adolf präg verwaltungs-gmbhKempten (Allgäu)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Konzernbilanz zum 30. September 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die adolf präg verwaltungs-gmbh, Kempten (Allgäu), erstellt aufgrund der Vorschriften der §§ 290 ff. HGB einen Konzernabschluss für die Unternehmen der PRÄG-Gruppe. Die Aufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 erfolgte nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches. Die Muttergesellschaft adolf präg verwaltungs-gmbh, mit Sitz in Kempten (Allgäu), ist beim Amtsgericht Kempten (Allgäu) - Registergericht - unter der Nummer HRB 2690 eingetragen. II. Angaben zum Konsolidierungskreis Als Muttergesellschaft fungiert die adolf präg verwaltungs-gmbh, Kempten (Allgäu). In den Konzernabschluss wurden im Wege der Vollkonsolidierung neben dem Mutterunternehmen 26 (i. Vj. 24) Gesellschaften einbezogen (Ifd. Nr. 1 bis 26). Der Konzernabschluss der adolf präg verwaltungs-gmbh, Kempten (Allgäu), bildet den kleinsten und größten Konsolidierungskreis. Die im Geschäftsjahr 2020/21 gemeinschaftlich gegründete BAT Werratal GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu) (Anteilsbesitz: 50 %, lfd. Nr. 27), wurde aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung sowie aufgrund des sich aus den tatsächlichen Stimmrechten ergebenden fehlenden beherrschenden Einflusses gemäß § 312 HGB at equity in den Konzernabschluss einbezogen; die Konsolidierung erfolgte auf den Zeitpunkt der Gründung der Gesellschaft. Von Einbeziehungswahlrechten (§ 296 HGB) wurde kein Gebrauch gemacht. Im Einzelnen:
Die Gesellschafter des Mutterunternehmens sind die alleinigen Kommanditisten der Adolf Präg GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu). Das Mutterunternehmen ist die alleinige Komplementärin der Adolf Präg GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu). Letzterer stehen die Anteile und Stimmrechte (mittelbar und unmittelbar) an lfd. Nrn. 2 bis 7, 13, 14 und 17 bis 26 zu jeweils 100 %, an lfd. Nrn. 8 und 9 zu jeweils 51 %, an lfd. Nrn. 10 und 11 zu jeweils 55 %, an lfd. Nr. 12 zu 62,2 % und an lfd. Nr. 27 zu 50 % zu. Die lfd. Nr. 12 hält Anteile und Stimmrechte an lfd. Nrn. 15 und 16 zu jeweils 51 %. Auf sonstige Beteiligungen (Anteilsbesitz jeweils kleiner 20 %) wird durch den Konzern kein maßgeblicher Einfluss ausgeübt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergab sich im Berichtsjahr folgende Änderung im Konsolidierungskreis der PRÄG-Gruppe: Erstkonsolidierung der Riegg + Spiess Haustechnik GmbH & Co. KG, Günzburg, und der F.U. Hindelang GmbH, Günzburg ("RSH-Gruppe") zum 01. Juli 2023. Aufgrund des erweiterten Konsolidierungskreises ist eine Vergleichbarkeit der Beträge der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und der Konzernkapitalflussrechnung mit den Vorjahreswerten nicht gegeben. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit mit den Vorjahresbeträgen ist im Folgenden die Zwischenbilanz der "RSH-Gruppe" zum 01. Juli 2023 dargestellt:
Die "RSH-Gruppe" beeinflusst seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung den Konzernjahresüberschuss mit einem Jahresüberschuss von T€ 114 (nach Konsolidierungsbuchungen), welcher im Wesentlichen aus einem Rohertrag von T€ 729, Personalaufwendungen in Höhe von T€ 390 sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Abschreibungen, Zinsen und Steuern in Höhe von in Höhe von T€ 225 resultiert. Bei der RSH-Gruppe ergaben sich vom Erstkonsolidierungszeitpunkt bis zum Bilanzstichtag Veränderungen der liquiden Mittel in Höhe von T€ 893, welche im Wesentlichen auf den Cash- Flow aus dem Finanzierungsbereich entfallen. Aufgrund der im Vorjahr erfolgten Erstkonsolidierung der Energiehandel Süd GmbH & Co. KG, Babenhausen, der Energiehandel Süd Verwaltungs GmbH, Babenhausen und der Energiediscouter24 GmbH, Leutkirch (Allgäu) ("EHS-Gruppe") zum 01. Januar 2022 sind die Beträge der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres 2022/23 nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar (§ 265 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die adolf präg verwaltungs-gmbh, Kempten (Allgäu), ist persönlich haftende Gesellschafterin der Adolf Präg GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu). Die Präg Energie Verwaltungs GmbH, Kempten (Allgäu), ist persönlich haftende Gesellschafterin der Präg Energie GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu). Die BAT Auerswalde Nord Verwaltungs GmbH, Heidenau, ist persönlich haftende Gesellschafterin der BAT Auerswalde Nord GmbH & Co. KG, Heidenau. Die BAT Buckautal Verwaltungs GmbH, Heidenau, ist persönlich haftende Gesellschafterin der BAT Buckautal GmbH & Co. KG, Heidenau. Die Präg Strom & Gas Verwaltungs GmbH, Kempten (Allgäu), ist persönlich haftende Gesellschafterin der Präg Strom & Gas GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu), und der Präg Energiedienstleistungen GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu). Die KSA GmbH, Augsburg, ist persönlich haftende Gesellschafterin der KSI GmbH & Co. KG, Augsburg. Die ENV Lagerhaltung Verwaltungs GmbH, Kempten (Allgäu), ist persönlich haftende Gesellschafterin der ENV Lagerhaltung GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu). Die BAT Werratal Verwaltungs GmbH, Kempten (Allgäu), ist persönlich haftende Gesellschafterin der BAT Werratal GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu). Die Energiehandel Süd Verwaltungs GmbH, Babenhausen, ist persönlich haftende Gesellschafterin der Energiehandel Süd GmbH & Co. KG, Babenhausen. Die F.U. Hindelang GmbH, Günzburg, ist persönlich haftende Gesellschafterin der Riegg + Spiess Haustechnik GmbH & Co. KG, Günzburg. III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind mit Ausnahme der Augsburger Localbahn GmbH, Augsburg, der KSI GmbH & Co. KG, Augsburg, der KSA GmbH, Augsburg, der Riegg + Spiess Haustechnik GmbH & Co. KG, Günzburg, und der F.U. Hindelang GmbH, Günzburg, ausschließlich zum Konzernbilanzstichtag 30. September 2023 erstellt. Für die Unternehmen, deren Geschäftsjahre von dem der Muttergesellschaft abweichen, wurden Zwischenabschlüsse auf den 30. September 2023 aufgestellt. Bei der Kapitalkonsolidierung vollkonsolidierter Unternehmen kam bis einschließlich 30. September 2010 die Buchwertmethode zur Anwendung. Dabei wurden die Anschaffungswerte der Tochterunternehmen mit deren Eigenkapital zu dem Zeitpunkt verrechnet, zu dem die Anteile erworben wurden bzw. zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung. Ein sich daraus ergebender Unterschiedsbetrag wird bei den Vermögensgegenständen bzw. Passivposten entsprechend deren Zeitwert berücksichtigt und fortgeschrieben. Ein darüber hinaus verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen und planmäßig über 15 Jahre abgeschrieben. Seit dem Geschäftsjahr 2010/11 werden Erstkonsolidierungen nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Im Rahmen der Neubewertung der RSH-Gruppe zum 01. Juli 2023 wurden stille Reserven identifiziert, die auf das Vorratsvermögen allokiert wurden. Die stillen Reserven werden über den Zeitraum ihrer voraussichtlichen Nutzung abgeschrieben. Zudem wurde ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 2.140 aufgedeckt, der vor dem Hintergrund der Kundenstruktur und der Entwicklung der Branche über zehn Jahre linear abgeschrieben wird. Bei der at equity konsolidierten Beteiligung kommt die Neubewertungsmethode zur Anwendung. Die Konsolidierung erfolgte auf den Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile. Der Unterschied des Buchwertes der at equity bilanzierten Gesellschaft zum anteiligen Eigenkapital beträgt TEUR 212. Im Unterschiedsbetrag ist kein Geschäfts- oder Firmenwert enthalten. Im Rahmen der Schulden- sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge innerhalb der vollkonsolidierten Unternehmen aufgerechnet. Gleichfalls wurden Ergebnisabführungen innerhalb der Konzernunternehmen eliminiert. Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen von Anlagegegenständen wurden - soweit wesentlich - eliminiert. Sofern Konsolidierungsmaßnahmen zu Differenzen zwischen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen führen, die sich in späteren Jahren voraussichtlich wieder ausgleichen, wird eine sich hieraus insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer und eine sich ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuer in die Konzernbilanz übernommen. IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Konzernabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden grundsätzlich stetig angewendet. Zum 30. September 2023 wurden in Anwendung des Wahlrechts gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB die erhaltenen Anzahlungen erstmals offen von den Vorräten abgesetzt. Aufgrund des Erwerbs einer weiteren Gesellschaft, deren Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit über das Projektgeschäft abgebildet wird, wird hierdurch die Aussagekraft des Bilanzausweises deutlich erhöht. Bei der Übernahme der Werte aus den Einzelabschlüssen der Tochterunternehmen werden Anpassungen an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen. Soweit die Bilanzen der Tochterunternehmen von der einheitlichen Methode abweichen, werden die betreffenden Aktiva und Passiva vor ihrer Einbeziehung in den Konzernabschluss neu bewertet und gegliedert. Die Umbewertungen führen auch zu einer Anpassung der Gewinn- und Verlustrechnung mit entsprechender Auswirkung auf das Jahresergebnis. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten bewertet und nach der linearen Methode über die erwartete Nutzungsdauer (3 bis 25 Jahre) abgeschrieben. Neben Software sowie dinglichen und obligatorischen Nutzungsrechten handelt es sich um Geschäfts- oder Firmenwerte, deren Abschreibung sich aufgrund der Stabilität in der Branche sowie in Abhängigkeit von der erwarteten Bestandsdauer über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 bis 15 Jahren erstreckt. Sofern erforderlich, wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Es wird nach Maßgabe der Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich € 800,- netto werden im Jahr ihres Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern erforderlich, wurden entsprechende außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Vorräte werden zu den handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren) oder Herstellungskosten (sonstige Rechte, unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen) bzw. - sofern erforderlich - dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgte nach dem gewogenen Durchschnittsverfahren. In die Ermittlung der Herstellungskosten fließen nur die Pflichtbestandteile gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB ein. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kredit- und Zinsrisiko wurde durch einen pauschalen Abschlag Rechnung getragen. Mit unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfasst werden zum Stichtag abgegrenzte, noch nicht abgerechnete Verbrauchsmengen bestimmter Kunden. Die auf die Forderungsabgrenzung entfallenden erhaltenen Abschlagszahlungen wurden von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesetzt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Kassen- und Bankguthaben sind mit ihren Nominalwerten ausgewiesen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) ermittelt. Der Ermittlung liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie ein Zinssatz von 1,84 % p. a. (i. Vj. 1,79 % p. a.) gemäß § 253 Abs. 2 HGB und ein Rententrend von 2,0 % p. a. (i. Vj. 2,0 % p. a.) zugrunde. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 1. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr oder frühere Geschäftsjahre betreffen. Sie bemessen sich nach dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag und berücksichtigen - sofern erforderlich - zukünftige Kosten- und Preissteigerungen. Die Konzernunternehmen haben entsprechend des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 3 EGHGB Rückstellungen gemäß § 249 Abs. 2 HGB a.F. (Rückstellungen für Instandhaltung) beibehalten. Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Umrechnung der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. Bei Vermögensgegenständen und Schulden mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr erfolgt die Umrechnung gemäß § 256a HGB ohne Beachtung des Anschaffungskosten- bzw. Realisations- und Imparitätsprinzips. Die latenten Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und - soweit vorhanden - unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen ermittelt. Letztere werden berücksichtigt, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren genutzt werden kann. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Die ausgewiesenen passiven latenten Steuern betragen T€ 876. Diese ergeben sich zum einen durch aktive latente Steuern auf Zwischengewinneliminierungen, die mit passiven latenten Steuern aus der Kapitalkonsolidierung saldiert werden. Insgesamt haben sich die latenten Steuern wie folgt entwickelt:
Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die für die jeweiligen Konzernunternehmen zum erwarteten Realisationszeitpunkt voraussichtlich gelten. Für die Körperschaftsteuer ermittelt sich ein Steuersatz von 15,8 %, für die Gewerbesteuer zwischen 12,8 % und 16,5 %. Zur Absicherung von Preis-, Wechselkurs- sowie Zinsänderungsrisiken werden derivative Finanzinstrumente in Form von Waren- bzw. Devisenterminkontrakten sowie Zinsderivate (Zinsswaps, Zinscaps) eingesetzt. Hierbei werden Grund- und Sicherungsgeschäfte (Micro-Hedges) zu Bewertungseinheiten zusammengefasst; es kommt die Einfrierungsmethode zur Anwendung. Die Wirksamkeit der gebildeten Bewertungseinheiten (perfekte Sicherungsbeziehungen) wird nach der Critical Terms Match Methode beurteilt; dazu vergleicht die Gesellschaft alle bewertungsrelevanten Parameter von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument miteinander. Der Zeitraum, in dem sich die gegenläufigen Wertänderungen von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument ausgleichen, variiert zwischen einem Monat und zehn Jahren (Restlaufzeit zum Bilanzstichtag: ein Monat bis 7,5 Jahre); Laufzeit von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument fallen zusammen. V. Angaben zur Konzernbilanz AKTIVA Die Entwicklung der in der Konzernbilanz erfassten Anlagegegenstände im Geschäftsjahr 2022/23 ist in einer Anlage zum Konzernanhang dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Der im Anlagenspiegel insgesamt ausgewiesene Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von T€ 5.070 (i. Vj. T€ 3.270) resultiert in Höhe von T€ 436 (i. Vj. T€ 414) aus Geschäfts- oder Firmenwerten, die in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen entstanden sind. In den Jahresabschlüssen ergaben sich im Geschäftsjahr 2022/23 Zugänge in Höhe von T€ 200. Als Quotenverpflichteter ist ein Konzernunternehmen im Rahmen des § 37a BImschG dazu verpflichtet, dass die Treibhausgasemissionen der von ihm in Verkehr gebrachten fossilen Otto- und fossilen Dieselkraftstoffe zuzüglich der Treibhausgasemissionen der von ihm in Verkehr gebrachten Biokraftstoffe um einen festgelegten Prozentsatz gegenüber einem bestimmten Referenzwert gemindert werden. Die Gesellschaft übererfüllte die von ihr zu erzielende Treibhausgasminderungsmenge zum 30. September 2023 durch den Zukauf zu übertragender Quote. Das so entstandene, veräußerbare Recht wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Da das Recht innerhalb der nächsten 12 Monate genutzt wird, wird das Recht unter den Vorräten ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt T€ 39.608 (i. Vj. T€ 49.014) beinhalten Forderungsabgrenzungen in Höhe von T€ 5.416 (i. Vj. T€ 3.852), von denen erhaltene Kundenanzahlungen in Höhe von T€ 4.693 (i. Vj. T€ 3.152) abgesetzt wurden. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Ansprüche aus Steuererstattungen sowie gestundete Forderungen gegenüber Dritten. Festgeldguthaben in Höhe von T€ 1.151 (i. Vj. T€ 959) waren zum Bilanzstichtag verpfändet. PASSIVA Als den Gesellschaftern zuzurechnende Kapitalanteile werden neben dem Stammkapital der adolf präg verwaltungs-gmbh, Kempten (Allgäu) (T€ 52, i. Vj. T€ 52), die Kommanditeinlagen (T€ 2.560, i. Vj. T€ 2.560) sowie die Rücklagen der Kommanditisten (T€ 17.913, i. Vj. T€ 16.570) der Adolf Präg GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu), erfasst, die zugleich alleinige Gesellschafter der adolf präg verwaltungs-gmbh, Kempten (Allgäu), sind. Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ergibt sich aus dem nach DRS 22 aufgestellten Konzerneigenkapitalspiegel. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Lohn- und Gehaltsbereich (T€ 1.419, i. Vj. T€ 1.298), unterlassene Instandhaltungsverpflichtungen (T€ 494, i. Vj. T€ 515), Rückforderungsansprüche (T€ 223, i. Vj. T€ 262), Rückbauverpflichtungen (T€ 4.732, i. Vj. T€ 4.887), Handelsvertreterausgleich (T€ 312, i. Vj. T€ 239) und Aufwandsabgrenzungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von T€ 8.972 (i. Vj. T€ 11.265) eine Laufzeit von über 5 Jahren und sind in Höhe von T€ 12.949 (i. Vj. T€ 14.574), im Wesentlichen in Form von Grundschulden, gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von T€ 16.033 (i. Vj. T€ 21.110) eine Laufzeit von 1 bis 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von T€ 0 (i. Vj. T€ 1) eine Laufzeit von 1 bis 5 Jahren. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten an andere Gesellschafter in Höhe von T€ 1.321 (i. Vj. T€ 1.278). Darüber hinaus beinhalten die sonstigen Verbindlichkeiten kreditorische Debitoren aus Forderungsabgrenzungen in Höhe von T€ 5.239 (i. Vj. T€ 2.426), von denen erhaltene Kundenanzahlungen in Höhe von T€ 5.684 (i. Vj. T€ 2.913) abgesetzt wurden. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen erhaltene Zuschüsse zum Anlagevermögen sowie für Versorgungsverpflichtungen eines Konzernunternehmens ausgewiesen. VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gegliedert. Aus Gründen einer besseren Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmen der Mineralölbranche werden die (Kommissions-) Umsatzerlöse bzw. wird der (Kommissions-) Materialaufwand inkl. Energiesteuer mit Ausnahme der nachrangigen Erdgaskommissionen gesondert und unsaldiert ausgewiesen. Die Umsatzerlöse i. S. d. § 275 Abs. 2 Nr. 1 HGB setzen sich aus dem in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter Ziffer 3 ausgewiesenen Kommissionsertrag (T€ 26.616, i. Vj. T€ 24.342) sowie den unter Ziffer 4 ausgewiesenen Umsatzerlösen (T€ 520.959, i. Vj. T€ 611.639) zusammen. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:
*) inklusive Augsburger Localbahn GmbH und KSI
GmbH & Co. KG
Die Umsätze entfallen nahezu ausschließlich auf das Inland. Der Steueraufwand beinhaltet für Personengesellschaften nur Gewerbesteuer, für Kapitalgesellschaften Körperschaft- und Gewerbesteuer. Mit T€ 195 (i. Vj. T€ 315) ist der Ertrag für die Veränderung der latenten Steuerabgrenzung enthalten. Konzerngesellschaften haften für von assoziierten Unternehmen in Anspruch genommene Avallinien. Zum Bilanzstichtag valutieren diese mit T€ 80. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung der assoziierten Unternehmen wird mit einer Inanspruchnahme des Konzerns aus den Haftungsverhältnissen nicht gerechnet. VII. Sonstige Angaben Geschäftsführung Als Geschäftsführer des Mutterunternehmens waren im Geschäftsjahr 2022/23 bestellt:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 314 Abs. 3 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2022/23 waren durchschnittlich 216 Mitarbeitende (i. Vj. 219) und 16 Auszubildende (i. Vj. 8) in den vollkonsolidierten Unternehmen beschäftigt. Haftungsverhältnisse Ein Tochterunternehmen ist einer lebenslangen wertgesicherten Rentenzahlungsverpflichtung als Gesamtschuldner beigetreten. Zur Sicherung der vorgenannten Verpflichtung wurde von der Gesellschaft eine Reallast am Grundbesitz bestellt. Gründe für ein Risiko der Inanspruchnahme sind aufgrund der wirtschaftlichen Lage des Hauptverpflichteten der Rentenzahlung nicht ersichtlich. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus abgeschlossenen und teils umsatz- bzw. absatzmengenabhängigen Miet-/Pachtzahlungen sowie Provisionen und sonstigen längerfristigen Mietverpflichtungen sind im Berichtszeitraum T€ 9.836 angefallen. Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestehen insgesamt in Höhe von T€ 692. Davon sind T€ 337 innerhalb eines Jahres fällig. Verpflichtungen aus teilweise langfristigen Mietverträgen bestehen insgesamt in Höhe von T€ 1.333. Davon sind T€ 494 innerhalb eines Jahres fällig. Die Augsburger Localbahn GmbH, Augsburg, ist Trägerunternehmen der Localbahn- Pensionszuschusskasse Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Die finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt T€ 264, die bis zum Jahr 2032 in Jahresraten zu leisten sind. Die Gesellschaft ist darüber hinaus verpflichtet, die Pensionskasse entsprechend zu dotieren, damit diese ihre Pensionsverpflichtungen erfüllen kann. Aus bereits abgeschlossenen Heizöl- und Diesellieferverträgen bestehen bei einem Tochterunternehmen zum Stichtag Abnahmeverpflichtungen in Höhe von ca. € 16,5 Mio. Im Übrigen bestehen keine für die Beurteilung der Finanzlage wesentlichen finanziellen Verpflichtungen. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestehen in einzelnen Tochtergesellschaften die folgenden derivativen Finanzinstrumente: Zum Bilanzstichtag sind gegen Zinsänderungsrisiken abgesicherte Darlehen in Höhe von T€ 975 in Bewertungseinheiten einbezogen. Die Bewertung der Zinsderivate erfolgte nach der Mark-to-Market Methode (negative Zeitwerte: T€ 51). Warenbestände sind in Höhe von T€ 4.999 in Bewertungseinheiten einbezogen. Der Marktwert der mit einbezogenen Warentermingeschäfte lag bei insgesamt T€ -536 (davon negative Zeitwerte: T€ -536, positive Zeitwerte: T€ 0). Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken aus Warentermingeschäften sind Devisentermingeschäfte von nominal T€ 4.725 (Umrechnung zum Stichtagskurs) in die Bewertungseinheiten einbezogen (negative Zeitwerte: T€ -117, positive Zeitwerte: T€ 0). Die Bewertung der Waren- bzw. Devisentermingeschäfte erfolgte nach der Mark-to-Market Methode. Darüber hinaus ist ein Stromvolumen von nominal T€ 9.653 (mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Stromlieferungen; Marktwert der Warentermingeschäfte zum Bilanzstichtag: T€ 7.102) sowie ein Erdgasvolumen von nominal T€ 21.700 (mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Erdgaslieferungen; Marktwert der Warentermingeschäfte zum Bilanzstichtag: T€ 12.234) in Bewertungseinheiten einbezogen. Die Bewertung dieser Warentermingeschäfte erfolgte anhand geschätzter Marktpreise. VIII. Gesamtvergütung für die Tätigkeit des Abschlussprüfers Die Vergütung des Abschlussprüfers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB für Abschlussprüfungsleistungen (ohne Auslagen) betrug T€ 241, für andere Bestätigungsleistungen T€ 5 und für sonstige Beratungsleistungen T€ 47. IX. Befreiungen gemäß § 264b HGB Die Adolf Präg GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu), die Präg Energie GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu), die ENV Lagerhaltung GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu), die Präg Energiedienstleistungen GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu), die Energiehandel Süd GmbH & Co. KG, Babenhausen, die Riegg + Spiess Haustechnik GmbH & Co. KG, Günzburg, sowie die Präg Strom & Gas GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu), sind gemäß § 264b HGB von der Verpflichtung befreit, Jahresabschluss und Lagebericht offenzulegen. X. Ergebnisverwendungsvorschlag des MutterunternehmensDie Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens in Höhe von T€ 2 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von T€ 50 auf neue Rechnung vorzutragen.
