aktiv Rechtsform GmbH & Co. KG

bm Holding GmbH & Co.KG

Eiterfeld ·HRA 3399 Fulda ·bm-systems.com
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Stammdaten

Rechtsform
GmbH & Co. KG
Anschrift
36132 Eiterfeld
Handelsregister
HRA 3399, Fulda
Branche
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Vertretungsregelung

Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Finanzen

Umsatz 2024
115,22 Mio. €
Mitarbeiter 2024
561
Bilanzsumme 2024
46,58 Mio. €
Jahresergebnis 2024
2,66 Mio. €
Konzernabschluss · –
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Bilanz

Konzernabschluss · –
2024
Aktivseite 46,58 Mio
  • Umlaufvermögen 84,8 % 39,49 Mio
  • Anlagevermögen 14,4 % 6,69 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,9 % 403,5 k
Passivseite 46,58 Mio
  • Verbindlichkeiten 49,6 % 23,09 Mio
  • Eigenkapital 36,0 % 16,75 Mio
  • Rückstellungen 14,5 % 6,74 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
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Bilanzdaten für 10 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

Konzernabschluss · –
2024
Erträge 137,89 Mio
  • Umsatzerlöse 83,6 % 115,22 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 12,4 % −17,11 Mio
  • Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2,5 % 3,47 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 1,2 % 1,62 Mio
  • Gewinn-/Verlustanteile anderer Gesellschafter 0,2 % 238,9 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,2 % 230,5 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 5,0 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 94
Aufwendungen 97,07 Mio
  • Materialaufwand 56,6 % 54,93 Mio
  • Personalaufwand 30,9 % 29,99 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 10,2 % 9,85 Mio
  • Abschreibungen 1,2 % 1,14 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,6 % 591,8 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,5 % 471,8 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 96,9 k
  • Ergebnis nach Steuern 3,00 Mio
  • Konzernjahresüberschuss vor Gewinn-/Verlustanteilen anderer Gesellschafter 2,63 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2,66 Mio
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GuV-Daten für 10 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • D** C***** M*** seit 2008 Partner
  • I***** M******* seit 2008 Partner
  • M****** M*** seit 2008 Partner
  • M******* M*** seit 2008 Partner
  • M********* M*** seit 2008 Partner
  • S******** M*** seit 2008 Partner
  • W***** M******* seit 2008 Partner
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Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • I***** M****** Partner
  • W***** M****** Partner
  • M****** M*** Partner
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Beteiligungen an

Historie

  1. 2009
  2. 13.03.
    Austritt einer Position
    bm Holding GmbH & Co.KG · Kommanditist/in
  3. 13.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    bm Holding GmbH & Co.KG · Kommanditist/in
  4. 13.03.
    Austritt einer Position
    bm Holding GmbH & Co.KG · Kommanditist/in
  5. 2008
  6. 21.11.
    Austritt einer Position
    bm Holding GmbH & Co.KG · Kommanditist/in
  7. 21.11.
    Eintritt eines Mitglieds
    bm Holding GmbH & Co.KG · Kommanditist/in
  8. 21.11.
    Adressänderung
    bm Holding GmbH & Co.KG
  9. 13.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    B + M System Development GmbH · Gesellschaft
  10. 23.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    M****** M*** · Gesellschafter der "Familie Merz Vermögensverwaltungs-GbR"
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Konzernabschluss Geprüft von Dr. Steffen & Partner mbB, Münster Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 25. August 2025 Veröffentlicht Über die API
2023 Konzernabschluss Geprüft von Dr. Steffen & Partner mbB, Münster Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 31. Januar 2025 Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Konzernabschluss Geprüft von Dr. Steffen & Partner mbB, Münster Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 30. April 2024 Veröffentlicht Über die API
2021 Konzernabschluss Geprüft von Dr. Steffen & Partner mbB, Münster Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 24. August 2023 Veröffentlicht Über die API
2020 Konzernabschluss Geprüft von Dr. Steffen & Partner mbB, Münster Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 31. August 2022 Veröffentlicht Über die API
2023 Konzernabschluss Volltext

bm Holding GmbH & Co.KG

Eiterfeld

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,19 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession (Statista Research Department - https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/).

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau (VDMA) zeigt sich aufgrund geringen Wachstums der Weltkonjunktur pessimistisch und erwartet für 2023 einen Rückgang des Preisbereinigten Umsatzes um real 2 %. Es werden überwiegend rückläufige Auftragseingänge verzeichnet, in bestimmten Fachzweigen stark zweistellig (Statist Research Department - https://de.statista.com/statistik/studie/id/172544/dokument/maschinenbau/ VDMA Maschinenbau in Zahl und Bild 2023).

Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 % mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 %) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut 1,0 Mio. Einheiten 4 % weniger Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat (VDA - https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2024/240118_PM_Internationale-Pkw-M-rkte-im-Jahr-2023-mit-kr-ftigem-WachstumStatista Research Department).

1.2. Umsatz, Leistung und Auftragseingang

Die im Jahre 2023 durch die Covid 19 Pandemie und die Ukraine Krise ausgelöste Rezession zeigt auch bei den Kunden und dem Haus b+m selbst Wirkung. Während b+m mit erheblichem Mehraufwand alle Projekte termingerecht abwickelt und in keinem Fall in eine Konventionalstrafe läuft, ist das erste Halbjahr 2023 von massiven Terminverzögerungen der Kunden geprägt. Durch fehlende bauseitige Vorleistungen können Projekte nicht termingerecht zum Anlauf gebracht werden, es entstehen Umsatzverschiebungen und Mehrkosten.

Der Umsatz geht von 82,2 Mio. € im Jahr 2022 auf 79,5 Mio. € in 2023 (-3,2 %) zurück. Davon entfallen 21,8 Mio. € auf das Inland, 56,5 Mio. € auf die Europäische Gemeinschaft und 1,3 Mio. € auf Drittländer.

Die Leistung steigt um 9,8 % auf 87,9 Mio. €. Der Materialaufwand (Material und Fremdleistungen) erhöht sich analog von 46,2 Mio. € im Vorjahr auf 51,0 Mio. €. Der Rohertrag erhöht sich um 9,0 % auf 37,0 Mio. €. Der Personalaufwand wächst um 5,3 % auf 27,0 Mio. €, der sonstige betriebliche Aufwand erhöht sich um 4,7 % auf 8,7 Mio. €.

Angesichts der niedrigen Zulassungszahlen für PKW rufen Automobilhersteller verringerte Stückzahlen von den Zulieferern ab. Die Werke der Kunden aus der Automobil-Zulieferindustrie kämpfen weiterhin mit Überkapazitäten, Investitionen beschränken sich auf Ersatz- und Rationalisierungsmaßnahmen. Das fehlende Volumen bei b+m wird durch Projekte aus Kfz-Erstausrüstung und Energiewirtschaft kompensiert:

- Die in den Vorjahren zur Zufriedenheit von Werken, Planung und Einkauf der Automobilhersteller (OEM) umgesetzten Projekte führen zu Anschlussbestellungen. Die Marktposition wird mit der erfolgreichen Akquisition weiterer Projekte ausgebaut.

- Angesichts der Investitions-Zurückhaltung der Automobilbranche werden auch Aufträge aus der besser ausgelasteten Wachstumsbranche Energiewirtschaft und dem zuliefernden Maschinenbau realisiert.

Der Auftragseingang ist mit insgesamt 58,7 Mio. € für das Jahr 2023 zur Sicherung einer Vollauslastung nicht ausreichend, die Auftragsreichweite sinkt auf rechnerisch 16,9 Monate. Ursache ist die kundenseitige Verschiebung der formalen Beauftragung von Aufträgen in das erste Quartal 2024, die bereits Ende 2023 fest an b+m zugesagt worden waren. Das Engineering der Projekte wurde mit Genehmigung der Kunden bereits im Dezember 2023 begonnen. Die Vergaben sind Anfang 2024 erfolgt und sichern die Auslastung bis in das Jahr 2026. Der Auftragseingang 2024 wird den rechnerisch geringeren Wert des Jahres 2023 in Summe überkompensieren.

