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Achtung! Native GmbH GmbH

Hamburg ·HRB 81110 Hamburg
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Straßenbahnring 3
20251 Hamburg
Handelsregister
HRB 81110, Hamburg
Eintragungsdatum
23. august 2001
Branche
Public-Relations-Beratung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Unternehmensberatung
Unternehmenszweck
Die Beratung von Unternehmen im Bereich der internen und externen Unternehmenskommunikation, insbesondere Public Relations, die Erstellung von Kommunkationstrategien, deren Umsetzung und die Realisierung von einzelnen Kommunikationsprojekten (z.B. Erstellung und Distribution von Pressemitteilungen, Vermittlung von Interviews, Erstellung und Platzierung von Artikeln sowie Gastbeiträgen) sowie die kontinuierliche Tätigkeit als externes Pressebüro oder ausgelagerte Redaktion.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
46
Bilanzsumme 2024
4,95 Mio. €
Jahresergebnis 2024
204.392 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 4,95 Mio
  • Umlaufvermögen 61,2 % 3,03 Mio
  • Anlagevermögen 38,0 % 1,88 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,9 % 42,5 k
Passivseite 4,95 Mio
  • Verbindlichkeiten 85,6 % 4,24 Mio
  • Eigenkapital 11,2 % 554,4 k
  • Rückstellungen 3,2 % 156,4 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 7
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 7
Aufwendungen 5,41 Mio
  • Personalaufwand 76,2 % 4,12 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 15,5 % 837,6 k
  • Abschreibungen 4,6 % 247,8 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3,8 % 205,8 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 63
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % −0
  • Rohergebnis 5,62 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 204,5 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 204,4 k
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GuV-Daten für 8 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Mirko Kaminski seit 2001 Geschäftsführer
  • Thorsten Beckmann seit 2009 Geschäftsführer
5 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Achtung! Gruppe GmbH DEU Amtsgericht Hamburg, HRB 146634 100.0 % 370k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

1 mit ≥ 25 %
  • M**** K****** ≥25% 99.0 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2025
  2. 24.07.
    Änderung des Unternehmensnamens
    Achtung! Native GmbH
  3. 2024
  4. 21.11.
    Austritt einer Position
    Maximilian Alfred Ströbel · Managing Director
  5. 2023
  6. 22.09.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    M****** S****** · Managing Director
  7. 22.09.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    M****** S****** · Managing Director
  8. 22.09.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    M****** S****** · Managing Director
  9. 22.09.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    M****** S****** · Managing Director
  10. 15.02.
    Austritt einer Position
    M****** O****** · Managing Director
  11. 2021
  12. 27.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    M****** O****** · Managing Director
22 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 22. april 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Achtung! GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht ZUM JAHRESABSCHLUSS 2023

Achtung! GmbH

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell

Die Achtung! GmbH gehört zu den führenden PR-Agenturen in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg erbringt alle Dienstleistungen rund um die Kommunikationsberatung von Unternehmen, insbesondere Markenartiklern. Wir verstehen uns als Full Service Dienstleister in der Kommunikationsberatung und bieten unseren Kunden durchdachte und effiziente Lösungen in den Bereichen Marketing, Social Media und in der Gesamtdarstellung, insbesondere in digitalen Medien. Wir decken das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum ab und sichern unseren Kunden damit dauerhaft Wettbewerbsvorteile.

2. Forschung und Entwicklung

Als Dienstleistungsunternehmen betreibt die Gesellschaft keine Forschung, sodass Aufwendungen für Forschung und Entwicklung nicht anfallen.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das in 2001 gegründete Unternehmen befindet sich seit einigen Jahren unter den Top 10 der Kommunikationsagenturen in Deutschland. Für das Ranking der größten Agenturen werden die acht Schwestergesellschaften mit einbezogen.

Das schnelle Reagieren auf neue Entwicklungen am Kommunikationsmarkt durch digitale Medien wird von uns konsequent und zügig umgesetzt, um hierdurch für unsere Kunden, und damit letztendlich für uns selbst, Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Anbietern zu sichern.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

a. Ertragslage

Das Rohergebnis verminderte sich von 12.561.145 € um 6.587.285 € (52,44%) auf 5.973.860 €.

