Carl Spaeter Gesellschaft mit beschränkter HaftungDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024BERICHT DES AUFSICHTSRATESIn den drei Aufsichtsratssitzungen des vergangenen Jahres wurde der Aufsichtsrat über die strategische Ausrichtung sowie über die Entwicklung des laufenden Geschäftes sowohl der Carl Spaeter GmbH, Duisburg, als auch der SPAETER Gruppe umfassend informiert. Alle wesentlichen Geschäftsvorfälle der Gesellschaft und der Unternehmensgruppe wurden eingehend behandelt. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat während des Geschäftsjahres regelmäßig durch schriftliche Berichte über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft und über wichtige Fragen der Geschäftspolitik berichten lassen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 sowie der Konzernabschluss und Konzernlagebericht sind vom Aufsichtsrat mit zustimmendem Ergebnis geprüft worden. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss sind im Auftrag des Aufsichtsrats von der Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, in Düsseldorf, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Wir schließen uns dem Prüfungsergebnis der Abschlussprüfer an und billigen den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss. Dem Vorschlag für die Ergebnisverwendung schließen wir uns an.
Duisburg, 5. Juni 2025 Der Aufsichtsrat Dr. Rudolf Stützle, Vorsitzender Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024Die Carl Spaeter GmbH, Duisburg, ist die Obergesellschaft einer Unternehmensgruppe bestehend aus zwanzig rechtlich selbstständigen, operativ tätigen Tochtergesellschaften (SPAETER Gruppe). Mit diesen Tochtergesellschaften, die operativ dezentral geleitet werden, wird ein flächendeckendes Handelsnetz für Stahlprodukte (Walzstahlerzeugnisse, Rohre, Edelstahl-Rostfrei, Qualitäts- und Güteprodukte), Nicht-Eisen-Metalle (insbesondere Aluminium-Halbfabrikate), Kunststoffe sowie sonstige von Industrie und Gewerbe eingesetzte Vormaterialien unterhalten. Die Gesellschaft tätigt vom Standort Duisburg aus ebenfalls ein Handelsgeschäft mit Stahlprodukten (Walzstahlerzeugnissen und Edelstahl-Rostfrei) und Aluminium-Halbfabrikaten, das durch den Handel mit Feuerfestprodukten und mit Rohstoffen ergänzt wird. Zudem koordiniert Duisburg zentrale Importaufgaben für die gesamte Unternehmensgruppe. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die globale Wirtschaftsleistung stieg laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) im Berichtszeitraum um etwa 3,2 % (Vorjahr: 3,1 %). Das wirtschaftliche Umfeld war, trotz Rückgangs der Leitzinsen der Zentralbanken und des langsamen Absinkens der globalen Inflationsrate, von geopolitischen und handelspolitischen Konflikten geprägt. Aus China kamen dabei eher dämpfende Impulse. Die konjunkturelle Lage kann sich trotz des erreichten Wirtschaftswachstums von 5 % nicht von den tiefliegenden Problemen des schwächelnden Verbrauchervertrauens sowie dem nach wie vor krisenbehafteten Immobilienmarkt erholen. Insgesamt führte dies zu der verlangsamten weltwirtschaftlichen Entwicklung. Gemäß Schätzungen des IWF stieg die Wirtschaftsleistung in der Eurozone im Berichtszeitraum 2024 um 0,8 % an (Vorjahr: 0,5 %) und hält sich damit konstant. Die verhaltene Konsumnachfrage, bestärkt durch die hohen wirtschaftlichen Unsicherheiten, führt zu einem Rückgang der europäischen Industrieproduktion und dämpfen als Folge die Einstellungsbereitschaft der europäischen Unternehmen und damit das Wachstum in der Eurozone. In Deutschland war im Jahr 2024 ein weiterer Rückgang der Volkswirtschaft zu verzeichnen. Das BIP sank um weitere 0,2 % ab (Vorjahr: -0,3 %). Die rückläufige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie gepaart mit der schwächelnden binnen- und außenwirtschaftlichen Nachfragesituation belasten die deutsche Produktion und die Investitionen. Der weiterhin ungelöste Russland-Ukraine-Konflikt sowie die innenpolitischen Unsicherheiten üben eine zusätzliche Belastung auf die deutsche Konjunktur aus. Branchenbezogene Entwicklung Die weltweite Stahlerzeugung entwickelte sich über das Jahr 2024 hinweg insgesamt in etwa auf dem Vorjahresniveau. Für die 71 an den Branchenverband "worldsteel" berichtenden Länder wurde dabei für das Gesamtjahr eine Produktionsmenge von 1.839,4 Mio. t Rohstahl berichtet, was einem marginalen Produktionsrückgang von 0,9 % entspricht. Der Monat Mai bildete im Jahr 2024 mit 164,8 Mio. t den Höhepunkt der Produktionsmengen. In den Folgemonaten schwächten sich diese dann zunehmend, bis auf eine Belebung im Oktober, ab. Der Großteil der Produktion stammt unverändert aus Asien, wo über den Jahresverlauf hinweg etwa 1.358 Mio. t Rohstahl produziert wurden. Der asiatische Raum steuert damit knapp 73,8 % zur globalen Rohstahlproduktion bei, was einem Rückgang um 1,0 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Maßgebliche Anteile der asiatischen Produktion stammen dabei aus China mit 1.005,1 Mio. t, Indien mit 149,6 Mio. t, Japan mit 84,0 Mio. t und Südkorea mit 63,5 Mio. t. Von den zehn führenden globalen Erzeugerstaaten konnte aus dem asiatischen Raum nur Indien seine Produktion steigern: Mit einem Produktionszuwachs von 6,3 % wurden etwa 8,8 Mio. t Rohstahl mehr produziert als im Vorjahr. Für die restlichen großen asiatischen Produktionsländer war hingegen eine Verringerung festzustellen: Japan reduzierte die Produktion um 3,4 %, Südkorea um 4,7 % und China um 1,7 %. Dem Rückgang der chinesischen Produktion liegt die nach wie vor angeschlagene konjunkturelle Lage zugrunde. Trotz eines Wirtschaftswachstums von 5 % für das Jahr 2024, bleibt der weltweit größte Stahlproduzent von Problemen geplagt: Ein schwächelnder Konsum, die Verschuldung der Lokalregierungen, der fehlende Schwung im Bereich der privaten Investitionen sowie der sich nicht aus der Krise lösen wollende Immobiliensektor wirken dämpfend auf die inländische Stahlnachfrage und damit schlussendlich auf die Produktion. Nordamerika liegt mit einer Produktionsmenge von insgesamt 105,9 Mio. t Rohstahl etwa 4,2 % unter dem Vorjahresvergleichswert. Für die Vereinigten Staaten von Amerika, die mit 79,5 Mio. t und einem Anteil von 75,1 % der größte Erzeuger der Region sind, wurde eine Verringerung der Produktionsmenge um 2,4 % gemeldet. Neben der durch die US-Wahl unsicheren handelspolitischen Entwicklung tragen die abnehmenden Anlagen- und Ausrüstungsinvestitionen zur Produktionssenkung bei. Die steigenden Bauinvestitionen und Impulse im Wohnbau konnten diesen Rückgang nicht kompensieren. In Europa zog die Rohstahlproduktion insgesamt an. Hier wurden im Jahr 2024 etwa 172,7 Mio. t Stahl produziert, was einer Steigerung um 4,7 Mio. t und damit etwa 2,8 % zum recht schwachen Vorjahr entspricht. Auf die Mitgliedsstaaten der EU entfiel dabei eine Menge von 129,5 Mio. t. Die Nicht-EU-Staaten berichten eine Gesamtproduktion von 43,2 Mio. t. Der Wirtschaftsraum Europa bleibt durch geopolitische und handelspolitische Spannungen belastet, konnte sich in vielen Ländern jedoch aus der Stagnation des Vorjahres lösen. Während die stotternde Industrieproduktion sowie die besorgniserregende Auftragslage im verarbeitenden Gewerbe im Jahresverlauf weiter anstieg, wurde die Produktion in vielen Hütten erhöht. Vor diesem Hintergrund stiegen die Werksproduktionen in Spanien, Frankreich, Belgien und den Niederlanden an, während Österreich das Produktionsniveau des Vorjahres halten konnte. Als maßgeblicher Teil der europäischen Stahlindustrie stieg die Produktionsmenge der deutschen Werke im Jahr 2024 nach dem schwächelnden Vorjahr wieder an. Mit einer Rohstahlmenge von 37,2 Mio. t liegt die deutsche Produktion um 5,2 % über dem Vorjahreswert von 35,4 Mio. t. Anteilig an dieser Entwicklung stieg die Produktion in den Bereichen Oxygenstahl und Elektrostahl respektiv auf 26,4 Mio. t und 10,8 Mio. t bzw. um 3,3 % und 10,2 % an. Diesem Produktionsanstieg liegen vor allem die optimistischen konjunkturellen Erwartungen aus dem Frühjahr zugrunde, er ist kein Indiz für eine nachhaltige konjunkturelle Erholung der deutschen Wirtschaft. Die für den Stahlhandel maßgeblichen Abnehmerbranchen Automobil- und Fahrzeugbau, Maschinen- und Anlagenbau, Chemie, Landmaschinen und Bau sehen sich weiterhin mit einem impulsschwachen Marktumfeld konfrontiert. Gepaart mit den nach wie vor vergleichsweise hohen Energiepreisen für produzierendes Gewerbe