aktiv

BBS Automation Stuttgart GmbH GmbH

Freiberg am Neckar ·HRB 207017 Stuttgart
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Planckstr. 40
71691 Freiberg am Neckar
Handelsregister
HRB 207017, Stuttgart
Eintragungsdatum
16. ledna 2004
Branche
Herstellung von Prüfmaschinen
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Unternehmenszweck
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen und Produktionsanlagen einschließlich Zubehör sowie die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen.

Finanzen

Umsatz 2024
93,49 Mio. €
Mitarbeiter 2024
507
Bilanzsumme 2024
79,50 Mio. €
Jahresergebnis 2024
−6,10 Mio. €
19 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 79,50 Mio
  • Umlaufvermögen 68,4 % 54,39 Mio
  • Anlagevermögen 31,2 % 24,81 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 301,9 k
Passivseite 79,50 Mio
  • Verbindlichkeiten 68,1 % 54,12 Mio
  • Rückstellungen 17,2 % 13,70 Mio
  • Eigenkapital 14,7 % 11,68 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 107,43 Mio
  • Umsatzerlöse 87,0 % 93,49 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 8,6 % 9,19 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2,4 % 2,56 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 1,8 % 1,88 Mio
  • Erträge aus Gewinnabführung 0,1 % 139,2 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,1 % 98,8 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 72,4 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 73
Aufwendungen 108,41 Mio
  • Personalaufwand 44,9 % 48,66 Mio
  • Materialaufwand 36,4 % 39,43 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 14,0 % 15,18 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3,3 % 3,54 Mio
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1,3 % 1,37 Mio
  • Sonstige Steuern 0,2 % 224,6 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % 5,3 k
  • Gesamtleistung 102,68 Mio
  • Ergebnis nach Steuern −5,87 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −6,10 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Frank Sickinger seit 2023 Geschäftsführer
  • Ralf Kimmel seit 2025 Geschäftsführer
  • Christian Bauer seit 2025 Prokura
  • Stefan Hofstetter seit 2025 Prokura
  • Ulrich Traffa seit 2024 Prokura
20 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2025
  2. 14.08.
    Austritt einer Position
    Stefan Roßkopf · Managing Director
  3. 16.05.
    Satzungsänderung
    BBS Automation Stuttgart GmbH
  4. 16.05.
    Namensänderung
    BBS Automation Stuttgart GmbH
  5. 09.04.
    Eintritt eines Mitglieds
    Ralf Kimmel · Managing Director
  6. 05.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Stefan Hofstetter · Procura
  7. 05.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Christian Bauer · Procura
  8. 23.01.
    Austritt einer Position
    Falk Bäurle · Managing Director
  9. 23.01.
    Austritt einer Position
    Frank Hack · Managing Director
65 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 11. prosince 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH

Freiberg am Neckar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die teamtechnik-Gruppe gehört zu den internationalen Marktführern für innovative Automatisierungstechnologie und zukunftsweisende Montage- und Funktionsprüfanlagen in den Branchen E-Mobility, Medizintechnik und New Energy. Die Zentrale liegt in Freiberg am Neckar, Deutschland. Getragen vom Erfolg unserer Kunden auf der ganzen Welt hat die Gesellschaft heute Produktionsstandorte in Deutschland, USA und China. Hinzu kommt ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz.

Seit 2021 gehört das Unternehmen dem Dürr Konzern, respektive der Dürr Technologies GmbH, Stuttgart, an. Zum November 2023 erwarb die Dürr Technologies GmbH, Stuttgart, die verbleibenden 25% des Minderheitsgesellschafters und ist damit 100% Tochtergesellschaft der Dürr Technologies GmbH. Dürr stärkt mit der Akquisition seine Marktposition im Bereich Automatisierung.

Wirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung

Nach einem Anstieg im Vorjahr (+1,8%) ist das preisbereinigte deutsche BIP 2023 im Vergleich zu 2022 um -0,3% gesunken. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe ohne Bau verzeichnete hierbei mit -2,0% einen stärkeren Rückgang im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen. Hintergrund ist insbesondere eine viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2024)

Im Dezember des Jahres 2023 ist die kalenderbereinigte Produktion im Maschinenbau nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um -6,2% gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Die Beschäftigtenzahl stieg leicht um +0,7% im Vergleich zum Vorjahresmonat. (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2024) Die preisbereinigte Auftragseingangsbilanz für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist im Jahr 2023 um -12% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dieser Rückgang ist sowohl für das Inland mit -11%, als auch für das Ausland mit -13% zu verzeichnen. (Quelle: VDMA, 2024)

Der preisbereinigte Auftragseingang für den VDMA-Teilbereich Robotik und Automation, dem die Gesellschaft angehört, folgt dem allgemeinen negativen Trend im Maschinen- und Anlagenbau und beträgt im Vergleich zum Vorjahr -14%. Hierbei verzeichnet das Inland (-16%) einen stärkeren Rückgang als das Ausland (-13%). Im Ausland ist insbesondere der Auftragseingang im Euro-Raum um -23% eingebrochen, die Nachfrage aus den restlichen Nicht-Euro-Ländern reduzierte sich um -10%. (Quelle: VDMA, 2024)

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Auftragseingang 2023 erreicht EUR 89,5 Mio. und liegt damit -29,9% unter dem Vorjahreswert (EUR 127,7 Mio.) und -17,9% unter Plan. Insbesondere in den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres entstand aufgrund von kundenseitigen Projektverschiebungen ein Rückstand beim avisierten Auftragseingang, welcher im restlichen Jahresverlauf trotz guter Auftragseingänge nicht aufgeholt werden konnte.

In den drei Geschäftsfeldern sind folgende Entwicklungen in 2023 hervorzuheben:

Auf das Geschäftsfeld E-Mobility / New Energy entfällt mit 67% ein wesentlicher Anteil am Auftragseingang.

Die Medizintechnik gewann im Bereich allgemeine Medizintechnik wesentliche Neu- und Wiederholprojekte. Im Geschäftsjahr 2023 konnten erneut Neukunden in diesem Geschäftsbereich gewonnen werden. Der Anteil der Medizintechnik am Auftragseingang beträgt im GJ 2023 20%.

Der Bereich Aftersales trägt mit 13% zum Auftragseingang bei.

Die Strategie im Geschäftsfeld E-Mobility mit der Konzentration auf die Themen Emissions- und Verbrauchsreduzierung im Antriebsstrang wird auch in 2023 durch den guten Auftragseingang in diesem Sektor mit über EUR 40 Mio. bestätigt.

Der Auftragsbestand liegt zum Jahreswechsel mit EUR 175,1 Mio. erneut auf einem historisch hohen Niveau (Vorjahr EUR 171,0 Mio.). Dabei entfällt ein Anteil von 69% des Auftragsbestands auf das Geschäftsfeld E-Mobility / New Energy, 27% entfallen auf den Bereich Medizintechnik und 4% auf den Service sowie übrige. Der Auftragsbestand zum Jahreswechsel hat eine Reichweite 1 von 182,0% des geplanten Projektumsatzes 2024 oder 21,8 Monaten.

