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Packenius, Mademann & Partner GmbH GmbH

Düsseldorf ·HRB 30094 Düsseldorf
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

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Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
40212 Düsseldorf
Handelsregister
HRB 30094, Düsseldorf
Eintragungsdatum
19. srpna 1993
Branche
Verbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Unternehmenszweck
Die Anlagevermittlung, die Abschlussvermittlung und die Finanzportfolioverwaltung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 bis 3 KWG.

Finanzen

Mitarbeiter 2013
28
Bilanzsumme 2013
3,79 Mio. €
Jahresergebnis 2013
496.479 €
7 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2013
Aktivseite 3,79 Mio
  • Forderungen an Kreditinstitute 71,4 % 2,71 Mio
  • Sachanlagen 15,8 % 600,1 k
  • Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7,3 % 278,1 k
  • Sonstige Vermögensgegenstände 2,8 % 105,0 k
  • Sonstige Vermögensgegenstände 1,4 % 54,2 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 26,4 k
  • Beteiligungen 0,4 % 16,7 k
  • Barreserve 0,0 % 945
  • Immaterielle Vermögensgegenstände 0,0 % 1
  • Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 0,0 % 0
Passivseite 3,79 Mio
  • Eigenkapital 79,5 % 3,01 Mio
  • Rückstellungen 17,2 % 653,1 k
  • Sonstige Verbindlichkeiten 3,1 % 117,6 k
  • Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,2 % 5,8 k
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
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Bilanzdaten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2013
Erträge 6,71 Mio
  • Provisionserträge 58,0 % 3,90 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 17,5 % 1,17 Mio
  • Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 10,8 % 727,2 k
  • Gewinnvortrag auf neue Rechnung 10,1 % 676,4 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 1,9 % 130,2 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,3 % 85,9 k
  • Laufende Erträge 0,4 % 24,3 k
  • Zinserträge 0,0 % 2,6 k
  • Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Werten 0,0 % 0
Aufwendungen 3,47 Mio
  • Allgemeine Verwaltungskosten 90,9 % 3,16 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6,6 % 227,4 k
  • Provisionsaufwendungen 1,8 % 61,2 k
  • Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,5 % 18,0 k
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,1 % 4,5 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 3,3 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 0
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 496,5 k
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GuV-Daten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Eigentum & Beteiligungen

Beteiligungen an

Historie

  1. 2014
  2. 10.12.
    Löschung
    Packenius, Mademann & Partner GmbH
  3. 10.12.
    Verschmelzung
    Packenius, Mademann & Partner GmbH
  4. 10.12.
    Registerblatt geschlossen
    Packenius, Mademann & Partner GmbH
  5. 05.06.
    Verschmelzung
    Packenius, Mademann & Partner GmbH
  6. 2013
  7. 12.08.
    Satzungsänderung
    Packenius, Mademann & Partner GmbH
  8. 12.08.
    Änderung der Vertretungsregelung
    Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Jedem Geschäftsführer kann Einzelvertretungsbefugnis und/oder Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilt werden.
  9. 2009
  10. 11.12.
    Adressänderung
    Packenius, Mademann & Partner GmbH
  11. 2008
  12. 22.04.
    Satzungsänderung
    Packenius, Mademann & Partner GmbH
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Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2013 Jahresabschluss
  • 2012 Jahresabschluss
  • 2011 Jahresabschluss
  • 2010 Jahresabschluss
  • 2009 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2012

Veröffentlicht am 4. února 2014 · Quelle: Bundesanzeiger

Packenius, Mademann & Partner GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Bilanz zum 31. Dezember 2012

Packenius, Mademann & Partner GmbH, Düsseldorf

AKTIVA

31.12.2012 31.12.2011
Euro Euro
1. Barreserve    
a) Kassenbestand 1.176,76 1.309,56
2. Forderungen an Kreditinstitute    
a) täglich fällig 2.034.740,72 1.785.545,62
b) andere Forderungen 54,80 143,32
  2.034.795,52 1.785.688,94
3. Forderungen an Kunden 392.577,77 151.682,55
4. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere    
a) Anleihen und Schuldverschreibungen    
aa) von anderen Emittenten 70.085,99 70.085,99
  70.085,99 70.085,99
5. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 152.892,00 190.488,00
6. Beteiligungen 16.650,00 240.850,00
7. Immaterielle Anlagewerte 1,00 1,00
8. Sachanlagen 673.761,97 768.282,47
9. Sonstige Vermögensgegenstände 100.362,03 144.877,69
10. Rechnungsabgrenzungsposten 24.773,33 17.722,54
  3.467.076,37 3.370.988,74
PASSIVA    
31.12.2012 31.12.2011
Euro Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten    
a) täglich fällig 5.729,31 7.813,89
2. Sonstige Verbindlichkeiten 89.272,50 309.558,71
3. Rechnungsabgrenzungsposten 1.000,00 1.000,00
4. Rückstellungen    
a) Steuerrückstellungen 32.684,81 13.004,63
b) andere Rückstellungen 524.759,58 352.621,27
  557.444,39 365.625,90
5. Eigenkapital    
a) gezeichnetes Kapital 837.250,00 837.250,00
b) Gewinnrücklagen    
ba) andere Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
c) Bilanzgewinn 976.380,17 849.740,24
  3.467.076,37 3.370.988,74

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2012 bis 31.12.2012

2012 2011
Euro Euro
1. Zinserträge aus    
a) Kredit - und Geldmarktgeschäften 5.984,16 11.417,17
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 2.028,44 2.190,61
  8.012,60 13.607,78
2. Zinsaufwendungen 44,10 763,72
  7.968,50 12.844,06
3. Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 38.668,93 29.137,15
4. Provisionserträge 3.875.475,54 3.797.683,40
5. Provisionsaufwendungen 231.263,77 430.240,95
  3.644.211,77 3.367.442,45
6. Sonstige betriebliche Erträge 120.903,26 204.703,42
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen    
a) Personalaufwand    
aa) Löhne und Gehälter 2.215.621,86 2.096.973,89
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung für Unterstützung 337.190,63 327.233,80
  2.552.812,49 2.424.207,69
b)andere Verwaltungsaufwendungen 816.902,20 872.000,58
  3.369.714,69 3.296.208,27
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 103.054,90 104.487,24
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.579,68 13.706,82
10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 37.596,00 12.414,18
11. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Werten 136.800,00 0,00
  99.204,00 12.414,18
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 430.607,19 187.310,57
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 100.599,26 53.259,95
14. Sonstige Steuern 3.368,00 20.786,30
  103.967,26 74.046,25
15. Jahresüberschuss 326.639,93 113.264,32
16. Gewinnvortrag auf neue Rechnung 649.740,24 736.475,92
17. Bilanzgewinn 976.380,17 849.740,24