verliert der Wirtschaftsstandort Deutschland mehr und mehr an Attraktivität. Das Beschaffungsverhalten der stahlverbrauchenden Unternehmen zeigte sich 2024 durch eine insgesamt gedämpfte Nachfrage geprägt. Die Unternehmen sahen sich mit diversen Herausforderungen wie hohen Energiepreisen konfrontiert, was eine nachhaltige Belebung der Stahlkonjunktur in Deutschland nicht zuließ. Im Verlauf des Jahres 2024 wurden erhebliche Kursschwankungen bei den für die Stahlerzeugung wichtigen Rohstoffen verzeichnet. Nachdem der Kurs für Eisenerz zu Jahresbeginn bereits in den Monaten Januar bis März von durchschnittlich 122 €/t auf 97 €/t fiel, konnte sich dieser im April/Mai erholen und sich bis Ende Mai auf 108 €/t steigern. Dieses Preisniveau war jedoch von kurzer Dauer, bereits im Juni sank der Preis erneut unter die 100 €/t Marke ab, welche kontinuierlich bis September abfiel und in einem Jahrestief von 84 €/t mündete. Im Oktober war ein weiterer Preisanstieg zu verzeichnen, der den Durchschnittspreis auf 95 €/t anhob, bevor der Kurs für 62%iges Fe trocken (CFR China) zum Jahresende bei 98 €/t ausklang. Der beschriebene Preisverlauf wirkt sich entsprechend auf die Preisentwicklung für Warmband (HRC) aus. Das Produkt HRC war jedoch einer deutlich längeren Talfahrt ausgesetzt, dessen Durchschnittspreis von Januar mit 756 €/t bis Oktober auf 569 €/t andauerte. Zum Jahresende konnte das Produkt sich preislich erholen, liegt mit einem Durchschnittspreis von 595 €/t zum Jahresende jedoch deutlich unter dem Vorjahreswert. Der Preis für Kokskohle (Ex-Russia Premium Hard CC; CFR China) zeigt sich volatil. Nach einem Jahreseinstand um 216 €/t sank dieser bis April auf 167 €/t ab und konnte sich bis Juni auf 177 €/t erholen. Gefolgt wurde diese Erholung von einem weiteren Preisverfall, der mit dem Jahrestief von 137 €/t im September seinen Boden fand. Der Kurs zeigte in den Folgemonaten erste Anzeichen einer Erstarkung, notiert als Folge weiterer Schwankungen zum Jahresende bei 143 €/t jedoch deutlich unter dem Vorjahresniveau. Der Preis für eine Tonne Neuschrott der Sorte 2 zeigte sich im Jahr 2024 ebenfalls größeren Schwankungen ausgesetzt. Nach einem Jahreseinstand von 349 €/t sah sich dieser mit Rückgängen über den gesamten Jahresverlauf konfrontiert, mit Ausnahmen der Quartalsbeginne in denen jeweils eine kurzfristige Stabilisierung der Preise (jedoch deutlich unter dem Jahreseinstand) zu bemerken war. Zum Jahresende notiert der Preis für Neuschrott bei 303 €/t. Der deutsche lagerhaltende Stahlhandel konnte das Niveau der Lagerabsätze über alle Walzstahlfertigerzeugnisse im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr halten. Dabei konnten die letzten drei Quartale mit einer wieder verbesserten Performance das schwache erste Quartal kompensieren. Während das erste Quartal mit einem Rückgang von 7,3 % abgeschlossen wurde, legt der Absatz im inländischen Stahlhandel im zweiten Quartal um 4,1 %, im dritten Quartal um 3,8 % und im vierten Quartal um 0,5 % zu. Die SPAETER Gruppe konnte sich dabei in zahlreichen Produktgruppen noch einmal besser behaupten als der Querschnitt des deutschen Stahlhandels. Insbesondere im Rohrbereich war es möglich, im umkämpften Markt den Marktanteil bei hochwertigen Rohrprodukten auszubauen. Auch der Marktanteil bei Flachstahlerzeugnissen konnte dank des starken Streckengeschäftes ausgebaut werden. Im Edelstahlbereich wurde der Jahresverlauf 2024 durch die anhaltende Nachfrageschwäche der Endverbraucher geprägt. Unsichere Zoll- und Handlungsentwicklungen trugen ihren Teil zur rückläufigen Entwicklung des Marktes bei. Während die Verbraucher mit Vorsicht agieren, steigt die globale Edelstahlproduktion global nach den ersten neun Monaten 2024 im Vorjahresvergleich um 5,4 % an. Anteilig steigt die Produktion in Europa um 4,9 %, während die Produktion in China um 3,4 % erhöht wurde. Der Werkstoff 1.4301 konnte bei einer volatilen Rohstoffentwicklung das Preisniveau über den Jahresverlauf halten und hält sich ohne größere Ausreißer konstant. Der aus den wesentlichen Werkstoffen abgeleitete Legierungszuschlag stieg von 1.987 €/t zum Jahresbeginn auf 2.064 €/t zum Jahresende an. Die Primäraluminiumproduktion erreichte zum Jahresende erneut ein Rekordhoch von 72,9 Mio. t und steigert sich damit um 3,0 % zum Vorjahr. Maßgeblich für dieses Wachstum zeigt sich wiederholt die chinesische Produktion, welche sich um 4,1 % zum Vorjahr steigerte. Ebenfalls erstarkt zeigt sich die europäische Produktion, die nach einem rückläufigen Vorjahr die eigene Produktion trotz vergleichsweise hoher Energiekosten um 4,2 % steigern konnte. Die deutsche Aluminiumindustrie hingegen verzeichnete in den Marktsegmenten Aluminium und Aluminiumhalbzeug erneut deutliche Rückgänge. In Deutschland wurden insgesamt 2,7 Mio. t Recyclingaluminium produziert, hier konnte lediglich im Bereich Refiner ein Plus von 2 % auf 0,5 Mio.t erzielt werden, was die Verringerung im Bereich Remelter um 2 % auf 2,3 Mio. t jedoch nicht kompensieren konnte. Härter traf es die Aluminiumhalbzeuge, bei denen sich das Gesamtvolumen um 3 % auf 2,3 Mio. t verminderte. Verteilt auf Walzprodukte mit 1,8 Mio.t und Strangpressprodukte mit 0,5 Mio. t verringerte sich der Anteil um 2 % bzw. 7 %. Nachdem der Aluminiumpreis mit durchschnittlich 2.022 €/t in das Jahr startete, konnten wir einen Preisanstieg bis Mai auf 2.377 €/t beobachten. Nach einem fortlaufenden Absinken auf 2.113 €/t bis August stieg der Preis in den Folgemonaten rapide an und notiert zum Jahresende um 2.453 €/t. Die Absätze der SPAETER Gruppe sind hauptsächlich von den stahlverarbeitenden Abnehmerbranchen abhängig. Die wichtigsten Abnehmerbranchen haben sich dabei im Jahresverlauf 2024 wie folgt entwickelt: Die Lage im deutschen Maschinen- und Anlagenbau bleibt auch 2024 angespannt. Fortlaufende konjunkturelle und strukturelle Belastungen am Standort Deutschland lassen die benötigten Investitionen und Bestellungen zurückgehen. Der Auftragseingang der Branche ging bei einem bereits schwachen Vorjahr um erneut 8 % zurück. Mit einem Orderminus von 13 % im Inland und 5 % aus dem Ausland erhöht sich der Druck auf die deutschen Maschinenbauer. Neben der zunehmend schwachen Nachfrage sieht sich die Branche durch geopolitische Geschehnisse sowie hohe Energiekosten und bürokratische Hürden eingeschränkt. Als Folge des Auftragsrückgangs steigt die Kurzarbeit in der Branche weiter an. Trotz fortgesetzten Fachkräftemangels sind einzelne Unternehmen der Branche dazu übergegangen, Personal abzubauen. Auch dem Bauhauptgewerbe blieb im Jahr 2024 nach dem bereits schwierigen Vorjahr eine Belebung verwehrt. Der inflationsbereinigte reale Auftragseingang 2024 sank, bei einem nominalen Anstieg auf EUR 103,5 Mrd., gegenüber 2023 um 0,7 % ab. Einbußen mussten vor allem die Bereiche Hochbau mit einem Auftragsrückgang von 5,0 %, Wohnungsbau mit einem Minus von 3,5 % und Nichtwohnungsbau mit einem Rückgang von 5,8 % verbuchen. Lediglich im Tiefbau konnte ein Auftragsplus vermeldet werden. Mit einer Steigerung um 3,4 % zum Vorjahr profitierte der Tiefbau von Großaufträgen für Autobahn-, Brücken- und Tunnelsanierung sowie für Aufträge zum Ausbau des Stromnetzes. Trotz der Zinssenkung der EZB kam es im Jahresverlauf zu keiner Entspannung der schwierigen Auftragslage und fehlende Investitionen sind ein maßgeblicher Treiber der sinkenden Geschäftserwartungen. Mit 43.700 weniger genehmigten Wohnungen im Jahr 2024 nahm auch die Anzahl der Baugenehmigungen im Vorjahresvergleich um 16,8 % noch einmal ab. Betroffen waren hier vor allem Bauvorhaben im Objekt- Neubau und bei Einfamilienhäusern. Die deutsche Landmaschinenindustrie musste 2024 einen erheblichen Umsatzrückgang verbuchen. Der Wert der weltweit bestellten Maschinen, Geräte und Softwaresysteme sanken auf 11,1 Mrd. Euro ab. Dies entspricht einem Verlust von etwa 28 % im Vergleich zum Vorjahr. Bedingt ist dieser Rückgang durch die hohen Lagerbestände der Händler, welche die Nachfrage bei den Herstellern drückt. Aus diesem Grunde sehen sich große Hersteller wie Claas, Krone, Lemken u.a. erneut mit dem Thema Kurzarbeit und Stellenabbau konfrontiert. Reduzierte Investitionsmöglichkeiten der Landwirte durch die stark gesunkenen Erzeugerpreise sowie die verhaltenen Branchenaussichten und bestehende globale Risiken trüben den Ausblick auch für das Folgejahr. Die deutsche Automobilbranche kann im