teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbHFreiberg am NeckarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die teamtechnik-Gruppe gehört zu den internationalen Marktführern für innovative Automatisierungstechnologie und zukunftsweisende Montage- und Funktionsprüfanlagen in den Branchen E-Mobility, Medizintechnik und New Energy. Die Zentrale liegt in Freiberg am Neckar, Deutschland. Getragen vom Erfolg unserer Kunden auf der ganzen Welt hat die Gesellschaft heute Produktionsstandorte in Deutschland, USA und China. Hinzu kommt ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz. Seit 2021 gehört das Unternehmen dem Dürr Konzern, respektive der Dürr Technologies GmbH, Stuttgart, an. Zum November 2023 erwarb die Dürr Technologies GmbH, Stuttgart, die verbleibenden 25% des Minderheitsgesellschafters und ist damit 100% Tochtergesellschaft der Dürr Technologies GmbH. Dürr stärkt mit der Akquisition seine Marktposition im Bereich Automatisierung. Wirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung Nach einem Anstieg im Vorjahr (+1,8%) ist das preisbereinigte deutsche BIP 2023 im Vergleich zu 2022 um -0,3% gesunken. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe ohne Bau verzeichnete hierbei mit -2,0% einen stärkeren Rückgang im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen. Hintergrund ist insbesondere eine viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2024) Im Dezember des Jahres 2023 ist die kalenderbereinigte Produktion im Maschinenbau nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um -6,2% gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Die Beschäftigtenzahl stieg leicht um +0,7% im Vergleich zum Vorjahresmonat. (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2024) Die preisbereinigte Auftragseingangsbilanz für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist im Jahr 2023 um -12% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dieser Rückgang ist sowohl für das Inland mit -11%, als auch für das Ausland mit -13% zu verzeichnen. (Quelle: VDMA, 2024) Der preisbereinigte Auftragseingang für den VDMA-Teilbereich Robotik und Automation, dem die Gesellschaft angehört, folgt dem allgemeinen negativen Trend im Maschinen- und Anlagenbau und beträgt im Vergleich zum Vorjahr -14%. Hierbei verzeichnet das Inland (-16%) einen stärkeren Rückgang als das Ausland (-13%). Im Ausland ist insbesondere der Auftragseingang im Euro-Raum um -23% eingebrochen, die Nachfrage aus den restlichen Nicht-Euro-Ländern reduzierte sich um -10%. (Quelle: VDMA, 2024) Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Auftragseingang 2023 erreicht EUR 89,5 Mio. und liegt damit -29,9% unter dem Vorjahreswert (EUR 127,7 Mio.) und -17,9% unter Plan. Insbesondere in den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres entstand aufgrund von kundenseitigen Projektverschiebungen ein Rückstand beim avisierten Auftragseingang, welcher im restlichen Jahresverlauf trotz guter Auftragseingänge nicht aufgeholt werden konnte. In den drei Geschäftsfeldern sind folgende Entwicklungen in 2023 hervorzuheben:
Die Strategie im Geschäftsfeld E-Mobility mit der Konzentration auf die Themen Emissions- und Verbrauchsreduzierung im Antriebsstrang wird auch in 2023 durch den guten Auftragseingang in diesem Sektor mit über EUR 40 Mio. bestätigt. Der Auftragsbestand liegt zum Jahreswechsel mit EUR 175,1 Mio. erneut auf einem historisch hohen Niveau (Vorjahr EUR 171,0 Mio.). Dabei entfällt ein Anteil von 69% des Auftragsbestands auf das Geschäftsfeld E-Mobility / New Energy, 27% entfallen auf den Bereich Medizintechnik und 4% auf den Service sowie übrige. Der Auftragsbestand zum Jahreswechsel hat eine Reichweite 1 von 182,0% des geplanten Projektumsatzes 2024 oder 21,8 Monaten. Der Umsatz liegt mit EUR 90,0 Mio. insgesamt ca. 2,3 % leicht unter dem Umsatz des Vorjahres (Vorjahr: EUR 92,1 Mio.) aber deutlich unter Plan (EUR 119,0 Mio.) und verteilt sich mit 45% auf das Inland, 23% auf das EU-Ausland und rd. 32% auf die Drittländer. Die Region EU-Ausland verzeichnete im Geschäftsjahr einen prozentualen Anstieg gegenüber dem Vorjahr, während in den Regionen Inland und Drittland entsprechend weniger verumsatzt wurde. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz im Geschäftsfeld E-Mobility / New Energy um EUR 10,8 Mio. zurückgegangen, während im Geschäftsfeld Medizintechnik ein Umsatzzuwachs von EUR 6,5 Mio. erzielt werden konnte. Die Planabweichung ist insgesamt insbesondere auf den oben genannten Auftragseingang zurückzuführen. Vermögenslage Die Bilanzsumme reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um EUR 17,1 Mio. Das Anlagevermögen hat sich dabei einerseits aufgrund der Abwertungen des Beteiligungsbuchwertes der Tochtergesellschaft teamtechnik Automation GmbH in Höhe von EUR 3,5 Mio. und andererseits aus der Abwertung der zugehörigen Ausleihung in Höhe von EUR 0,4 Mio. verringert. Darüber hinaus führten planmäßige Abschreibungen zum Rückgang des Anlagevermögens von insgesamt EUR 5,0 Mio.