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2012

Packenius, Mademann & Partner GmbH, Düsseldorf

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am
01.01.2012
Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
- Software 12.631,93 0,00 0,00 0,00 12.631,93
II. Sachanlagen          
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung          
- Unbebaute Grundstücke 39.042,97 0,00 0,00 0,00 39.042,97
- Geschäftsbauten 716.944,10 0,00 0,00 0,00 716.944,10
- Außenanlagen 4.839,83 0,00 0,00 0,00 4.839,83
- PKW 77.437,26 0,00 9.675,00 0,00 67.762,26
- PKW Erkelenz 82.984,46 0,00 0,00 0,00 82.984,46
- PKW Hamburg 37.103,37 0,00 0,00 0,00 37.103,37
- Betriebsausstattung 25.546,88 2.507,04 1.056,46 0,00 26.997,46
- Betriebsausstattung Hannover 17.031,96 0,00 1397,23 0,00 15.634,73
- Betriebsausstattung Erkelenz 156.580,99 4.189,35 6.991,04 0,00 153.779,30
- Betriebsausstattung Hamburg 9.143,68 0,00 0,00 0,00 9.143,68
- Büroeinrichtung 45.415,84 0,00 0,00 0,00 45.415,84
- Büroeinrichtung Hannover 18.752,90 0,00 0,00 0,00 18.752,90
- Büroeinrichtung Erkelenz 71.798,90 0,00 0,00 0,00 71.798,90
- Büroeinrichtung Hamburg 15.486,96 0,00 0,00 0,00 15.486,96
- Einbauten 141.511,19 0,00 0,00 0,00 141.511,19
- GWG bis € 410,00 33.059,24 1.622,17 640,35 0,00 34.041,06
- GWG bis € 410,00 Hannover 13.697,48 0,00 0,00 0,00 13.697,48
- GWG bis € 410,00 Erkelenz 28.280,81 925,84 257,04 0,00 28.949,61
- GWG bis € 410,00 Hamburg 577,30 0,00 0,00 0,00 577,30
- GWG Sammelposten 949,96 0,00 0,00 0,00 949,96
- GWG Sammelposten Hannover 997,03 0,00 0,00 0,00 997,03
- GWG Sammelposten Erkelenz 13.210,13 0,00 0,00 0,00 13.210,13
- GWG Sammelposten Hamburg 37.184,25 0,00 0,00 0,00 37.184,25
Summe Sachanlagen 1.587.577,49 9.244,40 20.017,12 0,00 1.576.804,77
III Finanzanlagen          
- Beteiligungen 240.850,00 0,00 224.200,00 0,00 16.650,00
- Schuldverschreibung u.a. festverzinsl. WP 70.085,99 0,00 0,00 0,00 70.085,99
- Aktien und andere nicht festverzinsl. Wertpapiere 233.868,91 0,00 0,00 0,00 233.868,91
Summe Finanzanlagen 544.804,90 0,00 224.200,00 0,00 320.604,90
  2.145.014,32 9.244,40 272.419,56 0,00 1.922.464,94
Kumulierte Abschreibungen
Stand am
01.01.2012
Zuführung Abgänge Stand am
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
- Software 12.630,93 0,00 0,00 12.630,93
II. Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung        
- Unbebaute Grundstücke 0,00 0,00 0,00 0,00
- Geschäftsbauten 220.799,10 21.509,00 0,00 242.308,10
- Außenanlagen 2.420,83 605,00 0,00 3.025,83
- PKW 39.109,76 12.241,00 9.674,50 41.676,26
- PKW Erkelenz 32.018,46 17.815,00 0,00 49.833,46
- PKW Hamburg 14.432,37 6.185,00 0,00 20.617,37
- Betriebsausstattung 24.914,38 437,04 1.055,96 24.295,46
- Betriebsausstattung Hannover 7.490,46 2.320,00 1.396,73 8.413,73
- Betriebsausstattung Erkelenz 139.739,99 8.514,35 6.282,54 141.971,80
- Betriebsausstattung Hamburg 6.706,68 1.829,00 0,00 8.535,68
- Büroeinrichtung 45.410,84 0,00 0,00 45.410,84
- Büroeinrichtung Hannover 14.164,90 673,00 0,00 14.837,90
- Büroeinrichtung Erkelenz 61.937,90 2.474,50 0,00 64.412,40
- Büroeinrichtung Hamburg 3.884,96 1.293,00 0,00 5.177,96
- Einbauten 91.892,19 14.151,00 0,00 106.043,19
- GWG bis € 410,00 33.059,24 1.622,17 640,35 34.041,06
- GWG bis € 410,00 Hannover 13.697,48 0,00 0,00 13.697,48
- GWG bis € 410,00 Erkelenz 28.280,81 925,84 257,04 28.949,61
- GWG bis € 410,00 Hamburg 577,30 0,00 0,00 577,30
- GWG Sammelposten 710,96 188,00 0,00 898,96
- GWG Sammelposten Hannover 682,03 198,00 0,00 880,03
- GWG Sammelposten Erkelenz 9.614,13 2.639,00 0,00 12.253,13
- GWG Sammelposten Hamburg 27.750,25 7.435,00 0,00 35.185,25
Summe Sachanlagen 819.295,02 103.054,90 19.307,12 903.042,80
III Finanzanlagen        
- Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
- Schuldverschreibung u.a. festverzinsl. WP 0,00 0,00 0,00 0,00
- Aktien und andere nicht festverzinsl. Wertpapiere 43.380,91 37.596,00 0,00 80.976,91
Summe Finanzanlagen 43.380,91 37.596,00 0,00 80.976,91
  875.306,86 115.967,06 68.991,45 875.306,86
Restbuchwerte
Stand am
31.12.2012
Stand am
31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
- Software 1,00 1,00
II. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung    
- Unbebaute Grundstücke 39.042,97 39.042,97
- Geschäftsbauten 474.636,00 496.145,00
- Außenanlagen 1.814,00 2.419,00
- PKW 26.086,00 38.327,50
- PKW Erkelenz 33.151,00 50.966,00
- PKW Hamburg 16.486,00 22.671,00
- Betriebsausstattung 2.702,00 632,50
- Betriebsausstattung Hannover 7.221,00 9.541,50
- Betriebsausstattung Erkelenz 11.807,50 16.841,00
- Betriebsausstattung Hamburg 608,00 2.437,00
- Büroeinrichtung 5,00 5,00
- Büroeinrichtung Hannover 3.915,00 4.588,00
- Büroeinrichtung Erkelenz 7.386,50 9.861,00
- Büroeinrichtung Hamburg 10.309,00 11.602,00
- Einbauten 35.468,00 49.619,00
- GWG bis € 410,00 0,00 0,00
- GWG bis € 410,00 Hannover 0,00 0,00
- GWG bis € 410,00 Erkelenz 0,00 0,00
- GWG bis € 410,00 Hamburg 0,00 0,00
- GWG Sammelposten 51,00 239,00
- GWG Sammelposten Hannover 117,00 315,00
- GWG Sammelposten Erkelenz 957,00 3.596,00
- GWG Sammelposten Hamburg 1.999,00 9.434,00
Summe Sachanlagen 673.761,97 768.282,47
III Finanzanlagen    
- Beteiligungen 16.650,00 240.850,00
- Schuldverschreibung u.a. festverzinsl. WP 70.085,99 70.085,99
- Aktien und andere nicht festverzinsl. Wertpapiere 152.892,00 190.488,00
Summe Finanzanlagen 239.627,99 501.423,99
  913.390,96 1.269.707,46

11. Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Packenius, Mademann & Partner GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für eine große Kapitalgesellschaft, den Vorschriften des GmbHG sowie nach der seit 01. Januar 1998 auch für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute ( RechKredV ) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend dem Formblatt 3 der RechKredV (Staffelform) aufgestellt. Das Anlagevermögen ist in einem Bestandsnachweis ordnungsgemäß entwickelt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit ab nutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Die ausgewiesenen Wertpapierbestände wurden handelsrechtlich dem Anlagebestand zugeordnet, da diese zum Zweck des langfristigen Vermögensaufbaus angeschafft wurden. Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen i. S. v. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB mit einer Laufzeit über einem Jahr wurden gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB unverändert fortgeführt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gemäß § 256 A Abs. 2 HGB bewertet ( § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB ).

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 38 vorgenommen.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Gesellschaft besitzt ein eigengenutztes Grundstück mit aufstehendem Gebäude.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen

Fristengliederung bestimmter Bilanzpositionen nach Restlaufzeiten gemäß § 9 RechKredV

Forderungen an Kreditinstitute sind in Höhe von TEUR 2.034 täglich fällig. Andere Forderungen an Kreditinstitute mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr bestanden in Höhe von TEUR 1.

Sämtliche Forderungen an Kunden sind innerhalb von drei Monaten fällig. Forderungen mit unbestimmter Laufzeit bestehen nicht.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Steuerrückstellungen

Sonstige Steuern TEUR 6
Gewerbesteuer TEUR 3
Körperschaftsteuer TEUR 23
Andere Rückstellungen    
Tantiemen TEUR 469
Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 34

Angabe zu Verbindlichkeiten

Fristengliederung bestimmter Bilanzpositionen nach Restlaufzeiten gemäß § 9 RechKredV

Verbindlichkeiten an Kreditinstitute sind in Höhe von TEUR 6 täglich fällig.

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 94 (Vorjahr: TEUR 317).

Wesentliche Beträge bestimmter Bilanzposten

Sonstige Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Steuern einschließlich Lohn- und Kirchensteuer TEUR 36

Wertpapiere

Anleihen und Schuldverschreibungen, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere mit einem Buchwert von TEUR 223 sind ausnahmslos börsenfähig und börsennotiert.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von Euro 300.000,00 vorgesehen. Auf neue Rechnung werden Euro 26.639,93 vorgetragen.

Der vorstehende Ergebnisverwendungvorschlag ist im Jahresabschluss 2012 nicht berücksichtigt.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Thomas Packenius, Krefeld
(bis 30.06.2012)
ausgeübter Beruf: Bankkaufmann
Michael Mademann, Erkelenz ausgeübter Beruf: Bankkaufmann
Heiko Löschen, Toppenstedt ausgeübter Beruf: Bankkaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird verzichtet ( § 286 Abs. 4 HGB ).

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
Euro Euro Euro
4Q GmbH, Düsseldorf 16.650,00 18.990,15 141.257,79

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 567 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Verpflichtungen aus Mietverträgen TEUR 487
Verpflichtungen aus PKW-Leasingverträgen TEUR 80

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2012 waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 28 Mitarbeiter beschäftigt.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Düsseldorf Vertrieb 5
Düsseldorf Verwaltung 2
Erkelenz Vertrieb 5
Erkelenz Verwaltung 7
Hamburg Vertrieb 4
Hamburg Verwaltung 2
Hannover Vertrieb 2
Hannover Verwaltung 1

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 19 TEUR und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers TEUR
a) Abschlussprüfungsleistungen 11,30
a) Andere Bestätigungsleistungen 7,70

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Düsseldorf, 21. Februar 2013

Die Geschäftsführung

Michael Mademann

Heiko Löschen

12. Lagebericht

Die Gesellschaft

Der Gegenstand der 1993 gegründeten Packenius, Mademann & Partner GmbH, ist die Anlageberatung, Abschlussvermittlung und Finanzportfolioverwaltung.

Seit dem 1. Januar 1998 unterliegt die Gesellschaft als Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne von § 1 Abs. 1a KWG der Aufsicht des Bundesamtes für das Kreditwesen (BaKred), welches zwischenzeitlich mit dem Bundesaufsichtsamt für Wertpapierhandel (BaWe) in der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) aufgegangen ist. Die zur Fortführung der Geschäftstätigkeit in diesem Zusammenhang erforderliche Erlaubnis liegt im Rahmen der gesetzlichen Erlaubnisfiktion vor.

Ein Rückblick und Ausblick

KONJUNKTUR

Makroökonomisches Umfeld

Die Eurostaatenkrise und die damit entfachte allgemeine Verunsicherung sowie die spürbare wirtschaftliche Abkühlung in den Peripheriestaaten stellten im vergangenen Jahr eine deutliche Belastung für die deutsche Konjunktur dar. Nach einem BIP-Wachstum von geschätzten 0,9 Prozent im Jahr 2012 dürfte sich das Wachstum im laufenden Jahr weiter auf 0,7 Prozent verringern. 2011 hatte der Anstieg noch 2,9 Prozent betragen. Allerdings bleiben diese 0,7 Prozent nur realistisch, wenn es zu keiner Verschärfung der bestehenden Staatsschuldenkrise in Europa kommt.

In Euroland sieht das Bild noch etwas trüber aus. Hohe Arbeitslosigkeit (11,6 Prozent in der Eurozone), ausufern de Staatsdefizite (bis zu -8 Prozent) und mangelnde Wettbewerbsfähigkeit führten zum Jahresende in einen Abschwung. Prominente Vertreter für Minuswachstum waren zum dritten Quartal Spanien (-0,4 Prozent), Italien (-0,7 Prozent), Portugal (-0,8 Prozent) und Griechenland (-7,2 Prozent). Frankreich hielt sich gerade noch an der Nulllinie. Die Eurozone steht damit als Schlusslicht im Vergleich zu der doch recht dynamischen globalen Entwicklung von gut 3 Prozent, befindet sich aber in bester Gesellschaft von Großbritannien und Japan.

