aktiv Rechtsform GmbH & Co. KG

Bruno Reimann GmbH & Co.KG

Bad Harzburg ·HRA 110049 Braunschweig ·holz-reimann.de
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Stammdaten

Rechtsform
GmbH & Co. KG
Anschrift
38667 Bad Harzburg
Handelsregister
HRA 110049, Braunschweig
Eintragungsdatum
1. Januar 2004
Branche
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Vertretungsregelung

Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Finanzen

Bilanzsumme 2021
13,34 Mio. €
Jahresergebnis 2021
1,61 Mio. €
Jahresabschluss · –
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Bilanz

Jahresabschluss · –
2021
Aktivseite 13,34 Mio
  • Umlaufvermögen 50,7 % 6,77 Mio
  • Anlagevermögen 49,0 % 6,54 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 31,4 k
Passivseite 13,34 Mio
  • Verbindlichkeiten 65,3 % 8,72 Mio
  • Eigenkapital 28,3 % 3,78 Mio
  • Rückstellungen 5,3 % 704,4 k
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,9 % 119,0 k
  • Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile 0,2 % 25,0 k
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Bilanzdaten für 15 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

Jahresabschluss · –
2021
Erträge 1,61 Mio
  • Gutschrift auf Kapitalkonten 89,8 % 1,45 Mio
  • Einstellungen in Rücklagen (PersGes) 10,0 % 161,1 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,2 % 3,0 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 158
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,0 % 0
Aufwendungen 11,27 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 63,9 % 7,21 Mio
  • Personalaufwand 22,5 % 2,53 Mio
  • Abschreibungen 9,4 % 1,06 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3,0 % 333,6 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,8 % 89,4 k
  • Sonstige Steuern 0,5 % 52,2 k
  • Rohergebnis 12,88 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 1,66 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,61 Mio
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GuV-Daten für 15 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

6 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Beteiligungen an

Historie

  1. 2026
  2. 03.02.
    Austritt einer Position
    J******* K******** · Gesamtprokura
  3. 2024
  4. 08.07.
    Verschmelzung
    Bruno Reimann GmbH & Co.KG
  5. 10.05.
    Austritt einer Position
    H****** B****** · Gesamtprokura
  6. 08.02.
    Austritt einer Position
    C****** R****** · Gesamtprokura
  7. 2022
  8. 11.05.
    Austritt einer Position
    K**** R****** · Kommanditist
  9. 11.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Bruno Reimann GmbH & Co.KG · Kommanditist
  10. 11.05.
    Austritt einer Position
    Bruno Reimann GmbH & Co.KG · Kommanditist
  11. 30.03.
    Austritt einer Position
    H**** R****** · Kommanditist
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2019 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2018 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2017 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Volltext

Bruno Reimann GmbH & Co.KG

Bad Harzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bruno Reimann GmbH & Co. KG

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Der konjunkturelle Einbruch fiel aber im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge insgesamt weniger stark aus als 2009 mit -5,7 %.

Die Corona-Pandemie hinterließ im Jahr 2020 deutliche Spuren in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Die Produktion wurde sowohl in den Dienstleistungsbereichen als auch im produzierenden Gewerbe teilweise massiv eingeschränkt.

Ein Bereich, der sich in der Krise behaupten konnte, war das Baugewerbe: Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung nahm hier im Vorjahresvergleich sogar um 1,4 % zu.

Auch auf der Nachfrageseite waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich sichtbar. Anders als während der Finanz- und Wirtschaftskrise, als der gesamte Konsum die Wirtschaft stützte, gingen die privaten Konsumausgaben im Jahr 2020 im Vorjahresvergleich preisbereinigt um 6,0 % zurück und damit so stark wie noch nie. Die Konsumausgaben des Staates wirkten dagegen mit einem preisbereinigten Anstieg von 3,4 % auch in der Corona-Krise stabilisierend, wozu unter anderem die Beschaffung von Schutzausrüstungen und Krankenhausleistungen beitrug.

Die Corona-Pandemie wirkte sich auch auf den Außenhandel massiv aus: Die Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen gingen im Jahr 2020 erstmals seit 2009 zurück, die Exporte preisbereinigt um 9,9 %, die Importe um 8,6 %. Besonders groß war der Rückgang der Dienstleistungsimporte, was vor allem am hohen Anteil des stark rückläufigen Reiseverkehrs lag.

