AUWA Holding GmbHDiepholzKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Konzernlagebericht 2017I. Grundlagen des KonzernsDie AUWA Holding GmbH, Diepholz, ist die Muttergesellschaft der Lebensbaum-Gruppe. Der vorliegende Konzernbericht umfasst nach den Regeln der Vollkonsolidierung die Unternehmen Ulrich Walter GmbH, BL Verwaltungs- u. Beteiligungs GmbH, BiologX GmbH, Pure Taste Group GmbH & Co. KG (alle mit Sitz in Diepholz) und Niehoffs Kaffeerösterei GmbH, Gronau. Die Lebensbaum-Gruppe ist Hersteller von Gewürzen, Tee und Kaffee aus biologischem Anbau. Sie ist im deutschen Naturkosthandel Marktführer mit den Sortimenten Kräuter/Gewürze, Tee und Kaffee (Quelle: Biovista, Jan. - Dez. 2017). Die Lebensbaum-Gruppe vermarktet ihre Produkte unter der Marke LEBENSBAUM über den Naturkost Fachhandel und im eigenen Online-Shop. Darüber hinaus werden Handelsmarken für andere bekannte Bio-Firmen produziert. Die Marke Lebensbaum ist im Bio-Fachhandel seit mehr als 35 Jahren etabliert und wird mittlerweile in über 10 Ländern verkauft. Daneben werden die Produkte an Großverbraucher, wie Kantinen und Mensen oder auch an Industriekunden verkauft. Ergänzt wird das Leistungsangebot durch die gruppeninterne Fertigwarenlogistik und die Lohnröstung von Kaffee in der gruppeneigenen Kaffeerösterei. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem kräftigen Aufschwung. Der Sachverständigenrat rechnet mit Zuwachsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,0 % im Jahr 2017 und 2,2 % im Jahr 2018. Das Wachstum ist somit höher als das Potenzialwachstum von 1,4 %. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Überauslastung. (Quelle: Pressemitteilung des Sachverständigenrates zur Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Jahresgutachten 2017/2018, Wiesbaden, 31.Oktober 2017). Für das Jahr 2018 erwartet die Bundesregierung eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 2,4 Prozent. Damit setzt sich der kräftige Aufschwung weiter fort. Der Beschäftigungsaufbau dürfte durch das knapper werdende Arbeitskräfteangebot etwas weniger schwungvoll verlaufen, da hierdurch die Ausweitung der Produktion erschwert wird. Deshalb geht die Bundesregierung für dieses Jahr mit 2,4 Prozent in kalenderbereinigter Rechnung von einer etwas geringeren Zunahme des Bruttoinlandsprodukts als im abgelaufenen Jahr aus. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung bleibt jedoch robust. Der Euroraum, Deutschlands wichtigster Absatzmarkt, steht erst am Anfang der zyklischen Erholung. Zudem befindet sich die deutsche Wirtschaft nur in einer leichten Überauslastung, sodass kein abrupter Abbruch des konjunkturellen Aufschwungs zu befürchten ist. Die Risiken und Chancen für die Wirtschaft sind gegenwärtig ausgeglichener als in der jüngeren Vergangenheit, auch wenn Unwägbarkeiten weiterhin beachtlich bleiben. (Quelle/ Zitat: BMWI, Jahreswirtschaftsbericht 2018 der Bundesregierung, Januar 2018) 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit ist in allen Bereichen der Gesellschaft angekommen. Zukunftsorientiertes, ethisches und moralisches Handeln wird von der Wirtschaft gefordert und am ehesten durch die Bio-Branche erfüllt. Bio-Lebensmittel stellen weiterhin ein wachsendes Geschäftsfeld dar. "Der LEH erzielte insgesamt einen Bio-Umsatz von 5,93 Mrd. € und legte damit um satte 8,8 % zu; der Umsatzanteil des LEH am gesamten Bio-Markt erreichte 59 %. Der Lebensmittelumsatz im Naturkosthandel wuchs um 2,2 % auf 2,91 Mrd. € und erzielte einen Marktanteil von 29 %. In den sonstigen Geschäften, zu denen Bäckereien, Metzgereien, Hofläden, Versandhandel, Wochenmärkte und Reformhäuser zählen, kauften die Kunden Bio-Produkte im Wert von 1,20 Mrd. €. Damit wuchsen die sonstigen Geschäfte etwas schwächer als im starken Vorjahr, so der von der AMI koordinierte Arbeitskreis Biomarkt auf Basis von Daten der Marktforschungsinstitute GfK, Nielsen, bioVista und Klaus Braun Kommunikationsberatung" (Quelle Bericht Die Bio-Branche 2018 vom BÖLW). Diese Entwicklung deckt sich auch mit den Zahlen des Naturkost-Fachgroßhandels. So ist nach Angaben des Bundesverbandes Naturkost Naturwaren (BNN) der Gesamtumsatz des Naturkost-Fachgroßhandels im Jahr 2017 um 3,3 % gewachsen (vgl. BNN Jahr 2017 Umsatzmonitor). Der Rohkaffeemarkt wurde auch 2017 dominiert durch politische Unsicherheiten und die extrem unterschiedliche Entwicklung der Währungsparitäten der einzelnen Erzeuger- und Konsumländer zur Leitwährung US$. Die Rohkaffeepreisentwicklung