1.3. Konzernergebnis

Das operative Ergebnis (EBT) liegt mit 2,1 Mio. € über Vorjahreshöhe (0,8 Mio. €). Der Jahresüberschuss beträgt 1,6 Mio. € (Vorjahr 0,3 Mio. €).

1.4. Produktion und Beschaffung

Die strategische Grundausrichtung der Gesellschaft bleibt unverändert:

Kernprodukte sind Roboterlackieranlagen, Tauchlackieranlagen sowie Lackierroboter, Applikations- und Farbversorgungstechnik und deren Automatisierung. Dabei entwickelt sich der Bereich Automatisierung/Digitalisierung zunehmend zu einem eigenen Geschäftsfeld. Insgesamt sind für die Automatisierung im b+m Konzern rund 20 % der Mitarbeiter beschäftigt.

Die eigene Wertschöpfung - Engineering und Fertigung - umfasst auch in 2023:

- Layout und Engineering der Gesamtanlage,

- Projektleitung und Inbetriebnahme,

- Entwicklung und Fertigung von Applikationstechnik und Lackierrobotern,

- die Automatisierung/Digitalisierung mit Hard- und Software sowie

- definierte qualitätsrelevante Teilsysteme der Verfahrenstechnik.

Teilsysteme, die in hohen Volumina auch für andere Industriesegmente hergestellt werden, werden von jeweils darauf spezialisierten Lieferanten zugekauft. Dies sind Partnerfirmen insbesondere der Stahl- und Blechfertigung, der Luft- und Klimatechnik sowie der Fördertechnik. Dabei gibt es präferierte Systempartner, jedoch werden in der Regel mehrere potenzielle Lieferanten angefragt, um ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen.

Das Projektmanagement selbst mit an Größe und Struktur des jeweiligen Projektes angepassten Steuerungsinstrumenten (b+m Projektmanagementsystem PMS) ist Teil der Kernkompetenz.

Die Projektabwicklung wird durch die umfassende Digitalisierung unserer Produkte vor der physischen Realisierung ('digitaler Zwilling') und der Programmierung am digitalen Modell ('Emulation') verbessert. Die Inbetriebnahme-Zeit einer Großanlage hat sich bei vollständiger digitaler Vorinbetriebnahme seit 2017 um über 2/3 verringert. Geringere Fehlerraten, bessere Prozesssicherheit und niedrigeren Kosten erlauben die schnellere Projektabwicklung, für unsere Kunden verkürzte Hochlaufkurven. Zudem können zukünftige Anlagenerweiterungen und -umbauten am digitalen Modell entwickelt, getestet und vor der Realisierung optimiert werden.

Gleichzeitig wird die Verweilzeit unserer Mitarbeiter auf den externen Baustellen erheblich verkürzt, angesichts des Wettbewerbes auf dem Arbeitsmarkt um die hochqualifizierten Spezialisten befördert dies familienfreundlichere und damit attraktivere Arbeitsplätze.

Den Kunden wird ein umfassender 24/365 Wartungs- und Reparaturservice an den Standorten im In- und Ausland durch b+m eigene Serviceingenieure geboten. Dabei stehen neben einem unmittelbar erreichbaren 1st Level-support auch drei spezialisierte 2nd Level-support-teams mit Experten für Robotertechnik, SPS-Programmierung und Leitsysteme zur Verfügung. Die b+m Service- und Vertriebsgesellschaften in England, Indien, Polen, Ungarn und den USA sind für die lokalen Märkte verfügbar. Der Kunde soll sich darauf verlassen können, dass mit einer b+m Anlage seine Produktion zu jeder Zeit an jedem Ort sichergestellt ist.

Die Realisierung der Kundenaufträge erfolgt sämtlich zur Zufriedenheit unserer Kunden.

1.5. Investitionen

Auch im Berichtsjahr 2023 wird mit Schwerpunkt in die Automatisierung und Digitalisierung investiert.

Die IT-Ausstattung aller Mitarbeiter wird auf neuestem Stand gehalten:

• IT-Infrastruktur und persönliche Ausstattung der Mitarbeiter.

• Software, Updates und Lizenzen zur Verbesserung der Verfügbarkeit und Produktivität. Die Investitionen sind auch durch internes Wachstum und die Verbindung mit den Konzerngesellschaften erforderlich.

Wesentliche Investitionen fließen in die Entwicklung neuer Produkte, um die Weiterentwicklung der hauseigenen Roboter zu sichern und gleichzeitig die notwendigen Teilsysteme für den Eintritt in das OEM-Geschäft der Karossen-Lackierung verfügbar zu machen:

• Offline-Roboter-Programmiersystem 'bmPaintsim'

• Weiterentwicklung der 2021 aus der Insolvenz des Hauses Eisenmann mit allen Schutzrechten erworbenen Hochrotationszerstäuber 'Vario-Bell' zur hauseigenen 'bmBell'.

• Projektmanagement-Software PMS

Insgesamt betragen die Investitionen 1.084 T€ im Berichtsjahr (Vorjahr 712 T€, +48 %).

1.6. Finanzierung

Die Finanzierung der Aktivitäten erfolgt unverändert im Rahmen des bestehenden langfristigen Poolvertrages. Das Volumen des Pools sichert die für das Projektgeschäft unabdingbaren Anzahlungs- und Gewährleistungsbürgschaften ab und flankiert das weitere Wachstum des Unternehmens.

Das Finanzergebnis (-385 T€) verschlechtert sich leicht gegenüber dem Vorjahr (-346 T€).

1.7. Personal-, Sozial- und Umweltbereich (nichtfinanzielle Leistungsindikatoren)

Die Anzahl der Beschäftigten im bm Holding GmbH & Co. KG Konzern beträgt am 01.01.2023 500 Mitarbeiter (davon 29 Auszubildende und 11 Studenten), am Jahresende 532 Mitarbeiter (davon 42 Auszubildende und 12 Studenten).

Der b+m bzw. der bm Holding GmbH & Co. KG Konzern ist beim Kunden durch produktive und ressourcensparende Technik, die langfristige verlässliche Ausrichtung und Kundenservice erfolgreich. Die hohe Motivation unserer Mitarbeiter ist untrennbar mit der umfassenden Eigenverantwortung am Arbeitsplatz und der Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen verbunden. Ziel unserer Personalarbeit ist es, entsprechende Bedingungen im gesamten Konzern zu schaffen:

• Die größte Konzerngesellschaft, die b+m surface systems GmbH, stellt jährlich 6 bis 10 Auszubildende im gewerblichen und kaufmännischen Bereich ein. Erneut werden alle Auszubildenden nach erfolgreicher Prüfung in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.

• Das Wachstum der Firma bedingt eine höhere Attraktivität des Technologiebetriebes als Arbeitgeber. Für Arbeitnehmer aus der strukturschwachen Region Nordrhön bietet b+m in Eiterfeld eine interessante Alternative zum täglichen Pendeln in die Großräume Frankfurt, Würzburg und Kassel.

• Für Trainees und interessierte Mitarbeiter werden innerbetriebliche Ausbildungsprogramme fortgesetzt. Spezielle Kurse werden nach individuellem Bedarf mit einem regionalen Bildungsträger und der IHK angeboten.

• Mitarbeitern aus der eigenen Werkstatt der b+m surface systems GmbH wie auch externen Schulabgängern wird die Möglichkeit zum dualen Studium an der Hochschule Mittelhessen am Standort Bad Hersfeld, der Hochschule Schmalkalden oder der Universität Fulda geboten. Zurzeit machen insgesamt 12 Studenten hiervon Gebrauch.

• Das Angebot der Vereinbarung einer Zusammenarbeit über das 65. Lebensjahr hinaus bei flexibler Gestaltung der individuellen Arbeitszeit erfreut sich weiter hoher Akzeptanz. Sechs Kollegen sind 2023 weiterhin für b+m in diesem Modell tätig.