Wald bedeckt fast ein Drittel der Fläche Deutschlands. Knapp die Hälfte der Waldflächen befindet sich im Privatbesitz. Forstwirtschaft und Holzproduktion sind stark vom Klima beeinflusst. Während vor 2018 vereinzelte Sturmereignisse (etwa Kyrill im Jahr 2007 oder Niklas im Jahr 2015) zu großen Schadholzmengen führten, sind in den letzten Jahren in erster Linie Trockenheit und Insekten die finale Einschlagsursache. Insbesondere Nadelbäume leiden unter dem Befall des Borkenkäfers, allen voran die Fichten.

Die zuletzt deutlich gestiegene Zwangsnutzung des Waldes aufgrund der Waldschäden sowie eine erhöhte Auftragslage im Holzmarkt aus dem In- und Ausland - auch bedingt durch den Bauboom in der Corona-Pandemie - führten zu konträren Entwicklungen in der Forst- und Holzwirtschaft. So sind der Holzverbrauch und die Preise für Schnittholz stark gestiegen. Die Holzindustrie profitierte beim Holzexport von Schnittholz vor allem von Abnehmern in China und den USA, während große Mengen Rohholz überwiegend nach China verschifft wurden: Im Zeitraum zwischen 2015 und 2020 hat sich die Menge der Holzexporte von Rohholz mehr als verdreifacht. Im gleichen Zeitraum gingen die Holzimporte um ein Drittel zurück.

Die forstwirtschaftlichen Anbieter von Rohholz profitieren derzeit dagegen kaum vom wachsenden Holzverbrauch. Die Rohholzpreise - gemessen am Index der Erzeugerpreise der Produkte des Holzeinschlags - steigen seit einigen Monaten zwar moderat an, lagen aber im Juni 2021 nach wie vor weit unter dem Niveau des Jahres 2015. Im Jahr 2021 stiegen die Erzeugerpreise für bearbeitetes Holz dagegen überdurchschnittlich. Insbesondere die Preise für Nadelschnittholz erhöhten sich extrem, im Juli 2021 lagen diese 90 % über den Preisen von Januar 2021.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzentwicklung ist gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. So haben sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.681 auf T€ 21.938 reduziert. Die Reduzierung der Umsatzerlöse hatte überwiegend ihre Ursache in gesunkenen Verkaufspreisen.

3. Materialbeschaffung

Der Materialaufwand unter Berücksichtigung der Bestandsaufwendungen zzgl. des Aufwandes für bezogene Leistungen belief sich im Geschäftsjahr auf T€ 10.838 (Vorjahr T€ 13.579).

Der Deckungsbeitrag aus dem operativen Geschäft (Umsatzerlöse - Materialaufwand) belief sich somit auf T€ 11.100 (Vorjahr: T€ 10.353), was eine Verbesserung darstellt.

4. Investitionen / Finanzierungsmaßnahmen

Die Investitionen ins Anlagevermögen der Gesellschaft beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 1.075 und betreffen im Wesentlichen Erweiterungsinvestitionen in Grundstücken sowie Ersatzinvestitionen im Bereich des Fuhrparks. Unter Berücksichtigung von Anlageabgängen sowie von Abschreibungen von rd. T€ 1.261 hat sich das Anlagevermögen gegenüber dem Vorjahr um rd. T€ 227 auf rd. T€ 6.650 verringert.

5. Personalbereich

Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. T€ 77 auf rd. T€ 2.286 leicht erhöht. Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft im Durchschnitt 55 Arbeitnehmer (Vorjahr 62) beschäftigt.

B. Darstellung der Lage

Das Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr 2020 absolut von rd. T€ 3.608 auf rd. T€ 3.640 erhöht. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 34,2 % bezogen auf die Bilanzsumme (Vorjahr: 33,9 %). Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. T€ 549 auf rd. T€ 10.651 erhöht. Auf der Vermögensseite der Gesellschaft schlägt sich dieses insbesondere in einer Erhöhung der liquiden Mittel (plus T€ 1.033) bei gleichzeitiger Verringerung des Anlagevermögens und der Vorräte nieder. Auf der Kapitalseite der Gesellschaft haben sich die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr verringert (minus T€ 159), insbesondere durch die Rückführung von Bankverbindlichkeiten (minus T€ 1.212) bei gleichzeitiger Erhöhung der Rückstellungen und der kurz- bis mittelfristigen Verbindlichkeiten.