Die Gesamtleistung unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen der noch nicht abgerechneten Leistungen verminderte sich um 30,18%, während der Materialaufwand inkl. der Fremdleistungen, also die im Zusammenhang mit der Abwicklung von Projekten eingekauften Sach- und Dienstleistungen, sich gegenüber dem Vorjahr nur um 2,59% verminderte.

Die Gründe für diese gravierenden Veränderungen liegen im Wesentlichen in der Neustrukturierung der Achtung!-Gruppe. Anfang des Jahres wurde fast 1⁄4 der Kunden und Mitarbeiter in Schwestergesellschaften umgegliedert. Ein weiterer strategischer Schritt war die Übertragung sämtlicher administrativer Aufgaben an die Holdinggesellschaft, die Prisma Infinity GmbH.

Hier wurden weitere 23 Mitarbeiter umgegliedert. Anstelle von Personalaufwendungen werden nunmehr Fremdleistungen berechnet. Der Abschluss von Projekten mit Kunden führte zu einer überproportionalen Inanspruchnahme von Fremdleistungen und hat einmaligen Charakter.

Die Herauslösung der administrativen Bereiche aus der Achtung! GmbH führt zukünftig zu einer Verschlankung der Abläufe innerhalb der Gesellschaft und zu einer Straffung der Organisation innerhalb der gesamten Gruppe.

Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich die Aufwendungen / Betriebsausgaben unterproportional zur Rohertragsentwicklung verminderten. Die Summe aus Personalaufwand, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderte sich von 11.901.643 € um 4.101.669 € (34,46%) auf 7.799.974 €. Kostenminderungen ergaben sich vor allem beim Personalaufwand (3.308.446 € = 38,18%) und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (761.747 € = 26,67%).

Beteiligungserträge aus Ergebnisabführungen (Achtung! Neo GmbH) gab es zuletzt im Vorjahr mit 1.669 €. Aufgrund des beendeten Ergebnisabführungsvertrages einschließlich Übertragung der Anteile an die Muttergesellschaft gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Erträge aus Beteiligung und wird es auch künftig nicht geben.

Unter Berücksichtigung eines negativen Finanzergebnisses in Höhe von 132.611 € (Vorjahr: 50.098 €) ergab sich ein negatives Ergebnis vor Steuern von 1.958.726 € (Vorjahr: positives Ergebnis 609.403 €).

Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aufgrund eines Verlustrücktrages mit einem Ertrag von 241.334 € (Vorjahr: Steuerbelastung 218.292 €) ergab sich ein Jahresfehlbetrag von 1.717.794 € (Vorjahr: Jahresüberschuss 390.379 €).

b. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des Fehlbetrages bei verminderter Bilanzsumme auf 6,84% (Vorjahr: 30,25%) vermindert. Das absolute Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr von 2.268 T€ unter Berücksichtigung des Jahresfehlbetrages 2023 und einer Ausschüttung für Vorjahre auf 350 T€ vermindert. Die absolute Verminderung betrug 1.918 T€, gleichbedeutend 84,6%.

c. Vermögenslage

Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 1.979 2.521 -542 -21,5
Kurzfristige Vermögenswerte 3.135 4.971 -1.836 -36,9
Liquide Mittel 3 5 -2 -40,0
Passiva
Eigenkapital 350 2.268 -1.918 -84,6
Verbindlichkeiten / Rückstellungen 4.767 5.229 -462 -8,8
Bilanzsumme 5.117 7.497 -2.380 -31,8

Wesentliche Veränderungen in der Bilanzstruktur haben sich bei den kurzfristigen Vermögenswerten und dem Eigenkapital ergeben. Die Verminderungen beim Anlagevermögen und den kurzfristigen Vermögenswerten korrespondieren auch teilweise mit dem verminderten Geschäftsvolumen. Die Verminderung des Eigenkapitals aufgrund des einmalig hohen Umstrukturierungsaufwandes korrespondierte auch mit der Reduzierung der Rückstellungen, verbunden mit einer Erhöhung der Verbindlichkeiten. Die außergewöhnliche Verminderung des Eigenkapitals als Ursache zweier notwendiger Umstrukturierungen / Ausgliederungen haben den Bilanzgewinn des Unternehmens, der in den vergangenen Jahren aufgebaut wurde, vollständig aufgebraucht.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Personalkostenentwicklung. Dies ist maßgebend, um am Markt wettbewerbsfähig Leistungen anbieten zu können, um so nachhaltig positive Deckungsbeiträge zu erzielen. Wichtig ist die Branchenentwicklung zu beobachten und schnell auf Veränderungen zu reagieren.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Der Umsatz pro Mitarbeiter hat sich von 176 T€ auf 240 T€ erhöht. Dies hängt mit den deutlich höheren Fremdleistungen im Zusammenhang mit Projekten zusammen.

