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Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH

Freiberg ·HRB 12954 Chemnitz ·kreutzpointner.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Am St. Niclas Schacht 7
09599 Freiberg
Handelsregister
HRB 12954, Chemnitz
Eintragungsdatum
31. Januar 1996
Branche
Elektroinstallation
Reparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Eingetragenes Kapital
250.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Planungen, Montagen, Verkauf bis hin zur Wartung und Instandhaltung im Bereich Elektrotechnik (inkl. Kommunikationstechnik, Mittelspannung, Blitzschutz), Automation, Schaltanlagenbau und IT sowie gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung

Finanzen

Mitarbeiter 2024
105
Bilanzsumme 2024
15,21 Mio. €
Jahresergebnis 2024
765.812 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 15,21 Mio
  • Umlaufvermögen 92,4 % 14,06 Mio
  • Anlagevermögen 7,3 % 1,12 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 32,3 k
Passivseite 15,21 Mio
  • Eigenkapital 77,9 % 11,85 Mio
  • Verbindlichkeiten 14,9 % 2,27 Mio
  • Rückstellungen 7,2 % 1,09 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 140,4 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 140,4 k
Aufwendungen 8,60 Mio
  • Personalaufwand 72,7 % 6,25 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 20,8 % 1,79 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3,8 % 331,0 k
  • Abschreibungen 2,7 % 228,8 k
  • Rohergebnis 9,23 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 765,8 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 765,8 k
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GuV-Daten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Friedrich Kreutzpointner seit 2006 Geschäftsführer
  • Ulrich Marschner seit 2014 Geschäftsführer
  • Olaf Horn seit 2026 Prokura
4 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

2 mit ≥ 25 %
  • F****** K****** ≥25% 74,0 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2026
  2. 11.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Olaf Horn · Gesamtprokura
  3. 2024
  4. 05.02.
    Austritt einer Position
    M***** N****** · Gesamtprokura
  5. 2020
  6. 05.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    M***** N****** · Gesamtprokura
  7. 05.05.
    Austritt einer Position
    G**** S****** · Gesamtprokura
  8. 06.02.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    Planungen, Montagen, Verkauf bis hin zur Wartung und Instandhaltung im Bereich Elektrotechnik (inkl. Kommunikationstechnik, Mittelspannung, Blitzschutz), Automation, Schaltanlagenbau und IT sowie gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung
  9. 06.02.
    Satzungsänderung
    Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH
  10. 2015
  11. 24.06.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH
  12. 24.06.
    Satzungsänderung
    Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH
21 weitere Events inklusive aller Details API-Key holen →

Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH

Freiberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell der Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH

Die Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH gehört zu der Firmengruppe Kreutzpointner, einem der großen mittelständischen Elektro-EMSR-Fachbetriebe in Deutschland. Die AEK wurde 1996 gegründet und agiert für die Firmengruppe vor allem im Raum Sachsen und Mitteldeutschland, ist daneben auf Kundenanforderung jedoch ebenso international tätig. Es wird das komplette Leistungsspektrum der Firmengruppe angeboten. Dieses erstreckt sich in den vier Geschäftsbereichen Gebäude-, Industrie- und Ingenieurtechnik sowie Schaltanlagenbau auf Beratung, Planung, Ausführung und Instandhaltung. Das Unternehmen ist vorwiegend für Kunden aus den Branchen Chemie, produzierendes Gewerbe, Maschinenbau, sowie für kommunale und private Auftraggeber tätig.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft ist grundsätzlich als Dienstleister tätig, vertreibt in diesem Rahmen jedoch auch eigene Schaltschränke. Diese Produkte werden entsprechend der Kundenwünsche erstellt; es findet diesbezüglich keine eigene Forschung und Entwicklung statt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Leistung in Deutschland hat im Kalenderjahr 2023 aufgrund des andauernden Kriegs Russlands gegen die Ukraine, der gestiegenen Zinsen, der relativ schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklungen und weiterer Faktoren gemessen am Bruttoinlandsprodukt um 0,3% abgenommen.

Die Energiepreise sind aufgrund der Reduzierung von Versorgungsengpässen, Verbrauchsoptimierungen und weiterer Faktoren im Vergleich zum Vorjahr wieder etwas gesunken. Der generelle Preisdruck aufgrund der Energiekrise war und ist jedoch weiterhin deutlich spürbar.

