Bernard Krone Holding SE & Co.KGSpelleKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2023 bis zum 31.07.2024Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024I. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung zum Geschäftsverlauf Der KRONE-Konzern zählt zu den weltweit führenden Produktions- und Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Landtechnik und Nutzfahrzeuge. In beiden Geschäftsbereichen verfolgt der KRONE-Konzern unter der Leitung eines starken Managements die Technologie-, Qualitäts-, Kosten-Führerschaft, eine gesunde Finanzwirtschaft sowie eine kundennahe Vertriebsorganisation. Mit insgesamt 6.217 Mitarbeitern ist der KRONE-Konzern in über 15 Ländern mit eigenen Gesellschaften aktiv, die jeweils führende Marktpositionen belegen. An der Spitze des KRONE-Konzerns steht die Bernard KRONE Holding SE & Co. KG als Muttergesellschaft und Konzernzentrale. Der KRONE-Konzern erwirtschaftete in einem herausfordernden Marktumfeld im Geschäftsjahr 2023/2024 Umsatzerlöse von knapp über 2,4 Mrd. EUR (Vorjahr rund 3,2 Mrd. EUR) und ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 107,0 Mio. EUR (Vorjahr 140,1 Mio. EUR). 1.1 Wirtschaftliches Umfeld 1.1.1 Landtechnik Ein wesentliches Thema in der Landtechnik-Branche waren im Geschäftsjahr 2023/2024 die rückläufigen Auftragseingänge bei deutlich erhöhten Maschinenlagerbeständen im Handel, welche laut CEMA Business Barometer (Juli 2024) deutlich über dem Dreijahresdurchschnitt lagen. Ein erhöhtes Angebot der Hersteller ist auf eine zunehmend gedämpfte Nachfrage in diesem Segment getroffen. Steigende Produktions- und Finanzierungskosten sowie Unsicherheiten über zukünftige Marktbedingungen tragen dazu bei, dass die Investitionsbereitschaft bei den landwirtschaftlichen Betrieben gesunken ist. Im Kontrast zur Entwicklung bei den Landtechnik-Herstellern hat sich das wirtschaftliche Umfeld für die landwirtschaftlichen Betriebe im Geschäftsjahr 2023/2024 trotz anhaltender globaler Unsicherheiten stabilisiert. Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie sind weitgehend abgeebbt, und die Liefer- und Logistikketten funktionieren trotz des weiterhin andauernden Russland-Ukraine-Krieges größtenteils reibungslos. Diese Entwicklung wurde durch höhere Erzeugerpreise und eine weiterhin solide Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten unterstützt. Im Milchsektor verzeichnete der FAO Dairy Price Index nach einem starken Rückgang zu Beginn des Jahres 2024 eine Erholung der Milchpreise. Der weltweite Rückgang des Milchangebots und die starke Nachfrage, insbesondere nach Milchprodukten wie Butter, führten zu einer deutlichen Preisstabilisierung. Dennoch stellen inflationsbedingte Kostenentwicklungen und steigende Zinsen signifikante Herausforderungen für die Landwirtschaft dar. Besonders die Milchbetriebe befinden sich nach wie vor im Spannungsfeld zwischen steigenden Produktionskosten und dem Erhalt der Profitabilität. Laut DESTATIS ist der Einkaufspreis-Index für landwirtschaftliche Betriebsmittel wie Futtermittel, Energie, Materialien, Bauten und Düngemittel im Vergleich zu 2023 zwar rückläufig, liegt aber nach wie vor deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Dies sorgt weiterhin für erhöhte Betriebskosten in der Landwirtschaft, was die Margen der Betriebe belastet und die Bereitschaft zu neuen Investitionen einschränkt. Eine weitere Herausforderung für die Landwirtschaft sind die extremen Wetterlagen, die zu stark unterschiedlichen Ernteerträgen weltweit führen. Klimabedingte Wetterkapriolen, wie Dürreperioden in Südosteuropa sowie Überschwemmungen und feuchte Bedingungen in weiten Teilen Westeuropas und Nord- und Südamerikas, haben die globalen Ernteerwartungen verringert. Laut MARS (Monitoring Agricultural ResourceS) waren vor allem Hitze und Trockenheit in Südosteuropa sowie ungünstige Feuchtbedingungen im Westen die Hauptgründe für eine insgesamt schlechtere Ernteprognose. Die Getreideernte in vielen Regionen fiel aufgrund von Hochwasser und extremen Wetterbedingungen unterdurchschnittlich aus. Die Schätzung der FAO für die weltweite Getreideproduktion im Jahr 2023/2024 liegt, beeinflusst durch extreme Wetterbedingungen, weiterhin unter dem Vorjahresniveau. Die Auswirkungen der klimatischen Schwankungen führen zu Unsicherheiten in der Landwirtschaft und beeinflussen die Investitionsbereitschaft der Kunden in neue Landtechnik. 1.1.2 Nutzfahrzeuge Im Anschluss an vergangene Krisenjahre, die geprägt waren durch die COVID-19-Pandemie und den Beginn des Russland-Ukraine-Krieges, haben sich im Geschäftsjahr 2023/2024 die Geschäftsklima-Indikatoren in der Transport- und Logistikbranche wieder verschlechtert. Laut dem Statistischen Bundesamt schrumpfte das Neugeschäft im Juli 2023 um 11,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat und erlebte damit einen kräftigeren Rückgang als zu Beginn der Corona-Pandemie im April 2020. Die Gründe für den Auftragseinbruch liegen in der Ausgabenzurückhaltung der Kunden, dem Abbau von Lagerbeständen, einer hohen Inflation und steigenden Zinssätzen. Ein ähnliches Bild zeichnet sich analog im Geschäftsklima der Verlader und Logistikdienstleister ab. Das Bundesamt für Logistik rechnete Ende 2023 mit einem Rückgang der Gütermengen über alle Verkehrsträger in Höhe von 6 Prozent sowie einer Abnahme der Transportleistung um 4,3 Prozent. Diese Entwicklung resultierte unter anderem aus starken Rückgängen in transportintensiven Bereichen wie der chemischen Industrie, reduzierten Kohletransporten sowie der allgemeinen schwächelnden weltwirtschaftlichen Entwicklung. Für die folgenden zwei Jahre wurde allerdings eine sich aufhellende wirtschaftliche Lage erwartet und bereits für das Kalenderjahr 2024 eine Zunahme des Transportaufkommens von 1,6 Prozent prognostiziert. Zum Jahresbeginn 2024 legten dann auch die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Ergebnisse und Prognosen vor. Alle rechneten mit einer um 0,3 Prozent geschrumpften Wirtschaftsleistung für 2023 sowie mit einem leichten Wirtschaftswachstum in 2024 von 0,5 Prozent (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle) bis 0,9 Prozent (Institut für Wirtschaftsforschung, Institut für Weltwirtschaft in Kiel). Dabei haben die Institute ihre vorherigen Prognosen nach unten korrigieren müssen und dies durch Unsicherheiten bei Konsumenten und Unternehmen, Kürzungen im Bundeshaushalt sowie fehlenden Impulsen in der Weltwirtschaft begründet. Diese Ergebnisse spiegeln sich auch in der Verbraucherbefragung des Branchenverbands Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (BEVH) wider. Der Bruttoumsatz mit Waren im deutschen E-Commerce fiel 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 11,8 Prozent auf 79,7 Milliarden Euro. Hierbei war das vierte Quartal mit einem Rückgang von 7,1 Prozent jedoch das erste Quartal mit einem nur einstelligen Minus seit Frühsommer 2022. Für den BEVH weist dies auf eine gewisse Stabilisierung der Umsätze hin und für das Jahr 2024 wurde wieder ein nominales Wachstum von 2 Prozent beim E-Commerce-Warenumsatz erwartet. Auch die Daten über Warenexporte des Statistischen Bundesamts zeigen ein ähnliches Bild mit einem Minus von 1,4 Prozent für die Warenausfuhren im Jahr 2023. Zur Jahresmitte 2024 zeichnete sich eine leichte Trendwende ab und die Logistikweisen korrigierten ihre Prognosen langsam nach oben. Die Prognosen zum Wirtschaftswachstum liegen nun im Mittel bei nominal plus 1,2 Prozent und real minus 3,0 Prozent. Das Statistische Bundesamt gab zudem bekannt, dass das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2024 um 0,2 Prozent gestiegen ist. Insbesondere der Privatkonsum soll in folgenden Monaten aufgrund gestiegener Löhne und einer abgeschwächten Inflation wieder steigen. Auch die Bundesbank erwartete einen Anstieg der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2024. Diese Einschätzung wurde zudem durch die Entwicklung des Einkaufsmanagerindexes bestätigt, welcher bereits im April 2024 erstmals seit zehn Monaten wieder zulegen konnte und mit einem Wert von 52,2 ein moderates Wachstum zeigt. Zusammenfassend hat sich die wirtschaftliche Lage im Transport- und Logistikmarkt im Geschäftsjahr 2023/2024 als außerordentlich herausfordernd dargestellt. Dennoch zeichnet sich in den Prognosen für den weiteren Jahresverlauf bereits ein schwach positiver Trend ab. 1.2 Umsatzentwicklung 1.2.1 Konzern Der KRONE-Konzern erwirtschaftete in einem herausfordernden Marktumfeld im Geschäftsjahr 2023/2024 einen Umsatz von rund 2.433,3 Mio. EUR und liegt damit unter dem Vorjahresniveau (3.159,0 Mio. EUR). Die Inlandsumsätze im KRONE-Konzern sanken gegenüber dem Vorjahr um 114,0 Mio. EUR (13,3 Prozent) auf 743,7 Mio. EUR. Etwa 31,1 Prozent des Inlandsumsatzes entfielen auf den Bereich Landtechnik und 66,9 Prozent auf die Fahrzeugtechnik, somit erzielte der KRONE-Konzern 30,6 Prozent (Vorjahr 27,2 Prozent) seines Umsatzes in Deutschland. Der Auslandsumsatz im KRONE-Konzern sank im Geschäftsjahr 2023/2024 im Vergleich zum Vorjahr um 611,7 Mio. EUR auf 1.689,7 Mio. EUR. Von den Auslandsumsätzen entfielen 35,8 Prozent auf den Bereich Landtechnik und 64,0 Prozent auf die Fahrzeugtechnik. Damit lag der Auslandsanteil am Umsatz bei 69,4 Prozent (Vorjahr 72,8 Prozent). 1.2.2 Landtechnik Der Umsatz im Konzernsegment Landtechnik sank im Geschäftsjahr 2023/2024 um 170,5 Mio. EUR (17,0 Prozent) von 1.006,1 Mio. EUR auf 835,6 Mio. EUR an. Zu diesem Umsatz trugen der deutsche Markt mit 27,6 Prozent (Vorjahr 27,3 Prozent) bei, die westeuropäischen Märkte mit insgesamt 33,2 Prozent (Vorjahr 32,8 Prozent), Osteuropa mit 8,3 Prozent (Vorjahr 10,3 Prozent), Nordamerika mit 19,2 Prozent (Vorjahr 16,7 Prozent) und die übrigen Länder mit 11,7 Prozent (Vorjahr 12,9 Prozent). 1.2.3 Nutzfahrzeuge Im Geschäftsjahr 2023/2024 sind die Umsatzerlöse im Konzernsegment Nutzfahrzeuge mit rund 1.579,6 Mio. EUR (Vorjahr 2.143,2 Mio. Euro) um 26,3 Prozent gesunken. Das Inlandsgeschäft ist mit 31,5 Prozent nach wie vor der bedeutendste Einzelmarkt, welcher jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 77,6 Mio. EUR (13,5 Prozent) auf 497,6 Mio. EUR gesunken ist. Auf den ausländischen Märkten ist der Umsatz von 1.567,9 Mio. EUR auf 1.082,1 Mio. EUR gesunken. Zu den bedeutendsten Absatzmärkten gehören die westeuropäischen Märkte mit 42,9 Prozent (Vorjahr 45,3 Prozent) sowie die osteuropäischen Märkte mit 23,0 Prozent (Vorjahr 26,4 Prozent). 1.3 Beschaffungsmarkt 1.3.1 Landtechnik Die Beschaffungsorganisation der Landtechnikgruppe wurde im Geschäftsjahr 2023/2024 durch die allgemeine deutliche Abkühlung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes und der sich hieraus resultierenden Chancen und Risiken bestimmt. Nachdem die Materialpreisentwicklung bereits Anfang des Kalenderjahres 2023 nach zuvor zwei Jahren mit teils deutlichen Kostensteigerungen erstmals wieder rückläufig war, setzte sich diese Entwicklung auch im Geschäftsjahr 2023/2024 weiter fort. Ermöglicht wurden die neuerlichen Materialkostenreduzierungen insbesondere durch weiter sinkende Rohmaterialkostenindizes und Energiepreise, die sich nachhaltig wieder auf dem Niveau des Jahres 2021 einpendelten. Die gesamtwirtschaftlich rückläufigen Auftragseingänge führten auch in der Lieferantenstruktur zu zunehmend geringer ausgelasteten Produktionskapazitäten, so dass die Teileverfügbarkeit für die Montagelinien der Maschinenfabrik umfassend sichergestellt werden konnte. Auch in Warengruppen, die zuletzt von Engpässen und Allokationseffekten betroffen waren, wie beispielsweise Elektronikbauteile und Halbleiter, konnte die Versorgungslage wieder stabilisiert werden. Im Laufe des Geschäftsjahres musste sich die Beschaffungsorganisation jedoch auch auf die Auswirkungen eines rückläufigen Auftragseingangs im Vertrieb der Landtechnikgruppe einstellen. Erforderliche Bauprogrammreduzierungen mussten vereinzelt kurzfristig mit den Lieferpartnern abgestimmt und in den Lieferketten realisiert werden. Dies führte in einigen Bereichen zu erhöhten Materialbeständen aufgrund vertraglich definierter Abnahmeverpflichtungen sowie nicht mehr abwendbaren Materiallieferungen. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 werden die relevanten Rohmaterialkostensektoren mehrheitlich in einer Seitwärtsbewegung erwartet. Im Lohnkostenbereich werden anstehende Tarifrunden jedoch zu erneuten Steigerungen führen. Daher wird es Aufgabe des strategischen Einkaufs sein, in diesem Umfeld die Chancen der zunehmend als Käufermärkte gekennzeichneten Beschaffungsmärkte bestmöglich zu nutzen und zusätzliche Kostensenkungspotenziale zu heben. Darüber hinaus wird für das Geschäftsjahr 2024/2025 weiterhin eine stabile Teileversorgung erwartet, auch da die Zulieferindustrie aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage im steigenden Maße nicht ausgelastet sein wird und in der Folge Lieferzeiten weiter sinken werden. Im Fokus stehen neben Maßnahmen zur Kostensenkung auch der Ausbau der Lieferflexibilität in den Lieferketten zusammen mit den Lieferpartnern der Landtechnikgruppe. In Zeiten reduzierter Produktionsauslastung sollen die Lieferzeiten nachhaltig reduziert werden, um in der Zukunft flexibler auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können. Ziel ist es, Bestandsrisiken zu minimieren und auf kurzfristige Bauprogrammerhöhungen rasch reagieren zu können, sobald die Nachfrage auf den Landtechnik-Absatzmärkten wieder anzieht. 