1 Reichweite = Auftragsbestand am Jahresende im
Verhältnis zum Planumsatz des folgenden Jahres
Die Vorräte liegen mit EUR 34,0 Mio. leicht über Niveau des Vorjahres. Innerhalb der Vorräte erhöhten sich allerdings die Unfertigen Erzeugnisse aufgrund von Projektverschiebungen um EUR 19,4 Mio. Die entsprechenden dazugehörigen erhaltenen Anzahlungen von Kunden haben sich aus diesem Grund ebenfalls um EUR 12,6 Mio. erhöht und wirken sich gegenläufig aus. Die geleisteten Anzahlungen an Lieferanten konnten aufgrund des hohen Fertigstellungsgrades einiger Projekte um 49% auf EUR 4,4 Mio. reduziert werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um EUR 10,5 Mio., welche im Vorjahr im Wesentlichen projektbedingt angestiegen waren. Projektverschiebungen im Geschäftsjahr verstärkten diese Entwicklung. Der Bestand an flüssigen Mitteln liegt mit EUR 1,6 Mio. deutlich unter dem Vorjahr, was auf die Umstellung auf einen automatischen Cash-Pool sowie der Tilgung von Cash-Pool-Verbindlichkeiten zurückzuführen ist. Auf der Passivseite reduzierten sich insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um EUR 32,6 Mio. auf EUR 47,0 Mio. Aufgrund der Zuzahlung der Gesellschafter in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 40,0 Mio., konnten die Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool deutlich verringert werden. Dies reduziert die Zinslast der Folgejahre deutlich. Zudem wurden am Jahresende Lieferantenverbindlichkeiten beglichen. Gegenläufig haben sich die sonstigen Rückstellungen entwickelt. Diese sind insbesondere aufgrund der Restrukturierungsrückstellung (EUR 2,2 Mio.) sowie des Anstiegs der Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen (EUR 1,5 Mio.) um EUR 4,3 Mio. gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Finanzlage Mit der Übernahme durch die Dürr AG wurden die bestehenden Kreditlinien abgelöst und durch einen Cash-Pool der Dürr-Gruppe ersetzt. Damit ist die Finanzierung der Gesellschaft abgesichert. Die Cash- Pool Verträge haben eine Laufzeit bis zum 30.06.2025. Das Eigenkapital der Gesellschaft wurde durch eine Zuzahlung der Gesellschafter in die Kapitalrücklage um EUR 9,0 Mio. mit Beschluss vom 15. November 2023 sowie einer Zuzahlung der Gesellschafter in die Kapitalrücklage um EUR 31,0 Mio. mit Beschluss vom 20. Dezember 2023 deutlich gestärkt und ist nach einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus dem Vorjahr mit EUR 17,8 Mio. sowie einer Eigenkapitalquote von 20,3% deutlich positiv. Die Einzahlungen erfolgten jeweils noch im Geschäftsjahr. Zudem hat die Gesellschafterin am 22. November 2023 eine bis zum 31. Dezember 2024 befristete harte Patronatserklärung an die Gesellschaft ausgestellt, wonach die teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH in der Weise finanziell ausgestattet bleibt, dass sie jederzeit zur Erfüllung ihrer finanziellen Verpflichtungen in der Lage ist. Ertragslage Die Gesamtleistung liegt mit EUR 109,4 Mio. über dem Vorjahr (Vorjahr: EUR 100,4 Mio.; +9,0 %). Dies resultiert unter anderem aus Projekten mit hohen Zukaufanteilen und höheren Materialeingängen. Die Bewertung der angearbeiteten Maschinen hat zu einer Bestandserhöhung von EUR 19,4 Mio. geführt (Vorjahr: Bestandserhöhung von EUR 8,3 Mio.). Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 29,3% auf EUR 65,3 Mio. deutlich angestiegen. Auch die Materialeinsatzquote in 2023 liegt mit 59,7 % über dem Vorjahreswert (50,3 %). Hintergrund ist insbesondere ein Anstieg von materialintensiveren Projekten im Geschäftsjahr bzw. eine materialintensivere Projektphase. Die Personalkosten mit einer Höhe von EUR 40,2 Mio. sind im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr: EUR 37,3 Mio.) um EUR 3,0 Mio. oder 7,9 % angestiegen. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus der Rückstellung für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von EUR 2,2 Mio. sowie aus der Anhebung der Vergütung für alle Beschäftigten des Unternehmens im Juni 2023. Relativ zur Gesamtleistung ist die Personalaufwandsquote mit 36,8% auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 37,1%). Der sonstige betriebliche Aufwand liegt im Geschäftsjahr mit EUR 16,5 Mio. um EUR 2,0 Mio. und 13,4% über dem Vorjahr. Ursache sind insbesondere Einmalkosten aus dem begonnenen Restrukturierungsprozess sowie Beratungsaufwendungen. Basierend auf dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der HEKUMA GmbH wurde der auf das laufende Geschäftsjahr entfallende Gewinn in Höhe von TEUR 230 von der HEKUMA GmbH an die teamtechnik abgeführt (Vorjahr: TEUR 98). Das Zinsergebnis belastet das Ergebnis im Geschäftsjahr deutlich aufgrund signifikant gestiegener Intercompany-Finanzierungszinsen. Der Anstieg beträgt EUR 3,7 Mio. auf insgesamt EUR 4,3 Mio. Im aktuellen Geschäftsjahr wurde erneut eine Abschreibung auf die Anteile an der Tochtergesellschaft teamtechnik Automation GmbH in Höhe von insgesamt EUR 3,9 Mio. (Buchwert der Beteiligung: EUR 3,5 Mio, Buchwert der Ausleihung: EUR 0,4 Mio.) vorgenommen (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.). Dies steht im Zusammenhang mit veränderten Finanzierungskosten und damit einem höheren Kapitalisierungszinssatz sowie der Anpassung des Budgets der kommenden Jahre. Insgesamt beläuft sich das Finanzergebnis auf EUR -8,2 Mio. (Vorjahr: EUR -1,2 Mio.). Das EBIT 2 liegt in 2023 insbesondere aufgrund älterer Projekte mit geringerer Marge und den genannten Sondereffekte mit EUR -17,5 Mio. unter dem Vorjahr (EUR -3,9 Mio.) und deutlich unter den Planannahmen von EUR +3,5 Mio. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis von EUR -21,9 Mio. ab (Vorjahr: Verlust in Höhe von EUR -4,4 Mio.). Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Die Geschäftsleitung beurteilt den Ausgang des Jahres 2023 eher ungünstig, da finanzielle Belastungen durch steigende Personalkosten kombiniert mit Projektverschlechterungen, d.h. IST-Marge in der Projektabwicklung schlechter als Plan-Marge, das Bild geprägt haben. Dazu kamen eine Reihe von Sondereffekten, im Wesentlichen aus der Restrukturierung, die das Jahresergebnis negativ belastet haben.