Die Inflation ist im Jahresverlauf 2023 deutlich zurückgegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 Prozent. Ausgehend von den Entwicklungen des vergangenen Jahres sprechen wesentliche Faktoren für eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage im Jahr 2024. Aktuelle Stimmungsindikatoren deuten jedoch noch nicht auf eine spürbare Belebung zu Jahresbeginn hin.

Die Inflationsrate in Deutschland gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - lag im Februar 2024 bei +2,5 %. Im Januar 2024 hatte die Inflationsrate bei +2,9 % gelegen, im Dezember 2023 noch bei +3,7 %. Niedriger als im Februar 2024 war die Inflationsrate zuletzt im Juni 2021 (+2,4 %). "Die Inflationsrate hat sich weiter abgeschwächt", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Die Preissituation bei Energie entspannt sich weiter. Der Preisauftrieb für Nahrungsmittel hat sich deutlich verlangsamt und liegt nun erstmals seit mehr als zwei Jahren unter der Gesamtteuerung", so Brand. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Februar 2024 gegenüber dem Vormonat Januar 2024 um 0,4 %.

Die Ausrüstungsinvestitionen in Maschinen und Anlagen dürften auch vor dem Hintergrund des hohen Investitionsbedarfs im Zuge der Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft trotz relativ hoher Nominalzinsen weiter zulegen, wohingegen die Bauinvestitionen im Jahresdurchschnitt weiter zurückgehen dürften. Hintergrund dafür sind die erwartete Wachstumsabschwächung in wichtigen Absatzmärkten wie China, die Geldmarktkosten sowie weitere Faktoren.

Die staatliche Investitionsquote liegt auf dem höchsten Niveau seit Mitte der Neunzigerjahre. Wichtige Technologien von der Halbleiterindustrie über die Batteriezellenfertigung bis zur KI siedeln sich an, genauso sehen wir große Investitionen in der Pharmabranche.

(Quellen:

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Wirtschaft/jahreswirtschaftsbericht-2024.html https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/03/PD24_094_611.html)

2. Geschäftsverlauf und Lage

Mit 21,3 Mio. Euro verbuchte die AEK im Jahr 2023 ein wieder eine Rekordleistung analog zum Vorjahr 2022. Der Bestand der unfertigen Projekte hat sich im Laufe des Jahres deutlich um 4,7 Mio. Euro reduziert. Das ist dem Umstand geschuldet, dass zwei größere Projekte im Jahr 2023 schlussgerechnet werden konnten. Dementsprechend konnte mit Umsatzerlösen von 25,9 Mio. Euro die Leistung deutlich bestätigt werden.

Auch im Jahr 2023 hat die Industrietechnik mit 66,4% den größten Anteil an der Gesamtleistung der AEK. Hintergrund dafür ist, dass unsere Stamm- als auch Neukunden im Industriesektor sehr hohe Investitionsvorhaben beauftragt haben. Die Gebäudetechnik folgt mit 22,5%. Abgerundet wird das Leistungsspektrum mit dem Geschäftsbereich der Ingenieurtechnik (10,5%).

Die so erreichte Leistung konnte die ursprüngliche Planung deutlich übertreffen und hat dementsprechend auch das Ergebnis vor Steuer mit 10,5% entsprechend positiv beeinflusst.

Die Gebäudetechnik konnte im Jahr 2023 ein langjähriges Großprojekt in 2023 erfolgreich abschließen. Neben den Einzelprojekten sind genauso die Rahmenverträge mit langjährigen Stammkunden ein wichtiger Baustein unseres Erfolgs.

Auch im Geschäftsbereich der Industrietechnik wurden erneut mehrere Aufträge in Millionenhöhe mit dem Kunden Exyte Central Europe und anderen Stammkunden erfolgreich abgeschlossen sowie gleichzeitig auch erfolgreich weitere Aufträge für das Jahr 2024 gewonnen werden.

Der Standort BASF Schwarzheide wird kontinuierlich als neuer Bereich etabliert. Ein großer Anteil der Industrietechnik wird weiterhin in den Chemiewerken der Wacker Chemie AG und der Siltronic in Freiberg erwirtschaftet. Bestehende Rahmenverträge werden in einer Vielzahl von Einzelaufträgen und Arbeiten in der Industrie abgewickelt.

In der Ingenieurtechnik konnten im Jahr 2023 einige wichtige Aufträge abgewickelt werden. So wurde ein Projekt mit einem Halbleiterhersteller aus Singapur in Millionenhöhe abgeschlossen. Die Planungsabteilung hat in bewährter Weise sowohl Aufträge eigenständig abgewickelt als auch die Montage bei der Projektdurchführung unterstützt - auch hier reicht die Bandbreite von kleineren Aufträgen im Rahmenvertragsgeschäft hin zu sehr großen Projekten.

