194 Zu Einzelheiten wird auf die Erläuterungen im Rahmen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Abschnitt »Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche« sowie auf die Erläuterungen 10. Konzernergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten verwiesen.
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| KONZERNABSCHLUSS | GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG DEUTZ-KONZERN |
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| GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG DEUTZ-KONZERN | |
| in Mio. € | |
| Umsatzerlöse | |
| Umsatzkosten | |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | |
| Vertriebskosten | |
| Allgemeine Verwaltungskosten | |
| Sonstige betriebliche Erträge | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | |
| Wertminderung und -aufholung finanzieller Vermögenswerte | |
| Ergebnis aus at-equity bewerteten Finanzanlagen | |
| Übriges Beteiligungsergebnis | |
| EBIT | |
| Zinserträge | |
| Zinsaufwendungen | |
| Übriges Finanzergebnis | |
| Finanzergebnis | |
| Konzernergebnis vor Ertragsteuern aus fortgeführten Aktivitäten | |
| Ertragsteuern | |
| Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten | |
| Konzernergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten 194 | |
| Konzernergebnis | |
| davon auf Anteilseigner der DEUTZ AG entfallendes Ergebnis | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert/verwässert, in €) | |
| davon aus fortgeführten Aktivitäten | |
| davon aus nicht fortgeführten Aktivitäten | |
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| GESAMTERGEBNISRECHNUNG DEUTZ-KONZERN | |
| in Mio. € | |
| Konzernergebnis | |
| Beträge, die zukünftig nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | |
| Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | |
| Beträge, die zukünftig in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind | |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | |
| davon Ergebnis aus at-equity bewerteten Finanzanlagen | |
| davon aus der Umrechnung nicht fortgeführter Aktivitäten | |
| Effektiver Teil der Änderung des beizulegenden Zeitwerts aus der Absicherung von Zahlungsströmen | |
| Marktbewertung Finanzinstrumente | |
| Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) | |
| Konzerngesamtergebnis | |
| davon auf Anteilseigner der DEUTZ AG entfallendes Gesamtergebnis | |
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| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 178 |
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| KONZERNABSCHLUSS | BILANZ DEUTZ-KONZERN |
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| BILANZ DEUTZ-KONZERN | |
| in Mio. € | |
| Aktiva | |
| Sachanlagen | |
| Immaterielle Vermögenswerte | |
| At-equity bewertete Finanzanlagen | |
| Übrige und finanzielle Vermögenswerte | |
| Anlagevermögen | |
| Latente Steueransprüche | |
| Langfristiges Vermögen | |
| Vorräte | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | |
| Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen | |
| Zahlungsmittel und -äquivalente | |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte nicht fortgeführter Aktivitäten | |
| Kurzfristiges Vermögen | |
| Bilanzsumme | |
| Passiva | |
| Gezeichnetes Kapital | |
| Kapitalrücklage | |
| Andere Rücklagen | |
| Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn | |
| Den Aktionären der DEUTZ AG zustehendes Eigenkapital | |
| Eigenkapital | |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | |
| Latente Steuerschulden | |
| Übrige Rückstellungen | |
| Finanzschulden | |
| Übrige Verbindlichkeiten | |
| Langfristige Schulden | |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | |
| Übrige Rückstellungen | |
| Finanzschulden | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | |
| Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern | |
| Übrige Verbindlichkeiten | |
| Schulden in direktem Zusammenhang mit Vermögenswerten nicht fortgeführter Aktivitäten | |
| Kurzfristige Schulden | |
| Bilanzsumme |
195 Zur Erläuterung der Posten des Eigenkapitals siehe Punkt 22 des Konzernanhangs. 196 Zur Erläuterung der Posten des Eigenkapitals siehe Punkt 22 des Konzernanhangs. 197 Zur Erläuterung der Posten des Eigenkapitals siehe Punkt 22 des Konzernanhangs. 198 In der Bilanz werden diese Posten unter der Bezeichnung »Andere Rücklagen« zusammengefasst. 199 Rücklage aus der Bewertung von Cashflow-Hedges und Rücklagen aus der Bewertung von Finanzinstrumenten. 200 In der Bilanz werden diese Posten unter der Bezeichnung »Andere Rücklagen« zusammengefasst. 201 Zur Erläuterung der Posten des Eigenkapitals siehe Punkt 22 des Konzernanhangs.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 179 |
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| KONZERNABSCHLUSS | EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG DEUTZ-KONZERN |
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| EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG DEUTZ-KONZERN | |
| in Mio. € | |
| Stand 1.1.2023 | |
| Dividendenausschüttung | |
| Kapitalerhöhung | |
| Konzernergebnis | |
| Sonstiges Konzernergebnis | |
| Konzerngesamtergebnis | |
| Stand 31.12.2023 | |
| Stand 1.1.2024 | |
| Dividendenausschüttung | |
| Kapitalerhöhung | |
| Konzernergebnis | |
| Sonstiges Konzernergebnis | |
| Konzerngesamtergebnis | |
| Stand 31.12.2024 | |
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| KONZERNABSCHLUSS | KAPITALFLUSSRECHNUNG DEUTZ-KONZERN |
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| KAPITALFLUSSRECHNUNG DEUTZ-KONZERN | |
| in Mio. € | |
| EBIT | |
| Gezahlte Ertragsteuern | |
| Abschreibungen auf das Anlagevermögen | |
| Gewinne/Verluste aus Anlageabgängen | |
| Ergebnis und Impairment aus der At-equity-Bewertung | |
| Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen | |
| Veränderung Working Capital | |
| Veränderung der Vorräte | |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | |
| Veränderung der sonstigen Forderungen und sonstigen Vermögenswerte | |
| Veränderung der Rückstellungen und übrigen Verbindlichkeiten (ohne Finanzverbindlichkeiten) | |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit – fortgeführte Aktivitäten | |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit – nicht fortgeführte Aktivitäten | |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit – gesamt | |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | |
| Auszahlungen für Finanzinvestitionen | |
| Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen / Geschäftsbetrieben | |
| Einzahlungen aus Anlageabgängen | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit – fortgeführte Aktivitäten | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit – nicht fortgeführte Aktivitäten | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit – gesamt | |
| Dividendenausschüttung an Gesellschafter | |
| Zinseinnahmen | |
| Zinsausgaben | |
| Kapitaleinzahlungen aus Kapitalerhöhung | |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen | |
| Tilgungen von Darlehen | |
| Tilgungsanteil aus Leasingzahlungen | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – fortgeführte Aktivitäten | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – nicht fortgeführte Aktivitäten | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – gesamt | |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit – gesamt | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit – gesamt | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – gesamt | |
| Zahlungswirksame Veränderung des Zahlungsmittelbestands | |
| Zahlungsmittel und -äquivalente am 1.1. | |
| Zahlungswirksame Veränderung des Zahlungsmittelbestands | |
| Wechselkursbedingte Veränderung des Zahlungsmittelbestands | |
| Zahlungsmittel und -äquivalente am 31.12. | |
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| KONZERNANHANG | ALLGEMEINE GRUNDLAGEN |
Konzernanhang Allgemeine Grundlagen MUTTERUNTERNEHMEN Das Mutterunternehmen ist die DEUTZ AG. Sie hat ihren Sitz in 51149 Köln, Ottostraße 1, Deutschland und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln , HRB 281, eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde durch den Beschluss des Vorstands vom 25. Februar 2025 zur Veröffentlichung freigegeben. Die Aktie der DEUTZ AG ist im SDAX der Deutschen Börse gelistet. Die Aktie wird über das elektronische Computer- handelssystem Xetra sowie an allen deutschen Börsen gehandelt. DEUTZ ist einer der weltweit führenden Hersteller von Antriebssystemen für Anwendungen abseits der Straße. Das Portfolio reicht dabei von Diesel- und Gas- über Hybrid- und E- bis hin zu wasserstoffbasierten Antrieben, die u. a. in Bau- und Landmaschinen, Material-Handling-Anwendungen wie Gabel- staplern oder Hebebühnen sowie Nutz- und Schienenfahrzeugen zum Einsatz kommen. Nach Anwendungsbereichen ist das Geschäft vor allem auf Baumaschinen, Material Handling, Landtechnik und Stationäre Anlagen ausgerichtet. Abgerundet wird die Produktpalette durch ein umfangreiches Serviceangebot. Die Aktivitäten des Konzerns gliedern sich in die operativen Segmente DEUTZ Classic und DEUTZ Green: Das Segment Classic umfasst die Aktivitäten in der Entwicklung und der Herstellung, den Vertrieb und den Service von Dieselmotoren sowie u. a. das at-equity bilanzierte Joint Venture mit dem chinesischen Baumaschinenhersteller SANY. Im Segment Green werden sämtliche Aktivitäten jenseits des Dieselmotors abgebildet. Dazu zählen zum einen elektrische Antriebe, wasserstoffbetriebene Antriebslösungen sowie mobile E-Schnell- ladestationen. Zum anderen wird im Green-Segment der Entwicklungsdienstleister Futavis mit Fokus auf Batterie- managementsysteme im Hochvoltbereich konsolidiert. DEUTZ fokussiert sich in seinen operativen Segmenten auf die Wertschöpfungsprozesse Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Vertrieb von flüssigkeits- und luftgekühlten Motoren sowie elektrifizierten Antriebssystemen. GRUNDLAGEN DER ERSTELLUNG DES ABSCHLUSSES Der für die DEUTZ AG als oberstes Mutterunternehmen aufgestellte Konzernabschluss der DEUTZ-Gruppe ist nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Der Konzernabschluss wird in Übereinstimmung mit den gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt und steht im Einklang mit den gesetzlichen Verpflichtungen, die für kapitalmarktorientierte, berichtspflichtige Mutterunternehmen nach § 315 e Abs. 1 HGB i. V. m. Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002, die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards in der jeweils gültigen Fassung (IASVO) betreffend, gelten. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt grundsätzlich unter der Anwendung des Anschaffungs- oder Herstellungs- kostenprinzips. Hiervon ausgenommen sind insbesondere derivative und sonstige Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmännischer Rundung auf Mio. € mit einer Nachkommastelle auf- oder abgerundet. ANWENDUNG DER INTERNATIONAL FINANCIAL REPORTING STANDARDS (IFRS) 1) Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden mit folgenden Ausnahmen: IAS 1 (Änderungen) »Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig« Im Januar 2020 hat das IASB Änderungen an IAS 1 vorgenommen, um eine genauere Darstellung der finanziellen Lage mittels der Einführung einer übergreifenden Schuldendefinition zu gewährleisten. Im Wesentlichen stellen die Änderungen klar, dass die Klassifizierung der Schulden als kurz- oder langfristig auf der Grundlage der vertraglichen Rechte vorzunehmen ist, die zum Bilanzstichtag vorliegen. Darüber hinaus wird die Erfüllung der Verbindlichkeit präzisiert. Aus der erstmaligen Anwendung dieser Änderungen haben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss ergeben. IAS 1 (Änderungen) »Langfristige Schulden mit Nebenbedingungen« Im Oktober 2022 hat das IASB Änderungen an IAS 1 veröffentlicht, die Änderungen an IAS 1 vom Januar 2020 bezüglich der Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig betreffen. Sie führen neue Angaben für langfristige Darlehensverbindlichkeiten ein, die innerhalb von zwölf Monaten nach dem Abschlussstichtag Nebenbedingungen (Covenants) unterliegen. Die Anwendung führte neben den neuen Angaben zu einer Änderung der Rechnungslegungsmethode hinsichtlich der Einschätzung, ob Verbindlichkeiten als kurz- oder langfristig einzustufen sind. Verbindlichkeiten werden als kurzfristig eingestuft, es sei denn, der Konzern hat am Ende der Berichtsperiode das Recht, die Erfüllung der Verbindlichkeit um mindestens 12 Monate nach dem Ende des Berichtszeitraums zu verschieben. Bei der Einstufung von Darlehensverbindlichkeiten mit Kreditauflagen (Covenants) als kurz- oder langfristig werden Covenants berücksichtigt, die der Konzern am oder vor dem Ende des Berichtszeitraums einhalten muss. Auflagen, die der Konzern nach dem Berichtszeitraum erfüllen muss, haben keinen Einfluss auf die Klassifizierung. Hieraus haben sich keine Änderungen bei der Einschätzung, ob Verbindlichkeiten als kurz- oder langfristig einzustufen sind, ergeben.
