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Liniflex GmbH GmbH

Jena ·HRB 516730 Jena
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Fregestraße 8
07747 Jena
Handelsregister
HRB 516730, Jena
Eintragungsdatum
17. marts 2020
Branche
Vermittlung von Arbeitskräften
Befristete Überlassung von Arbeitskräften
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Unternehmenszweck
die gewerbsmäßige Überlassung und Vermittlung von Arbeitnehmern.

Finanzen

Umsatz 2023
249,96 Mio. €
Mitarbeiter 2023
4.154
Bilanzsumme 2023
480,04 Mio. €
Jahresergebnis 2023
−63,77 Mio. €
3 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2023
Aktivseite 480,04 Mio
  • Anlagevermögen 45,9 % 220,13 Mio
  • Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 42,2 % 202,78 Mio
  • Umlaufvermögen 11,1 % 53,32 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,8 % 3,81 Mio
Passivseite 480,04 Mio
  • Verbindlichkeiten 97,0 % 465,50 Mio
  • Rückstellungen 2,9 % 14,14 Mio
  • Passive latente Steuern 0,1 % 250,3 k
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 103,0 k
  • Sonderposten 0,0 % 43,3 k
  • Eigenkapital 0,0 % 0
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
Erträge 282,60 Mio
  • Umsatzerlöse 88,5 % 249,96 Mio
  • Zwischenergebnis 6,4 % −17,96 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2,5 % 6,93 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 2,4 % 6,64 Mio
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 0,4 % 1,05 Mio
  • Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 47,7 k
Aufwendungen 328,41 Mio
  • Personalaufwand 58,3 % 191,57 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15,2 % 50,02 Mio
  • Abschreibungen 12,2 % 40,07 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 8,2 % 27,03 Mio
  • Materialaufwand 5,2 % 16,95 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,8 % 2,69 Mio
  • Sonstige Steuern 0,0 % 77,0 k
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 6,4 k
  • Ergebnis nach Steuern −63,70 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −63,77 Mio
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GuV-Daten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • David Bock seit 2023 Geschäftsführer
  • Marcel Otto seit 2023 Prokura
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Linimed Gruppe GmbH DEU 100.0 % 25k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2023
  2. 29.12.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    Marcel Otto · Procura
  3. 20.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    David Bock · Managing Director
  4. 20.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Marcel Otto · Procura
  5. 20.12.
    Austritt einer Position
    David Bock · Procura
  6. 20.12.
    Austritt einer Position
    C****** K****** · Managing Director
  7. 17.02.
    Austritt einer Position
    D****** T****** · Managing Director
  8. 2021
  9. 07.09.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    C****** K****** · Managing Director
  10. 2020
  11. 17.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    D****** T****** · Managing Director
8 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2023 Konzernabschluss
  • 2023 Konzernabschluss
  • 2022 Konzernabschluss
  • 2021 Konzernabschluss
  • 2021 Konzernabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Konzernabschluss 2023

Veröffentlicht am 13. februar 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Silver Topco GmbH

Jena

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht 2023

Geschäftsmodell der Gruppe

Der Konzern betreibt als Linimed-Gruppe mit dreiundzwanzig (2022: dreiundzwanzig) Pflegediensten außerklinische Intensivpflege, ambulante Tourenpflegedienste, betreutes Wohnen sowie einen Sanitätshandel und entwickelt Pflegeimmobilien. Er zählt damit weiterhin zu den führenden, auf außerklinische Intensivpflege spezialisierten Pflegeunternehmen in Deutschland. Nach dem starken Wachstum der vergangenen Jahre war 2023 durch die weitere Integration der durch Akquisitionen übernommenen Unternehmen und die Optimierung der Steuerungsinstrumente und Leistungsprozesse in der Linimed Gruppe geprägt. Dazu zählt sowohl der Kernprozess der Pflege (von der Aufnahme bis zum Entlassmanagement) als auch die unterstützenden Prozesse. Darüber hinaus haben wir gezielte Optimierungen der Standortstrukturen vorgenommen.

Die Gruppe zeichnet sich weiterhin durch eine hohe Qualität der Dienstleistungen und die Fähigkeit aus, sich proaktiv an die sich verändernden Rahmenbedingungen im deutschen Gesundheitssystem anzupassen.

Ziele und Strategien

Ausgeprägte Kundenorientierung

Kontinuierliche Optimierung der Pflege- und Prozessqualität

Bewusstsein, eine besondere soziale Verantwortung zu tragen

Hohe Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit

Organisches Wachstum und Wachstum durch Akquisitionen

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen in Deutschland

Wie in den vergangenen Jahren auch ist der Pflegemarkt insgesamt ist weiterhin geprägt durch eine aufgrund der demographischen Entwicklung steigende Nachfrage nach Pflegeleistungen, die weitgehend unabhängig von konjunkturellen Schwankungen ist.

Im Lagebericht 2022 hatten wir die Marktentwicklung in der Pflege anhand der aktualisierten Studie einer Beratungsgesellschaft erläutert. Mittlerweile liegen auch die "offiziellen" Zahlen aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) für 2022 vor, die auf der Geschäftsstatistik der Pflegekassen beruhen. Aktuellere Zahlen für 2023 gibt es derzeit noch nicht.

Die Gesamtzahl der Leistungsbeziehenden in der Pflegeversicherung (soziale und private Pflegeversicherung) betrug im Jahr 2022 5,187 Mio. Personen 1 . Davon sind 94% Mitglieder der sozialen und 6% der privaten Pflegeversicherung. Das Wachstum gegenüber 2021 betrug 5,9%. Somit ist der Trend aus den Vorjahren weiterhin stabil. Der Anteil der ambulant versorgten Patienten beträgt ca. 83%.

Der AOK Pflege Report 2022 widmet erstmals ein Kapitel der außerklinischen Intensivpflege (AKI) 2 . Daraus sind die nachfolgenden Informationen entnommen. Die entsprechenden Daten für die AOK stammen aus 2019, sind aber insofern wertvoll, als sie direkt aus den AOK-Abrechnungsdaten erhoben werden. Die amtliche Leistungsstatistik der GKV weist demnach für das Jahr 2020 20.590 Leistungsfälle aus, davon ca. 18.000 in der ambulanten und ca. 2.600 in der stationären Versorgung 3 . Die Gesamtausgaben der GKV für außerklinische intensivpflegerische Leistungen betrugen € 2,2 Mrd. nach € 1,9 Mrd. 2018, also eine Steigerung um ca. 16%. Die Leistungsbezieher der AOK wurden zu 79% ambulant und 16% stationär versorgt. Die übrigen 5% weisen keinen Pflegegrad auf, sodass keine Rückschlüsse auf die Versorgungsform gezogen werden können. Leistungsempfänger der AKI sind durchschnittlich jünger als die Gesamtheit der Pflegebedürftigen (53,8% unter 65 Jahre und 16% Kinder und Jugendliche (0-19 Jahre)), der Anteil der männlichen Patienten liegt höher (57,4%) und ebenfalls 57,4% haben den Pflegegrad V (ggü. 8% für alle Pflegebedürftigen).

Zur Arbeitsmarktsituation in der Pflege gibt es aktuell keine neueren Daten als diejenigen, die wir im Lagebericht 2022 aufgeführt hatten. Darauf sei somit verwiesen.

Geschäftsverlauf

Der Konzern blickt in Bezug auf die Leistungsentwicklung der Gruppe auf ein gutes Geschäftsjahr 2023 zurück. Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2022 konnte die Anzahl an versorgten Patienten in der Intensivpflege in Wohngemeinschaften zum Jahresende 2023 um 3% gesteigert werden. Diese Entwicklung war ausschließlich organisch bedingt. Der Ausbau und eine verbesserte regionale Koordination des Überleitmanagements haben zu dieser Entwicklung beigetragen. Wir konnten das operative unbereinigte Ergebnis (EBITDA) um 48 % von € 14,9 Mio. auf € 22,1 Mio. steigern. Insgesamt sind wir daher mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2023 zufrieden.

