aktiv Rechtsform GmbH

b+m surface systems GmbH

Eiterfeld ·HRB 3358 Fulda ·bm-systems.com

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Meininger Weg 10
36132 Eiterfeld
Handelsregister
HRB 3358, Fulda
Eintragungsdatum
19. Juli 1996
Branche
Beteiligungsgesellschaften
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Eingetragenes Kapital
1.000.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Beratung, Planung, Fertigung, Installation und Programmierung automatischer Anlagen der Oberflächentechnik, Serviceleistungen in diesem Bereich sowie Geschäfte jeder Art, die im Zusammenhang mit diesen Kerngeschäften der Gesellschaft stehen.

Finanzen

Umsatz 2025
49,89 Mio. €
Mitarbeiter 2025
391
Bilanzsumme 2025
42,98 Mio. €
Jahresergebnis 2025
3,33 Mio. €
19 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 42,98 Mio
  • Umlaufvermögen 88,6 % 38,07 Mio
  • Anlagevermögen 10,6 % 4,55 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,8 % 360,1 k
Passivseite 42,98 Mio
  • Verbindlichkeiten 39,6 % 17,02 Mio
  • Eigenkapital 38,9 % 16,73 Mio
  • Rückstellungen 20,4 % 8,75 Mio
  • Passive latente Steuern 1,1 % 484,0 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 109,04 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 47,8 % 52,07 Mio
  • Umsatzerlöse 45,7 % 49,89 Mio
  • Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3,5 % 3,86 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 2,1 % 2,29 Mio
  • Erträge aus Beteiligungen 0,7 % 730,2 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 129,2 k
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 0,1 % 71,6 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 138
Aufwendungen 101,85 Mio
  • Materialaufwand 62,8 % 63,93 Mio
  • Personalaufwand 25,0 % 25,49 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 10,5 % 10,74 Mio
  • Abschreibungen 0,8 % 863,0 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,5 % 500,9 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,3 % 291,0 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 33,9 k
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 0
  • Ergebnis nach Steuern 3,36 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 3,33 Mio
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GuV-Daten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Benjamin Gischler seit 2026 Geschäftsführer
  • Michael Merz seit 2026 Geschäftsführer
  • Sebastian Merz seit 2005 Geschäftsführer
  • Bernd Käsmann seit 2014 Prokura
  • Kai Apel seit 2022 Prokura
  • Karl Lünzer seit 2006 Prokura
6 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2026
  2. 22.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Benjamin Gischler · Geschäftsführer
  3. 22.01.
    Austritt einer Position
    Stefan Kramer · Gesamtprokura
  4. 22.01.
    Austritt einer Position
    Benjamin Gischler · Gesamtprokura
  5. 22.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Michael Merz · Geschäftsführer
  6. 2022
  7. 09.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Kai Apel · Gesamtprokura
  8. 2016
  9. 12.01.
    Austritt einer Position
    W****** F**** · Gesamtprokura
  10. 12.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Benjamin Gischler · Gesamtprokura
  11. 12.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    S***** K***** · Gesamtprokura
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2025 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Volltext

b+m surface systems GmbH

Eiterfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Im Jahr 2024 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,31 Billionen Euro, nominal ist das BIP also gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt befindet sich die deutsche Wirtschaft weiterhin in einer Rezession, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 %. Schon im Vorjahr ging die Wirtschaftsleistung um 0,3 % zurück; dass die Wirtschaft in Deutschland zwei Jahre in Folge schrumpfte, kam zuletzt vor über 20 Jahren vor. Die Probleme, mit denen die deutsche Wirtschaft kämpft, sind vielfältig. Deutschland ist als exportorientierte Volkswirtschaft besonders von der allgemeinen weltwirtschaftlichen Schwäche der letzten Jahre betroffen, welche unter anderem durch die Folgen des Krieges in der Ukraine und anderen geopolitischen Spannungen ausgelöst bzw. verstärkt wurden. Auch die Folgen der in den letzten beiden Jahren hohen Inflation belasten die deutsche Wirtschaft weiterhin. Zudem müssen die deutschen Unternehmen den Umbau hin zu einer CO2 -neutralen Wirtschaft bewältigen und sich an die Folgen des demografischen Wandels anpassen (Statista Research Department, 12.03.2025 - https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/)

Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2024 um real 7,2 % gesunken. Der preisbereinigte Auftragseingang verfehlte das Vorjahresniveau um 8 % (VMDA - Textbausteine Maschinenbaukonjunktur 2024 - Stand 14. März 2025).

Der Automarkt in der EU wuchs im Jahr 2024 nur leicht, um etwa 0,8 %. Damit wurden rund 10,6 Millionen Pkw neu zugelassen, etwa 84.000 mehr als noch im Vorjahr. Im Vergleich zu 2019 wurden damit weiterhin rund 2,4 Millionen Autos (18,4 %) weniger verkauft (Statista 21.01.2025 - https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1197724/umfrage/pkw-neuzulassungen-in-der-eu/).

1.2. Umsatz, Leistung, Aufwand und Auftragseingang

Die Kunden der b+m surface systems GmbH - Autohersteller, Zulieferer und Maschinenbau - leiden im fünften Jahr in Folge unter der niedrigen Nachfrage. Bei den Zulieferern schreitet der Konsolidierungsprozess fort. Neben einem allgemeinen Personalabbau erfolgen Verkäufe, Verlagerungen und Schließungen von Werken. Dies führt zu einem Rückgang der Ausrüstungsinvestitionen. Die Zahl der Anbieter von Lackieranlagen auf dem europäischen Markt reduziert sich durch Insolvenz oder Rückzug vom europäischen Markt (Sturm, Eisenmann, Geico, Taiki-Sha). Diese Marktbereinigung kommt b+m zugute, Anfragen und Auftragseingang erreichen ein hohes Niveau.

Der Umsatz erhöht sich von 76,9 Mio. € im Jahr 2023 auf 110,1 Mio. € in 2024 (+43,3 %). Davon entfallen 38,9 Mio. € (35 %) auf das Inland, 25,7 Mio. € (24 %) auf die Europäische Gemeinschaft und 45,5 Mio. € (41 %) auf Drittländer.

