tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbHReutlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2017 bis zum 31.07.2018Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Geschäftstätigkeit Die tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH ist ein seit 1986 bundesweit agierendes Unternehmen der IT-Branche. Unter dem Motto "Mehr als HR, Security und MES!" zählt tisoware zu den führenden Lösungsanbietern in Deutschland. Unternehmen aller Größen und Branchen bietet tisoware innovative und modulare Lösungen für Personaleinsatzplanung, Personalzeit- und Betriebsdatenerfassung, Zutrittssicherung mit Videoüberwachung, Reisekosten- sowie Kantinenmanagement und mobile HR- und Security Lösungen. Der Hauptsitz ist in Reutlingen, weitere Standorte sind die Vertriebs- und Supportniederlassungen in Dortmund, Dresden, Hamburg und München sowie Vertriebsbüros in Bielefeld, Ellwangen, Mannheim und Freiburg. Ferner ist tisoware mit einem eigenen Tochterunternehmen, der tisoware Vertriebs- und Support GmbH, in Wien vertreten. Mit dieser Gründung möchte tisoware der wachsenden Nachfrage im österreichischen Markt seinen Interessenten, Kunden und Vertriebspartnern vor Ort noch leistungsfähiger und kundenfreundlicher begegnen. Die tisoware Vertriebs- und Support GmbH wird die Kunden mit Consulting-, Implementierungs- und Projektmanagementleistungen betreuen, welche auf regionale Gegebenheiten des österreichischen Marktes abgestimmt sind. Dass mit dem Aufbau der Tochterunternehmung finanzielle und personelle Ressourcen am Standort der tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH gebunden werden, ist bei den Aktivitäten berücksichtigt. Die modularen Lösungen lassen sich maßgeschneidert an die betrieblichen Bedürfnisse anpassen. tisoware ist als Softwarehersteller nach den DIN EN ISO Normen 9001, 14001, 27001 und 9241 mit den Schwerpunkten Qualitäts- und Umweltmanagement, Daten- und Informationssicherheit sowie Software-Ergonomie zertifiziert. Die Software steht mehrsprachig zur Verfügung. tisoware bietet Lösungen aus einer Hand und arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich mit den Hardwarepartnern dormakaba Deutschland GmbH und PCS Systemtechnik GmbH zusammen. 2. Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2017 Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat an Stärke und Breite gewonnen. Neben den Konsumausgaben tragen nun auch das Auslandsgeschäft und die Investitionen zur Expansion bei. Die sehr hohe konjunkturelle Dynamik in der ersten Hälfte des laufenden Jahres wird sich zwar etwas abschwächen. Gleichwohl nimmt die Wirtschaftsleistung in diesem und im nächsten Jahr stärker zu als die Produktionskapazitäten wachsen. Im Ergebnis steigt die gesamtwirtschaftliche Auslastung, und die Wirtschaftsleistung liegt über dem Produktionspotenzial. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im nächsten Jahr um 2 Prozent zulegen (kalenderbereinigt 2,2 bzw. 2,1 Prozent). Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück, die Quote sinkt auf 5,7 Prozent im Jahr 2017 und 5,5 Prozent im Jahr 2018 (nach 6,1 Prozent im Vorjahr). Allerdings wird sich der Beschäftigungsaufbau verlangsamen. (Quelle: DIW Wochenbericht_DIW Berlin_17-40.pdf) Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2018 Die Boomphase der deutschen Wirtschaft setzt sich fort. Allerdings wird die Luft dünner: Die noch verfügbaren gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten werden allmählich knapper, so dass die Konjunktur etwas an Schwung verliert. Dennoch bleibt das Tempo hoch: Der Aufschwung der Weltwirtschaft wird die Exporte weiter anregen; auch die Binnenwirtschaft dürfte bei außerordentlich günstiger Lage auf dem Arbeitsmarkt schwungvoll bleiben. Zusätzlich dürfte die neue Bundesregierung durch die im Koalitionsvertrag vereinbarten fiskalischen Maßnahmen die Nachfrage stimulieren. Im Jahresdurchschnitt dürfte die Wirtschaftsleistung um 2,2 Prozent in diesem und um 2,0 Prozent im kommenden Jahr expandieren. Damit heben die Institute ihre Einschätzung für den Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts in beiden Jahren um jeweils 0,2 Prozentpunkte gegenüber ihrer Herbstdiagnose 2017 an. Die Beschäftigung dürfte weiter spürbar steigen, aber aufgrund von Knappheit auf dem Arbeitsmarkt schwächt sich der Beschäftigungsaufbau ab. Zugleich dürften die Bruttolöhne recht