RIGA MAINZ GmbH & Co. KGMainzJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Das Geschäftsmodell der RIGA MAINZ GmbH & Co. KG ist insbesondere auf die Durchführung von Kranarbeiten, sowie die Durchführung von Schwertransporten, Veräußerung von Kranfahrzeugen, Service und sonstigen Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit diesem Geschäftsgegenstand stehen, ausgelegt. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Mainz und jeweils einen Standort in Frankfurt am Main und Ludwigshafen. 106 Beschäftigte erwirtschafteten einen Umsatz von 19,8 Mio. EUR inklusive Kranverkäufen im Geschäftsjahr 2023. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 wurde die deutsche Wirtschaft von mehreren politischen Ereignissen und Entwicklungen geprägt, die wesentliche Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatten. Energiekrise und Energiepolitik Die Fortsetzung der Energiewende und Investitionen in erneuerbare Energien standen im Fokus der Bundesregierung. Trotz langfristig positiver Effekte führten diese Maßnahmen kurzfristig zu höheren Kosten und Unsicherheiten im Energiesektor. Die Folgen des Ukraine-Kriegs hielten die Energiepreise auf hohem Niveau, was sich in den Kosten für Strom, Gas und Treibstoff niedergeschlagen hat. Inflationsbekämpfung Die anhaltend hohe Inflation stellte eine große Herausforderung dar. Die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bundesregierung ergriffen Maßnahmen zur Dämpfung der Preissteigerungen, einschließlich Zinserhöhungen und fiskalpolitischer Maßnahmen zur Reduzierung der Nachfrage. Diese Schritte beeinflussen das Wachstum Deutschlands nachhaltig negativ durch Investitionsstopps und stark steigende Kapitaldienste. Industriepolitik und Lieferketten Die Stabilisierung und Diversifizierung von Lieferketten, gestört durch die Pandemie und geopolitische Spannungen, waren zentrale Themen der deutschen Industriepolitik. Die Unterstützung von Schlüsselindustrien wie der Automobil- und Halbleiterindustrie wurde intensiviert, um deren Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit zu stärken. Arbeitsmarkt und Sozialpolitik Erhöhungen des Mindestlohns und andere arbeitsmarktpolitische Maßnahmen beeinflussten nicht nur die Kaufkraft der Konsumenten, sondern vor allem auch die Lohnkosten der Unternehmen. Infrastruktur Im Jahr 2023 intensivierte Deutschland Investitionen in Verkehrsinfrastruktur, insbesondere in Schienen und Breitbandnetze, um Effizienz und digitale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Trotz Fortschritten blieben Herausforderungen bei der Instandhaltung der Infrastruktur bestehen, was weiterhin hohe Investitionen erforderte und nicht nur die Gesamtwirtschaft, sondern auch die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen zur Aus- und Einbringung von Brücken positiv beeinflusste. Digitalisierung und technologische Transformation Die Bundesregierung setzte verstärkt auf Digitalisierung und technologische Innovationen, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu erhöhen. Initiativen zur Förderung von Start-ups und zur Unterstützung der digitalen Transformation traditioneller Industrien waren ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie. Eine Verbesserung der nach wie vor langwierigen Prozesse zum Erhalt von Transport- und Fahrgenehmigungen bleibt jedoch aus, wodurch die Branche mit weiterhin unnötigen Kosten belastet wird, die sich in Form von Ausfällen und Verschiebungen besonders kenntlich machen. 