DAW SEOber-RamstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der DAW SE Die DAW SE (kurz "DAW") ist einer der größten privaten Hersteller von Baufarben und Wärmedämmung in Europa. Mit innovativen Beschichtungssystemen für die Gebäudehülle, Innenräume und industrielle Flächen verbessert die Unternehmensgruppe seit über 125 Jahren die Leistungsfähigkeit von Bauwerken und trägt so dazu bei, dass Menschen in gesünderen, effizienteren, besser designten und nachhaltigeren Gebäuden wohnen und arbeiten. Die Unternehmensstrategie basiert auf den Werten der Inhaberfamilie in 5. Generation: Faires Geschäftsgebaren, Innovationskraft als wichtigste Differenzierungsmöglichkeit und eine nachhaltige Geschäfts- und Produktphilosophie. Die Grundlage für langjähriges Kundenvertrauen, der Ausgangspunkt der Geschäftsanbahnung und die Absicherung bei disruptiven Marktveränderungen sind die starken Marken, welche die DAW mit ihrer bewussten Mehr-Marken-Strategie führt und mit denen sie verschiedene Kundengruppen und Vertriebskanäle adressiert. Die Kernmarke im Profi-Geschäft ist CAPAROL mit umfassenden Services für Handwerker und einem einzigartig breiten Sortiment an qualitativ hochwertigen Farben, Lacken, Lasuren und Materialien für die Fassaden- und Dämmtechnik. Ebenso wie CAPAROL ist auch die Marke ALLIGATOR mit einem fokussierten Angebot im Fachgroßhandel erhältlich, während der Fassaden-Spezialist alsecco direkt an Unternehmen im Objektgeschäft vertreibt. Der Bereich Bautenschutz wird von der Marke DISBON bedient. Unter der Marke KRAUTOL wird ein praxisorientiertes Produktsortiment von Farben und Lacken schwerpunktmäßig über den Baustoffhandel vertrieben. Das Produktprogramm der im "Do it yourself" (kurz: DIY)-Geschäft tätigen Marke Alpina umfasst vor allem hochwertige, leicht verarbeitbare Farben, Lacke und Lasuren, die über Baumärkte vorrangig an Privatkunden vermarktet werden. Das Industriegeschäft im Bereich Farbpasten wird von der Marke Caparol Industrial Solutions (CIS) betreut. Insgesamt ist das Geschäft der DAW im Wesentlichen von kurzfristigen Aufträgen geprägt. Die DAW zeichnet sich durch ihre hervorragende Logistik und ihren Service bei Distribution und Lieferungen aus. Die wesentlichen Produkte können bereits am Folgetag nach Bestellung innerhalb Deutschlands geliefert werden. Bedingt durch dieses Geschäftsmodell, hat die DAW keinen hohen Bestand an offenen Aufträgen. Die DAW verfügt über sieben Produktionsstandorte in Deutschland. Über ausländische Tochtergesellschaften vertreibt die DAW ihre Produkte in Europa und Asien. 13 Tochtergesellschaften im Ausland verfügen über eine eigene Produktion. 2. Forschung & Entwicklung Wegweisende Erfindungen sind tief in der DAW-Unternehmenshistorie verwurzelt. Mit dem Emulsionsbindemittel Caparol (Casein-Paraffin-Oleum) war es Kunden in den 1920er Jahren erstmals möglich, Anstrichfarbe aus Pigmenten und Füllstoffen selbst herzustellen. Die Caparol-Paste-Ölfrei leitete 1936 den Beginn der modernen Dispersionsfarbentechnik ein und setzte den nächsten von vielen Meilensteinen. Forschung, Entwicklung und Anwendungstechnik genossen und genießen bis heute immer den höchsten Stellenwert. Die DAW hat es in ihrer Unternehmensgeschichte immer geschafft, ihr Produktwissen erfolgreich auf verwandte Bereiche zu transferieren, um auch dort Pionierarbeit zu leisten. Heute arbeiten in verschiedenen Forschungszentren der DAW europaweit Produktentwickler mit modernsten Labor- und Analysegeräten an den Produkten der Zukunft, um unsere Position als Technologieführer zu behaupten. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist ein integraler wesentlicher Baustein, der uns in die Lage versetzt, die Unternehmensziele zu erreichen. Die europäische Prozessindustrie steht weiterhin vor enormen Herausforderungen. Neue Wettbewerber aus Asien, ein zunehmender Sättigungsgrad europäischer Märkte und neue digitale Spieler in gewachsenen Wertschöpfungsketten setzen auch etablierten Unternehmen zu und erhöhen den Druck auf verkürzte Innovationszyklen immer mehr. Aufgrund unserer Innovationskraft sehen wir uns im fortwährenden Wettbewerb gerüstet. Der Geschäftsbereich Group Innovation umfasst, anwendungs- und kundengetrieben, unsere drei Geschäftsfelder Gebäudehülle, Innenraum und Spezialobjekte und bringt in jedem Geschäftsfeld Internationales Produktmanagement, Entwicklung und Anwendungstechnik zusammen. Zudem sind innerhalb der Group Innovation Innovationsmanagement, Forschung und Tinting gebündelt. Der Forschung & Entwicklung wird ein unverändert hoher Stellenwert beigemessen. Dies äußert sich insbesondere in den konstant hohen Aufwendungen von 31,6 m€ (im Vj. 32,7 m€) als auch anhand der nahezu konstanten Anzahl von 207 (i. Vj. 209) in der Group Innovation tätigen Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2023. Dass unsere Arbeit Früchte trägt, zeigt unter anderem unsere kurze Reaktionsgeschwindigkeit unter besonderen Umständen. Bedingt durch Veränderungen der globalen Lieferketten, Engpässen am Rohstoffmarkt sowie substanziell gestiegenen Rohstoffkosten, musste eine Vielzahl von Rezepturen kurzfristig angepasst werden. Dies ist uns erfolgreich ohne Qualitätseinbußen gelungen und fehlende Rohstoffe konnten adäquat substituiert werden, bei gleichzeitiger Einhaltung relevanter Umwelt- und Sozialstandards. Zur Steigerung der Innovationsfähigkeit wurden in den wesentlichen Geschäftsfeldern Innovation & Technology Scout Funktionen aufgebaut, die den Markt nach neuen Materialien kontinuierlich screenen. Ebenso wurde die Funktion Innovationsmanagement zur Einheit New Business Development weiterentwickelt, die sich mit dem Aufbau veränderter Geschäftsmodelle in der Bauindustrie maßgeblich beschäftigt und den Schwerpunk auf Automatisierung am Bau legt. Um Innovationen in allen Geschäftsfeldern zu generieren, ist das Programm "foresight" als strategischer Prozess implementiert, der Handlungsfelder unter Berücksichtigung von Risiken aufzeigt, von der Nutzung der Schwarmintelligenz aller Mitarbeiter, über die Bewertung von Experten, bis hin zur Entwicklung neuer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die Stabstelle "Nachhaltiges Portfolio Management" aufgebaut. Das Ziel ist es, das Thema Nachhaltigkeit stärker in die Ausrichtung des Produktportfolios zu verankern. Im Geschäftsfeld Gebäudehülle konnte die DAW Ihre Innovationskraft und die Nachhaltigkeitsaspekte unter Beweis stellen, indem der CO 2 Footprint bei Klebe- und Armierungsmörteln signifikant reduziert wurde. Zudem wurde ein nachhaltiges, leichtes WDVS mit effizienter Verklebung in einem Arbeitsgang als Edition light auf den Markt gebracht. Im Bereich der bauwerkintegrierten Photovoltaik (BiPV) steht die Funktion der Fassade im Vordergrund. Die DAW konnte in diesem Bereich das Sortiment erweitern. Weiterhin wurde bei verschiedenen Produkten die Qualität optimiert sowie die Rohstoffe konsolidiert und flexibilisiert, um unseren Kunden höhere Liefersicherheit gewährleisten zu können Im Geschäftsfeld Innenraum wurden ebenfalls viele Produkte weiterentwickelt, um den sehr hohen Anforderungen in Sachen Qualität und Umweltschutz gerecht zu werden sowie die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Im Geschäftsfeld Spezialobjekte konnten Produkte als wässrige Alternative entwickelt und neue Produkte wie bspw. das 498 ESD als ableitfähige Bodenbeschichtung zum Schutz von elektronischen Bauteilen in den Markt eingeführt werden. Des Weiteren wurde in Zusammenarbeit mit der Supply Chain die 2K Produktion (Zweikomponenten) hochgefahren. Es wurde weiterhin an konservierungsmittelfreien Rezepturen und neuer innovativer Rohstoff- und Bindemitteltechnologie geforscht und entwickelt. Die Forschungen zu Möglichkeiten der Verminderung der mikrobiologischen Belastung unserer Produkte wurde und wird fortgesetzt. Weitere Stoßrichtungen der Forschung waren insbesondere die Beeinflussung der Luftfeuchtigkeit in Innenräumen durch Beschichtungsstoffe sowie biozidfreie Fassadensysteme. Im Rahmen unseres Innovationsmanagements wurde insbesondere die Marktreife der Projekte Automatisierung im Malerhandwerk in Zusammenarbeit mit dem Roboter-Hersteller Okibo sowie elektrifizierte Innenwand- und Deckensysteme weiter intensiviert. Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe sowie die Langlebigkeit und der Werterhalt von Oberflächen und deren Schutz werden weiterhin eine zentrale Rolle künftiger Produktinnovationen einnehmen. Für 2024 werden Produktinnovationen auch weiterhin an den Leitlinien Gesundheit, Design, Effizienz und Nachhaltigkeit ausgerichtet sein. Rechtliche Anforderungen erwachsen aus dem European Green Deal, mit dem Ziel, bis 2050 in der EU die Netto-Emissionen von Treibhausgasen auf null zu reduzieren, sowie aus der ESG-Gesetzgebung. 3. Wirtschaftsbericht 3.1 Rahmenbedingungen Als Hersteller von innovativen Beschichtungssystemen ist die wirtschaftliche Entwicklung der DAW eng an die Branchenentwicklung der Farben- und Lackindustrie, der Gebäudesanierung und des Hochbaus gekoppelt. Das Marktumfeld ist hart umkämpft, die Margen unterliegen einem hohen Wettbewerbsdruck. 3.1.1. Europäisches Umfeld Die europäische Wirtschaft hat 2023 aufgrund hoher Lebenshaltungskosten, einer schwachen globalen Nachfrage und der Straffung der Geldpolitik an Dynamik verloren. Nach einer kräftigen Expansion während des größten Teils des Jahres 2022, schrumpfte das reale BIP zum Jahresende 2022 und erholte sich in den ersten drei Quartalen 2023 nicht nennenswert. Der nach wie vor hohen, wenn auch rückläufigen Inflation, der Verschärfung der Geldpolitik sowie der schwachen Auslandsnachfrage hat die Wirtschaft einen höheren Tribut zollen müssen als ursprünglich erwartet. Die Geschäftsindikatoren und Umfrageergebnisse der statistischen Ämter für Oktober 2023 deuten, aufgrund erhöhter Unsicherheit, ebenfalls auf eine gedämpfte Konjunktur im Schlussquartal 2023 hin. Insgesamt geht die Herbstprognose für 2023 von einem BIP-Wachstum von 0,6 % sowohl in der EU, als auch im Euro-Währungsgebiet, aus. Dies läge um 0,2 %-Punkte unter der Sommerprognose der EU-Kommission. Die EU-Kommission rechnet mit einem allmählichen Wiederanziehen der Wirtschaftstätigkeit, da sich die Konsumausgaben aufgrund einer weiter robusten Entwicklung an den Arbeitsmärkten, eines anhaltenden Lohnwachstums und einer fortgesetzten Inflationsabschwächung erholen. 2024 wird ein BIP-Wachstum in der EU von 1,3 % prognostiziert. Angesichts der Inflation und der derzeitigen Weiterwirkung der restriktiven Geldpolitik, wird von einem Wachstum für 2025 in der EU von 1,7 % ausgegangen. Nach einer unerwarteten, aber erfreulichen Wachstumsphase im Jahr 2022 sieht sich die Bauwirtschaft in den 19 EUROCONSTRUCT Ländern im Jahr 2023 und darüber hinaus mit einem herausfordernden Ausblick konfrontiert. Einschätzungen zu den Folgen der Zinserhöhung und des Krieges in der Ukraine haben die Wachstumsmöglichkeiten innerhalb der Branche zunehmend gedämpft. Während das EUROCONSTRUCT-Netzwerk vor rund einem Jahr noch eine Stagnation der gesamten Bauleistung in den Jahren 2023 und 2024 prognostizierte, verminderten sich die erwarteten Veränderungsraten im Sommer 2023 in den negativen Bereich. Für 2024 prognostiziert EUROCONSTRUCT für den europäischen Bau-Markt einen weiteren Rückgang des Baugewerbes um 2,1%, nachdem dieser im Jahr 2023 1,7% betragen hat. Diese Annahme ist für die meisten EUROCONSTRUCT Länder prognostiziert, in Folge der hohen Inflation, angestiegener Zinsen und einer einhergehend schwachen Nachfrage. Die Verlangsamung betrifft am stärksten den Wohnbausektor. Die Gesamtzahl der Neubauten in den EUROCONSTRUCT-Ländern wird bis 2025 voraussichtlich auf das Niveau von 2016 zurückgehen. Besser ist der Ausblick für den Sektor Infrastrukturbau, für den positive Effekte aufgrund von Investitionen des öffentlichen Sektors in kritische Infrastruktur, beispielsweise Verkehr und Energie, erwartet werden. 3.1.2. Nationales Umfeld Deutschland Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023, nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes (Destatis), um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Im Jahr 2022 betrug das Wachstum noch 1,8%, woraus sich eine Verminderung um 2,1%-Punkte im Jahresvergleich ergibt. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, die ungünstigen Finanzierungsbedingungen sowie eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland sind hierfür ursächlich. Damit setzt sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Im für die DAW relevanten Baugewerbe machen sich, neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel, insbesondere die zunehmend schlechten Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe erreichte laut Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. per November 2023 mit 101,4 Mrd. Euro, ein nominales Plus von gut 4 %, real einen Rückgang um rund 3 %. Im Wohnungsbau wurden rund 24 Mrd. Euro umgesetzt, nominal ein Rückgang um 4 %, real um ca. 10 %. Die Preisentwicklung für Bauleistungen hat im Jahresverlauf erheblich nachgegeben. Im November lag sie noch bei +2 %, kumulativ bei knapp 8 %. Zwischen Januar und Oktober 2023 verminderte sich die Anzahl der genehmigten Wohnungen um 26,7%, nachdem bereits die Anzahl der Baugenehmigungen im Vorjahr rückläufig war. Die Baugenehmigungen im Neubau sind im gleichen Zeitraum um 38,2% bei Einfamilienhäusern, 50,5% bei Zweifamilienhäusern und 25,2% bei Mehrfamilienhäusern rückläufig. Die stark verringerten Baugenehmigungen wirken sich kontinuierlich immer stärker als abnehmende Bautätigkeit aus und materialisieren sich entsprechend. Eine kurzfristige Veränderung der ungünstigen Rahmenbedingungen, in Form hoher Preise für Baustoffe und gestiegener Löhne, wird derzeit nicht erwartet. Zusätzlich belasten die hohen Zinsen die Kreditfinanzierung. Es ist derzeit nicht zu erwarten, dass das Zinsniveau vor Mitte 2024 erheblich sinken wird. Bedingt durch die rezessive Lage im Bauhauptgewerbe hat sich der Markt für Bautenanstrichmittel in Deutschland in schlechter Verfassung gezeigt. Infolgedessen ging die Nachfrage vor allem im Profigeschäft erheblich zurück. Für 2023 ist davon auszugehen, dass es zu einem Minus von 6 % kommen wird. Der DIY-Markt hat sich besser als das Profigeschäft entwickelt, weist jedoch ebenfalls ein Minus von rund 2 % für 2023 aus. Die deutliche Verminderung der Farben- und Lackproduktion in Deutschland wurde seit Mitte 2021 durch einen schwachen Export verstärkt. Seit nunmehr zehn Quartalen ist die Produktion von Lacken und Farben rückläufig. Aufgrund des Basiseffektes sollte sich der starke Rückgang zum Ende des Jahres 2023 etwas reduzieren. Gemäß der Erhebung des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. vom 18. Dezember 2023 ist die Stimmung der Branche für die nähere Zukunft verhalten. Die gesamtwirtschaftliche Lage hat sich in Deutschland weiter eingetrübt. Die Farben- und Lackproduktion hat sich seit 2021 von +1,1%, über 2022 mit -8,1% bis hin zum ersten Halbjahr 2023 mit -5,5% negativ entwickelt. Seit 2020 können energetische Maßnahmen zur Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken an selbstgenutzten Wohngebäuden von der Einkommensteuer abgesetzt werden. Gefördert wird der fachgerechte Einbau sowie die damit verbundenen Materialkosten. Negativ wirkt sich zunächst das Aussetzen der KfW-Förderung zur energetischen Sanierung aus. Die weiter ansteigende "CO 2 -Abgabe" sowie die zunehmend steigenden Kosten für Strom, Erdgas und Heizöl werden nach unserer Einschätzung dennoch zu weiter zunehmenden Bedarfen an Wärmedämm-Verbundsystemen führen und für die DAW positive Effekte haben, die sich ebenfalls auf den Absatz von Putzen und Fassadenfarben auswirken werden. Dieser Effekt wird bedingt durch das Gebäudeenergiegesetz verstärkt. Weiterhin sind in anderen europäischen Ländern bereits staatliche Förderungen zur energetischen Sanierung umgesetzt, in weiteren Ländern angedacht. Im Rahmen weiterer Mittelabrufe aus dem EUR 800 Mrd. NextGeneration EU-Programm können sich durch unsere europaweite Präsenz weitere Chancen ergeben, um aus Förderprogrammen zu partizipieren. Gemäß der Mitteilung des Verbands für Dämmsysteme, Putze und Mörtel e.V. ist im dritten Quartal 2023 der Absatz von Wärmedämm-Verbundsystemen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rd. 23% eingebrochen. Damit liegt der Wert deutlich über den Rückgängen im ersten (-17%) und zweiten Quartal (-14%). Angesichts dieser Entwicklung drohen spürbare Auswirkungen auf das Erreichen der Klimaneutralität im Gebäudebestand in Deutschland. Die Bundesregierung hat auf dem Wohnungsbaugipfel am 25. September 2023 Maßnahmen vorgestellt, um den Wohnungsbau kurzfristig wiederzubeleben. Die Kernpunkte zielen ab auf den Neubau sowie auf die Bestandssanierung. Kernpunkte sind beim Neubau das Aussetzen des EH-40-Standards, die Stärkung der KfW-Neubauprogramme, verkürzte Planungs- und Genehmigungsverfahren, degressive Gebäudeabschreibungen, Stärkung des sozialen Wohnungsbaus, Investitionszuschüsse und Steuervorteile, Entwicklung des Gebäudetyps E sowie bessere Nutzung von vorhandenen Flächen. Innerhalb der Bestandssanierung sind die Kernpunkte die Fortsetzung und Ausweitung der Förderung des Heizungsaustauschs, Wohneigentumsförderung, Gelder für die Umnutzung von Nichtwohngebäuden sowie Verhandlung von Sanierungsquoten im Rahmen der EU-Gebäuderichtline. Aufgrund der angespannten Haushaltslage der Bundesregierung bleibt nach unserer Würdigung abzuwarten, welche Kernpunkte in welcher Form umgesetzt werden können. Fraglich ist zudem, wie die im Anschluss tatsächlich umgesetzten Maßnahmen das Baugewerbe antreiben werden. Entsprechend fassen wir unsere Einschätzungen nachfolgend zusammen: Neben vorgenannten konjunkturellen Aspekten setzen sich grundsätzliche Marktveränderungen weiter fort, z.B. die unterproportionalen Anstiege der zu beschichtenden Flächen für Innen- und Außenbereiche durch offenere Bauweisen und vergrößerte Fensterflächen. Darüber hinaus haben sich die Intervalle zur Renovierung, unter anderem aufgrund der hohen Qualität von Innenfarben, in den letzten Jahren erheblich verlängert. Weitere Faktoren sind insbesondere Veränderungen im Mietrecht, als auch das veränderte Wohn- und Freizeitverhalten. Zudem wirken sich demographische Faktoren, beispielweise die Beschäftigungsquote, auf die Absatzmengen aus. Das Profi-Segment zeigt einen zunehmenden Fachkräftemangel von Malern und Lackierern, sodass bis dato, in nennenswertem Umfang, trotz Nachfrage das Angebot nicht hinreichend befriedigt werden kann. Bundesweit ist zudem tendenziell ein Rückgang der Heimwerkertätigkeiten festzustellen. Dies berührt insbesondere die DIY-Bereiche. Auf der Beschaffungsseite hat sich die Situation auf den Weltmärkten, bei den für die DAW relevanten strategischen Rohstoffen im Geschäftsjahr 2023 teilweise entspannt. Die Preise für relevante Rohstoffe flachten zum Jahresende langsam ab. Kurzfristige Lieferengpässe sowie erneut steigende Preise stellen die ganze Chemiebranche vor Herausforderungen. Neben den Hemmnissen auf dem Beschaffungsmarkt bestanden und bestehen weiterhin Engpässe in verfügbaren Transportkapazitäten. Voraussichtlich wird die Preisvolatilität im Jahr 2024 auf unseren relevanten Beschaffungsmärkten bestehen bleiben und die DAW beschaffungsseitig weiterhin fordern. Der Konflikt in der Ukraine wirkt sich insbesondere auf die Energiekosten und somit auf Erzeugungskosten in der chemischen Industrie aus. Sanktionen und einhergehende markthemmende Folgen belasten die gesamte Wirtschaft. Die Risiken der sogenannten Lohn-Preis-Spirale sind bis dato erst in einzelnen Ländern eingetreten. Diese bestehen durch die zwar gesunkene, jedoch nach wie vor hohe Inflation und eine entsprechende Kopplung tariflicher Vereinbarungen im Lohnsektor wie z.B. in Österreich. Aufgrund der höheren Inflationsraten in Europa ist davon auszugehen, dass künftige Tarifabschlüsse die DAW belasten werden. Bezüglich der benannten Faktoren sind mittelfristig kaum Veränderungen zu erwarten. Stetig steigende bürokratische Anforderungen, wie Erfordernisse an die Berichterstattung über Nachhaltigkeit, das Lieferkettengesetz oder das neue Verpackungsregister, beanspruchen die zu Verfügung stehenden Ressourcen in zunehmendem Maße und verteuern und verlangsamen dadurch Weiterentwicklungen. 3.2 Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf wurde deutlich von der veränderten Marktlage im Baugewerbe geprägt. Durch die hohe Inflation und in der Folge angestiegener Zinsen, in Kombination mit den nach wie vor sehr hohen Rohstoffpreisen, war der Markt rückläufig. Die abgesetzten Mengen haben sich im Vergleich zum Vorjahr vermindert. Insgesamt sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken. Die im Vorjahr abgegebene Umsatzprognose wurde stark verfehlt. Im Rahmen der SAP S/4 HANA Umstellung wurde das Steuerungskonzept angepasst. Dadurch gab es Anpassungen bei dem Ausweis von einzelnen Einheiten innerhalb der Darstellung der Umsatzerlöse der strategischen Geschäftseinheiten (SGE). Der Bereich CIS wurde im Vorjahr unter Sonstige Vertrieb ausgewiesen und wird nun unter Profi ausgewiesen. Der Bereich PREFAB wurde im Vorjahr unter Profi-Marken ausgewiesen und wird nun unter Sonstiger Vertrieb ausgewiesen. Zudem wurde eine Umgliederung von Umsätze Ausland und Sonstiger Vertrieb vorgenommen. Die Vorjahreszahlen der Aufteilung der Umsatzerlöse nach SGE wurde entsprechend angepasst. Daneben gab es eine Änderung im Ausweis der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Ohne diese Änderung wären die Umsatzerlöse in 2023 sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 14.560 niedriger ausgefallen. Nachfolgend wird auf diese Entwicklung eingegangen. Im Bereich Profi-Marken sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken. Während, relativ betrachtet, bei der Marke alsecco die Umsätze sehr stark zurückgegangen sind bzw. bei den Marken alligator und DISBON ein starker Rückgang zu verzeichnen ist, sind die Umsätze bei CAPAROL und CIS nur leicht gefallen. Absolut fallen die Umsatzrückgänge bei alsecco, CAPAROL und alligator am stärksten ins Gewicht. Die Umsatzerlöse im Bereich DIY sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,2% oder TEUR 9.674 angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr sind insbesondere die Umsatzerlöse mit den Handels- und Discountmarken drastisch gefallen, die Umsatzerlöse der Marke KRAUTOL sind moderat gestiegen, während Alpina den Umsatz stark steigern konnte. Die Umsatzerlöse im Bereich Ausland aus Lieferungen und Leistungen sind im Vorjahresvergleich stark zurückgegangen aufgrund der Marktlage in den jeweiligen Ländern. Die Umsätze Sonstiger Vertrieb valutieren deutlich unter dem Vorjahresniveau. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Industriegeschäft. Die Erträge aus dem Nebengeschäft beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Lizenzen und sonstigen Verrechnungen an die Tochtergesellschaften. Im Vorjahresvergleich sind die Erträge prozentual enorm gestiegen. Ursächlich sind erfolgsabhängige Verrechnungen. Das "Ergebnis vor Steuern und Zinsen" (kurz: EBIT) liegt mit TEUR -34.540 erheblich unter der im Vorjahr abgegebenen Prognose. Hinsichtlich der Planabweichung ist anzumerken, dass die geplanten Umsatzerlöse aufgrund der schwierigen Marktlage und damit einhergehenden rückläufigen Absatzmengen stark verfehlt wurden. Entsprechend ist das angestrebte Rohertragsziel ebenfalls stark verfehlt worden. Innerhalb der Personalaufwendungen konnte gegengesteuert und der ursprünglich geplante Anstieg kompensiert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen moderat im Vergleich zur Planung. Im Vergleich zum Vorjahres-IST wird ein um TEUR 26.490 vermindertes EBIT ausgewiesen. Positive Abweichungen ergeben sich aus dem leicht angestiegenen Rohertrag und leicht vermindertem Personalaufwand. Gegenläufig sind die aktivierten Eigenleistungen sowie die sonstigen betrieblichen Erträge im Vorjahresvergleich erheblich gesunken. Aufwandsseitig waren insbesondere stark angestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen und außerplanmäßige Abschreibungen (bedingt durch Abschreibungen auf ein Software-Template) zu verzeichnen. Die bereinigte Eigenkapitalquote hat sich um 7,9%-Punkte im Vorjahresvergleich vermindert. Im Vorjahr wurde eine um 1,3%-Punkte höhere bereinigte Eigenkapitalquote prognostiziert. Die Nettoverschuldung beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 75.861, nach einer Nettoverschuldung von TEUR 91.073 im Vorjahr. Damit lag die Nettoverschuldung leicht unter der Prognose des Vorjahres. Die bereinigte Eigenkapitalquote wurde im Vergleich zur Prognose insbesondere durch das geringere Jahresergebnis und im Vergleich zum Vorjahr durch die gestiegene Bilanzsumme beeinflusst. Die Nettoverschuldung wiederum ist im Vergleich zur Prognose leicht und im Vergleich zum Vorjahr stärker durch den Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit gesunken. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr um 24 Mitarbeitende gesunken und liegt ebenfalls unter der im Vorjahr abgegebenen Prognose des Anstiegs der Mitarbeiteranzahl um 2,7%. Dies ist im Wesentlichen auf die Anpassungen aufgrund der veränderten Marktlage zurückzuführen. Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind Umsatzerlöse, EBIT, die bereinigte Eigenkapitalquote und die Nettoverschuldung. Die Anzahl der Beschäftigten und der Bereich Nachhaltigkeit im Sinne des ESG sind die bedeutsamsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. 3.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Die DAW definiert im Wesentlichen ihre Ziele für die Ertragslage auf Basis der Umsatzerlöse sowie des EBIT. Die nachfolgende Darstellung zeigt die genaue Definition und die Effekte für das Geschäftsjahr sowie das Vorjahr: 1
Die Umsatzerlöse verminderten sich mengenbedingt im Geschäftsjahr um TEUR 42.873 von TEUR 792.166 auf TEUR 749.293. Dies entspricht einem relativen Rückgang von 5,4 %. Im Rahmen der Einführung des neuen Steuerungssystems gab es eine Umgliederung zwischen den Umsatzerlösen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Durch diese Umgliederung werden die Umsatzerlöse 2023 um TEUR 14.560 höher ausgewiesen. Ohne diese Änderung hätten sich die Umsatzerlöse von TEUR 792.166 um TEUR 57.433 auf TEUR 734.733 reduziert. Dies entspräche einem Rückgang von 7,3%. Der Rückgang ist vor allem auf gesunkene Mengen zurückzuführen. Gegenläufig haben sich positive Preis- und Produktmixeffekte ausgewirkt. Innerhalb der DAW gibt es vier strategische Geschäftseinheiten (im Folgenden: SGE), die nach Vertriebskanälen definiert sind. Die Darstellung nach SGE beruht auf der Betrachtungsweise des internen Berichtswesens. Die Darstellung im internen Berichtswesen der DAW entspricht den Organisationsstrukturen der DAW. Die Umsätze teilen sich auf die strategischen Geschäftsbereiche und Nebengeschäfte auf. Aufgrund einer veränderten Darstellung der internen Berichterstattung in 2023 wurde eine Umgliederung innerhalb der Vorjahresumsätze zwischen Profi-Marken, Sonstiger Vertrieb und Ausland vorgenommen, um die Vergleichbarkeit mit dem Berichtsjahr und weiterführende Veränderungsanalyse sicherzustellen (siehe hierzu auch unsere Erläuterungen unter 3.2 Geschäftsverlauf).