Die Betriebsmittellinien waren stets in ausreichender Höhe vorhanden, Großeinkäufe im Rohholzbereich konnten spontan abgewickelt werden. Ebenso bereitete die Finanzierung der Lagerbestände keinerlei Probleme.

Den Kapitaldienstverpflichtungen konnte und wurde zu jedem Zeitpunkt fristgerecht und planmäßig nachgekommen.

Die Gesellschaft verfügte zu jeder Zeit über die Liquidität, um allen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

C. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Das I. Halbjahr 2021war immer noch von den Stürmen und den Sommerdürren der vergangenen drei Jahre und der hieraus resultierenden Käferkalamität gekennzeichnet.

Für Holz-Reimann gilt nach wie vor, dass es keine Bestandsabwertungen gibt, da die betroffenen Sortimente zeitnah bzw. just in time vermarktet werden, entsprechend kann der Einkauf aktuell auf den Markt reagieren.

Weiterhin werden große Holzmengen über die Bahn mit Ganzzügen aus dem Sturmgebiet transportiert. Aufgrund der hohen Schneelage waren Süddeutschland und auch Österreich zu Jahresbeginn aufnahmefähig.

Die Bahnhöfe Langelsheim und Herzberg am Harz erfreuen sich weiterhin einer Vollauslastung; die Zugverkehre resp. der Holzabsatz ist weiterhin mit Kunden aus Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt; Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland sowie Dänemark vertraglich gebunden.

D. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Auswirkungen des Wetters durch Sturm und Trockenheit werden auch das Jahr 2021 begleiten. Es wird mit einer starken Population der Borkenkäfer gerechnet und das Schadholz wird entsprechend zunehmen. Die auf den Markt kommenden Holzmengen werden die Preise weiter unter Druck setzen, so dass diese in absehbarer Zeit auf niedrigem Niveau verharren werden. Andererseits wird ein Mangel im frischeingeschlagenen Nadelholz und im Laubholzbereich entstehen.

Risiken ergeben sich weiterhin aufgrund der nicht vorhersehbaren konjunkturellen Entwicklung im EU Raum, den Vereinigten Staaten von Amerika und China und den volatilen Finanzmärkten.

Es ist davon auszugehen, dass durch die Schnittholzexporte Deutscher Sägewerke in die USA und nach China dieses auch Auswirkungen auf den deutschen Markt haben kann.

Im Geschäftsbereich Transport hat sich die positive Entwicklung fortgesetzt, die in den vergangenen vier Jahren eingeleiteten Veränderungen zeigen Wirkung; die Auftraggeber sind zu Preisgesprächen bereit und es lassen sich Preiserhöhungen durchsetzen.

Die Zuspitzung im LKW-Transportbereich über nicht verfügbaren Laderaum leitet mehr und mehr Mengen auf die Bahn und lässt hierbei eine weiterhin gute Auslastung unserer drei Bahnhöfe erwarten.

Die Personalsituation im LKW-Fahrerbereich ist weiterhin angespannt, wobei wir in jüngster Zeit mehrere neue Mitarbeiter durch Empfehlungen gewinnen konnten. Es werden langfristig Maßnahmen eingeleitet, die die Situation in diesem Bereich verbessern werden.

 

Bad Harzburg, den 18.10.2021

Bruno Reimann GmbH & Co. KG
Holz-Reimann Verwaltungs GmbH, Bad Harzburg

Geschäftsführer Klaus Reimann

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 6.649.735,88 6.877.207,77
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.002,00 11.170,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 10.002,00 11.170,00
II. Sachanlagen 6.488.888,71 6.715.192,60
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.521.285,71 3.324.279,34
2. technische Anlagen und Maschinen 46.087,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.921.516,00 3.386.948,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.965,26
III. Finanzanlagen 150.845,17 150.845,17
1. Beteiligungen 150.645,17 150.645,17
2. sonstige Finanzanlagen 200,00 200,00
B. Umlaufvermögen 3.963.716,33 3.190.381,04
I. Vorräte 842.808,72 1.133.591,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.808.245,76 1.776.887,60
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.635.433,72 1.670.786,08
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.991,05 8.482,12
3. sonstige Vermögensgegenstände 163.820,99 97.619,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.312.661,85 279.902,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.619,49 34.079,65
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.651.071,70 10.101.668,46

