aktiv Rechtsform GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Deutsche Pharma Holding GmbH

DortmundDortmund, DEU ·HRB 33747 Dortmund

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Hermannstr. 52
44263 Dortmund
Handelsregister
HRB 33747, Dortmund
Eintragungsdatum
25. Mai 2012
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Eingetragenes Kapital
3.500.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Erwerb, Halten, Verwalten und Veräußerung von Beteiligungen an regionalen und überregionalen Unternehmen im Bereich Herstellung und Handel pharmazeutischer Produkte sowie Beratung und Betreuung der Beteiligungsunternehmen, die sich auf alle damit verbundenen Tätigkeiten einschließlich Managementbetreuung der Beteiligungsunternehmen erstreckt. Rechts- und Steuerberatung sind nicht Gegenstand des Unternehmens.

Finanzen

Umsatz 2025
85,88 Mio. €
Mitarbeiter 2025
218
Bilanzsumme 2025
30,95 Mio. €
Jahresergebnis 2025
765.287 €
12 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 30,95 Mio
  • Umlaufvermögen 87,8 % 27,17 Mio
  • Anlagevermögen 6,3 % 1,96 Mio
  • Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 5,8 % 1,79 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 25,9 k
Passivseite 30,95 Mio
  • Verbindlichkeiten 82,9 % 25,65 Mio
  • Rückstellungen 17,1 % 5,30 Mio
  • Eigenkapital 0,0 % 0
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 12 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 88,58 Mio
  • Umsatzerlöse 97,0 % 85,88 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2,2 % −1,92 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,6 % −566,5 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,2 % 210,8 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 1,5 k
Aufwendungen 82,84 Mio
  • Materialaufwand 79,8 % −66,08 Mio
  • Personalaufwand 11,4 % −9,48 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 8,0 % −6,65 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,7 % −593,2 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % −25,3 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % −949
  • Ergebnis nach Steuern 790,6 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 765,3 k
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 12 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Hans-Jürgen Vinzenz Bungert seit 2022 Geschäftsführer
  • Jörg Peter Dr. Heimel seit 2022 Geschäftsführer

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Top 3 halten 45,9 %
13 weitere Gesellschafter · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

83,5 % identifiziert 2,0 % nicht identifiziert
  • C****** H***** 16,9 %
  • K** H***** 14,5 %
17 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Beteiligungen an

Historie

  1. 2022
  2. 15.02.
    Gerichtswechsel
    Deutsche Pharma Holding GmbH
  3. 15.02.
    Adressänderung
    Deutsche Pharma Holding GmbH
  4. 15.02.
    Sitzänderung
    Deutsche Pharma Holding GmbH
  5. 15.02.
    Registerblatt geschlossen
    Deutsche Pharma Holding GmbH
  6. 11.02.
    Sitzänderung
    Deutsche Pharma Holding GmbH
  7. 11.02.
    Gerichtswechsel
    Deutsche Pharma Holding GmbH
  8. 11.02.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    Deutsche Pharma Holding GmbH
  9. 11.02.
    Satzungsänderung
    Deutsche Pharma Holding GmbH
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2025 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Konzernabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2023 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2022 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Konzernabschluss Volltext

Deutsche Pharma Holding GmbH

Dortmund

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1. Grundlagen des Konzerns

Der Konzern ist mit seiner Gesellschaft ACA Müller ADAG Pharma Aktiengesellschaft („ACA AG“ oder „ACA“) im Bereich des Pharmahandels tätig und hat sich auf den Re- und Parallelimport von Arzneimitteln und Medizinprodukten sowie den Handel mit medizinischem Cannabis spezialisiert.