Hinsichtlich der Entwicklung der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr verweisen wir auf Teil 3.2. dieses Lageberichts. Bei der Entwicklung sind für die Zahlen 2023 zusätzlich die Effekte aus der Erhöhung der Umsätze von TEUR 14.560 aufgrund des Steuerungskonzeptes zu beachten. Ohne diesen Effekt wären die Umsatzerlöse bei den Profi-Marken im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 514.627 um TEUR -42.218 auf TEUR 472.409 oder um 8,2% gesunken. Bei DIY wären die Umsatzerlöse von TEUR 135.175 um TEUR 2.507 auf TEUR 132.668 oder um 1,9% gesunken. Die Materialkosten, definiert als Materialaufwand zuzüglich Bestandsveränderung, verminderten sich von TEUR 440.793 um TEUR 47.246 auf TEUR 393.547 oder um 10,7%. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialkosten) erhöhte sich von TEUR 351.373 um TEUR 4.373 auf TEUR 355.746 oder um 1,2 %. Die relative Rohmarge (Rohertrag durch Umsatzerlöse) lag um 3,1%-Punkte über der des Vorjahres und beträgt 47,5 %. Dies ist im Wesentlichen auf positive Preis- und Mixeffekte sowie die gestiegenen Umsatzerlöse im Nebengeschäft zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 7.121 von TEUR 26.158 auf TEUR 19.037 gesunken. Während die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen um TEUR 2.680 angestiegen sind, verringerten sich die Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigung im Verbundbereich um TEUR 7.285. Der Personalaufwand hat sich von TEUR 202.052 um TEUR 3.889 auf TEUR 198.163 oder um 1,9 % verringert. Der Rückgang der Personalkosten resultiert im Wesentlichen aus einem reduzierten durchschnittlichen Mitarbeiterbestand sowie geringeren Sonderzahlungen, dem Tarifsteigerungen entgegenwirken. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen valutieren um TEUR 10.800 über Vorjahresniveau. Ursächlich ist insbesondere eine außerplanmäßige Abschreibung auf ein Software-Template. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von TEUR 160.841 um TEUR 11.775 auf TEUR 172.616 erhöht. Im Rahmen der Einführung des neuen Steuerungssystems gab es eine Umgliederung zwischen den Umsatzerlösen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Durch diese Umgliederung werden die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 14.560 höher ausgewiesen. Ohne diese Änderung hätten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 160.841 um TEUR 2.785 auf TEUR 158.056 reduziert. Erhöhten Forderungsverlusten (TEUR + 1.584) stehen verminderte Aufwendungen für Miete, Pacht, Leasing (TEUR -2.118), Raummiete und Lagerkosten Vertrieb (TEUR -1.519) sowie Frachtkosten (TEUR -1.223) gegenüber. Das negative EBIT hat sich aufgrund vorgenannter Entwicklungen von TEUR 8.050 um TEUR 26.490 auf TEUR 34.540 vermindert. Die Erträge aus Beteiligungen und aus Gewinnabführungsverträgen sind von TEUR 39.273 um TEUR 498 auf TEUR 38.775 gesunken. Die wesentlichen Veränderungen zeigen sich bei den verminderten Beteiligungserträgen der Synthesa Chemie GmbH von TEUR 2.000 nach TEUR 10.000 im Vorjahr sowie der DAW Italia GmbH & Co. KG von TEUR 10.573 nach TEUR 12.457 im Vorjahr. Dem stehen höhere Beteiligungserträge der AGORA Beteiligungs-GmbH & Co KG von TEUR 15.130 nach TEUR 7.993 im Vorjahr sowie der Späth Knoll GmbH Farben und Putze von TEUR 4.191 nach TEUR 0 im Vorjahr gegenüber. Das negative Zinsergebnis, definiert als Saldo der Zinserträge, Zinsaufwendungen und Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, hat sich im Geschäftsjahr von TEUR 2.389 um TEUR 3.184 auf TEUR 5.573 verschlechtert. Ursächlich sind insbesondere das erhöhte Finanzierungsvolumen aus der im Berichtsjahr vorgenommenen Refinanzierung sowie das angestiegene Zinsniveau. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und Aufwendungen aus Verlustübernahmen haben sich von TEUR 7.619 um TEUR 2.309 auf TEUR 9.928 erhöht. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.745 erhöhte Wertberichtigungen auf Anteile an Tochterunternehmen.. Die Verlustübernahmen, resultierend aus den Ergebnisabführungsverträgen von zwei inländischen Tochtergesellschaften, fallen mit TEUR 1.436 geringer aus als im Vorjahr. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich ergebnisbedingt von TEUR 1.148 im Vorjahr (Aufwand) um TEUR 1.834 auf TEUR -686 (Ertrag) verändert. Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen aus Quellensteuer und Kapitalertragsteuer für das laufende Geschäftsjahr sowie einen periodenfremden Ertrag aus der Anpassung der Körperschaftsteuerforderungen (inklusive Solidaritätszuschlag) aus Vorjahren, insbesondere aufgrund des Verlustrücktrags in den Veranlagungszeitraum 2021 Aufgrund der dargestellten Entwicklungen weist die DAW im vorliegenden Abschluss einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 10.581 aus, nach einem Jahresüberschuss von TEUR 20.066 im Vorjahr. 1 Wir weisen darauf hin, dass in den nachfolgend dargestellten Tabellen Rundungsdifferenzen zu den mathematisch genau ergebenden Werten auftreten können. 2 DIY inkl. Export Schweiz Vermögenslage Wesentliche Steuerungsgröße und somit bedeutsame Leistungsindikatoren für die DAW sind bei der Vermögenslage die "Bereinigte Eigenkapitalquote" sowie die "Nettoverschuldung". Die Kennzahlen definieren sich wie folgt:
Die Bereinigte Eigenkapitalquote hat sich von 42,2 % um 5,2%-Punkte auf 37,0 % vermindert. Neben dem Jahresfehlbetrag von TEUR 10.581 ist der Rückgang des Eigenkapitals auf die im Berichtsjahr vorgenommene Ausschüttung in Höhe von TEUR 15.000 zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sind nahezu konstant geblieben, dem neu gewährten Darlehen stehen Tilgungen in nahezu gleicher Höhe gegenüber. Zudem wirkt sich die angestiegene Bilanzsumme aus. Insgesamt verfügt die DAW über eine solide Eigenkapitalbasis für künftiges Wachstum. Gegenläufig hat sich im Geschäftsjahr die Nettoverschuldung der DAW entwickelt. Die Nettoverschuldung beträgt TEUR 75.861 nach TEUR 91.073 im Vorjahr. Dies ist auf erheblich erhöhte Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten zurückzuführen, die die angestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten kompensieren konnten. Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 766.842 um TEUR 38.113 auf TEUR 804.955 erhöht. Auf der Aktivseite resultiert die Veränderung insbesondere aus dem Anstieg der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten, wohingegen sich insbesondere die Vorräte sowie die sonstigen Vermögensgegenstände vermindert haben. Auf der Passivseite verminderte sich das Eigenkapital, wohingegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und gegenüber verbundenen Unternehmen deutlich angestiegen sind. Höhere Abschreibungen als Investitionen führen zu einem Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens von TEUR 245.298 um TEUR 17.517 auf TEUR 227.781. Innerhalb des Finanzanlagevermögens ist ein Anstieg von TEUR 262.555 um TEUR 15.565 auf TEUR 278.120 zu verzeichnen. Dies ist im Wesentlichen auf die Gewährung von zwei Darlehen an verbundene Unternehmen zurückzuführen. Demgegenüber stehen die Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.500. Die Vorräte haben sich von TEUR 95.038 um TEUR 13.828 auf TEUR 81.210 vermindert. Es konnten insbesondere strategische Bestände aus den Vorjahren im Zuge der Rohstoffengpässe sowie Rohstoffpreissteigerungen abgebaut werden. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen korreliert mit der schwächeren Umsatzentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres. Entsprechend zeigt sich ein Rückgang um TEUR 7.484 von TEUR 65.586 auf TEUR 58.102. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind von TEUR 53.786 um TEUR 30.929 auf TEUR 84.715 gestiegen. Ursächlich für den Anstieg waren gestiegene Forderungen aus der Nutzung des Cash Pool, gestiegenen Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie Forderungen aus Gewinnausschüttungen bei Personengesellschaften. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von TEUR 25.876 um TEUR 11.798 auf TEUR 14.078 vermindert. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Steuerforderungen. Ursächlich für den Anstieg der flüssigen Mittel von TEUR 16.022 um TEUR 40.410 auf TEUR 56.432 ist der positive operative Cashflow des Geschäftsjahres. Das Eigenkapital hat sich von TEUR 314.464 um TEUR 25.581 auf TEUR 288.883 reduziert. Neben dem Jahresfehlbetrag von TEUR 10.581 ergibt sich diese Reduzierung aus der Ausschüttung in Höhe von TEUR 15.000. Die Rückstellungen sind von TEUR 161.886 um TEUR 7.521 auf TEUR 169.407 erhöht. Innerhalb der sonstigen Rückstellungen haben sich insbesondere die Rückstellungen für Jahresboni und Rabatte sowie Rückstellungen für Werbekosten erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind von TEUR 132.768 um TEUR 40.631 auf TEUR 173.399 angestiegen. Ursächlich für den Anstieg waren insbesondere höhere Verbindlichkeiten aus der Cash Pool Nutzung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich von TEUR 107.096 um TEUR 25.197 auf TEUR 132.293 im Wesentlichen aus der Aufstockung des Konsortialkredits und der einhergehenden erweiterten Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie erhöht. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft eine Signing Fee aus der Veräußerung einer Beteiligung. Kapitalstruktur Zur Sicherung der langfristigen Liquidität der DAW hat diese im Jahr 2023 den bestehenden syndizierten Kredit in Höhe von TEUR 174.000 im Rahmen einer Anschlussfinanzierung um fünf weitere Jahre, mit Verlängerungsoption über weitere zwei Jahre, verlängert. Vor Abschluss der Refinanzierung wurden im Geschäftsjahr Tilgungen in Höhe von TEUR 23.500 vorgenommen und der Kredit im Anschluss auf insgesamt TEUR 200.000 aufgestockt. Dies entspricht dem vereinbarten Nominalbetrag. Aus dem Kredit sind TEUR 100.000 als Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Weitere TEUR 100.000 werden von den Bankpartnern der DAW bei Bedarf als Geldmarkt- oder Kontokorrentkredite zur Verfügung gestellt. Beide Darlehenstranchen sind variabel verzinst. Es bestehen projektbezogene langfristige Finanzierungen für Verwaltungsgebäude sowie das Hochregallager, jeweils am Standort Ober-Ramstadt. Diese Darlehen wurden im Berichtsjahr über insgesamt TEUR 3.750 getilgt. Zudem wurden Tilgungszuschüsse in Höhe von TEUR 553 vereinnahmt. Zum Bilanzstichtag valutieren die Darlehen mit TEUR 32.293 und sind fest verzinst. Sowohl die Darlehen des Verwaltungsgebäudes als auch das Darlehen für das Hochregallager haben ein Green Loan-Zertifikat der Deutschen Industriebank im Rahmen des KfW-Energieeffizienzprogramms Energieeffizient Bauen und Sanieren erhalten. Zudem bestehen mit weiteren Bankpartnern Kontokorrentvereinbarungen. Zum einen wurden von Banken Zusagen "bis auf weiteres" gewährt und zum anderen gibt es Kontokorrentvereinbarungen, welche über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren abgeschlossen wurden. Während des Geschäftsjahres werden Kontokorrentvereinbarungen bei Bedarf genutzt, um das saisonale Geschäft der DAW zu finanzieren. Die Höhe der verfügbaren Linien übersteigt deutlich die benötigte Saisonspitze. Die Kontokorrentvereinbarungen sind variabel verzinst. Die Kontokorrentvereinbarungen wurden zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. In den Verträgen mit Banken sind Kennzahlen (Financial Covenants) mit Zielgrößen sowie Zusatzvereinbarungen zur Besicherung von Vermögensgegenständen, zum Verkauf von wesentlichem Betriebsvermögen und zur Verschuldung vereinbart. Diese wurden während des gesamten Jahres eingehalten. Durch die bestehenden Kreditverträge und die aktuell eingeräumten Kreditlinien ist eine gute finanzielle Ausstattung und Flexibilität der DAW gewährleistet. Die Vermögensgegenstände der DAW sind im Wesentlichen frei von Besicherungen bzw. Pfandrechten Dritter und für die Gesellschaft frei verfügbar. Ausgenommen hiervon sind branchenübliche Besicherungen von Lieferantenkrediten durch Eigentumsvorbehalt und Anschlusszessionen sowie die branchenüblichen Pfand- und Sicherungsrechte von Kreditinstituten aufgrund der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Investitionen Die größten Einzelinvestitionen im Sachanlagevermögen der DAW waren die Wasserlackproduktion in Köthen sowie die hydrothermische Prüfhalle. Innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände wurde insbesondere in die ERP-Systemlandschaft sowie deren Anwendungstemplates investiert. Weitere Investitionen waren im Wesentlichen Ersatzinvestitionen an diversen Standorten sowie in Point of Sale-Ausstattungen. Liquidität Die DAW ist zu jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen termingerecht nachgekommen und es gab keinerlei Finanzierungsengpässe. Das im März 2018 erstellte und in 2023 verlängerte und aufgestockte Finanzierungskonzept aus einer Mischung aus lang- und kurzfristigen Vereinbarungen sowie einer Mischung aus unterschiedlichen Finanzprodukten versetzt unsere Gesellschaft in eine flexible Lage und bietet ausreichend Sicherheit. Die Definition des Finanzmittelfonds wurde gemäß den geänderten Regelungen zur Kapitalflussrechnung nach DRS 21 i.V.m. DRÄS 13 angepasst. Ergänzend zum Vorjahr wurden der Finanzmittelfonds um die Verbindlichkeiten aus Cash Pooling erweitert. Demnach ist der Finanzmittelfonds definiert als Bestand an Zahlungsmitteln und kurzfristigen, äußerst liquiden Finanzmitteln abzüglich jederzeit fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten aus Cash Pooling. Darüber hinaus werden die Veränderungen der Forderungen aus Cash Pool Vereinbarungen im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Zu beiden Bilanzstichtagen valutieren die jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit Null. Dadurch wurden die Vorjahreszahlen angepasst in der Position " Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind" von TEUR 25.636 um TEUR -14.686 auf TEUR 10.950, in der Position "Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind" von TEUR 13.019 um TEUR 22.653 auf TEUR 35.672 und somit im "Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit" von TEUR 18.109 um TEUR 7.968 auf TEUR 26.076. Die Position "Auszahlungen aus konzerninterner Finanzierung" wurde ergänzt und beträgt nach der Anpassung TEUR -22.653. Der Vorjahreswert des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit reduziert sich somit von TEUR -22.104 um TEUR -22.653 auf TEUR -44.757. Zudem wurde der "Finanzmittelfonds am Anfang der Periode" von TEUR 95.719 um TEUR -44.359 auf TEUR 51.360 angepasst. Aus den beiden Anpassungen ergibt sich eine Veränderung bei dem "Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2022" von TEUR 16.022 um TEUR -59.045 auf TEUR -43.023. Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2023 (Bestand an Zahlungsmitteln und kurzfristigen, äußerst liquiden Finanzmitteln abzüglich jederzeit fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten aus Cash Pooling) der DAW verminderte sich von TEUR -43.023 um TEUR 8.781 auf TEUR -51.805. Die Veränderung des Finanzmittelfonds ist bedingt durch einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 8.803, Mittelabflüssen aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 8.408 sowie Mittelabflüssen aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 9.177. Die Kapitalflussrechnung der DAW zeigt folgendes Bild:
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringert sich von TEUR 26.076 um TEUR 17.273 auf TEUR 8.803. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem gesunkenen Periodenergebnis, der Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Passiva.. Gegenläufig wirken die Veränderung der Rückstellungen, die Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Aktiva, der Ertragsteuerzahlungen sowie der Abschreibungen. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit hat sich von TEUR 75.702 um TEUR 67.295 auf TEUR 8.408 reduziert. Im Wesentlichen ist dies auf erheblich reduzierte Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen sowie in Sachanlagen zurückzuführen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit hat sich von TEUR -44.757 um TEUR 35.580 auf TEUR -9.177 verändert. Dies ist im Wesentlichen durch die Aufnahme langfristiger Finanzkredite gegenüber dem Vorjahr sowie geringeren Auszahlungen aus konzerninterner Finanzierung begründet. Gesamtwürdigung Insgesamt konnten die im Vorjahr prognostizierten Werte in der Vermögens- und Ertragslage nicht erreicht werden. Aufgrund der sehr herausfordernden externen Faktoren im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Entwicklung als zufriedenstellend zu beurteilen. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben den Umsatzerlösen, dem EBIT, der Bereinigten Eigenkapitalquote und der Nettoverschuldung sind bedeutsamste Leistungsindikatoren die Beschäftigten und der Bereich Nachhaltigkeit. 4.1 Beschäftigte Bei der DAW ist die Anzahl der Beschäftigten ein sehr wichtiger Indikator für die aktuelle und künftige Entwicklung der Ertragskraft. Die Anzahl der Beschäftigten innerhalb der DAW ist im Berichtszeitraum relativ konstant geblieben. Die Gesellschaft beschäftigte 2023 durchschnittlich 2.329 Mitarbeiter, die sich auf die folgenden Bereiche aufteilen:
Zum 31. Dezember 2023 waren insgesamt 2.299 Mitarbeiter bei der DAW beschäftigt. Die vordringlichste Aufgabe im Personalbereich der DAW ist es, qualifizierte und engagierte Mitarbeiter zu rekrutieren sowie erfahrene Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und weiterzuentwickeln. Der Erfolg des Unternehmens ist untrennbar mit dem persönlichen Einsatz der Mitarbeiter verbunden. Ob in Produktion, Entwicklung, Verwaltung, Marketing, Aus- und Weiterbildung oder Services: Begeisterungsfähige Mitarbeiter sind gerade in Zeiten verstärkter Marktanforderungen für das Unternehmenswachstum unabdingbar. Diese Begeisterungsfähigkeit auf allen Ebenen zu wecken und zu erhalten, ist für die DAW das vorrangigste Ziel. 4.2 Nachhaltigkeit (ungeprüft) Als mittelständisches Familienunternehmen zählt die DAW SE seit Jahren zu den Vorreitern für Nachhaltigkeit in der Branche. Mit Unterzeichnung des Global Compact der Vereinten Nationen bekennt sich die DAW ausdrücklich zu den zehn Prinzipien, zu Menschen- und Arbeitnehmerrechten, Schutz der Umwelt und Antikorruption. Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei der DAW bereits seit über einem Jahrzehnt eine wichtige Rolle. In dieser Zeit wurden anhand der Sustainable Development Goals (SDG) eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, eine Klimastrategie für Deutschland erarbeitet, Partnerschaften eingegangen und mehrere Nachhaltigkeitspreise gewonnen. Größter Erfolg ist der Gewinn des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2024 im Segment Anstrichmittel und Farbe. Damit gehören wir zu den Vorreiter-Unternehmen in Deutschland für Nachhaltigkeitsaktivitäten in der letzten Dekade. Das Nachhaltigkeitsmanagement ist als Stabsstelle der Geschäftsführung eingerichtet. Nach dem Ausscheiden des zunächst für Nachhaltigkeit verantwortlichen Geschäftsleitungsmitglieds Supply Chain im September 2023, berichtet die verantwortliche Managerin an den CEO, Dr. Ralf Murjahn. Mit Blick auf die aktuellen und kommenden gesetzlichen Anforderungen zur Nachhaltigkeit auf internationaler und nationaler Ebene, wie Lieferkettensorgfaltspflichtengesetze, die Corporate Sustainability Reporting Directive und die EU-Taxonomie, hat das Nachhaltigkeitsmanagement die Geschäftsleitung regelmäßig über die neuen Pflichten informiert und steht darüber hinaus in stetigem gegenseitigem Austausch. Um das Nachhaltigkeitsmanagement gruppenweit zu etablieren, wurden relevante Fachabteilungen, Führungskräfte und Interessierte im Geschäftsjahr 2023 geschult. Neben den Schulungen gab es zusätzlich verschiedene Formate, um das Thema Nachhaltigkeit sichtbar zu machen. Auch im Bereich Produktnachhaltigkeit hat die DAW sich im Geschäftsjahr 2023 neu aufgestellt. Mit einer neu geschaffenen Stelle für das nachhaltige Produktportfoliomanagement im Bereich Group Innovation, arbeitet das Unternehmen in der Produkt- und Portfolioentwicklung daran, nachhaltigere Lösungen für die Zukunft zu finden. Umwelt Nachhaltigkeit versteht die DAW als ein Ziel, das in der täglichen Arbeit kontinuierlich berücksichtigt und systematisch gemanagt werden muss. Dies geschieht im Bereich HSE (Health, Safety, Environment) und Qualität u.a. durch ein zertifiziertes Integriertes Managementsystem für Qualität (ISO 9001), Umweltschutz (ISO 14001), Arbeitssicherheit (ISO 45000) und Energie (ISO 50001). Die im März 2024 auslaufenden Zertifizierungen ISO 14001, ISO 45000 und ISO 9001 wurden im Dezember 2023 neu zertifiziert. Im Fokus des Energiemanagements steht die Reduktion des Energiebedarfs. Daneben ist auch die Energieversorgung und -erzeugung kontinuierlich in der Weiterentwicklung. So ist nach Polen im Geschäftsjahr 2022 an unserem Standort in Spanien eine Photovoltaikanlage ans Netz gegangen. Soziales Die Attraktivität der DAW als Arbeitgeber ist kein Zufall. Mit dem gemeinsamen Ziel, Gebäude immer leistungsfähiger zu machen und damit das Leben der Menschen zu verbessern, bietet die DAW eine Vielzahl von Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen. Mit einer über fünf Generationen gewachsenen Unternehmenskultur schaffen wir für alle Mitarbeitenden ein Umfeld, in dem jeder seine Talente einbringen und seine volle Leistungsfähigkeit entfalten kann. Dabei unterstützen wir die Mitarbeitenden mit zahlreichen Programmen gruppenweit und auf lokaler Ebene. Um eine bessere Bindung zwischen neuen Mitarbeitenden und dem Unternehmen zu erhalten, wurde im Geschäftsjahr ein neuer Onboarding-Prozess etabliert. Auch bezüglich sozialem Engagement war die DAW im Geschäftsjahr 2023 aktiv. So wurden bspw. wie in den letzten Jahren auch in diesem Jahr Kinder der Arche Frankfurt mit Geschenken von den DAW Mitarbeitenden zu Weihnachten unterstützt. Beim "DAW Arbeitssicherheitstag 2023" präsentierte sich erstmals das neu gebildete HSE-Team mit einer gemeinsamen Aktion. Diese Aktion fand an mehreren Standorten der DAW statt und hat durch Vorträge und Informationsstände das Thema Arbeitssicherheit den Mitarbeitenden unterhaltsam vermittelt. Auch wurde 2023 erstmals ein gruppenweiter Arbeitssicherheitsbericht erstellt. Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) Bereits im Geschäftsjahr 2022 hat ein Projektteam die erste Risikoanalyse durchgeführt und erste Maßnahmen zur Vermeidung der Verletzung von Risiken für Menschen- sowie Arbeitnehmerrechte sowie Umweltrisiken definiert. Seit 1. Januar 2023 gilt das LkSG für die DAW, entsprechend wurde unsere Grundsatzerklärung auf der DAW Website veröffentlicht. Inhalte dieser Erklärung sind unter anderem die Vorgehensweise bei der Risikoanalyse, die Priorisierung der Risiken, die Beschreibung von Maßnahmen und der Verweis auf unser Hinweisgebersystem. Zur internen Koordination zwischen den relevanten Fachabteilungen und der Erfüllung des Gesetzes wurde das Gremium Menschenrechte gegründet und mit Vertretern aus den Abteilungen Nachhaltigkeitsmanagement (Vorsitz), Governance und Compliance (stellvertretender Vorsitz), Arbeitssicherheit, Produktsicherheit sowie Einkauf etabliert. Die Vorsitzende berichtet regelmäßig an den CEO. Die notwendigen Maßnahmen zur Einhaltung der Verpflichtungen aus dem LkSG wie die jährliche Risikoanalyse, Nachverfolgung der Abhilfemaßnahmen, Beschwerdeverfahren oder die Berichterstattung an das BAFA wurden als abgestimmte Prozesse systematisch hinterlegt. Die DAW SE hat sich das Ziel gesetzt, aktiv zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Unterstützt wird das Unternehmen dabei von dem 2010 gegründeten Nachhaltigkeitsbeirat, dem Sustainability Advisory Board (SAB). Das SAB Frühjahrsmeeting 2023 fand wie geplant in Ober-Ramstadt statt, das Herbstmeeting musste verschoben werden. 5. Schlusserklärung gemäß § 312 Abs. 3 Aktiengesetz Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden. 6. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 6.1. Vorbemerkung Der Krieg in der Ukraine stellt Gesellschaft und Wirtschaft auch im kommenden Geschäftsjahr weiterhin vor große Herausforderungen. Wie sich die Situation entwickelt, ist nach heutigem Stand nicht vorherzusehen. Einhergehende Auswirkungen auf Rohstoffwarenströme, die europäischen Energiemärkte sowie Handelsbeschränkungen durch Sanktionen haben unmittelbare Auswirkungen auf die Risikosituation. Staatliche und behördliche Maßnahmen können die DAW und ihre Tochtergesellschaften jederzeit, in all ihren relevanten Absatzmärkten, vor große Herausforderungen stellen. Der Krieg in der Ukraine kann sich fortlaufend auf alle nachfolgend genannten Risiken verstärkend, in negativer Ausprägung, sowohl hinsichtlich des Umfangs als auch der Eintrittswahrscheinlichkeit auswirken. In Summe wird von einem überaus anspruchsvollen und herausfordernden nächsten Geschäftsjahr ausgegangen. 6.2 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Jedes unternehmerische Handeln birgt Chancen und Risiken in unterschiedlichen Ausprägungen und Formen in sich, die einen wesentlichen Einfluss auf die Unternehmensentwicklung ausüben. Die DAW verfolgt ihre wesentlichen Vertriebsaktivitäten in Deutschland und hält Beteiligungen an Unternehmen im In- und Ausland. Durch politische Verwerfungen oder den Ausbruch eines Krieges kann es mithin zu erheblichen Einbußen innerhalb der VFE-Lage kommen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird grundsätzlich als hoch eingestuft. Im Februar 2022 ist das beschriebene Risiko in der Ukraine eingetreten. Es bestehen in der Ukraine Risiken in Form des Verlusts von Vermögensgegenständen durch Zerstörung. In Russland und Belarus bestehen solche Risiken durch mögliche Enteignungen. Die Geschäfte in der Region sind auf nicht absehbare Zeit gehemmt. Derartigen Risiken kann nur teilweise und in einem geringen Umfang entgegengewirkt werden. Die DAW versucht durch dezentrale Finanzierungen und den Abschluss von Bundesgarantien den Risiken entgegenzuwirken. Zudem wurden lokale, regionale sowie gruppenweite Krisenstäbe gebildet, um notwendige Maßnahmen zu ergreifen und das Geschehen fortlaufend zu beobachten, mit dem Ziel, Vermögen und Liquidität bestmöglich zu sichern und die Betreuung und Hilfe unserer Mitarbeiter zu gewährleisten. In betroffenen Regionen wird eine aktive Risikovorsorge betrieben und die Möglichkeiten der Substitution importierter Rohstoffe werden geprüft. Zudem werden strategische Bestandsreserven aufgebaut und die lokale Finanzierung wird gestärkt. Darüber hinaus werden gesellschaftsrechtliche und strukturelle Anpassungen geprüft. Das Marktumfeld der DAW ist sowohl durch die konjunkturelle Entwicklung des internationalen Baugewerbes sowie des Maler- und Stuckateurhandwerks als auch durch die des privaten Konsumverhaltens geprägt. Die DAW ist hierbei sehr stark vom stationären Handel abhängig. Aufgrund der internationalen Ausrichtung der DAW ist auch das weltpolitische Geschehen für die DAW relevant. Durch den Krieg in der Ukraine ist weiterhin von temporären Einstellungen der Geschäftstätigkeit in der Ukraine auszugehen. Sanktionen im Hinblick auf Finanz- und Warenströme führen wie im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin zu einer Einschränkung des Geschäfts in Russland und Belarus. Zudem besteht in allen relevanten Absatzmärkten die Gefahr verzögerter Bauausführungen aufgrund der Verfügbarkeit von Vormaterialien sowie inflationsbedingt verspäteter Starttermine von relevanten Bauprojekten durch Investoren. Die Umfeld- und Branchenrisiken können einen erheblichen Einfluss auf die VFE-Lage haben. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als hoch eingestuft. Dem Risiko einer unmittelbaren Abhängigkeit von einzelnen Kundengruppen und Distributionskanälen versucht die DAW durch ein breites Produktspektrum, ein professionelles Markenmanagement sowie enge Kundenbeziehungen in verschiedenen Vertriebskanälen, Vertriebsmodellen und durch selektive Expansion in weitere europäische Märkte zu begegnen. Staatliche Förderprogramme werden europaweit gesichtet, um entsprechende Chancen am Markt zu ergreifen. Durch einen hohen Umsatzanteil im Bereich der Bautensanierung und Renovierung besteht eine teilweise Abkopplung von der Neubauentwicklung, andererseits partizipiert die DAW nicht so stark wie die Wettbewerber von einer Neubaukonjunktur. Chancen der DAW bestehen bei einer deutlichen Erholung der Konjunktur und einer derzeit nicht erwartbaren hohen Bautätigkeit. In Regionen, in denen wir eine Einschränkung der Geschäftstätigkeit erwarten, wurde eine strategische Bevorratung aufgebaut, um lokal bestmöglich lieferfähig zu bleiben. Die Finanzierung des Geschäfts erfolgt im Rahmen des Möglichen in diesen Regionen lokal. Die Risiken von Rohstoffpreissteigerungen und von Lieferengpässen versucht die DAW durch einschlägige Steuerungsinstrumente (Lieferantenklassifizierung, Aufbau von Zweit- und Drittlieferanten, erweiterte Orientierung auf ausländische Lieferanten, Mengenverträge-Vereinbarungen, Lagerbestandserhöhung) zu minimieren. In begrenztem Umfang ist die DAW auch in der Lage, zeitweilige Abhängigkeiten von Rohstoffen durch Anwendung alternativer Rezepturen zu vermindern. Die Preise für die Bindemittel sowie für Polystyrol sind indirekt an die Ölpreisentwicklung gekoppelt. Eine allgemeine Verteuerung der Kosten für die Primärenergieerzeugung kann negative Auswirkung auf relevante Rohstoffe und Vorprodukte, beispielsweise Mineralwolle, haben. Weiterhin besteht das Risiko gestörter Lieferketten durch Knappheit an Rohstoffen und Transportkapazitäten. Eine Verschlechterung der Rohstoffpreisentwicklung und Lieferengpässe werden weiterhin erwartet. Ein Eintritt hätte jeweils einen maßgeblichen Einfluss auf die Ertragslage, im Falle teilweiser zeitversetzter und nicht vollumfänglicher Weitergabe an Kunden. Bei einer deutlichen Reduktion der Rohstoffpreise hingegen würden sich Chancen zur Verbesserung der Ergebnissituation bieten, sofern die Preise nicht weitergegeben werden müssen. Die finanziellen Auswirkungen auf die VFE-Lage werden als erheblich eingestuft, bei angenommener hoher Eintrittswahrscheinlichkeit. Durch weiter steigende Energiekosten in der Zukunft besteht für die DAW das Risiko weiter steigender Kosten für Prozessenergie. Dementgegen stehen durch die aktuelle Klimadebatte in Verbindung mit ansteigenden