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Salvia Holding GmbH GmbH

Eislingen ·HRB 730371 Ulm ·salvia-elektro.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Rückertstraße 54
73054 Eislingen
Handelsregister
HRB 730371, Ulm
Eintragungsdatum
27. januar 2014
Branche
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Unternehmenszweck
Der Erwerb, die Verwaltung von Beteiligungen, die Vertretung anderer Gesellschaften und Unternehmen als persönlich haftender Gesellschafter und die Verwaltung eigenen Vermögens.
Holdinggesellschaft, Eislingen/Fils, Baden-Württemberg

Finanzen

Umsatz 2023
383,09 Mio. €
Mitarbeiter 2023
1.456
Bilanzsumme 2023
188,32 Mio. €
Jahresergebnis 2023
9,53 Mio. €
6 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2023
Aktivseite 188,32 Mio
  • Umlaufvermögen 79,0 % 148,72 Mio
  • Anlagevermögen 20,3 % 38,26 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 1,34 Mio
Passivseite 188,32 Mio
  • Verbindlichkeiten 58,8 % 110,66 Mio
  • Eigenkapital 32,6 % 61,37 Mio
  • Rückstellungen 8,6 % 16,28 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 14,1 k
  • Passive latente Steuern 0,0 % 1,4 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
Erträge 543,36 Mio
  • Umsatzerlöse 70,5 % 383,09 Mio
  • Konzernbilanzgewinn/Konzernbilanzverlust 10,5 % 57,24 Mio
  • Konzerngewinnvortrag aus dem Vorjahr 9,0 % 48,91 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 8,7 % 47,37 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,9 % 4,98 Mio
  • Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn 0,2 % 1,20 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 558,3 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 17,6 k
Aufwendungen 426,48 Mio
  • Materialaufwand 66,7 % 284,34 Mio
  • Personalaufwand 23,2 % 98,87 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 7,1 % 30,14 Mio
  • Abschreibungen 1,4 % 5,86 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,1 % 4,78 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,5 % 2,26 Mio
  • Sonstige Steuern 0,0 % 211,4 k
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 23,3 k
  • Ergebnis nach Steuern 9,74 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 9,53 Mio
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GuV-Daten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Filippo Salvia seit 2014 Geschäftsführer

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Beteiligungen an

5 weitere Beteiligungen · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2014
  2. 03.12.
    Satzungsänderung
    Salvia Holding GmbH
  3. 03.12.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    Salvia Holding GmbH
  4. 11.02.
    Satzungsänderung
    Salvia Holding GmbH
  5. 11.02.
    Änderung der Rechtsform
    Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  6. 11.02.
    Änderung der Vertretungsregelung
    Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
  7. 11.02.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    Salvia Holding GmbH
  8. 11.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Filippo Salvia · Managing Director
  9. 11.02.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    Der Erwerb, die Verwaltung von Beteiligungen, die Vertretung anderer Gesellschaften und Unternehmen als persönlich haftender Gesellschafter und die Verwaltung eigenen Vermögens.
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Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2023 Konzernabschluss
  • 2022 Konzernabschluss
  • 2021 Konzernabschluss
  • 2020 Konzernabschluss
  • 2019 Konzernabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Konzernabschluss 2022

Veröffentlicht am 5. december 2023 · Quelle: Bundesanzeiger

Salvia Holding GmbH

Eislingen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Salvia Holding GmbH wurde am 27.01.2014 gegründet und hat ihren Sitz in Eislingen.

Die Salvia Holding GmbH hat als Mutterunternehmen der Salvia-Unternehmensgruppe einen Konzernabschluss aufzustellen.

Die Salvia Holding GmbH ("Salvia Holding") als Konzernmutter hält direkt- oder indirekt Anteile an denen zur Salvia-Unternehmensgruppe gehörenden Gesellschaften. Als klassische Finanz- und Managementholding bündelt und steuert sie die Gesellschaften strategisch sowie wirtschaftlich.

Anpassung der übergeordneten Unternehmensstrukturen

Die Salvia Holding GmbH hält 96,5 % der Anteile an der Salvia Group GmbH. Die Salvia Group GmbH ist eine Beteiligungsgesellschaft, in der die in der technischen Gebäudeausrüstung operativ tätigen Gesellschaften ("Salvia Gebäudetechnik") gebündelt werden. Die Salvia Group GmbH hält 100% der Anteile an der Salvia Elektrotechnik GmbH, München, der Salvia NRW GmbH, Eislingen, der Salvia Stuttgart GmbH, Eislingen, der Peter Hofmann Elektrotechnik GmbH, Eislingen, der J. Rehms Gebäudetechnik GmbH, Eislingen, der TEPMA Engineering GmbH, Eislingen, der DL Management GmbH, Eislingen, der Rehms Service GmbH, Borken, der Salvia Management GmbH, Eislingen, der SE Engineering GmbH, Vilshofen, der Salvia Rhein Main GmbH, Eislingen sowie 75,5 % an der Schubert GmbH, Tangerhütte, 80,0 % an der Elektrotechnik DOKO GmbH und 33,34 % an der eltrion GmbH, Eislingen. Darüber hinaus hält die Salvia Holding GmbH 100 % der Anteile der Salvia Immobilien GmbH, Eislingen, 94 % der Anteile an der Eislinger Tor GmbH, Eislingen und 75% der Anteile an der Wurster Areal.

In 2023 wurde die Schubert Berlin GmbH auf die Schubert GmbH verschmolzen.

Salvia Immobilien GmbH

Die Salvia Immobilien GmbH ist immobilienverwaltend tätig und hält Geschäftsgrundstücke in Schkeuditz, Wangen (Lkr. Göppingen), in Rommelshausen und in Tangerhütte, welche überwiegend an andere Unternehmen der Salvia-Unternehmensgruppe vermietet werden. Zudem werden Projektgeschäfte im Immobilienbereich durchgeführt. In 2022 erzielte die Salvia Immobilien GmbH etwa 30 % ihrer Erlöse mit nicht in den Konzernabschluss einbezogen oder fremden Unternehmen.