Lage der Gruppe

Ertragslage

Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2023 € 250,0 Mio. Dies entspricht einer Steigerung von 21 % gegenüber 2022 (€ 205,8 Mio.) Davon entfielen 9 Prozentpunkte auf organisches Wachstum und 12 Prozentpunkte, auf die ganzjährige Konsolidierung der im Vorjahr neu erworbenen Pflegedienste. Die Kostenbasis besteht im Wesentlichen aus Personalkosten. Die Personalkosten betrugen im Geschäftsjahr 2023 € 191,6 Mio. (VJ: € 156,5 Mio.) und somit, wie im Vorjahr etwa 77% vom Umsatz. Der Anstieg der Personalkosten hängt vorwiegend mit der erstmaligen Anwendung des Tariftreuegesetzes ab September 2022 zusammen, nach dem alle Anbieter von Pflegeleistungen nach SGB XI einen Nachweis erbringen müssen, dass die Gehälter der Pflegekräfte entweder einem regionalen Durchschnittslohn entsprechen oder sich an eines von mehreren möglichen Tarifwerken anlehnen. Die Linimed-Gruppe hat sich dazu entschlossen, die Regelungen des TVÖD (Bund) für die Vergütung der Pflegekräfte anzuwenden. Im Jahr 2023 liegt erstmalig ein volles Jahr der Anwendung vor. Im April 2023 einigten sich die Tarifparteien des TVÖD (Bund) auf eine Anhebung der Tarifgehälter ab dem 01.03.2024. Für 2023 wurde die Erhöhung über die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie i. H. v. bis zu € 3.000 abgebildet. Auch dieser Effekt ist 2023 in den Personalkosten enthalten. Aufgrund verzögerter Verhandlungen mit einigen regionalen Kostenträgern standen per Ende 2023 immer noch für ca. 11 % der versorgten Patienten eine Einigung über die Preisanpassung seit September 2022 aus. So betrachten wir den Anteil der Personalkosten als noch etwas zu hoch in Relation zum Umsatz.

Das Konzern-Ergebnis wurde zudem durch das Finanzergebnis gemindert. Insgesamt sind im Geschäftsjahr Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von € 50,0 Mio. (VJ: € 38,8 Mio.) angefallen, die aus den im Vorjahr gestiegenen Finanzverbindlichkeiten zur Finanzierung der Akquisitionen resultieren. Darüber hinaus wurde das Konzern-Ergebnis durch die Abschreibung des Goodwills um € 36,9 Mio. (VJ: € 33,6 Mio.) gemindert.

Vermögenslage

Die Konzernbilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf € 480,0 Mio. Darin enthalten ist ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von € 202,8 Mio. Wesentlicher Bestandteil des Konzernvermögens ist das Konzernanlagevermögen in Höhe von € 220,1 Mio. Darin wiederum hat der Geschäfts- und Firmenwert mit € 204,4 Mio. den größten Anteil. Dieser resultiert im Wesentlichen aus der Akquisition der Deutschen Pflege Gruppe und der Alpha Care Gruppe in den Jahren 2021 und 2022 sowie seit 2019 getätigten Akquisitionen von einzelnen Pflegediensten. Im Jahr 2023 erfolgte eine Zunahme um € 0,5 Mio. aus nachträglichen Anschaffungskosten, denen Abschreibungen in Höhe von € 36,9 Mio. sowie Abgänge in Höhe von € 7,5 Mio. aus der Reduktion von Rückstellungen für Kaufpreisverpflichtungen gegenüberstanden.

Das Netto-Umlaufvermögen beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 € 42,2 Mio. Wesentlicher Bestandteil des Umlaufvermögens sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Trotz der beschriebenen positiven operativen Entwicklung hat sich das Konzern-Eigenkapital im Geschäftsjahr 2023 verringert. Dies resultierte im Wesentlichen aus den Abschreibungen in Höhe von € 40,1 Mio. und den Zinsaufwendungen in Höhe von € 50,0 Mio.

Finanzlage

Kapitalstruktur

Zum 31. Dezember 2023 beträgt das gezeichnete Kapital der Muttergesellschaft € 2,6 Mio. und die Kapitalrücklage € 93,7 Mio. Aufgrund des Konzernjahresfehlbetrages von € 63,8 Mio. betrug das Konzerneigenkapital zum Bilanzstichtag € -202,8 Mio. Im Geschäftsjahr wurden zudem € 10,0 Mio. in das Eigenkapital eingezahlt.

Zur Finanzierung der Gruppe wurden Darlehensverträge mit Kreditinstituten abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2023 valutierten die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit € 320,3 Mio. inkl. aufgelaufener Zinsen und waren somit um € 10,2 Mio. höher als am 31. Dezember 2022 (€ 310,1 Mio.). Zudem hat die Gruppe Darlehensverträge mit Gesellschaftern abgeschlossen. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrugen zum 31. Dezember 2023 € 127,7 Mio. inkl. aufgelaufener Zinsen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von € 202,8 Mio. aus. Da der Konzern in den letzten Jahren in erheblichem Umfang Akquisitionen getätigt hat, waren die laufenden Jahresergebnisse signifikant durch entsprechende nicht-zahlungswirksame Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte belastet. Diese betragen bis einschließlich 31. Dezember 2023 in Summe € 288,2 Mio. Die Verbindlichkeiten des Konzerns betragen zum 31. Dezember 2023 € 465,5 Mio. Hiervon entfallen € 127,7 Mio. auf Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern. Nach Hinzurechnung der nicht-zahlungswirksamen Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte würde die Gesellschaft über folgende Kapitalstruktur verfügen:

Eigenkapital gem. Konzernbilanz 31.12.2023
in €
Hinzurechnungen Abschreibungen auf den GoF
in €
Angepasstes Eigenkapital
in €
202,8 Mio. + 288,2 Mio. = + 85,4 Mio.

Liquidität

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr € 15,2 Mio. (VJ: € 9,3 Mio.).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug im Geschäftsjahr € -2,4 Mio. und resultierte im Wesentlichen aus Investitionen in das Sachanlagevermögen und in immaterielle Vermögensgegenstände.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr insgesamt € -16,7 Mio. und resultierte einerseits aus dem Saldo aus der Kreditaufnahme und -tilgung in Höhe von € 1,6 Mio. sowie der Einzahlung in das Eigenkapital durch den Gesellschafter des Konzerns in Höhe von € 10,0 Mio., andererseits aus der Zahlung von Zinsen in Höhe von € 35,2 Mio. Diesen stehen erhaltene Zahlungen aus Zinssicherungsgeschäften in Höhe von € 6,9 Mio. entgegen.

Als Resultat reduzierte sich der Finanzmittelbestand im Geschäftsjahr gegenüber dem 31. Dezember 2022 um € 4,0 Mio. und betrug zum 31. Dezember 2023 € 5,0 Mio.

Wir verweisen zur übrigen Finanz- und Liquiditätsplanung auf den Abschnitt "Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten" im Anhang.

Investitionen

Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr insgesamt € 3,6 Mio. Davon entfielen € 1,5 Mio. auf immaterielle Vermögensgegenstände (darin wiederum € 0,5 auf Geschäfts- oder Firmenwerte) und € 2,0 Mio. auf Sachanlagen. Bei den Sachanlagen waren Abgänge von Buchwerten i. H. v. € 2,8 Mio. zu verzeichnen. Für das Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen von ca. € 1,1 Mio. geplant. Diese betreffen vorwiegend weiterhin Investitionen in Pflege- und Finanzsoftware sowie den Ausbau der IT-Infrastruktur.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gruppe erzielte in den Geschäftsjahren 2023 und 2022 folgende Ergebnisse für die relevanten Kennzahlen:

In Mio. € 2023 2022
Umsatzerlöse 250,0 205,8
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 22,1 14,9
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) -18,0 -22,6

Berechnung siehe :

2023 2022
Jahresergebnis -63.773.456 -59.192.337
+ Steuern 2.762.897 1.385.938
+ Finanzergebnis 43.044.670 35.168.324
+ Abschreibungen 40.074.284 37.531.002
EBITDA 22.108.395 37.531.002

