Bayerische Rhöngas GmbH
Bad Neustadt/Saale
Jahres- und Tätigkeitsabschluss
nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum
31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
Grundlagen der Gesellschaft
Allgemeines
Die Aufgabe der Bayerischen Rhöngas GmbH ist die
Versorgung von Letztverbrauchern im Landkreis
Rhön-Grabfeld mit Gas und Wärme sowie der Bau
hierzu erforderlicher Gas- und Wärmeversorgungsanlagen
sowie die Vornahme aller damit in Zusammenhang stehender
Geschäfte. Dabei gewährleistet das Unternehmen
durch Bereitstellung und Betrieb lokaler Gas- und
Wärmeversorgungsnetze unter Nutzung gemeindlicher
Grundstücke eine sichere, umweltverträgliche und
verbraucherfreundliche Versorgung der Einwohner und
Gewerbetreibenden. Sitz der Gesellschaft ist Bad Neustadt
a. d. Saale.
Zum 31. Dezember 2023 sind die Gasversorgung
Unterfranken GmbH, Würzburg, mit 50,0 %, die Stadt Bad
Neustadt mit 17,0 %, die Stadt Mellrichstadt mit 11,0 %,
der Landkreis Rhön-Grabfeld mit 11,0 % und die
Überlandwerk Rhön GmbH, Mellrichstadt, mit 11,0 %
als Gesellschafter des berichtenden Unternehmens
eingetragen.
Die Bayerische Rhöngas GmbH hält 100,0 %
des Gesellschaftskapitals der Rhön-Grabfeld-Wärme
GmbH. Zudem bestehen Beteiligungen mit 63,3 % an der
Biomasse-Wärmeversorgung Ostheim GmbH & Co. KG
(Betrieb eines Fernwärmenetzes in Ostheim v. d.
Rhön), mit 24,9 % an der Biomasse-Wärmeversorgung
Bad Königshofen GmbH & Co. KG (Betrieb eines
Fernwärmenetzes in Bad Königshofen i. Grabfeld),
mit 24,9 % an der Biomethan Rhön-Grabfeld GmbH &
Co. KG (Betrieb einer Biogasaufbereitungsanlage in
Unsleben) sowie mit 17,0 % an der
Biomasse-Wärmeversorgung Bad Neustadt GmbH & Co.
KG (Betrieb eines Fernwärmenetzes in Bad Neustadt a.
d. Saale). Des Weiteren ist die Bayerischen Rhöngas
GmbH mit 100 TEUR an der Agrokraft Streutal GmbH & Co.
KG beteiligt.
Die Bayerische Rhöngas GmbH ist ein vertikal
integriertes Energieversorgungsunternehmen. Die Gliederung
der Tätigkeitsbereiche der Gesellschaft
gemäß § 6 b Abs. 3 EnWG stellt sich wie
folgt dar:
Gasverteilung - der Transport von Erdgas über
örtliche und regionale Leitungsnetze zur Versorgung
von Kunden.
Andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors -
Beschaffung und Vertrieb von Erdgas.
Tätigkeiten außerhalb des Gassektors -
Wärmeversorgung, Beteiligungen an Gesellschaften zur
Erzeugung und für den Vertrieb von Energien aus
regenerativen Quellen sowie die kaufmännische und
technische Betriebsführung für einige dieser
Gesellschaften.
Die zahlenmäßige Entwicklung der
Tätigkeit Gasverteilung ist im
Tätigkeitsabschluss dargestellt, bestehend aus einer
Bilanz und einer Gewinn- und Verlustrechnung mit
Erläuterungen sowie der Entwicklung des
Anlagevermögens.
Die aktuelle Aufbau- und Ablauforganisation
erfüllt die Anforderungen der § 7 und § 7 a
EnWG.
Zur Steuerung des Unternehmens dienen die
Leistungsindikatoren Gesamtabsatz bzw. Absatz nach
Kundengruppen, die Erzeugungs- und Absatzmengen im
Wärmebereich, die Investitionen für den Ausbau
der Gas- und Wärmenetze sowie Liquidität,
Rohmarge und der Jahresüberschuss.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche und
branchenbezogene Rahmenbedingungen
Nachdem sich die deutsche Wirtschaft in den beiden
vergangenen Jahren nach dem starken Einbruch durch die
Corona-Pandemie im Jahr 2020 wieder erholt gezeigt hatte,
rutschte diese im Berichtsjahr erneut und als einzige
große Volkswirtschaft in Europa in eine leichte
Rezession. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP)
schrumpfte im Jahr 2023 um etwa 0,3 %, nach einem Wachstum
im Vorjahr von 1,8 %.
Sowohl bei den Konsumausgaben mit einem Rückgang
um rund 1,1 % als auch bei den Bruttoanlageinvestitionen
mit einer Reduzierung von in Summe 0,4 % sind kaum
Wachstumsimpulse zu registrieren. Lediglich im Unterbereich
der Ausrüstungsinvestitionen, beispielsweise für
Maschinen, Geräte und Fahrzeuge, sind durch einen
Anstieg um 3,0 % Wachstumsimpulse festzustellen. Daneben
schrumpften die Bauinvestitionen mit einem Minus von 2,1 %.
In Summe verringerte sich die gesamte inländische
Verwendung im Jahr 2023 um 0,9 %. Beim
Außenhandelssaldo lässt sich insgesamt von einem
Wachstumsbeitrag von insgesamt 0,6 % berichten. Zwar sank
der Wert der Ausfuhren um etwa 1,8 %, wurde jedoch durch
eine höhere Reduzierung des Wertes der Importe um 3,0
% reduziert, was folglich einen leicht ansteigenden
Exportüberschuss zur Folge hatte.
In den einzelnen Sektoren zeigt sich ein
uneinheitliches Bild. Lediglich bei 3 der 11 wichtigsten
Wirtschaftszweige konnte im Berichtsjahr ein Zuwachs der
Produktion gegenüber dem Vorjahr erzielt werden, so
zum Beispiel maßgeblich bei der Herstellung von
Kraftwagen und Kraftwagenteilen um 8,4 % oder im sonstigen
Fahrzeugbau um 10,1 %. Jedoch zeigt sich bei sehr
energieintensiven Industriezweigen wie der "Herstellung von
chemischen Erzeugnissen" oder der "Herstellung Glas,
Keramik und der Verarbeitung von Steinen und Erden" ein
Rückgang der Produktion jeweils im zweistelligen
Bereich.
Neben den makroökonomischen Faktoren spielt auch
die Entwicklung der Energiepreise hinsichtlich des
Verbrauchsverhaltens eine wichtige Rolle. In allen
Wirtschaftszweigen und gerade in den energieintensiven
Bereichen waren durch die weiterhin hohen Energiepreise
starke Anreize zur Nutzung bisher brachliegender
Effizienzpotenziale zu erkennen. Jedoch hat im Laufe des
Jahres 2023, nach dem eklatanten Anstieg der Preise
für Erdöl, Erdgas und Steinkohle in den Jahren
2021/2022 in Folge des Ukraine-Konfliktes, wieder eine
gegenläufige Bewegung eingesetzt mit einem merklichen
Abfallen der Preise gegenüber dem Vorjahr, im
Speziellen bei Erdgas von nahezu 50 %. Bei den
Verbraucherpreisen schlug dies jedoch aufgrund der
häufigen Langfristigkeit der Kontrakte bei den
Energiearten Erdgas und Strom noch nicht durch:
Tabelle 2
Preise ausgewählter
Energieträger 2022 und 2023, Veränderungen
gegenüber dem jeweiligen Vorjahreszeitraum, in %
|
2022 |
2023 |
|
|
1 Vj. |
2. Vj |
3.Vj |
4.Vj |
Durchschnitt |
|
Einfuhrpreise |
| Erdöl |
57,8 |
-12,6 |
-30,9 |
-23,4 |
-10,2 |
-19,9 |
| Erdgas |
178,5 |
-10,0 |
-43,0 |
-68,1 |
-54,9 |
-48,0 |
| Steinkohle |
161,9 |
-12,2 |
-50,5 |
-59,9 |
-37,9 |
-43,3 |
|
Verbraucherpreise |
| Heizöl, leicht |
87,3 |
-5,6 |
-29,9 |
-29,8 |
-20,3 |
-22,2 |
| Erdgas |
63,6 |
45,7 |
26,6 |
1,6 |
-4,0 |
14,7 |
| Strom |
19,2 |
21,9 |
12,8 |
15,0 |
2,1 |
12,6 |
Quelle: Statistisches Bundesamt
Laut Bericht der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen
sank der Erdgasverbrauch in Deutschland im Berichtsjahr um
2,4 % gegenüber dem Vorjahr. Jedoch nahm der Anteil an
Erdgas am Primärenergieverbrauch mit einem Anteil von
24,7 % sogar wieder leicht zu, da der gesamte
Primärenergieverbrauch im Beobachtungszeitraum
stärker gesunken ist.
Nachhaltig verändert hat sich als Folge des
Ukraine-Krieges die Herkunftsstruktur des Erdgases.
Stammten im Jahr 2021 noch 55 % des in Deutschland
verbrauchten Erdgases aus Russland, so wurde im
Berichtsjahr kein russisches Pipelinegas mehr nach
Deutschland importiert. Aufgefangen wurde der Wegfall durch
höhere Importe aus Norwegen und den Niederlanden sowie
über Leitungen aus weiteren Nachbarstaaten. Somit ist
seit September 2022 beim Bezug von Erdgas im Ansinnen der
Versorgungssicherheit eine vollständige
Unabhängigkeit von russischem Erdgas, zudem auferlegt
als Sanktionsmaßnahme einer Vielzahl
westeuropäischer Staaten, gewährleistet:
Herkunft des in Deutschland
verbrauchten Erdgases
* vorläufig, teilweise geschätzt
Quellen: ENTSOG, FNB, BVEG, eigene Berechnungen
Auch dem Jahresbericht des BDEW ist zu entnehmen,
dass der gesamte Erdgasabsatz im Jahr 2023 nach
vorläufiger Ermittlung ebenso im einstelligen
Prozentbereich gesunken ist. Heruntergebrochen auf die
einzelnen Verbrauchssektoren zeigt sich deutschlandweit
folgende Entwicklung: In der Industrie sinkt die Nachfrage
durch konjunkturelle Faktoren sowie Einspar- und
Substitutionsmaßnahmen um 8,5 %. Der negative
konjunkturelle Einfluss lässt sich an der Reduzierung
des nichtenergetischen Verbrauchs ablesen, der sich um etwa
7,7 % rückläufig zeigt. Bei den Unternehmen im
Sektor Gewerbe, Handel und Dienstleistung, mit einer
Nutzung von ca. 90 % zu Raumwärmezwecken, ist ein um
ca. 6,5 % reduzierter Verbrauch zu registrieren, was bei
nahezu identischer Gradtagszahlensumme der beiden Jahre in
der Hauptsache den Einsparmaßnahmen und der
Konjunktur zuzuschreiben ist. Ebenso maßgeblich durch
das preislich getriebene Einsparverhalten, ggf.
unterstützt durch die fortgesetzt milderen
Außentemperaturen, verringert sich der Verbrauch bei
den privaten Haushalten um rund 4,5 %.
Die erneut sehr milde Witterung lässt sich
bildhaft durch die Entwicklung der Gradtagszahlen im
Vergleich zum Vorjahr und zum langjährigen Mittel
untermauern:
Gradtagzahlen 20-jähriges Mittel
2003 - 2022: 3.456
Gewichtete jährliche Gradtagzahlen (42
Wetterstationen des DWD, gewichtet mit den Einwohnerzahlen
der einzelnen Bundesländer)
* vorläufig, teilweise geschätzt
Quelle: DWD, Berechnungen BDEW
Ähnliche oder teilweise verstärkte Trends
lassen sich im Netzgebiet der Bayerischen Rhöngas GmbH
erkennen. Bei den Privatkunden sinkt der Verbrauch im Jahr
2023 um 7,0 % auf etwa 136,7 MWh. Der Absatz im Segment der
Gewerbe- und Dienstleistungskunden sowie im
öffentlichen Bereich verringert sich um 4,4 % auf rund
108,0 MWh. Eklatant erscheint zunächst der
Rückgang des Verbrauches bei den Industriekunden, der
sich im Netzgebiet der Gesellschaft um 37,0 MWh bzw. 25,2 %
reduziert. Dies ist jedoch in großen Teilen, neben
den sicherlich konjunkturellen Einflüssen, der
Verringerung des Absatzes an den größten
Netzkunden (im Sektor der Baustoffherstellung) um 31,1 MWh
bzw. 35,3 % zuzuschreiben. Jedoch ist auch bei den
verbleibenden Industriekunden ein deutlicher Rückgang
des Verbrauchs um etwa 6,0 MWh festzustellen, was einer
prozentualen Reduzierung von etwa 10,1 % gleichkommt.
