aktiv Rechtsform AG

Building Infrastructure Construction AG

Mühltal ·HRB 107224 Darmstadt ·ght-bau.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
AG
Anschrift
Am Kloßberg 1
64367 Mühltal
Handelsregister
HRB 107224, Darmstadt
Eintragungsdatum
18. Juni 2024
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Bau von Bahnverkehrsstrecken
Wärme- und Kältehandel
Unternehmenszweck
Gleisbau, Hoch- und Tiefbau, Schallschutz, Wärme- und Kälteisolierung nebst Baustoffhandel und Baugerätevermittlung, Landschaftsbau und Handel mit Textilien, Maschinen und Fahrzeugen aller Art sowie das Bauen und Halten von FTTH-Netzen und die Tätigkeit als Netzbetreiber.

Finanzen

Mitarbeiter 2025
66
Bilanzsumme 2025
16,75 Mio. €
Jahresergebnis 2025
1,38 Mio. €
1 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 16,75 Mio
  • Umlaufvermögen 93,5 % 15,67 Mio
  • Anlagevermögen 5,9 % 992,9 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,6 % 92,4 k
Passivseite 16,75 Mio
  • Eigenkapital 63,1 % 10,57 Mio
  • Verbindlichkeiten 20,7 % 3,46 Mio
  • Rückstellungen 15,9 % 2,67 Mio
  • Passive latente Steuern 0,3 % 48,5 k
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Bilanzdaten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 19,28 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 53,1 % 10,24 Mio
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 46,0 % 8,87 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,9 % 168,2 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 25
Aufwendungen 10,02 Mio
  • Personalaufwand 47,7 % 4,77 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 41,6 % 4,17 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6,0 % 601,0 k
  • Abschreibungen 3,8 % 379,0 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,8 % 83,4 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 8,6 k
  • Rohergebnis 11,22 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 1,38 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,38 Mio
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GuV-Daten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Cem Özgür Dipl.-Ing. Dumlupinar seit 2024 Vorstandsmitglied
  • Baran Cem Güner seit 2024 Prokura
  • Oguz Han Hazneci seit 2024 Prokura

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

1 mit ≥ 25 %
  • C** D****** ≥25% 95,0 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2026
  2. 24.02.
    Namensänderung
    Building Infrastructure Construction AG
  3. 24.02.
    Berichtigung von Unternehmensdaten
    Building Infrastructure Construction AG
  4. 2025
  5. 06.11.
    Namensänderung
    Building lnfrastructure Construction AG
  6. 06.11.
    Satzungsänderung
    Building Infrastructure Construction AG
  7. 2024
  8. 19.12.
    Sitzänderung
    Building Infrastructure Construction AG
  9. 19.12.
    Ersteintragung
    Building Infrastructure Construction AG
  10. 19.12.
    Änderung der Rechtsform
    Aktiengesellschaft
  11. 19.12.
    Namensänderung
    GHT AG Gleis- Hoch- und Tiefbau
8 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2025 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2024

Veröffentlicht am 29. Oktober 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

GHT AG Gleis- Hoch- und Tiefbau (vormals: GHT GmbH Gleis- Hoch- und Tiefbau )

Mühltal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Firma GHT AG Gleis-, Hoch- und Tiefbau (im Folgenden: GHT AG) ist vor allem im Bereich der Energienetze, Gleisbau, Telekommunikation und dem Ausbau der passiven und aktiven Infrastruktur für das deutschlandweite, flächendeckende Breitbandnetz tätig. Das Leistungsangebot umfasst alle Gewerke, die zur Erstellung der aktiven und passiven Infrastruktur notwendig sind, d.h., diese Netze werden überwiegend als Generalunternehmer gebaut. Von der Planung über den Bau der Tiefbautrassen in den verschiedensten Bautechniken und der notwendigen Kabelarbeiten inklusive deren Montage sowie die Dokumentation dieser Leistungen bietet die GHT AG als Dienstleister alle Leistungen "schlüsselfertig" aus einer Hand an.

In den letzten Jahren war das Unternehmen vor allem im FTTB (Fiber to the building, Glasfaser bis zum Gebäude) und FTTH (Fiber to the home, Glasfaser bis in Haus) Ausbau tätig. Seit dem Einstieg in den Markt im Jahr 2017 hat sich das Unternehmen zunächst auf FTTB-Projekte konzentriert, da diese eine gute Balance zwischen Kosteneffizienz und Leistung bieten. Diese Projekte ermöglichten es, einen guten Ruf auf dem Markt zu etablieren und erste Erfahrungen im Glasfaserausbau zu sammeln.

Seit 2018 wurden vermehrt FTTH-Projekte realisiert. Diese Verschiebung in der Strategie resultierte aus der steigenden Nachfrage nach ultraschnellem Breitbandinternet und der zunehmenden technologischen Reife von FTTH-Lösungen. Das Unternehmen hat erkannt, dass FTTH-Projekte langfristig rentabler sind und einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können.