Kempten (Allgäu), 26. April 2024 Marc Deisenhofer Klaus-Rüdiger Bischoff Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023I. Grundlagen der PRÄG-Unternehmensgruppe Die PRÄG-Unternehmensgruppe mit ihrem Hauptsitz in Kempten (Allgäu), umfasst zum Berichtsstichtag 28 (i. Vj. 26) nationale Gesellschaften, die im Wesentlichen unter der einheitlichen Führung der Holding-Gesellschaft adolf präg verwaltungs-gmbh, Kempten (Allgäu), stehen. Für weitere Details zum Konsolidierungskreis im Einzelnen verweisen wir auf unsere weiterführenden Angaben im Konzernanhang. Im Berichtszeitraum konnten wir mit Erstkonsolidierung zum 01. Juli 2023 die Riegg + Spiess Haustechnik GmbH & Co. KG, Günzburg, übernehmen. Dieses Unternehmen ist im Bereich Heizungsinstallation, Klimatechnik und Sanitär, insbesondere in Bayerisch-Schwaben und angrenzenden Regionen, tätig. Die erworbene Gesellschaft wurde unserem Geschäftsbereich "Energie" zugeordnet. Die PRÄG-Unternehmensgruppe unterteilt sich in ihrer internen Organisationstruktur in die drei Geschäftsbereiche Energie, Tankstellen und Logistik. Mit Vertriebsbüros in Kempten (Allgäu), Augsburg, Babenhausen, Leutkirch, Heidenau (bei Dresden), Schkeuditz (bei Leipzig) und Weimar beliefert die PRÄG Gruppe im Geschäftsbereich Energie private und gewerbliche Kunden mit einer breiten Palette an Energieträgern und erbringt darüber hinaus verschiedene Energiedienstleistungen. Das Tankstellennetz des Geschäftsbereichs Tankstellen der PRÄG-Unternehmensgruppe umfasste zum Stichtag (30. September 2023) unverändert 104 Straßentankstellen - davon 78 unter der Marke ARAL (i. Vj. 78), 25 unter den PRÄG-Eigenmarken PINOIL/PIN (i. Vj. 25) sowie eine Tankstelle unter einer freien Marke - zwei Bundesautobahntankstellen (BAT), an der die PRÄG-Unternehmensgruppe Rechte zur Kraftstoffeinlieferung bzw. Kraftstoffvertriebsrechte besitzt und 5 BATs, an denen die PRÄG-Unternehmensgruppe bei 2 dieser BATs gesellschaftsrechtlich beteiligt ist. Im Geschäftsbereich Logistik betreibt die PRÄG-Gruppe an den Standorten Kempten (Allgäu), Augsburg und Heidenau Tanklager zur regionalen Versorgung mit Kraftstoffen und Heizölen sowie am Standort Augsburg ein Holzpelletlager. Neben diesen drei Geschäftsbereichen ist die PRÄG-Unternehmensgruppe als Mehrheitsgesellschafter der Augsburger Localbahn GmbH, Augsburg, im Bereich der Transportlogistik engagiert. II. Darstellung des Geschäftsverlaufes und allgemeine Angaben 1. Rahmenbedingungen Der Ukrainekrieg hatte im Vorjahresberichtszeitraum zu außerordentlichen Rahmenbedingungen, insbesondere zu signifikanten Energiepreissteigerungen geführt. Im Verlauf des Herbstes 2022/des 4. Quartals 2022 zeigte sich bei den deutschen Großhandelspreisen für Kraftstoffe, Heizöl, Strom, Gas und Pellets im Vergleich zu den Höchstständen im 3. Quartal 2022 jedoch eine rückläufige Tendenz. Die Bundesregierung beschloss im Herbst 2022 zudem Preisbremsen, die den Endkundenpreis für Strom und Erdgas, bis zu 80 % der Verbrauchsmenge (nach Verbrauchsstufe), der Höhe nach begrenzten. Diese Preisbremsen galten ab dem 01. Januar 2023 und liefen zum Jahresende 2023 aus. Die nach Ausbruch des Ukrainekrieges seitens der deutschen und europäischen Politik beschlossenen Maßnahmen sowie der milde Winter 2022/23 trugen dazu bei, dass eine gesicherte Strom- und Gasversorgung aufrechterhalten werden konnte. Die Inflationsrate betrug gemessen am Anstieg des Verbraucherpreisindex (Berichtszeitraum zu Vorjahreszeitraum) 7,2 %. Die Rahmenbedingungen dämpften die Entwicklung der deutschen Wirtschaft: das deutsche Bruttoinlandsprodukt stieg preisbereinigt lediglich um 0,1 % (Berichtszeitraum zu Vorjahreszeitraum). Im Verkehrssektor nahm der Bestand an E-Autos im Berichtszeitraum, sowohl der reinelektrischen als auch der Hybride, weiter zu. Zum 01. Oktober 2023 waren in Deutschland ca. 1,3 Mio. reinelektrische PKWs (BEVs) und ca. 900.000 Plug-in-Hybride zugelassen, was 2,7 % bzw. 1,8 % des gesamten deutschen PKW-Bestandes ausmachte. Der Anteil der reinelektrischen PKWs an allen Neuzulassungen betrug 20 %. Im Bereich der Gebäudeheizungen beschleunigte sich das Wachstum bei den eingebauten Wärmepumpen. So wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 86 % mehr Wärmepumpen eingebaut als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch Öl- und Gasheizungen verzeichneten in diesem Zeitraum deutliche Verkaufszuwächse. Biomasseheizungen hatten hingegen einen Rückgang zu verzeichnen. In absoluten Zahlen war allerdings immer noch die Erdgasheizung mit großem Abstand die meistverkaufte primäre Heizungsart in diesem Zeitraum. Die Anteile am gesamten Heizungsbestand ändern sich aber aufgrund der Größe des Marktes und der Produktions- und vor allem Handwerkerkapazitäten nur sehr langsam. Die Erdgasheizung macht hier nach wie vor knapp die Hälfte alle Wohnraumheizungen aus. Der deutsche Kraftstoffkonsum - gemessen an den gesamten Inlandsablieferungen - war im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahreswert um 2,8 % rückläufig (Dieselkraftstoff: -4,3 %, Ottokraftstoff: +0,4 %). Nachdem der Heizölkonsum im Vorjahreszeitraum deutlich zunahm, war er im Berichtszeitraum nun um 7,2 % rückläufig. Vor dem Hintergrund der schwachen konjunkturellen Entwicklung waren nach Angaben der AG Energiebilanzen e. V. im Berichtszeitraum sowohl der deutsche Stromverbrauch (-7,2 %), als auch der deutsche Erdgaskonsum (-12,5 %) rückläufig. 2. Entwicklung der PRÄG-Unternehmensgruppe im Berichtszeitraum Die Entwicklung der Umsatzerlöse ist in unserem Geschäft aufgrund der Volatilität der Energiepreise stark preisinduziert und aus diesem Grund für eine Beurteilung der Entwicklung der Unternehmensgruppe nur sehr bedingt aussagekräftig. Eine relevante und aussagekräftige Steuerungsgröße sind die abgesetzten Mengen eines Berichtszeitraums, auf die im Folgenden zur Darstellung der unternehmensspezifischen Entwicklung eingegangen wird. Im Handel mit flüssigen Energieträgern in den Geschäftsbereichen Energie und Tankstellen lag der gruppenweite Absatz bei den drei Hauptprodukten in diesem Produktsegment (Ottokraftstoff, Dieselkraftstoff und Heizöl Extra Leicht) in der Berichtsperiode um insgesamt 6,9 % unter demjenigen des Vorjahreszeitraums. Der Rückgang fand ausschließlich im Geschäftsbereich Energie - hier war eine wesentliche Ursache des Absatzrückganges der mit 7,2 % rückläufige deutsche Heizölkonsum - statt, wohingegen der Tankstellenbereich einen steigenden Kraftstoffabsatz zu verzeichnen hatte. Bei den leitungsgebundenen Energien nahm unser Stromabsatz um 6,0 % ab, während wir 6,7 % mehr Erdgas verkaufen konnten (jeweils zu den entsprechenden Werten im Vorjahreszeitraum). Damit entwickelten wir uns jeweils besser als der Gesamtmarkt. Im Berichtsjahr 2022/23 konnte ein Konzernjahresüberschuss erzielt werden, der zwar unter dem außerordentlich guten Vorjahrsergebnis, aber deutlich über dem auf Basis sehr konservativer und vorsichtiger Unternehmensplanungen prognostizierten Ergebnis liegt. 