Grundsätzlich stellt Erdgas im
Gebäudesektor und im Speziellen im Bereich der
Beheizung von Wohngebäuden bzw. von Wohnungen
weiterhin mit Abstand den wichtigsten Energieträger
dar. Gemäß einer aktuellen Studie des BDEW zum
Thema "Wie heizt Deutschland 2023?" werden 45,3 % des
Wohnungsbestands mit einer Gas-Zentral- oder -Etagenheizung
beheizt. 23,0 % der Wohnungen sind an eine
Öl-Zentralheizung angeschlossen. Bei der
Fernwärme zeigt sich ein deutlicher Unterschied
zwischen der Anzahl der Wohngebäude und der Wohnungen,
da Fernwärme einen höheren Anteil im Segment der
Mehrfamilienhäuser hat. Dies hat zur Folge, dass der
Anteil der fernwärmeversorgten Wohngebäude 6,0 %
ausweist, der der Wohnungen aber 15,2 %. Ein signifikanter
Anstieg ist beim Anteil der mit einer
Elektro-Wärmepumpe versorgten Wohnungen zu erkennen,
von 5,7 % im Vergleich zur Studie im Jahr 2019 mit 2,2 %.
Insgesamt sind 59 % der Wohngebäude bzw. 68 %
der Wohnungen an leitungsgebundene Heizsysteme
angeschlossen, gefolgt von Heizöl mit 24,7 % und
lediglich mäßig ansteigendem Anteil an
Fernwärme (14,2 %) und Wärmepumpen (3,0 %):
Beheizungsstruktur des
Wohnungsbestandes in Deutschland Anteile der
Heizungssysteme 2023
* Anzahl der Wohngebäude bzw. Wohnungen in
Wohngebäuden: Heizung vorhanden
Quelle: BDEW-Studie "Wie heizt Deutschland? 2023";
Stand 11/2023
Erdgas ist somit auf dem Wärmemarkt weiterhin
die führende Energieart.
Allerdings war im Berichtsjahr 2023 im Netzgebiet der
Bayerischen Rhöngas nur noch eine geringe Nachfrage
nach Neuanschlüssen festzustellen, was
größtenteils dem faktischen Verbot der
alleinigen Nutzung von Erdgas zur Beheizung im Neubausektor
und auch bei Sanierungsmaßnahmen zuzuschreiben ist.
Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
verringern maßgeblich die Wachstumsmöglichkeiten
auf dem Wärmemarkt. Insbesondere ergeben sich schon
seit dem Jahr 2022 Hemmnisse durch die höheren
Anforderungen des damals in Kraft getretenen
Gebäudeenergiegesetzes (GEG) hinsichtlich des Anteils
an Erneuerbaren Energien im Neubausektor. Schon hierdurch
wird die Nutzung anderer Formen der Beheizung, wie
Wärmepumpen und auch Fernwärme, deutlich
forciert. Die Einführung der CO2-Abgabe im Jahr 2021
mit der schrittweisen Erhöhung des Preises verringert
die preisliche Attraktivität der fossilen
Energieträger und somit auch Erdgas im Vergleich zu
regenerativen Alternativen merklich. Durch die weiteren
Maßgaben des im Jahr 2023 überarbeiteten GEG
haben sich Rahmenbedingungen hinsichtlich der
zukünftigen Ausrichtung der Erdgasversorgung und somit
für rund die Hälfte des Wohnungsbestandes in
Deutschland keinesfalls verbessert.
Nachfolgende Grafik veranschaulicht die Entwicklung
der Beheizungsstruktur im Wohnungsneubau in Deutschland im
Jahr 2023 (noch vorläufige Zahlen) sowie im Trend der
letzten 10 vorangegangenen Jahre:
Entwicklung der Beheizungsstruktur im
Wohnungsneubau* in Deutschland
* zum Bau genehmigte neue Wohneinheiten;
primäre Heizenergie;
** einschließlich Biomethan;
*** vorläufig, teilweise geschätzt
Quellen: Statistische Landesämter, BDEW; Stand
12/2023
Es ist ein klarer Trend in Richtung Beheizung neuer
Wohngebäude durch Wärmepumpen festzumachen.
Dieser findet zum einen durch entsprechende Förderung
starke politische Unterstützung im Hinblick auf die
Erreichung der Klimaziele. Zum andern ist durch die Folgen
der Energiekrise sowie die veränderten rechtlichen
Rahmenbedingungen durch das GEG noch einmal ein deutlicher
Anstieg zu erkennen. Die Wärmepumpe hat seit dem Jahr
2020 die Spitzenposition im Neubaubereich eingenommen und
Erdgas als beliebteste Heizungsform abgelöst.
Die vorgenannten Verwerfungen auf dem Energiemarkt
aufgrund des Ukraine-Krieges sowie der politischen
Ausrichtung des Wärmemarktes sorgen für merkliche
Verunsicherung sowohl im aktiven als auch im potenziellen
Kundenkreis. Die Kundenakquise ist zeitweise fast
vollständig zum Erliegen gekommen.
Dem steht eine weiterhin rege Nachfrage bei allen
regenerativen Wärmeprojekten gegenüber, die
entweder direkt innerhalb der Bayerischen Rhöngas
implementiert sind oder in Beteiligungsgesellschaften durch
die berichtende Gesellschaft ausgeführt und begleitet
werden. Im Jahr 2024 ist beispielsweise unter
Federführung der Bayerischen Rhöngas die
Gründung einer Wärmegesellschaft in der
Gesellschafterkommune Mellrichstadt mit entsprechendem Bau
eines durch regenerativ erzeugte Wärme versorgten
Fernwärmenetzes geplant.
Geschäftsverlauf
Im Berichtsjahr zeigten sich fortgeführt die
Auswirkungen der Energiekrise in Folge des
Ukraine-Konflikts, wenn auch im Verlauf des Jahres eine
merkliche Entspannung hinsichtlich der
Versorgungssicherheit und der Preise für Erdgas
eingetreten ist. Der Energieabsatz weist, trotz der
weiterhin hohen Kundenanzahl mit lediglich geringen
Kundenverlusten, den niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre
auf. Im Vergleich zum Vorjahr ist eine konstant positive
Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023
feststellbar.
Ein massiver Anstieg der Beschaffungspreise als Folge
der Energiekrise in Verbindung mit merklich angestiegenen
Netzentgelten hatten eine notwendige Anhebung der Preise
für Vollversorgungskunden zur Folge. Harter Wettbewerb
kennzeichnet das Segment der Sondervertragskunden, was zu
geringfügig gesunkener Kundenanzahl mit entsprechender
Auswirkung auf den Absatz geführt hat.
Durch wiedereinsetzenden Wettbewerb, verbunden mit
sehr geringer Nachfrage an Neuanschlüssen, konnte die
Kundenanzahl im Gasvertrieb nicht auf dem Niveau des
Vorjahres gehalten werden. Bei 56 Kundenanlagen wurde
erstmalig die Versorgung per Liefervertrag aufgenommen.
Hier zeigt sich deutlich die Verunsicherung der Kunden,
verursacht durch die Energiekrise sowie das politisch
ausgesprochene faktische Verbot neuer Gasheizungen. In
Spitzenjahren seit 2010 lag die Anzahl der jährlichen
Inbetriebnahmen regelmäßig im Bereich von 150
oder mehr Kundenanlagen. 133 Kunden konnten von anderen
Lieferanten zurückgewonnen werden. Dem steht ein
Verlust von in Summe 311 Kunden in Folge des Wettbewerbs
gegenüber. Bei 241 Kunden ist ein Wechsel zu einem
anderen Lieferanten festzustellen. 70 Kundenanlagen wurden
wegen eines Energieartenwechsels außer Betrieb
genommen. Somit muss zum 31.12.2023 ein Absinken der
Kundenanzahl um 122 (Vj. 480 Kundenzuwachs) auf nun
insgesamt 7.022 (Vj. 7.144) registriert werden.
Die Sparte Wärme kann aufgrund weiterer
Ausbauprojekte in den bestehenden Wärmenetzen einen
Zuwachs der Kundenanzahl von 104 auf 116 verzeichnen. Trotz
des Kundenzuwachses sinkt der Absatz aufgrund der im
Vergleich zum Vorjahr milderen Witterung etwas ab. Die
Wärmesparte leistet unvermindert einen stabilen
Beitrag zum Unternehmensergebnis und wird aufgrund
weiterhin vorhandener Kundennachfrage prosperierend
ausgebaut.
Auf Grundlage einer stabilen Ertragssituation
über alle Sparten konnte trotz der um 12,3 %
geringeren Gesamtabsatzmenge aller Energiearten der
Jahresüberschuss mit 1.781 TEUR (Vj. 1.763 TEUR) auf
dem Niveau des Vorjahres gehalten werden.
Infolgedessen schlägt die
Geschäftsführung der Gesellschafterversammlung
die Ausschüttung einer Dividende für das
Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 1.110 TEUR vor.
Erdgas- und Wärmeabsatz
Der eigene Vertrieb konnte im Berichtsjahr einen
Gasabsatz von 209.829 MWh (Vj. 220.609 MWh) generieren, was
einen Absatzrückgang gegenüber dem Vorjahr von
4,9 % bzw. 10.780 MWh darstellt.
Bei den Sondervertragskunden verringert sich der
Absatz bei einer Menge von 42.241 MWh (Vj. 47.053 MWh) um
4.812 MWh bzw. 10,2 %. Dies ist, neben witterungsbedingtem
Minderabsatz, dem Verlust eines größeren Kunden
in diesem Segment an den Wettbewerb geschuldet, bei dem im
Vorjahr noch ein Absatz von 2.378 MWh verzeichnet werden
konnte.
Im Vertriebssegment der Kunden mit Allgemeinen
Preisen und Sonderprodukten sank die Absatzmenge,
maßgeblich begründbar durch die Witterung und
Einsparmaßnahmen der Kunden, um etwa 3,5 % auf
166.760 MWh (Vj. 172.826 MWh). Hierzu gegenläufig
konnte der Absatz in fremden Netzgebieten in Folge wieder
verstärkter Akquise um 8,5 % von 4.161 MWh auf 4.516
MWh gesteigert werden.
An der Erdgastankstelle ist wiederum ein erfreulicher
Anstieg des Absatzes um 13,5 % auf 828 MWh (Vj. 730 MWh) zu
verzeichnen. Maßgeblichen Einfluss hat hier
offensichtlich die Schließung und Wartung einiger
Erdgastankstellen in der Region. Die Gesamtumstände
mit einer reduzierten Angebotspalette geeigneter Fahrzeuge
auf dem Fahrzeugmarkt sowie der sehr kostenintensive
Betrieb der Anlage stellen jedoch die
Fortführungsszenarien wiederkehrend in Frage.
An die Kunden der Wärmesparte wurden im
Berichtsjahr in Summe 12.097 MWh (Vj. 12.620 MWh) Energie
geliefert. Bei der bereits erwähnten Steigerung der
Kundenanzahl auf 116 (Vj. 104) bedeutet dies eine
maßgeblich witterungsbedingte Verringerung des
Absatzes um etwa 4,1 % gegenüber dem Vorjahr.
Beschaffung
Speziell für die Beschaffung der Mengen für
das Großkundensegment über sogenannte
Standardhandelsprodukte wurden Rahmenverträge mit
mehreren Vorlieferanten geschlossen. Auf Basis dieser
Vereinbarungen werden Einzelverträge über Band-
und Back-to-Back-Lieferungen abgeschlossen.
Die Beschaffung der Rest- bzw. Residualmenge erfolgt
über einen zusätzlichen Liefervertrag aus dem
Jahr 2019 für den Lieferzeitraum bis 31.03.2024. Die
Preisfindung für die Residualmengen erfolgt seit dem
Beschaffungszeitraum 2014/2015 ausschließlich anhand
von Börsennotierungen.
Die Versorgung der Wärmekunden in Unsleben und
Mellrichstadt wird mittels eines langfristigen
Liefervertrages mit der Agrokraft Streutal GmbH & Co.
KG als Lieferant von Abwärme der
Biogas-Blockheizkraftwerke dargestellt.
Zur ebenfalls langfristigen Absicherung der
Wärmelieferung an das Gymnasium Mellrichstadt wurde im
November 2013 ein Liefervertrag mit einem
leistungsfähigen Partner bei einer Vertragslaufzeit
von zunächst 5 Jahren abgeschlossen. Im September 2022
ist die weitere Verlängerung dieses Vertrages bis Ende
2027 erfolgt.
Die Bedarfsdeckung an Holzhackschnitzeln für die
Wärmeerzeugungen in Burglauer und Oberelsbach erfolgt
seit dem Jahr 2019 durch Einzellieferverträge mit
regionalen Lieferanten.
Investitionen und Finanzierung
Die zuverlässige Versorgung der Kunden mit
Erdgas und Wärme bilden die Basis des kontinuierlichen
und maßgeblich bedarfsorientierten Ausbaus des
Versorgungsnetzes und der technischen Anlagen.
Im Bereich des Gasnetzes erfolgte im Jahr 2023 ein
vergleichsweise geringer Zubau von 0,6 km (Vj. 1,7 km)
Ortsnetz- und Hausanschlussleitungen in Verbindung mit der
Fertigstellung von 19 (Vj. 44) neuen Hausanschlüssen.