1.3.2 Nutzfahrzeuge Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 haben sich die Bedarfsmengen weiter reduziert. Parallel zur Produktionsanpassung wurden auch die globalen Lieferketten optimiert. Unter Beibehaltung der bestehenden Strukturen wurden diese so umgestaltet, dass sie der reduzierten Produktion entsprechen. Diese Anpassungen ermöglichen es, weiterhin effizient zu arbeiten, ohne dabei auf unnötig hohe Lagerbestände zurückgreifen zu müssen. Das bestehende Logistiksystem hat sich dabei als robust und flexibel erwiesen. Zudem ist positiv zu vermerken, dass sich die Materialversorgung inzwischen wieder vollständig normalisiert hat. Nach den teils massiven Störungen der letzten Jahre, die unter anderem durch pandemiebedingte Unterbrechungen sowie internationale Lieferengpässe verursacht wurden, kann der Materialfluss wieder kontinuierlich und verlässlich sichergestellt werden. Nach einer Phase moderat sinkender Preise ist zum Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 eine Seitwärtsbewegung erkennbar. Der leichte Preisrückgang zu Beginn des Geschäftsjahres war unter anderem durch die verbesserte Rohmaterialbeschaffung begünstigt. Steigende Lohnkosten haben diesen Effekt inzwischen teilweise wieder aufgehoben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die getroffenen Maßnahmen, insbesondere die Anpassung der Lieferketten und die Normalisierung der Materialversorgung, wesentlich dazu beitragen, künftige Marktanforderungen flexibel zu bewältigen. Darüber hinaus hat die Vernetzung der Einkaufsabteilungen innerhalb der Nutzfahrzeuggruppe deutliche Fortschritte gemacht. Durch gezielte Maßnahmen und der Implementierung digitaler Unterstützungstools konnte die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Standorten erheblich verbessert werden. Insbesondere wurden digitale Lösungen eingeführt, die eine schnellere und effizientere Kommunikation sowie den Austausch von relevanten Daten ermöglichen. Parallel zur Digitalisierung der Einkaufsabteilungen wurde auch die Integration von gesetzlichen Anforderungen wie dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LKSG) sowie dem Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) erfolgreich fortgeführt. Diese Bereiche sind wie geplant angelaufen und werden weiterhin konsequent umgesetzt. Das LKSG spielt dabei eine zentrale Rolle, um menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten in unseren globalen Lieferketten sicherzustellen. Im Rahmen des CBAM stehen vor allem die Reduzierung der CO2 -Emissionen sowie die Berücksichtigung von CO2 -Kosten beim Import von Waren im Mittelpunkt. Beide Themenfelder - LKSG und CBAM - bleiben auch in der Zukunft fester Bestandteil der Unternehmensstrategie und werden kontinuierlich weiterentwickelt. 1.4 Produktion 1.4.1 Landtechnik Die Nachwirkungen der Coronajahre auf die Liefer- und Logistikketten haben deutlich nachgelassen. Stattdessen war das Geschäftsjahr 2023/2024 durch einen starken Rückgang der Produktionsaufträge geprägt, wobei fast 30 Prozent der geplanten Maschinenproduktion unterjährig aus dem Bauprogramm gestrichen wurden. Diese kurzfristige Reduktion führte zu erhöhten Beständen an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Aufgrund des gesunkenen Produktionsvolumens setzte die Maschinenfabrik sowohl in den indirekten Bereichen als auch den direkten Produktionsbereichen auf das Instrument der Kurzarbeit. Positiv hervorzuheben ist, dass sich die Lieferketten im Vergleich zu den Vorjahren weiter stabilisiert haben. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 gab es keine unfertigen Maschinen mehr in der Maschinenfabrik, was auf die verbesserte Planung und stabileren Logistikprozesse zurückzuführen ist. Trotz dieser Herausforderungen wurden weiterhin Maßnahmen ergriffen, um sich für die Zukunft optimal aufzustellen. Um zukünftige Schwankungen im Bauprogramm besser bewältigen zu können, wurde ein umfassender Auftragsabwicklungsprozess definiert. Dieser Prozess wird in den kommenden Jahren verbesserte Strukturen für die Bedarfsplanung und das Bauprogramm liefern. Damit wird nicht nur die Produktionsplanung optimiert, sondern auch die Bestandssituation nachhaltig verbessert, um künftig flexibler auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können. Darüber hinaus wurden im laufenden Geschäftsjahr weitere Fortschritte bei der langfristigen Planung für die Maschinenfabrik am Standort Spelle erzielt. Im Rahmen des LIONS-Fabrikplanungsprojektes wird in Zusammenarbeit sämtlicher Fachbereiche an einer Masterplanung für die Zukunft der Maschinenfabrik gearbeitet. Diese Planung zielt darauf ab, die Produktions- und Logistikprozesse weiter zu optimieren und so eine moderne, zukunftsorientierte Infrastruktur zu schaffen, die den steigenden Anforderungen gerecht wird. Insgesamt verdeutlichen die getroffenen Maßnahmen, dass die Landtechnikgruppe in der Lage ist, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren, um die Wettbewerbsfähigkeit auch langfristig sicherstellen zu können. 1.4.2 Nutzfahrzeuge Die KRONE-Nutzfahrzeuggruppe betreibt Produktionsanlagen an insgesamt sechs Standorten. Sicherheit beim Betrieb der Anlagen, für die Beschäftigten, die Umwelt sowie für die Nachbarschaft unserer Werke, hat dabei höchste Priorität. Grundlage zur Steuerung der entsprechenden Prozesse bilden etablierte Managementsysteme für die Bereiche Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz, Energie und Qualität. Während die Werke zu Beginn des Geschäftsjahres 2023/2024 noch stabil an der Kapazitätsgrenze produzierten, machte eine herausfordernde Marktentwicklung im weiteren Geschäftsjahresverlauf eine gesteuerte Kapazitätsreduzierung erforderlich. Im Werk Werlte war das Geschäftsjahr 2023/2024 gekennzeichnet von einer proaktiven Steuerung der Fertigungsleistung in Abhängigkeit der herausfordernden Marktsituation. Zur Reduktion der Produktionskapazität wurde seit Februar 2024 auf das Instrument Kurzarbeit zurückgegriffen. Parallel konnte in Werlte die Taktzeit der Liner 5 Fertigung durch Investitionen in die automatisierte Fertigung um zwei Minuten reduziert werden. Weitere Investitionen betreffen die elektronisch geführte Schraubtechnik zur nachhaltigen Absicherung der Produktionsqualität sowie weitere Produktivitätsverbesserungen. Hervorzuheben ist zudem die Investition in 5G Funktechnologie bei der im Rahmen des öffentlich gefördert Forschungsprojektes TIDA5G das größte 5G-Campusnetz in Deutschland aufgebaut werden konnte. Das Werk Herzlake hat als Reaktion auf ausbleibende Kundennachfrage ebenfalls Kurzarbeit einsetzen müssen. Zudem wurde die automatisierte Bodenrahmenfertigung der Wechselkoffer auf weitere Varianten ausgeweitet und dadurch die Fertigung der Drybox hochgefahren. Darüber hinaus konnte in Kooperation mit Ford und DHL die Fertigungsmenge der E-KEP-Fahrzeuge deutlich erhöht werden. Im Werk Lübtheen erfolgte ebenfalls eine Absenkung der Mengen aus einer Vollauslastung, beeinflusst von anhaltenden Fertigungsausfällen und stark volatilen Marktbedarfen. Zudem wurde in die Schaumanlagen investiert und ein weiterer Schaumlieferant qualifiziert, um mit einer Zwei-Lieferanten-Strategie die Verfügbarkeit zu verbessern und Kostenreduktionspotenziale zu erschließen. Weiterhin konnten im Geschäftsjahr die ersten Prototypen der neuen Kühlergeneration CNG2.1 im Serienprozess hergestellt werden. Am Standort Dinklage konnte in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung die Produktion der KRONE-Achsen durch erfolgreich umgesetzte Investitionen in die Montagelinie und die Reibschweißanlage weiter stabilisiert werden. Der rückläufigen Nachfrage der KRONE-Trailer-Werke folgend, wurde auch in Dinklage die Fertigungsmenge der KRONE-Achsen angepasst, die Beschäftigung konnte allerdings aufgrund der überdurchschnittlichen Nachfrage nach Gigant-Achsen für Drittkunden stabil gehalten werden. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage in der Türkei ist die Nachfrage im türkischen Markt massiv zurückgegangen. Die Auslastung des Werkes Tire konnte durch gezielte Verlagerung von Aufträgen zur Produktion via SKD und durch Insourcing von Dryliner Fahrgestellen aufrecht erhalten werden. Diese Maßnahmen ermöglichten die Nivellierung der Auslastung und eine verzögerte Absenkung der Stückzahlen. Ein weiterer Fokus lag auf der Verlagerung der Produktion aller Containerchassis nach Tire. Darüber hinaus investiert das Werk Tire in die Fertigung der neuen Containerchassis Familie TU. Schließlich wurden in Tire vier Prototypen der TU Baureihe gefertigt und nach intensivster Erprobung die Versionen TU40 und TU45 zur Serienproduktion freigegeben. Am Standort Deurne entwickelt, fertigt und vertreibt Knapen hochwertige Schubbodenauflieger für den europäischen Markt. In der Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung am Standort Deurne wurden organisatorische Maßnahmen zur Verbesserung der Auftragsabwicklung durchgeführt. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 sind weitere Prozessoptimierungen geplant. An allen Standorten stand im Geschäftsjahr 2023/2024 weiterhin das Thema Nachhaltigkeit im Fertigungsprozess im Fokus. Beispielsweise wurden im vergangenen Geschäftsjahr weitere Photovoltaikanlagen in den Produktionswerken der Nutzfahrzeuggruppe in Betrieb genommen und damit die produktive Gesamtleistung auf 2,9 Megawatt gesteigert. Weitere Projekte zur Reduzierung des Primärenergiebedarfs und zur Steigerung der Eigenerzeugung sind in Vorbereitung und werden in den kommenden Jahren ausgerollt. Die Anforderungen an die Produktion verändern sich derzeitig massiv und werden komplexer, vielfältiger sowie kurzzyklischer. Die Zeit, die einem Unternehmen verbleibt, um ein neues Produkt von der ersten Idee über die Entwicklung bis zur Marktreife zu bringen, wird immer knapper. Entwicklung und Produktion müssen angesichts dieses Trends deutlich stärker miteinander verzahnt werden. Die KRONE-Nutzfahrzeuggruppe hat hierfür mit den zahlreichen Projekten die Grundlage an allen Standorten gelegt und wird auch im kommenden Geschäftsjahr die Themen Automatisierung, Digitalisierung, Flexibilität und Nachhaltigkeit in den Produktionsprozessen weiter vorantreiben. 1.5 Services 1.5.1 Landtechnik Im vergangenen Jahr wurden die Landtechnikhersteller erneut vor große Herausforderungen gestellt. Die reduzierte Nachfrage nach Neumaschinen hinterlässt deutliche Spuren und zwingt alle Unternehmensbereiche zu Kosteneinsparungen sowie zu unternehmerischen Abwägungen. Auch der noch andauernde Russland-Ukraine-Krieg mit den dazugehörigen Sanktionen betrifft die Absätze im Maschinen- sowie im Ersatzteilbereich nach wie vor deutlich. Trotz der genannten Herausforderungen sowie einer Vielzahl weiterer Einflussfaktoren konnte Anfang 2024 der Bau des neuen KRONE-Ersatzteillagers fertiggestellt und planmäßig in Betrieb genommen werden. Das hochmoderne Logistikzentrum für Landmaschinenersatzteile entstand innerhalb von rund eineinhalb Jahren Bauzeit auf einem ca. sieben Hektar großem Areal unweit der Maschinenfabrik in Spelle. Seit dem Frühjahr 2024 wird die weltweite Ersatzteillogistik komplett aus dem neuen Logistikzentrum abgefertigt. Für große Effizienz sorgt dabei die hochgradig automatisierte Technik in den verschiedenen Lagerbereichen, welche kontinuierlich systemisch angepasst wird. Bereits in den ersten Monaten zeigte sich in der Ersatzteillogistik eine deutliche Steigerung der Durchsatzstärke im Vergleich zu den Vorjahren. Wichtige Tagesaufträge sowie die Abarbeitung von umfangreichen Lageraufträgen für die weltweiten Vertriebspartner werden schneller, wirtschaftlicher und prozessoptimierter bearbeitet und versendet. Im Servicebereich sind diverse Veränderungstrends zu verzeichnen, welche maßgeblich durch die aktuellen Herausforderungen der Vertriebs- und Servicepartner bedingt werden. Vor allem der akute Fachkräftemangel sowie der allgemeine Strukturwandel in der Landwirtschaft schlagen sich auf der Händlerebene nieder. Als Reaktion hierauf baut KRONE den bestehenden Service-Support im Bereich der direkten Betreuung der Handelspartner aktuell konsequent mit neuen Projekten und nützlichen Tools aus, um bei Reparaturen in den Werkstätten oder auch direkt auf dem Feld professionell zu unterstützen. Auch das Portfolio um maßgeschneiderte Kombinationen aus Serviceverträgen mit integrierten Verlängerungen der Herstellergarantie haben eine hohe Priorität. Das KRONE Kundenportal mykrone.green konnte auch in diesem Jahr seine Besuchszahlen weiter steigern. Mit durchschnittlich rund 26.000 Aufrufen pro Monat im vergangenen Geschäftsjahr wurde erneut ein Besuchsrekord erreicht. Dieser Erfolg ist maßgeblich auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der digitalen Systeme, wie beispielsweise das Technical Information Center (TIC), zurückzuführen. Das TIC ermöglicht den Nutzergruppen einen maschinenbezogenen und einfachen Zugriff auf technische Dokumente. Zusätzlich bieten die digitalen "Entscheidungsbäume" wertvolle Unterstützung bei der Fehlersuche, indem sie den unterschiedlichen Usern gezielt durch Hilfestellungen führen und praxisnahe Lösungsansätze aufzeigen. Somit wird die Suche nach technischen Dokumenten für alle Benutzergruppen vereinfacht. Als digitales Ökosystem wird mykrone.green kontinuierlich weiterentwickelt, um den Händlern und Kunden zusätzliche digitale Hilfsmittel an die Hand zu geben und so ein effizienteres und zeitgemäßes Arbeiten ermöglichen. Auch die Abteilung Maschineninstandsetzung im KRONE After Sales Bereich wächst kontinuierlich. Das Tätigkeitsspektrum wurde hier in den letzten Jahren maßgeblich vergrößert und ausgebaut. Um auf Kundenbedürfnisse und Marktänderungen schnell zu reagieren, werden beispielsweise Variantenänderungen an bereits fertig produzierten Neumaschinen durchgeführt. So erhält der Kunde schnellstmöglich die Maschine nach seinen individuellen Variantenwünschen, welches die Flexibilität im Maschinenabsatz maßgeblich fördert. Auch der Ersatzteilbereich wird von dieser Abteilung tagtäglich unterstützt. Beispielsweise wurde ein umfangreicher Austauschprozess entwickelt. Defekte Teile sowie Komponenten können im Rahmen dieses Angebotes von den Servicepartnern in der jeweiligen Maschine ersetzt und an KRONE