Brandschutztechnik Görlitz GmbHGörlitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die Brandschutztechnik Görlitz GmbH ist mit der Herstellung und dem Vertrieb von Fahrzeugaufbauten und Komponenten für den mobilen Brand- und Katastrophenschutz befasst. Darüber hinaus handeln wir mit Ausrüstung für die Feuerwehr und anderer Bedarfsträger. 1.2 Forschung und Entwicklung Im Berichtszeitraum für das Jahr 2023 gab es im Unternehmen keine personellen oder thematischen Änderungen in der Entwicklungsabteilung. Wesentlicher Arbeitsschwerpunkt lag in der Bearbeitung und Anpassung der Kofferaufbauten, der Erstellung von Beladeplänen und der Anpassung von Lagerungen für Ausrüstung. Ein größeres Projekt, die „Lieferung von 26 Stück 10 Fuß Container Modul Vegetationsbrand“ für das Land Hessen, begann im März mit der Auftragsvergabe an uns. Auftragsgegenstand ist die Fertigung von 26 Stk. Containermodul mit Twist-Lock Halterungen, bekannt aus dem Bereich Seecontainerlogistik, einem Löschwassertank, Geräteaufbau mit Lagerungen für feuerwehrtechnische Ausrüstung und eine Fahrzeugeinbaupumpe mit hydrostatischem Antrieb. Da es für dieses Konzept keinerlei Dokumentationen/Zeichnungen aus vorhergehenden Projekten gab, begann die Entwicklung mit einer Konzepterstellung. Darauf folgten in Abstimmung mit Endkunden und dem Lieferanten des Trägerfahrzeugs, die Grundkonstruktion für Containerrahmen, Gerätekoffer und Lagerungen sowie die löschtechnische Anordnung von Pumpe, Tank und Armaturen. Wesentlicher Fokus wurde auf die Maximierung des Löschwasserinhalts bei Einhaltung des Gesamtgewichts und der Vorgabe der Achslasten des Trägerfahrzeugs gelegt. Nach Fertigstellung eines ersten Baumusters konnten alle erforderlichen Test, in Verbindung mit Trägerfahrzeug und Endkunden, durchgeführt werden. Auch dieses Projekt zeigt, dass das Thema „Vegetationsbrandbekämpfung“ und andere Naturkatastrophen aktuell bei allen Bedarfsträgern stark diskutiert wird und letztendlich zur Beschaffung neuer Fahrzeugkonzepte (Containermodule) oder aber zu vermehrten Ersatzbeschaffungen vorhandener Fahrzeugkonzepte (TLF2000/3000) führt. Allen gleich ist der Bedarf an geländegängigen Fahrgestellen, die als Trägerfahrzeuge für unsere Aufbaukonzepte zur Verfügung stehen müssen. An dieser Stelle gilt es noch mehr Erfahrungen mit den verschiedenen Varianten zu sammeln um individuelle Kundenwünsche erfüllen zu können. Die Entwicklung der Sparte geländegängiger Fahrzeuge für den mobilen Brand- und Katastrophenschutz wird fester Bestandteil in unserem Hause bleiben und mit ständig neuen Projekten untersetzt und weiterentwickelt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Geprägt durch die Ereignisse der Vorjahre begann das Jahr 2023 mit der Aussicht auf größte Schwierigkeiten im Bereich der Lieferung von Basisfahrgestellen. Die Schwierigkeiten der Zulieferer, notwendige Teile rechtzeitig in gewohnter Qualität zu liefern, hat sich auf alle großen Fahrgestellhersteller ausgewirkt. Ein über viele Monate anhaltender Produktionsverzug und ein damit verbundener Lieferstopp hat zur Folge gehabt, dass es bei uns zu aussetzenden Fahrgestelllieferungen gekommen ist und teilweise den Produktionsverlauf stark negativ beeinflusst hat. Eine gewohnte planvolle Bestellung und Lieferung von Fahrgestellen war und ist noch immer nicht gegeben. Die Lieferzeitanpassung an unseren eigenen Fertigungsablauf fand nicht mehr statt. Nachdem über viele Monate keine Basisfahrgestelle geliefert werden konnten, stabilisierte sich die Zulieferkette der Hersteller und die bereits vormontierten Fahrgestelle konnten komplettiert werden und wurden in kürzester Zeit ausgeliefert. Damit wurde das Problem „keine Fahrgestelle“ ins Gegenteil „zu viel Fahrgestelle“ gekippt. Ohne Rücksicht sind große Mengen an Fahrgestellen in kürzester Zeit geliefert und fakturiert worden. Eine über viele Jahre gewohnte und mögliche Abstimmung zum Lieferzeitpunkt der Fahrgestelle zwischen