• Den Mitarbeitern des b+m-Konzerns wird die Möglichkeit des vergünstigten Einkaufes bei etlichen überregionalen Firmen aber auch Anbietern aus dem lokalen Umfeld eingeräumt.

Klimaschutz und Energieeffizienz sind feste Bestandteile unserer Strategie und Zukunftsvision. Der eigene Elektrizitätsbedarf wird zum Teil durch das betriebseigene Blockheizkraftwerk geliefert.

Die alljährlich durch moderne b+m Lackieranlagen bei unseren Kunden eingesparten Kohlendioxidmengen betragen unstrittig ein Vielfaches davon. Die Werte werden durch unsere Kunden in unterschiedlicher Weise in den Nachhaltigkeits- und Umweltberichtserstattungen der jeweiligen Standorte wiedergegeben und in den Konzernberichterstattungen summiert.

2. Darstellung der Lage

2.1. Vermögenslage

Das Anlagevermögen reduziert sich um 57 T€ von 7.158 T€ auf 7.101 T€. Die Verminderung setzt sich aus Investitionen in Höhe von 1.084 T€ (davon in immaterielle Vermögensgegenstände 193 T€, Sachanlagen 804 T€ und in Finanzanlagen 87 T€), denen Abschreibungen in Höhe von 1.128 T€, einem Abgang von 43 T€ sowie Währungsdifferenzen in Höhe von 30 T€, zusammen.

Die Bestände an unfertigen Erzeugnissen erhöhen sich um 8,4 Mio. € auf 41,7 Mio. € (2022: 33,3 Mio. €). Der Wert der erhaltenen Anzahlungen sinkt um 5,8 Mio. € auf 35,3 Mio. € (2022: 41,1 Mio. €). Die Bestände an fertigen Erzeugnissen und Waren verringern sich um 0,2 Mio. € auf 7,4 Mio. € (2022: 7,6 Mio. €).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steigen zum Jahresende um 50 % auf 11,1 Mio. €. Die Erhöhung des Wertes der sonstigen Vermögensgegenstände (914 T€) ist im Wesentlichen auf die Körperschaftsteuerrückforderung der b+m surface systems GmbH aufgrund der Forschungszulage zurückzuführen.

Das Eigenkapital beläuft sich zum Jahresende auf 14,9 Mio. € und liegt damit um 0,7 Mio. € über dem Vorjahresniveau von 14,2 Mio. €.

Die Rückstellungen erhöhen sich um 747 T€ auf 5.677 T€. Der Aufbau ist insbesondere auf die Nachlaufkosten in Projekten zurückzuführen. Ermessenspielräume werden im Sinne der vernünftigen kaufmännischen Beurteilung vorsichtig ausgelegt.

Veränderungen gegenüber dem Vorjahr:

• Steuerrückstellungen: -49 T€

• sonstige Rückstellungen: +796 T€

Die Bilanzsumme erhöht sich zum 31.12.2023 von 33,0 Mio. € auf 38,6 Mio. €.

2.2. Finanzlage

Die Liquidität I. Grades beträgt 1 T€ (Vj.: 16.736 T€), die Liquidität II. Grades 9.472 T€ (Vj.: 9.192 T€) und die Liquidität III. Grades 9.045 T€ (Vj.: 8.252 T€).

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt -14.688 T€ (2022: 7.288 T€). Die Ermittlung erfolgt unter Anwendung des DRS 21.

Dem Konzern steht im Rahmen einer Poolvereinbarung mit den beteiligten Banken und Versicherungen eine Kontokorrent-, Aval- und Mischlinie von 73,0 Mio. € zur Verfügung. Davon sind 20,0 Mio. € in Form von sog. Barmittel-Linien mit den Poolbeteiligten vereinbart.

Die Avallinie valutiert zum Jahresende 2023 in Höhe von 25 Mio. €. Im Jahresmittel wird die Linie zu gut 1/3 in Anspruch genommen.

Unter den Konzerngesellschaften werden Darlehen zur Zwischenfinanzierung gegeben.

Die Zahlungen an Lieferanten werden - soweit vertraglich zulässig - sämtlich unter Abzug von Skonto getätigt.

2.3. Ertragslage

Die Gesamtleistung liegt aufgrund des hohen Bestandsaufbaus in Kundenaufträgen wesentlich über Vorjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöht sich von 771 T€ auf 2.115 T€, der Nettogewinn nach Steuern von 275 T€ auf 1.599 T€. Die Rohertragsmarge beträgt 42 %.

Der Personalaufwand steigt von 25,6 Mio. € im Vorjahr auf 26,9 Mio. € im Berichtsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhen sich um 4,7 % auf 8,7 Mio. €.

Für das Geschäftsjahr 2023 errechnet sich auf Basis des Jahresüberschusses eine Eigenkapitalrentabilität von 10,7 %. Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt unter Berücksichtigung der Zinsaufwendungen 5,3 %.

2.4. Dank

Unser Dank für das Erreichte gilt auch in diesem Jahr unseren Kunden, Lieferanten, Gesellschaftern und Finanzpartnern sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren vorbildlichen Einsatz.

3. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risikender künftigen Entwicklung

3.1. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft (Prognosebericht)

Das Automobilgeschäft bleibt angesichts der fehlenden Marktakzeptanz politisch gewollter Antriebskonzepte und damit geringer Stückzahlen anspruchsvoll. Gleichzeitig befindet sich b+m nach dem Marktaustritt einiger Wettbewerber in einer guten strategischen Position. Im vierten Quartal 2023 wurden zwei Projekte von Automobilherstellern fest zugesagt, sodass für das erste Quartal 2024 ein Auftragseingang von über 70 Mio. € abgesichert ist. Damit hat die Gesellschaft eine Grundauslastung über das gesamte Jahr 2025 und kann für 2026 in Abhängigkeit von der Wirtschaftsentwicklung planen.

Kundendienst- und Ersatzteilgeschäft laufen weiter auf hohem Niveau, die Verstärkung der Vertriebsmannschaft und der Aufbau eines gesonderten Produktmanagements tragen Früchte. Das im Jahr 2020 übernommene Servicegeschäft des ehemaligen Wettbewerbers Eisenmann führt weiterhin zu den erwarteten Zusatzumsätzen, die Umsätze mit den Kunden der ca. 4.000 installierten LUTRO Anlagen können gesteigert werden.

Die Mitarbeiter unseres Unternehmens erfüllen die Erwartungen unserer Kunden und treiben die technische Entwicklung voran. Dies setzt hochqualifizierte Fachleute, eine sinnvolle Aufgabenverteilung und die Möglichkeit der Übernahme von unternehmerischer Verantwortung für jeden Einzelnen voraus. Das Unternehmen ist entschlossen, die Voraussetzungen dafür weiter zu verbessern und langfristig zu erhalten. Für die kommenden Jahre gehen wir in Deutschland von einer gleichbleibenden Mitarbeiterzahl bei einer qualitativen Verbesserung durch Personalentwicklung und der gezielten Einstellung von besonders Qualifizierten aus.

Soweit Markt- und Wettbewerbslage ein Mengenwachstum ermöglichen, erfolgen Einstellungen in den Konzerngesellschaften mit niedrigerem Lohnniveau bei gleichzeitig hoher Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter.

Dies betrifft:

- für mechanische Umfänge der Applikationstechnik insbesondere die polnische Gesellschaft ( b+m Polska Sp. z o.o., Bielsko-Biala, Polen),

- für Blechbearbeitung und Montage die im Januar 2023 neu gegründete kroatische Gesellschaft ( b+m Durid d.o.o., Cestica, Kroatien).

- Für Produkte der Digitalisierung wird das Wachstum mit der indischen Gesellschaft ( b+m Surface Systems India Private Limited, Mahape, Indien) umgesetzt,

- mit Unterstützung durch die polnischen Kollegen für Vor-Ort-Einsätze in Europa.