Gegenüber der ursprünglichen Prognose fielen die Umsatzerlöse für 2023 um € 16 Mio. niedriger aus. Dies ist in Höhe von € 4 Mio. auf Verzögerungen und noch ausstehende Vergütungsvereinbarungen zur Kompensation der Tariferhöhungen 2022 zurückzuführen. Die ursprüngliche Annahme einer Pflegelohnanpassung ab Juli 2023 wurde durch die oben beschriebene Inflationsausgleichsprämie ersetzt. In Höhe von ca. € 12 Mio. wurden die Wachstumsziele nicht wie ursprünglich geplant erreicht. Das EBITDA war rund € 17 Mio. niedriger. Neben einem Effekt in Höhe von ca. € 11 Mio. aus dem geringeren Wachstum gibt es noch einen Effekt in Höhe von ca. € 5 Mio. aus der Tarifanpassung 4 . Darüber hinaus entstanden weitere erhöhte Aufwendungen im Zusammenhang mit der Integration der erworbenen Pflegedienste. Diese Effekte haben teilweise auch das EBIT beeinflusst, das um ca. € 6 Mio. niedriger ausfiel als prognostiziert.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Der Auslastung in den Intensiv-Wohngemeinschaften betrug im Geschäftsjahr durchschnittlich 71% (Vorjahr 67%). gegenüber einer Planauslastung von 73%. Es dauerte bis Mitte 2023, bis die nachgelagerten Effekte aus 2022 überwunden waren. Zudem ging mit Inkrafttreten des IPReG im Herbst 2023 zunächst die Anfrage- und Aufnahmeaktivität zurück. Es ist geplant, die Auslastung im Geschäftsjahr 2024 auf 75% zu steigern, Dies wird vorrangig durch optimiertes Case Management und eine weiter optimierte Nutzung regionaler Synergien der zur Verfügung stehenden Kapazitäten erreicht.

Prognosebericht

Um das avisierte weitere Wachstum zu erreichen, wird die Gruppe das Case Management weiter optimieren und die Marktdurchdringung verstärken. Dabei wird sich die Gruppe weiterhin auf den Ausbau der ambulanten Intensivpflege konzentrieren, ggf. aber auch andere arrondierende Betreuungsformen anbieten, z.B. in der Demenzversorgung oder sonstigen therapeutischen Angeboten, sofern passend.

Der Ukraine-Krieg hatte auch 2023 weder positive noch negative Auswirkungen auf die Geschäfte der Gruppe und wird auch für das Jahr 2024 keine Relevanz haben.

Die mittelbar durch den Ukraine-Krieg beeinflusste Inflation hatte vorwiegend Auswirkungen auf die Energiekosten für die Standorte der Gruppe. Darüber hinaus beeinflusste sie den Abschluss des für die Gruppe relevanten Tarifwerks. 2024 wird es zum 1. März eine durchschnittliche Gehaltssteigerung um ca. 11% geben. Wir gehen davon aus, dass wir diese Kosten wie in der Vergangenheit auch durch eine Anpassung der Vergütung mit den Kostenträgern refinanzieren können.

Es wird für 2024 durch die Fortsetzung der 2023 begonnenen Programme (Prozessoptimierung, die Optimierung von Standorten sowie die Eröffnung weiterer neuer Standorte) und eine Erhöhung der Auslastung um ca. 2 Prozentpunkte, eine Steigerung des Umsatzes um 2%, des EBITDA um rund 34% sowie eine Reduzierung des negativen EBIT um rund 50% erwartet.

Insgesamt liegt der Fokus auch 2024 weiterhin auf der Optimierung der Gruppenstrukturen und -prozesse, einem weiter professionalisierten Controlling sowie einer Steigerung der Profitabilität.

Chancen- und Risikobericht

Die Reihenfolge der genannten Chancen- und Risikofelder entspricht der Einschätzung des Risikomaßes bzw. der Chancenerwartung durch die Geschäftsführung. Insgesamt hat sich die Chancen-Risiken-Situation im Vergleich zum Vorjahr nicht signifikant geändert.

Risikobericht

Die künftige Entwicklung der Gruppe als sozialer Dienstleister im Bereich der ambulanten Intensivpflege hängt stark von den gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland ab.

Die Umsetzung des IPReG (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz) wurde im April 2023 dahingehend geeint, dass es neben der Richtlinie zur Außerklinischen Intensivpflege (regelt den Versorgungsanspruch der Patienten) nun auch eine Bundesrahmenempfehlung mit detaillierten Vorgaben zur Umsetzung der im Gesetz verankerten Anforderungen gibt. Die Regelungen sind mit dem 1. Juli 2023 in Kraft getreten. Einzelne Bestandteile darin werden erst verzögert umgesetzt. So musste Ende 2023 die Pflicht des Vier-Augen-Prinzips für die Verordnung außerklinischer Intensivpflege verschoben werden, da es nicht genügend potenzialerhebende Ärzte gab. Seitens der Kostenträger gibt es außerdem nach wie vor noch keinen Entwurf eines Rahmenvertrags nach § 132l SGB V, der alle relevanten Parameter (Leistungsvorgaben, Pflegeschlüssel, Vergütung, etc.) abbildet.

Wir sehen uns über die gesamte Gruppe hinweg sehr gut aufgestellt, um die Änderungen umzusetzen. Wesentliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft befürchten wir nicht, da wir schon jetzt konsequent auf die Versorgung unserer Patienten in Wohngruppen setzen und schon heute führende Qualitätsstandards aufweisen, die uns regelmäßig in den Prüfungen durch den Medizinischen Dienst (MD) bescheinigt werden.

Die Gruppe beobachtet und analysiert die Entwicklungen fortlaufend, um jederzeit vorbereitet zu sein und reagieren zu können.

Trotz struktureller und organisatorischer Stärken spürt die Gruppe in der ambulanten Pflege sowie in der Betreuung der Intensivpflege von Beatmungspatienten nach wie vor die Präsenz von Mitbewerbern. Dies wird durch die Gruppe aber als Chance zur Selbstreflektion und Implementierung von Veränderungen gesehen. Es werden weitere Anstrengungen unternommen, um die Position der Gruppe im sich verändernden Sozialmarkt weiter zu festigen.

Die oben erwähnte verzögerte Umstellung der Verträge auf die Bedingungen des§ 132l SGB V. wird sich auf die Auszahlung der Gehaltsanpassung für die Pflegekräfte auswirken, da die Gruppe die deutliche Erhöhung nicht vorfinanzieren kann. Alle Pflegekräfte werden die ihnen zustehenden Anpassungen erhalten, aber erst nach einer Einigung über und Abrechnung von angepassten Vergütungen. Diese erfolgt dann rückwirkend. So hat die Linimed Gruppe es schon 2023 für die Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie erfolgreich praktiziert. Die Linimed Gruppe hat intern alle Voraussetzungen geschaffen, um eine schnelle Umsetzung der neuen Verträge zu gewährleisten, sofern die Kostenträger dies ermöglichen.

Die Linimed-Gruppe hat 2023 weiterhin an der Verstärkung der Aus- und Weiterbildung gearbeitet. Wir haben unser Ziel, bis Ende 2023 in allen Pflegediensten der Gruppe Pflegefachkräfte ausbilden, noch nicht ganz erreicht. Dies ist nun für 2024 geplant.