Die Umstrukturierung / Ausgliederung von Mitarbeitern in Schwestergesellschaften sowie Ausgliederung der administrativen Mitarbeiter in die Muttergesellschaft ist im Jahr 2023 abgeschlossen. Dadurch entstand ein hoher Personalabbau. Von durchschnittlich 127,25 Mitarbeitern im Vorjahr wurden im Jahresdurchschnitt 2023 noch 66,5 Mitarbeiter beschäftigt. Diese Entwicklung ist unter Berücksichtigung der Maßnahmen plausibel und nachvollziehbar.

Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich dadurch deutlich verminderte Aufwendungen, vor allem beim Personalaufwand, aber auch bei der Beschäftigung von freien Mitarbeitern. Durch die Reduzierung des administrativen Aufwandes reduzieren sich alle Kostenpositionen, aber unterproportional zur Entwicklung des Rohertrages.

Der rückläufige Rohertrag, bedingt durch höhere Fremdkosten und Fremdleistungen, konnte durch die Kostenminderungen insbesondere beim Personal nicht ausgeglichen werden, sodass sich ein Jahresfehlbetrag von 1.718 T€ (Vorjahr: Jahresüberschuss 390 T€) ergab.

4. Gesamtaussage

Unsere Ertragslage im abgelaufenen Jahr war unbefriedigend. Trotz der Kenntnis des enormen Umstrukturierungsaufwandes sind erhebliche ungeplante Mehrkosten entstanden, die zum vollständigen Verzehr der im Vorjahr gebildeten Rücklagen führte. Die Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als weiterhin befriedigend ein, zumal die Umstrukturierungsprozesse zum 31. Dezember 2023 abgeschlossen waren.

Die Umsatz- und Rohertragsentwicklung lag unter den Erwartungen, der Rohertrag ist unter Berücksichtigung der Kostenverminderungen nicht ausreichend gewesen, um das erwartete positive Ergebnis zu erzielen, weil die notwendigen Erträge ausgeblieben sind.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten grundsätzlich innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen. Bei Großprojekten und der hier meist notwendigen Weiterberechnung wird eine intensive Zusammenarbeit zwischen Kunden und Lieferanten gepflegt, um eine außerordentliche Kreditinanspruchnahme aus Kostengründen zu vermeiden.

III. BERICHT ÜBER ZWEIGNIEDERLASSUNGEN / BETEILIGUNGEN

Eine Zweigniederlassung wird nicht unterhalten.

Die im Jahr 2018 gegründete Tochtergesellschaft Achtung! Neo GmbH wurde bereits im Vorjahr an die Muttergesellschaft übertragen, insoweit wurden auch letztmalig im Vorjahr Beteiligungserträge ausgewiesen. Beteiligungen bestehen nicht mehr.

IV. PROGNOSEBERICHT

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die Nachfrage nach Kommunikationsdienstleistungen wird aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation, verbunden mit Unsicherheiten in der Bevölkerung, weiterhin hoch sein. Die Auswirkungen durch die Corona-Pandemie haben die Prozesse und Projektlaufzeiten deutlich verkürzt, diese Marktveränderung hält an. Für unsere Gesellschaft gehen wir nach dem Konsolidierungsprozess im vergangenen Jahr 2023 nunmehr von einer positiven Entwicklung aus.