Bei den importierten Präparaten handelt es sich um Arzneimittel, die mit dem in Deutschland zugelassenen Medikament therapeutisch identisch sind. Parallelimporteure von Arzneimitteln sind die einzigen Wettbewerber der Hersteller patentgeschützter Arzneimitte, da es über den Parallelimport möglich ist, Arzneimittel unterhalb des Herstellerabgabepreises innerhalb der EU zu vertreiben. Im Interesse der Kostensenkung im Gesundheitswesen ist der Parallelimport gesetzlich verankert und vorgeschrieben. Import-Arzneimittel und -Medizinprodukte unterliegen den strengen Vorschriften des deutschen Arzneimittelgesetzes (AMG), der Arzneimittel- und Wirkstoffherstellungsverordnung (AMWHV) sowie dem Medizinproduktegesetz (MPG).

Der Vertrieb von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln sowie Medizinprodukten erfolgt sowohl über den Großhandel als auch in geringerem Maße im sog. Direktgeschäft an Apotheken.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Die vom Internationalen Währungsfonds ermittelte Wachstumsrate für das globale Wirtschaftswachstum 2024 lag bei 3,3%. Vergleichsweise schwach war die wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum. In Deutschland war eine negative Wachstumsrate von -0,2%.[1]

Das Marktvolumen für Pharmareimporte stieg 2024 im Vergleich zu 2023 um ca. 23%. Der durchschnittliche Marktanteil der wesentlichen Einheit ACA lag im Jahr 2024 bei ca. 2,3% (Vorjahr 2,4%). Die ACA konnte diesen Anteil trotz eines im Vergleich zu vielen Wettbewerbern kleineren Gesamtsortiments im Bereich Arzneimittel halten.

Die allgemeine Verfügbarkeit von Arzneimitteln und deren Vorprodukten hat sich in den vergangenen Jahren grundsätzlich verknappt. Der Parallelimport ist damit auch weiterhin eine wichtige Säule der Arzneimittelversorgung in Deutschland. Die Verknappung und steigende Nachfrage nach importierten Arzneimitteln führten zu zusätzlichem Wettbewerb auf der Einkaufsseite.

2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren & Geschäftsverlauf

Die finanzielle Leistung des Unternehmens wird anhand der Kennzahlen Umsatzerlöse, Rohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand) und Jahresüberschuss beurteilt.

Der Umsatz hat sich im Geschäftsjahr 2024 auf 79,3 Mio. € (VJ: 68,6 Mio. €). € erhöht und resultierte im Wesentlichen aus dem Wachstum des Gesamtmarkts. Die Vorjahresprognose eines moderaten Umsatzwachstums zwischen 5-10% wurde somit übertroffen.

Der korrespondierende absolute Rohertrag erhöhte sich in 2024 auf 20,8 Mio. € (VJ: 20,5 Mio. €). Die Vorjahresprognose eines moderaten Wachstums des Rohertrags zwischen 5-10% wurde somit nicht erreicht, Grund hierfür sind insbesondere die erhöhte Nutzung von Rabattverträgen durch die Krankenkassen sowie ein höherer Preiswettbewerb auf der Einkaufs- und Absatzseite.

Ebenfalls gesteigert werden konnte der Jahresüberschuss, welcher im Geschäftsjahr 2024 3,4 Mio. € beträgt (VJ: 3,0 Mio. €). Die Vorjahresprognose eines Jahresüberschusses zwischen 3,5 bis 4,0 Mio. € wurde lediglich knapp nicht erreicht.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns

a) Ertragslage

Aufgrund der beschriebenen Maßnahmen haben sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 15,6% von 68,6 Mio. € auf 79,3 Mio. € erhöht. Die Steigerung resultierte im Wesentlichen aus einem Mengenwachstum des Gesamtmarkts.

Ein überproportionaler Anstieg ergab sich beim Materialaufwand, welcher auf 63,5 Mio. € angestiegen ist (VJ: 48,9 Mio. €). Dies ist insbesondere durch einen erhöhten Preiswettbewerb auf der Einkaufs- und Absatzseite zurückzuführen.

