CTDI GmbHMalschKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2020
Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr 2020
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2020A. Allgemeine Angaben Die CTDI GmbH (im Folgenden "CTDI" bzw. "die Gesellschaft" genannt) hat ihren Sitz in Malsch und wird beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 362406 geführt. Die CTDI GmbH ging zum 1. Juli 2000 aus dem Instandsetzungszentrum Malsch, einer Organisationseinheit der Deutsche Telekom AG, hervor und wurde als Teilbetrieb aus der Deutschen Telekom AG ausgegründet. Das Kerngeschäft der CTDI besteht aus Test-, Repair- und integrierten Logistikservices sowie dem Ersatzteilmanagement für elektronische Systeme. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Umsatzkostenverfahren. Soweit in der Konzernbilanz sowie in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst wurden, werden diese im Anhang jeweils gesondert ausgewiesen. Der Ausweis erfolgt, soweit nicht anders angegeben, in tausend Euro (T€). Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Sofern Angaben wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. B. Anteilsbesitz, Konsolidierungskreis und Konsolidierungsmethoden Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis beinhaltet alle Tochterunternehmen, an denen die CTDI GmbH die Mehrheit der Anteile hält. Für die Tochtergesellschaften CTDI Solutions GmbH, CTDI Alsdorf GmbH und CTDI Soemmerda GmbH wurde beschlossen, die Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch zu nehmen und den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 nicht offen zu legen. In den Konzernabschluss der CTDI GmbH wurden gemäß § 294 Abs. 1 i.V.m. § 290 Abs. 2 und Abs. 3 HGB die in der Anlage 1 zum Konzernanhang angegebenen Gesellschaften einbezogen. Konsolidierungsgrundsätze Handelsrechtlich findet für Erwerbsvorgänge, die in nach dem 31. Dezember 2009 beginnenden Geschäftsjahren erfolgt sind, die Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung verpflichtend Anwendung. Forderungen, Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen zwischen konsolidierten Unternehmen sowie Ergebnisse aus konzerninternen Transaktionen werden eliminiert. Eine Zwischengewinneliminierung war nach § 304 Abs. 2 HGB nicht vorzunehmen. Die Posten der Bilanz der einbezogenen Jahresabschlüsse wurden - bis auf das Eigenkapital - einheitlich mit dem Stichtagskurs am 31. Dezember 2020 umgerechnet. Das Eigenkapital wurde mit den historischen Kursen zum Erwerbszeitpunkt angesetzt. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden mit Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Entstandene Aufrechnungsdifferenzen aus der Währungsumrechnung sind erfolgsneutral im Konzerneigenkapital unter der Position "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" gesondert ausgewiesen. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und die Bewertung im Konzern erfolgten - soweit nicht anders angegeben - nach übereinstimmenden Grundsätzen, insbesondere wurden Bewertungswahlrechte in derselben Weise wie im Einzelabschluss der Muttergesellschaft ausgeübt. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, vermindert um lineare planmäßige Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt:
Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Geschäftsjahr bis € 800 voll abgeschrieben. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen wegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung oder Zuschreibungen für Wertaufholungen vorgenommen. Zum 31. Dezember 2020 wurden außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von T€ 185 vorgenommen (Vj. keine). Die Vorräte werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu gleitenden Durchschnittspreisen bzw. zu den am Stichtag niedrigeren Tagespreisen bewertet. Anhand spezifischer Verwertungsstrategien und durch Lagerreichweitenabschläge werden bei Bedarf Wertberichtigungen vorgenommen. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse sind auf Basis der Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die bestehenden Pensionsverpflichtungen aus Direktzusagen wurden in Vorjahren gegen Zahlung von Einmalbeiträgen auf externe Versorgungsträger ausgelagert ("Wechsel des Durchführungswegs"). Die ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen arbeitnehmerfinanzierte Entgeltumwandlungen. Für bestimmte Pensionsverpflichtungen existieren Rückdeckungsansprüche, welche an die Versorgungsberechtigten verpfändet sind und dem Zugriff aller Gläubiger im Insolvenzfall entzogen sind. Entsprechend wurden die Verpflichtungen und der Aktivwert gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe von jeweils T€ 499 saldiert ausgewiesen. Wertpapiergebundene Pensionszusagen sind nach § 253 Abs.1 S. 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere bewertet, soweit dieser den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistungen) übersteigt. Dementsprechend wurden im Finanzergebnis die zugehörigen Aufwendungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr Aufwendungen T€ 0) ausgewiesen. Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zu Grunde. Die Bewertung erfolgt nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G von Prof Klaus Heubeck". Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 2,30 % (Vj. 2,71 %). Im Hinblick auf die gewährten Individualzusagen waren Trendannahmen nicht zu berücksichtigen. Im Finanzergebnis wurden die entsprechenden zugehörigen Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 41 (Vj. T€ 51) ausgewiesen In Höhe des sich im Vergleich zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen bei Anwendung des bisher geltenden Marktzinssatzes ergebenden Unterschiedsbetrags von T€ 99 (Vj T€ 83), der auf Basis der letzten 7 Jahre ermittelt wurde (1,60 %, Vj. 1,97 %), besteht eine Ausschüttungssperre. Grundsätzlich besteht eine Unterdeckung eines Verpflichtungsanspruchs von Pensionsberechtigten im Rahmen der Rentenanpassung des § 16 BetrAVG. Aufgrund der mittelfristig erwarteten geringen Eigenkapitalrendite des relevanten Konzernunternehmens entfällt aus der Sicht zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 analog zum Vorjahr eine Nachversicherungspflicht. Des Weiteren besteht noch eine Pensionsrückstellung für Pensionsrestverpflichtungen, die nicht durch den Schuldbeitritt der GERLING Pensionsenthaftungs- und Rentenmanagement GmbH, Köln, gedeckt sind, in Höhe von T€ 289 (Vj T€ 303). Der Unterschiedsbetrag gegenüber der Barwertermittlung auf Grundlage der letzten sieben Jahre beträgt insgesamt T€ 10 (Vj. T€ 12) und ist unter Berücksichtigung latenter Steuern gemäß § 253 Abs. 6 HGB zur Ausschüttung gesperrt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Den in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Verpflichtungen aus Altersteilzeit liegen ebenfalls versicherungsmathematische Berechnungen zu Grunde ("Richttafeln Heubeck 2018 G" Diskontierungssatz 1,60 %, Vj. 1,97 %), Einkommenstrend 2 % (Vj. 2 %). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Abzinsung beläuft sich auf T€ 11 (Vj. T€ 12). Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Als passive Rechnungsabgrenzung wurden gemäß § 250 Abs. 2 HGB Umsatzerlöse vor dem Stichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Im Konzern werden latente Steuern nach § 274 HGB ermittelt und dabei der Bruttoausweis gewählt. Aktive latente Steuern werden in der Bilanz angesetzt. Die ermittelten aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden bei den Abschreibungen im Anlagevermögen, bei Teilen der Personalrückstellungen, der Bewertung von Vorratsvermögen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Die passiven latenten Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus der Kaufpreisallokation im Rahmen der Erstkonsolidierung und beziehen sich im Wesentlichen auf aktivierte immaterielle Vermögensgegenstände. Die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastungen und -entlastungen sind mit den unternehmensindividuellen länderspezifischen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. D. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens für den Konzern ist im Konzernanlagespiegel dargestellt. Der zum Bilanzstichtag in der Konzernbilanz ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus dem Zugang der mit Wirkung zum 11. Oktober 2017 erworbenen Anteile an der CTDI Holdings Limited. Die planmäßige Abschreibung erfolgt über die wirtschaftliche Nutzungsdauer von neun Jahren und beträgt € Mio. 5,5. Die zugrundeliegenden Abschreibungsdauern leiten sich insbesondere aus miterworbenen Kundenverträgen mit entsprechender Nutzungsdauer ab. Es lagen zum Bilanzstichtag keine Anhaltspunkte für eine Verkürzung der voraussichtlichen Nutzungsdauer vor. Die Restnutzungsdauern für die übrigen Allokationswerte betragen zwischen einem Jahr und acht Jahren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen gegenüber dem Gesellschafter Telekom Deutschland GmbH in Höhe von T€ 427 (Vj. T€ 677; zugleich: Unternehmen, mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht). Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden im Geschäftsjahr 2020 keine Pauschalwertberichtigungen gebildet (Vj. T€ 0). Einzelwertberichtigungen wurden in Höhe von T€ 514 (Vj. T€ 78) vorgenommen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen den Gesellschafter Communications Test Design, Inc., West Chester, USA, in Höhe von T€ 186 (Vj. T€ 284) enthalten. Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Diese Position beinhaltet im Wesentlichen vorausbezahlte Mieten, Wartungskosten, Versicherungen und Messemieten. Aktive und passive latente Steuern Die Veränderung der gesamten latenten Steuern lässt sich wie folgt darstellen (Zugänge und Abgänge jeweils in der Position "Steuern vom Einkommen und Ertrag" gezeigt):
Eigenkapital Das Stammkapital beträgt T€ 4.016 und ist voll einbezahlt. Die Kapitalrücklage enthält das Agio aus der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage des Teilbetriebs "Zentrale interne Instandsetzung" zum 1. Juli 2000 (T€ 4.000), die im Rahmen der am 14. Dezember 2000 erfolgten Beteiligung des Gesellschafters CTDI vertraglich festgeschriebene Bar- und Sacheinlage (T€ 6.589) sowie die zum 11. Oktober 2017 geleistete Sacheinlage der CTDI Holdings Ltd., in deren Rahmen das Agio in Höhe von T€ 33.713 in die Kapitalrücklage eingestellt wurde. Der Konzernbilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag in Höhe von T€ 28.115 (Vj. T€ 29.291). Der Unterschiedsbetrag von Pensionsrückstellungen mittels 10-Jahres-Durchschnittszinssatz und den Pensionsrückstellungen mittels 7-Jahres-Durchschnittszinssatz, in dessen Höhe eine Ausschüttungssperre besteht, beträgt T€ 99 (Vj. T€ 95). Wir verweisen ergänzend auf den beigefügten Konzerneigenkapitalspiegel. Rückstellungen Bei den Rückstellungen für Pensionen handelt es sich im Wesentlichen um arbeitnehmerfinanzierte Zusagen aus Entgeltumwandlungen. Bei den Steuerrückstellungen handelt es sich im Konzern um noch abzuführende Ertragsteuern für die Ergebnisse aus 2018 und 2019. Die sonstigen Rückstellungen im Konzern beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Altersteilzeit (T€ 691, Vj. T€ 1.659) personalbezogene Rückstellungen (T€ 4.979 Vj. T€ 3.632); Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 7.562, Vj. T€ 8.788) sowie aus Gewährleistungen (T€ 106, Vj. T€ 117). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von T€ 5.698 (Vj. T€ 5.698) eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von T€ 55.373 (Vj. T€ 61.071) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, davon in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 5.414) von mehr als fünf Jahren. Es besteht eine Besicherung der Verbindlichkeiten durch Grundschulden in Höhe von T€ 20.373 (Vj. T€ 22.071). Daneben besteht eine Globalzession über Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 17.808 (Vj. T€ 21.152). Ferner bestehen Sicherungsübereignungen des Vorratsvermögens und Sachanlagevermögens in Höhe von T€ 22.928 (Vj. T€ 13.007). Neben dem bestehenden Tilgungsdarlehen zur Finanzierung der in 2017 im Wege der Sacheinlage erworbenen CTDI Holdings Limited (Tranche A, Wert zum Bilanzstichtag: € 45 Mio.) besteht weiterer Zugriff auf € 30 Mio. (Tranche B), die zum Stichtag nicht in Anspruch genommen wurde. Im Rahmen des bestehenden Konsortialkreditvertrages wurden Finanzkennzahlen (= Covenants) auf Konzernebene mit den Kreditgebern vereinbart, die bei Nichteinhaltung definierter Kennzahlen Zinsaufschläge bzw. ein außerordentliches Kündigungsrecht vorsehen. Von einer Nichteinhaltung dieser vertraglich vereinbarten Finanzkennzahlen gehen wir aus heutiger Sicht nicht aus. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 552 (Vj. T€ 791) betreffen in voller Höhe den Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von T€ 32.195 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von T€ 9.293 eine Restlaufzeit von größer einem Jahr sowie in Höhe von T€ 10 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Außerbilanzielle Geschäfte In 2004 wurden Pensionsverpflichtungen an einen privaten Versicherungsträger in Höhe von € 8,9 Mio. ausgelagert und ausfinanziert. Dies diente der Entlastung von langfristig zu erwartenden Pensionszahlungen. Die laufende Finanzierung erfolgt durch regelmäßige Beitragszahlungen (Altersversorgung). Der Beitrag für 2020belief sich auf T€ 966. Ein mögliches Risiko besteht in einer Subsidiärhaftung gegenüber den Pensionsberechtigten, die allerdings durch die gute Bonität des Vertragspartners als gering eingestuft wird. Der Konzern hat Forderungen im Rahmen der abgeschlossenen Factoringvereinbarungen offen abgetreten. Das Factoring dient der kurzfristigen Verbesserung der Liquiditätssituation. Das Ausfallrisiko schätzen wir als sehr gering ein. Zum Stichtag beläuft sich das abgetretene Volumen in Summe auf € 29,54 Mio. Haftungsverhältnisse Potentielle Haftungsverpflichtungen können aus der Schuldbeitrittsvereinbarung mit dem Gerling Konzern zu den Pensionsansprüchen von Mitarbeitern, die mit einer Einmalzahlung abgedeckt wurden, entstehen. Neben den bilanzierten Risiken für die vorgezogene Altersrente bestehen minimale Risiken in der Deckelung der mitversicherten Beiträge zum Pensionssicherungsverein. Eine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen am Bilanzstichtag wird - auf Grundlage der Erfahrungswerte aus den Vorjahren - als nicht wahrscheinlich eingestuft. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2020 bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:
Das Bestellobligo für Investitionen belief sich daneben zum Jahresende auf T€ 904 (Vj. T€ 590). E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Angaben zum Materialaufwand Der Materialaufwand im Konzern belief sich auf T€ 178.876 (Vj. T€ 174.752). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betrugen T€ 16.952 (Vj. T€ 18.427). Angaben zum Personalaufwand Der Personalaufwand im Konzern belief sich auf T€ 117.888 (Vj. T€ 122.884). Darin enthalten sind neben dem Aufwand für Löhne und Gehälter von T€ 96.763 (Vj. T€ 100.829) auch Aufwendungen für soziale Abgaben in Höhe von T€ 21.126 (Vj. T€ 22.055). Darin enthalten sind Aufwendungen für die Altersversorgung der Beschäftigten in Höhe von T€ 1.938 (Vj. T€ 1.921). Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Konzern Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 4.532 (Vj. T€ 2.289) enthalten. Ausbuchungen von Verbindlichkeiten und Auflösungen von Rückstellungen belaufen sich auf T€ 1.057 (Vj. T€ 1.985). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Konzern Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 4.631 (Vj. T€ 2.480) enthalten. Periodenfremde Erträge und periodenfremde Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 1.071 (Vj. T€ 2.040) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um Ausbuchungen von Verbindlichkeiten und Auflösungen von Rückstellungen. Finanzergebnis Das Konzernfinanzergebnis beläuft sich auf T€ -2.100 (Vj. T€ -2.054). Dies setzt sich zusammen aus Zinsaufwendungen (T€ 2.111) und Zinserträgen (T€ 10). Davon betreffen T€ 10 die Abzinsung von Pensionsrückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind T€ 1.371 (Vj. T€ 388) Steuerertrag aus der Aktivierung latenter Steuern enthalten. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Zinsrisiken bestehender Grundgeschäfte wurden 2 zinsbezogene Derivate eingesetzt sowie 37 Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Währungsrisiken abgeschlossen. Dies erfolgt in Form von Microhedges, die nach der Durchbuchungsmethode abgebildet werden. Zur Messung der Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird die "critical-term-match" - Methode verwendet, wobei sich die Wirksamkeit aus der Identität der wesentlichen Parameter der Sicherungsbeziehung und des Grundgeschäfts ergibt. Der Ausgleich der gegenläufigen Wertänderungen, welcher je nach Fälligkeit der Grundgeschäfte in einem Zeitraum von 5 Jahren für den Bereich der Zinssicherung und im Durchschnitt 12 Monaten für den Bereich der Währungssicherung erfolgt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartet. Die bisher verwendeten und designierten Sicherungsbeziehungen werden als hoch wirksam eingeschätzt. Zum Bilanzstichtag bestehen Devisentermingeschäfte in USD, HUF, EUR, GBP und PLN zur Absicherung von erwarteten Zahlungsausgängen in Fremdwährung aus dem Liefer- und Leistungsverkehr im Zeitraum bis Juni. Der Marktwert der Devisentermingeschäfte wurde auf Basis der aktuellen EZB-Referenzkurse zum Abschlussstichtag bestimmt und beträgt T€ -175. Eine Drohverlustrückstellung i.H.v. lediglich T€ 5 wurde aufgrund gegenläufiger Effekte aus den Grundgeschäften (Bewertungseinheit) zum Stichtag gebildet. Zur Absicherung der Zahlungsstromrisiken aus dem variabel verzinslichen Konsortialkredit im Volumen von € 45,0 Mio. hat die Gesellschaft zwei Zinsderivate im Volumen von € 31,3 Mio. abgeschlossen. Beide Zinsderivate bilden eine Bewertungseinheit mit dem abzusichernden Grundgeschäft (Konsortialkredit). Vor diesem Hintergrund war eine Rückstellungsbildung nicht erforderlich. Der beizulegende Zeitwert (Marktwert) für Zinsderivate wird unter Anwendung marktüblicher Bewertungsmethoden durch die Abzinsung der für die Zukunft erwarteten Zahlungsströme ermittelt.
F. Ergänzende Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds besteht aus liquiden Mitteln sowie kurzfristigen Kontokorrentverbindlichkeiten. Wir verweisen für ergänzende Erläuterungen auf die Darstellung zur Finanzlage im Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. G. Sonstige Angaben Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag gab es weder coronabedingte noch andere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben. Mitarbeiter (Angestellte und Arbeiter zusammengefasst) Im Jahresdurchschnitt ergibt sich folgendes Bild:
Zum Stichtag 31.12.2020 beschäftigt der Konzern 3.339 Mitarbeiter (Vj. 3.627). Prüfungs- und Beratungsgebühren Die Aufwendungen bei der CTDI GmbH für die Jahres- und Konzernabschlussprüfung beliefen sich auf T€ 82, für andere Bestätigungsleistungen T€ 2. Gesellschafterkreis nach Stimmrechtsanteilen
Konzernabschluss und Mutterunternehmen Der Konzernabschluss der CTDI GmbH wird im Unternehmensregister offen gelegt. Der Jahres- und Konzernabschluss der CTDI GmbH wird in den Konzernabschluss der Communications Test Design, Inc., West Chester, USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und zugleich für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist nach Maßgabe der für das Mutterunternehmen geltenden gesetzlichen Regelungen in den USA nicht offenlegungspflichtig. Dem Aufsichtsrat gehörten im Berichtsjahr folgende Personen an:
Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten keine Vergütung. Im Geschäftsjahr 2020 waren folgende Geschäftsführer tätig:
David Burt erhält keine Geschäftsführungsbezüge von der CTDI GmbH bzw. ihren Tochterunternehmen. Gemäß § 314 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung der CTDI GmbH regt, vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates und der Gesellschafter, an, den Bilanzgewinn vorzutragen, um die Mittel zur Schuldentilgung und für Investitionen in profitables Wachstum zu verwenden.
Malsch, 08. März 2021 Dieter Hollenbach, Geschäftsführer David Burt, Geschäftsführer Monika Rüth, Geschäftsführerin Thomas Smolne, Geschäftsführer Konsolidierungskreis
1) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
mit der CTDI GmbH
Bericht über die Lage des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020Der Ausweis erfolgt, soweit nicht anders angegeben, in € Mio. A. Grundlagen der CTDI GmbH Gruppe a) Geschäftsmodell Das Kerngeschäft der CTDI GmbH Gruppe (kurz: CTDI) besteht aus Test-, Repair- und integrierten Logistikservices sowie dem Ersatzteilmanagement von elektronischen Systemen. Damit ist die CTDI ein wichtiger strategischer Partner für ihre Kunden, die ihre Ressourcen so auf ihr eigenes Kerngeschäft konzentrieren können. CTDI bietet voll integrierte Lösungen für Produkte innerhalb und außerhalb der Gewährleistung, bestehend aus Screen & Clean (S&C), Funktionstests, Refurbishment und Repair auf Komponentenebene. Zu den von uns betreuten Technologien gehört Equipment des Zugangs- und Übertragungsnetzes sowie alle Mobilfunk-Technologien, Set-Top-Boxen, Gateways, mobile Endgeräte und Smart Home-Elektronik, Geld- und Zahlungssysteme, Industriescanner und Drucker. Dabei passen wir unsere Kompetenzen und Dienstleistungen stets an die technischen Entwicklungen in diesen Bereichen an. Organisatorisch hat die CTDI GmbH Gruppe ihr Geschäft in vier Divisionen aufgeteilt:
Networks Services bietet Services für Netzbetreiber und Hersteller in der Telekommunikationsindustrie, unter anderem die Entwicklung von Testverfahren, Test, Reparatur & Installation von Netzinfrastruktur, volumenstarke Lagerhaltung & Distribution sowie Supply & Asset Recovery Services. Im Unterbereich Network Deployment Services bieten wir die Planung, Modernisierung, Projektierung, vor-Ort-Installation sowie Demontage von Netzwerken, Projektmanagement, Netz-Engineering, Staging & Konfiguration sowie Rack-Design & -Montage. Mobile Consumer Electronics bietet insbesondere E2E After-Sales Lösungen für Mobiltelefone, Tablets & Laptops. Dazu gehören unter anderem Aftermarket Services, Engineering & IT, Test, Reparatur & Aufarbeitung, globale Vorwärts- & Rückwärtslogistik sowie Walk-in-Center Lösungen. Im Bereich Set-Top-Box bieten wir After-Sales Services für Set-Top Boxen, Modems & Gateways. Dazu gehören die Entwicklung von Testsystemen, großvolumige globale Vorwärts- & Rückwärtslogistik, Screen & Clean, Kitting & Aufarbeitung sowie die Reparatur von Geräten innerhalb und außerhalb der Gewährleistung. Die Division B2B betreut Kunden im Aftersales-Service insbesondere im Bereich POS-Systeme. Schwerpunkte sind hier die Vorwärts- & Rückwärtslogistik und Lösungen für Instandsetzungen in der Region, Screen & Test sowie Reparatur & Aufarbeitung. Der Konzern operiert mit insgesamt 21 Standorten in 14 Ländern, davon 13 in Europa, plus Russland. Jede unserer vier Divisionen ist in mindestens acht Ländern vertreten, so dass wir in Europa eine effektive Gesamtabdeckung für unsere internationalen Kunden anbieten können. Die Matrix aus Divisionen und Landesgesellschaften wird über eine gemeinsame Zielestruktur gesteuert. b) Forschung und Entwicklung Unsere Marktstellung wollen wir auch weiter ausbauen, indem wir die technologische Kompetenz noch weiter steigern. Die Entwicklungsschwerpunkte der CTDI sind in einer Engineering Roadmap definiert und als Unternehmensziel festgeschrieben. Die Engineering-Abteilung der CTDI GmbH Gruppe entwickelt aufgrund ihres umfassenden Know-how über alle Technologien hinweg höchst effiziente Prüf- und Repair-Verfahren und unterstützt damit nachhaltig unsere Strategie der deutlich überwiegenden Eigeninstandsetzung. Jede Division hat eine eigene Engineering-Abteilung, um den marktspezifischen Anforderungen gerecht zu werden. B. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Fortführung der Geschäfte in 2020 Das Jahr 2020 war auch für die CTDI durch Corona geprägt. Der europaweite Lockdown in der 1. Hälfte 2020 hat vor allem unsere MCE und B2B Division stark getroffen. So haben wir hier einen erheblichen Mengenrückgang bei der Reparatur von Mobiltelefonen und Bezahlgeräten verzeichnet. Trotz einiger Aufholeffekte in der 2. Hälfe 2020 konnten wir letztendlich unsere Budgetziele nicht erreichen. Besonders hervorzuheben war, dass keine einzige CTDI Landesgesellschaft während der Corona-Pandemie in 2020 schließen musste. Wir konnten alle Dienstleistungen für unsere Kunden sicherstellen und uns auch in Krisenzeiten als verlässlichen Partner für unsere Kunden beweisen. Durch unsere schnelle Anpassungsfähigkeit in der gesamten Organisation sowie auch durch unsere solide Finanzierung waren wir in der Lage, die Corona-Pandemie gut zu überstehen und selbst das Ergebnis des Jahres 2019 zu übertreffen. Ungeachtet der Corona-Pandemie sehen wir nach wie vor einen weiterhin verstärkten globalen Marktdruck sowie eine fortschreitende technische Erneuerung der Telekommunikationsnetze, die sich weiterhin auf die CTDI als Dienstleister auswirkt. Sowohl rückläufige Mengen bei älteren Technologien als auch Preisrückgänge bei Instandsetzungsleistungen waren zu verzeichnen. Der Bereich End-of-Life Management stellt für unsere Kunden die Reparaturfähigkeit "alter" Techniken durch Beschaffungskonzepte langfristig sicher. Die CTDI bietet damit einen entscheidenden Mehrwert für ihre Kunden in allen Geschäftsfeldern, da sie durch unseren Service bestimmte Techniken länger im Netz einsetzen können und somit in die Lage versetzt werden, Investitionen und Kosten zu reduzieren. Trotz der Corona-Pandemie bleiben die Entwicklungsdynamik und der Wettbewerb innerhalb der Technologie-, Medien- und Telekommunikationsindustrie in 2020 weiterhin hoch. Nach zahlreichen Konsolidierungen großer Netzbetreiber und Hersteller im Telekommunikationsmarkt in den letzten Jahren lag der Fokus im Jahr 2020 auf der Implementierung der Akquisitionen. Die Marktkonsolidierung setzte sich im Bereich der ,Payment' Hersteller und Serviceanbieter in 2020 weiter fort (z.B. Übernahme Ingenico durch Worldline). Ein sehr deutlicher Trend zeigt sich branchenübergreifend bei der stärkeren Bedeutung der Bereiche Ökologie und Nachhaltigkeit. So hat unser Kunde Samsung in Deutschland ein Zertifizierungsprogramm für Service Partner ins Leben gerufen, das nachhaltiges Handeln in den Fokus rückt. Die CTDI als größter Reparatur-Partner von Samsung für Smartphones in Europa wurde auf Anhieb als Samsung Eco Service Partner ausgezeichnet. Mit milliardenschweren Investitionen in den Aus- und Umbau der technischen Infrastruktur haben die großen Telekommunikationsunternehmen in Europa auch im Jahr 2020 noch schnellere und leistungsstärkere Anschlüsse für Ihre Kunden geschaffen. Die zunehmende Modernisierung der Netze führte 2020 dazu, dass die Netzbetreiber alte Techniken zunehmend aus dem Netz nehmen. Die CTDI nimmt an diesem technischen Wandel aktiv teil. Unter anderem unterstützt die CTDI den Netzausbau durch Dienstleistungen im Bereich Network Deployment Services, insbesondere bei Projektierungen für Linientechnik sowie bei der Konfiguration, Endmontage und Abnahme von Übertragungstechnik. Es zeigt sich weiterhin, dass diese Art von Dienstleistungen und die Dienstleistungen rund um die Reparatur und die Logistik von Telekommunikationsinfrastruktur immer mehr zusammenwachsen. b) Ziele und Strategien Unsere Strategie, vor Ort für unsere Kunden tätig zu sein, unsere technische Kompetenz gezielt auszuweiten und neue Services anzubieten, haben wir auch 2020 erfolgreich fortgeführt. Insbesondere in der Corona-Pandemie zeigten sich die Vorteile der lokalen Präsenz, um flexibel auf die lokalen Gegebenheiten reagieren und unsere Dienstleistungen unterbrechungsfrei gewährleisten zu können. CTDI hat bereits 2019 in Polen in ein neues Gebäude investiert, das neue Kapazitäten für weiteres signifikantes Wachstum bietet. Von dort aus erbringt die CTDI unter anderem für den weltweit größten Smartphone-Hersteller sowie für den gleichfalls global größten Industriescanner und -druckerhersteller Reparaturen und Refurbishment-Services. Die