Die Unterschiede zwischen den FTTX (Fiber to the X, Glasfaser bis) Ausbauprojekten sind entscheidend für die Planung und Umsetzung von Glasfaserausbauvorhaben. Die Strategieentwicklung seit 2017 spiegelt die sich verändernden Markttrends und Kundenpräferenzen wieder, wobei das Unternehmen von FTTB zu vermehrten FTTH-Projekten übergegangen ist, um seinen Wettbewerbsvorteil zu stärken.

Der FTTX-Markt ist aktuell im Hinblick auf die Projektfinanzierung und die Projektstruktur meist durch zwei unterschiedliche Ausbauformen geprägt. Zum einen werden Projekte im sogenannten „Eigenwirtschaftlichen Ausbau“ durchgeführt. Hier bauen Carrier oder Investoren mit eigenen Finanzmitteln FTTX-Netze. Dieser Ausbau erfolgt meist in dichtem besiedeltem Gebiet. Neben diesem eigenwirtschaftlichen Ausbau werden durch die öffentliche Hand, meist in ländlichem und dünnem besiedeltem Gebiet, mit Hilfe von Bundes- und Landesfördermitteln flächendeckende Breitbandprojekte durchgeführt. Die GHT AG führt beide dieser Ausbauformen für verschiedene Carrier und öffentliche Auftraggeber durch.

Im Jahr 2023 hat die GHT eine Planungsabteilung gegründet. Hier wurden Architekten und Netzplaner eingestellt, die die Planung des aktiven und passiven Netzausbau übernehmen, Bauzeichnungen erstellen sowie alle für den Bau benötigten Genehmigungen einholen. Durch die neue Planungsabteilung kann die GHT AG nun alle Leistungen im Rahmen des allgemeinen Netzausbaus aus einer Hand anbieten. Zudem soll der Bereich Ausbau der Energienetze (Strom) in den nächsten Jahren ausgebaut werden, da die Investitionen der Versorger vor allem im Bereich Elektroenergie steigen werden.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung

Im Jahr 2024 ist die deutsche Wirtschaft von den Folgen des Krieges in der Ukraine wie den enormen Energiepreiserhöhungen geprägt. Folglich ist auch das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,2 % gegenüber dem Vorjahreswert gesunken. Mit Blick auf die Quartale ging es im ersten (0,2%) und dritten (0,1) Quartal leicht nach oben, hingen im zweiten (-0,3%) und vierten (-0,2%) Quartal fiel die deutsche Wirtschaft.

Preis- und kalenderbereinigt verzeichnete die Wirtschaft im Jahr 2024 einen Rückgang von 0,2 %. Die anhaltenden Herausforderungen durch eine komplexere globale Wirtschaftslage, bedingt durch Material- und Lieferengpässe, den Ukraine-Konflikt, sowie steigende Preise und Fachkräftemangel, brachte die deutsche Wirtschaft weiterhin im Jahr 2024 ins Stocken.

Hinzu kommen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund der steigenden Zinsen sowie einer geringen Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die privaten Konsumausgaben stiegen preisbereinigt leicht um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Dies ist vor allem auf die gestiegenen Preise zurückzuführen. Hingegen stiegen die preisbereinigten Konsumausgaben des Staates um 2,6% und stützen somit das Bruttoinlandsprodukt.

Mit Blick auf die einzelnen Wirtschaftsbereiche zeigt sich, dass vor allem der Dienstleistungsbereiche profitieren konnten. Insbesondere der Bereich Information und Kommunikation konnten einen preisbereinigten Zuwachs von 2,5% erreichen. Auch Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,6 %) konnten zulegen. Die Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe stieg hingegen nur leicht um 0,8 %. Dabei konnten der Einzelhandel und die Anbieter von Verkehrsdienstleistungen Zuwächse verzeichnen, während der Kfz- und Großhandel sowie die Gastronomie weniger erwirtschafteten als im Vorjahr. Auch die Wirtschaftsleistung im verarbeitenden Gewerbe ging mit 3,0% deutlich zurück. Grund waren vor allem die Bereiche Maschinenbau und Automobilindustrie. Auch energieintensive Industriezweige lagen auf einem konstant niedrigen Niveau.

Im Baugewerbe nahm die Bruttowertschöpfung 2024 gegenüber dem Vorjahr mit -3,8 % stark ab. Die Bauwirtschaft hat 2024 real einen Umsatzrückgang (1,5 %) zu verzeichnen. Gründe dafür waren einerseits gestiegene Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen, andererseits auch der Material- und Fachkräftemangel.

Der realer Orderrückgang lag bei 0,7 %. Im Dezember ist der Auftragseingang im Vergleich zum Vormonat um real 7,7% gesunken. Aufgrund dieser schwachen Auftragslage und den hohen Material- und Zinskosten ist die Zahl der Beschäftigten im Jahr 2024 gesunken (1,2%).

Der Wirtschaftsbau ist das zweite Jahr in Folge geschrumpft (0,2%). Positiv hervorzuheben ist hierbei der Wirtschaftstiefbau. Hier nahmen die Auftragseingänge 2024 real um 1% zu, der Umsatz ist real um 5% gestiegen. Die beste Entwicklung nahm 2024 der öffentliche Bau mit einem realen plus von 4%. Im internationalen Vergleich verzeichnet Deutschland unter den großen Industrienationen die schwächste Entwicklung.