spürbar zulegen. Auch die Inflationsrate zieht allmählich an, von 1,7 Prozent in diesem auf 1,9 Prozent im kommenden Jahr. Im Frühjahr 2018 befindet sich die Weltwirtschaft nach wie vor im Aufschwung. In den großen Volkswirtschaften nimmt der Auslastungsgrad der Produktionskapazitäten weiter zu. Allerdings haben die Expansionsraten ihren Höhepunkt überschritten. Zum einen scheinen in mehr und mehr Branchen und Ländern Kapazitätsgrenzen wirksam zu werden, ist doch der Beschäftigungsstand vielerorts inzwischen sehr hoch. Zum anderen hat sich die Stimmung bei den Unternehmen zuletzt spürbar eingetrübt, wohl auch als Reaktion auf die zunehmende Unsicherheit über die Wirtschaftspolitik in den USA. (Quelle: gd_1-2018_kurzfassung_de.pdf) 2. Branchenentwicklung Der ITK-Markt wächst: Im Bereich der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird für 2018 ein Umsatz von 164,0 Milliarden Euro (+1,7 Prozent) erwartet. Die Informationstechnik zeigt sich mit einem voraussichtlichen Umsatz von 88,8 Milliarden Euro und einem Wachstum von 3,1 Prozent nach wie vor als Wachstumstreiber der ITK-Branche. Mit einem Volumen von 24,4 Milliarden Euro legt das Software-Segment auch in 2018 kräftig zu und wird mit Abstand am meisten nachgefragt (+6,3 Prozent). Auch die IT-Services verzeichnen mit einem Plus von 2,6 Prozent ein ordentliches Wachstum auf ein Marktvolumen von 40,0 Milliarden Euro. Die IT-Hardware wächst auf 24,4 Milliarden Euro (+0,9 Prozent). Leichtes Wachstum zeigt die Telekommunikation mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 65,9 Milliarden Euro. Während der Markt für Telekommunikationsinfrastruktur um 1,4 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro wächst, stabilisiert sich der Markt für Telekommunikationsdienste nach einem Abwärtstrend der vergangenen Jahre bei einem leichten Wachstum von 0,1 Prozent auf 48,5 Milliarden Euro. In der Unterhaltungselektronik gehen die Umsätze in diesem Jahr voraussichtlich nach einem Plus von 2,6 Prozent im letzten Jahr wieder zurück und sinken um 1,9 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro. (Quelle: https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland.html Stand Februar 2018) 3. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses Die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2017/2018 verlief für tisoware positiv und der Wachstumskurs konnte fortgesetzt werden. tisoware erzielte ein Rohergebnis in Höhe von 13.902 TEUR. Die Steigerung zum Vorjahr belief sich auf 964 TEUR. Es konnten weitere Neukunden gewonnen werden, die sich aufgrund des breiten und integrierten Produktportfolios für tisoware entschieden haben. Im Wettbewerbsumfeld hat sich tisoware als einer der führenden Anbieter für die Themen Zeiterfassung, Personaleinsatzplanung, Workflow, Reisekostenmanagement, Projekt-Controlling und -Ressourcenplanung, Zutrittskontrolle, Betriebs- und Maschinendatenerfassung, Leistungslohnermittlung, Feinplanungsleitstand sowie Manufacturing Execution System (MES) weiter etabliert und erfolgreich entwickelt. Als langjähriger Partner der dormakaba Deutschland GmbH und PCS Systemtechnik GmbH bietet das Unternehmen Lösungen aus einer Hand. tisoware unterstützt den Verein Frühchen e.V., die TSG Fechtabteilung sowie die sportlichen Aktivitäten der Mitarbeiter und deren Kinder. Neben einer hohen Kundenorientierung stehen vor allem die Mitarbeiter und deren Belange im Mittelpunkt der Personalführung. Flexible Arbeitszeitmodelle, Ferienbetreuung von Mitarbeiterkindern, eine steigende Ausbildungsquote sowie ein gesundes Alters- und Geschlechterverhältnis sind ein Garant für das weitere Wachstum. Ferner möchte tisoware auch weiterhin Frauen für die technischen Berufe wie beispielsweise der Softwareentwicklung und Softwareberatung begeistern. Dazu arbeitet tisoware mit Schulen, Hochschulen sowie der Reutlinger Industrie- und Handelskammer bei Projekten wie "Wirtschaft macht Schule" und Berufspraktika zusammen. Per 31.07.2018 beschäftigte tisoware 141 Mitarbeiter. 2. Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Die Bilanz-Struktur der tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH darf als solide bezeichnet werden. Es gilt ein abweichendes Geschäftsjahr, welches am 01.08. beginnt und am 31.07. des Folgejahres endet. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 909,8 TEUR erhöht. Dies resultiert aus einer deutlich verbesserten Liquidität die sich auch in dem Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von Euro 3.087,9 TEUR wiederspiegelt. Dem Anlagevermögen in Höhe von 352,01 TEUR steht das Eigenkapital in Höhe von 751 TEUR gegenüber. Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 893,1 TEUR auf 2.116,8 TEUR erhöht. Der Anstieg ergibt sich aus den Steuerrückstellungen und den Personalrückstellungen. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 720,5 TEUR auf 1.437,5 TEUR verringert. 2. Finanzlage tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH zeichnet sich im Geschäftsjahr 2017/2018 durch eine erfreuliche Finanzkraft aus. Der Großteil der Kosten wird aus Eigenmitteln finanziert. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist gut. 3. Ertragslage tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH erzielte im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatzzuwachs von 5,46 %. Die Umsatzsteigerung ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die einzelnen Geschäftsfelder etwas mehr Umsatz beigetragen haben als im Vorjahr. Der Umsatz begründet sich durch Auftragserteilungen in gutem Gemisch von großen, mittleren und kleinen Unternehmen. Aufgrund des gestiegenen Umsatzes bei geringerem Materialaufwand konnte bei weiterhin hohen Investitionen in Zukunftssicherungs-Maßnahmen und Wachstumsstrategien ein Jahresüberschuss in Höhe von 550,6 TEUR erzielt werden. Für die österreichische Tochterunternehmung wurden im laufenden Jahr finanzielle Mittel und Unterstützung durch die Muttergesellschaft für die weitere Marktbearbeitung bereitgestellt. Die Aufwendungen im Personalbereich haben sich im Geschäftsjahr 2017/2018 um 2,3 % erhöht. Die Abschreibungen beinhalten eine Wertberichtigung auf eine Forderung gegen das sich im Aufbau befindliche Unternehmen in Österreich in Höhe von 109,6 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 299 TEUR auf 2.618 TEUR vermindert. Die finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen das Unternehmen gesteuert wird, sind der Umsatz und die Liquidität. Diese werden laufend überwacht, um bei Abweichungen frühzeitige Maßnahmen ergreifen zu können. Des Weiteren ergeben regelmäßige Quartalsberichte einen vertieften Einblick über die aktuellen Ergebnisse. 3. Chancen- und Risikobericht Im Umfeld ihrer Geschäftstätigkeit wird tisoware mit den folgenden Risikofeldern konfrontiert: Die Produkte werden ständig weiterentwickelt und an die Anforderungen des Marktes angepasst. Die Preise im Bereich HR-Softwaresind in den letzten Jahren zurückgegangen. Gründe dafür sind der verschärfte Wettbewerb durch die verschiedenen Anbieter. Es besteht das Risiko, dass sich dieser Trend des Verdrängungswettbewerbs durch Preiskampf fortsetzt. tisoware begegnet diesem Problem durch eine permanente Neu- und Weiterentwicklung der Software und Dienstleistungsangebote, sowie durch eine Verbreiterung des Produktportfolios. tisoware ist als Software und Dienstleistungsunternehmen abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der D-A-CH-Länder und von deren Investitionsfreudigkeit. Aufgrund der immer kürzeren Entwicklungszyklen und den Kundenanforderungen an immer komplexere Systeme nimmt das Technologierisiko in unserer Branche stetig zu. Dieses Risiko führt in der Zukunft zu höheren Forschungs- und Entwicklungskosten, die im Zusammenhang mit dem anhaltenden Druck auf die Absatzpreise zu nachteiligen Folgen für die Ertragslage führen kann. Zudem kann der damit verbundene höhere Investitions- und Finanzierungsbedarf negative Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage haben. Risiken auf der Beschaffungsseite ergeben sich für tisoware aus der möglichen Verteuerung der für unsere Lösung notwendigen Zukauf-Produkte unserer Lieferanten. Die Gesellschaft verfügt über eine äußerst breite Kundenbasis. Zu den verschiedenen Kunden aus der Industrie und dem Dienstleistungssegment bestehen langjährige Partnerschaften und Kooperationen. Besonders aufzuführende Abhängigkeiten von einzelnen Kunden bestehen nicht. tisoware ist nicht in Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben können. Ausfallrisiken für den Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch Bonitätsprüfungen und Überwachung des Zahlungsverhaltens der Kunden im Rahmen des monatlichen Berichtswesens laufend überwacht. Eventuell verbleibende Risiken werden vollständig bilanziell abgebildet. Die Sicherung der jederzeitigen Liquidität ist zentraler Bestandteil der Unternehmensführung. Liquiditätsrisiken begegnet tisoware durch mittel- bis langfristige Maßnahmen einerseits sowie durch die permanente Überwachung der Zahlungsströme, der Liquiditätsreserven sowie der freien Kreditlinien. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden frühzeitig im Rahmen der Liquiditätsplanung erkannt. Den Risiken von nicht einholbaren Forderungen begegnet man durch regelmäßige Anpassungen der Liquiditätsplanung, um bei Bedarf umgehend entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. tisoware stützt sich auf Informations- und Kommunikationstechnologien und Softwareanwendungen. Diese unterliegen einer fortlaufenden technologischen Entwicklung. Störungen und Ausfälle, durch z. B. Hackerangriffe, Sabotage, Ausfall der Energieversorgung, usw. können den Geschäftsablauf nachhaltig beeinträchtigen. Den IT-Risiken begegnet tisoware durch eine Vielzahl von Maßnahmen. Dazu gehören Schutzsysteme wie Firewalls, Virenscans und regelmäßige Datensicherungen und Ausfallschutzversicherungen. Bei Störungen werden durch Frühwarnsysteme automatisierte und manuelle Gegenmaßnahmen eingeleitet. Weiteren operativen Risiken, die in den Bereichen Forschung und Entwicklung und durch den Einsatz von Informationstechnologie entstehen, kommt im Vergleich untergeordnete Bedeutung zu. Risiko verringernd wirkt sich der hohe Qualitätsstandard des Unternehmens aus, der durch regelmäßige Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie interne und externe Qualitätsaudits sichergestellt wird. Ferner werden durch erhöhte Investitionen in Technologien, Menschen, Ausbildung und Equipment die Risiken des Marktes für das Unternehmen minimiert und zukunftsorientiert gehandelt. Die Märkte, welche tisoware bedient, unterliegen nicht nennenswerten zyklischen Schwankungen. Zusätzlich zu den im Prognosebericht genannten marktbedingten Chancen und Risiken sind auf Basis der heute bekannten Informationen keine Einzelrisiken zu erkennen, die geeignet sind, im kommenden Geschäftsjahr die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich zu belasten. Das monatliche interne Berichtswesen ist Grundlage für die Überwachung der aktuellen Risikosituation aus der Verwendung von Finanzinstrumenten. Im Rahmen dieses Berichtswesens werden etwaige Risiken durch die Unternehmensführung frühzeitig identifiziert. Das Unternehmen verfügt über ein zentrales Finanzmanagement. Es umfasst die Finanzierung, Mittelanlage und die Steuerung des Zahlungsverkehrs. Im Cash-Management stehen die Sicherheit der jederzeitigen Zahlungsbereitschaft und die optimale Steuerung der Zahlungsströme auch unter Risikogesichtspunkten im Vordergrund. Zur Identifikation, Bewertung und Dokumentation der wesentlichen Risiken verwendet tisoware diverse Statistiken aus der Finanzbuchhaltung. Im Rahmen der Geschäftstätigkeit eröffnen sich für tisoware zahlreiche Chancen. Zu den strategisch wichtigsten Technologie-Trends für das kommende Jahr zählen Cloud Computing, IT-Sicherheit, Datability, Industrie 4.0 sowie der Bereich Security. tisoware reagiert angemessen auf diese neuen Marktentwicklungen und setzt dabei auf 30 Jahre Erfahrung, marktgerechte Technologien und Innovationen. Besonders in den Bereichen MES (Manufacturing Execution System) und Security ist mit einer sehr verstärkten Nachfrage zu rechnen. Die Stimmung in der IT-Branche ist weiterhin gut. Dem BITKOM-Branchenbarometer zufolge geht die Mehrheit der befragten ITK-Unternehmen von steigenden Umsätzen im ersten und zweiten Halbjahr 2018 aus. Derzeit sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. 4. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2018/2019 wird mit einer leichten Umsatzsteigerung sowie einem weiteren Mitarbeiterwachstum für das Unternehmen gerechnet, so dass sich das Ergebnis des Geschäftsjahres 2018/2019 im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibend entwickeln wird. Durch die diversen Maßnahmen stellt das Unternehmen die Weichen für die Zukunft, als Premium-Anbieter von ganzheitlichen Lösungen am Markt wahrgenommen zu werden. Die Zielmärkte werden weiterhin im Umfeld exportorientierter Industrieunternehmungen sowie der klassischen KMU-Betriebe zu finden sein. Dem Markt der Dienstleistungsbetriebe wird eine neue Umsatzerwartung für die neu