Der Personalaufwand liegt mit 9,9 Mio. € auf Niveau des Vorjahres (VJ: 9,9 Mio. €).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich auf 6,4 Mio. € (VJ: 6,6 Mio. €). Begründet ist dies durch Maßnahmen der ACA zur Steigerung der Effizienz (bspw. durch Automatisierungsinvestitionen) in den internen Abläufen, sodass wesentliche Kostenpositionen trotz einer deutlichen Ausweitung der Geschäftstätigkeit relativ zum Umsatz deutlich gesunken sind.

Das Jahresergebnis konnte auf 3,4 Mio. € gesteigert werden (VJ: 3,0 Mio. €).

b) Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Konzerns hat sich 2024 gegenüber 2023 von 30,4 Mio. € auf 31,7 Mio. € erhöht.

Im Jahr 2024 hat sich der Vorratsbestand um 5,2 Mio. auf 20,8 Mio. € erhöht. Ursächlich hierfür war der durch erhöhte Vertriebsaktivitäten und Umsätze notwendige Aufbau des Lagers.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände blieben mit 5,6 Mio. € 2024 nahezu unverändert (VJ: 5,4 Mio. €).

Die sonstigen Rückstellungen stiegen von 4,7 Mio. € im Jahr 2023 auf 6,4 Mio. € 2024. Bedingt ist dies im Wesentlichen durch einen Anstieg der Rückstellungen für Rabattverträge, deren Anstieg auf die erhöhten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr zurückzuführen sind.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen blieben trotz Geschäftsausweitung im Jahr 2024 konstant bei 4,0 Mio. €.

c) Finanzlage

Die Konzernbilanz weist zum 31. Dezember 2024 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 2,6 Mio. € aus (VJ: 6,0 Mio. €).

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 14,2 Mio. € sind mit einem Rangrücktritt versehen. Sofern diese nicht berücksichtigt werden, ergibt sich per 31.12.2024 ein positives Eigenkapital in Höhe von 11,7 Mio. € und damit Eigenkapitalquote von 36,8% (VJ: 26,2%).

Die ACA AG nutzt im Rahmen ihrer Finanzierungsstrategie Kreditlinien verschiedener Kreditinstitute. Diese sind zu marktüblichen Bedingungen eingeräumt und stehen dem Unternehmen unbefristet zur Verfügung. Die Fremdmittel sind durch wesentliche Aktivpositionen der Bilanz besichert.

Das Volumen aller Kreditlinien betrug per 31.12.2024 7,5 Mio. € und hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert, frei verfügbar hiervon sind ca. 1,7 Mio. €. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten (Inanspruchnahme der Kreditlinie) wurden im Vergleich zum 31.12.2024 auf ca. 5,8 Mio. € reduziert (VJ: 6,1 Mio. €). Es bestanden keine wesentlichen Investitionsverpflichtungen.

2.3.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Aus Sicht der Geschäftsführung hat sich die wirtschaftliche Lage des Konzerns im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr weiterhin verbessert. Die Kostenstruktur im Verhältnis zur Gesamtleistung sowie die Bilanzstruktur konnten weiter optimiert werden. Allerdings führen die seit Mitte 2024 spürbare erhöhte Wettbewerbsintensität sowie die Forcierung von Rabattverträgen zu rückläufigen Margen in der Gesamtbranche. Die Geschäftsführung sieht den Konzern mit ihrer wesentlichen Einheit ACA im Markt als sehr gut positioniert, sodass der Weg des profitablen Umsatzwachstums auch im Jahr 2025 weiterverfolgt werden soll.