Geplant waren 1,5 km Leitungslänge inklusive 31
Hausanschlüsse mit einem Investitionsvolumen von 530
TEUR. Dies wurde aufgrund der geringeren Umsetzung sowohl
bei Hauptleitungsverlegung als auch bei den
Hausanschlüssen mit einer Investitionssumme von 396
TEUR lediglich zu 75 % ausgeschöpft.
Für die Wärmesparte waren Investitionen in
Höhe von 1.090 TEUR für den Umbau von
Erzeugungsanlagen in Verbindung mit 60 m Leitungsbau sowie
Anschluss von 10 Kundenanlagen budgetiert. Der Umbau der
Erzeugungsanlagen in Oberelsbach erfolgte
plangemäß, wobei im Jahr 2024 noch Restarbeiten
anstehen. Zudem wurden 49 m Systemlänge im Zuge der
Fertigstellung von Hausanschlüssen gebaut. Die
Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 668 TEUR.
Im Bereich der Biogaseinspeisung fielen ungeplante
Investitionen in Höhe von 50 TEUR für den
Austausch der Brennwertmessung an.
Die Investitionen in Betriebs- und
Geschäftsausstattung und immaterielle
Vermögensgegenstände im Berichtsjahr betragen 210
TEUR bei einem kalkulierten Budget von 250 TEUR.
Somit wurde ein Gesamtinvestitionsvolumen in
immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen
der Bayerischen Rhöngas GmbH in Höhe von 1.358
TEUR (Vj. 1.174 TEUR) umgesetzt. Dies entspricht bei einem
veranschlagten und genehmigten Volumen von 1.900 TEUR einer
Umsetzungsquote von 71,5 %.
Die Finanzierung der Investitionen konnte
eigenfinanziert aus der vorhandenen Liquidität und dem
Zufluss von Baukosten- und Investitionszuschüssen
dargestellt werden.
Personal- und Sozialbereich
Die Gesellschaft ist bei einem durchschnittlichen
Mitarbeiterstand von 36 (zum Stichtag 31.12.2023 ohne
Auszubildende(n)) in der Lage, die Arbeiten im technischen
und kaufmännischen Bereich vorwiegend
selbstständig durchzuführen. Dienstleistungen im
Vertriebsbereich sowie in der Gasbeschaffung werden vom
Gesellschafter Gasversorgung Unterfranken GmbH erbracht.
Die Überlandwerk Rhön GmbH unterstützt die
Gesellschaft in kaufmännischen Angelegenheiten,
vorwiegend in den Bereichen Personalwesen und
Datenverarbeitung.
Ertragslage
Trotz des verminderten Absatzes steigen die
Nettoumsatzerlöse im Gasvertrieb um 101,0 % auf 21.068
TEUR (Vj. 10.481 TEUR) in Folge des deutlichen Anstiegs der
spezifischen Durchschnittspreise. Aufgrund der
Einführung des nationalen Emissionshandels im Jahr
2021 und der daraus resultierenden Kostenweitergabe
für die Beschaffung der notwendigen CO2-Zertifikate
ergeben sich Erlöse von 1.137 TEUR (Vj. 1.201 TEUR),
die eine ergebnisneutrale Mehrung der Umsatzerlöse
auslösen.
Ebenfalls einem Anstieg des spezifischen Preises
zuzuschreiben ist bei den Netzentgelten gegenüber
dritten Transportkunden, trotz einer Verringerung der
Absatzmenge, eine Mehrung der Erlöse um 25 TEUR bzw.
1,6 % im Vergleich zum Vorjahr auf 1.618 TEUR
festzustellen. In den einzelnen Kundensegmenten zeigen sich
hier unterschiedliche Entwicklungen. Die Umsatzerlöse
bei den RLM-Abnahmestellen steigen trotz verminderter
Absatzmenge in Folge der überwiegenden
Abhängigkeit des Durchschnittspreises von der
maximalen Leistungsinanspruchnahme um etwa 110 TEUR auf
1.102 TEUR bei einem Mengenrückgang um 20,7 % auf
127.516 MWh. Der Mengenrückgang ist maßgeblich
dem reduzierten Bedarf des größten Netzkunden ab
Jahresmitte 2023 zuzuschreiben. Bei den SLP-Kunden ist
aufgrund des signifikanten Rückgangs der Menge um
8.858 MWh bzw. 23,0 % eine Reduzierung der Erlöse um
85 TEUR bzw. 14,0 % auf 524 TEUR festzustellen.
Die Umsatzerlöse in der Wärmesparte steigen
in Folge eines ebenfalls merklichen formelbasierten
Preisanstiegs trotz des um 4,1 % geringeren Absatzes um 220
TEUR bzw. 39,9 % auf 771 TEUR (Vj. 551 TEUR).
Der markante Anstieg der Auftrags- und
Dienstleistungserlöse aus Betriebsführung
gegenüber den Tochterunternehmen um 668 TEUR bzw.
106,3 % auf 1.296 TEUR (Vj. 628 TEUR) ist maßgeblich
der deutlich gesteigerten Bautätigkeit innerhalb der
Wärmetöchter zuzuschreiben. Auch die sonstigen
Auftragserlöse gegenüber Dritten steigen aufgrund
eines Ausbauprojektes im eigenständigen Wärmenetz
einer Kommune um 67 TEUR auf 86 TEUR.
Das verminderte Investitionsvolumen mit entsprechend
geringerer eigener Bautätigkeit ist Ursache der
verringerten anderen aktivierten Eigenleistungen auf in
Summe 81 TEUR (Vj. 109 TEUR).
Aufgrund deutlich reduzierter Erträge aus
Auflösung von Rückstellungen sinken die sonstigen
betrieblichen Erträge um 155 TEUR von 275 TEUR auf 120
TEUR.
Bei den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe ist ein signifikanter Anstieg um 104,4 % auf
16.932 TEUR (Vj. 8.286 TEUR) feststellbar. Dieser ist in
großem Maße dem außergewöhnlichen
Preisanstieg im Gasbezug und den daraus folgenden hohen
Aufwendungen geschuldet. Ebenso ist im Bereich des
Wärmebezugs bzw. der notwendigen Beschaffung der
Rohstoffe für die Wärmeerzeugung aufgrund
gleichfalls markanter Preiserhöhungen ein deutlicher
Anstieg der Aufwendungen zu verzeichnen. Des Weiteren
lassen sich signifikante Kostensteigerungen bei
Verbrauchsmaterial, hier Großteils ausgelöst
durch den zur Biogaskonditionierung notwendigen
Flüssiggasbezug, sowie im Bereich der Sonstigen weiter
zu berechnenden Materialaufwendungen, korrespondierend mit
dem deutlichen Mehrvolumen an Bautätigkeit für
die Tochterunternehmen und den daraus resultierenden
Umsatzerlösen, erkennen.
Der deutliche Anstieg der Netzentgelte für
vorgelagerte Netze zeigt sich maßgeblich für die
Zunahme der Aufwendungen für bezogene Leistungen um
574 TEUR bzw. 27,0 % auf 2.699 TEUR (Vj. 2.125 TEUR)
verantwortlich. Zudem erhöhen sich die Aufwendungen
für Erdarbeiten und Anlagenreparaturen auf 468 TEUR
(Vj. 298 TEUR) sowie die weiterverrechneten
Dienstleistungen, die in Verbindung mit den
Wärmenetzbaumaßnahmen beauftragt und
weiterverrechnet wurden, mit einem Gesamtbetrag von 120
TEUR (Vj. 26 TEUR). Im Ergebnis erhöht sich der
gesamte Materialaufwand um 88,6 % auf 19.631 TEUR (Vj.
10.411 TEUR).
Der Personalaufwand steigt in Folge von
Personaleinstellungen, die teilweise bereits im Jahr 2022
unterjährig getätigt wurden und jetzt ihre volle
Wirkung zeigen sowie einer tariflichen Anhebung in
Verbindung mit der Zahlung einer ebenfalls tariflich
vereinbarten Einmalzahlung für Inflationsausgleich auf
2.772 TEUR (Vj. 2.352 TEUR).
Die weiterhin hohen Investitionen bewirken das
Anwachsen der Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen um 78 TEUR bzw. 7,4 % auf 1.136 TEUR (Vj. 1.058
TEUR).
Maßgeblich aufgrund einer Rückstellung
für Risiken, die im Zuge der Energiekrise und der
Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen, wie
beispielsweise der Preisbremsen, entstanden sind, steigen
die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 546 TEUR bzw.
64,7 % auf 1.389 TEUR an. Zusätzlich macht sich hier
der außergewöhnliche Anstieg der Rechts- und
Beratungskosten auf in Summe 170 TEUR (Vj. 70 TEUR)
bemerkbar, bedingt durch zum einen zusätzliche
Aufwendungen hinsichtlich der Prüfungskosten für
die notwendigen Prüfungshandlungen bei der Umsetzung
der Hilfsmaßnahmen (Soforthilfe und Preisbremsen) und
zum anderen durch Beratungskosten für eine integrierte
Netzplanung, die in Kooperation mit dem Überlandwerk
Rhön und den Stadtwerken Bad Neustadt umgesetzt wird.
Des Weiteren sind in Höhe von 52 TEUR (Vj. 11 TEUR)
deutlich höhere Aufwendungen für
Wertberichtigungen auf Forderungen sowie entsprechende
Ausbuchungen festzustellen. Zuletzt wirken sich
verstärkt Rückbauten von Netzanschlüssen
durch höhere Ausbuchungen von Restbuchwerten mit einem
Betrag von 63 TEUR (Vj. 11 TEUR) negativ aus.
Eine positive Entwicklung ist bei den Erträgen
aus Beteiligungen feststellbar, da die
Gewinnausschüttung der Biomethan Rhön-Grabfeld
GmbH & Co. KG auf 37 TEUR (Vj. 25 TEUR) angehoben
wurde. Ebenso positiv sind die wieder erzielbaren
Zinserträge aus Finanzanlagen zu werten. Im
Geschäftsjahr konnten in diesem Bereich bemerkenswerte
Erträge in Höhe von 117 TEUR (Vj. 16 TEUR)
erzielt werden.
Im Geschäftsjahr 2023 betrug das EBIT als
maßgebende Größe des Unternehmenserfolgs
2.479 TEUR (Vj. 2.337 TEUR), was im Verhältnis zur
Bilanzsumme eine Quote von 8,3 % (Vj. 8,7 %) bedeutet.
Im Berichtsjahr konnte ein Jahresüberschuss von
1.781 TEUR erzielt werden. Kumuliert mit dem vorhandenen
Gewinnvortrag von 2.915 TEUR soll eine
Gewinnausschüttung an die Gesellschafter in Höhe
von 1.110 TEUR sowie eine Zuführung zur
Gewinnrücklage von 600 TEUR erfolgen. Der verbleibende
Rest soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Vermögenslage
Trotz erneut ansteigender Abschreibungen im Vergleich
zum Vorjahr erhöhen sich die Buchwerte des
Anlagevermögens um 3,0 % auf 15.964 TEUR (Vj. 15.505
TEUR). Dabei sinkt der Restbuchwert der Immateriellen
Vermögensgegenstände mit einer Gesamtsumme von
554 TEUR (Vj. 648 TEUR) aufgrund geringer Zugänge. Dem
steht eine Erhöhung der Buchwerte bei Sachanlagen in
Folge der getätigten Investitionen um 248 TEUR bzw.
2,0 % auf 12.910 TEUR entgegen. Ein deutlicher Anstieg ist
bei den Finanzanlagen zu verzeichnen, die resultierend aus
weiteren Ausleihungen an Beteiligungsgesellschaften in
Verbindung mit bereits erfolgten Tilgungen von in Vorjahren
ausgereichten Darlehen auf 2.500 TEUR (Vj. 2.195 TEUR)
anwachsen.
Der Wert der Vorräte steigt durch höheren
Materialbestand für den Wärmeleitungsbau von 89
TEUR (Vj. 58 TEUR) und die im Vergleich zum Vorjahr in
höherem Grad ausgeführte Beschaffung der
benötigten CO2-Emissionszertifikate mit einem
Gegenwert von 1.087 TEUR (Vj. 984 TEUR) auf einen
Gesamtwert von 1.501 TEUR (Vj. 1.321 TEUR).
Bei den Forderungen ist zum Bilanzstichtag eine
Verringerung um 1.025 TEUR bzw. 19,4 % auf 4.271 TEUR (Vj.
5.296 TEUR) zu registrieren. Die einzelnen
Untergliederungen der Forderungen entwickeln sich
unterschiedlich fort.
Trotz des Wegfalls einer hohen Forderung aus Mehr-
bzw. Mindermengenabrechnung des Vorjahres steigen die
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Folge des
starken Anstiegs des Umsatzvolumens und der daraus
resultierenden Höhe der Restforderungen an die
Vertriebskunden um 788 TEUR bzw. 43,8 % auf 2.585 TEUR an.
Die deutliche Mehrung der Dienstleistungserlöse
gegenüber Beteiligungsunternehmen begründen den
Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie
gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, von 524 TEUR auf 1.167
TEUR. Einmaleffekte durch die Abwicklung der
Dezember-Soforthilfe für die Gas- und Wärmekunden
sowie die unterjährige Absenkung des Regelsatzes der
Umsatzsteuer von 19 % auf 7 %, ebenfalls für die
Energieformen Erdgas und Wärme, begründeten im
Vorjahr eine immense Erhöhung der sonstigen
Vermögensgegenstände auf 2.975 TEUR. Durch den
Wegfall dieser Effekte reduziert sich diese Position
merklich um 2.456 TEUR auf 519 TEUR.