Geschäftsverlauf

Zum Ende des Geschäftsjahres 2024 waren im Bereich FTTX Ausbau vier Großprojekte mit einem Volumen von 37 Mio. € (Vorjahr 17 Mio. €) in Planung. Über einen Auftrag wurde ein Rahmenvertrag abgeschlossen, aus dem laufend Leistungen bezogen werden sollen. Im Ergebnis konnten die Prognose im Geschäftsjahr deutlich übertroffen werden. Im Geschäftsjahr wurde ein Umsatz im Glasfaserbau von 32 Mio. € erzielt (Vorjahr 14 Mio. €). Die Auftragslage hat ist im Vergleich zum Vorjahr weiterhin verbessert.

Im Bereich Gleisbau blieben die Umsätze mit 3 Mio. € (Vorjahr 2,7 Mio. €) stabil und wurden über bestehende Rahmenverträge abgewickelt, was zur finanziellen Stabilität beitrug. Im Bereich Hochbau mussten aufgrund der Krisen alle Arbeiten eingestellt werden, um Risiken zu minimieren und Ressourcen auf stabilere Geschäftsbereiche zu fokussieren.

III. Darstellung der Lage

Ertragslage

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderungen) lag bei 35,4 Mio. € und hat sich damit gegenüber der im Vorjahr um 94,4 % erhöht. Die Auftragslage ist im Vergleich zum Vorjahr weiterhin steigend. Aktuell hat die GHT AG mehrere Großprojekte mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 28 Mio. €, die über Rahmenverträge laufende Aufträge generieren.

Die Materialaufwendungen sind um 10,5. Mio. € auf 18,1 Mio. € gestiegen, davon betreffen die bezogenen Leistungen 15,1 Mio. € (im Vorjahr 4,9 Mio, €). Es verbleibt ein Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand zuzügliche sonstige betriebliche Erträge) von 17,5 Mio. € (Vorjahr: 10,7 Mio. €). Die Steigerung im Materialaufwand betrifft im Wesentlichen die bezogenen Leistungen. Dies kann mit der gestiegenen Auftragslage und den höheren Umsätzen erklärt werden. Der Aufwand für bezogene Waren ist im Vergleich zum Vorjahr nur gering angestiegen (9,8%). Dies hängt damit zusammen, dass GHT im Wesentlichen Vereinbarungen abschließt, dass die Auftraggeber für die Materialbeschaffung zuständig sind.

Das Betriebsergebnis (Jahresüberschuss ohne Finanzergebnis und Steuern) war mit 8.217 T€ um 5.954 T€ höher als im Vorjahr. Grund hierfür ist die Umsatzsteigerung aufgrund der sehr guten Auftragslage.

Die Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr im Einzelnen:

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis 8.217 2.263 5.954 263,10
Finanz-/Beteiligungsergebnis -38 -86 48 55,81
Steuerbelastung 2.476 650 1.814 279,08
Jahresüberschuss 5.703 1.528 4.175 273,23

Vermögens- und Finanzlage

Das Eigenkapital hat sich um 4.704 T€ oder 104,7 % auf 9.197 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote ist mit 53,9 % (Vorjahr 47,1 %) im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.

Die Liquidität entwickelte sich positiv und beläuft sich mit 13.169 T€ (Vorjahr: 2.004 T€) auf einem konstant hohen Niveau.

Die Finanzlage wird weiterhin als solide eingeschätzt. Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr T€ 12.784. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr T€ -143. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr T€ -1.475 und ist im Wesentlichen auf die Gewinnausschüttung an die Dumlupinar Holding GmbH zurückzuführen.

Die Vermögenslage war sowohl am Bilanzstichtag als auch im Berichtsjahr 2024 stets geordnet. Nachfolgend die einzelnen Positionen sowie deren Änderungen im Vergleich zum Vorjahr:

Aktiva

wesentliche Bilanzposten

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 1.202 1.480 -278 -18,8
Umlaufvermögen 15.786 8.027 7.759 96,7
Rechnungsabgrenzungsposten 68 36 32 88,9

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Eigenkapital 9.197 4.493 4.704 104,7
Rückstellungen 4.388 1.923 2.465 128,2
Verbindlichkeiten 3.471 3.126 345 11,0
Bilanzsumme 17.056 9.543 7.513 78,7

Die Veränderungen im Umlaufvermögen betreffen im Wesentlichen die Erhöhung des Bankguthabens. Forderungen und Vorräte haben im Vergleich zum Vorjahr stichtagsbedingt abgenommen.

Die Erhöhung des Bankguthabens ist zu erklären, da aufgrund der gestiegenen Auftragslage, der Umsatz gesteigert werden konnte sowie viele offene Forderungen aus den Vorjahren beglichen wurden.

Die Vorräte mindern sich, da grundsätzlich die Materialien durch die Auftraggeber beschafft werden.

