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Sutari GmbH GmbH

GöppingenDürnau, Deutschland ·HRB 725259 Ulm ·sutari.net
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Robert-Bosch-Straße 6
73037 Göppingen
Handelsregister
HRB 725259, Ulm
Eintragungsdatum
13 ديسمبر 2005
Branche
Großhandel mit Textilien
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Beteiligungsgesellschaften
Unternehmenszweck
Gegenstand geändert; nun: Der Handel mit Textilien aller Art und artverwandter Produkte sowie die Vermittlung von Fertigungsaufträgen für diese Produkte und alle damit zusammenhängenden Geschäfte und die Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften mit gleichem Gegenstand

Finanzen

Mitarbeiter 2024
13
Bilanzsumme 2024
8,76 Mio. €
Jahresergebnis 2024
348.425 €
15 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2023
Aktivseite 7,22 Mio
  • Umlaufvermögen 99,2 % 7,16 Mio
  • Anlagevermögen 0,6 % 42,1 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 14,9 k
Passivseite 7,22 Mio
  • Eigenkapital 82,5 % 5,96 Mio
  • Verbindlichkeiten 10,6 % 762,6 k
  • Rückstellungen 6,9 % 499,7 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 11,6 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 11,6 k
Aufwendungen 3,01 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 57,8 % 1,74 Mio
  • Personalaufwand 34,6 % 1,04 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4,5 % 136,4 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,6 % 79,7 k
  • Abschreibungen 0,5 % 13,7 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 10
  • Rohergebnis 3,34 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 348,4 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 348,4 k
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 10 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Jochen Irtenkauf seit 2010 Geschäftsführer
1 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Sutari 1 Beteiligungsgesellschaft mbH DEU Amtsgericht Ulm, HRB 736047 50.0 % 13k €
  • Sutari 2 Beteiligungsgesellschaft mbH DEU Amtsgericht Ulm, HRB 736043 50.0 % 13k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 2 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2022
  2. 21.06.
    Zweckänderung
    Gegenstand geändert; nun: Der Handel mit Textilien aller Art und artverwandter Produkte sowie die Vermittlung von Fertigungsaufträgen für diese Produkte und alle damit zusammenhängenden Geschäfte und die Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften mit gleichem Gegenstand
  3. 21.06.
    Adressänderung
    Sutari GmbH
  4. 21.06.
    Sitzänderung
    Sutari GmbH
  5. 08.02.
    Austritt einer Position
    C****** S**** · Managing Director
  6. 2011
  7. 16.05.
    Adressänderung
    Sutari GmbH
  8. 16.05.
    Sitzänderung
    Sutari GmbH
  9. 2010
  10. 29.06.
    Änderung der Rechtsform
    Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  11. 29.06.
    Zweckänderung
    Handel mit Textilien aller Art und anverwandter Produkte sowie die Vermittlung von Fertigungsaufträgen für diese Produkte und alle damit zusammenhängenden Geschäfte und die Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften mit gleichem Gegenstand
6 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 29 يناير 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Sutari GmbH

Göppingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DER SUTARI GMBH, GÖPPINGEN

AKTIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.363,00 0
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.783,00 46
42.146,00 46
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 1.699.723,77 2.782
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.059.172,02 7.820
2. Sonstige Vermögensgegenstände 216.480,18 1.110
3.275.652,20 8.930
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.187.996,59 548
7.163.372,56 12.260
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 14.904,00 8
7.220.422,56 12.314

PASSIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 4.544.750,10 4.423
III. Jahresüberschuss 1.388.332,87 721
5.958.082,97 5.169
B. RÜCKSTELLUNGEN 499.724,14 268
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 4.849
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 618.595,46 1.570
3. Sonstige Verbindlichkeiten 144.019,99 458
- davon aus Steuern: EUR 122.159,91 Vorjahr: TEUR 313
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 977,56 Vorjahr: TEUR 1
762.615,45 6.877
7.220.422,56 12.314

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

DER SUTARI GMBH, GÖPPINGEN

Vorjahr
EUR TEUR
1. Rohergebnis 4.428.515,45 3.771
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 906.766,23 847
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 158.106,76 155
- davon für Altersversorgung: EUR 1.150,80 Vorjahr: TEUR 1
3. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 18.712,88 168
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.283.690,36 1.565
2.367.276,23 2.735
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 851,07 1
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 117.281,58 138
-116.430,51 -137
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 556.470,84 177
8. Ergebnis nach Steuern 1.388.337,87 722
9. Sonstige Steuern 5,00 1
10. Jahresüberschuss 1.388.332,87 721