Dennoch - von Zerfall kann keine Rede sein! In Verbindung mit einer weiterhin expansiven Geldpolitik könnte die deutsche Wirtschaft bereits 2013 wieder einen moderaten Wachstumspfad einschlagen, die Eurozone sollte nach erfolgreichen Reformen 2014 folgen. Die Verbraucherpreise werden aller Voraussicht nach 2012 um ca. 2,2 Prozent steigen und liegen damit klar über dem derzeitigen Potenzialwachstum. In der volkswirtschaftlichen Theorie bezeichnet man dies als Stagnation. Für 2013 erwarten wir eine leicht fallende Teuerung in Richtung 1,8 Prozent. Auch wenn der administrierte Preis druck spürbar ist (Energie, Strom, Gebühren), werden sich Importgüter aus Asien und binnenwirtschaftliche Produkte wieder in moderaten Bandbreiten bewegen. Die Unsicherheit der breiten Bevölkerung im Hinblick auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung ist zum Ende des Jahres 2012 auffällig und im Vergleich zu früheren Abschwüngen außergewöhnlich groß. Es ist aus Sicht der Konsumentenstimmung daher unabdingbar, mittels eines wohldefinierten Reformwegs die Verschuldungskrise in Europa weiter einzudämmen und baldmöglichst zu überwinden. Gelingt dieses Vorhaben nachhaltig, lässt sich mit Sicherheit auch die spürbare Zurückhaltung der Investoren gerade in den angeschlagenen Peripheriestaaten auflösen. Der langersehnte Turnaround wäre geschafft. Wir blicken hoffnungsvoll auf den anstehenden Prozess, mehren sich doch aktuell die Anzeichen eines regionalen Umbruchs. Lebte Deutschland seit 2007 von seiner Exportlastigkeit innerhalb des Euroraums, so führte dies spiegelbildlich zu einer ausgeprägten Abhängigkeit der Südländer von den Importen aus den heutigen Kernländern. Die seither ständig ansteigende Außenverschuldung im Target-System und mangeln de Konkurrenzfähigkeit neutralisieren sich nun über die strukturellen Veränderungen zugunsten sinkender Lohnstückkosten und komparativer Standortvorteile. In wenigen Jahren ist diese Umkehr geschafft und die Wettbewerbsfähigkeit innerhalb Binneneuropas wieder hergestellt, ohne Zuhilfenahme der landesspezifischen Abwertungsspirale vor der Jahrtausendwende (vor allem italienische Lira, spanische Peseta und griechische Drachme).

Nach drei schwächeren Monaten ist in den USA der ISM Index zum Jahresende auf 51,7 Punkte angestiegen. Er schaffte es damit erstmals seit Mai wieder, über der Wachstumsgrenze von 50 Punkten zu notieren. Die US- Einkaufsmanagerindizes des Verarbeitenden Gewerbes boten ebenfalls eine positive Überraschung und liegen wieder im expansiven Bereich. Der Wirbelsturm Sandy hatte zunächst die US-Industrieproduktion im November merklich nach unten gedrückt, da die Energieversorgung für knappe zwei Wochen unterbrochen wurde. Der Ausstoß der Firmen ging zum Vormonat um 0,4 Prozent zurück, in den betroffenen Regionen laufen jetzt immer noch die Aufräumarbeiten. Die volkswirtschaftlichen Ge samtschäden werden auf über 60 Mrd. USD geschätzt, damit folgt Sandy in der Rangfolge fast ebenbürtig Hurrikan Katrina aus dem Jahr 2005. Das Verarbeitende Ge werbe an der Ostküste musste den stärksten Rückgang im gesamten Jahrzehnt hinnehmen. Nachdem die Prognose des US-Einzelhandelsverbandes NRF für das Weih nachtsgeschäft 2012 noch von einem Plus in Höhe von 4 Prozent ausgegangen war, bewegte sich das tatsächliche Geschäft - trotz eines florierenden Online-Handels (+16 Prozent gegenüber Vorjahr) - aber nur auf der Höhe des Rezessionsjahres 2008. Vielversprechend ist allerdings das US-Verbrauchervertrauen, denn es erreichte mit 84,0 Punkten den höchsten Wert seit 2007. Positives auch aus dem Bausektor: Die Zahl der Baubeginne im Segment Wohnungen kletterte zuletzt mit einer Jahresrate von 3,6 Prozent. Es scheint, als ob niedrige Zinsen und stabile Preise allmählich für mehr Interesse bei potenziellen Käufern sorgen. Der US-Immobilienmarkt schlägt sich von Monat zu Monat besser, die Trendwende dürfte da mit bereits geschafft sein. Eine nachhaltige Aufwärtsbewegung könnte durch politische Unterstützung seitens der wiedergewählten demokratischen Regierung um Präsident Barack Obama in Form einer dauerhaften Senkung der Steuern für Immobilienkäufe eingeleitet wer den. Ungeachtet einer weiteren Schuldenausdehnung der US-Staatshaushalte signalisieren die Beratungen rund um das "Fiscal Cliff" Änderungen in der Einkommens- und Immobilienbesteuerung zugunsten eines höheren verfügbaren Einkommens unterer und mittlerer Lohngruppen.

Mit einer Gesamtverschuldung von 16,38 Billionen USD oder 100 Prozent des BIP benötigen die USA aber ein neues Konsumwunder, um den Haushalt nachhaltig zu konsolidieren.

Ausblick

Für das Jahr 2013 stehen die Zeichen einer globalen konjunkturellen Erholung beziehungsweise Verbesserung der allgemeinen Rahmenbedingungen recht gut. Auch wenn der Start insbesondere in Europa holprig verlaufen wird, so werden wir im weiteren Verlauf eine Entschärfung der Schuldenkrise erleben. Die BRIC-Staaten und insbesondere deren Anrainer werden auf ihren expansiven Wachstumspfad sukzessive zurückkehren bzw. die erlangten Standortvorteile nochmals ausbauen können. Die noch jungen Ökonomien haben eine deutlich geringere Gesamtverschuldung der Staatshaushalte und den natürlichen Wohlstandszuwachszyklus noch ein gutes Stück vor sich.

Wichtige Stellschraube für die internationale Dynamik werden die USA sein. Mit einer schonenden Überwindung der Fiskalklippe können die USA mit einem BIP von erwarteten + 2,2 Prozent auch einen gewichtigen Anteil zum globalen Wachstum beitragen, die aktuellen Beschlüsse zu Jahresanfang liefern hierfür aber noch keinen ausreichenden Indikator. Trotz des chinesischen Vormarsches sind die Vereinigten Staaten heute immer noch zu gut einem Viertel am weltweiten Wirtschaftswachstum beteiligt. In knapp 20 Jahren wird sich dieses Bild umgekehrt haben, China wird die größte Ökonomie sein - und man darf noch darüber sinnieren, wie Staaten mit schrumpfender Bevölkerung, vor allem Deutschland, Mitteleuropa und Japan, sich im Vergleich zu den auf strebenden Wachstumszonen behaupten werden.