2 EBIT = Earnings before interest and taxes (=
Jahresergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern)
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben finanziellen Kennzahlen beobachten wir auch nichtfinanzielle Indikatoren, insbesondere in den Bereichen Arbeitssicherheit, Nachhaltigkeit und Qualität und leiten hieraus in Einzelfällen Ziele und Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung für die Bereiche ab, ohne diese Indikatoren jedoch explizit zur Steuerung des Unternehmens einzusetzen oder entsprechend zu planen. Investitionen Die Investitionen konzentrierten sich im Wesentlichen auf die Bereiche Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen, und dort insbesondere auf Ersatz- und kleinere Neuinvestitionen für Software und Betriebsausstattung. Personal Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 439 Mitarbeiter (Vorjahr: 446) bei der Gesellschaft beschäftigt. Forschung und Entwicklung Der Aufwand für Forschung und Entwicklung beträgt 4,1 % vom Umsatz. Dabei wurden rd. EUR 2,6 Mio. in die allgemeine Weiterentwicklung der Basistechnologien investiert und rd. EUR 1,1 Mio. in Entwicklungsarbeiten im Rahmen der Kundenprojekte. Im Jahr 2023 haben sich die Entwicklungstätigkeiten auf die Weiterentwicklung des Software-Unterbaus der Prüf-Software konzentriert, um obsolete Technologien abzulösen und ein besser wartbares und effizienteres Software-Fundament zu schaffen. Dies ist im Rahmen des Software-Lifecycles erfolgt und schafft die Grundlage dafür, zukünftig effizient Funktionserweiterungen umsetzen zu können. Beteiligungen Die teamtechnik Corp. in den USA unterstützt wesentlich die Strategie und den Erfolg des Mutterunternehmens bei Key-Account-Kunden, u. a. mit lokalem Vertrieb, bei der Maschineninbetriebnahme und lokalem Kundendienst, sowie mit lokaler Produktion. Insbesondere im Bereich der Medizintechnik konnten strategisch bedeutsame Neukunden gewonnen werden, die sich aus dem Zusammenschluss mit HEKUMA ergeben haben. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis in Höhe von TUSD -103 ab. Die chinesische Tochtergesellschaft unterstützt die Unternehmensstrategie einerseits mit lokalem Vertrieb und umfassenden Dienstleistungen wie Maschineninbetriebnahmen und Kundendienst vor Ort sowie lokaler Produktion von automatisierten Montageanlagen. Der Auftragseingang blieb im Geschäftsjahr deutlich hinter den Erwartungen. Die Gesellschaft schließt das Jahr 2023 mit einem negativen Ergebnis ab. Aufgrund der technologischen Nähe zur Konzerngesellschaft BBS Automation (Kunshan) Co. Ltd., Kunshan/China, welche seit 2023 ebenfalls dem Dürr Konzern angehört, sowie der Nutzung von Synergien wird der operative Geschäftsbetrieb der teamtechnik Production Technology (Suzhou) Ltd., Suzhou/China, aufgrund der räumlichen Nähe auf diese übergehen. Eine Liquidation der Gesellschaft erfolgt voraussichtlich noch in 2024. Die Tochtergesellschaft teamtechnik Automation GmbH baute im Geschäftsjahr das Geschäftsvolumen, insbesondere im Bereich der Medizintechnik, kräftig aus. So konnte im Geschäftsjahr nach einem aus Sicht des Auftragseingangs überaus erfreulichen Jahr 2022 erneut ein Auftragseingangsrekord in Höhe von EUR 25,1 Mio. erzielt werden. Der Branchenanteil der Medizintechnik beträgt hierbei 61,4%. Aufgrund von hohen Kostensteigerungen in einzelnen Projekten, getrieben sowohl durch gestiegene Materialkosten als auch aufgrund der hohen Komplexität in der spezifischen Applikationstechnologie, sowie gestiegenen Finanzierungskosten schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis ab. Die in 2021 erworbene Gesellschaft HEKUMA GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiter sehr erfolgreich entwickelt. Im Auftragseingang konnte nach einem herausragenden Jahr 2022 der budgetierte respektive geplante Auftragseingang im Geschäftsjahr erreicht werden. Dies resultierte vor allem aus der Zugehörigkeit zu einer großen Unternehmensgruppe, die bei den Kunden für mehr Vertrauen gesorgt hat. Auch die technologische Kompetenz konnte durch den Zusammenschluss weiter ausgebaut werden. Nach einem leicht positiven Ergebnis 2022 in Höhe von TEUR 98 konnte die Gesellschaft die Ertragskraft nochmals steigern und schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Ergebnis in Höhe von TEUR 230 ab. Das Ergebnis wird an die Muttergesellschaft abgeführt. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Geschäftsführung beobachtet die Marktentwicklung laufend und führt im Rahmen des monatlichen Controllings eine laufende Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklung mittels Soll-Ist-Vergleichen durch; unerwartete Abweichungen werden dadurch rechtzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung können ergriffen werden. Risiken ergeben sich aus dem im Februar 2022 begonnenen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Ein kurzfristiges Ende der kriegerischen Handlungen ist derzeit nicht erkennbar. Es ist eher damit zu rechnen, dass sich der Konflikt weiter verschärft. Dies könnte auch im weltweiten internationalen Umfeld zu weiteren Spannungen führen. Direkte Auswirkungen auf die Gesellschaft haben sich auf der Absatzseite bislang nicht ergeben, da keine aktiven Kundenbeziehungen in den betroffenen Ländern bestanden haben. Auf der Beschaffungsseite gab es zu Beginn des Angriffskrieges Engpässe bei Unterlieferanten unserer Lieferanten (vor allen Dingen im Bereich Kabel-, Stahl- und Aluminiumrohmaterial), welche jedoch zwischenzeitlich durch alternative Beschaffungsquellen beseitigt werden konnten. Zum aktuellen Zeitpunkt ergeben sich daher für die Gesellschaft nur allgemeine konjunkturelle Risiken aus dem Angriffskrieg. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA hat sich ebenfalls verschärft. Dabei geht es sowohl um die Unabhängigkeit Taiwans als auch um die Rolle der Großmächte im Ukraine Krieg. Eine Verhärtung der Positionen könnte zu Marktbarrieren führen, die erhebliche Einschnitte beim Absatz auf dem chinesischen Markt nach sich ziehen könnten. Aus dem im Oktober 2023 begonnenen Konflikt in Israel ergeben sich aktuell keine Risiken. Bestehende Kundenbeziehungen sowie laufende Kundenprojekte wurden bisher nicht negativ belastet. Die genannten internationalen Konflikte können bei den Kunden zu Unsicherheit bei langfristigen Investitionsentscheidungen führen, was einen Rückgang im Auftragseingang zur Folge haben könnte. Der hohe Auftragsbestand in Verbindung mit Lieferengpässen auf dem Beschaffungsmarkt und der deutlich spürbare Fachkräftemangel in Deutschland kann zu einer Überlastung der Organisation führen. Dies kann zu erheblichen Ineffizienzen in der Technologieentwicklung sowie der Auftragsabwicklung führen, was die Ergebnisperspektive stark beeinträchtigen kann. Risiken ergeben sich aufgrund des Fachkräftemangels auch durch das Spannungsfeld stark steigender Verbraucherpreise in Verbindung mit starken Wettbewerbern im Großraum Stuttgart. Es kann durch stark steigende Material- und Energiepreise, die in den Verkaufspreisen nicht reflektiert worden sind, auch weiterhin zu einer erheblichen Ergebnisbelastung kommen. Langfristige Finanzierungsrisiken können sich in Abhängigkeit des weiteren Geschäftsverlaufs und der weiteren Finanzierung durch die DÜRR Gruppe insbesondere ab Mitte 2025 ergeben, da sowohl die harte Patronatserklärung der Dürr Technologies GmbH, Stuttgart als auch die Cash Pool-Vereinbarung mit der Dürr AG eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025 aufweisen. Längerfristige Finanzierungszusagen durch die DÜRR Gruppe bestehen aktuell nicht. Finanzinstrumente der Gesellschaft sind im Wesentlichen die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen unterliegen einem Ausfallrisiko, das heißt dem Risiko, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können und somit ein Ausfall der Forderung zu verzeichnen ist. Diesem Risiko wird über eine Beurteilung der Bonität der Kunden im Vorfeld des Eingehens einer Geschäftsbeziehung begegnet und durch die laufende Überwachung entgegengewirkt. Damit wird das Risiko sowohl antizipativ als auch laufend in die Risikobeurteilung einbezogen. Daneben wird das Risiko bilanziell über Wertberichtigungen berücksichtigt. Devisentermingeschäfte werden zur Devisenkurssicherung im Leistungsbereich eingesetzt. Chancen ergeben sich aus den Geschäftsfeldern des Unternehmens. Die Geschäftsfelder der teamtechnik sind bedeutsamer denn je. Die Hochlaufkurve elektrisch betriebener Kraftfahrzeuge hat gerade erst begonnen. Alternative Technologien sind kurzfristig nicht in Sicht, wenngleich durch u.a. dem Wegfall von Förderungen in einzelnen Ländern die Dynamik leicht gebremst wurde. Die Solarindustrie erlebt durch die stark steigenden Energiekosten eine Wiederbelebung, die vor 2 bis 3 Jahren nicht zu erwarten war. Die Gesellschaft wird diesen Markt eng beobachten und potentiell attraktive Opportunitäten genau prüfen. Im Bereich Medizintechnik konnten sowohl Neukunden gewonnen als auch bei bestehenden Kunden Wiederholaufträge generiert werden. Durch den Erwerb und die Integration in den Dürr Konzern ergeben sich für die Gesellschaft erhebliche Chancen:
Entwicklung und Ausblick Die globale Entwicklung der Weltwirtschaft ist auch in 2024 geprägt von dem Russland-Ukraine Krieg sowie dem Konflikt Israel/Palästina und den Folgen für die Weltwirtschaft. Der IWF als eines der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute rechnet für 2024 in Deutschland mit einem leicht positiven Wirtschaftswachstum in Höhe von 0,5% (Quelle: IWF, Stand Februar 2024) und für 2025 wieder mit einem leichten Anstieg von +1,6%. Deutlich stärker wird vom IWF der chinesische Markt eingeschätzt. Nach einem noch überraschend starken Jahr 2023 (+5,2%) werden auch für die Folgejahre deutlich positive Wachstumsprognosen gestellt, allerdings jährlich abschwächend. Im Jahr 2024 soll demnach die Wirtschaft um +4,6% wachsen, gefolgt von +4,1% in 2025. Die Einschätzung für den amerikanischen Markt ist ebenfalls eher verhalten mit einem Wirtschaftswachstum von 2,1% für 2024 und 1,7% in 2025. Ein wesentliches Strategieelement liegt weiterhin in der konsequenten Weiterverfolgung der 3-Säulen- Strategie, die auf den für teamtechnik relevanten identifizierten Megatrends basiert. Die letzten Jahre haben diese Strategie noch einmal bestärkt:
Die Gesellschaft plant im April eine Verschmelzung der teamtechnik Automation GmbH auf die teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH. Die organisatorische und rechtliche Zusammenführung beider Betriebe zielt im Wesentlichen darauf ab, Abläufe, Prozesse und Anforderungen zu vereinheitlichen sowie zu vereinfachen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der beiden Standorte in Freiberg und Ludwigsburg nachhaltig zu stärken. Die organisatorische Zusammenführung erfolgte zum 1. Februar 2024, d.h. ab diesem Zeitpunkt werden die Betriebe gemeinschaftlich geführt. Bzgl. der rechtlichen Zusammenführung, der Verschmelzung, bedeutet auch dies, dass durch die Verschmelzung beider Gesellschaften ein Betriebsübergang nach § 613a BGB ausgelöst wird, der voraussichtlich im April 2024, rückwirkend zum 1. Januar 2024 umgesetzt wird. Der erwartete Auftragseingang 2024 liegt auf dem Niveau des Auftragseingangs 2023. 66% hiervon entfallen auf das Geschäftsfeld E-Mobility / New Energy, 22% auf die Medizintechnik und 12% auf das Geschäftsfeld Aftersales. Die Geschäftsführung plant in 2024 einen leichten Anstieg des Umsatzes im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Das EBIT im Geschäftsjahr wurde geprägt von Einmaleffekten sowie hohen Herstellungskosten der Kundenprojekte, die auf technisch komplexe Konstruktionsaufwendungen zurückzuführen waren. Die Gesellschaft plant mit einem deutlich verbesserten EBIT im Geschäftsjahr 2024. Die Planung 2024 bestätigt die Prognosen für die deutsche Wirtschaft.