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER SUTARI GMBH, GÖPPINGEN

I. Allgemein

Die Sutari GmbH hat ihren Sitz in Göppingen und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm unter der Nummer HRB 725259 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den Regelungen des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung

1. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen drei und zehn Jahren angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden entsprechend den Regelungen des Einkommensteuergesetzes (§ 6 Abs. 2 EStG) im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben, soweit die Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht überschritten.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sowie fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten sowie angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten und der Fertigungsgemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung wurden nicht eingerechnet. Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung von Vermögensgegenständen verwendet wird, wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt zum jeweiligen Nennwert.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch die Bildungen von Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag.

2. Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und Verbindlichkeiten grundsätzlich mit dem tatsächlich abgesicherten Währungskurs. Soweit erforderlich wurde grundsätzlich eine Abwertung auf den jeweils ungünstigeren Kurs am Abschlussstichtag vorgenommen. Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger wurden §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.172,00 8.335,00 0,00 13.507,00
Geleistete Anzahlungen 123.035,85 0,00 123.035,85 0,00
128.207,85 8.335,00 123.035,85 13.507,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 227.083,59 6.000,88 2.097,00 230.987,47
227.083,59 6.000,88 2.097,00 230.987,47
355.291,44 14.335,88 125.132,85 244.494,47
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.741,00 1.403,00 0,00 6.144,00
Geleistete Anzahlungen 123.035,85 0,00 123.035,85 0,00
127.776,85 1.403,00 123.035,85 6.144,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 180.591,59 17.309,88 1.697,00 196.204,47
180.591,59 17.309,88 1.697,00 196.204,47
308.368,44 18.712,88 124.732,85 202.348,47
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.363,00 431,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
7.363,00 431,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.783,00 46.492,00
34.783,00 46.492,00
42.146,00 46.923,00

2. Forderungen

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Zu den sonstigen Vermögensgegenständen gehören auch Beträge, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Im Einzelnen sind dies Steuererstattungsansprüche und noch nicht abziehbare Vorsteuerbeträge in Höhe von insgesamt TEUR 101 (Vorjahr TEUR 307).

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Garantieverpflichtungen, Personalkosten und ausstehende Rechnungen. Daneben kommen die üblichen Verbindlichkeitenrückstellungen zum Ausweis.

4. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

5. Periodenfremde Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr TEUR 36). Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

6. Periodenfremde Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr TEUR 100). Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Aufwendungen aus Vertragsstrafen.

7. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 0 entfallen auf Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 0.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den langfristigen Mietverträgen für die Betriebsgebäude (TEUR 85 p. a.), aus den Leasingverträgen für die Geschäftsfahrzeuge (TEUR 13 p. a., jährlich kündbar) und aus Leasingverträgen für sonstige bewegliche Gegenstände (TEUR 5 p. a.).

2. Derivative Finanzinstrumente

Als derivative Finanzierungsinstrumente werden Devisentermin- und Swapgeschäfte zur Steuerung des Währungsrisikos, im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Finanzierung des Wareneinkaufs in USD eingesetzt. Die Kontrakte werden nur über Kreditinstitute abgewickelt, die über höchste Bonität verfügen. Zum Bilanzstichtag bestanden ausschließlich Devisentermingeschäfte. Diese wurden nach der Barwertmethode bewertet:

Nominalbetrag Positiver Zeitwert
EUR EUR
Devisentermingeschäfte 0,00 0,00
Nominalbetrag Negativer Zeitwert
EUR EUR
Devisentermingeschäfte 7.661.064,46 294.609,79

Angaben zu Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB

Die von der Sutari GmbH gehaltenen derivativen Finanzinstrumente dienen ausschließlich der Absicherung von Währungsrisiken. Sie decken die originären Geschäfte ab (Grundgeschäfte) und werden mit diesen - soweit möglich - in Bewertungseinheiten zusammengefasst.

Im Rahmen der Steuerung der Währungsrisiken setzt die Sutari GmbH verschiedene Arten von Währungssicherungsgeschäften ein. So bestehen zur Absicherung gegen stark schwankende und vor allem stark steigende Währungen (US-Dollar) gegenüber den von Sutari GmbH in US-Dollar gekauften Waren aus Fernost die oben aufgeführten Derivate.