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| KONZERNANHANG | ALLGEMEINE GRUNDLAGEN |
IAS 7 und IFRS 7 (Änderungen) »Lieferantenfinanzierungs- vereinbarungen« Im Mai 2023 hat das IASB Änderungen an IAS 7 und IFRS 7 vorgenommen. Die Änderungen verpflichten zu zusätzlichen Angaben im Anhang in Bezug auf die Finanzierungsvereinbarungen mit Lieferanten, über deren Auswirkungen auf die Verbindlichkeiten, Kapitalflüsse, das Liquiditätsrisiko des Unternehmens sowie die Folgen für das Unternehmen, wenn die Vereinbarungen nicht erfüllt werden. Aus der Erstanwendung der Standardänderungen gab es darüberhinaus keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss. IFRS 16 (Änderungen) »Leasingverbindlichkeiten in einer Sale- and-Leaseback-Transaktion« Das IASB hat im September 2022 Änderungen an IFRS 16 veröffentlicht. Mit diesen Änderungen soll die Folgebewertung von Sale-and-Leaseback-Transaktionen beim Verkäufer-Leasingnehmer klargestellt werden. Der aus der Transaktion entstehende Gewinn oder Verlust bezogen auf das zurückbehaltene Nutzungsrecht wird nicht erfasst. Seit der Erstanwendung der Standardänderung gab es keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss. 2) Veröffentlichte und in das EU-Recht bereits übernommene, aber noch nicht verpflichtend anzuwendende Standards, Interpretationen und Änderungen Das IASB und das IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) haben nachfolgend aufgelistete Standards bzw. Änderungen von Standards veröffentlicht, die bereits im Rahmen des Komitologieverfahrens in das EU-Recht übernommen wurden, im Geschäftsjahr 2024 aber noch nicht verpflichtend anzuwenden waren. DEUTZ wendet diese Interpretationen bzw. Änderungen von Standards nicht vorzeitig an. IAS 21 (Änderungen) »Mangel an Umtauschbarkeit« Im August 2023 hat das IASB Änderungen an IAS 21 veröffentlicht. Die Änderungen regeln, wann eine Währung umtauschbar ist und wie der Wechselkurs einer nicht umtauschbaren Währung zu bestimmen ist. Eine Währung ist umtauschbar, wenn der Umtausch zum Bewertungsstichtag für einen bestimmten Zweck innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens über einen Markt oder Umtauschmechanismus, in dem eine Transaktion zu durchsetzbaren Rechten und Pflichten führt, in unbegrenzter Höhe möglich ist. Wenn die Währung nicht umtauschbar ist, ist der Kassakurs zum Bewertungszeitpunkt zu schätzen. Dies wäre der Kurs, zu dem die Transaktion an dem Tag zwischen Marktteilnehmern unter vorherrschenden wirtschaftlichen Bedingungen stattfinden würde. Bei der fehlenden Umtauschbarkeit der Währung sind Anhangangaben über die Auswirkungen dessen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu machen. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2025 beginnen. Die Änderungen sind nicht rückwirkend anzuwenden. Beim Abweichen der funktionalen Währung von der Darstellungswährung sind die Umrechnungsdifferenzen kumuliert im Eigenkapital anzusetzen. Wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss werden daraus nicht erwartet. 3) Veröffentlichte, aber von der EU noch nicht anerkannte Standards, Interpretationen und Änderungen Das IASB und das IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) haben nachfolgend aufgelistete Standards und Interpretationen veröffentlicht, die bislang von der EU nicht anerkannt wurden und vom DEUTZ-Konzern auch nicht angewendet werden. IFRS 9 und IFRS 7 (Änderungen) »Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten« Im Mai 2024 hat der IASB Änderungen an IFRS 9 und IFRS 7 veröffentlicht. Mit diesen Änderungen soll die Beurteilung der vertraglichen Zahlungsströme von finanziellen Vermögenswerten mit Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsbedingung (ESG) klargestellt werden. Eine weitere Änderung betrifft die Erfüllung von Verbindlichkeiten durch elektronische Zahlungssysteme. Es soll der Zeitpunkt der Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten oder Verbindlichkeiten klargestellt werden sowie die Option eingeführt werden, eine finanzielle Verbindlichkeiten auszubuchen, bevor das Unternehmen am Erfüllungstag Barmittel liefert. Darüber hinaus sollen zusätzliche Anhangangaben über zum beizulegenden Zeitwert bewertete Eigenkapitalinstrumente sowie Finanzinstrumente mit bedingten Merkmalen (ESG) eingeführt werden. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2026 beginnen. Wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss werden daraus nicht erwartet. IFRS 9 und IFRS 7 (Änderungen) »Verträge über naturabhängige Stromversorgung« Im Dezember 2024 hat der IASB Änderungen an IFRS 9 und IFRS 7 veröffentlicht. Die Änderungen sollen Unternehmen unterstützen, die Effekte aus Verträgen über naturabhängige Stromversorgung (power purchase agreements - PPAs) in den Abschlüssen besser zu berücksichtigen. Es wird zwischen physischen und virtuellen PPAs unterschieden. In beiden Fällen handelt es sich um langfristige Energielieferverträge, wobei im ersten Fall eine physische Lieferung eines festen Stromanteils zu einem festen Preis pro Einheit vorgenommen wird. Im zweiten Fall erfolgt ein Nettoausgleich in Höhe der Differenz zwischen einem vorab definierten Preis und dem variablen Preis für die generierte Strommenge. Die Generierung des naturabhängigen Stroms ist hinsichtlich Zeitpunkt und Menge nicht vorhersehbar, sodass es zu einem Missverhältnis zwischen dem Strombedarf und der Stromproduktion kommen kann. Nach der Änderung vom IASB ist auf die langfristigen Energielieferverträge die Eigenbedarfsausnahme (own-use-exemption) anzuwenden, wenn das Unternehmen erwartungsgemäß der Nettokäufer des Stroms während der gesamten Vertragslaufzeit ist, auch wenn er beim Stromüberangebot diesen kurz nach der Lieferung verkaufen muss. Des Weiteren betreffen die Änderungen die Bilanzierung von Sicherungsgeschäften, indem Verträge über naturabhängige Stromversorgung als Sicherungsinstrumente verwendet werden können. Die Änderungen umfassen auch neue quantitative und qualitative Angabepflichten. Diese Änderungen sind auf Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2026 beginnen, wobei die Regelungen zur Eigenbedarfsausnahme retrospektiv und zum Hedge Accounting prospektiv anzuwenden sind. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig, wird von DEUTZ
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| KONZERNANHANG | ALLGEMEINE GRUNDLAGEN |
jedoch nicht in Anspruch genommen. Die Bewertung der Auswirkungen auf den Konzern ist derzeit noch nicht abgeschlossen. IFRS 18 »Darstellung und Angaben im Abschluss« Im April 2024 hat das IASB den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 18 veröffentlicht. Der neue Standard soll IAS 1 »Darstellung des Abschlusses« ersetzen und IAS 7 »Kapitalflussrechnungen« geringfügig ändern. Der neue IFRS 18 wird Auswirkungen auf Ausweis und Anhangangaben haben. Unternehmen werden verpflichtet, alle Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung in fünf Kategorien einzuteilen: die betriebliche Kategorie, Investition, Finanzierung, Ertragsteuern und nicht fortgeführte Aktivitäten. Darüber hinaus enthält IFRS 18 erweiterte und detailliertere Leitlinien zur Gruppierung von Informationen in den primären Abschlussbestandteilen oder im Anhang. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist künftig in der Bilanz gesondert auszuweisen, was zu einer Änderung im Vergleich zum jetzigen Ausweis als Teil der immateriellen Vermögenswerte führen wird. Bestimmte unternehmensindividuelle Leistungskennzahlen (sogenannte Managementdefined Performance Measures, MPMs), die nicht durch IFRS Accounting Standards spezifiziert werden, sondern vom Management definiert wurden, sind in einer gesonderten Anhangangabe im Anhang anzugeben. Für die Ermittlung der Kapitalflussrechnung nach der indirekten Methode schreiben die Neuregelungen die Verwendung des Betriebsergebnisses für den Beginn der Ermittlung des Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor. Des Weiteren entfallen die Ausweiswahlrechte für Zinsen und Dividenden. Der neue Standard ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2027 beginnen. Der DEUTZ Konzern wird den neuen Standard zu seinem verpflichtenden Anwendungszeitpunkt anwenden. Da eine verpflichtende rückwirkende Anwendung zu erfolgen hat, werden auch die Vergleichsinformationen für das Jahr 2026 gemäß IFRS 18 angepasst werden. Zurzeit bewertet der Konzern die möglichen Auswirkungen des neuen Standards, insbesondere im Hinblick auf die Struktur der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die Kapitalflussrechnung und die zusätzlichen Angabepflichten für MPMs. Der Konzern prüft auch die Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Informationen in den Abschlüssen gruppiert werden. IFRS 19 »Tochterunternehmen ohne öffentliche Rechenschaftspflicht: Angaben« Im Mai 2024 hat das IASB den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 19 veröffentlicht. Mit dem neuen Standard soll es den berechtigten Tochterunternehmen ermöglicht werden, einen Einzelabschluss nach IFRS mit reduzierten Angabepflichten zu erstellen. Berechtigt sind Tochterunternehmen, die nicht öffentlich rechenschaftspflichtig sind und deren Mutterunternehmen einen Konzernabschluss nach IFRS erstellt und dieser öffentlich zugänglich ist. Die Anwendung des Standards ist freiwillig. Tochterunternehmen, die für den Gesamtkonzernabschluss des Mutterunternehmens IFRS-Zahlen ermitteln und melden müssen, können bei der Anwendung dieses Standards nur reduzierte Angaben in ihren IFRS-Abschlüssen machen. Der neue Standard ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2027 beginnen. Eine frühere Anwendung ist zulässig. Über die Anwendung von IFRS 19 kann in jeder Berichtsperiode neu entschieden werden. Der neue Standard hat keine direkte Auswirkung auf den Konzernabschluss der DEUTZ AG. Sammelstandard zur Änderung verschiedener IFRS - Volume 11 Im Juli 2024 sind vom IASB Änderungen an den Standards IAS 7, IFRS 1, IFRS 7, IFRS 9 und IFRS 10 veröffentlicht worden. Die Änderungen betreffen Klarstellungen bezüglich des Wortlauts sowie Beseitigung der Inkonsistenzen zwischen den Standards. Diese Änderungen sind auf Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2026 beginnen. Eine frühere Anwendung ist zulässig, wird von DEUTZ jedoch nicht in Anspruch genommen. Es werden keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss erwartet. WESENTLICHE SCHÄTZUNGEN UND ANNAHMEN Die Aufstellung des Konzernabschlusses nach IFRS erfordert zu einem gewissen Grad Schätzungen und Annahmen, die Einfluss auf Ansatz, Bewertung und Ausweis von Vermögenswerten und Schulden, die Angabe von Eventualschulden zum Bilanzstichtag sowie den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen haben. Diejenigen Schätzungen und Annahmen, die ein wesentliches Risiko in Form einer Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit sich bringen, werden im Nachfolgenden erläutert. Schätzungsanpassungen werden zum Zeitpunkt besserer Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt. Wertminderung nichtfinanzieller Vermögenswerte Der Konzern ermittelt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung nichtfinanzieller Vermögenswerte außer für Geschäfts- oder Firmenwerte vorliegen. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich bzw. anlassbezogen bei Vorliegen etwaiger Anzeichen auf eine Wertminderung einem Wertminderungstest unterzogen. Zur Ermittlung des erzielbaren Betrags muss das Management die voraussichtlichen künftigen Cashflows des Vermögenswerts oder der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, die ermessensbehaftet sind, schätzen und einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert dieser Cashflows zu ermitteln. Aktive latente Steuern Der DEUTZ-Konzern ist in verschiedenen Ländern zur Entrichtung von Ertragsteuern verpflichtet. Für die Bildung von Steuerrückstellungen und latenten Steuerabgrenzungsposten müssen Schätzungen vorgenommen werden. Bei der Ermittlung der Höhe der anzusetzenden aktiven latenten Steuern sind wesentliche Unsicherheiten und Ermessensentscheidungen der Unternehmensleitung bezüglich des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der künftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich. Aktive latente Steuern bestehen bei DEUTZ insbesondere auf Verlustvorträge. Sie
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| KONZERNANHANG | ALLGEMEINE GRUNDLAGEN |
werden für alle nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, sodass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Zur Ermittlung des wahrscheinlich verfügbaren zu versteuernden Einkommens werden Planungsprognosen über einen Zeitraum von fünf Jahren zugrunde gelegt. Zum 31. Dezember 2024 betrug der Buchwert der angesetzten aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge 116,6 Mio. € (31. Dezember 2023: 94,8 Mio. €). Weitere Einzelheiten sind in der Erläuterung 17 dargestellt. Pensionsleistungen Der Aufwand aus leistungsorientierten Plänen wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt im Wesentlichen auf der Grundlage von Annahmen zu Abzinsungssätzen, der Sterblichkeit und den künftigen Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten. Die tatsächlich entstandenen Aufwendungen und Schulden können aufgrund veränderter Markt- und Wirtschaftsbedingungen wesentlich von den Schätzungen abweichen, die auf der Basis versicherungsmathematischer Annahmen getroffen wurden. Höhere oder niedrigere Rentensteigerungsraten, eine längere oder kürzere Lebensdauer der Versorgungsberechtigten sowie der verwendete Rechnungszins können einen wesentlichen Einfluss auf die Höhe des Verpflichtungsumfangs und damit auf die künftig zu erfassenden Pensionsaufwendungen haben. Entwicklungskosten werden entsprechend den unter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden dargestellten Erläuterungen aktiviert. Für Zwecke der Ermittlung der zu aktivierenden Beträge trifft das Management Annahmen über die Höhe der erwarteten künftigen Cashflows aus den Entwicklungsprojekten, die anzuwendenden Abzinsungssätze und den Zeitraum des Zuflusses der erwarteten künftigen Cashflows. Zum 31. Dezember 2024 betrug der Buchwert der aktivierten Entwicklungskosten 65,9 Mio. € (31. Dezember 2023: 82,8 Mio. €). Schwebende oder drohende Rechtsstreitigkeiten Die DEUTZ AG und andere Konzerngesellschaften sind vielfältigen steuerlichen, wettbewerbs- und patentrechtlichen sowie sonstigen rechtlichen und gesetzlichen Regelungen unterworfen. Bestehende und drohende Rechtsstreitigkeiten werden bei DEUTZ kontinuierlich erfasst, analysiert, hinsichtlich ihrer juristischen und finanziellen Auswirkungen bewertet und in der bilanziellen Risikovorsorge entsprechend berücksichtigt. Der Ausgang anhängiger Verfahren kann gegenwärtig über die gebildeten Rückstellungen hinaus nicht abschließend beurteilt werden. Nach unserer Einschätzung sind wesentliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht zu erwarten. Die Gesamtposition der rechtlichen Risiken des DEUTZ-Konzerns wird in der Erläuterung 30 näher dargestellt. Unternehmenszusammenschlüsse Im Rahmen der Erst- konsolidierung der erworbenen Unternehmen werden die identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden (einschließlich der Eventualschulden) mit ihren jeweiligen beizulegenden Zeitwerten zum Erwerbszeitpunkt angesetzt. Insbesondere die Bewertung der immateriellen Vermögenswerte ist dabei mit Unsicherheiten behaftet. Die Bewertung erfolgt unter Anwendung anerkannter Bewertungsmethoden auf Basis von Schätzungen hinsichtlich künftiger Cashflows, erwarteter Wachstumsraten und Währungskurse sowie der Abzinsungssätze und Nutzungsdauern. Leasingverhältnisse Für die Bewertung von Leasing- verbindlichkeiten werden Grenzfremdkapitalzinssätze verwendet, da die den Leasingverhältnissen zugrunde liegenden Zinssätze nicht feststellbar sind. Der Grenzfremdkapitalzinssatz ist der Zinssatz für mit vergleichbarer Sicherheit aufgenommene Mittel zur Finanzierung eines Vermögenswerts von einem vergleichbaren Wert, für eine vergleichbare Laufzeit und in einem vergleichbaren wirtschaftlichen Umfeld. Der Grenzfremdkapitalzinssatz wird anhand beobachtbarer Inputfaktoren – Interbankenzinssatz, konzerninterne Zinsmarge für Einlagen und kurzfristige Finanzierungen, Zinssätze für Hypothekenpfandbriefe und Länderrisikozuschlag – ermittelt. Darüber hinaus wird anhand der Duration die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer ermittelt. Da Leasingverbindlichkeiten über die Vertragslaufzeit komplett getilgt werden, wird unterstellt, dass die jeweilige Duration die Hälfte der Vertragslaufzeit ausmacht. Für Leasingverträge mit einer unbegrenzten Laufzeit wird eine Schätzung der Vertragslaufzeit unter Berücksichtigung der Aspekte, wie wesentliche Nachteile aus der Kündigung, wirtschaftlichen Gesamtumstände, Besonderheiten des Leasingobjekts, Wesentlichkeit der Mietereinbauten vorgenommen. Leasingverträge mit einer jährlichen Kündigungsmöglichkeit, die sowohl vom Leasingnehmer als auch vom Leasinggeber ausgeübt werden kann, mit einer nur unwesentlichen Kündigungsstrafe und sonstigen unwesentlichen Nachteilen für den Leasingnehmer werden als kurzfristige Leasingverhältnisse behandelt.