2. Geschäftsverlauf a) Allgemeines Die gesamtwirtschaftlich angespannte Situation und die Vorsicht in Bezug auf Investitionen haben sich in einer gehemmten Nachfrage niedergeschlagen und zu Absagen sowie Verschiebungen bereits beauftragter Aufträge geführt. Bestimmte Auftraggeber mit entsprechender Marktdurchdringung nutzten wie üblich im umsatzschwachen Frühjahr die Möglichkeit, Zugeständnisse im Rahmen unserer Preisgestaltung abzuverlangen. Im restlichen Jahresverlauf konnten wir uns vor allem mit unserem Engineering-Know-How in Form von Großprojekten gegenüber der Konkurrenz durchsetzen und den Jahresumsatz über Plan abschließen. Die Umsätze unserer erbrachten Dienstleitungen haben im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um ca. 2,6 % zugenommen. Die Fremdanmietungen zur Abdeckung der Bedarfsspitzen und der Realisierung von Großprojekten haben sich aufgrund zwei größerer Projekte und der Anmietung eines Großgeräts in diesem Jahr verdoppelt. Das ordentliche Geschäft wurde zusätzlich durch die geplanten Kranverkäufe mit einem weiteren Umsatz i. H. v. 3,1 Mio. EUR ergänzt. Der Fuhrpark präsentiert sich durch den stetigen Handel mit Kranen als jung und auf dem aktuellsten Stand der Technik. So waren wir einer der ersten Kranunternehmer, welche die neue LICCON3-Technologie des Marktführers Liebherr für seine Kunden einbringen konnte. Die Fuhrparkgröße ist konstant geblieben. Durch die stetigen Investitionen in den Fuhrpark sind auch die entsprechenden Verbindlichkeiten gegenüber Finanzierungsgebern weiter auf sehr hohem Niveau. Es bleibt das mittelfristige Bestreben mehr Eigenkapital aufzubauen. Die erhöhten Kosten konnten - bedingt durch steigende Kranpreise und stark gestiegene Zinsen - zum Teil mit den ebenfalls gestiegenen Gebrauchtkranpreisen und der höheren Effizienz der neueren Geräte zum Teil kompensiert werden. Ebenfalls hält der junge Fuhrpark und die damit verbundenen Gewährleistungsansprüche die Instandhaltungskosten auf einem niedrigen Niveau. Bedingt durch die gesamtpolitische Gemengelage bewegen sich die Kosten für Energie, Treib-, Betriebs- und Hilfsstoffe auch in diesem Jahr auf einem hohen Niveau. Die Personalkosten sind durch die hohe Inflation und den damit verbundenen, notwendigen Gehaltsanpassungen um TEUR 95 zum Vorjahr gestiegen. Der nach wie vor anhaltende Fachkräftemangel hat die Neueinstellungen stark verteuert. Durch den verhältnismäßig höheren Umsatz blieb jedoch die Personalkostenquote auf gleichbleibendem Niveau. Mit 106 Mitarbeitern konnten wir den Personalbedarf zum Vorjahresniveau (111) nahezu konstant halten. Die Rückstellungen hierfür sowie für Urlaub sind gemäß den Bewertungsgrundsätzen nach BilMoG enthalten. Die Tagesumsätze am Standort Frankfurt-Höchst konnten um ca. 30% erhöht werden. Der Standort bietet nach wie vor Chancen, immer jedoch in Abhängigkeit von der Investitionstätigkeit der ansässigen Betriebe. Das Umsatzvolumen muss im Hinblick auf die Rentabilität beobachtet werden. Den Stützpunkt ohne Vor-Ort-Disponenten zu betreiben, hat sich in Bezug auf den Mehrumsatz ausgezahlt. Das abgelaufene Geschäftsjahr schließt operativ trotz der hohen Abschreibungen aufgrund des jung gehaltenen Fuhrparks mit einem positiven Betriebsergebnis von TEUR 1.940. Die Kranverkäufe sind darin mit einem Ergebnisbeitrag i. H. v. TEUR 1.194 enthalten. Insgesamt können wir vor allem unter Berücksichtigung der Gesamtumstände, insbesondere der Auswirkungen des Ukraine-Krieges, auf ein befriedigendes Betriebsergebnis für das Jahr 2023 zurückzublicken, das unsere Erwartungen gegenüber unserer Planung übertroffen hat. b) Wesentliche Kennzahlen der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage
III. Künftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2024 Ausblick und gesamtwirtschaftliche Situation Die Umsätze des Frühjahrsgeschäftes 2024 entwickelten sich im Verhältnis zu den Vorjahren positiv und haben die Planzahlen übertroffen. Wiederum sind neben dem Tagesgeschäft Objektausschreibungen und die Mitwirkung bei Betriebsabstellungen eingeplant und z.T. beauftragt. Zu Jahresanfang sind üblicherweise viele Projekte noch in der Planungsphase und die Firmen beginnen, sich die Budgets für Ihre Projekte zu sichern (z.B. Industrieabstellungen, Infrastrukturprojekte), so dass im Laufe des Jahres weiter mit einem Anstieg von Auftragseingängen gerechnet werden kann. Ein hohes Abschreibungsvolumen, stark gestiegene Zinsen und weiterhin hohe Energie- und Treibstoffkosten bestimmen im Wesentlichen die Ausgabenseite. Daneben führt die allgemein angespannte, politische Gemengelage zu rückläufigen Investitionen und damit zu einer gehemmten Nachfrage nach Kran- und Engineeringleistungen unserer Großkunden. Da unsere Kundschaft vor allem in der Pharma- und Chemiebranche zuhause ist, zeichnet sich das diesjährige Ergebnis, entgegen der aktuellen Marktlage, jedoch bereits über Plan ab. Dennoch ist die Durchführung größerer Projekte durch Verzögerungen in der Planung durch Personalengpässe sowie der verspäteten Lieferung von Material für die Baustellen, insbesondere bei großen Komponenten, schwierig planbar und führt, wie auch schon im letzten Jahr, zu kurzfristigen Auftragsverschiebungen. Die dadurch entstehenden Ausfallkosten können jedoch größtenteils an die Kunden weitergereicht werden. Auch in 2024 konnten wir bereits erfolgreich eine flächendeckende Preiserhöhung durchsetzen und die Auslastung optimieren. Es ist zu erwarten, dass sich die überproportional angestiegenen Zinsen ab dem 3. Quartal ebenso stabilisieren, wie es die Inflation bereits getan hat. Wir rechnen damit, dass sich die Zurückhaltung hinsichtlich neuer Projekte bei der Kundschaft ebenfalls wieder legen wird. Aufgrund der steigenden Nachfrage im Bereich Industriemontagen und Engineering planen wir diesen Bereich weiter auszubauen. Hier ist die Nachfrage gerade im Bereich Ein- und Ausbringung von Brücken in den letzten Jahren stark angestiegen. Als wichtigster Kunde hat sich nach wie vor ein großes Industrieunternehmen verfestigt. Dieser Rahmenvertrag leistet einen erheblichen Beitrag zu einem planbaren Umsatz und zur Auslastung des Fuhrparks. Hierzu besteht weiterhin die mit einem Montage- und Transportdienstleister gegründete ARGE Industrieservice, um die inhaltlichen und personellen Anforderungen des Rahmenvertrags erfüllen zu können. Beim Einkauf von anderen Dienstleistungen und Waren wird es im Jahresverlauf durch hohe Lohnabschlüsse infolge der weiterhin hohen Inflationsrate und Personalmangel zu Teuerungen kommen. Die Inanspruchnahme von Fremdleistungen durch Mitbewerber bei sporadischen Überauslastungen oder Auftragsüberschneidungen bleibt in der Relation im üblichen Rahmen. Für Ersatzbeschaffungen und Neuanschaffungen von Maschinen planen wir auch in 2024 Ersatzinvestitionen in Form von 7 Kranen und zwei Sattelzugmaschinen. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund TEUR 8.100. Die Finanzierung dieser Wirtschaftsgüter wird über langfristige Darlehens- und Mietkaufverträge erfolgen. Es ist bereits jetzt absehbar, dass sich die Gebrauchtkranpreise weiterhin positiv entwickeln und die Verkäufe von Mobilkranen mit einem Umsatz von 2 Mio. EUR einen guten Beitrag für das Ergebnis leisten werden. Die Finanzierung wird größtenteils über Mietkaufverträge erfolgen. In unserer Prognose gehen wir zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass kostensteigernde und neu hinzugekommene Einflüsse in der Planung berücksichtigt werden konnten. Insbesondere sind nach einem langfristig relativ stabilen Preisniveau nun aufgrund der beschriebenen aktuellen Situation Kostensteigerungen bei Waren und Dienstleistungen die Folge. Vor