Die oben dargestellten derivativen Finanzinstrumente wurden in vollem Umfang mit den abgesicherten Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Eine Messung der Wirksamkeit der Bewertungseinheiten erfolgt sowohl zu Beginn der Sicherungsbeziehung als auch zu jedem darauffolgenden Bilanzstichtag, an dem diese Sicherungsbeziehung besteht. Hierzu werden alle bewertungsrelevanten Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft (z.B. Nominalbetrag, Laufzeit) miteinander verglichen und auf Deckungsgleichheit überprüft (Methode des critical terms match).

3. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane

Im Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung durch

Herrn Jochen Irtenkauf, Betriebswirt, Managing Director & Sales, Wäschenbeuren

wahrgenommen.

4. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl von Beschäftigten setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

Personen
Leitende Angestellte 4
Angestellte 12
16

 

Göppingen, den 4. Juni 2024

Sutari GmbH

Jochen Irtenkauf

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER SUTARI GMBH, GÖPPINGEN

Allgemeine wirtschaftliche Lage

Die Firma Sutari GmbH, Göppingen, handelt mit Schuhen, Accessoires (z.B. Handschuhe, Gürtel, Einlegesohlen ) die nach kundenspezifischen Wünschen und Bedürfnissen entwickelt werden. Zu den Kunden gehören Textiliten, Retailer und Discounter, die Ihre Waren national und international absetzen.

Zentrale Themen im Jahr 2023 waren nach wie vor der Konflikt in der Ukraine / Russland und der Konflikt in Israel. Durch letzteren fahren die Schiffe bereits seit dem 4 Quartal 2023 nicht mehr durchs Rote Meer, sondern um das Kap der guten Hoffnung. Hierdurch verlängert sich die Lieferzeit deutlich und die Preise steigen an. Die Lieferketten sind dadurch erneut stark unter Druck gekommen. Die durchschnittliche Inflationsrate lag bei 5,9 % was dazu führte, dass die Kaufzurückhaltung der Kunden deutlich spürbar ist.

Laut Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) entwickelten sich die Ausgaben der Konsumenten im Jahr 2023 für Nonfood um - 2 % gegenüber 2022 jedoch um + 5 % gegenüber Vor-Corona Periode 2019. Allerdings hat sich der Nonfood Discount, wozu einer unserer größten Kunden zählt, positiv entwickelt (Online + 12 %, stationär + 2%).

Um der Inflation entgegenzuwirken hat die Bundesbank die Leitzinsen von 2,5 % auf 4,5% zum Ende des Jahres 2023 angepasst.

Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 seit Jahren mal wieder mit -0,3% ins Minus gesunken (Statistisches Bundesamt Bericht 15.01.2024). Grund ist hier der starke Konjunkturrückgang

Laut Berechnungen des Bundesverbands des Deutschen Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandels e.V. (BTE) gab es am Ende 2023 noch etwa 9.400 Schuhfachgeschäfte in Deutschland. Das waren 600 (6 %) weniger als ein Jahr zuvor.

Die Zahl der Schuhhändler ging um 200 auf 2.600 zurück. Im Vergleich zu 2013 mit 4.640 Unternehmen.

Nach Berechnungen des BTE, Bericht 07.03.2024 wuchs das Marktvolumen mit Schuhen in Deutschland im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 auf insgesamt 11,6 Milliarden Euro (Wachstum um 3,8 %) . Das Vor-Corona-Niveau könnte damit im Jahr 2025 wieder erreicht werden.

Die Umsätze im Bereich Schuhe teilen sich wie folgt auf: stationäre Handel 58,6 %, Onlinehandel 23 % und der Rest auf sonstigen stationären Handel.

Die Entwicklungen der Discounter in Deutschland im Jahr 2023 zeigen im Nonfood signifikante Wachstum- und Expansionstrends. Discounter haben insbesondere aufgrund der hohen Inflation und der gestiegenen Lebenshaltungskosten Zuwächse erlebt, da Verbraucher vermehrt preissensible Einkaufsentscheidungen treffen.

Als Beschaffungsland ist China nach wie vor das wichtigste Land.

Um uns von der Abhängigkeit zu China etwas zu lösen, haben wir unser Büro in Bangladesch eröffnet. Hier werden wir die ersten Aufträge im Jahr 2024 platzieren.