3. Entwicklungen in den einzelnen Geschäftsbereichen Betrachtet man die Hauptgeschäftsbereiche der PRÄG-Unternehmensgruppe ergibt sich für das Geschäftsjahr 2022/23 folgendes Bild: a) Geschäftsbereich Energie Nachdem wir im Vorjahr im Geschäftsbereich Energie unseren Absatz an flüssigen Energieträgern noch deutlich steigern konnten (+18,9 %), war dieser Absatz nun im Berichtszeitraum deutlich rückläufig (-12,2 %). Dabei verfehlten wir auch unseren Absatzplan um 4,8 % (Planvergleich ohne Energiehandel Süd GmbH & Co. KG), was insbesondere an einem geringer als erwarteten deutschen Heizölkonsum lag. In unserer Prognose für den deutschen Heizölkonsum sind wir im vergangenen Jahr für den Berichtszeitraum von einem Rückgang ausgegangen, was auch eintraf, allerdings - wie bereits erwähnt - etwas stärker als erwartet. Für Kraftstoffe hatten wir im vergangenen Jahr keine Prognose für den deutschen Konsum abgegeben. Das Strom- und Gasgeschäft war zwar immer noch von außergewöhnlichen Rahmenbedingungen geprägt, allerdings kehrte auf dem deutschen Strom- und Gasmarkt im Vergleich zu der durch extreme Markturbulenzen geprägten zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2021/22 doch wieder etwas mehr Ruhe ein (siehe Ziffer II. 1.). Mit der Entwicklung unseres Strom- und Gasgeschäfts im Berichtszeitraum waren wir sehr zufrieden: unser Strom- und Erdgasabsatz entwickelte sich jeweils besser als der deutsche Konsum (siehe Ziffer II. 2.) und wir übertrafen auch bei beiden Produkten unsere Absatzplanung (Strom: +11,9 %; Gas: +0,5 %; Planvergleich jeweils ohne Energiehandel Süd GmbH & Co. KG). Auch gelang es uns dabei wie geplant, die Kundenbasis unseres Strom- und Gasgeschäfts weiter auszubauen. Im Geschäftsfeld Energiedienstleistungen sind unsere Angebote im Bereich der E-Mobilität, der erneuerbaren Energieerzeugung sowie der Energieeffizienzberatung gebündelt. Alle diese Themen sind aufgrund des Megatrends zur nachhaltigen, klimaschonenden Energieerzeugung und -nutzung durch eine hohe Zukunftsorientierung gekennzeichnet. Im Bereich E-Mobilität forcieren wir weiter den Ausbau unseres öffentlichen E-Ladenetzes, wobei sich unsere Anstrengungen vor allem auf den Ausbau der Schnellladeinfrastuktur (Ladeleistung von mehr als 50 kW) konzentrieren. Trotz einiger nach wie vor verzögernden Rahmenbedingungen (z. B. Lieferfristen von Hardwarekomponenten, Terminverzögerungen bei externen Auftragnehmern, etc.), schreitet der Ausbau unseres Ladenetzes kontinuierlich voran. So konnten wir im Berichtszeitraum über 40 neue Ladepunkte in Betrieb nehmen. Die über unsere öffentliche Ladeinfrastruktur verkaufte Ladestrommenge konnten wir im Berichtszeitraum fast verdoppeln. Die teilweise hohen Volatilitäten bei den Energiepreisen in den vergangenen Jahren sowie fallende Hardware-Preise bei PV-Modulen im Laufe des Berichtszeitraums wirkten sich unterstützend auf die Nachfrage an Energie-Autarkielösungen aus. Im Bereich Photovoltaik hat sich im Verlauf des Berichtszeitraums die Verfügbarkeit der Module und Wechselrichter verbessert und wir konnten unser PV-Installateur Netzwerk weiter ausbauen. Vor diesem Hintergrund konnten wir in unserem Geschäftsfeld "Energielösungen" einen Zuwachs bei der Anzahl der realisierten PV-Anlagen verzeichnen. Ein effizienter Umgang mit Energie wird weiterhin ein wichtiger Faktor in der nachhaltigen Ausrichtung von Unternehmen und Haushalten bleiben. Dies wird flankiert durch verschiedene gesetzliche Anforderungen. Dies bestärkt uns in unserer Strategie, die Dienstleistung zur Energieberatung auszubauen. b) Geschäftsbereich Tankstellen Der kumulierte Absatz an Otto- und Dieselkraftstoffen an allen zum PRÄG-Tankstellennetz zählenden Stationen (Straßentankstellen und Bundesautobahntankstellen) lag im Berichtszeitraum mit 1,4 % leicht über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Somit konnte der Abwärtstrend, der insbesondere auf verschiedenen Sondereffekten beruhte (Coronapandemie, Energiekrise infolge des Ausbruchs des Ukrainekrieges, erhöhte Inflationsraten) in diesem Geschäftsjahr gestoppt werden und die Entwicklung ist damit positiv zu beurteilen. Weiterhin rückläufig ist der Absatz an unseren Bundesautobahntankstellen. Dies ist vor allem in dem allgemein hohen Preisniveau bei den Kraftstoffen begründet. Positiv zu bemerken ist aber auch, dass von unseren 7 BATs zwei Stationen Steigerungen und zwei weitere konstante Absätze bei Otto- und Dieselkraftstoffen im vergangenen Geschäftsjahr erzielen konnten. Damit ist auch hier eine Verlangsamung des rückläufigen Trends der vergangenen Jahre zu erkennen. Betrachtet man die Otto- und Dieselkraftstoffabsätze und die Gas- und AdBlue-Absätze zusammengenommen, dann ergibt sich ebenfalls ein positives Bild mit einer Absatzsteigerung in Höhe von gleichfalls 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Erfreulich sind auch die weiterhin guten Kraftstoffmargen, die zusammen mit den leichten Absatzsteigerungen zu einem insgesamt sehr zufriedenstellenden Tankstellenergebnis führten. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Optimierung und Instandhaltung unserer Tankstellen. Dabei nutzen wir die Chance, bestehende Geschäfte zu verbessern und auszuweiten. Wie bereits in den Vorjahren haben wir neben der technischen Infrastruktur auch im Berichtszeitraum Shops und Waschanlagen erneuert und modernisiert. Bedeutsam war vor allem die Erneuerung unseres Shops an unserer Tankstelle in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserer Firmenzentrale in Kempten. Diese haben wir umfangreich kernsaniert und hochwertig von der Raumplanung und Ausstattung konzeptioniert. Neben der Integration eines großzügigen und gemütlichen Verweilbereichs und einem großen Backshop wurde das Dienstleistungsangebot mit Lotto und einem Hermes-Paketdienst komplettiert. In Offingen und Neckarsteinach wurden ebenfalls die Shops modernisiert, jeweils mit neuer ansprechender Optik, einem integrierten Backshop, Verweilbereich und Kaffeekonzept. Insgesamt betreiben 12 Tankstellen in unserem Netz das Lekkerland-Konzept "fresh and tasty", welches sich in besonderem Maße auf die steigende To-Go-Mentalität mit frischen, gesunden Snacks einstellt. Eine große Anzahl weiterer Stationen ist an das fresh-andtasty-Konzept angelehnt. Außerdem wurden vier unserer Standorte im Berichtszeitraum mit einer neuen Waschanlage ausgestattet. Im Berichtszeitraum haben wir eine Handvoll Standorte für den Einsatz von Photovoltaik statisch prüfen lassen, die nun im laufenden Geschäftsjahr mit einer PV-Anlage ausgerüstet werden. An vier Stationen hiervon werden wir die PV-Anlagen auch mit Ladeinfrastruktur für ultraschnelles Laden verknüpfen. Im gesamten Berichtszeitraum wurden sechs neue Pächter an unseren Stationen als Handelsvertreter eingesetzt. Weiterhin versuchen wir regelmäßig die Verträge bei sogenannten "Partnerstationen", d. h. Tankstellen bei denen der jeweilige Betreiber auch Eigentümer der Station ist, und bei von uns angemieteten Tankstellen vorausschauend zu verlängern. In diesem Geschäftsjahr erfolgte dies bei einem halben Dutzend Stationen. Mit der neu geschaffenen Eigenmarke "Glanzarena" haben wir im Oktober 2021 in direkter Nachbarschaft zu unserer Unternehmenszentrale in Kempten unser erstes Indoor-Waschcenter in Betrieb genommen. Seit Mitte des abgeschlossenen Geschäftsjahres bieten wir zusätzlich Automaten mit Snacks, Getränken und Autopflegeprodukten an. Das zweite Betriebsjahr der Glanzarena konnte zufriedenstellend beendet werden. Insgesamt konnte die Anzahl der Autowäschen im Vergleich zum 1. Betriebsjahr gesteigert werden. Unsere Anstrengungen werden sich im laufenden Geschäftsjahr auf eine weitere Erweiterung der Kundenbasis und eine Erhöhung der Kundenzufriedenheit fokussieren. Hierfür unterstützend bespielen wir auf Instagram einen eigenen Kanal und versuchen mit Zugabeartikeln und Aktionen den Besuch in der Glanzarena für die Kunden noch attraktiver zu gestalten. Wir wollen das Dienstleistungsangebot punktuell weiter ergänzen und optimieren, um somit zusätzliche Kunden für die Glanzarena zu gewinnen. Ende Oktober 2021 startete ein Joint-Venture mit der Tank & Rast GmbH: die BAT Werratal GmbH & Co. KG. Gegenstand deren Tätigkeit ist die Belieferung und Abwicklung von Kraftstoffen an der Bundesautobahntankstelle Werratal Süd. Die Erfahrung des zweiten und damit des ersten vollen Geschäftsjahres ist auf der Ertragsseite sehr positiv, wohingegen absatzseitig die ursprüngliche Erwartung noch deutlich nicht erfüllt werden konnte. Jedoch konnte im Berichtszeitraum zumindest eine leichte Steigerung der Absätze im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr erzielt werden. Positiv für die Entwicklung des Ertrags des Joint-Ventures ist zudem, dass die Gesellschaft im Laufe des Geschäftsjahres - beginnend ab Februar 2023 - für 5 weitere BATs die Belieferung mit Autogas übernommen hat. c) Geschäftsbereich Logistik Nachdem der Lagerumschlag an unseren drei Lagerstandorten im Vorjahr noch rückläufig war, konnten wir ihn im Berichtszeitraum stabil halten (+0,1 %). Zudem lagen wir mit dem Lagerumschlag 3,3 % über dem Planansatz. 