Eislinger Tor GmbH

Die Eislinger Tor GmbH ist immobilienverwaltend tätig und hält das Geschäftsgrundstück in Eislingen, welches teilweise an andere Unternehmen der Salvia-Gruppe vermietet wird. Etwa 36 % ihrer Erlöse erzielt die Eislinger Tor GmbH mit nicht in den Konzernabschluss einbezogen oder fremden Unternehmen.

Salvia Group GmbH

Die Salvia Group GmbH ist Konzernmutter der im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung operativ tätigen Gesellschaften ("Salvia Gebäudetechnik") der Salvia Holding GmbH. Die Salvia Group GmbH, als klassische Finanz- und Managementholding, bündelt und steuert die Gesellschaften strategisch sowie wirtschaftlich und hält direkt- oder indirekt Anteile an folgenden zur Salvia-Unternehmensgruppe gehörenden Gesellschaften:

Salvia Elektrotechnik GmbH, München

Salvia NRW GmbH, Eislingen

Salvia Stuttgart GmbH, Eislingen

Schubert GmbH, Tangerhütte

Elektrotechnik DOKO GmbH, Eislingen

Peter Hofmann Elektrotechnik GmbH, Eislingen

J. Rehms Gebäudetechnik GmbH, Eislingen

DL Management GmbH, Eislingen

Rehms Service GmbH, Borken

TEPMA Engineering GmbH, Eislingen

SE Engineering GmbH, Vilshofen

Salvia Management GmbH, Eislingen

Eltrion GmbH, Eislingen

Salvia Rhein Main GmbH

Die Salvia Elektrotechnik GmbH, München ist ihrerseits beteiligt an:

Salvia Elektromontagen GmbH, Eislingen

Eltrion GmbH, Eislingen

Salvia Engineering Sp.z.o.o., Danzig

Die Salvia NRW GmbH, Eislingen ist ihrerseits beteiligt an:

Eltrion GmbH, Eislingen

Die Schubert GmbH, Tangerhütte ist ihrerseits beteiligt an:

Schubert Berlin GmbH, Berlin

Norbert Rüsch GmbH, Berlin

Eltrion GmbH, Eislingen

Die DL Management GmbH, Eislingen ist ihrerseits beteiligt an:

DL Technik GmbH, Essen

Die eltrion GmbH, Eislingen ist ihrerseits beteiligt an:

Wattladen GmbH, Eislingen

Wir erwecken Gebäude zum Leben! Die Salvia Gebäudetechnik ist ein unabhängiger, mittelständischer Komplett-Dienstleister im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung: Von Stark- und Schwachstromanlagen über Messsteuerungs- und Regelungstechnik bis hin zu Heizung, Lüftung, Sanitär und Kältetechnik. Dabei bildet das Unternehmen den gesamten technischen Lebenszyklus der Gebäudetechnik ab. Von den ersten Machbarkeitsstudien über die gesamten Planungsphasen und die Ausführung bis hin zum Betrieb von Gebäuden und Arealen.

Hierbei ist die Salvia Gebäudetechnik ein zuverlässiger Partner für alle Projektgrößen und in allen Projektphasen. Eine wesentliche Kernkompetenz liegt in der Abwicklung von Großprojekten. Die Salvia Gebäudetechnik gewährleistet eine ganzheitliche Betreuung, angefangen bei der Planung und Umsetzung, bis hin zur Dokumentation und Wartung. Die operativen Gesellschaften und Fachdisziplinen kooperieren dabei sehr eng miteinander. So entstehen ein Wissenstransfer und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess.

Das Unternehmen agiert in vier operative Sparten (Elektrotechnik, Mechanik, Service, Planung) und aus der Konzernzentrale in Eislingen/Fils sowie aus vier Leistungszentren (München, Eislingen, Borken, Tangerhütte) heraus.

Die Auftraggeber stammen hauptsächlich aus der Privatwirtschaft. Die Bauvorhaben sind überregional verteilt, wobei sich das Tätigkeitsgebiet sich derzeit fast ausschließlich auf den inländischen Markt beschränkt. Die Marktbearbeitung erfolgt innerhalb des Unternehmensverbundes sowohl regional als auch zentral. Neue Ausschreibungen werden in allen Bundesländern verfolgt.

Wir übernehmen aus Überzeugung Verantwortung für unser Handeln. Deshalb verbessern wir Klima- und Umweltvorsorge, gehen verantwortungsvoll und fair mit unseren Mitarbeitern um und engagieren uns als Unternehmen in zahlreichen gesellschaftlichen Bereichen. Die Salvia Gebäudetechnik begegnet diesen Herausforderungen mit einer umfassenden Nachhaltigkeitsagenda. Es umfasst folgende Bereiche der unternehmerischen Verantwortung:

Wirtschaftliche Nachhaltigkeit

Corporate Governance und Compliance

Klima- und Umweltverantwortung

Soziale Verantwortung

Produktverantwortung

Soziales Engagement

Unser gemeinsames Ziel ist es, negative Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren und der Gesellschaft bei gleichzeitiger Förderung der unternehmerischen und sozialen Entwicklung.

2. Geschäftsverlauf

Allgemeine Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Im Berichtsjahr war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,8% höher als im Vorjahr. Das BMWK stellt fest, dass die deutsche Wirtschaft trotz Ukraine-Krieg, Lieferkettenengpässen und Energiepreiskrise gewachsen ist. Gründe für den positiven Verlauf sind Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie sowie nachlassende Lieferengpässe. So hat der private Konsum mit einer Wachstumsrate von +4,6 % stark expandiert, da wieder Reisen, Restaurantbesuche, große Kulturveranstaltungen, Feste und Messen möglich waren.

Allgemeine Entwicklung der Branche

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 5,8 %. Nominal steigerte er sich um 9,8 % und erreichte einen neuen Höchststand von 108,9 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 28,0 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 25,8 Milliarden Euro.

Der Umsatz im Ausbaugewerbe ist im Jahr 2022 gegenüber 2021 real (preisbereinigt) um 4,8 % gesunken. Aufgrund der deutlich gestiegenen Baupreise ist der nominale Umsatz dagegen um 10,8 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stieg die Zahl der Beschäftigten 2022 gegenüber dem Vorjahr um 0,8 %. Von den realen Umsatzrückgängen waren alle Wirtschaftszweige des Ausbaugewerbes betroffen. Der geringste reale Umsatzrückgang wurde im Jahr 2022 im Wirtschaftszweig Elektroinstallation mit -1,1 % verzeichnet.