Durch die fortgeführte Zurückhaltung der
Kunden hinsichtlich der Umsetzung neuer
Hausanschlüsse, die in Folge der Energiekrise sowie
dieser folgenden Neuausrichtung der Energiepolitik
eingetreten ist, sind im Gasbereich lediglich Zugänge
an Baukostenzuschüssen in Höhe von 56 TEUR (Vj.
51 TEUR) zu vermelden. Die BKZ-Zugänge im Bereich der
Wärmeversorgungsprojekte belaufen sich im Berichtsjahr
auf 42 TEUR (Vj. 83 TEUR). Somit verringern sich im Saldo
die Restbuchwerte der Baukostenzuschüsse bei
ratierlicher Auflösung über 20 Jahre auf 2.147
TEUR (Vj. 2.229 TEUR).
Bei den Investitionszuschüssen kann als
positiver Effekt der getätigten Investitionen in den
Netzausbau und die Ertüchtigung der Erzeugungsanlagen
der Zufluss von 127 TEUR Fördermittel zweier
Fördergeber (Bafa und TFZ Bayern) registriert werden.
Bei regelmäßiger Auflösung der
zugeflossenen Zuschüsse über die Restlaufzeit des
geförderten Anlagegutes belaufen sich die
Restbuchwerte dieser Position auf 305 TEUR (Vj. 201 TEUR)
und verzeichnen somit einen Anstieg um 51,9 %.
Im Berichtsjahr erfolgte die Aufstockung der
Rückstellung für gas- bzw. energiewirtschaftliche
Risiken um 464 TEUR sowie eine merkliche Zuführung zur
Rückstellung für Prüfungs- und
Beratungskosten, die in Folge der anstehenden
Prüfungshandlungen zu den Preisbremsen um 29 TEUR bzw.
19,2 % auf 180 TEUR zu erhöhen war. Aufgrund der
Entwicklung der Personalkosten erfolgte auch in diesem
Bereich eine notwendige Aufstockung um rund 27 TEUR bzw.
10,3 % auf 290 TEUR. Ergebnisbedingt bzw. im Saldo mit
geleisteten Vorauszahlungen erhöhen sich auch die
Steuerrückstellungen um 190 TEUR auf einen Stand von
230 TEUR. Merklich geringer fällt die zu bildende
Rückstellung für zu erwerbende CO2-Zertifikate in
Folge des geringeren Absatzes im Gasvertrieb aus, die somit
um 65 TEUR niedriger bei 1.146 TEUR endet. Bei den
übrigen Rückstellungen zeigen sich eher geringe
Veränderungen. Somit endet diese Bilanzposition bei
einem um 660 TEUR bzw. 27,5 % höheren Stand von 3.058
TEUR (Vj. 2.398 TEUR).
Der deutliche Anstieg der Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen um 2.921 TEUR auf 5.303 TEUR
(Vj. 2.381 TEUR) ist in der Hauptsache den gestiegenen
Verbindlichkeiten aus Gasbezug in Folge hoher Marktpreise
und weiterhin verzögerter Abrechnung des
Hauptlieferanten zuzuordnen. In Folge einer im Berichtsjahr
nicht geleisteten Vorauszahlung an ein
Beteiligungsunternehmen steigen die Verbindlichkeiten
gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, markant um 217 TEUR
auf 284 TEUR an. Der deutliche Rückgang der
Kundenguthaben im Bereich der Kunden mit Jahresabrechnung,
mit gegenläufiger Wirkung der höheren
Umsatzsteuerverbindlichkeiten, ist Ursache der merklichen
Reduzierung der Sonstigen Verbindlichkeiten um 1.613 TEUR
auf 1.818 TEUR (Vj. 3.431 TEUR). Bei den Verbindlichkeiten
ergibt sich in Summe ein Anstieg um 1.515 TEUR auf 7.475
TEUR (Vj. 5.960 TEUR).
Die Bilanz endet zum Stichtag 31.12.2023 mit einer
Bilanzsumme von 29.782 TEUR (Vj. 26.907 TEUR), was eine
Erhöhung um 2.875 TEUR bzw. 10,7 % bedeutet. Diese ist
ursächlich dem temporären Anstieg der
kurzfristigen Verbindlichkeiten bei parallelem Anwachsen
der Liquidität gemäß Darlegung in der
Finanzlage zuzuordnen, was einen bilanzverlängernden
Effekt hat.
Eigenkapital/-quote
Aufgrund guter Ertragslage und fortgeführt
konservativer Ausschüttungspolitik erfolgt im
Berichtsjahr eine weitere Stärkung des Eigenkapitals,
das zum Bilanzstichtag auf 16.797 TEUR (Vj. 16.119 TEUR)
anwächst. Der bereits ursächlich begründete
temporäre Anstieg der Bilanzsumme führt zu einem
Absinken der Eigenkapitalquote auf 56,4 % (Vj. 59,9 %).
Finanzlage
Der merklich reduzierte und somit in Liquidität
realisierte Stand der Forderungen als auch die signifikante
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sowie sonstiger kurzfristiger Passiva in
Verbindung mit stabiler Ergebnissituation begründen
die Steigerung des Cashflows aus der laufenden
Geschäftstätigkeit von 4.692 TEUR auf 5.650
TEUR.
Einen weiterhin durchweg soliden Stand verzeichnen
die maßgeblichen Bilanzstrukturzahlen
Eigenkapitalquote abzüglich der geplanten
Gewinnausschüttung (Bilanzielles Eigenkapital) mit
einem Wert von 52,7 % (Vj. 55,8 %) sowie die Anlagendeckung
in Ausprägung des Deckungsgrades A (Bilanzielles
Eigenkapital/Anlagevermögen) mit einer Quote von 98,3
% (Vj. 96,8 %).
Die liquiden Mittel zum 31.12.2023 weisen, ungeachtet
der weiterhin durch komplette Eigenfinanzierung auf hohem
Niveau realisierten Investitionen in Sach- und
Finanzanlagen, aufgrund der guten Ertragslage sowie des
wiederum gesteigerten Cashflows aus laufender
Geschäftstätigkeit einen markant angestiegenen
Stand auf. Das Guthaben bei Kreditinstituten beträgt
am Bilanzstichtag 8.046 TEUR (Vj. 4.785 TEUR).
Die Liquidität war während des gesamten
Jahres gesichert.
Risikobericht
Allgemeiner Risikobericht
Risiken werden bei der Bayerischen Rhöngas GmbH
durch die Geschäftsführung und die Mitarbeiter
der Leitungsebene im technischen und kaufmännischen
Bereich identifiziert, analysiert und hinsichtlich der
potenziellen Schadenshöhe und
Eintrittswahrscheinlichkeit überwacht und beurteilt.
Die bestehenden Risiken haben unterschiedliche
Ursachen:
Marktrisiken:
Aufgrund der Geschäftstätigkeit unterliegt
das berichtende Unternehmen den Risiken und
Volatilitäten der Energiemärkte. In hohem
Maße bestehende Unwägbarkeiten prägen die
Entwicklung der jüngeren Vergangenheit, auch und
insbesondere bezüglich der politischen
Unterstützung und Förderung der Energiewirtschaft
und im Speziellen regenerativer Projekte im Zuge der
Energiewende. Dies zeigte sich jüngst in einer
auszusprechenden Haushaltssperre für Fördermittel
in Folge einer rechtlich nicht haltbaren Bereitstellung der
Haushaltsmittel für diesen Sektor mit der daraus
folgenden eklatanten Verunsicherung der betroffenen
Marktakteure. Trotz der unweigerlich zu Handlungen
zwingenden umweltpolitischen Notwendigkeiten hinsichtlich
der Reduzierung von CO2-Emmissionen tragen solche
Auswirkungen zu einer merklichen Verunsicherung des
Absatzmarktes bei. Zudem zeigen sich weiterhin die
Unsicherheitsfaktoren hinsichtlich der Abhängigkeiten
von fossilen Energieträgern, da der wirtschaftliche
Druck auf die Erdöl und Erdgas exportierenden Staaten
mit dem fortgeführten Preiskampf der fossilen
Energieträger immer wieder zu extremer
Volatilität der Preise führt. Diese Risiken
steigen mit fortschreitender Dynamisierung des Wettbewerbs
im Gesamtenergiemarkt zunehmend an. Der Wettbewerb im
Gasbereich hat im Berichtsjahr wieder deutlich an Fahrt
aufgenommen, nachdem im Laufe des Vorjahres ein merklicher
Rückgang aufgrund der im Zuge der Energiekrise
veränderten Marktsituation festzustellen war.
Zunehmend ergeben sich zudem Risiken im Rahmen der
Gasbeschaffung, da angesichts sehr volatiler
Kundenbestände die Beschaffungsmengen
überschritten oder auch unterschritten werden
können und die entsprechenden Flexibilitäten von
den Vorlieferanten nicht mehr entsprechend dargestellt
werden können. Risiken, aber auch Chancen, haben sich
aus der Liberalisierung in der Gaswirtschaft ergeben, da
aus der Marktöffnung im Jahr 2007 eine deutlich
fortschreitende Wettbewerbsintensität resultiert. Die
hiermit korrelierenden Marktrisiken finden ihren Ausdruck
vor allem in einem dynamischen Marktumfeld und dem damit
verbundenen Preis- und Margendruck.
Die Zunahme wettbewerblicher Aktivitäten auf dem
Energiesektor sowie die im Raum stehenden politischen
Maßgaben hinsichtlich der Erreichung der Ziele zur
Einsparung von CO2-Emmissionen steigern das ohnehin
vorhandene Absatzrisiko im Bereich der Haushalts- und
Gewerbekunden. Der derzeit eingeschlagene politische Weg
mit starker Ausrichtung zur Elektrifizierung des
Wärmemarktes durch hochgradigen Einsatz von
Wärmepumpen bedingt grundlegende Entscheidungen
hinsichtlich der Ausrichtung des berichtenden Unternehmens.
Diesbezüglich erfolgt durch die Geschäftsleitung
eine stetige Verfolgung der Entwicklungen und Bewertung der
notwendigen Maßnahmen. Die Sicherung der
Wettbewerbsposition bedingt kontinuierliche
Marktbeobachtung und konsequentes Kostenmanagement. Trotz
entsprechender Maßnahmen ist nach derzeitiger
Bewertung der Gesamtsituation nicht auszuschließen,
dass eine weitere Verschärfung des Wettbewerbs im
etablierten Geschäftsfeld der Gasversorgung bzw. der
Gesamtumbau des Wärmemarktes zu einer
Beeinträchtigung der Ertragslage führen kann.
Der im Berichtsjahr 2023 wieder stärker
einsetzende Wettbewerb auf dem Gasmarkt hatte einen Anstieg
der von anderen Lieferanten versorgten Kunden im
Netzgenbiet der Bayerischen Rhöngas GmbH zur Folge.
Zum Stichtag 31.12.2023 standen insgesamt 1.030 Kunden (Vj.
923) im Netzgebiet mit einem Jahresabsatz von 157.185 MWh
(Vj. 199.362 MWh) unter Versorgung von anderen Lieferanten.
Die kumulierte Wechselquote liegt, wie bereits in den
Jahren zuvor, weiterhin unter dem bundesweiten
Durchschnitt. Allerdings ist aufgrund des wieder
verstärkten Preiswettbewerbs mit stark fallenden
Preisen am kurzen Ende eine deutlich steigende Anzahl der
fremdbelieferten Kunden zu erwarten und im laufenden Jahr
2024 bereits festzustellen.
Zusätzliche Herausforderungen für die
gesamte Versorgungsbranche stellen sich durch die
Liberalisierung des Messwesens zum Themenbereich "Messen
und Abrechnen von Energiebezügen" dar. Auch hier
besteht in Folge des potenziellen Wettbewerbs die Gefahr,
dass Kunden mit ihrer Messstelle zu Wettbewerbern abwandern
und diese mit der Verbrauchsmessung beauftragen. Ein
deutlicher Schub kann durch die nun forcierte
Digitalisierung der Messung im Stromsektor und dem daraus
resultierenden Massenrollout der Messgeräte mit
entsprechender Vorhaltung der Infrastruktur zur
Datenübertragung erwartet werden.
Die ungewisse zukünftige Entwicklung der
Anreizregulierung zur Sicherstellung eines effizienten
Netzbetriebes, auch in Verbindung mit der im Raum stehenden
Transformation in Richtung Wasserstofftransport, birgt
mittelfristig gesteigerte Erlösrisiken aus dem
Netzbetrieb. Insbesondere zeigen sich sehr viele offene
Fragen hinsichtlich der Fortführungs- oder
Stilllegungsszenarien der bestehenden Infrastruktur zum
Erdgastransport, im Speziellen im Bereich der
Verteilernetze. Diesbezüglich werden die in den
kommenden Jahren anstehenden kommunalen Wärmeplanungen
gegebenenfalls die entscheidenden Signale senden.