allem die Kosten für Kraftstoffe und Energie bewegen sich nach wie vor auf einem hohen Niveau und wurden Anfang des Jahres nochmals durch CO 2 -Abgaben zusätzlich belastet. Daher haben wir im Zuge dessen auch eine neue CO 2 - und Energiepauschale eingeführt, die unsere Kunden mit Verständnis angenommen haben. Die Aufwendungen für Lohn- und Gehaltszahlungen werden im Umfang voraussichtlich über denen des Berichtszeitraums liegen. Steigerungen sind aus den vorbeschriebenen Gründen aber nicht zu umgehen, denn eine Herausforderung bleibt nach wie vor die Beschaffung von Personal. Bei dem derzeitigen Geschäftsverlauf planen wir einen operativen Umsatz mit Kranarbeiten und Dienstleistungen in 2024 von ca. TEUR 13.600 (inklusive Fremdanmietungen). Unter Berücksichtigung des Ergebnisses aus Kranverkäufen von ca. TEUR 1.400 und Gesamtaufwendungen von ca. TEUR 14.350 inkl. Fremdleistungen, gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem Jahresergebnis von TEUR 650 vor Steuern aus. Es handelt sich hierbei um eine vorsichtige Aussage im Hinblick auf die schwer vorherzusagende Entwicklung der Konjunkturlage im Inland und der vorbeschriebenen Faktoren. Erhebliche Umsatzeinbrüche erwarten wir nicht; lediglich eventuelle Rückgänge durch Auftragsverzögerungen/-Verschiebungen. Die Nachfragesituation ist im Moment als positiv zu bewerten. Die Abschreibungen für die beschriebenen Investitionen beeinflussen wiederum das Betriebsergebnis auch in 2024 durch gestiegene Kranpreise nachhaltig. Allerdings werden sowohl das Betriebsergebnis als auch die Liquiditätsausstattung weiterhin durch geplante Kranverkäufe und die hiermit verbundene Verwertung stiller Reserven gestützt. 2. Risikoberichterstattung Die Liquiditätslage hat sich durch die Ablösung mehrerer Altkredite und die für das Frühjahr geplanten Kranverkäufe verbessert. Eine Bestandsgefährdung sehen wir in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation und der strukturellen Entwicklung nicht. Die Gesellschaft sieht sich weiterhin in der Lage, unvorhergesehene, konjunkturelle Einbrüche zu überbrücken. Die zur Kontrolle der Geschäftsverläufe erforderliche zeitnahe Auswertung der Unternehmensdaten wird ständig durchgeführt, so dass die Gesellschaft die finanzielle Situation immer vor Augen hat, um möglichst frühzeitig auf negative Entwicklungen reagieren kann. Potenzielle Risiken und Lösungsräume, mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, sehen wir nach wie vor in nachstehend genannten Positionen: - Konstant hohe Energie- und Treibstoffkosten, die mit zum Teil neuen Steuern (Stichwort: CO 2 -Zuschlag) belegt wurden, ließen sich bisher mittels erhöhtem Energie- und CO 2 -Zuschlag plausibel an die Kundschaft weiterreichen. - Einen Rückgang der Vermarktungsmöglichkeit z.B. von Großgeräten oder Transportsystemen entgegen ursprünglichen Prognosen oder aufgrund veränderter Konkurrenzsituationen bzw. politischer Rahmenbedingungen verbunden mit hohen Finanzierungskosten lässt sich aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage außereuropäischer Märkte (z. B. USA und China) vernachlässigen. - Steigende Zinsen, die sich in den Prolongationen und Neubeschaffungen unseres Fuhrparks niederschlagen, konnten aktuell durch auslaufende Großkredite kompensiert werden und sind laut aktuellen Prognosen wieder rückläufig. - Die nach wie vor angespannte, politische Gemengelage kann zu Projektverschiebungen und -ausfällen führen. Das Risiko konnten wir bisher durch unsere in den Auftragsbestätigungen vereinbarten, anfallenden Ausfall- und Verschiebungskosten kompensieren. - Ein Nachfragerückgang ist aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation ebenfalls denkbar. Diesem versuchen wir durch