Laut ifo-Institut belasten die hohen Inflationsraten im Jahresverlauf 2023 die Konsum- und Baukonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten. Gleichzeitig erholt sich die Industriekonjunktur aufgrund nachlassender Lieferengpässe bei Vorprodukten und kräftigen Rückgängen bei den Energiepreisen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt soll gemäß ifo-Institut im Jahr 2023 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren (-0,1%) und im Jahr 2024 um 1,7% zulegen. Die Inflationsrate wird im Jahr 2023 mit durchschnittlich 6,2% nur wenig niedriger liegen als im Vorjahr.

Einschätzung der Unternehmensanleitung

Im Vergleich zum Gesamtmarkt konnte die Salvia Gebäudetechnik stärker wachsen und hat die eigenen Erwartungen übertroffen. Die Salvia Holding konnte die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr (289,0 Mio. EUR) um 20% auf 347,9 Mio. EUR und ihren EBITDA um 2,7 Mio. EUR auf 25,2 Mio. EUR steigern. Der Anstieg resultiert vornehmlich aus organischen Steigerungen bei den bereits im Vorjahr einbezogenen Unternehmen. Alle Sparten konnten sich positiv entwickeln. Im "Elektrotechnik"-Bereich stieg die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 23%, im Mechanik-Bereich um 10%, im Bereich der Planung um 17% und im. Bereich Service um 36%.

Die Preise und Verfügbarkeiten auf den Beschaffungsmärkten, gepaart mit der angespannten gesellschaftlichen Situation aufgrund des Ukraine-Krieg sowie die dramatischen Preissteigerungen im Kraftstoff- und Energiebereich waren im Jahr 2022 die großen Herausforderungen für die Salvia Gebäudetechnik. Beides führte 2022 zu erhöhten internen Aufwendungen und einer Reduktion der Effizienz.

Vor diesem Hintergrund hat sich das EBITDA gegenüber dem Vorjahr um 11,7 % auf 25,2 Mio. € erhöht (Vorjahr 22,5 Mio. EUR), das EBIT liegt bei 20,0 Mio. € (Vorjahr 17,6 Mio. €). Die EBITDA-Marge liegt bei 7,2 % (Vorjahr: 7,8 %), die EBIT-Marge liegt bei 5,8 % (Vorjahr: 6,1 %).

Die Eigenkapitalrentabilität (nach Steuern) beträgt im Geschäftsjahr 22,0 % (Vorjahr 24,3 %).

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Salvia-Gruppe hat sich im Geschäftsjahr 2022 entsprechend unseren Erwartungen entwickelt:

1. Ertragslage

Der Umsatz des Jahres 2022 ist gegenüber dem Jahr 2021 um 77.307 TEUR auf 289.434 TEUR gestiegen. Die Gesamtleistung 2022 lag mit 347.869 TEUR um 58.904 TEUR (20,4 %) über der Vorjahresleistung. Die prognostizierte Erhöhung der Gesamtleistung (5 %) wurde somit deutlich übertroffen. Der Anstieg resultiert sowohl aus der anteiligen Einbeziehung der Salvia Rhein Main GmbH und der Wattladen GmbH als auch aus Steigerungen bei den bereits im Vorjahr einbezogenen Unternehmen.

Die Auftragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Für die Folgejahre ist mit einer weiterhin sehr guten Auslastung zu rechnen.

Der Materialeinsatz sowie die bezogenen Fremdleistungen im Jahr 2022 betrugen 219.831 TEUR. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 26,0 % erfolgte überproportional zur gestiegenen Gesamtleistung.

Die Personalkosten einschließlich Sozialabgaben sind gegenüber 2021 um 14,6 % auf 88.991 TEUR gestiegen.

Die planmäßigen Abschreibungen auf Anlagevermögen belaufen sich auf 5.132 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber 2021 um 14,0 % auf 22.193 TEUR angestiegen.

Die Ergebnisstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:

2022 (2021)
Umsatzrendite in % (Umsatzrendite I in %)

4,15

(5,24)
Eigenkapitalrendite in %

22,04

(24,29)
Gesamtkapitalrendite in %

8,29

(9,64)
Personalaufwandsquote in %

25,58

(26,88)
Materialaufwandsquote in %

63,19

(60,39)
EBT (Earnings Before Taxes)

18.565.558,13

(16.594.908,21)
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes)

20.024.763,55

(17.648.188,66)
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization)

25.169.349,30

(22.540.887,78)
E - Marge in % (Umsatzrendite II in %)

3,46

(3,84)
EBT - Marge in %

5,34

(5,74)
EBIT - Marge in %

5,76

(6,11)
EBITDA - Marge in %

7,24

(7,80)

2. Finanzlage

Mit einer Quote von 33,6 % des Gesamtkapitals verfügt die Gruppe im Branchenvergleich über eine sehr gute Eigenkapitalausstattung. Bereinigt um den Überhang der erhaltenen Anzahlungen, denen noch keine unfertigen Leistungen gegenüberstehen, ergäbe sich eine Eigenkapitalquote in Höhe von 39,7 %.

Im laufenden Geschäftsjahr betrugen die Verbindlichkeiten der Gesellschaft 92.735 TEUR (Vorjahr 61.270 TEUR). Der starke Anstieg resultiert insbesondere aus dem Anstieg bei den Bankverbindlichkeiten infolge der Aufnahme von Darlehen, dem Anstieg bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und dem Anstieg beim Überhang der erhaltenen Anzahlungen.

Es wurden Neuinvestitionen im Sachanlagevermögen (ohne Zugänge aus der erstmaligen Einbeziehung von Tochterunternehmen) in Höhe von insgesamt 8.425 TEUR vorgenommen. Die wesentlichen Investitionen wurden in den Neubau des Verwaltungsgebäudes am Standorts in Rommelshausen, die Erneuerung des Fuhrparks sowie in Neuanschaffungen in der Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen. Diese Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 12.087 TEUR. Zum Stichtag bestehen flüssige Mittel in Höhe von 33.531 TEUR. Es liegen Außenstände in Höhe von 30.593 TEUR vor, denen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung in Höhe von 30.529 TEUR gegenüberstehen.