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| KONZERNANHANG | KONSOLIDIERUNGSKREIS |
Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden sämtliche Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen einbezogen. Tochterunternehmen sind alle Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar von der DEUTZ AG beherrscht werden. Beherrschung besteht, wenn die DEUTZ AG variablen Rückflüssen aus der Beziehung zu einem Unternehmen ausgesetzt ist und die Verfügungsgewalt über das Unternehmen besitzt. Verfügungsgewalt liegt vor, wenn Rechte bestehen, die der DEUTZ AG die gegenwärtige Fähigkeit verleihen, die maßgeblichen Tätigkeiten des Unternehmens zu lenken, um die variablen Rückflüsse wesentlich zu beeinflussen. In der Regel beruht die Beherrschung auf einer mittel- oder unmittelbaren Stimmrechtsmehrheit. Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an voll konsolidiert, an dem das Mutterunternehmen die Beherrschung erlangt. Die Konsolidierung endet, sobald die Beherrschung durch das Mutterunternehmen nicht mehr besteht. Im Konzernabschluss sind neben der DEUTZ AG acht (2023: neun) inländische und 29 (2023: 29) ausländische Tochterunternehmen einbezogen. Zum 5. August 2024 wurde die Blue Star Power Systems, Inc., North Mankato (USA), erstmalig in den Konzernabschluss der DEUTZ AG einbezogen. Zum 1. August 2024 hat die DEUTZ AG die Vertriebs- und Serviceaktivitäten für diverse Daimler-Truck-Industriemotoren von der Rolls-Royce-Division Power Systems übernommen. Bei den Geschäftsaktivitäten handelt es sich um die Übernahme eines Geschäftsbetriebs und somit um einen Unternehmens- zusammenschluss im Sinne des IFRS 3 »Unternehmens- zusammenschlüsse«. Zum 4. November 2024 wurde die Biuro Techniczno-Handlowe FAST Sp.z.o.o., Walendów (Polen), erstmalig in den Konzernabschluss der DEUTZ AG einbezogen. Zu den Einzelheiten der Unternehmenserwerbe des Geschäftsjahres verweisen wir auf die Erläuterungen im Abschnitt »Unternehmenserwerbe« in diesem Anhang. Die zuvor vollkonsolidierten Gesellschaften der Torqeedo-Gruppe wurden zum 31. Dezember 2023 als aufgegebener Geschäftsbereich nach IFRS 5 »Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäfts- bereiche« bilanziert und entsprechend ausgewiesen. Die Veräußerung der Torqeedo-Gruppe erfolgte mit Wirkung zum 3. April 2024. Zu der Torqeedo-Gruppe gehören die Gesellschaften Torqeedo GmbH, Oberpfaffenhofen/Weßling, Torqeedo Inc., Illinois (USA), und Torqeedo Asia-Pacific Ltd., Bangkok (Thailand). Zu den Einzelheiten verweisen wir auf die Erläuterungen im Rahmen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Abschnitt »Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche« sowie auf die Erläuterungen 10. Konzernergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten. Gemeinschaftsunternehmen sind Gesellschaften, über die DEUTZ mit anderen Unternehmen auf Basis einer vertraglichen Vereinbarung die gemeinsame Führung ausübt. Assoziierte Unternehmen sind Gesellschaften, bei denen die DEUTZ AG die Möglichkeit hat, maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik auszuüben, und die weder Tochterunternehmen noch Gemeinschaftsunternehmen sind. Assoziierte Unternehmen werden ebenso wie Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity- Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Im Berichtsjahr wurden in den Konzernabschluss zwei ausländische Gemeinschaftsunternehmen (2023: ein) und zwei ausländische Unternehmen (2023: zwei) nach den Vorschriften über assoziierte Unternehmen einbezogen. DEUTZ hat über ihre Tochtergesellschaft DEUTZ China Verwaltungs GmbH zusammen mit Zhongguancun Summit Enviro-Protection Co., Ltd. das Joint Venture DEUTZ Zhongguancun Hydrogen Technology (Beijing) Co., Ltd. in 2024 gegründet, an dem beide Partner 50% der Anteile halten. Die Anteile werden als Gemeinschaftsunternehmen eingestuft und nach der at-equity Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Es soll den weiteren Vertrieb der Wasserstoffstromgeneratoren (H2-GenSets) vorantreiben, die mit dem von DEUTZ entwickelten Wasserstoffverbrennungsmotor Strom erzeugen. Konsolidierungsgrundsätze Die Abschlüsse der einzelnen Unternehmen werden grundsätzlich entsprechend den Vorschriften zur Einbeziehung in den Konzernabschluss nach einheitlichen Konzernbilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Der Konzernabschluss umfasst den Abschluss der DEUTZ AG, ihrer Tochterunternehmen und Unternehmenszusammenschlüsse, wenn die erworbene Gruppe von Tätigkeiten und Vermögenswerten die Definition eines Geschäftsbetriebs erfüllt, zum 31. Dezember eines jeden Geschäftsjahres. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt seit dem 1. Januar 2010 für Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode. Die bei dem Erwerb übertragene Gegenleistung (einschließlich bedingter Gegenleistungen) und die erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden (einschließlich der Eventualschulden) werden grundsätzlich zu beizulegenden Zeitwerten zum Erwerbszeitpunkt, unabhängig vom Umfang etwaiger nicht beherrschender Anteile, bewertet. Der danach – sowie nach Abzug etwaiger nicht beherrschender Anteile am erworbenen Unternehmen – verbleibende Überschuss wird als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Ein negativer Unterschiedsbetrag wird dagegen in der Periode des Unternehmenszusammenschlusses erfolgswirksam erfasst. Bei jedem Unternehmenszusammenschluss entscheidet der Konzern, ob die Minderheitsanteile am erworbenen Unternehmen zum beizulegenden Zeitwert (Full-Goodwill-Methode) oder anteilig zum beizulegenden Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte und
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| KONZERNANHANG | KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE |
übernommenen Verbindlichkeiten bewertet werden. Das Wahlrecht, die Minderheitsanteile zum beizulegenden Zeitwert anzusetzen, wird derzeit nicht ausgeübt. Die Minderheitsanteile werden somit mit dem auf sie entfallenden Anteil am Nettovermögen ohne Berücksichtigung des Geschäfts- oder Firmenwerts angesetzt. Bei Unternehmenszusammenschlüssen anfallende Anschaffungs- nebenkosten werden zum Zeitpunkt ihres Entstehens aufwandswirksam erfasst. Unternehmenserwerbe nach der Umstellung der Rechnungs- legung auf IFRS zum 1. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2009 erfolgten nach der Erwerbsmethode durch Verrechnung des Beteiligungsbuchwerts mit dem Konzernanteil am anteiligen, zu Zeitwerten neubewerteten Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs. Direkt dem Unternehmenserwerb zuordenbare Transaktionskosten stellten einen Teil der Anschaffungsnebenkosten dar. Minderheitsanteile stellen den Anteil des Ergebnisses und des Reinvermögens dar, der nicht dem Konzern zuzurechnen ist. Zum 31. Dezember 2024 bestanden keine Minderheitsanteile. Erträge und Aufwendungen, Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Zwischenergebnisse zwischen den konsolidierten Unternehmen werden eliminiert, sofern sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen Die Anteile an Gemeinschaftsunternehmen und an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert. Entsprechend der Equity-Methode werden die Anteile an einem assoziierten Unternehmen bzw. einem Gemeinschafts- unternehmen in der Bilanz zu Anschaffungskosten zuzüglich der nach dem Erwerb eingetretenen Änderungen des Anteils des Konzerns am Reinvermögen des Unternehmens erfasst. Der mit dem assoziierten Unternehmen bzw. Gemeinschaftsunternehmen verbundene Geschäfts- oder Firmenwert ist im Buchwert des Anteils enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben. Die Gewinn-und-Verlust-Rechnung enthält den Anteil des Konzerns am Erfolg des assoziierten Unternehmens bzw. Gemeinschaftsunternehmens, wobei Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen zwischen dem Konzern und dessen assoziierten Unternehmen bzw. Gemeinschaftsunternehmen eliminiert werden, sofern sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Unmittelbar im Eigenkapital des assoziierten Unternehmens bzw. Gemeinschaftsunternehmens ausgewiesene Änderungen werden vom Konzern in Höhe seines Anteils erfasst und – sofern zutreffend – in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Die Abschlüsse der assoziierten Unternehmen sowie des Gemeinschaftsunternehmens werden mit einer Ausnahme zum gleichen Bilanzstichtag aufgestellt wie der Abschluss des Mutterunternehmens. Auf die Aufstellung eines Zwischenabschlusses wird aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet. Soweit erforderlich werden Anpassungen an konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.
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| KONZERNANHANG | UNTERNEHMENSERWERBE |
Unternehmenserwerbe Blue Star Power Systems, Inc. Zum 5. August 2024 hat die DEUTZ Amerika Holding GmbH, Köln (Deutschland) 100 % der Anteile an der Blue Star Power Systems, Inc., North Mankato, Minnesota (USA) erworben. Die DEUTZ AG hält somit über ihre Tochtergesellschaft 100 % der Anteile und beherrscht Blue Star Power Systems, Inc. Das US-amerikanische Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Stromgeneratoren (»GenSets«) und gehört zu den führenden Herstellern im US-amerikanischen Markt. Der Erwerb der Blue Star Power Systems, Inc. hat folgenden Einfluss auf die Vermögenslage des DEUTZ-Konzerns:
| in Mio. € | Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt | |
| Sachanlagen | 11,5 | |
| Kundenbeziehungen | 26,7 | |
| Marke | 8,9 | |
| Auftragsbestand | 9,3 | |
| Übrige immaterielle Vermögenswerte | 0,1 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 56,5 | |
| Vorräte | 16,1 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 13,9 | |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 1,0 | |
| Flüssige Mittel | 3,4 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 34,4 | |
| Summe Vermögenswerte | 91,0 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5,6 | |
| Übrige Verbindlichkeiten | 9,8 | |
| Passive latente Steuern | 0,0 | |
| Kurzfristige Schulden | 15,4 | |
| Summe Schulden | 15,4 | |
| Erworbenes Nettovermögen | 75,6 | |
| davon Anteil DEUTZ-Gruppe | 75,6 | |
| Übertragene Gegenleistung | 114,6 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert der DEUTZ-Gruppe | 39,0 |
Die Purchase Price Allocation ist zum Bilanzstichtag nach den Regelungen des IFRS 3 »Unternehmenszusammenschlüsse« noch vorläufig. Der erworbene Geschäfts- oder Firmenwert beruht auf der Stärkung des Geschäfts der DEUTZ AG in Amerika. DEUTZ beabsichtigt ihre Präsenz auf dem stark wachsenden Markt für dezentrale Stromerzeugung in den USA auszubauen und schafft so die Voraussetzung, Komplettlösungen zur lokalen Stromerzeugung anzubieten. Für diesen Geschäfts- oder Firmenwert besteht eine steuerliche Abzugsfähigkeit in den USA. Die Purchase Price Allocation ist noch nicht abgeschlossen, da die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte noch Zeit in Anspruch nimmt. Der vorläufig ermittelte Geschäfts- oder Firmenwert wurde zunächst dem Segment Classic zugeordnet. Das Geschäft von Blue Star Power Systems bildet die Keimzelle des neuen Geschäftsbereichs »Energy« und wird sich entsprechend der Geschäftstätigkeit beginnend ab dem Geschäftsjahr 2025 im neuen Segment DEUTZ Solutions wiederfinden, das gleichzeitig auch die relevanten zahlungsmittelgenerierenden Einheiten darstellt. Die übertragene Gegenleistung beläuft sich auf 114,6 Mio. € (123,6 Mio. USD) und setzt sich in Höhe von 101,7 Mio. € aus einer Barzahlung, in Höhe von 9,3 Mio. € aus einer Barzahlung für Grundstück und Gebäude und in Höhe von 3,6 Mio. € aus einer bedingten Gegenleistung zusammen. Der Konzern ist verpflichtet an den Verkäufer zusätzliche Zahlungen in Höhe von 2 % der Umsatzerlöse der Blue Star Power Systems, Inc. für das Geschäftsjahr 2025 und 2026 zu leisten. Der Konzern hat 3,6 Mio. € als bedingte Gegenleistung in Verbindung mit den zusätzlichen Zahlungen berücksichtigt, was ihrem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt entspricht. Die Bewertung erfolgte mittels eines binomialen Optionspreismodells. Der Nettobetrag der erworbenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entspricht 13,9 Mio. €. Zum Erwerbszeitpunkt bestanden keine uneinbringlichen Forderungen. Der Unternehmenszusammenschluss führte zu einer Erhöhung des Konzernumsatzes um 61,8 Mio. € und zu einer Erhöhung des Konzernergebnisses um 10,4 Mio. € für den Zeitraum 1. August bis 31. Dezember 2024. Wäre der Erwerb der Gesellschaft bereits zum 1. Januar 2024 erfolgt, hätte das schätzungsweise zu einer Erhöhung des Konzernumsatzes in Höhe von 134,8 Mio. € und einer Erhöhung des Konzernergebnisses um 19,8 Mio. € für das Jahr geführt. Bei der Ermittlung dieser Beträge hat das Management angenommen, dass die vorläufig ermittelten Anpassungen der beizulegenden Zeitwerte, die zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen wurden, auch im Falle eines Erwerbs am 1. Januar 2024 gültig gewesen wären. In der Kapitalflussrechnung wird für den Erwerb der Gesellschaft in der Position »Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen/Geschäftsbetrieben« ein Nettomittelabfluss (nach Abzug der erworbenen Zahlungsmittel) in Höhe von 107,5 Mio. € ausgewiesen.