4. Entwicklung des Konzernunternehmens Augsburger Localbahn GmbH, Augsburg (kurz: AL) Die von der AL transportierte Tonnage war im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich rückläufig. Dementsprechend waren auch die Frachteinnahmen rückläufig, wenn auch unterproportional zum Tonnagerückgang. 5. Geschäftsergebnis der PRÄG-Unternehmensgruppe Betriebsergebnis und Konzernjahresüberschuss sind gegenüber dem außerordentlich guten Vorjahreszeitraum wieder zurückgegangen, bewegen sich aber immer noch auf einem sehr guten Niveau. Die Zugänge zum Konsolidierungskreis spielten bei den Veränderungen des Konzernbetriebsergebnisses und des Konzernjahresüberschusses lediglich eine untergeordnete Rolle. Damit lag der Konzernjahresüberschuss deutlich über unserer ursprünglichen Prognose, die wiederrum auf Basis eines sehr konservativen und vorsichtigen Planansatzes erstellt wurde. III. Darstellung der Lage der PRÄG-Unternehmensgruppe a) Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2022/23 hat sich die Bilanzsumme in Höhe von T€ 186.426 gegenüber dem Vorjahr um rund 4,8 % verringert (i. Vj. T€ 195.746). Auf der Aktivseite haben sich gegenüber dem Vorjahr vor allem die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 9.405 reduziert sowie die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen um T€ 6.349 erhöht. Letztere werden aber durch die erstmalige offene Absetzung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von den Vorräten in Höhe von T€ 6.029 fast vollständig kompensiert. Auf der Kapitalseite ist im Wesentlichen das Eigenkapital um T€ 7.083 angestiegen, wohingegen sich die Verbindlichkeiten gegen- über Kreditinstituten um T€ 5.251 und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 8.634 verringerten. Die Investitionstätigkeit der PRÄG-Unternehmensgruppe lag mit T€ 8.680 im Berichtszeitraum deutlich unter der des Vorjahres (T€ 13.392). Die Investitionen betreffen neben dem entgeltlichen Erwerb sonstiger Rechte und eines Geschäfts- oder Firmenwerts im Rahmen der vorstehend erwähnten Zugänge zum Konsolidierungskreis vor allem den umfangreichen Umbau einer Tankstelle, die planmäßige Eigenkapitalzuführung zu einem Beteiligungsunternehmen sowie verschiedene technische Modernisierungen und Erneuerungen bestehender Betriebsanlagen und Baulichkeiten. Die Eigenmittelquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) errechnet sich mit rund 25,1 % und liegt damit aufgrund des Anstiegs der Eigenmittel bei einer zugleich gesunkenen Bilanzsumme deutlich über dem Niveau des Vorjahreswertes (i. Vj. 20,3 %). Absolut haben sich die Eigenmittel deutlich auf T€ 46.749 (i. Vj. T€ 39.666) erhöht. b) Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit errechnet sich stichtagsbezogen mit T€ 24.652 (i. Vj. T€ 38.079) und verdeutlicht die weiterhin gute Innenfinanzierungskraft des Konzerns. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 32.938 (i. Vj. T€ 38.188). Im Berichtsjahr wurden keine neuen Kredite aufgenommen. Hinsichtlich der Fälligkeitsstruktur verweisen wir auf den Anhang und die Bilanz. c) Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022/23 verringerte sich die Gesamt-Absatzmenge von flüssigen Energieträgern, Erd- und Autogas, AdBlue sowie Holzbrennstoffen um 7,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die verringerte Absatzmenge sowie das im Berichtsjahr wieder rückläufige Preisniveau bei den von uns vertriebenen Energieträgern waren ausschlaggebend für die Entwicklung der Umsatzerlöse (Umsatzerlöse zzgl. der Kommissionserträge), die sich gegenüber dem Vorjahr um -13,9 % auf T€ 547.575 reduzierten. Vor allem aufgrund einer überproportional gesunkenen Materialeinsatzquote reduzierte sich der Rohertrag, trotz deutlich niedrigerer sonstiger betrieblicher Erträge, dabei nur leicht um -0,6 % auf T€ 51.700. Das Betriebsergebnis in Höhe von T€ 19.707 entwickelte sich davon ausgehend in Folge eines Anstiegs der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie konstanten Abschreibungen, mit -15,1 % deutlich negativ. Der Konzernjahresüberschuss verringerte sich im Berichtsjahr um -15,4 % auf T€ 14.553. d) Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vor dem Hintergrund der vorgenannten Ausführungen beurteilen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns weiterhin als sehr stabil und zufriedenstellend. IV. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wichtige allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind aktuell neben den Auswirkungen und der weiteren Entwicklung des Ukrainekrieges und der Ereignisse im Nahen Osten insbesondere die Entwicklung der Inflation und der Zinsen, weitere geopolitische Entwicklungen, sowie die Arbeitsmarktsituation. Für den Energiemarkt bleibt darüber hinaus vor allem auch die weitere Ausgestaltung und Entwicklung der Energiewende von außerordentlich großer Bedeutung. Die aktuellen Rahmenbedingungen bremsen die konjunkturelle Entwicklung. In ihrem im Februar 2024 vorgestellten Jahreswirtschaftsbericht geht die Bundesregierung für 2024 nur von einem sehr geringen Wachstum des preisbereinigten BIP in Höhe von 0,2 % aus. Insgesamt schreitet die Entwicklung zu erneuerbaren Energien, Energieeinsparung, Energieeffizienzsteigerung und Dekarbonisierung in Deutschland weiter voran. Der Verbrauch und der Einsatz fossiler Kraft- und Brennstoffe werden damit in Deutschland mittel- und langfristig zurückgehen. Gleichzeitig wird die Bezahlbarkeit von Energie für die privaten, aber vor allem auch gewerblichen Verbraucher wie auch die Kosten der Energiewende weiter im Fokus stehen. Wie bekannt, will die EU bis 2050, Deutschland bis 2045, klimaneutral sein. Nach vorläufigen Zahlen der AG Energiebilanzen e.V. lag der Anteil von Öl, Gas und Kohle am deutschen Primärenergieverbrauch trotz Zuwächse bei den erneuerbaren Energien in 2023 bei über 75 %. Das unterstreicht die Dimension der Aufgabe und der Zielsetzung. Damit einher geht ein hohes Maß an Unsicherheit. Die Unsicherheiten sind vielfältig und bestehen insbesondere in regulatorischer, technologischer, aber auch in wirtschaftlicher, fiskalischer, sozialer und politischer Hinsicht. Im Frühjahr 2023 wurde von der EU nach langem Ringen das ab 2035 geltende, sogenannte "Verbrennerverbot" für PKW und leichte Nutzfahrzeuge beschlossen. Dieses sieht vor, dass im Rahmen der CO 2 -Flottenregulierung für PKW und leichte Nutzfahrzeuge ab 2035 nur noch Fahrzeuge neu zugelassen werden dürfen, die kein CO 2 emittieren. Die EU-Kommission erhielt jedoch den Auftrag, einen Regelungsvorschlag zu erarbeiten, der es ermöglicht, dass ausschließlich mit klimafreundlichen eFuels betriebene