Der eigene Schaltanlagenbau konnte wie bereits in den Vorjahren für zahlreiche Projekte die Eigenmontage durchführen.

Gute und langjährige Beziehungen bestehen zu Siltronic, Novelis, Philip Morris und zu Caverion, um nur einige Stammkunden zu nennen.

a) Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Rohertrag von 38,8% auf 50,0% deutlich gesteigert. Begründet ist dies durch deutlich geringere Materialeinkäufe und eine Reduzierung der Fremdleistungen.

Der Jahresüberschuss vor Steuer beträgt 2,2 Mio. Euro, im Vergleich dazu war das Vorjahr noch bei 1,0 Mio. Euro. Prozentual betrachtet wurde damit eine sehr gute Rendite von 10,5% vor Steuern erzielt (Vorjahr 5,0%).

Das Rahmenvertragsgeschäft der Industrietechnik trägt maßgeblich zu dem guten Ergebnis für das Jahr 2023 bei. Auch Projekte der Gebäudetechnik wurden erfolgreich abgeschlossen.

Die Sachkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.064 TEuro gestiegen und betrugen somit 13,8% zur Leistung. Ein größerer Anteil an den erhöhten Sachkosten ist auf Einzelwertberichtigungen zurückzuführen. Im Vorjahresvergleich beliefen sich die deutlich niedrigeren Sachkosten im Verhältnis zur gleichen Leistung auf 8,8% der Leistung.

Das positive Zinsergebnis von 127 TEuro (Vorjahr: 55 TEuro) resultiert im Wesentlichen aus gewährten innerbetrieblichen Darlehen.

b) Finanzlage

Die finanzielle Lage der AEK GmbH kann erneut als sehr gut bezeichnet werden. Verbindlichkeiten und Rückstellungen von 2,9 Mio. Euro stehen liquide Mittel von 2,3 Mio. Euro sowie Forderungen in Höhe von 5,2 Mio. Euro gegenüber, so dass stets ausreichend Liquidität vorhanden ist.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr 1.754 TEuro (Vorjahr: 880 TEuro).

Zum 31.12.2023 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Bei Bedarf stehen von unseren Bankenpartnern jederzeit ausreichend finanzielle Linien zur Verfügung.

c) Vermögenslage

Das Eigenkapital beträgt 11,9 Mio. Euro (80,5%) und ist somit gegenüber dem Vorjahr annähernd unverändert (Vorjahr: 11,7 Mio. Euro / 80,0%). Ein sehr guter Wert weit über dem Branchendurchschnitt.

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um 496 TEuro gestiegen. Dabei stehen den Investitionen von 697 TEuro im Jahr 2023 Abschreibungen von 201 TEuro gegenüber.

Investitionen fanden 2023 im Rahmen des Austausches ausscheidender Anlagegüter, in die Erweiterung des Fuhrparks und in Maschinen und Geräte statt. Außerdem fanden im Rahmen einer Standorterweiterung bzw. -umbau Investitionen in eine Photovoltaikanlage und die Ladeinfrastruktur am Firmengelände statt.

3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt anhand diverser Erfolgskennzahlen, die für die einzelnen Geschäftsbereiche ermittelt und mit Vergleichs-, Vorgabe- und Vorjahreswerten verglichen werden. Bewährte Steuerungsgrößen sind neben der Umsatzrendite der Rohertrag und der Deckungsbeitrag nach Personal der einzelnen Geschäftsbereiche sowie das Projektcontrolling bei Einzelprojekten, in welchem Soll- und IST-Ertrag laufend überwacht werden. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich aufgrund diverser Schlussrechnungen der Rohertrag wieder deutlich gesteigert, von 38,8% auf 50,0%. Dies begründet sich auch mit dem weiterhin steigenden Leistungsanteil von Industrie- und Ingenieurtechnikaufträgen, welche generell weniger Materialanteil aufweisen und damit den Rohertrag steigern. Der Deckungsbeitrag nach Personal ist dementsprechend ebenfalls von 13,5% auf 23,8% gestiegen.

Nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung des Rohertrags sowie des Deckungsbeitrags nach Personal über die letzten fünf Geschäftsjahre.