Fahrgestellhersteller und Aufbauhersteller ist in kürzester Zeit nicht mehr möglich gewesen. Unsere beiden größten und wichtigsten Fahrgestelllieferanten konnten keine verbindlichen Lieferzeiten und Lieferzeitpunkte für unsere Produktionsplanung benennen. Die hohe Zahl der Fahrgestelllieferungen hat zur Folge, dass es zu extrem langen Standzeiten der Fahrgestelle bis Produktionsbeginn kommt, verbunden mit erhöhten Kosten für Standpflege und Logistik. Dazu kommen immer öfter Qualitätsproblem und falsch gelieferte Komponenten. So wurden, neben vielen Kleinigkeiten, unter anderem Fahrgestelle mit falschem Motor, falscher Hinterachse und falscher Kabinenfarbe geliefert. Vermeidbare Fehler, die sehr viel Zeit und Aufwendungen beanspruchen. Sind die Auswirkungen der Vorjahre im Bereich der Fahrgestelllieferanten erst Anfang 2023 zu spüren gewesen, haben sich Lieferketten im Bereich der metallischen Halbzeuge, Elektrik/Elektronik und Kunststoffteile auf hohem preislichen Niveau wieder stabilisiert. Die damit verbundene Sicherheit der Verfügbarkeit von Material, ermöglichte eine planvollere Beschaffung von Material für den Auf- und Ausbau unserer Feuerwehrfahrzeuge. Vereinzelte Preissenkungen stehen noch nicht im Verhältnis zu den Preissteigerungen der letzten 24 Monate und konnten damit das Betriebsergebnis nicht positiv beeinflussen. Positiv für den Berichtszeitraum ist der sehr gute Auftragseingang, der die Akzeptanz unseres Produktes in Verbindung mit größeren Preissteigerungen widerspiegelt. Eine Abschwächung am Markt für Fahrzeuge des Brand- und Katastrophenschutz ist nicht spürbar, Anfragen und Angebotsbearbeitung sind auf normalem Niveau gewesen. Es gibt Verschiebungen in der Beschaffung einzelner Fahrzeugklasse, die abhängig von Bedarfsplänen und politischen Einflüssen sind. Einen signifikanten Ausfall an Aufträgen konnten wir im Berichtszeitraum nicht erkennen. 2.2 Geschäftsverlauf Auch der Verlauf des Geschäftsbetriebes im Jahr 2023 war insbesondere im 1. Halbjahr geprägt durch Schwierigkeiten in der Materialbeschaffung und der Verfügbarkeit von Fahrgestellen. In dieser Zeit ist der Bestand an verfügbaren Fahrgestellen derart zurückgegangen, dass Aufträge für den Aufbau bearbeitet werden mussten, die nach Plan erst für das IV. Quartal 2023 eingeplant waren, aber die Basisfahrgestelle bereits zur Verfügung standen. Teilweise führte das zu Schwierigkeiten in der Bereitstellung von kundenseitig zu lieferndem Material und verzögerte die Fertigung und Auslieferung. Weiterhin wurde immer deutlicher, dass die in 2022 zurückgestellten Drohverluste ihre Berechtigung hatten und das Risiko richtig eingeschätzt wurde. Durch Fertigungsverschiebungen und Verkettung unglücklicher Umstände mussten auch zum Ende des Jahres noch Aufträge mit Auftragseingang 2021/Anfang 2022 bearbeitet werden. Die Verluste je Fahrzeug sind mit zunehmender Verzögerung immer größer geworden, da durch andauernde Materialpreiserhöhungen der Rohertrag immer geringer wurde. Erst zum Ende des Jahres konnte eine Entspannung in der Preisentwicklung wichtiger Materialien festgestellt werden. Ein Ausbau der Fertigungskapazitäten konnte erst mit Eröffnung des neuen Standorts in Schlauroth erfolgen, hat aber in den Monaten August, September und Oktober erheblichen zusätzlichen Aufwand gekostet. Die Einstellung neuer Mitarbeiter und die damit verbundene Lernphase kostete ebenfalls Fertigungskapazität, die sich über das Jahr 2023 deutlich auf den Umsatz niedergeschlagen hat. Eine kontinuierliche Fertigung an allen 3 Standorten (Kahlbaum-Allee, Schlauroth und Löbau) wurde erst im letzten Quartal erreicht und trug mit ca. 33% am Gesamtumsatz bei. Neben der der Fertigung der Sparte TSF-L ist auch unserer Blechfertigung mit Laserschneidanlage und Abkantpresse am Standort in Schlauroth in die Serienfertigung übergegangen und konnte ab November einen wesentlichen Beitrag für die Verbesserung des allg. Fertigungsprozesses leisten. Stück für Stück sind unsere