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| KONZERNANHANG | UNTERNEHMENSERWERBE |
Geschäftsbetrieb Rolls-Royce-Division Power Systems für diverse Daimler-Truck-Industriemotoren Zum 1. August 2024 hat die DEUTZ AG die Vertriebs- und Serviceaktivitäten für diverse Daimler-Truck-Industriemotoren von der Rolls-Royce-Division Power Systems übernommen. Bei den Geschäftsaktivitäten handelt es sich um die Übernahme eines Geschäftsbetriebs und somit um einen Unternehmenszusammenschluss im Sinne des IFRS 3 »Unternehmenszusammenschlüsse«. Die im Erwerbszeitpunkt am 1. August 2024 erworbene Gruppe von Tätigkeiten und Vermögenswerten generiert Umsätze (i.e. Outputs). Die DEUTZ AG hat zudem materielle und immaterielle Vermögenswerte sowie einen Mitarbeiterstamm (Inputs) übernommen. Diese Inputs erzeugen einzeln und in Kombination substanzielle Prozesse (Processes). Der DEUTZ-Konzern folgert daher, dass die erworbenen Inputs und Prozesse zusammen wesentlich zur Fähigkeit beitragen, Erträge zu erwirtschaften, und die erworbene Gruppe somit ein Geschäftsbetrieb darstellt. Die diesbezüglichen Aktivitäten verteilen sich ungeachtet des Servicegeschäfts im Wesentlichen auf die Classic-Anwendungsbereiche Baumaschinen und Landtechnik. Der Erwerb des Geschäftsbetriebs hat folgenden Einfluss auf die Vermögenslage des DEUTZ-Konzerns:
| in Mio. € | Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt | |
| Sachanlagen | 0,2 | |
| Kundenbeziehungen | 33,1 | |
| Auftragsbestand | 0,4 | |
| Vorteilhafter Vertrag (Nutzungsrecht Marke) | 0,8 | |
| Übrige immaterielle Vermögenswerte | 47,1 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 81,6 | |
| Vorräte | 13,4 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 13,4 | |
| Summe Vermögenswerte | 95,0 | |
| Übrige Rückstellungen | 7,4 | |
| Übrige Verbindlichkeiten | 5,3 | |
| Kurzfristige Schulden | 12,7 | |
| Summe Schulden | 12,7 | |
| Erworbenes Nettovermögen | 82,3 | |
| davon Anteil DEUTZ-Gruppe | 82,3 | |
| Übertragene Gegenleistung | 82,3 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert der DEUTZ-Gruppe | 0,0 |
Die Purchase Price Allocation ist zum Bilanzstichtag nach den Regelungen des IFRS 3 »Unternehmenszusammenschlüsse« noch vorläufig. Die übertragene Gegenleistung beläuft sich auf 82,3 Mio. € und setzt sich zusammen aus dem Kaufpreis einschließlich dem Kaufpreis für Vorräte in Höhe von 93,5 Mio. €, einer übernommenen Verpflichtung für jeden widersprechenden Mitarbeiter eine Zahlung an den Verkäufer zu leisten (1,5 Mio. €) abzüglich übernommener Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem erworbenen Geschäftsbetrieb in Höhe von 12,7 Mio. €. Der Unternehmenszusammenschluss führte zu einer Erhöhung des Konzernumsatzes um 77,5 Mio. € und zu einer Erhöhung des operativen Ergebnisses (EBIT) des Konzerns um rund 5 Mio. € für den Zeitraum 1. August bis 31. Dezember 2024. Wäre der Erwerb der Gesellschaft bereits zum 1. Januar 2024 erfolgt, hätte das schätzungsweise zu einer Erhöhung des Konzernumsatzes in Höhe von 186 Mio. € und einer Erhöhung des Ergebnisses um rund 15 Mio. € für das Jahr geführt. Bei der Ermittlung dieser Beträge hat das Management angenommen, dass die vorläufig ermittelten Anpassungen der beizulegenden Zeitwerte, die zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen wurden, auch im Falle eines Erwerbs am 1. Januar 2024 gültig gewesen wären. Die Jahresbeträge wurden mangels Informationen hierzu über eine lineare Hochrechnung geschätzt. In der Kapitalflussrechnung wird für den Erwerb der Gesellschaft in der Position »Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen/Geschäftsbetrieben« ein Nettomittelabfluss (nach Abzug der erworbenen Zahlungsmittel) in Höhe von 69,4 Mio. € ausgewiesen.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 189 |
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| KONZERNANHANG | UNTERNEHMENSERWERBE |
Biuro Techniczno-Handlowe FAST Sp.z.o.o. Zum 4. November 2024 hat DEUTZ 100 % der Anteile an dem in 1990 gegründeten polnischen DEUTZ-Händler Biuro Techniczno- Handlowe FAST Sp.z.o.o. erworben. Das Unternehmen ist insbesondere in den Märkten für Bergbaumaschinen, industrielle Anwendungen, Bahntechnik und Landmaschinen tätig und verteilt sich somit im Wesentlichen auf die Classic-Anwendungsbereiche Baumaschinen und Landtechnik. Der Erwerb von Biuro Techniczno-Handlowe FAST Sp.z.o.o. hat folgenden Einfluss auf die Vermögenslage des DEUTZ-Konzerns:
| in Mio. € | Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt | |
| Sachanlagen | 0,3 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 0,3 | |
| Vorräte | 0,6 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1,1 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1,7 | |
| Summe Vermögenswerte | 2,0 | |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 0,1 | |
| Langfristige Schulden | 0,1 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0,6 | |
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 0,7 | |
| Kurzfristige Schulden | 1,3 | |
| Summe Schulden | 1,4 | |
| Erworbenes Nettovermögen | 0,6 | |
| davon Anteil DEUTZ-Gruppe | 0,6 | |
| Übertragene Gegenleistung (Barzahlung) | 6,2 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert der DEUTZ-Gruppe | 5,6 |
In Anbetracht der am 4. November 2024 erfolgten Akquisition ist die Purchase Price Allocation noch nicht abgeschlossen und nach den Regelungen des IFRS 3 »Unternehmenszusammenschlüsse« noch vorläufig. Insbesondere wurde der Ansatz von immateriellen Vermögenswerten wie z.B. Kundenbeziehungen noch nicht identifiziert und bewertet. Der ermittelte Geschäfts- oder Firmenwert ist somit vorläufig. Er wurde dem Segment Classic zugeordnet, das gleichzeitig auch die relevanten zahlungsmittelgenerierenden Einheiten darstellt. Der vorläufige Kaufpreis beläuft sich auf 6,2 Mio. € und ist in bar übertragen worden. Der Nettobetrag der erworbenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entspricht vorläufig 1,1 Mio. €. Zum Erwerbszeitpunkt bestanden keine uneinbringlichen Forderungen. Der Unternehmenszusammenschluss führte zu einer Erhöhung des Konzernumsatzes um 2,1 Mio. € und zu einer Erhöhung des Konzernergebnisses um 0,2 Mio. €. Wäre der Erwerb der Gesellschaft bereits zum 1. Januar 2024 erfolgt, hätte das schätzungsweise zu einer Erhöhung des Konzernumsatzes in Höhe von 11,5 Mio. € und einer Erhöhung des Konzernergebnisses um 1,3 Mio. € für das Jahr geführt. Angegeben ist der Beitrag zum Konzernergebnis vor der Zwischenergebniseliminierung bei Vorräten, die auf Konzernebene erfolgt. In der Kapitalflussrechnung wird für den Erwerb der Gesellschaft in der Position »Erwerb von Tochterunternehmen« ein Netto- mittelabfluss (nach Abzug der erworbenen Zahlungsmittel) in Höhe von 6,2 Mio. € ausgewiesen.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 190 |
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| KONZERNANHANG | UNTERNEHMENSERWERBE |
HJS Emission Technology GmbH & Co. KG Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 2. Januar 2025 hat die DEUTZ Verwaltungs GmbH, Köln (eine 100%-ige Tochtergesellschaft der DEUTZ AG) als Kommanditistin 50 % der Anteile am Familienunternehmen HJS Emission Technology GmbH & Co. KG (HJS Emission Technology), einem Spezialisten für Abgasnachbehandlung übernommen. Zu diesem Zeitpunkt tritt die DEUTZ Beteiligungs GmbH als persönlich haftende Gesellschafterin in die Gesellschaft ein. Der Komplementär ist nicht zur Leistung einer Kapitaleinlage verpflichtet, am Festkapital der Gesellschaft sowie am Gewinn und Verlust der Gesellschaft nicht beteiligt und in der Gesellschafterversammlung der Gesellschaft steht ihm kein Stimmrecht zu. HJS Emission Technology hält 100% der Stimmrechte an den Tochtergesellschaften HJS Emission Technology Ltd., Somerset (Großbritannien) und HJS Emission Technology India Pvt. Ltd., Delhi (Indien) sowie 51% der Stimmrechte an HJS Emission Technology SA (PTY) LTD, Roodepoort, Gauteng (Südafrika). Mit dem Anteilserwerb stärkt DEUTZ, ihre Technologie- und Produktionskompetenz, um Verbrennungsmotoren noch effizienter und sauberer zu machen. Geplant ist, künftig einen Großteil der benötigten Komponenten und Systeme zur Abgasnachbehandlung ausgewählter Motorenbaureihen von HJS Emission Technology und damit aus dem eigenen Konzern zu beziehen. Obwohl der DEUTZ-Konzern 50 % der Anteile und somit weniger als die Mehrheit der Stimmrechte hält, beherrscht er HJS Emission Technology aufgrund bestehender Rechte indem er über die Fähigkeit verfügt, die maßgeblichen Tätigkeiten, die die Renditen des Beteiligungsunternehmens signifikant beeinflussen, zu lenken. Die Gesellschaft verfügt über einen Beirat, der aus vier Mitgliedern besteht. Jedes Mitglied verfügt über eine Stimme. DEUTZ entsendet zwei Mitglieder in den Beirat von dem ein Mitglied den Vorsitz inne hat. Alle Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit geschlossen. Im Fall der Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden des Beirats (Casting Vote) und somit DEUTZ. Es ist vereinbart und festgelegt, dass der Beirat über die maßgeblichen Tätigkeiten beschließt, welche die Geschäfts- und Finanzpolitik des Unternehmens beeinflussen. Somit kommt das Management zu der vorläufigen Einschätzung, dass das Unternehmen von DEUTZ beherrscht wird. Da die erstmalige Bilanzierung des Unternehmenszusammen- schlusses zum Zeitpunkt der Freigabe des Abschlusses zur Veröffentlichung noch nicht abgeschlossen ist, können keine Angaben zur Bewertung des erworbenen Nettovermögens und den Einfluss des Erwerbs auf die Vermögenslage des Konzerns gemacht werden. Der vorläufige Kaufpreis beläuft sich auf 3,4 Mio. € und ist in bar übertragen worden.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 191 |
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| KONZERNANHANG | UNTERNEHMENSERWERBE VORJAHRE |
Unternehmenserwerbe Vorjahre Mauricio Hochschild Ingeniería Servicios S.A. Nach dem Erwerb des Unternehmens im Juli 2023 wurde im Geschäftsjahr 2024 die Bewertung des erworbenen Nettovermögens abgeschlossen. Die abgeschlossene Purchase Price Allocation hat folgenden Einfluss auf die Vermögenslage des DEUTZ-Konzerns:
| in Mio. € | Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt | |
| Sachanlagen | 0,2 | |
| Kundenbeziehungen | 1,8 | |
| Marke | 0,5 | |
| Auftragsbestand | 0,3 | |
| Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen | 1,8 | |
| Aktive latente Steuern | 0,4 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 5,0 | |
| Vorräte | 3,6 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 4,9 | |
| Flüssige Mittel | 0,4 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 8,9 | |
| Summe Vermögenswerte | 13,9 | |
| Übrige Rückstellungen | 2,2 | |
| Langfristige Schulden | 2,2 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0,9 | |
| Übrige Verbindlichkeiten | 1,3 | |
| Passive latente Steuern | 0,7 | |
| Kurzfristige Schulden | 2,9 | |
| Summe Schulden | 5,1 | |
| Erworbenes Nettovermögen | 8,8 | |
| davon Anteil DEUTZ-Gruppe | 8,8 | |
| Übertragene Gegenleistung (Barzahlung) | 9,2 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert der DEUTZ-Gruppe | 0,4 |
Im Rahmen der durchgeführten Purchase Price Allocation wurden nicht bilanzierte immaterielle Vermögenswerte (langfristige Kundenbeziehungen, Marke und Auftragsbestand), eine Anpassung bei bereits im Vorjahr erfassten Nettovermögenswerten sowie latente Steuern identifiziert und in die entsprechenden Bilanzpositionen umgebucht. Der Geschäfts- oder Firmenwert hat sich aufgrund der Anpassungen von 1,3 Mio. € um 0,9 Mio. € auf 0,4 Mio. € reduziert. Der erworbene Geschäfts- oder Firmenwert beruht insbesondere auf der Stärkung des Servicegeschäfts der DEUTZ AG. Für diesen Geschäfts- oder Firmenwert besteht keine steuerliche Abzugsfähigkeit. Der ermittelte Geschäfts- oder Firmenwert wurde dem Segment Classic zugeordnet, das gleichzeitig auch die relevanten zahlungsmittelgenerierenden Einheiten darstellt. Der finale Kaufpreis beläuft sich unverändert auf 9,2 Mio. € und ist in bar übertragen worden. Der Nettobetrag der erworbenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen und Vermögenswerte entspricht 4,9 Mio. €. Zum Erwerbszeitpunkt bestanden keine uneinbringlichen Forderungen. Auf die Kapitalflussrechnung haben die Anpassungen keine Auswirkung.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 192 |
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| KONZERNANHANG | WÄHRUNGSUMRECHNUNG |
Währungsumrechnung Die im Abschluss eines jeden Konzernunternehmens enthaltenen Posten werden auf Basis der Währung bewertet, die der Währung des primären wirtschaftlichen Umfelds, in dem das Unternehmen operiert, entspricht (funktionale Währung). Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit den relevanten Fremdwährungskursen zum Transaktionszeitpunkt umgerechnet. Am Abschlussstichtag werden monetäre Posten zum Stichtagskurs umgerechnet, nicht monetäre Posten werden mit dem Kurs am Tag der Transaktion umgerechnet. Alle Währungsdifferenzen werden erfolgswirksam erfasst. Bei folgenden Posten werden die Währungsumrechnungsdifferenzen abweichend vom Grundsatz im sonstigen Ergebnis erfasst: qualifizierte Cashflow-Hedges, soweit sie effektiv sind, und Eigenkapitalinstrumente, die unter die Kategorie erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente subsumiert wurden. Die Umrechnung der ausländischen Abschlüsse in die funktionale Währung des DEUTZ-Konzerns (Euro) erfolgt für die Bilanzposten – mit Ausnahme des Eigenkapitals – zu Stichtagskursen. Aufwands- und Ertragsposten einschließlich des Jahres- ergebnisses werden zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Das Eigenkapital – mit Ausnahme des Jahresergebnisses – wird zu den jeweiligen historischen Stichtagskursen umgerechnet. Differenzen aus der Umrechnung der Bilanzen infolge der Umrechnung des Eigenkapitals zu historischen Kursen sowie der Umrechnung des Jahresergebnisses zu Jahresdurch- schnittskursen werden erfolgsneutral in einem gesonderten Eigenkapitalposten erfasst. Die wesentlichen Wechselkurse für die Währungsumrechnung ergeben sich aus der folgenden Tabelle (1 € in Fremd- währungseinheiten):
| Durchschnittskurse | Stichtagskurse 31.12. | |||||||||
| 2024 | 2023 | 2024 | 2023 | |||||||
| USA | USD | 1,08 | 1,08 | 1,04 | 1,11 | |||||
| China | CNY | 7,77 | 7,68 | 7,58 | 7,85 | |||||
| Marokko | MAD | 10,77 | 10,95 | 10,51 | 10,93 | |||||
| Australien | AUD | 1,64 | 1,63 | 1,68 | 1,63 | |||||
| Großbritannien | GBP | 0,85 | 0,87 | 0,83 | 0,87 |
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die bei der Erstellung des vorliegenden Konzernabschlusses angewendet werden, sind im Folgenden dargestellt: Ertragsrealisierung Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Motoren und Serviceleistungen umfassen den erhaltenen beizulegenden Zeitwert ohne Umsatzsteuer, Rabatte und Preisnachlässe. Umsatzerlöse und sonstige Erträge werden wie folgt realisiert: Erträge aus dem Verkauf von Motoren Erträge aus dem Verkauf von Motoren werden erfasst, wenn ein Unternehmen des DEUTZ- Konzerns an einen Kunden geliefert hat und die Verfügungsgewalt auf den Kunden übergegangen ist. Geschätzte noch anfallende Preisnachlässe werden durch entsprechende Rückstellungen umsatzmindernd abgedeckt. Erträge aus Serviceleistungen Erträge aus Servicegeschäften betreffen im Wesentlichen den Verkauf von runderneuerten Motoren (Xchange-Geschäft) sowie Ersatzteilen und werden zu dem Zeitpunkt erfasst, in dem die Verfügungsgewalt auf den Kunden übergegangen ist. Umsätze aus Wartungsleistungen werden zeitraumbezogen bei der Erbringung der Leistung realisiert. Zinserträge, Dividendenerträge und sonstige Erträge Zinserträge werden zeitanteilig unter Anwendung der Effektivzinsmethode erfasst. Dividendenerträge werden im Zeitpunkt erfasst, in dem das Recht auf den Empfang der Zahlung entsteht. Sonstige Erträge werden entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen zum Chancen- und Risikoübergang realisiert. Fremdkapitalkosten Fremdkapitalkosten, die direkt dem Bau oder der Herstellung eines Vermögenswerts zugeordnet werden können, für den ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich ist, um ihn in seinen beabsichtigten gebrauchsfähigen Zustand zu versetzen, werden als Teil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswerts aktiviert. Alle sonstigen Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Fremdkapitalkosten sind Zinsen und sonstige Kosten, die einem Unternehmen im Zusammenhang mit der Aufnahme von Fremdkapital entstehen.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 193 |
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| KONZERNANHANG | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN |
Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen sowie darüber hinausgehender Wertminderungen bewertet. Zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zählen neben dem Kaufpreis die direkt zurechenbaren Kosten, um den Vermögenswert zu dem Standort und in den erforderlichen betriebsbereiten Zustand zu bringen. Die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie produktions- bzw. leistungserstellungsbezogene Verwaltungskosten. Nachträgliche Anschaffungs-/Herstellungskosten werden zum Zeitpunkt ihres Anfallens in den Buchwert dieser Sachanlage einbezogen, sofern die Ansatzkriterien erfüllt sind. Wartungs- und Instandhaltungskosten werden sofort erfolgswirksam erfasst. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Grundstücke werden grund- sätzlich nicht abgeschrieben. Den planmäßigen linearen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern der wesentlichen Anlagenklassen zugrunde:
| Nutzungsdauer in Jahren | ||
| Gebäude und Außenanlagen | 15–33 | |
| Technische Anlagen und Maschinen | 10–15 | |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3–10 |
Die Restwerte, Nutzungsdauern und Abschreibungsmethoden werden am Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft und bei Bedarf angepasst. Aufgrund einer Analyse der Nutzungsdauern nach einer durchgeführten Inventur wurde die Nutzungsdauer der Fertigungsanlagen im vierten Quartal 2024 von 10 auf 15 Jahre verlängert. Diese Schätzungsänderung hat im laufenden Geschäftsjahr eine positive Auswirkung auf das EBIT in Höhe von 1,2 Mio. €. In den kommenden fünf Geschäftsjahren ist pro Geschäftsjahr eine Reduzierung der Abschreibung in Höhe von etwa 4,9 Mio. € zu erwarten. In den darauffolgenden Perioden wird von dem Abbau dieses positiven Effekts ausgegangen. Eine Sachanlage wird entweder bei Abgang ausgebucht oder dann, wenn aus der weiteren Nutzung oder Veräußerung des Vermögenswerts kein wirtschaftlicher Nutzen mehr erwartet wird. Die aus der Ausbuchung des Vermögenswerts resultierenden Gewinne oder Verluste werden als Differenz zwischen dem Nettoveräußerungserlös und dem Buchwert des Vermögenswerts ermittelt und in der Periode, in der der Vermögenswert ausgebucht wird, erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust- Rechnung erfasst. Leasingverhältnisse Bei Vertragsbeginn wird beurteilt, ob ein Vertrag ein Leasingverhältnis begründet oder beinhaltet. Wenn der Vertrag dazu berechtigt, die Nutzung eines identifizierten Vermögenswerts gegen Zahlung eines Entgelts für einen bestimmten Zeitraum zu kontrollieren, ist ein Leasingverhältnis gegeben. Zu dem Zeitpunkt, zu dem ein Vermögenswert zur Nutzung bereitsteht, werden vom Leasingnehmer ein Nutzungsrecht und eine Leasingverbindlichkeit erfasst. Ein Nutzungsrecht wird zu seinen Anschaffungskosten abzüglich aller kumulierten Abschreibungen und aller kumulierten Wertminderungsaufwendungen bewertet und um Neubewertungen der Leasingverbindlichkeit berichtigt. Die Anschaffungskosten beinhalten die erstmalig bewertete Leasingverbindlichkeit, die entstandenen anfänglichen direkten Kosten, die Kosten für die Rückversetzung des Vermögenswerts in den ursprünglichen Zustand oder die Wiederherstellung des Standortes und Ähnliches sowie die bei oder vor der Bereitstellung geleisteten Leasingzahlungen abzüglich aller etwaigen erhaltenen Leasinganreize. Die Abschreibung ist planmäßig linear über den kürzeren der beiden Zeiträume aus Laufzeit des Leasingverhältnisses und der Nutzungsdauer des zugrunde liegenden Vermögenswerts vorzunehmen. Im Falle der Übertragung des Eigentums am Vermögenswert an den Leasingnehmer wird das Nutzungsrecht bis zum Ende der Nutzungsdauer des Vermögenswerts abgeschrieben. Zusätzlich werden Nutzungsrechte auf Wertminderungen überprüft. Eine Leasingverbindlichkeit wird zum Barwert der zu leistenden Leasingzahlungen bewertet, welche mit dem Grenz- fremdkapitalzinssatz abgezinst werden, da der inhärente Zinssatz nicht ohne Weiteres bestimmt werden kann. Die Leasingzahlungen umfassen feste Leasingzahlungen abzüglich der erhaltenen Leasinganreize, index- oder zinssatzbasierte variable Leasingzahlungen, voraussichtlich zu entrichtende Restwertgarantien, den Ausübungspreis einer hinreichend sicher ausgeübten Kaufoption sowie eine Kündigungsstrafe im Falle der Ausübung einer Kündigungsoption. Als hinreichend sicher geltende Verlängerungsoptionen und Kaufoptionen werden bei der Bestimmung von Vertragslaufzeiten berücksichtigt. Im Rahmen der Folgebewertung wird die Leasingverbindlichkeit um den Zinsaufwand erhöht und um die geleisteten Leasingzahlungen gemindert. Die Leasingverbindlichkeit wird bei einer Änderung der Laufzeit des Leasingverhältnisses, einer Änderung der Beurteilung einer Kaufoption für den zugrunde liegenden Vermögenswert und bei einer Änderung der Leasingzahlungen neu bewertet. Auf die kurzfristig laufenden Leasingverträge, deren Laufzeit zwölf Monate nicht überschreitet, und auf geleaste Vermögenswerte von geringem Wert (unter 5.000 €) wird ein praktischer Behelf angewendet. Die mit diesen Leasingverhältnissen verbundenen Leasingzahlungen werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als Aufwand erfasst.