2023 2022 2021 2020 2019
Rohertrag 50,0% 38,8% 52,2% 47,9% 58,5%
Deckungsbeitrag nach Personal 23,8% 13,5% 23,8% 15,3% 17,8%

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten, Wertpapiere des Umlaufvermögens und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen, langjährigen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels Eigenmittel und Lieferantenkrediten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen erfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Aufgrund der Negativzinsen unserer Geschäftsbanken wurde ein geringer Teil des Barvermögens in Form eines sogenannten Schatzbriefs angelegt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Als nicht finanzielle Leistungsindikatoren dienen insbesondere Auswertungen über das von uns eingesetzte Personal. Die Fluktuation der eigenen Mitarbeiter ist in letzter Zeit aufgrund der allgemeinen Entwicklung am Arbeitsmarkt etwas angestiegen. Insbesondere die Einstellungsoffensive der Industrie stellt uns als Unternehmen vor der Herausforderung. Trotz diverser Maßnahmen im Bereich der Mitarbeiterbindung und aber auch nationaler und internationaler Personalrekrutingmaßnahmen konnte in 2023 der Personalstamm nicht gehalten werden und es kam zu einem geringen Rückgang der Beschäftigtenzahlen. Weitere Maßnahmen sollen für 2024 wieder zu einem Wachstum führen.

Das Management-Review im Rahmen der ISO9001:2015 wertete weitere nicht finanzielle Leistungsindikatoren, wie z. B. die Ergebnisse interner Audits, die Beurteilung des eingesetzten Fremdpersonals, die Unfälle und Beinaheunfälle, die Mitarbeiterschulungen und Umweltkennzahlen aus und bildet eine weitere Basis zur Unternehmenssteuerung.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein.

Das Jahr 2023 war ein Jahr, in dem eine gute Rendite erzielt werden konnte. Wie bereits prognostiziert, wurde durch diverse Projekte in der Industrietechnik eine hohe Auslastung und gute Rendite erreicht. In den kommenden Jahren erwarten wir durch die gute Auslastung, auch weiter im Bereich der Industrietechnik, sowie den Abschluss diverser Projekte weiterhin hohe Renditen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Sofern möglich werden mit unseren Lieferanten Skontovereinbarungen getroffen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind fast vollständig durch liquide Mittel gedeckt. Bezieht man die Forderungen mit ein, so übersteigen diese Mittel die Verbindlichkeiten bei weitem.

III. Prognosebericht

Die Auslastung für das Jahr 2023 war in den Geschäftsbereichen und über den Jahresverlauf gesehen sehr hoch. Es konnten im Jahresverlauf dennoch weitere sehr hohe Auftragseingänge verzeichnet werden. Zusätzlich wird die Akquise für eine gute Gesamtjahresauslastung weiter vorangetrieben und bereits im Jahr 2023 wurde versucht, Aufträge mit Laufzeiten bis 2024 und darüber hinaus zu erhalten.

Durch die Diversifizierung unseres Unternehmens auf verschiedene Geschäftsbereiche, Branchen und Regionen sind wir gut aufgestellt, da wir von keiner speziellen Branche stark abhängig sind. Dennoch gehört ein Großteil unserer Kunden der chemischen Industrie insbesondere an.

Die Industriestandorte in Nünchritz sind aufgrund der aktuellen Marktlage in Bezug auf die Investitionsbereitschaft etwas vorsichtiger. Jedoch ist aufgrund der geplanten konzernweiten Nachhaltigkeitsvorgaben und -ziele sowie geplanter Energieträgeranpassungen (z.B. Wasserstoff) weiterhin von hohen Standortinvestitionen auszugehen. (Quelle: https://www.burghausen.de/wp-content/uploads/2024/03/Energiegipfel-Burghausen.pdf)

In den Planungen für das Geschäftsjahr 2024 sind neben den Industrieprojekten auch Abschlüsse von Großprojekten außerhalb des Stammkundengeschäfts vorgesehen. Die Planungen beinhalten eine Einschätzung zu den weiteren Auswirkungen der allgemeinen Marktsituation, aber auch vorsichtige Annahmen hinsichtlich des Ukraine Krieges. Es ist nicht abzusehen, ob es zu einer weiteren erheblichen Belastung der Wirtschaft sowie auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft kommen kann.