schwierigen konjunkturellen Umfeld das Produktionsniveau mit 4,1 Mio. Pkw halten. Gut 77 % der produzierten Pkw wurden anschließend exportiert, ein Anstieg um etwa 2 % zum Vorjahr. Auf dem deutschen Markt wurden insgesamt 2,8 Mio. Neufahrzeuge zugelassen was einem Rückgang von 1 % zum Vorjahr entspricht. Weiterhin kritisch zeigt sich der Zukunftsmarkt E-Mobilität. Die Neuzulassungen für Elektro-Pkw beliefen sich auf 572.700 Stück, 18 % weniger als 2023. Während die Zulassung für Plug- In-Hybrid-Fahrzeuge um 9 % auf 191.900 Stück anstieg, konnte dies nicht den konstanten Rückgang im Bereich der rein batterieelektrischen Fahrzeuge kompensieren. In diesem Segment wurden 2024 lediglich 380.600 Fahrzeuge zugelassen, ganze 27 % weniger als im Vorjahr. Geschäftsverlauf Insgesamt war die Geschäftsentwicklung der Gruppe im Geschäftsjahr 2024 erneut maßgeblich durch eine verhaltene Nachfrage und einem stetig sinkenden Preisniveau geprägt. Dies vor dem Hintergrund einer weiter anhaltenden rezessiven Entwicklung in den relevanten Absatzmärkten. Der SPAETER Gruppe gelang es in diesem schwierigen Umfeld die eigene Marktposition gegen den Wettbewerb auszubauen. Die Planung sowie die Ausführungen im Prognosebericht für das Jahr 2024 waren unter der Prämisse einer kontinuierlichen Geschäftsentwicklung und unter der Annahme einer stabilen Marktdurchdringung, d.h. zumindest stabiler Marktanteile für die SPAETER Gruppe im inländischen Stahlhandel, erstellt worden. Aufgrund der unbefriedigenden konjunkturellen Erwartungen zum Jahresende 2023, gingen wir von einem leichten Rückgang des Absatzvolumens aus. In unserer Betrachtung sind wir von einem über den Jahresverlauf rückläufigen Preisniveau mit entsprechend rückläufigem Umsatz ausgegangen. Auf Basis auskömmlicher Margen wurde mit einem leicht gestiegenen Rohergebnis gerechnet. Durch die Ausweitung unserer Marktanteile sowie den verstärkten Fokus auf das Streckengeschäft konnten wir unseren Absatz bei einem rückläufigen Preisniveau ausbauen. Bei einem im Vorjahresvergleich preisbedingt stark fallendem Umsatz über unsere Hauptgeschäftsarten blieb das Rohergebnis hingegen hinter unseren Ambitionen zurück und liegt leicht unterhalb der Planung. Gleichwohl konnte eine leichte Erhöhung des Rohergebnisses erzielt werden. Trotz des schwierigen Marktumfeldes konnte die SPAETER Gruppe sich dank der guten Materialverfügbarkeit, einer restriktiven Einkaufspolitik im Jahresverlauf und einer aktiv forcierten Bestandsreduktion im zweiten Halbjahr, im Markt behaupten und, wie geplant, ein positives Jahresergebnis erzielen. Die Geschäftsführung der Carl Spaeter GmbH, Duisburg, beurteilt das Geschäftsjahr 2024 vor dem Hintergrund des weiterhin herausfordernden Marktumfeldes als zufriedenstellend. Die SPAETER Gruppe hat sich im Wettbewerbsvergleich sowohl hinsichtlich des Absatzes wie auch bezüglich des erzielten Jahresergebnisses besser entwickelt als maßgebliche Wettbewerber mit vergleichbarem Geschäftsmodell. Die Beurteilung bezieht dabei auch ein, dass die Gruppe ihre Investitions- und Instandhaltungsprojekte sowie Prozesse zur Effizienzsteigerung erfolgreich weiter voranbringen konnte. Finanzielle Leistungsindikatoren Zu den finanziellen Steuerungskennzahlen gehören in unserem Handelsgeschäft im Wesentlichen der Umsatz (getrieben durch den Absatz und die Preisentwicklung) und das Rohergebnis (definiert als Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand). Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt innerhalb der Berichterstattung über den Geschäftsverlauf, die Lage und die Prognose an den jeweils relevanten Stellen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mit einer Ausbildungsquote (Anzahl Auszubildende im Verhältnis zur Anzahl vollzeitäquivalenter Mitarbeiter - FTE) von 11,4 % (Vorjahr: 10,9 %) will die Gesellschaft, sowohl seiner sozialpolitischen Verantwortung wie auch der Notwendigkeit der Zukunftssicherung durch die Ausbildung des Berufsnachwuchses im eigenen Unternehmen gerecht werden. Die Ausbildungsquote lag damit über dem im Vorjahr prognostizierten Niveau von 9 %. Im Rahmen einer zentralen Personalentwicklung werden die Mitarbeiter/-innen durch ein umfangreiches Schulungsprogramm gefördert. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben durch ihren persönlichen Einsatz und ihr Engagement im abgelaufenen Jahr zum Unternehmenserfolg beigetragen. Hierfür gelten ihnen unser Dank und unsere Anerkennung. Nachhaltigkeit Für uns als mittelständisch geprägten unabhängigen Stahlhändler gehört nachhaltiges Handeln beginnend auf Ebene der obersten Unternehmensführung zu unserem Selbstverständnis. Bereits im Jahr 2014 haben wir erstmals wesentliche Grundsätze in unserem Verhaltenskodex manifestiert und erwarten von unseren Geschäftspartnern und Mitarbeitern, ihr Handeln daran zu orientieren. Nach Überarbeitung unserer Unternehmensstrategie im Jahr 2020 wurde Nachhaltigkeit als eigener strategischer Ankerpunkt aufgenommen. Bei der Entwicklung diente uns als Leitlinie der Deutsche Nachhaltigkeitskodex. Hierbei liegen uns die Belange unserer Umwelt, unserer Arbeitnehmer, die Einhaltung von Menschrechten und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung unter Wahrnehmung unserer ethischen und sozialen Verantwortung bei gleichzeitigem ökonomischem Erfolg am Herzen. In den unterschiedlichen Aspekten wurden nach dem Kriterium der Wesentlichkeit Handlungsfelder festgelegt, die dazu dienen, eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen und zu unterstützen. Der kontinuierliche Dialog mit unseren Kunden unterstützt uns dabei, auf Markt- und Gesellschaftsentwicklungen zu reagieren. Auch wenn der weit überwiegende Teil unserer Produkte zu 100 % recyclefähig ist, unterliegt der Produktionsprozess von Stahl und NE-Metallen weiterhin einem hohen Ressourceneinsatz. Eine Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes bis hin zu einem neutralen Herstellungsprozess von Stahl wird in den nächsten Jahrzehnten zu einer gewaltigen Herausforderung der Stahlindustrie werden, die zu einer Verteuerung des Produktes führen wird. Als Händler sehen wir uns in der Pflicht, bereits jetzt unseren Teil zur Verringerung der Umweltauswirkungen beizutragen. Alle vier Jahre unterzieht sich die SPAETER Gruppe im Rahmen des Energieaudits einer intensiven Prüfung durch einen externen Energieexperten zur Identifikation der wesentlichen Energieeinsparpotentiale mit Fokus auf unsere interne und externe Logistik. Durch in den letzten Jahren weitestgehend vollständiges Umrüsten unserer Hallenbeleuchtung auf LED-Technologie gelang es, unseren gruppenweiten Stromverbrauch um ca. ein Viertel zu reduzieren. Darüber hinaus erfolgten Energieeinsparungen bei der Druckluft- und Heiztechnik. Die SPAETER Gruppe konnte den größten Teil der Installation von Photovoltaikanlagen zum Ausbau der Eigenstromversorgung bereits umsetzen und befindet sich bei wenigen Projekte noch in der Umsetzungsphase. Perspektivisch soll - wo immer statisch und bautechnisch möglich - der Eigenstrombedarf vollständig aus am Verbrauchsort erzeugtem Solarstrom gedeckt werden. Nach Schaffung der erforderlichen regulatorischen Rahmenbedingungen steht die SPAETER Gruppe darüber hinaus bereit, Solarstrom auch über den Eigenbedarf hinaus zu erzeugen und in die öffentlichen Verbrauchsnetze einzuspeisen. Prozessabläufe im überwiegenden Teil unserer eigenen Läger finden mit unserem ERP-System digital und somit zunehmend papierlos statt. Eine konsequente Umstellung sämtlicher möglicher Geschäftsprozesse auf eine digitale Verarbeitung ist nun das nächste Ziel. Ein Großteil der internen und externen geschäftlichen Zusammenkünfte können über Videokonferenzen stattfinden und somit Aufwendungen für Geschäftsreisen in Grenzen halten. Insgesamt ist der verantwortungsvolle Umgang mit Unternehmensressourcen für uns ein Kernelement guter Unternehmensführung und Leitgedanke in unserem täglichen Handeln. Die Arbeitssicherheit und Gesundheit unserer Arbeitnehmer stehen unter besonderer Beachtung. Die Einhaltung der allgemeinen Arbeitssicherheitsstandards wird über externe Arbeitssicherheitsbeauftragte des TÜV Rheinland einheitlich in der SPAETER Gruppe umgesetzt und überwacht. Als Mitglied im Arbeitgeberverband halten wir uns an die Vereinbarungen der Tarifpartner und achten das Recht auf Koalitionsfreiheit unserer Mitarbeiter. Die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns sowie der gesetzlichen Arbeitszeiten sind für uns genauso selbstverständlich wie Anerkennung der internationalen Menschenrechte, das Verbot von Kinderarbeit sowie die Einhaltung übriger gesetzlicher Bestimmungen. Unsere Erwartungshaltung bringen wir in der Kommunikation gegenüber unseren Lieferanten in unserem Code of Conduct eindeutig zum Ausdruck. Als Traditionsunternehmen pflegen wir teilweise Jahrzehnte alte internationale Geschäftsbeziehungen, die eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ermöglichen. Hierbei werden u.a. auch die sogenannten Konfliktmineralien betrachtet, die nur in einem Bruchteil unserer gehandelten Produkte enthalten sind und für die bei Bedarf eindeutige Herkunftsnachweise eingefordert werden. Unsere ethischen Grundsätze werden über regelmäßige Sensibilisierung unserer Mitarbeiter kommuniziert und über unser internes Kontrollsystem überwacht. Dies dient der Vermeidung von Korruption und Bestechung sowie der Einhaltung kartellrechtlicher Vorschriften im nationalen und internationalen Umfeld. Ertragslage Die Planung der SPAETER Gruppe für das Jahr 2024 über alle wesentlichen Geschäftsbereiche war unter der Annahme einer stabilen Marktdurchdringung und unter der Annahme einer kontinuierlichen Geschäftsentwicklung zur Erzielung eines leicht reduzierten Absatzes bei einem zur Absatzentwicklung überproportional rückläufigen Preisniveau erstellt worden. Die Planung der Carl Spaeter GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr 2024 sah einen leicht reduzierten Absatz und einen dazu stärker fallenden Umsatz bei einem leicht gestiegenem Rohergebnis auf Basis auskömmlicher Margen vor. Die in der Planung für Carl Spaeter GmbH, Duisburg, definierten Absatzziele wurden deutlich übertroffen. Der Absatz konnte insgesamt gesteigert werden. Hierbei wurde die rückläufige Entwicklung im Lager durch die Absätze im Streckengeschäfte überkompensiert. Der Umsatz entwickelte sich preisbedingt erwartungsgemäß rückläufig. Das Rohergebnis in Höhe von Mio. EUR 31,8 (Vorjahr: Mio. EUR 30,3) lag hingegen auf der Höhe der Erwartung. Die Umsatzerlöse sind von Mio. EUR 741 im Vorjahr um 6,3 % auf Mio. EUR 694 im abgelaufenen Geschäftsjahr gesunken. Das Streckengeschäft Walzstahl/Rohre/Edelstahl/Aluminium umfasst zum großen Teil die Versorgung der Unternehmensgruppe mit Importmaterial. Der Streckenabsatz entwickelte sich mit 5,8 % positiv, im Umsatz sank er allerdings um 5,4 %. Die Tätigkeit der Importabteilung zeichnet sich für den wesentlichen Teil des Umsatzrückganges verantwortlich. Das Streckendrittgeschäft Walzstahl/Rohre stieg in diesem Jahr absatzseitig um 8,1 % und fiel umsatzseitig um 3,5 %. Der Aluminiumlagerabsatz steigerte sich um 10,1 %, bei einem Umsatzanstieg um 2,3 %. Der Umsatz im Rohstoffgeschäft fiel um 5,3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung des Drittgeschäftes spiegelt somit in Teilen die Ausweitung der Marktanteile entgegen der rückläufigen Entwicklung des Gesamtmarktes, der durch nachfragebedingt leicht rückläufige Absätze bei preisbedingt deutlich sinkenden Umsätzen geprägt war. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt Mio. EUR 4,6 und liegt damit unter dem Niveau des Jahres 2023 (Mio. EUR 10,0). Die Schmälerung der Ertragskraft im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich auf Grund folgender Entwicklung in den verschiedenen Elementen der Ertragslage: Die Ausweitung des Absatzes bei gesteigerten Margen zusammen mit der Erhöhung der konzerninternen Umlagen führte trotz der rückläufigen Preisentwicklung zu einem um Mio. EUR 1,5 erhöhten Rohertrag. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich dagegen negativ entwickelt. Der Verminderung ist im Wesentlichen auf einen Rückgang der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von Mio. EUR 2,3 zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (SbA) lagen insbesondere aufgrund verminderter Instandhaltungsaufwendungen (Mio. EUR 0,5) sowie geringerer Wertberichtigungen (Mio. EUR 0,4) unter dem Vorjahresniveau. Die Personalaufwendungen sanken i.W. auf Grund reduzierter Altersversorgungsaufwendungen (Mio. EUR 1,0). Das Zinsergebnis stieg im Wesentlichen aufgrund höherer Zinsen von verbundenen Unternehmen um Mio. EUR 2,8 auf Grund des höheren Zinsniveaus bei weiterhin hoher Mittelbindung in den Tochtergesellschaften. Die Ergebnisse der überwiegend im Lagergeschäft tätigen Tochtergesellschaften, welche aufgrund der bestehenden Ergebnisabführungsverträge übernommen werden, liegen im Saldo um Mio. EUR 11,9 unter dem Vorjahr und sind somit der wesentliche Einflussfaktor für den Ergebnisrückgang, der i.W. auf die verminderte Nachfrage und die reduzierte Rohmarge in allen Produktbereichen zurückzuführen ist. Insgesamt ist bei der Carl Spaeter GmbH, Duisburg, ein Steuerertrag aus abgeschlossenen Betriebsprüfungen in Höhe von Mio. EUR 3,1 angefallen. Vermögens- und Finanzlage Bei Anlagezugängen von insgesamt Mio. EUR 18,6, Abschreibungen in Höhe von Mio. EUR 0,7 und Abgängen zum Buchwert in Höhe von Mio. EUR 0,09 ist das Anlagevermögen um Mio. EUR 18,0 auf Mio. EUR 56,7 gestiegen. Der Zugang im Bereich der technischen Anlagen und Maschinen betrifft eine Photovoltaikanlage. Die übrigen wesentlichen Zugänge betreffen die Finanzanlagen. Es wurden 70 % der Cofid Stahl-Handelsgesellschaft mbH, Burbach, 80 % der Heinrich Dittmar GmbH & Co. KG Stahlhandel, Osterode, 100 % der Dittmar Beteiligungs- GmbH, Osterode, 100 % der Austenit Gesellschaft für rost- und säurebeständige Edelstähle mbH, Düsseldorf, 100 % der H.S.P. Groep B.V., Oosterhout/Niederlande, sowie mittelbar 100 % der Anteile an der Hebels Staalservice B.V., Oosterhout/Niederlande, erworben. Der Zugang in den Ausleihungen betrifft die Heinrich Dittmar GmbH & Co. KG. Zudem wurde die Carl Spaeter Beratungsgesellschaft mbH, Düsseldorf, auf die Carl Spaeter GmbH, Duisburg, verschmolzen, was zum Abgang der Anteile führte. Die Warenvorräte, inkl. der geleisteten Anzahlungen auf Vorräte, sind von Mio. EUR 77,9 auf Mio. EUR 106,7 gestiegen. Die Erhöhung ergab sich im Wesentlichen aus dem Anstieg der unterwegs befindlichen Ware, insbesondere im Bereich Walzstahl, für die Versorgung der Gruppe. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 2,4 gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Wesentlichen infolge der im Vergleich zum Vorjahr auch in der Gruppe erhöhten Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gestiegen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind auf Grund des reduzierten Geschäftsvolumens zum Jahreswechsel um Mio. EUR 13,0 gesunken. Auf der Passivseite wird einschließlich des Jahresüberschusses ein Eigenkapital von Mio. EUR 231,7 ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag beträgt 65,2 % nach 69,6 % im Vorjahr. Die Verminderung der Pensionsrückstellungen resultiert trotz aus der Verschmelzung der Carl Spaeter Beratungsgesellschaft mbH, Düsseldorf, resultierten Zugangs, aus veränderten Trendannahmen. Die gesunkenen Steuerrückstellungen sind auf die abgeschlossenen Betriebsprüfungen zurückzuführen. Die Sonstigen Rückstellungen reduzierten sich i.W. auf Grund gesunkener Rückstellungen für Risiken aus Warengeschäften sowie dem Verbrauch von Personalrückstellungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen zum Geschäftsjahresende um Mio. EUR 6,4, was vor allem auf das im Vorjahresvergleich erhöhte Einkaufsvolumen im Schlussquartal zurückgeht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um Mio. EUR 1,8. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestanden gegenüber der Primex Steel Trading GmbH, Düsseldorf, und gehen u.a. auf die Zahllast aus dem Erwerb der Anteile an der Hebels Staalservice B.V. sowie der Austenit Gesellschaft für rost- und säurebeständige Edelstähle mbH, Düsseldorf, zurück. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um Mio. EUR 2,2, was vor allem auf gestiegene Umsatzsteuerzahllasten zurückzuführen ist. Der Cashflow aus der operativen Tätigkeit stieg im Vorjahresvergleich an und schloss aber weiterhin mit einem negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von Mio. EUR 29,5 ab. Die Gründe für den negativen operativen Cashflows liegen im Wesentlichen in der erhöhten Mittelbindung in den Vorräten. Der Cashflow in der Investitionstätigkeit war neben den Zinserträgen aus verbundenen Unternehmen durch die Anteilserwerbe an der der Cofid Stahl-Handelsgesellschaft mbH, Burbach, sowie an der Heinrich Dittmar GmbH & Co. KG, Osterode, beeinflusst und betrug Mio. EUR -3,4. Zum Bilanzstichtag betrug der Finanzmittelfond Mio. EUR -11,9 (Vorjahr: Mio. EUR 22,9). Der Bestand an liquiden Mitteln betrug Mio. EUR 4,2 (Vorjahr: Mio. EUR 22,9) und die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten Mio. EUR 16,0 (Vorjahr: Mio. EUR 0). Zur Sicherung der jederzeitigen Liquidität bestehen Kreditlinien in ausreichender Höhe. Gesamtbeurteilung zur wirtschaftlichen Lage Das abgelaufene Geschäftsjahr war durch eine herausfordernde Ertragslage in der SPAETER Gruppe geprägt. Die Gruppe und auch die Carl Spaeter GmbH, Duisburg, als Mutterunternehmen, haben sich dennoch in einem schwachen Marktumfeld gut behaupten können. Über den gesamten Jahresverlauf waren stetig fallende Marktpreise sowie eine schwache Nachfrage zu verkraften. Bei einer im abgelaufenen Geschäftsjahr herausfordernden Ertragslage und einer weiterhin sehr soliden Vermögens- und Finanzlage, beurteilen wir die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft - gepaart mit einer vorsichtig optimistischen Einschätzung für das Gesamtjahr 2025 - als aktuell gut mit ausreichendem Verbesserungspotential. Die Eigenkapitalquote liegt mit rund 65,2 % (Vorjahr: 69,6 %) zum Ende des Berichtszeitraums auf Grund der im Vorjahresvergleich erhöhten Bilanzsumme leicht unter dem Vorjahr. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit war im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch die Mittelabflüsse aus dem erhöhten Bestand an unterwegs befindlicher Ware negativ. In Summe ergab sich somit ein negativer Finanzmittelfond zum Jahresende. Chancen- und Risikobericht Das Risikomanagement nimmt in der SPAETER Gruppe seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert ein. Im Rahmen der Risikokontrolle werden deshalb auch Regelungen des KonTraG auf freiwilliger Basis angewandt. Aufbauend auf der Risikoidentifikation werden die Risiken einer qualitativen Beurteilung unterworfen, die sich durch einen konservativen Umgang mit Risiken auszeichnet. Durch verschiedene Überwachungsinstrumente - insbesondere ein zeitnahes, kontinuierliches und umfassendes Berichtswesen - wird sichergestellt, dass die Veränderungen von Risiken im Zeitablauf erkannt und die Vorgaben eingehalten werden. Somit sollen Auswirkungen auf die finanzielle Stabilität frühzeitig identifiziert werden. Forderungsausfallrisiken werden durch eine umfassende Kreditwürdigkeitsprüfung sowie Überwachung der vorgegebenen Limite begrenzt. Risiken aus Zinsänderungen und Währungskursschwankungen sind im Wesentlichen durch Derivate abgesichert; wir verweisen auf die Angaben im Anhang. Die vielfältigen Auswirkungen der Klimaveränderung werden im Einzelnen analysiert und ihnen wird, wenn möglich, vorrausschauend begegnet. Ein umfangreiches Versicherungskonzept ermöglicht einen kalkulierbaren Umgang mit Großrisiken. Risiken für die zukünftige Entwicklung werden im Wesentlichen in der künftigen Preis- und Absatzentwicklung gesehen. Diese werden derzeit zu einem großen Teil durch EU-Importbeschränkungen sowie einer Angebotsverknappung durch die Stahlwerke beeinflusst. Weiterhin ist eine Unterstützung der herstellerabhängigen Stahlhändler durch ihre jeweiligen Mutterhäuser sichtbar, was den Konkurrenzdruck aufrechterhält. Veränderungen des Marktumfeldes durch Branchenkonsolidierungen werden eng überwacht, um Abhängigkeiten auf der Lieferantenseite zu vermeiden, derzeit aber nicht als besonders risikobehaftet eingeschätzt. Das aktuell immer noch relativ hochpreisige Marktumfeld im Vergleich zu den Jahren vor 2020, ist sehr vorsichtig zu beobachten. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass das hohe Preisniveau belastende Auswirkungen auf Kundenbonitäten hat. Hinzukommen mögliche Störungen in den Lieferketten, welche sich einerseits auf die reine Logistik beziehen und andererseits auf der Lieferanten- und Abnehmerseite zu Störungen in den laufenden Geschäftsbeziehungen führen können. Vor dem Hintergrund der Preisentwicklung kommt daher im weiteren Verlauf des Jahres, der Bestandspolitik sowie der Forderungsüberwachung eine entscheidende Bedeutung zu. Auch wenn derzeit keine nennenswerten Störungen auf Grund kriegerischen Auseinandersetzung in der Welt zu beobachten waren, sind derlei Risiken auf Grund der hohen Volatilität aktuell hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeiten und potentieller Schadenshöhen weiterhin schwer einschätzbar. Infrastrukturelle Versorgungslücken vor diesem Hintergrund sind derzeit nicht wahrscheinlich, aber auch nicht gänzlich auszuschließen. Eine Unterbrechung der Versorgung unserer Standorte bspw. mit Strom und Gas hätte ggf. eine Unterbrechung unserer Geschäftstätigkeit zur Folge, mit entsprechend weitreichenden wirtschaftlichen Auswirkungen. Die sich potentiell ergebenden Veränderungen in den internationalen Lieferketten und somit der aktuellen und potenziellen Bezugsquellen werden durch uns eng begleitet. Erforderliche Maßnahmen zur Risikobewältigung sind umgesetzt. In Folge der zwangsweisen notwendigen Veränderungen und Störungen in den Lieferketten ergeben sich für ein global eng vernetztes Handelshaus wie die SPAETER Gruppe immer auch zahlreiche wirtschaftliche Chancen. Die zentrale Funktion des lagerführenden Werkstoffhändlers als Problemlöser in der Lieferkette kommt bei disruptiven Störungen aber auch erhöhten regulativen Anforderungen besonders zum Tragen. In der Folge bestehen Chancen zur Neukundengewinnung bzw. Vertiefung bestehender Beziehungen und entsprechender Absatzimpulse, da die SPAETER Gruppe aus gut geführten Beständen auch im Krisenmodus eine weitgehende Versorgungssicherheit mit dringend benötigten Materialien gewährleisten kann. Der seit Jahren zu beobachtender Trend der Ausweitung von zu beachtenden rechtlichen Vorschriften auf deutscher, aber auch europäischer Ebene hat eine Erhöhung der Compliance-Risiken zur Folge, denen mit erhöhter interner Aufmerksamkeit aber auch durch den Einsatz von digitalen und automatisierten Lösungen begegnet wird. Chancen können sich daraus ergeben, dass die Gruppe keine spezifische Kunden- oder Branchenabhängigkeit hat und somit von möglichen positiven Entwicklungen in einzelnen Branchen profitiert. Zudem ist die SPAETER Gruppe gut finanziert, zeigt keinen maßgeblichen Investitionsrückstau, verfügt über ein breit aufgestelltes internationales Lieferantennetzwerk und bringt daher alle Voraussetzungen mit, ihre Marktposition, insbesondere auch in kritischen Marktphasen, auszuweiten. Hierbei ist grundsätzlich ein ausgewogenes Verhältnis des Lager- und Streckengeschäftes von Bedeutung. Darüber hinaus wird die SPAETER Gruppe im Lagergeschäft als verlässlicher Partner mit einem ausgeprägten Serviceanspruch geschätzt. Eine für die Zukunft wieder erwartete positive Entwicklung der Beteiligung Primex Steel Trading GmbH sollte diese Tendenz weiterhin unterstützen. Sie wird durch regelmäßige Management-Meetings und eine monatliche Berichterstattung überwacht, um gleichermaßen die Risiken im Blick zu behalten. Die in der Umsetzung befindliche, mit großem Aufwand betriebene Modernisierung der IT sichert die Zukunftsfähigkeit und dient der Absicherung und Verbesserung der geschäftskritischen Prozesse. Zudem ist sie befähigt, der zunehmend kritischen Bedrohung der IT-Sicherheit entgegenzutreten. Insgesamt sieht die Geschäftsführung in der aktuell für den Stahlhandel herausfordernden Marktlage und trotz der erheblichen konjunkturellen Risiken aktuell keinerlei bestandsgefährdenden Risiken. Es wird fokussiert an der Optimierung und Digitalisierung interner Geschäftsprozesse gearbeitet und aktiv auf der Vertriebs- und Kostenseite den Herausforderungen des intensiven Wettbewerbsumfeldes begegnet. Sämtliche Maßnahmen folgen stringent den im Rahmen des Strategieprozesses SPAETER 2030 "Wir sind Carl SPAETER." festgelegten strategischen Ankerpunkten, die an dem Ziel ausgerichtet sind, das Geschäft der Unternehmensgruppe auch in einem allgemein konjunkturell oder branchenbezogen kritischen Umfeld erfolgreich betreiben zu können. Prognosebericht Das Jahr 2024 stellte uns vor zahlreiche Herausforderungen, die in weiten Teilen für 2025 fortbestehen. Mit Blick auf die Weltkonjunktur stellt sich diese zum Jahreswechsel mehr als diffus dar. Die Einflüsse einer erratischen