entwickelten Produkte des Unternehmens und auch der zunehmenden Partnerschaften am Markt entgegengebracht, was sich positiv auf die Nachfrage, fortsetzend im folgenden Geschäftsjahr, auswirken und in den weiteren Folgejahren umsatz- und ergebniswirksam steigern sollte. Es ist davon auszugehen, dass tisoware auch weiterhin jeweils wiederum als Top-10-Partner der Firmen KABA und PCS ausgezeichnet wird. Für 2018/2019 erwartet tisoware eine leicht steigende Konjunktur infolge eines voraussichtlich moderaten Wachstums in Deutschland. Von einem Anstieg der Nachfrage wichtiger Abnehmerindustrien, wie der Industrie und der Dienstleistungsbranche ist das Unternehmen direkt betroffen. Die Risiken bei einer stärkeren Konjunktur können die Umsetzung der Projekte zum gewünschten Liefertermin oder die spätere Wirksamkeit des Aufschwungs durch verzögerte Auftragserteilung sein.
Oktober 2018 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2017/2018I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Sitz der tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH ist in Reutlingen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 351776 eingetragen. Die tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz wurde gemäß den Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß den Gliederungsvorschriften des § 275 HGB aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen für den Anhang für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Dabei kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 5 Jahren. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Bewegliche Sachanlagen werden, soweit sie bis 2009 zugegangen sind, mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen degressiv bzw. linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 25 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, ab dem Jahr 01.01.2018 bis Euro 800,00. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr als Abgang behandelt. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich vorübergehender Wertminderung, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Einbeziehung von Anschaffungsnebenkosten und unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderung bewertet. Die unfertigen Leistungen werden retrograd unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrades und des Gewinnanteils vom Auftragsvolumen rückgerechnet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Vorauszahlungen auf Dienstleistungen. Sie wurden entsprechend der Laufzeit abgegrenzt soweit sie Ertrag für die Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. Angaben zur Bilanz 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von Euro 41.690 (Vorjahr: TEuro 41,2) enthalten. 2. Eigenkapital Das zum Bilanzstichtag noch nicht auf Euro umgestellte gezeichnete Kapital beträgt DM 60.000. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus solchen für Personalverpflichtungen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben Euro 1.436.031 (Vorjahr: Euro 1.903.739) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und Euro 1.500 (Vorjahr: Euro 151.500) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Euro 851.419,59 (Vorjahr: TEuro 839,3) solche aus Steuern und Euro 7.133,73 (Vorjahr: TEuro 6,6) solche aus sozialer Sicherheit. 6. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von Euro 105.942,45 (Vorjahr: TEuro 24,5). Mit der Inanspruchnahme aus den Gewährleistungsverträgen ist nicht zu rechnen, da die zu erbringenden Leistungen erfüllt werden können. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden in Höhe von Euro 100.000 (Vorjahr: TEuro 150,0) außerplanmäßig abgeschrieben. In den Zinsen und ähnlichen Erträge sind Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 9.625 (Vorjahr: TEuro 0,0) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von Euro 1.400 (Vorjahr: TEuro 1,4) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 21.260 (Vorjahr: TEuro 3,1) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremden Aufwendungen in Höhe von Euro 85.624 (Vorjahr: TEuro 18,9) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft hat diverse Leasingverträge für Kraftfahrzeuge, Hard- und Software abgeschlossen. Die Leasinggeschäfte führen zu einer Verbesserung der Liquiditätssituation und zur Verbesserung der Eigenkapitalquote. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie den höheren Refinanzierungskosten. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Pachtverträgen in Höhe von Euro 1.231.540 (Vorjahr TEuro 1.914,0). 3. Personal Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 140 Arbeitnehmer beschäftigt. Hiervon entfielen 139 auf kaufmännische Mitarbeiter und 1 auf Aushilfen. 4. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:
Die Angaben gemäß § 285 Nr. 9a und 9b HGB unterbleiben, da die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB vorliegen. 5. Sonstige Angaben An folgenden Unternehmen besteht eine Beteiligung in Höhe von mindestens 20%:
Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileErgänzende Angaben gem. § 327 Satz 1 Nr. 1 HGB BilanzAktiva
Reutlingen, den 31. Oktober 2018 gez. Sabine Dörr gez. Michael Gruber Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.02.2019 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH, Reutlingen, für das Geschäftsjahr vom 01. August 2017 bis 31. Juli 2018 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Reutlingen, den 28. Januar 2019 RWT
REUTLINGER WIRTSCHAFTSTREUHAND GMBH
gez. Jürgen Strauß, Wirtschaftsprüfer gez. Oliver Walther, Wirtschaftsprüfer |
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Atoria - the people software GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Aspenhaustraße 19
72770 Reutlingen - Handelsregister
- HRB 351776, Stuttgart
- Eintragungsdatum
- 11. Dezember 1986
- Branche
-
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Verlegen von sonstiger Software - Eingetragenes Kapital
- 30.700,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
- Unternehmenszweck
- Die Entwicklung und der Vertrieb von kundenspezifischer und von Standardsoftware, insbesondere von EDV-Software für Zutrittskontrollen, Zeit und Datenerfassung in Unternehmen, Behörden und sonstigen öffentlichen Einrichtungen, die Erstellung von EDV-Organisationskonzepten, die Vermittlung und der Vertrieb von Computersystemen, EDV-Hard- und Software sowie sämtlicher damit zusammenhängender Organisationsmittel, sowie sämtliche damit zusammenhängenden Beratungs- und Dienstleistungen, einschließlich die EDV- Unternehmensberatung und EDV- Schulung.
Finanzen
Ältere Kennzahlen · 2019 Warum?
Warum gibt es keine neueren Zahlen?
Die neuesten hier verfügbaren Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2019. Sie beschreiben die damalige Situation des Unternehmens.
Wann müssen Abschlüsse vorliegen?
Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG müssen ihre Abschlüsse grundsätzlich offenlegen. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres; für kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten kürzere Fristen. Bei jungen Unternehmen kann der erste Abschluss daher noch ausstehen.
Was wird je nach Unternehmensgröße veröffentlicht?
Für die Größenklasse zählen Bilanzsumme, Jahresumsatz und die durchschnittliche Beschäftigtenzahl. In der Regel müssen mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Für Neugründungen und bestimmte Umwandlungen gelten Sonderregeln.
- Kleinstgesellschaften
- bis 450.000 € Bilanzsumme · 900.000 € Umsatz · 10 Beschäftigte Dürfen ihre Offenlegungspflicht durch die Hinterlegung einer Bilanz erfüllen. Diese ist im Unternehmensregister nach Registrierung gegen Gebühr abrufbar. Eine Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden; deshalb sind oft nur wenige Kennzahlen verfügbar.
- Kleine Gesellschaften
- bis 7,5 Mio. € Bilanzsumme · 15 Mio. € Umsatz · 50 Beschäftigte Müssen grundsätzlich Bilanz und Anhang offenlegen, dürfen dabei aber Erleichterungen nutzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht offenzulegen. Insbesondere der Umsatz ist deshalb häufig nicht öffentlich ersichtlich; einzelne Ergebnisangaben können dennoch in der Bilanz stehen.
- Mittelgroße Gesellschaften
- bis 25 Mio. € Bilanzsumme · 50 Mio. € Umsatz · 250 Beschäftigte Legen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offen, mit gesetzlichen Erleichterungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung können etwa Umsatz und bestimmte Aufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst sein.
- Große Gesellschaften
- Überschreiten mindestens zwei der Grenzen für mittelgroße Gesellschaften. Legen grundsätzlich den vollständigen Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht offen. Kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten grundsätzlich als groß.