Konstruktionsteile auf die Möglichkeit der Eigenfertigung geprüft worden und in unseren eigenen Herstellungsprozess eingearbeitet. Ein deutliches mehr an Flexibilität und Reduzierung von Lagerbeständen ist damit möglich. Aufgrund langfristiger Bestellungen bei unseren Lieferanten erwarten wir erst ab dem II. Quartal 2024 signifikante Auswirkungen auf das Gesamtergebnis bzw. den Materialverbrauch. Die noch in 2022 allgemein für das Geschäftsjahr 2023 erwartet Besserung des Geschäftsverlaufs ist erst zum Ende des Jahres eingetreten und konnte nicht mehr ausreichend positiven Einfluss auf die Ertragslage nehmen. 2.3 Lage Die Gesamtlage des Unternehmens war insbesondere im 2. Halbjahr deutlich angespannt und offenbarte immer deutlicher das Missverhältnis zwischen Erlös und Kosten, das mit einer Drohverlustrückstellung im Jahr 2022 bereits Beachtung gefunden hat. Einkaufspreise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe lagen durchweg auf einem Höchstniveau und konnten durch Substitution und konstruktive Anpassungen der Aufbauten nicht verringert werden. Durch die Vergabebestimmungen der öffentlichen Auftraggeber festgelegte Festpreisvereinbarung verhindert jegliche Anpassung der Verkaufspreise und verschärfte die Lage zusätzlich. a) Ertragslage Der Jahresumsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr von 17.260,0 TEUR auf 16.478,5 TEUR verringert. Unter Berücksichtigung der Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und sonstiger betrieblicher Erträge hat sich die Gesamtleistung dennoch erhöht und ist von 17.262,6 TEUR im Vorjahr auf 17.894,0 TEUR in 2023 gestiegen. Die Materialaufwendungen haben sich bei einer um 726,0 TEUR erhöhten Gesamtleistung um 521,60 TEUR von 13.146,7 TEUR auf 13.668,3 TEUR erhöht. Damit hat sich der Rohertrag (inkl. sonstige betriebliche Erträge) im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 199,62 TEUR erhöht. Die Personalkosten haben sich um ca. 39,3 TEUR auf 3.354,3 TEUR, bei durchschnittlich 85 Mitarbeitern, verringert. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind im Vergleich zum Vorjahr (84,3 TEUR) auf 165,6 TEUR gestiegen. Der Anstieg der Abschreibungen um 81,3 TEUR ist auf die Inbetriebnahme der neuen Produktionsstätte in Görlitz Schlauroth zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr von 2.086,4 TEUR auf 1.081,0 TEUR gefallen und betragen 6,5 % vom Umsatz und entsprechen, mit Ausnahme des Vorjahres, unseren normalen Verhältnissen. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 99,0 TEUR verschlechtert. Der Jahresfehlbetrag ist mit 380,2 TEUR um 1.023,7 TEUR niedriger als im Vorjahr. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist unter Auswirkungen der Corona-Pandemie und dem anhaltenden Ukrainekrieg als deutlich angespannt zu bezeichnen. Eine deutliche Absenkung der Materialpreise ist nicht in Aussicht, eher ein leichter Anstieg durch weitere Kostensteigerungen im Bereich der Lohn- und Logistikkosten. Ein weiterhin hohes Preisniveau wird erwartet. Unsere Kapitalstruktur ist mäßig befriedigend. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Geschäftspolitik, auf Grund derer wir erwirtschaftete Gewinne im Wesentlichen im Unternehmen belassen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 4.110,5 TEUR (Vorjahr 2.958,0 TEUR) und machen 35,9 % (Vorjahr 38,9 %) der Bilanzsumme aus. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.152,5 TEUR resultiert aus den Baumaßnahmen zur Erweiterung der Produktionskapazitäten am Standort „Schlauroth“. Die Liquiditätslage war deutlich angespannt und wird sich in 2024 bei einer ähnlichen Lieferantensituation fortsetzen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. c) Vermögenslage Investitionen in das Anlagevermögen wurden in Höhe von 1.842,2 TEUR vorgenommen. Die größten Investitionen betrafen die Baumaßnahmen an den Gebäuden und Außenanlagen des neuen Firmengrundstücks (1.249,0 TEUR) und die Ausstattung der neuen Produktionshallen mit Maschinen (630,0 TEUR). Das Eigenkapital verringert sich im Geschäftsjahr von 337,0 TEUR auf 31,8 TEUR. Die Minderung resultiert aus dem Saldo zwischen Jahresfehlbetrag und Zuführung zur Kapitalrücklage. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich von ca. 4,4 % im Vorjahr auf ca. 0,3 % im Jahr 2023. Die Bilanzsumme hat sich von 7.608,7 TEUR auf 11.435,7 TEUR erhöht. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und Gesamtleistung gegenüber Vorjahr und Plan, Rohertrag, Rohertragsquote und EBIT heran. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 % gestiegen, das EBIT von -1.317,7 TEUR auf -151,4 TEUR gestiegen. Unsere wirtschaftliche Lage muss insgesamt als schlecht eingeschätzt werden. 3. Prognose Die noch in 2022 erwartete Stabilisierung des Produktionsablaufs für das Jahr 2023 ist erst zum Ende des Jahres so langsam eingetreten und konnte mit ersten positiven Ergebnissen einzelner Aufträge belegt werden. Mit der Fertigstellung der Aufträge aus dem Jahr 2022 und der Landesbeschaffung MLF Hessen 2021 im ersten Quartal 2024 werden die größten Schwierigkeiten der vergangenen 2 Jahre bewältigt sein. Mit der für das Jahr 2024 erstellten Liquiditätsplanung ist für die Monate Mai, Juni und Juli mit einer stark angespannten Liquiditätslage zu rechnen, die sich aus einem hohen Bestand an Anzahlungen zum 31.12.2023 und einer noch nicht abschätzbaren Entwicklung des Bestandes an Anzahlungen ergibt. Weiterhin ist eine beständige Lieferung an Fahrgestellen nicht absehbar und bietet damit auch nicht die Möglichkeit verlässliche Aussagen in der Liquiditätsplanung zu treffen. Es ist uns gelungen im 2.Quartal 2024 gemeinsam mit der IVECO Magirus AG / IVECO Capital eine Möglichkeit der Einkaufsfinanzierung für gelieferte Fahrgestelle der IVECO zu vereinbaren. Ergeben sich aufgrund der hohen Fahrgestell- und Materialbestände Schwierigkeiten in der Liquidität, geben diese Bestände aber die Sicherheit kontinuierlich zu fertigen und daraus entsprechend Umsatz zu entwickeln. Der Standort in Schlauroth wird zu Beginn des neuen Berichtszeitraum vollständig in Arbeit sein, die neue Blechfertigung kann dauerhaft in Betrieb sein und die vorhandenen Fahrgestellplätze sind entsprechenden Arbeitsabschnitten zugeordnet. Konsequent werden mit der Zeit alle Konstruktionsteile auf den Prüfstand gestellt und auf die Möglichkeit der Eigenfertigung geprüft. Ziel ist die weitgehende Eigenversorgung im Bereich der Blechfertigung und der Lösung von Abhängigkeiten. Weiterhin bietet der Standort die Möglichkeit Projekte, z.B. Containermodul Waldbrand für den Katastrophenschutz Land Hessen, zusätzlich mit abzuarbeiten. Unter anderem wird dieses Projekt maßgeblich zur Verbesserung der Liquiditätslage beitragen können. 4. Chancen und Risikobericht 4.1 Risikobericht Der Geschäftsverlauf im Berichtszeitraum hat deutlich gemacht, dass die Auswirkungen aus den Jahren der Coronapandemie und dem Ukraine-Krieg nachhaltig Probleme im Bereich der Zulieferung von Material und der Informationengewinnung machen. Erhöhte Risiken bestehen in der pünktlichen und verlässlichen Beschaffung von insbesondere Fahrgestellen. Haben sich wesentliche Komponenten für unseren Aufbau wieder stabilisiert und sind stetig verfügbar, ist die Beschaffung von Fahrgestellen sehr anspruchsvoll. Terminvorgaben für eine Lieferung von Fahrgestellen durch den Endkunden werden nur zur Kenntnis genommen, können aber vom Hersteller kaum bis überhaupt nicht umgesetzt werden. Eine ordentliche Produktionsplanung konnte erst Ende 2023/Anfang 2024 wieder realisiert werden. Dies war aber nur möglich, da bis zum Jahresende 80% aller notwendigen Fahrgestelle für die Produktion 2024 vor Ort waren und unmittelbar zur Verfügung standen. Damit hat sich das Risiko eines Arbeitsausfalls minimiert, das Risiko der Sicherstellung der Liquidität aber maximiert. Durch eine nur teilweise bestehende Anzahlungsbereitschaft unserer Kunden, mit teilweise erhöhten Anforderungen