eingeschickt werden. Nach einer Prüfung werden die genannten Teile mechanisch wie elektronisch wieder hergerichtet und funktionstauglich gemacht. Nach Überführung in den Ersatzteilbereich werden die entsprechenden Teile eingelagert und als günstige Alternative zum Neuteil weltweit angeboten. Der Servicepartner erhält daraufhin eine Gutschrift für das defekte Teil. 1.5.2 Nutzfahrzeuge Angesichts des beschleunigten Strukturwandels in der Logistikbranche wird das professionelle Service- und Dienstleistungsangebot rund um den Trailer immer wichtiger, um die langfristige Zufriedenheit unserer Kunden zu sichern. Damit die Kunden sich voll auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, steht ihnen das modulare Servicekonzept „KRONE 360° Trailer Service“ zur Verfügung, mit dem sie die vielfältigen Aufgaben rund um die Mobilität ihrer Trailer outsourcen können. Im gesamten KRONE 360° Trailer Service liegt der Schwerpunkt auf der Digitalisierung und der Vernetzung mit den Kunden. KRONE Ersatzteileservice Die Digitalisierung ist längst fester Bestandteil der klassischen KRONE Services geworden, insbesondere im Bereich der Ersatzteile. Seit über 10 Jahren bietet KRONE alle Ersatzteile digital über den KRONE Spare Parts Onlineshop an und hat den Bestellprozess stetig optimiert, was zu Höchstwerten in der Nutzung geführt hat. Die Benutzerfreundlichkeit und die innovativen Inhalte tragen maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Der Shop speichert Informationen über zuvor erworbene KRONE Trailer und ermöglicht es, Ersatzteile schnell und einfach zu bestellen. Im Shop finden Kunden unter anderem Bilder, Reifenlabel-Dokumente sowie technische Informationen. Die Bestellung erfolgt über Artikelnummer, -bezeichnung oder direkt über die Fahrgestellnummer, mit Zugriff auf die Fahrzeug-Stückliste. Bereits 70 Prozent der Ersatzteilbestellungen erfolgen online. Der Service arbeitet kontinuierlich daran, den Bestellprozess effizienter, kostengünstiger und benutzerfreundlicher zu gestalten. Dazu gehören innovative Produkte wie KRONE Trusted Verschleißteile und ganz neu der runderneuerte Reifen KRONE R:Tyre. Das Sortiment wurde um Reifen-Komplementärartikel und kompatible Produkte erweitert. Zu den bestellbaren Reifen gehören neben dem KRONE Trusted Tyre Programm Fabrikate aller Premiumhersteller, fast alle Second Brands und eine große Auswahl an Budget- und Low-Budget-Herstellern für den Trailer-Bereich. After-Sales-Dienstleistungen KRONE setzt auf moderne Servicelösungen und die Optimierung in allen Bereichen. Dies gilt auch für das digitale Ordersystem für Werkstattaufträge, welches Reparaturen und Garantieansprüche umfasst. Diese Lösung ist mit dem Spare Parts Onlineshop vernetzt, sodass Ersatzteile direkt in den Warenkorb übertragen werden können, um den Reparaturprozess zu beschleunigen. Zusätzlich werden die Servicebausteine im Rahmen des KRONE Fair Care Vertrages erweitert. Neben den bewährten Optionen Light, Basic und Complete werden künftig zusätzliche Module angeboten, um das wachsende Portfolio weiter auszubauen. Darüber hinaus werden auch die Prozesse für die über 1.500 internationalen Servicepartner von KRONE und KRONE Fleet vereinfacht. Die Servicepartner sind im Service Locator nach Postleitzahl oder Ort digital auffindbar. Im Bereich des Tyre Locators setzt KRONE auf Premium-Dienstleister und bietet eine einheitliche digitale Struktur. Digitale Dienstleistungen KRONE hat im vergangenen Geschäftsjahr seine führende Rolle in der digitalen Transformation weiter gefestigt. Intelligent Transport Solutions (KITS) bildet dabei das Herzstück der digitalen Strategie von KRONE. Die Plattform bietet Fuhrparkmanagern umfassende Kontrolle und Transparenz, von der Standortverfolgung bis zur Temperaturüberwachung. Ein Highlight war der Gewinn des Internationalen Trailer Awards auf der IAA Transportation in der Kategorie Smart Trailer. Gewonnen hat KRONE mit dem Smart Assistant, dem Betriebssystem für Trailer. Mit diesem intelligenten Service lässt sich der aktuelle Zustand eines Trailers via QR-Code und Smartphone überall erfassen und übermitteln, wodurch der Fuhrparkmanager immer einen aktuellen Überblick über die Einsatzbereitschaft seiner Flotte hat. Für die Plug-and-Play-Lösung wird lediglich ein Smartphone benötigt. Nach dem Scan findet der Trailercheck im gewünschten Messenger direkt auf dem Handy statt. Die gestellten Fragen werden per Textfeldeingabe oder mit einer Aufnahme der Kamera bearbeitet. Anschließend wird das Ergebnis direkt in das KRONE Smart Assistant Kundenportal übertragen und dort mit den bisherigen Checks verglichen. Erweiterte Partnerschaften und Integrationen Im Bereich der Partnerschaften verzeichnete KRONE ebenfalls bedeutende Fortschritte. KRONE hat sich dem Netzwerk Allianz Zukunft Reifen (AZuR) angeschlossen, um gemeinsam mit Partnern an dem zentralen Thema Nachhaltigkeit in der Reifen-Kreislaufwirtschaft zu arbeiten. Ein weiteres Projekt ist die Partnerschaft mit dem Startup Zekju, durch die der digitale Messenger-Dienst „Smart Assistant“ entwickelt wurde. Dieses Tool verbessert die Kommunikation und Koordination zwischen Fuhrparkmanagern, Fahrern und anderen Stakeholdern erheblich und ist ein weiteres Beispiel für die kontinuierliche Investition von KRONE in digitale Dienstleistungen. Innovationsprojekte und Forschung Im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts GAIA-X hat KRONE wichtige Fortschritte erzielt. Zudem wurden im Forschungsprojekt value chAIn vielversprechende Data-Analytics-Tools entwickelt und erfolgreich mit Kunden getestet. Durch all diese Entwicklungen festigt KRONE seine Position als führender Anbieter von intelligenten Transportlösungen und blickt damit optimistisch in das kommende Geschäftsjahr, um seine Kunden weiterhin mit erstklassigen Produkten und Services zu unterstützen. 1.6 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 1.6.1 Forschung und Entwicklung 1.6.1.1 Landtechnik Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde der Grundstein für die Erweiterung des Produktportfolios der Landtechnikgruppe gelegt. Auf der Agritechnica 2023 stellte KRONE erstmals das Themengebiet der Agrarlogistik vor. Die Entwicklung weiterer landwirtschaftlicher Transportanhänger, die mit Zugmaschinen betrieben werden können, wird u.a. durch den Universaltrailer GX weiter vorangetrieben. In der Produktgruppe Mähtechnik wurde mit dem Easy Cut R450 ein neues Modell entwickelt und der Öffentlichkeit präsentiert mit dem KRONE nun auch ein Heckmähwerk mit großer Arbeitsbreite und entsprechenden Bodenentlastungsfunktionen anbieten kann. Dieses Modell ist vor allem für den französischen Markt relevant und ergänzt das Produktportfolio im Bereich Mähtechnik. Die Produktgruppe Wender mit den zahlreichen Maschinenmodellen der Vendros wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr um den Vendro C 1340 ergänzt. Dieses Modell zeichnet sich durch eine Arbeitsbreite mit 13,34m, einer hohen Flächenleistung sowie einer optimalen Futterqualität durch die OptiTurn-Zinken aus. Im Bereich der Häckseltechnik wurden eine neue Messerschleifeinrichtung vorgestellt, die einen kompletten Saisonverlauf wartungsfrei und verschleißoptimiert arbeitet. Diese Messerschleifeinrichtung wurde auf der Agritechnica im November 2023 mit einer Silbermedaille der Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) ausgezeichnet. Des Weiteren wurde mit dem XDisc710 ein neues Direktschneidwerk für Feldhäcksler entwickelt. Während Direktschneidwerke bisher stets mit einem zusätzlichen Transportwagen auf der Straße bewegt werden mussten, hat das neue KRONE XDisc710 ein integriertes Transportfahrwerk, dass im Feldbetrieb hydraulisch aus dem Arbeitsbereich weggeschwenkt wird, während es bei Straßenfahrt ausgeklappt als Anhänger-Fahrwerk fungiert. Ein besonderer Entwicklungsschwerpunkt lag im Geschäftsjahr 2023/2024 auf dem Projekt Combined Powers, ein Gemeinschaftsprojekt der Firmen KRONE und LEMKEN, in dem eine Zugeinheit (VTE) für autonome Arbeitsprozesse entwickelt wird. Neben der Produktion neuer Zugeinheiten wurde hier auch eine Transportlösung für den Straßentransport der Zugeinheiten samt der entsprechenden Anbaugeräte vorgestellt. Hierbei kommt die neu entwickelte Zugdeichsel zum Einsatz, sodass die VTEs mitsamt der Anbaugeräte als gezogene Anhänger auf der Straße mittels Standardtraktoren transportiert werden können. Auf diese Weise sparen die Landwirte aufwändige Verladeprozesse und der Flächenwechsel über öffentliche Straßen kann sicher und zügig erfolgen. Erste Einheiten wurden bereits im Saisonbetrieb auf unterschiedlichen landwirtschaftlichen Betrieben zum Mähen, Mulchen, Walzen und in der Bodenbearbeitung erfolgreich eingesetzt. Abschließend ist zu benennen, dass umfangreiche Weiterentwicklungen des Maschinen-Portfolios und intensive Entwicklungsarbeiten im Bereich der Elektronik, Software und digitalen Serviceangebote und Vernetzungslösungen durchgeführt wurden. Im Fokus standen dabei die herstellerübergreifende Vernetzung mittels der DKE-Data, Agrirouter, die Weiterentwicklung der KRONE Telematik-Dienste sowie der Aufbau eines eigenen Farm Management Systems. 1.6.1.2 Nutzfahrzeuge Im vergangenen Geschäftsjahr hat die KRONE-Nutzfahrzeuggruppe wieder erhebliche Beträge in Forschung und Entwicklung investiert. Dabei gewinnen Softwareprodukte und elektronische Entwicklungen weiter an Bedeutung. Zudem wurde die technische Absicherung von Fahrzeugen sowie Systemen und Komponenten in Zusammenarbeit mit dem KRONE Testzentrum in Lingen deutlich ausgebaut. Ein großer Fokus liegt nach wie vor auf dem Thema Nachhaltigkeit. So wurden Entwicklungen des Leichtbau-Chassis, die Konzipierung und Entwicklung von aerodynamischen Verkleidungen zur Reduktion von Kraftstoffverbrauch und CO2 -Ausstoß sowie die Weiterentwicklung des e-Trailers vorangetrieben. Auch in die weitere Erforschung und Entwicklung des automatisierten bzw. autonomen Fahrens sowie der automatisierten Kupplung wurde investiert. Zudem wurde weiter in die Integration elektrischer Kühlsysteme wie ThermoKing AxlePower investiert, welches im Geschäftsjahr in das KRONE Certificate of Conformity aufgenommen wurde. Außerdem investiert KRONE in die Entwicklung der Tiefkupplung als Basis für Lang LKW Typ 2. Im Bereich Elektrifizierung präsentierte KRONE in Zusammenarbeit mit dem Technologiepartner ZF Friedrichshafen AG auf der IAA Transportation 2024 einen KRONE Cool Liner mit dem ZF „Electrified Trailer System“. Mit dieser innovativen Technologie lassen sich von Diesel-Sattelzugmaschinen gezogene Sattelzüge hybridisieren, während bei rein elektrischen Gespannen die Reichweite erhöht werden kann. In den KRONE Cool Liner sind der elektrische Achsantrieb AxTrax 2 von ZF sowie eine Batteriesystembox inklusive Batteriemanagement sowie wahlweise ein rein elektrisches oder hybrides Kühlgerät integriert. Durch die Rekuperation von Bremsenergie kann die elektrifizierte Trailer-Technologie den Kraftstoffverbrauch und die CO2 -Emissionen einer Sattelzugmaschine mit Dieselmotor um bis zu 16 Prozent gesenkt werden. Mit der Plug-in-Lademöglichkeit kann die Ersparnis auf bis zu 40 Prozent steigen. Auch rein elektrisch angetriebene LKW (BEV oder Brennstoffzelle) profitieren von dem eTrailer von KRONE und ZF, da sich deren Reichweite erhöht. Das modulare ZF „Electrified Trailer System“ ist als „One box solution“ vor der ersten Trailerachse sowohl für 2- als auch für 3-Achs-Fahrzeuge geeignet. Generell ermöglicht die Antriebsachse AxTrax 2 mit bis zu 210 kW Leistung eine erweiterte Traktionsunterstützung und eine bessere Beschleunigung. Nach intensivster Erprobung im Testzentrum in Lingen kommt die neue Generation Box Liner auf den Markt. Die neue Generation KRONE Box Liner basiert auf einem Multifunktions-Baukasten, der den Transport aller Arten von Seecontainern ermöglicht. Insgesamt sind daraus sechs verschiedene Grundversionen darstellbar, je nach Anforderung: Box Liner TU40, TU45, TU50, TU55, TU70 und TU75. Alle KRONE Box Liner der neuen Generation werden in Zentral-Rohrbauweise aus hochfesten Stählen gefertigt, und kombinieren so niedriges Gewicht mit hoher Robustheit. Ein Beleg für die besondere Stabilität der neuen Chassis-Generation ist die Auslegung der 20’-mittig-Funktion auf 34 t mit Tankcontainer-Eignung. Der KRONE Box Liner TU40 kann universell für Container bis 40’ eingesetzt werden, wobei auch der Transport von 20’-Containern heckbündig, zwei 20’-Containern und optional 20’-Containern mittig, Tank-Containern und Swap-Containern möglich ist. Der Radstand ist optimal auf eine Zweiachs-Sattelzugmaschine ausgelegt. Der neue Box Liner TU45 ist zusätzlich mit einem Frontausschub ausgestattet und ermöglicht es, auch 45’-Container mit langem Tunnel zu transportieren. Aufgrund gestiegener gesetzlicher Anforderungen hat KRONE auch in Prozesse und Tools investiert. Zur Erfüllung der UN ECE R155 und R156 wurden Cyber Security Management Systeme und Software Update Management Systeme aufgebaut. Ein weiterer Baustein zur Erfüllung der Richtlinien ist der Aufbau eines Anforderungsmanagements, um unter anderem die durchgängige Dokumentation und Nachverfolgbarkeit von Systemanforderungen auf Komponenten und Bauteile sowie auf Software und die Erprobung sicherzustellen. 