Die großen Notenbanken entwickeln sich immer mehr zum verlängerten Arm der Politik. Um die Zinsen dauerhaft niedrig zu halten, kaufen sie Staatsanleihen am Sekundärmarkt, um die Platzierung neuer Bonds im Primärmarkt zu gewährleisten. Dies ist eine indirekte Staatsfinanzierung, welche eigentlich per Statuten ausgeschlossen ist. Da die Politik aber mit dem Rücken zur Wand steht, bietet die Flutung der Märkte mit Notenbankgeld ein probates Mittel, kurzfristige Verwerfungen zu beheben. Ob Quantitative Easing (QE) oder Outright Money Transactions (OMT), alle Programme dienen dem Zweck, die Zinsen unter der Inflationsrate zu halten und damit die günstige Refinanzierung öffentlicher Haushalte zu gewährleisten. Die großen Verlierer sind die Sparer, denn für Anleger in Staatsanleihen oder Festgeld wird der reale Zinsertrag negativ bleiben, dies nennt man finanzielle Repression.

Der Paradigmenwechsel der Geldpolitik ist längst ein globales Phänomen geworden. Ist die Episode der Unabhängigkeit damit beendet? Japan war der Vorreiter der Politik, die Zinsen gegen Null zu schleusen. Die Fed, die EZB und die Bank of England folgen diesem Beispiel seit dem Jahr 2009. Für die betroffenen Währungen bedeutet dies einen gnadenlosen Abwertungswettlauf zugunsten eines erhofften Wachstumsbeitrags für die laborierenden Volkswirtschaften. Ob das Ganze letztlich erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Für 2013 rechnen wir mit einer Fortsetzung dieser Politik.

Währungsperspektiven

Die Probleme der europäischen Peripheriestaaten wollen nicht abebben, aber offiziell äußern sich die EU-Parlamentarier noch durchgehend zuversichtlich, die Schuldenkrise unter Kontrolle zu bekommen. Der Devisenmarkt sendet deutliche Warnsignale. Zum einen spricht eine Vielzahl der Ökonomen offen über eine wie derkehrende Schwächephase der europäischen Gemein schaftswährung, zum anderen kann der Euro gerade zum Jahresende wertvollen Boden gutmachen.

Die griechische Regierung tut sich nach wie vor schwer mit dem ihr auferlegtes Sparprogramm, die Troika schlägt eine Verlängerung des Zeitrahmens für die ein schneidenden Konsolidierungsmaßnahmen vor. Das Budget für 2013 wurde zwar Ende November vom Parlament verabschiedet, die Zweifel an der Stabilität des Landes sind aber immer noch vorhanden. Nach dem erfolgreichen Schuldenrückkauf über 20 Mrd. Euro kam nun auch eine Ratingheraufstufung durch S&P um 6 Stellen auf B- mit stabilem Ausblick, die Spreads verringerten sich daraufhin deutlich. Es zeigt sich mittlerweile auch an den Kapitalmärkten, dass Griechenland die Eurozone als Ganzes nicht mehr in Mitleidenschaft zieht. Eine Sippenhaft ist auch übertrieben, denn die Strukturen der Gemeinschaft sind unvergleichlich besser als es der Au genschein durch die Krisenbrille suggeriert.

Trotz aller Schuldenprobleme und Abstufungen in der Peripherie konnte sich die europäische Gemeinschaftswährung seit den Sommertiefstständen (1,205 USD) deutlich stabilisieren und gegenüber dem Greenback sogar um 10 Prozent zulegen (1,325 USD).

Noch ist Europa aber nicht über den Berg, denn Spanien sträubt sich weiterhin vehement, sich offiziell unter den EU-Rettungsschirm zu begeben. Frankreich, Portugal und Italien laufen 2013 innenpolitisch in schwierige Phasen, denn gegen den Willen der Bevölkerung müssen sie ihre Reformfähigkeit erstmal unter Beweis stellen. Dazu kommt eine Häufung enttäuschender Konjunkturdaten, Arbeitslosenzahlen und Budgetverfehlungen im gesamten Euroraum. Sogar die verlässliche Wachstumslokomotive Deutschland ist ins Stottern gekommen.

Profiteure der Euroländer-Krise waren die Währungen von Volkswirtschaften mit stabiler Konjunktur und relativ niedriger Verschuldung. Zu den robustesten Devisen zählen die Norwegische Krone (+5 Prozent in 2012), der Südkoreanische Won (+6 Prozent) und der Neuseeland-Dollar (+7 Prozent). Beliebt war auch der Austral- sowie Kanada-Dollar (beide +3 Prozent), die allesamt ein deutliches Plus zum Euro über den Jahresverlauf verzeichnen können. Australien ist vor allem wegen des hohen Zinsniveaus attraktiv, denn der Leitzins "Down Under" steht immer noch bei 3,25 Prozent. Gemessen an ihrer Kaufkraft ist die australische Währung zum US-Dollar um mehr als ein Viertel überbewertet, der Neuseeland-Dollar um gut 20 Prozent und die Norwegen-Krone um rund 15 Prozent.

Der Euro ist im Vergleich der Kaufkraftparitäten derzeit leicht unterbewertet, denn in den sogenannten Fluchtwährungsstaaten haben sich deutlich höhere Preisniveaus etabliert. Noch halten die Skeptiker die Probleme der Währungsunion für so einschneidend, dass der Euro sich 2013 noch einmal abschwächen könnte. Allerdings sind die Weichen der Konsolidierung gestellt und allein die Größe des Wirtschaftsraums Europa lässt international keine große Untergewichtung innerhalb der Devisenreserven zu, denn Europa ist ein unverzichtbarer Handelspartner, vor allem für die Schwellenländer. Währungsprognosen werden in Zeiten politischer Börsen extrem schwierig bis unmöglich. Wasser auf die Mühlen der Euro-Verfechter waren z. B. die Worte des EZB-Chefs Mario Draghi zum Erhalt des Euros. Rein ökonomisch betrachtet ist ein Währungserhalt wünschenswert, eine schwache Währung wäre allerdings hilfreicher als eine deutliche Aufwertung. Wir erwarten unter Annahme großer volatiler Ausschläge für 2013 eine Schwankung des Euro zwischen 1,25 und 1,55 USD mit aufwärtsgerichteter Stabilisierung bei 1,50 USD. Die besten Zeiten der "Fluchtwährungen" dürften wir gesehen haben.