Die Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände betrugen im Geschäftsjahr 175 T€ und lagen damit leicht unter dem Vorjahresniveau (259 T€). Im Berichtszeitraum wurde im Wesentlichen in PKW (89 T€), Büroeinrichtung (20 T€) sowie die Inbetriebnahme, der im Vorjahr angezahlten Photovoltaik-Anlage (36 T€) investiert. Grund für den geringen Anteil an Investitionen ist, dass die Investitionen in großem Umfang auf das verbundene Unternehmen GHT Bau und Maschinen GmbH verlagert wurden.

Der Anstieg der Rückstellungen ergibt sich, vor allem durch die Steuerrückstellung aufgrund des hohen Jahresüberschusses.

Die Verbindlichkeiten sind aufgrund des gestiegenen Auftragsvolumen sowie stichtagsbedingte Effekte angestiegen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die GHT AG arbeitet mit verschiedenen Finanzkennzahlen. Die zentralen Größen, die zur Beurteilung des nachhaltigen Erfolges dienen, sind der Umsatz, der Rohertrag und das Betriebsergebnis.

Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entwickelte sich im Geschäftsjahr erwartungsgemäß. Die Geschäftsführung der GHT AG schätzt diese als sehr gut ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist sehr gut.

Der Grund hierfür sind vor allem die gestiegenen Umsätze aufgrund der sehr guten Auftragslage. Die Material- und Personalkosten sind nicht sehr stark angestiegen, da bereits im vorigen Geschäftsjahr entsprechenden Vorbereitungsmaßnahmen getroffen wurden.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Die Bauindustrie erwartet für das Bauhauptgewerbe 2025 einen realen Rückgang des Umsatzes von real 1,4%. Auch die Beschäftigtenanzahl wird voraussichtlich weiter sinken (1%). Der Rückgang resultiert vor allem aufgrund des erwarteten Umsatzrückgangs im Wohnungsbau von real 7,0 %. Grund sind höhe Baukosten und Zinsen sowie regulatorische Hürden. Es wird erwartet, dass der Anteil des Bauhauptgewerbes am Bruttoinlandsprodukt in 2025 stagnieren wird.

Für den Wirtschaftsbau wird für 2025 mit verhaltenen Investitionen gerechnet. Ein wesentlicher Faktor ist hierbei der Schienen- und Tiefbau. Es wird jedoch bestenfalls nur mit einer leichten Erholung gerechnet. Weiterhin bleibt der öffentliche Bau en stabilisierender Faktor.

Auch durch das politische Ziel, bis 2030 flächendeckend FTTX zu realisieren, lässt sich eine weitere Umsatzsteigerung in diesem Bereich erwarten.

Das Leistungsspektrum der GHT AG umfasst sämtliche Gewerke, die zur Errichtung der aktiven und passiven Infrastruktur erforderlich sind. Als Generalunternehmer sind wir verantwortlich für den gesamten Prozess - von der Planung über den Bau bis hin zur Durchführung sämtlicher Kabelarbeiten inklusive Montage und Dokumentation. Durch dieses umfassende Leistungsangebot sind wir äußerst gefragt bei den Auftraggebern, um die politischen Ausbauziele bei den aktuell knappen Ressourcen bei den TK Netzbetreibern zu realisieren. Selbst nach Abschluss der aktuellen Ausbauphase sehen wir zahlreiche Perspektiven in der Telekommunikationsbranche, darunter die Wartung der erstellten Netze. Unser Unternehmen profitiert von der überschaubaren Marktsituation bis 2030 und verfügt über eine äußerst positive Zukunftsaussicht.

Im Geschäftsjahr 2025 werden drei Großprojekte fertiggestellt und fünf neue Projekte sind in der Planung. Für das Jahr 2025 wird mit einem Gesamtvolumen von 40 Millionen Euro geplant, was ein moderates Wachstum verspricht. Auch für das Jahr 2026 sind bereits mehrere Großprojekte in Planung. Unser Ziel ist es, die Marktposition im Glasfaserbau weiter auszubauen und den steigenden Bedarf zu bedienen.

Aufgrund der anhaltend guten Auftragslage wird für das Geschäftsjahr eine moderate Steigerung des Umsatzes sowie moderate Steigerung des Rohergebnisses erwartet. Es wird zwar erwartet, dass die Preissituation sich auch im Jahr 2025 nicht entspannen wird. Aufgrund der moderaten Steigerung des Rohergebnisses, erwarten wir auch eine moderate Steigerung des Betriebsergebnisses. Vor allem, da wir nach Möglichkeit die Materialbeschaffung auf die Auftraggeber auslagen möchten und damit das Kostenrisiko bei den Auftraggebern liegt.