Die Leistung wächst um 8,6 % auf 93,0 Mio. €. Der Materialaufwand (Material und Fremdleistungen) erhöht sich um 6,9 % von 54,2 Mio. € im Vorjahr auf 57,9 Mio. €. Der Rohertrag erhöht sich um 11,4 % auf 35,0 Mio. €. Der Personalaufwand steigt um 7,9 % auf 23,8 Mio. €, der sonstige betriebliche Aufwand erhöht sich um 11,6 % auf 10,6 Mio. €.

Der Auftragseingang beträgt 149,4 Mio.€ (+ 154%), das ist der höchste bisher realisierte Wert. Angesichts der mäßigen Nachfrage aus der Zulieferindustrie hat b+m erfolgreich die Akquisition von Aufträgen der Fahrzeughersteller selbst (OEM) betrieben. Diese Projekte haben ein höheres Auftragsvolumen, da die Lackierung kompletter Karossen größere Anlagen erfordert. Die Auftragsreichweite erreicht per Dezember 2024 rechnerisch mehr als 32 Monate.

1.3. Geschäftsergebnis

Das operative Ergebnis (EBT) von 1,6 Mio. € übersteigt das Ergebnis des Vorjahres um 47,5 %. Der Jahresüberschuss erreicht 1,6 Mio. € (+ 52 %).

1.4. Produktion und Beschaffung

Die strategische Ausrichtung sowie das Produktions- und Beschaffungskonzept der Gesellschaft bleiben unverändert:

Kernprodukte sind Roboterlackieranlagen, Tauchlackieranlagen sowie Lackierroboter, Applikations- und Farbversorgungstechnik und deren Automatisierung. Der Bereich Automatisierung/Digitalisierung ist erheblich gewachsen und beschäftigt im Konzern derzeit rund 100 Mitarbeiter.

Die eigene Wertschöpfung - Engineering und Fertigung - umfasst:

- Vertrieb, Layout und Master-Engineering der Gesamtanlage,

- Projektleitung, Beschaffung, Inbetriebnahme sowie Zulassungsverfahren/Zertifizierungen,

- Entwicklung und Fertigung von Farbversorgungen, Applikationstechnik und Lackierrobotern,

- Automatisierung/Digitalisierung mit Hard- und Software sowie

- definierte qualitätsrelevante Teilsysteme der Verfahrenstechnik.

Im Bereich dieser Kernkompetenzen arbeitet b+m mit ausgewählten Partnerfirmen zusammen, um auch bei guter Auslastung zusätzlichen Bedarfen der Kunden gerecht werden zu können.

Teilsysteme, die in hohen Volumina auch für andere Industriesegmente hergestellt werden, werden von jeweils darauf spezialisierten Anbietern zugekauft. Dies sind Partnerfirmen insbesondere der Stahl- und Blechfertigung, der Luft- und Klimatechnik sowie der Fördertechnik.

Das Projektmanagement selbst mit an Größe und Struktur des jeweiligen Projektes angepassten Steuerungsinstrumenten ist Teil der Kernkompetenz.

Die Projektabwicklung wird durch die Digitalisierung unserer Produkte vor der physischen Realisierung (‚digitaler Zwilling‘) und der Programmierung am digitalen Modell (‚Emulation‘) verbessert. Die Inbetriebnahme-Zeit einer Großanlage hat sich bei vollständiger digitaler Vorinbetriebnahme seit 2017 um über 2/3 verringert. Geringere Fehlerraten, bessere Prozesssicherheit und niedrigeren Kosten erlauben die schnellere Projektabwicklung, für unsere Kunden verkürzte Hochlaufkurven. Zudem können zukünftige Anlagenerweiterungen und -umbauten am digitalen Modell entwickelt, getestet und vor der Realisierung optimiert werden. Gleichzeitig wird die Verweilzeit unserer Mitarbeiter auf den externen Baustellen erheblich verkürzt, angesichts des Wettbewerbes auf dem Arbeitsmarkt um die hochqualifizierten Spezialisten befördert dies familienfreundlichere und damit attraktivere Arbeitsplätze.

Den Kunden wird ein umfassender 24/365 Wartungs- und Reparaturservice an den Standorten im In- und Ausland durch b+m eigene Serviceingenieure geboten. Dabei stehen neben einem unmittelbar erreichbaren 1st Level-support auch drei spezialisierte 2nd Level-support-teams mit Experten für Robotertechnik, SPS-Programmierung und Leitsysteme zur Verfügung. Die b+m Service- und Vertriebsgesellschaften in England, Indien, Polen, Ungarn und den USA sind für die lokalen Märkten verfügbar. Der Kunde soll sich darauf verlassen können, dass mit einer b+m Anlage seine Produktion zu jeder Zeit an jedem Ort sichergestellt ist.

Die Realisierung der Kundenaufträge erfolgt sämtlich zur Zufriedenheit unserer Kunden.

1.5. Investitionen

Auch im Berichtsjahr 2024 wird mit Schwerpunkt in die Automatisierung und Digitalisierung investiert, die gilt für alle Geschäftsfelder.

Die IT-Ausstattung aller Mitarbeiter wird auf neuestem Stand gehalten:

• IT-Infrastruktur (27 T€) und persönliche Ausstattung der Mitarbeiter (121 T€).

• Software, Updates und Lizenzen zur Steigerung der Produktivität (52 T€).

In Werkzeuge, Messgeräte und Formen werden 163 T€ zur Optimierung der Produktion- und Montageabläufe investiert.

Die Entwicklung neuer Produkte erfordert erhebliche Investitionen, um die Weiterentwicklung der hauseigenen Roboter zu sichern und gleichzeitig die notwendigen Produkte für den Eintritt in das OEM-Geschäft der Karossen Lackierung verfügbar zu machen:

• Offline-Roboter-Programmiersystem bmPaintsim

• Weiterentwicklung des mit umfangreichen Schutzrechten erworbenen Hochrotationszerstäuber Vario-Bell zur hauseigenen bmBell.

• Projektmanagement-Software PMS

Es erfolgt die vollständige Übernahme der Geschäftsanteile der b+m Fertigungstechnik GmbH (375 T€, vormals ‚Konrad b+m Fertigungstechnik GmbH & Co. KG‘).

Insgesamt betragen die Investitionen im Berichtsjahr 845 T€ (Vorjahr 1.005 T€, -16 %).