Die Salvia-Gruppe verfügt über eine sehr gute Liquiditätsausstattung und Substanz, um jederzeit Ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme von Salvia Holding GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf Euro 162.580.814,90. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2021 (Euro 126.232.178,64) um 28,8 % erhöht.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 21,4 % gekennzeichnet.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:

2022 (2021)

2022 (2021)

Eigenkapitalquote in %

34 (36)

Verbindlichkeitenquote in %

57 (49)

Vorräteintensität in %

27 (27)

Quote der flüssigen Mittel in %

21 (15)

Anlagendeckung in %

157 (141)

C. Prognosebericht

1. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Das Geschäftsjahr 2022 der Salvia Gebäudetechnik prägte vor allem die erfolgreiche Abwicklung von Großprojekten der Salvia Gebäudetechnik, die Integration der Unternehmenszukäufe sowie die Preise und Verfügbarkeiten auf den Beschaffungsmärkten und die dramatischen Preissteigerungen im Kraftstoff- und Energiebereich gepaart mit der angespannten gesellschaftlichen Situation aufgrund des Ukraine-Kriegs.

Laut Gemeinschaftsdiagnose des ifo-Instituts dürfte der konjunkturelle Rückschlag im Winterhalbjahr 2022/2023 glimpflicher ausgefallen sein als befürchtet. Die angebotsseitigen Störungen, die die deutsche Wirtschaft seit geraumer Zeit belasten, haben nachgelassen. Ein merklicher Rückgang der Inflationsraten wird jedoch auf sich warten lassen, da der Nachfragesog vorerst kaum geringer werden dürfte. Dazu tragen neben den staatlichen Entlastungsmaßnahmen auch die absehbar hohen Lohnsteigerungen bei. Die Inflationsrate wird im Jahr 2023 mit 6,0% nur wenig niedriger liegen als im Vorjahr. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr um 0,3% und im kommenden Jahr um 1,5% zulegen.

Bezogen auf die Baubranche bleiben im Jahr 2023 die Herausforderungen durch die Lieferkettenproblematik, den hohen Energie- und Rohstoffpreisen sowie der gestiegenen Zinsen bestehen. Zusätzlich kommt der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften erschwerend hinzu, der zu höheren Lohnkosten beitragen werden. Die gestiegenen Kosten für die Finanzierung von Bauprojekten werden auch im Jahr 2023 zu Projektverschiebungen oder Auftragsstornierungen führen. So stiegen die Preise für den Bau von Wohngebäuden aufgrund gestiegener Baumaterialkosten und Zinsen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr um 16,4 Prozent. Aufgrund all dieser Probleme hätten die Gewinnspannen der Bauunternehmen begonnen, sich zu verschlechtern, und dieser negative Trend werde sich in den kommenden Monaten fortsetzen. Der Kreditversicherer Atradius schätzt, dass die Insolvenzen im Baugewerbe 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 25 bis 30 Prozent steigen werden, wobei kleine und mittlere Unternehmen am stärksten gefährdet sind. Die Preise und Verfügbarkeiten auf den Beschaffungsmärkten, die gestiegenen Finanzierungskosten sowie die anstehende Marktkonsolidierung sind somit eine der großen Herausforderungen für die Salvia Gebäudetechnik.

Der Start ins 1. Halbjahr 2023 verlief hinsichtlich Auftragsbestands und Auftragsabwicklung erwartungsgemäß. Für das Gesamtjahr 2023 planen wir, bei einer gleichbleibenden EBIT-Marge, mit einer weiteren Erhöhung der Gesamtleistung um 10 %. Für das Jahr 2024 gehen wir von einer weiteren Steigerung der Gesamtleistung von 5% - 10% aus.

Darüber hinaus verweisen wir auf die Risikoberichterstattung.

Die volle Kapitaldienstfähigkeit des Unternehmens ist im Planungszeitraum gegeben. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Investitionen sind im Zusammenhang mit Rationalisierungs- und Ersatzmaßnahmen geplant, wobei die Finanzierung weitestgehend aus Eigenmitteln erfolgen wird.

2. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Durch den Strukturwandel in der Automobilindustrie und im verarbeitenden Gewerbe wird sich unser Marktumfeld in Deutschland mittelfristig verändern und die Bauinvestitionen werden sich tendenziell rückläufig entwickeln. Einen gegensätzlichen Trend sehen wir in unserem Tätigkeitsbereich durch die fortschreitende Digitalisierung von Gebäude und Städten und dem Trend zu vernetzten Anwendungen im Gebäude- und Infrastrukturbereich. Verstärkt wird dies durch ein zunehmendes Interesse an Elektromobilität wie auch durch das steigende Bewusstsein für den Klimaschutz sowie die Maßnahmen der Bundesregierung. Dies führt vermehrt zur Nutzung von Erneuerbaren Energien und dem Einsatz von Energiemanagementsystemen.

Einen weiteren Trend sehen wir in der zunehmenden Verbreitung von partnerschaftlichen Abwicklungsmodellen im Projektgeschäft (z.B. Integrated Project Delivery), der Digitalisierung von Planung und Ausführung (Building Information Modelling) sowie der Nutzung von Lean Construction Management. Als innovativer Mittelständler, der im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern eine Komplettbetreuung für die jeweiligen Projekte anbietet, haben wir uns auf diese Veränderungen und Trends frühzeitig eingestellt uns sehen die Entwicklung als Chance für unser Unternehmen. Dies spiegelt sich in der strategischen Ausrichtung der Salvia - Unternehmensgruppe wider, die sich zu einem der wenigen unabhängigen mittelständischen Komplett-Dienstleister im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung in Deutschland entwickelt hat und den gesamten technischen Lebenszyklus der Gebäudetechnik abbildet und abwickelt. Von den ersten Machbarkeitsstudien über die gesamten Planungsphasen und die Ausführung bis hin zum Betrieb von Gebäuden und Arealen.