Der im Raum stehende mögliche Umbau der Gasnetze
hin zur Fähigkeit, alternative gasförmige
Energieformen wie Wasserstoff oder Alternativen auf
regenerativer Basis transportieren zu können, bedeutet
folglich eine der größten Herausforderungen und
somit auch Risiken im Hinblick auf die
Zukunftsfähigkeit der Gasinfrastruktur im Allgemeinen
sowie des wirtschaftlich tragfähigen Weiterbetriebes
der Verteilnetze der Bayerischen Rhöngas im
Speziellen. Hierzu muss die politische sowie technische
Entwicklung weiterhin zeitnah verfolgt werden, mit den
konsequenten Reaktionen und Entscheidungen innerhalb des
Unternehmens.
Betriebsrisiken:
In den Unternehmensbereichen erfolgt der Einsatz von
Anlagen mit einem hohen Grad an technologischer
Komplexität und Vernetzung. Ein Ausfall von
Komponenten kann zur Beeinträchtigung der Ertragskraft
führen. Dem Risiko wird durch eine kontinuierliche
Weiterentwicklung der systematischen und geprüften
Verfahren, der Wartung und Qualitätssicherung und
durch Auswahl und Schulung qualifizierten Personals
begegnet.
Die technischen Versorgungseinrichtungen entsprechen
aktuell dem Stand der Technik und sind bedarfsgerecht
dimensioniert. Im Jahr 2023 wurden bei der
turnusmäßigen Überprüfung des Netzes
gemäß dem DVGW-Arbeitsblatt G 465-1 insgesamt 14
Undichtigkeiten festgestellt. Diese werden dem Regelwerk
entsprechend bearbeitet. 13 Störungen konnten bereits
in 2023 behoben werden, bei einer Störung erfolgte die
Behebung planmäßig im Juni 2024. Die
Restmängel aus 2022 sind alle abgearbeitet. Technische
Einzelrisiken mit bestandsgefährdenden Auswirkungen
sind nicht erkennbar.
Umfeldrisiken:
Fortwährende Entwicklung und steter Wandel haben
maßgeblichen Einfluss auf das gesellschaftliche,
politische und rechtliche Umfeld der Gesellschaft.
Hinsichtlich der energetischen Sanierung von Altbauten bzw.
der Energieversorgung von Neubauten sind die Anforderungen
durch diverse rechtliche Vorgaben der letzten Jahre und
speziell durch das im November 2020 in Kraft getretene
Gebäudeenergiegesetz (GEG) deutlich gestiegen. Einen
maßgeblichen Einschnitt bedeutet das angepasste GEG,
in dem ein faktisches Verbot von rein mit Erdgas
betriebenen Heizungen sowohl im Neubausektor als auch bei
Heizungssanierungen ab dem 01.01.2024 ausgesprochen wurde.
Zudem resultiert aus der im Jahr 2021 eingeführten
CO2-Abgabe mit jahresweise ansteigenden Werten ein
fortgeführter und merklicher Preisanstieg bei Erdgas,
was die Attraktivität gegenüber regenerativen
Versorgungsformen zusätzlich vermindert und einen
Umstieg auf alternative Energiearten zunehmend anreizen
soll. Zudem sollen öffentliche Förderprogramme
zusätzliche Attraktivität zur energetischen
Sanierung des Gebäudebestandes bieten. Hohes Augenmerk
fordert weiterhin die weltpolitische Lage, insbesondere im
Hinblick auf die fortwährende kriegerische
Auseinandersetzung in der Ukraine sowie die massiven
Spannungen im Nahen Osten aufgrund des Konflikts im
Gazastreifen. Die starken Auswirkungen auf die
Beschaffungspreise im Bereich der fossilen Energien haben
im Zuge des Ukraine-Krieges zu massivem Preisanstieg auf
dem europäischen Markt geführt. Der hieraus
begründete massive Anstieg der Endkundenpreise hat die
Attraktivität der Erdgasversorgung zusätzlich
temporär vermindert. Der in Folge dieses kriegerischen
Konflikts stattgefundene Wandel der Bezugsquellen für
Erdgas mit dem notwendigen Umbau der technischen
Infrastruktur durch Maßnahmen wie den Bau von
Flüssiggasterminals hat immensen Aufwand und weitere
Verunsicherung der Kunden ausgelöst. Ein zunehmender
Umstieg auf alternative Beheizungsformen ist bereits
aktuell durch höhere Anschlussstillegungen
feststellbar. Vorgenannte Punkte werden potenziell zur
Verringerung der Absatzmengen führen, was ein
steigendes Risiko im Hinblick auf die Ertragskraft
darstellt. Zusätzlich schwindet das Potenzial an
wirtschaftlich umsetzbaren Neuanschlüssen sowohl in
der attraktiven Verdichtung des Bestandsnetzes als auch bei
erschließbaren Neubaugebieten eklatant.
Diesen Umfeldrisiken wird, durch ständige
Beobachtung der gesetzlichen Vorgaben, der Liefersituation
auf dem Weltmarkt sowie die stetige Wahrnehmung der
Preisentwicklung bei den Konkurrenzenergiearten mit
entsprechenden Anpassungen im technischen wie auch
vertrieblichen Umfeld versucht, entgegenzuwirken.
Risiken Beteiligungsgesellschaften
In den Jahren 2009 bis 2011 sind mehrere
Tochtergesellschaften gegründet worden, die sich
aufgrund der derzeitigen gesamtpolitischen Entwicklung
prosperierend im Markt der Erneuerbaren Energien bewegen.
Im Berichtsjahr konnten wiederum bei nahezu alle
Unternehmen positive Jahresergebnisse verzeichnet werden.
Aufgrund der Verhältnisse zum Zeitpunkt der
Gründung besteht seit 2011 eine Bürgschaft in
Höhe bis zu 174 TEUR für die
Biomasse-Wärmeversorgung Bad Königshofen GmbH
& Co. KG sowie seit 2012 eine Bürgschaft für
die Biomasse-Wärmeversorgung Ostheim GmbH & Co. KG
in Höhe bis zu 63 TEUR. Das Risiko der Inanspruchnahme
aus den genannten Haftungsverhältnissen erscheint eher
gering, da die von den Gesellschaften eingegangenen
Zahlungsverpflichtungen vereinbarungsgemäß und
fristgerecht geleistet werden.
Finanzwirtschaftlicher
Risikobericht
Die einzelnen Risikokategorien sind wie folgt zu
beurteilen:
Preisänderungsrisiken:
Risiken, dass der Wert eines Finanzinstruments
aufgrund von Veränderungen des Marktpreises oder
preisbeeinflussender Parameter wie Wechselkurse,
Volatilitäten oder Marktzinssätze schwankt,
liegen derzeit kaum vor. Ein festverzinsliches Wertpapier
mit einer Laufzeit bis ins Jahr 2026 wurde mit einem
langfristigen Anlagehorizont erworben mit der
Maßgabe, dies zum Ende der Laufzeit zum Kurswert zu
veräußern. Die bestehende Verbindlichkeit
gegenüber Kreditinstituten wurde mit einem
Festzinssatz bis zum 30.06.2024 abgesichert. Im
Übrigen bestehen keine Verpflichtungen aus sonstigen
Finanzinstrumenten. Wertminderungen im
Beteiligungsportfolio können aber nicht gänzlich
ausgeschlossen werden.
Ausfallrisiken:
Die Gefahr, dass der Vertragspartner bei einem
Geschäft über ein Finanzinstrument seinen
Verpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen
kann und dadurch beim bilanzierenden Unternehmen
finanzielle Verluste verursacht werden, besteht
grundsätzlich. Ausfälle bei Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen lösten im Berichtsjahr rund
25 TEUR Forderungsausbuchungen (Vj. 9 TEUR) aus. Zudem
erfolgten Zuführungen zur Einzelwertberichtigung in
Höhe von 10 TEUR (Vj. 2 TEUR). Dementsprechend hat
eine Bereinigung des Forderungsbestandes zum Bilanzstichtag
um diese sich in der Beitreibung befindlichen Forderungen
stattgefunden. Die zudem bilanzierten pauschalen
Wertberichtigungen von 24 TEUR (Vj. 7 TEUR) bieten eine
ausreichende Abdeckung der Risiken unvorhersehbarer
Forderungsausfälle. Grundsätzlich ist stets mit
dem Ausfall von Kundenforderungen zu rechnen. Dieses Risiko
ist durch die weiterhin instabile konjunkturelle Lage als
Folge der Ukraine-Krise, auch in Folge gegenseitiger
Sanktionsmaßnahmen und dem hieraus rührenden
Bruch von Lieferketten sowie stagnierender deutscher
Wirtschaft, merklich gestiegen. Folglich hat sich auch die
Ausfallwahrscheinlichkeit der nationalen Wirtschaftsakteure
sowie der lokalen Geschäftspartner signifikant
erhöht. Den Ausfallrisiken wird durch konsequente
zeitnahe Verfolgung der Forderungen mit entsprechendem
Mahnverfahren entgegengewirkt. Zudem befinden sich
sämtliche Erdgaslieferanten sowie alle
Sondervertragskunden im Rahmen eines
Risikomanagementsystems in einer zeitnahen und
turnusmäßigen Überwachung.
Liquiditätsrisiken:
Risiken, dass die Bayerische Rhöngas
möglicherweise nicht in der Lage ist, die notwendigen
Finanzmittel zu beschaffen, die zur Begleichung der im
Zusammenhang mit Finanzinstrumenten eingegangenen
Verpflichtungen vorzuhalten sind, bestehen derzeit aufgrund
der soliden Ausstattung mit liquiden Mitteln und der
konservativen Investitionspolitik nicht.
Risiken aus
Zahlungsstromschwankungen:
Risiken resultieren daraus, dass die
zukünftigen, aus einem Finanzinstrument erwarteten
Zahlungsströme Schwankungen unterworfen und damit
betragsmäßig nicht festgelegt sind. Insbesondere
die Zinserträge aus liquiden Mitteln als auch die
Zinsaufwendungen aus Kontokorrentverbindlichkeiten sind von
schwankenden Marktzinssätzen abhängig. Der Fokus
liegt jedoch weiterhin auf risikoarmen Anlagen mit
garantierten Verzinsungen.
Risiken aus der Verwendung von
Finanzinstrumenten:
Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten,
die für die Beurteilung der Lage oder der
voraussichtlichen Entwicklung unseres Unternehmens
wesentlich wären, bestehen nicht.
Gesamtbeurteilung der Risiken
Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die den
Fortbestand des Unternehmens, auch unter Beachtung der
aktuellen Rahmenbedingungen und Entwicklungen,
gefährden. Tiefergehende Informationen können dem
Prognosebericht entnommen werden.
Chancenbericht
Aussagen über Chancen beruhen auf heutigen
Erkenntnissen und bestimmten Annahmen hinsichtlich der
zukünftigen Entwicklung. Sie sind daher stets mit
einer Vielzahl an Ungewissheiten versehen. Eine Reihe von
Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des
Einflussbereiches der Bayerischen Rhöngas GmbH liegen,
können zur Folge haben, dass die tatsächlichen
Ergebnisse, Erfolge und Leistungen wesentlich - sowohl
positiv als auch negativ - von denen abweichen, wie sie
hier als erwartet angesehen werden.
Dies vorausgeschickt, wird die voraussichtliche
Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen
in Ergänzung zum Risikobericht für das
Geschäftsjahr 2023 wie folgt beurteilt:
Die aktuell signifikant abgeschwächte Nachfrage
nach dem Produkt Erdgas wird durch bedarfsgerechten und im
Hinblick auf die Netzverdichtung optimierten Ausbau des
Versorgungsnetzes bedient.
Im Erdgasvertrieb ergeben sich im überregionalen
Wettbewerb beständig Chancen durch die Akquise neuer
Kunden, die einen zusätzlichen Deckungsbeitrag
liefern. Die aktuelle Produktgeneration mit den beiden
Varianten "rhöngas fair" und "rhöngas sunshine"
trägt im eigenen Netzgebiet als Alternative zur
Grundversorgung mit attraktiven Preisen zur Stärkung
der eigenen Wettbewerbssituation bei.
Im Sektor der Erneuerbaren Energien kann seit
mehreren Jahren ein kontinuierlicher Kundenzuwachs
verzeichnet werden. Demzufolge wird der stetige Ausbau der
regenerativ betriebenen Wärmenetze vorangetrieben,
unterstützt durch die zunehmende Attraktivität
dieses Geschäftsbereichs durch die zu erreichenden
Klimaschutzziele und den diesbezüglich zunehmenden
politischen Druck. Zusätzliche Dienstleistungen in
Form von Beratung und Implementierung innovativer
Wärmeprojekte runden das Portfolio in diesem
Geschäftsfeld ab.
Hohe Zuverlässigkeit, Erfahrung, Kundennähe
sowie ein hohes Maß an Motivation sind die Attribute,
die die erfolgreiche Teilnahme der Bayerischen Rhöngas
GmbH am Wettbewerb des Geschäftsfeldes kennzeichnen.