3. Chancen- und Risikobericht

Im Rahmen der Analyse der Monatsabschlüsse setzen sich die ACA AG sowie der Konzern fortlaufend mit den wesentlichen Risiken für die Gruppe auseinander und beurteilen etwaige Veränderungen der Risikostruktur. Aus Sicht der Geschäftsführung des Konzerns sowie des Vorstands der ACA AG hat sich die Gesamtrisikolage im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Die nachfolgend genannten Risiken stellen in abstufender Rangfolge die relevantesten identifizierten Risiken der Gruppe sowie der ACA dar:

Produktbezogene Risiken

Risiken bestehen allgemein im Patentablauf von Produkten mit hohem Deckungsbeitrag, welche für das Jahr 2025 nicht erkennbar sind. Darüber hinaus wirken sich Medikamentenfälschungen negativ auf die öffentliche Meinung zum Pharmareimport aus. Allerdings wurde durch die Einführung und Umsetzung der Fälschungsrichtlinie ein wesentlicher Beitrag zur Vermeidung und Erkennen von Fälschungen geleistet. Zudem wurde das Qualitätsmanagement weiter ausgebaut.

Risiken aus Margendruck

Die Krankenkassen intensivieren zunehmend den Einsatz von Rabattverträgen, welche direkte Preisvereinbarungen zwischen Krankenkasse und der ACA Müller ADAG Pharma Aktiengesellschaft darstellen. Die Geschäftsleitung von ACA hat durch die Initiierung von Neuprodukten in allen Geschäftsfeldern sowie die Erhöhung der Anzahl von Rabattverträgen grundsätzlich darauf reagiert. Allerdings ist die Gesamtbranche damit auch von sinkenden Margen betroffen, was die bereits hohe Wettbewerbsintensität verschärfen kann, dieses Risiko wird als moderat eingeschätzt.

Risiken aus der Marktregulierung

Veränderungen in der Regulatorik zur Finanzierung des Gesundheitswesens stellen ein bedeutendes Risiko für unsere Ertragslage dar, allerdings wird auch unter einer neuen Bundesregierung kurz- und mittelfristig nicht von einer Veränderung der Regulatorik ausgegangen.

Die Chancen der Gruppe sowie der ACA AG in den Bereichen Re- und Parallelimport liegen weiterhin in der konsequenten Verzahnung von Einkauf, Vertrieb und Supply Chain. Die dafür notwendigen Instrumente sind implementiert und werden fortlaufend weiterentwickelt. Bei der Allokation der verfügbaren Finanzmittel werden auch hier die Margenvorgaben im Rahmen einer Segmentrechnung analog den anderen Geschäftsbereichen eng gesteuert. Der Pharma- und Gesundheitsmarkt wird mittels externer Datenbanken intensiv beobachtet. Erkenntnisse aus den Marktveränderungen werden für die fortlaufende interne Markt- und Produktanalyse genutzt.

Die gegebenen, bereits optimierten Strukturen lassen darüber hinaus einen gezielten Geschäftsausbau ohne signifikante Kostensteigerung zu. Im Kernsegment ist es erforderlich, das Bestandsportfolio durch Neuprodukte kontinuierlich zu ergänzen. Hierzu wurden bereits Mitte 2024 Maßnahmen getroffen, deren Wirkung sich ab dem 2. Quartal 2025 entfalten soll. Zudem wurden neue Kundengruppen identifiziert, die durch den Vertrieb und die neu geschaffene Stelle des Business Development abgearbeitet werden und das geplante Wachstum zusätzlich unterstützen.

Der Markt bietet in allen Geschäftsfeldern, bei unveränderter Regulatorik, grundsätzlich sehr gute Wachstumsperspektiven, insbesondere vor dem Hintergrund allgemeiner Medikamentenknappheit und -engpässe.

4. Prognosebericht

Für Deutschland wird für das Geschäftsjahr 2025 ein Wirtschaftswachstum von 0,3% prognostiziert.[2]

Moderate Wachstumsimpulse sind ebenfalls durch ein sich abzeichnendes allgemeines Marktwachstum zu erwarten. Der Marktanteil im Kerngeschäft des Reimports soll sich auf einem Niveau zwischen 2,3% und 2,5% bewegen und damit auf dem Niveau der Durchschnittswerte 2024.