Die Geschäftsplanung für das Jahr 2024 wurde von dem Geschäftsführer Ulrich Marschner erneut auf der Ebene einzelner Aufträge erstellt. Zusätzlich wurde für als kritisch identifizierte Projekte die zu erwartende Kosten- und Erlösentwicklung nochmals detailliert durchgeführt. Das so festgelegte monatliche Kostenbudget der Projekte wird zeitnah überwacht, bei eventuellen Abweichungen wird korrigierend eingegriffen. Diese Projektplanung und -überwachung erfolgt in unserem ERP System cc project, das sowohl bei der AEK GmbH als auch bei der Elektro Kreutzpointner GmbH als voll integrierte Softwarelösung im Einsatz ist. Wie in den Vorjahren ist die Implementierung als kontinuierlicher Prozess im Gange, so dass nach wie vor neue Abläufe abgebildet werden.

Wir erwarten für das Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr eine geringere Leistung von 19 Mio. Euro, was sich aber bei Betrachtung der durchschnittlichen Vorjahreswerte immer noch als hoher Wert darstellt. Der Rohertrag wird einen Wert von 43,5% erreichen, was sich aus weniger Schlussrechnungserlösen, aber auch steigenden Materialkosten ergibt. Der Deckungsbeitrag nach Personal wird auf 14,3% angesetzt, was in etwa bei den durchschnittlichen Vorjahreswerten liegt. Demzufolge ergibt sich eine Ergebniserwartung vor Steuern von ca. 5,3%. Für die weiteren o.g. finanziellen Leistungsindikatoren (Verhältniszahlen) erwarten wir grundsätzlich eine konstante Entwicklung.

Für die Folgejahre streben wir ein gesundes und moderates Wachstum an. Außerdem rechnen wir damit erneut keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu haben und aus eigenen Mitteln wachsen und uns weiterentwickeln zu können.

IV. Chancen und Risikobericht

Derzeit stufen wir als höchstes Risiko die direkten und langfristigen Auswirkungen der Entwicklung der deutschen Wirtschaft bzw. die Verschlechterung des Weltmarkts und dadurch unmittelbarer Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft unserer Kunden ein. In der Beschaffung der Materialien konnten sich die Lieferschwierigkeiten im Vergleich zu den Vorjahren deutlich verbessern. Außerdem sind die Preissteigerungen der Lieferanten und Hersteller ebenfalls rückläufig. Darüber hinaus gibt es Unsicherheit bei unseren Kunden, wie sich die Lage im Krieg von Russland weiter entwickeln wird. Direkte Auswirkungen aufgrund von Kunden- oder Lieferbeziehungen von/nach Ukraine oder Russland gibt es nicht. Das kritischste Szenario sehen wir darin, dass die Energiepreise wieder deutlich steigen und daher unsere Kunden im Bereich der chemischen Industrie gezwungen werden, die Produktion einzustellen bzw. Investitionen stoppen. Die kurz- und mittelfristigen Auswirkungen sind derzeit nicht absehbar. Wir sehen uns jedoch aufgrund des Auftragsbestandes sowie der nach wie vor positiven Auftragsvergaben und der vielseitigen Ausrichtung der Geschäftsbereiche bestmöglich gerüstet. In Falle eines Auftragseinbruchs im Bereich der Industrietechnik könnte zu einem gewissen Grad mit den derzeit eingesetzten Leiharbeitnehmern ausgesteuert werden. Auch die finanzielle Stabilität des Unternehmens mit ausreichend Reserven wird unser Unternehmen in der derzeitigen Krise vor ungeplanten kurzfristigen Veränderungen und Auswirkungen helfen.

Die langfristige Perspektive für unsere Branche sehen wir weiterhin stabil. Der Bereich Elektrohandwerk wird auch weiterhin hohen Bedarf haben und wir sehen sogar Chancen durch

- Marktbereinigungen (finanziell belastete Elektrohandwerksbetriebe werden sich auflösen) bzw.

- steigenden Investitionsbedarf im Bereich der Infrastruktur sowie alternativer Energieerzeugung bzw. Energiekostenoptimierung, in welchen wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung als verlässlicher Partner mit viel Knowhow einen guten Ruf erarbeitet haben.

Das Risiko der Knappheit von gut qualifiziertem Fachpersonal ist unverändert. Die Arbeitslosenquote in Sachsen liegt per Februar 2023 bei 6,6% (Vorjahr 6,3%). Im Landkreis Freiberg herrscht weiterhin mehr oder minder Vollbeschäftigung mit 5,5% (Vorjahr 5,2%).

Die Problematik des Facharbeitermangels wird sich daher unserer Ansicht nach nicht wesentlich entspannen. In den vergangenen Jahren wurde viel in Schulungen und in die Lehrlingsausbildung investiert, ein Konzept, das wir in den kommenden Jahren weiter ausbauen wollen.