Der Umsatz liegt mit EUR 90,0 Mio. insgesamt ca. 2,3 % leicht unter dem Umsatz des Vorjahres (Vorjahr: EUR 92,1 Mio.) aber deutlich unter Plan (EUR 119,0 Mio.) und verteilt sich mit 45% auf das Inland, 23% auf das EU-Ausland und rd. 32% auf die Drittländer. Die Region EU-Ausland verzeichnete im Geschäftsjahr einen prozentualen Anstieg gegenüber dem Vorjahr, während in den Regionen Inland und Drittland entsprechend weniger verumsatzt wurde. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz im Geschäftsfeld E-Mobility / New Energy um EUR 10,8 Mio. zurückgegangen, während im Geschäftsfeld Medizintechnik ein Umsatzzuwachs von EUR 6,5 Mio. erzielt werden konnte. Die Planabweichung ist insgesamt insbesondere auf den oben genannten Auftragseingang zurückzuführen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um EUR 17,1 Mio. Das Anlagevermögen hat sich dabei einerseits aufgrund der Abwertungen des Beteiligungsbuchwertes der Tochtergesellschaft teamtechnik Automation GmbH in Höhe von EUR 3,5 Mio. und andererseits aus der Abwertung der zugehörigen Ausleihung in Höhe von EUR 0,4 Mio. verringert. Darüber hinaus führten planmäßige Abschreibungen zum Rückgang des Anlagevermögens von insgesamt EUR 5,0 Mio.

1 Reichweite = Auftragsbestand am Jahresende im Verhältnis zum Planumsatz des folgenden Jahres

Die Vorräte liegen mit EUR 34,0 Mio. leicht über Niveau des Vorjahres. Innerhalb der Vorräte erhöhten sich allerdings die Unfertigen Erzeugnisse aufgrund von Projektverschiebungen um EUR 19,4 Mio. Die entsprechenden dazugehörigen erhaltenen Anzahlungen von Kunden haben sich aus diesem Grund ebenfalls um EUR 12,6 Mio. erhöht und wirken sich gegenläufig aus. Die geleisteten Anzahlungen an Lieferanten konnten aufgrund des hohen Fertigstellungsgrades einiger Projekte um 49% auf EUR 4,4 Mio. reduziert werden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um EUR 10,5 Mio., welche im Vorjahr im Wesentlichen projektbedingt angestiegen waren. Projektverschiebungen im Geschäftsjahr verstärkten diese Entwicklung.

Der Bestand an flüssigen Mitteln liegt mit EUR 1,6 Mio. deutlich unter dem Vorjahr, was auf die Umstellung auf einen automatischen Cash-Pool sowie der Tilgung von Cash-Pool-Verbindlichkeiten zurückzuführen ist.

Auf der Passivseite reduzierten sich insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um EUR 32,6 Mio. auf EUR 47,0 Mio. Aufgrund der Zuzahlung der Gesellschafter in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 40,0 Mio., konnten die Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool deutlich verringert werden. Dies reduziert die Zinslast der Folgejahre deutlich. Zudem wurden am Jahresende Lieferantenverbindlichkeiten beglichen. Gegenläufig haben sich die sonstigen Rückstellungen entwickelt. Diese sind insbesondere aufgrund der Restrukturierungsrückstellung (EUR 2,2 Mio.) sowie des Anstiegs der Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen (EUR 1,5 Mio.) um EUR 4,3 Mio. gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Finanzlage

Mit der Übernahme durch die Dürr AG wurden die bestehenden Kreditlinien abgelöst und durch einen Cash-Pool der Dürr-Gruppe ersetzt. Damit ist die Finanzierung der Gesellschaft abgesichert. Die Cash- Pool Verträge haben eine Laufzeit bis zum 30.06.2025.

Das Eigenkapital der Gesellschaft wurde durch eine Zuzahlung der Gesellschafter in die Kapitalrücklage um EUR 9,0 Mio. mit Beschluss vom 15. November 2023 sowie einer Zuzahlung der Gesellschafter in die Kapitalrücklage um EUR 31,0 Mio. mit Beschluss vom 20. Dezember 2023 deutlich gestärkt und ist nach einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus dem Vorjahr mit EUR 17,8 Mio. sowie einer Eigenkapitalquote von 20,3% deutlich positiv. Die Einzahlungen erfolgten jeweils noch im Geschäftsjahr.

Zudem hat die Gesellschafterin am 22. November 2023 eine bis zum 31. Dezember 2024 befristete harte Patronatserklärung an die Gesellschaft ausgestellt, wonach die teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH in der Weise finanziell ausgestattet bleibt, dass sie jederzeit zur Erfüllung ihrer finanziellen Verpflichtungen in der Lage ist.

Ertragslage

Die Gesamtleistung liegt mit EUR 109,4 Mio. über dem Vorjahr (Vorjahr: EUR 100,4 Mio.; +9,0 %). Dies resultiert unter anderem aus Projekten mit hohen Zukaufanteilen und höheren Materialeingängen. Die Bewertung der angearbeiteten Maschinen hat zu einer Bestandserhöhung von EUR 19,4 Mio. geführt (Vorjahr: Bestandserhöhung von EUR 8,3 Mio.).

Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 29,3% auf EUR 65,3 Mio. deutlich angestiegen. Auch die Materialeinsatzquote in 2023 liegt mit 59,7 % über dem Vorjahreswert (50,3 %). Hintergrund ist insbesondere ein Anstieg von materialintensiveren Projekten im Geschäftsjahr bzw. eine materialintensivere Projektphase.

Die Personalkosten mit einer Höhe von EUR 40,2 Mio. sind im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr: EUR 37,3 Mio.) um EUR 3,0 Mio. oder 7,9 % angestiegen. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus der Rückstellung für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von EUR 2,2 Mio. sowie aus der Anhebung der Vergütung für alle Beschäftigten des Unternehmens im Juni 2023. Relativ zur Gesamtleistung ist die Personalaufwandsquote mit 36,8% auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 37,1%).

Der sonstige betriebliche Aufwand liegt im Geschäftsjahr mit EUR 16,5 Mio. um EUR 2,0 Mio. und 13,4% über dem Vorjahr. Ursache sind insbesondere Einmalkosten aus dem begonnenen Restrukturierungsprozess sowie Beratungsaufwendungen.

Basierend auf dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der HEKUMA GmbH wurde der auf das laufende Geschäftsjahr entfallende Gewinn in Höhe von TEUR 230 von der HEKUMA GmbH an die teamtechnik abgeführt (Vorjahr: TEUR 98).

Das Zinsergebnis belastet das Ergebnis im Geschäftsjahr deutlich aufgrund signifikant gestiegener Intercompany-Finanzierungszinsen. Der Anstieg beträgt EUR 3,7 Mio. auf insgesamt EUR 4,3 Mio.