Auf Basis der aktuellen Geschäftsentwicklung erwartet die Geschäftsführung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse sowie einen leichten Anstieg des Rohergebnisses. Ferner erwarten wir kostenbedingt und aufgrund marktbedingt rückläufiger prozentualer Rohmargen einen leichten Rückgang des Jahresüberschusses.

1 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2025/01/17/world-economic-outlook-update-january-2025
2 Internationaler Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook Update, Jan. 2025, Forces Shaping the Outlook

 

Dortmund, den 30. Mai 2025

Deutsche Pharma Holding GmbH
Die Geschäftsführung

Dr. Jörg Peter Heimel

Hans-Jürgen Bungert

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte sowie Zulassungen 696.171,00 702.725,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 739.779,00 644.868,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 165.923,00 96.830,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 222.190,00 1.127.892,00 166.458,00 908.156,00
1.824.063,00 1.610.881,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.478.867,02 6.939.711,29
2. Unfertige Erzeugnisse 491.453,61 375.952,08
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 12.820.957,62 8.058.057,59
4. Geleistete Anzahlungen 9.540,00 20.800.818,25 261.304,85 15.635.025,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.539.165,71 5.303.607,87
2. Sonstige Vermögensgegenstände 11.342,72 5.550.508,43 99.619,97 5.403.227,84
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 941.398,42 1.750.940,45
27.292.725,10 22.789.194,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.649,35 39.659,18
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.559.070,82 5.986.348,99
31.706.508,27 30.426.083,27

Passiva

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.500.000,00 3.500.000,00
II. Kapitalrücklage 7.000.000,00 7.000.000,00
III. Verlustvortrag -16.478.289,37 -19.300.168,86
IV. Konzernjahresüberschuss 3.230.033,66 2.821.879,49
V. Den Gesellschaftern der Deutsche
Pharma Holding GmbH zustehendes
Eigenkapital -2.748.255,71 -5.978.289,37
VI. Nicht beherrschende Anteile 189.184,89 -8.059,62
VII. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.559.070,82 5.986.348,99
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 343.338,01 411.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 6.396.903,28 4.722.185,82
6.740.241,29 5.133.185,82
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.809.829,84 6.098.095,39
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) -
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.984.724,14 4.040.353,72
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 3.984.724,14 (i. Vj. EUR 4.040.353,72) -
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 14.225.134,51 13.943.170,38
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) -
4. Sonstige Verbindlichkeiten 946.578,49 1.211.277,96
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 946.578,49 (i. Vj. EUR 1.211.277,96) -
- davon aus Steuern EUR 888.741,59 (i. Vj. EUR 654.197,10) -
24.966.266,98 25.292.897,45
31.706.508,27 30.426.083,27

Konzerngewinn- und -verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

2024 2023
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 79.306.808,70 68.633.943,36
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 4.944.593,82 799.136,79
3. Sonstige betriebliche Erträge 415.345,54 444.636,73
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -63.486.742,13 -48.905.607,43
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.470.140,37 -8.549.358,50
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.458.751,62 -9.928.891,99 -1.372.334,15 -9.921.692,65
- davon für Altersversorgung EUR 25.426,44 (i. Vj. EUR 43.773,62) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -486.858,76 -507.306,08
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.413.998,48 -6.633.222,50
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 248,00 43,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -666.741,88 -634.590,59
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -247.629,33 -280.084,97
11. Ergebnis nach Steuern 3.436.133,49 2.995.255,66
12. Sonstige Steuern -8.855,32 -1.181,84
13. Konzernjahresüberschuss 3.427.278,17 2.994.073,82
- davon Anteil der Gesellschafter der Deutsche Pharma Holding GmbH - 3.230.033,66 2.821.879,49
- davon nicht beherrschende Anteile - 197.244,51 172.194,33