Die Verwerfungen auf dem Rohstoffmarkt sind weiterhin nicht einfach kalkulierbar, und somit für die Kalkulation der Beschaffungspreise nicht immer planbar. Den Unsicherheiten wird mit entsprechenden Kupfereindeckungen bei Projektgeschäften zur Sicherung der Kalkulationsbasis oder Preisgleitklauseln in den Kundenverträgen entgegengewirkt. Darüber hinaus werden Materialien nach entsprechenden Kundenbeauftragungen bestellt und teilweise sogar auf Lager gelegt. Dennoch ist das Risiko durch Veränderungen bei den Beschaffungspreisen aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung hoch - jedoch im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig.

Risiken können sich auch aus der allgemeinen politischen Entwicklung ergeben. Insbesondere durch die Sanktionen zwischen den USA/Europa sowie Russland sind die politischen Rahmenbedingungen teilweise durch Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung geprägt worden. Inwiefern sich eine allgemeine politische Stimmung auf das Investitionsverhalten potentieller Kunden auswirken werden, lässt sich dabei nicht abschätzen. Wir stufen dies als geringes Risiko für Kreutzpointner ein, da wir derzeit wenig internationales Geschäft abwickeln.

Gute Chancen für unser Unternehmen sehen wir in der dennoch generell nach wie vor hohen Investitionsbereitschaft der langjährigen Unternehmen in Erweiterungen, Optimierungen und neue Produktionsstätten in der Region. Die Pandemie sowie der derzeitige Krieg in der Ukraine zeigten auf, dass Global-Sourcing sehr schnell zum Nachteil werden kann. Wir glauben daher, dass viele Unternehmen wichtige Produktionsschritte und Fertigungen wieder zurück nach Europa und Deutschland verlagern.

Insbesondere die Halbleiterindustrie ist in Sachsen deutlich am Investieren. Neun Innovationsprojekte im »Silicon Saxony« starten - Wirtschaftsminister Martin Dulig: »Sachsens Halbleiter-Schmieden stehen in der ersten Reihe europäischer Innovatoren.«. So sollen fast 1,8 Milliarden Euro für energieeffiziente Chips, modernste Sensoren und neue Materialien investiert werden.

(Quelle: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1073508)

Durch die Einführung eines neue ERP-System in der Kreutzpointner Gruppe Ende 2023 konnten die Weichen für weitere Prozessoptimierungen, Digitalisierungen und Schnittstellen-Anforderungen von Geschäftspartnern geschaffen werden. Gleiches Potential gilt für die Zusammenarbeit (z.B. strategischer Materialeinkauf) zusammen mit der Schwestergesellschaft in Burghausen durch Bündelungen bzw. gemeinsame Preisgespräche.

Ein nach ISO 9001:2015 und SCC ** zertifiziertes Managementsystem dient uns als Grundlage zur Sicherstellung eines hohen Qualitätsstandards, der Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter sowie einer möglichst geringen Belastung der Umwelt - alles Faktoren, die für eine gesunde Weiterentwicklung unabdingbare Voraussetzungen sind.

Wir sehen für unser Unternehmen in den nächsten Jahren ein ausgeglichenes Niveau aus Chancen und Risiken. Dennoch sind Risiken die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten derzeit nicht erkennbar.

 

Freiberg, den 15. April 2024

Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH

Die Geschäftsleitung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.180.734,25 685.415,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.564,69 3.521,29
II. Sachanlagen 1.177.169,56 681.314,22
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 426.473,69 161.739,19
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 728.158,17 519.575,03
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.537,70 0,00
III. Finanzanlagen 0,00 580,18
1. Beteiligungen 0,00 580,18
B. Umlaufvermögen 13.536.562,51 13.870.638,77
I. Vorräte 6.063.607,19 6.204.915,91
davon erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 8.546.928,07 13.020.561,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.179.757,05 5.410.374,24
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.957.847,25 1.929.269,22
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.293.198,27 2.255.348,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.893,59 22.616,98
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.733.190,35 14.578.671,44

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.861.104,18 11.665.162,37
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnrücklagen 8.816.657,80 8.040.177,92
III. Bilanzgewinn 2.794.446,38 3.374.984,45
B. Rückstellungen 1.477.892,34 1.056.430,46
C. Verbindlichkeiten 1.394.193,83 1.857.078,61
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 102.864,47 193.800,60
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.733.190,35 14.578.671,44