Chancen- und Risikobericht

Risiken aus dem operativen Geschäft

Eine präzise Zeitplanung ist essenziell für eine reibungslose Projektumsetzung, um rechtzeitig Mitarbeiter und Maschinen bereitzustellen. Verzögerungen durch behördliche Genehmigungsverfahren oder Fördermittelanträge sind schwer vorhersehbar. Frühzeitige Einbindung der Behörden, Umleitung von Ressourcen und Pufferzeiten in Ausschreibungen minimieren diese Risiken.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt weiterhin herausfordernd, insbesondere im Hinblick auf die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte im operativen Bereich. Um durch fehlendes Fachpersonal in keinen Kapazitätsengpass zu geraten, haben wir einen Stamm von Nachunternehmern, mit denen bereits langjährige Partnerschaften bestehen, aufgebaut.

Gründliche Bonitätsprüfungen und kontinuierliche Überwachung der Kundenbonität helfen, Zahlungsausfälle zu minimieren. Insgesamt ermöglichen unsere Maßnahmen eine effiziente Projektdurchführung und stärken unsere finanzielle Stabilität.

Externe Risiken

Lieferengpässe infolge des Ukraine-Konflikts haben zu erheblichen Kostensteigerungen in unserer Leistungserbringung geführt, insbesondere bei Treibstoffen, bitumenhaltigen Gütern und Kunststoffrohrmaterialien. Um das Risiko zu minimieren, haben wir mit den meisten Auftraggebern Material- und Preisgleitklauseln vereinbart, die eine Anpassung der Preise an die tatsächlichen Kostensteigerungen ermöglichen. Besonders betroffen sind Glasfaser, PE-Rohre und Kleinmaterialien, deren Verfügbarkeit eingeschränkt ist. Um Stillstandszeiten zu vermeiden, legen wir Wert darauf, dass die Materialbeschaffung hauptsächlich durch den Auftraggeber erfolgt und gleichen eventuelle Verzögerungen durch andere Projekte aus.

Chancen

Der Ausbau des Breitbandnetzes in Deutschland stellt zweifellos eine gewaltige Herausforderung dar. Die steigende Nachfrage nach schnellem Internet, sei es für den privaten Gebrauch oder für geschäftliche Anwendungen, setzt Politik und Wirtschaft unter Druck, den Ausbau zu beschleunigen.

Ein entscheidender Schritt in diese Richtung ist die von der EU beschlossene Erhöhung der "Aufgreifschwelle" auf über 200 MB ab 2023. Dadurch werden sämtliche Regionen Deutschlands förderfähig.

Die Bereitstellung von Fördermitteln durch die öffentliche Hand spielt eine entscheidende Rolle bei der Realisierung dieser Projekte. Eine steigende Nachfrage wird erwartet, was das Marktumfeld unserer Branche äußerst positiv gestaltet.

Zudem sind Zeichen für Qualität, Sicherheit und Umweltbewusstsein unsere Zertifizierungen nach den Standards von ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) und ISO 9001 (Qualitätsmanagementsystem), ISO 45001 (Arbeitsschutzmanagementsystem) sowie der DB Präqualifikation: 101143 für Oberbau, konventionell-Schotter, Instandsetzung (IS) Gleise/Weichen. Dieser Zertifizierungen unterstreichen unser Engagement für höchste Qualitätsstandards Sicherheitsvorkehrungen und umweltfreundlichen Praktiken.

Unser Unternehmen ist optimal positioniert, um von diesen Entwicklungen zu profitieren. Mit unserem breiten Leistungsspektrum und unserer langjährigen Erfahrung genießen wir ein hohes Ansehen in der Branche. Dies ermöglicht es uns, einen treuen Kundenstamm aufzubauen und weiter zu wachsen.

Die Schaffung einer neuen Planungsabteilung stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit und ermöglicht es uns, auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen. Wir sind optimistisch für die Zukunft und sehen Chancen für eine Ausweitung unserer Tätigkeiten in Bereichen wie Energienetze und Gleisbau, in denen wir bereits eine gute Reputation aufgebaut haben.

 

Mühltal, 31. März 2025

Cem Özgür Dumlupinar, Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 1.201.994,00 1.479.596,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 452,00
II. Sachanlagen 1.201.489,00 1.478.644,00
III. Finanzanlagen 500,00 500,00
B. Umlaufvermögen 15.786.127,50 8.027.355,55
I. Vorräte 252.871,17 510.794,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.364.406,85 5.512.955,92
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 42.855,05 27.121,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 13.168.849,48 2.003.605,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 67.921,32 36.229,20
Summe Aktiva 17.056.042,82 9.543.180,75

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 9.196.943,34 4.493.318,52
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 30.000,00 275.000,00
III. Gewinn-/Verlustvortrag 2.665.243,01
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.528.075,51
V. Bilanzgewinn 8.866.943,34
B. Rückstellungen 4.388.170,34 1.923.565,61
C. Verbindlichkeiten 3.470.929,14 3.126.296,62
Summe Passiva 17.056.042,82 9.543.180,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 17.510.106,48 10.737.877,70
2. Personalaufwand 4.422.361,65 3.529.645,29
a) Löhne und Gehälter 3.440.407,36 2.624.786,54
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 981.954,29 904.858,75
davon für Altersversorgung 276.659,71 272.851,30
3. Abschreibungen 430.108,59 421.645,26
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 430.108,59 421.645,26
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.440.423,60 4.522.803,83
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 25,00 16,25
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.026,34 14.055,66
davon aus verbundenen Unternehmen 19.483,56 12.053,91
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 65.004,19 99.894,45
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.463.654,97 639.769,27
9. Ergebnis nach Steuern 5.715.604,82 1.538.191,51
10. sonstige Steuern 11.980,00 10.116,00
11. Jahresüberschuss 5.703.624,82 1.528.075,51
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.193.318,52
13. Einstellungen in Gewinnrücklagen 30.000,00
a) in die gesetzliche Rücklage 30.000,00
14. Bilanzgewinn 8.866.943,34