führte im Jahresverlauf 2017 zu einem leichten Rückgang des Preisniveaus für gerösteten konventionellen Kaffee. Hier unterstütze zum Jahresende insbesondere die veränderte Währungsparität zwischen Euro und US$. Der Wettbewerbsdruck des deutschen Marktes in diesem Konsumsegment bleibt hoch. Für hochwertige Rohkaffees - hierzu zählen insbesondere auch Qualitäten aus biologischem Anbau - ist das Importpreisniveau in Euro / kg im Vergleich zum Vorjahr nur relativ leicht gesunken. Durch unsere direkte Zusammenarbeit mit Lieferanten aus dem Ursprung unterstützen wir mit den gezahlten Preisen den fairen Handel, der den Erfordernissen der Produzenten und Produzentengenossenschaften gerecht wird. Insbesondere durch gute Ernten in Brasilien und Mittelamerika zeigte sich im Jahresverlauf 2017 ein Verfall der Arabica-Kaffeepreise um ca. 15% bei relativ stabiler Währungsparität zwischen Euro und US$. Dieser Linie sind die Robusta-Preise durch verhältnismäßig schlechte Ernten nur in geringem Maße gefolgt. Das traditionelle Delta zwischen Arabica und Robusta ist weiter geschrumpft. Eine weitere Substitution dieser Qualitäten ist eher nicht zu erwarten, da global spezifische Marktsegmente definierte Qualitäten benötigen. Die Ernteerwartungen für 2018 in wichtigen Arabica-Erzeugerländern sind gut. Sofern keine größeren witterungsbedingten Ernteausfälle auftreten, ist mit einem stabilen Markt auf relativ niedrigem Niveau zu rechnen. Weiter sinkende Kurse sind nicht zu erwarten, da das aktuelle Preisniveau in vielen Erzeugerländern die Herstellkosten nicht mehr deckt. 3. Geschäftsverlauf 3.1 Wichtige Ereignisse des Geschäftsjahres
3.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2017 erzielte die Lebensbaum-Gruppe einen Umsatz von rd. T€ 60.057 (-10,5% zum Vorjahr). Die Marke Lebensbaum konnte erneut ein starkes Wachstum in Höhe 4,2% aufweisen. Stärkster Treiber für das Wachstum in 2017 war dabei das Gewürzgeschäft mit einem Wachstum von 5,1%. Besonders gut verkauften sich in 2017 die Gewürz- und Kräutermischungen der Marke Lebensbaum. Auch im Bereich Tee (+3,2%) und Kaffee (+4,5%) konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Besonders erfreulich war die positive Resonanz auf das neue Teesegment "Wanderlust", welches im letzten Quartal 2017 auf den Markt gebracht wurde. Neben dem traditionellen Naturkostfachhandel entwickelten sich auch die Vertriebsschienen Export, Gastronomie und Onlinegeschäft positiv. Auch im Jahr 2017 sind wir mit unseren Kernkunden gewachsen und waren nicht durch Sortimentsanpassungen im Fachhandel beeinträchtigt. Die Veränderung der Absatzsituation eines unserer wichtigsten Kunden wurde für 2017 bereits vorhergesagt, sodass im Bereich der Beschaffung und Bestände entsprechend gegengesteuert wurde. Die gute Entwicklung der Marke Lebensbaum konnte dabei den Einmaleffekt im Absatz teilweise kompensieren. 4. Investition und Finanzierung Im Geschäftsjahr 2017 wurde mit 1,9 Mio € ein erheblicher Betrag in den weiteren Ausbau und die Erneuerung der Produktionskapazitäten in Diepholz und Gronau investiert. Besonders hervorzuheben ist hier die Investition in eine neue IMA Teemaschine für ca. T € 800. Mit dieser Anlage kann die neue Tee-Serie Wanderlust in einem aromageschützten Teebeutel effizient produziert werden. Weiterhin erwähnenswert ist die Ersatzbeschaffung der Schlauchbeutellinie für Gewürze, die Erweiterung der Portalpalettierung sowie die Erneuerung der Gewürzdosenlinie. Diese Anlagen werden 2018 in Betrieb genommen. Darüber hinaus wurde die IT Infrastruktur im Bereich WLAN und LAN auf den neuesten Stand der Technik gebracht. 5. Personal- und Sozialbereich Die Lebensbaum-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr mit einem Personalabbau von 8 Beschäftigten den Mitarbeiterstand den Erfordernissen durch das reduzierte Geschäftsvolumen angepasst. Die Personalpolitik beinhaltet die grundsätzliche Besetzung von Stellen mit eigenen Beschäftigten. Langfristig soll ein weitest gehender Abbau von Aushilfen durch den Aufbau von Stammmitarbeitern erfolgen. Die Lebensbaum-Gruppe versteht sich als ein Ausbildungsbetrieb und beschäftigte zum Jahresende 2017 für die Ausbildungsberufe zum Industriekaufmann, Fachkraft für Lebensmitteltechnik und Fachkraft für Lagerlogistik zusammen 13 Auszubildende. Um auch Nachwuchskräfte von Hochschulen gewinnen zu können, wurde Praktikanten in verschiedenen Bereichen die Möglichkeit gegeben, einen ersten Einstieg in die Praxis zu bekommen.