Mit Darlehensvertrag vom 13. Juli 2018 und mit letztmaligem 9. Nachtrag vom 10. April 2024 sowie einem PIK Loan vom 24. Februar 2022 mit letztmaligem 4. Nachtrag vom 10. April 2024, wurden zugesagte Kreditlinien in Höhe von insgesamt € 315,6 Mio. im Konzern vereinbart. Dabei sind in Höhe von € 30,3 Mio. Kreditlinien zum 19. April 2025 endfällig zu tilgen, sowie weitere € 285,3 Mio. endfällig zum 12. Juli 2025 zu tilgen, sodass es zu diesen Zeitpunkten ohne Vertragsanpassungen zu einem Mittelabfluss aus der Auszahlung für Darlehensrückzahlungen in Höhe von € 315,6 Mio. kommt. Damit ist der Fortbestand des Konzerns aufgrund der bestehenden Rückzahlungsverpflichtungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von einer Refinanzierung der Verbindlichkeiten oder einer Vereinbarung mit den Darlehensgebern zur Verlängerung der Fälligkeiten der bestehenden Kreditlinien abhängig, da zum aktuellen Zeitpunkt basierend auf der Konzernplanung für die nachfolgenden Geschäftsjahre ansonsten nicht davon auszugehen ist, dass die Konzerngesellschaften aus den operativen Zahlungsmittelzuflüssen die in den nächsten Jahren fälligen Darlehensverbindlichkeiten bedienen können. Hierin besteht eine wesentliche Unsicherheit die bedeutende Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und das Unternehmen/der Konzern ist daher möglicherweise nicht in der Lage, im gewöhnlichen Geschäftsverlauf seine Vermögenswerte zu realisieren sowie seine Schulden zu begleichen. Daher arbeiten wir an einer rechtzeitigen Vereinbarung einer angemessenen Anschlussfinanzierung durch die finanzierenden Banken oder durch sonstige externe Kapitalgeber.

Die Finanzierungszinsen sinken seit dem 4. Quartal 2023 langsam wieder. Die Zinssicherung der Linimed Gruppe läuft noch bis Ende 2024 und wird nach aktuellem Stand über die gesamte Laufzeit einen im Vergleich zu einer unterlassenen Absicherung positiven Effekt haben.

Zusammenfassend schätzen wir das allgemeine Geschäftsrisiko aufgrund der gesunden gesamtwirtschaftlichen Basis weiterhin als gering ein.

Chancenbericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unserer Gruppe als sehr positiv.

Das Gesundheitswesen bietet weiterhin Wachstumspotenzial. Es wird erwartet, in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 jeweils den Ertrag zu steigern. Die 2023 eröffneten Standorte befinden sich noch im Hochlauf und für das Jahr 2024 ist die Eröffnung weiterer Standorte in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen geplant. Zudem wird erwartet, dass die Auslastung an den vorhandenen Standorten kontinuierlich weiter gesteigert werden kann.

Zukünftige Chancen bietet auch die Möglichkeit der Ausweitung des Leistungsportfolios der Gruppe in der Demenzversorgung, mit therapeutischen Leistungen, sowie eine weitere Optimierung des Vermietungsgeschäftes und des Material- und Dienstleistungseinkaufs.

Insgesamt erwarten wir weiterhin eine hohe Nachfrage nach den von uns angebotenen Leistungen und in diesem Zusammenhang eine weitere Steigerung von Umsatz und Ergebnis.

Gesamtaussage

Insgesamt sehen wir für unsere Geschäftstätigkeit nur übliche Risiken, denen wir durch intensive Verhandlungsvorbereitung, durch zeitnahes Controlling sowie durch konsequentes Steuern der Einrichtungen in den Geschäftsbereichen begegnen. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass durch frühzeitiges Erkennen Chancen ergriffen und Risiken minimiert werden.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.

 

Jena, 18. April 2024

1 BMG: Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung 2023, 1. Dezember 2023. Im Lagebericht 2022 hatten wir von ca. 5,21 Mio. Personen gesprochen; ein leichter Unterschied.
2 K. Jacobs et al. (Hrsg.), Pflege-Report 2022, https://doi.org/10.1007/978-3-662-65204-6_8
3 Die Zahl der Leistungsfälle erlaubt keinen direkten Rückschluss auf die Zahl der Versicherten, da "Fälle" und nicht Personen gezählt werden.
4 Der höhere Umsatz aus der Inflationsausgleichsprämie diente zu 100% der Refinanzierung der Auszahlungen. Darüber hinaus fehlen noch Umsätze in Höhe von ca. € 1 Mio. aus den verzögerten finalen Vergütungsverhandlungen für die Tarifeinführung 2022.

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.626.935,24 1.690.035,06
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 204.364.255,10 248.228.382,44
3. Geleistete Anzahlungen 54.279,27 0,00
206.045.469,61 249.918.417,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.666.046,90 11.071.221,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 319.309,00 266.328,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.713.449,18 3.915.176,57
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 441.498,08 661.803,55
13.140.303,16 15.914.529,23
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 41.850,46 41.850,46
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1,00 6.450,00
3. Sonstige Ausleihungen 706.923,64 659.220,97
4. Geleistete Anzahlungen 195.688,33 111.347,67
944.463,43 818.869,10
Summe Anlagevermögen 220.130.236,20 266.651.815,83
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 24.466,61 26.746,97
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 114.802,92 435.476,09
139.269,53 462.223,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 44.303.581,71 40.637.899,71
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.852.328,38 3.941.786,09
48.155.910,09 44.579.685,80
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.024.257,27 9.012.782,01
Summe Umlaufvermögen 53.319.436,89 54.054.690,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.809.250,64 4.027.729,52
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 202.776.146,92 149.002.690,66
480.035.070,65 473.736.926,88

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.646.755,00 2.646.755,00
Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlage 100.000,00
II. Kapitalrücklage 93.712.251,75 83.812.251,75
III. Konzernjahresfehlbetrag -63.773.456,26 -59.192.337,39
IV. Verlustvortrag -235.461.697,41 -176.269.360,02
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 202.776.146,92 149.002.690,66
0,00 0,00
B. Sonderposten 43.333,49 53.333,45
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.277.155,00 1.813.991,97
2. Sonstige Rückstellungen 12.864.220,05 21.305.925,00
14.141.375,05 23.119.916,97
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 320.319.102,23 310.130.804,63
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.234.079,89 3.776.371,11
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 127.729.429,59 120.282.166,20
4. Sonstige Verbindlichkeiten 15.214.407,75 16.278.021,53
465.497.019,46 450.467.363,47
E. Rechnungsabgrenzungsposten 103.035,53 96.312,99
F. Passive latente Steuern 250.307,12 0,00
480.035.070,65 473.736.926,88

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 249.963.990,45 205.809.237,49
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.053.287,40 1.693.377,02
3. Sonstige betriebliche Erträge 6.644.690,88 5.583.219,33
257.661.968,73 213.085.833,84
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.766.715,74 4.687.670,72
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 13.182.346,40 13.089.666,65
16.949.062,14 17.777.337,37
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 159.643.853,83 130.481.913,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 31.926.722,81 26.051.284,92
(davon für Altersversorgung € 498.153,57; Vorjahr: € 489.955,48)
191.570.576,64 156.533.198,59
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 39.891.067,39 37.345.394,50
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens 176.767,76 185.607,60
40.067.835,15 37.531.002,10
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 27.033.934,77 23.882.371,11
Zwischenergebnis -17.959.439,97 -22.638.075,33
8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 47.702,67 49.837,92
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.931.076,59 3.555.483,28
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 6.449,00 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 50.023.449,71 38.773.645,13
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.685.908,17 1.312.253,34
(davon Aufwand aus der Zuführung passiver latenter Steuern € 250.307,12)
13. Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -63.696.467,59 -59.118.652,60
14. Sonstige Steuern 76.988,67 73.684,79
15. Konzernjahresfehlbetrag -63.773.456,26 -59.192.337,39

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Silver Topco GmbH wurde zum 20. März 2018 gegründet. Der Konzern ist im Wesentlichen am 19. Juli 2018 mit Übernahme der Anteile von Silver Bidco GmbH an der Linimed Gruppe GmbH entstanden.

Der eingetragene Geschäftssitz der Silver Topco GmbH befindet sich in der Fregestraße 8 in Jena, Deutschland. Die Gesellschaft wird beim Handelsregister Jena unter der Nummer HRB 514875 geführt.

Das Geschäftsjahr aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften beginnt jeweils am 1. Januar und endet am 31. Dezember jeden Jahres.

Grundlagen der Erstellung

Der Konzernabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Geschäftsführung muss die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anwenden.

Die Geschäftsführung ist der Ansicht, dass die zugrundliegenden Annahmen angemessen sind und der Konzernabschluss demzufolge ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt.