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Formwechsel

Mit Beschluss der Gesellschaftsversammlung vom 18.06.2024 wurde das Stammkapital auf 300.000 EUR erhöht. Der Gesellschaftsanteil im Nennbetrag von 275.000 EUR (lfd. Nr. 3) wurde von der Dumlupinar Holding GmbH übernommen. Weiterhin wurde beschlossen die GHT GmbH in eine AG umzuwandeln.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: GHT AG Gleis- Hoch- und Tiefbau
Firmensitz laut Registergericht: Mühltal
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Darmstadt
Register-Nr.: HRB 107224

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch zuordenbare Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Alle Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.304,94 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 27.304,94 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 989.047,06 19.226,75 10.074,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.942.217,98 152.204,84 92.312,57
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 32.760,00 3.640,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.964.025,04 175.071,59 102.386,57
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 500,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.991.829,98 175.071,59 102.386,57
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 27.304,94
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 27.304,94
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 36.400,00 1.034.599,81
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.002.110,25
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -36.400,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.036.710,06
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.064.515,00
kumulierte Abschreibung 01.01.2024
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.852,94 447,00 0,00 0,00 27.299,94
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 26.852,94 447,00 0,00 0,00 27.299,94
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 536.009,06 127.628,75 197,00 0,00 663.440,81
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 949.371,98 302.032,84 79.624,57 0,00 1.171.780,25
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.485.381,04 429.661,59 79.821,57 0,00 1.835.221,06
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.512.233,98 430.108,59 79.821,57 0,00 1.862.521,00
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5,00 452,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5,00 452,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 371.159,00 453.038,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 830.330,00 992.846,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 32.760,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.201.489,00 1.478.644,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 500,00 500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 500,00 500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.201.994,00 1.479.596,00

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern von 27.221,44 EUR (Vorjahr: 618.742,50 EUR). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Grundkapital (Gezeichnetes Kapital) zum 31. Dezember 2024 beträgt 300.000 EUR und ist eingeteilt in 300.000 Stückaktien - jeweils zum rechnerischen Wert von 1,00 EUR.

Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklage wurde im Geschäftsjahr teilweise aufgelöst. Mit dem Betrag aus der Gewinnrücklage in Höhe von 275.000 EUR wurde im Rahmen der Umwandlung eine Kapitalerhöhung durchgeführt. Die gesetzliche Rücklage zum 31. Dezember 2024 valutiert entsprechend den gesetzlichen Vorschriften in Höhe von 10 % des Grundkapitals, sodass im Geschäftsjahr eine Zuführung zu den Gewinnrücklagen in Höhe von 30.000 EUR vorgenommen wurde.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

- Rückstellung für Gewährleistungsverpflichtungen (173.700,00 EUR; Vorjahr: 91.000 EUR)

- Urlaubsrückstellung (109.900 EUR; Vorjahr: 75.200 EUR)

- Rückstellung für ausstehende Lieferantenrechnungen von Nachunternehmern (169.350,60 EUR; Vorjahr: 169.350,60 EUR)

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 67 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Art der Verbindlichkeit zum Gesamt davon mit einer RLZ
31.12.2024 TEUR bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
> 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 1.388,7 176,0 1.212,7 614,9
Erhaltene Anzahlungen 0,0 0,0 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 1.451,5 1.451,5 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 67,4 67,4 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 563,4 563,4 0,0 0,0
Summe 3.471,0 2.258,3 1.212,7 614,9

Bei den Liefer - und Leistungsverbindlichkeiten bestehen die üblichen Sicherheitseinbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Grundpfandrechte gesichert.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Zum 31.12.2024 bestanden keine derartigen Haftungsverhältnisse.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 3.272 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen für die nächsten zwei Geschäftsjahre. Diese betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingverträgen. Davon bestehen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmn von TEUR 3.021. Die Laufzeit ist unbefristet.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.440 handelt es sich im Wesentlichen um Mietaufwendungen für Maschinen (TEUR 1.839), Reparaturen und Instandhaltungen (TEUR 297), Werbe- und Reiseleistungen (TEUR 524) sowie Fahrzeugkosten (TEUR 625). Abweichend zum Vorjahr wurden die Aufwendungen für die Abraum/Abfallbeseitigung (TEUR 959) unter den bezogenen Leistungen ausgewiesen. Der Vorjahresvergleich ist dahingehend eingeschränkt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl Vorjahr
Arbeiter 21,00 31,00
Angestellte 40,00 25,00
leitende Angestellte 3,00 3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 64,00 59,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 58,00 55,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 6,00 4,00

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Cem Özgür Dumlupinar ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing. TUD

Der Vorstand ist einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit scher als Vetreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Mathias Pahlke ausgeübter Beruf: Senior Director Nord/LB
Gunter Klippel ausgeübter Beruf: Unternehmensberater
Guido Steinmann ausgeübter Beruf: kaufm. Angestellter

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Mathias Pahlke.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Unternehmensorgane.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Auf die Angabe des für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wird aufgrund der Inanspruchnahme der Erleichterung nach § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn beträgt 8.866.943,34 EUR.