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2024

2024
TEUR
2023
TEUR
Periodenergebnis 3.427 2.994
Abschreibungen 487 507
Zunahme der sonstigen Rückstellungen 1.675 1.624
Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -5.304 -6.372
Abnahme (i. Vj. Zunahme) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sin -320 1.881
Zinsaufwendungen/ Zinserträge 666 635
Ertragsteueraufwand/-erstattungen 248 280
Ertragsteuerzahlungen -315 -2
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 563 1.547
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -244 -265
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -456 -481
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -700 -746
Einzahlung aus der Aufnahme von Darlehen 0 6.098
Auszahlungen für die Tilgung von Bankkrediten -288 -6.199
Gezahlte Zinsen -385 -353
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -673 -454
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -810 347
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.751 1.404
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 941 1.751

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2024

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
EUR
Kapitalrücklage
EUR
Verlustvortrag
EUR
Konzernjahresergebnis
EUR
Den Gesellschaftern der Deutschen Pharma Holding zustehendes Eigenkapital
EUR
31. Dezember 2022 3.500.000,00 7.000.000,00 -21.283.368,45 1.983.199,59 -8.800.168,86
Einstellung in den Verlustvortrag 0,00 0,00 1.983.199,59 -1.983.199,59 0,00
Konzernjahresgewinn 0,00 0,00 0,00 2.821.879,49 2.821.879,49
31. Dezember 2023 3.500.000,00 7.000.000,00 -19.300.168,86 2.821.879,49 -5.978.289,37
Einstellung in den Verlustvortrag 0,00 0,00 2.821.879,49 -2.821.879,49 0,00
Konzernjahresgewinn 0,00 0,00 0,00 3.230.033,66 3.230.033,66
31. Dezember 2024 3.500.000,00 7.000.000,00 -16.478.289,37 3.230.033,67 -2.748.255,71
Nicht beherrschende Anteile
EUR
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
EUR
Konzerneigenkapital
EUR
31. Dezember 2022 -180.253,95 8.980.422,81 0,00
Einstellung in den Verlustvortrag 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresgewinn 172.194,33 2.994.073,82 2.994.073,82
31. Dezember 2023 -8.059,62 5.986.348,99 0,00
Einstellung in den Verlustvortrag 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresgewinn 197.244,51 3.427.278,17 3.427.278,17
31. Dezember 2024 189.184,89 2.559.070,82 0,00

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2024

I. Allgemeine Angaben

Dieser Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2024 ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Die Aufstellung erfolgt in Euro. Dem Konzernabschluss liegt die nach § 297 Abs. 3 Satz 1 HGB vorgeschriebene Einheitstheorie zugrunde.

Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Jahresabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2024.

Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

II. Abgrenzung des Konsolidierungskreises

In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die Deutsche Pharma Holding GmbH, Dortmund, Amtsgericht Dortmund HRB 3374, sowie die folgenden Tochterunternehmen einbezogen:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital
%
ACA Müller ADAG Pharma Aktiengesellschaft, Gottmadingen 94,2
BVG Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Gottmadingen 100,0
BWB Medical GmbH, Gottmadingen 100,0
DPH Trading GmbH, Gottmadingen 100,0

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung des vollkonsolidierten Tochterunternehmens erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB durch Verrechnung des Beteiligungsansatzes des Mutterunternehmens mit dem anteiligen Zeitwert des Eigenkapitals zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Als Zeitpunkt für die Erstkonsolidierung wird der Erwerbszeitpunkt gemäß § 301 Abs. 2 HGB gewählt.

Ergeben sich aus der Erstkonsolidierung aktive Unterschiedsbeträge, so werden diese als Geschäfts- oder Firmenwert gezeigt und planmäßig über fünf Jahre abgeschrieben. Ein passivischer Unterschiedsbetrag wird erfolgswirksam aufgelöst.

Anteile konzernfremder Dritter am Eigenkapital von vollkonsolidierten Tochterunternehmen sind im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 bei der ACA Müller ADAG Pharma Aktiengesellschaft, Gottmadingen, vorhanden.