polnische Gesellschaft ist 2020 mit ca. 1.000 Mitarbeitern die größte der CTDI GmbH Gruppe. In 2020 haben wir in unseren Standort in Rom investiert und ein neues, größeres Gebäude bezogen, um die Bedürfnisse des italienischen Marktes besser bedienen zu können. Aktuell sind wir dabei, die Kapazitäten eines großen deutschen Standortes auszuweiten, um Neugeschäft aufnehmen zu können. Ein weiterer Baustein unserer Strategie ist es, unseren Kunden immer mehr Wertschöpfung anzubieten. So haben wir stetig unsere Dienstleistungskompetenz im Bereich der Logistik und im Repair-Segment erweitert und konnten 2020 wichtige Vertragsabschlüsse sowohl mit neuen als auch mit bedeutenden Bestandskunden erzielen. Wie in den letzten Jahren beobachtete die CTDI auch im Jahr 2020 nicht nur eine Zunahme des europaweiten, sondern auch des weltweiten Geschäfts. Immer mehr Kunden wünschen eine globale Lösung für Instandsetzung und Logistik. Die CTDI hat im Berichtsjahr weitere globale Kunden gewonnen, für die CTDI maßgeschneiderte Lösungen global umsetzt. Maßgeschneiderte IT-Lösungen sind ein wichtiger Baustein unseres Portfolios und ein starkes Argument am Markt. Ein weiteres Ziel des Unternehmens in 2020 war, unsere technologische Kompetenz gezielt in neuen Branchen auszubauen. So ist die permanente Weiterentwicklung von Robotics-Testern für vollautomatische Smartphone-Tests ein zentraler Fokus in der MCE Division. Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt ab 2020 ist die Testerentwicklung rund um 5G in der Division Networks. Zusätzlich war das Unternehmen sehr erfolgreich, Test-Equipment deutlich wirtschaftlicher bereitzustellen und die Testverfahren erneut effektiver weiterzuentwickeln. Finanzielle Leistungsindikatoren sind insbesondere der Umsatz, die Nettofinanzschulden sowie das EBITDA und das Jahresergebnis der Gruppe. Diese Indikatoren werden mittels monatlichem Reporting überwacht. Als nicht-finanzielle Leistungsindikatoren sind insbesondere die Kundenzufriedenheit sowie die internen Forschung-und Entwicklungsziele zu nennen. Beides orientiert sich sehr stark an den Bedürfnissen der Kunden. So misst sich die Kundenzufriedenheit an den mit dem Kunden definierten Qualitäts- und Performance-Zielen. Diese Leistungsindikatoren entsprechen den Unternehmenszielen, die auf alle Einheiten heruntergebrochen und mit hoher Aufmerksamkeit mehrmals monatlich überwacht werden. c) Geschäftsverlauf Die CTDI GmbH Gruppe erzielte im Jahr 2020 einen Konzernumsatz von € 382 Mio. und ein Jahresergebnis von € 0,05 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Konzernumsatz der Gruppe leicht gestiegen. Dabei konnten wir alle wesentlichen Kunden weiter an uns binden und Kundenverträge behalten. Die Corona-Pandemie hat zu vorübergehend geringeren Auftragseingängen von bestehender Kunden in den Divisionen MCE und B2B geführt. Dies konnte im Laufe des Jahres auch nicht mehr aufgeholt werden. Damit wurde die Prognose des Vorjahres nicht ganz erreicht. Wir verfolgen auch weiterhin die Diversifizierung unserer Dienstleistungen. Damit können wir als "Full Service Provider" unseren Kunden in allen Geschäftsfeldern die ganze Bandbreite an Dienstleistungen anbieten - und das weltweit. Das Ergebnis liegt mit € 0,05 Mio. über Vorjahresniveau (negativ € 1,2 Mio. inkl. Sondereffekt von € 1,4 Mio.), aber unter dem Planergebnis von ca. € 3,0 Mio. Der wesentliche Effekt lag auch hier in der Corona-Pandemie in Q2 begründet In der Erläuterung der Ertragslage wird hierauf näher eingegangen. Das Unternehmen hat unterjährig die mit den Banken vereinbarten KPls ("Covenants") eingehalten und auch in diesem besonderen Jahr den Schuldenabbau vorangetrieben. d) Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der CTDI GmbH Gruppe stellt sich wie folgt dar:
Der Konzernumsatz beträgt € 382 Mio. und liegt somit leicht über dem Vorjahr (€ 380 Mio.), aber unter Plan. Die Lücke zum geplanten Umsatz ist im Wesentlichen auf die geringeren Umsätze im Bereich Mobile und B2B aufgrund der Corona-Lockdowns in Q2 zurückzuführen. Diesen Rückgang schätzen wir auf ca. € 14 Mio. Hier haben wir die eingeschränkten Einkaufsmöglichkeiten sowie die Zurückhaltung der Kunden bei den Smartphone-Reparaturen deutlich gespürt. Bei den Bestandskunden haben wir im Geschäftsjahr wichtige Ausschreibungen gewinnen können, um bestehende Projekte weiter fortzuführen. Die Bruttomarge sank um 0,9%, was im Wesentlichen ebenfalls durch den Corona-Lockdown zu begründen ist. Hier konnten wir den plötzlichen Umsatzrückgang nicht vollständig durch entsprechende Kostenreduzierung, insbesondere der Fixkosten im Bereich Operations, kompensieren. Dies traf insbesondere unsere Niederlassungen in Spanien, Italien und Polen. Den Effekt auf das Bruttoergebnis durch Corona schätzen wir auf € 2,3 Mio. Ebenfalls verzeichneten wir einen leichten Rückgang bei margenstärkeren Umsätzen. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten sind um € 3,6 Mio. gesunken. Der überwiegende Teil ist auch hier direkt oder indirekt auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen, wie beispielsweise reduzierte Reisekosten, Personalkosten (€ 1,9 Mio.), Marketingkosten sowie auf gesunkene sonstige externe und interne Kosten (€ 0,4 Mio.). Insgesamt konnten wir unsere Strukturen nachhaltig optimieren. Das sonstige betriebliche Ergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um € 0,5 Mio. auf € 3,5 Mio. gestiegen. Dies resultiert überwiegend aus Wechselkurseffekten, der Auflösung von Rückstellungen sowie aus sonstigen Kostenerstattungen. Durch die oben genannten Effekte hat sich das Ergebnis vor Steuern daher im Vergleich zum Vorjahr um € 1,1 Mio. erhöht. Das Finanzergebnis ist gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben. Die Ertragssteuern sind im Vergleich zum Vorjahr leicht um € 0,1 Mio. gesunken. Finanzlage Die Finanzlage des Konzerns ist in der beigefügten zusammengefassten Konzernkapitalfluss-Rechnung erläutert.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist um € 1,5 Mio. rückläufig. Dies liegt insbesondere an der Veränderung der Rückstellungen sowie der zahlungsunwirksamen Positionen. Ein straffes Forderungsmanagement ist nach wie vor ein zentraler Fokus, um größere Überfälligkeiten der Kundenforderungen zu vermeiden. Steuerzahlungen sind gegenüber 2019 um € 0,6 Mio. gesunken. Investiert hat die Gruppe insbesondere in die Optimierung und Erweiterung der IT-Systeme, in Implementierungen von Neuprojekten der Divisionen sowie in Verbesserungen im Bereich Operations und der Gebäude. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist gekennzeichnet durch die Nettorückführung der Darlehen in Höhe von € 5,7 Mio. und durch gezahlte Zinsen in Höhe von € 2,0 Mio. Kurzfristige Spitzen beim Liquiditätsbedarf konnten durch jederzeit verfügbare Kontokorrentkredite aufgefangen werden. Der Finanzmittelfonds besteht aus liquiden Mitteln sowie kurzfristigen Kontokorrentkrediten. Vermögenslage