Zudem gehen wir davon aus, dass sich aufgrund der sich zunehmend verschlechternden Gewinnspannen der (Aus)Bauunternehmen und von Marktbegleitern kleine und mittlere Unternehmen zunehmend unter Druck befinden werden und sich der Markt bereinigen und konsolidieren wird. Dies wird verstärkt durch ungeklärte Nachfolgeregelungen in unserem Segment des Handwerks. Für die Salvia Gebäudetechnik stellt dies eine Chance zum weiteren Ausbau des Portfolios dar.

Zur Planungssicherheit trägt zudem die Zusammenarbeit mit langjährigen Subunternehmern und partnerschaftlichen Lieferanten bei. Die Salvia Gebäudetechnik ist dadurch flexibel genug, um auf Auftragsschwankungen jederzeit reagieren zu können und unsere Auftraggeber profitieren von innovativer Technologie und marktgerechten Preisen.

D. Risikobericht

1. Darstellung der voraussichtlichen wesentlichen Risiken

Besondere Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder die künftige wirtschaftliche Lage übermäßig beeinträchtigen könnten, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

Die wesentlichen Risiken liegen nach wie vor insbesondere in der Unkalkulierbarkeit der Rohstoffpreise und der Verfügbarkeit von Komponenten. Durch eine genaue Beobachtung des Marktes und eine Anpassung der Kalkulationswerte kann dieses Risiko minimiert werden. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts haben sich die Rohstoffpreise und Baustoffkosten im Vergleich zum Vorjahr global auf hohem Niveau entspannt und die Verfügbarkeit einzelner Komponenten hat sich verbessert.

Daher erfolgt die Kalkulation neuer Angebote weiterhin über tagesaktuelle Preise und mit Teuerungszuschlägen. Angebote an Kunden enthalten Materialpreisgleitklauseln, um Preissteigerung während der Projektlaufzeit abzusichern. Zur Vorbeugung von Lieferengpässen erfolgt zusätzlich weiterhin eine Lagerhaltung bei Renner-Artikeln sowie deren Eindeckung bei Großlieferanten. Für schwer verfügbare Komponenten werden alternative Lösungen untersucht und Ausweichmöglichkeiten auf andere Materialien und Fabrikate genutzt.

Durch die überwiegende Abwicklung von Großprojekten bestehen zudem Risiken in Form von Vertragsstrafen. Durch die langjährige Erfahrung und gute Ausbildung der Projektverantwortlichen können die Risiken hieraus minimiert werden.

2. Darstellung der aus dem Ukraine-Konflikt resultierenden Risiken

Die Dauer des Ukraine-Konflikts und seine künftigen Auswirkungen auf die Salvia Gebäudetechnik sind weiterhin ungewiss, und die Gesamtsituation ist nach wie vor volatil. Die Salvia Gebäudetechnik hat bereits einige Erhöhungen der Materialpreise und Verzögerungen in der Lieferkette hinnehmen müssen, die sich jedoch nicht wesentlich auf das Ergebnis des Jahres 2022 auswirkten. Aufgrund der Unsicherheit ist es schwierig, die potenziellen langfristigen Auswirkungen der Krise auf die Salvia Unternehmensgruppe zu bewerten.

3. Risikomanagementziele und -methoden

Die bestehenden Systeme zur Planung und kurzfristigen Kapazitätsanpassung an den Kundenbedarf werden stetig weiter entwickelt. Damit wird die Reaktionsfähigkeit der Unternehmen bei sich ändernden Marktbedingungen gewährleistet. Aufgrund bestehender Verträge und voraussichtlichen Marktentwicklungen wird eine kurz- und mittelfristige Planung erstellt. Vorausschauend werden dabei zukünftige Risiken berücksichtigt.

Zur Unternehmenssteuerung und Risikominimierung wurden folgende Kontrollmechanismen institutionalisiert:

Kurz- und mittelfristige Planung der Ergebnisse und Liquidität

Monatliche Ergebnisrechnung als Plan/Ist und Ist/Ist Vorjahresvergleich

Forderungsmanagement

Detaillierte Auftrags- und Budgetplanung

Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse und wird so z.B. durch das in der Unterschriftenregelung festgelegte 4-Augenprinzip gelebt.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Weitere wesentliche Risiken

Investitions-/Finanzierungsrisiken

Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet.

Personalrisiken

Die Salvia-Gruppe ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Aus diesem Grund wurde die Salvia Akademie im Herbst 2020 ins Leben gerufen. Zudem verstärken wir unser Engagement in Initiativen zur betrieblichen Förderung der Gesundheit (Betriebliches Gesundheitsmanagement) und der Betrieblichen Altersvorsorge. Dies dient der Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeiterzufriedenheit.

E. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die Zahl unserer Mitarbeiter (ohne Auszubildende) von 1.272 um 8,2 % auf 1.376 erhöht.

Ein Schwerpunkt unserer Personalarbeit war auch im Berichtsjahr die Ausbildung junger Mitarbeiter.

Die Anzahl unserer Ausbildungsplätze hat sich gegenüber dem Vorjahr von 159 auf 160 erhöht.

Das Thema Arbeitssicherheit hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert.