Im aktuellen Geschäftsjahr wurde erneut eine Abschreibung auf die Anteile an der Tochtergesellschaft teamtechnik Automation GmbH in Höhe von insgesamt EUR 3,9 Mio. (Buchwert der Beteiligung: EUR 3,5 Mio, Buchwert der Ausleihung: EUR 0,4 Mio.) vorgenommen (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.). Dies steht im Zusammenhang mit veränderten Finanzierungskosten und damit einem höheren Kapitalisierungszinssatz sowie der Anpassung des Budgets der kommenden Jahre.

Insgesamt beläuft sich das Finanzergebnis auf EUR -8,2 Mio. (Vorjahr: EUR -1,2 Mio.).

Das EBIT 2 liegt in 2023 insbesondere aufgrund älterer Projekte mit geringerer Marge und den genannten Sondereffekte mit EUR -17,5 Mio. unter dem Vorjahr (EUR -3,9 Mio.) und deutlich unter den Planannahmen von EUR +3,5 Mio. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis von EUR -21,9 Mio. ab (Vorjahr: Verlust in Höhe von EUR -4,4 Mio.).

Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Die Geschäftsleitung beurteilt den Ausgang des Jahres 2023 eher ungünstig, da finanzielle Belastungen durch steigende Personalkosten kombiniert mit Projektverschlechterungen, d.h. IST-Marge in der Projektabwicklung schlechter als Plan-Marge, das Bild geprägt haben. Dazu kamen eine Reihe von Sondereffekten, im Wesentlichen aus der Restrukturierung, die das Jahresergebnis negativ belastet haben.

2 EBIT = Earnings before interest and taxes (= Jahresergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern)

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Neben finanziellen Kennzahlen beobachten wir auch nichtfinanzielle Indikatoren, insbesondere in den Bereichen Arbeitssicherheit, Nachhaltigkeit und Qualität und leiten hieraus in Einzelfällen Ziele und Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung für die Bereiche ab, ohne diese Indikatoren jedoch explizit zur Steuerung des Unternehmens einzusetzen oder entsprechend zu planen.

Investitionen

Die Investitionen konzentrierten sich im Wesentlichen auf die Bereiche Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen, und dort insbesondere auf Ersatz- und kleinere Neuinvestitionen für Software und Betriebsausstattung.

Personal

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 439 Mitarbeiter (Vorjahr: 446) bei der Gesellschaft beschäftigt.

Forschung und Entwicklung

Der Aufwand für Forschung und Entwicklung beträgt 4,1 % vom Umsatz. Dabei wurden rd. EUR 2,6 Mio. in die allgemeine Weiterentwicklung der Basistechnologien investiert und rd. EUR 1,1 Mio. in Entwicklungsarbeiten im Rahmen der Kundenprojekte.

Im Jahr 2023 haben sich die Entwicklungstätigkeiten auf die Weiterentwicklung des Software-Unterbaus der Prüf-Software konzentriert, um obsolete Technologien abzulösen und ein besser wartbares und effizienteres Software-Fundament zu schaffen. Dies ist im Rahmen des Software-Lifecycles erfolgt und schafft die Grundlage dafür, zukünftig effizient Funktionserweiterungen umsetzen zu können.

Beteiligungen

Die teamtechnik Corp. in den USA unterstützt wesentlich die Strategie und den Erfolg des Mutterunternehmens bei Key-Account-Kunden, u. a. mit lokalem Vertrieb, bei der Maschineninbetriebnahme und lokalem Kundendienst, sowie mit lokaler Produktion. Insbesondere im Bereich der Medizintechnik konnten strategisch bedeutsame Neukunden gewonnen werden, die sich aus dem Zusammenschluss mit HEKUMA ergeben haben. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis in Höhe von TUSD -103 ab.

Die chinesische Tochtergesellschaft unterstützt die Unternehmensstrategie einerseits mit lokalem Vertrieb und umfassenden Dienstleistungen wie Maschineninbetriebnahmen und Kundendienst vor Ort sowie lokaler Produktion von automatisierten Montageanlagen. Der Auftragseingang blieb im Geschäftsjahr deutlich hinter den Erwartungen. Die Gesellschaft schließt das Jahr 2023 mit einem negativen Ergebnis ab. Aufgrund der technologischen Nähe zur Konzerngesellschaft BBS Automation (Kunshan) Co. Ltd., Kunshan/China, welche seit 2023 ebenfalls dem Dürr Konzern angehört, sowie der Nutzung von Synergien wird der operative Geschäftsbetrieb der teamtechnik Production Technology (Suzhou) Ltd., Suzhou/China, aufgrund der räumlichen Nähe auf diese übergehen. Eine Liquidation der Gesellschaft erfolgt voraussichtlich noch in 2024.

Die Tochtergesellschaft teamtechnik Automation GmbH baute im Geschäftsjahr das Geschäftsvolumen, insbesondere im Bereich der Medizintechnik, kräftig aus. So konnte im Geschäftsjahr nach einem aus Sicht des Auftragseingangs überaus erfreulichen Jahr 2022 erneut ein Auftragseingangsrekord in Höhe von EUR 25,1 Mio. erzielt werden. Der Branchenanteil der Medizintechnik beträgt hierbei 61,4%. Aufgrund von hohen Kostensteigerungen in einzelnen Projekten, getrieben sowohl durch gestiegene Materialkosten als auch aufgrund der hohen Komplexität in der spezifischen Applikationstechnologie, sowie gestiegenen Finanzierungskosten schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis ab.

Die in 2021 erworbene Gesellschaft HEKUMA GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiter sehr erfolgreich entwickelt. Im Auftragseingang konnte nach einem herausragenden Jahr 2022 der budgetierte respektive geplante Auftragseingang im Geschäftsjahr erreicht werden. Dies resultierte vor allem aus der Zugehörigkeit zu einer großen Unternehmensgruppe, die bei den Kunden für mehr Vertrauen gesorgt hat. Auch die technologische Kompetenz konnte durch den Zusammenschluss weiter ausgebaut werden. Nach einem leicht positiven Ergebnis 2022 in Höhe von TEUR 98 konnte die Gesellschaft die Ertragskraft nochmals steigern und schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Ergebnis in Höhe von TEUR 230 ab. Das Ergebnis wird an die Muttergesellschaft abgeführt.

Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Geschäftsführung beobachtet die Marktentwicklung laufend und führt im Rahmen des monatlichen Controllings eine laufende Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklung mittels Soll-Ist-Vergleichen durch; unerwartete Abweichungen werden dadurch rechtzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung können ergriffen werden.

Risiken ergeben sich aus dem im Februar 2022 begonnenen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Ein kurzfristiges Ende der kriegerischen Handlungen ist derzeit nicht erkennbar. Es ist eher damit zu rechnen, dass sich der Konflikt weiter verschärft. Dies könnte auch im weltweiten internationalen Umfeld zu weiteren Spannungen führen. Direkte Auswirkungen auf die Gesellschaft haben sich auf der Absatzseite bislang nicht ergeben, da keine aktiven Kundenbeziehungen in den betroffenen Ländern bestanden haben. Auf der Beschaffungsseite gab es zu Beginn des Angriffskrieges Engpässe bei Unterlieferanten unserer Lieferanten (vor allen Dingen im Bereich Kabel-, Stahl- und Aluminiumrohmaterial), welche jedoch zwischenzeitlich durch alternative Beschaffungsquellen beseitigt werden konnten. Zum aktuellen Zeitpunkt ergeben sich daher für die Gesellschaft nur allgemeine konjunkturelle Risiken aus dem Angriffskrieg.