an Sicherheiten durch Bürgschaft und Eigentumsübertragung, steigt das Risiko eines Zahlungsausfalls. Dieses Risiko wurde mit möglichen Lieferantenkrediten, Zahlungszielverlängerungen und einer Kapitalbeschaffung durch Dritte minimiert. Solange es bei einer diskontinuierlichen Lieferung von Fahrgestellen bleibt, ist die Liquiditätslage bei den uns vorhandenen Kreditlinien stark angespannt. Der gesamte Auftragsprozess, von Auftragseingang bis Auslieferung, hat sich im Berichtszeitraum auf ca. 22-24 Monate aufgebaut. Durch eine vergaberechtliche Preisbindung unserer Angebote und nur geringem Nachtragsvolumen bestehen weiterhin sehr hohe Risiken bei massiv steigender Inflation, nicht kostendeckende Aufträge bearbeiten zu müssen. Durch die Preisanpassung in 2023 und ständiger Überprüfung von Einkaufspreisen ist dieses Problem fortlaufend unter Beobachtung. Die genannten Risiken werden zukünftig deutlich stärker in unserer Preisgestaltung anhand von höheren Risikozuschlägen berücksichtigt. Weiterhin stabil und mit 0% Ausfall ist die Zahlung durch unsere Kunden, die bis auf kleinere Beträge aufgrund von Mängeln, im Rahmen der vereinbarten Zahlungsziele erfolgt. Da sich unsere Kundschaft auch im künftigen Berichtszeitraum nicht ändert, gehen wir von einer weiterhin verlässlichen Zahlungsbereitschaft mit niedrigstem Ausfallrisiko aus. a) Marktrisiken Weder im ablaufenden noch im zukünftigen Berichtszeitraum sehen wir eine signifikante Veränderung im deutschen Markt. Die Nachfrage nach Fahrzeugen für den mobilen Brand- und Katastrophenschutz ist beständig gut. b) Ertragsorientierte Risiken Auch in 2023 haben Kapazitätsverluste durch Krankheit und andere Fehlzeiten zu Ertragsminderungen geführt. Die geplanten Fertigungsstunden konnten nicht erreicht werden und führten zu größeren Verlusten im Ergebnis und weiteren Verschiebungen unserer Liefertermine. Eine spürbare Verbesserung durch Maßnahmen, wie Gesundheitsprämie und Erhöhung der Urlaubstage, konnte noch nicht festgestellt werden. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Wir haften gegenüber der Commerzbank AG für eine, an unsere Tochtergesellschaft Spezialfahrzeugbau Löbau GmbH, eingeräumte Kreditlinie über 400T€. Das Risiko aus der Inanspruchnahme könnte für unsere Gesellschaft eine entwicklungsbeeinträchtigende Tatsache darstellen, wird aber als gering eingeschätzt. Die in 2022 eingestellte Rückstellung für drohende Verluste über 200T€ bleibt weiterhin bestehen. Auch im Berichtszeitraum konnte sich unsere Tochtergesellschaft nicht positiv entwickeln, da die Nachfrage nach Aufbauten für Speditionen und Aufbauten für gewerbliche Unternehmen stagniert und Fahrgestelle nicht geliefert werden konnten. 4.2 Chancenbericht Mit der Inbetriebnahme der Kleinteilefertigung, der Fahrgestellvorbereitung in Schlauroth und dem anhaltend guten Auftragsbestand sehen für künftige Berichtszeiträume gute Chance unsere Wirtschaftlichkeit deutlich zu verbessern und die Schwierigkeiten der letzten Jahre zu überwinden. Trotz deutlicher Preissteigerung bei all unseren Produkten können wir marktfähig anbieten, unsere Qualität sichern und dennoch unseren Auftragsbestand halten. 4.3 Gesamtaussage Die uns in den zurückliegenden 3 Jahren aufgezeigten Risiken und dann tatsächlich eingetretenen Probleme und Schwierigkeiten im Geschäftsverlauf haben sich deutlich negativ auf unsere Wirtschaftlichkeit ausgewirkt, uns schwer geschadet aber mit Unterstützung durch verschiedene Institutionen eine Perspektive gelassen. Mit den genannten und teilweise bereits eingeleiteten Maßnahmen sehen wir optimistisch ins kommende Geschäftsjahr und auch darüber hinaus. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und zeitweise auch Guthaben bei Kreditinstituten. Auf Grund unseres Geschäftsfeldes gibt es keinen Kundenstamm im herkömmlichen Sinne. Dafür ist die angesetzte Nutzungsdauer unserer Fahrzeuge mit 20-25 Jahren zu hoch. Wertberichtigungen werden im gebotenen Rahmen vorgenommen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkredite und einer Kreditlinie der Commerzbank AG. Die Gesellschaft betreibt ein aktives Mahnwesen. Für die Absicherung der kurz- und mittelfristigen Liquidität wird ein Liquiditätsplan gepflegt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. 6. Sonstiges Die Gesellschaft unterhält eine Beteiligung an der Spezialfahrzeugbau Löbau GmbH