Prognosebericht
Die Regulierung der Gasnetze erfordert bei investiven
Maßnahmen zum Ausbau der Gasnetze den Blick auf
Wirtschaftlichkeit, Effizienz und fördert die
Fortführbarkeit des Betriebes, um mit den
Netzentgelten den notwendigen Rückfluss der in diesem
Sektor eingesetzten Mittel zu gewährleisten. Hierzu
werden in den kommenden Jahren die Weichen für die
zukünftige Ausrichtung des Netzbetriebes zu stellen
sein, optional in Richtung alternative gasförmige
Energieträger wie Wasserstoff oder andere synthetische
Gase. Als Folge der fehlenden politischen Perspektiven
verliert die Verdichtung und speziell die Erweiterung des
bestehenden Gasnetzes zunehmend an Bedeutung. Dem entgegen
eröffnet der Aufbau wärmetechnischer
Einrichtungen sowie der weitere Ausbau der betriebenen
Leitungsnetze im Bereich regenerativer Energien neue
Perspektiven. Weiterhin hohe Nachfrage lässt die
Bestrebungen zum weiteren Ausbau dieses
Geschäftsbereichs forcieren. Der Wirtschaftsplan
für das Jahr 2024 sieht Investitionen von insgesamt
1.350 TEUR vor, wobei für die Sparte Wärme sowie
die Beteiligung an einem Unternehmen in diesem
Geschäftsfeld in Summe 750 TEUR kalkuliert sind. Die
Finanzierung kann komplett aus Eigenmitteln dargestellt
werden.
Der Wettbewerb im Gasvertrieb wird auch in den
kommenden Jahren seine hohe Bedeutung hinsichtlich seines
notwendigen Beitrages zum Unternehmensergebnis behalten.
Der bereits im Laufe des Berichtsjahres wiedereinsetzende
Wettbewerb ist Vorbote eines äußerst harten
Wettbewerbs mit entsprechendem Preiskampf. Verstärkt
wird dies aktuell durch hohen Preisverfall auf dem
Beschaffungsmarkt mit Stärkung der
Wettbewerbssituation für risikoaffine Akteure auf dem
Kundenmarkt. Entsprechende Kundenverluste sind bereits
festzustellen.
Steigende Marktpreise ließen während der
nun abklingenden Energiekrise eine Diskrepanz zwischen
Absatz und Beschaffung offenkundig werden. Diverse
Insolvenzen bzw. die rechtlich fragwürdige einseitige
Beendigung von Lieferverhältnissen überregional
agierender Händler hatten die zum Teil
defizitären Preisstrategien einiger Marktakteure
aufgezeigt. Die Wichtigkeit der stabilisierenden Funktion
der lokalen Akteure durch vertragstreues Verhalten und
Gewährleistung der Versorgungssicherheit wird verkannt
und durch werbende Maßnahmen bezüglich des
wiedereinsetzenden Wettbewerbs, auch und im Speziellen
durch die Politik und regulatorisch wirkende Akteure wie
die Bundesnetzagentur, sogar konterkariert.
Die fortschreitend verschärfte
Klimaschutzpolitik sowie die aufgrund der aktuellen
weltpolitischen Geschehnisse steigende Unsicherheit der
Kunden in Bezug auf Versorgungssicherheit und
Preisstabilität erweitern die Risiken im Bereich der
Erdgasversorgung mit seinen Auswirkungen auf die
zukünftige Ertragslage sowie
Fortführungsszenarien. Die Bayerische Rhöngas
GmbH hat rechtzeitig diese Risiken erkannt und baut seit
vielen Jahren und fortwährend seine Aktivitäten
und das Angebot im Geschäftsfeld der
Wärmeversorgung aus regenerativen Energien aus. Im
Zuge dessen werden die gewünschten Maßnahmen der
Kommunen sowie entsprechender Bedarf der Interessenten
analysiert und bei sich darstellender Wirtschaftlichkeit
entsprechend umgesetzt.
Zudem gibt es Bestrebungen zum Aufbau eines
zukunftsträchtigen Fahrplans in Richtung Transport und
Vertrieb alternativer Energieformen mit derzeitiger
politischer Favorisierung von Wasserstoff.
Als wichtiger Faktor zum Abbau der eingetretenen
Verunsicherung der Kunden wird verstärkter Fokus auf
Beratungsleistungen im Sektor Gas und zunehmend im Sektor
Wärme zu legen sein. Hierzu steht, neben der
Qualifizierung des eigenen Personals, auch der
Energiespar-Kreis Rhön-Grabfeld zur Verfügung, in
dem die Gesellschaft Mitglied ist.
Im Rahmen der gegebenen und prägenden
Randbedingungen rechnet die Gesellschaft im Jahr 2024 mit
einem Jahresüberschuss von 1.180 TEUR.
Der Schwerpunkt der Tätigkeit der Gesellschaft
wird trotz aller Unwägbarkeiten weiterhin darin
liegen, eine möglichst sichere, preisgünstige,
umweltverträgliche und verbraucherfreundliche
Versorgung der Einwohner und Gewerbetreibenden mit Gas und
Wärme zu gewährleisten.
Bad Neustadt an der Saale,
den 27. Juni 2024
Geschäftsführung der Bayerischen
Rhöngas GmbH
| Dipl.-Kfm. Joachim
Schärtl |
Dipl.-Ing. (FH) Thomas
Merker |
Bilanz zum 31. Dezember 2023
AKTIVA
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
TEUR |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
554.254,83 |
648 |
| II. Sachanlagen |
12.909.638,71 |
12.662 |
| III. Finanzanlagen |
2.500.057,07 |
2.195 |
|
15.963.950,61 |
15.505 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
| I. Vorräte |
1.500.941,94 |
1.321 |
| II. Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände |
4.271.300,69 |
5.296 |
| davon Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
584.193,21 |
134 |
| davon Forderungen gegen
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
582.423,09 |
390 |
| III. Kassenbestand,
Guthaben bei Kreditinstituten |
8.045.967,73 |
4.785 |
|
13.818.210,36 |
11.402 |
|
29.782.160,97 |
26.907 |
PASSIVA
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
TEUR |
| A. Eigenkapital |
|
|
| I. Gezeichnetes
Kapital |
6.000.000,00 |
6.000 |
| II.
Gewinnrücklagen |
6.100.000,00 |
5.500 |
| III. Gewinnvortrag |
2.915.466,42 |
2.856 |
| IV.
Jahresüberschuss |
1.781.146,42 |
1.763 |
|
16.796.612,84 |
16.119 |
| B.
Baukosten-/Investitionszuschüsse |
2.452.677,43 |
2.430 |
| C.
Rückstellungen |
3.057.700,00 |
2.398 |
| D.
Verbindlichkeiten |
7.475.170,70 |
5.960 |
| davon Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
70.753,74 |
82 |
| davon Verbindlichkeiten
gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
283.704,93 |
66 |
| davon aus Steuern:
428.177,01 EUR |
|
(4) |
| davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit: 4.814,72 EUR |
|
(5) |
|
29.782.160,97 |
26.907 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom
01.01. bis zum 31.12.2023
|
2023 |
2022 |
|
EUR |
EUR |
TEUR |
| 1. Rohergebnis |
|
7.776.794,08 |
6.590 |
| 2. Personalaufwand |
|
|
|
| a) Löhne und
Gehälter |
2.302.054,19 |
|
1.952 |
| b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung |
470.438,06 |
|
400 |
| davon für
Altersversorgung: 68.509,62 EUR |
|
|
(52) |
|
|
2.772.492,25 |
2.352 |
| 3. Abschreibungen auf
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
|
1.136.451,84 |
1.058 |
| 4. Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
|
1.388.762,76 |
843 |
|
|
2.479.087,23 |
2.337 |
| 5. Erträge aus
Beteiligungen |
|
37.350,00 |
25 |
| 6. Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
|
116.792,43 |
16 |
| davon ggü.
verbundenen Unternehmen: 5.450,00 EUR |
|
|
(0) |
| 7. Zinsen und
ähnliche Aufwendungen |
|
6.062,62 |
7 |
| davon aus der Aufzinsung
von Rückstellungen: 3.315,01 EUR |
|
|
(4) |
|
|
2.627.167,04 |
2.371 |
| 8. Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag |
|
833.565,65 |
592 |
| 9. Ergebnis nach
Steuern |
|
1.793.601,39 |
1.779 |
| 10. Sonstige
Steuern |
|
12.454,97 |
16 |
| 11.
Jahresüberschuss |
|
1.781.146,42 |
1.763 |
Anhang
zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum
31.12.2023
I. Allgemeine Angaben zum
Jahresabschluss
(1) Gliederungsgrundsätze
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist nach den
aktuellen Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs, den ergänzenden Vorschriften des
Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit
beschränkter Haftung und des
Energiewirtschaftsgesetzes aufgestellt. Die Gliederung der
Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht
§§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn-
und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung
findet.
Auf die Gesellschaft werden die Vorschriften für
eine "Mittelgroße Kapitalgesellschaft" nach §
267 Abs. 2 HGB angewandt.
(2) Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten
erfasst. Die Abschreibungssätze entsprechen den
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern aus den
steuerlichen Abschreibungstabellen.
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und
Herstellungskosten abzüglich der nach § 253 Abs.
3 HGB notwendigen Abschreibungen bewertet. Seit dem
01.01.2003 und bis zum 31.12.2009 wurden die von den
Anschlussnehmern geleisteten Baukostenzuschüsse von
den Anschaffungs- und Herstellungskosten der
Versorgungsanschlüsse abgezogen, die in geringem
Umfang die Abschreibungen schmälern. Ab dem 01.01.2010
werden die erhaltenen Baukostenzuschüsse wieder wie
bis 31.12.2002 auf der Passivseite ausgewiesen.
Die Herstellungskosten enthalten neben den
Einzelkosten die erforderlichen Gemeinkostenzuschläge.
Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen wie bei den
entgeltlich erworbenen immateriellen
Vermögensgegenständen grundsätzlich linear
ab dem Monat der Aktivierung. Bei den Ortsnetzen,
Hausanschlüssen sowie bei den Eigenheimstationen
werden im Jahr der Anschaffung je Halbjahr Sammelposten
gebildet, die dann zum 01.04. bzw. zum 01.10. des
jeweiligen Jahres abgeschrieben werden. Die
Abschreibungssätze entsprechen den
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern aus den
steuerlichen Abschreibungstabellen; soweit dauerhafte
Wertminderungen vorliegen, werden
außerplanmäßige Abschreibungen auf den
niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren
Anschaffungskosten bis zu 800,00 EUR betragen, werden im
Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Unter den Finanzanlagen sind die Anteile und
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen,
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, Wertpapiere des
Anlagevermögens und Genossenschaftsanteile mit den
Anschaffungskosten oder ihrem niedrigeren beizulegenden
Wert angesetzt, sofern eine voraussichtlich dauerhafte
Wertminderung besteht.
Die Vorräte enthalten neben den Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffen auch die entgeltlich erworbenen Zertifikate
für den nationalen Emissionshandel (BEHG), die zu
Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden
Tageswerten unter Berücksichtigung des Bestandsrisikos
bewertet sind.
Die Forderungen sind, ebenso wie die sonstigen
Vermögensgegenstände und Guthaben bei
Kreditinstituten, zu Nominalbeträgen angesetzt.
Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen, die
sich am tatsächlichen Ausfallrisiko orientieren,
berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch
eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen.
Aufgrund unterschiedlicher Wertansätze von
Vermögensgegenständen und Schulden in der
Handels- und Steuerbilanz würde sich per Saldo ein
Überhang an aktiven latenten Steuern ergeben, der in
Ausübung des Aktivierungswahlrechts in § 274 Abs.
1 Satz 2 HGB nicht aktiviert worden ist.
Der Ansatz des Stammkapitals erfolgt mit dem
Nennbetrag. Die Gewinnrücklagen und das
Gewinnvortragskonto entsprechen den
gesellschaftsrechtlichen Beschlüssen.
Bei den Zuschüssen handelt es sich um empfangene
Baukostenzuschüsse, 5 Investitionszuschüsse sowie
einen Tilgungszuschuss. Die empfangenen
Baukostenzuschüsse von Kunden für Netz- und
Leitungsanschlüsse in den Jahren bis 2002 und ab 2010
werden jährlich mit 5 % der Ursprungsbeträge, im
Zugangs- und Abgangsjahr mit 2,5 % p.a., über die
Umsatzerlöse aufgelöst. Für die Jahre 2003
bis 2009 wurden die gezahlten Zuschüsse direkt von den
Anschaffungskosten im Anlagevermögen gekürzt. Die
Investitionszuschüsse des Technologie- und
Förderzentrums (TFZ) und des Bundesamts für
Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der
Tilgungszuschuss der Kreditanstalt für Wiederaufbau
(KfW) werden jährlich mit 5,0 %, 5,1 % bzw. 5,3 % des
Ursprungsbetrags über die sonstigen betrieblichen
Erträge aufgelöst.
Die Rückstellungen für Pensionen sind nach
anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen
mittels des Teilwertverfahrens ermittelt. Als biometrische
Rechnungsgrundlagen werden die Richttafeln 2018 G des Prof.