1.6. Finanzierung

Die Finanzierung der Aktivitäten erfolgt unverändert im Rahmen des bestehenden langfristigen Poolvertrages. Das Volumen des Pools sichert die für das Projektgeschäft unabdingbaren Anzahlungs- und Gewährleistungsbürgschaften ab und flankiert das weitere Wachstum des Unternehmens.

Das Finanzergebnis (340 T€) verbessert sich gegenüber dem Vorjahr (-62 T€) insbesondere durch höhere Beteiligungserträge (515 T€, Vorjahr: 235 T€). Durch die gute Auslastung und hohe Anzahlungen der Kunden ist die Inanspruchnahme von Avalen im Jahre 2024 wesentlich über dem Niveau des Vorjahres, die Avalgebühren steigen von 108 T€ auf 240 T€.

Kontokorrentkredite werden im Berichtsjahr nicht in Anspruch genommen.

1.7. Personal-, Sozial- und Umweltbereich (nichtfinanzielle Leistungsindikatoren)

Die Anzahl der Beschäftigten der b+m surface systems GmbH beträgt am 01.01.2024 insgesamt 367 Mitarbeiter (davon 23 Auszubildende und 11 Studenten), am Jahresende 385 Mitarbeiter (davon 24 Auszubildende und 15 Studenten).

b+m ist beim Kunden durch produktive und ressourcensparende Technik, die langfristige verlässliche Ausrichtung und den umfassenden Kundenservice erfolgreich. Die hohe Motivation unserer Mitarbeiter ist untrennbar mit der hohen Eigenverantwortung am Arbeitsplatz und der Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen verbunden. Ziel unserer Personalarbeit ist es, entsprechende Bedingungen zu schaffen:

• Das Wachstum der Firma bedingt Entwicklungschancen und damit eine höhere Attraktivität als Arbeitgeber. Für Arbeitnehmer aus der strukturschwachen Region Nordrhön bietet b+m eine interessante Alternative zum täglichen Pendeln in die Großräume Frankfurt, Würzburg und Kassel.

• b+m stellt jährlich 6 bis 10 Auszubildende im gewerblichen und kaufmännischen Bereich ein. Erneut werden alle Auszubildenden nach erfolgreicher Prüfung in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.

• Die innerbetrieblichen Ausbildungs-Angebote der ‚b+m Academy‘ für spezifisches Wissen aus b+m Technologien und Werkzeugen erfreuen sich hoher Akzeptanz (152 Teilnehmer in 35 internen Schulungen). Darüber hinaus werden spezielle Kurse nach individuellem Bedarf mit regionalen Bildungsträgern und der IHK angeboten.

• Mitarbeitern aus der eigenen Werkstatt wie auch externen Schulabgängern wird die Möglichkeit zum berufsbegleitenden dualen Studium an der Hochschule Mittelhessen am Standort Bad Hersfeld, der Hochschule Schmalkalden oder der Universität Fulda geboten. Zurzeit machen insgesamt 15 Studenten hiervon Gebrauch.

• Das Angebot der Vereinbarung einer Zusammenarbeit über das 65. Lebensjahr hinaus bei flexibler Gestaltung der individuellen Arbeitszeit erfreut sich weiter guter Akzeptanz. Acht Kollegen sind 2024 für b+m in diesem Modell tätig.

• Den Mitarbeitern der b+m surface systems wird die Möglichkeit des vergünstigten Einkaufes bei überregionalen Firmen sowie Anbietern aus dem lokalen Umfeld eingeräumt.

• Das Angebot eines steuerlich begünstigten ‚Jobrades‘ (= Fahrrad für Fahrt zur Arbeitsstelle) wird zum Jahresende von 51 Mitarbeitern genutzt.

Klimaschutz und Energieeffizienz sind feste Bestandteile unserer Strategie und Zukunftsvision. Der eigene Elektrizitätsbedarf wird zum Teil durch das betriebseigene Blockheizkraftwerk geliefert.

Die alljährlich durch modernere Lackieranlagen bei unseren Kunden eingesparten Kohlendioxidmengen betragen unstrittig ein Vielfaches davon, allein der quantitative Nachweis ist auf Grund der fehlenden Berechnungsbasis der Ausgangswerte kaum zu führen.

2. Darstellung der Lage

2.1. Vermögenslage

Das Anlagevermögen verringert sich um 156 T€ von 4.725 T€ auf 4.569 T€. Die Investitionen erfolgen in immaterielle Vermögensgegenstände (52 T€), Sachanlagen (418 T€) sowie Finanzanlagen (375 T€). Den Investitionen in Höhe von 845 T€ stehen Abschreibungen von 934 T€ und Anlagenabgänge von 67 T€ gegenüber.

Die Bestände an unfertigen Erzeugnissen sinken um 17,2 Mio. € von 41,8 Mio. € auf 24,6 Mio. €. Der Wert der erhaltenen Anzahlungen erhöht sich von 35,3 Mio. € auf 41,9 Mio. €. Die Bestände an fertigen Erzeugnissen und Waren steigen von 7,0 Mio. € auf 7,8 Mio. €.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhen sich zum Jahresende um 55,2 % auf 15,6 Mio. €. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 2.722 T€ erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr (1.485 T€). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Darlehen (272 T€) gegenüber Tochtergesellschaften enthalten.

Die Verringerung der Werte der sonstigen Vermögensgegenstände (1.147 T€; Vj. 2.467 T€) ist im Wesentlichen auf die Erstattung aus Vorsteuern und Ertragssteuern für Vorjahre zurückzuführen.

Das Eigenkapital beläuft sich zum Jahresende auf 14,4 Mio. € und steigt damit um 0,6 Mio. € gegenüber dem Vorjahr.

Die Rückstellungen erhöhen sich um 727 T€ auf 6.025 T€. Ermessenspielräume werden im Sinne der vernünftigen kaufmännischen Beurteilung vorsichtig ausgelegt. Veränderungen gegenüber dem Vorjahr:

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• Nachlaufkosten in Projekten: 772 T€
• Personalrückstellungen: 226 T€
• Beratungshonorare: -154 T€
• Boni: -137 T€
• sonstige Rückstellungen: -10 T€
• Steuerrückstellungen: 30 T€

Die Bilanzsumme erhöht sich zum 31.12.2024 von 34,0 Mio. € auf 40,6 Mio. €.