 

Eislingen, den 22. September 2023

Salvia Holding GmbH

gez. Filippo Salvia, Geschäftsführer

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen 34.750.651,92 32.363.586,88
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.172.622,00 7.128.057,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 510.247,00 233.579,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.662.375,00 6.861.978,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 32.500,00
II. Sachanlagen 22.871.576,28 22.119.208,86
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.662.453,31 11.420.939,31
2. technische Anlagen und Maschinen 232.754,50 285.740,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.849.115,57 6.521.532,84
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 127.252,90 3.890.996,21
III. Finanzanlagen 2.706.453,64 3.116.321,02
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.692.717,86 3.062.401,72
2. Beteiligungen 10.195,78 50.379,30
3. Genossenschaftsanteile 3.540,00 3.540,00
B. Umlaufvermögen 126.757.210,38 93.171.280,96
I. Vorräte 43.769.318,36 34.676.086,99
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.384.520,62 1.683.946,77
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 240.963.908,95 186.596.445,22
3. fertige Erzeugnisse und Waren 55.979.045,25 47.628.400,00
4. geleistete Anzahlungen 2.024.058,83 491.065,26
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 258.582.215,29 201.723.770,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 49.407.554,43 39.908.305,97
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 30.593.358,53 21.585.249,15
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.927.149,22 1.856.648,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.927.149,22 1.856.648,04
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 158.417,10 4.723.552,04
4. sonstige Vermögensgegenstände 16.728.629,58 11.742.856,74
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.238.397,51 501.888,78
III. Wertpapiere 656.031,15 689.275,86
1. sonstige Wertpapiere 656.031,15 689.275,86
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 32.924.306,44 17.897.612,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.072.952,60 697.310,80
davon Disagio 0,00 58,90
Aktiva 162.580.814,90 126.232.178,64

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital 54.555.817,53 45.728.354,24
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 12.405,68
III. Nicht beherrschende Anteile 3.121.440,18 4.461.197,83
1. Nicht beherrschende Anteile 3.121.440,18 4.461.197,83
IV. Bilanzgewinn 50.921.971,67 40.767.156,41
davon Gewinnvortrag 40.767.156,41 31.433.074,61
B. Rückstellungen 15.277.828,62 19.218.615,19
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 316.668,00 235.468,21
2. Steuerrückstellungen 4.064.027,83 6.178.136,99
3. sonstige Rückstellungen 10.897.132,79 12.805.009,99
C. Verbindlichkeiten 92.735.458,29 61.269.536,14
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 29.304.248,62 18.511.049,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 31.358,59 40.184,36
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 29.272.890,03 18.470.864,97
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 25.098.476,28 16.793.572,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 25.098.476,28 16.793.572,13
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.528.636,61 20.122.728,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 30.528.636,61 20.122.728,09
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 292.966,22 54.831,03
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 292.966,22 54.831,03
5. sonstige Verbindlichkeiten 7.511.130,56 5.787.355,56
davon aus Steuern 3.192.401,05 3.935.407,15
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 117.174,52 57.363,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.821.545,40 5.586.761,12
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.689.585,16 200.594,44
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.938,46 7.819,07
E. Passive latente Steuern 5.772,00 7.854,00
Passiva 162.580.814,90 126.232.178,64

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022 1.1.2021 - 31.12.2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 289.434.059,80 212.126.955,52
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 58.377.215,60 76.308.458,65
3. andere aktivierte Eigenleistungen 57.723,01 529.462,56
4. sonstige betriebliche Erträge 8.263.974,90 5.155.324,03
5. Materialaufwand 219.830.972,83 174.511.745,74
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 89.949.687,38 76.341.930,43
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 129.881.285,45 98.169.815,31
6. Personalaufwand 88.991.246,86 77.679.371,55
a) Löhne und Gehälter 73.276.334,64 63.940.269,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 15.714.912,22 13.739.102,42
davon für Altersversorgung 618.465,47 520.065,46
7. Abschreibungen 5.144.585,75 4.892.699,12
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.144.585,75 4.892.699,12
davon außerplanmäßige Abschreibungen 12.826,76
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 22.192.937,41 19.460.150,35
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 16.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 16.000,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 110,44
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 269.282,85 221.641,65
davon aus verbundenen Unternehmen 72.410,57 71.714,52
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 41.351,54 12.499,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 5.050,85 12.499,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.459.205,42 1.053.280,45
davon an verbundene Unternehmen 7.070,73 0,00
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.543.965,00 5.485.468,54
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 2.083,08
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 7.854,00
15. Ergebnis nach Steuern 12.197.991,35 11.262.738,10
16. sonstige Steuern 176.398,22 153.298,43
17. Konzernjahresüberschuss 12.021.593,13 11.109.439,67
18. Konzerngewinnvortrag aus dem Vorjahr 40.767.156,41 31.433.074,61
19. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn 1.866.777,87 1.775.357,87
20. Konzernbilanzgewinn 50.921.971,67 40.767.156,41

Kapitalflussrechnung nach DRS 21

Konzernkapitalflussrechnung vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

2022 2021
EUR TEUR TEUR
Periodenergebnis 12.022 11.109
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 5.150 4.905
- Abnahme der Rückstellungen -2.048 1.360
- sonstige zahlungsunwirksame Erträge -178 -571
- Zunahme der Vorräte -9.093 -10.286
- Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -8.567 -1.776
- Zunahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.347 -6.662
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.634 7.095
+ Zunahme anderer Passiva, die nicht der Investitions oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 9.609 -6.054
- Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -195 -59
+ Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 49 147
+ Zinsaufwendungen 371 285
- Beteiligungserträge 0 -16
- Ertragsteuerertrag -44 -1
+ Ertragsteueraufwand 6.587 5.487
Ertragsteueraufwand/-ertrag -6.544
Korrektur um nicht zahlungswirksame Vorgänge -2.319
+/- Ertragsteuerzahlungen -8.863 -5.413
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 12.087 -450
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -418 -205
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 838 407
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -4.696 -6.608
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 460 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -61 -231
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -3.456 0
+ Erhaltene Dividenden 0 16
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -7.333 -6.621
Einzahlungen (+)/Auszahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0 0
- Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter -1.852 -1.779
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 16.582 4.650
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -4.243 -6.153
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 120 42
- Gezahlte Zinsen -371 -285
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 10.236 -3.525
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) 14.990 -10.596
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 18.541 29.137
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 33.531 18.541

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode

2022 2021
TEUR TEUR
Wertpapiere des Umlaufvermögens 656 689
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 32.924 17.898
kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Kontokorrent) -31 -40
sonstige Verbindlichkeiten (Geldtransit) -18 -6
33.531 18.541