Weitere wichtige Themenfelder mit denen wir uns beschäftigen werden, ist die Nachhaltigkeit der Produkte, Nachhaltigkeit des Unternehmens, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.

Darstellung der Lage

Im Jahr 2023 haben wir unsere Planzahlen mit einem Umsatz von EUR 28 Mio. leicht übertreffen können.

Die im Jahr 2022 noch sehr schwierige Lieferkettenthematik hat sich im Jahr 2023 deutlich entspannt.

Die signifikante Entwicklung auf dem Frachtmarkt und die Währungsentwicklung USD / Euro hatten uns zu diesem sehr positiven Ergebnis geholfen.

Wesentliche Veränderungen im Jahr 2023 waren die Verlagerung eines bedeutsamen Großkundes nach Hongkong.

Von dort aus wird zentral für die ganze Gruppe eingekauft (Deutschland, Österreich, Amerika, Australien und UK). Hier ergeben sich für uns viele Synergien und Chancen.

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden sämtliche Warenimporte auf USD-Basis getätigt. Zielsetzung ist durch Devisensicherungsgeschäfte die Kalkulation unserer Aufträge gegen Währungsrisiken abzusichern.

Es wird ausschließlich Ware von uns importiert, für die bereits verbindliche Kundenaufträge vorliegen. Ein Lagerrisiko besteht demzufolge nicht.

Geschäftsergebnis

In einem nach wie vor herausforderndem Branchenumfeld konnte man die Umsatzprognose aus dem Vorjahr von TEUR 27.400 mit TEUR 28.153 leicht übertreffen. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz jedoch um knapp 23% zurück.

Die Rohertragsquote beläuft sich 2023 auf 20,4 % und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (10,5%) fast verdoppelt und liegt damit deutlich über denen der Vorjahre. Grund dafür sind zum einen gesunkene Wareneinkaufspreise, sowie die wieder stark gesunkenen Seefrachtraten und daraus resultierende, niedrigeren Zölle. Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass die unterschiedlichen Lieferbedingungen (Incoterms) unserer Kunden in gewissem Umfang die Umsatzentwicklung beeinflusst.

Die Eingangsfrachten (inkl. Anschaffungsnebenkosten) haben sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 2.268) wieder nahezu normalisiert, TEUR 521 (- 77 %) und liegt im Bereich vor der Coronakrise.

Die Zollkosten liegen 2023 bei TEUR 1.544 (Vj. TEUR 3.349). Hier schlägt zum einen der geringere Umsatz zu Buche und zum anderen auch die gesunkenen Einfangsfrachten, die mitverzollt werden. Des Weiteren wirken sich bei den Zollaufwendungen auch die Euro-/ Dollarentwicklung, der Produktmix und die Importländer aus.

Die Personalkosten liegen mit TEUR 1.064 leicht über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 1.001). Die Personalkostenquote ist - aufgrund des niedrigeren Umsatzes - im Vergleich zum Vorjahr (2,8 %) auf 3,9 % gestiegen.

Der betriebliche Aufwand ist um 12% auf TEUR 1.247 gesunken (Vorjahr: TEUR 1.421). Dies ist auf die niedrigeren Rückstellungen aufgrund des Umsatzrückgangs zurückzuführen.

Die Zinsaufwendungen sind mit TEUR 117 trotz der gestiegenen Zinsen, leicht unter denen des Vorjahres geblieben (TEUR 137).

Da sich die Verzögerungen der Lieferkette wieder weitgehend beruhigt haben, ist die Bilanzsumme stichtagsbezogen von TEUR 12.314 auf TEUR 7.220 (-41,3%) erneut gesunken. Auf der Aktivseite ist dies auf die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 7.820 auf TEUR 3.059 zurückzuführen.

Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten im Gegensatz zum Vorjahr von TEUR 6.876 auf TEUR 763 (-88,8%) gesunken. Dabei ist besonders zu erwähnen, dass Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 4.849 auf TEUR 0 gesunken sind und sich Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung mit TEUR 618 (Vj. TEUR 1.570) mehr als halbiert haben. Das Eigenkapital hat sich auf TEUR 5.958 weiter erhöht (Vj. EUR 5.170). Aufgrund der deutlich verkürzten Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr steigt die Eigenkapitalquote von 42,0% auf 82,5%.