Die Konzernbilanzsumme lag am 31.12.2020 nahezu auf der Vorjahresniveau. Das langfristig gebunden Vermögen reduzierte sich im Wesentlichen aufgrund der planmäßigen Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert (€ 5,5 Mio.). Das kurzfristig gebundene Vermögen erhöhte sich im Wesentlichen durch leichte Zugänge im Vorratsvermögen (€ 3,5 Mio.) Zudem ist der Cash-Bestand um € 4,3 Mio. höher. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nur leicht gesunken, um € 1,1 Mio. Das Konzerneigenkapital ist konstant hoch, wobei die Quote leicht um 1,4% gesunken ist. Durch den abgeschwächten GBP und PLN Kurs zum Bilanzstichtag ist die Fremdwährungsbewertungsrücklage im Eigenkapital deutlich negativ ausgefallen (€ 4,3 Mio. im Vergleich zum Vorjahr von negativ € 1,3 Mio.), was maßgeblich zur Reduzierung des Eigenkapitals beigetragen hat. Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich im Wesentlichen durch Zugänge in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Jahresende (€ 7,9 Mio.). Das langfristige Fremdkapital verringerte sich im Wesentlichen durch die planmäßige Reduzierung des Konsortialkredites (€ 5,7 Mio.), der Pensionsrückstellungen (€ 0,2 Mio.), der passiven latenten Steuern (€ 0,3 Mio.) und des passiven Rechnungsabgrenzungspostens (€ 0,4 Mio.), bei gegenläufigem Anstieg der erhaltenen Anzahlungen (+ € 1,0 Mio.). e) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Kunden und Qualität Die Kundenzufriedenheit steht ganz oben auf der Prioritätenliste und ist von übergeordneter und nachhaltiger Bedeutung für den Erfolg unserer Geschäftstätigkeit. Wir verfolgen daher immer die vollständige Erreichung der mit den Kunden definierten Qualitätsziele und setzten dazu ein umfassendes Monitoring der KPI ein. Im abgelaufenen Jahr konnten wir die vereinbarten Ziele auch fast durchgängig erreichen. Durch regelmäßige Kundenzufriedenheitsanalysen und quartalsmäßige Business Reviews mit unseren Kunden versuchen wir darüber hinaus, die Gesamtzufriedenheit der Kunden bestmöglich sicherzustellen. Das positive Feedback der Kunden spiegelt unser Engagement im Bereich KPI Performance und hohe Qualitätserreichung wider. Mitarbeiter und Personal Um als Unternehmen einen zukünftigen Umsatzanstieg bewältigen zu können, bedarf es einer motivierten und qualifizierten Belegschaft, die wir auch im Geschäftsjahr gewinnen und halten konnten. Um die Fluktuationsrate weiterhin sehr gering zu halten, legen wir ausgesprochen großen Wert auf die Ausbildung und kontinuierliche Fortbildung unserer Mitarbeiter. Um Auftragsspitzen und Auslastungslagen wirtschaftlich bestmöglich koordinieren zu können, legt das Unternehmen großen Wert auf einen ausgewogenen Mix aus verschiedenen Vertragslaufzeiten der Beschäftigten. Die Personalabteilung überwacht diesen Prozess eng. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a) Prognosebericht Die Prognose für 2020 aus dem Vorjahr wurde sowohl umsatz- als auch ergebnisseitig unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie verfehlt. Das Ergebnis lag allerdings deutlich über dem Vorjahresergebnis (+ € 1,2 Mio.) Ziel für das Jahr 2021 ist ein moderates Umsatzwachstum sowie eine deutliche Ergebnisverbesserung bei weiterem Abbau der Nettoverschuldung und konstant hoher Eigenkapitalquote. Die deutliche Ergebnisverbesserung basiert auf einer von uns erwarteten Erholung der Gesamtwirtschaft und Abmilderung der Corona-Pandemie im Laufe des Jahres. Ebenso erwarten wir, dass stetige Effizienzprogramme und Prozessengineering dazu beitragen werden, die Unternehmensgruppe für zukünftige Veränderungen im Markt gut aufzustellen. Darüber hinaus erwarten wir weitere operative Verbesserungen und keine wesentlichen Restrukturierungsmaßnahmen. Vertriebsseitig wurde im Berichtsjahr ein weiterhin großer Fokus auf die marktseitigen Synergien gelegt, deren positive Ergebnisse durch Implementierung von Neugeschäft umgesetzt werden. Im Rahmen der Konsortialfinanzierung wurden auf Konzernebene Covenants (= Finanzkennzahlen) vereinbart. Von einer Nichteinhaltung dieser vertraglich vereinbarten Finanzkennzahlen gehen wir aus heutiger Sicht nicht aus. b) Risikobericht Risikomanagementziele und -Methoden Den Risiken begegnen wir durch ein entsprechendes Risikomanagementsystem. Wir gehen nur kalkulierbare Risiken ein, die im Rahmen der Wertschöpfung vertretbar sind. Das Risikomanagement ist ein integraler Teil unserer Geschäftsprozesse und Entscheidungen. Die Funktionsfähigkeit unseres Risikomanagements wird von einer neutralen Abteilung in Stichproben auf ihre Leistungsfähigkeit überprüft. Wir unterhalten ein umfassendes Berichtswesen für alle relevanten Daten auf Monatsbasis. Alle Daten unserer operativen Einheiten werden darüber hinaus auf Tagesbasis überwacht und gesteuert. Der Status und die Veränderung bedeutender Risiken und der hierzu in Umsetzung befindlichen Maßnahmen werden in einer regelmäßigen Berichterstattung und bei Bedarf auch ad-hoc an die Geschäftsleitung kommuniziert. Die Bereiche Operations und Finance arbeiten hier eng zusammen. Das interne Kontrollsystem (IKS) hat sich 2020 als zuverlässig bewährt. CTDI ist nach der neuen ISO 9001:2015 Verordnung mit einem stark risikoorientierten Ansatz zertifiziert, in den auch die neuen Gesellschaften integriert wurden. Im abgelaufenen Jahr haben wir die angesetzten Bestätigungsaudits erfolgreich absolviert. Um Risikofaktoren frühzeitig aufzufinden und auszuschalten, prüfte die interne Revision regelmäßig die Einhaltung von Prozessen sowie die Verfolgung von Vorfällen. Zur Abschätzung des Basisrisikos in den einzelnen Kundenprogrammen wird die Qualität der Bearbeitung und Ausführung auf monatlicher Basis überprüft, um mögliche Risiken aus Underperformance frühzeitig zu erkennen, die kurz- und mittelfristig auch wirtschaftliche Nachteile zur Folge haben könnten. Die Höhe des Risikos wird durch Analyse der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Auswirkung bei Eintritt ermittelt und dient der Geschäftsführung als Entscheidungshilfe, bestimmte Risiken nicht einzugehen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir folgende wesentliche Risiken identifiziert und nachfolgend eingeordnet:
Risiken aus Forderungsausfällen Zur Eingrenzung der Cash-Flow-Risiken wird ein konsequentes Forderungsmanagement immer wichtiger. Die CTDI bewegt sich zwar in einer Branche mit überwiegend geringem Insolvenzrisiko bzw. Risiko eines Forderungsausfalls, jedoch stellt dieses Risiko auch für uns ein bedeutendes Risiko dar. Das geringe Risiko der Branche sehen wir dadurch begründet, dass unsere Geschäftspartner überwiegend globale Kunden mit entsprechend hoher Finanzkraft sind. Der Kostendruck, dem unsere Kunden ausgesetzt sind, führt auch zur Vereinbarung längerer Zahlungsziele. Mit großen Kunden bzw. Banken bestehen zudem Finanzierungsinstrumente wie Factoring. Risiken aus Kundenverträgen, insbesondere Schadenersatz Das Risiko sehen wir in vertraglichen Haftungs- und Strafklauseln bei Nichterfüllung der vertraglich vereinbarten Leistung sowie Schäden an Kundeneigentum. Diesem Risiko begegnen wir mit der Begrenzung von Haftungssummen und adäquatem Versicherungsschutz, unter Beachtung der Höchstversicherungssumme. Diese sehen wir im Verhältnis zum Risiko