Eigenkapitalspiegel

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022

Gezeichnetes Kapital Erwirtschaftes Konzernergebnis Eigenkapital des Mutterunternehmens Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
EUR EUR EUR EUR EUR
Stand am 01.01.2022 500.000,00 40.767.156,41 41.267.156,41 4.461.197,83 45.728.354,24
Änderung Konsolidierungskreis 0,00 0,00 0,00 -2.069.035,52 -2.069.035,52
sonstige Veränderungen 0,00 12.405,68 12.405,68 0,00 12.405,68
Konzernergebnis 0,00 10.154.815,26 10.154.815,26 1.866.777,87 12.021.593,13
gezahlte Dividenden 0,00 0,00 0,00 -1.137.500,00 -1.137.500,00
Saldo zum 31.12.2022 500.000,00 50.934.377,35 51.434.377,35 3.121.440,18 54.555.817,53

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Salvia Holding GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Eislingen

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Ulm

Register-Nr.: 730371

Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die Salvia Holding GmbH sowie 21 inländische Tochterunternehmen. Hierbei handelt es sich um die folgenden Unternehmen:

Salvia Holding GmbH, Eislingen (Mutterunternehmen), die an den folgenden Unternehmen direkt beteiligt ist:

Salvia Group GmbH, Eislingen (96,5 %)

Eislinger Tor GmbH, Eislingen (94 %)

Salvia Immobilien GmbH, Eislingen (100 %)

Die Salvia Group GmbH, Eislingen ist ihrerseits beteiligt an:

Salvia Elektrotechnik GmbH, München (100 %)

Salvia NRW GmbH, Eislingen (100 %)

Salvia Stuttgart GmbH, Eislingen (100 %)

Schubert GmbH, Tangerhütte (75,5 %)

Elektrotechnik DOKO GmbH, Eislingen (80,0 %)

SE Engineering GmbH, Vilshofen (100 %)

DL Management GmbH, Eislingen (100 %)

J. Rehms Gebäudetechnik GmbH, Eislingen (100 %)

TePmA Engineering GmbH, Eislingen (100 %)

Rehms Service GmbH, Borken (100 %)

Salvia Management GmbH, Eislingen (100 %)

Salvia Rhein Main GmbH, Eislingen (100 %)

eltrion GmbH, Eislingen (33,33 %)

Die Salvia Elektrotechnik GmbH, München ist ihrerseits beteiligt an:

Salvia Elektromontagen GmbH, Eislingen (100 %)

eltrion GmbH, Eislingen (16,67 %)

Die Salvia NRW GmbH, Eislingen ist ihrerseits beteiligt an:

eltrion GmbH, Eislingen (16,67 %)

Die Schubert GmbH, Tangerhütte ist ihrerseits beteiligt an:

Norbert Rüsch GmbH, Berlin (100 %)

Schubert-Berlin Elektrotechnik GmbH, Berlin (100 %)

eltrion GmbH, Eislingen (33,33 %)

Die DL Management GmbH, Eislingen ist ihrerseits beteiligt an:

DI-Technik GmbH, Essen (100 %)

Die eltrion GmbH, Eislingen ist ihrerseits beteiligt an: - Wattladen GmbH, Eislingen (100 %)

Auf die Einbeziehung der Wurster-Areal GmbH (Eislingen), der Salvia Engineering SP. z o.o. (Gdansk/Polen) und der Tepma MEP Design doo (Belgrad/Serbien) wurde auf Grund untergeordneter Bedeutung der Gesellschaften für die Vermögens- Finanz- und Ertragslage gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode im Sinne des § 301 Abs. 1 HGB zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der Neugründung des einzubeziehenden Tochterunternehmens.

Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diesen Anteil entfallenden anteiligen Eigenkapital des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Erträge und Aufwendungen zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden eliminiert. Wesentliche Zwischenergebnisse wurden ebenfalls eliminiert.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Salvia Holding GmbH einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Es wurden dabei die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt:

Die beim Erwerb des restlichen Anteils an der SE Engineering GmbH, Vilshofen und beim Erwerb der Anteile der Salvia Rhein Main GmbH, Eislingen und der Wattladen GmbH, Eislingen entstandene und aktivierte Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von insgesamt 416 TEUR wurden planmäßig über 5 Jahre linear abgeschrieben. Der beim Erwerb von Anteilen an der Salvia Group GmbH entstandene und aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 3.040 TEUR wurde planmäßig über 8 Jahre linear abgeschrieben. Die Schätzung der Nutzungsdauern basiert jeweils auf der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung unter Berücksichtigung von Veränderungen von Absatzmärkten, der Einkaufssituation sowie der Personalstruktur.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungsdauern belaufen sich von 1,5 bis 50,00 Jahren.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,- wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Konzernbilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Konzernanlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022 Zugänge Zugänge aus Erstkons. Abgänge
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 772.720,02 428.506,13 63.163,91 64.060,48
2. Geschäfts- oder Firmenwert 11.210.877,28 3.456.264,61 0,00 0,00
3. Anzahlungen immaterielle VG 32.500,00 32.500,00 0,00 65.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 12.016.097,30 3.917.270,74 63.163,91 129.060,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.170.166,56 3.769.800,33 0,00 79.995,40
2. technische Anlagen und Maschinen 426.416,61 143.112,43 0,00 190.316,33
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.806.543,55 4.506.611,73 174.935,98 2.117.923,55
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.890.996,21 6.467,05 0,00 3.770.210,36
Summe Sachanlagen 30.294.122,93 8.425.991,54 174.935,98 6.158.445,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.102.285,24 216,86 0,00 404.733,39
2. Beteiligungen 10.495,78 0,00 0,00 300,00
3. Genossenschaftsanteile 3.540,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 3.116.321,02 216,86 0,00 405.033,39
Summe Anlagevermögen 45.426.541,25 12.343.479,14 238.099,89 6.692.539,51
Umb. Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022 kumulierte Abschreib. 01.01.2022 Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.200.329,58 539.141,02 173.846,99
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 14.667.141,89 4.348.899,28 1.655.867,61
3. Anzahlungen immaterielle VG 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 15.867.471,47 4.888.040,30 1.829.714,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 16.859.971,49 1.749.227,25 469.579,33
2. technische Anlagen und 0,00 379.212,71 140.676,11 49.540,43
Maschinen 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 15.370.167,71 6.285.262,72 2.795.751,39
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 127.252,90 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 32.736.604,81 8.175.166,08 3.314.871,15
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2.697.768,71 0,00 5.050,85
2. Beteiligungen 0,00 10.195,78 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 3.540,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.711.504,49 0,00 5.050,85
Summe Anlagevermögen 0,00 51.315.580,77 13.063.206,38 5.144.585,75
Zugänge Abgänge Umbuchungen
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.145,05 64.050,48 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00
3. Anzahlungen immaterielle VG 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 41.145,05 64.050,48 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 21.288,40 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 43.758,33 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.739,68 1.636.701,65 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 76.739,68 1.701.748,38 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 117.884,73 1.765.798,86 0,00
kumulierte Abschreib. 31.12.2022 Zuschr GJ Buchwert 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 690.082,58 0,00 510.247,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.004.766,89 0,00 8.662.375,00
3. Anzahlungen immaterielle VG 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 6.694.849,47 0,00 9.172.622,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.197.518,18 0,00 14.662.453,31
2. technische Anlagen und Maschinen 146.458,21 0,00 232.754,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.521.052,14 0,00 7.849.115,57
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 127.252,90
Summe Sachanlagen 9.865.028,53 0,00 22.871.576,28
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.050,85 0,00 2.692.717,86
2. Beteiligungen 0,00 0,00 10.195,78
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 3.540,00
Summe Finanzanlagen 5.050,85 0,00 2.706.453,64
Summe Anlagevermögen 16.564.928,85 0,00 34.750.651,92