Der Handelskonflikt zwischen China und den USA hat sich ebenfalls verschärft. Dabei geht es sowohl um die Unabhängigkeit Taiwans als auch um die Rolle der Großmächte im Ukraine Krieg. Eine Verhärtung der Positionen könnte zu Marktbarrieren führen, die erhebliche Einschnitte beim Absatz auf dem chinesischen Markt nach sich ziehen könnten.

Aus dem im Oktober 2023 begonnenen Konflikt in Israel ergeben sich aktuell keine Risiken. Bestehende Kundenbeziehungen sowie laufende Kundenprojekte wurden bisher nicht negativ belastet.

Die genannten internationalen Konflikte können bei den Kunden zu Unsicherheit bei langfristigen Investitionsentscheidungen führen, was einen Rückgang im Auftragseingang zur Folge haben könnte.

Der hohe Auftragsbestand in Verbindung mit Lieferengpässen auf dem Beschaffungsmarkt und der deutlich spürbare Fachkräftemangel in Deutschland kann zu einer Überlastung der Organisation führen. Dies kann zu erheblichen Ineffizienzen in der Technologieentwicklung sowie der Auftragsabwicklung führen, was die Ergebnisperspektive stark beeinträchtigen kann.

Risiken ergeben sich aufgrund des Fachkräftemangels auch durch das Spannungsfeld stark steigender Verbraucherpreise in Verbindung mit starken Wettbewerbern im Großraum Stuttgart.

Es kann durch stark steigende Material- und Energiepreise, die in den Verkaufspreisen nicht reflektiert worden sind, auch weiterhin zu einer erheblichen Ergebnisbelastung kommen.

Langfristige Finanzierungsrisiken können sich in Abhängigkeit des weiteren Geschäftsverlaufs und der weiteren Finanzierung durch die DÜRR Gruppe insbesondere ab Mitte 2025 ergeben, da sowohl die harte Patronatserklärung der Dürr Technologies GmbH, Stuttgart als auch die Cash Pool-Vereinbarung mit der Dürr AG eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025 aufweisen. Längerfristige Finanzierungszusagen durch die DÜRR Gruppe bestehen aktuell nicht.

Finanzinstrumente der Gesellschaft sind im Wesentlichen die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen unterliegen einem Ausfallrisiko, das heißt dem Risiko, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können und somit ein Ausfall der Forderung zu verzeichnen ist. Diesem Risiko wird über eine Beurteilung der Bonität der Kunden im Vorfeld des Eingehens einer Geschäftsbeziehung begegnet und durch die laufende Überwachung entgegengewirkt. Damit wird das Risiko sowohl antizipativ als auch laufend in die Risikobeurteilung einbezogen. Daneben wird das Risiko bilanziell über Wertberichtigungen berücksichtigt. Devisentermingeschäfte werden zur Devisenkurssicherung im Leistungsbereich eingesetzt.

Chancen ergeben sich aus den Geschäftsfeldern des Unternehmens. Die Geschäftsfelder der teamtechnik sind bedeutsamer denn je. Die Hochlaufkurve elektrisch betriebener Kraftfahrzeuge hat gerade erst begonnen. Alternative Technologien sind kurzfristig nicht in Sicht, wenngleich durch u.a. dem Wegfall von Förderungen in einzelnen Ländern die Dynamik leicht gebremst wurde.

Die Solarindustrie erlebt durch die stark steigenden Energiekosten eine Wiederbelebung, die vor 2 bis 3 Jahren nicht zu erwarten war. Die Gesellschaft wird diesen Markt eng beobachten und potentiell attraktive Opportunitäten genau prüfen.

Im Bereich Medizintechnik konnten sowohl Neukunden gewonnen als auch bei bestehenden Kunden Wiederholaufträge generiert werden.

Durch den Erwerb und die Integration in den Dürr Konzern ergeben sich für die Gesellschaft erhebliche Chancen:

Die Finanzierung der Gesellschaft ist seit der Übernahme gesichert.

Durch die Integration ergeben sich erhebliche Synergien bei den Finanzierungskosten, den Beschaffungskosten, den zukünftigen Produktentwicklungen und dem Marktzugang (insbesondere im Geschäftsbereich E-Mobility).

Dürr plant den strategischen Ausbau des Geschäftsfeldes Medizintechnik auf Basis der bei teamtechnik vorhandenen Technologien und Kunden sowie den Zuwachs durch organisches und anorganisches Wachstum. Die Akquisition der HEKUMA GmbH mit Sitz in Hallbergmoos, die im Geschäftsjahr 2021 bereits erfolgt ist, verläuft sehr erfolgreich.

Nicht zuletzt sind weitere Synergien im Vertrieb, Service sowie operativ u. a. in der Beschaffung durch die Akquisition der Schwestergesellschaft BBS Automation GmbH, Garching bei München, die im August 2023 durch die gemeinsame Muttergesellschaft Dürr Technologies GmbH, Stuttgart, abgeschlossen wurde, zu erwarten.

Entwicklung und Ausblick

Die globale Entwicklung der Weltwirtschaft ist auch in 2024 geprägt von dem Russland-Ukraine Krieg sowie dem Konflikt Israel/Palästina und den Folgen für die Weltwirtschaft.

Der IWF als eines der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute rechnet für 2024 in Deutschland mit einem leicht positiven Wirtschaftswachstum in Höhe von 0,5% (Quelle: IWF, Stand Februar 2024) und für 2025 wieder mit einem leichten Anstieg von +1,6%.

Deutlich stärker wird vom IWF der chinesische Markt eingeschätzt. Nach einem noch überraschend starken Jahr 2023 (+5,2%) werden auch für die Folgejahre deutlich positive Wachstumsprognosen gestellt, allerdings jährlich abschwächend. Im Jahr 2024 soll demnach die Wirtschaft um +4,6% wachsen, gefolgt von +4,1% in 2025.

Die Einschätzung für den amerikanischen Markt ist ebenfalls eher verhalten mit einem Wirtschaftswachstum von 2,1% für 2024 und 1,7% in 2025.