als angemessen an. Im Falle der Untervergabe von Leistungen passen wir die Haftung in unseren Vereinbarungen mit Unterlieferanten an den Hauptvertrag an. Zudem verfügt die CTDI über einen standardisierten Implementierungsprozess, der sicherstellen soll, dass Neuprojekte entsprechend der vertraglichen Vereinbarung und der identifizierten Risiken aufgesetzt werden. Risiken aus Gewährleistungen Durch unsere Leistungserbringung sind wir auch Risiken aus der Produkthaftung ausgesetzt. In Fällen, in denen von der CTDI erstellte Geräte unter die Regeln der Produkthaftung fallen, begrenzen wir das Risiko mit adäquatem Versicherungsschutz, unter Beachtung der Höchstversicherungssumme. Diese sehen wir im Verhältnis zum Risiko als angemessen an. Des Weiteren wenden wir standardisierte Verfahrensanweisungen zur Sicherstellung der Konformität der erstellten Produkte an. Risiken aus dem Ausfall kritischer Lieferanten Dem Ausfall kritischer Lieferanten beugen wir durch eine enge Zusammenarbeit mit leistungsfähigen Lieferanten vor. Die Märkte sind kontinuierlich globaler geworden und haben sich nach Asien verschoben. Dies führt zu neuen kulturellen Aspekten, die wir in unserer Lieferkette berücksichtigen müssen. Weiterhin sehen wir dadurch höheren Transportkosten und längeren Lead-Times entgegen. Im Verbund mit unserer Muttergesellschaft CTDI Inc. werden wir unsere globale Beschaffungsstrategie weiter intensivieren. Das Unternehmen hat erfolgreich Methoden entwickelt, gebrauchte Ersatzteile u.ä. so aufzubereiten, dass Neukäufe und damit verbundene Risiken wie Ausfall oder Abhängigkeit von Lieferanten in signifikantem Umfang reduziert werden können. Speziell im Geschäftsfeld MCE haben wir eine enge Verknüpfung mit unseren Kunden, die gleichzeitig auch Lieferanten sind. Diese Verzahnung hat den positiven Effekt, dass gemeinsame Interessen die Supply Chain bestimmen. Generell unterliegen die Einkaufsprozesse definierten Standards. Unsere Supply Chain wird ganzheitlich organisiert und Überbestände werden vermieden. Zusätzlich stellen europaweite Supplier Audits sicher, dass wir unternehmensübergreifend erfolgreich zusammenarbeiten. Wichtige Lieferanten werden systematisch bewertet und zu strategischen Gesprächen mit den Geschäftsfeldverantwortlichen eingeladen. Unser Materialmanagement arbeitet eng mit den Herstellern und Zulieferern zusammen, um die Auswirkungen des Coronavirus zu minimieren. Im Berichtsjahr hatten wir keine wesentlichen Lieferengpässe zu verzeichnen. Datenschutzrisiken Durch die Datenschutzgrundverordnung sehen auch wir uns erhöhten Anforderungen und Risiken aus diesem Bereich gegenüber. Das Risiko kann insbesondere durch die eigene nicht sachgerechte Nutzung oder Speicherung von persönlichen Daten sowie durch nicht autorisierte Zugriffe fremder Parteien auf diese Daten entstehen. Die CTDI hat diesbezüglich lokale Datenschutzbeauftragte eingestellt bzw. geschult und unterstützt deren Arbeit durch einen zentralen konzernweiten Datenschutzbeauftragten. Darüber hinaus führen wir regelmäßig Schulungen in diesem Bereich durch und stellen sicher, dass die Organisation für Datenschutzthemen entsprechend sensibilisiert ist. Die Einhaltung der Regeln prüfen wir durch interne Audits regelmäßig ab. IT-Risiken Risiken wie den unberechtigten Zugriff auf unsere Systeme oder Datenverlust vermindern wir durch den Einsatz moderner Technologien. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir unsere IT-Infrastruktur erneut erweitert und tragen damit dem steigenden Datenspeicherbedarf Rechnung. Zusätzlich investieren wir regelmäßig in risikominimierende Redundanzen. In regelmäßigen Übungen simuliert die CTDI den Umgang mit dem Drohszenario "Ausfall von IT-Infrastruktur" und verbessert durch kontinuierliche "Lessons Learned" die ständige Verfügbarkeit. Wir setzen für die Abbildung unserer Prozesse weiterhin auf Standardsoftwareprodukte führender Hersteller wie SAP, IBM, HP und Microsoft. Dies ermöglicht eine größere Flexibilität bei Veränderungen. Für die Einführung neuer Systeme und für die Wartung bedienen wir uns qualifizierter interner und externer Dienstleister. Verstärkt nutzen wir globale IT-Lösungen und wir verstärken die globale Zusammenarbeit im Konzern, um unsere IT-Systeme konsequent zu erweitern. Unser selbstentwickeltes IT-Werkstattmanagement-System (OLP) wird weiter ausgebaut und garantiert unseren globalen Kunden einen einheitlichen Standard. Allgemeine Risiken Die CTDI GmbH Gruppe unterliegt - wie jede internationale Unternehmensgruppe - verschiedenen allgemeinen Risiken wie Marktrisiken, Währungsrisiken, Personalrisiken und IT-Risiken. Marktseitig bestätigte sich auch im Geschäftsjahr 2020 der Trend, dass die Vertriebszyklen zwar zunehmend länger als in der Vergangenheit werden, aber die Kunden sich immer mehr längerfristig an finanz- und leistungsstarke Lieferanten binden sowie strategische Partnerschaften eingehen. Sowohl wir als auch unsere Kunden investieren in die zunehmende Verknüpfung gemeinsamer Wertschöpfungsketten. Des Weiteren beobachten wir zunehmend Konsolidierungsentwicklungen in der Branche. Auf den starken Kostendruck sowohl bei Netzbetreibern als auch bei Originalgeräteherstellern reagiert die CTDI mit flexiblen Geschäftsmodellen. Die erweiterte Logistik- und IT Kompetenz führt zu Einsparungen bei neu implementierten Kundenprogrammen. Währungsrisiken entstehen in der CTDI GmbH Gruppe durch die internationale Ausrichtung unserer Geschäftstätigkeit. Diese bringt eine Vielzahl von Zahlungsströmen in unterschiedlichen Währungen - u.a. in GBP, HUF, RON, PLN und US-Dollar - und dadurch ein gewisses Währungsrisiko mit sich. Diesem Risiko begegnen wir im Bedarfsfall durch aktive Maßnahmen, wie dem Abschluss von Devisentermingeschäften. Personalrisiken, die sich durch Nachwuchsmangel oder Überalterung der Belegschaft ergeben können, begegnen wir mit einem Nachwuchsförderungsprogramm und mit der Ausbildung von Elektronikern für Geräte und Systeme sowie Fachkräften für Lagerlogistik und IT Informatikern. Die Expansion unserer europäischen Tochtergesellschaften stellen wir vor Ort mit einem wachstumsgerechten Rekrutierungsprozess sicher. Zusätzlich reduzieren wir das Rekrutierungsrisiko durch automatisierte Testverfahren, die Effizienz und ein kontinuierlich hohes Qualitätsniveau sicherstellen. Unsere Personalentwicklung ist darauf ausgelegt, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, zu integrieren und an das Unternehmen zu binden. Umfangreiche Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote, flächendeckende Personalgespräche sowie individuelle Personalentwicklungsprogramme für alle Mitarbeiter im Konzern sind obligatorisch. Die Rekrutierung orientiert sich insbesondere an Wachstumsfeldern in den Bereichen Logistik, MCE und Industry Solutions (Division B2B). Risiken durch den Brexit sehen wir momentan als gering an. Unsere Gesellschaften im UK haben sich früh auf die Situation eingestellt und das Geschäft ist überwiegend inlandsorientiert. Gesamtrisiko Vor diesem Hintergrund konnten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Einzelrisiken