II. Abgrenzung des Konsolidierungskreises

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurden neben der Silver Topco GmbH als Muttergesellschaft, die 40 folgenden Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:

Name der Gesellschaft Sitz Anteil Kapital Erstkonsolidierung
Silver Bidco GmbH Jena 100% 27.06.2018
Linimed Gruppe GmbH Jena 100% 19.07.2018
Linimed GmbH Jena 100% 19.07.2018
FAZMED GmbH Sonneberg 100% 19.07.2018
Ambulanter Pflegedienst Kieser GmbH Neckarsulm 100% 19.07.2018
JenCare GmbH Jena 100% 19.07.2018
Saalekom GmbH Jena 100% 19.07.2018
WohnWohlig GmbH Neckarsulm 100% 19.07.2018
LFV Grundbesitz GmbH * Jena 100% 19.07.2018
LFV Zweite Grundbesitz GmbH * Jena 100% 19.07.2018
Liniflex GmbH Jena 100% 31.12.2019
Linimed Südwest GmbH Kaiserslautern 100% 28.04.2020
Intensio24 GmbH Kulmbach 100% 30.06.2020
Linimed HKP GmbH Jena 100% 01.12.2020
Linimed NRW GmbH Köln 100% 01.01.2021
Krankenschwestern für alle Fälle GmbH München 100% 01.01.2021
Pflege- und Versorgungszentrum Buchban GmbH Landau a. d. Isar 100% 01.01.2021
Rat & Tat Pflegezeit GmbH Mainz 100% 01.01.2021
Wohnträume leben GmbH Köln 100% 01.01.2021
Linimed Akademie GmbH Köln 100% 01.01.2021
Die Stadtpflegedienste GmbH Gladbeck 100% 01.12.2021
L&W Intensivpflegedienst GmbH Gräfelfing 100% 01.01.2022
Advivo - ambulante Beatmung GmbH Gräfelfing 100% 01.01.2022
Silver Midco 1 GmbH * Jena 100% 01.03.2022
Silver Midco 2 GmbH Jena 100% 01.03.2022
Gesundheitspflege Helle Mitte GmbH Berlin 100% 01.04.2022
immerda GmbH Oldenburg 100% 01.04.2022
AIRCARE Intensiv- und Beatmungspflege GmbH Emsdetten 100% 01.04.2022
Aero Pflegedienst GmbH Bergkamen 100% 01.04.2022
aidura GmbH Schwalmtal 100% 01.04.2022
Ambulanter Pflegedienst PLUS GmbH Schiffweiler 100% 01.04.2022
Ambulanter Intensivpflegedienst Herz GmbH Bad Soden 100% 01.04.2022
PGS Healthcare GmbH Herrenberg 100% 01.04.2022
PGS Wohngruppen GmbH Herrenberg 100% 01.04.2022
Wohnzimmer Leben im Kiez GmbH Berlin 100% 01.04.2022
Immobiliengesellschaft für alternative Wohnformen mbH Stetten am kalten Markt 100% 01.04.2022
Nerasilva GmbH * Jena 100% 01.04.2022
Beix Pflege GmbH i. L. Willich 100% 01.04.2022
PGS Herrenberg GmbH i. L. Herrenberg 100% 01.04.2022
pneumocor Intensivpflege GmbH Koblenz 100% 01.06.2022

Es bestehen mit allen Gesellschaften Ergebnisabführungsverträge, ausgenommen sind mit * markierte Gesellschaften.

Geschäftsvorfälle innerhalb des Konzerns

Alle konzerninternen Transaktionen, bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Gewinne und Verluste, die innerhalb des Konzerns getätigt wurden, werden eliminiert.

Im Geschäftsjahr wurden folgende Beherrschungs- oder Ergebnisabführungsverträge geschlossen oder in das Handelsregister eingetragen:

Wohnzimmer Leben im Kiez GmbH

Immobiliengesellschaft für alternative Wohnformen mbH

Immerda GmbH

Pneumocor Intensivpflege GmbH

Aero Pflegedienst GmbH

Ambulanter Intensivpflegedienst Herz GmbH

Im Geschäftsjahr wurden folgende Gesellschaften verschmolzen:

Die Tulipa Care GmbH sowie die Denia Service GmbH wurden im Wege der Aufwärtsverschmelzung rückwirkend zum 1. Januar 2023 auf die Linimed Gruppe GmbH verschmolzen.

Die MHP Mobile HauskrankenPflege GmbH wurde zum 1. Januar 2023 im Wege der Seitwärtsverschmelzung auf die Ambulanter Pflegedienst Kieser GmbH verschmolzen.

Konsolidierungsgrundsätze

Allgemeines

Der Konzernabschluss beinhaltet den Jahresabschluss der Muttergesellschaft sowie die Jahresabschlüsse der Gesellschaften, auf die das Mutterunternehmen beherrschenden Einfluss ausübt. Zur Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wird auf den Abschnitt II verwiesen.

Die Silver Topco GmbH hält an allen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften mittel- sowie unmittelbar 100 % der Stimmrechte. Aus diesem Grund werden alle Tochterunternehmen vollkonsolidiert.

Tochtergesellschaften werden von dem Zeitpunkt an voll konsolidiert, an dem die Kontrolle auf den Konzern übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an dem die Kontrolle endet.

Wenn erforderlich, werden die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen auf konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angepasst.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen wird nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB) vorgenommen. Dabei werden die Wertansätze der Anteile an den Tochterunternehmen mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss verrechnet.

Schuldenkonsolidierung

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden aufgerechnet (§ 303 HGB).

Zwischenergebniseliminierung

Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen wurde nach § 304 (2) HGB verzichtet, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Eine Konsolidierung gruppeninterner Lieferungen und Leistungen mit den entsprechenden Aufwandspositionen wird vorgenommen. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden Eigenleistungen in Höhe von € 0,6 Mio. aktiviert (§ 305 HGB).

Geschäftswert- oder Firmenwert

Der Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich aus der Differenz zwischen den Anschaffungskosten eines konsolidierten Unternehmens und dem Anteil des Konzerns am neu bewerteten Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs.

Der Geschäfts- oder Firmenwert, der aus einer Konsolidierung und nicht aus Bewertungsdifferenzen resultiert, wird als immaterieller Vermögensgegenstand in der Bilanz ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von 9 Jahren abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert werden vorgenommen, wenn die Ertragskraft dauerhaft unter den anfänglichen Schätzungen liegt. Wertberichtigungen müssen beibehalten werden, selbst wenn die Gründe nicht mehr bestehen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die wesentlichen Bewertungsgrundsätze der Gesellschaft können wie folgt zusammengefasst werden:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu ihren Anschaffungskosten einschließlich der Erwerbsnebenkosten oder zu ihren Herstellungskosten bewertet, abzüglich kumulierter Abschreibungen und Wertminderungen.

Die Abschreibungssätze und -methoden sind wie folgt:

Abschreibungsdauer
(in Jahren)
Abschreibungsmethode
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3 linear
Geschäfts - oder Firmenwert 9 linear

Die betriebliche Nutzungsdauer des derivativen Geschäfts- oder Firmenwerts von 9 Jahren basiert zum einen auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung der Gesellschafter in der betriebenen Branche floss auch die Komponente des bestehenden 'Know-how', vor allem hinsichtlich der Mitarbeiter und der Prozessabläufe, in die Schätzung der Nutzungsdauer ein.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu ihren Anschaffungskosten einschließlich der Erwerbsnebenkosten oder zu ihren Herstellungskosten bewertet, abzüglich kumulierter Abschreibungen und Wertminderungen. Die Sachanlagen werden über ihre geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Abschreibungssätze und -methoden sind wie folgt:

Abschreibungsdauer
(in Jahren)
Abschreibungsmethode
Bauten 5 - 50 linear
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 19 linear
Technische Anlagen und Maschinen 4 - 20 linear

Grundstücke (hier Grund und Boden) werden nicht abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen EUR 250 und EUR 800 werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben und werden im Zugangsjahr gleichzeitig als Abgänge dargestellt.