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.031.403,72 8.257.982,36
2. Personalaufwand 5.970.830,13 5.398.929,69
a) Löhne und Gehälter 4.919.088,67 4.458.826,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.051.741,46 940.103,22
davon für Altersversorgung 16.826,15 17.529,23
3. Abschreibungen 201.374,58 165.885,56
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 201.374,58 165.885,56
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.747.598,74 1.719.271,53
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 127.281,95 55.500,00
davon aus verbundenen Unternehmen 103.600,00 55.500,00
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 685.922,47 315.358,40
7. Ergebnis nach Steuern 1.552.959,75 714.037,18
Jahresüberschuss 1.552.959,75 714.037,18

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 1.552.959,75 714.037,18
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.017.966,51 3.017.965,86
3. Einstellungen in Gewinnrücklagen 776.479,88 357.018,59
a) in andere Gewinnrücklagen 776.479,88 357.018,59
4. Bilanzgewinn 2.794.446,38 3.374.984,45

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Firma Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH hat ihren Sitz in Freiberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 12954 eingetragen.

Ein Konzernabschluss für den kleinsten/größten Kreis von Unternehmen, in den die Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH, Freiberg, einbezogen ist, wird von der Konzernmuttergesellschaft Kreutzpointner Holding GmbH, Burghausen, erstellt und im Bundesanzeiger offengelegt.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Auf die Gesellschaft finden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB geltenden Regelungen und die ergänzenden Vorschriften des GmbHG Anwendung. Von den ihr nach dem Handelsgesetzbuch eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch.

Die Automation-Elektro Kreuzpointner -AEK- GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungen der §§ 276 S. 1, 288 Abs. 2 und 327 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen erfolgen linear und im Zugangsjahr pro rata temporis.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 800 wird vom Wahlrecht der Sofort-Abschreibung Gebrauch gemacht.

Zu außerplanmäßigen Abschreibungen bzw. Zuschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderungen bzw. deren Wegfall bestand keine Veranlassung.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Handelswaren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Der Ansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte im Vorjahr mit einem Festwert.

Die unfertigen Erzeugnisse sind entsprechend ihrem Fertigungsgrad zu Einzelkosten zuzüglich angemessener Teile der fertigungsbedingten Gemeinkosten angesetzt. Des Weiteren entsprechen diese Wertansätze auch den gemäß den Grundsätzen der verlustfreien Bewertung nach der retrograden Bewertungsmethode ermittelbaren Wertansätzen.

Erhaltene Anzahlungen werden gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den unfertigen Erzeugnissen abgesetzt.

Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und aus geminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet.

Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen erfassen alle noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag ermittelt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip berücksichtigt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

IV.1 Anlagevermögen

Anlagespiegel

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel zu ersehen (§ 284 Abs. 3 HGB).

IV.2 Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände. Forderungen gegen Gesellschafter sind in Höhe von TEuro 1.954 (Vj. TEuro 1.906) enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEuro 1.496 (Vj. TEuro 1.482). Diese betreffen den Aktivwert einer bestehenden Versicherung.

IV.3 Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2015 durch die Umwandlung eines Teilbetrags der Gewinnrücklagen in Höhe von Euro 224.435,41 von Euro 25.564,59 auf Euro 250.000,00 erhöht.

Im Bilanzgewinn der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist ein Gewinnvortrag in Höhe von Euro 2.017.966,51 (Vj. Euro 3.017.965,86) enthalten.

IV.4 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit zum 31. Dezember 2023 davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
TEuro
< 1 Jahr
TEuro
1 - 5 Jahre
TEuro
> 5 Jahre
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 1.165 1.165 0 0
(Vorjahr) 1.537 1.537 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 103 103 0 0
(Vorjahr) 194 194 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 126 126 0 0
(Vorjahr) 126 126 0 0
- davon aus Steuern 81 81 0 0
(Vorjahr) 81 81 0 0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 38 38 0 0
(Vorjahr) 41 41 0 0
Summe 1.394 1.394 0 0
(Vorjahr) 1.857 1.857 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten.