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 3.614.138,87 3.582.863,12
I. Kapitalanteile 1.420.458,17 1.420.458,17
1. Kapitalanteile der Kommanditisten 1.420.458,17 1.420.458,17
II. Rücklagen 2.193.680,70 2.162.404,95
B. Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile 25.000,00 25.000,00
C. Rückstellungen 752.915,24 213.210,00
D. Verbindlichkeiten 6.123.017,59 6.081.166,15
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.536.132,12 3.397.012,65
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 214,95 886,45
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 999.372,83 1.300.924,36
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 512.649,95 171.305,13
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.074.647,74 1.211.037,56
E. Rechnungsabgrenzungsposten 136.000,00 199.429,19
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.651.071,70 10.101.668,46

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 11.295.147,68 10.352.627,92
2. Personalaufwand 2.285.701,75 2.208.586,31
a) Löhne und Gehälter 1.803.599,05 1.774.835,93
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 482.102,70 433.750,38
davon für Altersversorgung 45.801,03 38.544,08
3. Abschreibungen 1.224.548,45 1.261.312,83
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.224.548,45 1.261.312,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.150.937,46 6.526.865,67
5. Erträge aus Beteiligungen 514,93 486,12
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 428,16 2.971,88
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 89.975,32 105.483,94
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 180.630,66 66.831,10
9. Ergebnis nach Steuern 364.297,13 187.006,07
10. sonstige Steuern 51.539,67 50.026,68
11. Jahresüberschuss 312.757,46 136.979,39

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmensitz laut Registergericht: Bad Harzburg

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Amtsgericht Braunschweig

Register-Nr.: HRA 110049

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen ergeben sich in Höhe von Euro 8.991,05 (Vorjahr: Euro 8.482,12).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 12.828.992,81 EUR und zum Ende des Geschäftsjahres: 13.754.947,01 EUR.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr Euro: 3.666,89).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungen enthalten.

Sonstige Rückstellungen 2020
Euro
2019
Euro
Interne Abschlusskosten 1.200,00 1.200,00
Schwerbehindertenabgabe 0,00 1.375,00
Gebühren Veröffentlichung Jahresabschluss 215,00 215,00
Sondervergütungen vergangener Jahre 488.069,24 0,00
Insolvenzanfechtung 0,00 50.420,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 144.670,95 (Vorjahr: Euro 302.581,13).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 4.391.843,35.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Euro 3.536.132,12
davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert: Euro 3.536.132,12
Art und Form der Sicherheiten:
Grundpfandrechte
Abtretung von Forderungen aus Aussenständen
Abtretung Risiko-Lebensversicherung Klaus Reimann
Abtretung Miete und Pacht Objekt Herzberg, Bahnhofstraße
Betragsmäßige Bürgschaften Niedersächsische Bürgschaftsbank GmbH
Betragsmäßige Bürgschaften Holz-Reimann Verwaltungs GmbH
Sicherungsübereignungen Inventare und Warenbestand
Verpfändung Bankguthaben Holz-Reimann Verwaltungs GmbH
Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften Euro 855.711,23
davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert: Euro 855.711,23
Art und Form der Sicherheiten:
Sicherungsübereignungen Inventare

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit größer 5 Jahre
Euro
Vorjahr
Euro
Sicherung
Euro
Vorjahr
Euro
Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 131.250,00 283.954,58 131.250,00 283.954,58 1
sonstige Verbindlichkeiten 4.328,00 9.533,60 4.328,00 9.533,60 2
Summe 135.578,00 293.488,18 135.578,00 293.488,18

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2020 Gesamtbetrag
TEuro
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEuro
Restlaufzeit über 1 Jahr
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 3.536,1 877,9 2.658,2
erhaltene Anzahlungen 0,2 0,2 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 999,4 999,4 0,0
gegenüber Gesellschaftern 512,6 512,6 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.074,6 460,1 614,5
Summe 6.122,9 2.850,2 3.272,7