Dr. Klaus Heubeck verwendet. Entsprechend dem Wahlrecht
nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB erfolgte die Abzinsung
pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat
Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen
Marktzinssatz von 1,82 % der vergangenen 10 Jahre, der sich
bei angenommener Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.
Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 6 HGB
ist ein Unterschiedsbetrag hinsichtlich des
Abzinsungssatzes (durchschnittlicher Marktzinssatz der
vergangenen 7 Geschäftsjahre bzw. 10
Geschäftsjahre), der sich auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage auswirkt, zu ermitteln. Es werden
jährliche Rentensteigerungen von 2 % angenommen.
Die Berechnung der Jubiläumsverpflichtungen
erfolgt ebenfalls nach anerkannten
versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der
Teilwertmethode. Für die Jubiläumsverpflichtungen
werden der von der Deutschen Bundesbank
veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der
vergangenen 7 Geschäftsjahre in Höhe von 1,74 %
(Vj. 1,44 %) bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15
Jahren sowie ein Gehaltstrend in Höhe von 2,50 % p.a.
(Vj. 2,50 % p.a.) herangezogen. Der Ermittlung der
versicherungsmathematischen Werte liegen die Richttafeln
2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde.
Die sonstigen Rückstellungen
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus
schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen.
Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des
Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die
zukünftigen Verpflichtungen abzudecken. Alle
Verpflichtungen sind kurzfristig.
Die Verbindlichkeiten sind zu
Erfüllungsbeträgen passiviert.
II. Erläuterungen zur Bilanz
(3) Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens nach §
284 Abs. 3 Satz 2 HGB stellt sich wie folgt dar:
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
Kumulierte
Abschreibungen |
|
|
Zugang |
Umbuchung |
Abgang |
|
|
|
01.01.2023 |
2023 |
2023 |
2023 |
31.12.2023 |
01.01.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| Entgeltlich erworbene
Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten |
1.926.498,51 |
13.015,99 |
-1.215,13 |
48.750,00 |
1.889.549,37 |
1.278.151,19 |
| Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
434.028,95 |
122.805,95 |
0,00 |
22.471,12 |
534.363,78 |
179.463,34 |
| Technische Anlagen und
Maschinen |
40.254.126,94 |
942.545,54 |
292.140,84 |
182.521,78 |
41.306.291,54 |
28.485.618,46 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
1.068.617,04 |
182.795,02 |
28.567,99 |
94.009,26 |
1.185.970,79 |
803.120,93 |
| Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau |
372.938,38 |
96.771,34 |
-319.493,70 |
0,00 |
150.216,02 |
0,00 |
|
42.129.711,31 |
1.344.917,85 |
1.215,13 |
299.002,16 |
43.176.842,13 |
29.468.202,73 |
| Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| Anteile an verbundenen
Unternehmen |
500.000,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
500.000,00 |
55.000,00 |
| Ausleihungen an
verbundenen Unternehmen |
0,00 |
200.000,00 |
0,00 |
0,00 |
200.000,00 |
0,00 |
| Beteiligungen |
941.350,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
941.350,00 |
133.900,00 |
| Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
436.964,23 |
200.000,00 |
0,00 |
95.357,16 |
541.607,07 |
0,00 |
| Wertpapiere des
Anlagevermögens |
500.000,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
500.000,00 |
0,00 |
|
Genossenschaftsanteile |
6.000,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
6.000,00 |
0,00 |
|
2.384.314,23 |
400.000,00 |
0,00 |
95.357,16 |
2.688.957,07 |
188.900,00 |
|
46.440.524,05 |
1.757.933,84 |
0,00 |
443.109,32 |
47.755.348,57 |
30.935.253,92 |
|
Kumulierte
Abschreibungen |
Buchwerte |
|
Zugang |
Abgang |
|
|
|
|
2023 |
2023 |
31.122023 |
31.122023 |
01.01.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
| Entgeltlich erworbene
Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten |
107.108,48 |
49.965,13 |
1.335.294,54 |
554.254,83 |
648.347,32 |
| Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
17.378,15 |
7.877,68 |
188.963,81 |
345.399,97 |
254.565,61 |
| Technische Anlagen und
Maschinen |
912.963,75 |
138.712,51 |
29.259.869,70 |
12.046.421,84 |
11.768.508,48 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
99.001,46 |
83.752,48 |
818.369,91 |
367.600,88 |
265.496,11 |
| Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
150.216,02 |
372.938,38 |
|
1.029.343,36 |
230.342,67 |
30.267.203,42 |
12.909.638,71 |
12.661.508,58 |
| Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
| Anteile an verbundenen
Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
55.000,00 |
445.000,00 |
445.000,00 |
| Ausleihungen an
verbundenen Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
200.000,00 |
0,00 |
| Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
133.900,00 |
807.450,00 |
807.450,00 |
| Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
541.607,07 |
436.964,23 |
| Wertpapiere des
Anlagevermögens |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
500.000,00 |
500.000,00 |
|
Genossenschaftsanteile |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
6.000,00 |
6.000,00 |
|
0,00 |
0,00 |
188.900,00 |
2.500.057,07 |
2.195414,23 |
|
1.136.451,84 |
280.307,80 |
31.791.397,96 |
15.963.950,61 |
15.505.270,13 |
(4) Anteilsbesitz
|
Anteilsbesitz |
Eigenkapital |
Ergebnis |
|
31.12.2023 |
31.12.2023 |
2023 |
|
% |
EUR |
EUR |
|
Rhön-Grabfeld-Wärme GmbH, Bad Neustadt a.
d. Saale |
100,0 |
90.627,25 |
4.209,62 |
|
Biomasse-Wärmeversorgung Ostheim GmbH & Co.
KG, Bad Neustadt a. d. Saale |
63,3 |
689.079,07 |
-34.523,29 |
|
Biomasse-Wärmeversorgung Bad Königshofen
GmbH & Co. KG, Bad Königshofen i.
Grabfeld |
24,9 |
976.778,74 |
34.094,98 |
| Biomethan
Rhön-Grabfeld GmbH & Co. KG, Bad Neustadt a.
d. Saale |
24,9 |
2.145.812,67 |
266.849,51 |
|
Biomasse-Wärmeversorgung Bad Neustadt GmbH &
Co. KG, Bad Neustadt a. d. Saale |
17,0 |
1.339.463,62 |
45.541,01 |
Der Anteilsbesitz an einer weiteren Gesellschaft ist
für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung
(§ 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB) und wird aus diesem
Grund hier nicht aufgeführt.
(5) Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr -
eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten 145 TEUR
(Vj. 70 TEUR) Forderungen an Gesellschafter. Die
Forderungen gegen Gesellschafter resultieren - wie im
Vorjahr - in voller Höhe aus Lieferungen und
Leistungen.
(6) Pensionsrückstellungen
Der sich nach Art. 8 des "Gesetzes zur Umsetzung der
Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung
handelsrechtlicher Vorschriften" ergebende
Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der
Pensionsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre, statt dem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre,
ergibt sich wie folgt:
|
31.12.2023 |
|
EUR |
| Pensionsverpflichtung
bei Abzinsung mit dem Zinssatz der vergangenen |
|
| - 10 Jahre (1,82 %) |
118.994,00 |
| - 7 Jahre (1,74 %) |
119.985,00 |
| Unterschiedsbetrag
gemäß § 253 Abs. 6 HGB (n. F.) |
991,00 |
Eine Ausschüttungssperre in Höhe des
Unterschiedsbetrags ergibt sich aufgrund ausreichend
vorhandener Rücklagen bzw. Gewinnvorträge nicht.
(7) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten
243 TEUR (Vj. 66 TEUR) Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern resultieren - wie im Vorjahr - in voller
Höhe aus Lieferungen und Leistungen.
(8) Haftungsverhältnisse und
sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Abschlussstichtag bestehen folgende
Haftungsverhältnisse:
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
TEUR |
TEUR |
| Selbstschuldnerische
Bürgschaft zugunsten
Biomasse-Wärmeversorgung Bad Königshofen
GmbH & Co. KG |
174 |
174 |
| Selbstschuldnerische
Bürgschaft zugunsten Biomasse-
Wärmeversorgung Ostheim GmbH & Co. KG |
63 |
63 |
|
237 |
237 |
Die Biomasse-Wärmeversorgung Ostheim GmbH &
Co. KG ist ein verbundenes Unternehmen und die
Biomasse-Wärmeversorgung Bad Königshofen GmbH
& Co. KG ist ein Unternehmen, mit dem ein
Beteiligungsverhältnis besteht. Die
Wahrscheinlichkeit, dass eine Inanspruchnahme aus den
genannten Haftungsverhältnissen erfolgt, ist gering,
da die von den Begünstigten eingegangenen
Zahlungsverpflichtungen vereinbarungsgemäß
geleistet werden.
Daneben liegen im branchenüblichen Umfang
Verpflichtungen aus Energiebezugsverträgen vor.
III. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
(9) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse, die auch die Auflösung
von Baukostenzuschüssen enthalten, werden im
Wesentlichen aus dem Gasverkauf im Versorgungsgebiet
erzielt.
IV. Sonstige Angaben
(10) Mitarbeiter
Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten
Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres betrug 9
(Vj. 7) gewerbliche Arbeitnehmer und 28 (Vj. 27)
Angestellte; von den gewerblichen Arbeitnehmern ist 1 (Vj.
0) Person und von den Angestellten sind 8 (Vj. 7) Personen
teilzeitbeschäftigt und 1 (Vj. 1) Auszubildender.
(11) Geschäftsführer
Dipl.-Kfm. Joachim Schärtl,
Geschäftsführer Überlandwerk Rhön
GmbH
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Merker,
Geschäftsführer Gasversorgung Unterfranken
GmbH
(12) Berichtspflichtige Vorgänge
von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des
Geschäftsjahres eingetreten und weder in der
Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz
berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
V. Vorschlag zur Gewinnverwendung
(13) Gewinnverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, aus
dem Jahresüberschuss in Höhe von 1.781.146,42 EUR
und dem Gewinnvortrag in Höhe von 2.915.466,42 EUR,
somit insgesamt 4.696.612,84 EUR, einen Betrag von
600.000,00 EUR in die Gewinnrücklagen einzustellen,
einen Betrag von 1.110.085,00 EUR (unter Beachtung der
besonderen Bestimmung des Gesellschaftsvertrags) an die
Gesellschafter auszuschütten und den verbleibenden
Betrag von 2.986.527,84 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Bad Neustadt a. d. Saale,
27. Juni 2024
| Dipl.-Kfm. Joachim
Schärtl |
Dipl.-Ing. (FH) Thomas
Merker |
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Bayerische Rhöngas GmbH
VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES
JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Bayerischen
Rhöngas GmbH, Bad Neustadt a. d. Saale, - bestehend
aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der Bayerischen Rhöngas
GmbH, Bad Neustadt a. d. Saale, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter für den Jahresabschluss und den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE
RECHTLICHE ANFORDERUNGEN
Vermerk über die Prüfung der
Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b
Abs. 3 EnWG
Prüfungsurteile
Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre
Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur
Führung getrennter Konten für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir den
Tätigkeitsabschluss für die Tätigkeit
"Gasverteilung" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als
Anlage beigefügten Angaben zu den
Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung des
Tätigkeitsabschlusses - geprüft.
| ― |
Nach unserer Beurteilung wurden
die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis
5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen
wesentlichen Belangen eingehalten.
|
| ― |
Nach unserer Beurteilung
aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnisse entspricht der beigefügte
Tätigkeitsabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b
Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.
|
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der
Pflichten zur Führung getrennter Konten und des
Tätigkeitsabschlusses in Übereinstimmung mit
§ 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW
Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b
Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n. F. (07.2021))
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten
nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir
sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des
IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das
Qualitätsmanagement in der
Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir
sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur
Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b
Abs. 3 EnWG zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter für die Einhaltung der
Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3
Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten.
Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich
für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses
nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3
Sätze 5 bis 7 EnWG.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie
als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur
Führung getrennter Konten einzuhalten.
Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für
den Tätigkeitsabschluss entspricht der im Abschnitt
"Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des
Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der
Ausnahme, dass der Tätigkeitsabschluss kein unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Tätigkeit zu vermitteln braucht.
Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung der Einhaltung der
Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen,
| ― |
ob die gesetzlichen Vertreter
ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis
5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen
wesentlichen Belangen eingehalten haben und
|
| ― |
ob der Tätigkeitsabschluss
in allen wesentlichen Belangen den deutschen
Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7
EnWG entspricht.
|
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in
den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere
Prüfungsurteile zur Einhaltung der
Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG
beinhaltet.
Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach
§ 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung
getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung
der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3
Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar
erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet
wurde.
Unsere Verantwortung für die Prüfung des
Tätigkeitsabschlusses entspricht der im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen
Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den
jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der
sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Nürnberg, den 27. Juni
2024
PKF Fasselt Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft Rechtsanwälte
| Jahn |
Sommer |
|
Wirtschaftsprüfer |
Wirtschaftsprüfer |
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist mit
Beschluss der Gesellschafterversammlung am 11. Juli 2024
festgestellt worden. Der Gewinnverwendungsbeschluss
entspricht vorstehendem Gewinnverwendungsvorschlag.