Zu jedem Zeitpunkt war genügend Liquidität zur Finanzierung des Umsatzvolumens vorhanden. Zeitweise wurden die Kreditlinien nicht beansprucht.

Das Unternehmensergebnis liegt dieses Jahr bei TEUR 1.388 (Vj. TEUR 721).

Risikomanagement der Gesellschaft

Unser Risikomanagementsystem ist darauf ausgerichtet den wirtschaftlichen Erfolg von Sutari GmbH nachhaltig zu gewährleisten und rechtzeitig Veränderungen und deren Auswirkungen zu erkennen.

Risikomanagementsystem:

Abwägung aller Vorgänge und Projekte unter folgenden Gesichtspunkten: Risiko, Ertrag, Aufwand, Chance sowie strategischer und geschäftspolitischer Grundsätze. Zielsetzung ist das Eingehen von kalkulierbaren Risiken unter Abwägung und Bewertung der genannten Kriterien.

Wesentliche Komponenten des Risikomanagements:

jährliche Planung von Umsatz und Ertrag

Liquiditätsplanung und Management

Berichts- und Rechnungswesen, Abweichungsanalyse (Plan / Ist)

Währungsrisiko:

Auftragsbezogene Absicherung aller Projekte durch den Einsatz von Währungssicherungsinstrumenten (vgl. Anhang).

Voraussichtliche Entwicklung sowie Hinweis auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Der seit über zwei Jahren andauernde Krieg Russlands gegen die Ukraine und andere geopolitische Spannungen bergen nach wie vor hohe Unsicherheiten. Hinzukommen die Attacken der Huthi-Miliz auf Handelsschiffe im Suezkanal. Diese haben zur Folge, dass sich der Warenverkehr durch den Suezkanal nahezu halbiert hat. Folge davon sind erneut höhere Kosten, Verspätungen und dadurch massive Probleme die vorgegebenen Liefertermine einhalten zu können.

Dies führt zu einem weiter steigenden Margendruck in der ganzen Branche. Wir gehen davon aus, dass daher künftige Steigerungen der Verkaufspreise unausweichlich sein werden. Es bleibt abzuwarten, wie diese Preiserhöhungen am Markt durchgesetzt werden können.

Positiv zu erwähnen ist, dass sich die Geschäfte im Discount nach der Coronakrise und steigender Inflation weitestgehend erholt und stabilisiert haben. Darüber hinaus wurde unsere Niederlassung in Bangladesch in den Lieferantenpool unseres Hauptkunden aufgenommen, wodurch in der Zukunft billigere Produktionsmöglichkeiten erschlossen werden können. Im Jahr 2023 kamen zudem neue Absatzmärkte im Ausland hinzu, was uns ein zusätzliches Umsatzvolumen bringen könnte.

Die auch noch im Jahr 2024 anhaltenden Risiken in der Lieferkette können nur schwer eingeschätzt und nicht durch uns beeinflusst werden. Um den anhaltenden hohen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden, müssen Beschaffungsstrukturen (supply chain) und Prozessabläufe kontinuierlich angepasst und optimiert werden. Des Weiteren werden Investitionen in Qualitätssicherung, EDV und in qualifiziertes Personal getätigt. Darüber hinaus sehen wir Investitionen in dem Bereich KI als unumgänglich, um in der heutigen Wirtschaftswelt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Für alle aus heutiger Sicht drohenden Risiken wurden in ausreichendem Umfang Rückstellungen gebildet. Die Finanzierung des Umsatzvolumens ist durch die vorhandene Kreditlinien und unserem Eigenkapital unverändert darzustellen.

Ausgehend von der Planung 2024 rechnen wir nur mit einem leichten Umsatzrückgang auf TEUR 27.000 (-4%). Das Jahresergebnis wird aufgrund der obigen Ausführungen jedoch deutlich zurückgehen.

 

Göppingen, den 4. Juni 2024

Sutari GmbH

Jochen Irtenkauf

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Bei dem vorliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerkt erteilt:

An die Sutari GmbH, Göppingen,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sutari GmbH, Göppingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sutari GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 5. Juni 2024

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Storz, Wirtschaftsprüfer

Schuch, Wirtschaftsprüfer

Angabe gemäß § 328 Abs. 1 HGB

Der Abschluss wurde festgestellt/gebilligt am 11.06.2024.

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