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 2.850.348,03 (Vorjahr: Euro 3.319.820,65).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 3.272.669,56 (Vorjahr: 2.761.345,50 Euro).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 512.649,95 (Vorjahr: Euro 171.305,13).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich im Einzelnen um:

Euro
Erlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen 55.976,00
Versicherungsentschädigungen/Schadenerstatz 69.467,49
Investitionszuschüsse 33.000,00

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich im Einzelnen um:

Euro
Sondervergütungen vergangener Jahre 488.069,24

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 40,00
Angestellte 9,00
leitende Angestellte 6,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 55,00
davon
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 45,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 10,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Holz-Reimann Verwaltungs GmbH, vertreten durch ihren
alleinvertretungsberechtigten und von § 181 BGB befreiten
Geschäftsführer Klaus Reimann

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname/Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
Euro
Eigenkapital
Euro
Holz-Reimann Verwaltungs GmbH 100,00% 644,72 25.000,00
Heinrich Hille GmbH & Co. KG 100,00% 67.165,89 150.000,00

Gesellschafter

Folgende Gesellschaften sind persönlich haftende Gesellschafter:

Name Holz-Reimann Verwaltungs GmbH
Sitz: Am Finkenbrink 3
38667 Bad Harzburg
Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
Gezeichnetes Kapital: Euro 25.000,00

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

 

Bad Harzburg, 30. September 2021

Holz-Reimann Verwaltungs GmbH

Klaus Reimann, Geschäftsführer

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Gemäß Gesellschaftsvertrag vom 16. Dezember 2003 ist der Jahresüberschuss von Euro 312.757,46 wie folgt aufzuteilen:

Komplementärin Holz-Reimann Verwaltungs GmbH Euro 0,00
Kommanditist Klaus Reimann Euro 172.016,60
Dieser Betrag wird wie folgt verwendet:
Einstellung Rücklage Euro 17.201,66
Rest Gewinnanteil Euro 154.814,94
Kommanditistin Heike Reimann Euro 140.740,86
Dieser Betrag wird wie folgt verwendet:
Einstellung Rücklage Euro 14.074,09
Rest Gewinnanteil Euro 126.666,77

sonstige Berichtsbestandteile

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2020

Entwicklung der Anschaffungskosten
01.01.2020
TEuro
Zugang(Z) Umbuchung(U) Abgang(A)
TEuro
31.12.2020
TEuro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Anlagewerte 26 0 26
II. Sachanlagen 19.529 1.075(Z) 20.228
-45(U)
331(A)
III. Finanzanlagen 151 0 151
1.075(Z)
-45(U)
Summe Anlagevermögen 19.706 331(A) 20.405
Entwicklung der Abschreibungen Buchwert
01.01.2020
TEuro
Abschreibung Geschäftsjahr
TEuro
Zugang(Z) Abgang (A) Umbuchung(U)
TEuro
kumuliert 31.12.2020
TEuro
31.12.2020
TEuro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Anlagewerte 15 1 0 16 10
II. Sachanlagen 12.814 1.223 298(A) 13.739 6.489
III. Finanzanlagen 0 0 0 0 151
0(Z)
298(A)
Summe Anlagevermögen 12.829 1.224 0(U) 13.755 6.650

 

Bad Harzburg, 20.12.2021

Holz-Reimann Verwaltungs GmbH

gez. Klaus Reimann, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2021 festgestellt.

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht zum 31. Dezember 2020 der Bruno Reimann GmbH & Co. KG haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bruno Reimann GmbH & Co. KG, Bad Harzburg/OT Harlingerode:

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Bruno Reimann GmbH & Co. KG, Bad Harzburg/OT Harlingerode, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bruno Reimann GmbH & Co. KG, Bad Harzburg/OT Harlingerode, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lagerberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zuteffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

•

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.“

Unterzeichnung des Prüfungsberichts

Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 der Bruno Reimann GmbH & Co. KG, Bad Harzburg/OT Harlingerode, erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf (IDW PS 450 n.F.).

 

Hannover, 19. November 2021

HINDENBURG REVISION GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Weydandt, Wirtschaftsprüfer

gez. Franz, Wirtschaftsprüfer

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        "type": "mcp",
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        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
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