Der Kommunikationsmarkt ist weiterhin im Umbruch. Die einzelnen Disziplinen innerhalb der Kommunikation werden miteinander vermischt, eindeutige Trennungen, auch im Agenturbereich, gibt es nicht mehr. Erforderlich sind die interdisziplinäre Kommunikation und die ganzheitliche Betreuung der Kunden. Unser Fokus liegt auf der Betreuung von großen nationalen, aber auch internationalen Unternehmen. Als leistungsgetriebene Kreativagentur müssen wir den aktuellen und künftigen Ansprüchen des Marktes jederzeit gerecht werden, insbesondere auf Veränderungen schnell mit ganzheitlichen, individuell aufbereiteten Konzepten reagieren. Den Ansprüchen des Marktes werden wir insoweit gerecht. Wir erwarten daher kurz- und langfristig weiterhin eine positive Entwicklung unseres Absatzmarktes und vor diesem Hintergrund eine Verbesserung und Stabilisierung unserer Marktposition. xxxx

Die Branchenentwicklung wird durch eine weitere Konsolidierung der Wettbewerber gekennzeichnet sein. Große Agenturen werden weiter wachsen. Das Wachstum im Durchschnitt der führenden Agenturen wird im Jahr 2023 nach vorläufigen Einschätzungen ca. 5% (Vorjahr: 15%) betragen. Wir haben im Geschäftsjahr 2023 zwar einen Umsatzrückgang von 29,4% und einen Rückgang der Gesamtleistung um 30,2% zu verzeichnen gehabt, dies allerdings als Folge einer Sonderentwicklung aufgrund der Ausgliederung von Kunden und Mitarbeitern aus dem operativen Geschäftsbereich.

Die gesamte Achtung!-Gruppe mit der Muttergesellschaft Prisma Infinity GmbH musste im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt einen Umsatzrückgang von 4,1% hinnehmen, konnte aber unter Berücksichtigung einer Verminderung des Personalbestandes von 16% die Pro-Kopf-Umsätze und das Gesamtertragsergebnis innerhalb der Gruppe steigern.

Die Gesellschaft rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzrückgang von 17%. Beim Rohertrag wird durch fortfallende Fremdleistungen mit einer Verbesserung gerechnet. Unter Berücksichtigung der weiter verminderten Personalkosten und sonstigen Aufwendungen wird mit einem positiven Ergebnis gerechnet.

Nennenswerte Personalinvestitionen werden nur in Teilsegmenten im Rahmen der üblichen Fluktuation erwartet. Im Bereich der klassischen Werbung / Kommunikation wird eher ein Personalabbau erfolgen, dies hängt von der Nachfragesituation nach den entsprechenden Leistungen ab. Die Personalbeschaffung hat sich gegenüber den Vorjahren etwas entspannt. Dies ist Ursache der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung und eines starken Kostenbewusstseins.

. Die Gesamtkosten werden sich in 2024 gegenüber dem Vorjahr um 35% ermäßigen. Ermäßigungen sind insbesondere beim Personalaufwand zu erwarten (Ausgliederung von Mitarbeitern in die Prisma Infinity GmbH ab 1. Juni des Vorjahres). Auch andere Kostenpositionen werden aufgrund eingetretener Veränderungen tendenziell eher sinken. Ab dem Jahr 2025 wird wiederum mit durchschnittlichen Kostensteigerungen von 4% p.a. gerechnet.

Bei einem leicht steigenden Rohertrag, verbunden mit weiteren Kostenreduzierungen, wird gegenüber dem Vorjahr mit einem positiven Ergebnis in Höhe von 250 T€ (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 1.718 T€) gerechnet. Für die Folgejahre wird davon ausgegangen, dass dann eine gleichmäßig steigende Ergebnisentwicklung entstehen wird.

V. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Die Konzentration innerhalb der Branche durch Zusammenschlüsse / Fusionen führt zu Nachfragen großer Kunden und damit zu potentiellen und zusätzlichen Aufträgen und Rohertragssteigerungen. Wir sind aufgrund unserer guten Reputation am Markt und dem stetigen Wachstum in der Vergangenheit gut aufgestellt, Aufträge auch von Großkunden zu akquirieren und somit unser Umsatzwachstum kontinuierlich auszubauen.

Die Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb der Gruppe, die unsere Gesellschaft im erheblichen Maße im Hinblick auf die Ertragsentwicklung getroffen hat, haben einmaligen Charakter gehabt, waren aber notwendig, um eine straffe hierarchische Unternehmensorganisation innerhalb der Achtung!-Gruppe abzubilden und damit das kontinuierliche und gleichmäßige Wachstums durch einzelne inhabergeführte Tochtergesellschaften innerhalb der Achtung!-Gruppe für die Zukunft zu gewährleisten. Ohne den Ballast der Administration wird die Achtung! GmbH nach Neustrukturierung mit einer halbierten Mitarbeiterzahl gegenüber den Vorjahren mit den Bestandskunden kontinuierliche Umsätze erzielen, die die Ertragslage und damit auch die Kapitalsituation für die Zukunft wieder verbessern werden.