- Die Vertriebs- und Servicegesellschaften in England ( B&M Surface Systems UK Limited, Northampton, Großbritannien),

- Ungarn ( b+m Surface systems Hungária Kft., Veszprém, Ungarn)

- und den USA ( b+m surface systems America Corp., Chattanooga, USA)

- können auf Basis der dort installierten Anlagen in den lokalen Märkten expandieren.

Unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung unterstellten Annahmen für die Entwicklung der relevanten Märkte wird für den Konzern für das Geschäftsjahr 2024 mit einem insgesamt leicht verbesserten Betriebsergebnis (EBIT) gerechnet.

3.2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

3.2.1 Chancen

b+m hat sich als technisch/wirtschaftlich attraktive Alternative zu den großen Wettbewerbern für Anlagen zur hochdekorativen Beschichtung von Automobilteilen im Markt etabliert. Dies betrifft sowohl vollautomatische Roboter-Lackieranlagen als auch automatische KTL-Tauchlackieranlagen für Beschichtungen zum Korrosionsschutz.

Die Strategie des 'zufriedenen Kunden', der die komplette Problemlösung aus einer Hand erhält, bedeutet im Einzelfall auch Mehrkosten, da Mehrungen oder Nachträge nicht in allen Fällen durchgesetzt werden können. Andererseits entstehen niedrigere Akquisitions- und Schnittstellenkosten durch Wiederholaufträge. Gleichzeitig kann bei Weiterempfehlungen durch Bestandskunden auf Messen oder Werbung weitgehend verzichtet werden.

Im Stammgeschäft für Lackieranlagen für hochdekorative Anwendungen im Automobilbereich hat b+m heute eine hervorragende Stellung im Wettbewerb als verbliebene seriöse Alternative zum Marktführer in Europa.

Nachdem das Automobilgeschäft selbst auch in den nächsten Jahren herausfordernd bleiben wird, hat b+m auf Basis der vorhandenen Kernkompetenzen die Diversifizierung in weitere Geschäftsfelder vorangetrieben:

- neben dem Tier 1 Zuliefergeschäft, dem Markteintritt 2019/2020 bei einem ersten globalen Fahrzeughersteller wird 2023 ein zweiter OEM für die b+m Produkte Roboter und Applikationstechnik erschlossen.

- die im Jahr 2021 begonnene Zusammenarbeit mit Kunden der Energiewirtschaft und dem zuliefernden Maschinenbau wird fortgesetzt.

- Mit zwei Großprojekten in den USA wurden 2023 die Grundlagen geschaffen, mit mehr als 50 Lackiersystemen in Amerika ein kontinuierliches Servicegeschäft zu generieren und einen Vertrieb für besonders ressourcen-schonende Anlagen mit europäischer Technologie aufzubauen.

- Die Produktpalette wird um Module für Software erweitert, sei es für Informationen zur Steuerung der Lackieranlage, Smart Maintenance, Leitsysteme zur logistischen Steuerung oder Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Diese sichern eine langjährige Partnerschaft mit unseren Kunden für weiteres Wachstum.

3.2.2 Risiken

Die angespannte Lage in der Automobilindustrie, insbesondere im Segment der Zulieferer stellt weiterhin eine Unsicherheit für die Gesellschaft dar. So sind weitere vom Kunden gewünschte Unterbrechungen in der Fertigstellung der Projekte mit Verschiebungen von Ergebnissen wahrscheinlich und nicht planbar. In diesen Fällen sind Mehrkosten unvermeidlich, die vollständige Weitergabe an den verursachenden Kunden ist ohne Kundenverlust kaum möglich.

Um wesentliche Risiken auszuschließen, hat die Gesellschaft die folgenden Prozesse implementiert:

a) Marktrisiken

Die Marktentwicklung wird durch die systematische Erfassung von externer Entwicklung und Kundenanfragen überwacht, die Aktivität des Vertriebes wird entsprechend gesteuert. Zu Beginn jeder Woche werden Gespräche mit allen Bereichsleitern zur Steuerung der Angebotstätigkeit geführt und Prioritäten gesetzt. Durch Neu- und Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen sowie die Bearbeitung von Wachstumsmärkten wird die Marktstellung von b+m gestärkt.

b) Projektrisiken

Die Projektrisiken werden zum einen durch Haftpflicht- und Montageversicherung, zum anderen durch die Selbstbeschränkung auf maximale Projektvolumina begrenzt. Für die nicht versicherbare eigene Leistung wird dem Risiko durch ein geordnetes Projektmanagement Rechnung getragen. Insbesondere durch das im ERP-System abgebildete mitlaufende Projektcontrolling sowie durch die regelmäßige Analyse der kritischen Meilensteine jedes Projektes im "Critical-Design-Review" werden mögliche Risiken verringert. Der Aufbau einer zentralen technischen Datenbank für alle Produkte führt zu erheblich verbesserter Datenqualität und Transparenz.

c) Kundenausfallrisiken

Das Risiko des Ausfalls eines Kunden während der Laufzeit eines Projektes wird laufend durch entsprechende Wirtschaftsauskunft, ggf. auch durch Bankauskunft geprüft. Alle Kunden bis auf durch die Geschäftsführung definierte Ausnahmen werden in der Warenkredit- oder für Großprojekte in der Investitionskreditversicherung versichert.

d) Lieferantenausfallrisiken

Dem Risiko eines Lieferantenausfalles für wesentliche Gewerke wird durch Bankgarantien oder Sicherungsübereignung von Material und/oder Ware vorgebeugt.

3.2.3 Risiken der politischen Rahmenbedingungen

Die externen Einflüsse der Vorjahre bedingt durch E-Auto, Covid 19 und die Ukrainekrise sowie protektionistische Tendenzen in der Weltpolitik haben zusätzliche Auswirkungen auf das Geschäft der Gesellschaft. Die Gesellschaft trägt diesen Fakten mit einer Fokussierung der Vertriebstätigkeit auf Europa und die USA Rechnung. Auch die Lieferketten werden in diesen Regionen verankert und durch die Software-Standorte in Indien ergänzt.

4. Sonstige Angaben

4.1. Forschung und Entwicklung

Der Schwerpunkt der Entwicklung bleibt auch im Jahr 2023 weiterhin der 'digitale Zwilling' der Lackieranlage, ein vollständiges virtuelles Abbild sowohl der Gestalt der Anlage als auch der physikalischen und chemischen Prozesse:

• Dieser 'digitale Zwilling' wird als 'emulierte Anlage' so abgebildet, dass die originale SPS-Steuerung die verschiedenen Simulationsmodelle in Echtzeit steuert und die jeweiligen Regelungsparameter verarbeitet. Diese Technologie findet in den laufenden Projekten umfassend Anwendung, soweit die Komplexität dies erfordert.

• Das Modell des digitalen Zwillings kann in Folge als Daten- und Kommunikationsgrundlage für die Erfassung, Weiterverarbeitung und Optimierung der Produktionsdaten der Lackieranlage genutzt werden ('Big Data', 'Industrie 4.0').

• Das mit Forschern der Uni Fulda gegründete Start-Up (L3bm GmbH) hat 2023 mit der Serienlieferung fertiger Systeme auf Basis künstlicher Intelligenz (KI) begonnen.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten betragen im Geschäftsjahr 2023 2,1 Mio. €.

4.2. b+m Arbeitswelt

Die Entwicklungen im Bereich der Forschung und Entwicklung haben auch starken Einfluss auf die b+m Arbeitswelt:

• Inbetriebnahme- und Programmierzeiten vor Ort beim Kunden haben sich gegenüber dem Jahr 2017 zu Beginn der Einführung um mehr als 2/3 verkürzt.

• Die Mitarbeiter können den überwiegenden Teil ihrer Arbeitszeit am festen Arbeitsplatz ausführen und entsprechend wesentlich mehr Abende bei ihren Familien verbringen.

• Dies führt zu einer erheblichen Reduzierung der Reise- und Übernachtungskosten.