Reaktivierung von Altkunden und der Intensivierung des Neukundengeschäfts entgegenzuwirken. Es ist jedoch zu erwarten, dass das Stammgeschäft aufgrund betrieblich notwendiger Maßnahmen (z. B. Anlagenwartung) für einen guten Basisumsatz sorgen wird. - Der Forderungsausfall der Vorjahre belief sich im Schnitt auf weniger als 1 % in den letzten fünf Jahren. Daher halten wir hier das Risiko für überschaubar. - Als problematisch sind auch die überlangen Zahlungsziele vor allem bei Firmen mit entsprechenden Umsatzvolumen anzusehen, die gerade bei großen Aufträgen zur erheblichen Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien führen können. Ein Vorzug der geplanten Kranverkäufe ist jedoch ein probates Mittel bei unvorhergesehenen Liquiditätsengpässen. - Nichtzahlung von Forderungen durch vorsätzliches Ausnutzen der langwierigen Zivilverfahren bei Einmalkunden im Großkundenbereich konnten wir durch Vergleiche bisher immer gut entgegenwirken. - Die steigenden Einkaufspreise, u.a. für die Neuanschaffung von Autokranen, sowie die gestiegenen Personalkosten machen eine Anpassung der Verrechnungssätze auch im kommenden Jahr erforderlich. - Neu hinzugekommen und bisher aufgrund der politisch stabilen Situation nicht im Fokus, sind die Folgen eines Krieges in Europa. 3. Abschließende Wertung und Einschätzung Die vorausgegangene Bewertung erfolgte unter den Gesichtspunkten eines normalen zu erwartenden Geschäftsverlaufs in Abwägung der wirtschaftlichen Entwicklung innerhalb eines von den üblichen Faktoren bestimmten Wirtschaftsgeschehens. Unsere Einschätzung hat sich gegenüber den Vorjahren nicht geändert. Es ist nach wie vor davon auszugehen, dass der Dienstleistungssektor Kranvermietung und Schwertransporte auch über das Jahr 2024 hinaus eine sichere Existenzgrundlage in Deutschland haben wird, da der Bedarf für diese Dienstleistung in einer nach wie vor industriell geprägten Volkswirtschaft durch industrielle Investitionen, Bautätigkeit für Gebäude, Energie- und insbesondere Verkehrsanlagen und den Bedarf der produzierenden Industrie nachhaltig gesichert wird. Wir haben uns mit zuvor beschriebenen Maßnahmen und Entwicklungen mittels technisch aktueller Kran- und Transporttechnik an die Anforderungen der derzeitigen Marktstruktur angepasst, um die Gesellschaft auch bei teils ungünstigen Rahmenbedingungen wettbewerbsfähig zu erhalten. Zudem sind weitere Investitionen in den Engineering Sektor geplant, da wir in diesem Bereich für uns ein großes Wachstumspotential sehen. Durch die nach wie vor anhaltenden Kriege in der Ukraine und in Israel und einem insgesamt zu verzeichnenden "Ruck nach rechts" in den Gesellschaften der europäischen Mitgliedstaaten gestaltet sich die Prognose- und Risikoberichterstattung schwieriger. Die getroffenen Feststellungen und Vorhersagen für die Entwicklung der Gesellschaft können immer nur unter dem Vorbehalt gelten, dass nicht noch mehr unvorhersehbare Ereignisse mit weitreichenden Folgen eintreten, die für weitere Unsicherheiten sorgen. Wir können für unsere Gesellschaft aus den vergangenen Monaten keine existenzgefährdende Wirkung feststellen. Die Umsätze haben sich im Hinblick auf die vorbeschriebenen Szenarien und hieraus resultierende Verwerfungen nach wie vor stabil entwickelt. Abschließend zu unserem Lagebericht ist noch anzumerken, dass Kai Langer als mittelfristiger Nachfolger von Uwe Langer am 1. Juli 2023 in die Geschäftsleitung eingestiegen ist. Karl Reitz ist zudem am Ende des Geschäftsjahres in den wohlverdienten Ruhestand eingetreten und damit aus der Geschäftsleitung ausgeschieden. Wir sind sehr dankbar für die 36, dem Unternehmen gewidmeten Jahre und freuen uns, dass er noch weiterhin beratend zur Verfügung steht.