2.2. Finanzlage

Die statische Liquiditätsbetrachtung der Gesellschaft ergibt folgendes Bild:

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31.12.2024
T€
31.12.2023
T€
liquide Mittel 16.201 1.328
jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten 0 -3.622
= Liquidität I. Grades 16.201 -2.294
Vorräte und sonstige kurzfristige Forderungen 19.784 27.908
Lieferanten- und kurzfristige Schulden -25.586 -19.497
= Liquidität II. Grades 10.399 6.117
mittelfristige Forderungen 0 0
mittelfristige Schulden 0 0
= Liquidität III. Grades 10.399 6.117

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 19.933 T€ (Vj. -14.118 T€). Die Ermittlung erfolgt unter Anwendung des DRS 21.

Der Firma steht im Rahmen einer Poolvereinbarung mit den beteiligten Banken und Versicherungen eine Kontokorrent-, Aval- und Mischlinie von 78 Mio. € zur Verfügung. Davon sind 20 Mio. € in Form von sog. Barmittel-Linien mit den Poolbeteiligten vereinbart. Die Avallinie valutiert zum Jahresende 2024 in Höhe von 42 Mio. €. Im Jahresmittel wird die Linie gut zur Hälfte in Anspruch genommen.

Die Zahlungen an Lieferanten werden - soweit vertraglich zulässig - sämtlich unter Abzug von Skonto getätigt.

2.3. Ertragslage

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöht sich von 1.125 T€ auf 1.645 T€, der Nettogewinn nach Steuern von 1.079 T€ auf 1.609 T€. Die Rohertragsmarge beträgt damit 37,7 %.

Der Personalaufwand steigt von 22,0 Mio. € im Vorjahr auf 23,8 Mio. € im Berichtsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 10,6 Mio. € über Vorjahresniveau (+11,6 %).

Für das Geschäftsjahr 2024 errechnet sich auf Basis des Jahresüberschusses eine Eigenkapitalrentabilität von 11,2 %. Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt unter Berücksichtigung der Zinsaufwendungen 5,0 %.

2.4. Dank

Unser Dank für das Erreichte gilt auch in diesem Jahr unseren Kunden, Lieferanten, Gesellschaftern und Finanzpartnern sowie insbesondere unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren vorbildlichen Einsatz.

3. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

3.1. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft (Prognosebericht)

Das Automobilgeschäft bleibt angesichts der ungelösten Antriebskonzepte und geringer Stückzahlen herausfordernd, gleichzeitig befindet sich b+m nach dem Marktaustritt einiger Wettbewerber in guter strategischer Position. Auf dieser Basis kann mit einem Auftragseingang von 149 Mio. € im Jahr 2024 die Marktposition ausgebaut werden, Aufträge wurden in der Automobil-, Bahn- und Flugzeugindustrie wie auch im Maschinenbau erzielt. Damit hat die Gesellschaft eine gute Grundauslastung über die Jahre 2025 und 2026 hinaus.

Auch das Kundendienst- und Ersatzteilgeschäft wird weiter wachsen, die Verstärkung von Vertriebs- und Produktmanagement führen zu einer kontinuierlichen Steigerung. Ein zumindest stabiler Umsatzverlauf ist von den 2020/2021 übernommenen Servicegeschäften der ehemaligen Wettbewerber Eisenmann und Lutro zu erwarten.

Für das Jahr 2025 rechnet die Gesellschaft bei guter Auslastung und erhöhter Gesamtleistung mit einem insgesamt stark verbesserten positiven Jahresergebnis. Der Umsatz wird unter dem des Vorjahres liegen, da wesentliche Großprojekte erst im Jahre 2026 zur Fakturierung anstehen.

Die Mitarbeiter unseres Unternehmens erfüllen die Erwartungen unserer Kunden und treiben die technische Entwicklung voran. Dies setzt hochqualifizierte Fachleute, eine sinnvolle Aufgabenverteilung und die Möglichkeit der Übernahme von unternehmerischer Verantwortung für jeden Einzelnen voraus. Das Unternehmen ist entschlossen, die Voraussetzungen dafür weiter zu verbessern und langfristig zu erhalten. Für die kommenden Jahre gehen wir in Deutschland von einer gleichbleibenden Mitarbeiterzahl bei einer qualitativen Verbesserung durch Personalentwicklung und der gezielten Einstellung von besonders Qualifizierten aus.

Gleichzeitig macht es die Kostenstruktur in Deutschland und Westeuropa unumgänglich, quantitatives Wachstum in Konstruktion, Fertigung und Programmierung in erster Linie in unseren Tochtergesellschaften in Polen, Ungarn, Kroatien und Indien zu platzieren. Nur so ist die Wettbewerbsfähigkeit mit den großen internationalen Anbietern gewährleistet.

3.2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

3.2.1 Chancen

Die Strategie des ‚zufriedenen Kunden‘, der die komplette Problemlösung aus einer Hand erhält, bedeutet im Einzelfall auch Mehrkosten, da Mehrungen oder Nachträge und sonstige vom Kunden verursachte Kosten nicht in allen Fällen durchgesetzt werden können. Andererseits entstehen niedrigere Akquisitions- und Schnittstellenkosten durch Wiederholaufträge. Gleichzeitig kann bei Weiterempfehlungen durch Bestandskunden auf Messen oder Werbung weitgehend verzichtet werden.

Im Stammgeschäft für Lackieranlagen für hochdekorative Anwendungen im Automobilbereich hat b+m heute eine hervorragende Stellung im Wettbewerb als verbliebene seriöse Alternative zum Marktführer in Europa.

Nachdem das Automobilgeschäft im Bereich der Zulieferindustrie selbst auch in den nächsten Jahren herausfordernd bleiben wird, hat b+m auf Basis der vorhandenen Kernkompetenzen die Diversifizierung in weitere Geschäftsfelder vorangetrieben:

• neben dem Tier 1 Zuliefergeschäft, dem Markteintritt 2019/2020 bei einem ersten globalen Fahrzeughersteller erfolgt 2024 der Eintritt bei einem zweiten OEM für die b+m Produkte Roboter und Applikationstechnik. Schrittweise werden weitere Produktgruppen vom Kunden geprüft und zugelassen.

• die in 2021 begonnene Zusammenarbeit mit Kunden des Maschinenbaus wird fortgesetzt, auch Bahn- und Flugzeugindustrie können in 2024/2025 durch den Erhalt neuer Projekte weiterentwickelt werden.