Wachstum wird nur dann angestoßen, wenn auch die notwendigen Personalressourcen zur Verfügung stehen. Auch wenn der Personalbeschaffungsmarkt sich etwas entspannt hat, werden nur dann Neukunden akquiriert, wenn auch die entsprechenden Personalressourcen sicher zur Verfügung stehen. Auf dieser Basis können dann auch bei veränderten Rahmenbedingungen entsprechende Maßnahmen zur Anpassung der Kosten getroffen werden.

Auch unter Berücksichtigung des erheblichen Fehlbetrages im abgelaufenen Geschäftsjahr sehen wir aufgrund der beiden abgeschlossenen Konsolidierungsprozesse für die Zukunft keine Risiken, die die wirtschaftliche Entwicklung der Zukunft beeinträchtigen oder gar unseren Bestand gefährden könnten.

 

Hamburg, 3. November 2024

Mirko Kaminski, Geschäftsführer

Thorsten Beckmann, Geschäftsführer

Maximilian Ströbel, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.979.136,08 2.520.509,18
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10,00 199.206,00
II. Sachanlagen 1.979.126,08 2.271.303,18
III. Finanzanlagen 0,00 50.000,00
B. Umlaufvermögen 3.082.433,60 4.794.019,42
I. Vorräte 199.860,00 395.349,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.879.935,92 4.393.960,15
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.637,68 4.710,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 55.521,06 182.533,36
Summe Aktiva 5.117.090,74 7.497.061,96

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 350.026,69 2.267.820,64
I. Gezeichnetes Kapital 370.000,00 370.000,00
II. Kapitalrücklage 50.000,00 50.000,00
III. Gewinnvortrag 1.647.820,64 1.457.441,39
IV. Jahresfehlbetrag 1.717.793,95 -390.379,25
B. Rückstellungen 190.848,93 1.077.220,25
C. Verbindlichkeiten 4.576.215,12 4.152.021,07
Summe Passiva 5.117.090,74 7.497.061,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.973.859,64 12.561.144,46
2. Personalaufwand 5.357.888,21 8.666.333,91
a) Löhne und Gehälter 4.448.863,10 7.223.356,57
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 909.025,11 1.442.977,34
davon für Altersversorgung 4.301,69 5.472,01
3. Abschreibungen 347.489,38 378.965,12
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 347.489,38 378.965,12
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.094.597,05 2.856.344,36
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 375,45
5. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 1.669,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.504,30 1.956,99
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 134.115,29 53.724,21
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -241.334,04 218.292,60
9. Ergebnis nach Steuern -1.717.391,95 391.110,25
10. sonstige Steuern 402,00 731,00
11. Jahresfehlbetrag 1.717.793,95 -390.379,25

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Achtung! GmbH

1. ALLGEMEINE ANGABEN

1 Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Beachtung der gesellschaftsvertraglichen Regelungen aufgestellt.

2 Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

4 Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Auf die größenabhängigen Erleichterungen zum Ausweis der Gewinn- und Verlustrechnung i.S.d § 276 HGB wurde teilweise verzichtet. Die gesetzlich vorgesehenen Erleichterungen werden, soweit sie zutreffen, in Anspruch genommen. Im Rahmen der Offenlegung wird von sämtlichen Erleichterungen Gebrauch gemacht.

5 Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Ein Vergleich mit den Vorjahreswerten in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist nur eingeschränkt möglich, weil erhebliche Veränderungen durch eine durchgeführte Umstrukturierung und Umgliederung von Personal sowie Kundenabgängen zu berücksichtigen waren.

6 Erstmals in der Geschichte des Unternehmens wird ein Jahresfehlbetrag ausgewiesen. Die Umstrukturierungen innerhalb der Achtung!-Gruppe haben zu Umsatz- und Rohertragsreduzierungen bei der Gesellschaft geführt und verschiedentliche, zum größten Teil einmalige Kosten verursacht, die als Folge der Umstrukturierung notwendig waren.