 

Eiterfeld, den 18. Dezember 2024

BM Holding Verwaltungs-GmbH

gez. Katharina Schwarze

gez. Sebastian Merz

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.101.081,57 7.158.489,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 860.011,28 943.131,26
1. entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 490.306,78 515.418,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 369.704,50 427.713,00
II. Sachanlagen 6.191.069,29 6.165.357,99
1. Grundstücke und Bauten 4.604.509,36 4.764.392,03
2. technische Anlagen und Maschinen 372.154,98 238.581,19
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.202.841,34 1.119.076,41
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.563,61 43.308,36
III. Finanzanlagen 50.001,00 50.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0,00
2. Beteiligungen 50.000,00 50.000,00
B. Umlaufvermögen 31.036.696,12 25.536.237,83
I. Vorräte 14.026.392,08 33.681,46
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 64.743,45 54.534,82
2. unfertige Erzeugnisse 41.734.035,77 33.315.910,76
3. fertige Erzeugnisse und Waren 7.449.512,03 7.617.717,29
4. geleistete Anzahlungen 65.052,58 133.618,77
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -35.286.951,75 -41.088.100,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.387.203,50 8.766.451,19
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.124.068,41 7.425.610,26
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.253.535,36 1.340.840,93
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.599,73 0,00
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.623.100,54 16.736.105,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 449.397,78 340.736,14
Bilanzsumme, Summe Aktiva 38.587.175,47 33.035.463,22

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.946.169,76 14.210.010,31
I. Kommanditkapital 4.302.000,00 4.302.000,00
II. Konzernbilanzgewinn 12.199.108,28 11.656.670,51
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -292.525,86 -408.482,93
IV. Ausgleichsposten aus der Kapitalkonsolidierung -2.208.397,65 -2.208.397,65
V. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 945.984,99 868.220,38
B. Rückstellungen 5.676.613,22 4.930.439,69
1. Steuerrückstellungen 0,00 48.926,71
2. sonstige Rückstellungen 5.676.613,22 4.881.512,98
C. Verbindlichkeiten 17.958.588,70 13.887.253,82
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.510.402,76 1.588.681,37
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.411.915,28 4.504.871,81
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.349.830,25 5.425.186,23
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.686.440,41 2.368.514,41
davon aus Steuern 1.258.497,92 1.105.272,07
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 125.456,93 115.608,89
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.803,79 0,00
E. Passive latente Steuern 0,00 7.759,40
Bilanzsumme, Summe Passiva 38.587.175,47 33.035.463,22

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 79.554.578,19 82.204.564,24
2. Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 8.423.983,04 -2.068.372,53
3. sonstige betriebliche Erträge 2.225.240,54 2.109.651,52
davon Erträge aus Währungsumrechnung 105.727,97 232.245,19
4. Materialaufwand 50.963.276,99 46.166.413,77
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 39.455.422,55 36.594.838,40
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 11.507.854,44 9.571.575,37
5. Personalaufwand 26.932.565,71 25.583.775,56
a) Löhne und Gehälter 21.886.205,40 21.027.550,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.046.360,31 4.556.225,22
davon für Altersversorgung 33.565,94 34.403,44
6. Abschreibungen 1.127.606,19 1.089.960,41
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.040.607,19 1.089.960,41
b) auf Finanzanlagen 86.999,00 0,00
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.680.551,34 8.288.646,83
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 183.219,45 319.899,92
8. Erträge aus Beteiligungen 5.000,00 0,00
9. Erträge aus Ausleihungen 16,50 22,00
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.138,71 19.904,46
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 430.704,09 366.149,86
davon an Gesellschafter 278.339,57 149.755,77
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.115.252,66 770.823,26
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag 288.150,09 251.184,84
14. Ergebnis nach Steuern 1.827.102,57 519.638,42
15. sonstige Steuern 62.266,62 67.981,25
16. Konzernjahresüberschuss vor Gewinn-/Verlustanteilen anderer Gesellschafter 1.587.514,64 451.657,17
17. Gewinn-/Verlustanteile anderer Gesellschafter 166.132,02 177.238,87
18. Konzernjahresüberschuss 1.598.703,93 274.418,30

Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme nach den Cashflows für die Bereiche der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit gesondert dargestellt. Die Ermittlung erfolgt unter Anwendung des Deutschen Rechnungslegungs-Standards Nr. 21 (DRS 21).

2023
T€
2022
T€
Veränderung
T€
Periodenergebnis (nach Ergebnisanteil von Dritten) 1.599 275 1.324
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.128 1.090 38
-/+ Ab-/Zunahme der Rückstellungen 795 -2.199 2.994
+/- sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0 0 0
+ Zinsaufwendungen 431 366 65
- Zinserträge -41 -20 -21
+ Ertragsteueraufwand 288 251 37
- Ertragsteuerzahlungen -345 -234 -111
+/- Ab-/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -18.723 6.188 -24.911
+/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 180 1.571 -1.391
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -14.688 7.288 -21.976
+ Einzahlungen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 43 6 37
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -193 -98 -95
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -804 -564 -240
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -87 -50 -37
+ erhaltene Zinsen 41 20 21
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.000 -686 -314
- Veränderung der Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter (inkl. Ergebnisverwendung aus dem Konzernbilanzgewinn) -81 -1.828 1.747
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Bankkrediten 0 51 -51
- Auszahlung aus der Tilgung von Bankkrediten -700 -745 45
- gezahlte Zinsen -431 -366 -65
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.212 -2.888 1.676
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes -16.900 3.714 -20.614
+/- Veränderung aufgrund von Änderungen der Währungsumrechnung 87 -92 179
- zahlungsunwirksame Veränderung des Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 78 69 9
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 16.736 13.045 3.691
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode 1 16.736 -16.735
2023
T€
2022
T€
Veränderung
T€
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode
+ Zahlungsmittel 3.623 16.736 -13.113
-/+ jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten -3.622 0 -3.622
1 16.736 -16.735

Eigenkapitalspiegel

Kapitalanteile der Kommanditisten var. Kapital Rücklagen
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
€ € gemäß Gesellschaftsvertrag
€
Rücklage gemäß Gesellschaftsvertrag
€
Stand am 01.01.2022 2.000.000,00 2.302.000,00
Erhöhung/Herabsetzung der Kapital-
anteile
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im
Eigenkapital
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital
Einstellung in / Entnahme aus Rück-
lagen
Währungsumrechnung
sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss
Stand am 31.12.2022 2.000.000,00 2.302.000,00 0,00 0,00
Stand am 01.01.2023 2.000.000,00 2.302.000,00
Erhöhung/Herabsetzung der Kapital-
anteile
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im
Eigenkapital
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital
Einstellung in / Entnahme aus Rück-
lagen
Währungsumrechnung
sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss
Stand am 31.12.2023 2.000.000,00 2.302.000,00 0,00 0,00
Rücklagen
Gewinnrücklagen
sonstige Gewinnrücklagen
€
Summe
€
Stand am 01.01.2022
Erhöhung/Herabsetzung der Kapital-
anteile
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im
Eigenkapital
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital
Einstellung in / Entnahme aus Rück-
lagen
Währungsumrechnung
sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss
Stand am 31.12.2022 0,00 0,00
Stand am 01.01.2023
Erhöhung/Herabsetzung der Kapital-
anteile
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im
Eigenkapital
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital
Einstellung in / Entnahme aus Rück-
lagen
Währungsumrechnung
sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss
Stand am 31.12.2023 0,00 0,00
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
€
Gewinn-/ Verlustvortrag
€
Konzernjahresfehlbetrag/ -überschuss
€
Ausgleichsposten aus der Kapitalkonsolidierung
€
Stand am 01.01.2022 -250.411,85 12.515.251,57 -2.208.397,65
Erhöhung/Herabsetzung der Kapitalanteile
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Eigenkapital
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -1.132.999,36
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen
Währungsumrechnung
sonstige Veränderungen -158.071,08
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss 274.418,30
Stand am 31.12.2022 -408.482,93 11.382.252,21 274.418,30 -2.208.397,65
Stand am 01.01.2023 -408.482,93 11.656.670,51 -2.208.397,65
Erhöhung/Herabsetzung der Kapitalanteile
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Eigenkapital
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -1.056.266,16
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen
Währungsumrechnung
sonstige Veränderungen 115.957,07
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss 1.598.703,93
Stand am 31.12.2023 -292.525,86 10.600.404,35 1.598.703,93 -2.208.397,65
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis
€
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
€
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste
€
Summe
€
Stand am 01.01.2022 799.065,00 15.157.507,07
Erhöhung/Herabsetzung der Kapitalanteile
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Eigenkapital
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -1.132.999,36
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen
Währungsumrechnung
sonstige Veränderungen -108.083,49 -266.154,57
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss 177.238,87 451.657,17
Stand am 31.12.2022 690.981,51 0,00 177.238,87 14.210.010,31
Stand am 01.01.2023 868.220,38 14.210.010,31
Erhöhung/Herabsetzung der Kapitalanteile
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Eigenkapital
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -1.056.266,16
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen
Währungsumrechnung
sonstige Veränderungen -88.367,41 27.589,66
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss 166.132,02 1.764.835,95
Stand am 31.12.2023 779.852,97 0,00 166.132,02 14.946.169,76