Energiekosten höhere Chancen der DAW, im Bereich WDVS höhere Umsätze zu erzielen. Energetische Maßnahmen an selbstgenutzten Gebäuden können in Deutschland und Italien im Rahmen der Einkommensteuererklärung steuermindernd geltend gemacht werden, sodass hieraus Chancen für die DAW resultieren werden. Im Zusammenhang mit Förderprogrammen auf EU-Ebene, wie dem EU Green Deal und der EU Renovation Wave, ergeben sich international weitere Wachstumschancen für die DAW. Die langfristige Entwicklung hängt allerdings stark von der Umsetzung der EU-Programme auf nationaler Ebene ab. Für die DAW gilt es, in diesem Zusammenhang weitere Wachstumspotenziale im Ausland zu erschließen. Ein wesentlicher Einflussfaktor, der den Wachstumschancen für WDVS entgegensteht, ist der Mangel an Fachkräften zur korrekten Verarbeitung der Produkte. Die langfristige Entwicklung im WDVS-Bereich hängt zudem von der öffentlichen Berichterstattung ab. Um der negativen und sachlich falschen Berichterstattung in den Medien entgegenzuwirken, wurde der Verein Qualitätsgedämmt e.V. gegründet. Dieser soll einen Anstoß zur sachlichen Diskussion geben und die Verbraucher aufklären. Neben der öffentlichen Aufklärungsarbeit werden alternative Rohstoffe, wie die Mineralwolle, eingesetzt. Die finanziellen Auswirkungen der kritischen Diskussion auf die VFE-Lage sowie der Fachkräftemangel werden als erheblich eingestuft und die Eintrittswahrscheinlichkeit als mittel. Der derzeitige Fachkräftemangel auf dem Markt ist auch bei der DAW bemerkbar. Um dem Risiko der fehlenden Arbeitskräfte vorzubeugen, werden entsprechende Maßnahmen innerhalb der Personalabteilung getroffen. Die Professionalisierung der HR-Abteilung und das damit verbundene Active Sourcing sowie der Aufbau der Arbeitgebermarke mit unterschiedlichen Medienauftritten (z. B. LinkedIn, Instagram) sollen dem Trend entgegenwirken. Weiterhin führt die DAW Retention-Maßnahmen zur Reduktion der Fluktuation im Unternehmen ein. Das Risiko wird als hoch angesehen. Die DAW ist im Profi-Bereich aufgrund ihres hohen Anteils an Produkten für den Außenbereich (WDVS-Produkte/Außenfarben) sehr stark von der Witterung abhängig. Ein langer Winter kann das Ergebnis beeinflussen. Diesem Auslastungsrisiko wird durch flexible Arbeitszeitmodelle und dem Einsatz von Leiharbeitern im Saisongeschäft teilweise begegnet. Die finanziellen Auswirkungen auf die VFE-Lage werden als erheblich eingestuft und die Eintrittswahrscheinlichkeit als hoch. Dem latenten Reklamationsrisiko, insbesondere in den Bereichen WDVS und Bautenschutz, begegnet die DAW durch permanente Qualitätsüberwachungen seitens der Abteilung Qualitätsmanagement, die in das Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 eingebunden ist. Diese Prozesse werden zudem durch das Dr.-Robert-Murjahn-Institut als eigenes zertifiziertes Institut zur Überwachung der Produktqualitäten unterstützt. Außerdem erfolgen verstärkt regelmäßige Schulungen der Außendienstmitarbeiter sowie der Verarbeiter. Die Verarbeitungsrichtlinien werden darüber hinaus fortlaufend an die neuesten Erkenntnisse angepasst. Zudem erfolgt eine Klassifizierung der Produkte, um deren Einsatzbereich klar zu definieren. Zur Absicherung der Risiken hat die DAW eine gruppenweite Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung abgeschlossen. Die potenziellen finanziellen Auswirkungen auf die VFE-Lage werden als erheblich eingestuft und die Eintrittswahrscheinlichkeit als mittel. Die DAW sieht sich verschiedenen rechtlichen sowie regulatorischen Risiken ausgesetzt. Hierbei stehen insbesondere stark zunehmende Anforderungen der nationalen und europäischen Gesetzgebung im Vordergrund. Relevante Rechtsgebiete sind insbesondere Antikorruptionsrecht, Kartellrecht, Patentrecht, Steuerrecht, Wettbewerbsrecht, Datenschutz, Umweltschutz, Lieferkettengesetze sowie Produkthaftung. Daneben steigen insbesondere die Berichterstattungspflichten im Rahmen der Nachhaltigkeit und der EU-Taxonomie. Diese Risiken können sich nachhaltig auf den Unternehmenserfolg auswirken sowie zu Reputationsschäden führen. Gegenmaßnahmen bestehen in Form eines sich laufend entwickelnden Compliance-Managementsystems, in internen Schulungen zum Kartell- und Wettbewerbsrecht, der Etablierung einer Whistleblower-Hotline, dem Aufbau der Abteilung Corporate Affairs zur Überwachung gesetzlicher Regelungen zu Produkten sowie einem Projekt zur Begegnung der Anforderungen an die Nachhaltigkeit sowie der korrespondierenden Berichterstattung. Zudem wurden Grundstrukturen zur Umsetzung der Anforderungen durch das Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz etabliert. Die Auswirkungen auf die VFE-Lage werden als erheblich, die Eintrittswahrscheinlichkeit wird mit mittel eingestuft. Die Gesellschaft sieht sich ferner erheblichen grundsätzlichen Cybercrime-Risiken ausgesetzt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit sehen wir als hoch an. Dem Risiko wird durch den Ausbau der IT Governance und die ständige Schulung und Information von Mitarbeitern begegnet. Zudem wurde ein Gesamtkonzept zum standardisierten Management der Informationssicherheit entwickelt, eine dezentrale Sicherheitsorganisation wurde implementiert und der Ausbau der technischen Maßnahmen zum Schutz der Angriffserkennung wird fortlaufend vorangetrieben. Die Umsetzung der IT-Sicherheitsstrategie (inklusive externem Reifegrad - Audit) wurde als ein strategisches Programm der DAW-Geschäftsleitung definiert. Ebenso wurde ein externer Dienstleister als strategischer Security Partner sowie in der Rolle als Cyber Incident Response-Dienstleister eingebunden. Zur weiteren Absicherung des Risikos wurde eine entsprechende Versicherung abgeschlossen. In der DAW bestehen geringe Währungskursrisiken. In den Tochtergesellschaften der DAW bestehen zum Teil erhebliche Währungsrisiken. Die DAW hat die Strategie, Währungsrisiken selektiv abzusichern. Es wird bewusst auf eine vollständige Absicherung von Währungen verzichtet, da die DAW aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Währungskursverluste in einem gewissen Umfang verkraften kann. Zur Umsetzung der Strategie hat die DAW ein Währungsboard etabliert, welches die Entwicklung der für die DAW und ihre Tochtergesellschaften wesentlichen Währungen analysiert und bewertet. Aus den Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen an die Geschäftsführenden Direktoren abgeleitet. Das Währungsboard besteht aus dem für den Bereich Finanzen zuständigen Geschäftsführenden Direktor, dem Leiter Finanz- und Rechnungswesen, dem Leiter Treasury sowie den jeweiligen Verantwortlichen für die Regionen. Das Währungsboard hat im abgelaufenen Geschäftsjahr zwei ordentliche Sitzungen abgehalten. Daneben haben Sondersitzungen stattgefunden. Die finanziellen Auswirkungen auf die VFE-Lage werden als moderat eingestuft, bei hoher Eintrittswahrscheinlichkeit. Das Risiko steigender Finanzierungskosten bei einem Anstieg des Zinsniveaus ist für die DAW eingetreten. Bis zum Ende des ersten Quartals 2023 war der langfristige Teil des Konsortialkredits im Hinblick auf die Zinsen gesichert. Mit der im März 2023 erfolgten zweiten anteiligen Tilgung sind die bestehenden Zinssicherungsinstrumente ausgelaufen. Im Rahmen der Verlängerung und Aufstockung des syndizierten Kreditvertrages wurde keine Zinssicherung abgeschlossen. Entsprechend ist die vollständige Darlehenssumme variabel verzinst. Die übrigen langfristigen Darlehen sind fest verzinst. Hinsichtlich der Sicherungsbeziehungen verweisen wir im Detail auf die Angaben im Anhang. Die finanziellen Auswirkungen auf die VFE-Lage werden als mittel eingestuft. Durch die rückläufigen Inflationsraten und damit verbundenen möglichen Zinssenkungen der EZB wird die Eintrittswahrscheinlichkeit in die Zukunft gerichtet als mittel eingestuft. In den Kreditverträgen mit den Banken werden Kennzahlen (Financial Covenants) mit Zielgrößen vereinbart. Werden die Zielgrößen der Financial Covenants nicht eingehalten, haben die Banken die Möglichkeit, die Kreditverträge außerordentlich zu kündigen. Hieraus entsteht das latente Risiko, dass die Kreditverträge kurzfristig zurückgezahlt werden müssten. Dieses Risiko für die VFE-Lage wird als erheblich, jedoch mit einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit eingestuft, da die Kennzahlen auf Basis der aktuellen Zahlen im Vergleich mit den Zielgrößen einen ausreichenden finanziellen Spielraum zulassen. Daneben werden die Financial Covenants permanent auf Basis der Hochrechnung und der Planungen simuliert. Bei einer potenziellen Gefahr der Nichteinhaltung würden umgehend Gegensteuerungsmaßnahmen ergriffen. Die aktuellen Planungsrechnungen der nächsten Jahre zeigen nur bei erheblichen Planabweichungen Anzeichen für eine wesentliche Verschlechterung der Kennzahlen. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten können grundsätzlich nur schwer beurteilt werden. Gerade im Bereich der politischen Verwerfungen können sehr kurzfristig die Eintrittswahrscheinlichkeiten stark ansteigen. Eine weitere Verschärfung der Lage in der Ukraine und eine zunehmende Dauer des Krieges haben einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Zudem wirken andere exogene Faktoren auf die DAW ein. Insgesamt befindet sich die Risikosituation gegenüber dem Vorjahr auf einem nahezu gleichen Niveau. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts sind neben den im Lagebericht abgebildeten Risiken keine Risiken ersichtlich, die im Einzelnen oder in der Gesamtheit den Bestand der Gesellschaft gefährden oder ihre Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestandsgefährdend beeinflussen. 6.3 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Finanzinstrumente Die DAW schließt selektiv Finanzinstrumente zur Absicherung von Risiken aus steigenden Zinsen sowie zur Absicherung von Wechselkursveränderungen ab. Bei Absicherung von steigenden Zinsen entsprechen in der Regel die Nominalwerte der Absicherung einem Teil oder gänzlich der Nominalwerte der Darlehensverbindlichkeiten. Die Laufzeiten sind äquivalent. Durch die Absicherung erreicht die DAW Sicherheit in Bezug auf die Höhe der Zinsen für Darlehensverbindlichkeiten und kann somit mit einem festen Zinssatz kalkulieren. Durch die Absicherung entfällt für die DAW die Chance, an sinkenden Zinssätzen zu partizipieren. Für den nicht abgesicherten Teil besteht für die DAW das Risiko in steigenden Zinsen. Soweit ein Grundgeschäft für das Finanzinstrument besteht, wird eine bilanzielle Bewertungseinheit gebildet. Bezüglich der bilanziellen Behandlung je Finanzinstrument wird auf den Anhang (Punkt V.) verwiesen. Für drei Tranchen eines Darlehens an eine Tochtergesellschaft im Ausland bestehen zum Berichtsstichtag Absicherungen. Die Absicherungen erfolgen über jeweils einen Cross Currency Swap. Die Nominalwerte sowie die Fristen sind jeweils laufzeitäquivalent. Bei diesen Geschäften wurden bilanzielle Bewertungseinheiten gebildet. Die DAW beurteilt das Risiko steigender Zinsen allgemein aufgrund sich abflachender Inflationsdynamik hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit als gering. Die finanziellen Auswirkungen auf die VFE-Lage werden als erheblich eingestuft. Für alle Finanzinstrumente besteht für die DAW ein Kontrahentenrisiko. Sollte der Kontrahent ausfallen, könnten die Finanzinstrumente sofort fällig gestellt werden. Entsprechend werden die Kontrahenten regelmäßig anhand der Credit Default Swaps sowie veröffentlichter Finanzberichterstattung gemonitored und bei Bedarf umgeschichtet. Die finanziellen Auswirkungen auf die VFE-Lage werden als erheblich eingestuft, die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering. 6.4 Prognosebericht Die Bundesregierung geht in ihrem Wirtschaftsbericht für das Jahr 2024 von einem nur minimalen Wachstum von 0,2% für die deutsche Wirtschaft aus. Die DAW erwartet ein sehr herausforderndes Geschäftsjahr 2024. Der Wohnungsbau hat sich in Deutschland über viele Jahre als zuverlässige Konjunkturstütze erwiesen. Nach den Plänen der Regierung sollten die Wohnungsfertigstellungen auf 400.000 pro Jahr steigen. Das war mehr als ambitioniert. Aktuell werden jedoch statt mehr deutlich weniger Wohnungen gebaut und das Ziel ist in weite Ferne gerückt. Durch die kräftig gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten sind Wohnbauprojekte unwirtschaftlich geworden und liegen derzeit auf Eis. Zudem ist die Zahl der Baugenehmigungen eingebrochen. Dabei werden viele Wohnungen für die schnell wachsende Bevölkerung benötigt. Insbesondere die nach wie vor hohe Inflation und die stark schwankenden Kosten für Energien erhöhen die Prognoseungenauigkeit und können sich zunehmend negativ auswirken. Unklar ist auch, wie politische Entscheidungen die Nachfrage in der Bauwirtschaft stimulieren werden. Innerhalb des Prognoseberichts hat die DAW ein sehr herausforderndes Marktumfeld antizipiert, schwerwiegende volkswirtschaftliche und gesamtwirtschaftliche Verwerfungen, auch infolge des Krieges, sind in die Prognose, soweit zum Zeitpunkt der Erstellung der Planung möglich, eingeflossen, werden aber im Rahmen der internen Berichterstattung in Szenarioanalysen fortlaufend betrachtet, um schnellstmöglich auf ein sich veränderndes Marktumfeld zu reagieren. Die DAW erwartet daher eine leicht rückläufige Binnennachfrage, insbesondere im Bereich der Bautenanstrichmittel. Daher wird hinsichtlich der Entwicklung der Umsatzerlöse von einem nahezu konstanten Umsatz im Vergleich zum Berichtsjahr ausgegangen. Beim EBIT geht die DAW für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin von einem negativen Ergebnis aus, dass jedoch deutlich geringer als 2023 ausfällt. Prognostiziert wird ein moderat steigender Rohertrag, dem steigende Personalaufwendungen infolge von Tariferhöhungen entgegenstehen. Insgesamt wird ein Anstieg des EBIT um rd. EUR 14 Mio. prognostiziert. Bezüglich der Bereinigten Eigenkapitalquote wird ein Rückgang um rund 3%-Punkte erwartet. Hintergrund hierfür ist der erwartete Jahresfehlbetrages im Geschäftsjahr 2024. Aufgrund eines durch Investitionsmaßnahmen prognostizierten negativen Cashflows der DAW wird mit einer Nettoverschuldung von EUR 109 Mio. gerechnet. Hinsichtlich der Anzahl der Beschäftigten wird mit nahezu konstanten durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen gerechnet. Im Bereich der Nachhaltigkeit wird sich der DAW-Nachhaltigkeitsrat mit der Weiterentwicklung des Themas beschäftigen. Der Aufbau relevanter Berichtsstrukturen aufgrund regulatorischer Vorgaben wird zunehmend umgesetzt. Dem Marktrisiko von Umsatzverlusten wird durch Kostensenkungsmaßnahmen und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung begegnet. Des Weiteren werden Investitionen stets vom weiteren Geschäftsverlauf abhängig gemacht. Dieser Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen über künftige Entwicklungen beruhen. Diese Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen, dass sich diese Erwartungen auch als richtig erweisen. Die zukünftige Entwicklung sowie tatsächlich erreichte Ergebnisse sind abhängig von einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten und können daher wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen.