Gelangt die Gesellschaft zu der Auffassung, dass eine Sachanlage einen dauerhaften Wertverlust erlitten hat, wird eine zusätzliche Wertberichtigung vorgenommen, um diesen Verlust widerzuspiegeln. Diese Wertberichtigungen werden nicht beibehalten, wenn die Gründe, aus denen sie vorgenommen wurden, nicht mehr bestehen.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen betreffen Beteiligungen, Wertpapiere des Anlagevermögens sowie sonstige Ausleihungen. Diese werden zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie fertige Erzeugnisse und Waren werden durch eine körperliche Bestandsaufnahme aufgenommen und werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips gemäß § 253 HGB angesetzt. Für erkennbare Wertminderungen und mögliche Risiken werden Abschläge vorgenommen.

Forderungen

Forderungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und mit dem Nominalwert angesetzt. Uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe ausgebucht. Eine Wertberichtigung wird vorgenommen, wenn die Einbringung der Forderung teilweise oder mit hoher Wahrscheinlichkeit gefährdet ist. Diese Wertberichtigungen werden nicht beibehalten, wenn die Gründe, aus denen sie vorgenommen wurden, nicht mehr bestehen. Des Weiteren wird dem Ausfallrisiko durch pauschale Abwertungen auf den Forderungsbestand zum Bilanzstichtag in Höhe von 1 % Rechnung getragen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Flüssige Mittel

Kassenbestände bzw. Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag aktiviert, soweit diese Zahlungen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag bilanziert.

Sonderposten

Der Sonderposten enthält Zuschüsse aus Zuwendungen Dritter für Investition in unbewegliche Anlagevermögen. Dieser wird entsprechend über die Nutzungsdauer des geförderten Anlagevermögens in Höhe der Abschreibung planmäßig aufgelöst.

Steuerrückstellungen

Die Körperschaft- und Gewerbesteuer werden auf Basis der vom Konzern erwirtschafteten Gewinne zu den aktuell gültigen Steuersätzen ermittelt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie drohende Verluste. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Langfristige Rückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag erfasst.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag passiviert, soweit diese einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

IV. Angaben zur Konzernbilanz

Angaben und Erläuterungen zu Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Der Geschäfts- oder Firmenwert zum 31. Dezember 2023 resultiert in Höhe von € 7,0 Mio. aus Einzelabschlüssen. Dabei kam der DRS 23 freiwillig zur Anwendung.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen aus den nachfolgenden Positionen:

Davon mit einer Restlaufzeit
Art der Forderung Gesamtbetrag
in Mio. €
< 1 Jahr
in Mio. €
> 1 Jahr
in Mio. €
Davon über 5 Jahre
in Mio. €
Ausleihungen an Gesellschafter 0,7 0 0,7 0

Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter bestehen aus den nachfolgenden Positionen:

Davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag
in Mio. €
< 1 Jahr
in Mio. €
> 1 Jahr
in Mio. €
Davon über 5 Jahre
in Mio. €
Ausleihungen von Gesellschaftern 127,7 0 127,7 0

Der Gesamtbetrag der Position beläuft sich auf € 127,7 Mio. und beinhaltet die folgenden Gesellschafterdarlehen:

Art Emittent/Zeichner Fälligkeit Kreditaufnahme
Mio. €
Nennwert 31.12.2023
Mio. €
Zinsaufwand 2023
Mio. €
Kapitalisierte Zinsen 31.12.2023
Mio. €
Darlehen Silver Luxco 31.01.2026 77,9 77,7 6,2 29,2
Darlehen Silver Co-Invest 31.01.2026 0,7 0,7 0,1 0,3
Darlehen Tomacense 31.01.2026 16,7 16,7 1,1 3,1
Summe: 95,3 95,1 7,4 32,6

Angaben und Erläuterungen zu Forderungen

Die Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr betragen 9 TEUR (Vorjahr: 7 TEUR).

Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Vermögensgegenständen

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Körperschaftsteuerrückforderungen, Mietkautionen und Forderungen aus dem Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen für Entgeltfortzahlung. Davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr € 0,8 Mio. (Vorjahr € 0,7 Mio.).

Angaben und Erläuterungen zum Eigenkapital

Mit Gesellschafterbeschluss vom 15. November 2023 hat die Gesellschafterversammlung eine Erhöhung des Stammkapitals um € 0,1 Mio. beschlossen. Die Einzahlung ist bis zum Bilanzstichtag vollständig erfolgt. Gleichzeitig wurde ein Aufgeld in Höhe von € 9,9 Mio. in die Kapitalrücklage eingezahlt. Die Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister erfolgte am 15. Januar 2024.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen belaufen sich auf € 1,3 Mio. (Vorjahr: € 1,8 Mio.). Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf € 13,2 Mio. (Vorjahr: € 21,3 Mio.) und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Kaufpreisverpflichtungen aus Unternehmensakquisitionen, Urlaub und Überstunden, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Schwerbehindertenabgaben, Prüfungskosten und Archivierungskosten.

Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der nicht nachrangigen Verbindlichkeiten sind wie folgt:

Davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag
in Mio. €
< 1 Jahr
in Mio. €
> 1 Jahr
in Mio. €
Davon über 5 Jahre
in Mio. €
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 320,3 3,9 316,4 0,7
(Vorjahr) (310,1) (5,0) (305,1) (0,9)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2,2 2,2 0 0
(Vorjahr) (3,8) (3,8) (0,0) (0,0)
Sonstige Verbindlichkeiten 15,2 15,1 0,1 0
(Vorjahr) (16,3) (16,2) (0,1) (0,0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,1 0,1 0 0
(Vorjahr) (0,1) (0,1) (0,0) (0,0)
davon aus Steuern 2,4 2,4 0 0
(Vorjahr) (2,3) (2,3) (0,0) (0,0)

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Finanzierung von Bauprojekten sind Pfandrechte in Form von Grundschulden in Höhe von € 0,4 Mio. bestellt. Für die Darlehensaufnahme im Zusammenhang mit Akquisitionen bestehen Bürgschaften durch die Silver Topco GmbH, Silver Midco 1 GmbH, Silver Midco 2 GmbH, Silver Bidco GmbH, Linimed Gruppe GmbH, Fazmed GmbH, Linimed GmbH, Ambulanter Pflegedienst Kieser GmbH, JenCare GmbH, WohnWohlig GmbH, Linimed NRW GmbH, LFV Grundbesitz GmbH sowie LFV Zweite Grundbesitz GmbH, wie in den Haftungsverhältnissen beschrieben.

Mit Darlehensvertrag vom 13. Juli 2018 und mit letztmaligem 9. Nachtrag vom 10. April 2024 sowie einem PIK Loan vom 24. Februar 2022 mit letztmaligem 4. Nachtrag vom 10. April 2024, wurden zugesagte Kreditlinien in Höhe von insgesamt € 315,6 Mio. im Konzern vereinbart. Dabei sind in Höhe von € 30,3 Mio. Kreditlinien zum 19. April 2025 endfällig zu tilgen, sowie weitere € 285,3 Mio. endfällig zum 12. Juli 2025 zu tilgen, sodass es zu diesen Zeitpunkten ohne Vertragsanpassungen zu einem Mittelabfluss aus der Auszahlung für Darlehensrückzahlungen in Höhe von € 315,6 Mio. kommt. Damit ist der Fortbestand des Konzerns aufgrund der bestehenden Rückzahlungsverpflichtungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von einer Refinanzierung der Verbindlichkeiten oder einer Vereinbarung mit den Darlehensgebern zur Verlängerung der Fälligkeiten der bestehenden Kreditlinien abhängig, da zum aktuellen Zeitpunkt basierend auf der Konzernplanung für die nachfolgenden Geschäftsjahre ansonsten nicht davon auszugehen ist, dass die Konzerngesellschaften aus den operativen Zahlungsmittelzuflüssen die in den nächsten Jahren fälligen Darlehensverbindlichkeiten bedienen können. Hierin besteht eine wesentliche Unsicherheit die bedeutende Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und das Unternehmen/der Konzern ist daher möglicherweise nicht in der Lage, im gewöhnlichen Geschäftsverlauf seine Vermögenswerte zu realisieren sowie seine Schulden zu begleichen. Daher arbeiten wir an einer rechtzeitigen Vereinbarung einer angemessenen Anschlussfinanzierung durch die finanzierenden Banken oder durch sonstige externe Kapitalgeber.