Bei der Schuldenkonsolidierung werden sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Konzernunternehmen verrechnet. Ergebniswirksame Aufrechnungsdifferenzen ergaben sich dabei nicht.

Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Erträge und Aufwendungen zwischen den Konzernunternehmen vollständig verrechnet.

IV. Währungsumrechnung

Es bestehen im Konzernabschluss keine wesentlichen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten.

V. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und die Bewertung im Konzern erfolgen grundsätzlich einheitlich nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Wahlrechte wurden in der gleichen Weise ausgeübt wie bei der Muttergesellschaft.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an den steuerlichen AfA-Tabellen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Skonti sowie vermindert um Abschreibungen angesetzt. Die Sachanlagen werden planmäßig linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlichen AfA-Tabellen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Stichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe umfassen noch verpackte Rohware sowie Etiketten, Beipackzettel und Verpackungen. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Anschaffungskosten stellen den Einkaufspreis der jeweiligen Charge dar. Für Zusatzmaterialien wie Etiketten, Beipackzettel und Verpackungen wurde das Festwertverfahren angewendet.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse bzw. Leistungen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Diese umfassen die nach § 255 Abs. 2 S.2 HGB die aktivierungspflichtigen Einzelkosten sowie die aktivierungspflichtigen Gemeinkosten. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Die Bewertung der Vorräte erfolgte auf Chargenebene. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Geleistete Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden grundsätzlich zu Nennbeträgen angesetzt. Erforderliche Wertberichtigungen wurden in Form von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen hiervon abgesetzt. Forderungen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich einer Einzel- und Pauschalwertberichtigung in erforderlicher Höhe angesetzt. Die Pauschalwertberichtigung beträgt 1 % des Nettobetrages der nicht einzelwertberichtigten Forderungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung hatten am Bilanzstichtag ausschließlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Sachanlagen und sonstigen Rückstellungen, sowie auf steuerliche Verlustvorträge ermittelt.

Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 25%.

Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Aufgrund eines Überhangs aktiver latenter Steuern wurde in Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keine Aktivierung vorgenommen.

VI. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage zu diesem Konzernanhang dargestellt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zum 31. Dezember 2024 mit einem Wert von TEUR 7.479 (i. Vj. TEUR 6.940) bewertet. Für Etiketten, Beipackzettel und Verpackungen wurde ein Festwert in Höhe von TEUR 326 (i. Vj. TEUR 326) gebildet.

Die Fertigerzeugnisse und Waren wurden mit einem Wert von TEUR 12.821 (i. Vj. TEUR 8.058) bewertet.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich innerhalb eines Jahres fällig oder können innerhalb eines Jahres fällig gestellt werden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf Ebene der ACA Müller ADAG Pharma Aktiengesellschaft, Gottmadingen, sind auf TEUR 5.810 (i. Vj. TEUR 6.098) gesunken. Der Geldmarktkredit in Höhe von TEUR 3.250 steht dem Unternehmen befristet bis zum 30.04.2026 zur Verfügung. Er kann im Rahmen der zugesagten Betriebsmittellinie in einen unbefristeten Kredit umgewandelt werden. Die Verbindlichkeiten sind durch eine Sicherungsübereignung des gesamten Warenlagers mit wechselndem Bestand und Forderungsabtretung sowie eine Globalzession sämtlicher gegenwärtiger und künftiger Ansprüche aus dem Geschäftsverkehr, insbesondere aus Lieferungen und Leistungen gegen alle Drittschuldner besichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und TEUR 2.560 (i. Vj. TEUR 2.848) von über fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit TEUR 14.225 (i. Vj. TEUR 13.943) betreffen Darlehensverbindlichkeiten, die mit einem Rangrücktritt versehen sind. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit von über einem und unter fünf Jahren beträgt TEUR 14.225 (i. Vj. TEUR 13.943).