Verbrennungsmotor-Fahrzeuge auch nach 2035 noch neu zugelassen werden können. Hierzu gibt es zwar zwischenzeitlich Vorschläge, aber noch keine Einigung. Zudem ist für 2026 eine Überprüfung dieser Flottenregulierung vereinbart worden. Europäischer Rat, Europäische Kommission und Europäisches Parlament einigten sich im Januar 2024 im Rahmen der CO 2 -Flottenregulierung für schwere Nutzfahrzeuge darauf, dass ab 2040 neuzugelassene LKWs 90 % weniger CO 2 emittieren müssen (auf den Weg dahin gibt es in 2030 und 2035 Zwischenstufen). Stadtbusse dürfen bereits in 2035 keine CO 2 -Emissionen mehr aufweisen. Nachdem die Förderung für die Anschaffung von E-Autos durch den sogenannten Umweltbonus bereits in 2023 teilweise reduziert wurde, hat die Bundesregierung im Zuge der Sparmaßnahmen für den Haushalt 2024 nun Ende 2023 die Zahlung des Umweltbonus generell eingestellt. Fachleute erwarten, dass sich dieser Förderstopp zumindest auf kurze Sicht bremsend auf die weitere Absatzentwicklung bei E-Autos in Deutschland auswirken wird. Es ist inzwischen einhellige Meinung, dass das Ziel der Bundesregierung 2030 15 Millionen E-Autos auf deutschen Straßen zu haben, wohl nicht mehr erreichbar ist. Unabhängig davon ist aufgrund der regulatorischen Rahmenbedingungen, dem weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur und der Modelloffensiven der Auto-Hersteller nach wie vor davon auszugehen, dass der Anteil elektrischer Autos am deutschen PKW-Bestand weiter wachsen wird. Ergänzend sei hier wie bereits im Vorjahr noch erwähnt, dass es nach unserer Einschätzung relativ unstrittig zu sein scheint, dass in Bereichen des Verkehrssektors, die auf absehbare Zeit wohl nur äußerst schwer bzw. nicht zu elektrifizieren sind, klimaneutralen flüssigen und gasförmigen Kraftstoffen künftig zum Teil eine große Bedeutung zukommen dürfte. Auch in den übrigen Bereichen des Verkehrssektors wird man wohl mindestens für die Bestandsflotte an mit Verbrennungsmotor betriebenen Verkehrsmitteln auch Lösungen zur Reduktion deren CO 2 -Ausstoßes benötigen, d. h. insbesondere flüssige CO 2 -reduzierte bzw. CO 2 -neutrale Kraftstoffe. Was man trotz aller Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Entwicklungen - wie schon in den vergangenen Jahren - prognostizieren kann: der Absatz flüssiger Kraftstoffe wird weiter zurückgehen. Im Wärmemarkt wurde nach hitzigen politischen und gesellschaftlichen Debatten im vergangenen Jahr die Novelle des GEG (Gebäudeenergiegesetz) verabschiedet. Das Regelwerk ist äußerst komplex und zielt darauf ab, den Anteil erneuerbarer Energien in der Wärmeerzeugung signifikant zu erhöhen. Nach aktuellem Stand dürfte das - auch im Hinblick auf die ab 2024 neu geregelte Förderung - zu einem weiteren Zubau von Wärmepumpen und wohl auch Biomasseheizungen und einen Ausbau von Nah- und Fernwärmenetze führen. Außerdem dürften hybride Heizungssysteme, die verschiedene Arten der Wärmeerzeugung kombinieren, wohl verbreiteter werden. Das Gesetz ist aber in weiten Teilen grundsätzlich technologieoffen. Von der ursprünglich beabsichtigten Verschärfung bei den Austauschpflichten alter Heizungen sah der Gesetzgeber am Ende ab. Auch wenn für die Pelletheizung sowohl im Rahmen des GEG als auch der Novellierung der EU Erneuerbaren Energien Richtlinie in 2023 positive Weichenstellungen erfolgt sind, bleibt Biomasse für Heizzwecke in Teilen der Bundesregierung umstritten. Die von der Bundesregierung für 2023 angekündigte Biomassestrategie ist noch in Arbeit und wird über die Perspektive von Biomasse im Wärmemarkt weiteren Aufschluss geben. Im Bereich der Raumbeheizung und Wärmeerzeugung zeigen sich die unter Ziffer II. 1. beschriebenen Änderungen beim Absatz neuer Heizungsanlagen. Der gesamte Heizungsbestand verändert sich insbesondere aufgrund der schieren Größe des Marktes und der begrenzten Installationskapazitäten nur sehr langsam. Es ist aus unserer Sicht des Weiteren davon auszugehen, dass es insbesondere aufgrund der unterschiedlichen Gegebenheiten und Voraussetzungen im Immobilienbestand nicht die eine technische Zukunftslösung bei der Raumbeheizung geben wird. Auf lange Sicht werden in jedem Fall nur Heizsysteme zum Einsatz kommen, mit denen Deutschland die Klimaneutralität erreichen kann. Hier gibt es grundsätzlich verschiedenste technische Lösungsansätze. Der insgesamte Energieverbrauch für die Raumbeheizung sollte durch eine effizientere und sparsame Energienutzung dabei zurückgehen. Vor dem Hintergrund der vorgenannten Rahmenbedingungen und Entwicklungen bleiben wir bei unserer bisherigen Einschätzung, dass im Wärmemarkt in den nächsten Jahren der Konsum flüssiger Brennstoffe weiter zurückgehen wird. Die Pelletheizung dürfte durch die regulatorischen Weichenstellungen wohl zunächst eine weiter zunehmende Verbreitung in Deutschland finden. Die in 2024 angekündigte Biomassestrategie der Bundesregierung sollte weiteren Aufschluss über die Perspektiven der Biomasseheizung geben. Der Erdgaskonsum ist wie unter Ziffer II. 1. beschrieben im Berichtszeitraum erneut deutlich zurückgegangen. Wie sich dieser Konsum auf kurze Sicht entwickelt, hängt neben der Temperaturentwicklung im Wesentlichen von der konjunkturellen Entwicklung und der Erdgaspreisentwicklung ab. Mittel- und langfristig wird wohl zur Erreichung der Klimaziele der Erdgasverbrauch im Wärmemarkt reduziert werden müssen. In der Stromerzeugung wird Erdgas in Deutschland nach aktueller Einschätzung wohl noch eine Brückenfunktion hin zur CO 2 -neutralen Stromerzeugung spielen müssen. Da im Verkehrs- und Wärmebereich die Bedeutung von Strom zunehmen wird, dürfte der Stromverbrauch steigen. Dem erwarteten rückläufigen Kraftstoff- und Heizölkonsum begegnen wir vor allem mit einem konsequenten und engagierten Ausbau derjenigen Geschäftsfelder, in denen die Wachstums- und Zukunftsthemen - vor allem im Bereich Erneuerbare Energien, Batteriespeicher, E-Mobilität und Energieeffizienz - gebündelt sind. An dieser Stelle sei dabei auch darauf hingewiesen, dass wir bei den erneuerbaren Energien auch unsere Aktivitäten im Bereich der erneuerbaren flüssigen Energieträger weiter forcieren werden. Darüber hinaus verfolgen wir eine konsequente Fokussierung auf Wirtschaftlichkeit, Erhöhung der Kundenbindung und Stärkung von Neben- und Zusatzgeschäften. Wir werden uns im M&A-Bereich weiter nach passenden Zukaufgelegenheiten umsehen. Das können Energiehandelsunternehmen sein, aber auch Akquisitionsobjekte zur Erweiterung, Abrundung und Forcierung unseres konsequenten Wandels zum Anbieter von klimaschonenden, effizienten und nachhaltigen Energielösungen. Durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten (Zinsswaps, Warentermingeschäfte, Devisentermingeschäfte) ist es uns möglich, Zins-, Währungs- und Preisrisiken zumindest teilweise abzusichern. Grund- und Sicherungsgeschäft werden jeweils in Bewertungseinheiten einbezogen. Es sei hierbei auf die Ausführungen im Anhang verwiesen. Die Entwicklung der Unternehmensgruppe ist insbesondere abhängig von der weiteren Entwicklung der internationalen und nationalen Energiemärkte, von der Konjunktur- und Inflationsentwicklung, der gesetzgeberischen, insbesondere energiepolitischen Regulierung, der Lage auf dem Arbeitsmarkt, von der Konsumentwicklung bei den vertriebenen Energieprodukten, den Absatzvolumina und erzielbaren Margen in unseren Geschäftsbereichen Energie und Tankstellen, der Entwicklung der Produktpreise sowie der Umsatzentwicklung bei den Nebengeschäften an den Tankstellen. V. Prognosebericht Für das laufende Geschäftsjahr gehen wir von einer leicht sinkenden