1.6.2 Personal- und Sozialbereich Als inhabergeführtes Familienunternehmen in der vierten Generation setzt KRONE auf das hohe Engagement und die Betriebstreue der Mitarbeiter. Die Personalpolitik ist auf Kontinuität und Identifikation mit KRONE ausgerichtet. Um den stetig komplexer werdenden Produkten und den damit verbundenen qualifizierten Anforderungen gerecht zu werden, führt KRONE regelmäßig verschiedene Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen sowohl intern als auch extern durch. Die Bewerbung hoch qualifizierter Nachwuchsführungskräfte von Hochschulen wird durch intensive Kontakte, Ausbildungsmessen und Vorträge vor Ort sichergestellt. Studierte Berufsanfänger durchlaufen ein qualifiziertes Traineeprogramm, welches sie professionell auf spätere Managementaufgaben im KRONE-Konzern vorbereitet. Mit diversen Schulen der Region hat KRONE Kooperationsverträge geschlossen, um eine noch engere Zusammenarbeit durchführen zu können. Die durchschnittliche weltweite Mitarbeiterzahl (Stammbelegschaft) des KRONE-Konzerns entwickelte sich auf 6.217 (Vorjahr 5.855), maßgeblich resultierend aus der Übernahme von Leiharbeitern in geregelte Beschäftigungsverhältnisse.. Daneben wurden im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2023/2024 292 Auszubildende beschäftigt. 1.6.3 Compliance Der KRONE-Konzern führt seine Geschäfte verantwortungsvoll und in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und behördlichen Regeln der Länder, in denen sie tätig ist. Unter Compliance versteht der KRONE-Konzern das rechtlich und ethisch einwandfreie Handeln der Mitarbeiter im geschäftlichen Alltag, denn jeder Mitarbeiter beeinflusst durch sein berufliches Verhalten das Ansehen des Unternehmens. KRONE duldet keine Verstöße gegen Gesetze, Kodizes sowie interne Regelungen. Code of Conduct Der KRONE-Konzern hat einen Code of Conduct (CoC) etabliert, um die Einhaltung dieser Maßstäbe bestmöglich sicherzustellen und unserer gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung zu tragen. Der CoC bietet dabei als übergeordneter Werterahmen Handlungsorientierung für alle Geschäftstätigkeiten und unterstützt unsere Mitarbeitenden, Führungskräfte und Organe darin, die zentralen Grundsätze und Werte der Unternehmensbereiche zu beachten und zu leben. Der CoC ist konzernweit gültig und wurde in allen Landesgesellschaften eingeführt. Dieser beinhaltet verbindliche Verhaltensregeln im Hinblick auf Menschenrechte, Arbeits- und Sozialstandards, Wettbewerbsverhalten oder Datenschutz und zeigt die Null-Toleranz-Strategie unseres Konzerns bei Korruption und Bestechung auf. Ergänzt wird der CoC durch themenspezifische Richtlinien. Sie stellen eine Konkretisierung sowohl gesetzlicher als auch interner Vorgaben dar und sind von jedem Mitarbeiter zwingend zu befolgen. Der aktuelle CoC sowie die Richtlinien sind für Mitarbeiter im Intranet oder auch in der neuen Mitarbeiter App sowie für externe Dritte auf der KRONE-Unternehmenswebseite unter www.krone-group.com/compliance/ abrufbar. Die neue Mitarbeiter App nutzt der KRONE-Konzern darüber hinaus, um über Neuerungen zu informieren. Compliance Management System Die Einhaltung des CoC stellt der KRONE-Konzern mit einem konzernweiten Compliance Management System sicher. Das konzernweite CMS orientiert sich an den anerkannten Maßstäben des IDW PS 980. Ziel des CMS ist es, die Geschäftsaktivitäten im Einklang mit den gesetzlichen und rechtlichen Vorschriften sowie mit den internen Richtlinien und Regelungen zu stellen. Die Verantwortung für das CMS liegt im Vorstand beim Chief Operating Officer, welcher in seinen Aufgaben von einer zentral in der Bernard KRONE Holding SE & Co. KG bestellten Compliance-Beauftragten unterstützt wird. Die Position der Compliance-Beauftragte ist auf der zweiten Ebene angesiedelt und berichtet monatlich an den Chief Compliance Officer, zweimal jährlich an den Vorstand im Beisein des Aufsichtsratsvorsitzenden sowie im Bedarfsfall auch direkt an den Aufsichtsrat. Wesentliche Aufgabe der Compliance-Beauftragten ist die Umsetzung und Weiterentwicklung des CMS in der gesamten KRONE-Gruppe. In den ausländischen Tochtergesellschaften ist der lokale CEO als sogenannter Compliance Responsible für die Umsetzung der Compliance Themen verantwortlich. Compliance-Schulungen Um die Mitarbeiter umfassend zu informieren, sind sie aufgefordert jährliche Compliance-Schulungen in Form von E-Learning-Programmen zu absolvieren oder an Präsenzveranstaltungen teilzunehmen. Im Berichtsjahr fanden diese E-Learnings neben Englisch erneut auch in diversen weiteren Sprachen, wie niederländisch, türkisch, französisch, spanisch und chinesisch in den Auslandsgesellschaften statt. Hinweisgebersystem Trotz bestmöglicher Präventionsmaßnahmen kann es auch im KRONE-Konzern zu Gesetzesverstößen und Pflichtverletzungen kommen. Um diese, bzw. den Verdacht hierauf, schnellstmöglich aufzudecken und Fehlverhalten beenden zu können, wurde ein öffentlich zugängliches Hinweisgebersystem etabliert über das Compliance-Verdachtsfälle jederzeit gemeldet werden können. Jeder Verdachtsfall wird dabei nach einer konzernweit gültigen KRONE-Richtlinie, die den Prozess der internen Untersuchung beschreibt, behandelt. 1.6.4 Lieferketten-Compliance-Managementsystem Das Lieferketten-Compliance-Management-System (L-CMS) ergänzt das CMS des KRONE -Konzerns. Es trägt dazu bei, dass der KRONE-Konzern im Einklang mit den Anforderungen an die Sorgfaltspflichten in den Lieferketten, die sich aus dem LKSG ergeben, agiert. Das L-CMS behandelt vor diesem Hintergrund die sich aus dem LKSG ergebenden spezifischen Anforderungen. Aufgrund der Verantwortung als global agierendes Unternehmen sowie der gesetzlichen Anforderungen zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht wird jährlich das Risiko von Verstößen gegen die Achtung der Menschenrechte bei KRONE Mitarbeitenden und in der Lieferkette reevaluiert. Direkte Lieferanten (Tier 1 Supplier) des KRONE Konzerns werden einer Risikoklassifizierung unterzogen. Diese Risikoklassifizierung, die seit 2022 über die externe Plattform „Integrity Next“ vorgenommen wird, prüft, ob ein vertieftes Screening und somit weitere Maßnahmen gegenüber dem jeweiligen Lieferanten hinaus erforderlich sind. Sowohl die Risikoanalyse im eigenen Geschäftsbereich als auch die Risikoanalyse der Tier 1-Lieferanten erfolgt jährlich sowie anlassbezogen. Beauftragung eines Menschenrechtsbeauftragten Der Vorstand der Bernard KRONE Holding SE & Co KG hat eine Menschenrechtsbeauftragte bestimmt. Die Menschenrechtsbeauftragte ist verantwortlich für die Überwachung des Risikomanagements nach den Vorgaben des LKSG. Der Vorstand hat sich gegenwärtig für eine konzernweit tätige Menschenrechtsbeauftragte entschieden. Zur Umsetzung wird auf das bestehende CMS zurückgegriffen. KRONE Grundsatzerklärung Der KRONE-Konzern hat erneut im September 2023 eine überarbeitete Grundsatzerklärung abgegeben, die sowohl im Intranet als auch auf der Internetseite veröffentlicht wurde. Hiermit bringt der Vorstand seine Selbstverpflichtung und das Engagement des KRONE-Konzerns zur Achtung der Menschenrechte zum Ausdruck. 1.6.5 Nachhaltigkeitserklärung Im Februar 2023 hat der KRONE-Konzern erstmals einen separaten Nachhaltigkeitsbericht in Anlehnung an die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) veröffentlicht, um bereits vorab auf die kommenden gesetzlichen Anforderungen im Rahmen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) einzugehen. Die gesetzeskonforme Integration in den Lagebericht erfolgt zum Konzernabschluss 2025/2026. Allgemeine Informationen Durch die Gründung eines interdisziplinären Nachhaltigkeitsteams werden die Bemühungen im KRONE-Konzern ökonomische, soziale und ökologische Anforderungen in Einklang zu bringen, unterstrichen. Für die strategische Koordination ist die Position des Nachhaltigkeitsmanagers geschaffen worden, welche als zentraler Ansprechpartner für die Nachhaltigkeitsbemühungen der gesamten KRONE-Gruppe dient. Im Rahmen der ersten Wesentlichkeitsanalyse konnten folgende Themen als wesentlich für die Nachhaltigkeitsbemühungen im KRONE-Konzern identifiziert werden: Klimawandel (ESRS E1), Umweltverschmutzung (ESRS E2), Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft (ESRS E5), Eigene Belegschaft (ESRS S1), Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette (ESRS S2), Verbraucher und Endnutzer (ESRS S4), Unternehmenspolitik (ESRS G1). Umweltinformationen Um die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu quantifizieren, wurde eine umfassende CO2 -Bilanz (Scope 1-3) des KRONE-Konzerns erstellt. Durch fortlaufende Investitionen in die Bereiche Energieeffizienz, erneuerbare Energieversorgung sowie eine umweltfreundliche Produktentwicklung wird der KRONE-Konzern den Carbon Footprint sukzessive verringern. Ein erster Schritt ist die standortübergreifende Installation von PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von insgesamt 5,5 MWp, die ca. 10% des gesamten Strombedarfs decken (Reduzierung Scope 2). In der Nutzfahrzeugsparte wurden zudem die eTrailer-Konzepte zur Reduzierung der Emissionen in der Nutzungsphase präsentiert (Reduzierung Scope 3). In Bezug auf die nachhaltige Produktgestaltung steigert der KRONE-Konzern zudem seine Bemühungen im Hinblick auf die Kreislauffähigkeit. In einem ersten Schritt hat die Nutzfahrzeugsparte zum Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 einen eigenen runderneuerten Reifen präsentiert (KRONE R:Tyre). Sozialinformationen Faire und sichere Arbeitsbedingungen stehen seit jeher im Fokus des KRONE-Konzerns. Um dies zu gewährleisten, setzt die KRONE auf eine tätigkeitsbezogene Vergütung der Mitarbeitenden, Angebote im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden. Entlang der Wertschöpfungskette wurde ein Lieferanten-Compliance-Management-System eingeführt, um die Einhaltung gesetzlicher Standards in Bezug auf Umwelt- und Sozialbelange entlang der Wertschöpfungskette gewährleisten zu können. Unternehmensführung Die Grundlage der Unternehmensführung bildet das Compliance Management System, welches der Vorstand des KRONE-Konzerns zur Schadensprävention und Risikokontrolle implementiert hat. Das Compliance Management System kann unter Berücksichtigung der spezifischen Unternehmensfaktoren gewährleisten, dass Risiken für wesentliche Verstöße gegen Gesetze und interne Regeln rechtzeitig erkannt und systematische Verstöße mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindert werden. Detaillierte Informationen zu den Themen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung sind dem separaten Nachhaltigkeitsbericht zu entnehmen, der auf der Internetseite des KRONE-Konzerns veröffentlicht ist. 2. Darstellung der Lage 2.1 Vermögenslage Dem gesamten Investitionsvolumen von 96,1 Mio. EUR (Vorjahr 116,6 Mio. EUR) stehen Abschreibungen in Höhe von 44,0 Mio. EUR gegenüber. Die Zugänge resultieren im Wesentlichen aus verschiedenen Investitionen an diversen Standorten. Das Vorratsvermögen liegt mit 628,6 Mio. EUR über dem Niveau des Vorjahres (607,8 Mio. EUR). Dem entgegen steht eine Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 98,7 Mio. EUR auf 196,4 Mio. EUR. Der Bestand an liquiden Mitteln ist um 30,1 Mio. EUR auf 260,5 Mio. EUR gestiegen. Das Eigenkapital erhöhte sich zum Bilanzstichtag von 748,0 Mio. EUR um 54,7 Mio. EUR auf 802,7 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote ist auf 45,3 Prozent (Vorjahr 40,9 Prozent) gestiegen. Das mittel- und langfristige Fremdkapital ist von 508,8 Mio. EUR auf 488,7Mio. EUR leicht gesunken. Dem Konzern steht mittel- und langfristiges Kapital von 1.291,7 Mio. EUR (Vorjahr 1.257,1 Mio. EUR) zur Verfügung. Damit sind nicht nur das Anlagevermögen, sondern auch das gesamte Vorratsvermögen gedeckt. 2.2 Finanzlage 2.2.1 Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Hauptziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft. Wesentliches Nebenziel ist die Beibehaltung einer niedrigen Zinslast bei ausreichend frei verfügbaren Kreditlinien. 2.2.2 Finanzierungsmaßnahmen Zur Reduzierung unterjähriger Liquiditätsschwankungen besteht seit Dezember 2002 ein EUR-Asset-Backed-Securities (ABS) Programm, mit dem EUR-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine konzernfremde Zweckgesellschaft veräußert werden. Das vereinbarte Programmvolumen beläuft sich auf 250 Mio. EUR und wird jährlich revolvierend um ein Jahr verlängert. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Inanspruchnahme des Programmvolumens durch den KRONE-Konzern auf 232,0 Mio. EUR. Darüber hinaus wurde im Juli 2020 ein USD-ABS Programm mit einem maximalen Programmvolumen in Höhe von 50 Mio. USD aufgesetzt, über welches USD-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine deutsche Landesbank verkauft werden. Zum Bilanzstichtag betrug die Inanspruchnahme 36,5 Mio. EUR. Neben dem Eigenkapital dienen zur langfristigen Finanzierung des KRONE-Konzerns unter anderem fünf Schuldscheindarlehen mit einem Gesamtvolumen zum Bilanzstichtag von 469,5 Mio. EUR. Darlehensnehmer sind die Bernard KRONE Holding SE & Co. KG, die KRONE Agriculture SE sowie die KRONE Commercial Vehicle SE. Zudem stellen diverse Intercompany Darlehen, bilaterale Bankkredite sowie -linien sicher, dass die Unternehmen im KRONE-Konzern stets über ausreichende Liquiditätsreserven verfügen. 2.2.3 Investitionen Das gesamte Investitionsvolumen des Konzerns liegt im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 96,1 Mio. EUR. Hiervon entfallen 49,9 Mio. EUR auf die Sachanlagen, 3,9 Mio. EUR auf die immateriellen Vermögensgegenstände und 42,3 Mio. EUR auf die Finanzanlagen. Die Zugänge betreffen im Wesentlichen den Ausbau der automatisierten Fertigung von Komponenten und dem Neubau eines hoch automatisierten Zentralersatzteillagers sowie weiteren Investitionen zur Verbesserung der Qualität und Kapazitäten an diversen Standorten. Um den KRONE-Konzern an die Anforderungen der Industrie 4.0 anpassen zu können, wurde zusätzlich in Digitalisierung, Vernetzung und Telematik investiert. 