Anhang

I. Allgmeine Angaben

Die bm Holding GmbH & Co. KG, Eiterfeld, wird beim Amtsgericht Fulda unter der Nummer HRA 3399 geführt.

Der Konzernabschluss wurde nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches für den Jahresabschluss (§§ 264 ff. HGB) und den Konzernabschluss (§§ 290 ff. HGB) aufgestellt. Bei der Erstellung der Erfolgsrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Konzernabschlusses, entspricht der des Vorjahres.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis und Konzernanteilsbesitz

Der nach Maßgabe der §§ 290 ff. HGB aufgestellte Konzernabschluss der bm Holding GmbH & Co. KG umfasst folgende Unternehmen:

1) bm Holding GmbH & Co. KG, Eiterfeld

- Muttergesellschaft -

2) BM Holding Verwaltungs-GmbH, Eiterfeld

3) b+m surface systems GmbH, Eiterfeld

4) B + M System Development GmbH, Eiterfeld

5) LUTRO b+m Service GmbH, Eiterfeld

6) b+m surface systems India (P) Ltd., Mahape, Navi Mumbai, Indien

7) b+m surface systems America Corp., Chattanooga, USA

8) L3bm GmbH, Eiterfeld

9) B&M SURFACE SYSTEMS UK Ltd., Northampton, Großbritannien

10) b+m Polska Sp. z o.o., Bielsko-Biala, Polen

11) b+m surface systems Hungária Kft., Veszprém, Ungarn

12) b+m Durid d.o.o., Cestica, Kroatien

13) Gottschild b+m Automatisierungstechnik GmbH, Eiterfeld

14) Konrad b + m Fertigungstechnik GmbH & Co. KG, Marklohe

15) Konrad b + m Verwaltungs GmbH, Marklohe.

Die Anteile der Komplementärin zu 2) sowie die Anteile der Tochtergesellschaften zu 3) und 4) werden zu 100 % von der Muttergesellschaft gehalten. Die Anteile an der Tochtergesellschaft zu 5), 6), 7) und 15) werden zu 100 %, die Anteile zu 8) werden zu 51 %, die Anteile zu 9) und 11) werden zu 75 %, die Anteile zu 10) werden zu 70 %, die Anteile zu 12) werden zu 60% und die Anteile zu 13) und 14) werden jeweils zu 50 % von der Tochtergesellschaft zu 3) gehalten.

Eine 10 %ige Beteiligung an der DURID GmbH, die im Geschäftsjahr 2022 erworben wurde, wurde unter Bezugnahme auf § 311 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Auf den Einbezug der bisher konsolidierten russischen Tochtergesellschaft OOO "b+m surface systems RUS", Sankt-Petersburg, Russland wird gem. § 296 Abs. 1 HGB im Geschäftsjahr 2023 verzichtet, da aufgrund der Liquidation eine Zusendung der relevanten Unterlagen nicht gewährleistet werden konnte. Der Anteil wird auf einen Wert in Höhe von € 1,00 abgeschrieben.

III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Der Konzernabschlussstichtag (31.12.2023) entspricht den Abschlussstichtagen der Unternehmen des Konzerns.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Die Konsolidierungsgrundsätze gemäß §§ 300 ff. HGB wurden beachtet und wie folgt angewendet:

Die Kapitalkonsolidierung der b+m surface systems GmbH und der B + M System Development GmbH erfolgte nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 HGB a. F. i. V. m. Art. 66 Abs. 3 S. 4 EGHGB) zum fiktiven Stichtag der Erstkonsolidierung der Anteile (1. Januar 2004). Abweichend hiervon erfolgte die Kapitalkonsolidierung der b+m Polska Sp. z o.o. nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 HGB a. F. i. V. m. Art. 66 Abs. 3 S. 4 EGHGB) zum Stichtag der Erstkonsolidierung der Anteile (1. Juni 2006). Die Kapitalkonsolidierung der BM Holding Verwaltungs-GmbH erfolgte nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 HGB a. F. i. V. m. Art. 66 Abs. 3 S. 4 EGHGB) zum Stichtag der Erstkonsolidierung (29. Juli 2005). Die Kapitalkonsolidierung der b+m surface systems India (P) Ltd. erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 S. 2 und 3 HGB) zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der Anteile (1. April 2014). Die Kapitalkonsolidierung der b+m surface systems America Corp. erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB) zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der Anteile (1. März 2015). Die Kapitalkonsolidierung der L3bm GmbH und der LUTRO b+m Service GmbH erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB) zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der Anteile zum 18. Dezember 2019, bzw. zum 30. April 2020. Die Kapitalkonsolidierung der B&M SURFACE SYSTEMS UK Ltd. erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB) zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der Anteile (24. September 2015). Die Kapitalkonsolidierung der b+m surface systems Hungária Kft. erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB) zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der Anteile (28. Juni 2016). Die Kapitalkonsolidierung der b+m Durid d.o.o. erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB) zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der Anteile (18. Januar 2023).

Aufgrund des konzerninternen Gesellschafterwechsels bei der Konrad b + m Verwaltungs GmbH erfolgt die Kapitalkonsolidierung dieser Gesellschaft nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 S. 2 und S. 3 HGB) zum Stichtag der Erstkonsolidierung der Anteile (24. November 2023) in die b+m surface systems GmbH.

Die Kapitalkonsolidierung der Gottschild b+m Automatisierungstechnik GmbH erfolgte unter Beachtung der Quotenkonsolidierung (§ 310 HGB) nach der Buchwertmethode (§§ 310 Abs. 2, 301 Abs. 1. S. 2 Nr. 1 HGB a. F. i. V. m. Art. 66 Abs. 3 S. 4 EGHGB) zum Stichtag der Erstkonsolidierung der Anteile (12. Dezember 2007). Die Kapitalkonsolidierung der Konrad b + m Fertigungstechnik GmbH & Co. KG erfolgte unter Beachtung der Quotenkonsolidierung (§ 310 HGB) nach der Neubewertungsmethode (§§ 310 Abs. 2, 301 Abs. 1 S. 2 und 3 HGB) zum Stichtag der Erstkonsolidierung der Anteile (13. Dezember 2012).

Gemäß § 303 HGB ( Schuldenkonsolidierung) wurden Forderungen und Verbindlichkeiten im Konzern aufgerechnet.

Im Zuge der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden konzerninterne Lieferungen sowie sonstige Erträge und Aufwendungen zwischen Konzernunternehmen mit den entsprechenden Gegenposten verrechnet (§ 305 HGB).

Zwischenergebnisse sind eliminiert worden (§ 304 HGB).