Mainz, den 27. Juni 2024 RIGA MAINZ Beteiligungs-GmbH gez. Uwe Langer gez. Kai Langer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Unternehmen und zum Jahresabschluss Die RIGA MAINZ GmbH & Co. KG, Mainz, ist im Handelsregister beim Amtsgericht Mainz unter HRA 3495 eingetragen. Die RIGA MAINZ GmbH & Co. KG, Mainz, hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Beachtung der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG aufgestellt. Bei der Aufstellung der Bilanz hat die Gesellschaft die Bilanzform im Sinne von § 266 HGB beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung entspricht § 275 Abs. 2 HGB. Die Vergleichszahlen des Vorjahres werden bei den entsprechenden Posten des laufenden Jahres ausgewiesen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Im Sachanlagevermögen ist ein Festwert von TEUR 266 (i. Vj. TEUR 266) enthalten. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten, soweit nicht Wertabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorzunehmen waren. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) bzw. Herstellungskosten (Unfertige Leistungen), soweit nicht Wertabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorzunehmen waren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert, soweit notwendig, werden für erkennbare Einzelrisiken Einzelwertberichtigungen gebildet. Für allgemeine Zahlungsrisiken wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben bzw. Einnahmen im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgewiesen, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 darstellen. Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und tragen den erkennbaren Risiken in angemessenem Umfang Rechnung. Notwendige Preis- und Kostensteigerungen sind ggf. ausreichend berücksichtigt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden, soweit vorhanden, mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Die passiven latenten Steuern ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Wertansätze in der Handelsbilanz und der Steuerbilanz. 3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme von TEUR 6 (i. Vj. TEUR 11) innerhalb eines Jahres fällig. Gem. § 264c Abs. 4 HGB wurde für die 100%-ige Beteiligung an der RIGA MAINZ Beteiligungs-GmbH, Mainz, (Komplementärin) ein entsprechender Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile gebildet. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen TEUR 15.302 (i. Vj. TEUR 17.771). Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von größer einem Jahr (bis fünf Jahre) in Höhe von TEUR 18.996 (i. Vj. TEUR 17.298). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von TEUR 1.403 (i. Vj. TEUR 1.264). Es bestehen folgende Sicherheiten für die Verbindlichkeiten: Verbindlichkeiten sind durch eine Globalabtretung von Forderungen in Höhe von TEUR 1.200 und durch Grundschulden bzw. Hypotheken in Höhe von TEUR 981 besichert. Für die Finanzierungen des mobilen Anlagevermögens wurden diverse Sicherungsübereignungen an die jeweiligen Finanzierungsgeber vorgenommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 263 (i. Vj. TEUR 255) aus sonstigen Verbindlichkeiten, in Höhe von TEUR 47 (i. Vj. TEUR 51) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 4) aus sonstigen Vermögensgegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen jeweils ausschließlich aus sonstigen Verbindlichkeiten. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in folgendem Umfang: Die Gesellschaft hat für das Jahr 2024 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverhältnissen für bewegliche Wirtschaftsgüter in Höhe von insgesamt TEUR 449. Die passiven latenten Steuern haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
An folgenden Unternehmen besteht zum Bilanzstichtag ein Anteilsbesitz von mindestens 20 % der Gesellschaftsanteile:
*) = Geschäftsjahr 2022; Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde noch nicht aufgestellt Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 106 (i. Vj. 111). Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführerin der Gesellschaft ist die persönlich haftende Gesellschafterin RIGA MAINZ Beteiligungs-GmbH, Mainz. Das Stammkapital der persönlich haftenden Gesellschafterin beträgt EUR 25.564,59. Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der RIGA MAINZ Beteiligungs-GmbH sind/waren Herr Uwe Langer, Wackernheim, technischer Geschäftsführer, Karl Johannes Reitz, Mainz, kaufmännischer Geschäftsführer (bis 6. Dezember 2023) und Herr Kai Langer, Mainz, kaufmännischer Geschäftsführer (ab 6. Juli 2023). Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse und Veränderungen sowie außergewöhnliche Rechtsstreitigkeiten haben sich nach Ablauf des Bilanzstichtages nicht ergeben. Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Mainz, den 27. Juni 2024 gez. Uwe Langer gez. Kai Langer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorliegenden Bericht handelt es sich nicht um den geprüften Jahresabschluss. Im Folgenden wird der Wortlaut des Bestätigungsvermerks aus dem Bericht über die Prüfung des vollständigen Jahresabschlusses wiedergegeben. Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses werden größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Personenhandelsgesellschaften in Anspruch genommen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die RIGA MAINZ GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RIGA MAINZ GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RIGA MAINZ GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Alzey, den 28. Juni 2024 AZ-Treuhandgesellschaft
mbH
gez. S. Cerny, Wirtschaftsprüfer gez. J. Röhricht, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 15. Oktober 2024 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
RIGA MAINZ GmbH & Co. KG GmbH & Co. KG
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Anschrift
- 55120 Mainz
- Handelsregister
- HRA 3495, Mainz
- Eintragungsdatum
- 23. prosince 1998
- Branche
- Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 89,3 % 36,28 Mio
- Umlaufvermögen 10,6 % 4,31 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 53,6 k
- Verbindlichkeiten 94,3 % 38,32 Mio
- Passive latente Steuern 3,6 % 1,45 Mio
- Eigenkapital 1,2 % 479,5 k
- Rückstellungen 0,9 % 363,5 k
- Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile 0,1 % 25,6 k
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 872
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 99,9 % 4,33 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 3,8 k
- Personalaufwand 56,2 % 5,42 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 22,6 % 2,18 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15,1 % 1,46 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5,7 % 547,9 k
- Sonstige Steuern 0,5 % 44,3 k
- Rohergebnis 13,83 Mio
- Ergebnis nach Steuern −90,4 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −134,7 k
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
K** L*****
seit 2026 Kommanditist
-
U** H***** F******** L*****
seit 2005 Kommanditist
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
-
U** L***** Kommanditist
550k €
-
K** L***** Kommanditist
- RIGA MAINZ Beteiligungs-GmbH DEU Persönlich haftender Gesellschafter
Beteiligungen an
- RIGA MAINZ Beteiligungs-GmbH GmbH 100.0 %
- Unbekannte Beteiligung 50.0 %
Historie
- 2026
-
21.01.
Sonstiges PersonenereignisU** H***** F******** L***** · Limited Partner
-
21.01.
Berichtigung personenbezogener DatenU** H***** F******** L***** · Limited Partner
-
21.01.
Eintritt eines MitgliedsK** L***** · Limited Partner
- 2024
-
24.01.
NamensänderungRIGA MAINZ GmbH & Co. KG
- 2020
-
24.01.
Austritt einer PositionK*** R**** · Limited Partner
- 2014
-
13.06.
Eintritt eines MitgliedsRIGA MAINZ GmbH & Co. KG · Fully Liable Partner
-
13.06.
Eintritt eines MitgliedsRIGA ENGINEERING & SOLUTIONS GmbH & Co. KG · Limited Partner
- 2010
-
03.02.
AdressänderungRIGA MAINZ GmbH & Co. KG
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
- 1–6
- Diese Hilfe
- ?