RENTENMÄRKTE

Angesichts der Diskussionen rund um die Eurokrise kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Staatsfinanzen in den etablierten Industrienationen außer Kontrolle geraten sind. Glücklicherweise stellt sich die Haushaltslage in den auf strebenden Wirtschaftsräumen positiver dar. Die wichtigsten Schwellenländer wie Russland, Brasilien, Indien und China wären - gemessen an den Staatsschulden - nach den Stabilitätskriterien von Maastricht attraktive Kandidaten für einen Euro-Beitritt. In Europa zeichnen sich neben Deutschland auch die skandinavischen Länder sowie die Schweiz durch finanzielle Stabilität aus.

Die Kennzahlen für die USA geben zwar ein weniger positives Bild ab, doch spiegeln sich in der Haushaltslage nicht die wirtschaftlichen Möglichkeiten der USA wider. Es waren eher Kriegskosten im Nahen Osten sowie die politische Entscheidung für niedrige Steuern, die zum Anstieg der Staatsverschuldung führten. Als Folge dieser Entwicklungen musste die selbstdefinierte Schuldenhöchst grenze mehrmals nach oben korrigiert werden, um die Zahlungsunfähigkeit Amerikas abzuwenden. Diese Anpassung erforderte jedoch eine Einigung mit den Republikanern, die für ihre Zustimmung erfolgreich einen Konsolidierungskurs der Regierung ab dem Jahr 2013 einforderten. In zähen Verhandlungen über den Jahreswechsel einigte man sich zwar auf höhere Steuersätze für Jahres einkommen ab 400.000 USD, die Vergünstigungen für Einkünfte darunter bleiben aber noch bis Ende Februar erhalten. Die gefürchtete fiskalische Klippe, eine Kombination aus Verringerung der staatlichen Nachfrage und wachstumshemmenden Steuererhöhungen, ist damit zumindest temporär verschoben. Der modifizierte Konsolidierungskurs macht allerdings die Heraufstufung des Schuldenlimits umso dringender, denn die alte Grenze von 16,38 Billionen Dollar wurde am 31.12.2012 erreicht.

Das amerikanische Wachstum ist ein wichtiger Impuls für Volkswirt schaften in der Peripherie Europas. Dort sind den Regierungen die Hände gebunden, sie können die staatliche Nachfrage nicht beliebig ausdehnen, um das Wachstum zu fördern. In diesen Ländern verursachten strukturelle Probleme die ausufernden Staatsschulden. Deren Behebung erfordert erhebliche Eingriffe in die öffentliche Architektur, die sich in der kurzen Frist eher negativ auf das Wachstum und die Gesellschaft auswirken.

Damit wird es ungleich schwieriger, gleichzeitig den Haushalt zu konsolidieren. Aus diesem Grunde werden den Krisenländern vorübergehend höhere Defizite eingeräumt, als dies nach Maastricht vorgesehen war. Auf diese hohen Defizite reagierte der Kapitalmarkt mit extremer Verunsicherung, was die Zinsen in derartige Höhen trieb, dass sich in der Peripherie nur noch Italien problemlos am Kapitalmarkt refinanzieren konnte. Zur Vermeidung des Zahlungsaus falls eines Euro-Mitglieds wurden Rettungsschirme (EFSF und der Nachfolger ESM) aufgespannt, die den Wackelkandidaten gegen strikte Auflagen Finanzhilfen zusagen. Die entsprechenden Geldsummen der Haftungsschirme betragen zur Zeit 750 Mrd. Euro, können aber bei Be darf weiter ausgedehnt werden, falls ein größeres Euro-Mitglied Probleme haben sollte. Bis jetzt ist der EFSF zu 50 Prozent oder knapp 200 Mrd. Euro in Anspruch genommen worden. Voraussetzung für Stützungskäufe durch die EZB ist der Antrag der jeweiligen Landesregierung, den Rettungsschirm unter entsprechen den Auflagen in Anspruch zu nehmen. Das eigentliche Problem, das einer schnellen Lösung der Eurokrise im Wege steht, ist die Politik. Die Krisenländer ziehen es vor, Hilfszahlungen zu beziehen und Reformen ohne Druck zügig umzusetzen. Die für die Zahlungen haftenden Länder hingegen befürworten eher harte Auflagen. Diese gegensätzlichen Standpunkte können im politischen Prozess leider nur in kleinen Schritten von Gipfel zu Gipfel angenähert werden. Auch wenn dies die endgültige Lösung der Eurokrise eher hin ausschiebt, beruhigt in dieser Lage die Tatsache, dass beide Seiten auf eine Einigung angewiesen sind, um ein mit unkalkulierbaren Kosten verbundenes Auseinanderbrechen der Eurozone zu verhindern. Erste Erfolge bei der Rückgewinnung der Wettbewerbsfähigkeit zeichnen sich in der Peripherie ab. Hier ist insbesondere Irland hervorzuheben, der Kapitalmarkt hatte dem krisengeschüttelten Land kürzlich wieder Mittel auf dem Primärmarkt eingeräumt. Ein Beweis dafür, dass mit entsprechender Disziplin auch die Kreditwürdigkeit wieder zurückkehrt.

Die Anlage in deutsche Staatsanleihen war für konservative Anleger in den letzten 30 Jahren fast durchgängig eine erfolgreiche Strategie. Mittlerweile liegt jedoch die Verzinsung dieser Anleihen unter der Teuerungsrate. Eine Anlage in deutsche Staatsanleihen verzehrt langsam, Jahr für Jahr, den realen Wert des Vermögens. Diese Situation kann noch an dauern. Sicherlich ist das niedrige Zinsumfeld in Deutschland in erster Linie eine Folge der Eurokrise, denn deutsche Staatsanleihen sind als sicherer Hafen besonders nachgefragt und auch niedrigste Zinsen werden vom Markt akzeptiert. Doch auch mit dem Abklingen der Eurokrise ist es unwahrscheinlich, dass die Anzahl der Adressen höchster Bonität wie der auf das Vorkrisenniveau zurück kehrt. Das Höchstrating ist jedoch bei vielen institutionellen Anlegern Voraussetzung für eine Investition in Anleihen, so dass sich mangels Alter nativen die Nachfrage weiterhin auf sichere Anleihen konzentriert, was die Möglichkeiten für einen Zinsanstieg gerade in Deutschland begrenzen sollte. Konservative Anleger, die einen Realkapitalerhalt anstreben, müssen heute größere Risiken eingehen und attraktivere Rentensegmente beimischen.

AKTIENMÄRKTE

Zum Jahreswechsel notieren führen de Aktienindizes im Bereich neuer Höchststände. Während der MDAX und der S&P 500 unter Einrechnung von Dividenden neue Allzeithöchst stände in 2012 erreichen, notiert der DAX so hoch wie seit 2008 nicht mehr. Neue Jahreshöchststände des Schweizer SMI oder des HANG SENG in Hongkong im vierten Quartal unterstreichen die eingesetzte Markt breite dieser Dynamik in der entwickelten Welt.