Görlitz, 09.10.2024 Brandschutztechnik Görlitz GmbH Brandschutztechnik Görlitz GmbH Andreas Neu, Geschäftsführer Friedrich Neu, Geschäftsführer BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
ANHANG zum 31. Dezember 2023Brandschutztechnik Görlitz GmbH, 02826 GörlitzI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. HGB) unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittlere Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittlere Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht scroll
Geschäftszweigtypische Ergänzungen der Gliederung: Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses enthält gegenüber der Gliederung nach HGB folgende Besonderheiten: Es wurde von dem Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, die Anzahlungen auf "Vorräte" auf der Aktivseite offen abzusetzen: II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2a S. 1 HGB i.V.m. § 255 Abs. 2 S. 1 und 2 HGB aktiviert und gemäß dem Produktlebenszyklus über einen Zeitraum von zehn Jahren linear abgeschrieben. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear über (gruppeneinheitliche) Nutzungsdauern von 2 bis 20 Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten werden in Höhe der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungskosten sowie Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst. Die planmäßigen Abschreibungen ergeben sich aus den folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern: scroll
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden im Zugangs- jahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten und soweit erforderlich zu einem niedrigeren Wert, der am Abschlussstichtag beizulegen ist. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Dabei wurden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Wertverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Soweit erforderlich werden die unfertigen Erzeugnisse mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erhaltene Anzahlungen wurden vom Bestand der Vorräte offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden jeweils zum Nennbetrag angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten im Sinne von § 250 Abs. 1 HGB waren Ausgaben anzusetzen, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wurde vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. scroll
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Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von 1,1 TEUR (Vorjahr: 1,0 TEUR) den Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie in Höhe von 259,8 TEUR (Vorjahr: 198,4 TEUR) sonstige Forderungen. Sonderposten für Investitionszuschüsse Der Sonderposten beinhaltet die Investitionszuschüsse in Höhe von 864.500,00 EUR der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftstruktur" für das Projekt Schlauroth. Der Sonderposten wird seit Fertigstellung der Gebäude im Oktober 2023 über 33 Jahre linear aufgelöst. Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungen enthalten: scroll
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel zu entnehmen: scroll