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung im Konzern erfolgte einheitlich nach den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen der Muttergesellschaft. Soweit Anpassungen gegenüber den geprüften bzw. erstellten Einzelabschlüssen erforderlich waren, sind diese in der Konsolidierungsbuchführung vorgenommen worden.

Die Bewertung erfolgte nach den Vorschriften der §§ 252 bis 256a HGB und §§ 308 bis 309 HGB. Die auf den vorhergehenden Konzernabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibung, bewertet.

Der Geschäfts- oder Firmenwert, der zum Teil durch den Erwerb auf Ebene der b+m surface systems GmbH (Anschaffungskosten € 37.600,00; Buchwert 31.12.2023 € 22.572,00) sowie auf Ebene der LUTRO b+m Service GmbH (Anschaffungskosten € 489.996,00; Buchwert 31.12.2023 € 310.344,00) als auch zum anderen durch die Erstkonsolidierung der Konrad b+m Fertigungstechnik GmbH & Co. KG (Anschaffungskosten € 150.000,00; Buchwert 31.12.2023 € 0,00), der L3bm GmbH (Anschaffungskosten € 50.055,00; Buchwert 31.12.2023 € 35.038,50) und der LUTRO b+m Service GmbH (Anschaffungskosten € 2.500,00; Buchwert 31.12.2023 € 1.750,00) entstanden ist, wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben.

Die wertmäßige Veränderung ist auf die planmäßige Abschreibung zurückzuführen.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Angeschaffte Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis netto € 800,00 wurden sofort abgeschrieben.

Unter der Beachtung des Vollständigkeitsgebots gem. § 246 Abs. 1 Satz 2 HGB ist das wirtschaftliche Eigentum von geleasten Gegenständen unter Anwendung der steuerlichen Zuordnungskriterien bei den jeweiligen Leasinggebern gegeben.

Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. In den Fällen, in denen der Marktpreis niedriger ist, wird dieser angesetzt. Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die Fertigungslöhne, Materialeinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten, angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens und angemessene Teile der Kosten der Verwaltung. Vertriebskosten sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird beachtet.

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Hinblick auf das latente Ausfallrisiko wird darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Sofern ihre Restlaufzeiten kleiner als ein Jahr sind, werden das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) und das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) gem. § 256a S. 2 HGB nicht angewendet.

Die Währungsumrechnung der ausländischen Tochtergesellschaft erfolgte nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Das Eigenkapital wird folglich mit dem historischen Kurs, übrige Bilanzpositionen mit Stichtagskursen und die Gewinn- und Verlustrechnung mit Durchschnittskursen umgerechnet.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung entstandene währungskursbedingte Aufrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral in den Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. Ergebnisauswirkungen aus der Bewertung der konzerninternen Schuldverhältnisse im Jahresabschluss eines der einbezogenen Unternehmen werden erfolgswirksam eliminiert und ebenfalls in den Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt.

Der Kassenbestand sowie das Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag ausgewiesen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten die Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten Verpflichtungen aus laufenden Ertragsteuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

V. Erläuterungen zur Bilanz

AKTIVA

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Konzernanlagenspiegel zu entnehmen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben keine Restlaufzeit von über einem Jahr. Ausgenommen hiervon sind Teile von Darlehen (gegenüber Dritten) in Höhe von € 165.904,47 sowie die Kautionen in Höhe von € 145.794,01.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich aus der Rechnungsabgrenzung von diversen Aufwandspositionen der inländischen Gesellschaften in Höhe von € 391.452,73 zusammen. Darüber hinaus setzt er sich aus Rechnungsabgrenzungen der b+m Polska Sp. z o.o. in Höhe von € 19.728,79, der b+m surface systems India (P) Ltd. in Höhe von € 16.292,85, der B&M SURFACE SYSTEMS UK Ltd. in Höhe von € 14.229,33, der b+m surface systems America Corp. in Höhe von € 5.140,07 und der b+m surface systems Hungária Kft. in Höhe von € 2.554,00 zusammen.

PASSIVA

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Eigenkapitals ist dem beigefügten Konzerneigenkapitalspiegel zu entnehmen. Die Anteile anderer Gesellschafter bestehen in Höhe von € 945.984,99.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Projektkosten in Höhe von € 3.385.930,11, Rückstellungen im Personalbereicht in Höhe von € 1.682.169,02, Rückstellungen für Beraterhonorare in Höhe von € 183.600,00, Rückstellungen für Abschlusskosten in Höhe von € 121.400,00, Aufbewahrung für Geschäftsunterlagen in Höhe von € 43.912,00 sowie übrigen Rückstellungen (jeweils unter 20 T€) zusammen.

Die Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten und Besicherungen können dem Konzernverbindlichkeitenspiegel entnommen werden.

Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (Vorjahr)
€
Restlaufzeit zwischen 1 + 5 Jahren (Vorjahr)
€
Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (Vorjahr)
€
Gesamtbetrag (Vorjahr)
€
davon gesichert (Vorjahr)
€
Art der Sicherung
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.083.717,42 426.685,34 0,00 4.510.402,76 4.265.942,07 1)
(1.588.681,37) (0,00) (0,00) (1.588.681,37) (958.151,93)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.411.915,28 0,00 0,00 4.411.915,28 4.398.770,64 2)
(4.504.871,81) (0,00) (0,00) (4.504.871,81) (4.495.521,83)
3. Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern 5.148.511,50 0,00 1.200.000,00 6.348.511,50 0,00
(4.172.674,85) (0,00) (1.200.000,00) (5.372.674,85) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.318,75 0,00 0,00 1.318,75 0,00
(52.511,38) (0,00) (0,00) (52.511,38) (0,00)
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.686.440,41 0,00 0,00 2.686.440,41 0,00
(2.368.514,41) (0,00) (0,00) (2.368.514,41) (0,00)
16.331.903,36 426.685,34 1.200.000,00 17.958.588,70 8.664.712,71
(12.687.253,82) (0,00) (1.200.000,00) (13.887.253,82) (5.453.673,76)

1) Grundschulden auf dem eigenen Grundbesitz, Verpfändung, Sicherungsübereignngen und Sicherungszessionen

2) geschäftsübliche Eigentumsvorbehalte

VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023
€
2022
€
Erlöse Inland 21.863.134,09 40.686.232,28
Erlöse Europäische Gemeinschaft 56.483.187,68 38.187.690,90
Erlöse Drittländer 1.287.457,97 3.440.997,53
79.633.779,74 82.314.920,71
Erlösschmälerungen -79.201,55 -110.356,47
79.554.578,19 82.204.564,24

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:

€
ausländische Ertragsteuern 131.659,03
Gewerbesteuer 100.027,22
Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag 56.463,84
288.150,09

Die Gewinn-/Verlustanteile anderer Gesellschaften beinhalten Gewinnanteile anderer Gesellschafter in Höhe von € 177.321,31 sowie Verlustanteile anderer Gesellschafter in Höhe von € 11.189,29.

VII. Sonstige Angaben

Die Gesamtsumme der Vermögenswerte und Schulden aus den Anteilen an gem. § 310 HGB einbezogenen Gemeinschaftsunternehmen setzt sich i. S. d. DRS 9 wie folgt zusammen:

langfristig
€
kurzfristig
€
gesamt
€
Vermögenswerte 152.444,11 574.081,18 726.525,29
Schulden 0,00 348.850,84 348.850,84

Aus den Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen, die im Wesentlichen Leistungen gegenüber konsolidierten Tochterunternehmen erbringen, resultieren nach Konsolidierung zudem Erträge in Höhe von € 247.357,99 sowie Aufwendungen in Höhe von € 2.134.396,59.