Die genannten Grenzen gelten grundsätzlich für Geschäftsjahre, die ab 2024 beginnen; eine vorzeitige Anwendung war für 2023 möglich. Für ältere Abschlüsse galten teilweise niedrigere Grenzen.
Andere Rechtsformen und Befreiungen
Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als unbeschränkt haftendem Gesellschafter unterliegen in der Regel nicht der Offenlegungspflicht für Kapitalgesellschaften. Bei besonders großen Unternehmen kann jedoch das Publizitätsgesetz greifen. Für bestimmte Tochterunternehmen gibt es außerdem Befreiungen bei Einbeziehung in einen Konzernabschluss.
Weitere Gründe für fehlende oder ältere Zahlen
Die folgenden Möglichkeiten sind allgemeine Erklärungen. Aus fehlenden Kennzahlen allein lässt sich nicht ableiten, welcher Grund bei diesem Unternehmen vorliegt.
- Noch nicht fällig oder verspätet eingereicht
- Ein Abschluss kann noch innerhalb der Einreichungsfrist liegen oder verspätet eingereicht werden. Bei Pflichtverstößen kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Fehlen auf dieser Seite belegt keinen solchen Verstoß.
- Geänderter Veröffentlichungsumfang
- Wird eine Gesellschaft kleiner oder nutzt sie zulässige Erleichterungen, können spätere Abschlüsse weniger Angaben enthalten oder nur hinterlegt werden. Eine zuvor verfügbare Kennzahl kann dann fehlen.
- Löschung, Umwandlung oder Abwicklung
- Nach einer Löschung oder Verschmelzung können die Berichte unter diesem Unternehmen enden. Liquidation, Insolvenz oder eine ruhende Geschäftstätigkeit befreien hingegen nicht automatisch von der Offenlegungspflicht; diese besteht grundsätzlich bis zur Löschung fort.
- Erfassung der Daten
- Ein Abschluss kann bereits veröffentlicht oder hinterlegt sein, aber in unserem Datenbestand noch fehlen oder noch nicht vollständig ausgewertet sein. Auch fehlende Einzelangaben im Dokument begrenzen die ableitbaren Kennzahlen.
Neuere Kennzahlen erscheinen hier, sobald entsprechende Abschlüsse in unserem Datenbestand erfasst und ausgewertet sind. Der Hinweis beschreibt den Umfang der hier verfügbaren Daten.
Bilanz
2019- Umlaufvermögen 92,3 % 6,75 Mio
- Anlagevermögen 3,9 % 284,2 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 3,8 % 281,1 k
- Rückstellungen 38,9 % 2,85 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 31,3 % 2,29 Mio
- Verbindlichkeiten 20,4 % 1,49 Mio
- Eigenkapital 9,4 % 689,0 k
Bilanzdaten für 12 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2019- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 99,3 % 7,6 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,7 % 56
- Personalaufwand 78,9 % 11,07 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 18,6 % 2,61 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,5 % 208,3 k
- Abschreibungen 0,8 % 116,3 k
- Sonstige Steuern 0,1 % 19,9 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 6,0 k
- Rohergebnis 14,45 Mio
- Ergebnis nach Steuern 440,4 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 420,5 k
GuV-Daten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Asina Leist
seit 2026 Geschäftsführer
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Nina Kirr
seit 2023 Prokura
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Rainer K. Füess
seit 2021 Prokura
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Sabine Frederike Dirksen
seit 2025 Prokura
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Stefan Domdey
seit 2026 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Proalpha GmbH DEU 100,0 % 31k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Historie
- 2026
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03.06.
Eintritt eines MitgliedsAsina Leist · Geschäftsführer
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03.06.
Austritt einer PositionJochen Torsten Moll · Geschäftsführer
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12.03.
Eintritt eines MitgliedsStefan Domdey · Gesamtprokura
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12.03.
Austritt einer PositionTina Firle · Gesamtprokura
- 2025
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12.08.
AdressänderungAtoria - the people software GmbH
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16.07.
Eintritt eines MitgliedsJochen Torsten Moll · Geschäftsführer
-
16.07.
AdressänderungAtoria - the people software GmbH
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16.07.
Austritt einer PositionChristoph Manuel Kull · Geschäftsführer
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2019 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2018 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2017 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2016 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2015 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2018 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
- Satzung / Gesellschaftsvertrag PDF
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
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Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Atoria - the people software GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 519e182eaf10fe16ce8931f847699027",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Atoria - the people software GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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