Der Jahresüberschuss soll vollständig auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Mühltal

Cem Özgür Dumlupinar, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrates

Mit diesem Bericht erläutert der Aufsichtsrat seine Tätigkeiten im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 18. Juni 2024 wurde die GHT GmbH Gleis- Hoch und Tiefbau in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die Eintragung dieses Rechtsformwechsels in das Handelsregister erfolgte am 19. Dezember 2024.

Seit seiner Bestellung hat der Aufsichtsrat die Aufgaben, die ihm nach Gesetz und Satzung obliegen, mit großer Sorgfalt und in vollem Umfang wahrgenommen.

Auch schon vor der Eintragung des Rechtsformwechsels in das Handelsregister hat der Aufsichtsrat seit seiner Bestellung den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und seine Geschäftsführung kontinuierlich begleitet. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher und mündlicher Form über die Lage des Unternehmens, insbesondere über die Ertrags-, Finanz-, Vermögens- und Personalsituation sowie über grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung und -strategie und das Marktumfeld. Berichtet wurde auch über das Risikomanagement und die Risikosituation. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens hat der Vorstand mit dem Aufsichtsrat beraten.

Alle für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge hat der Aufsichtsrat auf Basis der Berichte des Vorstands im Plenum ausführlich erörtert. Nach gründlicher Prüfung und Beratung hat der Aufsichtsrat zu den Berichten sein Votum abgegeben. Auch außerhalb der Sitzungen des Plenums stand der Aufsichtsrat in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand. Der Aufsichtsrat hat sich über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen informiert und den Vorstand hierbei beratend unterstützt.

Der Aufsichtsrat hat die Risikolage und das Risikomanagementsystem geprüft. Die aus Sicht des Vorstands und des Aufsichtsrats erkennbaren Risiken wurden diskutiert. Es wurde festgestellt, dass das Überwachungssystem grundsätzlich geeignet ist, Entwicklungen, die die Fortführung der Unternehmenstätigkeit gefährden, frühzeitig zu erkennen.

Im Berichtsjahr 2024 trat der Aufsichtsrat zur Wahrnehmung seiner Aufgaben am 06.09.2024 und am 29.11.2024 zu Sitzungen zusammen. Auf entsprechende Veranlassung des Aufsichtsratsvorsitzenden wurde in sachlich gebotenen Fällen eine Beschlussfassung im schriftlichen Verfahren durchgeführt.

Der Schwerpunkt der Tätigkeit des Aufsichtsrates im Berichtsjahr 2024 bezog sich auf die im Zusammenhang mit dem Rechtsformwechsel notwendigen Prüfungshandlungen und Beschlussfassungen.

Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften wurde der von den Gesellschaftern der GHT GmbH Gleis- Hoch- und Tiefbau am 18. Juni 2024 gewählte Abschlussprüfer, die AUREA Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen, mit der Prüfung des Jahresabschlusses 2024 beauftragt. Der Abschlussprüfer hat zur Mandatierung die angeforderte Erklärung zur Unabhängigkeit vor Prüfungsaufnahme gegenüber dem Aufsichtsrat abgegeben.

Die AUREA Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen, hat den durch den Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der GHT AG Gleis- Hoch- und Tiefbau für das Geschäftsjahr 2024 nach den Vorschriften des HGB nebst Lagebericht geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Das Testat des Abschlussprüfers wurde zum 17. April 2025 erstellt.

Der Aufsichtsrat hat die Jahresabschlussunterlagen und den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers rechtzeitig erhalten und ausführlich erörtert. Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat am 27. Juni 2025 auf der Aufsichtsratssitzung über wesentliche Ergebnisse detailliert und persönlich berichtet und stand dem Gremium für Fragen zur Verfügung. Die Fragen der Mitglieder des Aufsichtsrats wurden zufriedenstellend beantwortet. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 samt Lagebericht im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen geprüft. Diese Prüfung hat keinen Anlass zur Beanstandung ergeben. Der Aufsichtsrat billigte am 27. Juni 2025 gemäß § 172 Satz 1 AktG den Jahresabschluss. Der Jahresabschluss der GHT AG Gleis- Hoch- und Tiefbau ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens seinen Dank und Anerkennung für die erbrachten Leistungen aus.