* Ohne Aushilfen 6. Umweltschutz und Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind von je her eine Grundfeste der Organisation und nicht erst eine Strategie der Gruppe, seit sie im Fokus der öffentlichen Debatte stehen. Lebensbaum hat dafür 2014 den CSR-Preis der Bundesregierung und 2015 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) als Deutschlands nachhaltigstes mittelständiges Unternehmen erhalten. In der Jurybegründung zum DNP heißt es: "Lebensbaum setzt seit Jahrzehnten neue Maßstäbe für Nachhaltigkeit in der Lebensmittelbranche." Im September 2016 ist der Lebensbaum Nachhaltigkeitsbericht im Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2015 durch das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Unternehmerinitiative future e. V. als bester Nachhaltigkeitsbericht des deutschen Mittelstands ausgezeichnet worden. Auch für die kommenden Geschäftsjahre bleibt es expliziter Anspruch der Unternehmensgruppe, insbesondere auch durch die Weiterentwicklung unseres Nachhaltigkeitsansatzes die Fundamente für eine weiterhin erfolgreiche Unternehmens- und Markenentwicklung zu legen. Um das Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement auf eine solide Grundlage zu stellen erfolgt es für die gesamte Pure Taste Group GmbH & Co. KG einschließlich aller Tochtergesellschaften auf der Basis eines integrierten Nachhaltigkeits- und Umweltmanagementsystems. Das Umweltmanagement ist gemäß ISO 14001 und EMAS zertifiziert bzw. validiert. 2018 wird auf die revidierte ISO 14001:2015 umgestellt und die Novelle der EMAS-Verordnung einschließlich des neuen Referenzdokuments für die Lebensmittelbranche umgesetzt. Ergänzend hat Lebensbaum 2017 zusammen mit dem Zertifizierer Kiwa International Cert einen Standard für die Auditierung und Zertifizierung eines sozialen, nachhaltigen und fairen Standort- und Lieferkettenmanagements entwickelt und im Dezember im Rahmen eines Pilotaudits am Standort in Diepholz getestet und zertifiziert. Die Zertifizierung wird 2018 auf beide Standorte und alle PTG-Gesellschaften ausgeweitet und in einen regulären, dreijährigen Zertifizierungszyklus überführt. Die Notwendigkeit, das Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement auch in den kommenden Jahren sukzessive weiterzuentwickeln ergibt sich nicht nur aus den diversen krisenhaften ökologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Klimawandel, Verlust fruchtbaren Ackerlands, Artensterben, Flüchtlingskrise sind nur einige der Schlagworte, unter denen diese Entwicklungen thematisiert werden. Neue, zum Teil sehr explizite Anforderungen, so z.B. die nachweisliche Einhaltung von Sozialstandards in unseren Lieferketten, werden auch direkt seitens maßgeblicher Kunden an uns gestellt und ergeben sich auch aus neuen und weiterentwickelten internationalen Standards und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Ebenso spielen steigende Transparenzanforderungen und die voran schreitende Digitalisierung eine Schlüsselrolle für die Entwicklung zukünftiger Anforderungen und damit die Weiterentwicklung des Nachhaltigkeits- und Umweltmanagements. Bedeutende Schwerpunkte bleiben dabei für uns ein Fokus auf das Lieferkettenmanagement, die Weiterentwicklung der Datentransparenz und weitere Klimaschutzmaßnahmen. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage1. Ertragslage und finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen die Gruppe gesteuert wird, sind die Umsatzentwicklung, die Entwicklung der Materialeinsatzquote und die Jahresergebnisentwicklung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 verzeichnete die Lebensbaum-Gruppe mit einem Gesamtumsatz von T€ 60.057 (VJ: T€ 67.095) einen erwarteten Umsatzrückgang in Höhe von 10,5% gegenüber dem Vorjahr. Die Materialeinsatzquote (Materialeinsatz/ Gesamtleistung) verbesserte sich von 60,1% im Jahr 2016 auf 57,8% im Jahr 2017. Ein wesentlicher Treiber für die veränderte Rohertragsquote war die Vanillepreisentwicklung im Laufe des Jahres 2017. Hier konnten wir aufgrund unserer längerfristigen Beschaffungsstrategie noch von vorhandenen Beständen profitieren, die 2017 abverkauft wurden. Trotz der erwarteten Umsatzkorrektur (-10,5%) verringerte sich entsprechend der Rohertrag nur um -4,8% (€ 1,3 m). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um T € 526, sodass der Jahresüberschuss mit 5,1 Mio €, trotz Umsatzkorrektur, nur T € 905 unter dem Vorjahr lag. 2. Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtvermögen liegt mit T€ 67.205 im Jahr 2017 um T€ 6.408 über dem Wert des Vorjahres. Im Bereich des Anlagenvermögens reduzierte sich der Gesamtwert lediglich um T€ 305. Hier gab es innerhalb der Finanzanlagen eine Umschichtung. Der Anstieg der Ausleihungen und Beteiligungen wurde durch eine Reduzierung der Wertpapierbestände kompensiert. Insgesamt reduzierten sich die Finanzanlagen um T € 330. Eine Erhöhung zeigt sich im Wesentlichen im Bereich der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (T € 7.223) sowie im Aufbau des Kassenbestandes (T € 1.780). Gegenläufig ist die Reduzierung des Vorratsvermögens (T € 2.280). Insgesamt steigt das Eigenkapital um T € 3.537. Gegenüber dem Vorjahr erhöht sich der Konzernbilanzgewinn um T€ 2.717 sowie die Anteile fremder Gesellschafter um T€ 820. Durch den Aufbau der Bilanzsumme sinkt die Eigenkapitalquote leicht um 1,2 %-Punkte auf 66,4%. Die Verbindlichkeiten lagen im Jahr 2017 mit T€ 21.268 um rd. T€ 2.727 über dem Vorjahreswert. Dies ist insbesondere durch den Aufbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 3.406 und einer Reduzierung der übrigen Verbindlichkeiten um T€ 1.188 bedingt. Die Rohwarenzukäufe sind teilweise über derivative Finanzinstrumente abgesichert. Diese Absicherung erfolgt über Festlegungen von Rohwarenpreisen zu bestimmten Terminen und über die Absicherung von Dollarkursen für die Rohwarenbeschaffung. Den größten Anteil am Fremdkapital haben unverändert die Bankkredite. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ist durch uneingeschränkte Bereitstellung der bisherigen Kreditlinien bei den Hausbanken zu jeder Zeit gewährleistet. Von den bestehenden Kreditlinien in Höhe von rd. Mio. € 28,3 sind zum Jahresende 2017 Mio. € 13,8 nicht in Anspruch genommen worden. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich zum Jahresende 2017 in Summe um T€ 1.780 gegenüber dem Vorjahr. Die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelbestandes gegenüber dem Vorjahr betrug T€ 1.041. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Jahr 2017 T€ 1.136 (Vorjahr: T€ 10.182) Demgegenüber standen Einzahlungen in Höhe von T€ 1.466 (Vorjahr: T€ -8.828) aus der Finanzierungstätigkeit und Auszahlungen im Bereich der Investitionen in Höhe von T€ 1.561 (Vorjahr: T€ 6.507). 3. Zusammenfassende Beurteilung von Geschäftsverlauf und Lage Die Geschäftsleitung ist mit der geschäftlichen Entwicklung der Lebensbaum-Gruppe trotz des erwarteten Einmaleffektes im Umsatz sehr zufrieden. Entsprechend der Prognose im vorigen Lagebericht konnte die Marke Lebensbaum erneut ein erfreuliches Wachstum verzeichnen. Die Materialeinsatzquote lag für 2017, Rohwarenbedingt, über den Erwartungen. Dadurch lag das Ergebnis besser als zuletzt prognostiziert, allerdings erwartungsgemäß unter dem Vorjahresniveau. Die Ertrags- und Liquiditätslage des Unternehmens ist unverändert sehr gut. Das Investitionsniveau lag durch die Anschaffung der neuen Teemaschine über dem Niveau von 2016. 4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Der Konzern wird im Rahmen des Nachhaltigkeits- und Umweltmanagements insbesondere auch durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren gesteuert. Das entsprechende Reporting erfolgt dreijährlich über Nachhaltigkeitsberichte, die eine Umwelterklärung gemäß EMAS beinhalten, dem jeweils aktuellen Standard der Global Reporting Initiative (GRI) entsprechen und zukünftig darüber hinaus auf die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen Bezug nehmen. Ergänzend werden jährlich die gemäß EMAS erforderlichen Umweltleistungsindikatoren in einer aktualisierten Umwelterklärung berichtet sowie eine aktualisierte Entsprechenserklärung gemäß Deutschem Nachhaltigkeitskodex veröffentlicht. Ein wesentliches Handlungsfeld, in dem nicht-finanzielle Indikatoren zur Unternehmenssteuerung herangezogen werden, ist das Supply Chain Management. Hier wird im Sinne eines nachhaltigen Einkaufs sowie mit Blick auf das strategische Ziel der langfristigen Minimierung von Beschaffungsrisiken auf die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards in der Lieferkette Wert gelegt. Als Kernindikator wird zu diesem Zweck ermittelt, für welchen Anteil der beschafften Rohwaren über die Biozertifizierung hinaus zusätzliche Nachweise vorliegen, dass die Lieferanten weiterführende Umwelt- und Sozialstandards einhalten. 2017 wurden 94,9% der beschafften Rohwaren und Halbfabrikate aus entsprechenden Ursprungsherkünften bezogen (2016: 91%). 2017 sind umfassende Maßnahmen erfolgt, um diesen Wert dauerhaft über 90% zu stabilisieren. Die Maßnahmen werden 2018 fortgeführt. Ein weiterer wesentlicher Indikator sind die mit der Geschäftstätigkeit der Gruppe verbundenen CO 2-Emissionen. Durch die eigene Geschäftstätigkeit wurden im Jahr 2017 unter Berücksichtigung des Bezugs von zertifiziert CO 2-freiem Ökostrom Treibhausgase in Höhe von 12,00 kgCO 2e je 1.000 Euro Umsatz verursacht. Gegenüber 2016 entspricht dies einem Anstieg um 9,6%. Werden die Emissionen unter Zugrundelegung des Standardemissionsfaktors für den deutschen Strommix berechnet, betrugen die Emissionen 30,16 kgCO 2e pro 1.000 Euro Umsatz, was einem Anstieg um 10,1% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Anstieg dieses Indikators ist jedoch darauf zurückzuführen, dass der Umsatz als Bezugsgröße gesunken ist. In absoluten Zahlen sind die Emissionswerte weiterhin leicht rückläufig gewesen. Als Ergebnis einer Begehung mit einem Energieberater wurde uns 2017 zudem bestätigt, dass die wesentlichen Energiesparpotenziale am Standort Diepholz ausgeschöpft sind. Die Berechnung folgt den Vorgaben des Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) und weist die Scope-1- und Scope-2-Emissionen aus. Sie wurde mit einem ISO-14064-1-konformen CO 2-Rechner mit den aktuellsten dort verfügbaren Emissionsfaktoren erstellt (CO 2-Rechner PRO, Stand: 22.03.2018). Für den Strombezug wurde in beiden Berechnungsvarianten berücksichtigt, dass ein anteiliger Emissionsfaktor für die Netzinfrastruktur einzuberechnen ist. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Die Lebensbaum-Gruppe hat Kontroll- und Steuerungssysteme installiert, die die Geschäfte und die damit verbundenen Risiken messen, bewerten und steuern. Das Management wird über das monatliche Berichtswesen über Abweichungen der tatsächlichen von der geplanten geschäftlichen Entwicklung informiert und kann zeitnah Risiken, die den Erfolg des Unternehmens gefährden, identifizieren. 1.1 Risiken im Zusammenhang mit dem Bezug von Rohwaren Die Verfügbarkeit von Rohwaren, die unsere hohen Anforderungen an Qualität und Sozialstandards erfüllen, stellt eine dauerhafte Herausforderung dar. Unsere Strategie der Kooperation mit Lieferanten im Ursprung hilft dabei, Anforderungen direkt vor Ort abzustimmen und Lieferfähigkeiten rechtzeitig sicherzustellen. Diesen Kernherausforderungen stellen wir uns jedes Jahr erneut. Bestehenden Risiken durch Nichtverfügbarkeit von Rohwaren (hervorgerufen z.B. durch Ernteausfälle), wird mit langjährigen verbindlichen Handelspartnerschaften mit Lieferanten in der ganzen Welt begegnet. Bezüglich Ausfallrisiken aufgrund klimatischer Veränderungen und deren Folgen, hat die Unternehmensgruppe entsprechende Strategien entwickelt. 