Ein wesentliches Strategieelement liegt weiterhin in der konsequenten Weiterverfolgung der 3-Säulen- Strategie, die auf den für teamtechnik relevanten identifizierten Megatrends basiert. Die letzten Jahre haben diese Strategie noch einmal bestärkt:

E-Mobility = Individuelle Mobilität in Verbindung mit umweltfreundlicher Technologie
Medizintechnik = Erhaltung und Förderung von Gesundheit und gesteigerter Lebenserwartung
New Energy = Erzeugung und Speicherung von erneuerbaren Energien

Die Gesellschaft plant im April eine Verschmelzung der teamtechnik Automation GmbH auf die teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH. Die organisatorische und rechtliche Zusammenführung beider Betriebe zielt im Wesentlichen darauf ab, Abläufe, Prozesse und Anforderungen zu vereinheitlichen sowie zu vereinfachen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der beiden Standorte in Freiberg und Ludwigsburg nachhaltig zu stärken. Die organisatorische Zusammenführung erfolgte zum 1. Februar 2024, d.h. ab diesem Zeitpunkt werden die Betriebe gemeinschaftlich geführt. Bzgl. der rechtlichen Zusammenführung, der Verschmelzung, bedeutet auch dies, dass durch die Verschmelzung beider Gesellschaften ein Betriebsübergang nach § 613a BGB ausgelöst wird, der voraussichtlich im April 2024, rückwirkend zum 1. Januar 2024 umgesetzt wird.

Der erwartete Auftragseingang 2024 liegt auf dem Niveau des Auftragseingangs 2023. 66% hiervon entfallen auf das Geschäftsfeld E-Mobility / New Energy, 22% auf die Medizintechnik und 12% auf das Geschäftsfeld Aftersales.

Die Geschäftsführung plant in 2024 einen leichten Anstieg des Umsatzes im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023.

Das EBIT im Geschäftsjahr wurde geprägt von Einmaleffekten sowie hohen Herstellungskosten der Kundenprojekte, die auf technisch komplexe Konstruktionsaufwendungen zurückzuführen waren. Die Gesellschaft plant mit einem deutlich verbesserten EBIT im Geschäftsjahr 2024. Die Planung 2024 bestätigt die Prognosen für die deutsche Wirtschaft.

 

Freiberg am Neckar, 28. März 2024

teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH

Geschäftsführung

Stefan Roßkopf

Falk Bäurle

Frank Hack

Frank Sickinger

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.702.393,00 5.070
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 587.747,26 540
3.290.140,26 5.610
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.583.017,70 1.554
2. Technische Anlagen und Maschinen 59.961,15 74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.635.365,65 2.886
4.278.344,50 4.514
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.621.347,90 12.881
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.586.000,00 2.000
3. Beteiligungen 2.353.119,33 1.143
13.560.467,23 16.024
B. Umlaufvermögen 21.128.951,99 26.148
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.880.639,00 1.359
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 83.136.000,00 63.772
3. Geleistete Anzahlungen 4.496.988,77 8.900
4. Abzgl. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -55.519.668,62 -42.870
33.993.959,15 31.161
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.181.798,64 28.723
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.436.273,14 8.994
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 227
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.865.726,63 2.626
30.483.798,41 40.570
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.616.267,29 6.036
66.094.024,85 77.767
C. Rechnungsabgrenzungsposten 526.553,39 560
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 351
87.749.530,23 104.826

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000
II. Kapitalrücklage 49.328.079,29 9.328
III. Gewinnrücklagen 13.671.920,71 13.672
IV. Verlustvortrag -25.350.501,40 -20.963
V. Jahresfehlbetrag -21.870.087,12 -4.388
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 351
17.779.411,48 0
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 583.523,98 615
2. Sonstige Rückstellungen 16.117.346,76 11.837
16.700.870,74 12.452
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.584.623,95 7.502
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.019.524,97 2.683
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 46.958.632,24 79.542
4. Sonstige Verbindlichkeiten 706.466,85 2.647
53.269.248,01 92.374
87.749.530,23 104.826

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 90.015.133,11 92.108
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 19.364.175,00 8.267
Gesamtleistung 109.379.308,11 100.375
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.464.230,16 2.763
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 60.206.139,12 45.688
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.110.945,02 4.822
65.317.084,14 50.510
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 34.160.933,76 31.489
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.074.145,68 5.783
40.235.079,44 37.272
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.547.050,29 3.333
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.518.378,39 14.562
8. Erträge aus Beteiligungen 0,00 626
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens: 418,91 12
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.040,63 118
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 3.911.691,25 1.366
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.331.592,10 647
13. Erträge aus Gewinnabführung 230.314,59 98
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.050,63 0
15. Ergebnis nach Steuern -21.776.613,84 -3.698
16. Sonstige Steuern 93.473,28 690
17. Jahresfehlbetrag -21.870.087,12 -4.388

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH, Freiberg am Neckar (Amtsgericht Stuttgart, HRB 207017), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entspricht den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Bewertung der in früheren Jahren selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Herstellungskosten in Höhe der Pflichtbestandteile gem. § 255 Abs. 2a Vj.: m. § 255 Abs. 2 HGB. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren vorgenommen. Das Wahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB wird seit dem Geschäftsjahr 2021 nicht mehr in Anspruch genommen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von zwei bis 10 Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen zeitanteilig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern werden bei den einzelnen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens zugrunde gelegt:

Grundstücksgleiche Rechte und Bauten: von 5 bis 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen: von 3 bis 14 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: von 3 bis 21 Jahre

Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden analog § 6 Abs. 2 a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden direkt aufwandswirksam erfasst.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Sachanlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Zeitwerten bewertet. Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. niedrigeren Zeitwerten angesetzt. Das Abschreibungswahlrecht bei vorübergehender Wertminderung wird grundsätzlich nicht in Anspruch genommen. Sofern der Grund für die Abschreibung wegfällt, erfolgt eine Zuschreibung.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu gewogenen durchschnittlichen Einstandspreisen oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Für Verbrauchsmaterialien des Vorratsvermögens ist ein Festwert in Höhe von TEUR 494 gebildet.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Beachtung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung. In die Herstellungskosten werden Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung, Materialeinzel- und Materialgemeinkosten, angemessene Verwaltungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen eingerechnet.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen und werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr auf Basis historischer Erfahrungswerte gebildet.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag aufgrund von Kursschwankungen waren nicht erforderlich.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten bei sind zum Nennwert bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Entsprechend der Regelung in § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB werden aktive und passive latente Steuern verrechnet, wobei auf den Ansatz einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung (aktive latente Steuer) entsprechend § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet wurde.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der zum Abschlussstichtag verwendete Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und beträgt 1,83 % (Vj.: 1,78 %). Bedingt durch den Kreis der Berechtigten wurde im Rahmen der Berechnung der Pensionsrückstellungen in Vorjahren von der Berücksichtigung von Gehaltssteigerungen und Fluktuationsraten abgesehen - seit dem Geschäftsjahr 2023 werden die Steigerungen berücksichtigt. Der verwendete Rententrend beträgt 2,25 % (Vj.: 2,25 %).

Der sich gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB ergebende Unterschiedsbetrag bei Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre beträgt EUR 16.352,00 (Vj.: EUR 85.824,00) und ist ausschüttungsgesperrt. Die Auswirkungen aus Zinssatzänderungen werden im Zinsaufwand erfasst. Der Rechnungszinssatz der letzten sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, beträgt 1,76 % (Vj.: 1,44 %).

