![]() B&B Hotels Holding GmbHHochheim am MainBefreiender Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023CASPER TOPCO SASMontrouge/FrankreichBestätigungsvermerk der Abschlussprüfer zum KonzernabschlussAn die Gesellschafter CASPER TOPCO 29 Boulevard Romain Rolland 92120 Montrouge Stellungnahme Entsprechend dem uns in Ihrer Satzung erteilten Auftrag und dem einstimmigen Beschluss der Gesellschafter haben wir den Konzernabschluss der CASPER TOPCO für das am 31. Dezember 2023 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft, der diesem Bericht beigefügt ist. Wir bestätigen, dass der Konzernabschluss gemäß den in der Europäischen Union geltenden IFRS-Richtlinien ordnungsgemäß und wahrheitsgetreu ist und ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild des Geschäftsergebnisses des abgelaufenen Geschäftsjahres sowie der Finanz- und Vermögenslage der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Personen und Unternehmen am Ende des Geschäftsjahres vermittelt. Begründung der Stellungnahme Rahmenbedingungen für die Prüfung Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Frankreich geltenden Berufsgrundsätze durchgeführt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Unsere Verantwortlichkeiten gemäß diesen Standards sind im Abschnitt „Verantwortlichkeiten der Abschlussprüfer bei der Prüfung des Konzernabschlusses“ in diesem Bericht dargelegt. Unabhängigkeit Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den im französischen Handelsgesetzbuch (Code de commerce) und im Ethikkodex für Abschlussprüfer festgelegten Unabhängigkeitsregeln für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum Ausstellungsdatum unseres Berichts durchgeführt. Begründung der Einschätzungen In Anwendung der Bestimmungen der Artikel L. 821-53 und R.821-180 des Handelsgesetzbuchs bezüglich der Begründung unserer Beurteilungen bringen wir Ihnen die folgenden Einschätzungen zur Kenntnis, die nach unserem fachlichen Urteil die wichtigsten für die Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr waren. Die vorgenommenen Einschätzungen sind im Zusammenhang mit der Prüfung des Konzernabschlusses in seiner Gesamtheit und der Bildung unseres oben genannten Bestätigungsvermerks zu sehen. Wir geben keine Stellungnahme zu einzelnen Posten dieses Konzernabschlusses ab. Firmenwert In den Erläuterungen „2.6 Wertminderung von Vermögenswerten“ und „3.1 Firmenwert“ des Anhangs werden die Bilanzierungsregeln und -methoden für die Durchführung von Werthaltigkeitsprüfungen von Vermögenswerten, insbesondere des Firmenwerts, dargelegt. Eine Wertminderung wird erfasst, wenn der Nettobuchwert unter dem erzielbaren Wert liegt. Unsere Arbeit bestand darin, die Daten und die Angemessenheit der zugrunde gelegten Annahmen zu beurteilen, die von der Gesellschaft durchgeführten Berechnungen zu überprüfen, die Schätzungen der Rechnungslegung für frühere Zeiträume mit den entsprechenden Ergebnissen zu vergleichen, die Verfahren zur Genehmigung dieser Schätzungen durch die Geschäftsleitung zu untersuchen, und wir haben geprüft, ob die Erläuterungen im Anhang des Konzernabschlusses angemessene Auskünfte liefern. Spezifische Überprüfungen Wir haben außerdem gemäß den in Frankreich geltenden Richtlinien für die Berufsausübung die in den Rechts- und Verwaltungsvorschriften vorgesehenen spezifischen Überprüfungen der im Konzernlagebericht des Vorsitzenden enthaltenen Informationen vorgenommen. Wir haben keine Einwände gegen die Richtigkeit dieser Informationen oder ihre Übereinstimmung mit dem Konzernabschluss. Verantwortlichkeiten des Managements und der mit der Leitung betrauten Personen für den Konzernabschluss Die Geschäftsleitung ist verantwortlich für die Erstellung eines Konzernabschlusses, der ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild in Übereinstimmung mit den in der Europäischen Union übernommenen IFRS vermittelt, sowie für die Einrichtung interner Kontrollen, die sie für erforderlich hält, um einen Konzernabschluss zu erstellen, der frei von wesentlichen unzutreffenden Angaben ist, unabhängig davon, ob diese auf Betrug oder Fehler zurückzuführen sind. Bei der Erstellung des Konzernabschlusses ist es Aufgabe der Geschäftsleitung, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, in diesem Abschluss gegebenenfalls die erforderlichen Angaben zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu machen und das Rechnungslegungskonzept der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei denn, das Unternehmen soll liquidiert oder seine Geschäftstätigkeit eingestellt werden. Der Konzernabschluss wurde vom Aufsichtsrat genehmigt. Verantwortlichkeiten der Abschlussprüfer in Bezug auf die Prüfung des Konzernabschlusses Unsere Aufgabe ist es, ein Prüfungsurteil zum Konzernabschluss abzugeben. Unser Ziel ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen Fehlaussagen ist. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, garantiert jedoch nicht, dass eine nach professionellen Standards durchgeführte Prüfung zur systematischen Aufdeckung wesentlicher falscher Darstellungen führt. Falsche Darstellungen können das Ergebnis von Betrug oder Fehlern sein und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden kann, dass sie die wirtschaftlichen Entscheidungen, die die Nutzer des Jahresabschlusses auf der Grundlage des Jahresabschlusses treffen, entweder einzeln oder insgesamt beeinflussen können. Wie in Artikel L. 821-55 des Handelsgesetzbuches festgelegt, besteht unser Auftrag zur Bestätigung des Jahresabschlusses nicht darin, die Funktionsfähigkeit oder die Qualität der Verwaltung Ihrer Gesellschaft zu garantieren. Im Rahmen einer Prüfung, die in Übereinstimmung mit den in Frankreich geltenden Berufsgrundsätzen durchgeführt wird, wendet der Prüfer während der gesamten Prüfung sein fachliches Urteil an. Darüber hinaus:
Erstellt in Neuilly-sur-Seine und Quimper, am 29. März 2024 Die Rechnungsprüfer PricewaterhouseCoopers Audit Itto El Hariri Ouest Conseils Audit Paul Guillou INHALTSÜBERSICHTINHALT KONZERNABSCHLUSS Finanzielle Lage - Aktiva Finanzielle Lage - Passiva Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernübersicht über die Entwicklung des Eigenkapitals Konzern-Cashflow-Rechnung ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS Allgemeines Umfeld und Modalitäten für die Erstellung des Konzernabschlusses Angewandte Rechnungslegungsmethoden Aktiva - Erläuterungen Passiva - Erläuterungen Gewinn- und Verlustrechnung - Erläuterungen Anhänge - Erläuterungen - 1 - FINANZIELLE LAGE - AKTIVAscroll
- 2 - PASSIVAscroll
- 3 - KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscroll
- 4 - KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
- 5 - KONZERNÜBERSICHT ÜBER DIE ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALSscroll
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- 6 - KONZERN-CASHFLOW-RECHNUNGscroll
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SFF = Selbstfinanzierungsfähigkeit Die Einzelheiten zum Kassenbestand am Ende des Geschäftsjahres sind in Erläuterung 3.8 dargestellt. ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS- 1 - ALLGEMEINES UMFELD UND RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE1.1. Allgemeines Umfeld Die CASPER TOPCO SAS (eine mehrheitlich im Besitz von Goldman Sachs befindliche Holdinggesellschaft) wurde am 14. Mai 2019 gegründet und übernahm am 31. Juli 2019 durch den direkten und indirekten Erwerb aller von der Financière Sun ausgegebenen Wertpapiere die 100%ige Kontrolle über den B&B- Konzern. Der Konzern betreibt Hotels im Economy-Segment. Der Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr wurde am 22. März 2024 vom Aufsichtsrat der Gesellschaft genehmigt. Identität der Muttergesellschaft: CASPER TOPCO SAS - 29 BOULEVARD ROMAIN ROLLAND - 92120 MONTROUGE. Die Zahlen sind, sofern nicht anders angegeben, in Millionen Euro mit einer Dezimalstelle angegeben. Die Casper TopCo wird im Folgenden als die „Gesellschaft“ bezeichnet. Sofern der Kontext nichts Gegenteiliges vermuten lässt, beziehen wir uns bei der Verwendung der Begriffe „wir“, „unser“, „Konzern“ und „B&B Hotels Group“ in den Finanzberichten auf die Casper Topco und ihre Tochtergesellschaften. 1.2. Angewandte Rechnungslegungsstandards Gemäß der europäischen Verordnung 1606/2002 vom 19. Juli 2002 wurde der Konzernabschluss des B&B Konzerns für das Jahr 2023 in Übereinstimmung mit den IFRS erstellt, die vom IASB veröffentlicht und von der Europäischen Union am 31. Dezember 2023 übernommen wurden. Der Konzern hat alle Standards, Änderungen und Interpretationen angewandt, die für Geschäftsjahre ab dem 1. Januar 2023 verpflichtend anzuwenden sind:
Diese Veröffentlichungen hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Unternehmensgruppe. Die Europäische Union hat am 14. Dezember 2022 eine Richtlinie zur Umsetzung der OECD-Reform der „Säule 2“ verabschiedet. Frankreich hat diese Umsetzung im Rahmen des Haushaltsgesetzentwurfs für 2024 verabschiedet. Die sogenannten „Säule 2“-Regeln gelten somit für alle Unternehmen, die tatsächlich von Casper Topco kontrolliert werden. Der IASB veröffentlichte im Mai 2023 eine Änderung von IAS 12, die eine vorübergehende, für das Geschäftsjahr 2023 verbindliche Ausnahme von der Anwendung von IAS 12 auf Berechnungen der „Säule 2“ beinhaltet. Diese Änderung wurde von der Europäischen Union im November 2023 formell verabschiedet und ist somit voll anwendbar. Der Konzern hat keine latenten Steuereffekte im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten von „Säule 2“ in seinem Jahresabschluss erfasst. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt unserer Arbeiten erwartet der Konzern keine wesentlichen steuerlichen Auswirkungen auf den Jahresabschluss. 1.3.1 Neue veröffentlichte und noch nicht angewandte Normen Der IASB hat die folgende Änderung veröffentlicht, die von der Europäischen Union übernommen wurde und ab dem 1. Januar 2024 oder dem 1. Januar 2025 anzuwenden ist:
Die Gruppe geht nicht davon aus, dass die Anwendung dieser Bestimmung wesentliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben wird. Das IASB hat keine Standards, Änderungen und Auslegungen veröffentlicht, die noch nicht von der Europäischen Union übernommen wurden und potenziell auf den Konzern anwendbar sind. 1.4. Grundlagen für die Erstellung des Jahresabschlusses Die Jahresabschlüsse der Konzerngesellschaften, die nach den in den jeweiligen Ländern geltenden Rechnungslegungsvorschriften erstellt wurden, sind an die Rechnungslegungsgrundsätze des Konzerns angepasst worden. Der Konzernabschluss umfasst die Jahresabschlüsse der CASPER TOPCO SAS und ihrer Tochtergesellschaften, die zum 31. Dezember 2023 erstellt wurden. Alle Konzernunternehmen schließen ihre Bücher am 31. Dezember ab. Der Konzernabschluss wird nach dem Anschaffungskostenprinzip erstellt, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente und der zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Bei der Erstellung des Konzernabschlusses muss der Konzern Schätzungen vornehmen und Annahmen treffen, die sich auf die Buchwerte bestimmter Vermögenswerte, Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen sowie auf die Angaben im Anhang zum Konzernabschluss auswirken. Der Konzern überprüft diese Schätzungen und Annahmen regelmäßig, um sicherzustellen, dass sie im Lichte der bisherigen Erfahrungen und der wirtschaftlichen Bedingungen angemessen sind. Bei diesen Schätzungen werden wirtschaftliche Daten und Annahmen berücksichtigt, die sich im Laufe der Zeit ändern können, sowie gegebenenfalls die Auslegung lokaler Vorschriften. Die wichtigsten Beurteilungen und Schätzungen, die sich auf den Jahresabschluss auswirken, sind:
Der Konzern untersucht die Risiken des Klimawandels, die sich auf sein Geschäft auswirken könnten. Die Auswirkungen der Klimarisiken über den strategischen Horizont hinaus auf die künftigen Cashflows sind jedoch schwer vorhersehbar. Auf dieser Grundlage hatten die Beurteilungen und Schätzungen, die der Konzern in Bezug auf die Folgen des Klimawandels und den Übergang zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft vorgenommen hat, keine wesentlichen Auswirkungen auf den konsolidierten Abschluss zum 31. Dezember 2023. Der Konzern hat die Auswirkungen, die durch seine Politik der nachhaltigen Entwicklung hervorgerufen werden, in den wichtigsten Schätzungen für den Abschluss berücksichtigt. 1.5 Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum Hotelmarkt Nach den Jahren 2020 und 2021, die stark von der weltweiten Ausbreitung des Covid-19-Virus und den von den Regierungen ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung seiner Ausbreitung (insbesondere Reiseverbote, Grenzschließungen und Eindämmungsmaßnahmen) betroffen waren, konnte sich der europäische Hotelmarkt 2022 erholen und erreichte in den 12 Monaten des Jahres 2022 wieder das RevPar-Niveau („Revenue Hosting per available night“) von 2019; und dies trotz eines ersten Quartals, das noch von der „Omicron“-Welle geprägt war. Im Jahr 2023 bestätigte sich diese Erholung der Hotelaktivität (alle Segmente) in Europa und verstärkte sich sogar noch, mit einem RevPar 12 Monate 2023, das um etwa +16% im Vergleich zu 2019 wuchs, was einen Anstieg der Durchschnittspreise widerspiegelte, während die Belegungsraten noch nicht ganz das Vor- Covid-Niveau erreichten. Erträge des Konzerns Der RevPar der B&B Hotels, die hauptsächlich in Westeuropa vertreten sind, stieg im Jahr 2023 um +14% gegenüber dem Niveau von 2022 und lag +28% über dem Niveau von 2019. Dies stellt eine deutliche Überperformance gegenüber dem europäischen Hotelmarkt dar und spiegelt somit sowohl die positiven Auswirkungen eines wachsenden und dynamischen Marktes als auch den Gewinn von Marktanteilen wider. Diese Überperformance wurde durch Preiserhöhungen (insbesondere durch ein optimiertes dynamisches Preismanagement), aber auch durch eine hervorragende Auslastung des Parks ermöglicht, da der Konzern für 2023 eine höhere Zimmerauslastung als für 2019 erreicht hat. Diese RevPar-Leistung in Verbindung mit der Entwicklung des Hotelbestands (eigene und Franchise-Hotels) des Konzerns (+13% zusätzliche Kapazität im Vergleich zu 2022 bzw. +50% im Vergleich zu 2019 - getragen von 259 Hoteleröffnungen im Zeitraum 2020-2023 (31 im Jahr 2020, 56 im Jahr 2021, 97 im Jahr 2022 und 75 im Jahr 2023) ermöglichte es dem Konzern, 2023 einen Anstieg des Hotelumsatzes um +29% im Vergleich zu 2022 zu erzielen, was fast einer Verdoppelung des Umsatzes im Vergleich zu 2019 entspricht (+93%). Entwicklung In Fortsetzung seiner dynamischen Entwicklung und im Vertrauen auf sein Geschäftsmodell eröffnete der Konzern im Jahr 2023 75 Hotels (eigene und Franchise-Hotels), ein historischer Rekord, ohne bedeutende externe Wachstumsmaßnahmen. Am 31. Dezember 2023 umfasste das Netzwerk von B&B Hotels 761 Hotels, von denen 92 im Franchising betrieben werden. Rentabilität und Investitionskontrolle Auch 2023 hielt der Konzern an seiner bewährten Praxis fest, die Kosten zu kontrollieren, die Investitionen zu optimieren und die Margen zu sichern. Dies ermöglichte es ihm, trotz eines inflationären Umfelds, insbesondere bei den Energiepreisen, ein Rekordniveau an Gewinnen zu erzielen, was sich in einem EBITDA nach Anwendung von IFRS16 von 495 Mio. € (250 Mio. € vor Anwendung von IFRS16) widerspiegelt - siehe Anmerkung 5.2.7. Finanzierung und Liquidität Während des Covid-Zeitraums 2020-2021 konnte der Konzern durch verschiedene Maßnahmen (u.a. staatlich garantierte Kredite, Kapitalerhöhung) seine Liquidität deutlich erhöhen, die sich zum 31. Dezember 2021 auf 326 Mio. € belief (davon 120 Mio. € nicht vollständig gezogene RCF). Im Geschäftsjahr 2022 hatte der Konzern keine neuen Finanzierungen in Anspruch genommen, und dank des Managements seiner Cashflows konnte er zum 31. Dezember 2022 eine Liquidität von 331 Mio. € (davon 120 Mio. € vollständig nicht gezogene RCF) ausweisen, was einem Anstieg um 5 Mio. € gegenüber dem 31. Dezember 2021 entspricht. Die Ratingagenturen S&P und Moody's hatten das Rating des Konzerns im letzten Quartal 2022 nach oben korrigiert. Auch im Geschäftsjahr 2023 nahm der Konzern keine neuen Finanzierungen in Anspruch, und dank des fortgesetzten Cashflow-Managements konnte er trotz einer ehrgeizigen Investitionspolitik und der planmäßigen Rückzahlung von über 30 Mio. € an staatlich garantierten Krediten zum 31. Dezember 2023 eine Liquidität von 329 Mio. € (davon 120 Mio. € an RCF, die bei Abschluss noch nicht vollständig gezogen waren) ausweisen, die mit dem Niveau vom 31. Dezember 2022 vergleichbar ist. Das Rating des Konzerns wurde von den Ratingagenturen S&P und Moody's Anfang 2024 erneut nach oben korrigiert. Ausblick und Fortführung der Geschäftstätigkeit Mittelfristig ist der Konzern angesichts der bedeutenden strukturellen Wachstumsmöglichkeiten in Europa und darüber hinaus zuversichtlich hinsichtlich seiner Wachstumsaussichten. Auf der Grundlage dieser Faktoren ist der Konzern zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023 zu dem Schluss gekommen, dass keine Unsicherheiten bestehen, die den Grundsatz der Unternehmensfortführung zumindest für die nächsten zwölf Monate in Frage stellen könnten. - 2 - ANGEWANDTE RECHNUNGSLEGUNGSMETHODEN2.1. Konsolidierungsmethoden und Konsolidierungskreis 2.1.1 Konzerngesellschaften Die Gesellschaften, bei denen der B&B-Konzern direkt oder indirekt die ausschließliche rechtliche oder faktische Kontrolle ausübt, werden voll konsolidiert (FC). Die Anteile von Minderheitsaktionären werden in der Bilanz in einer vom Eigenkapital getrennten Kategorie ausgewiesen. Der auf Minderheitsgesellschafter entfallende Anteil am Gewinn wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen. scroll
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2.1.2 Nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen Der Konzern hält über die B&B Hotels GmbH eine Minderheitsbeteiligung an den deutschen Unternehmen MOLANCONA GmbH & Co KG und MOLBARVA GmbH & Co KG. Der Buchwert dieser Beteiligungen ist null. Diese Gesellschaften werden aufgrund ihrer Unwesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss einbezogen. 2.2. Änderungen des Konsolidierungskreises 2.2.1 Unternehmenszusammenschlüsse Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert.