IV.5 Haftungsverhältnisse

Am Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse gemäß § 268 Abs. 7 HGB:

- Bürgschaft für einen Rahmenvertrag für Geschäftskredite
eines verbundenen Unternehmens ggü. der Hausbank TEuro 7.000

Bürgschaften werden ausschließlich zugunsten unserer Schwestergesellschaft abgegeben. Nach unseren Erkenntnissen können die zugrunde liegenden Verpflichtungen von der betreffenden Gesellschaft in allen Fällen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

IV.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die nicht in der Bilanz erscheinenden Geschäfte (§ 285 Nr. 3 und Nr. 3a HGB) betreffen ausschließlich in Anspruch genommene Avalkreditlinien sowie Miet-, Leasing- und Wartungsverträge. Der Vorteil dieser Geschäfte besteht im Wesentlichen darin, durch eine kürzere Bilanzsumme positive Effekte auf die Eigenkapitalquote zu nutzen und insbesondere durch die Inanspruchnahme von Avalkreditlinien weniger Liquidität zu binden. Des Weiteren kann auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein Teil der Neu-/Ersatzinvestitionen risikoneutral finanziert werden. Aus den geschlossenen Verträgen bestehen aus heutiger Sicht zum Bilanzstichtag keine Risiken.

Art der Verpflichtung 31. Dezember 2023 davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
TEuro
< 1 Jahr
TEuro
1 - 5 Jahre
TEuro
> 5 Jahre
TEuro
aus Mietverträgen ( *)
- davon ggü. verbundenen Unternehmen ( *) 238 119 119 0
- davon ggü. Dritte 12 7 5 0
aus Leasingverträgen 0 0 0 0
aus Wartungsverträgen 98 98 0 0
Summe 348 224 124 0

( *) Ein Mietvertrag verlängert sich automatisch um ein Jahr, wenn er nicht von einer der Vertragsparteien spätestens ein Jahr vor Ablauf der Mietzeit gekündigt wird. Da in 2023 keine Kündigung erfolgte, bestehen die Verpflichtungen auch in 2024.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 0,0 (Vj. TEuro 0,3) enthalten.

VI. Sonstige Pflichtangaben

VI.1 Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Herr Friedrich Kreutzpointner (Geschäftsführer Technik/Vertrieb), Burghausen

Herr Ulrich Marschner (Geschäftsführer, Betriebsleiter), Auerbach

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird entsprechend der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

VI.2 Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2023 waren 101 (Vj. 107) Arbeitskräfte (ohne Geschäftsführer) beschäftigt, die sich wie folgt aufteilen:

2023 2022
Angestellte 15 18
Gewerbliche 80 78
Auszubildende 6 11
Summe 101 107

VI.3 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterversammlung vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 von Euro 1.552.959,75 sowie den Gewinnvortrag des Vorjahres von Euro 2.017.966,51 wie folgt zu verwenden:

- Gewinnausschüttung Euro 776.479,87
- Einstellung in Gewinnrücklagen Euro 776.479,88
- Vortrag auf neue Rechnung Euro 2.017.966,51

 

Freiberg, den 15. April 2024

Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH

Die Geschäftsleitung

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 77.260,01 1.295,00 0,00 0,00 0,00 78.555,01
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 77.260,01 1.295,00 0,00 0,00 0,00 78.555,01
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 193.019,74 304.894,26 0,00 0,00 0,00 497.914,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.045.418,88 368.549,36 0,00 14.100,00 0,00 2.399.868,24
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 22.537,70 0,00 0,00 0,00 22.537,70
Summe Sachanlagen 2.238.438,62 695.981,32 0,00 14.100,00 0,00 2.920.319,94
Finanzanlagen
Beteiligungen 580,18 5,46 0,00 585,64 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 580,18 5,46 0,00 585,64 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.316.278,81 697.281,78 0,00 14.685,64 0,00 2.998.874,95
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.738,72 1.251,60 0,00 0,00 0,00 74.990,32
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 73.738,72 1.251,60 0,00 0,00 0,00 74.990,32
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 31.280,55 40.159,76 0,00 0,00 0,00 71.440,31
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.525.843,85 159.963,22 0,00 14.097,00 0,00 1.671.710,07
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.557.124,40 200.122,98 0,00 14.097,00 0,00 1.743.150,38
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.630.863,12 201.374,58 0,00 14.097,00 0,00 1.818.140,70
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.564,69 3.521,29
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.564,69 3.521,29
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 426.473,69 161.739,19
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 728.158,17 519.575,03
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 22.537,70 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.177.169,56 681.314,22
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 580,18
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 580,18
Summe Anlagevermögen 0,00 1.180.734,25 685.415,69

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH, Freiberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eggenfelden, den 17. April 2024

consaris AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Volkswirt Collin Späth, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kaufmann Karl Unterforsthuber, Wirtschaftsprüfer

Registerdokumente

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Handelsregister-API · MCP

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Assistent verbinden

  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

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from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Automation-Elektro Kreutzpointner -AEK- GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 06e5eaa8ed9cdddef7ded0b09cca375d",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

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    "handelsregister": {
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    }
  }
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