1.2 Branchenrisiken Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln in Deutschland stieg 2017 um 5,9% auf insgesamt 10 Milliarden Euro (Bio Handel 04/18). Das Wachstum entfiel überwiegend auf den LEH, in dem einige Discounter und Vollsortimenter ihr Bio-Sortiment deutlich erweitert haben. Der Naturkostfachhandel konnte seinen Umsatz um 2,2% steigern. Durch den preislichen Verdrängungswettbewerb zwischen Discountern und Drogeriediscountern kommen auch die Preise für Bio-Lebensmittel stärker unter Druck. In dem Wettbewerbsgefüge bleibt es entscheidend ein besonderes Profil und Mehrwert für die Marke zu entwickeln um sich differenzieren zu können. Ein möglicher Preisabstand zum "Bio-Einfach" wird vom Konsumenten akzeptiert, wenn er weiß, dass besondere ökologische, soziale und Qualitätsaspekte die Produkte des Herstellers auszeichnen. 1.3 Qualitätsrisiken Unsere Lebensbaum Produkte zeichnen sich durch das Pur-Prinzip aus: Lebensbaum-Produkte sind von besonderer Reinheit und geschmacklicher Feinheit, denn sie enthalten weder Aromazusätze noch Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker. Nachhaltiger Genuss in feinster Bio-Qualität ist Lebensbaum Markenkompetenz. Zur Wahrung unseres hohen Standards betreiben wir einen großen Aufwand für die Sicherstellung der Rohstoffversorgung. Dies erfordert mittel- und langfristige Kontrakte mit vertrauenswürdigen Produzenten. Unser Qualitätsmanagementsystem mit kontinuierlicher Überwachung der Roh- und Fertigware ist in der Lage, Risiken zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern. Verfeinerte Analysemethoden und die veränderte Bewertung natürlicher Stoffe erfordern neue Prozesse beim Anbau und bei der Ernte sowie bei der Qualitätskontrolle der Rohware. Insbesondere die Weiterentwicklung der Analysenmethoden stellt in jüngster Zeit besondere Herausforderungen bei der Beschaffung und der Qualitätssicherung dar. Meist handelt es sich um bisher unbekannte Stoffe, deren Ursprung und Eintragsquelle nicht bekannt sind. Dies gilt vor allem für die Beurteilung des Pflanzenschutzmittels Folpet und seinem Abbauprodukt Phtalimid. So konnte eine Laborforschergruppe nachweisen, dass es sich bei dem Abbauprodukt Pthalimid nicht nur um ein Abbauprodukt des Pflanzenschutzmittel Folpet handelt, sondern auch um Artefakte, die bei der Durchführung der Analyse durch hohe Temperaturen entstehen. Durch rechtzeitige Anstrengungen mit unseren Auftragslaboren und Verbänden konnte die Bewertung von Phtalimid-Befunden umgehend an den Gesetzgeber adressiert werden. Experten und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen sowie die AG Pestizide der Untersuchungsämter wurden involviert. Die bisher gewonnenen Erkenntnisse geben wir an unsere Lieferanten und lassen erforderliche Maßnahmen umsetzen, so dass wir unserem Anspruch nach Premiumqualität auch in Zukunft gerecht werden. Die Lebensbaum-Gruppe begegnet möglichen Qualitätsrisiken mit einem Höchstmaß an Qualitätssicherung, sofortiger Recherche und offener Kommunikation mit den Kunden sowie schneller Information an die Öffentlichkeit. 1.4 Finanzielle Risiken Es bestehen keine nennenswerten Zinsrisiken, weil für die Finanzierungen der Investitionen in der Lebensbaum-Gruppe langfristige Zinsbindungen vereinbart sind. Währungsrisiken bestehen insbesondere bezüglich der Einkäufe von Rohkaffee in US-Dollar und nicht absehbaren Entwicklungen auf den Devisen- und Finanzmärkten. Den Währungsrisiken wird durch entsprechende Kurssicherungsgeschäfte begegnet. Für Finanzinstrumente wird ein niedriges Risikoniveau angestrebt. 1.5 Personelle Risiken Die gute konjunkturelle Entwicklung führt in Deutschland zu einer erhöhten Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Diesen Wettbewerb spüren wir auch insbesondere bei überregionalen Ausschreibungen. Durch den weiteren Ausbau der Automatisierung und Digitalisierung wirken wir der Personalknappheit am Markt entgegen. Für den Arbeitskräftebedarf in Diepholz konnten wir bisher gut qualifizierte Mitarbeiter direkt aus der Region für uns gewinnen. Zur Rekrutierung und Ausschreibung von Stellen werden zunehmend neue Kanäle und Plattformen genutzt, die auch von den Bewerbern gut angenommen werden. Insgesamt sehen wir zurzeit für uns nur geringe Risiken in der Beschaffung von qualifiziertem Personal. 1.6 Risiken aus dem Einsatz von IT-Systemen Durch kontinuierliche Ersatzbeschaffung und bestehende Wartungsverträge sehen wir gegenwärtig nur geringe Risiken in Bezug auf unsere IT Systeme. Wir arbeiten weiter an der Umsetzung unserer IT Security Strategie, die uns dauerhaft noch besser vor externen Risiken schützen soll. 1.7 Gesamtaussage zur Risikoeinschätzung Bestandsgefährdende Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen nicht. Somit hat sich die Risikoeinschätzung gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. 2. Chancenbericht Gesellschaftlich getriebene Chancen bestehen für den Konzern in der weiter wachsenden Affinität der Verbraucher für Bio-Produkte. Die Marke Lebensbaum zeichnet sich durch einen hohen Qualitätsanspruch, soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit aus. Dieses Profil eröffnet uns auch für die Zukunft in Zeiten bewusster Verbraucherentscheidungen ein großes Potential. Die Erarbeitung weiterer Absatzkanäle kann zusätzlich dabei helfen die Marke weiter zu entwickeln. Im Zuge der wachsenden Nachfrage nach hochwertigen Rohstoffen, gewinnt der direkte Zugang zu Rohstoffquellen an Relevanz. Lebensbaum sieht hier im Rahmen seiner strategischen Partnerschaften mit Lieferanten eine Chance für die Zukunft und wird daher die Zusammenarbeit weiter intensivieren. Die Investitionen in modernste Anlagen- und IT -Technologie hilft unsere Fertigungskosten absolut wettbewerbsfähig zu gestalten. V. PrognoseberichtDie Strategie der Gesellschaft ist weiterhin auf profitables Wachstum ausgelegt. Für 2018 wird wieder eine Umsatzsteigerung für das Gesamtunternehmen gegenüber dem Vorjahr erwartet. Hierbei werden neben dem Bio-Fachhandel auch weiterhin Absatzkanäle wie