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| KONZERNANHANG | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN |
Immaterielle Vermögenswerte Geschäfts- oder Firmenwerte Geschäfts- oder Firmenwerte stellen den Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten eines Unternehmenserwerbs und dem beizulegenden Zeitwert des erworbenen Nettovermögens abzüglich etwaiger Minderheitsanteile dar. Die Geschäfts- oder Firmenwerte haben eine zeitlich unbestimmte Nutzungsdauer und werden daher nicht planmäßig abgeschrieben. Mindestens einmal jährlich sind sie jedoch einem Wertminderungstest gemäß den Vorschriften des IAS 36 zu unterziehen. Bei Vorliegen etwaiger Anzeichen auf eine Wertminderung ist ein Wertminderungstest auch anlassbezogen durchzuführen. Der Wertminderungstest für Geschäfts- oder Firmenwerte wird auf der Ebene von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten durchgeführt. Eine zahlungsmittelgenerierende Einheit ist die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten, die Mittelzuflüsse erzeugen, die weitestgehend unabhängig von den Mittelzuflüssen anderer Vermögenswerte oder zahlungsmittelgenerierender Einheiten sind. Die Zuordnung der Geschäfts- oder Firmenwerte hat auf der niedrigsten Ebene innerhalb des Unternehmens zu erfolgen, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert für interne Managementzwecke überwacht wird. Die so definierte zahlungsmittelgenerierende Einheit darf dabei nicht größer sein als ein Geschäftssegment. Im Rahmen des Wertminderungstests wird der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts mit dem erzielbaren Betrag (höherer Wert aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert) der jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheit verglichen. Der erzielbare Betrag einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit wird durch Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten mithilfe der DCF-Methode (Discounted- Cashflow-Methode) ermittelt. Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten werden die erwarteten künftigen Cashflows unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes, der die aktuellen Markterwartungen hinsichtlich des Zinseffekts und der spezifischen Risiken der zahlungsmittelgenerierenden Einheit widerspiegelt, auf ihren Barwert abgezinst. Die zugrunde liegenden Cashflows werden auf Basis der operativen Planung (Fünfjahreszeitraum) ermittelt und zur Erreichung eines nachhaltigen Niveaus für den Übergang in die ewige Rente extrapoliert. Für weiterführende Informationen und hinsichtlich der Zuordnung der Geschäfts- oder Firmenwerte auf die Geschäftssegmente des Konzerns siehe Erläuterung 14. Sonstige immaterielle Vermögenswerte Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten beinhalten die direkt zurechenbaren Kosten. Die Herstellungskosten umfassen zusätzlich anteilige Teile der Gemeinkosten sowie Fremdkapitalkosten für langfristige Projekte, sofern die Ansatzkriterien erfüllt sind. Immaterielle Vermögenswerte werden in den Folgeperioden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen sowie darüber hinausgehender Wertminderungen, sofern erforderlich, angesetzt. Investitionszuwendungen von Kunden werden von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt. Die jeweilige Nutzungsdauer sowohl der erworbenen als auch der selbsterstellten immateriellen Vermögenswerte sind begrenzt. Die planmäßigen Abschreibungen betreffend selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte werden in der Gewinn-und-Verlust- Rechnung unter der Position Umsatzkosten ausgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen betreffend übrige immaterielle Vermögenswerte verteilen sich auf alle Funktionsbereiche in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung. Im Einzelnen gelten die folgenden Grundsätze: Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte Die bilanzielle Erfassung selbsterstellter immaterieller Vermögenswerte folgt einem implementierten Entwicklungsprozess mit definierten Meilensteinen. Entlang dieses Prozesses werden die Entwicklungskosten der Produkte aktiviert, sofern – die technische und wirtschaftliche Realisierbarkeit gegeben ist, – ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen wahrscheinlich ist, – die Absicht besteht, die Entwicklung abzuschließen, und hierfür ausreichende Ressourcen zur Verfügung stehen sowie – die Kosten der Entwicklung verlässlich ermittelt werden können. Die Überprüfung im Hinblick auf das Vorliegen dieser Voraussetzungen erfolgt im Zusammenhang mit dem Erreichen fest definierter Meilensteine im Entwicklungsprozess. Die Entwicklungsprojekte bei DEUTZ betreffen fast ausschließlich die Entwicklung neuer Motorenbaureihen. Die technische Realisierbarkeit und der tatsächliche Abschluss dieser Entwicklungsprojekte sind in der Vergangenheit bereits vielfach belegt worden. Bis zu diesem Zeitpunkt anfallende Entwicklungskosten wie auch die Forschungskosten werden erfolgswirksam in der Periode erfasst, in der sie anfallen. Die Abschreibung beginnt, wenn der Vermögenswert zur Nutzung bereit ist. Dies ist in der Regel der Zeitpunkt des Produktionsbeginns. Die fertiggestellten Entwicklungsprojekte werden in der Regel über den erwarteten Produktionszyklus von acht bis zehn Jahren linear abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2024 hatten alle wesentlichen fertiggestellten Entwicklungsprojekte eine Restnutzungsdauer von jeweils 9 Jahren. Die jeweilige Nutzungsdauer und die Abschreibungsmethoden der fertiggestellten Entwicklungsprojekte werden mindestens zum Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft. Die ggf. erforderlichen Änderungen der jeweiligen Nutzungsdauer werden als Änderungen von Schätzungen behandelt. Aufgrund einer neuen Einschätzung im Hinblick auf die Einführung der nächsthöheren Emissionsstufen im europäischen und US- amerikanischen Raum wird bei allen aktivierten Baureihen mit
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| KONZERNANHANG | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN |
einem längeren Produktionszyklus gerechnet. Die Schätzungsänderung führte im vierten Quartal 2024 zu einer Reduzierung des Abschreibungsaufwands und damit zu einer Verbesserung des EBIT in Höhe von 2,3 Mio. €. Über die gesamte Restlaufzeit hat die Schätzungsänderung folgende Auswirkungen auf den Abschreibungsverlauf:
| Geschäftsjahr | (-) Reduzierung/ (+) Anstieg des Abschreibungs- aufwands | (-) Reduzierung/ (+) Anstieg latenter Steuererträge | (-) Reduzierung/ (+) Anstieg des Konzern- ergebnisses | |||
| in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | ||||
| 2025 | -5,3 | -1,7 | 3,6 | |||
| 2026 | -2,4 | -0,8 | 1,6 | |||
| 2027 | -0,3 | -0,1 | 0,2 | |||
| 2028 | -0,3 | -0,1 | 0,2 | |||
| 2029 | 1,4 | 0,4 | -1,0 | |||
| 2030 | 1,4 | 0,4 | -1,0 | |||
| 2031 | 1,4 | 0,4 | -1,0 | |||
| 2032 | 1,4 | 0,4 | -1,0 | |||
| 2033 | 1,4 | 0,4 | -1,0 |
Eigentums- und Nutzungsrechte, Kundenbeziehungen, Marken und übrige immaterielle Vermögenswerte Diese werden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die geschätzte Nutzungsdauer von drei bis 16 Jahren. Vor dem Hintergrund einer neuen Einschätzung im Hinblick auf die Einführung der nächsthöheren Emissionsstufen im europäischen und US-amerikanischen Raum wurde eine Schätzungsänderung der Nutzungsdauer einer Vertriebslizenz vorgenommen. Die Schätzungsänderung führte im vierten Quartal 2024 zu einer Verbesserung des operativen Ergebnisses in Höhe von 0,1 Mio. €. In den Geschäftsjahren 2025 bis 2028 ist ein Anstieg des Konzernergebnisses in Höhe von 0,4 Mio. € pro Geschäftsjahr zu erwarten. Ab dem Geschäftsjahr 2029 bis zum Ende der neuen Nutzungsdauer in 2033 ist ein negativer Effekt in Höhe von 0,3 Mio. € auf das Konzernergebnis pro Geschäftsjahr zu erwarten. Gewinne oder Verluste aus der Ausbuchung immaterieller Vermögenswerte werden als Differenz zwischen dem Nettoveräußerungserlös und dem Buchwert des Vermögenswerts ermittelt und in der Periode, in der der Vermögenswert ausgebucht wird, erfolgswirksam erfasst. Wertminderung von nichtfinanziellen Vermögenswerten Zu jedem Bilanzstichtag überprüft der DEUTZ-Konzern, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Bei noch nicht zum Gebrauch verfügbaren immateriellen Vermögenswerten wird mindestens einmal jährlich ein Werthaltigkeitstest durchgeführt. Wertminderungen werden durch den Vergleich des Buchwerts mit dem erzielbaren Betrag ermittelt. Der erzielbare Betrag eines Vermögenswerts ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungs- kosten und Nutzungswert. Können den einzelnen Vermögenswerten keine eigenen, von anderen Vermögenswerten unabhängig generierten künftigen Finanzmittelzuflüsse zugeordnet werden, wird die Werthaltigkeit auf Basis der übergeordneten zahlungsmittelgenerierenden Einheit von Vermögenswerten getestet. Für den Werthaltigkeitstest werden Vermögenswerte auf der sinnvoll niedrigsten Ebene zu zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zusammengefasst, für die Finanzmittelzuflüsse weitestgehend unabhängig identifiziert werden können. Zur Ermittlung des Nutzungswerts werden die erwarteten künftigen Cashflows unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes, der die aktuellen Markterwartungen hinsichtlich des Zinseffekts und der spezifischen Risiken des Vermögenswerts oder der zahlungsmittelgenerierenden Einheit widerspiegelt, auf ihren Barwert abgezinst. Die zugrunde liegenden Cashflows werden auf Basis der operativen Planung (Fünfjahreszeitraum) ermittelt und extrapoliert. Soweit die Gründe für zuvor erfasste Wertminderungen entfallen sind, werden diese Vermögenswerte zugeschrieben. Im Sachanlagevermögen und bei den immateriellen Vermögenswerten lagen 2024 aufgrund geringerer Erwartungen der Ertragskraft im Detailplanungszeitraum im Vergleich zum Vorjahr Anhaltspunkte für eine Wertminderung (sogenannte Triggering Events) vor. Die durchgeführten Werthaltigkeitstests haben einen Abwertungsbedarf bei den betroffenen immateriellen Vermögenswerten ergeben. Zu weiteren Details siehe Abschnitt 14 in diesem Konzernanhang. Die den Werthaltigkeitstests zugrunde liegenden Schätzungen und Annahmen basieren auf Planungen, die naturgemäß mit Unsicherheiten insbesondere im Hinblick auf künftige Preise und Mengen behaftet sind. Anpassungen der getroffenen Schätzungen bspw. aufgrund einer unerwartet schlechten konjunkturellen Entwicklung könnten insbesondere bei einzelnen Motorbaureihen zu einer Wertminderung führen. Zuwendungen der öffentlichen Hand Zuwendungen der öffentlichen Hand werden erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit darüber besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen tatsächlich gewährt werden. Zuwendungen im Zusammenhang mit Investitionen in langfristige Vermögenswerte werden von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswerts abgesetzt. Das Abschreibungsvolumen wird auf der Basis der dadurch verminderten Anschaffungskosten ermittelt.