Ober-Ramstadt, den 28. März 2024 DAW SE Dr. Ralf Murjahn Dr. Jörg Leuninger Dr. Sabrina Berg Steffen Heiko Fischer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Handelsregister B des Amtsgerichts Darmstadt, HRB 88725I. Grundlagen des Jahresabschlusses Die Aufstellung des Jahresabschlusses der DAW SE zum 31. Dezember 2023 erfolgt gemäß § 267 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 4 HGB entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen für große Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Zur Verbesserung der Lesbarkeit werden die "Restlaufzeiten" und die "davon-Vermerke" zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang angegeben. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember jeden Jahres. II. Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierung und die Bewertung basieren auf den Regelungen des HGB. Hierbei wurden die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres fortgeführt. Es wird von der Unternehmensfortführung ausgegangen. Anlagevermögen Erworbene und selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und planmäßig linear über drei bis fünf Jahre oder die längere vertragliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Zugänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig abgeschrieben. Innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände wurde von dem Wahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die als aktivierte Eigenleistungen erfassten Herstellungskosten umfassen ausschließlich Personaleinzelkosten. Sachanlagen werden gemäß § 253 Abs. 3 HGB zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Zugänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig abgeschrieben. Zuschüsse von Dritten mindern die Anschaffungskosten. Die Abschreibungen werden seit 2010 grundsätzlich nach der linearen Methode berechnet. Die in den Jahren vor 2010 nach der degressiven Methode abgeschriebenen Sachanlagen werden fortgeführt; sobald die Abschreibungsbeträge nach der linearen Methode die Abschreibungsbeträge nach der degressiven Methode übersteigen, wird nach der linearen Methode abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände orientiert sich an den wirtschaftlichen Nutzungsdauern.
Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert von maximal netto EUR 800 werden analog zum Vorjahr im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Im Falle von voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden bei immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag werden vorgenommen, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft angesehen wird. Entfallen die Gründe für die als voraussichtlich dauerhaft angesehene Wertminderung, so werden Finanzanlagen maximal auf ihre ursprünglichen Anschaffungskosten gemäß § 253 Abs 5. Satz 1 HGB zugeschrieben. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Als Anschaffungskosten wird der gleitende Durchschnittspreis angesetzt. Im gleitenden Durchschnittspreis sind Anschaffungskostenminderungen und Anschaffungsnebenkosten berücksichtigt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, sowie im Rahmen der verlustfreien Bewertung werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Der Inhalt der Herstellungskosten umfasst Materialeinzel- und Materialgemeinkosten, Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten zuzüglich des auf die Produktion entfallenden anteiligen Werteverzehrs des Anlagevermögens sowie anteilige Verwaltungs- und Sozialgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Abwertungen werden für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Fertigerzeugnisse, deren voraussichtlich erzielbare Verkaufserlöse die Herstellungskosten und die zukünftig noch anfallenden Kosten nicht decken, werden in angemessenem Umfang verlustfrei bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Für zweifelhafte und strittige Forderungen werden in angemessenem Umfang Einzelwertberichtigungen gebildet. Es werden zudem auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte pauschalierte Einzelwertberichtigungen in Abhängigkeit der Altersstruktur der Forderungen vorgenommen. Forderungen, die mehr als sechs Monate bzw. Forderungen, die mehr als zwölf Monate überfällig sind, werden zu 50 % bzw. 100 % wertberichtigt. Neben dem allgemeinen Kreditrisiko, welchem durch eine Pauschalwertberichtigung auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen in Höhe von 2 % Rechnung getragen wird, werden Abgrenzungen für Skonto und Delkredere in Höhe der erwarteten Rechnungsabzüge gebildet. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Die liquiden Mittel sind zum Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie Übergangsbezüge werden für Versorgungsansprüche der Mitarbeiter und der Pensionäre nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend dem mathematischen Barwertverfahren auf Grundlage verbindlicher Zusagen am Bilanzstichtag gebildet. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt mittels der Projected-Unit-Credit-Methode. Als Rechnungsgrundlagen werden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Hinreichend sichere künftig erwartete Kostensteigerungen werden in die Berechnung einbezogen. Die Berechnung geht von einer unveränderten Rentendynamik von 2,25 % , einer unveränderten Bezügedynamik von 2,5 % und einer unveränderten durchschnittlichen Fluktuation von 4,5 % aus. Der Barwert wird im Geschäftsjahr mit dem nach § 253 Abs. 2 HGB von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen zehn Jahre (Zinssatz: 1,83 %; i. Vj. 1,78 %), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, ermittelt. Zusätzlich wird der Barwert der Pensionsverpflichtung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre (Zinssatz: 1,75 %; i. Vj. 1,44 %), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, ermittelt, um den Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zu berechnen. Die durch die Anwendung bestehende Ausschüttungssperre für den Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 514. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe der erwarteten Steuerzahlungen unter Berücksichtigung von Steuervorauszahlungen passiviert. Sofern die Vorauszahlungen die Steuerrückstellungen übersteigen, erfolgt der Ausweis einer Forderung gegen Behörden innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände. In den sonstigen Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen gebildet. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden hinreichend sichere Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre nach § 253 Abs. 2 HGB diskontiert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht diskontiert. Der Aufwand aus der Aufzinsung für Jubiläumsrückstellungen ergibt sich, indem der im Vorjahr verwendete Rechnungszins auf den Verpflichtungswert des Vorjahres unter Berücksichtigung der hälftigen gewährten Jubiläumsleistungen des abgelaufenen Jahres angewandt wird. Der Aufwand aus der Aufzinsung für Rückstellungen für Garantien ergibt sich, indem der im Vorjahr verwendete Rechnungszins auf den Verpflichtungswert des Vorjahres angewandt wird. Gleiches gilt für die Aufbewahrungsrückstellungen. Die Rückstellungen für Garantien werden pauschal über den durchschnittlichen Garantieaufwand der letzten fünf Jahre ermittelt. Liegen jedoch die bekannten Einzelfälle oberhalb der pauschalen Berechnung, wird dies als Grundlage der Rückstellung verwendet. Im vergangenen Geschäftsjahr bestanden auf Basis einer Betriebsvereinbarung Langzeitkonten für die Mitarbeiter. Aufgrund von Plandeckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde das bestehende Deckungsvermögen mit den Rückstellungen verrechnet. Das Planvermögen bemisst sich nach dem Zeitwert des Investmentfonds. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen am Bilanzstichtag passiviert. Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Latente Steuern Latente Steuern werden nur im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung bilanziert. Im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung (Überhang von aktiven latenten Steuern über passive latente Steuern) werden keine latenten Steuern ausgewiesen. Derivative Finanzinstrumente Bestehen derivative Finanzinstrumente im Zusammenhang mit der Sicherung von diesen zugeordneten Grundgeschäften, so werden Bewertungseinheiten gebildet. Bei der Bilanzierung der Bewertungseinheiten wird die "Einfrierungsmethodik", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus den abgesicherten Risiken nicht bilanziert werden, angewandt. Grundlagen der Währungsumrechnung Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten sowie flüssige Mittel in fremder Währung werden zum Umrechnungskurs (Devisenkassamittelkurs) des Entstehungstages bewertet. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel bzw. Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Sofern die Umrechnung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag zu einem niedrigeren Betrag bzw. die Umrechnung von Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr zu einem höheren Wert führt, werden diese gemäß dem Imparitätsprinzip mit dem niedrigeren bzw. höheren Wert am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Berichtsjahr sind als Anlage 1 zu diesem Anhang beigefügt. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes folgt als Anlage 2 zum Anhang. Im Zuge der S4 HANA Einführung wurde eine neues Steuerungskonzept eingeführt. Dies führte im Anlagevermögen zu Verschiebungen, welche im Wesentlichen die Positionen der technischen Anlagen und Maschinen sowie der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen. Die Verschiebungen lassen sich in den Umbuchungsspalten des Anlagespiegels erkennen. Innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände wurde infolge der Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB ein Betrag von insgesamt TEUR 6.968 im Geschäftsjahr (TEUR 15.920 im Vorjahr) aktiviert. Auf aktivierte Eigenleistungen im Sinne des § 275 Abs 2 Nr. 3 entfallen davon im Geschäftsjahr insgesamt TEUR 437 (i. Vj. TEUR 5.129). Der Restbuchwert der immateriellen Vermögensgegenstände im Sinne des § 248 Abs. 2 HGB unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Diese betragen zum Bilanzstichtag TEUR 17.557. Finanzanlagen Die Veränderung innerhalb der Anteile an verbundenen Unternehmen enthält die Kapitalerhöhung in der CAPAROL ICONS GmbH, Ober-Ramstadt (TEUR 1.000) sowie die Umwidmung der CLOU Marken GmbH & Co. KG, Offenbach am Main (TEUR 1.395) von den beteiligten in die verbundenen Unternehmen. Eine Wertberichtigung in Höhe von TEUR 1.000 wurde auf den Beteiligungsbuchwert der CAPAROL ICONS GmbH, Ober-Ramstadt, sowie auf den Beteiligungsbuchwert der IBERICA DE REVESTIMIENTOS GRUPO EMP SL, Santianes, Sariego, Asturias (TEUR 6.500) vorgenommen. Der Beteiligungsbuchwert der Český Caparol s.r.o., České Budějovice wurde auf die ursprünglichen Anschaffungskosten zugeschrieben (TEUR 432). Ausleihungen an verbundene Unternehmen enthalten die im Geschäftsjahr gewährten Darlehen für die AGORA Beteiligungs-GmbH & Co KG, Ober-Ramstadt (17.000), Späth Knoll GmbH Farben und Putze (TEUR 7.000), sowie die Erhöhung des Darlehens M. & K. Immobilien GmbH (TEUR 200). Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen verminderten sich durch Rückzahlungen "DISKOM", Brest von TEUR 1.500, der die LLC "LINNIMAX Professional Coatings Rus, Moskau (TEUR 886), sowie der Caparol d.o.o., Sarajevo (120 TEUR). Darlehen gegenüber der "CAPAROL POLSKA" Sp. Z.o.o., Warschau, sowie der DAW Nordic AB haben sich aufgrund von Wechselkurseffekten in Summe um TEUR 113 erhöht. Eine Wertberichtigung wurde um TEUR 526 auf die Ausleihung an die LLC "LINNIMAX Professional Coatings Rus, Moskau reduziert. Die Veränderung der Beteiligungen ist auf eine nachträgliche Anschaffungskostenminderung bei der KLINKER-ZENTRALE GmbH (TEUR 200) sowie der Umwidmung der Anteile der CLOU Marken GmbH & Co. KG (TEUR 1.395) zurückzuführen. Innerhalb der sonstigen Ausleihungen wurde ein bereits vollständig wertberichtigtes Darlehen (TEUR 500) aufgrund eines eröffneten Insolvenzverfahrens ausgebucht. Die Abschreibungen auf Anteile und Ausleihungen in Höhe von TEUR 8.000 (i. Vj. TEUR 5.052) sowie die Zuschreibungen auf Anteile und Ausleihungen in Höhe von TEUR 958 (i. Vj. TEUR 1.755) werden saldiert unter den Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 7.042 (i. Vj. TEUR 3.297) ausgewiesen. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen die Gesellschafterin resultieren im Wesentlichen aus Kapitalverrechnungen in Höhe von TEUR 224. Innerhalb der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen wurden Wertberichtigungen auf Forderungen gegen die "DISKOM", Brest (TEUR 79) aufgelöst. Zugeführt wurden Wertberichtigungen in Gesamthöhe von TEUR 3.058, die im Wesentlichen Forderungen gegen CMS Dienstleistungs-GmbH, Ober-Ramstadt (TEUR 1.754), Trade PEINTURE S.A.S., Boves (TEUR 735), LLC "LINNIMAX Professional Coatings Rus, Moskau (TEUR 343) sowie DP Caparol Ukraina, Kiew (TEUR 127) betreffen. Zum Bilanzstichtag wurde wie im Vorjahr den Vorschriften des § 387 BGB Rechnung getragen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie Forderungen aus Cash-Pooling (TEUR 68.641). Alle Verrechnungskonten werden marktüblich verzinst. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen Behörden in Höhe von TEUR 10.753 (i. Vj. TEUR 22.349), Lieferantenboni in Höhe von TEUR 1.691 (i. Vj. TEUR 1.490), debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 912 (i. Vj. TEUR 1.126) sowie Forderungen gegen Belegschaftsmitglieder in Höhe von TEUR 257 (i. Vj. TEUR 279). Zudem sind im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr vollständig einzelwertberichtigte Forderungen aus dem Verkauf der Alligator Coating/Shanghai Co. Ltd., Shanghai, (TEUR 2.300) innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände enthalten. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Provisionen auf einen Konsortialkredit in Höhe von TEUR 627. Die nicht in der Bilanz ausgewiesenen aktiven latenten Steuern aus temporären Differenzen ergeben sich aus Differenzen zur Steuerbilanz bei den Rückstellungen, Sachanlagen, Finanzanlagen, Forderungen, Verbindlichkeiten sowie dem vollständigen körperschaftsteuerlichen sowie teilweisen gewerbesteuerlichen Verlustvortrag 2023 sowie Zinsvortrag. Der angewandte unternehmensindividuelle Steuersatz zur Ermittlung der aktiven latenten Steuern beträgt zum Stichtag für Körperschaftsteuer 15,8 % sowie für Gewerbesteuer 14,6 % (i. Vj. KSt 15,8 %, GewSt 13,90 %). Eigenkapital Übersicht Kapitalentwicklung