• Mit zwei Großprojekten in den USA wurden 2023 die Grundlagen geschaffen, mit mehr als 50 Lackiersystemen in Amerika ein kontinuierliches Servicegeschäft zu generieren und einen Vertrieb für besonders Ressourcen-schonende Anlagen mit europäischer Technologie aufzubauen. Entsprechende Mitarbeiter sind in die US-Gesellschaft gewechselt.

• Die Produktpalette wird um Module für Software erweitert, sei es für Informationen zur Steuerung der Lackieranlage, Smart Maintenance, Leitsysteme zur logistischen Steuerung oder Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Diese sichern eine langjährige Partnerschaft mit unseren Kunden für weiteres Wachstum.

3.2.2 Risiken

Die angespannte Lage in der Automobilindustrie, insbesondere im Segment der Zulieferer stellt weiterhin ein potenzielles Risiko für die Gesellschaft dar. So sind weitere vom Kunden gewünschte Unterbrechungen in der Fertigstellung der Projekte mit Verschiebungen von Ergebnissen wahrscheinlich und nicht planbar. In diesen Fällen sind Mehrkosten unvermeidlich, die vollständige Weitergabe an den verursachenden Kunden ist ohne Kundenverlust kaum möglich.

Um wesentliche Risiken auszuschließen, hat die Gesellschaft die folgenden Prozesse implementiert:

a) Marktrisiken

Die Marktentwicklung wird durch die systematische Erfassung von externer Entwicklung und Kundenanfragen überwacht, die Aktivität des Vertriebes wird entsprechend gesteuert. Zu Beginn jeder Woche werden Gespräche mit allen Bereichsleitern zur Steuerung der Angebotstätigkeit geführt und Prioritäten gesetzt.

Durch Neu- und Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen sowie die Bearbeitung von Wachstumsmärkten wird die Marktstellung von b+m gestärkt.

b) Projektrisiken

Die Projektrisiken werden zum einen durch Haftpflicht- und Montageversicherung, zum anderen durch die Selbstbeschränkung auf maximale Projektvolumina begrenzt. Für die nicht versicherbare eigene Leistung wird dem Risiko durch ein geordnetes Projektmanagement Rechnung getragen:

• Schon vor Annahme eines Auftrags werden die potenziellen technischen Risiken durch die Experten des Hauses im Team hinterfragt und gegebenenfalls frei gegeben.

• Durch das im ERP-System abgebildete mitlaufende Projektcontrolling sowie durch die regelmäßige Analyse der kritischen Meilensteine jedes Projektes im „Critical-Design-Review“ werden mögliche Risiken verringert.

• Der Aufbau einer zentralen technischen Datenbank für alle Produkte führt zu erheblich verbesserter Datenqualität und Transparenz.

c) Kundenausfallrisiken

Das Risiko des Ausfalls eines Kunden während der Laufzeit eines Projektes wird laufend durch entsprechende Wirtschaftsauskunft, ggf. auch durch Bankauskunft geprüft. Alle Kunden bis auf durch die Geschäftsführung definierte Ausnahmen werden in der Warenkredit- oder für Großprojekte in der Investitionskreditversicherung versichert.

d) Lieferantenausfallrisiken

Dem Risiko eines Lieferantenausfalles für wesentliche Gewerke wird durch eine entsprechende Wirtschaftsauskunft, durch Bankgarantien oder Sicherungsübereignung von Material und/oder Fertigware vorgebeugt.

3.2.3 Risiken der politischen Rahmenbedingungen

Die externen Einflüsse der Vorjahre bedingt durch E-Auto, Covid 19 und die Ukrainekrise sowie protektionistische Tendenzen in der Weltpolitik haben zusätzliche Auswirkungen auf das Geschäft der Gesellschaft. Die Gesellschaft trägt diesen Fakten mit einer Fokussierung der Vertriebstätigkeit auf Europa und die USA Rechnung. Auch die Lieferketten werden in diesen Regionen verankert und durch die Software-Standorte in Indien ergänzt.

Die jüngsten Entwicklungen in 2025 im Verhältnis zwischen den USA und Europa werden aufmerksam beobachtet, eine Anpassung der Vorgehensweise wird vorbereitet.

4. Sonstige Angaben

4.1. Forschung und Entwicklung

Der Schwerpunkt der Entwicklung bleibt auch in 2024 weiterhin der ‚digitale Zwilling‘ der Lackieranlage, ein vollständiges virtuelles Abbild sowohl der Gestalt der Anlage als auch der physikalischen und chemischen Prozesse:

• Dieser ‚digitale Zwilling‘ wird als ‚emulierte Anlage‘ so abgebildet, dass die originale SPS-Steuerung die verschiedenen Simulationsmodelle in Echtzeit steuert und die jeweiligen Regelungsparameter verarbeitet. Diese Technologie findet in den laufenden Projekten umfassend Anwendung, soweit die Komplexität dies erfordert.

• Das Modell des digitalen Zwillings kann in Folge als Daten- und Kommunikationsgrundlage für die Erfassung, Weiterverarbeitung und Optimierung der Produktionsdaten der Lackieranlage genutzt werden (‚Big Data‘, ‚Industrie 4.0‘).

• Die erste ‚Smart Surface Inspection‘ SSI-Anlage wird erfolgreich in Betrieb gesetzt und zur Abnahme gebracht. Die Lackierqualität von Automobilteilen wird in der Produktionslinie vollautomatisch auf Basis künstlicher Intelligenz (KI) geprüft.

• Die in 2021 begonnene Entwicklung des b+m Hochrotationszerstäubers bmBell konnte wesentliche Meilensteine erreichen. Erste Varianten der neuen Produktfamilie laufen in der Automobilindustrie in Kunststoff- wie auch in der Karossen-Lackierung zur Zufriedenheit.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten betragen im Geschäftsjahr 2024 2,4 Mio. €.

Im Jahr 2024 erfolgten Abschreibungen auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 351 T€.

4.2. b+m Arbeitswelt

Die Entwicklungen im Bereich der Forschung und Entwicklung haben auch starken Einfluss auf die b+m Arbeitswelt:

• Inbetriebnahme- und Programmierzeiten vor Ort beim Kunden haben sich gegenüber dem Jahr 2017 zu Beginn der Einführung um mehr als 2/3 verkürzt.