identifizieren, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand unseres Unternehmens, des Konzerns oder der einbezogenen Gesellschaften gefährden können. Bei einem zukünftigen Eintritt eines oder mehrerer unvorhersehbarer oder außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Ergebnisentwicklung jedoch nicht auszuschließen. c) Chancenbericht Die Entwicklung der Branche ist weiterhin gekennzeichnet durch eine zunehmende Globalisierung des Geschäfts, verbunden mit steigendem Kostendruck sowie einer Marktkonsolidierung. Das Unternehmen beobachtet zunehmend, dass immer mehr Wettbewerber dem Druck des Marktes nicht standhalten können. Die Corona-Pandemie wird diesen Trend noch verstärken. CTDI hingegen ist ein global aufgestelltes und wirtschaftlich sehr stabiles Unternehmen. Diese Eigenschaften werden von den Kunden im Rahmen ihrer eigenen Risikoanalyse immer intensiver nachgefragt und sind z.T. Voraussetzung, um an Ausschreibungen teilzunehmen. CTDI sieht sich daher für eine etwaige Marktkonsolidierung auf Seiten der Dienstleister gut gerüstet, um hier gegebenenfalls auch durch Zukäufe oder die Übernahme von Verträgen der Wettbewerber weiter wachsen zu können. Auf Seiten der Service-Dienstleister wird sich vermutlich erst 2021/2022 verstärkt zeigen, welche Unternehmen den massiven finanziellen Auswirkungen der Corona Pandemie nicht gewachsen waren und ob der Markt sich teilweise neu ordnen wird. Für 2021 stehen neben dem steigenden Interesse an Nachhaltigkeit insbesondere technische Entwicklungen rund um 5G sowie Open RAN im Vordergrund des Marktes. Die Präsenz der CTDI in Europa sowie global ermöglicht uns nun, unseren Kunden ein immer umfangreicheres Leistungsspektrum in nahezu allen Regionen Europas bieten zu können. Die CTDI ist dementsprechend in der Lage, Kunden jeder Größe und an jedem Standort zu bedienen, was uns zu einem der führenden Anbieter in unserem Markt macht. Die CTDI ist daher bestens für globale Kunden aufgestellt, die ebenfalls einen globalen Partner verlangen. Ebenfalls zunehmend positiv wirken sich unsere als Unternehmensziel verankerten Maßnahmen zur CO2-Reduktion aus. Dieses Engagement unterstützt uns auch bei Ausschreibungen insbesondere großer Konzernunternehmen, die auf diesen Aspekt immer größeren Wert legen, genauso wie die von der Financial Times Deutschland in diesem Jahr erfolgte Auszeichnung zur Diversität unserer Mitarbeiter. So konnten wir auch in den letzten Jahren globale oder regionale Verträge mit Global Playern, insbesondere mit OEMs und Carriern, abschließen oder nachhaltig erweitern. Die CTDI wird auch hier zukünftig ihre globale Position weiter ausbauen, um aus einer guten und stabilen Marktpositionierung heraus auf weiteres organisches Wachstum hinzuarbeiten.
Malsch, 08. März 2021 Dieter Hollenbach, Geschäftsführer David Burt, Geschäftsführer Monika Rüth, Geschäftsführerin Thomas Smolne, Geschäftsführer Konzernkapitalflussrechnung für Geschäftsjahr 2020
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals für Geschäftsjahr 2020
Unter Voraussetzung der Einhaltung der im Konsortialkreditvertrag vereinbarten Covenants, kann grundsätzlich eine Ausschüttung auf Ebene der CTDI GmbH im Geschäftsjahr 2021 für 2020 erfolgen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CTDI GmbH, Malsch Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der CTDI GmbH, Malsch, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der CTDI GmbH, Malsch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 8. März 2021 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Daniel Deutsch, Wirtschaftsprüfer Dagmar Liphardt, Wirtschaftsprüferin |
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CTDI Solutions GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Stephanstraße 4 - 8
76316 Malsch - Handelsregister
- HRB 718270, Mannheim
- Eintragungsdatum
- 17. Juni 2013
- Branche
-
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Paket- und Expressdienste - Unternehmenszweck
- Die Erbringung von Logistikleistungen aller Art, insbesondere im Bereich der Versorgung und des Transportwesens für Betreiber von Telekommunikationsnetzen und Hersteller von Telekommunikationstechnik im In- und Ausland, das Garantie- und Inventarmanagement von kundeneigenen Vorräten an technischen Einrichtungen und Messgeräten, sowie die Konfektionierung, Kommissionierung elektronischer und elektromechanischer Produkte und die Modernisierung elektronischer und elektromechanischer Produkte.
Finanzen
Bilanz
2021- Umlaufvermögen 62,1 % 127,30 Mio
- Anlagevermögen 36,2 % 74,18 Mio
- Aktive latente Steuern 1,0 % 2,03 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,8 % 1,58 Mio
- Verbindlichkeiten 48,9 % 100,24 Mio
- Eigenkapital 37,1 % 76,01 Mio
- Rückstellungen 10,5 % 21,44 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 3,2 % 6,65 Mio
- Passive latente Steuern 0,4 % 742,8 k
Bilanzdaten für 5 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2021- Umsatzerlöse 77,8 % 390,48 Mio
- Bruttoergebnis vom Umsatz 9,1 % 45,84 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 6,2 % 31,36 Mio
- Gewinnvortrag 5,6 % 28,16 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 1,2 % 6,08 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 39,7 k
- Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 87,6 % 344,64 Mio
- Allgemeine Verwaltungskosten 6,7 % 26,33 Mio
- Vertriebskosten 2,2 % 8,50 Mio
- Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 1,4 % 5,51 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,9 % 3,43 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,8 % 3,15 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,4 % 1,73 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % 114,4 k
- Ergebnis nach Steuern 3,31 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 3,19 Mio
GuV-Daten für 5 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Richard Kieselstein
seit 2022 Geschäftsführer
-
Thomas Smolne
seit 2018 Geschäftsführer
-
Hans-Jürgen Rinkleff
seit 2017 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- CTDI GmbH DEU 100,0 % 25k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Historie
- 2026
-
11.06.
Austritt einer PositionStefan Leibeling · Geschäftsführer
- 2022
-
12.08.
Austritt einer PositionD*** B****** · Geschäftsführer
-
12.08.
Eintritt eines MitgliedsS***** L****** · Geschäftsführer
-
08.06.
Austritt einer PositionC****** S**** · Geschäftsführer
-
08.06.
Eintritt eines MitgliedsRichard Kieselstein · Geschäftsführer
- 2019
-
25.02.
Austritt einer PositionT**** L*** · Gesamtprokura
- 2018
-
11.04.
Eintritt eines MitgliedsThomas Smolne · Geschäftsführer
- 2017
-
09.11.
Eintritt eines MitgliedsT**** L*** · Gesamtprokura
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2021 Konzernabschluss
- 2020 Konzernabschluss ↓
- 2019 Konzernabschluss
- 2018 Konzernabschluss
- 2017 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2020
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- ctdi.eu AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
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