Handelspolitik der Trump-Administration in den USA wirft eine Menge von Fragen auf. Die Ankündigung hoher Importzölle birgt das Potential für eine erhebliche Dämpfung des Wachstums sowohl in den Vereinigten Staaten wie auch global. Auch China wird als größte stahlerzeugende Nation potentiell weiter durch die Vorzeichen der US-Außenhandelspolitik belastet. Hinzu kommt die sich fortsetzende Immobilienkrise, welche die Stahlnachfrage nach wie vor dämpfen wird. Die ungelösten Konflikte im Russland-Ukraine-Krieg sowie die schwankenden Rohstoffpreise erschweren die nachhaltige Erholung im Markt. Ein kontinuierliches Überwachen des Marktgeschehens und seiner Teilnehmer sind daher erforderlich, um auf die auftretenden Chancen und Risiken reagieren zu können. Wirtschaftspolitische Impulse und davon ausgehend eine Belebung des Investitionsklimas wären hilfreich, um die unter Druck geratenen und für uns bedeutsamen Abnehmerbranchen - Baugewerbe, Maschinenbau/Anlagenbau, Fahrzeugbau - aus dem aktuellen Stimmungstief zu befreien. Eine entsprechende maßgebliche Belebung gestaltet sich aufgrund diverser handels- und geopolitischer Spannungen als schwierig. Entsprechend konservativ disponieren wir in unseren Kern-Geschäftsfeldern Walzstahl, Rohre, Edelstahl und Aluminium. Es gilt Risiken zu vermeiden und profitabel auf niedrigem Niveau durch die Konsolidierungsphase zu navigieren. Für das Jahr 2025 wird vom Internationalem Währungsfonds (IWF) ein moderates Wachstum der Weltwirtschaft um 2,8 % erwartet. Politische Unsicherheiten sowie geopolitische Spannungen stellen dabei signifikante Risiken für die globale Wirtschaft dar. Diese Unsicherheiten könnten die Zentralbanken daran hindern die Geldpolitik zu lockern und damit die Bemühungen zur Disinflation gefährden. Für die Eurozone rechnet der IWF für das Jahr 2025 mit einem moderaten Wachstume des BIP von 0,8 %. Ein Anstieg des Konsums und die Fortsetzung der Geldpolitik, die Investitionen begünstigt, sollen die Wirtschaft ankurbeln. In Deutschland rechnet der IWF mit einem geringfügigen Wirtschaftswachstum von 0,0 %. Als Bremse für die deutsche Industrie stellen sich dabei vor allem die vergleichsweisen hohen Energiepreise sowie die bedenkliche Auftragslage heraus. Auch der Fachkräftemangel in den für den Stahlhandel wichtigen Verbraucherbranchen Maschinen- und Anlagenbau sowie die Tendenz zu Kapazitätsanpassungen durch Entlassungen oder Kurzarbeit in deutschen Unternehmen durch die rückläufige Auftragslage bremsen das Wachstum weiter aus. Bei dem für den Edelstahl wichtigsten Rohstoff Nickel ist davon auszugehen, dass der Bedarf bedingt durch die Abschwächung des Wachstums in den Industriestaaten und einer weiter verhaltenen Dynamik in China den Nachfrageanstieg dämpfen wird. Der Trend zur fortschreitenden ökologischen Transformation wird die Nachfrage 2025 dennoch weiter stützen. Als Folge dessen rechnen wir in der ersten Jahreshälfte mit einem stabilen Preisniveau der Legierungszuschläge, welche den Edelstahlpreis für die nächsten Monate konstant halten. Der Aluminiummarkt zeigt sich weitestgehend stabil mit einem Anstieg zum Jahresanfang. Der Weltstahlverband (World Steel Association) rechnet für das Jahr 2025 mit einem globalen Nachfrageanstieg von 1,2 %. Nach Einschätzung der Worldsteel Association dürfte der Anstieg vor allem durch eine steigende Nachfrage in den Schwellen- und Entwicklungsländern sowie in der Eurozone und den USA erfolgen. Im asiatischen Raum wird mit einem Rückgang der Stahlproduktion in China gerechnet, während die Produktion in Indien voraussichtlich weiter ansteigen wird und damit den Trend des letzten Jahres fortsetzt. Die deutsche Stahlbranche steht weiterhin vor herausfordernden Zeiten. Die Entwicklung unserer Kernbranchen sehen wir wie folgt. Die Prognose in der Bauindustrie für 2025 fällt weiterhin rückläufig aus. Der Branchenverband geht von einem Umsatzrückgang von 5,0 % aus. Gestiegenen Finanzierungskosten sowie der anhaltende Arbeitskräftemangel, wachsende Kosten für Rohstoffe und Baumaterialien sowie ausbleibende Subventionen für den Neubau und Sanierung beeinträchtigen die Belebung der Branche. Im Wohnungsbau wird für das kommende Jahr mit der Fertigstellung von ca. 200.000 Wohnungen gerechnet, was einem Rückgang von etwa 50.000 Einheiten zum Vorjahr entspricht. Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland wird im Jahr 2025 laut Schätzungen des VDMA um weitere 2 % schrumpfen. Zentrale Belastungsfaktoren wie Kriege sowie Strukturbrüche dämpfen neben dem Fachkräfte- und Auftragsmangel die Belebung des Sektors. Die Autobauer gewinnen hingegen an Schwung. Die globale Automobilindustrie wird im Jahr 2025 nach Schätzungen des Verbands der Automobilindustrie (VDA) um etwa 2 % auf 80,4 Mio. Fahrzeuge wachsen. Damit läge man etwa 2,7 Mio. Einheiten über dem Niveau aus 2019. In Deutschland erwartet der VDA ein Wachstum von 1 %. In dieser komplexen Marktsituation gilt es für die SPAETER Gruppe, bestmöglich am Markt zu partizipieren und mit großer kaufmännischer Vorsicht in das 2. Halbjahr 2025 zu gehen. Insbesondere ein gutes Bestandsmanagement und die passende Einkaufspolitik spielen die entscheidende Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg. Zur nachhaltigen Sicherung der Erfolgspotentiale streben wir in 2025 eine Ausbildungsquote von 10,0 % an. Die qualitativ hochwertige Ausbildung unserer Nachwuchskräfte stellt einen entscheidenden Beitrag zur Mitarbeiterbindung dar und hilft darüber hinaus langfristig den demographischen Wandel erfolgreich zu bewältigen. Bei allen Herausforderungen verfolgen wir das Ziel, die Marktanteile der SPAETER Gruppe in einem strukturell -aufgrund der aktuellen Investitionsschwäche sowie der langfristigen demographischen Entwicklung in Deutschland - eher schrumpfenden Markt zu behaupten und in ertragsstarken Geschäftsfeldern möglichst spürbar auszubauen. Insgesamt schauen wir verhalten optimistisch auf das Jahr 2025. Die Planung sowie die Ausführungen im Prognosebericht wurden unter den beschriebenen Annahmen sowie unter der Prämisse einer weiterhin kontinuierlichen Geschäftsentwicklung erstellt. Die zu Beginn des Jahres erstellte Planung der SPAETER Gruppe für das Jahr 2025 über alle wesentlichen Geschäftsbereiche ist unter der Annahme einer stabilen Marktdurchdringung, d.h. zumindest stabiler Marktanteile für die SPAETER Gruppe im inländischen Stahlhandel erstellt worden. Trotz der schwachen konjunkturellen Entwicklung gehen wir im Vergleich zu 2024 von einem leicht erhöhten Absatzvolumen aus. Auch das - wenngleich im historischen Vergleich nach wie vor recht hohe - Preisniveau dürfte sich nach den in unseren Planungen zugrunde gelegten Annahmen im Jahresmittel stabil seitwärts entwickeln. Dennoch bleibt auf Grund der hohen Volatilitäten in einem schwierigen Marktumfeld dabei die weitere Preisentwicklung, insbesondere für das 2. Halbjahr, äußerst schwer abschätzbar. Zur Sicherung der Ertragskraft der Gruppe arbeiten wir fortgesetzt an zahlreichen Projekten zur Optimierung von Kostenstrukturen sowie Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in den Betriebsabläufen der Unternehmensgruppe. Das Konzernrohergebnis des Geschäftsjahres 2024 der Carl SPAETER GmbH, Duisburg, betrug Mio. EUR 176,3 und der Konzernumsatz, bei einem leicht gestiegenen Absatz, Mio. EUR 1.471,4. Die zu Beginn des Jahres erstellte Planung für das Geschäftsjahr 2025 sieht nach einem Jahr der Konsolidierung bei einer schwachen Konjunkturerwartung ein leicht gestiegenes Rohergebnis auf Basis auskömmlicher Margen bei leicht erhöhtem Absatz und im Vergleich zum Absatz weniger stark erhöhtem Umsatz vor. Die Umsatz- und Rohertragsplanung geht von einer im Jahresmittel leicht fallender Preisentwicklung aus. Die Erreichung der planmäßigen Ziele sieht sowohl für die SPAETER Gruppe wie auch die Carl SPAETER GmbH, Duisburg, ein positives Jahresergebnis vor. Unsere Finanzkraft wird im Wesentlichen zur Finanzierung der Handelswaren und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eingesetzt. Für den beschriebenen Prognosezeitraum sind zur Sicherung der jederzeitigen Liquidität Kreditlinien in ausreichender Höhe verfügbar. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die SPAETER Gruppe mit seiner breiten Aufstellung und soliden finanziellen Fundierung auch für schwierigere Phasen gut gerüstet ist. Hierauf wird auch künftig weiterhin großer Wert gelegt.