• Die Mitarbeiter können den überwiegenden Teil ihrer Arbeitszeit am festen Arbeitsplatz ausführen und entsprechend wesentlich mehr Abende bei ihren Familien verbringen.

• Dies führt zu einer erheblichen Reduzierung der Reise- und Übernachtungskosten.

 

Eiterfeld, den 31. März 2025

Geschäftsführung

gez. Sebastian Merz

Bilanz

Aktiva

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31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 4.569.057,90 4.725.321,61
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.253.094,54 2.774.272,71
1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 1.963.032,64 2.331.831,11
2. entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 271.251,90 419.869,60
3. Geschäfts- oder Firmenwert 18.810,00 22.572,00
II. Sachanlagen 978.712,32 938.796,86
1. technische Anlagen und Maschinen 52.220,70 52.075,29
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 926.491,62 886.721,57
III. Finanzanlagen 1.337.251,04 1.012.252,04
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.324.751,04 409.752,04
2. Beteiligungen 12.500,00 602.500,00
B. Umlaufvermögen 35.648.646,89 28.863.802,69
I. Vorräte 0,00 13.536.959,22
1. unfertige Erzeugnisse 24.625.499,56 41.759.012,32
2. fertige Erzeugnisse und Waren 7.773.468,27 6.977.852,19
3. geleistete Anzahlungen 83.000,00 65.000,00
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 32.481.967,83 35.264.905,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 19.447.343,84 13.999.213,25
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.582.428,10 10.038.911,61
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.722.132,97 1.484.755,53
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 8.280,98
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.142.782,77 2.467.265,13
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 16.201.303,05 1.327.630,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 337.384,62 370.940,80
Bilanzsumme, Summe Aktiva 40.555.089,41 33.960.065,10

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 14.399.550,16 13.790.834,46
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 551.129,19 551.129,19
III. Gewinnvortrag 11.239.705,27 11.160.978,53
IV. Jahresüberschuss 1.608.715,70 1.078.726,74
B. Rückstellungen 6.024.823,02 5.298.174,13
1. Steuerrückstellungen 30.000,00 0,00
2. sonstige Rückstellungen 5.994.823,02 5.298.174,13
C. Verbindlichkeiten 19.562.418,28 14.192.214,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 3.621.645,32
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 3.621.645,32
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.459.204,14 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.459.204,14 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.925.881,81 3.983.646,52
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.925.881,81 3.983.646,52
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 283.008,98 368.853,83
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 283.008,98 368.853,83
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.345.398,70 3.249.772,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.345.398,70 3.249.772,09
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 386.462,08 511.961,97
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 386.462,08 511.961,97
7. sonstige Verbindlichkeiten 4.162.462,57 2.456.335,14
davon aus Steuern 2.966.149,06 1.372.530,15
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 34.356,35 44.391,92
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.162.462,57 2.456.335,14
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 5.803,79
E. Passive latente Steuern 568.297,95 673.037,85
Bilanzsumme, Summe Passiva 40.555.089,41 33.960.065,10

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Umsatzerlöse 110.094.946,92 76.856.995,31
2. Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -17.133.512,76 8.502.952,18
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 248.541,80
4. sonstige betriebliche Erträge 1.597.317,17 2.189.524,09
davon Erträge aus Währungsumrechnung 218.943,78 63.769,71
5. Materialaufwand 57.933.930,40 54.174.885,01
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 47.149.886,61 39.870.281,33
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.784.043,79 14.304.603,68
6. Personalaufwand 23.764.104,41 22.017.506,99
a) Löhne und Gehälter 19.325.432,75 17.819.648,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 4.438.671,66 4.197.858,24
davon für Altersversorgung 31.100,00 27.204,04
7. Abschreibungen 934.146,80 904.826,39
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 934.146,80 904.826,39
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.621.501,42 9.514.335,89
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 67.085,86 72.290,30
9. Erträge aus Beteiligungen 514.605,79 234.524,10
davon aus verbundenen Unternehmen 334.605,79 19.524,10
davon aus Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 180.000,00 215.000,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 93,81 16,50
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 228.869,42 62.235,98
davon aus verbundenen Unternehmen 10.875,07 27.429,45
davon an Gesellschafter 197,12 0,00
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1,00 87.000,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 403.457,70 271.421,36
davon an verbundene Unternehmen 125.958,13 144.303,61
davon an Gesellschafter 125.958,13 144.303,61
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.645.178,62 1.124.814,32
15. Steuern vom Einkommen und Ertrag 5.205,92 15.402,58
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 104.739,90 6.428,24
16. Ergebnis nach Steuern 1.639.972,70 1.109.411,74
17. sonstige Steuern 31.257,00 30.685,00
Jahresüberschuss 1.608.715,70 1.078.726,74

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die b+m surface systems GmbH, Eiterfeld, wird beim Registergericht Fulda unter der Nummer HRB 3358 geführt und ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses, entspricht der des Vorjahres.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Wahlrecht zur Aktivierung eines selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstandes wurde gem. § 248 Abs. 2 S. 1 HGB ausgeübt. Entwicklung ist die Anwendung von Forschungsergebnissen oder von anderem Wissen für die Neuentwicklung von Gütern oder Verfahren oder die Weiterentwicklung von Gütern oder Verfahren mittels wesentlicher Änderungen. Es liegen ausschließlich Entwicklungskosten i. S. d. § 255 Abs. 2a S. 2 HGB vor, welche in die Herstellungskosten des selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstandes einbezogen werden. Es wurden folglich keine Wahlbestandteile in die Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 S. 3 HGB einbezogen. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 8 Jahren abgeschrieben.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Angeschaffte Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis netto € 800,00 wurden sofort abgeschrieben.

Unter der Beachtung des Vollständigkeitsgebots gem. § 246 Abs. 1 Satz 2 HGB ist das wirtschaftliche Eigentum von geleasten Gegenständen unter Anwendung der steuerlichen Zuordnungskriterien bei den jeweiligen Leasinggebern gegeben.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. In den Fällen, in denen der Marktpreis niedriger ist, wird dieser angesetzt. Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die Fertigungslöhne, Materialeinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten, angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens und angemessene Teile der Kosten der Verwaltung. Vertriebskosten sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird beachtet.