Nachfrage nach Kraftstoffen in unserem Geschäftsbereich Tankstellen aus. Dies ist insbesondere auf zwei Faktoren zurückzuführen: einerseits haben wir bei der Planung berücksichtigt, dass im laufenden Geschäftsjahr zwei Tankstellen aus unserem Netz ausscheiden, zum anderen nimmt der Bestand an E-Autos weiter zu, wenn auch wie bereits zuvor beschrieben noch relativ langsam. Im Geschäftsbereich Energie erwarten wir aktuell für das laufende Geschäftsjahr sowohl beim Kraftstoffabsatz als auch beim Heizölabsatz eine leichte Absatzsteigerung. Obwohl sich die durchschnittlichen Verbräuche der Strom- und Gaskunden aufgrund von höheren Temperaturen, Abschwächung der Konjunktur, vermehrte Eigenproduktion (PV) und generellen Einsparungen deutlich reduzierten, werden wir aufgrund der stark gestiegenen Anzahl der Abnahmestellen den Strom- und Erdgasabsatz im laufenden Geschäftsjahr deutlich steigern können. Beim Pelletabsatz gehen wir für das aktuelle Geschäftsjahr von einer Absatzsteigerung im Vergleich zum Berichtszeitraum aus. Im Geschäftsfeld Energiedienstleistungen, in dem insbesondere Themen der E- Mobilität, Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz gebündelt sind, wollen wir den Umsatz weiter deutlich steigern. Im Fokus steht hier weiterhin das öffentliche Ladenetz in dem wir, im laufenden Geschäftsjahr, eine Verdopplung der Anzahl der Ladepunkte, im Vergleich zum Berichtszeitraum, erwarten. Daraus resultiert die geplante Stromabsatzmenge der Ladestationen von über 100 % Zuwachs im Vergleich zum Berichtszeitraum. Im Geschäftsbereich "Logistik" erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr ein leicht höheres Lagerumschlagsvolumen an unseren drei Lagerstandorten. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2023/24 haben wir in unserer Planung für dieses Geschäftsjahr, unter Zugrundelegung der vorgenannten Einschätzungen und eines erneut sehr konservativen und vorsichtigen Planansatzes, insbesondere hinsichtlich der Absätze und Margen im Geschäftsbereich Tankstellen, einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von € 8,1 Mio. angesetzt. Die Summe der Ergebnisse der Einzelgesellschaften per Ende Februar 2024 liegt über dem stichtagsbezogenen, anteiligen Planansatz, so dass wir sehr zuversichtlich sind, das Planergebnis zu übertreffen.
Kempten (Allgäu), 26. April 2024 Marc Deisenhofer Klaus-Rüdiger Bischoff Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die adolf präg verwaltungs-gmbh, Kempten (Allgäu) Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der adolf präg verwaltungs-gmbh, Kempten (Allgäu), und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. September 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der adolf präg verwaltungs-gmbh, Kempten (Allgäu), für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 10. Mai 2024 PSP
Peters Schönberger GmbH
Harald Dörfler, Wirtschaftsprüfer Stefan Spitz, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb des Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Konzernabschlusses und/oder des Konzernlageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Angaben zur Billigung: Der Konzernabschluss wurde am 28. Juni 2024 gebilligt. Angaben zur Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens In der Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmens vom 14. März 2024 wurden folgende Beschlüsse gefasst:
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adolf präg verwaltungs-gmbh
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Im Moos 2
87435 Kempten - Handelsregister
- HRB 2690, Kempten
- Eintragungsdatum
- 4. August 1982
- Branche
-
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Beteiligungsgesellschaften - Eingetragenes Kapital
- 52.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- Die Beteiligung als persönlich haftende, geschäftsführende Gesellschafterin von Kommanditgesellschaften, die den Handel mit Treib- und Schmierstoffen jeglicher Art, insbesondere Mineralölen und ähnlichen Produkten jeder Art sowie die Errichtung, Erwerb, Unterhaltung und Verpachtung von Grundstücken, insbesondere Tankstellen und Tanklagern sowie den Energiehandel und damit verbundene Dienstleistungen zum Gegenstand haben.
Finanzen
Bilanz
- Anlagevermögen 50,5 % 84,06 Mio
- Umlaufvermögen 49,2 % 81,84 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 523,0 k
- Verbindlichkeiten 58,0 % 96,58 Mio
- Eigenkapital 31,2 % 52,00 Mio
- Rückstellungen 9,2 % 15,39 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 1,1 % 1,87 Mio
- Passive latente Steuern 0,3 % 577,4 k
Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 48,6 % 504,84 Mio
- Kommissionsumsatzerlöse 41,5 % 431,50 Mio
- Kommissionsertrag 2,9 % 29,89 Mio
- Konzernbilanzgewinn/Konzernbilanzverlust 2,3 % 24,38 Mio
- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2,0 % 20,67 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,8 % −8,24 Mio
- Gutschrift auf Kontokorrentkonten der Kommanditisten 0,7 % −7,47 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,6 % 6,69 Mio
- Einstellung in Rücklagen der Kommanditisten 0,1 % −1,29 Mio
- Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn 0,1 % −1,24 Mio
- Aufgrund von Gewinngemeinschaften abgeführte Gewinne 0,1 % −936,9 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 784,8 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,1 % 576,8 k
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,0 % −301,8 k
- Ergebnis aus at equity konsolidierten Unternehmen 0,0 % 192,4 k
- Materialaufwand 53,0 % −488,63 Mio
- Kommissionsmaterialaufwand 43,6 % −401,61 Mio
- Personalaufwand 1,7 % −15,66 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 1,1 % −9,87 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,5 % −4,60 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % −858,3 k
- Sonstige Steuern 0,0 % −151,1 k
- Rohergebnis 53,06 Mio
- Betriebsergebnis 19,29 Mio
- Finanzergebnis 118,9 k
- Ergebnis nach Steuern 14,81 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 13,72 Mio
- Dem Mutterunternehmen zuzurechnender Konzernjahresüberschuss 12,48 Mio
GuV-Daten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Klaus-Rüdiger Bischoff
seit 2003 Geschäftsführer
-
Marc Gerd Deisenhofer
seit 2005 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
-
Marc Gerd Deisenhofer
76,0 %
40k €
-
R**** D******
20,0 %
10k €
-
G****** D******
4,0 %
2k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
M*** D******
≥25%
76,0 %
-
R**** D******
20,0 %
Historie
- 2022
-
11.10.
Austritt einer PositionG****** D****** · Geschäftsführer
- 2021
-
28.09.
Satzungsänderungadolf präg verwaltungs-gmbh
- 2019
-
07.03.
Satzungsänderungadolf präg verwaltungs-gmbh
- 2016
-
24.05.
Satzungsänderungadolf präg verwaltungs-gmbh
-
04.02.
Berichtigung personenbezogener DatenMarc Gerd Deisenhofer · Geschäftsführer
-
04.02.
Berichtigung personenbezogener DatenG****** D****** · Geschäftsführer
-
04.02.
Satzungsänderungadolf präg verwaltungs-gmbh
- 2015
-
28.09.
Satzungsänderungadolf präg verwaltungs-gmbh
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Konzernabschluss Volltext
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-
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https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
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-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von adolf präg verwaltungs-gmbh. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 3aa94adf9bf11782143eef11b452c66a",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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