Duisburg, den 05. Mai 2025 Carl SPAETER GmbH Thorsten Zips Klaus Tissen Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024Allgemeine Angaben Die Carl Spaeter GmbH mit Sitz in Duisburg wird im Registergericht Duisburg geführt und ist im Handelsregister unter der Nummer HRB 277 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde wie im Vorjahr nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Mit Beschluss und Verschmelzungsvertrag vom 10. Juni 2024 wurde das Vermögen der Carl Spaeter Beratungsgesellschaft mbH, Düsseldorf, mittels Verschmelzung durch Aufnahme rückwirkend zum 1. Januar 2024 auf die Gesellschaft übertragen. Hieraus resultierte ein Zugang des Anlagevermögens von TEUR 2, von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen von TEUR 1.952 (davon ggü. der aufnehmenden Gesellschaft TEUR 1.907) sowie an liquiden Mitteln von TEUR 80. Es wurden Rückstellungsverpflichtungen von TEUR 1.482 sowie Verbindlichkeiten von TEUR 39 übernommen. Die Carl Spaeter Beratungsgesellschaft mbH, Düsseldorf, wies im Vorjahr Umsatzerlöse von TEUR 993 (überwiegend mit der aufnehmenden Gesellschaft), Personalaufwand von TEUR 534 und einen Jahresüberschuss von TEUR 137 aus. Die Anteile der Carl Spaeter GmbH, Duisburg, an der Carl Spaeter Beratungsgesellschaft mbH, Düsseldorf, von TEUR 128 sind verschmelzungsbedingt untergegangen; es entstand ein Verschmelzungsgewinn von TEUR 126, zudem erhöhten sich die Kapitalrücklagen um TEUR 256. (1) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände und Schulden sind mit Ausnahme von zu Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB zusammengefassten Positionen einzeln bewertet. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste wurden berücksichtigt. Dem handelsrechtlichen Realisationsprinzip folgend sind nur Gewinne, die bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden, berücksichtigt. Zur Absicherung der Währungsrisiken aus dem laufenden Geschäft werden übliche Instrumente wie Devisentermingeschäfte und Optionen auf diese Geschäfte eingesetzt. Die eingesetzten Derivate sind bis zum Zeitpunkt der Einlösung grundsätzlich nicht bilanzwirksam. Die derivativen Finanzinstrumente werden zunächst einzeln mit dem Marktwert am Stichtag bewertet. Sind die Voraussetzungen gemäß § 254 HGB zur Bildung von Bewertungseinheiten erfüllt, werden die Sicherungs- und Grundgeschäfte grundsätzlich zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Bewertungseinheiten werden gemäß § 254 HGB nach der durch das Schrifttum und die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) anerkannten "Einfrierungsmethode" abgebildet. Hierbei werden die durch Währungs-, Betrags- und Laufzeitkongruenz geprägten Derivate mit den jeweiligen schwebenden bzw. antizipativen Grundgeschäften zusammengefasst. Die durch diese Absicherung sich wirksam ausgleichenden Wertschwankungen werden kompensiert und bis zur Endfälligkeit (Laufzeit: kleiner als ein Jahr) nicht bilanzwirksam. Etwaige unwirksame Absicherungen werden saldiert und rein imparitätisch abgebildet. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen wird laufend überwacht und ergibt sich aufgrund der Übereinstimmung sämtlicher bewertungsrelevanter Parameter der Grund- und Sicherungsgeschäfte (sog. "Critical-Term- Match-Methode"). Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände (es handelt sich ausschließlich um IT- Software sowie darauf geleistete Anzahlungen) und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Planmäßige Abschreibungen werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen. In Abhängigkeit vom tatsächlichen Werteverzehr werden bis zum 31. Dezember 2018 angeschaffte Wirtschaftsgüter entweder linear oder degressiv abgeschrieben. Beginnend mit dem Anschaffungsjahr 2019 werden Wirtschaftsgüter in Anpassung an die steuerlichen Vorgaben ausschließlich linear abgeschrieben. Bei immateriellen Vermögensgegenständen wird eine Nutzungsdauer von ein bis vier Jahren, bei Gebäuden eine von 25 Jahren und bei den übrigen Vermögensgegenständen eine Nutzungsdauer von drei bis 15 Jahren angenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr 2024 bis zu Nettoanschaffungskosten von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder - bei voraussichtlich dauernder Wertminderung - mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Waren werden zu gewogenen durchschnittlichen oder zu einzeln ermittelten Anschaffungskosten bewertet. Soweit das Niederstwertprinzip es erfordert, ist der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Anzahlungen auf Vorräte werden zu Nominalwerten bilanziert. Für Bestandsrisiken werden in ausreichendem Umfang Abschläge vorgenommen. Die übrigen Positionen des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder zu Nennwerten abzüglich ausreichender Wertberichtigungen und Abzinsungen bewertet. Von den Warenforderungen sind dabei Einzelwertberichtigungen und zur Abdeckung latenter Risiken eine Pauschalwertberichtigung abgesetzt worden. Währungsforderungen sind regelmäßig kursgesichert und mit den Sicherungskursen bewertet. Ungesicherte Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Gesellschaft betreibt seit Dezember 2024 im Verhältnis zu dem am Stichtag bestehenden Forderungen in geringfügigem Umfang Forfaitierungsgeschäfte (echtes Factoring) als aktives Finanzierungsinstrument. Niedrigere Wertansätze, die auf Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB a.F. auf zukünftige Wertschwankungen nach § 253 Abs. 4 HGB a.F. im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung beruhen, wurden fortgeführt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Zum 31. Dezember 2024 sind die Pensionsverpflichtungen nach der Teilwertmethode unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,90 % (Vorjahr: 1,83 %), dem durchschnittlichen Marktzinssatz, bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren, auf Basis der 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018 G der HEUBECK AG ermittelt. Ferner wurden bei der Berechnung der Pensionsverpflichtungen Annahmen zur Entwicklung der Anwartschaften bei den betriebsangehörigen Anwärtern in Höhe von 1 % sowie zum Rententrend bei den Rentenempfängern in Höhe von 1,25 % in die Berechnung einbezogen. Es wird aufgrund der geringen Bedeutung bei der Gesellschaft von keiner Fluktuation ausgegangen. Bei der Ermittlung der Abzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB wurden die von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssätze der letzten zehn Jahre verwendet. Die Erfolgswirkung der Änderung des Zinssatzes wird wie im Vorjahr im operativen Ergebnis ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und sind unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden bei der Ermittlung der Abzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB die von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssätze der letzten sieben Jahre verwendet. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu den jeweiligen Erfüllungsbeträgen. Währungsverbindlichkeiten sind regelmäßig kursgesichert und mit den Sicherungskursen bewertet. Ungesicherte Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei werden bei der Carl Spaeter GmbH, Duisburg, nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzpositionen einbezogen, sondern auch solche, die bei Organgesellschaften bestehen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises der Carl Spaeter GmbH, Duisburg, von aktuell 32,0 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung ist in der Bilanz als passive latente Steuer anzusetzen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung besteht ein Aktivierungswahlrecht. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer, die im Wesentlichen aus Rückstellungen und Wertberichtigungen resultiert. Erläuterungen zur Bilanz (2) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Die Finanzanlagen enthalten Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Beteiligungen. Die Zugänge betreffen 70 % der COFID Stahl-Handelsgesellschaft mbH, Burbach, 80 % der Heinrich Dittmar GmbH & Co. KG Stahlhandel, Osterode, 100 % der Dittmar Beteiligungs-GmbH, Osterode, 100 % der Austenit Gesellschaft für rost- und säurebeständige Edelstähle mbH, Düsseldorf, 100 % der H.S.P. Groep B.V., Oosterhout/Niederlande, sowie mittelbar 100 % der Anteile an der Hebels Staalservice B.V., Oosterhout/Niederlande. Zudem wurde die Carl Spaeter Beratungsgesellschaft mbH, Düsseldorf, auf die Carl Spaeter GmbH, Duisburg, verschmolzen, was zum Abgang der Anteile führte. Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes ist diesem Anhang als Anlage 2 beigefügt. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen dienen der HSP Property B.V., Oosterhout/Niederlande, zur langfristigen Finanzierung eines Betriebsgrundstückes sowie der Heinrich Dittmar GmbH & Co. KG, zur langfristigen Finanzierung des Geschäftsbetriebes. Die Beteiligungen von TEUR 2.293 betreffen die Geschäftsanteile an der Primex Steel Trading GmbH, Düsseldorf. (3) Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr überwiegend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie im Übrigen insbesondere die übernommenen Ergebnisse. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wird wie im Vorjahr ein auf Anforderung jederzeit fälliges Darlehen an die Carl Spaeter AG, Basel, in Höhe von TEUR 6.111 ausgewiesen, für das eine ertragsorientierte Zinsvereinbarung besteht. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Guthaben bei Kreditinstituten enthalten laufende Guthaben. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind überwiegend für im Voraus geleistete Wartungskosten gebildet worden. (4) Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert Mio. EUR 30,0. (5) Rückstellungen Der Unterschiedsbetrag bei den Pensionsverpflichtungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt per 31. Dezember 2024 TEUR -97 (Vorjahr: TEUR 146). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Kosten für den Personalbereich, Kosten für Rabatte und Reklamationen sowie noch ausstehenden Aufwand aus abgerechneten Lieferungen und Leistungen. Die sich aus der Aufzinsung der langfristigen Rückstellung ergebenden Aufwendungen betragen TEUR 301 (Vorjahr: TEUR 284). Diese sind in den Zinsaufwendungen enthalten. Aus der erstmals für das Wirtschaftsjahr 2024 anzuwendenden Mindeststeuerregelung wird keine zusätzliche Steuerbelastung resultieren, da die Carl Spaeter GmbH hierfür von den Befreiungsvorschriften entsprechend der §§ 78 ff. MinStG Gebrauch machen wird. Voraussichtlich wird dabei die Befreiungsvorschrift nach § 83 MinStG genutzt, da eine nur untergeordnete internationale Tätigkeit vorliegt. Zu beachten ist darüber hinaus, dass auch aufgrund der Höhe der Steuersätze der einbezogenen Staaten bereits keine "Top-Up Tax" zu erwarten ist. (6) Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um laufende Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten wie im Vorjahr mit TEUR 26.235 (Vorjahr: TEUR 22.542) kurzfristige Darlehensverbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter, der Carl Spaeter GmbH, Düsseldorf, sowie die übernommenen Ergebnisse. Mit den Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen, die im Zusammenhang mit dem Waren- und Leistungsverkehr stehen, in Höhe von TEUR 606 (Vorjahr: TEUR 0) verrechnet. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerschulden von TEUR 4.949 (Vorjahr: TEUR 3.055). Es bestehen im Berichtsjahr keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (Vorjahr: TEUR 0). Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (7) Umsatzerlöse Die Umsätze gliedern sich wie folgt auf:
(8) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem mit TEUR 220 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (Vorjahr: TEUR 261) und mit TEUR 2.025 Erträge aus der Auflösung der Einzel- und Pauschalwertberichtigung auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (Vorjahr: TEUR 4.325). Erträge aus der stichtagsbezogenen Währungsumrechnung von Abrechnungsspitzen sind im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 66 angefallen (Vorjahr: TEUR 0). (9) Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der stichtagsbezogenen Währungsumrechnung von Abrechnungsspitzen in Höhe von TEUR 5 ausgewiesen (Vorjahr: TEUR 29). (10) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen (im Wesentlichen Pensionsrückstellungen) in Höhe von TEUR 301 (Vorjahr: TEUR 284). (11) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Bei den Steuererträgen des Berichtsjahres handelt es sich im Wesentlichen um periodenfremde Erträge aus abgeschlossenen Betriebsprüfungen. (12) Verwendung derivativer Finanzinstrumente Die Gesellschaft setzt zur Steuerung von gegenwärtigen und zukünftigen Währungs- und Zinsrisiken derivative Finanzinstrumente mit einem Nominalvolumen von Mio. EUR 79,2 ein. Verlustrisiken aus diesen Instrumenten werden durch Rückstellungen berücksichtigt, sofern diese nicht Teil einer Bewertungseinheit sind.
