Dentara Management GmbH (vormals: AURELIUS WK Twenty DS GmbH)GrünwaldKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 30.05.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Rumpf-Geschäftsjahr vom 30. Mai 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Konzerns Der Konzern besteht aus dem Mutterunternehmen Dentara Management GmbH, Grünwald sowie der 100%-Tochtergesellschaft Knut Hothorn Dentallabore GmbH, Bautzen (zusammen im Folgenden "Konzern"). Die Knut Hothorn Dentallabore GmbH wurde seitens der im Geschäftsjahr 2023 gegründeten Dentara Management GmbH am 09.10.2023 erworben. Ein Konzernabschluss wird erstmals für das Rumpf-Geschäftsjahr vom 30.05.2023 bis zum 31.12.2023 aufgestellt. Gegenstand des Konzern ist der überregionale Betrieb von Dentallaborbetrieben. Bei der Dentara Management GmbH handelt es sich als Mutterunternehmen um eine Führungs- bzw. Funktionsholding. Die Knut Hothorn Dentallabore GmbH unterhält derzeit zahntechnische Laborbetriebe an folgenden Standorten.
Sämtliche Betriebe bieten zahntechnische Leistungen gegenüber niedergelassenen Zahnärzten bzw. Zahnarztpraxen im jeweiligen Einzugsgebiet der Laborstandorte an. Zur Realisierung von Synergien im Bereich technischer Anlagen wird am Standort Dresden ein überregionales Fräszentrum zur Bearbeitung der in den einzelnen Standorten anfallenden Fräsarbeiten betrieben. Ergänzend werden auch Leistungen für dritte Dentallabore, welche nicht über die erforderliche technische Ausrüstung verfügen, unter der Marke "Medical Formers" angeboten. Der Konzern fokussiert auf innovative Fertigungsmethoden und treibt in diesem Zusammenhang die Digitalisierung der betriebenen Wertschöpfungskette voran. Eigene Aktivitäten in den Bereichen Forschung und Entwicklung bestehen nicht. II. Wirtschaftsbericht Konjunktur- und Branchenentwicklung Im Vergleich zum Vorjahr 2022 hat sich die Wirtschaftsleistung in einem krisengeprägten Umfeld im Jahr 2023 verringert. Insbesondere aufgrund der Preisanstiege auf allen Wirtschaftsstufen sowie geänderter Finanzierungsbedingungen in Form von gestiegenen Zinsen fiel das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 gemäß dem Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % geringer als im Jahr 2022 aus. Ohne Bereinigung der Teuerungsrate ermittelt sich ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 6,3 %. Gemäß den Erhebungen der FERI AG entwickelte sich die Branche seit dem Jahr 2019 deutlich besser als der Gesamtindustriezweig des verarbeitenden Gewerbes. Die Branchendynamik schwächte sich im Jahr 2023 jedoch ab. Bei der produzierten Menge war ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Nur unter Berücksichtigung der Preiseffekte konnte der Branchenumsatz im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Geschäftsverlauf Im Rumpf-Geschäftsjahr 2023 wurde ein Konzernumsatz in Höhe von TEUR 2.793 sowie ein Konzernjahresfehlbetrag von TEUR 736 erzielt. Das EBITDA belief sich auf TEUR 39. Für die Ergebnissteuerung des Konzerns sind die Entwicklung von Umsatz und EBITDA wesentliche Indikatoren. Im Einzelnen wird auf die Ausführungen zur Ertragslage verwiesen. Ertragslage Der erzielte Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 2.739 entfällt ausschließlich auf das Inland und betrifft die angebotenen zahntechnischen Leistungen gegenüber Zahnärzten. Es wurde eine Rohertragsquote von 87,6 % erzielt. Der Rohertrag wird hierbei als Quotient aus der Summe von Umsatzerlösen und Veränderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und zu den Materialaufwendungen definiert. Der Personalaufwand betrug TEUR 1.752 bzw. 62,0% der erzielten Gesamtleistung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf TEUR 730. Wesentliche Bestandteile waren