2.2.2 Beteiligungen, die zum Zeitpunkt des Abschlusses noch nicht abgeschlossen waren Bei Abschluss des Geschäftsjahres waren keine Transaktionen im Laufen. 2.3 Umrechnung von Fremdwährungskonten Die Berichtswährung ist der Euro. Bei der Konsolidierung werden die auf Fremdwährungen lautenden Aktiva und Passiva der Konzerngesellschaften zum Wechselkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Mittelkurs umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen, die sich aus der Nettoposition von Tochtergesellschaften in Fremdwährungen ergeben, werden im Eigenkapital erfasst und in einer eigenen Zeile („Umrechnungsdifferenzen“) ausgewiesen. 2.4 Anlagevermögen und Geschäftswert 2.4.1 Geschäftswert und andere immaterielle Vermögenswerte Gemäß IAS 38 „Immaterielle Vermögenswerte“ werden erworbene immaterielle Vermögenswerte in der Bilanz zu ihrem Anschaffungswert oder zu ihren Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und Wertminderungen ausgewiesen. Der Konzern hat die Marke B&B als immateriellen Vermögenswert mit unbestimmter Nutzungsdauer betrachtet, da er festgestellt hat, dass es keine vorhersehbare Begrenzung des Zeitraums gibt, in dem er voraussichtlich in der Lage sein wird, ihn zu nutzen. Dieser Vermögenswert wird daher nicht abgeschrieben und wird gemäß IAS 36 auf Wertminderung geprüft, sobald es Anzeichen für eine Wertminderung gibt, mindestens jedoch einmal jährlich (siehe Erläuterung 2.6). Die Analyse der Lebensdauer einer Marke (endlich oder unbestimmt) ergibt sich insbesondere aus folgenden Kriterien:
Sonstige Anlagegüter (Software, Lizenzen usw.), die als immaterielle Anlagegüter mit begrenzter Lebensdauer eingestuft werden, werden ab dem Zeitpunkt ihrer Inbetriebnahme linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. scroll
2.4.2 Geschäfts- oder Firmenwert Der Geschäfts- oder Firmenwert ist die Differenz zwischen den Kosten für den Erwerb und dem Anteil des Konzerns am beizulegenden Zeitwert der ermittelten Aktiva und Passiva des erworbenen Unternehmens zum Zeitpunkt des Erwerbs. Die Frist für die endgültige Zuweisung beträgt 12 Monate ab dem Datum des Erwerbs. Ist der Differenzbetrag positiv, wird er auf der Aktivseite der Bilanz unter dem Posten „Geschäftswert“ ausgewiesen. Ein verbleibender Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich im Allgemeinen aus dem Vorhandensein von Synergien und anderen erwarteten Vorteilen aus dem Erwerb der übernommenen Unternehmen. Positive Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß dem überarbeiteten IFRS 3 „Unternehmenszusammenschlüsse“ nicht abgeschrieben. Sie werden gemäß IAS 36 auf Wertminderung geprüft, sobald es Anzeichen für eine Wertminderung gibt, mindestens jedoch einmal pro Jahr (siehe Erläuterung 2.6). Ist die Differenz negativ, wird sie in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen im Jahr der Übernahme des erworbenen Unternehmens vollständig als Ertrag verbucht. 2.4.3 Sachanlagen Gemäß IAS 16 „Sachanlagen“ werden Sachanlagen zu ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und Wertminderungen bilanziert. Nur Posten, deren Kosten zuverlässig bestimmt werden können und bei denen es wahrscheinlich ist, dass der künftige wirtschaftliche Nutzen dem Konzern zufließen wird, werden als Anlagevermögen ausgewiesen. Ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Vermögenswerts werden Sachanlagen linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben, bei Gebäuden nach einem Komponentenansatz: • Gebäude: Anwendung der Komponentenmethode scroll
Wenn der Restwert der Vermögenswerte verlässlich geschätzt werden kann, wird er bei der Festlegung der Abschreibungspläne berücksichtigt. Einige Vermögenswerte werden über die Dauer des Pachtvertrags des Hotels abgeschrieben, zu dem sie gehören. 2.4.4 Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte Gemäß IFRS 5 „Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche“ werden zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte oder Gruppen von Vermögenswerten in der Bilanz in einer gesonderten Zeile ausgewiesen und zum niedrigeren Wert aus Nettobuchwert oder beizulegendem Zeitwert abzüglich der zur Erzielung des Verkaufs erforderlichen Kosten bewertet und angesetzt. Ein Vermögenswert wird nur dann als zur Veräußerung gehalten klassifiziert, wenn der Verkauf innerhalb eines angemessenen Zeitraums von 12 Monaten höchstwahrscheinlich ist, der Vermögenswert in seinem gegenwärtigen Zustand für einen sofortigen Verkauf zur Verfügung steht und ein Verkaufsplan von der Unternehmensleitung mit einem ausreichenden Fortschrittsgrad eingeleitet wurde. Das Mauerwerk der vom Konzern betriebenen Hotels, die an einen Dritten weiterverkauft werden sollen, wird in dieser Kategorie ausgewiesen und nicht abgeschrieben. Das Veräußerungsergebnis wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen erfasst. 2.5 Fremdkapitalkosten Gemäß IAS 23 R werden Fremdkapitalkosten, die direkt dem Bau oder der Herstellung eines Vermögenswertes des Anlagevermögens zugeordnet werden können, in die Anschaffungs- oder Herstellungskosten dieses Vermögenswertes einbezogen. Andere Fremdkapitalkosten werden in dem Berichtszeitraum, in welchem sie anfallen, als Aufwand verbucht. Die derzeit vom Konzern aufgenommenen Darlehen sind nicht direkt dem Bau oder der Herstellung von Anlagevermögen zuzuordnen. 2.6 Wertminderungen von Aktiva In Übereinstimmung mit IAS 36 "Wertminderung von Aktiva" werden alle Sachanlagen, immateriellen Vermögenswerte und Firmenwerte auf Wertminderung geprüft, sobald es Anzeichen für eine Wertminderung gibt, mindestens jedoch einmal jährlich für die folgenden Anlagen:
Das eingesetzte Kapital (hauptsächlich bestehend aus Anlagevermögen sowie Geschäfts- und Firmenwert) wird einer detaillierten Überprüfung unterzogen, um festzustellen, ob sein Nettobuchwert unter seinem erzielbaren Wert liegt, der als der höhere Wert aus dem beizulegenden Zeitwert (abzüglich der Veräußerungskosten) und dem Nutzungswert definiert ist. Der Nutzungswert wird durch Abzinsung der erwarteten zukünftigen Cashflows aus der Nutzung des Vermögenswerts ermittelt. Die Tests werden für jede der barmittelgenerierenden Einheiten ("CGU") oder Gruppierung von barmittelgenerierenden Einheiten durchgeführt:
Wenn der erzielbare Betrag niedriger als der Nettobuchwert ist, wird ein Wertverlust in Höhe der Differenz zwischen diesen beiden Beträgen verbucht. Der Wertverlust würde in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen verbucht. Wertminderungen, die sich auf einen einzelnen Vermögenswert beziehen, können später wieder rückgängig gemacht werden, wenn der erzielbare Wert wieder höher ist als der Nettobuchwert (bis zur Höhe der ursprünglich verbuchten Wertminderung). Dagegen ist es nicht möglich, eine Wertaufholung für den Geschäfts- oder Firmenwert zu verbuchen. 2.7 Finanzaktiva und -passiva Die Finanzaktiva und -passiva werden zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Vertrags in der Bilanz erfasst und zum beizulegenden Zeitwert dessen bewertet, was gegeben (bei Aktiva) oder erhalten (bei Passiva) wird. Der beizulegende Zeitwert wird durch Bezugnahme auf den bei der Transaktion vereinbarten Preis oder durch Bezugnahme auf Marktpreise für vergleichbare Transaktionen ermittelt. Gibt es keine Marktpreise, wird der beizulegende Zeitwert durch Abzinsung der künftigen Cashflows aus der Transaktion oder durch ein Modell ermittelt. Eine Abzinsung wird nicht vorgenommen, wenn ihre Auswirkungen unerheblich sind. So werden beispielsweise kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten, die aus dem Geschäftsgang entstehen, nicht abgezinst. Die direkt mit der Transaktion verbundenen Kosten (Gebühren, Provisionen, Honorare, Steuern ...) werden zum Eingangswert der Aktiva hinzugerechnet und vom Eingangswert der Passiva abgezogen. Derivate werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden wie folgt behandelt:
Darlehen werden zunächst zum Marktwert (abzüglich der angefallenen Transaktionskosten) bilanziert. Die Darlehen werden später zu fortgeführten Anschaffungskosten gehalten; jede Differenz zwischen den Erlösen (abzüglich Transaktionskosten) und dem Rückzahlungswert wird über die Laufzeit des Darlehens unter Anwendung der Effektivzinsmethode ergebniswirksam erfasst. Eine Verbindlichkeit wird als kurzfristige Verbindlichkeit eingestuft, wenn sie eines der folgenden vier Kriterien erfüllt (IAS 1.69): - das Unternehmen erwartet, dass die Verbindlichkeit im Laufe des normalen Geschäftsgangs beglichen wird, und zwar auch dann, wenn sie mehr als zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag beglichen werden muss (z. B. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern und andere Betriebskosten, die den Bedarf an Umlaufvermögen ausmachen); - die Verbindlichkeit wird hauptsächlich mit dem Zweck gehalten, gehandelt zu werden; - die Verbindlichkeit ist innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag zu begleichen, und zwar auch dann, wenn die ursprüngliche Fälligkeit mehr als zwölf Monate beträgt und eine Vereinbarung über die Refinanzierung oder Umschuldung langfristiger Zahlungen nach dem Bilanzstichtag und vor dem Zeitpunkt der Genehmigung des Abschlusses getroffen wird (IAS 1.72); Das Unternehmen hat in Bezug auf die Verbindlichkeit kein uneingeschränktes Recht, die Erfüllung der Verbindlichkeit um mindestens zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag aufzuschieben. 2.8 Pachtverträge Pachtverträge werden ab Beginn des Pachtverhältnisses mit dem Barwert der künftigen Zahlungen in der Bilanz erfasst. Die verwendeten Abzinsungssätze basieren auf dem Durchschnitt zwischen (i) dem marginalen Fremdkapitalzinssatz des Konzerns und (ii) den impliziten Zinssätzen der Pachtverträge, zu denen ein Spread hinzugefügt wird, um länderspezifische wirtschaftliche Umfelder zu berücksichtigen. Diese Pachtverträge werden als „Pachtverbindlichkeiten“ auf der Passivseite mit einer Aktivierung als „Nutzungsrechte“ auf der Aktivseite ausgewiesen. Sie werden über die Laufzeit des Vertrags abgeschrieben, die in der Regel der unkündbaren Laufzeit des Vertrags entspricht, zuzüglich der Zeiträume, die durch Verlängerungsoptionen, die der Pächter mit hinreichender Sicherheit ausüben wird, und Kündigungsoptionen, die der Pächter mit hinreichender Sicherheit nicht ausüben wird, abgedeckt sind. In der Gewinn- und Verlustrechnung und aufgrund der oben erwähnten Bilanzierung werden die Pachtverträge teilweise als Abschreibungsaufwand im Betriebsergebnis und teilweise als Zinsaufwand im Finanzergebnis ausgewiesen. Der Konzern bilanziert eine latente Steuer für den Nettobetrag der steuerpflichtigen und abzugsfähigen temporären Differenzen. Über die Laufzeit des Vertrags wird diese Differenz ansteigen und sich dann umkehren. In der Kapitalflussrechnung werden die Pachtzahlungen im „Cashflow aus Finanzierungstätigkeit“ unter „Ausgabe von Anleihen“ für den Betrag, der für die Rückzahlung der „Pachtverbindlichkeiten“ verwendet wird, und unter „Gezahlte Finanzzinsen“ für den Betrag ausgewiesen, der für die Zinszahlung der „Pachtverbindlichkeiten“ verwendet wird. Leasingverträge, die Vermögenswerten mit geringem Einheitswert oder kurzer Laufzeit (weniger als 12 Monate) entsprechen, werden direkt als Aufwand verbucht. Arbeiten, die vom Pächter übernommen und dann vom Verpächter erstattet werden, gelten als Vermögenswerte des Verpächters (und nicht des Konzerns) und werden daher bei der Bestimmung des Nutzungsrechts im Hinblick auf die Analyse der Fakten und Umstände und auch der folgenden Kriterien nicht berücksichtigt: - im Pachtvertrag ist genau festgelegt, welche Arbeiten vom Pächter durchgeführt werden müssen; - Die Erstattung entspricht dem Betrag, der dem Pächter tatsächlich für die spezifischen Arbeiten entstanden ist (und nicht einem vorher festgelegten Betrag, der sich auf nicht spezifisch festgelegte Arbeiten beziehen kann); - die Arbeiten sind nicht spezifisch auf die Bedürfnisse des Pächters zugeschnitten und können wahrscheinlich auch anderen Pächtern zugutekommen; - sie erhöhen den Wert des Pachtobjekts aus der Sicht des Verpächters; - sie haben eine längere Nutzungsdauer als der Pachtvertrag. 2.9 Barmittel und Barmitteläquivalente Die Position „Barmittel und Barmitteläquivalente“ umfasst Barmittel, Sichteinlagen bei Banken und andere Anlagen, die die Kriterien nach IAS 7 erfüllen (kurzfristige Anlagen, die sehr liquide sind, leicht in einen bekannten Betrag an Barmitteln umgewandelt werden können und einem vernachlässigbaren Risiko der Wertänderung unterliegen“). Banküberziehungskredite werden in der Bilanz in der Zeile „Kurzfristige Bankkredite und Anteil der Kredite mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr" innerhalb der kurzfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. 2.10 Rentenverpflichtungen und ähnliche Verpflichtungen Der Konzern bildet Rückstellungen für ihre Ruhestandsverpflichtungen. Dieser Betrag wird auf der Grundlage der tariflichen Austrittsbedingungen ermittelt, wobei die Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter zum Zeitpunkt ihres möglichen Übertritts in den Ruhestand berechnet wird. Darüber hinaus wird die Wahrscheinlichkeit berücksichtigt, dass der Mitarbeiter das Unternehmen vor Erreichen des Pensionsalters verlässt. Die Methode, die zur Schätzung der Rückstellungen für Abfindungen am Ende des Arbeitsverhältnisses verwendet wird, wurde 2021 aufgrund der Entscheidung des IFRS IC geändert. Die Änderung der Methode bezieht sich auf die Zuordnung von Rentenansprüchen zu Dienstzeiten für leistungsorientierte Pläne mit folgenden Besonderheiten:
Für alle diese Kosten, einschließlich der Sozialabgaben, werden Rückstellungen gebildet und systematisch über die Dauer der Beschäftigung der Mitarbeiter im Ergebnis berücksichtigt, wobei versicherungsmathematische Gewinne und Verluste ausgenommen sind, die im Eigenkapital verbucht werden. Die im Rahmen dieser Bewertung gewählte Methode ist die Methode der geplanten Krediteinheiten (projected unit credit method). Diese Methode ist in der Rechnungslegungsnorm IAS 19 definiert. Der Betrag, zu dem die Anwendung dieser Methode führt, entspricht dem Begriff der versicherungsmathematischen Verbindlichkeiten. 2.11 Passive Rechnungsabgrenzungsposten Passive Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen Aufwendungen, die in einem Geschäftsjahr bezahlt werden und sich auf die folgenden Geschäftsjahre beziehen. 2.12 Personalaufwand Der Personalaufwand umfasst alle Beträge, die das Unternehmen gegenüber seinen Mitarbeitern zahlt oder zurückstellt, einschließlich der Gewinn- und Erfolgsbeteiligungen der Mitarbeiter, der Pensionsbeiträge und der Sozialabgaben. 2.13 Rückstellungen Gemäß IAS 37 „Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen“ werden Rückstellungen angesetzt, wenn der Konzern am Ende des Geschäftsjahres eine Verpflichtung gegenüber einem Dritten hat, die aus einem Ereignis in der Vergangenheit resultiert und bei der es wahrscheinlich oder sicher ist, dass sie zu einem Abfluss von Ressourcen zugunsten des Dritten führen wird, ohne dass von diesem eine mindestens gleichwertige Gegenleistung erwartet wird. Diese Verpflichtung kann gesetzlicher, regulatorischer, vertraglicher oder impliziter Art sein. Diese Rückstellungen werden je nach ihrer Art unter Berücksichtigung der wahrscheinlichsten Annahmen geschätzt. Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen werden erfasst, wenn der Konzern über einen formellen und detaillierten Plan für die Restrukturierung verfügt und dieser Plan den betroffenen Parteien vor dem Bilanzstichtag mitgeteilt wurde. 2.14 Ertragssteuern Die Ertragssteuern (Aufwand oder Ertrag) umfassen den Aufwand oder Ertrag aus fälligen Steuern und den Aufwand oder Ertrag aus latenten Steuern. Die für den Berichtszeitraum und frühere Zeiträume fälligen Steuern auf zu versteuernde Gewinne werden als Verbindlichkeiten ausgewiesen, sofern sie noch nicht gezahlt wurden. Die zur Ermittlung dieser Beträge angewandten Steuersätze und Steuervorschriften sind diejenigen, die am Bilanzstichtag angewendet oder im Wesentlichen angewendet wurden. Steuern auf Posten, die außerhalb des Gewinns oder Verlusts (im sonstigen Ergebnis (OCI) oder direkt im Eigenkapital) erfasst werden, werden im OCI oder im Eigenkapital und nicht im Gewinn oder Verlust verbucht. Gemäß IAS 12 „Ertragssteuern“ werden für temporäre Differenzen zwischen den Buchwerten von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten und ihren Steuerbemessungsgrundlagen latente Steuern nach der Liability-Methode unter Verwendung der zuletzt verabschiedeten oder im Wesentlichen verabschiedeten Steuersätze angesetzt. Bei einer Änderung des Steuersatzes müssen latente Steuern nach dem Symmetrieprinzip gegen den Gewinn oder Verlust angepasst werden, es sei denn, sie beziehen sich auf Posten, die außerhalb des Gewinns oder Verlusts (unter dem sonstigen Ergebnis (OCI) oder direkt im Eigenkapital) erfasst werden. Eine Anpassung des latenten Steuersatzes in Bezug auf eine Bewertungsdifferenz bei materiellen oder immateriellen Vermögenswerten, die im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden, wird hingegen gegen den Gewinn oder Verlust erfasst. Sie kann nicht als Goodwill erfasst werden, auch nicht während der Zuweisungsfrist, da die Änderung des Steuersatzes auf eine Gesetzesänderung zurückzuführen ist, die nach dem Unternehmenszusammenschluss erfolgte. Eine latente Steuerschuld wird für alle zu versteuernden temporären Differenzen im Zusammenhang mit Anteilen an Tochtergesellschaften, Unternehmen unter maßgeblichem Einfluss oder Joint Ventures angesetzt, es sei denn, es gilt Folgendes:
Es werden nur dann aktive latente Steuern auf Verlustvorträge und als latent geltende Abschreibungen angesetzt, wenn deren Einbringlichkeit über einen angemessenen Zeitraum auf der Grundlage der zuletzt aktualisierten Prognosen wahrscheinlich erscheint. Gemäß IAS 12 werden latente Steuern nicht aktualisiert. 2.15 Erfassung von Erträgen aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Gemäß IFRS 15 „Erlöse aus Verträgen mit Kunden“ entspricht der Umsatz dem Betrag der Verkäufe von Produkten und Dienstleistungen (nach Abzug von Rabatten, Preisnachlässen und Rückvergütungen, Mehrwertsteuer, anderen Abgaben, insbesondere der Kurtaxe), die mit den gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten des Konzerns verbunden sind:
Betreffend den Umsatz, der durch einen OTA-Vermittler (Online Travel Agency) erzielt wurde:
2.16 Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen umfassen Kosten für die Renovierung von Hotels, die Voreröffnung neuer Länder oder Hotels und die Reorganisation. 2.17 Sonstige operative Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen entsprechen wesentlichen Ereignissen, die während des Berichtszeitraums eingetreten sind und die den Blick auf die Leistung des Konzerns verzerren könnten. Sie umfassen insbesondere Gewinne und Verluste aus Veräußerungen, Wertminderungen, bedeutende Rechtsstreitigkeiten außerhalb des normalen Geschäftsverlaufs, Umstrukturierungskosten (einschließlich Honorare für die Umsetzung neuer Projekte), IFRS2-Belastungen, Anschaffungskosten, Mehrkosten/Erlöse aufgrund außergewöhnlicher Ereignisse. 2.18 Erfolgsabhängige öffentliche Zuschüsse Erfolgsabhängige öffentliche Zuschüsse werden als Abzug von den Aufwendungen verbucht, mit denen sie in Zusammenhang stehen. - 3 - AKTIVA - ERLÄUTERUNGEN3.1 Geschäfts- oder Firmenwert scroll
Der 2023 erfasste Geschäfts- oder Firmenwert entstand hauptsächlich durch:
Der 2022 erfasste Geschäfts- oder Firmenwert entstand hauptsächlich durch:
Diese Geschäftsvorgänge hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf die Bilanz des Konzerns. Die Zuweisung des Geschäfts- oder Firmenwerts nach CGUs oder Zusammenschlüssen von CGUs ist wie folgt: scroll
Der Konzern führte am Ende des Geschäftsjahres einen Wertminderungstest zum 31. Dezember für alle CGUs oder Gruppen von CGUs auf der Grundlage von Nutzungswerten durch. Die Nutzungswerte wurden auf der Grundlage der Abzinsung künftiger Cashflows geschätzt, die die derzeit beste Einschätzung des Konzerns hinsichtlich der wirtschaftlichen Bedingungen zum Bilanzstichtag widerspiegeln. Der Konzern hat einen Geschäftsplan für 6 Jahre erstellt (3 Jahre Entwicklung, dann 3 Jahre Übergang zum Normalbetrieb), der auf einem zentralen Szenario ("base case") beruht, das mit den zum Bilanzstichtag verfügbaren internen und externen Daten übereinstimmt. Die Ertragsprognosen basieren zum einen auf dem Budget für das Geschäftsjahr 2024, das von den verschiedenen Tochtergesellschaften des Konzerns auf der Grundlage der "RevPAR"-Trends nach Geografie und den spezifischen örtlichen Gegebenheiten erstellt wurde, und zum anderen auf den vom Konzern für den Zeitraum 2024-2026 getroffenen Annahmen zur Entwicklung des Hotelbestands nach geografischen Gesichtspunkten. Der Endwert wurde durch Extrapolation der zukünftigen Cashflows über 6 Jahre hinaus auf der Grundlage einer unendlichen Wachstumsrate (d.h. 2,25%) annähernd ermittelt. Der verwendete Abzinsungssatz entspricht den gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten des Konzerns, die am 31. Dezember 2023 auf der Grundlage der Marktdaten zu diesem Zeitpunkt und unter Berücksichtigung der spezifischen Risiken der einzelnen Regionen berechnet wurden. Der Konzern hat für die Berechnung des Abzinsungssatzes einen Durchschnitt der branchenspezifischen Betas auf der Grundlage einer Stichprobe von vergleichbaren Unternehmen verwendet. Die wichtigsten vorgenommenen Annahmen sind: scroll
Die auf dieser Grundlage durchgeführte Werthaltigkeitsprüfung ergab keine Wertverluste, die eine Erfassung von Wertminderungen erforderlich machten. Darüber hinaus werden Sensitivitätsanalysen durchgeführt, um die Empfindlichkeit der Berechnung gegenüber Änderungen der verwendeten Parameter zu messen. Die verwendete Methode besteht darin, die Parameter wie folgt zu variieren:
3.2 Sonstige immaterielle Vermögenswerte Die immateriellen Vermögenswerte (ohne Geschäfts- oder Firmenwert) entsprechen im Wesentlichen der Marke B&B HOTELS (423 Mio. €) sowie anderen feststellbaren immateriellen Vermögenswerten, darunter Software (22,5 Mio. €) scroll
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Die geografische Verteilung der immateriellen Vermögenswerte stellt sich wie folgt dar: scroll
3.3 Sachanlagen scroll
Die geografische Verteilung der Sachanlagen stellt sich wie folgt dar: scroll
Der Anstieg der Sachanlagen in Frankreich, Deutschland und dem Rest der Welt bezieht sich hauptsächlich auf Nutzungsrechte (Effekt aus der Anwendung von IFRS16) aufgrund der Entwicklung in diesen Ländern. 3 3.1 Sachanlagen ohne Nutzungsrechte infolge der Anwendung des IFRS16 scroll
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3.3.2 Nutzungsrechte aufgrund der Auswirkungen der Anwendung des IFRS16 scroll
Per 31. Dezember 2023 waren 692 Operating-Leasingverträge aktiviert, darunter 664 Hotels, 18 Parkplätze und 10 Verwaltungssitze / Büros. Die neuen Verträge betreffen (i) 61 Hoteleröffnungen und 2 Verlängerungen von Hotelpachtverträgen, (ii) 3 Verwaltungssitze/Büros und (iii) 2 Parkplätze. scroll
Per 31. Dezember 2022 waren 632 Operating-Leasingverträge aktiviert, darunter 603 Hotels, 18 Parkplätze und 11 Verwaltungssitze / Büros. Die neuen Verträge betreffen (i) 86 Hoteleröffnungen und 4 Verlängerungen von Hotelpachtverträgen, (ii) 4 Verwaltungssitze/Büros und (iii) 4 Parkplätze. 3.4 Beteiligungen an verbundenen Unternehmen scroll
Die einzige Gesellschaft, die nach der Equity-Methode bilanziert wird, ist die SCI Preim Hospitality. Der B&B Hotelkonzern erwarb am 18. Dezember 2019 eine Beteiligung von 5.21 % an der genannten Gesellschaft als Gegenleistung für die Einbringung eines Immobilienvermögens in Mailand Sesto San Giovanni. Diese Beteiligung stieg bis zum 1. Juli 2020 auf 7.96% durch die Einbringung einer Immobilie in Genua. Die SCI Preim Hospitality besitzt die Immobilien einiger B&B-Hotels, die sie an den Konzern verpachtet. Aufgrund dieser Tätigkeit gab es keine Hinweise auf eine Wertminderung der Wertpapiere dieser Gesellschaft per 31. Dezember 2023 und per 31. Dezember 2022. Finanzdaten der SCI Preim Hospitality scroll
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3.5 Sonstige langfristige Vermögenswerte Der Posten besteht aus folgenden Positionen: scroll
Die Einlagen und Sicherheiten bestehen überwiegend aus Garantieeinlagen, die vor allem in Spanien (1,8 Mio. €), Deutschland (2,2 Mio. €) und Frankreich (0,9 Mio. €) an Vermieter oder Banken als Sicherheit für von diesen ausgestellte Pachtgarantien gezahlt wurden. Der Posten Fair Value von derivativen Finanzinstrumenten wird in Erläuterung 4.5 näher ausgeführt. 3.6 Kunden und sonstige Debitoren Der Posten besteht aus folgenden Positionen: scroll
Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beziehen sich auf eine Vielzahl von Einzeltransaktionen mit unwesentlichen Beträgen. Forderungen, die als überfällig ausgewiesen sind, werden besonders überwacht und regelmäßig auf ihre Einbringlichkeit hin überprüft, um gegebenenfalls weitere Wertminderungen vorzunehmen. Der Betrag der überfälligen und noch nicht wertberichtigten Forderungen ist unerheblich. Die Fälligkeit der Forderungen wird daher nicht angegeben. 3.7 Sonstige kurzfristige Aktiva Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte setzen sich aus folgenden Positionen zusammen: scroll
Der Posten Fair Value von derivativen Finanzinstrumenten wird in Erläuterung 4.5 näher ausgeführt. 3.8 Barmittel und Barmitteläquivalente Die Nettoliquidität des Konzerns per 31. Dezember 2023 und 31. Dezember2022 wird wie folgt ermittelt: scroll
3.9 Zur Veräußerung bestimmte Aktiva Die Einzelheiten der zur Veräußerung bestimmten Aktiva gliedern sich wie folgt auf: scroll
Sowohl per 31. Dezember 2023 als auch per 31. Dezember 2022 gibt es keine Vermögenswerte, die die IFRS5- Klassifizierungskriterien erfüllen. - 4 - PASSIVA - ERLÄUTERUNGEN4.1 Eigenkapital des Konzerns Das Eigenkapital des Konzerns setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Sowohl per 31. Dezember 2023 als auch per 31. Dezember 2022 betrug das Grundkapital 12,2 Mio. €, aufgeteilt in 1.218.759.637 Aktien mit einem Nennwert von je 0,01 €, die vollständig eingezahlt sind. Jede Aktie berechtigt zu einer Stimme. Die Konzernrücklagen gliedern sich wie folgt: scroll