Zum Bilanzstichtag bestanden aus Sicht des Konzerns keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

Banken (50.000 T€) und Kreditversicherer (23.000 T€) haben Bürgschaften zur Absicherung von Verpflichtungen des Konzerns aus erhaltenen Anzahlungen, vertraglich eingeräumten Gewährleistungen und zur Vertragserfüllung im Gesamtbetrag von 73.000 T€ (Vj. 73.000 T€) bereitgestellt, wofür diese Freistellungs- und Regressansprüche gegen den Konzern im Fall der Inanspruchnahme haben. Für die Freistellungs- und Regressansprüche haben die Banken und Kreditversicherer Kreditsicherheiten. Zum Bilanzstichtag sind Bürgschaften und Absicherungen in Höhe von 24.973 T€ (Vj. 28.870 T€) in Anspruch genommen.

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverträgen und Leasingverträgen sowie aus sonstigen vertraglichen Vereinbarungen bestehen finanzielle Verpflichtungen bezogen auf den 31.12.2023 in Höhe von € 2.513.863,36 (Vj. € 2.515.151,76). Darin sind nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen gegenüber Partnerunternehmen in Höhe von € 45.008,74 und gegenüber Dritten in Höhe von € 170.514,25 enthalten.

Hintergrund der eingegangenen Leasing- und Mietverträge ist die bilanzneutrale Verwendungsmöglichkeit von Vermögensgegenständen, die ansonsten dem Anlagevermögen zuzuordnen wären. Daneben wird durch diese Geschäfte eine Konvergenz zwischen Erträgen und Aufwendungen aus der Verwendung der Vermögensgegenstände erreicht. Sie dienen auch der Diversifikation der Finanzierung und damit zur Stärkung der unternehmerischen Unabhängigkeit. Die Eigenkapitalquote und der Verschuldungsgrad bleiben durch die Leasingfinanzierung im Wesentlichen unberührt.

Das Gesamthonorar im Sinne des § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt für die einzelnen Kategorien:

2023
€
2022
€
a) Abschlussprüfungsleistungen 68.903,75 67.493,60
b) andere Bestätigungsleistungen 0,00 0,00
c) Steuerberatungsleistungen 22.637,37 34.043,30
d) sonstige Leistungen 9.660,01 5.489,75

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Jahr 2023 waren im Konzern durchschnittlich 527 Mitarbeiter, darunter 14 Geschäftsführer und 52 Auszubildende, beschäftigt.

In Gruppen gegliedert ergibt sich folgende Aufteilung:

Männer davon Auszubildende Frauen davon Auszubildende
Mitarbeiter gewerblicher Bereich 85 5 20 1
Mitarbeiter technischer Bereich 286 33 27 6
Mitarbeiter kaufmännischer Bereich 48 3 61 4
Summe 419 41 108 11
Mitarbeiter gesamt 527
davon Auszubildende 52
davon aus Gemeinschaftsunternehmen 39

14 Stellen im gewerblichen Bereich und 8 Stellen im technischen Bereich sowie 29 Stellen im kaufmännischen Bereich sind in Teilzeit tätig.

Termingeschäfte

Es wurden Devisenswaps zur Absicherung von Kursschwankungen im Umfang von 660 T€ (Nominalwert) abgeschlossen, die, bewertet auf den 31.12.2023, einen Barwert (beizulegender Zeitwert) von 62 T€ haben.

Die Devisenswaps sind zum Marktpreis (Bewertungsmethode) bewertet.

Vor dem Hintergrund, dass es sich um schwebende Geschäfte handelt, ist ein bilanzieller Buchwert nicht vorhanden.

Vertretung

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die BM Holding Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Eiterfeld. Deren Stammkapital beträgt € 25.000,00.

Zum Bilanzstichtag sind als Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin Frau Katharina Schwarze, M.Sc. in International Business und Geschäftsführerin, und Herr Sebastian Merz, Dipl. Wirtschaftsingenieur und Geschäftsführer, bestellt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Eiterfeld, den 18. Dezember 2024

BM Holding Verwaltungs-GmbH

gez. Katharina Schwarze

gez. Sebastian Merz

Konzernanlagenspiegel

Anschaffungskosten
01.01.2023
€
Währungsumrechnung
€
Zugang
€
Abgang
€
31.12.2023
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 4.874.802,62 -740,43 193.479,98 2.472,11 5.065.070,06
2. Geschäfts- oder Firmenwert 730.151,00 0,00 0,00 0,00 730.151,00
5.604.953,62 -740,43 193.479,98 2.472,11 5.795.221,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.479.963,63 32.275,31 20.616,52 0,00 7.532.855,46
2. technische Anlagen und Maschinen 1.051.636,71 10.799,80 203.025,93 0,00 1.265.462,44
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.369.726,83 -7.960,74 568.186,98 56.122,90 7.873.830,17
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 43.308,36 118,60 11.592,37 43.455,72 11.563,61
15.944.635,53 35.232,97 803.421,80 99.578,62 16.683.711,68
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 87.000,00 0,00 87.000,00
2. Beteiligungen 50.000,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00
50.000,00 0,00 87.000,00 0,00 137.000,00
21.599.589,15 34.492,54 1.083.901,78 102.050,73 22.615.932,74
Abschreibungen
01.01.2023
€
Währungsumrechnung
€
Zugang
€
Abgang
€
31.12.2023
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 4.359.384,36 -410,22 218.219,16 2.430,02 4.574.763,28
2. Geschäfts- oder Firmenwert 302.438,00 0,00 58.008,50 0,00 360.446,50
4.661.822,36 -410,22 276.227,66 2.430,02 4.935.209,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.715.571,60 1.094,98 211.679,52 0,00 2.928.346,10
2. technische Anlagen und Maschinen 813.055,52 8.095,17 72.156,77 0,00 893.307,46
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.250.650,42 -4.085,93 480.543,24 56.118,90 6.670.988,83
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9.779.277,54 5.104,22 764.379,53 56.118,90 10.492.642,39
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 86.999,00 0,00 86.999,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 86.999,00 0,00 86.999,00
14.441.099,90 4.694,00 1.127.606,19 58.548,92 15.514.851,17
Restbuchwert
31.12.2023
€
31.12.2022
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 490.306,78 515.418,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 369.704,50 427.713,00
860.011,28 943.131,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.604.509,36 4.764.392,03
2. technische Anlagen und Maschinen 372.154,98 238.581,19
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.202.841,34 1.119.076,41
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.563,61 43.308,36
6.191.069,29 6.165.357,99
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0,00
2. Beteiligungen 50.000,00 50.000,00
50.001,00 50.000,00
7.101.081,57 7.158.489,25

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Billigung:

Die Gesellschafterversammlung der bm Holding GmbH & Co. KG, Eiterfeld, hat den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 am 03.02.2025 gebilligt.

Bestätigungsvermerk

An die bm Holding GmbH & Co. KG, Eiterfeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der bm Holding GmbH & Co. KG, Eiterfeld, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der bm Holding GmbH & Co. KG, Eiterfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster (Westf.), den 31. Januar 2025

Dr. Steffen & Partner mbB, Münster
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Steffen, Wirtschaftsprüfer

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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Dein Assistent auf die Handelsregister-API zu.

MCP-Dokumentation

Assistent verbinden

  1. Öffne die handelsregister.ai-App in ChatGPT und füge sie hinzu.
  2. Melde Dich mit Deinem handelsregister.ai-Konto an, wenn ChatGPT danach fragt.
  3. Stell im Chat Deine Frage – die Antworten kommen direkt aus dem Handelsregister.

Lieber selbst verbinden? Leg im Entwicklermodus von ChatGPT eine eigene App mit dieser Server-URL an:

https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Deinem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Deinen handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Deiner Anwendung einbinden:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Wer führt bm Holding GmbH & Co.KG, wem gehört das Unternehmen und wie haben sich die Geschäftszahlen entwickelt? Nenne Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: c000b9f858a8f3d15f484201a00673c6",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Deinen handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Deinem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch Deinen handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Dieses Unternehmen abfragen

Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:

Wer führt bm Holding GmbH & Co.KG, wem gehört das Unternehmen und wie haben sich die Geschäftszahlen entwickelt? Nenne Geschäftsjahre und Quellen.

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