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus Erstkonsolidierungen wurden aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 5 Jahre bzw. 8 Jahre festgelegt.

Pensionsrückstellungen

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung wurde versicherungsmathematisch unter Anwendung der PUC-Methode (Projekt Unit Credit Method) ermittelt.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,80/1,87 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00/2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 2018 G

Bei der Ermittlung des Abzinsungssatzes wird von der Vereinfachungsregel des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, wonach der Zinssatz herangezogen werden kann, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 50 TEuro.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen 1.357.976,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 1.041.308,00
verrechnete Aufwendungen 100.096,08
verrechnete Erträge 10.719,56

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

31.12.2022 31.12.2021
TEuro TEuro
Gewährleistungen 1.617,6 1.363,6
Rückstellungen für Personalkosten 5.327,6 4.945,8
Rückstellungen für Nachunternehmer und Einbehalte 3.433,9 6.024,3
übrige Rückstellungen 518,0 471,3
10.897,1 12.805,0

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag Sicherung Betrag Vermerk
TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 25.423 6.878 1
Summe 25.423 6.878

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 61.772.983,10 Euro (Vorjahr: 42.598.076,73 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 30.962.475,19 Euro (Vorjahr: 18.671.459,41 Euro).

Latente Steuern

Passive latente Steuern sind vorhanden. Sie resultieren aus der Inanspruchnahme der Sofortabschreibung digitaler Wirtschaftsgüter in der Steuerbilanz bei einzelnen Firmen.

Aktive latente Steuern resultieren insbesondere aus dem nur in der Konzernbilanz ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerts. Die Aktivierung für latente Steuererträge unterbleibt in Ausübung des bestehenden Wahlrechts.

Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter

Der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter (nicht beherrschende Anteile) in Höhe von TEUR 3.121 entfällt auf die folgenden Anteile anderer Gesellschafter:

Firmenname anderer GesellschafterAnteile anderer Wert
TEUR
Salvia Group GmbH 3,50% 1.063
Eislinger Tor GmbH 6,00% -27
Elektrotechnik DOKO GmbH 20,00% -261
Schubert GmbH 24,50% 2.346

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
TEUR
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 33.400
aus Gewährleistungen 7.575
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0
Summe 40.975

Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert:

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen aus Bürgschaften ist aufgrund der positiven Vermögenssituation der Bürgschaftsempfänger nicht zu rechnen.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen aus Gewährleistungen wird nicht gerechnet. Diese resultieren aus Avalbürgschaften der DL-Technik GmbH gegenüber verschiedenen Firmen der insolventen Rehms-Gruppe. Die Inanspruchnahme aus diesen Posten werden aufgrund der bisherigen Erfahrungen als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 12.095 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- Verpflichtungen aus Mietverträgen: 6.446 TEuro

- Leasingverpflichtungen: 5.649 TEuro.

Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 17.877,61 Euro vorgenommen.

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 734.611,14 enthalten. Die Erträge resultieren insbesondere aus Rückerstattungen und Auflösung der Rückstellung in Bezug auf die Bauabzugsteuer aus den Vorjahren.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 254.919,01 enthalten.

Die Aufwendungen resultieren insbesondere aus Stornierungen von Bauaufträgen aus den Vorjahren.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 684,00
Angestellte 692,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 1.376,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Filippo Salvia, Eislingen (Geschäftsführer)

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu Gunsten des Gesellschaftergeschäftsführer bestehen kurzfristige Forderungen in Höhe von 22 TEUR und längerfristige Forderungen in Höhe von 1.905 TEUR. Die kurzfristigen Forderungen werden nicht verzinst; die längerfristigen Forderungen werden mit 2 % über dem Basiszinssatz nach § 247 HGB verzinst.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
Euro Euro
Salvia Engineering SP Z o.o, Gdansk/Polen 100,00% -18.360,28 -99.425,49
Tepma MEP Design doo, Belgrad/Serbien 51,00% 69.173,00 69.560,00
Promest GmbH, Stuttgart (2021) 40,00% 65.741,71 109.858,05
Wurster-Areal GmbH, Eislingen 75,00% -2.257.383,46 -108.950,78

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 149.100,00 Euro und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers Euro
a) Abschlussprüfungsleistungen 149.100,00
b) andere Bestätigungsleistungen 0,00
c) Steuerberatungsleistung 0,00
d) sonstige Leistungen 0,00

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Konzernbilanzgewinn beträgt Euro 50.921.971,67 Der Konzernbilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Eislingen, den 22. September 2023

Salvia Holding GmbH

gez. Filippo Salvia, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.09.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Salvia Holding GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Salvia Holding GmbH - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Salvia Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Konzerns abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzerns seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Göppingen, den 27. September 2023

Dr. Feil GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Thomas Feil, Wirtschaftsprüfer

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