Der Gewinnvortrag Min Höhe von TEUR 186.319 (i. Vj. TEUR 180.659) erhöhte sich um den letztjährigen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 20.066 abzüglich einer Ausschüttung an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 15.000. Das gezeichnete Kapital der DAW SE wurde im Geschäftsjahr 2013 auf TEUR 35.000 erhöht. Das gezeichnete Kapital ist aufgeteilt in 35.000.000 Namensaktien mit einem Nennwert von EUR 1. Die Kapitalrücklage der Murjahn SE & Co Familien KG, Ober-Ramstadt, (kurz: Familien KG) resultiert aus dem Agio im Rahmen einer früheren Verschmelzung in Höhe von TEUR 78.739. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Garantierückstellungen, Jahresboni und Rabatte, Rückstellungen für Personalkosten, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten, Rückstellungen für Werbekosten, Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung, Rückstellungen für Entsorgungskosten, Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten und weitere Rückstellungen. Innerhalb der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sind Rechnungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 9.034 (i. Vj. TEUR 10.150) enthalten. Aufgrund einer Betriebsvereinbarung wurden Langzeitkonten für Mitarbeiter eingerichtet. Aufgrund von Plandeckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden die bestehenden Ansprüche aus insolvenzgesicherten Wertguthaben in Höhe von TEUR 2.278 (i. Vj. TEUR 2.064) mit den Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.333 (i. Vj. TEUR 2.168) verrechnet. Die Anschaffungskosten des Plandeckungsvermögens betrugen zum Stichtag TEUR 2.344 (i. Vj. TEUR 2.178), der Zeitwert belief sich zum Stichtag auf TEUR 2.278 (i. Vj. TEUR 2.064). Zudem wurden hieraus Aufwendungen und Erträge in Höhe von TEUR 165 (i. Vj. TEUR 206) saldiert. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin resultieren aus einem Darlehensvertrag. Die Familien KG hat der DAW SE im Jahr 2023 Darlehen in Höhe von TEUR 11.044 zugeführt. Auf die vorjährigen Darlehen wurden im Berichtsjahr Tilgungen vorgenommen. Zum Bilanzstichtag valutiert das neue Darlehen mit TEUR 9.134. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich insgesamt um TEUR 25.197 erhöht. Im Berichtsjahr wurden Tilgungen in Höhe von TEUR 4.303 auf die Darlehen zur Sanierung des Verwaltungsgebäudes und des Hochregallagers am Standort Ober-Ramstadt vorgenommen. Zum Bilanzstichtag valutieren diese Darlehen mit insgesamt TEUR 32.293. Auf den Konsortialkredit erfolgten Tilgungen im Berichtsjahr über TEUR 23.500. Bis zur Jahresmitte valutierte das Darlehen mit TEUR 47.000. Im Rahmen einer Refinanzierung wurde dieses auf TEUR 100.000 aufgestockt. Zur Sicherung der langfristigen Finanzierung der DAW SE besteht ein Konsortialkredit in Höhe von insgesamt TEUR 200.000, hiervon valutiert zum Bilanzstichtag ein Betrag von TEUR 100.000 als langfristiger Kredit mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren und zwei Verlängerungsoptionen um jeweils ein Jahr. Der Restbetrag in Höhe von TEUR 100.000 kann zu TEUR 75.000 als revolvierende Kreditlinie von mindestens TEUR 5.000 mit Laufzeiten zwischen einem und sechs bzw. mit einer Laufzeit von neun Monaten in Anspruch genommen werden. Zudem wurden mit den Konsortialpartnern bilaterale Vereinbarungen über insgesamt TEUR 25.000 getroffen, diese beinhalten die Möglichkeit der Nutzung der gewährten Linien als Kontokorrentkredit. Zudem bestehen weitere bilaterale Vereinbarungen über insgesamt TEUR 35.000. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus gewährten Darlehen sowie aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Sämtliche Darlehen (TEUR 29.853) sowie Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling (TEUR 108.236) werden zu marktüblichen Konditionen verzinst. Die Fristigkeiten aller Verbindlichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Tabelle.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen kreditorische Debitoren in Höhe von TEUR 2.153 (i. Vj. TEUR 5.171), Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen in Höhe von TEUR 1.477 (i. Vj. TEUR 1.437), Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern in Höhe von TEUR 3.764 (i. Vj. TEUR 7.070) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 321 (i. Vj. TEUR 328). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet eine Signing Fee aus der Veräußerung einer Beteiligung. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse 1 wurden in Höhe von TEUR 639.586 (i. Vj. TEUR 681.062) im Inland und in Höhe von TEUR 109.706 (i. Vj. TEUR 111.104) im Ausland erzielt. Aufgeteilt auf strategische Geschäftseinheiten betrugen die Umsätze im Bereich Profi-Marken TEUR 474.788 (i. Vj. TEUR 514.627), im Bereich DIY TEUR 144.849 (i. Vj. TEUR 135.175), im Bereich Ausland TEUR 87.580 (i. Vj. TEUR 98.196), im Bereich Sonstiger Vertrieb TEUR 17.499 (i. Vj. TEUR 28.862) sowie im Nebengeschäft TEUR 24.577 (i. Vj. TEUR 15.307). Die Zuordnung zu In- und Ausland findet grundsätzlich anhand des Sitzes des Kunden statt. Die Umsatzerlöse im Bereich DIY enthalten wie im Vorjahr die Exporte in die Schweiz. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 11.673 (i. Vj. TEUR 16.955), Sachbezüge nach § 37b EStG von TEUR 2.959 (i. Vj. TEUR 2.948), sonstige Verwertungserlöse von Paletten mit TEUR 2.357 (i. Vj. TEUR 2.731), Erträge aus Vorjahren in Höhe von TEUR 1.138 (i. Vj. TEUR 1.825), Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 284 (i. Vj. TEUR 900) sowie Erträge aus der Warenkreditversicherung von TEUR 233 (i. Vj. TEUR 514). Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen, Erträge aus abgeschriebenen Forderungen sowie Erträge aus Vorjahren stellen periodenfremde Erträge dar. Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 3.106 (i. Vj. TEUR 5.057). Erstattungsansprüche auf Sozialversicherungsbeiträge aus Kurzarbeit betrugen im Berichtsjahr TEUR 42 (i. Vj. TEUR 0). Die Abschreibungen enthalten im Geschäftsjahr außerplanmäßigen Abschreibungen i.H.v. TEUR 4.748 (i. Vj. TEUR 0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen die Sondereinzelkosten des Vertriebes in Höhe von TEUR 47.260 (i. Vj. TEUR 46.786), Gebühren, Beiträge, Seminare, Beratung und Versicherungen in Höhe von TEUR 38.283 (i. Vj. TEUR 36.989), Kosten des Fuhrparks mit Leasing für Kfz sowie Reparaturen in Höhe von TEUR 24.634 (i. Vj. TEUR 25.320), sonstige periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 19.564 (i. Vj. TEUR 8.432), Werbe-, Vertriebs- und Reisekosten in Höhe von TEUR 16.282 (i. Vj. TEUR 16.623), Konzernumlagen in Höhe von TEUR 9.463 (i. Vj. TEUR 8.482), Personalnebenkosten inklusive der Gehälter für Leihpersonal in Höhe von TEUR 7.916 (i. Vj. TEUR 8.845), Forderungsverluste in Höhe von TEUR 4.824 (i. Vj. TEUR 3.239), Miete, Pacht und Leasingkosten ohne Leasing für Kfz in Höhe von TEUR 2.165 (i. Vj. TEUR 4.282), Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.289 (i. Vj. TEUR 1.457). Zudem werden Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 161 (i. Vj. TEUR 476) innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 35.304 (i. Vj. TEUR 35.495) und Erträge aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 2.626 (i. Vj. TEUR 2.939). Die Erträge aus verbundenen Unternehmen entfallen auf die AGORA Beteiligungs-GmbH & Co KG, Ober-Ramstadt TEUR 15.130 (i. Vj. TEUR 7.993), DAW Italia GmbH & Co. KG, Ober-Ramstadt, TEUR 10.573 (i. Vj. TEUR 12.457), Späth Knoll GmbH Farben und Putze, Darmstadt TEUR 4.191 (i. Vj. TEUR 0), Synthesa Chemie Gesellschaft mbH, Perg TEUR 2.000 (i. Vj. TEUR 10.000), Gustav Knittel GmbH & Co. KG, Berlin TEUR 1.272 (i. Vj. TEUR 1.433), UAB DAW LIETUVA, Vilnius, TEUR 1.000 (i. Vj. TEUR 1.000), Weicken & Schmidt GmbH, Dortmund TEUR 587 (i. Vj. TEUR 827), SIA "DAW Baltica", Riga, TEUR 500 (i. Vj. TEUR 750) und DAW BELGIUM B.V.B.A., Heusden-Zolder TEUR 50 (i. Vj. TEUR 50). Die Erträge aus Beteiligungen entfallen auf die DAW BENTA ROMANIA S.R.L., Sancraiu de Mures TEUR 2.012 (i. Vj. TEUR 2.790), Caparol d.o.o., Sveta Nedelja TEUR 490 (i. Vj. TEUR 0) sowie auf die thenordicmark KFT, Budapest (ehemals: D-Mark Kft.) TEUR 124 (i. Vj. TEUR 149). Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen sowie Aufwendungen aus Verlustübernahme betreffen verbundene Unternehmen im Inland, mit denen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge bestehen. Im Geschäftsjahr betragen die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen TEUR 845 (i. Vj. TEUR 839) und die Aufwendungen aus Verlustübernahmen TEUR 2.885 (i. Vj. TEUR 4.321). Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betreffen mit TEUR 1.472 !(i. Vj. TEUR 1.130) Erträge aus verbundenen Unternehmen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.602 (i. Vj. TEUR 702). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.376 (i. Vj. TEUR 1.549), Zinsaufwendungen an Fremde in Höhe von TEUR 4.796 (i. Vj. TEUR 1.745), Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 754 (i. Vj. TEUR 785), Zinsaufwendungen für Derivate in Höhe von TEUR 490 (i. Vj. TEUR 249), Zinsaufwendungen an nahestehende Personen in Höhe von TEUR 40 (i. Vj. TEUR 38) sowie Zinsaufwendungen an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 566 (i. Vj. TEUR 41). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR -686 (i. Vj. TEUR 1.148) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Quellensteuer und Kapitalertragsteuer für das laufende Geschäftsjahr i. H. v. TEUR 111, sowie einen periodenfremden Ertrag aus der Anpassung der Körperschaftsteuerforderungen (inklusive Solidaritätszuschlag) aus Vorjahren, insbesondere aufgrund des Verlustrücktrags in den Veranlagungszeitraum 2021 in Höhe von insgesamt TEUR 796. Die DAW-Gruppe fällt in den Anwendungsbereich der OECD Mustervorschriften für die zweite Säule. Deutschland hat das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung und weiterer Begleitmaßnahmen vom 21. Dezember 2023 am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht, so dass die lokale Umsetzungsgesetzgebung zur globalen Mindestbesteuerung mit Wirkung vom 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist. Nach diesem Gesetz muss die Konzernobergesellschaft (ansässig in Deutschland) zukünftig in Deutschland eine Ergänzungssteuer auf die Gewinne aller ihrer Tochtergesellschaften zahlen, soweit diese mit einem effektiven Steuersatz von weniger als 15 % besteuert werden. Die DAW-Gruppe analysiert und bewertet fortlaufend die Auswirkungen der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung und bereitet sich auf die Anwendung ab dem Wirtschaftsjahr 2024 vor. Basierend auf einer ersten Analyse der Auswirkungen erwartet die DAW-Gruppe in keinem Land, in dem sie tätig ist, materielle Auswirkungen durch die deutsche Umsetzung oder eine lokale Umsetzung der neuen Vorschriften. Unter Berücksichtigung anwendbarer Einführungserleichterungen (u.a. CbCR-Safe-Harbour-Regelung, Mindeststeuer-Verlustwahlrecht) ist auf dieser Basis voraussichtlich für keinen Tätigkeitsstaat des Konzerns eine Mindeststeuer zu berücksichtigen, wobei nach derzeitigem Bearbeitungsstand 3 Länder (Lettland, Georgien, Belarus) nicht unter die Einführungserleichterungen fallen werden. Da die erste Analyse noch nicht alle Detailanpassungen, die die komplexe Neuregelung vorsieht, berücksichtigt und auf Vorjahresdaten beruht, kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich die quantitativen Auswirkungen der in Kraft getretenen Gesetzgebung in den Folgejahren möglicherweise ändern könnten. 1 Im Rahmen der SAP S/4 HANA Umstellung wurde das Steuerungskonzept angepasst. Dadurch gab es Anpassungen bei dem Ausweis von einzelnen Einheiten innerhalb der Darstellung der Umsatzerlöse der strategischen Geschäftseinheiten (SGE). Der Bereich CIS wurde im Vorjahr unter Sonstige Vertrieb ausgewiesen und wird nun unter Profi ausgewiesen. Der Bereich PREFAB wurde im Vorjahr unter Profi-Marken ausgewiesen und wird nun unter Sonstiger Vertrieb ausgewiesen. Zudem wurde eine Umgliederung von Umsätze Ausland und Umsätze Sonstiger Vertrieb vorgenommen. Die Vorjahreszahlen der Aufteilung der Umsatzerlöse nach SGE wurde entsprechend angepasst. Daneben gab es eine Änderung im Ausweis der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Ohne diese Änderung wären die Umsatzerlöse in 2023 sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 14.560 niedriger ausgefallen. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse
Es bestehen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen sowie bürgschaftsähnlichen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.338 (i. Vj. TEUR 4.493) zugunsten von verbundenen Unternehmen. Die Besicherung der Verbindlichkeit wurde im Zusammenhang mit der Aufnahme von Bankverbindlichkeiten eingegangen. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme wird als gering angesehen, da die DAW SE aufgrund der Geschäftsentwicklung in den jeweiligen Gesellschaften von einer Tilgung der Verbindlichkeiten ausgeht bzw. ausreichend werthaltige Vermögensgegenstände vorhanden sind. Leasing von Kfz und EDV-Anlagen Sämtliche Kfz der DAW SE werden zur Reduktion der laufenden Handlingkosten geleast. Die hieraus resultierende Verpflichtung zum Stichtag beträgt TEUR 8.240 (i. Vj. TEUR 7.637). Aus dem gleichen Grund werden auch EDV-Anlagen geleast. Hieraus ergibt sich eine Verpflichtung in Höhe von TEUR 424 (i. Vj. TEUR 487). Insgesamt ergeben sich daraus Verpflichtungen von TEUR 8.665 (i. Vj. TEUR 8.124). Im Jahr 2024 sind davon insgesamt TEUR 3.666 fällig. Wartungsverträge Für die EDV-Anlagen der DAW SE besteht ein langfristiger Wartungsvertrag. Grund für diese Transaktion ist die Sicherung der EDV-Systemlandschaft der DAW SE. Zum 31. Dezember 2023 bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 313 (i. Vj. TEUR 1.253), davon TEUR 313 fällig im Jahr 2024. Übrige sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag an sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf TEUR 69.732 (i. Vj. TEUR 56.726). Aufgrund der langfristigen Finanzierungsstruktur der DAW SE werden keine Risiken aus den vertraglich vereinbarten Zahlungsverpflichtungen identifiziert. Honorare für Abschlussprüfer Die Angabe erfolgt befreiend im Konzernabschluss der Konzernobergesellschaft. Geschäfte mit nahestehenden Personen Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 eine abhängige Gesellschaft gemäß § 17 AktG der Murjahn SE & Co Familien KG. Die DAW SE erstellt somit einen Abhängigkeitsbericht nach §§ 312 AktG, 49 SEAG über die Beziehungen zu dieser herrschenden Gesellschafterin. Sämtliche bestehenden Geschäfte mit nahestehenden Personen wurden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 2.329 Mitarbeiter beschäftigt, die sich wie folgt aufteilen:
Organbezüge Die Bezüge der Organe der DAW SE betrugen im Berichtsjahr:
Die Pensionszusagen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung betrugen TEUR 2.218. Derivative Finanzinstrumente Folgende Finanzderivate bestanden zum 31. Dezember 2023:
Die abgeschlossenen Derivate dienen als Sicherungsgeschäfte. Die Marktwerte sind anhand von mark-to-market-Bewertungen ermittelt. Der in der Bewertung der Zins- und Cross Currency Swaps ausgewiesene Bruttobetrag/Marktwert spiegelt den Barwert der aggregierten Cashflows wider. Die Summe aller abgezinsten Zahlungsströme ergibt den Barwert. In dem ausgewiesenen Bruttobetrag sind aufgelaufene Stückzinsen bereits enthalten. Stückzinsen werden ab dem letzten Abrechnungsdatum bis zum Bewertungsstichtag berechnet. Für die Abzinsung werden laufzeitkongruente, interpolierte Zinssätze (ZeroRates) der entsprechenden Währung herangezogen. Die Marktwerte von Devisentermingeschäften werden auf der Basis von aktuellen Referenzkursen unter Berücksichtigung der Terminauf- und -abschläge bestimmt. Die Cross Currency Swaps wurden zur Absicherung von Ausleihungen an verbundene Unternehmen in polnischen Zloty abgeschlossen und werden jeweils als bilanzielle Bewertungseinheit behandelt. Die Höhe der Cross Currency Swaps entspricht den Nominalwerten der jeweiligen Ausleihung. Die Laufzeiten sind äquivalent. Die Marktwerte gleichen die Risiken aus der Bewertung der jeweiligen Ausleihung aus. Die Chancen und Risiken der DAW SE ergeben sich aus der Entwicklung der Zinsen sowie der jeweiligen Wechselkurse. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der Murjahn SE & Co Familien KG, Ober-Ramstadt, als Mutterunternehmen für den größten Kreis von Unternehmen einbezogen, der im Unternehmensregister bekannt gemacht wird. Die Gesellschaft wird in den freiwilligen Konzernabschluss der DAW SE, Ober-Ramstadt, für den kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen, der im Unternehmensregister bekannt gemacht wird. Gewinnverwendung Der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von TEUR 10.581 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Im Jahr 2023 wurde eine Ausschüttung aus dem Jahresüberschuss 2022 in Höhe von TEUR 15.000 geleistet. Nachtragsbericht Als international agierende Gesellschaft ist die DAW SE von den Konflikten in der Ukraine, in Russland sowie in Belarus weiterhin direkt betroffen. Ein Ende des Konfliktes ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes nicht absehbar. Die Risiken wurden im Abschluss durch entsprechende Wertberichtigungen auf Ausleihungen und Forderungen umfassend berücksichtigt. Weitere Risikoanpassungen nach dem Stichtag sind nicht erforderlich. Die DAW SE hat im Januar 2024 gegenüber zwei Banken zur Finanzierung einer schwedischen Tochtergesellschaft Garantien abgegeben, für einen Kontokorrentkredit in Höhe von TSEK 60.000 (rd. EUR 5,3 Mio) und für einen Kontokorrentkredit in Höhe von TEUR 3.500. Im Januar 2024 wurden ferner seitens der DAW SE Intercompany-Darlehen im Saldo von EUR 23 Mio. gewährt, welche die Darlehen gegenüber Alt-Gesellschaftern in den Gesellschaften der zum 31. Dezember 2023 erworbenen Farben Schmidt Gruppe ablösen. Darüber hinaus wurden im Januar 2024 gegenüber zwei Banken Garantien zur Finanzierung einer schwedischen Tochtergesellschaft abgegeben. Die Eintrittswahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme der gegebenen Garantien wird als gering eingestuft. Somit ist kein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erwarten. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erwarten, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine eingetreten. Organe der Gesellschaft Gesellschafterin:
Vorstand der Gesellschafterin:
Verwaltungsrat der DAW SE:
Geschäftsführende Direktoren:
Hauptversammlung:
Ober-Ramstadt, den 28. März 2024 Dr. Ralf Murjahn Steffen Heiko Fischer Dr. Jörg Leuninger Dr. Sabrina Berg Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Zuschreibungen von EUR 957.598,33 mit den Abschreibungen von EUR 7.999.999,00 unter den Abschreibungen auf Finanzanlagen saldiert ausgewiesen. Anteilsbesitzliste zum 31. Dezember 2023
(1) Diese Gesellschaften nehmen die Befreiung nach § 264b HGB in Anspruch. (2) Diese Gesellschaften nehmen die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. (3) Die DAW SE hält 38% direkte Anteile und weitere 62% indirekte Anteile (4) Diese Gesellschaften werden mit dem letzten verfügbaren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 einbezogen. (6) Die DAW SE hält 5% direkte Anteile und weitere 95% indirekte Anteile (7) Die DAW SE hält 5,5% direkte Anteile und weitere 94,5% indirekte Anteile (8) Die Farben-Schmidt hält 33,33% direkte Anteile und weitere 66,67% indirekte Anteile Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DAW SE, Ober-Ramstadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DAW SE, Ober-Ramstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DAW SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 17. April 2024 KPMG
AG
Rataj, Wirtschaftsprüfer Pebler, Wirtschaftsprüfer Bericht des Verwaltungsrates für das Geschäftsjahr 2023Der Verwaltungsrat der DAW SE bestand im Geschäftsjahr 2023 aus folgenden Mitgliedern:
Die Amtszeit von Herrn Markus Beumer endete am 25.04.2023. Er ist damit seit dem 26.04.2023 aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden. Der Verwaltungsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Arbeit der Geschäftsführenden Direktoren beratend begleitet und regelmäßig überwacht. Er hat sich in seinen Sitzungen und in Einzelbesprechungen regelmäßig und eingehend über die wirtschaftliche Lage der DAW SE sowie über die grundsätzlichen Fragen der Geschäftspolitik unterrichten lassen und darüber mit den Geschäftsführenden Direktoren beraten. Der Verwaltungsrat wurde von den Geschäftsführenden Direktoren bei allen grundlegenden Entscheidungeneinbezogen und zeitnah und umfassend über die wesentlichen Aspekte des aktuellen Geschäftsverlaufs und der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft informiert. Gegenstand der Sitzungen und der Beschlüsse des Verwaltungsrats im Berichtsjahr waren insbesondere
Der von den Geschäftsführenden Direktoren aufgestellte Jahresabschluss der DAW SE für das Geschäftsjahr 2023 nebst Lagebericht wurde durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft. Die Prüfung hat nach ihrem abschließenden Ergebnis keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben. Der Abschlussprüfer hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der von den Geschäftsführenden Direktoren vorgelegte Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2023 nebst Lagebericht wurde durch den Verwaltungsrat geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung ergaben sich keine Einwendungen. Der Verwaltungsrat stimmte dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu. Der Jahresabschluss wurde gebilligt. Der Gewinnverwendungsvorschlag der Geschäftsführenden Direktoren sieht vor, den in der Gewinn- und Verlustrechnung 2023 ausgewiesenen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -10.580.634,41 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Verwaltungsrat hat diesen Vorschlag geprüft und sich ihm angeschlossen. Der von den Geschäftsführenden Direktoren aufgestellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 nebst Konzernlagebericht wurde durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft. Die Prüfung hat nach ihrem abschließenden Ergebnis keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben. Der Abschlussprüfer hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Weiterhin wurde auch der von den Geschäftsführenden Direktoren vorgelegte Konzernabschluss zum Geschäftsjahr 2023 nebst Konzernlagebericht durch den Verwaltungsrat geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung ergaben sich insoweit ebenfalls keine Einwendungen. Der Verwaltungsrat stimmte dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu. Der Konzernjahresabschluss wurde gebilligt. Der von den Geschäftsführenden Direktoren vorgelegte Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß §§ 49 SEAG, 312 AktG für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde ebenfalls durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 313 Abs. 3 AktG versehen. Die Prüfung des Abhängigkeitsberichts und des diesbezüglichen Prüfungsberichts von KPMG durch den Verwaltungsrat hat ergeben, dass gegen die Schlusserklärung der Geschäftsführenden Direktoren keine Einwände zu erheben sind.
Köln, den 23.04.2024 Der Verwaltungsrat Dr. Hans-Joachim Körber, Vorsitzender des Verwaltungsrats Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der DAW SE zum 31. Dezember 2023 wurde am 23. April 2024 festgestellt. |
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DAW SE SEEuropäische Aktiengesellschaft (SE)
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- SE
- Anschrift
-
Roßdörfer Straße 50
64372 Ober-Ramstadt - Handelsregister
- HRB 88725, Darmstadt
- Eintragungsdatum
- 4. Januar 2010
- Branche
-
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Großhandel mit Anstrichmitteln
Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten - Unternehmenszweck
- Die Herstellung und der Vertrieb im In- und Ausland von Farben, Lacken, Produkten des Bautenschutzes, Produkten für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS), Boden- und Wandbelägen, Dekorstoffen, chemischen Erzeugnissen und Bauprodukten aller Art sowie von Zubehör, Werkzeug, Maschinen und sonstigen Produkten, die im Zusammenhang mit den vorgenannten Erzeugnissen stehen oder ihrer Verarbeitung dienen. Gegenstand des Unternehmens ist darüber hinaus die Erbringung von Dienstleistungen und Nebengeschäften aller Art, die mit der vorgenannten Geschäftstätigkeit im Zusammenhang stehen, sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen im In- und Ausland einschließlich der Erbringung von entgeltlichen Serviceleistungen.
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 63,1 % 510,35 Mio
- Umlaufvermögen 36,3 % 293,68 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,6 % 5,05 Mio
- Verbindlichkeiten 42,6 % 344,78 Mio
- Eigenkapital 32,7 % 264,39 Mio
- Rückstellungen 24,7 % 199,90 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
Bilanzdaten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2023- Umsatzerlöse 87,3 % 749,29 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4,4 % −37,97 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 4,4 % 37,93 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 2,2 % 19,04 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,8 % −7,12 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,5 % 3,90 Mio
- Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,2 % 1,55 Mio
- Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,1 % 844,8 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,1 % 437,0 k
- Materialaufwand 49,6 % −386,43 Mio
- Personalaufwand 25,4 % −198,16 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 22,1 % −172,62 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,4 % −11,02 Mio
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,9 % −7,04 Mio
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,4 % −2,89 Mio
- Sonstige Steuern 0,1 % −1,01 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,1 % 685,6 k
- Ergebnis nach Steuern −9,57 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −10,58 Mio
GuV-Daten für 10 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Heiko Siegmund
seit 2024 Geschäftsführer
-
Jörg Leuninger
seit 2022 Geschäftsführer
-
Klaus Kulke
seit 2025 Geschäftsführer
-
Ralf Dr. Murjahn
seit 2013 Geschäftsführer
-
Steffen Heiko Fischer
seit 2019 Geschäftsführer
-
Annett Dörfler
seit 2026 Prokura
-
Carina Silvia Proksch
seit 2021 Prokura
-
Christian Thess
seit 2026 Prokura
-
Milos Ljubic
seit 2025 Prokura
-
Renate Dichter
seit 2024 Prokura
-
Sebastian Karlheinz Schipp
seit 2025 Prokura
-
Thomas Götz
seit 2015 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
-
Ralf Murjahn
89,0 %
445k €
- Caparol Stiftung & Co KG DEU 89,0 % 445k €
-
K**** M******
11,0 %
55k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
R*** M******
≥25%
89,0 %
Beteiligungen an
- Alligator Farbwerke GmbH GmbH 100,0 %
- LENI Investment GmbH GmbH 100,0 %
- Caparol Nederland GmbH GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
01.04.
Eintritt eines MitgliedsChristian Thess · Gesamtprokura
-
30.01.
Austritt einer PositionAchim Dr. Esmek · Gesamtprokura
-
30.01.
Eintritt eines MitgliedsAnnett Dörfler · Gesamtprokura
- 2025
-
07.10.
Eintritt eines MitgliedsSebastian Karlheinz Schipp · Gesamtprokura
-
17.09.
SatzungsänderungDAW SE
-
08.08.
Austritt einer PositionAxel Dr. Busch · Gesamtprokura
-
02.05.
Austritt einer PositionGabriel Wenceslao Manso Martin · Gesamtprokura
-
02.05.
Eintritt eines MitgliedsMilos Ljubic · Gesamtprokura
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- daw.de AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
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