Freiberg am Neckar, 28. März 2024 teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH Geschäftsführung Stefan Roßkopf Falk Bäurle Frank Hack Frank Sickinger Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH, Freiberg am Neckar (Amtsgericht Stuttgart, HRB 207017), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entspricht den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bewertung der in früheren Jahren selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Herstellungskosten in Höhe der Pflichtbestandteile gem. § 255 Abs. 2a Vj.: m. § 255 Abs. 2 HGB. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren vorgenommen. Das Wahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB wird seit dem Geschäftsjahr 2021 nicht mehr in Anspruch genommen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von zwei bis 10 Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen zeitanteilig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern werden bei den einzelnen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens zugrunde gelegt:
Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden analog § 6 Abs. 2 a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden direkt aufwandswirksam erfasst. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Sachanlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Zeitwerten bewertet. Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. niedrigeren Zeitwerten angesetzt. Das Abschreibungswahlrecht bei vorübergehender Wertminderung wird grundsätzlich nicht in Anspruch genommen. Sofern der Grund für die Abschreibung wegfällt, erfolgt eine Zuschreibung. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu gewogenen durchschnittlichen Einstandspreisen oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Für Verbrauchsmaterialien des Vorratsvermögens ist ein Festwert in Höhe von TEUR 494 gebildet. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Beachtung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung. In die Herstellungskosten werden Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung, Materialeinzel- und Materialgemeinkosten, angemessene Verwaltungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen eingerechnet. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen und werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr auf Basis historischer Erfahrungswerte gebildet. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag aufgrund von Kursschwankungen waren nicht erforderlich. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten bei sind zum Nennwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Entsprechend der Regelung in § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB werden aktive und passive latente Steuern verrechnet, wobei auf den Ansatz einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung (aktive latente Steuer) entsprechend § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet wurde. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der zum Abschlussstichtag verwendete Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und beträgt 1,83 % (Vj.: 1,78 %). Bedingt durch den Kreis der Berechtigten wurde im Rahmen der Berechnung der Pensionsrückstellungen in Vorjahren von der Berücksichtigung von Gehaltssteigerungen und Fluktuationsraten abgesehen - seit dem Geschäftsjahr 2023 werden die Steigerungen berücksichtigt. Der verwendete Rententrend beträgt 2,25 % (Vj.: 2,25 %). Der sich gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB ergebende Unterschiedsbetrag bei Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre beträgt EUR 16.352,00 (Vj.: EUR 85.824,00) und ist ausschüttungsgesperrt. Die Auswirkungen aus Zinssatzänderungen werden im Zinsaufwand erfasst. Der Rechnungszinssatz der letzten sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, beträgt 1,76 % (Vj.: 1,44 %). Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Die Rückdeckungsversicherungen sind mit dem Deckungskapital zzgl. verzinslich angesammelter Überschussanteile bewertet. Ein sich bei Einzelbetrachtung ergebender aktiver Überhang des Deckungsvermögens wird dabei unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird nach dem vereinfachenden Pauschalwertverfahren der Finanzverwaltung unter Berücksichtigung pauschaler Fluktuationsabschläge auf Basis von betrieblich festgelegten Jubiläumszahlungen ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Markt-zinssatz der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,76 % (Vj.: 1,44 %). Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind ihrer Restlaufzeit entsprechend abgezinst. Für Rückstellungen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr wird das Abzinsungswahlrecht nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs im Transaktionszeitpunkt erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Derivative Finanzinstrumente Das Volumen der zum Bilanzstichtag ausstehenden Transaktionen stellt sich wie folgt dar:
Derivative Finanzinstrumente werden zur Begrenzung des Zahlungsstromrisikos, insbesondere für Währungs- und Zinsänderungsrisiken eingesetzt. Es handelt sich meist um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte OTC-) Instrumente. Oberster Grundsatz jeglichen Derivate-Einsatzes ist die Absicherung von Risiken aus Grundgeschäften. Derivative Finanzinstrumente dürfen daher nur zum Schließen von offenen Risikopositionen, niemals zum Eingehen von neuen Risiken aus spekulativen Gründen eingesetzt werden. Der Abschluss der derivativen Finanzinstrumente unterliegt einem standardisierten Berechtigungsprozess. Sie werden als Hedge-Instrumente eingesetzt, um Risiken aus Währungsschwankungen und Zinsänderungsrisiken zu eliminieren. Diese Hedge-Instrumente werden zusammen mit den ihnen zugeordneten Bilanzpositionen unter Anwendung der Einfrierungsmethode bilanziert. Grund- und Sicherungsinstrumente werden im Rahmen von Bewertungseinheiten designiert. Devisentermingeschäfte und -optionen werden zur Devisenkurssicherung im Leistungsbereich eingesetzt. Für vertraglich fixierte Zahlungen bei Tochtergesellschaften der Dürr AG werden zentral Devisensicherungen abgeschlossen, welche unmittelbar an Tochtergesellschaften weitergeleitet werden. Entstandene Kaufpreisverpflichtungen oder Verkaufspreisforderungen werden mit dem entsprechenden Sicherungskurs des Termingeschäfts angesetzt. Die Absicherung von Währungsrisiken aus Fremdwährungen erfolgt mittels Mikrohedges. Die Effektivität der Sicherungsstrategien wird im Rahmen der Critical Term Match-Methode sichergestellt. Grund- und Sicherungsgeschäft stimmen hinsichtlich des Nominalbetrags, dem zugrundeliegenden Risiko und Fristigkeit überein und reagieren jeweils gegensätzlich auf Marktpreisänderungen. Verschiebungen aus dem Grundgeschäft werden über Prolongationen der Sicherungsgeschäfte auf alter Kursbasis ausgeglichen. Hierbei werden auf Fremdwährung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Projektgeschäft kursgesichert. Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten ermittelt. Hierbei gilt folgender Grundsatz: Devisenkontrakte werden einzeln mit ihrem Terminkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Terminkurse richten sich nach den Kassakursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und abschlägen. Folgende Vermögensgegenstände, Schulden und schwebende Geschäfte werden zur Absicherung von Risiken in eine Bewertungseinheit einbezogen. Bei schwebenden Geschäften handelt es sich per Definition um nicht in Rechnung gestellte, jedoch zum Bewertungsstichtag im Auftragsbestand befindliche Transaktionen.
Per Saldo können in den Bewertungseinheiten Risiken in Höhe von Mio. EUR 0.046 ausgeschlossen werden. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Zur Aufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) verwiesen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 3.759 (Vj.: TEUR 2.694) Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Von den sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben TEUR 6.678 (Vj.: TEUR 5.954) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und betreffen ein Mieterdarlehen, Mietvorauszahlungen sowie Kaufpreisforderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Im Vorjahr waren sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 180 enthalten. 3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Eigenkapital Am 6. November 2023 erwarb die Mehrheitsgesellschafterin Dürr Technologies GmbH weitere 25 % der Anteile an der Gesellschaft und ist seit diesem Zeitpunkt Alleingesellschafterin. Mit Beschluss vom 15. November 2023 hat die Gesellschafterin einer Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 9,0 Mio. zugestimmt. Die Einzahlung i. H. v. EUR 9,0 Mio. ist zum 22. November 2023 erfolgt. Am 20. Dezember 2023 hat die Gesellschafterin einer weiteren Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 31,0 Mio. zugestimmt. Die Einzahlung i. H. v. EUR 31,0 Mio. ist zum 27. Dezember 2023 erfolgt. Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt der Buchwert der zum Bilanzstichtag aktivierten, selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände abzüglich der hierauf gebildeten passiven latenten Steuern einer Ausschüttungssperre. Der hieraus resultierende ausschüttungsgesperrte Betrag beläuft sich zum Stichtag auf EUR 1.494.195,35. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 16.352,00 (Vj.: EUR 85.824,00). Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 5. Pensionsrückstellungen Zum Bilanzstichtag wurden Pensionsverpflichtungen von TEUR 1.235 mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 651 verrechnet. Der verbleibende Verpflichtungsüberhang von TEUR 584 ist in den Pensionsrückstellungen ausgewiesen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 696. Im Finanzergebnis sind Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 10 mit Zinserträgen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 13 ausgewiesen. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 7.832; i.Vj. TEUR 6.381), Verpflichtungen aus dem Personalbereich - inklusive der im Geschäftsjahr angefallenen Aufwendungen im Zusammenhang von Restrukturierungsmaßnahmen von TEUR 2.153 (TEUR 5.453 i.Vj. TEUR 3.383), Nachlaufkosten (TEUR 1.160 i.Vj. TEUR 900), Garantieleistungen (TEUR 690 i.Vj. TEUR 600) und Vertreterprovisionen (TEUR 85 i.Vj. TEUR 99). 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen: Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
8. Latente Steuern Latente Steuern werden nach dem sogenannten temporary-Konzept insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen, Anteilen an verbundenen Unternehmen, sonstigen Vermögensgegenständen, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 27,90 %. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:
Dabei wurden mit TEUR 40.550 (Vj.: TEUR 45.438) 45,0 % der Umsätze im Inland, mit TEUR 20.403 (Vj.: TEUR 12.447) 23,0 % im EU-Ausland und mit TEUR 29.062 (Vj.: TEUR 34.224) 32,0 % im Drittland erzielt. 2. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 53 (Vj.: TEUR 1.288) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um eine Nebenkostenerstattung. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 238 (Vj.: TEUR 459) enthalten. Davon belaufen sich die unrealisierten Kursgewinne auf TEUR 54 (Vj.: TEUR 34). Im Geschäftsjahr wurden Zuschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.210 (Vj.: TEUR 0) vorgenommen. Diese betreffen die Beteiligung an der polnischen Gesellschaft. 3. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 13 (Vj.: TEUR 133) enthalten. 4. Abschreibungen Auf Finanzanlagen wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 3.912 (Vj.: TEUR 1.366) vorgenommen. Diese resultieren im Geschäftsjahr einerseits sowie im Vorjahr aus der Abwertung der Beteiligung an der teamtechnik Automation GmbH in Höhe von TEUR 3.498 sowie andererseits aus der Abwertung der zugehörigen Ausleihung in Höhe von TEUR 414. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 28 (Vj.: TEUR 120) im Wesentlichen aus der Abwicklung einer Nebenkostenabrechnung enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von TEUR 452 (Vj.: TEUR 526). Im Vorjahr beliefen sich die unrealisierten Kursverluste auf TEUR 2. 6. Beteiligungsergebnis Die Erträge aus Gewinnabführung betreffen mit TEUR 230 (Vj.: TEUR 98) verbundene Unternehmen. 7. Finanzergebnis Das Zinsergebnis enthält Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes bei den Pensionsrückstellungen, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens. Im Zinsaufwand sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.326 (Vj.: TEUR 603) mit verbundenen Unternehmen enthalten. Die Erträge aus anderen Wertpapieren und aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betrafen im Vorjahr mit TEUR 12 verbundene Unternehmen. C. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:
2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen für Verbindlichkeiten aus Bürgschaften am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 272 (Vj.: TEUR 281) und betreffen ein verbundenes Unternehmen. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als eher gering eingeschätzt, da es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass die verbundenen Unternehmen ihren Verpflichtungen aus den Verträgen nicht nachkommen werden. Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 30.251 (i.Vj. TEUR 33.758), die sich wie folgt aufgliedern:
Die in der Tabelle genannten Verpflichtungen aus Leasingverträgen Immobilien mit Ankaufsrecht bestehen allesamt (TEUR 29.782) gegenüber verbundenen Unternehmen. 4. Außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit Immobilien-Leasingverträge mit Ankaufsrecht für vier Produktions- bzw. Bürogebäude abgeschlossen (vgl. obige Darstellung), deren laufende Belastung sich in 2023 auf TEUR 511 beläuft. Die Verträge haben eine unkündbare Mietzeit von 30 Jahren, die sich in eine erste Mietperiode von 19,5 Jahren und einer zweiten Mietperiode von 10,5 Jahren unterteilt. Insgesamt belaufen sich die Belastungen aus diesen Verträgen auf TEUR 767. Zudem hat die Gesellschaft einen Immobilien-Leasingvertrag mit Ankaufsrecht für ein in 2010 und 2011 in zwei Bauabschnitten fertiggestelltes Produktionsgebäude abgeschlossen, deren Belastungen sich im Berichtsjahr auf TEUR 737 belaufen. Der Mietvertrag hat eine Gesamtlaufzeit von 25 Jahren. Insgesamt belaufen sich die Belastungen aus diesem Vertrag auf TEUR 9.581. Im Geschäftsjahr 2013 schloss die Gesellschaft für ein angrenzendes Produktionsgebäude einen Immobilien-Leasingvertrag mit Ankaufsrecht mit der Gesamtlaufzeit von 22,5 Jahren ab, dessen Belastung sich im Berichtsjahr auf TEUR 126 und insgesamt aus dem Vertrag auf TEUR 1.670 beläuft. Ende des Geschäftsjahres 2014 erweiterte die Gesellschaft den bestehenden Vertrag um ein weiteres Bürogebäude. Diese Belastungen belaufen sich in 2023 auf TEUR 588 und insgesamt aus diesem Vertrag auf TEUR 7.796. Durch das in 2017 abgeschlossene Sale-and-lease-back-Geschäft wurden zwei bestehende Produktionshallen in einen Immobilien-Leasingvertrag eingebracht. Der Leasingvertrag hat eine Gesamtlaufzeit von 20 Jahren, die Belastungen belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 474 und insgesamt auf TEUR 6.997. Die Belastungen aus der Erweiterung dieses Vertrages um ein in 2018 neu erstelltes Produktionsgebäude belaufen sich in 2022 auf TEUR 394 und insgesamt aus diesem Vertrag auf TEUR 5.803. Die Leasinggeschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Dies sind auch die wesentlichen Vorteile der Geschäfte. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie in den höheren Refinanzierungskosten. 5. Organ der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