Export, Gastronomie- und Onlinegeschäft eine Rolle spielen. Die gestiegenen Rohstoffpreise für Vanille führen zu einer leichten Verschlechterung der Materialeinsatzquote gegenüber 2017. Die Gemeinkosten werden leicht über dem 2017er Niveau erwartet, sodass der Jahresüberschuss Rohwarenbedingt voraussichtlich etwas unter dem Niveau von 2017 liegen wird. Die Marktführerschaft der Marke Lebensbaum im deutschen Bio-Fachhandel wird weiter ausgebaut werden und auch die Internationalisierung der Marke wird weiter verfolgt. Die bestehenden Partnerschaften mit unseren Rohwarenlieferanten sollen auch im folgenden Jahr weiterentwickelt werden. Der direkte Kontakt zum Ursprung und die Sicherung der hohen Qualitätsanforderungen bleiben für uns ein kritischer Erfolgsfaktor. Auf der Rohstoffseite erwarten wir unverändert volatile Märkte, die nach wie vor durch Klimaänderungen beeinflusst werden. Die Investitionen in der Gruppe werden im Jahr 2018 durch Ersatz-Investitionen am Standort Diepholz auf dem Vorjahresniveau liegen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Nachhaltigkeits- und Umweltmanagements setzen wir in 2018 weiter fort. Dabei stehen für uns die Weiterentwicklung unseres Lieferkettenmanagements und die weitere Erhöhung der Datentransparenz im Vordergrund. Die ökologischen und ethisch-moralischen Herausforderungen der modernen Gesellschaft in Hinblick auf eine nachhaltige Ökonomie, wird die Lebensbaum-Gruppe auch weiterhin durch unternehmensinterne Reflektion und durch Diskussionsbeiträge in der öffentlichen Debatte aufgreifen und unterstützend vorantreiben.
Diepholz, 26. April 2018 Ulrich Walter Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2017I. Allgemeine AngabenDer Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der AUWA Holding GmbH, Diepholz, zum 31. Dezember 2017 wurde gemäß der Vorschriften der §§ 290 ff. HGB unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft firmiert unter der Firma AUWA Holding GmbH. Sie hat ihren Sitz in Diepholz, Registergericht ist das Amtsgericht Walsrode. Die Nummer unter der die Gesellschaft in das Handelsregister eingetragen ist lautet: HRB 100124. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Im Interesse von Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Mutterunternehmen ist die AUWA Holding GmbH, Diepholz. Das Stammkapital der AUWA Holding GmbH beträgt € 50.000. II. KonsolidierungskreisAußer der Muttergesellschaft wurden insgesamt 5 Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Bei den nach der Methode der Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen handelt es sich um Unternehmen, bei denen der AUWA Holding GmbH unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Die Einzelaufstellung des Anteilsbesitzes der AUWA-Gruppe wird in der Anlage 3 zum Konzernanhang dargestellt. Ein Tochterunternehmen wird wegen aufgrund von untergeordneter Bedeutung gem. § 296 Abs. 2 HGB nicht mit in den Konzern einbezogen. An drei Unternehmen bestehen Beteiligungen in Höhe von 29% (AGROTO GmbH) bzw. 25% (Soil & More Impacts B.V.) bzw. 20% (VIVASPHERA GmbH). Diese werden aus Gründen der Wesentlichkeit nicht at equity in den Konzernabschluss einbezogen (§296 Abs. 2 Satz 1 HGB bzw. § 311 Abs. 2 HGB), sondern mit ihren Anschaffungskosten bewertet. III. KonsolidierungsmethodenBei der Kapitalkonsolidierung wird die Neubewertungsmethode gemäß § 301 HGB angewendet. Erstkonsolidierungszeitpunkt ist der 1. Januar 2011 bzw. für in den Konsolidierungskreis neu aufgenommene Unternehmen der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung. Ein aktiver Unterschiedsbetrag wurde gemäß § 301 Abs. 3 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und nach § 309 Abs. 1 HGB bewertet, die Abschreibung erfolgte linear über 5 Jahre. Für passive Unterschiedsbeträge gelten die §§ 301 Abs. 3 und 309 Abs. 2 HGB. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung entstandenen passiven Unterschiedsbeträge i.H.v. T€ 7.305 wurden mit dem Konzernbilanzgewinn verrechnet. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Aufrechnung der Ausleihungen und anderen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Zwischenergebnisse werden gemäß § 304 Abs. 1 HGB eliminiert, wenn zum Stichtag des Konzernabschlusses Vorratsbestände aus Lieferungen innerhalb des Konzerns vorhanden sind. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung wird gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen durchgeführt. Die Zinserträge und ähnliche Erträge aus konzerninternen Geschäftsvorfällen werden ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. IV. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen werden entsprechend der gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der AUWA-Holding GmbH, verwendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes. Im Einzelnen werden im Konzern folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und aktivierte Eigenleistungen zu Herstellungskosten, jeweils vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Sachanlagen, die bis zum 31. Dezember 2009 zugegangen sind, werden, soweit steuerlich zulässig, degressiv abgeschrieben. Sachanlagen, die nach diesem Zeitpunkt zugegangen sind, werden linear abgeschrieben. Geringwertige Sachanlagen mit Anschaffungskosten von € 150,00 bis € 1.000,00 werden in einem Sonderposten erfasst, der gewinnmindernd über fünf Jahre linear aufgelöst wird. Geringwertige Sachanlagen mit Anschaffungskosten bis € 150,00 werden im Zeitpunkt der Anschaffung als Aufwand gebucht. Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, unfertigen und fertigen Erzeugnissen werden durch körperliche Bestandsaufnahme ermittelt. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Für nicht erkennbare Risiken wie Ausfallwagnis, Mahn- und Einzugskosten sowie für Zinsverluste erfolgt eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen. Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 HGB gebildet. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen enthält passivisch abgegrenzte Zuschüsse und Zulagen. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt korrespondierend zur durchschnittlichen Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem Betrag angesetzt, der der voraussichtlichen Inanspruchnahme entspricht. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem fristenkongruenten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. In Fremdwährung lautende Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Stichtag zum Devisenkassamittelkurs angesetzt. Die aktiven latenten Steuern enthalten die gemäß § 306 HGB gebildeten Steuern in Höhe von T€ 29 (Vorjahr T€ 23) aus der Eliminierung der Zwischenergebnisse bei den Vorräten zu den Bilanzstichtagen. Die Kalkulation erfolgt auf der Grundlage des Konzernsteuersatzes von 27,5 %. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechte werden grundsätzlich wie im Vorjahresabschluss ausgeübt. V. Angaben zur Konzernbilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens der AUWA-Gruppe im Geschäftsjahr 2017 wird im Konzernanlagenspiegel in der Anlage 1 zum Konzernanhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind T€ 753 (Vj. T€ 596) aus Steuern enthalten. T€ 4.585 (Vj. T€ 1.085) der sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Flüssige Mittel In den flüssigen Mitteln sind Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände ausgewiesen. 4. Eigenkapital Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals wird im Konzerneigenkapitalspiegel gesondert dargestellt. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Ausweis im Einzelabschluss der AUWA Holding GmbH. 5. Sonderposten für Zulagen und Zuschüsse Für Zuschüsse des Landeskreises Diepholz, zur Erweiterung der Produktions- und Lagerkapazitäten in einer Gesamthöhe von € 796.549,00 wurde ein Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen gebildet. Dieser Posten wird entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der geförderten Immobilien und Anlagen aufgelöst. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen T€ 215 (Vj. T€ 217), für Überstunden und nicht genommenen Urlaub der Arbeitnehmer T€ 180 (Vj. T€ 207), für Abschluss- und Prüfungskosten T€ 141 (Vj. T€ 143) sowie für Altersteilzeitaufwendungen T€ 0 (Vj. T€ 0). 7. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten der AUWA-Gruppe in einem Verbindlichkeitenspiegel als Anlage 2 zum Konzernanhang gesondert dargestellt. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen T€ 181 (Vj. T€ 143) sowie einem Pachtvertrag T€ 3.088 (Vj. T€ 3.647). 9. Haftungsverhältnisse Im Rahmen genossenschaftlicher Beteiligungen besteht die Verpflichtung zu einer Nachschusspflicht in Höhe von maximal T€ 10 (Vj. T€ 10). 10. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Einkaufsgeschäften in Fremdwährung werden regelmäßig Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen für die Bewertungseinheiten (Einfrierungsmethode) nach § 254 HGB gebildet wurden. Der Nominalwert beträgt zum Stichtag T€ 2.522, der Zeitwert dieser Kurssicherungsgeschäfte beträgt T€ 34. Die Hedgingbeziehungen laufen bis maximal zum 4. Quartal 2018. Die Bewertung der Finanzderivate wurde von den beteiligten Banken auf Basis aktueller Marktdaten unter Verwendung marktüblicher Bewertungsmethoden festgelegt. VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Aufgliederung nach Produktgruppen:
Aufgliederung nach Regionen:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Anlagenabgängen von T€ 119 (Vj. T€ 27), aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 82 (Vj. T€ 39), aus privater Kfz-Nutzung von T€ 92 (Vj. T€ 87), aus der Auflösung von Investitionszuschüsse in Höhe von T€ 37 (Vj. T€ 37) und aus Erträgen aus Versicherungsentschädigungen T€ 8 (Vj. T€ 19). In der Position sonstige betriebliche Erträge sind in Höhe von T€ 82 (Vj. T€ 0) periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. 3. Sonstige betrieblichen Aufwendungen In der Position sonstige betriebliche Aufwendungen sind in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 0) periodenfremde Aufwendungen enthalten. 4. Steuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit T€ 2.060 (Vj. T€ 2.029). Darin sind Aufwendungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 21) und Erträge in Höhe von T€ 6 (Vj. T€ 0) für latente Steuern enthalten. Im Geschäftsjahr 2017 wurden Zahlungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von T€ 2.254 geleistet. (Vj. T€ 2.300) VII. Sonstige Angaben1. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der vollkonsolidierten Tochterunternehmen beträgt insgesamt:
2. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe Der Geschäftsführung der AUWA Holding GmbH gehörten im Geschäftsjahr an: Kaufmann Ulrich Walter, Rehden Auf die Darstellung der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Geschäftsführung wurden in 2017 keine Vorschüsse und Kredite gewährt. 3. Honorar des Abschlussprüfers Für die im Geschäftsjahr 2017 erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, sind folgende Honorare berechnet worden:
Das Honorar für die Abschlussprüfungen beinhaltet das Honorar für die Jahres- und Konzernjahresabschlussprüfung der Gesellschaften der AUWA-Gruppe. 4. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 5. Inanspruchnahme von Befreiungen Aufstellung der Gesellschaften die aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages durch das Mutterunternehmen nach § 264 Abs. 3 bzw. § 264 b HGB HGB von der Verpflichtung zur Offenlegung des Jahresabschlusses bzw. der Aufstellung eines Anhangs und Lageberichts befreit sind:
Zusätzlich verzichtet die BL Verwaltungs- u. Beteiligungs-GmbH, Diepholz, nach § 264 Abs. 3 HGB auf die Aufstellung eines Anhangs sowie auf die Offenlegung des Jahresabschlusses. 6. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens in Höhe von T€ 947 auf neue Rechnung vorzutragen.