 

Mühltal, den 27. Juni 2025

Mathias Pahlke, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Einladung / TO Hauptversammlung

Niederschrift

über die ordentliche Hauptversammlung der

GHT AG Gleis- Hoch- und Tiefbau

mit dem Sitz in Mühltal

vom 27.06.2025

An der ordentlichen Hauptversammlung haben teilgenommen:

A. Vom Vorstand: Herr Cem Dumlupinar

B. Vom Aufsichtsrat: Herr Mathias Pahlke

Herr Gunter Klippel

Herr Guido Steinmann

C. Der in dem Teilnehmerverzeichnis aufgeführte Aktionärsvertreter

Gemäß § 17 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft übernahm der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Mathias Pahlke, den Vorsitz in der Hauptversammlung. Der Vorsitzende eröffnete die Hauptversammlung um 9:38 Uhr.

Der Vorsitzende stellte fest, dass gemäß dem Teilnehmerverzeichnis in der ordentlichen Hauptversammlung das gesamte Grundkapital der Gesellschaft vertreten ist, so dass es sich um eine Vollversammlung der Gesellschaft gemäß § 121 Abs. 6 AktG handelte.

Der Aktionärsvertreter verzichtete auf die Einhaltung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften für die Einberufung der Hauptversammlung und erkannte die Beschlussfähigkeit der ordentlichen Hauptversammlung an.

Als nächstes legte der Vorsitzende die Formalitäten der Hauptversammlung fest. Die Abstimmung erfolgt auf Zuruf.

Die Punkte der Tagesordnung lauteten:

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 mit dem Bericht des Aufsichtsrates

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2024

4. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2025

Die Tagesordnung wurde wie folgt erledigt:

Zu TOP 1:

Der Vorsitzende stellte fest, dass der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 dem Aktionärsvertreter vorliegt.

Der Vorsitzende teilte mit, dass der Aufsichtsrat den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 durch einstimmigen Beschluss vom heutigen Tage gebilligt hat und dieser somit gemäß § 172 AktG festgestellt ist.

Zu TOP 2:

Die Versammlung fasste durch Zuruf einstimmig folgenden Beschluss:

Der Bilanzgewinn der Gesellschaft zum 31.12.2024 in Höhe von EUR 8.866.943,34 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Vorsitzende verkündete den gefassten Beschluss und stellte das Ergebnis der Beschlussfassung zu Protokoll fest.

Zu TOP 3:

Die Versammlung fasste durch Zuruf einstimmig folgenden Beschluss:

Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wird für das Geschäftsjahr 2024 Entlastung erteilt.

Der Vorsitzende verkündete den gefassten Beschluss und stellte das Ergebnis der Beschlussfassung zu Protokoll fest.

Zu TOP 4:

Die Versammlung fasste durch Zuruf einstimmig folgenden Beschluss:

Die AUREA Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Essen wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2025 gewählt.

Der Vorsitzende verkündete den gefassten Beschluss und stellte das Ergebnis der Beschlussfassung zu Protokoll fest.

Der Vorsitzende verkündete den gefassten Beschluss und stellte das Ergebnis der Beschlussfassung zu Protokoll fest.

Der Vorsitzende schloss die Hauptversammlung um 13:07 Uhr.

Alle Beschlüsse wurden per Zuruf gefasst und von dem Vorsitzenden verkündet, wie vorstehend niedergeschrieben.

 

Mathias Pahlke

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GHT AG Gleis- Hoch- und Tiefbau (vormals: GHT GmbH Gleis- Hoch- und Tiefbau), Mühltal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GHT AG Gleis- Hoch- und Tiefbau (vormals: GHT GmbH Gleis- Hoch- und Tiefbau), Mühltal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GHT AG Gleis- Hoch- und Tiefbau (vormals: GHT GmbH Gleis- Hoch- und Tiefbau), Mühltal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und desLageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 17. April 2025

AUREA Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Volker Blum, Wirtschaftsprüfer

Patrick Kuschmierz, Wirtschaftsprüfer

Aktuelle Berichte und Vollvolumen-Zugriff auf alle Geschäftsjahre. API-Key holen →

Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

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Verbinde handelsregister.ai einmal mit deinem AI-Assistenten – danach fragst du ihn einfach nach diesem und jedem anderen Unternehmen.

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  1. In ChatGPT unter Einstellungen → Connectors → Erweitert den Entwicklermodus einschalten und „Erstellen“ wählen.
  2. Name „handelsregister“, Authentifizierung OAuth und diese Server-URL eintragen: https://mcp.handelsregister.ai/mcp
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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
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    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

Cursor, Windsurf und andere MCP-Clients: diesen Block in die MCP-Konfiguration eintragen.

{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch deinen Key ersetzen – nach dem Login ist er hier automatisch eingesetzt.

Zum Ausprobieren im Chat:
Was weißt du über Building Infrastructure Construction AG? Nutze die entity_id cd1943501d2c40ce60661d6a0e46bcf0 und zeig mir Geschäftsführung, Gesellschafter und die letzten Geschäftszahlen.
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Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
Alle Felder mit API-Key freischalten API-Key holen →
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Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.

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