2.3 Ertragslage Die Gesamtleistung ist im Geschäftsjahr 2023/2024 in einem schwierigen Marktumfeld um 717,2 Mio. EUR auf rund 2,5 Mrd. EUR gesunken. Der Rohertrag sank um 73,9 Mio. EUR auf 748,7 Mio. EUR. Die Personalaufwendungen liegen mit 383,0 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahresniveau (385,4 Mio. EUR). Das Konzernergebnis vor Ertragsteuern des Geschäftsjahres 2023/2024 ist von 140,1 Mio. EUR auf 107,0 Mio. EUR gesunken. Die Konzern-Umsatzrendite vor Steuern liegt im Geschäftsjahr 2023/2024 wie im Vorjahr bei 4,4 Prozent. Der Konzern-Jahresüberschuss 2023/2024 sank gegenüber dem Vorjahr um 27,8 Mio. EUR von 106,8 Mio. EUR auf nunmehr 78,9 Mio. EUR. Die rückläufige Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis entspricht der zuvor erwarteten Markteinschätzung für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023/2024. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Zur wertorientierten Steuerung des Konzerns sowie der einzelnen Geschäftsfelder ist ein standardisiertes System mit regelmäßigem Reporting eingerichtet. Das Steuerungssystem ist ein integraler Bestandteil des Controlling- und Planungsprozesses. Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren für die Entwicklung der Ertragslage sind die Umsatzerlöse, die Rohertragsmarge sowie das um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsergebnis. Das bereinigte Betriebsergebnis definieren wir als das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und neutralen Erträgen und Aufwendungen. Für die Entwicklung der Finanzlage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023/2024 haben wir die Nettosach- und Finanzinvestitionen sowie den Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit als die bedeutsamsten Leistungsindikatoren identifiziert. Die Vermögens- und Finanzsituation betrachtet KRONE als geordnet. Die Eigenkapitalquote des Konzerns beträgt 45,3 Prozent (Vorjahr: 40,9 Prozent). II. Risikobericht 1. Konzernrisiken 1.1. Wirtschaftliche Risiken Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Unternehmensführung und Grundlage für den nachhaltigen Unternehmenserfolg. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss ein Unternehmen schnell auf sich ständig verändernde Rahmenbedingungen der einzelnen Märkte reagieren. Vor dem Hintergrund immer komplexerer Wirtschaftsstrukturen und zunehmender Internationalität ist ein funktionierendes Risikomanagement von zentraler Bedeutung. Ein Ziel des Risikomanagements im KRONE-Konzern ist ein angemessener, beherrschbarer Umgang mit den Unternehmensrisiken. Ein weiteres Ziel ist es, durch unternehmerisch verantwortungsvolles Handeln bestehende Risiken frühzeitig zu erkennen, die Auswirkungen zu begrenzen und eine Bestandsgefährdung zu vermeiden. Die übergeordnete Leitung im KRONE-Konzern erfolgt durch das Management in der Bernard KRONE Holding SE & Co. KG. Hier befindet sich die Konzernzentrale, von der die strategischen Entscheidungen für den Konzern getroffen und aufgrund kurzer Kommunikationswege schnell umgesetzt werden. Das konzernweite, einheitliche Planungs-, Berichts- und Steuerungswesen hilft, Risiken rechtzeitig zu erkennen und ihre Ursachen zu analysieren bzw. zu bewerten. Es erfolgt eine laufende Feststellung und Untersuchung von Budgetabweichungen. Das Auftreten neuer monetärer und nicht-monetärer Risiken wird kontinuierlich identifiziert, um risikoorientiert reagieren zu können. Die Entscheidungsträger werden zur laufenden Überwachung der wirtschaftlichen Risiken monatlich durch ein detailliertes internes Berichtswesen informiert. Der kontinuierliche Ausbau einer konzerneinheitlichen IT-Struktur auf SAP-Basis mit einheitlichen Standards für die Rechnungslegung unterstützt das Risikomanagement erheblich. Das Vier-Augen-Prinzip findet grundsätzlich bei allen zahlungsrelevanten Vorgängen Anwendung und ist ebenfalls ein integraler Bestandsteil des internen Kontrollsystems. 1.1.1 Landtechnik Die Landtechnik-Absatzmärkte sind von vielfältigen Einflussfaktoren geprägt, die tiefgreifende und nachhaltige Auswirkungen auf die Landwirtschaft, Landwirte und Lohnunternehmer haben. Geopolitische Spannungen, insbesondere die anhaltende Unsicherheit durch den Russland-Ukraine-Krieg, beeinträchtigen weiterhin den internationalen Handel und die Absatzmärkte für landwirtschaftliche Produkte. Die politischen Risiken und deren schwer absehbaren Folgen stellen derzeit einen der größten Unsicherheitsfaktoren für die Branche dar. Die Landwirtschaft ist weltweit stark von politischen Entscheidungen abhängig, insbesondere hinsichtlich Handelsabkommen, Subventionspolitik und Umweltauflagen. Neue gesetzliche Regelungen, wie der Green Deal und die Gülleverordnung in Deutschland, erhöhen den Druck auf die Landwirte und verursachen zusätzliche Kosten. Besonders Milchbetriebe fühlen sich durch die politische Lage und die Zinsentwicklung stark verunsichert und zeigen sowohl bei kurz- als auch bei langfristigen Investitionen Zurückhaltung. Die Unsicherheit über die zukünftige Marktlage und die politischen Eingriffe trägt erheblich zur Investitionszurückhaltung bei. Ein weiterer wichtiger Faktor für den Landtechnikmarkt ist die politische Unsicherheit in Nordamerika, die durch die bevorstehenden Wahlen im Jahr 2024 und die Verschiebung der Farm Bill geprägt ist. Diese Gesetzgebung, die maßgeblich für landwirtschaftliche Subventionen und Richtlinien in den USA verantwortlich ist, wurde bereits zweimal verschoben, was zu Unsicherheit bei Landwirten und Lohnunternehmern geführt hat. Diese Unsicherheit wird durch die politische Polarisierung im Vorfeld der Wahlen zusätzlich verstärkt, da sich die Prioritäten und Subventionsprogramme je nach Wahlergebnis stark verändern könnten. Darüber hinaus bringt auch die geopolitische Unsicherheit, insbesondere das Spannungsfeld zwischen den USA, Europa, den GUS-Ländern und China, zusätzliche Risiken mit sich, die schwer kalkulierbar sind. Der Landtechnikmarkt in den GUS-Ländern ist aufgrund der anhaltenden Sanktionen und des Russland-Ukraine-Krieges fast vollständig zum Erliegen gekommen. Gleichzeitig beeinträchtigen hohe Importzölle und protektionistische Maßnahmen den Marktzugang zu Exportmärkten. Wechselkursschwankungen könnten zudem weitere negative Auswirkungen auf das Geschäft haben. Unabhängig von den globalen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen bleibt das Wetter ein entscheidender Risikofaktor. Die Märkte werden von den globalen Klimaveränderungen beeinflusst, welche unvorhersehbare Auswirkungen auf die Ernteerträge haben. Dürren, Überschwemmungen und andere extreme Wetterereignisse wirken sich zunehmend negativ auf die Produktionsbedingungen und die Landtechnikmärkte aus. In den betroffenen Regionen und Ländern führen diese Wetterkapriolen zu erheblichen Ertragsausfällen und damit auch zu einer geringeren Investitionsnachfrage bei Landwirten. Frühindikatoren deuten darauf hin, dass eine allgemeine wirtschaftliche Rezession im Jahr 2024 wahrscheinlich ist, was sich auch auf die Landtechnikmärkte auswirken könnte. Branchenverbände wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) prognostizieren für das Kalenderjahr 2024 einen weltweiten Rückgang der Landtechnikmärkte um 18 Prozent. 1.1.2 Nutzfahrzeuge Da die KRONE-Nutzfahrzeuggruppe international agiert, wird sie mit wirtschaftlichen, branchenspezifischen sowie finanzwirtschaftlichen Risiken konfrontiert. Aufgabe ist es, die bestehenden, aber auch die zukünftigen Risiken zu erkennen und zu bewerten, um dann angemessen und frühzeitig darauf zu reagieren, damit die gesetzten operativen, aber vor allem strategischen Ziele des Unternehmens nicht gefährdet werden. Die derzeitige Wirtschaftslage wird von einer ganzen Reihe von Risikofaktoren beeinträchtigt, bei denen kaum absehbar ist, wie diese sich in den nächsten Monaten auswirken werden. Hier sind zunächst die außenpolitischen Risiken zu nennen. Insbesondere der anhaltende Russland-Ukraine-Krieg stellt weiterhin eine große Herausforderung dar. Dies führt dazu, dass die hiermit zusammenhängenden Ausfälle durch andere Märkte kompensiert werden müssen. Außerdem ist die geopolitische Lage in mehreren Regionen instabil. Die anhaltenden Spannungen, wie etwa im Nahen Osten, haben wiederum Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Darüber hinaus stellt die allgemein schwierige wirtschaftlichen Lage in Deutschland mit einer schwachen Konjunktur KRONE vor großen Herausforderungen. Auch die Gesetzgebung hinsichtlich der Umweltpolitik hat große Auswirkungen auf das Unternehmensgeschehen. Insbesondere die Europäische Union erlässt immer mehr Gesetze im Sinne des Klimaschutzes. Hierfür müssen oftmals aufwendige und kostenintensive Produktanpassungen im Bereich Konstruktion und Entwicklung vorgenommen werden. Ein weiterer Risikofaktor ist der Fachkräftemangel in der Nutzfahrzeugbranche. Dieser betrifft sowohl die gesamte Nutzfahrzeug- und Logistikbranche im Allgemeinen als auch KRONE im Speziellen als Arbeitgeber. Als Ursache des Personalmangels gelten der demografische Wandel, das Image der Logistikbranche sowie die Entlohnung. Diese Situation wurde durch den Russland-Ukraine-Krieg noch einmal verschärft, da viele osteuropäische Berufskraftfahrer sich vorerst in ihre Heimat zurückgezogen haben. Für Unternehmen gilt es daher, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und so dem wirtschaftlichen Risiko durch den Fachkräftemangel bestmöglich entgegenzuwirken. Schließlich stellen auch Umwelteinflüsse einen großen Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen dar und nehmen bedingt durch den Klimawandel weiter zu. Die letzten Jahre sind geprägt von zahlreichen Naturkatastrophen. Dazu zählen insbesondere Erdbeben, Waldbrände weltweit sowie Hochwasser. 1.2 Finanzielle Risiken Risikopolitik: Der KRONE-Konzern unterliegt unabwendbaren Unsicherheiten und Veränderungen am Markt. Um dennoch erfolgreich agieren zu können, müssen etwaige Tendenzen frühzeitig antizipiert werden. Zu einem wesentlichen Bestandteil der Geschäfts- und Berichtssysteme der Gesellschaft gehört somit die rechtzeitige Erkennung und Bewertung von Risiken sowie der gesteuerte Umgang mit identifizierten Risiken. Hierzu dient ein differenziertes Risikomanagementsystem, welches einer kontinuierlichen Weiterentwicklung unterliegt und gleichzeitig als integraler Bestandteil der ganzheitlichen Unternehmensführung angesehen wird. Das Risikomanagement ermöglicht die Erfassung, Bewertung, fortwährende Überwachung und Ableitung von Strategien, die eine risikoabwendende Steuerung fördern. Unterstützend dazu wirken das konzernweite einheitliche Planungs-, Berichts- und Steuerungswesen sowie der permanente Ausbau einer einheitlichen IT-Struktur ein, die auf SAP fundiert und sich durch einheitliche Regeln für die Rechnungslegung kennzeichnet. Nach eingehender Analyse der identifizierten Risiken lässt sich festhalten, dass weder singulär noch in Wechselbeziehung zueinander, bestandsgefährdende Konsequenzen zu erwarten sind. Zurückzuführen ist dies auf bereits eingeleitete und vorgeplante Maßnahmen. Darüber hinaus wurde ein ausgewogener Versicherungsschutz für unvorhersehbare Schadens- und Haftungsrisiken abgeschlossen. Finanzinstrumente - Sicherungspolitik und Finanzderivate: Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft insbesondere Währungskurs- und Zinsschwankungen ausgesetzt. Durch die Absicherung von Währungs- und Zinspositionen wird diesen Risiken begegnet. Unternehmenspolitik ist es, diese Risiken durch den Abschluss von Sicherungsgeschäften zu begrenzen. Alle Sicherungsmaßnahmen werden zentral von der Bernard KRONE Holding SE & Co. KG koordiniert bzw. durchgeführt. Währungs- und Zinsrisiko: Geschäftstätigkeiten, deren Umsätze außerhalb des Euro-Währungsgebietes generiert werden, stehen in Abhängigkeit zu Wechselkursschwankungen. Schwerpunktmäßig handelt es sich für den KRONE-Konzern hierbei um Umsätze in US-Dollar und Pfund Sterling. Zur Dezimierung des Währungsrisikos werden diese Umsätze durch derivative Währungsgeschäfte sowie Devisentermingeschäfte gesichert. Der zeitliche Rahmen für die Absicherung des Fremdwährungsportfolios beläuft sich dabei auf bis zu vier Jahre. Alle Sicherungsmaßnahmen zur Risikobegrenzung sind in der Unternehmenspolitik fest verankert und werden aufeinander abgestimmt und realisiert. Liquiditätsrisiko: Entsprechend einem festen Planungszeitraum erfolgt übergreifend für den gesamten KRONE-Konzern eine revolvierende Liquiditätsvorschau, welche die Zielsetzung verfolgt, Liquiditätsrisiken zu minimieren. Zwecks Gewährleistung der rechtzeitigen Erfüllung sämtlicher geplanter Zahlungsverpflichtungen zur jeweiligen Fälligkeit, wird die Versorgung mit liquiden Mitteln auf Basis nicht ausgeschöpfter Kreditlinien sichergestellt. Ausfallrisiko: Im operativen Geschäft ist der KRONE-Konzern dem Risiko ausgesetzt, dass sich ein Vertragspartner seinen vertraglichen Pflichten teilweise oder vollständig entzieht. Hierbei begrenzt sich das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögensgegenständen jedoch auf den Umfang des positiven Zeitwerts gegenüber dem Vertragspartner. Indes wird unterstellt, dass eine Abdeckung des realen Risikos aus originären Finanzinstrumenten durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle erzielt wird. Eine fortlaufende bereichsbezogene Überwachung aller Außenstände aus operativen Geschäftstätigkeiten wird zur Einleitung von frühzeitigen Interventionsmaßnahmen eingesetzt. III. Chancenbericht Der KRONE-Konzern mit seiner über 115-jährigen Geschichte (Gründung 1906) ist ein familiengeführtes Unternehmen in inzwischen vierter Generation. Die Unternehmenskultur ist geprägt durch kurze Entscheidungswege und Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeitenden, was den Erfolg des Unternehmens in der Vergangenheit maßgeblich beeinflusst hat. Diese Philosophie wird auch zukünftig einen hohen Stellenwert in der Führung des Unternehmens haben. Strategieentscheidungen im KRONE-Konzern werden zentral in der Bernard KRONE Holding SE & Co. KG vorbereitet, die durch den Aufsichtsrat Bernard KRONE SE genehmigt und verabschiedet werden. Die operative Führung der einzelnen Gesellschaften wird durch die verantwortlichen Geschäftsführer wahrgenommen. 