die Raumkosten für die Dentallaborbetriebe und das Fräszentrum an den bestehenden Standorten in Höhe von insgesamt TEUR 141 sowie die Fahrzeugkosten in Höhe von TEUR 97 für die PKW-Flotte zur Auslieferung der fertigen Erzeugnisse. Ebenso sind Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 136 angefallen, welche im Zusammenhang mit der Etablierung des Konzerns sowie der weiteren Konzernentwicklung stehen und nicht den operativen Betrieb der Dentallaborbetriebe betreffen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen beliefen sich auf TEUR 522. Hiervon entfallen TEUR 345 auf einmalige Gebühren mit zinsähnlichem Charakter. Der Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 736 ist im Wesentlichen durch die Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 179 sowie den Zinsaufwand und zinsähnlichen Aufwand in Höhe von insgesamt TEUR 500 im Zusammenhang mit der Akquisitionsfinanzierung beeinflusst. Das EBITDA belief sich auf TEUR 39 bzw. 1,4% gemessen an der erzielten Gesamtleistung. Finanzlage Von der Bilanzsumme in Höhe von TEUR 14.739 sind TEUR 11.694 bzw. 79,3 % langfristig im Anlagevermögen gebunden, davon TEUR 10.533 als Geschäfts- oder Firmenwert. Die vorstehende Kapitalbindung ist vollständig durch mittel- bis langfristig überlassenes Kapital in Form des Eigenkapitals in Höhe von TEUR 7.144 sowie über Darlehen seitens Kreditinstituten in Höhe von TEUR 5.500 und Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 1.023 gedeckt. Das Eigenkapital entspricht 48,5% der Bilanzsumme. Unter Hinzurechnung der langfristigen Gesellschafterdarlehen von TEUR 1.023 belaufen sich die wirtschaftlichen Eigenmittel des Konzerns auf insgesamt TEUR 8.166 bzw. 54,4 % der Bilanzsumme. Die goldene Finanzierungsregel wurde eingehalten. Von dem mittelbis langfristig zur Verfügung stehenden Kapital des Konzerns in Höhe von insgesamt TEUR 13.666 konnten TEUR 1.973 bzw. 13,4 % der Bilanzsumme zur Finanzierung von kurzfristigem Vermögen herangezogen werden. Neben der Erwerbsfinanzierung in Höhe von TEUR 5.500 wurden keine weiteren langfristige Fremdmittel seitens Kreditinstituten beansprucht. Tilgungsverpflichtungen gegenüber Darlehensgebern bestanden im Rumpf-Geschäftsjahr 2023 nicht. Die Liquiditätsentwicklung des Konzerns ist durch einen Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 2.829, dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -13.701 und dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 11.687 geprägt. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Bilanzstichtag TEUR 1.133. bzw. 7,7 % der Bilanzsumme. Zusätzlich stand dem Konzern eine Betriebsmittelkreditlinie in Höhe von TEUR 2.500 zur Verfügung, welche am Bilanzstichtag nicht beansprucht wurde. Die Zahlungsfähigkeit war im Rumpf-Geschäftsjahr 2023 jederzeit gegeben. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum Ende des Geschäftsjahres belief sich auf TEUR 14.739. Hiervon entfallen 79,3 % auf das Anlagevermögen und 20,7 % auf das Umlaufvermögen sowie auf Rechnungsabgrenzungsposten. Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 647 bzw. 4,4 % der Bilanzsumme. Die sonstigen Vermögensgegenstände beliefen sich auf TEUR 663. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag TEUR 7.144. Die Verbindlichkeiten aus Gesellschafterdarlehen beliefen sich auf TEUR 1.023, so dass zum Abschlussstichtag wirtschaftliche Eigenmittel in Höhe von TEUR 8.166 bzw. 55,4 % der Bilanzsumme ausgewiesen wurden. Die Ertragsteuer- sowie sonstigen Rückstellungen beliefen sich auf insgesamt TEUR 704. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten wurden in Höhe von TEUR 5.500 beansprucht und betreffen vollständig Valuten der beanspruchten Akquisitionsfinanzierung. Erhaltene Anzahlungen konnten zum Stichtag in Höhe von TEUR 20 vereinnahmt werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf TEUR 206. Die sonstigen Verbindlichkeiten betrugen TEUR 141. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Im Zuge der Etablierung des Konzern haben Einmalaufwände das Konzernergebnis im Rumpf- Geschäftsjahr 2023 belastet. Die Zahlungsfähigkeit des Konzerns war zu jeder Zeit gegeben. Die Konzernleitung geht von einer nachhaltigen positiven Entwicklung, insbesondere aufgrund der demografisch bedingten steigenden Nachfrage nach Zahnersatz aus. Aufgrund der bestehenden Marktpositionierung beurteilt die Konzernleitung zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts die Geschäftsaussichten als günstig. III. Chancen- und Risikobericht Chancen Die Digitalisierung des Wertschöpfungsprozesses zur Herstellung von Zahnersatz nimmt kontinuierlich an Bedeutung zu. Die bestehende Größe und Positionierung des Konzerns sowie der intensive Fokus auf den Einsatz innovativer Produktionsverfahren bietet die Chance zur Neukundengewinnung mit dem damit verbundenen Umsatzwachstum. Der bestehende Fokus auf innovative Produktionsverfahren bietet für den Konzern die Chance zur Effizienzsteigerung mit den damit verbundenen Reduzierungen von Material- und Personalaufwendungen. Der Einzug von Artificial Intelligence in die digitalisierten Produktionsverfahren bietet für den Konzern die Chance, zum einen unabhängiger von Fachkräften zu agieren und zum anderen die Personalressourcen mit der damit verbundenen Aufwandsreduzierung zu verringern. Darstellung der wesentlichen Risiken Der Bestand an ausreichenden Personalressourcen ist ein wesentlicher Faktor der Leistungserstellung. Sofern aufgrund des Fachkräftemangels nicht ausreichend qualifiziertes Personal gewonnen werden kann um Fluktuationen auszugleichen, besteht das Risiko von Umsatzverlusten. Der kundenseitige Fachkräftemangel sowie Praxisnachfolgeprobleme im Bereich der Zahnmedizin können dazu führen, dass sich die Anzahl der Zahnarztpraxen verringert, wodurch das Risiko von Umsatzverlust resultiert. Aufgrund der im Zuge des Ukraine-Krieges ausgelösten Energiepreiskrise sowie der damit verbundenen Folgewirkungen in Bereichen der Preis- und Zinsentwicklung besteht die Gefahr, dass Preissteigerungen nicht vollständig kompensiert werden können und die Umsatzrentabilität sinkt. Im Rahmen des Erwerbs der Knut Hothorn GmbH wurde eine Akquisitionsfinanzierung in Höhe von TEUR 5.500 aufgenommen, für die ein regelmäßiger Kapitaldienst geleistet werden muss. Nach Einschätzung des Managements ist der Konzern in der Lage, auch zukünftig ausreichende liquide Mittel aus dem operativen Geschäft zu erwirtschaften, um den Verpflichtungen vollumfänglich nachkommen zu können, sodass das Risiko der unzureichenden Kapitaldienstfähigkeit gegenwärtig als gering eingeschätzt wird. Ferner ist die Gruppe in der Lage, die sich aus dem Kreditvertrag ergebenden Auflagen zur Einhaltung eines maximalen Verschuldungsgrades einzuhalten. Bewertung der derzeitigen Risikosituation Als Ergebnis der Risikoanalyse sind auf Basis der gegenwärtigen Risikobewertung keine bestandsgefährdenden Risiken anzunehmen. IV. Prognosebericht Das ifo Institut rechnet in seiner Konjunkturprognose für das Jahr 2024 mit einem leichten Wachstum des BIP um 0,2 % (Pressemitteilung vom 6. März 2023) und erwartet zugleich eine durchschnittliche Inflationsrate von 2,3 %. Dieser Trend ist ebenso richtungsweisend für den Konzern. Ohne Berücksichtigung eventueller Laborzukäufe geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 preis- und mengenbedingt moderat gesteigert und zugleich ein spürbarer Anstieg der Ertragskraft auf Basis des EBITDA im Verhältnis zur Gesamtleistung erzielt werden kann.