Angaben und Erläuterungen zu Latenten Steuern

Die Abweichungen resultieren im Wesentlichen aus den unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Nutzungsdauern von Wirtschaftsgütern sowie der Wertansätze von Anteilen an verbundenen Unternehmen im Einzelabschluss aufgrund von Verschmelzungen. Die zur Ermittlung herangezogenen Steuersätze betragen 15,825 % für auf Pflegedienste entfallende Differenzen sowie 31,575 % bei den Verwaltungs- und Vermietungsgesellschaften.

Werte des Sachanlagevermögens und der immateriellen Vermögensgegenstände:

Handelsrecht zum 31.12.2023 € 19,1 Mio.
Steuerrecht zum 31.12.2023 € 20,7 Mio.
Wert des Finanzanlagevermögens:
Handelsrecht zum 31.12.2023 € 366,9 Mio.
Steuerrecht zum 31.12.2023 € 329,6 Mio.

V. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 gliedern sich entsprechend der folgenden Tätigkeitsfelder auf:

Tätigkeitsfeld Mio. €
Ambulante Pflege 239,5
Sanitätshandel 1,9
Vermietung/Service 8,6
Gesamtbetrag 250,0

In den Erlösen für die ambulante Pflege sind Erstattungen für Corona-bedingten Mehraufwand in Höhe von € 0,4 Mio. enthalten. Die Gruppe ist ausschließlich auf dem deutschen Markt aktiv.

Andere aktivierte Eigenleistungen

Die anderen aktivierten Eigenleistungen betragen € 1,1 Mio. und bestehen im Wesentlichen aus Architekten- und Planungsleistungen sowie Leistungen von Mitarbeitern der IT-Abteilung.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf € 6,6 Mio. und bestehen im Wesentlichen aus Erstattungen für Lohnfortzahlungen, Verrechnung von Sachbezügen, Erträgen aus öffentlicher Förderung für Investitionen und Erlösen für den Verkauf von Sachanlagevermögen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 1,3 Mio. enthalten, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen, nachträglichen Investitionsförderzusagen sowie Betriebskostenabrechnungen der Vorjahre bestehen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf € 27,0 Mio. und bestehen im Wesentlichen aus Mieten und Mietnebenkosten, Personalbeschaffungskosten, Reisekosten, Kfz-Kosten, Beratungskosten und Versicherungskosten sowie der Abschreibung bzw. dem Ausbuchen uneinbringlicher Forderungen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 1,3 Mio. enthalten, die im Wesentlichen aus Beitragsnachzahlungen für Berufsgenossenschaften, Pflegeausbildungsfond und Sozialversicherungen sowie Nachzahlungen von Mieten und Mietnebenkosten bestehen.

Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen betragen im Geschäftsjahr insgesamt € 50,0 Mio. Davon entfallen € 7,4 Mio. auf Gesellschafterdarlehen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern auf das Ergebnis belaufen sich auf € 2,7 Mio. und beinhalten im Wesentlichen Körperschaftsteuern und Gewerbesteuern. Davon betreffen Steuern in Höhe von € 2,3 Mio. das laufende Geschäftsjahr. Aus Vorjahren resultieren insgesamt Steueraufwendungen in Höhe von € 0,2 Mio. Weiterhin resultieren € 0,2 Mio. Aufwand aus der Zuführung zu passiven latenten Steuern.

Ergebnisverwendungsvorschlag der Muttergesellschaft

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

VI. Sonstige Angaben

Organe der Gesellschaft

Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Silver Topco GmbH durch folgende Personen geführt:

Herr Michael Turner, Puttenham, Kaufmann, Geschäftsführer Bereich Verwaltung

Herr Ken Eichmann, London, Kaufmann, Geschäftsführer Bereich Verwaltung

Im Geschäftsjahr gewährte Gesamtbezüge

Den Geschäftsführern wurden im Geschäftsjahr keine Bezüge gewährt.

Die Mitglieder der Verwaltungsorgane der Gesellschaft haben keine Vorauszahlungen und Darlehen von der Gesellschaft oder ihrer Tochterunternehmen erhalten.

Honorar des Abschlussprüfers

Das auf das Geschäftsjahr 2023 entfallende Gesamthonorar für die Jahres- und Konzernabschlussprüfung der Silver Topco GmbH beläuft sich auf 260 TEUR.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Berichtszeitraum beschäftigte der Konzern im Durchschnitt 4.154 Mitarbeiter (Vorjahr: 3.497), die sich in folgende Gruppen unterteilen lassen:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Fach-/Hilfskräfte 3.759
Verwaltung 395
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 4.154

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Davon mit einer Restlaufzeit
Art Gesamtbetrag
in TEUR
< 1 Jahr
in TEUR
> 1 Jahr
in TEUR
Davon über 5 Jahre
in TEUR
Mietverträge Immobilien 78.541 12.983 65.558 26.984
Leasingverträge 4.261 1.718 2.543 138
Sonstige Verträge 11.221 1.540 9.681 6.131
Summe 94.023 16.241 77.782 33.253

Angaben zu Bewertungseinheiten

Zum Stichtag 31. Dezember 2023 wurden keine Bewertungseinheiten gebildet.

Am 23. März 2023 wurden Zinssicherungen über einen Gesamtbetrag von € 300,0 Mio. zum Strike von 2,6% und 2,7% mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Bürgschaften

Der Konzern hat Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften und Verpfändungen in Höhe von € 0,4 Mio. (Vorjahr € 0,4 Mio.). Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da die Gläubiger ihren Verpflichtungen nachkommen.

Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung im Rahmen eines Rahmen-Kreditvertrages zwischen Kreditinstituten und Konzerngesellschaften als Darlehensnehmer über nominal € 315,6 Mio. (Vorjahr: € 307,1 Mio.). Im Kreditvertrag sind Verpfändungen von Bankguthaben und Geschäftsanteilen vereinbart. Die Geschäftsführung schätzt die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis als gering ein, da die Gruppe derzeit in der Lage ist, ihren Verpflichtungen nachzukommen und keine Erkenntnisse im Rahmen der Planung ersichtlich wurden, dass sich dies in absehbarer Zeit ändert.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

Konzernzugehörigkeit

Die Silver Topco GmbH, Jena, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Die folgenden Tochterunternehmen machen von der Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch und verzichten unter anderem auf die Offenlegung, die Erstellung des Anhangs und Lageberichts sowie teilweise auf die Verpflichtung zur Abschlussprüfung:

Name der Gesellschaft Sitz
Silver Bidco GmbH Jena
Linimed Gruppe GmbH Jena
Linimed GmbH Jena
FAZMED GmbH Sonneberg
Ambulanter Pflegedienst Kieser GmbH Neckarsulm
JenCare GmbH Jena
Saalekom GmbH Jena
WohnWohlig GmbH Neckarsulm
LFV Grundbesitz GmbH Jena
LFV Zweite Grundbesitz GmbH Jena
Liniflex GmbH Jena
Linimed Südwest GmbH Kaiserslautern
Intensio24 GmbH Kulmbach
Linimed HKP GmbH Jena
Linimed NRW GmbH Köln
Krankenschwestern für alle Fälle GmbH München
Pflege- und Versorgungszentrum Buchban GmbH Landau a. d. Isar
Rat & Tat Pflegezeit GmbH Mainz
Wohnträume leben GmbH Köln
Linimed Akademie GmbH Köln
Die Stadtpflegedienste GmbH Gladbeck
L&W Intensivpflegedienst GmbH München
Advivo - ambulante Beatmung GmbH München
Silver Midco 1 GmbH Jena
Silver Midco 2 GmbH Jena
Gesundheitspflege Helle Mitte GmbH Berlin
Wohnzimmer Leben im Kiez GmbH Berlin
Immobiliengesellschaft für alternative Wohnformen mbH Stetten am kalten Markt
Nerasilva GmbH München
immerda GmbH Oldenburg
Pneumocor Intensivpflege GmbH Koblenz
AIRCARE Intensiv- und Beatmungspflege GmbH Emsdetten
Aero Pflegedienst GmbH Bergkamen
aidura GmbH Schwalmtal
Ambulanter Pflegedienst PLUS GmbH Schiffweiler
Ambulanter Intensivpflegedienst Herz GmbH Bad Soden i.T.
PGS healthcare GmbH Herrenberg
PGS Wohngruppen GmbH Herrenberg
Beix Pflege GmbH i. L. Willich
PGS Herrenberg GmbH i. L. Herrenberg