1. Landtechnik Die KRONE-Landtechnikgruppe hat sich auf die Bereitstellung von Systemlösungen für die Futterernte spezialisiert und zeichnet sich weiterhin durch innovative Technologien und verlässliche Qualität aus. Die Kunden schätzen den erstklassigen Service und die exzellente Ersatzteilversorgung, was auch von den Vertriebspartnern bestätigt wird. Trotz des anhaltenden Strukturwandels und Personalmangels in der professionellen Landwirtschaft sieht KRONE, aufgrund seiner Innovationskraft und Zuverlässigkeit weiterhin vielversprechende Chancen auf den Landtechnikmärkten. KRONE passt kontinuierlich seine Angebote und Dienstleistungen an die sich ändernden Bedürfnisse der Kunden an. Innovative Lösungen sind dabei unerlässlich, um den Kunden zu helfen, ihre Produktivität zu steigern und die Auswirkungen der vielfältigen Risikofaktoren zu minimieren. Im Geschäftsjahr 2023/2024 musste der globale Markt für Futtererntemaschinen jedoch einen deutlichen Rückgang von mehr als 25 Prozent verzeichnen. Trotz dieser negativen Entwicklung konnte die KRONE-Landtechnikgruppe ihre Marktanteile stabil halten. Der VDMA prognostiziert für den europäischen Landtechnikmarkt einen Rückgang des Branchenumsatzes um 16 Prozent, damit befindet sich die Branche seit mehreren Monaten in einer Rezession. In diesem schwierigen Marktumfeld hält KRONE an seiner strategischen Ausrichtung fest, erkennt jedoch die Notwendigkeit, seine Expansions- und Erschließungsmaßnahmen u.a. in Märkten wie Asien und Südamerika weiter voranzutreiben, um langfristiges Wachstum zu sichern. Die wirtschaftliche Entwicklung der KRONE-Landtechnikgruppe hängt nach wie vor stark von der Profitabilität und Investitionsbereitschaft der Milchbetriebe ab, die als wichtiger Kundenbereich gelten. Der anhaltende Preisdruck durch gestiegene Bezugskosten in Verbindung mit einem Rückgang der Milchpreise könnte die Investitionsbereitschaft der Kunden weiter hemmen. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Landtechnikbranche sind insgesamt stark eingetrübt, nicht zuletzt aufgrund weltweit hoher Maschinenlagerbestände und hoher Leitzinsen, die die Finanzierung von Maschinen erschweren. 2. Nutzfahrzeuge Neben den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen sind in der Nutzfahrzeugbranche Veränderungen und Trends zu erkennen, die KRONE in der eigenen Strategieplanung berücksichtigt und aus denen sich konkrete Chancen ergeben. Themen wie Nachhaltigkeit, Innovation, Internationalisierung, Digitalisierung, Vernetzung und autonomes Fahren spielen hier eine entscheidende Rolle. KRONE stellt sich diesen Herausforderungen und investiert in zukunftsorientierte Entwicklungen und Produkte. Eines der wichtigsten Aspekte ist das Thema Nachhaltigkeit, wobei im Trailerbereich insbesondere der CO2 -Ausstoß zunehmend stärker in den Fokus genommen wird. Ab 2030 müssen schwere Nutzfahrzeug-Anhänger nach der EU-Verordnung 2022/1362 neue Grenzwerte bei CO2 -Emissionen, Kraftstoff- und Energieverbrauch einhalten, um Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren und die CO2 -Ziele des EU-Klimaschutzpakets zu erreichen. Ähnlich wie bei Zugfahrzeugen ist dazu das Emissionslabel „VECTO“ (Vehicle Energy Consumption Calculation Tool) für Trailer eingeführt worden. Die Emissionsreduktions-Ziele, die ab 2030 erreicht werden müssen, betragen 7,5 Prozent für Zentralachs- und Deichselanhänger sowie 10 Prozent für Sattelanhänger. Diese Entwicklung verstärkt die Notwendigkeit, die Effizienz der Trailer deutlich zu steigern und damit einen Beitrag zur Umwelt und dem ökonomischen Nutzen der Trailer zu liefern. Darüber hinaus gibt es noch eine weitere durch europäische Gesetzesänderungen bedingte technische Weiterentwicklung. Seit Juli 2024 sind alle Sattelauflieger mit einem Reifendruckkontrollsystem ausgestattet und somit technisch für die Zukunft gerüstet. Neben der Nachhaltigkeit spielt insbesondere die Digitalisierung eine wichtige Rolle. Seit August 2023 gehört der KRONE Smart Assistant mit einem angebrachten QR-Code-Code zur Serienausstattung der Fahrzeuge. Der neue KRONE Smart Assistant sorgt für eine höhere Transparenz im täglichen Einsatz und ermöglicht, dass auch ältere Trailer ohne Telematik-Ausstattung in das digitale Smart Assistant Kundenportal integriert und so wirtschaftlicher und nachhaltiger betrieben werden können. Damit trägt KRONE mit einem weiteren Baustein zu seiner Nachhaltigkeitsstrategie „Mission Beyond Zero“ bei. Eine weitere wichtige strategische Entwicklung stellt die geplante Beteiligung von KRONE an der Schwarzmüller Gruppe dar. Mit dieser Kooperation kann das Produktportfolio erweitert sowie das Angebot an Services und Dienstleistungen enorm ausgebaut werden. Die Schwarzmüller Gruppe ist ein bedeutender Hersteller von Spezialfahrzeugen in der Nutzfahrzeugbranche. Das breite Portfolio zeichnet sich besonders durch Leichtbau und Individualisierung aus. Dazu gehören Kippsattelanhänger, Tankfahrzeuge sowie die Behältertransporter im Entsorgungsbereich. Zudem bringt die Schwarzmüller Gruppe vier moderne Produktionsstandorte in Deutschland, Ungarn, Tschechien sowie Österreich ein. Mit der Integration von neun weiteren Niederlassungen in Europa können zudem die Vertriebskapazitäten erhöht und das Servicenetzwerk ausgebaut werden. Darüber hinaus können insbesondere Synergien für Innovationen und Wachstum genutzt werden. Auch das Thema Service nimmt einen elementaren Stellenwert ein. Aus diesem Grund baut KRONE die Servicestruktur stetig aus und entwickelt diese weiter. Hierzu gehört unter anderem der KRONE Spare Parts Shop, in welchem seit 2024 mit KRONE Trusted auch Ersatzteile für Trucks gekauft werden können. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf gängige Verschleißteile, wie LKW-Achsen und -Bremsen. Das Ersatzteilgeschäft wurde auch in Italien weiter ausgebaut. Zusammen mit dem italienischen Importeur Realtrailer SRL wurde das Unternehmen KRONE Trailer Service Italia SRL gegründet. Ziel ist es, das Ersatzteilangebot für die Kunden zu verbessern sowie eine schnelle Verfügbarkeit in Italien und den umliegenden Ländern zu gewährleisten. Die Investitionen im Bereich Service zahlen sich vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten aus, da die derzeitige Investitionszurückhaltung bei Neufahrzeugen mit einem steigenden Ersatzteilumsatz einhergeht. Serviceleistungen werden jederzeit benötigt und bieten somit eine verlässliche Einnahmequelle. Die Weiterentwicklungen in den Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Service sind zentrale Bestandteile der KRONE Strategie und tragen insbesondere in Krisenzeiten dazu bei am Markt bestehen zu bleiben. Diese Bereiche werden auch weiterhin ausgebaut, um auch künftig den Markt- und Kundenanforderungen gerecht zu werden. IV. Prognosebericht 1. Landtechnik Die Agrarwirtschaft sieht sich einer Vielzahl komplexer Herausforderungen gegenüber, die von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden. Dazu gehören die dynamischen geopolitischen Spannungen zwischen großen Wirtschaftsmächten wie den USA, Europa, den GUS-Ländern und China, insbesondere im Kontext des Krieges im Nahen Osten. Gleichzeitig wachsen die Ansprüche der Verbraucher, die eine höhere Qualität, Sicherheit, Transparenz und Nachhaltigkeit in der Nahrungsmittelproduktion erwarten. Im langfristigen Kontext betrachtet, zeigt sich jedoch eine positive Perspektive für den weltweiten Landtechnikmarkt. Die globale Nachfrage nach Agrarprodukten und innovativer Technik bleibt konstant hoch. Dies führt zu einer Reihe von langfristigen Megatrends: Erstens wächst die Weltbevölkerung weiterhin kontinuierlich, was die Nachfrage nach Nahrungsmitteln und landwirtschaftlichen Produkten ankurbelt. Zweitens ändert sich das Konsumverhalten, insbesondere mit einer steigenden globalen Nachfrage nach hochwertigen und veredelten Lebensmitteln wie Fleisch- und Milchprodukten, was auf das Wachstum der Mittelschicht und neue Ernährungsgewohnheiten zurückzuführen ist. Drittens befinden sich die traditionellen Agrar- und Landtechnikmärkte in Westeuropa und den USA im Wandel. Viertens spielt der technologische Wandel eine entscheidende Rolle, wobei Digitalisierung und künstliche Intelligenz vermehrt eingesetzt werden, um ressourcenschonende Produktionsverfahren entlang der Wertschöpfungskette zu fördern. Trotz dieser langfristigen Trends ist es wichtig zu beachten, dass die Landtechnikmärkte im Jahr 2024 aufgrund von Unsicherheiten in der Landwirtschaft und gestiegenen Finanzierungskosten voraussichtlich eine Abkühlung erfahren werden. Diese Abkühlung wird durch die derzeitige Investitionszurückhaltung, hohe Maschinenlagerbestände im Handel sowie die politischen Unsicherheiten verstärkt. Infolgedessen wird das Geschäftsjahr 2024/2025 durch eine weitere Abkühlungsperiode maßgeblich negativ beeinflusst werden. Je nach weiterer Entwicklung der Rahmenbedingungen wird eine Reduzierung der weltweiten Maschinenbestände und damit eine spürbare Erholung des Marktes frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2025 erwartet. 2. Nutzfahrzeuge Zum wiederholten Mal steht die deutsche Wirtschaft durch Faktoren wie politische Unsicherheiten, zunehmender Protektionismus, Fachkräftemangel, hohe Steuern und teure Energie vor sehr schwierigen Bedingungen. Laut den ifo Konjunkturumfragen wird die Lage bei den meisten Unternehmen derzeit noch schlecht bewertet, aber die Erwartungen im Hinblick auf die Entwicklung in den nächsten Monaten verbessern sich. Dazu trägt die Verbesserung auf den deutschen Absatzmärkten und die damit verbundene Erwartung auf steigende Auftragseingänge bei. Zudem sinken weiterhin die Energiekosten für Industrieunternehmen, wodurch die Produktion in Deutschland wieder profitabler wird. Konjunktur stützend ist für die Industrie das Exportgeschäft. Im weiteren Jahresverlauf wird eine gesamtwirtschaftliche Erholung erwartet, da die Kaufkraft der privaten Haushalte durch steigende Löhne wachsen wird. Des Weiteren hat die Europäische Zentralbank im Juni die Leitzinsen gesenkt und es wird damit gerechnet, dass noch weitere Zinssenkungsschritte folgen. Die Summe aus den Faktoren der gesunkenen Zinsen, dem stabilen Arbeitsmarkt sowie der Lohnsteigerungen werden der Konsumkonjunktur somit einen Schub verleihen. Auch im Euroraum erholte sich die Konjunktur im ersten Quartal 2024 bei einer deutlich rückläufigen Inflation. Hier ist damit zu rechnen, dass die Inflation bereits zum Jahresende unter 2 Prozent sinkt und 2025 auf 1,6 Prozent zurückgehen wird. Im Jahr 2025 sollte die Konjunktur demnach einen Zuwachs von knapp 2 Prozent verzeichnen. Auf Basis dieser Entwicklungen rechnet das ifo Institut damit, dass die globale gesamtwirtschaftliche Produktion in den Jahren 2024 und 2025 um jeweils 2,5 Prozent wachsen wird. Der Welthandel, der im Vorjahr zurückgegangen war, dürfte im laufenden Jahr um etwa 1,5 Prozent und im kommenden Jahr um knapp 3 Prozent steigen. In Bezug auf den Markt für Anhänger und Auflieger hat CLEAR International im Juni seine Prognosen für das Jahr 2024 veröffentlicht. Die Zulassungen von Trailern waren in den ersten drei Monaten des Jahres schwächer als angenommen. Infolgedessen wurden die Prognosen für die Nachfrage im Jahr 2024 und die Folgejahre leicht nach unten korrigiert. Nach einem Rückgang der Anhängernachfrage in den letzten Jahren wird das Wachstum für den Prognosezeitraum (2024 bis 2028) das Verkaufsniveau von 2022 bis 2025 annähernd erreichen. Im Jahr 2025 werden voraussichtlich sowohl die westeuropäische Wirtschaft als auch die Zulassungszahlen für Anhänger positiver ausfallen. Allerdings sind die wirtschaftlichen Aussichten für Deutschland im Jahr 2024 schwächer als in anderen Ländern. Nach den erfolgreichen Produktionsjahren in den Jahren 2021 und 2022 liegen die Zulassungen derzeit immer noch 11 Prozent unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2023. Die verschiedenen Einflussfaktoren wie die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten, eine schwierige gesamtwirtschaftliche Lage, ein geringer Ersatzbedarf an Anhängern und Aufliegern sowie eine geringere Nachfrage im Straßenverkehr beeinträchtigen die Bereitschaft der Unternehmen, in neue Transportmittel zu investieren. Insbesondere der Export nach Russland und Weißrussland ist durch den Krieg stark zurückgegangen und wird nun durch chinesische Lieferanten abgedeckt. In Summe lässt sich festhalten, dass sich die deutsche Wirtschaft aus den Krisen der letzten Jahre herausarbeitet und sich die wirtschaftliche Lage langsam erholt. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie verschiedene Krisen die Wirtschaft und das Unternehmen vor Herausforderungen stellen können. Die anhaltende schwache wirtschaftliche Lage lässt ein schwieriges Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten. Dementsprechend hat die Nutzfahrzeuggruppe die Produktion an die Marktbedingungen angepasst und entsprechende Sparmaßnahmen eingeleitet. Sobald sich das wirtschaftliche Umfeld verbessert, kann die Produktion schnell wieder erhöht werden. 3. Konzern Der KRONE-Konzern rechnet aufgrund der oben aufgeführten Markteinschätzung erst ab Mitte 2025 mit einer spürbaren Erholung des wirtschaftlichen Umfelds. Entsprechend wird für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet, dass sowohl der Konzernumsatz als auch das Konzernergebnis leicht unter dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen werden.
Spelle, 6. November 2024 Geschäftsführung Bernard Krone, SE gez. Dr. David Frink, Vorstand gez. Dr. Stefan Binnewies, Vorstand gez. Ole Klose, Vorstand Konzernbilanz zum 31. Juli 2024Aktiva
Konzern Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023/2024