Grünwald, den 24. Juni 2024 Hendrik Bormann, Geschäftsführer KONZERNBILANZ zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 30. Mai 2023 bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Rumpf-Geschäftsjahr vom 30. Mai 2023 bis 31. Dezember 2023Dentara Management GmbH, Grünwald (vormals Aurelius WK Twenty DS GmbH, Grünwald)1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Dentara Management GmbH, Grunwald (vormals Aurelius WK Twenty DS GmbH, Grünwald; im Folgenden auch "Dentara" oder "Mutterunternehmen"), hat ihren Sitz in Grünwald. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 284970 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der Dentara Management GmbH, Grünwald, ist nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB und auf Basis der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt worden. Die größenabhängige Befreiungsvorschrift des § 293 Abs. 1 HGB wird nicht in Anspruch genommen, es handelt sich somit um eine freiwillige Erstellung und erstmalige Aufstellung eines Konzernabschlusses. In diesem Zusammenhang weist der Konzernabschluss keine Vorjahresspalte entsprechend den GoB (IDW RS HFA 44 Tz. 4 Satz 1) aus. Stichtag des Konzernabschlusses ist gem. § 299 Abs. 1 HGB der Stichtag des Mutterunternehmens. Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind gem. § 298 Abs. 1 i. V. m. § 266 Abs. 2 und 3 HGB bzw. § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. 3. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden neben dem Mutterunternehmen, alle Unternehmen einbezogen, für die die Dentara Management GmbH mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte hält. Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Dentara Management GmbH unmittelbar oder mittelbar Anteile von mehr als 20 % hält:
Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode. Hierzu wurde eine Kaufpreisallokation durchgeführt, womit die einzelnen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten der Knut Hothorn Dentallabore GmbH, Bautzen, neu bewertet wurden. Im Zuge der Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungskosten der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des neu bewerteten Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie der für Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. 4. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze in den Jahresabschlüssen der Konzernunternehmen werden angepasst (Handelsbilanz II). Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und um planmäßige Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen 3 bis 10 Jahren) vermindert. Geschäfts- oder Firmenwerte, die im Rahmen des Erwerbs des Tochterunternehmens entstanden sind, werden über den Zeitraum der Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwerte wurde aufgrund der guten Reputation samt bestehender Geschäftsbeziehungen und des stabilen Markts und des zukunftsträchtigen Geschäftsmodells auf 15 Jahre festgelegt. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Sie werden linear, Zugänge des Berichtsjahres pro rata temporis, abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Abgänge erfolgen zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen. Die Nutzungsdauern belaufen sich auf drei bis fünfzehn Jahre. Die Vorräte, insbesondere Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Das Niederstwertprinzip fand Beachtung. Die unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Materialkosten, Fertigungskosten, Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der entsprechenden Gemeinkosten. Die unfertigen Erzeugnisse bzw. Leistungen sind verlustfrei nach den Verhältnissen des Absatzmarktes bewertet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Ansatz der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zu Nominalwerten. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Auf- wand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital des Mutterunternehmens beträgt TEUR 30 und wird - wie die übrigen Posten des Eigenkapitals - zu Nennbeträgen angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitäquivalenten Zinssatz gem. Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung primärer latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Auf den Ansatz primärer aktiver latenter Steuern wird gem. § 298 i. V. m. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Sekundäre latente Steuern werden mit einem durchschnittlichen Konzernsteuersatz von 30 % bilanziert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. 5. Angaben zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird gesondert in einem Anlagenspiegel (letzte Seite des Konzernanhangs) dargestellt. Geschäfts- oder Firmenwert Der aus dem Erwerb der Anteile an der Knut Hothorn Dentallabore GmbH, Bautzen, resultierende Geschäfts- oder Firmenwert beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 10.533. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zum Abschlussstichtag bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 5 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten sowie Rückstellungen für Gewährleistungen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sämtlicher Verbindlichkeiten sind dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen (in TEUR):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 5.500 sind wie folgt besichert:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert. Haftungsverhältnisse gegenüber Dritten bzw. nicht konzernzugehörigen Unternehmen bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.023 entfallen in voller Höhe auf sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Zinsänderungsrisiko Zum Bilanzstichtag bestanden zwei Zinsswap-Verträge zur Absicherung von variabel verzinslichen Darlehen gegen Zinsänderungsrisiken. Die Nominalwerte der abgesicherten Darlehen betragen EUR 2,2 Mio. und EUR 1,5 Mio. und haben somit ein Gesamtvolumen von EUR 3,7 Mio. Die Laufzeit beider Zinsswaps endet im März 2027. Gemäß § 254 HGB wurden die beiden Zinsswaps zusammen mit den variabel verzinslichen Darlehen zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Eine kompensatorische Bewertung der Grund- und Sicherungsgeschäfte erfolgte aufgrund der hohen Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen. Die Voraussetzungen für die Bildung von Bewertungseinheiten nach § 254 HGB waren erfüllt. Unrealisierte Gewinne aus positiven Marktwerten bleiben unberücksichtigt. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt auf Grundlage von Marktwertermittlungen. Die beizulegenden Zeitwerte werden auf Basis des abgezinsten zukünftigen Cash-Flows unter Berücksichtigung der für die Restlaufzeiten gültigen Forward- Zinsen unter Beachtung der mark-to-market-Methode ermittelt. Die Bilanzierung erfolgt nach der sog. Einfrierungsmethode. Die positiven Marktwerte aus den Zinsswaps zum Stichtag betrugen insgesamt TEUR 46. Dieser Betrag wurde mit den gegenläufigen Marktwertgewinnen aus den abgesicherten Darlehen verrechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen, keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB darstellen und für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag in Höhe von insgesamt TEUR 2.027, davon jährlich ca. TEUR 549. Hiervon entfallen TEUR 314 p.a. auf Mietverträge für die Dentallaborstandorte. Die Verträge laufen im Zeitraum 2024 bis 2032, in der Regel bei bestehenden Verlängerungsoptionen, aus. Weitere TEUR 235 p.a. betreffen Leasingverträge für PKW sowie technische Anlagen. Die Vertragsabläufe liegen im Zeitraum 2024 bis 2028. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse sind vollständig im Inland angefallen und umfassen im Wesentlichen die Herstellung von Zahnersatz. Angaben gem. § 314 i. V. m. § 285 Nr. 31 HGB Im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen in Form von Gebühren und Verwaltungskosten mit Zinscharakter sowie Provisionen in Höhe von TEUR 345 enthalten. 6. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (liquide Mittel) in Höhe von TEUR 1.133 zusammen. Zinsen wurden in Höhe von TEUR 393 gezahlt. Im Berichtsjahr hat der Konzern TEUR 5.500 an Darlehen aufgenommen. Darüber hinaus wurden Einzahlungen in Höhe von TEUR 6.580 durch Gesellschafter des Mutterunternehmens in das Eigen- kapital geleistet. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit besteht im Wesentlichen aus der Auszahlung für Zugänge zum Konsolidierungskreis. In der Kapitalflussrechnung wird der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit nach der indirekten Methode ermittelt. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit werden hingegen mittels der direkten Methode ermittelt. 7. Erläuterungen zum Konzerneigenkapitalspiegel Im Berichtsjahr weist der Konzern einen Konzern-Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 736 aus. Das gezeichnete Kapital beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 30 und die Kapitalrücklage TEUR 7.850. Das gezeichnete Kapital entspricht dem bei dem Mutterunternehmen ausgewiesenen Bilanzposten. Mit Datum vom 30. August 2023 wurde bei dem Mutterunternehmen die Erhöhung des Stammkapitals von TEUR 25 auf TEUR 30 im Wege einer Sachkapitalerhöhung beschlossen. Der übersteigende Be- trag in Höhe von TEUR 1.295 wurde der Kapitalrücklage zugeführt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 13. Dezember 2023. Im Berichtsjahr wurde mit Datum vom 6. Oktober 2023 eine Einzahlung in die Kapitalrücklage des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 6.550 vorgenommen. Hinsichtlich des Konzerneigenkapitals verweisen wir auf den Konzerneigenkapitalspiegel. 8. Sonstige Angaben Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer der Muttergesellschaft waren im Berichtsjahr:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Den Geschäftsführern wurden keine Darlehen gewährt. Angaben über Zahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 175 Arbeitnehmer, davon 124 Zahntechniker/Zahntechnikermeister, 35 Kurierfahrer und 16 administrative Mitarbeiter inkl. Reinigungskräften beschäftigt. Die Ermittlung erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt TEUR 23 für Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 3 für sonstige Bestätigungsleistungen. Konzernzugehörigkeit Der vorliegende Konzernabschluss der Dentara Management GmbH, Grünwald, stellt den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis an Unternehmen dar. Unternehmen, die von der Befreiung gem. § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch machen Die Knut Hothorn Dentallabore GmbH, Bautzen, wird in den Konzernabschluss der Dentara Management GmbH einbezogen. In diesem Zusammenhang werden die Erleichterungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen. Dabei wird das Tochterunternehmen von der Pflicht zur Aufstellung eines Anhangs sowie Lageberichts - soweit erforderlich - befreit. Darüber hinaus wird das Tochterunternehmen von der Offenlegungspflicht ihres Jahresabschlusses und ggf. Lageberichts für das Berichtsjahr befreit. Erklärung der Einstandspflicht gegenüber Tochterunternehmen gem. §264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB für das Geschäftsjahr 2023 Gemäß § 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 5b HGB erklären wir, dass die Dentara Management GmbH mit Sitz in Grünwald, Ihrer Einstandspflicht für die Verpflichtungen gemäß § 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB durch die Verlustübernahmepflicht nach § 302 AktG im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Knut Hothorn Dentallabore GmbH nachkommt. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Mit Datum vom 12. Dezember 2023 hat das Mutterunternehmen mit der Knut Hothorn Dentallabore GmbH, Bautzen, einen Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 24. Januar 2024 ihre Zustimmung erteilt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 6. Februar 2024. Mit Datum vom 18. April 2024 hat die Gesellschafterversammlung die Änderung der Firmierung des Mutterunternehmens in Dentara Management GmbH beschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 24. April 2024. Mit Kaufvertrag vom 22.05.2024 hat die Gesellschaft einen weiteren Dentallaborbetrieb im Rahmen eines Asset-Deals mit Wirkung zum 01.06.2024 erworben. Weitere wesentliche Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres mit Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich bislang nicht ergeben. Ergebnisverwendungsvorschlag des MutterunternehmensDie Geschäftsführung schlägt vor, das negative Jahresergebnis des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.