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Die Rückdeckungsversicherungen sind mit dem Deckungskapital zzgl. verzinslich angesammelter Überschussanteile bewertet. Ein sich bei Einzelbetrachtung ergebender aktiver Überhang des Deckungsvermögens wird dabei unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird nach dem vereinfachenden Pauschalwertverfahren der Finanzverwaltung unter Berücksichtigung pauschaler Fluktuationsabschläge auf Basis von betrieblich festgelegten Jubiläumszahlungen ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Markt-zinssatz der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,76 % (Vj.: 1,44 %).

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind ihrer Restlaufzeit entsprechend abgezinst. Für Rückstellungen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr wird das Abzinsungswahlrecht nicht in Anspruch genommen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs im Transaktionszeitpunkt erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens.

Derivative Finanzinstrumente

Das Volumen der zum Bilanzstichtag ausstehenden Transaktionen stellt sich wie folgt dar:

Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert
in Mio. EUR in Mio. EUR
Devisenbezogene Instrumente:
Devisentermingeschäfte 0.531 0.484

Derivative Finanzinstrumente werden zur Begrenzung des Zahlungsstromrisikos, insbesondere für Währungs- und Zinsänderungsrisiken eingesetzt. Es handelt sich meist um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte OTC-) Instrumente. Oberster Grundsatz jeglichen Derivate-Einsatzes ist die Absicherung von Risiken aus Grundgeschäften. Derivative Finanzinstrumente dürfen daher nur zum Schließen von offenen Risikopositionen, niemals zum Eingehen von neuen Risiken aus spekulativen Gründen eingesetzt werden. Der Abschluss der derivativen Finanzinstrumente unterliegt einem standardisierten Berechtigungsprozess. Sie werden als Hedge-Instrumente eingesetzt, um Risiken aus Währungsschwankungen und Zinsänderungsrisiken zu eliminieren. Diese Hedge-Instrumente werden zusammen mit den ihnen zugeordneten Bilanzpositionen unter Anwendung der Einfrierungsmethode bilanziert. Grund- und Sicherungsinstrumente werden im Rahmen von Bewertungseinheiten designiert.

Devisentermingeschäfte und -optionen werden zur Devisenkurssicherung im Leistungsbereich eingesetzt. Für vertraglich fixierte Zahlungen bei Tochtergesellschaften der Dürr AG werden zentral Devisensicherungen abgeschlossen, welche unmittelbar an Tochtergesellschaften weitergeleitet werden.

Entstandene Kaufpreisverpflichtungen oder Verkaufspreisforderungen werden mit dem entsprechenden Sicherungskurs des Termingeschäfts angesetzt. Die Absicherung von Währungsrisiken aus Fremdwährungen erfolgt mittels Mikrohedges.

Die Effektivität der Sicherungsstrategien wird im Rahmen der Critical Term Match-Methode sichergestellt. Grund- und Sicherungsgeschäft stimmen hinsichtlich des Nominalbetrags, dem zugrundeliegenden Risiko und Fristigkeit überein und reagieren jeweils gegensätzlich auf Marktpreisänderungen. Verschiebungen aus dem Grundgeschäft werden über Prolongationen der Sicherungsgeschäfte auf alter Kursbasis ausgeglichen. Hierbei werden auf Fremdwährung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Projektgeschäft kursgesichert.

Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten ermittelt. Hierbei gilt folgender Grundsatz:

Devisenkontrakte werden einzeln mit ihrem Terminkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Terminkurse richten sich nach den Kassakursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und abschlägen.

Folgende Vermögensgegenstände, Schulden und schwebende Geschäfte werden zur Absicherung von Risiken in eine Bewertungseinheit einbezogen. Bei schwebenden Geschäften handelt es sich per Definition um nicht in Rechnung gestellte, jedoch zum Bewertungsstichtag im Auftragsbestand befindliche Transaktionen.

Vermögen Schulden Schwebende Geschäfte
in Mio. EUR
Devisenbezogene Instrumente:
Devisentermingeschäfte 0,265 0.266

Per Saldo können in den Bewertungseinheiten Risiken in Höhe von Mio. EUR 0.046 ausgeschlossen werden.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Zur Aufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) verwiesen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 3.759 (Vj.: TEUR 2.694) Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Von den sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben TEUR 6.678 (Vj.: TEUR 5.954) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und betreffen ein Mieterdarlehen, Mietvorauszahlungen sowie Kaufpreisforderungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Im Vorjahr waren sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 180 enthalten.

3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Eigenkapital

Am 6. November 2023 erwarb die Mehrheitsgesellschafterin Dürr Technologies GmbH weitere 25 % der Anteile an der Gesellschaft und ist seit diesem Zeitpunkt Alleingesellschafterin.

Mit Beschluss vom 15. November 2023 hat die Gesellschafterin einer Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 9,0 Mio. zugestimmt. Die Einzahlung i. H. v. EUR 9,0 Mio. ist zum 22. November 2023 erfolgt. Am 20. Dezember 2023 hat die Gesellschafterin einer weiteren Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 31,0 Mio. zugestimmt. Die Einzahlung i. H. v. EUR 31,0 Mio. ist zum 27. Dezember 2023 erfolgt.

Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt der Buchwert der zum Bilanzstichtag aktivierten, selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände abzüglich der hierauf gebildeten passiven latenten Steuern einer Ausschüttungssperre. Der hieraus resultierende ausschüttungsgesperrte Betrag beläuft sich zum Stichtag auf EUR 1.494.195,35.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 16.352,00 (Vj.: EUR 85.824,00). Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

5. Pensionsrückstellungen

Zum Bilanzstichtag wurden Pensionsverpflichtungen von TEUR 1.235 mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 651 verrechnet. Der verbleibende Verpflichtungsüberhang von TEUR 584 ist in den Pensionsrückstellungen ausgewiesen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 696.

Im Finanzergebnis sind Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 10 mit Zinserträgen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 13 ausgewiesen.

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 7.832; i.Vj. TEUR 6.381), Verpflichtungen aus dem Personalbereich - inklusive der im Geschäftsjahr angefallenen Aufwendungen im Zusammenhang von Restrukturierungsmaßnahmen von TEUR 2.153 (TEUR 5.453 i.Vj. TEUR 3.383), Nachlaufkosten (TEUR 1.160 i.Vj. TEUR 900), Garantieleistungen (TEUR 690 i.Vj. TEUR 600) und Vertreterprovisionen (TEUR 85 i.Vj. TEUR 99).

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 - 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.584.623,95 3.584.623,95 0,00 0,00
Vorjahr 7.501.864,48 7.501.864,48 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.019.524,97 2.019.524,97 0,00 0,00
Vorjahr 2.683.317,52 2.683.317,52 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 46.958.632,24 1.549.450,81 45.409.181,43 0,00
Vorjahr 79.542.362,05 342.362,05 79.200.000,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 706.466,85 706.466,85 0,00 0,00
Vorjahr 2.647.570,19 2.647.570,19 0,00 0,00
53.269.248,01 7.860.066,58 45.409.181,43 0,00
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 477.766,49 2.566.830,72
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 618,46 1.733,84
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 228.081,90 79.005,63
706.466,85 2.647.570,19

8. Latente Steuern

Latente Steuern werden nach dem sogenannten temporary-Konzept insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen, Anteilen an verbundenen Unternehmen, sonstigen Vermögensgegenständen, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt.

Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 27,90 %.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:

2023 2022
Anteil Anteil
TEUR % TEUR %
Montageanlagen 9.230 10,3 4.866 5,3
Prüfanlagen 44.918 49,9 58.544 63,6
Solartechnologie 897 1,0 2.557 2,8
Medizintechnik 18.072 20,1 11.591 12,6
Dienstleistungen 13.098 14,6 11.794 12,8
Sonstiges 4.746 5,3 3.378 3,7
90.961 101,1 92.730 100,7
Erlösschmälerungen -946 -1,1 -622 -0,7
90.015 100,0 92.108 100,0

Dabei wurden mit TEUR 40.550 (Vj.: TEUR 45.438) 45,0 % der Umsätze im Inland, mit TEUR 20.403 (Vj.: TEUR 12.447) 23,0 % im EU-Ausland und mit TEUR 29.062 (Vj.: TEUR 34.224) 32,0 % im Drittland erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 53 (Vj.: TEUR 1.288) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um eine Nebenkostenerstattung.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 238 (Vj.: TEUR 459) enthalten. Davon belaufen sich die unrealisierten Kursgewinne auf TEUR 54 (Vj.: TEUR 34).

Im Geschäftsjahr wurden Zuschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.210 (Vj.: TEUR 0) vorgenommen. Diese betreffen die Beteiligung an der polnischen Gesellschaft.

3. Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 13 (Vj.: TEUR 133) enthalten.

4. Abschreibungen

Auf Finanzanlagen wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 3.912 (Vj.: TEUR 1.366) vorgenommen. Diese resultieren im Geschäftsjahr einerseits sowie im Vorjahr aus der Abwertung der Beteiligung an der teamtechnik Automation GmbH in Höhe von TEUR 3.498 sowie andererseits aus der Abwertung der zugehörigen Ausleihung in Höhe von TEUR 414.

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 28 (Vj.: TEUR 120) im Wesentlichen aus der Abwicklung einer Nebenkostenabrechnung enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von TEUR 452 (Vj.: TEUR 526). Im Vorjahr beliefen sich die unrealisierten Kursverluste auf TEUR 2.

6. Beteiligungsergebnis

Die Erträge aus Gewinnabführung betreffen mit TEUR 230 (Vj.: TEUR 98) verbundene Unternehmen.

7. Finanzergebnis

Das Zinsergebnis enthält Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes bei den Pensionsrückstellungen, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens.

Im Zinsaufwand sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.326 (Vj.: TEUR 603) mit verbundenen Unternehmen enthalten.

Die Erträge aus anderen Wertpapieren und aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betrafen im Vorjahr mit TEUR 12 verbundene Unternehmen.

C. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:

Firma, Sitz Beteiligungsquote % Währung (LW) Eigenkapital TLW Jahresergebnis TLW
unmittelbar
teamtechnik Corp., Atlanta, Georgia/USA 100,0 USD -818 -103
teamtechnik Automation GmbH, Ludwigsburg 100,0 EUR -2.030 -2.338
teamtechnik Production Technology (Suzhou) Ltd., Suzhou/China 75,0 CNY -7.915 -19.826
HEKUMA GmbH, Hallbergmoos 100,0 EUR 11.998 0
Grit Grundstücksverwaltungs-GmbH & Co. Verpachtungs-KG, Pullach im Isartal 100,0 EUR 48 38
Dawandos Grundstücksverwaltungs-GmbH & Co. Vermietungs-KG, Mainz 100,0 EUR 6 665

2. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Anzahl
Konstruktion 159
Produktion und Service 155
Verwaltung und Vertrieb 125
439

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen für Verbindlichkeiten aus Bürgschaften am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 272 (Vj.: TEUR 281) und betreffen ein verbundenes Unternehmen. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als eher gering eingeschätzt, da es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass die verbundenen Unternehmen ihren Verpflichtungen aus den Verträgen nicht nachkommen werden.

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 30.251 (i.Vj. TEUR 33.758), die sich wie folgt aufgliedern:

fällig 2024 fällig 2025 bis 2028 fällig 2029 und später Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Leasingverträge Immobilien mit Ankaufsrecht 2.575 9.276 17.931 29.782
Mietverträge Immobilien 0 0 0 0
Leasingverträge Kfz 148 52 0 200
Leasingverträge Betriebseinrichtung 48 35 0 83
Mietverträge Betriebseinrichtung 160 26 0 186
2.931 9.389 17.931 30.251

Die in der Tabelle genannten Verpflichtungen aus Leasingverträgen Immobilien mit Ankaufsrecht bestehen allesamt (TEUR 29.782) gegenüber verbundenen Unternehmen.

4. Außerbilanzielle Geschäfte

Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit Immobilien-Leasingverträge mit Ankaufsrecht für vier Produktions- bzw. Bürogebäude abgeschlossen (vgl. obige Darstellung), deren laufende Belastung sich in 2023 auf TEUR 511 beläuft. Die Verträge haben eine unkündbare Mietzeit von 30 Jahren, die sich in eine erste Mietperiode von 19,5 Jahren und einer zweiten Mietperiode von 10,5 Jahren unterteilt. Insgesamt belaufen sich die Belastungen aus diesen Verträgen auf TEUR 767.

Zudem hat die Gesellschaft einen Immobilien-Leasingvertrag mit Ankaufsrecht für ein in 2010 und 2011 in zwei Bauabschnitten fertiggestelltes Produktionsgebäude abgeschlossen, deren Belastungen sich im Berichtsjahr auf TEUR 737 belaufen. Der Mietvertrag hat eine Gesamtlaufzeit von 25 Jahren. Insgesamt belaufen sich die Belastungen aus diesem Vertrag auf TEUR 9.581. Im Geschäftsjahr 2013 schloss die Gesellschaft für ein angrenzendes Produktionsgebäude einen Immobilien-Leasingvertrag mit Ankaufsrecht mit der Gesamtlaufzeit von 22,5 Jahren ab, dessen Belastung sich im Berichtsjahr auf TEUR 126 und insgesamt aus dem Vertrag auf TEUR 1.670 beläuft. Ende des Geschäftsjahres 2014 erweiterte die Gesellschaft den bestehenden Vertrag um ein weiteres Bürogebäude. Diese Belastungen belaufen sich in 2023 auf TEUR 588 und insgesamt aus diesem Vertrag auf TEUR 7.796.

Durch das in 2017 abgeschlossene Sale-and-lease-back-Geschäft wurden zwei bestehende Produktionshallen in einen Immobilien-Leasingvertrag eingebracht. Der Leasingvertrag hat eine Gesamtlaufzeit von 20 Jahren, die Belastungen belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 474 und insgesamt auf TEUR 6.997. Die Belastungen aus der Erweiterung dieses Vertrages um ein in 2018 neu erstelltes Produktionsgebäude belaufen sich in 2022 auf TEUR 394 und insgesamt aus diesem Vertrag auf TEUR 5.803.