Aktienmärkte in den großen Schwellenländern folgen dieser Bewegung nur zum Teil. Während indische Aktien im Durchschnitt deutlich zulegen können, fällt der Kursanstieg russischer und brasilianischer Aktien unterdurchschnittlich aus. Chinesische Dividendenpapiere aus dem SHANGHAI COMPOSITE beenden den Börsenjahrgang 2012 nahezu unverändert. Die Kursentwicklungen im Jahr 2013 unterliegen weiterhin den bekannten Themen. Dabei kommt den Entscheidungen der Zentralbanken eine unverändert hohe Bedeutung zu. Die anhaltende Niedrigzinspolitik wird die Entwicklung an den Aktien märkten positiv unterstützen. Auch die Beiträge der Notenbanken zur Entspannung der Staatsschuldenkrise werden bei einem erfolgreichen Verlauf Raum für höhere Bewertungen von börsennotierten Unternehmen schaffen. Ein beeindruckendes Beispiel für die Rückkehr von Kapital und Vertrauen oder zumindest das Ende des Ausverkaufs liefert ausgerechnet die Börse Athen. Der griechische ATHEX COMPOSITE SHARE PRICE INDEX zählt seit Juni des vergangenen Jahres zu den größten Gewinnern in Europa. Mit einem Zugewinn von über 35 Prozent übertrifft er 2012 die Entwicklung an den Börsen in Paris, Zürich oder Madrid zum Teil deutlich. Es lohnt sich daher auch weiterhin, die Entwicklung griechischer Dividendenwerte zu verfolgen, um den Grad der Krisenbewältigung in der Eurozone zu beurteilen.

Wie lang die Reise zu alten oder neuen Gipfeln an den Börsen andauern wird, ist nicht vorhersehbar. Die Entspannung in der Eurozone oder die Entwicklungen in Fernost stehen stellvertretend für einen anhaltenden (Auf-) Schwung an den Börsen. Die Börsenampeln leuchten derzeit grün. Davor stehenzubleiben, um den kreuzenden Verkehr abzuwarten, verhindert das Vorankommen. Eine zurückhaltende Markteinschätzung wäre erst für den Fall angebracht, dass politische oder konjunkturelle Entwicklungen nachhaltig die Stimmung und die Kursentwicklung eintrüben. Wir blicken positiv auf das Jahr 2013.

ROHSTOFFE

Seit den 1970-er Jahren sind die Vereinigten Staaten ab hängig von importiertem Öl aus den Ländern des Nahen Ostens. Aufgrund des Anstiegs der Lieferungen aus Kanada und Südamerika sowie größerer Schieferöl-Erträge im eigenen Land könnten die USA aber bis zum Jahr 2035 vom Nahen Osten weitgehend unabhängig werden. Die aktuellste Hochrechnung der US-Energiebehörde geht davon aus, dass die US-Importe aus dem Nahen Osten, aus Europa und aus Afrika bis zum Jahr 2020 auf 2,5 Millionen von derzeit vier Millionen Barrel pro Tag fallen werden. Neue Gasfunde machen die USA zudem ölunabhängiger und senken deutlich die Energiekosten. 15 Millionen Barrel Öl pro Tag werden die USA ab 2020 mit Hilfe neuester Technologien fördern können. Saudi-Arabien lösen sie dann als weltgrößten Ölproduzenten ab. Die USA sind schon heute die am schnellsten expandierende Fördernation der Welt, vor allem dank der Schiefergasförderung. Vor wenigen Jahren galten die einst reichen Vorkommen fossiler Brennstoffe in Nordamerika noch als fast erschöpft und die "Peak-Oil-Studie" machte die Runde. Die Ölpreise erreichten damals abenteuerliche 150 USD je Barrel. Öl- und Gasproduktion stehen in den USA nun vor einem neuen Aufschwung, der das weltweite Kräfteverhältnis verschieben wird. Denn anders als in Europa bleibt Energie in Amerika nach wie vor billig. "Künftig wird auch die Ölnachfrage der Amerikaner deutlich sinken, weil die Vorgaben der Regierung zur Reduzierung des Spritverbrauchs im Transportgewerbe wirken werden", so IEA-Chefökonom Fatih Birol. Ab 2030 werden die USA damit endgültig zum Öl-Nettoexporteur. Dies dürfte auch für andere Länder weltweit Folgen nach sich ziehen. Der Schutz wichtiger Transportwege für Rohöl etwa im Nahen Osten könnte den USA weniger wichtig als bisher sein.

Allerdings gibt es Zweifel an der IEA-Prognose. Es ist immer noch unklar, wie ergiebig die Ölvorkommen aus unkonventionellen Quellen sind. So sinkt schon 12 Monate nach der Inbetriebnahme einer Bohranlage deren Produktionsmenge bereits um deutliche 20 bis 40 Prozent.

Ein weiterer Faktor, der die Entwicklung der erhofften Ölförderung hemmen könnte, ist die Tatsache, dass die Energiegewinnung in zunehmendem Maße mit einem zum Teil immensen Wasserverbrauch einhergeht. Es ist ein Gemisch aus Wasser und Chemikalien, mit dem bei der Schiefergasförderung die tiefen Gesteinsschichten aufgebrochen werden, um Öl und Gas fördern zu können. In Kanada gewinnt man mit ähnlichem Ressourcen einsatz Rohöl aus fossilen Sandformationen.

Neben den USA wird vor allem der Irak seine Ölproduktion in den nächsten zwei Jahrzehnten fast verdreifachen und sich bis 2030 zum zweitgrößten Förderer und Exporteur entwickeln können. Saudi-Arabien und Russland werden somit wohl längerfristig das Nachsehen haben. So wird die US-Ölproduktion von heute 7,8 Millionen Barrel pro Tag bis 2020 auf 11,6 Millionen Barrel steigen und das Land wird zum klassischen "Selbstversorger". Saudi-Arabien, Kuwait oder dem Irak dürfte die Entwicklung trotzdem keine massiveren Probleme bereiten. Sie steuern ihre Exporte einfach nach Asien, dort haben gerade China, Indien und andere boomende Tigerstaaten einen stark wachsenden Energiebedarf. Die Ölproduktion aus dem Nahen Osten könnte künftig zu fast 90 Prozent nach Asien fließen.

Entwicklung der Branche

Im Jahr 2012 ist die Anzahl der Vermögensverwalter in Deutschland per Saldo leicht gestiegen. Der Verband unabhängiger Vermögensverwalter erhält aufgrund der bestehenden EdW-Problematik weiterhin Zulauf. Auch in 2012 wurde ein weiterer Sonderbeitragsbescheid erlassen. Die Musterklage des Verbandes hat das Verwaltungsgericht Berlin mit Urteil vom 14. September 2012 abgewiesen. Die Berufung zum Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wurde jedoch zugelassen und wird durch den Verband durchgeführt.