Anwendung des IFRS 2 Bei Abschluss der Übernahme wurde ein Aktienplan für das Management der B&B Hotels eingeführt, um die Interessen des Managements mit denen der anderen Aktionäre in Einklang zu bringen und dem Management der Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, am langfristigen Wachstum des Konzerns teilzuhaben. Einige Manager hatten die Möglichkeit, über zweckgebundene Instrumente im Vorfeld der Gesellschaft sowohl in Stammaktien als auch in Vorzugsaktien zu investieren. Diese Investitionen wurden in drei Schritten getätigt: am 31. Juli 2019, am 29. Dezember 2020 und am 26. April 2021. Diese Investitionen erfolgten pari passu und werden mit Eigenkapitalinstrumenten beglichen, daher wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß IFRS 2, Aktienbasierte Vergütung, kein Aufwand verbucht. Denselben Managern wurden außerdem im Rahmen von vier Aktienzuteilungsplänen am 31. Juli 2019, 29. Dezember 2020, 26. April 2021 und 29. März 2023 kostenlose Stammaktien der Casper Topco zugeteilt. Die Merkmale dieser Aktienpläne sind im Folgenden zusammengefasst:
Die Gesellschaft ist nicht verpflichtet, die aktienbasierte Vergütung an seine Mitarbeiter in bar zu begleichen. Daher werden die kostenlosen Stammaktien als Pläne mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente bilanziert, die über den Zeitraum verteilt werden, in dem die Begünstigten ihre Rechte erwerben (die Dienstzeit), mit einer entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals. Dieser beizulegende Zeitwert wurde unter Berücksichtigung der Merkmale der Pläne und der Einschätzung des geschätzten Zeitpunkts des potenziellen Ausscheidens ermittelt. Der gemäß IFRS 2 in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Aufwand beläuft sich für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr auf 4,1 Mio. € und für das am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr auf 2,1 Mio. €. Der Aufwand wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen erfasst (siehe Erläuterungen 2.17 und 5.2.6). 4.2 Rückstellungen 4.2.1 Rückstellungen für Risiken und Aufwendungen scroll
Die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten beziehen sich im Wesentlichen auf Risiken in Verbindung mit Arbeitnehmern. Per 31. Dezember 2023 und 2022 sind in den sonstigen Rückstellungen für Risiken und Aufwendungen hauptsächlich Rückstellungen für vertragliche Entschädigungen im Falle eines Hotelwechsels oder eines Ausscheidens aus der Kette enthalten. scroll
4.2.2 Pensionsverpflichtungen und ähnliche Leistungen scroll
Die Pensionsverpflichtungen werden nach der „Projected Unit Credit“-Methode berechnet. Die wichtigsten versicherungsmathematischen Annahmen sind die folgenden, sie werden für Frankreich detailliert aufgeführt, das den Großteil der Rückstellungen ausmacht:
Die Pensionsreform in Frankreich im Jahr 2023 führte zu einem ergebniswirksamen Gewinn aus nachgewiesenen Leistungen in Höhe von 0,2 Mio. €. 4.3 Finanzielle Verschuldung Die Konzernverschuldung setzt sich wie folgt zusammen: scroll
4.3.1 Casper Bidco Bankkredite scroll
Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Senior-B-Verschuldung bis zum 17. Mai 2023 mit Euribor+3,375%, dann bis zum 29. Oktober 2023 mit Euribor+3,625% und anschließend bis zum 31. Dezember 2023 mit Euribor+3,375% verzinst; der effektive Zinssatz für das Geschäftsjahr 2023 betrug 8,08% vor Auswirkung der Zinssicherung (6,53% nach Auswirkung der Zinssicherung). Die ursprünglichen TLB4-Schulden wurden mit Euribor+5,50% für 2023 verzinst, ihr effektiver Zinssatz für das Jahr 2023 beträgt 10,27% vor Auswirkung von Zinssicherungen (8,71% nach Auswirkung von Zinssicherungen). Die TLB4 Inkremental / Ex 2L-Schuldverschreibung wurde bis zum 1. März 2023 mit Euribor +8,50% (2L) und anschließend bis zum 31. Dezember 2023 mit Euribor+5,50% verzinst ("TLB4 Inkremental"). Der effektive Zinssatz für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 3,45% vor Auswirkung der Zinssicherungen (1,81% nach Auswirkung der Zinssicherungen). Zu beachten ist, dass der Effektivzins den Gewinn aus der Neuverhandlung im Februar 2023 beinhaltet (siehe Anmerkung 5.3). Die Verpflichtungen im Zusammenhang mit Bankschulden sind in Erläuterung 6.4.1 ausgewiesen. Um sich gegen Zinsänderungsrisiken abzusichern, wurden Caps und Swaps eingesetzt, wie in Erläuterung 4.5 dargestellt. 4.3.2 Pachtverbindlichkeiten - Auswirkung der Anwendung des IFRS16 scroll
Informationen zu den betreffenden Pachtverträgen sind in Erläuterung 3.4 Nutzungsrechte enthalten. Der Konzern verwendet einen Abzinsungssatz von 7,0% für Verträge vor dem 1. Halbjahr 2020, 10,5% für neue Verträge, die im zweiten Halbjahr 2020 abgeschlossen wurden (Hoteleröffnungen, Übergang von Vollbesitz zu Pacht, Erneuerung von Pachtverträgen, Vertragsänderungen), 8,3% für neue Verträge, die im Geschäftsjahr 2021 abgeschlossen wurden, und einen Abzinsungssatz von 8,9% für neue Verträge, die im Geschäftsjahr 2022 abgeschlossen wurden. Für das Geschäftsjahr 2023 hat die Gruppe einen Abzinsungssatz von 9,3% angewendet. scroll
4.4 Latente Steuern scroll
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Aktive und passive latente Steuern auf IFRS 16 wurden gemäß der Änderung von IAS 12 verrechnet. Verlustvorträge in den Steuergebieten, in denen der Konzern latente Steuern auf Verlustvorträge bilanziert hat, sind unbegrenzt vortragsfähig. Über die latenten Steuerverbindlichkeiten mit einem vergleichbaren Zeithorizont hinaus werden latente Nettosteuerguthaben nur insoweit angesetzt, als die kurz- und mittelfristigen Prognosen des Steuerergebnisses dem betreffenden Unternehmen eine angemessene Sicherheit für die Rückgewinnung geben. Der Konzern achtet darauf, dass die Homogenität zwischen den im Rahmen dieses Geschäftsjahres verwendeten Prognosen und den für die Berechnung der Wertminderungen zugrunde gelegten Prognosen gewährleistet ist. Die Aufteilung der latenten Steuern auf Verlustvorträge nach Ländern stellt sich wie folgt dar: scroll
Per 31. Dezember 2023 wurden 17 Mio. € an aktiven latenten Steuern nicht anerkannt, davon hauptsächlich 5,5 Mio. € für Brasilien, 2,9 Mio. € für die Schweiz, 1,9 Mio. € für Österreich, 1,6 Mio. € für Belgien und 1,6 Mio. € für Polen. 4.5 Derivate Der Posten besteht aus derivativen Instrumenten, die für die Bilanzierung von Sicherungsgeschäften in Frage kommen. Diese Instrumente werden gemäß den in Erläuterung 2.7 dargelegten Regeln bilanziert. Der Posten hat sich wie folgt entwickelt: Es wurden folgende Derivate verbucht: scroll
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Derivate auf der Aktivseite werden unter Sonstige kurzfristige Vermögenswerte (Erläuterung 3.7) und Langfristige Vermögenswerte (Erläuterung 3.5) ausgewiesen. Durch prospektive und retrospektive Tests wurde sichergestellt, dass die vom Konzern eingesetzten Zinsabsicherungen wirksam sind. Daher wurde die gesamte Änderung des Marktwerts dieser Derivate im sonstigen Gesamtergebnis erfasst. Alle derivativen Finanzinstrumente werden nach einer Methode der Stufe 2 im Sinne des IFRS 13 bewertet, d. h. auf der Grundlage von Daten über den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit, die nicht den in den Inputdaten der Stufe 1 enthaltenen Marktpreisen entsprechen (d. h. den unbereinigten Kursen, die dem Unternehmen am Bewertungsstichtag auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten zur Verfügung stehen). 4.6 Lieferanten und sonstige Gläubiger Die Lieferanten und sonstigen Gläubiger setzen sich aus folgenden Posten zusammen: scroll
4.7 Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich im Einzelnen wie folgt zusammen: scroll
Die sonstigen Gläubiger setzen sich hauptsächlich aus Rückstellungen im Zusammenhang mit Treueprogrammen in Höhe von 4,6 Mio. € per 31. Dezember 2023 und 3,9 Mio. € per 31. Dezember 2022 zusammen. 4.8 Umlaufkapitalbedarf Die Veränderung des Umlaufkapitalbedarfs stellt sich im Geschäftsjahr wie folgt dar: scroll
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- 5 - GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG - ERLÄUTERUNGEN5.1. Angaben nach geographischen Bereichen scroll
5.2 Operativer Gewinn(*) scroll
5.2.1 Erträge aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit scroll
5.2.2 Betriebsaufwand scroll
5.2.3 Firmensitzkosten und Gewinn- / Erfolgsbeteiligung scroll
5.2.4 Personalkosten und Personalstand scroll
5.2.5 Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen scroll
5.2.6 Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen scroll
Der Posten „Aufwendungen für ZGA“ (Zuteilung von Gratisaktien) entspricht den Vorteilen, die den Managern, die Aktionäre sind, in Form von Aktien der CASPER TOPCO gewährt wurden (siehe Erläuterung 4.1.). Im Posten „Sonstiges“ sind vor allem einmalige Honorare enthalten, die insbesondere im Zusammenhang mit den Reorganisations- und Wachstumsprojekten des Konzerns stehen. 5.2.7 EBITDA scroll