Die Bewertung der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Hinblick auf das latente Ausfallrisiko wird darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Sofern ihre Restlaufzeiten kleiner als ein Jahr sind, werden das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) und das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) gem. § 256a S. 2 HGB nicht angewendet.

Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten Verpflichtungen aus laufenden Ertragsteuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Die Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag wird mit 15,825 % abgegrenzt. Für die Gewerbesteuer wird aufgrund eines ermittelten durchschnittlichen Hebesatzes von 375,00 % und der Steuermesszahl von 3,50 % ein Steuersatz von 13,125 % berücksichtigt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

AKTIVA

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben keine Restlaufzeit von über einem Jahr. Ausgenommen hiervon sind Teile von Darlehen in Höhe von € 145.892,27.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich aus der aktiven Rechnungsabgrenzung von diversen Aufwandspositionen in Höhe von € 337.384,62 zusammen.

PASSIVA

Die sonstigen Rücktellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Projektkosten in Höhe von € 4.124.705,39, Rückstellungen im Personalbereich in Höhe von € 1.674.307,75, Rückstellungen für Abschlusskosten in Höhe von € 55.000,00 sowie übrige Rückstellungen (jeweils < 44T€) zusammen.

Die Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten und Besicherungen können dem Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden.

Passive latente Steuern resultieren aus dem Überhang zwischen den Unterschieden in der Handels- und Steuerbilanz im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände (€ 1.963.032,64). Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 28,95 %.

Aufgrund der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen ergibt sich gem. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von € 1.394.734,69 ein ausschüttungsgesperrter Betrag.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

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2024
€
2023
€
Erlöse Inland 38.908.148,44 21.048.970,74
Erlöse Europäische Gemeinschaft 25.711.280,20 54.149.962,46
Erlöse Drittländer 45.520.683,08 1.737.143,83
110.140.111,72 76.936.077,03
Erlösschmälerungen -45.164,80 -79.081,72
110.094.946,92 76.856.995,31

Die Forschungs- und Entwicklungskosten betragen € 2.433.782,13. Im Geschäftsjahr 2024 werden keine Entwicklungskosten für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert.

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht.

Neben solchen Haftungsverhältnissen im Sinne des § 251 HGB haben Banken (50.000 T€) und Kreditversicherer (27.726 T€) Bürgschaften zur Absicherung von Verpflichtungen der Gesellschaft aus erhaltenen Anzahlungen, vertraglich eingeräumten Gewährleistungen und zur Vertragserfüllung im Gesamtbetrag von 77.726 T€ (Vj. 73.000 T€) bereitgestellt, wofür diese Freistellungs- und Regressansprüche gegen die Gesellschaft im Fall der Inanspruchnahme haben. Für die Freistellungs- und Regressansprüche haben die Banken Kreditsicherheiten. Zum Bilanzstichtag sind Bürgschaften zur Absicherung in Höhe von 42.335 T€ (Vj. 24.973 T€) in Anspruch genommen.

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverträgen und Leasingverträgen sowie aus sonstigen vertraglichen Vereinbarungen bestehen finanzielle Verpflichtungen bezogen auf den 31.12.2024 in Höhe von € 1.828.175,92 (Vj. € 2.330.564,06); davon gegenüber verbundenen Unternehmen € 507.240,00 (Vj. € 507.240,00).

Hintergrund der eingegangenen Leasing- und Mietverträge ist die bilanzneutrale Verwendungsmöglichkeit von Vermögensgegenständen, die ansonsten dem Anlagevermögen zuzuordnen wären. Daneben wird durch diese Geschäfte eine Konvergenz zwischen Erträgen und Aufwendungen aus der Verwendung der Vermögensgegenstände erreicht. Sie dienen auch der Diversifikation der Finanzierung und damit zur Stärkung der unternehmerischen Unabhängigkeit. Ein Vorteil ist, dass die Eigenkapitalquote und der Verschuldungsgrad durch die Leasingfinanzierung im Wesentlichen unberührt bleiben. Risiken bestehen in der Verpflichtung, die bereits zum Bilanzstichtag eingegangenen zukünftigen Mittelabflüsse mit positiven Cashflows bedienen zu können.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Jahr 2024 waren bei der b+m surface systems GmbH durchschnittlich 380 Mitarbeiter, darunter 1 Geschäftsführer und 35 Auszubildende, beschäftigt.

In Gruppen gegliedert ergibt sich folgende Aufteilung:

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Männer davon Auszubildende Frauen davon Auszubildende
Mitarbeiter gewerblicher Bereich 68 7 17 1
Mitarbeiter technischer Bereich 194 19 14 1
Mitarbeiter kaufmännischer Bereich 42 4 45 3
Summe 304 30 76 5
Mitarbeiter gesamt 380
davon Geschäftsführer 1
davon Auszubildende 35

Die 10 von 17 im gewerblichen Bereich, 4 von 14 im technischen Bereich sowie 22 der 45 im kaufmännischen Bereich beschäftigten Frauen sind in Teilzeit tätig. 4 der 68 im gewerblichen Bereich, 9 von 194 im technischen Bereich sowie 1 der 42 im kaufmännischen Bereich beschäftigten Männer sind in Teilzeit tätig.

Termingeschäfte

Es wurden Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Kursschwankungen im Umfang von 1.016 T€ (Nominalwert) abgeschlossen, die, bewertet auf den 31.12.2024, einen Barwert (beizulegender Zeitwert) von -55.396,50 T€ haben.

Die Devisentermingeschäfte sind zum Marktpreis (Bewertungsmethode) bewertet.

Vor dem Hintergrund, dass es sich um schwebende Geschäfte handelt, ist ein bilanzieller Buchwert nicht vorhanden.

Geschäftsführung und Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Geschäftsführer ist Herr Dipl. Wirt.-Ing. Sebastian Merz. Er ist einzelvertretungsberechtigt. Herr Merz ist von den Beschränkungen des § 181 2. Alternative BGB für Rechtsgeschäfte mit der bm

Holding GmbH & Co. KG, Eiterfeld, der BM Holding Verwaltungs-GmbH, Eiterfeld, der B + M System Development GmbH, Eiterfeld, der Gottschild b+m Automatisierungstechnik GmbH,

Eiterfeld, sowie der b+m Polska Sp.z o.o., Bielsko-Biala, Polen, befreit.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Durch entsprechenden Beschluss der Gesellschafterversammlung wurde der Geschäftsleitung für 2023 Entlastung erteilt.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Konzernverbindungen

Die b+m surface systems GmbH wird in den Konzernabschluss der bm Holding GmbH & Co. KG, Eiterfeld, konsolidiert. Der Konzernabschluss des Mutterunternehmens wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht werden.