Geschäftsverlauf der Gesellschaft 2012

Der Geschäftsverlauf fiel für die Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 327 (Vorjahr Jahresüberschuss TEUR 113) positiv aus. Die Provisionserlöse stiegen um rund TEUR 77 auf TEUR 3.875 (Vorjahr TEUR 3.798). Dem gegenüber steht ein Verwaltungsaufwand von TEUR 3.370 (Vorjahr 3.296).

Mit Wirkung zum 20. Juni 2012 hat die Donner & Reuschel Aktiengesellschaft ihre Beteiligung an der Gesellschaft auf 100 Prozent ausgeweitet.

Nach Genehmigung durch den Aufsichtsrat im Mai 2012 wurde im Juni 2012 die Beteiligung an der V-Bank veräußert. Hierbei wurde ein Gewinn von TEUR 137 realisiert.

Herr Thomas Packenius ist am 30. Juni 2012 aus der Geschäftsführung ausgeschieden und weiter als Vermögensbetreuer für PMP tätig. Zudem ist Herr Thomas Packenius Vorsitzender des im Februar 2012 gegründeten Beirates der PMP.

Herr Michael Mademann wird aus privaten Gründen keine Verlängerung seines Geschäftsführervertrages anstreben. Dieser endet vertragsgemäß zum 30. Juni 2013. Die Nachfolgeregelung wird im ersten Halbjahr 2013 getroffen werden.

Die Schadenersatzforderungen von drei Mandanten zu vermittelten Medienfonds im Jahr 1999 bzw. 2002 aus Dezember 2010 wurden in 2011 zurückgewiesen und sind in 2012 durch Verjährung zur Erledigung gekommen.

Neben den Geschäftsführern sind in der Gesellschaft per 31. Dezember 2012 26 Mitarbeiter beschäftigt.

Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2010 2011 2012
v.H. v.H. v.H.
a) Vermögenslage      
· Eigenkapital 67,9 79,7 81,2
· Anlagendeckung 216,0 211,6 308,0
· Anlagenintensität 31,4 37,7 26,3
b) Finanzlage      
· Cash flow / Umsatz 9,5 6,6 11,0
· Cash flow / Eigenkapital 15,1 9,5 15,3
c) Ertragslage      
· Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und Steuern 7,5 5,0 12,3
· Eigenkapitalrentabilität 7,7 4,2 11,6
· Eigenkapitalrentabilität vor Steuern 11,1 6,2 15,2

Risikobericht

In dem für die Gesellschaft relevanten Markt gibt es drei starke Risikopositionen. Als erstes sind die Wertpapiermärkte zu nennen, die sich turbulent entwickeln können. Diesen Entwicklungen treten wir mit einer ausgeglichenen konservativen Anlagestrategie entgegen, die allerdings auch keine Kursverluste vermeiden kann.

Das zweite Risikopotential sind unsere Kunden, die beim Verlassen unserer Gesellschaft für zurückgehende Honorareinnahmen sorgen. Hier sorgen wir nach wie vor für einen sehr hohen Servicestandard sowie für eine anlegergerechte Betreuung und Beratung. Wir sind in der Neukundenakquisition nach wie vor sehr aktiv, um die Kundenbasis weiter zu verbreitern.

Das dritte Risiko sind die Mitarbeiter, da sich eine starke Fluktuation der qualifizierten Betreuer negativ auf unser Geschäft auswirken kann, da es sich um ein personenbezogenes Geschäft handelt.

Somit sind das Verbleiben und die Neugewinnung qualifizierter Mitarbeiter für den Erfolg der Gesellschaft sehr wichtig. Aus diesem Grunde bieten wir unseren Mitarbeitern einen interessanten Arbeitsplatz und den in der Betreuung tätigen Mitarbeitern erfolgsabhängige Tantiemen. Die Weiterqualifizierung unserer Mitarbeiter trägt einen hohen Stellenwert. Die Einstellung von neuen, hoch qualifizierten Vermögensbetreuern ist weiterhin anspruchsvoll.

Als weitere Tendenz im Bereich Risiko ist die Wettbewerbssituation zu nennen. Aufgrund unserer guten Stellung im Markt und Ausbau derselben, sind die Perspektiven sehr gut, weitere Marktanteile auf uns zu ziehen.

Das bewusste Eingehen von Risiken ist Begleiterscheinung des unternehmerischen Erfolgs. Zur Unterstützung der strategischen Ausrichtung unseres Unternehmens und den damit verbundenen Risiken haben wir ein Risikomanagement eingerichtet. Mit dem Risikomanagement sollen Risiken bewältigt und strategische Potenziale optimal ausgeschöpft werden.

Durch einen regelmäßigen Strategieabgleich sorgen wir dafür, dass Chancen und Risiken in einem sinnvolen Verhältnis zueinander stehen. Wir gehen Risiken nur dann ein, wenn ihnen die Chance auf eine entsprechende Wertsteigerung entgegensteht. Weiterhin gehen wir Risiken auch nur dann ein, wenn diese mit den entsprechenden unternehmensinternen Abläufen und Maßnahmen handhabbar sind.

Das Risikomanagement ist Bestandteil der Planungs- Steuerung- und Kontrollprozesse und folgt unternehmenseinheitlichen Standards. Eine offene Kommunikation, die periodisch vorgenommene Risikoinventur sowie das Planungs- und Steuerungssystem schaffen Transparenz über unsere Risikosituation. Das Risikomanagement wird durch die Unternehmensführung koordiniert und überwacht.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2013

Entsprechend der Besonderheiten als Finanzdienstleistungsunternehmen mit dem Schwerpunkt Vertrieb und Verwaltung von Finanzprodukten und des unbeständigen Marktes wurde ein Prognosezeitraum von einem Jahr gewählt.

Die Honorare werden im Jahr 2013 aufgrund der positiven Performance im Jahr 2012 höher ausfallen. Wir planen durch gezielte Marketingaktionen unseren Kundenstamm weiter auszubauen. Die Personalkosten enthalten variable Anteile, die in Abhängigkeit von den Erlösen gezahlt werden. Zudem soll durch Kostenreduzierungen das Erreichen der geplanten Ziele 2013 gewährleistet werden. Derzeit sind keine Neueinstellungen geplant.

Aufgrund der vorgenannten Faktoren ist für das Geschäftsjahr 2013 mit einem positiven Ergebnis auf höherem Niveau zu rechnen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind nicht zu erwähnen.

 

Düsseldorf, den 21, Februar 2013

Die Geschäftsführung

Michael Mademann

Heiko Löschen

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Packenius, Mademann & Partner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 28. März 2013

DWP Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dunkerbeck, Wirtschaftsprüfer

Neumann, Wirtschaftsprüfer


Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 03.05.2013.

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