Die Leasinggeschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Dies sind auch die wesentlichen Vorteile der Geschäfte. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie in den höheren Refinanzierungskosten.

5. Organ der Gesellschaft

Geschäftsführer sind:

 

Dipl.-Ing. Stefan Roßkopf, Geschäftsführender Gesellschafter CEO, Freiberg am Neckar

 

Dipl.-Ing. Axel Riethmüller, Geschäftsführer COO, Remshalden (bis April 2023)

 

Dipl. Wirtsch.-Ing Frank Hack, Geschäftsführer Managing Director Medtech, Aspach

 

Master Technical Management Frank Sickinger, Geschäftsführer Managing Director Test Systems, Beilstein (seit Januar 2023)

 

Dipl. Betr.wirt (BA) Stefan Carstensen, Geschäftsführer CFO, Rutesheim (bis April 2023)

 

Dipl.-Volksw. Falk Bäurle, Geschäftsführer CFO, Ludwigsburg (seit April 2023)

Im Berichtsjahr betrugen die Bezüge der Geschäftsführer TEUR 817. Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 b HGB wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

6. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

Die Angaben zu dem Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB werden im Konzernabschluss der Dürr Aktiengesellschaft angegeben.

7. Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Der Abschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird in den nach IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellten Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, einbezogen. Dieser, unter Einbeziehung der teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH und ihrer wesentlichen verbundenen Unternehmen erstellte Konzernabschluss erfüllt die Voraussetzungen nach § 291 HGB und befreit somit die teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts. Der Konzernabschluss, der Konzernlagebericht sowie der Bestätigungsvermerk der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, ist gem. §§ 325 ff. HGB offengelegt.

8. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen, die wesentlich sind und zu marktunüblichen Bedingungen abgeschlossen wurden, liegen nicht vor.

9. Auswirkungen des Mindeststeuergesetzes und ausländischer Mindeststeuergesetze

Auf den Jahresabschluss der Gesellschaft erwarten wir aus dem am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlichten Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) sowie aus ähnlichen ausländischen Mindeststeuergesetzen keine wesentlichen Auswirkungen.

10. Nachtragsbericht

Mit Gesellschafterbeschluss vom 17. Januar 2024 und Kaufvertrag vom 18. Januar 2024 hat die Gesellschaft verbindlich vereinbart, die restlichen 25% der Anteile an der Tochtergesellschaft in China zu erwerben. Der Vollzug der Übertragung der Anteile nach chinesischem Recht ist eingeleitet.

Die Gesellschaft plant per April eine Verschmelzung der teamtechnik Automation GmbH auf die teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH. Die organisatorische und rechtliche Zusammenführung beider Betriebe zielt im Wesentlichen darauf ab, Abläufe, Prozesse und Anforderungen zu vereinheitlichen sowie zu vereinfachen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der beiden Standorte in Freiberg und Ludwigsburg nachhaltig zu stärken. Die organisatorische Zusammenführung erfolgte zum 1. Februar 2024, d.h. ab diesem Zeitpunkt werden die Betriebe gemeinschaftlich geführt. Bzgl. der rechtlichen Zusammenführung, der Verschmelzung, bedeutet auch dies, dass durch die Verschmelzung beider Gesellschaften ein Betriebsübergang nach § 613a BGB ausgelöst wird, der voraussichtlich im April 2024, rückwirkend zum 1. Januar 2024 umgesetzt wird.

Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

11. Ergebnisverwendung

Der im Geschäftsjahr entstandene Jahresfehlbetrag wird mit dem Verlustvortrag verrechnet.

 

Freiberg am Neckar, 28. März 2024

teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH

Geschäftsführung

Stefan Roßkopf

Falk Bäurle

Frank Hack

Frank Sickinger

Anlagespiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs - und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umgliederungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
12.613.323,00 0,00 0,00 0,00 12.613.323,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.943.582,62 421.586,39 0,00 0,00 7.365.169,01
19.556.905,62 421.586,39 0,00 0,00 19.978.492,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.997.927,08 81.826,77 0,00 0,00 2.079.753,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 625.304,08 0,00 25.967,24 0,00 599.336,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.851.067,49 487.159,75 0,00 0,00 12.338.227,24
14.474.298,65 568.986,52 25.967,24 0,00 15.017.317,93
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 14.999.511,15 238.027,00 0,00 0,00 15.237.538,15
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.196.885,97 0,00 0,00 0,00 6.196.885,97
3. Beteiligungen 2.353.119,33 0,00 0,00 0,00 2.353.119,33
23.549.516,45 238.027,00 0,00 0,00 23.787.543,45
57.580.720,72 1.228.599,91 25.967,24 0,00 58.783.353,39
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Zuschreibungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
7.542.871,00 2.368.059,00 0,00 0,00 9.910.930,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.403.806,36 373.615,39 0,00 0,00 6.777.421,75
13.946.677,36 2.741.674,39 0,00 0,00 16.688.351,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 444.095,38 52.640,77 0,00 0,00 496.736,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 550.847,93 14.495,00 25.967,24 0,00 539.375,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.964.621,46 738.240,13 0,00 0,00 9.702.861,59
9.959.564,77 805.375,90 25.967,24 0,00 10.738.973,43
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.118.499,00 3.497.691,25 0,00 0,00 5.616.190,25
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.196.885,97 414.000,00 0,00 0,00 4.610.885,97
3. Beteiligungen 1.210.191,72 0,00 0,00 1.210.191,72 0,00
7.525.576,69 3.911.691,25 0,00 1.210.191,72 10.227.076,22
31.431.818,82 7.458.741,54 25.967,24 1.210.191,72 37.654.401,40
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
2.702.393,00 5.070.452,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 587.747,26 539.776,26
3.290.140,26 5.610.228,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.583.017,70 1.553.831,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 59.961,15 74.456,15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.635.365,65 2.886.446,03
4.278.344,50 4.514.733,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.621.347,90 12.881.012,15
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.586.000,00 2.000.000,00
3. Beteiligungen 2.353.119,33 1.142.927,61
13.560.467,23 16.023.939,76
21.128.951,99 26.148.901,90

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH, Freiberg am Neckar

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH, Freiberg am Neckar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH, Freiberg am Neckar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 28. März 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Anja Lustig, Wirtschaftsprüferin

Stephan Sick, Wirtschaftsprüfer

Aktuelle Berichte und Vollvolumen-Zugriff auf alle Geschäftsjahre. API-Key holen →

Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
Mit API-Key abrufen API-Key holen →

Website-Inhalt

Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.

  • Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Mit API-Key abrufen API-Key holen →
Profil · Finanzen · Personen · Dokumente

Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
Alle Felder mit API-Key freischalten API-Key holen →
Code · AI-Agents · No-Code · Workflows

In jeden Stack einbaubar

Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.

Diese Daten in Ihrer App

Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.