Das EBITDA nach Anwendung des IFRS16 wird auf der Grundlage des Betriebsergebnisses, bereinigt um Wertminderungen und Abschreibungen, sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen sowie sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen (ohne Covid-Hilfen), berechnet. Letztere beinhalten die in den Erläuterungen 2.16, 2.17, 5.2.5 und 5.2.6 dargestellten Positionen. Das EBITDA (vor Anwendung des IFRS16) beinhaltet die Wiedereinrechnung der durch IFRS16 annullierten Mietaufwendungen, d. h. der Fixkosten für Immobilienmieten. 5.3 Finanzerfolg scroll
Neuverhandlung der Senior-Verbindlichkeiten (IFRS9): Im Februar 2020 verhandelte der B&B-Konzern die Zinskonditionen für die im Juli 2019 aufgenommenen Senior Verbindlichkeiten in Höhe von 665 Mio. € neu. Der Konzern hat untersucht, ob diese Vertragsänderung wesentlich ist oder nicht, indem er qualitative und quantitative Tests gemäß IFRS 9 durchführte, die zu dem Ergebnis führten, dass keine wesentliche Änderung der Verbindlichkeiten vorliegt. Die Neuverhandlung führte daher nicht zu einer Tilgung der Verbindlichkeiten. Der Buchwert der Verbindlichkeiten wurde so geändert, dass er den Wert der neuen Cashflows widerspiegelt, die mit dem ursprünglichen Effektivzinssatz der bestehenden Verbindlichkeiten abgezinst wurden. Der Gegenwert der Änderung des Buchwerts ist ein Gewinn von 31,2 Mio. €, der im Finanzergebnis erfasst wird, so dass der bei der ursprünglichen Ausgabe dieser Verbindlichkeit ermittelte Effektivzinssatz auch nach der Neuverhandlung weiterhin Anwendung findet. Per 31. Dezember 2022 führt diese buchhalterische Erfassung zu einer bilanziellen Differenz auf den Wert der Verbindlichkeiten in Höhe von 18,9 Mio. €. Per 31. Dezember 2023 beträgt die Differenz auf den bilanziellen Wert der Verbindlichkeiten 13,8 Mio. €. Neuverhandlung der 2L-Verbindlichkeiten (IFRS9): Im Februar 2023 verhandelte der B&B-Konzern die Zinskonditionen für die im Juli 2019 ausgegebenen Verbindlichkeiten in Höhe von 155 Mio. € neu. Der Konzern untersuchte, ob diese Vertragsänderung wesentlich war, indem er qualitative und quantitative Tests gemäß IFRS 9 durchführte, die zu dem Ergebnis führten, dass keine wesentliche Änderung der Verbindlichkeiten vorlag. Die Neuverhandlung führte daher nicht zu einer Tilgung der Verbindlichkeiten. Der Buchwert der Verbindlichkeiten wurde so geändert, dass er den Wert der neuen Cashflows widerspiegelt, die mit dem ursprünglichen Effektivzinssatz der bestehenden Verbindlichkeiten abgezinst wurden. Der Gegenwert der Änderung des Buchwerts ist ein Gewinn von 9,3 Mio. €, der im Finanzergebnis erfasst wird, so dass der bei der ursprünglichen Ausgabe dieser Verbindlichkeiten festgelegte Effektivzinssatz auch nach der Neuverhandlung weiterhin Anwendung findet. Per 31. Dezember 2023 führt diese Bilanzierung zu einem bilanziellen Unterschied im Wert der Verbindlichkeiten in Höhe von 10 Mio. €. 5.4 Steuern Der Steuernachweis lautet wie folgt: scroll
In Übereinstimmung mit der Behandlung ähnlicher Steuern innerhalb des Konzerns wurde die Wertschöpfungsabgabe vom Konzern gemäß IAS 12 als Ertragssteuer eingestuft. Folglich wird sie unter „Steueraufwand/-ertrag“ verbucht. - 6 - SONSTIGE ANHÄNGE-ERLÄUTERUNGEN6.1 Weitere Informationen zu Finanzinstrumenten 6.1.1 Einzelheiten zu den Absicherungen pro Kreditaufnahme Der Konzern ist einem Zinsrisiko ausgesetzt. Um dem entgegenzuwirken, setzt der Konzern eine Reihe von derivativen Finanzinstrumenten ein. Ziel ist es, dort, wo es angemessen erscheint, die Schwankungen der Cashflows infolge von Zinsänderungen zu reduzieren. Der Konzern geht keine Finanzgeschäfte ein, die ein Risiko bergen, das bei ihrem Abschluss nicht quantifiziert werden kann. 6.1.2 Kreditrisiko Der Konzern arbeitet nur mit anerkannten und kreditwürdigen Partnern zusammen. Die aufsichtsrechtlichen Vorschriften, die zum Schutz des Kapitals vor Zins- und Geschäftspartnerrisiken (Ausfall) für alle ihre Vermögenswerte eingeführt wurden, sind auf drei Ebenen angesiedelt:
6.1.3 Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten scroll
Hierbei handelt es sich um finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die in die Kategorien der Stufe 2 (andere Daten als die notierten Preise der Stufe 1) und 3 (nicht beobachtbare Daten) eingestuft werden. 6.2 Vergütung von Schlüsselkräften des Managements Die Vergütungen für das Schlüsselpersonal des Managements belaufen sich für das Geschäftsjahr 2023 auf 4,2 Mio. € (einschließlich Sozialabgaben und ohne IFRS2). 6.3 Verbundene Unternehmen Im Geschäftsjahr 2023 fand eine Transaktion mit einer mit Goldman Sachs verbundenen Firma statt: "Neuverhandlung der 2L- Verbindlichkeiten" (siehe Anmerkung 4.5). Diese Transaktion fand zu Marktbedingungen statt. 6.4 Außerbilanzielle Verpflichtungen 6.4.1 Im Zusammenhang mit den Bankverbindlichkeiten des Konzerns Die Bankschulden des Konzerns sind durch Sicherheiten abgesichert, die von bestimmten Mitgliedsunternehmen des Konzerns begeben wurden:
Die Bankverbindlichkeiten des Konzerns werden von den folgenden Unternehmen besichert:
Die CASPER BIDCO ist die alleinige Kreditnehmerin der Senior-Kreditlinien (Term Loan B und B4). Die CASPER BIDCO und die FINANCIERE B&B HÔTELS können Kredite über die Revolving-Linie (RCF) mit einem Höchstbetrag von 120 Mio. € aufnehmen. Der Senior-Kreditvertrag enthält für die Mitglieder des Konzerns geltende Verpflichtungen zur Vornahme oder Unterlassung von Handlungen, die für diese Art von Finanzierung relativ üblich sind und in einigen Fällen angepasst wurden, um der Situation des Konzerns Rechnung zu tragen. Der Kreditvertrag enthält keine Beschränkungen in Bezug auf die Ausschüttung von Dividenden. Der Senior-Kreditvertrag enthält bestimmte Berichtspflichten, insbesondere die Verpflichtung zur Vorlage eines konsolidierten und geprüften Jahresabschlusses. Die Senior-Kreditlinien sind automatisch rückzahlbar, insbesondere im Falle eines „Kontrollwechsels“ oder des Verkaufs aller oder eines wesentlichen Teils der Vermögenswerte des Konzerns. Der Test auf die Leverage Ratio (Nettofinanzschulden / Run-rate EBITDA) wird nur dann vierteljährlich durchgeführt, wenn mehr als 40% des Nennwerts der RCF in Anspruch genommen werden. Im Falle eines Tests muss die Leverage Ratio unter 8,5x liegen. Per 31.12.2023 war keine Inanspruchnahme der RCF im Gange, so dass der Test der Ratio nicht anwendbar ist. Der Senior-Kreditvertrag unterliegt englischem Recht. Der Vertrag über ein vom französischen Staat besichertes Darlehen (64 Mio. € Nominalwert per 31.12.23) sieht ebenfalls einen Vertragspartner vor, der ein Mindestmaß an Liquidität im Konzern gewährleistet. Der Test wird an jedem Monatsende durchgeführt und wurde zum jeweiligen Zeitpunkt immer eingehalten. Da alle Kreditverpflichtungen eingehalten wurden, wurde der Fälligkeitsplan für die Verbindlichkeiten auf der Grundlage der bislang erwarteten Rückzahlungstermine erstellt. 6.4.2 Im Zusammenhang mit der Übernahme der Financiere Sun Im Zusammenhang mit dem Erwerb der FINANCIERE SUN am 31. Juli 2019 haben die vorherigen Aktionäre der FINANCIERE SUN zugunsten der Erwerber weder allgemeine noch spezifische Garantien gewährt. 6.4.3 Im Zusammenhang mit Immobilienpachtverträgen Im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit muss der Konzern einigen seiner Verpächter Pachtgarantien gewähren, die die Form von Mutterhaus- oder Bankgarantien haben können, deren Höhe in einer Anzahl von Monatspachten ausgedrückt wird. 6.4.4 Im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen Der Kaufvertrag für Star Budget (2018) enthält eine Profit-Sharing-Klausel für den Fall, dass der Verpächter der 9 übernommenen Hotels (Covivio) die Räumlichkeiten über den Preis von 54 Mio. € hinaus veräußert. 6.5 Ereignisse nach dem Abschluss Am 21. März 2024 hat die Gruppe B&B Hotels eine Refinanzierung ihrer Senior Verbindlichkeiten vorgenommen, um:
Die restlichen Vertragsbedingungen bleiben unverändert. Parallel dazu zahlte der Konzern am 21. März 2024 die während der COVID-Krise gezeichneten Staatsgarantiedarlehen vollständig zurück (64 Mio. € ausstehender Nennwert zum 31.12.23). 6.6 Honorare der Rechnungsprüfer scroll
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B&B Hotels Holding GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Altkönigstraße 10
65239 Hochheim am Main - Handelsregister
- HRB 22103, Wiesbaden
- Eintragungsdatum
- 10. Februar 1997
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Eingetragenes Kapital
- 11.190.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- Übernahme und Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen der Hotelbranche sowie an Grundstücksverwaltungs- und -verwertungsgesellschaften.
