternehmenszweck
- Ist die Produktion und der Handel von Antriebsbatterien, Starterbatterien, Ortsfesten Batterrieanlagen, Gleichrichtertechnik und wiederverwendungsfähigen Produktionsmaterialien sowie der Handel mit und die Instandsetzung von Teilen der Kraftfahrzeugelektrik, Kraftfahrzeugelektronik, mobilen Kommunikationen, Elektrowerkzeugen, Flurförderzeugen und der Handel mit Kraftfahrzeugen nebst Zubehör sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte.Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte einzugehen, die der Förderung des vorgenannten Gegenstandes des Unternehmens dienen. Die Gesellschaft kann gleichartige oder ähnliche Unternehmen im In- und Ausland erwerben, sich an solchen beteiligen und Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.Die Gesellschaft ist ferner befugt, mit anderen Unternehmen Interessengemeinschaftsverträge und Unternehmensverträge abzuschließen.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 96,3 % 14,57 Mio
- Anlagevermögen 3,6 % 551,1 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 10,3 k
- Verbindlichkeiten 86,2 % 13,05 Mio
- Eigenkapital 11,2 % 1,69 Mio
- Rückstellungen 2,7 % 402,8 k
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Personalaufwand 50,0 % 2,91 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 44,3 % 2,58 Mio
- Abschreibungen 3,6 % 207,2 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,7 % 96,3 k
- Sonstige Steuern 0,4 % 24,2 k
- Rohergebnis 6,06 Mio
- Ergebnis nach Steuern 260,6 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 236,4 k
GuV-Daten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Uwe Thorsten Saar
seit 2021 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Eternity Technologies Limited GBR 95,0 % 24k €
-
A*** K******
5,0 %
1k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Historie
- 2021
-
25.03.
Austritt einer PositionR****** C***** · Geschäftsführer
-
25.03.
Eintritt eines MitgliedsUwe Thorsten Saar · Geschäftsführer
- 2018
-
07.05.
Austritt einer PositionJ****** D****** · Einzelprokura
-
07.05.
Austritt einer PositionJ****** D****** · Geschäftsführer
-
07.05.
Änderung des UnternehmensnamensEternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH
-
07.05.
Eintritt eines MitgliedsR****** C***** · Geschäftsführer
- 2017
-
29.03.
Austritt einer PositionM****** D****** · Geschäftsführer
- 2016
-
08.04.
Eintritt eines MitgliedsJ****** D****** · Einzelprokura
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
Mit API-Key abrufen API-Key holen →Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
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