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023/2024Allgemeine Angaben Die Bernard Krone Holding SE & Co. KG hat ihren Sitz in Spelle. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter HRA 100106 eingetragen. Der Konzernabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen im Konzernanhang, soweit dies zur Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Konzernabschlusses erforderlich erscheint. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt nach dem um konzernspezifische Posten erweiterten Gliederungsschema nach § 266 HGB für große Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB. Der Stichtag für den Konzern und die vollkonsolidierten Unternehmen ist der 31. Juli 2024. Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten. Konsolidierungskreis Neben dem Mutterunternehmen, der Bernard Krone Holding SE & Co. KG, Spelle, werden folgende Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:
*) inklusive indirekte Fremdanteile Ferner sind folgende assoziierte Unternehmen im Konzernabschluss berücksichtigt worden:
In dem Teilkonzern der Krone Fleet Danmark A/S werden folgende Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen:
Der nach dänischem Recht aufgestellte Konzernabschluss der Krone Fleet Danmark A/S wird der Equity-Bewertung ohne eine Anpassung an die Bewertungsmethoden des Konzerns zugrunde gelegt. Auf der Grundlage des § 296 Abs. 2 HGB werden die nachfolgend aufgeführten Tochterunternehmen nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da Umsatz, Ergebnis und Bilanzsumme dieser Gesellschaften für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind. Auch liegen keine anderen Sachverhalte vor, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wesentlich sind:
Für die nachfolgend aufgeführten assoziierten Unternehmen sind die Vorschriften der §§ 311, 312 HGB nicht angewendet worden, da das anteilige Eigenkapital und das anteilige Ergebnis dieser Gesellschaften für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind:
Der Konsolidierungskreis ist gegenüber dem Vorjahr insoweit geändert, als dass ein inländisches und vier ausländische Tochterunternehmen im Geschäftsjahr neu gegründet wurden. Darüber hinaus wurde ein im Geschäftsjahr erworbener Teilkonzern mit einer inländischen Mutter sowie zwei inländischen und einem ausländischen Tochterunternehmen in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Eine konzerninterene Verschmelzung hat darüber hinaus dazu geführt, dass ein Tochterunternehmen untergegangen ist und nicht mehr konsolidirert wird. Die Veränderungen des Konsolidierungskreises haben Bilanzsumme, Umsatz und das Konzernergebnis gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich beeinflusst. Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge, die in Geschäftsjahren bis zum 31. Juli 2010 erfolgt sind, wird auf der Grundlage des Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB unter Anwendung der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F.) vorgenommen. Dabei wird der Buchwert der Beteiligung an jedem Stichtag mit dem Buchwert des anteiligen Eigenkapitals, das sich im Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss ergab, aufgerechnet. Für Erwerbsvorgänge nach dem 31. Juli 2010 erfolgt die Kapitalkonsolidierung unter Anwendung der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Dabei wird der Buchwert der Beteiligung an jedem Stichtag mit dem Wert des Eigenkapitals verrechnet, das sich aus der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zu dem Zeitpunkt ergibt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung werden die Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten, mit Ausnahme der Rückstellungen und der latenten Steuern, mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erstkonsolidierungszeitpunkt bewertet (Neubewertungsbilanz). Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag, latente Steuern mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz bewertet. Latente Steuern werden nicht abgezinst. Ein sich bei der erstmaligen Einbeziehung aus der Aufrechnung des anteiligen Eigenkapitals der Neubewertungsbilanz mit dem Beteiligungsbuchwert ergebender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und gem. § 309 Abs. 1 HGB planmäßig linear über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Verbleibende passive Unterschiedsbeträge werden bei Eigenkapitalcharakter unter den anderen Gewinnrücklagen ausgewiesen. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden gem. § 312 Abs. 1 Satz 1 HGB mit dem Buchwert angesetzt. Der Unterschied zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens wird den Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten des assoziierten Unternehmens insoweit zugerechnet, als deren beizulegender Zeitwert höher oder niedriger ist als ihr Buchwert. Der zugeordnete Unterschiedsbetrag wird entsprechend der Behandlung der Wertansätze dieser Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten im Jahresabschluss des assoziierten Unternehmens fortgeführt, abgeschrieben oder aufgelöst. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird entsprechend als Geschäfts- oder Firmenwert planmäßig über die individuelle Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Ergebnis aus der Änderung des Equity-Werts wird in der Gewinn- und Verlustrechnung nach Kürzung um Ertragsteuern ausgewiesen. Für Anteile fremder Gesellschafter an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wird in der Konzernbilanz ein Ausgleichsposten in Höhe des Anteils der fremden Gesellschafter am Eigenkapital unter der Bezeichnung „Nicht beherrschende Anteile“ ausgewiesen. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Schulden zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet oder so umgegliedert, wie sie aus der Sicht eines einheitlichen Unternehmens auszuweisen sind. Soweit in den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Vorräten Zwischenergebnisse aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr enthalten sind, werden diese erfolgswirksam eliminiert. Aus konzerninternen Verkäufen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens entstehende Buchgewinne oder -verluste werden eliminiert. Die Fremdwährungsumrechnung der in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Jahresabschlüsse erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode gemäß § 308a HGB. Sämtliche Bilanzposten sowie Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag bzw. zu monatlichen Durchschnittskuresen umgerechnet. Das Eigenkapital wird mit historischen Kursen umgerechnet, die Währungsumrechnungsdifferenzen werden als „Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung“ innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Bei auf fremder Währung lautender Abschlüsse von assoziierten Unternehmen, die im Konzern nach der Equity-Methode bewertet werden, wird der Equity-Wert am Bilanzstichtag mit dem Stichtagskurs umgerechnet und die Differenz aus der Umrechnung des Eigenkapitals zu historischen Kursen erfolgsneutral in den Posten „Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung“ eingestellt. Währungsbedingte Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst sowie die Erfolgsbeiträge aus den Jahresabschlüssen ebenfalls in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung belassen. Bei Vermögensgegenständen und Schulden aus Hochinflationsländern werden inflationsbedingte Auswirkungen durch Indexierung bereinigt. Im Rahmen der Indizierung werden in einem ersten Schrit die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten nicht monetären Posten mit dem landesspezifischen allgemeinen Preisindex umgerechnet und damit auf die Kaufkraftverhältnisse am Bilanzstichtag angepasst. Für die Ermittlung des Preisindizes wird die allgemeine Preisentwicklung in dem Hochinflationsland zwischen dem Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der nicht monetären Posten und dem Bilanzstichtag herangezogen. Der sich aus der Inflationsanpassung ergebene Inflatiobsgewinn wird ergebnisneutral im Eigenkapital in dem Posten „Eigenkapital aus Währungsumrechnung“ erfasst. Anschließend werden alle Posten mit dem Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen gemäß § 306 HGB vorgenommen, sofern sich die Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen in späteren Jahren voraussichtlich wieder ausgleichen. Aktive und passive latente Steuerabgrenzungen werden dabei miteinander verrechnet. Die Berechnung der Steuerabgrenzung auf Konsolidierungsmaßnahmen erfolgt auf der Grundlage der unternehmensindividuellen Steuersätze. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen werden einheitlich nach den hier beschriebenen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Der Konzernabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Konzerns ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei bis fünf Jahre angenommen. Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden linear über die jeweilige individuelle Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Ermittlung der Nutzungsdauer erfolgte aufgrund der Auswirkungen der Veränderung der Absatz- und Beschaffungsmärkte der erworbenen Unternehmen linear über eine Nutzungsdauer von 5-10 Jahren. Sollte die Nutzungsdauer nicht verlässlich schätzbar sein, wird eine typisierte Nutzungsdauer gem. § 253 Abs. 3 Satz 4 i.V.m. S. 3 HGB von 10 Jahren herangezogen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 40 Jahren, beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen; die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen 4 bis 20 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Unverzinsliche oder unterhalb der marktüblichen Verzinsung liegende Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Von in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen bezogene Vorräte werden im Rahmen der Zwischengewinneliminierung zu Konzernherstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Im Vorratsvermögen wurden teilweise Bewertungsvereinfachungen in Form von Festwerten in Anspruch genommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Unverzinsliche oder unterhalb der marktüblichen Verzinsung liegende Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr sind abgezinst. Flüssige Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Latente Steuern Für temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen auf Ebene der Einzelabschlüsse und aus der Anpassung an die konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung (Handelsbilanzen II) und für steuerliche Verlustvorträge werden aktive bzw. passive latente Steuern gebildet. Das Wahlrecht, auf die Aktivierung eines verbleibenden aktiven Überhangs an latenten Steuern zu verzichten, wird nicht ausgeübt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt dabei mit den Steuersätzen, die im Geschäftsjahr der Umkehrung der zeitlichen Bewertungsunterschiede oder der Nutzung der Verlustvorträge gültig sein werden. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sobald die maßgebliche gesetzgebende Körperschaft die Änderung verabschiedet hat. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen wurden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Für die Abzinsung wird von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet. Die Abzinsung erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der von der deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird. Der Zuführungsbetrag zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen aufgrund der geänderten Bewertungsvorschriften des BilMoG wird über einen Zeitraum von 15 Jahren verteilt und jährlich mit einem Fünfzehntel angesammelt (Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB). Übrige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Steuerverpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt. Die abgesicherten Grund- und Sicherungsgeschäfte können zu Bewertungseinheiten zusammengefasst werden, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Bei der Bildung von Bewertungseinheiten werden die Wertänderungen oder Zahlungsströme aus den Grund- und Sicherungsgeschäften gegenübergestellt und nur ein negativer Überhang aus dem ineffektiven Teil der Marktwertveränderungen zurückgestellt. Die unrealisierten Gewinne und Verluste aus dem effektiven Teil gleichen sich vollständig aus und werden weder bilanziell noch ergebniswirksam erfasst (sog. Einfrierungsmethode). Die Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten, für die keine Bewertungseinheit mit dem Grundgeschäft gebildet wird, erfolgt dagegen imparitätisch, d.h. für negative Marktwerte werden Rückstellungen gebildet, positive Marktwerte werden nicht angesetzt. Erläuterungen der Konzernbilanz 1. Konzern-Anlagenspiegel
2. Anteile an assoziierten Unternehmen Die Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden mit 2.436 TEUR unter den Zugängen und die Aufwendungen aus Verlustübernahme an assoziierten Unternehmen mit 106 TEUR unter den Abgängen gezeigt.. 3. Aktive und passive latente Steuern
4. Rücklagen Der Ausweis betrifft im Wesentlichen die sich aus der Erstkonsolidierung ergebenden und auf Gewinnthesaurierungen vor dem Erstkonsolidierungszeitpunkt zurückzuführenden passiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung. 5. Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung
Die Veränderungen resultieren im Wesentlichen aus der Umrechnung des Eigenkapitals der in türkischer und US-amerikanischer Währung bilanzierenden Tochterunternehmen. 6. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der Ausweis betrifft im Zuge der Erstkonsolidierung von im Rahmen von Sacheinlagen eingebrachten Anteilen an Tochterunternehmen entstandene passive Unterschiedsbeträge. Insoweit als diese nicht als „technische Unterschiedsbeträge“ Eigenkapitalcharakter haben, werden diese gesondert unter diesem Posten ausgewiesen. Eine Auflösung erfolgt, sobald die dem Betrag zugeordneten Verpflichtungen realisiert werden. 7. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der Unterdeckung der Pensionsrückstellungen gem. Art. 67 Abs.1 EGHGB, der sich aufgrund der geänderten Bewertung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergibt, beläuft sich auf 670 TEUR (Vorjahr: 1.340 TEUR). Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt im Berichtsjahr 88.342 TEUR (Vorjahr: 89.506 TEUR). Die versicherungsmathematische Bewertung des Erfüllungsbetrags basiert unter anderem auf einem Abzinsungssatz von 1,85 % (Vorjahr: 1,80 %) einem Rententrend von 1,90 % (Vorjahr: 1,90 %) sowie Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,0 % pro Jahr. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Köln 2018). Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt -380 TEUR. Vermögensgegenstände mit einem beizulegenden Zeitwert zum 31. Juli 2024 von 451 TEUR (Anschaffungskosten 451 TEUR), die nur der Deckung der bestehenden Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen sind, werden mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Der Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021 findet bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen keine Anwendung. 8. Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen, soweit branchenüblich, dem Eigentumsvorbehalt der Lieferanten. Erläuterungen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse
2. Periodenfremde Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von insgesamt 3.604 TEUR enthalten, die aus - Auflösung von Rückstellungen - Buchgewinnen aus Anlagenabgängen - Auflösung von Wertberichtigungen - sonstigen periodenfremden Erträgen resultieren. 3. Periodenfremde Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von insgesamt 773 TEUR enthalten, die aus - Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB - Buchverlusten aus Anlagenabgängen - sonstigen periodenfremden Aufwendungen resultieren. 4. Angabe gemäß § 277 Abs. 5 HGB Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 21.919 TEUR (Vorjahr: 22.056 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von 26.123 TEUR (Vorjahr: 20.958 TEUR) aus der Umrechnung in fremder Währung. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten 1.758 TEUR aus der Aufzinsung von Rückstellungen (Vorjahr 1.648 TEUR). 5. Angabe nach Art. 75 Abs. 5 EGHGB Es ergeben sich Aufwendungen im Zusammenhang mit der Anwendung der Vorschriften des Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB i.V.m. Art 75 Abs. 5 EGHGB in Höhe von 670 TEUR (Vorjahr: 670 TEUR), die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind. 6. Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis
Sonstige Angaben1. Arbeitnehmer Im Konzern wurden während des Geschäftsjahres 2023/2024 im Durchschnitt 6.217 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
Daneben sind im Konzern im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2023/2024 292 Auszubildende beschäftigt. 2. Haftungsverhältnisse
Der Konzern hat sich gegenüber einem Dritten mittels Rücknahmegarantien verpflichtet, diesen von zukünftig eventuell auftretenden Forderungsverlusten aus Finanzierungsgeschäften mit bestimmten Kunden freizuhalten. Der Konzern geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit seiner eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht der Konzern derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Der Konzern schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als gering ein. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Juli 2024 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:
4. Derivative Finanzinstrumente Die Fremdwährungsrisiken werden anhand der Nettowährungsposition gemanagt, die sich aus in Fremdwährung lautenden Bilanzpositionen, schwebenden Geschäften und antizipativen Transaktionen zusammensetzt. Antizipative Transaktionen werden grundsätzlich für einen Planungszeitraum von 1 bis 4 Jahren berücksichtigt. Im Rahmen des Portfolioansatzes können Vorteile durch mögliche Aufrechnungen gegenläufiger Cashflows in der gleichen Währung erzielt und Transaktionskosten minimiert werden. Das verbleibende Fremdwährungsrisiko wird mit externen Vertragspartnern abgesichert. Eine Aufstellung der bestehenden derivaten Sicherungen im Währungsbereich und ihrer Marktwerte kann der nachstehenden Tabelle entnommen werden:
Soweit sich ein Verpflichtungsüberhang zum Stichtag ergibt, werden Rückstellungen für drohende Verluste gebildet. Zum 31. Juli 2024 wurden Rückstellungen in Höhe von 2.467 TEUR gebildet. Die Ermittlung der Marktwerte erfolgte durch die depotführenden Kreditinstitute. Grundlage für die aktuellen Marktwerte ist die Barwertmethode. 5. Bewertungseinheit zur Absicherung des Zinsrisikos Die Grundgeschäfte der Gesellschaft, die Zinsänderungsrisiken ausgesetzt sind, werden mit den Zinsderivaten in Bewertungseinheiten zusammengefasst, soweit die Voraussetzungen erfüllt sind. Der Konzern hat Zinsswaps mit externen Vertragspartnern über einen Nominalbetrag in Höhe von 25.000 TEUR abgeschlossen, um das Zinsrisiko zu eliminieren. Die unrealisierten Gewinne und Verluste aus der zinsinduzierten Bewertung der Zinsswaps sowie der daraus resultierende positive Überhang werden nicht bilanziert. 6. Nicht in der Konzernbilanz enthaltene Geschäfte Zur Reduzierung unterjähriger Liquiditätsschwankungen besteht seit Dezember 2002 ein EUR-Asset-Backed-Securities (ABS) Programm, mit dem EUR-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine konzernfremde Zweckgesellschaft veräußert werden. Das vereinbarte Programmvolumen beläuft sich auf 250 Mio. EUR und wird jährlich revolvierend um ein Jahr verlängert. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Inanspruchnahme des Programmvolumens durch den KRONE-Konzern auf 232,0 Mio. EUR. Darüber hinaus wurde im Juli 2020 ein USD-ABS Programm mit einem maximalen Programmvolumen in Höhe von 50 Mio. USD aufgesetzt, über welches USD-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine deutsche Landesbank verkauft werden. Zum Bilanzstichtag betrug die Inanspruchnahme 36,5 Mio. USD. Der Vorteil der ABS-Programme liegt in schnelleren Zuflüssen an liquiden Mitteln. Wesentliche Risiken aus dem ABS-Geschäft werden nicht gesehen. 7. Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Die für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Honorare gliedern sich wie folgt:
8. Konzern-Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
9. Persönlich haftende Gesellschafterin Bernard Krone SE, Spelle
10. Komplementärstellung Bei den folgenden Gesellschaften ist die Muttergesellschaft oder ein anderes in den Konzernabschluss einbezogenes Unternehmen persönlich haftende Gesellschafterin: - Bernard Krone Holding SE & Co. KG, Spelle - KRONE Business Center DigITal GmbH & Co. KG (vormals KRONE Business Center GmbH & Co. KG), Spelle - KRONE Business Center Services GmbH & Co. KG, Haselünne - KRONE Future Lab GmbH & Co. KG, Spelle - KRONE eCommerce GmbH & Co. KG, Spelle - Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG, Spelle - Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH & Co. KG, Werlte - Brüggen Holding GmbH & Co. KG, Herzlake - KRONE Spare Parts Logistics GmbH & Co. KG, Herzlake 11. Befreiender Konzernabschluss Der Konzernabschluss hat hinsichtlich der Pflicht zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses sowie ggfs. des Lageberichtes befreiende Wirkung nach § 264 Absatz 3 HGB bzw. § 264b HGB für folgende Gesellschaften: Bernard Krone Holding SE & Co. KG, Spelle Bernard Krone Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Spelle Datineo GmbH, Spelle KRONE Business Center DigITal GmbH & Co. KG (vormals KRONE Business Center GmbH & Co. KG), Spelle KRONE Business Center Verwaltungs-GmbH, Spelle KRONE Business Center Services GmbH & Co. KG, Haselünne KBC Services Verwaltungs-GmbH, Haselünne KRONE Future Lab GmbH & Co. KG, Spelle KRONE Future Lab Verwaltungs-GmbH, Spelle KRONE eCommerce GmbH & Co. KG, Spelle KRONE eCommerce Verwaltungs-GmbH, Spelle FS Beteiligungs GmbH, Edewecht ECR Solutions Software GmbH, Edewecht ECR Solutions Servicegesellschaft mbH (vormals Efficient-Consumer-Response ECR-Solutions Servicegesellschaft mbH), Edewecht KRONE Agriculture SE, Spelle Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG, Spelle Maschinenfabrik Krone Verwaltungs-GmbH, Spelle mykrone.green GmbH, Spelle KRONE Eastern Europe GmbH, Spelle KRONE India Holding GmbH (vormals 1. SCC Vermögensverwaltung GmbH), Spelle Bernard Krone Beteiligungs GmbH, Spelle Krone International GmbH, Spelle KRONE Commercial Vehicle SE, Werlte Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH & Co. KG, Werlte Fahrzeugwerk Krone Verwaltungs-GmbH, Werlte mykrone.blue GmbH, Werlte GIGANT GmbH, Dinklage KRONE Used GmbH, Werlte Brüggen Fahrzeugwerk & Service GmbH, Lübtheen Brüggen Oberflächen- und Systemlieferant GmbH, Herzlake Brüggen SWAP Service GmbH, Herzlake Brüggen Holding GmbH & Co. KG, Herzlake Brüggen Verwaltungs-GmbH, Herzlake KRONE Spare Parts Logistics GmbH & Co. KG, Herzlake KRONE Spare Parts Logistics Verwaltungs-GmbH, Herzlake 12. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung und Vertretung durch die Bernard Krone SE wahrgenommen. Diese wird von den folgenden Mitgliedern des Vorstandes wahrgenommen: Dr. Stefan Binnewies Dr. David Frink Ole Klose Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 314 Abs. 3 HGB verzichtet.
Spelle, den 6. November 2024 Bernard Krone, SE gez. Dr. David Frink, Vorstand gez. Dr. Stefan Binnewies, Vorstand gez. Ole Klose, Vorstand Billigung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss wurde am 16. 01. 2025 gebilligt. Konzern Eigenkapitalspiegel für 2023/2024
Im Jahresabschluss des Mutterunternehmens zum 31. Juli 2024 werden keine Rücklagen und kein Bilanzgewinn ausgewiesen. Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023/2024
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bernard Krone Holding SE & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Bernard Krone Holding SE & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Juli 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Bernard Krone Holding SE & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Juli 2024 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 6. November 2024 Treuhand Weser-Ems GmbH gez. Witte, Wirtschaftsprüfer gez. Reichelt, Wirtschaftsprüfer |
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Bernard Krone Holding SE & Co.KG
Stammdaten
- Rechtsform
- SE & Co. KG
- Anschrift
- 48480 Spelle
- Handelsregister
- HRA 100106, Osnabrück
- Eintragungsdatum
- 10. Januar 1974
- Branche
- Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →
- Vertretungsregelung
Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.
Finanzen
Bilanz
- Umlaufvermögen 67,7 % 1,22 Mrd
- Anlagevermögen 29,5 % 533,38 Mio
- Aktive latente Steuern 1,8 % 32,40 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,0 % 17,18 Mio
- Eigenkapital 45,4 % 820,62 Mio
- Verbindlichkeiten 41,3 % 746,05 Mio
- Rückstellungen 11,9 % 214,79 Mio
- Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 0,8 % 15,22 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,5 % 9,53 Mio
Bilanzdaten für 20 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 91,8 % 2,26 Mrd
- EBIT 2,3 % 55,72 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,8 % 43,63 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 1,3 % 33,20 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 1,3 % 31,28 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1,1 % −27,13 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,4 % 9,13 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 0,1 % 1,37 Mio
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 % 445,0 k
- Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,0 % 75,0 k
- auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis 0,0 % −61,0 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 0
- Materialaufwand 69,1 % 1,52 Mrd
- Personalaufwand 18,4 % 404,80 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 11,0 % 241,63 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,0 % 21,79 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,4 % 8,73 Mio
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,1 % 3,00 Mio
- Sonstige Steuern 0,1 % 1,43 Mio
- Aufwendungen aus Verlustübernahme von assoziierten Unternehmen 0,0 % 18,0 k
- Rohergebnis 745,78 Mio
- Finanzergebnis −14,23 Mio
- Ergebnis nach Steuern 32,77 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 31,34 Mio
GuV-Daten für 20 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
Eigentum & Beteiligungen
Beteiligungen an
- Bernard Krone Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH GmbH 100,0 %
- Datineo GmbH 100,0 %
- FS Beteiligungs GmbH 100,0 %
Historie
- 2022
-
08.04.
Austritt einer PositionD**** H***** · Prokura
-
08.04.
Austritt einer PositionA***** L****** · Prokura
-
08.04.
Austritt einer PositionG****** D** · Prokura
-
08.04.
Austritt einer PositionK**** R****** · Prokura
- 2020
-
26.06.
Austritt einer PositionB****** K**** · Kommanditist
-
26.06.
Eintritt eines MitgliedsBernard Krone Holding SE & Co.KG · Kommanditist/in
-
26.06.
Austritt einer PositionB****** D****** · Kommanditist
- 2017
-
12.05.
Eintritt eines MitgliedsA***** L****** · Prokura
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2025 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2024 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2023 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2022 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2024 Konzernabschluss Volltext
Registerdokumente
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Bernard Krone Holding SE & Co.KG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 7035e145f7bbc5a8cc938029a3725d83",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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