2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

(§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

7 Die Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB wurden beachtet. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

8 Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungssätze der verschiedenen Anlagegüter richten sich in Anlehnung an die amtlichen Abschreibungstabellen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800 € sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

9 Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zum niedrigeren Marktwert bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

10 Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte grundsätzlich zum Nominalwert. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung vom Nettoforderungsbestand zur Absicherung des allgemeinen Kreditrisikos gebildet. Darüber hinausgehende Risiken waren im Forderungsbestand nicht erkennbar.

11 Die Sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bewertet.

12 Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Anschaffungskosten bilanziert.

13 Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet für das nächste Geschäftsjahr bezahlten Aufwand und wird mit dem Nominalwert ausgewiesen.

14 Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

15 Die Verbindlichkeiten wurden vollständig erfasst und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

16 Ein Wechsel der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

17 Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

18 ANLAGENSPIEGEL

18. Anlagenspiegel

AKTIVA

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2022
+ Zugänge - Abgänge
Abschreibungen (kumuliert)
Stand 31.12.2022
Stand Vorjahr
Abschreibungen des Geschäftsjahres
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 698.303,77 47.156,50 569.964,27 175.496,00 202.574,00 74.234,50
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.718.806,97 616.550,47 1.203.828,52 807.899,34 563.666,90 356.833,03
2. geleistete Anzahlungen und -323.629,58
Anlagen im Bau 107.900,17 405.587,07 354.999,95 107.900,17
-158.487,29
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 50.000,00 50.000,00

19 Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von insgesamt 2.879.935,92 € (Vorjahr: 4.393.960,15 €) haben 7.100,00 € (Vorjahr: 7.056,00 €) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Differenzbetrag in Höhe 2.872.835,92 € (Vorjahr: 4.389.904,15 €) ist innerhalb eines Jahres fällig.

20 Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor den Jahresfehlbetrag 2023 mit dem vorgetragenen Bilanzgewinn zu verrechnen und den Differenzbetrag als Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

21 VERBINDLICHKEITENSPIEGEL

insgesamt
unter 1 Jahr
größer 1 Jahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.617.400,59 1.617.400,59 0,00 0,00 Bürgschaft
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.611.973,34 1.611.973,34 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 922.647,14 922.647,14 0,00 0,00
5. Summe 4.152.021,07 4.152.021,07 0,00 0,00

4. SONSTIGE ANGABEN

23 Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 81110 und mit dem Sitz: Straßenbahnring 3, 20251 Hamburg, eingetragen.

24 Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren als Geschäftsführer bestellt:

Mirko Kaminski, Chief Executive Officer (CEO), Hamburg

Thorsten Beckmann, Chief Financial Officer (CFO), Hamburg

Maximilian Ströbel, Chief Strategy Officer, Hamburg

Michael Ohanian, Chief Creative Officer (CCO); Hamburg (bis 30. Januar 2023)

26 Nach § 42 Abs. 3 GmbHG sind Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in der Regel als solche gesondert auszuweisen oder im Anhang anzugeben. Zum 31. Dezember 2023 bestanden gegenüber den Gesellschaftern Forderungen von 350.440,19 € (Vorjahr: 0,00 €) und keine Verbindlichkeiten.

27 Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Davon betreffen das nächste Geschäftsjahr 260.324,00 € (Vorjahr: 584.110,00 €), hiervon entfallen auf Mietverträge 229.324,00 € (Vorjahr: 474.338,00 €) und auf Leasingverträge 30.781,00 € (Vorjahr: 109.772,00 €). Die Restlaufzeiten der Mietverträge betragen 2 bis 8 Jahre, die der Leasingverträge 1 bis 3 Jahre.

28 Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB liegen nicht vor.

30 Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden durchschnittlich 66,5 Mitarbeiter (Vorjahr 127,25) einschließlich Geschäftsführung beschäftigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

31 Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

UNTERSCHRIFT

 

Hamburg, 3. November 2024

Mirko Kaminski, Geschäftsführer

Thorsten Beckmann, Geschäftsführer

Maximilian Ströbel, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die achtung! GmbH, Hamburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der achtung! GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der achtung! GmbH, Hamburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern geschätzten Werte und damit zusammengenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gaggenau, den 24. März 2025

Westdeutsche Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Haupt, Wirtschaftsprüfer

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