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| KONZERNANHANG | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN |
Steuern Latente Steuern Latente Steuern werden unter Anwendung der Verbindlichkeitsmethode auf zum Bilanzstichtag bestehende temporäre Differenzen zwischen dem Wertansatz eines Vermögenswerts bzw. einer Schuld in der Konzernbilanz und dem steuerlichen Wertansatz sowie für steuerliche Verlust- und Zinsvorträge angesetzt. Latente Steueransprüche werden in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass über den Planungszeitraum ausreichendes zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, gegen das die abzugsfähigen temporären Differenzen und die noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge verwendet werden können. Latente Steuerschulden, die durch temporäre Differenzen im Zusammenhang mit Beteiligungen an Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen entstehen, werden grundsätzlich angesetzt, außer wenn die Umkehr der temporären Differenzen gesteuert werden kann und es wahrscheinlich ist, dass sich diese in absehbarer Zeit nicht umkehren. Latente Steuern, die sich auf Posten beziehen, die direkt im Eigenkapital erfasst werden, werden nicht in der Gewinn-und- Verlust- Rechnung, sondern ebenfalls im Eigenkapital erfasst. Latente Steueransprüche und Steuerschulden werden saldiert, soweit der DEUTZ-Konzern ein Recht zur Aufrechnung der tatsächlichen Steuererstattungsansprüche und Steuerschulden hat und sich die latenten Steuern auf Ertragsteuern beziehen, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden. Latente Steuern werden mit den Steuersätzen bewertet, die bei Realisierung des Vermögenswerts oder der Schuld erwartet werden. Der erwartete Steuersatz ist der Steuersatz, der am Bilanzstichtag bereits gilt oder angekündigt ist, sofern dies der materiellen Wirkung einer tatsächlichen Inkraftsetzung gleichkommt. Tatsächliche Steuern Tatsächliche Ertragsteueraufwendungen für die laufende und für frühere Perioden sind mit dem Betrag bemessen, in dessen Höhe eine Zahlung an bzw. Erstattung durch die Steuerbehörde erwartet wird oder Zahlungen erfolgt sind. Der Berechnung des Betrags werden die Steuersätze und Steuergesetze zugrunde gelegt, die zum jeweiligen Bilanzstichtag gelten. Mindestbesteuerung Die globale Mindeststeuer, die nach den nationalen Rechtsvorschriften für Pillar 2 zu zahlen ist, stellt eine Ertragsteuer im Anwendungsbereich von IAS 12 dar. Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und Netto- veräußerungswert. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten noch anfallenden Kosten. Der Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Kauf- und Ersatzteile liegen gewogene durchschnittliche Beschaffungspreise zugrunde. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, in die neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch anteilige Material- und angemessene Anteile an Fertigungsgemeinkosten einbezogen sind, die auf der normalen Produktionskapazität basieren. Die Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit und Auftragsverlusten ergeben, werden durch zusätzliche Abwertungen berücksichtigt. Finanzinvestitionen und andere finanzielle Vermögenswerte Finanzielle Vermögenswerte im Sinne von IFRS 9 betreffen im DEUTZ-Konzern entweder 1. erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte, 2. erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte oder 3. zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte und werden entsprechend klassifiziert. Die finanziellen Vermögenswerte werden bei der erstmaligen Erfassung zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Im Falle von anderen Finanzinvestitionen als solchen, die als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifiziert sind, werden darüber hinaus Transaktionskosten berücksichtigt, die direkt dem Erwerb des Vermögenswerts zuzurechnen sind. Die Designation der finanziellen Vermögenswerte in die Bewertungskategorien erfolgt bei ihrem erstmaligen Ansatz. Umwidmungen werden vorgenommen, sofern diese zulässig und erforderlich sind. Alle marktüblichen Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten mit Ausnahme der zu Handelszwecken gehaltenen Vermögenswerte werden am Erfüllungstag, das heißt am Tag, an dem der Vermögenswert an oder durch DEUTZ geliefert wird, bilanziell erfasst. Zu Handelszwecken gehaltene Vermögenswerte werden am Handelstag, das heißt am Tag, an dem der Konzern die Verpflichtung zum Kauf oder Verkauf des Vermögenswerts eingegangen ist, bilanziell erfasst. Marktübliche Käufe und Verkäufe sind Käufe oder Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten, die die Lieferung der Vermögenswerte innerhalb eines durch Marktvorschriften oder -konventionen festgelegten Zeitraums vorschreiben.
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| KONZERNANHANG | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN |
- Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte Die Gruppe der erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte enthält im DEUTZ-Konzern die zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte. Dieser Kategorie werden auch mit einer Handelsabsicht erworbene Eigenkapitalinstrumente und für das Factoring vorgesehene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zugeordnet. Derivate, einschließlich getrennt erfasster eingebetteter Derivate, werden als zu Handelszwecken gehalten eingestuft, mit Ausnahme solcher Derivate, die als Sicherungsinstrument designiert wurden und als solche effektiv sind. Gewinne oder Verluste aus finanziellen Vermögenswerten, die zu Handelszwecken gehalten werden, werden erfolgswirksam erfasst. Zum Zeitpunkt, an dem der Konzern zum ersten Mal Vertragspartei wird, ermittelt er, ob eingebettete Derivate getrennt vom Basisvertrag zu bilanzieren sind. Eine Neubeurteilung erfolgt nur bei einer erheblichen Änderung von Vertragsbedingungen, wenn es dadurch zu einer signifikanten Änderung der Zahlungsströme, die sich sonst aus dem Vertrag ergeben hätten, kommt.
- Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte Zu der Gruppe erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte gehören Schuldinstrumente, die sowohl zur Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungsströme als auch zur Veräußerung gehalten werden. Die vertraglichen Zahlungsströme müssen ausschließlich aus Tilgungs- und Zinszahlungen bestehen und zu festgelegten Zeitpunkten anfallen. Im Zeitpunkt des Abgangs sind die im sonstigen Ergebnis erfassten Wertveränderungen ergebniswirksam umzugliedern. Im DEUTZ-Konzern sind in diese Kategorie langfristige Wertpapiere einzuordnen, die keine Eigenkapitalinstrumente darstellen. Unter der Voraussetzung, dass Eigenkapitalinstrumente nicht mit einer Handelsabsicht erworben werden, können sie optional ebenfalls unter dieser Kategorie subsumiert werden. Eine erfolgswirksame Umgliederung von im sonstigen Ergebnis erfassten Wertveränderungen ist beim Abgang des Instruments allerdings nicht vorzunehmen. Der DEUTZ-Konzern verfügt über die Beteiligung an der Blue World Technologies Holding ApS mit Sitz in Aalborg, Dänemark, in Höhe von 7,5 Mio. €. Dies entspricht 9,1 % der Anteile. Bei der Beteiligung handelt es sich um ein Eigenkapitalinstrument, das nicht mit Handelsabsicht erworben wurde und unter Ausübung der Option dieser Kategorie zugeordnet wurde.
- Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte Diese Gruppe umfasst finanzielle Vermögenswerte, die mit dem Zweck der Vereinnahmung vertraglicher Zahlungsströme gehalten werden. Die Zahlungsströme müssen ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen auf ausstehende Rückzahlungsbeträge darstellen. Beim DEUTZ-Konzern beinhaltet diese Kategorie alle Forderungen und finanziellen Vermögenswerte ohne Veräußerungsabsicht. Die Bewertung erfolgt unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich etwaiger Wertminderungen. Gewinne und Verluste werden im Periodenergebnis erfasst, wenn diese Finanzinstrumente ausgebucht oder wertgemindert sind, sowie im Rahmen von Amortisationen. Wertminderung finanzieller Vermögenswerte Für alle finanziellen Schuldinstrumente, mit Ausnahme der erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte, wird zum Zugangszeitpunkt eine Risikovorsorge in der Höhe des in den nächsten zwölf Monaten erwarteten Verlusts aus Ausfallereignissen aufgebaut. Zu jedem folgenden Bilanzstichtag werden die finanziellen Vermögenswerte auf das Vorhandensein von Indikatoren (wie etwa erhebliche finanzielle Schwierigkeiten des Schuldners, die hohe Wahrscheinlichkeit eines Insolvenzverfahrens gegen den Schuldner, der Wegfall eines aktiven Markts für den finanziellen Vermögenswert, eine bedeutende Veränderung des technologischen, ökonomischen und rechtlichen Umfelds sowie des Marktumfelds des Emittenten, ein andauernder Rückgang des beizulegenden Zeitwerts des finanziellen Vermögenswerts unter die fortgeführten Anschaffungskosten) für eine Wertminderung untersucht. Bei einer signifikanten Erhöhung des Ausfallrisikos wird die Risikovorsorge um die über die Restlaufzeit erwarteten Verluste angepasst bzw. eine Abschreibung beim Ausfall des finanziellen Vermögenswerts vorgenommen, wenn objektive Hinweise für eine Wertminderung vorliegen.
- Finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden Die erwarteten Kreditausfälle stellen eine Differenz zwischen vertraglich vereinbarten und den erwarteten Cashflows dar. Sie werden ergebniswirksam als Wertberichtigung auf einem Wertberichtigungskonto erfasst. Die Verzinsung wird jedoch auf der Grundlage des Bruttobuchwerts vorgenommen. Bestehen objektive Anhaltspunkte dafür, dass eine Wertminderung bei zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten finanziellen Vermögenswerten eingetreten ist, wird die Risikovorsorge mit dem Bruttobuchwert des finanziellen Vermögenswerts aufgerechnet. Nach der Teilabschreibung wird die Verzinsung auf fortgeführte Anschaffungskosten vorgenommen. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird die Risikovorsorge sofort über die gesamte Laufzeit des Finanzinstruments ermittelt. Die Erfassung der Risikovorsorge für sonstige Forderungen und Vermögenswerte, die einem geringen Kreditrisiko unterliegen, wird zum Zugangszeitpunkt über die nächsten zwölf Monate vorgenommen. Verringert sich die Höhe der Wertberichtigung in den folgenden Berichtsperioden, wird die früher erfasste Wertberichtigung rückgängig gemacht. Der neue Buchwert des Vermögenswerts darf jedoch die fortgeführten Anschaffungskosten zum Zeitpunkt der Wertaufholung nicht übersteigen. Die Wertaufholung wird erfolgswirksam erfasst.
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| KONZERNANHANG | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN |
- Finanzielle Vermögenswerte, die erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden Die Wertberichtigungen für zum beizulegenden Zeitwert erfolgsneutral bewertete Schuldinstrumente werden im Ergebnis der Periode erfasst und vermindern den ansonsten im sonstigen Ergebnis ausgewiesenen Verlust aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Zahlungsmittel und -äquivalente Zahlungsmittel und -äquivalente umfassen Kassenbestand, kurzfristige Einlagen mit einer originären Laufzeit von bis zu drei Monaten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche Vermögenswerte werden, soweit wesentlich, als »zur Veräußerung gehalten« ausgewiesen, wenn ihre Veräußerung sehr wahrscheinlich und im gegenwärtigen Zustand möglich ist. Dabei kann es sich um einzelne langfristige Vermögenswerte, um Gruppen von Vermögenswerten oder um ganze Geschäftsbereiche handeln. Eine Veräußerungsgruppe kann auch Schulden beinhalten, wenn diese Schulden zusammen mit den Vermögenswerten im Rahmen der Transaktion abgegeben werden. Die zuvor vollkonsolidierten Gesellschaften der Torqeedo-Gruppe wurden zum 31. Dezember 2023 als aufgegebener Geschäftsbereich nach IFRS 5 »Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäfts- bereiche« bilanziert und entsprechend ausgewiesen. Die Veräußerung und Entkonsolidierung der Torqeedo-Gruppe erfolgte mit Wirkung zum 3. April 2024. Zu der Torqeedo-Gruppe gehören die Gesellschaften Torqeedo GmbH, Oberpfaffenhofen/ Weßling, Torqeedo Inc., Illinois (USA), und Torqeedo Asia-Pacific Ltd., Bangkok (Thailand). Die Aktivitäten der Torqeedo-Gruppe werden bis zum Entkonsolidierungszeitpunkt im vorliegenden Bericht als nicht fortgeführte Aktivitäten dargestellt. Die Torqeedo-Gruppe stellt als Teil des Geschäftssegments DEUTZ Green einen gesonderten, wesentlichen Geschäftszweig dar, der klar abgrenzbare Cashflows generiert. Entsprechend den Regelungen des IFRS 5 stellt die Torqeedo-Gruppe somit einen aufgegebenen Geschäftsbereich dar. Für diesen werden die gleichen Bewertungsgrundsätze wie für die fortgeführten Aktivitäten angewendet; Abweichungen werden erläutert. Die nachfolgende Darstellung des Konzernabschlusses sowie die Angaben zum DEUTZ-Konzern fokussieren sich auf die fortgeführten Aktivitäten. In der Vergleichsperiode erfolgte der Ausweis der Vermögenswerte und Schulden der Torqeedo-Gruppe jeweils in einem separaten Bilanzposten. Die zur Veräußerung gehaltenen immateriellen Vermögenswerte und das Sachanlagevermögen unterlagen keiner weiteren planmäßigen Abschreibung und wurden zum Zeitpunkt der Qualifizierung als zur Veräußerung bestimmt zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bilanziert. Konzerninterne Forderungen und Schulden wurden vollständig eliminiert. In den Erläuterungen der Bilanzpositionen zur Vergleichsperiode sind Überleitungen der Jahresanfangswerte zu den Jahresendwerten enthalten. Die Überleitungen fokussieren sich in ihrer Darstellung auf die fortgeführten Aktivitäten. Werte der nicht fortgeführten Aktivitäten sind in der Zeile »Anpassungen gemäß IFRS 5« ausgewiesen. Die Gewinn-und-Verlust-Rechnung konzentriert sich in der Darstellung auf die Ermittlung der fortgeführten Aktivitäten. Das Ergebnis der nicht fortgeführten Aktivitäten wird in der Zeile »Konzernergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten« gezeigt. Die Erfassung der Ergebnisse konzerninterner Lieferungen und Leistungen, die nach Entkonsolidierung der nicht fortgeführten Aktivitäten entweder mit diesen oder Dritten fortgeführt werden, erfolgt im fortzuführenden Bereich. Die Eliminierungsbuchungen im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden vollständig den nicht fortgeführten Aktivitäten zugeordnet. Die Kapitalflussrechnung fokussiert sich in der Darstellung ebenfalls auf die fortgeführten Aktivitäten. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit der nicht fortgeführten Aktivitäten wird jeweils in einer separaten Zeile dargestellt. Finanzielle Schulden Finanzielle Schulden im Sinne von IFRS 9 betreffen im DEUTZ- Konzern entweder
- finanzielle Schulden, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, oder
- sonstige finanzielle Schulden.
- Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Schulden Die Gruppe der erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Schulden enthält im DEUTZ-Konzern die zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Schulden. Von der Möglichkeit, finanzielle Schulden bei ihrem erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewertende finanzielle Schulden zu designieren, hat der DEUTZ-Konzern bislang keinen Gebrauch gemacht. Derivate, einschließlich getrennt erfasster eingebetteter Derivate, werden als zu Handelszwecken gehalten eingestuft, mit Ausnahme von Derivaten, die als Sicherungsinstrument designiert werden und als solche effektiv sind. Sind die beizulegenden Zeitwerte dieser Derivate negativ, führt dies zum Ansatz unter den finanziellen Verbindlichkeiten. Gewinne oder Verluste aus finanziellen Verbindlichkeiten, die zu Handelszwecken gehalten werden, werden erfolgswirksam erfasst.