Alle übrigen Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt und haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

VII. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:

2024
TEUR
2023
TEUR
Umsätze Inland 96.021 81.044
Umsätze Ausland 324 5
Erlösschmälerungen -17.038 -12.483
Sonstige Erlöse 0 68
79.307 68.634

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 64 (i. Vj. TEUR 136) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 96 (i. Vj. TEUR 121).

VIII. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Zum 31. Dezember 2024 bestehen die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

31.12.2024
TEUR
31.12.2023
TEUR
aus Miet-, Leasing- und Beratungsverträgen
fällig bis 1 Jahr 1.724 1.648
fällig 1 bis 5 Jahre 5.877 4.367
fällig über 5 Jahre 6.059 5.584
13.660 11.599

Der Anstieg der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beruht im Wesentlichen auf der Verlängerung bereits bestehender Mietverhältnisse sowie deren Erweiterung für die Aufnahme zusätzlicher Mietfläche.

Darüber hinaus bestehen zum Stichtag keine weiteren wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Haftungsverhältnisse

Zum Stichtag bestehen keine wesentlichen Haftungsverhältnisse.

Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Für das Geschäftsjahr 2024 wurden Honorare vom Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aufwandswirksam erfasst:

2024
TEUR
2023
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 78 73
78 73

Mitarbeiterzahl

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen durchschnittlich beschäftigt:

2024
Anzahl
2023
Anzahl
Produktion 170 155
Verwaltung und Vertrieb 41 44
211 199

Organe

Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft erfolgte durch die Geschäftsführer:

―

Dr. Jörg Peter Heimel, München, Kaufmann

―

Hans-Jürgen Bungert, Nordkirchen, Kaufmann

Die Mitglieder der Geschäftsführung sind nicht bei der Muttergesellschaft angestellt bzw. wurden nicht von der Muttergesellschaft oder einer anderen Konzerngesellschaft vergütet.

Ergebnisverwendungsvorschlag der Muttergesellschaft

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss der Muttergesellschaft in Höhe von EUR 41.182,02 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dortmund, den 30. Mai 2025

Deutsche Pharma Holding GmbH
Die Geschäftsführung

Dr. Jörg Peter Heimel

Hans-Jürgen Bungert

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte sowie Zulassungen 5.095.738,82 244.328,84 1.557.863,86 3.782.203,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.164.988,19 193.863,05 24.797,78 1.334.053,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 643.346,02 91.798,12 414.813,80 320.330,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.053.268,86 170.163,75 1.014.854,30 208.578,31
2.861.603,07 455.824,92 1.454.465,88 1.862.962,11
7.957.341,89 700.153,76 3.012.329,74 5.645.165,91
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2024
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte sowie Zulassungen 4.393.013,82 250.882,84 1.557.863,86 3.086.032,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 520.120,19 98.952,05 24.797,78 594.274,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 546.516,02 22.694,12 414.802,80 154.407,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 886.810,86 114.329,75 1.014.752,30 -13.611,69
1.953.447,07 235.975,92 1.454.352,88 735.070,11
6.346.460,89 486.858,76 3.012.216,74 3.821.102,91
Buchwert
31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte sowie Zulassungen 696.171,00 702.725,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 739.779,00 644.868,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 165.923,00 96.830,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 222.190,00 166.458,00
1.127.892,00 908.156,00
1.824.063,00 1.610.881,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Deutsche Pharma Holding GmbH, Dortmund

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Deutsche Pharma Holding GmbH, Dortmund, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Deutsche Pharma Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

―

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2024 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

―

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

―

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

―

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

―

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

―

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

―

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

―

planen wir die Konzernabschlussprüfung und führen sie durch, um ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftsbereiche innerhalb des Konzerns einzuholen als Grundlage für die Bildung der Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchsicht der für Zwecke der Konzernabschlussprüfung durchgeführten Prüfungstätigkeiten. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

―

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

―

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg im Breisgau, den 17. Juli 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Laubert, Wirtschaftsprüfer

Schwörer, Wirtschaftsprüfer

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  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
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  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
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        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
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