Die zum Bilanzstichtag gebildeten Bewertungseinheiten setzten sich wie folgt zusammen:
Sämtliche Bewertungseinheiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Devisentermingeschäfte werden auf Basis von Spotkursen in Euro-Währung und des Swapsatzes auf Basis von Zinsdifferenzen beteiligter Währungen bewertet. Die Marktbewertungen werden durchgängig auf Grundlage der durch inländische Bankpartner bereitgestellten Bewertungen vorgenommen. Positive Marktwerte der Derivate beinhalten grundsätzlich ein Ausfallrisiko durch Nichterfüllung von Vertragsverpflichtungen durch Kontrahenten. Bei unseren Vertragspartnern handelt es sich um Bankhäuser erstklassiger Bonität. Auf die Bewertung eines Ausfallrisikos wurde deshalb verzichtet. (13) Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mieten, Pachten und Leasingverträgen betragen TEUR 5.241 (Vorjahr: TEUR 6.465). Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung sowie der ehemaligen Geschäftsführung unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betragen TEUR 159. Für die Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird auf die Angaben des Konzernabschlusses verwiesen. Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Carl Spaeter GmbH, Duisburg, wird beim Bundesanzeiger eingereicht. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:
Geschäftsführung Thorsten Zips, Geschäftsführer Einkauf und Vertrieb / Sprecher der Geschäftsführung (CEO) Klaus Tissen, Geschäftsführer Finanzen (CFO) Die Geschäftsführer üben ihre Geschäftsführungstätigkeit hauptberuflich aus. Aufsichtsrat Dr. Rudolf Stützle - Vorsitzender - Mitglied der Geschäftsleitung Deutsche Bank AG Region Nord-West i.R. Bernd H. Meyer - stellvertretender Vorsitzender - Rechtsanwalt Dr. Andre Carls Ehem. Bereichsvorstand Commerzbank AG Bernhard von Schwerin Geschäftsführer der von Aschenbach & Voss GmbH i.R. Alain Witry Geschäftsführer ArcelorMittal Träger und Spundwand GmbH i.R. Dipl.-Ökonomin Irmhild Spaeter Geschäftsführerin der Carl Spaeter GmbH, Düsseldorf Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2024 sind keine berichtspflichtigen Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft eingetreten. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Duisburg, den 05. Mai 2025 Carl Spaeter GmbH Thorsten Zips Klaus Tissen Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31.12.2024
* Sofern keine Angaben, liegt
Ergebnisabführungsvertrag vor.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Carl Spaeter GmbH, Duisburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Carl Spaeter GmbH, Duisburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Lagebericht der Carl Spaeter GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 5. Mai 2025 Deloitte
GmbH
Max Schürtz, Wirtschaftsprüfer Christian Frank, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesMit Gesellschafterbeschluss vom 05. Juni 2025 wurde der Jahresabschluss zum 31.Dezember 2024 festgestellt.
Duisburg, 05. Juni 2025 CARL SPAETER Gesellschaft mit beschränkter Haftung Die Geschäftsführung Beschlussfassung über die Verwendung des Ergebnisses 2024Der Gewinn wird wie folgt verwendet:
Duisburg, den 05. Juni 2025 CARL
SPAETER
Die Geschäftsführung |
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Carl Spaeter Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Philosophenweg 17
47051 Duisburg - Handelsregister
- HRB 277, Duisburg
- Eintragungsdatum
- 15. Dezember 1897
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Eingetragenes Kapital
- 30.000.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Die Gesellschaft hat mindestens zwei Geschäftsführer. Sie wird durch zwei gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer zusammen mit einem Prokuristen vertreten. Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
- Unternehmenszweck
- der Handel mit Bergwerks-, Hütten- und Kunststofferzeugnissen sowie mit Kraftfahrzeugen. Die Gesellschaft ist befugt, sich an Gesellschaften mit gleichem Unternehmensgegenstand zu beteiligen sowie im In- und Ausland die notwendigen Einrichtungen zu unterhalten, zu errichten und zu betreiben, Liegenschaften und Schutzrechte zu erwerben und darüber zu verfügen, Produktions- und Handelsunternehmen jeglicher Art zu errichten, zu erwerben und zu betreiben. Sie ist berechtigt, sich an solchen Unternehmen zu beteiligen, Agenturen sowie sonstige Vertretungen solcher Unternehmen zu übernehmen.
Finanzen
Bilanz
2025- Umlaufvermögen 84,8 % 318,05 Mio
- Anlagevermögen 14,8 % 55,63 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 1,48 Mio
- Eigenkapital 61,2 % 229,60 Mio
- Verbindlichkeiten 33,0 % 123,71 Mio
- Rückstellungen 5,8 % 21,85 Mio
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Umsatzerlöse 97,2 % 863,04 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,9 % 17,06 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,6 % 5,44 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 0,2 % 1,67 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,0 % 428,1 k
- Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,0 % 311,6 k
- Materialaufwand 92,6 % 832,07 Mio
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 2,7 % 24,13 Mio
- Personalaufwand 2,0 % 17,60 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 1,4 % 12,44 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,8 % 7,62 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,5 % −4,76 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % 121,8 k
- Ergebnis nach Steuern −2,00 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −2,13 Mio
GuV-Daten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Klaus Tissen
seit 2020 Geschäftsführer
-
Thorsten Zips
seit 2013 Geschäftsführer
-
Daniel Hamacher
seit 2002 Prokura
-
Gunther Blauth
seit 2013 Prokura
-
Jan Erik Wortmann
seit 2025 Prokura
-
Jörn Messing
seit 2024 Prokura
-
Marc Kleber
seit 2026 Prokura
-
Mark Heumann
seit 2016 Prokura
-
Maximilian Benger
seit 2022 Prokura
-
Michael Haut
seit 2007 Prokura
-
Michael Küsters
seit 2011 Prokura
-
Michael Marecki
seit 2010 Prokura
-
Nadine Henrichsen-Schrembs
seit 2023 Prokura
-
Olaf Karl Radmacher
seit 2014 Prokura
-
Thorsten Klotz
seit 2020 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Carl Spaeter GmbH DEU
- Carl Spaeter GmbH DEU
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Beteiligungen an
- FSC-Scholzen GmbH 100,0 %
- Austenit Gesellschaft für rost- und säurebeständige Edelstähle mbH GmbH 100,0 %
- HANKO Kraftfahrzeughandel GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
29.06.
Eintritt eines MitgliedsMarc Kleber · Gesamtprokura
- 2025
-
12.11.
Austritt einer PositionSantiago Chalmovsky · Gesamtprokura
-
05.09.
Austritt einer PositionMichael Peter · Gesamtprokura
-
05.09.
Austritt einer PositionBodo Kirchner · Gesamtprokura
-
29.08.
Austritt einer PositionFrank Schmidt · Gesamtprokura
-
13.02.
Eintritt eines MitgliedsJan Erik Wortmann · Gesamtprokura
- 2024
-
11.10.
Austritt einer PositionNorbert Haidinger · Gesamtprokura
-
10.06.
VerschmelzungCarl Spaeter Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2024 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Carl Spaeter Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: f123e73a79bf5b9b8c1aca0cd16d8ae2",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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