Die b+m surface systems GmbH ist zum 31.12.2024 verpflichtet, ihrerseits ebenfalls aufgrund des Überschreitens der Größenmerkmale gem. § 293 HGB einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Es wird jedoch von der Anwendung des § 291 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.608.715,70 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Eiterfeld, den 31. März 2025

Geschäftsführung

gez. Sebastian Merz

In der Gesellschafterversammlung der b+m surface systems GmbH wird beschlossen, dass der Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2024 in Höhe von € 1.608.715,70 auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Anlagespiegel

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Anschaffungskosten
01.01.2024
€
Zugänge
€
Abgänge
€
Umbuchungen
€
31.12.2024
€
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 2.926.059,98 0,00 17.511,47 0,00 2.908.548,51
2. entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 6.134.141,09 52.247,40 0,00 0,00 6.186.388,49
3. Geschäfts- oder Firmenwert 37.600,00 0,00 0,00 0,00 37.600,00
9.097.801,07 52.247,40 17.511,47 0,00 9.132.537,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 206.057,60 10.530,41 0,00 0,00 216.588,01
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.994.282,09 407.618,75 7.825,00 0,00 7.394.075,84
7.200.339,69 418.149,16 7.825,00 0,00 7.610.663,85
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundene Unternehmen 564.016,04 375.000,00 154.265,00 540.000,00 1.324.751,04
2. Beteiligungen 602.500,00 0,00 50.000,00 -540.000,00 12.500,00
1.166.516,04 375.000,00 204.265,00 0,00 1.337.251,04
Anlagevermögen gesamt 17.464.656,80 845.396,56 229.601,47 0,00 18.080.451,89
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Abschreibungen
01.01.2024
€
Zugänge
€
Abgänge
€
31.12.2024
€
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 594.228,87 351.287,00 0,00 945.515,87
2. entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 5.714.271,49 200.865,10 0,00 5.915.136,59
3. Geschäfts- oder Firmenwert 15.028,00 3.762,00 0,00 18.790,00
6.323.528,36 555.914,10 0,00 6.879.442,46
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 153.982,31 10.385,00 0,00 164.367,31
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.107.560,52 367.847,70 7.824,00 6.467.584,22
6.261.542,83 378.232,70 7.824,00 6.631.951,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundene Unternehmen 154.264,00 0,00 154.264,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
154.264,00 0,00 154.264,00 0,00
Anlagevermögen gesamt 12.739.335,19 934.146,80 162.088,00 13.511.393,99
scroll
Restbuchwert
31.12.2024
€
31.12.2023
€
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 1.963.032,64 2.331.831,11
2. entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 271.251,90 419.869,60
3. Geschäfts- oder Firmenwert 18.810,00 22.572,00
2.253.094,54 2.774.272,71
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 52.220,70 52.075,29
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 926.491,62 886.721,57
978.712,32 938.796,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundene Unternehmen 1.324.751,04 409.752,04
2. Beteiligungen 12.500,00 602.500,00
1.337.251,04 1.012.252,04
Anlagevermögen gesamt 4.569.057,90 4.725.321,61

Austellung über den Anteilsbesitz

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Firma Sitz Anteilsquote
%
Eigenkapital zum 31.12.2024
€
Ergebnis des Geschäftsjahres
€
b+m Polska Sp.z o.o. Bielsko-Biala, Polen 70,00 1)
Gottschild b+m Automatisierungstechnik GmbH Eiterfeld 50,00 1)
b+m Fertigungstechnik GmbH Marklohe 100,00 1)
b+m surface systems India Pvt. Ltd. Navi Mumbai, Indien 100,00 1)
b+m surface systems America Corp. Chattanooga, USA 100,00 1)
B&M Surface Systems UK Ltd. Northampton, Großbritannien 75,00 1)
b+m surface systems Hungária Kft. Veszprém, Ungarn 75,00 1)
L3bm GmbH Eiterfeld 51,00 315.667,97 48.251,37
LUTRO b+m Service GmbH Eiterfeld 100,00 428.255,10 205.956,16
b+m DURID D.O.O. Radovec, Kroatien 60,00 1)

1) Im Zeitpunkt der Aufstellung noch nicht bekannt.

Verbindlichkeitenspiegel

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Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (Vorjahr)
€
Restlaufzeit zwischen 1 + 5 Jahren (Vorjahr)
€
Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (Vorjahr)
€
Gesamtbetrag (Vorjahr)
€
davon gesichert (Vorjahr)
€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
(3.621.645,32) (0,00) (0,00) (3.621.645,32) (3.621.645,32)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.459.204,14 0,00 0,00 9.459.204,14 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.925.881,81 0,00 0,00 3.925.881,81 3.925.881,81 1)
(3.983.646,52) (0,00) (0,00) (3.983.646,52) (3.983.646,52)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 283.008,98 0,00 0,00 283.008,98 0,00
(368.853,83) (0,00) (0,00) (368.853,83) (0,00)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 386.462,08 0,00 0,00 386.462,08 0,00
(511.961,97) (0,00) (0,00) (511.961,97) (0,00)
6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.345.398,70 0,00 0,00 1.345.398,70 0,00
(3.249.772,09) (0,00) (0,00) (3.249.772,09) (0,00)
7. sonstige Verbindlichkeiten 4.162.462,57 0,00 0,00 4.162.462,57 0,00
(2.456.335,14) (0,00) (0,00) (2.456.335,14) (0,00)
19.562.418,28 0,00 0,00 19.562.418,28 3.925.881,81
(14.192.214,87) (0,00) (0,00) (14.192.214,87) (7.605.291,84)

1) geschäftsübliche Eigentumsvorbehalte

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.11.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die b+m surface systems GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der b+m surface systems GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der b+m surface systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Münster (Westf.), den 20. Mai 2025

Dr. Steffen & Partner mbB, Münster
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Steffen, Wirtschaftsprüfer

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  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
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  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

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  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von b+m surface systems GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 30b5363361c409685b1215f63aa42dc7",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
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