ERLÄUTERUNGEN ZU DEN
TÄTIGKEITSABSCHLÜSSEN FÜR DAS
GESCHÄFTSJAHR 2023
Definition der
Unternehmenstätigkeiten
Die Bayerische Rhöngas GmbH betreibt
Gasverteilungsnetze im Landkreis Rhön-Grabfeld. Neben
den übrigen Aufgaben eines Netzbetreibers wird auch
der Bau, Betrieb und der Unterhalt der
Gasverteilungsanlagen im Netzgebiet eigenverantwortlich
durchgeführt. Der Netzbereich wird insgesamt als
Tätigkeitsbereich "Gasverteilung" geführt. Die
Vertriebstätigkeiten im Gassektor werden unter "Andere
Tätigkeiten innerhalb des Gassektors" ausgewiesen. Des
Weiteren werden die Wärmeversorgung, das
Installationsgeschäft, die Nebengeschäfte sowie
die Beteiligungen in den "Sonstigen Tätigkeiten
außerhalb des Gassektors" zusammengefasst.
Grundsätze der Zuordnung der
einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung
Die wesentlichen Aktiv- und Passivposten sowie
Aufwendungen und Erträge werden auf Basis von
Einzelkonten direkt oder über Kostenstellen bzw.
Aufträge den Unternehmenstätigkeiten zugeordnet.
In den Fällen, wo dies nicht möglich ist oder mit
unverhältnismäßigem Aufwand verbunden
wäre, erfolgt die Zurechnung grundsätzlich durch
geeignete Umlageschlüssel, die eine sachgerechte
Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten
ermöglichen.
Die Umlage erfolgt auf der Basis einer
prozessorientierten, tätigkeitsbezogenen
Schlüsselung. Die Schlüsselungssystematik
orientiert sich hierbei an Art und Umfang der
Tätigkeiten der Mitarbeiter, wobei die
Tätigkeiten in Hauptprozesse eingeteilt sind und durch
sogenannte Basisschlüssel entsprechend dem
Proportionalitätsprinzip auf die einzelnen
Tätigkeiten verteilt werden. Als Basisschlüssel
sind folgende Schlüssel festgelegt:
| ― |
Anlagenschlüssel
(abgeleitet aus dem direkt zurechenbaren
Anlagevermögen bewertet zu Anschaffungs- und
Herstellungskosten)
|
| ― |
Vertriebs- und
Marketingschlüssel (abgleitet aus der
Tätigkeit des Energieberaters zur Beratung zu
und Akquise von Netzanschlüssen sowie
Kundenakquise Vertrieb)
|
| ― |
Verbrauchsabrechnung/Kundenschlüssel (abgeleitet
aus den Mitarbeitertätigkeiten für die
Verbrauchsabrechnung sowie der Kundenanzahl)
|
Aus diesen Basisschlüsseln sind zwei weitere
Schlüssel abgeleitet, das sind:
| ― |
Kaufmännischer
Schlüssel (über Gewichtung der einzelnen
Basisschlüssel)
|
| ― |
Allgemeiner Schlüssel
(über Gewichtung der einzelnen
Basisschlüssel und des kaufmännischen
Schlüssels).
|
Der oben genannte "Allgemeine Schlüssel" dient
der Aufteilung der gemeinsamen Kostenstellen des
Geschäftsbereichs "999", die keinem anderen
Schlüssel zuordenbar sind. Die flüssigen Mittel
werden durch spartenbezogene Fortschreibung des
Jahres-Cashflow ermittelt und zugeordnet.
Die durch die direkte und indirekte Zuordnung
entstehenden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den
Unternehmenssegmenten werden als solche gesondert in der
Bilanz ausgewiesen und über die "Interne Aufrechnung"
konsolidiert.
Die Berechnung der Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag für die einzelnen Tätigkeiten erfolgt
grundsätzlich unter der Prämisse der eigenen
Steuerschuldnerschaft. Nicht direkt zuordenbare
Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz werden mit
den genannten Schlüsseln verteilt.
Erläuterungen zur Bilanz
Die Restlaufzeit aller unter den Forderungen
ausgewiesenen Positionen beträgt - ebenso wie zum
vorangegangenen Bilanzstichtag - maximal ein Jahr.
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten sind 11.957 EUR innerhalb eines Jahres
fällig, wovon 0 EUR dem Bereich Gasverteilung
zuzuordnen sind.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
der Tätigkeitsabschlüsse beinhalten
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
in Höhe von 5.298.137 EUR (Vj. 2.380.334 EUR). Hiervon
betreffen 153.071 EUR (Vj. 1.094.907 EUR)
Verrechnungsvorgänge innerhalb der Sparten. Der Anteil
der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in der
Gasverteilung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
beträgt 189.578 EUR (Vj. 1.024.204 EUR), wovon 0 EUR
(Vj. EUR 824.724) das Ergebnis aus Verrechnungen sind.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, haben
komplett - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem
Jahr.
Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr belaufen sich auf 1.805.884
EUR (Vj. 3.417.521 EUR), wovon 66.127 EUR (Vj. 70.847 EUR)
die Gasverteilung betreffen.
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten aus Steuern mit 428.177 EUR (Vj. 3.745
EUR) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen
Sicherheit mit 4.815 EUR (Vj. 4.533 EUR) ausgewiesen. Der
Anteil der Gasverteilung beläuft sich bei
Verbindlichkeiten aus Steuern auf 35.079 EUR (Vj. 2.751
EUR) sowie bei den Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen
Sicherheit auf 3.656 EUR (Vj. 3.330 EUR).
Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Der Anteil der Gasverteilung an den im
Personalaufwand enthaltenen Aufwendungen für
Altersversorgung beziffert sich mit 49.648 EUR (Vj. 38.378
EUR).
Die Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden im
Rahmen der Tätigkeitsabschlüsse unter
Beibehaltung der im handelsrechtlichen Jahresabschluss
angewandten Abschreibungsmethoden ermittelt.
Die Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge
enthalten 7.783 EUR (Vj. 6.228 EUR) gegenüber
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht sowie 5.450 EUR (Vj. 0 EUR) gegenüber
verbundenen Unternehmen, die komplett wie im Vorjahr die
Sonstigen Tätigkeiten außerhalb des Gassektors
betreffen. Des Weiteren sind Zinserträge aus Abzinsung
oder Zinssatzänderung in Höhe von 2.878 EUR (Vj.
660 EUR) ausgewiesen, von denen 2.098 EUR (Vj. 499 EUR) die
Gasverteilung betreffen.
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten
Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in
Höhe von 3.315 EUR (Vj. 4.454 EUR). Diese sind mit
2.383 EUR (Vj. 3.165 EUR) der Sparte Gasverteilung
zuordenbar.
Bad Neustadt an der Saale,
den 27. Juni 2024
Bilanz
zum 31. Dezember 2023 mit Umlage für die Sparte
"Gasverteilung" gem. § 6b Abs. 3 EnWG
AKTIVA
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
381.890,88 |
458.602,39 |
| II. Sachanlagen |
9.578.790,49 |
9.693.849,03 |
| III. Finanzanlagen |
0,00 |
0,00 |
|
9.960.681,37 |
10.152.451,42 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
| I. Vorräte |
143.722,98 |
152.338,47 |
| II. Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände |
443.378,42 |
1.927.753,03 |
| davon Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
| davon Forderungen gegen
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
3.567,30 |
8.306,04 |
| III. Kassenbestand,
Guthaben bei Kreditinstituten |
1.249.243,62 |
628.401,72 |
|
1.836.345,02 |
2.708.493,22 |
| C. Aktiver
Kapitalausgleichsposten |
238.787,79 |
223.923,12 |
|
12.035.814,18 |
13.084.867,76 |
PASSIVA
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
| A. Eigenkapital |
|
|
| I. Gezeichnetes
Kapital |
4.400.000,00 |
4.400.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
1.200.000,00 |
1.200.000,00 |
| III. Gewinnvortrag |
3.756.249,26 |
3.528.565,53 |
| IV. Jahresergebnis |
-117.333,02 |
507.683,73 |
|
9.238.916,24 |
9.636.249,26 |
| B.
Baukosten-/Investitionszuschüsse |
1.623.758,38 |
1.697.324,48 |
| C.
Rückstellungen |
755.122,68 |
632.740,59 |
| D.
Verbindlichkeiten |
418.016,88 |
1.118.553,43 |
| davon Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
0,00 |
0,00 |
| davon Verbindlichkeiten
gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteligungsverhältnis besteht |
157.709,81 |
22.639,63 |
|
12.035.814,18 |
13.084.867,76 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis
31.12.2023 für die Sparte "Gasverteilung" gem. §
6b Abs. 3 EnWG
|
2023 |
2022 |
|
EUR |
EUR |
| 1. Rohergebnis |
2.903.283,52 |
3.450.918,28 |
| 2. Personalaufwand |
|
|
| a) Löhne und
Gehälter |
1.396.993,21 |
1.206.513,90 |
| b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und für
Unterstützung |
280.166,11 |
248.387,60 |
|
1.677.159,32 |
1.454.901,50 |
| 3. Abschreibungen auf
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
795.248,57 |
756.599,43 |
| 4. Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
617.460,57 |
536.246,39 |
|
-186.584,94 |
703.170,96 |
| 5. Erträge aus
Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
| 6. Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
13.104,36 |
1.460,51 |
| 7. Abschreibungen auf
Finanzanlagen |
0,00 |
0,00 |
| 8. Zinsen und
ähnliche Aufwendungen |
2.383,26 |
3.164,73 |
|
-175.863,84 |
701.466,74 |
| 9. Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag |
-62.078,71 |
189.423,74 |
| 10. Ergebnis nach
Steuern |
-113.785,13 |
512.043,00 |
| 11. Sonstige
Steuern |
3.547,89 |
4.359,27 |
| 12. Jahresergebnis |
-117.333,02 |
507.683,73 |
Anlagenspiegel gemäß §
6b Abs. 3 EnWG - Gasverteilung
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
|
|
Anpassung
Schlüsselung |
|
Zugang |
Abgang |
Umbuchung |
|
01.01.2023 |
01.01.2023 |
01.01.2023 |
2023 |
2023 |
2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
1.409.679,62 |
-41.091,72 |
1.368.587,90 |
12.192,08 |
48.750,00 |
-881,94 |
| Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
48.643,62 |
0,00 |
48.643,62 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Technische Anlagen und
Maschinen |
34.599.609,35 |
0,00 |
34.599.609,35 |
426.056,44 |
74.987,69 |
74.827,44 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
886.557,29 |
-1.282,58 |
885.274,71 |
176.139,08 |
83.830,35 |
17.624,05 |
| Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau |
106.523,68 |
-11,52 |
106.512,16 |
15.601,36 |
0,00 |
-91.569,55 |
|
35.641.333,94 |
-1.294,10 |
35.640.039,84 |
617.796,88 |
158.818,04 |
881,94 |
| Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| Anteile an verbundenen
Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Ausleihungen an
Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Wertpapiere des
Anlagevermögens |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
Genossenschaftsanteile |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
37.051.013,56 |
-42.385,82 |
37.008.627,74 |
629.988,96 |
207.568,04 |
0,00 |
|
Anschaffungs- und
Herstellungskosten |
Kumulierte
Abschreibungen |
|
|
|
Anpassung
Schlüsselung |
|
Zugang |
Abgang |
|
31.12.2023 |
01.01.2023 |
01.01.2023 |
01.01.2023 |
2023 |
2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
1.331.148,04 |
951.077,23 |
-26.664,22 |
924.413,01 |
74.476,09 |
49.631,94 |
| Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
48.643,62 |
30.866,26 |
0,00 |
30.866,26 |
1.732,31 |
0,00 |
| Technische Anlagen und
Maschinen |
35.025.505,54 |
25.261.896,62 |
0,00 |
25.261.896,62 |
634.510,82 |
72.383,59 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
995.207,49 |
654.722,03 |
-856,91 |
653.865,12 |
84.529,35 |
73.906,76 |
| Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau |
30.543,97 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
36.099.900,62 |
25.947.484,91 |
-856,91 |
25.946.628,00 |
720.772,48 |
146.290,35 |
| Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| Anteile an verbundenen
Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Ausleihungen an
Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Wertpapiere des
Anlagevermögens |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
Genossenschaftsanteile |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
37.431.048,66 |
26.898.562,14 |
-27.521,13 |
26.871.041,01 |
795.248,57 |
195.922,29 |
|
Kumulierte
Abschreibungen |
Buchwerte |
|
31.12.2023 |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
| Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
949.257,16 |
381.890,88 |
458.602,39 |
| Sachanlagen |
|
|
|
| Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
32.598,57 |
16.045,05 |
17.777,36 |
| Technische Anlagen und
Maschinen |
25.824.023,85 |
9.201.481,69 |
9.337.712,73 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
664.487,71 |
330.719,78 |
231.835,26 |
| Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau |
0,00 |
30.543,97 |
106.523,68 |
|
26.521.110,13 |
9.578.790,49 |
9.693.849,03 |
| Finanzanlagen |
|
|
|
| Anteile an verbundenen
Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Ausleihungen an
Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Wertpapiere des
Anlagevermögens |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
Genossenschaftsanteile |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
27.470.367,29 |
9.960.681,37 |
10.152.451,42 |
|