Grünwald, den 24. Juni 2024 Gez. Hendrik Bormann, Geschäftsführer Entwicklung des Konzernanlagevermögens
Entwicklung des Konzerneigenkapitals im Rumpfgeschäftsjahr 2023
Konzernkapitalflussrechnung
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dentara Management GmbH, Grünwald PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Konzernabschluss der Dentara Management GmbH, Grünwald und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 30. Mai 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Dentara Management GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 30. Mai 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 24. Juni 2024 BDO
AG
C. Salzberger, Wirtschaftsprüfer C. Klafs, Wirtschaftsprüferin |
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Dentara Management GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Karlsplatz 3
80335 München - Handelsregister
- HRB 284970, München
- Eintragungsdatum
- 16. März 2023
- Branche
-
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften - Unternehmenszweck
- Erwerb, Halten, Verwalten und Verwerten von mittelständischen Unternehmensbeteiligungen im Bereich Zahnheilkunde sowie von sonstigen Vermögensanlagen, soweit es hierfür jeweils keiner behördlichen Erlaubnis bedarf. Die Tätigkeit erfolgt im eigenen Namen, auf eigene Rechnung und nicht als Dienstleistung für Dritte; Unternehmensberatung, soweit es hierfür jeweils keiner behördlichen Erlaubnis bedarf; Erbringung von Managementleistungen für verbundene Unternehmen; Überlassung oder Entsendung von Arbeitnehmern an verbundene Unternehmen, soweit es hierfür jeweils keiner behördlichen Erlaubnis bedarf.
Finanzen
Bilanz
2023- Anlagevermögen 97,2 % 13,69 Mio
- Umlaufvermögen 2,8 % 390,7 k
- Eigenkapital 51,6 % 7,27 Mio
- Verbindlichkeiten 48,2 % 6,78 Mio
- Rückstellungen 0,2 % 28,8 k
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 78,8 % 11,81 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 13,0 % −1,96 Mio
- Verlustvortrag aus dem Vorjahr 4,9 % −736,2 k
- Sonstige betriebliche Erträge 2,6 % 395,5 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,4 % 57,1 k
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,3 % 42,6 k
- Personalaufwand 53,5 % 7,23 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 22,8 % 3,08 Mio
- Materialaufwand 9,4 % 1,27 Mio
- Abschreibungen 8,6 % 1,16 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5,8 % 782,6 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 5,7 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % −582
- Gesamtleistung 11,85 Mio
- Rohergebnis 10,98 Mio
- Betriebsergebnis −488,3 k
- Ergebnis vor Steuern −1,21 Mio
- Ergebnis nach Steuern −1,21 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −1,22 Mio
GuV-Daten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Christian Hermann Ermer
seit 2024 Geschäftsführer
-
Fabian Elsner
seit 2026 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- AURELIUS WK Twenty GmbH DEU 100,0 % 31k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
K*** H******
12,3 %
-
M***** K*****
1,4 %
Beteiligungen an
- Unbekannte Beteiligung 100,0 %
- Dentalstudio Fleitmann & Kramen GmbH GmbH 100,0 %
- Knut Hothorn Dentallabore GmbH GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
29.05.
Eintritt eines MitgliedsFabian Elsner · Geschäftsführer
-
29.05.
AdressänderungDentara Management GmbH
- 2025
-
16.04.
SatzungsänderungDentara Management GmbH
-
16.04.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsDentara Management GmbH
-
16.04.
Austritt einer PositionHendrik Bormann · Geschäftsführer
-
25.02.
AdressänderungDentara Management GmbH
-
22.01.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsDentara Management GmbH
-
22.01.
SatzungsänderungDentara Management GmbH
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Konzernabschluss
- 2023 Konzernabschluss ↓
Konzernabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- dentara.de AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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- entity_id kopieren
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