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Jena, 18. April 2024

Ken Eichmann

Michael Turner

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 2023

Anfangsstand Entwicklung der Anschaffungswerte
01.01.2023
Zugang
Veränderung des Konsolidierungskreises
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.770.794 947.705 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 499.483.072 525.128 0
3. Geleistete Anzahlungen 0 58.613 0
Summe I. 503.253.866 1.531.446 0
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.769.570 550.714 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 371.010 89.298 0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.016.569 1.201.595 0
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 661.804 118.105 0
Summe II. 27.818.953 1.959.713 0
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 41.851 0 0
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 6.450 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 659.221 47.703 0
4. Geleistete Anzahlungen 111.348 84.341 0
Summe III. 818.869 132.043 0
Gesamtsumme: 531.891.688 3.623.202 0
Entwicklung der Anschaffungswerte
Umbuchungen
Abgang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.334 1.806
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 7.475.949
3. Geleistete Anzahlungen -4.334 0
Summe I. 0 7.477.756
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 332.666 3.749.317
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.382 786.491
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -334.048 4.363
Summe II. 0 4.540.172
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 0
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 0 0
4. Geleistete Anzahlungen 0 0
Summe III. 0 0
Gesamtsumme: 0 12.017.928
Endstand Anfangsstand Entwicklung der Abschreibungen
31.12.2023
01.01.2023
Zugang
Veränderung des Konsolidierungskreises
Umbuchungen
Abgang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.721.026 2.080.759 1.015.089 0 0 1.756
2. Geschäfts- oder Firmenwert 492.532.250 251.254.690 36.913.306 0 0 0
3. Geleistete Anzahlungen 54.279 0 0 0 0 0
Summe I. 497.307.556 253.335.448 37.928.395 0 0 1.756
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.903.632 4.698.349 623.310 0 0 1.084.073
2. Technische Anlagen und Maschinen 460.308 104.682 36.317 0 0 0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.433.055 7.101.392 1.303.046 0 0 684.833
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 441.498 0 0 0 0 0
Summe II. 25.238.493 11.904.423 1.962.673 0 0 1.768.906
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 41.851 0 0 0 0 0
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 6.450 0 6.449 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 706.923 0 0 0 0 0
4. Geleistete Anzahlungen 195.688 0 0 0 0 0
Summe III. 950.913 0 6.449 0 0 0
Gesamtsumme: 523.496.962 265.239.872 39.897.516 0 0 1.770.662
Endstand Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2023
31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.094.091 1.626.935 1.690.035
2. Geschäfts- oder Firmenwert 288.167.995 204.364.255 248.228.382
3. Geleistete Anzahlungen 0 54.279 0
Summe I. 291.262.086 206.045.469 249.918.417
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.237.585 8.666.047 11.071.221
2. Technische Anlagen und Maschinen 140.999 319.309 266.328
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.719.606 3.713.449 3.915.176
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 441.498 661.804
Summe II. 12.098.190 13.140.303 15.914.529
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 41.851 41.851
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 6.449 1 6.450
3. Sonstige Ausleihungen 0 706.923 659.221
4. Geleistete Anzahlungen 0 195.688 111.348
Summe III. 6.449 944.464 818.869
Gesamtsumme: 303.366.726 220.130.236 266.651.816

Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
Mio €
2022
Mio €
Konzernjahresergebnis -63.773 -59.192
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 39.898 37.345
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen -964 310
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -2.399 -12.706
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -535 8.624
Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -54 -123
Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge (-) 43.045 35.168
Ertragsteueraufwand 2.686 1.312
Ertragsteuerzahlungen -2.710 -1.463
Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 15.194 9.275
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen 0 0
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände -1.531 -1.749
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögen 2.825 144
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.960 -2.288
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögen 0 277
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -132 -136
Auszahlung für Zugänge des Konsolidierungskreises 0 -124.730
Erhaltene Zinsen 3 0
Auszahlungen für nachträgliche Kaufpreise -1.647 -9.023
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -2.442 -137.505
Einzahlungen (+)/Auszahlung (-) aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 10.000 -41
Einzahlung aus der Aufnahme von Krediten (Gesellschafter) des Mutterunternehmens 0 0
Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 1.809 150.114
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Darlehen -235 -87
Gezahlte Zinsen (-) -35.215 -22.910
Erhaltene Zahlungen aus Zinssicherungsgeschäften (+) * 6.900 3.343
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -16.741 130.419
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 9.013 6.824
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -3.989 2.189
Konsolidierungskreisbedingte Finanzmittelfondsänderung 0 0
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 5.024 9.013
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds 2023 2022
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten, 5.024 9.013
Kontokorrentverbindlichkeiten 0 0
Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 5.024 9.013

* Zur Verbesserung der Einblickszwecke ergänzt

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023

Mutterunternehmen und Tochtergesellschaften
Gezeichnetes Kapital
Stammanteile
Vorzugsanteile
Summe
Stand am 31.12.2021 1.916.811 770.524 2.687.335
Veränderungen
Herabsetzung -40.580 -40.580
Konzernjahresfehlbetrag
Verlustvortrag 2021
Stand am 31.12.2022 1.876.231 770.524 2.646.755
Einstellung in Rücklagen 100.000 100.000
Konzernjahresfehlbetrag
Verlustvortrag 2022
Stand am 31.12.2023 1.876.231 870.524 2.746.755
Mutterunternehmen und Tochtergesellschaften
Kapitalrücklage Konzernjahresfehlbetrag
Stand am 31.12.2021 83.812.252 (63.712.411)
Veränderungen
Herabsetzung
Konzernjahresfehlbetrag -59.192.337
Verlustvortrag 2021 63.712.411
Stand am 31.12.2022 83.812.252 (59.192.337)
Einstellung in Rücklagen 9.900.000
Konzernjahresfehlbetrag -63.773.456
Verlustvortrag 2022 59.192.337
Stand am 31.12.2023 93.712.252 (63.773.456)
Verlustvortrag
Konzerneigenkapital
Stand am 31.12.2021 (112.556.949) (89.769.773)
Veränderungen
Herabsetzung -40.580
Konzernjahresfehlbetrag -59.192.337
Verlustvortrag 2021 -63.712.411 0
Stand am 31.12.2022 (176.269.360) (149.002.690)
Einstellung in Rücklagen 10.000.000
Konzernjahresfehlbetrag -63.773.456
Verlustvortrag 2022 -59.192.337 0
Stand am 31.12.2023 (235.461.697) (202.776.147)

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Silver Topco GmbH, Jena

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Silver Topco GmbH, Jena, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Silver Topco GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt "Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten" im Konzernanhang sowie die Angaben in Abschnitt "Risikobericht" des Konzernlageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass der Fortbestand des Konzerns von der rechtzeitigen Vereinbarung einer angemessenen Anschlussfinanzierung durch die finanzierenden Banken oder einer Finanzierung durch sonstige externe Kapitalgeber abhängig ist. Wie in Abschnitt "Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten" des Konzernanhangs sowie Abschnitt "Risikobericht" des Konzernlageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Begebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlageberichtsind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernla geberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 18. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Lars Müller, Wirtschaftsprüfer

Dennis Kaufholz, Wirtschaftsprüfer

Der Konzernabschluss wurde noch nicht gebilligt.

Aktuelle Berichte und Vollvolumen-Zugriff auf alle Geschäftsjahre. API-Key holen →

Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
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  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
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Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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In jeden Stack einbaubar

Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.

Diese Daten in Ihrer App

Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.