Finanzen
Ältere Kennzahlen · 2019 Warum?
Warum gibt es keine neueren Zahlen?
Die neuesten hier verfügbaren Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2019. Sie beschreiben die damalige Situation des Unternehmens.
Wann müssen Abschlüsse vorliegen?
Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG müssen ihre Abschlüsse grundsätzlich offenlegen. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres; für kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten kürzere Fristen. Bei jungen Unternehmen kann der erste Abschluss daher noch ausstehen.
Was wird je nach Unternehmensgröße veröffentlicht?
Für die Größenklasse zählen Bilanzsumme, Jahresumsatz und die durchschnittliche Beschäftigtenzahl. In der Regel müssen mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Für Neugründungen und bestimmte Umwandlungen gelten Sonderregeln.
- Kleinstgesellschaften
- bis 450.000 € Bilanzsumme · 900.000 € Umsatz · 10 Beschäftigte Dürfen ihre Offenlegungspflicht durch die Hinterlegung einer Bilanz erfüllen. Diese ist im Unternehmensregister nach Registrierung gegen Gebühr abrufbar. Eine Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden; deshalb sind oft nur wenige Kennzahlen verfügbar.
- Kleine Gesellschaften
- bis 7,5 Mio. € Bilanzsumme · 15 Mio. € Umsatz · 50 Beschäftigte Müssen grundsätzlich Bilanz und Anhang offenlegen, dürfen dabei aber Erleichterungen nutzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht offenzulegen. Insbesondere der Umsatz ist deshalb häufig nicht öffentlich ersichtlich; einzelne Ergebnisangaben können dennoch in der Bilanz stehen.
- Mittelgroße Gesellschaften
- bis 25 Mio. € Bilanzsumme · 50 Mio. € Umsatz · 250 Beschäftigte Legen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offen, mit gesetzlichen Erleichterungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung können etwa Umsatz und bestimmte Aufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst sein.
- Große Gesellschaften
- Überschreiten mindestens zwei der Grenzen für mittelgroße Gesellschaften. Legen grundsätzlich den vollständigen Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht offen. Kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten grundsätzlich als groß.
Die genannten Grenzen gelten grundsätzlich für Geschäftsjahre, die ab 2024 beginnen; eine vorzeitige Anwendung war für 2023 möglich. Für ältere Abschlüsse galten teilweise niedrigere Grenzen.
Andere Rechtsformen und Befreiungen
Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als unbeschränkt haftendem Gesellschafter unterliegen in der Regel nicht der Offenlegungspflicht für Kapitalgesellschaften. Bei besonders großen Unternehmen kann jedoch das Publizitätsgesetz greifen. Für bestimmte Tochterunternehmen gibt es außerdem Befreiungen bei Einbeziehung in einen Konzernabschluss.
Weitere Gründe für fehlende oder ältere Zahlen
Die folgenden Möglichkeiten sind allgemeine Erklärungen. Aus fehlenden Kennzahlen allein lässt sich nicht ableiten, welcher Grund bei diesem Unternehmen vorliegt.
- Noch nicht fällig oder verspätet eingereicht
- Ein Abschluss kann noch innerhalb der Einreichungsfrist liegen oder verspätet eingereicht werden. Bei Pflichtverstößen kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Fehlen auf dieser Seite belegt keinen solchen Verstoß.
- Geänderter Veröffentlichungsumfang
- Wird eine Gesellschaft kleiner oder nutzt sie zulässige Erleichterungen, können spätere Abschlüsse weniger Angaben enthalten oder nur hinterlegt werden. Eine zuvor verfügbare Kennzahl kann dann fehlen.
- Löschung, Umwandlung oder Abwicklung
- Nach einer Löschung oder Verschmelzung können die Berichte unter diesem Unternehmen enden. Liquidation, Insolvenz oder eine ruhende Geschäftstätigkeit befreien hingegen nicht automatisch von der Offenlegungspflicht; diese besteht grundsätzlich bis zur Löschung fort.
- Erfassung der Daten
- Ein Abschluss kann bereits veröffentlicht oder hinterlegt sein, aber in unserem Datenbestand noch fehlen oder noch nicht vollständig ausgewertet sein. Auch fehlende Einzelangaben im Dokument begrenzen die ableitbaren Kennzahlen.
Neuere Kennzahlen erscheinen hier, sobald entsprechende Abschlüsse in unserem Datenbestand erfasst und ausgewertet sind. Der Hinweis beschreibt den Umfang der hier verfügbaren Daten.
Bilanz
2019- Umlaufvermögen 59,9 % 61,40 Mio
- Anlagevermögen 39,8 % 40,74 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 286,4 k
- Aktive latente Steuern 0,0 % 19,5 k
- Verbindlichkeiten 47,1 % 48,23 Mio
- Eigenkapital 34,9 % 35,79 Mio
- Rückstellungen 17,6 % 18,02 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 391,7 k
Bilanzdaten für 13 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2019- Umsatzerlöse 86,4 % 210,03 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 8,9 % 21,62 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3,3 % 8,12 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,8 % 1,96 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,5 % 1,23 Mio
- Einstellung in andere Gewinnrücklagen 0,0 % 110,8 k
- Gewinnvortrag 0,0 % 29,8 k
- Entnahme aus anderen Gewinnrücklagen 0,0 % 0
- Materialaufwand 64,7 % 118,60 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 22,4 % 41,14 Mio
- Personalaufwand 5,4 % 9,83 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5,2 % 9,61 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,5 % 2,80 Mio
- Sonstige Steuern 0,6 % 1,14 Mio
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,2 % 275,2 k
- Ergebnis nach Steuern 22,84 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 21,70 Mio
GuV-Daten für 12 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Arno Schwalie
seit 2024 Geschäftsführer
-
Andre Kostic
seit 2024 Prokura
-
Jan Grossmann
seit 2025 Prokura
-
Richard Seusing
seit 2019 Prokura
-
Tobias Gollnest
seit 2023 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Financiere B&B Hotels SAS FRA 100,0 % 4,0M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Beteiligungen an
- SFIH Deutschland GmbH 100,0 %
- B&B Hotels Germany GmbH 100,0 %
- B&B Hotels Management GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
26.05.
Austritt einer PositionFabrice Collet · Geschäftsführer
- 2025
-
03.01.
Eintritt eines MitgliedsJan Grossmann · Einzelprokura
- 2024
-
02.12.
Austritt einer PositionStefan Trauthoff · Prokura
-
21.10.
Eintritt eines MitgliedsArno Schwalie · Geschäftsführer
-
21.10.
Austritt einer PositionMax-Christoph Luscher · Geschäftsführer
-
22.05.
Eintritt eines MitgliedsAndre Kostic · Einzelprokura
- 2023
-
04.08.
Eintritt eines MitgliedsTobias Gollnest · Einzelprokura
-
04.08.
Austritt einer PositionH****** H****** · Einzelprokura
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2024 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Konzernabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
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- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von B&B Hotels Holding GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: d9dd1ed1ee652fcc86277001d53db73f",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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