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (4.110,5 TEUR) sind durch eine Grundschuld sowie Sicherungsübereignungen an Maschinen und Fahrgestellen besichert. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen oder aus der Lieferung von Gegenständen des Vorratsvermögens. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 54,2 TEUR (Vorjahr: 53,7 TEUR), ferner solche aus Steuern in Höhe von 227,5 TEUR (Vorjahr: 73,5 TEUR). Latente Steuern Von der Möglichkeit, eine Aktivposten für latente Steuererträge zu bilden, wurde kein Gebrauch gemacht. Ausschüttungssperre gemäß §268 Abs. 8 HGB Zum 31.12.2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt 16,7 TEUR, die sich ermitteln aus 24,4 TEUR Aktivierung von Entwicklungskosten abzüglich darauf entfallender passive latenter Steuern in Höhe von 7,7 TEUR. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Miet- und Pachtverträge 29.976,24 EUR Hierbei handelt es sich um die Pacht von 2 Lagerflächen und einer Bürofläche. Die Pachtverträge haben eine Restlaufzeit von einem Jahr. Leasingverträge 116.317,70 EUR Die Leasingverträge haben eine Laufzeit von bis zu 4 Jahren. Sonstige Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet für eine, der 100%igen Tochtergesellschaft, Spezialfahrzeugbau Löbau GmbH, durch die Commerzbank AG zur Verfügung gestellten Kreditlinie in Höhe von 400 TEUR. Diese wurde zum Stichtag in Höhe von 293 TEUR in Anspruch genommen. Für das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird auf Basis der zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung bestehenden Erkenntnisse über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tochtergesellschaft durch die Bildung einer Rückstellung in Höhe in Höhe von 200 TEUR in der Bilanz berücksichtigt. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der sonstigen betrieblichen Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von 8.907,47 EUR Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: scroll
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: scroll
Vergütungen der Geschäftsführer Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde von dem Recht auf Unterlassung der Angaben nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Anteilsbesitz an verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft ist Gesellschafterin folgender verbundener Unternehmen: scroll
Vorgänge von besonderer Bedeutung Der militärisch kriegerische Konflikt in der Ukraine führt zu Beeinträchtigungen der Wirtschaft und zur Belastung der Gesellschaft. Dadurch bedingt können sich künftige operative Risiken ergeben, sollte es zu Verzögerungen oder Engpässen in der Lieferkette kommen, zu rückläufigen Absatzmarktentwicklungen oder erheblichen Preissteigerungen bei der Beschaffung von Rohstoffen. Es bestehen weiterhin diesbezügliche hohe Unsicherheiten in der nahen Zukunft. Unterschrift der Geschäftsführung
Görlitz, 25.11.2024 Andreas Neu, Geschäftsführer Friedrich Neu, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.06.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Brandschutztechnik Görlitz GmbH Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Brandschutztechnik Görlitz GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Brandschutztechnik Görlitz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht - mit Ausnahme der Auswirkungen im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalte - insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen - mit Ausnahme der Auswirkungen der beschriebenen Sachverhalte - steht dieser dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Wir wurden am 18. November 2024 als Abschlussprüfer der Gesellschaft bestellt und haben daher die Inventur zum Abschlussstichtag nicht beobachten können. In diesen Fällen der objektiven Unmöglichkeit ist der Bestätigungsvermerk berufsüblich einzuschränken. Wir waren nicht in der Lage, uns auf andere Weise von den am 31. Dezember 2023 gehaltenen Vorratsmengen zu überzeugen, die die gleiche Beweiskraft hat wie eine persönliche Teilnahme an der Inventur. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis und Bewertung der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die im Lagebericht erfolgte Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir weisen darauf hin, dass Anhang unter den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und im Lagebericht unter 4.1 c) Finanzwirtschaftliche Risiken auf bestehende erhebliche Unsicherheiten hinsichtlich der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Geschäftstätigkeit hingewiesen wird. Diese Unsicherheiten resultieren aus der Schwankung in den Auslieferungen und Fahrgestelllieferungen und dem hohen Working Capital, die möglicherweise die Fähigkeit des Unternehmens beeinträchtigen könnten, den laufenden Geschäftsbetrieb fortzuführen. Im Lagegericht sind die Ursachen der Jahresfehlbeträge der Jahre 2022 und 2023 beschrieben. Durch die fehlenden Preisgleitklauseln und den gleichzeitig gestiegenen Materialkosten und unterbrochenen Lieferketten sind in den Jahren 2022 und 2023 erhebliche Verluste entstanden. Erst im Jahr 2024 konnten diese Probleme gelöst werden. Im Anhang und im Lagebericht, beschrieben die gesetzlichen Vertreter, dass für die weitere positive Fortentwicklung der Gesellschaft, die in der Finanzplanung 2025 f. dokumentierten Roherträge und Deckungsbeiträge erwirtschaftet werden müssen und dabei kurz- und mittelfristig das finanzielle Engagement der Hauptlieferanten aufrechterhalten werden muss. Sofern beides nicht erreicht wird, bestünden Finanzierungsschwierigkeiten. Wie im Anhang und im Lagebericht dargelegt, zeigen diese Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, 29. August 2025 Kanzlei Reinhardt GmbH gez. Björn Reinhardt, Wirtschaftsprüfer |
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Brandschutztechnik Görlitz GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Dr.-Kahlbaum-Allee 15
02826 Görlitz - Handelsregister
- HRB 8366, Dresden
- Eintragungsdatum
- 6. April 1992
- Branche
-
Herstellung von pyrotechnischen Erzeugnissen
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen - Unternehmenszweck
- Produktion von Spezialaufbauten und Anhängern für Straßenfahrzeuge sowie deren Vertrieb, insbesondere die Entwicklung und Herstellung von brandschutztechnischen Geräten; ferner Handel mit sämtlichen Artikeln, die für den Betrieb von Feuerwehren erforderlich sind sowie Übernahme der Geschäftsführung und Haftung in anderen Gesellschaften.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 52,5 % 5,27 Mio
- Anlagevermögen 47,5 % 4,76 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 3,0 k
- Verbindlichkeiten 79,7 % 8,00 Mio
- Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 8,1 % 814,4 k
- Rückstellungen 6,1 % 614,6 k
- Eigenkapital 6,0 % 603,3 k
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 284
- Personalaufwand 67,9 % 3,82 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 22,7 % 1,28 Mio
- Abschreibungen 5,0 % 279,9 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3,9 % 217,4 k
- Sonstige Steuern 0,5 % 27,5 k
- Rohergebnis 6,19 Mio
- Ergebnis nach Steuern 599,0 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 571,5 k
GuV-Daten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Fedor Andreas Friedrich Neu
seit 2024 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
G****** N**
≥25%
75,0 %
Beteiligungen an
- Spezialfahrzeugbau Löbau GmbH GmbH 100,0 %
Historie
- 2025
-
06.01.
Austritt einer PositionGerhard Fedor Andreas Neu · Geschäftsführer
- 2024
-
02.01.
Austritt einer PositionFedor Andreas Friedrich Neu · Einzelprokura
-
02.01.
Eintritt eines MitgliedsFedor Andreas Friedrich Neu · Geschäftsführer
- 2022
-
18.11.
Austritt einer PositionG***** K****** · Einzelprokura
- 2015
-
12.01.
Eintritt eines MitgliedsFedor Andreas Friedrich Neu · Einzelprokura
- 2013
-
17.01.
Berichtigung personenbezogener DatenG****** N** · Geschäftsführer
-
17.01.
Berichtigung personenbezogener DatenG****** N** · Geschäftsführer
-
17.01.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsBrandschutztechnik Görlitz GmbH
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2022 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
Mit API-Key abrufen API-Key holen →Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
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Tastenkürzel
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