Im Berichtsjahr betrugen die Bezüge der Geschäftsführer TEUR 817. Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 b HGB wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Angaben zu dem Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB werden im Konzernabschluss der Dürr Aktiengesellschaft angegeben. 7. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Der Abschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird in den nach IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellten Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, einbezogen. Dieser, unter Einbeziehung der teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH und ihrer wesentlichen verbundenen Unternehmen erstellte Konzernabschluss erfüllt die Voraussetzungen nach § 291 HGB und befreit somit die teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts. Der Konzernabschluss, der Konzernlagebericht sowie der Bestätigungsvermerk der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, ist gem. §§ 325 ff. HGB offengelegt. 8. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen, die wesentlich sind und zu marktunüblichen Bedingungen abgeschlossen wurden, liegen nicht vor. 9. Auswirkungen des Mindeststeuergesetzes und ausländischer Mindeststeuergesetze Auf den Jahresabschluss der Gesellschaft erwarten wir aus dem am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlichten Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) sowie aus ähnlichen ausländischen Mindeststeuergesetzen keine wesentlichen Auswirkungen. 10. Nachtragsbericht Mit Gesellschafterbeschluss vom 17. Januar 2024 und Kaufvertrag vom 18. Januar 2024 hat die Gesellschaft verbindlich vereinbart, die restlichen 25% der Anteile an der Tochtergesellschaft in China zu erwerben. Der Vollzug der Übertragung der Anteile nach chinesischem Recht ist eingeleitet. Die Gesellschaft plant per April eine Verschmelzung der teamtechnik Automation GmbH auf die teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH. Die organisatorische und rechtliche Zusammenführung beider Betriebe zielt im Wesentlichen darauf ab, Abläufe, Prozesse und Anforderungen zu vereinheitlichen sowie zu vereinfachen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der beiden Standorte in Freiberg und Ludwigsburg nachhaltig zu stärken. Die organisatorische Zusammenführung erfolgte zum 1. Februar 2024, d.h. ab diesem Zeitpunkt werden die Betriebe gemeinschaftlich geführt. Bzgl. der rechtlichen Zusammenführung, der Verschmelzung, bedeutet auch dies, dass durch die Verschmelzung beider Gesellschaften ein Betriebsübergang nach § 613a BGB ausgelöst wird, der voraussichtlich im April 2024, rückwirkend zum 1. Januar 2024 umgesetzt wird. Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. 11. Ergebnisverwendung Der im Geschäftsjahr entstandene Jahresfehlbetrag wird mit dem Verlustvortrag verrechnet.
Freiberg am Neckar, 28. März 2024 teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH Geschäftsführung Stefan Roßkopf Falk Bäurle Frank Hack Frank Sickinger Anlagespiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH, Freiberg am Neckar Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH, Freiberg am Neckar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH, Freiberg am Neckar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 28. März 2024 Deloitte
GmbH
Anja Lustig, Wirtschaftsprüferin Stephan Sick, Wirtschaftsprüfer |
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BBS Automation Stuttgart GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Planckstr. 40
71691 Freiberg am Neckar - Handelsregister
- HRB 207017, Stuttgart
- Eintragungsdatum
- 16. ledna 2004
- Branche
-
Herstellung von Prüfmaschinen
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen - Unternehmenszweck
- Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen und Produktionsanlagen einschließlich Zubehör sowie die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 68,4 % 54,39 Mio
- Anlagevermögen 31,2 % 24,81 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 301,9 k
- Verbindlichkeiten 68,1 % 54,12 Mio
- Rückstellungen 17,2 % 13,70 Mio
- Eigenkapital 14,7 % 11,68 Mio
Bilanzdaten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 87,0 % 93,49 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 8,6 % 9,19 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2,4 % 2,56 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 1,8 % 1,88 Mio
- Erträge aus Gewinnabführung 0,1 % 139,2 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,1 % 98,8 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 72,4 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 73
- Personalaufwand 44,9 % 48,66 Mio
- Materialaufwand 36,4 % 39,43 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 14,0 % 15,18 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3,3 % 3,54 Mio
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1,3 % 1,37 Mio
- Sonstige Steuern 0,2 % 224,6 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % 5,3 k
- Gesamtleistung 102,68 Mio
- Ergebnis nach Steuern −5,87 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −6,10 Mio
GuV-Daten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Frank Sickinger
seit 2023 Geschäftsführer
-
Ralf Kimmel
seit 2025 Geschäftsführer
-
Christian Bauer
seit 2025 Prokura
-
Stefan Hofstetter
seit 2025 Prokura
-
Ulrich Traffa
seit 2024 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Dürr Technologies GmbH DEU 100.0 % 2.0M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Historie
- 2025
-
14.08.
Austritt einer PositionStefan Roßkopf · Managing Director
-
16.05.
SatzungsänderungBBS Automation Stuttgart GmbH
-
16.05.
NamensänderungBBS Automation Stuttgart GmbH
-
09.04.
Eintritt eines MitgliedsRalf Kimmel · Managing Director
-
05.02.
Eintritt eines MitgliedsStefan Hofstetter · Procura
-
05.02.
Eintritt eines MitgliedsChristian Bauer · Procura
-
23.01.
Austritt einer PositionFalk Bäurle · Managing Director
-
23.01.
Austritt einer PositionFrank Hack · Managing Director
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
- 1–6
- Diese Hilfe
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