Diepholz, den 26. April 2018 Ulrich Walter Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2017
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2017
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2017AUWA Holding GmbH, Diepholz
*) Diese Gesellschaften wurden mittels Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der AUWA Holding GmbH, Diepholz, einbezogen. **) Diese Gesellschaft wurde wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens- Finanz- und Ertragslage gem. § 296 Abs. 2 Satz 1 HGB nicht in den Konzernabschluss der AUWA Holding GmbH, Diepholz, mit einbezogen. Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2017
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AUWA Holding GmbH, Diepholz Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der AUWA Holding GmbH, Diepholz, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der AUWA Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung de s gesetzlichen Vertreter s für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Ein gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Osnabrück, den 26. April 2018 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Georg Stegemann, Wirtschaftsprüfer ppa. Melanie Wedi, Wirtschaftsprüferin Der Konzernabschluss zum 31.12.2017 wurde am 12.07.2018 gebilligt. |
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AUWA Holding GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Wellestraße 9
49356 Diepholz - Handelsregister
- HRB 100124, Walsrode
- Eintragungsdatum
- 6. januar 1989
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Unternehmenszweck
- die Beteiligung an Kapitalgesellschaften sowie an anderen Gesellschaften und gewerblichen Unternehmen sowie die Verwaltung von Unternehmensbeteiligungen und anderen eigenen Vermögensgegenständen und die Vornahme aller zur Durchführung dieses Zwecks erforderlichen Geschäfte und Rechtshandlungen
Finanzen
Bilanz
2017- Umlaufvermögen 67,3 % 16,06 Mio
- Anlagevermögen 32,7 % 7,80 Mio
- Eigenkapital 95,1 % 22,69 Mio
- Verbindlichkeiten 4,4 % 1,05 Mio
- Rückstellungen 0,5 % 123,0 k
Bilanzdaten für 8 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2018- Umsatzerlöse 39,5 % 63,70 Mio
- Konzernbilanzgewinn/Konzernbilanzverlust 28,4 % 45,75 Mio
- Gewinnvortrag 25,7 % 41,38 Mio
- Konzerngewinn 2,7 % 4,36 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,3 % 2,12 Mio
- Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn 1,1 % 1,74 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,5 % 826,2 k
- Sonstige betriebliche Erträge 0,4 % 718,5 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,3 % 555,4 k
- Ausschüttung 0,0 % 0
- Materialaufwand 64,3 % 37,03 Mio
- Personalaufwand 16,6 % 9,56 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 13,1 % 7,54 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3,9 % 2,24 Mio
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1,3 % 767,2 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,7 % 382,5 k
- Sonstige Steuern 0,1 % 62,7 k
- Ergebnis nach Steuern 6,16 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 6,10 Mio
GuV-Daten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Philip Kuhlmann da Luz
seit 2025 Geschäftsführer
-
Ulrich Walter
seit 2006 Geschäftsführer
-
Maren Walter
seit 2016 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
-
Ulrich Walter
60.0 %
30k €
-
Angela Walter
25.0 %
13k €
-
M**** W*****
7.5 %
4k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
U***** W*****
≥25%
60.0 %
-
A***** W*****
≥25%
25.0 %
Beteiligungen an
- Soil & More Impacts GmbH GmbH 21.0 %
- ODAT GmbH GmbH 20.0 %
- Unbekannte Beteiligung 19.3 %
Historie
- 2025
-
11.04.
Eintritt eines MitgliedsPhilip Kuhlmann da Luz · Managing Director
-
11.04.
Austritt einer PositionPhilip Kuhlmann da Luz · Procura
- 2024
-
06.11.
AdressänderungAUWA Holding GmbH
- 2020
-
17.02.
Eintritt eines MitgliedsPhilip Kuhlmann da Luz · Procura
-
03.01.
AdressänderungAUWA Holding GmbH
- 2018
-
31.10.
Eintritt eines MitgliedsBHL Equity Invest I "e.ventures US" GmbH & Co. KG · Limited Partner
- 2017
-
23.03.
Eintritt eines MitgliedsOrganization (695ec54659f7...) · Limited Partner
- 2016
-
05.09.
Eintritt eines MitgliedsMaren Walter · Procura
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2018 Konzernabschluss
- 2017 Konzernabschluss ↓
- 2016 Konzernabschluss
- 2015 Konzernabschluss
- 2014 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2017
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
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