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| KONZERNANHANG | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN |
- Sonstige finanzielle Schulden setzen sich im DEUTZ-Konzern im Wesentlichen aus – Finanzschulden (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten), – Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und – übrigen Verbindlichkeiten zusammen. Sonstige finanzielle Schulden werden als kurzfristig klassifiziert, sofern der DEUTZ-Konzern nicht das Recht hat, die finanzielle Schuld erst mindestens zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag zu begleichen. Sonstige finanzielle Schulden werden bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert unter Einschluss von Transaktionskosten angesetzt. In den Folgeperioden werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Derivative Finanzinstrumente und Sicherungsbeziehungen Derivative Finanzinstrumente (Zins- und Währungsgeschäfte) werden bei DEUTZ ausschließlich für Sicherungszwecke im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit eingesetzt. Hierzu zählen insbesondere die Reduzierung des Fremdwährungsrisikos geplanter Transaktionen in Fremdwährung sowie die Reduzierung des Zinsänderungsrisikos durch den Einsatz von Zinsswaps. Sie werden erstmalig am Tag des Vertragsabschlusses mit ihrem Zeitwert angesetzt und in den Folgeperioden zum jeweiligen beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert von Derivaten entspricht dem Barwert der geschätzten künftigen Zahlungsströme (Cashflows). Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts von Fremdwährungstermingeschäften wird der Devisenterminkurs am Bilanzstichtag zugrunde gelegt. Wertänderungen von derivativen Finanzinstrumenten, die nicht als Sicherungsinstrument im Rahmen des Hedge Accounting bestimmt sind, werden unmittelbar in der Gewinn-und-Verlust- Rechnung erfasst (sogenannte Non-Hedging-Derivate). Cashflow-Hedge Die Absicherung von erwarteten Transaktionen (Cashflows) in Fremdwährung sowie Zinsänderungsrisiken erfolgt durch Cashflow-Hedges. Dabei wird die Marktwertveränderung der als Sicherungsinstrument designierten derivativen Finanzinstrumente in Höhe des effektiven Teils erfolgsneutral im Eigenkapital abgegrenzt. Der ineffektive Teil der Wertänderungen wird erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung unter sonstigen Erträgen bzw. Aufwendungen erfasst. Die Reklassifizierung der in der Hedge-Rücklage für Cashflow- Hedges abgegrenzten Marktwertveränderungen in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung erfolgt in der Periode, in der das abgesicherte Grundgeschäft erfolgswirksam wird. Die Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente, die als Sicherungsinstrumente designiert werden, sind in Erläuterung 28 enthalten. Bewegungen in der Hedge-Rücklage für Cashflow- Hedges werden in einer gesonderten Position des Eigenkapitals (Marktbewertungsrücklage) dargestellt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die im DEUTZ-Konzern gewährte betriebliche Altersversorgung richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen in den verschiedenen Ländern sowie den im Einzelnen zwischen den Gesellschaften und ihren Mitarbeitern vereinbarten Leistungen. Die betriebliche Altersversorgung erfolgt dabei in Gestalt leistungsorientierter Pensionspläne, die durch Bildung von Pensionsrückstellungen finanziert werden. Neben den arbeitgeberfinanzierten Pensionsanwartschaften besteht für die Mitarbeiter in Deutschland die Möglichkeit, im Rahmen eines Deferred Compensation Plans über Gehaltsumwandlung arbeitnehmerfinanzierte Pensionsansprüche zu erwerben. In Großbritannien (Niederlassung der DEUTZ AG) bestehen ein arbeitgeberfinanzierter Pensionsplan (fondsfinanziert) sowie die Möglichkeit, über Gehaltsumwandlung arbeitnehmerfinanzierte Pensionsansprüche zu erwerben. Daneben bestehen arbeitgeberfinanzierte Versorgungspläne bei der Deutz Corporation, Atlanta (USA), der DEUTZ FRANCE S.A.S., Gennevilliers (Frankreich), und der DEUTZ Italy S.r.l., Mailand (Italien). Die aus den arbeitgeberfinanzierten leistungsorientierten Pensionsplänen resultierenden Verpflichtungen des Konzerns werden für jeden Plan gesondert nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Dabei werden zunächst die in früheren Perioden und in der laufenden Periode erdienten Versorgungsleistungen geschätzt. Unter Anwendung des sogenannten Anwartschaftsbarwertverfahrens (projected unit credit method) werden diese Versorgungsleistungen in einem nächsten Schritt diskontiert. Der daraus resultierende Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung stellt die Bruttopensionsverpflichtung (defined benefit obligation) dar. Von der Bruttopensionsverpflichtung wird anschließend das Planvermögen mit seinem beizulegenden Zeitwert abgezogen, um die in der Bilanz anzusetzende Nettoschuld zu ermitteln. Der zur Diskontierung der geschätzten Versorgungsleistungen verwendete Zinssatz wird auf der Grundlage der Renditen bestimmt, die für erstrangige, festverzinsliche Industrieanleihen zum jeweiligen Bewertungsstichtag der Pensionspläne am Markt erzielt werden. Währung und Laufzeiten der zugrunde gelegten Industrieanleihen stimmen mit der Währung und den voraussichtlichen Fristigkeiten der nach Beendigung der Arbeitsverhältnisse zu erfüllenden Versorgungsverpflichtungen überein.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 200 |
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| KONZERNANHANG | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN |
Der Nettozinsaufwand wird durch Multiplikation der Nettoschuld zu Beginn der Berichtsperiode mit dem der Diskontierung der Pensionsverpflichtungen am Periodenbeginn zugrunde liegenden Zinssatz ermittelt. Die Effekte aus der Neubewertung umfassen zum einen versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus der Bewertung der leistungsorientierten Bruttopensionsverpflichtung und zum anderen den Unterschied zwischen dem tatsächlichen Ertrag aus Planvermögen und der zu Beginn der Periode bei der Ermittlung des Nettozinsaufwands typisierend angenommenen Planvermögensrendite. Während die Erfassung der Neubewertungseffekte im sonstigen Ergebnis erfolgt, werden der Nettozinsaufwand sowie der laufende Dienstzeitaufwand im Gewinn oder Verlust der Berichtsperiode berücksichtigt. Der Ausweis des Nettozinsaufwands erfolgt innerhalb des operativen Ergebnisses. Die Ermittlung der in der Bilanz anzusetzenden Nettoschuld respektive der einzelnen Kostenkomponenten basiert zu jedem Stichtag auf versicherungsmathematischen Gutachten eines qualifizierten Gutachters. Beim arbeitnehmerfinanzierten Deferred Compensation Plan (Gehaltsumwandlung) schließt das Unternehmen auf der Grundlage des Umwandlungsbetrags eine Rückdeckungsversicherung bei einem Lebensversicherer ab und erteilt auf Basis des versicherten Garantiekapitals eine Pensionszusage. Der Barwert der Leistungsverpflichtung entspricht dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsansprüche auf Basis der durch den Versicherer ermittelten Aktivwerte. Für den Ausweis in der Bilanz wird der Barwert der Leistungsverpflichtung mit dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsansprüche in gleicher Höhe verrechnet. Außer den leistungsorientierten Pensionsplänen existieren auch beitragsorientierte Pensionspläne (z. B. Direktversicherungen). Die einzahlungspflichtigen Beiträge werden unmittelbar als Personalaufwand erfasst. Rückstellungen für Pensions- verpflichtungen werden hierfür nicht gebildet, da der DEUTZ- Konzern außer der Verpflichtung zur Prämienzahlung keiner zusätzlichen Verpflichtung unterliegt. Übrige Rückstellungen Übrige Rückstellungen werden gebildet, sofern rechtliche oder faktische Verpflichtungen gegenüber Dritten bestehen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und wahrscheinlich zu einem Mittelabfluss führen werden. Darüber hinaus muss die Schätzung der Höhe der Verpflichtung verlässlich möglich sein. Die Rückstellungen werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag berechneten Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zu erwartender Kostensteigerungen angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst. Rückstellungen für Gewährleistungen werden im Zeitpunkt des Verkaufs der Produkte oder bei Initiierung neuer Garantiemaßnahmen gebildet. Die Bewertung von passivierten Garantieaufwendungen basiert vorrangig auf historischen Erfahrungswerten. Eine Rückstellung für Restrukturierungsmaßnahmen wird erfasst, sobald der Konzern einen detaillierten und formalen Restrukturierungsplan genehmigt hat und die Restrukturierungsmaßnahmen entweder begonnen haben oder öffentlich angekündigt wurden. Künftige betriebliche Verluste werden nicht berücksichtigt. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden gebildet, wenn die unvermeidbaren Kosten der Vertragserfüllung höher sind als der daraus erwartete wirtschaftliche Nutzen. Dabei werden Verträge mit Kunden zu einer wirtschaftlichen Einheit zusammengefasst, sofern sie über einen Rahmenvertrag voneinander abhängig sind. Rückstellungen aus Aktienoptionsprogrammen beinhalten Rückstellungen für anteilsbasierte Vergütungen mit Barausgleich. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert wird zum Zuteilungszeitpunkt und zu jedem Bilanzstichtag abhängig von der Wertentwicklung der Bezugsrechte neu bestimmt. Die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden erfolgswirksam erfasst. Zum Zeitpunkt der Erfüllung wird der beizulegende Zeitwert erfolgswirksam an den Erfüllungsbetrag angepasst, der dem inneren Wert der Aktienoptionen entspricht. Der über die gesamte Laufzeit erfasste Aufwand entspricht der Auszahlung. Für weiterführende Informationen siehe Erläuterung 33. Eventualschulden Eventualschulden sind mögliche Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und deren Existenz erst durch das Eintreten eines oder mehrerer ungewisser künftiger Ereignisse bestätigt wird, die jedoch außerhalb des Einflussbereiches des DEUTZ-Konzerns liegen. Ferner können gegenwärtige Verpflichtungen dann Eventualschulden darstellen, wenn die Wahrscheinlichkeit des Abflusses von Ressourcen nicht hinreichend wahrscheinlich für die Erfassung einer Schuld ist oder der Umfang der Verpflichtung nicht verlässlich geschätzt werden kann. 202 Es folgt die Darstellung und Erläuterung der fortgeführten Aktivitäten.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 201 |
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| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG |
Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung 202 1. Umsatzerlöse
| Struktur der Umsatzerlöse nach Anwendungsbereichen und zeitlicher Erfassung 2024 | ||||||
| in Mio. € | ||||||
| Classic | Green | Gesamt | ||||
| Baumaschinen | 406,8 | 0,3 | 407,1 | |||
| Material Handling | 457,3 | 0,0 | 457,3 | |||
| Landtechnik | 197,6 | 0,0 | 197,6 | |||
| Stationäre Anlagen | 166,6 | 0,7 | 167,3 | |||
| Service | 510,5 | 1,1 | 511,6 | |||
| Sonstiges | 67,2 | 5,6 | 72,8 | |||
| Summe | 1.806,0 | 7,7 | 1.813,7 | |||
| davon zeitpunktbezogen | 1.763,4 | 7,7 | 1.771,1 | |||
| davon zeitraumbezogen | 42,6 | 0,0 | 42,6 | |||
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| Struktur der Umsatzerlöse nach Anwendungsbereichen und zeitlicher Erfassung 2023 | ||||||
| in Mio. € | ||||||
| Classic | Green | Gesamt | ||||
| Baumaschinen | 585,9 | 0,2 | 586,1 | |||
| Material Handling | 467,9 | 0,0 | 467,9 | |||
| Landtechnik | 272,3 | 0,0 | 272,3 | |||
| Stationäre Anlagen | 184,7 | 0,1 | 184,8 | |||
| Service | 483,5 | 0,3 | 483,8 | |||
| Sonstiges | 63,9 | 4,4 | 68,3 | |||
| Summe | 2.058,2 | 5,0 | 2.063,2 | |||
| davon zeitpunktbezogen | 2.023,7 | 5,0 | 2.028,7 | |||
| davon zeitraumbezogen | 34,5 | 0,0 | 34,5 | |||
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| Struktur der Umsatzerlöse nach Regionen 2024 | ||||||
| in Mio. € | ||||||
| Classic | Green | Gesamt | ||||
| Europa/Mittlerer Osten/Afrika | 1.038,4 | 4,5 | 1.042,9 | |||
| Amerika | 524,6 | 2,4 | 527,0 | |||
| Asien/Pazifik | 243,0 | 0,8 | 243,8 | |||
| Gesamt | 1.806,0 | 7,7 | 1.813,7 | |||
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| Struktur der Umsatzerlöse nach Regionen 2023 | ||||||
| in Mio. € | ||||||
| Classic | Green | Gesamt | ||||
| Europa/Mittlerer Osten/Afrika | 1.247,6 | 5,0 | 1.252,6 | |||
| Amerika | 504,0 | 0,0 | 504,0 | |||
| Asien/Pazifik | 306,6 | 0,0 | 306,6 | |||
| Gesamt | 2.058,2 | 5,0 | 2.063,2 | |||
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| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 202 | |||||
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| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG |
Die Umsatzerlöse des Konzerns resultieren hauptsächlich aus dem Verkauf von Motoren und Ersatzteilen (Service) an Hersteller von Anwendungen und Händler. Die Umsatzerlöse werden erfasst, wenn die Kontrolle an den Produkten auf den Abnehmer übergegangen ist und keine nicht erfüllte Verpflichtung verbleibt. Dies erfolgt in der Regel zu dem früheren der beiden Zeitpunkte aus Auslieferung der Produkte und Übergabe der Frachtdokumente an den Abnehmer. Zu diesem Zeitpunkt sind sowohl Chancen und Risiken auf den Abnehmer übergegangen als auch der Anspruch auf Zahlung des Kaufpreises entstanden. Oftmals werden mit Großkunden für den Verkauf von Motoren und Ersatzteilen retrospektiv wirkende Volumenrabatte vereinbart, die auf den gesamten Umsätzen des Geschäftsjahres basieren. Die Umsätze aus diesen Verkäufen werden in Höhe des im Vertrag festgelegten Preises abzüglich der geschätzten Volumenrabatte erfasst. Die Schätzung der Rückstellung erfolgt im Wesentlichen auf Grundlage der regelmäßig aktualisierten Abnahmeerwartungen der Kunden (wahrscheinlichster Betrag). Die Rückstellung wird als Vertragsverbindlichkeit unter den übrigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Da mit den Kunden in der Regel ein marktübliches Zahlungsziel (30-60 Tage) vereinbart wurde, bestehen keine signifikanten Finanzierungskomponenten. Für die Verpflichtung des Konzerns, fehlerhafte Produkte im Rahmen von Standardgarantiebedingungen zu reparieren oder zu ersetzen, wird eine Garantierückstellung gebildet. Beim Verkauf von runderneuerten Altmotoren (Xchange- Geschäft) wird den Kunden neben dem runderneuerten Motor auch ein Pfand für den aufarbeitungsfähigen Altmotor in Rechnung gestellt. Die Erlöse für den runderneuerten Motor werden mit Kontrollübergang erfasst. Dies erfolgt in der Regel zu dem früheren der beiden Zeitpunkte aus Auslieferung der Produkte und Übergabe der Frachtdokumente an den Abnehmer. Zu diesem Zeitpunkt sind Chancen und Risiken auf den Abnehmer übergegangen und es ist der Anspruch auf Zahlung des Kaufpreises entstanden. Der erhaltene Kaufpreis für das Pfand wird bis zum Auslaufen der Verpflichtung zur Rücknahme des aufarbeitungsfähigen Altmotors als Vertragsverbindlichkeit ausgewiesen. In der Berichtsperiode sind Erlöse in Höhe von 6,6 Mio. € (2023: 2,8 Mio. €) erfasst worden, die zu Beginn der Periode im Saldo der Vertragsverbindlichkeiten enthalten waren. Im Rahmen des Servicegeschäfts erbringt der Konzern auch Wartungsleistungen. Die daraus resultierenden Erlöse werden in der Berichtsperiode erfasst, in der die Leistungen erbracht werden. Da sich die Leistungserbringung in der Regel über einen sehr kurzen Zeitraum erstreckt, ist eine Periodenabgrenzung zum Ende der Berichtsperiode evtl. bereits erbrachter, jedoch noch nicht abgerechneter Leistungen nicht wesentlich. DEUTZ wendet die praktischen Behelfe gemäß IFRS 15.121, IFRS 15.63 und IFRS 15.94 an. 2. Umsatzkosten Die Umsatzkosten bestehen aus folgenden Kostenpositionen:
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Materialaufwand | 942,2 | 1.108,7 | ||
| Personalaufwand | 240,7 | 243,0 | ||
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 66,2 | 73,4 | ||
| Sonstige Umsatzkosten | 163,8 | 191,3 | ||
| Gesamt | 1.412,9 | 1.616,4 |
- Forschungs- und Entwicklungskosten Die Forschungs- und Entwicklungskosten setzen sich wie folgt zusammen:
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Materialaufwand | 24,7 | 35,2 | ||
| Personalaufwand | 56,1 | 55,2 | ||
| Abschreibungen | 14,4 | 19,0 | ||
| Aktivierte Eigenleistungen und Erstattungen | -7,0 | -10,9 | ||
| Sonstige Forschungs- und Entwicklungskosten | 12,2 | 11,1 | ||
| Gesamt | 100,4 | 109,6 |
Die Abschreibungen enthalten im Berichtsjahr Wertminderungen auf aktivierte Entwicklungskosten in Höhe von 9,2 Mio. € (2023: 14,3 Mio. €) infolge geringerer Absatzerwartungen bei einer Baureihe. 4. Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten Die Vertriebskosten betrugen im Berichtsjahr 143,0 Mio. € ( 2023: 129,8 Mio. €). Bei den allgemeinen Verwaltungskosten sind 111,7 Mio. € angefallen (2023: 77,6 Mio. €). Sowohl die Vertriebs- als auch die allgemeinen Verwaltungskosten beinhalten überwiegend Personalkosten in Höhe von 89,1 Mio. € bzw. 60,5 Mio. € (2023: 77,0 Mio. € bzw. 47,0 Mio. €). Abschreibungen sind in Höhe von 14,1 Mio. € (2023: 7,9 Mio. €) in den Vertriebskosten und 9,3 Mio. € (2023: 8,4 Mio. €) in den allgemeinen Verwaltungskosten enthalten.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 203 |
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| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG |
- Sonstige betriebliche Erträge
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Währungskursgewinne | 10,5 | 5,9 | ||
| Forschungszulage für Förderprojekte | 3,5 | 0,0 | ||
| Erträge aus weiterbelasteten Kosten und Dienstleistungen | 2,8 | 4,6 | ||
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 2,8 | 9,4 | ||
| Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten | 0,9 | 0,3 | ||
| Erträge aus der Bewertung derivativer Finanzinstrumente | 0,6 | 0,8 | ||
| Übrige sonstige Erträge | 3,6 | 3,0 | ||
| Gesamt | 24,7 | 24,0 |
Der Anstieg bei den sonstigen betrieblichen Erträgen ist im Wesentlichen auf die höheren Währungskursgewinne sowie die Forschungszulage für Förderprojekte zurückzuführen. 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Sonstige Aufwendungen aus der Anpassung von Rückstellungen | 8,5 | 5,1 | ||
| Währungskursverluste | 5,9 | 10,4 | ||
| Pensionsaufwendungen und andere Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 4,9 | 4,9 | ||
| Sonstige Aufwendungen für Gebühren, Beiträge und Beratung | 2,9 | 2,8 | ||
| Aufwendungen aus der Bewertung derivativer Finanzinstrumente | 1,1 | 0,5 | ||
| Übrige sonstige Aufwendungen | 6,3 | 2,1 | ||
| Gesamt | 29,6 | 25,8 |
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf die Bildung der Drohverlustrückstellungen im Auftragsbestand sowie eine Wertanpassung bei sonstigen Vermögenswerten zurückzuführen. 7. Ergebnis aus at-equity bewerteten Finanzanlagen, Wertminderungen auf at-equity bewertete Finanzanlagen und übriges Beteiligungsergebnis
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Ergebnis aus at-equity bewerteten Finanzanlagen | ||||
| Erträge aus at-equity bewerteten Finanzanlagen | 1,5 | 1,6 | ||
| Aufwendungen aus at-equity bewerteten Finanzanlagen | -0,6 | -7,1 | ||
| Gesamt | 0,9 | -5,5 | ||
| Übriges Beteiligungsergebnis | 0,4 | 0,6 | ||
| Gesamt | 1,3 | -4,9 |
Die Erträge aus at-equity bewerteten Finanzanlagen betreffen die anteilig auf die DEUTZ AG entfallenden Gewinne der assoziierten Unternehmen D. D. Power Holdings (Pty) Ltd., Elandsfontein (Südafrika), und DEUTZ Power Solution (Xuzhou) Co., Ltd., Xuzhou (China). Die Aufwendungen betreffen die anteilig auf die DEUTZ AG entfallenden Verluste des Gemeinschaftsunternehmens Hunan DEUTZ Power, Ltd., Changsha (China). Das übrige Beteiligungsergebnis betrifft wie im Vorjahr die Gewinnabführung der DEUTZ Sicherheit GmbH, Köln. 8. Finanzergebnis
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Zinserträge aus Guthaben bei Kreditinstituten | 0,7 | 0,6 | ||
| Sonstige Zinserträge | 1,7 | 1,2 | ||
| Zinserträge | 2,4 | 1,8 | ||
| Zinsaufwendungen aus Verbindlich- keiten gegenüber Kreditinstituten | -11,1 | -7,5 | ||
| Zinsaufwendungen aus Forderungsverkäufen | -4,5 | -5,9 | ||
| Zinsaufwendungen aus Leasingverbindlichkeiten | -3,7 | -3,0 | ||
| Sonstige Zinsaufwendungen | -1,6 | 0,0 | ||
| Zinsaufwendungen | -20,9 | -16,4 | ||
| Übriges Finanzergebnis | 1,3 | -0,7 | ||
| Finanzergebnis | -17,2 | -15,3 |
Im Berichtsjahr wurden genauso wie im Vergleichsjahr keine Fremdkapitalkosten aktiviert. 203 Global Anti-Base Erosion Rules
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 204 |
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| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG |
- Steuern Ertragsteuern Die Ertragsteuern setzen sich wie folgt zusammen:
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Tatsächlicher Steueraufwand | 11,3 | 20,7 | ||
| davon periodenfremd | -0,6 | 0,4 | ||
| Latenter Steueraufwand (+)/ -ertrag (-) | -28,6 | -19,4 | ||
| davon aus temporären Differenzen | -7,3 | -4,5 | ||
| davon aus Verlustvorträgen | -21,3 | -14,9 | ||
| Steueraufwand (+) / -ertrag (-) gesamt | -17,3 | 1,3 |
Die tatsächlichen Ertragsteueraufwendungen betreffen überwiegend laufende Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Berichtsjahr. Der latente Steuerertrag enthält Erträge aus temporären Differenzen in Höhe von 7,3 Mio. € (2023: Steuerertrag in Höhe von 4,5 Mio. €). Diese resultieren im Wesentlichen aus geringeren aktivierten Entwicklungsleistungen, die in der Steuerbilanz nicht angesetzt werden. Der latente Steuerertrag aus dem Ansatz aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge resultiert daraus, dass in dem kommenden Mittelfristzeitraum von fünf Jahren voraussichtlich mehr Verlustvorträge genutzt werden können. Die steuerliche Überleitungsrechnung zeigt die Entwicklung von den erwarteten zu den effektiven Ertragsteuern der Gewinn-und- Verlust-Rechnung. Die effektiven Ertragsteuern schließen die tatsächlichen Ertragsteuern und die latenten Steuern ein. Der anzuwendende Steuersatz beträgt 31,58 % (2023: 31,44 %) und setzt sich aus dem Körperschaftsteuersatz von 15 %, dem Solidaritätszuschlag, der in Höhe von 5,50 % auf die Körperschaftsteuer erhoben wird, und der Gewerbeertragsteuer von 15,75 % basierend auf einem Durchschnittshebesatz zusammen.
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Konzernergebnis vor Ertragsteuern | 24,7 | 108,2 | ||
| Erwarteter Steueraufwand (+)/ -ertrag (-) | 7,8 | 34,0 | ||
| Effekt aus gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen und Kürzungen | 0,9 | 1,2 | ||
| Effekte aus abweichenden Steuersätzen | -1,9 | -4,1 | ||
| Effekte aus latenten Steuern auf Verlustvorträge und aus der Nutzung von Verlustvorträgen | -23,4 | -32,4 | ||
| Effekt aus nicht abzugsfähigen Ausgaben | 0,9 | 1,3 | ||
| Ergebnisse at-equity konsolidierten Unternehmen | 0,1 | 2,2 | ||
| Effekt aus steuerfreien Erträgen | -2,7 | -1,0 | ||
| Effekt aus potenziellen Dividendenausschüttungen | 0,4 | 0,2 | ||
| Aperiodische Effekte | ||||
| Steuerzahlungen Vorjahre | -0,2 | 0,4 | ||
| Latente Steuern aus Vorjahresanpassungen | 0,5 | -0,3 | ||
| Sonstiges | 0,3 | -0,2 | ||
| Effektiver Steueraufwand (+)/ -ertrag (-) | -17,3 | 1,3 | ||
| Effektiver Steuersatz in % | -70,0 | 1,2 |
Der Steuereffekt aus latenten Steuern auf Verlustvorträge resultiert im Wesentlichen aus der Aktivierung latenter Steuern auf Verlustvorträge. Globale Mindestbesteuerung Die DEUTZ AG fällt in den Anwendungsbereich der OECD-Mustervorschriften der zweiten Säule für die nationale Umsetzung der globalen Mindeststeuer (Pillar 2) und macht von der Ausnahmeregelung von der Bilanzierung latenter Steuern in diesem Zusammenhang Gebrauch. Der Konzern ist aufgrund des im Dezember 2023 in Kraft getretenen Mindeststeuergesetz, welches für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2023 beginnen, gilt, verpflichtet je Jurisdiktion eine Zusatzsteuer in Höhe der Differenz zwischen dem GloBE 203-Effektivsteuersatz und dem Mindestsatz von 15 % zu zahlen. Der Konzern hat geprüft, ob die CbCR-Safe-Harbour-Regelungen einschlägig sind. Da alle Jurisdiktionen mindestens eine der CbCR-Safe-Harbour- Regelungen erfüllen, ergab sich keine zusätzliche Steuer für das Berichtsjahr 2024.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 205 |
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| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG |
- Konzernergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten Die zuvor vollkonsolidierten Gesellschaften der Torqeedo-Gruppe wurden zum 31. Dezember 2023 als aufgegebener Geschäftsbereich nach IFRS 5 »Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäfts- bereiche« bilanziert und entsprechend ausgewiesen. Die Veräußerung und Entkonsolidierung der Torqeedo-Gruppe erfolgte mit Wirkung zum 3. April 2024. Zu der Torqeedo-Gruppe gehören die Gesellschaften Torqeedo GmbH, Oberpfaffenhofen/ Weßling, Torqeedo Inc., Illinois (USA), und Torqeedo Asia-Pacific Ltd., Bangkok (Thailand). Die Aktivitäten der Torqeedo-Gruppe werden bis zum Entkonsolidierungszeitpunkt als nicht fortgeführte Aktivitäten dargestellt. Das Konzernergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten ergibt sich im Einzelnen wie folgt:
| in Mio. € | 1.1.2024- 3.4.2024 | 2023 | ||
| Umsatzerlöse | 7,6 | 41,5 | ||
| Umsatzkosten | -8,0 | -35,1 | ||
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -1,7 | -8,3 | ||
| Vertrieb- und Verwaltungskosten | -4,9 | -20,1 | ||
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen | -0,3 | -1,3 | ||
| Zinsergebnis | -0,4 | -2,4 | ||
| Ertragsteuern | 0,8 | 0,7 | ||
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -6,9 | -25,0 | ||
| Gewinn aus der Veräußerung der Torqeedo-Gruppe abzüglich Veräußerungskosten | 16,7 | 0,0 | ||
| Ertragsteuern | 0,0 | 0,0 | ||
| Gewinn aus der Veräußerung nach Ertragsteuern | 16,7 | 0,0 | ||
| Konzernergebnis | 9,8 | -25,0 |
Der Gewinn aus der Veräußerung der Torqeedo-Gruppe ist steuerfrei. Auf Ebene der DEUTZ AG ergibt sich ein positiver Steuereffekt in Höhe von 0,8 Mio. € aus der Verlustverrechnung bis zum Veräußerungszeitpunkt infolge der ertragsteuerlichen Organschaft. Der Gewinn aus der Veräußerung der Torqeedo-Gruppe enthält kumulierte Währungsverluste aus dem Abgang der Nettovermögenswerte in Höhe von -0,3 Mio. €. Das EBIT aus nicht fortgeführten Aktivitäten im Geschäftsjahr 2024 in Höhe von 9,3 Mio. € setzt sich zusammen aus dem laufenden Verlust der Torqeedo-Gruppe bis zur Veräußerung und Entkonsolidierung sowie dem Veräußerungsgewinn. 11. Ergebnis je Aktie Das Ergebnis je Aktie wird in Übereinstimmung mit IAS 33 ermittelt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird berechnet, indem das auf die Aktien entfallende Konzernergebnis durch die gewichtete durchschnittliche Zahl der Aktien dividiert wird. Es ergibt sich aus fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten. In den Geschäftsjahren 2024 und 2023 gab es keine Verwässerungseffekte, da keine ausübbaren Optionen zur Wandlung von Finanzierungsinstrumenten mit Eigenkapitalanteilen bestehen.
| 2024 | 2023 | |||
| Auf Anteilseigner des DEUTZ-Konzerns entfallendes Konzernergebnis (in Mio. €) | 51,8 | 81,9 | ||
| davon aus fortgeführten Aktivitäten | 42,0 | 106,9 | ||
| davon aus nicht fortgeführten Aktivitäten | 9,8 | -25,0 | ||
| Gewichteter Durchschnitt ausgegebener Aktien (in Tsd.) | 132.420 | 124.902 | ||
| Ergebnis je Aktie in € | 0,39 | 0,66 | ||
| davon aus fortgeführten Aktivitäten | 0,32 | 0,86 | ||
| davon aus nicht fortgeführten Aktivitäten | 0,07 | -0,20 | ||
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| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 206 | |||
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| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR GESAMTERGEBNISRECHNUNG |
Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung 12. Erfolgsneutrale Bestandteile des Gesamtergebnisses Das sonstige Ergebnis enthält die erfolgsneutralen Bestandteile der Gesamtergebnisrechnung. Nachfolgend sind die Steuer- effekte des sonstigen Ergebnisses dargestellt.
| 2024 | 2023 | |||||||||||
| in Mio. € | ||||||||||||
| vor Steuern | Steuern | nach Steuern | vor Steuern | Steuern | nach Steuern | |||||||
| Beiträge, die zukünftig nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | 5,3 | -1,7 | 3,6 | -9,2 | 2,9 | -6,3 | ||||||
| Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | 5,3 | -1,7 | 3,6 | -9,2 | 2,9 | -6,3 | ||||||
| Beträge, die zukünftig in die Gewinn- und-Verlustrechnung umgegliedert werden, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind | -2,4 | 2,3 | -0,1 | -8,2 | 0,9 | -7,3 | ||||||
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 4,7 | 0,0 | 4,7 | -5,4 | 0,0 | -5,4 | ||||||
| davon Ergebnis aus at-equity bewerteten Finanzanlagen | -0,9 | 0,0 | -0,9 | -3,2 | 0,0 | -3,2 | ||||||
| Effektiver Teil der Änderung des beizulegenden Zeitwerts aus der Absicherung von Zahlungsströmen | -3,4 | 1,1 | -2,3 | 1,0 | -0,3 | 0,7 | ||||||
| Marktbewertung Finanzinstrumente | -3,7 | 1,2 | -2,5 | -3,8 | 1,2 | -2,6 | ||||||
| Sonstiges Ergebnis | 2,9 | 0,6 | 3,5 | -17,4 | 3,8 | -13,6 |
Im Geschäftsjahr 2024 wurden unterjährig im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne aus der Absicherung von Zahlungsströmen in Höhe von insgesamt 0,4 Mio. € (2023: Gewinne in Höhe von 0,4 Mio. €) vor Berücksichtigung latenter Steuern in den Posten Sonstige betriebliche Erträge in die Konzern-Gewinn-und-Verlust- Rechnung überführt.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 207 |
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| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
Erläuterungen zur Bilanz 13. Sachanlagen
| Bruttowerte Anschaffungs-/Herstellungskosten | Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten | Technische Anlagen und Maschinen | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung | Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | Gesamt | |||||
| in Mio. € | ||||||||||
| Stand 1.1.2024 | 326,5 | 594,1 | 370,8 | 18,2 | 1.309,6 | |||||
| Währungsdifferenzen | 1,7 | 1,4 | 1,2 | 0,0 | 4,3 | |||||
| Zugänge | 12,8 | 19,5 | 34,0 | 32,0 | 98,3 | |||||
| Investitionszuwendungen | 0,0 | -0,6 | 0,0 | 0,0 | -0,6 | |||||
| Abgänge | -9,1 | -10,5 | -11,6 | -0,3 | -31,5 | |||||
| Unternehmenszusammenschlüsse | 7,9 | 3,6 | 0,3 | 0,0 | 11,8 | |||||
| Umbuchungen | 1,8 | 7,0 | 3,5 | -12,3 | 0,0 | |||||
| Stand 31.12.2024 | 341,6 | 614,5 | 398,2 | 37,6 | 1.391,9 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Bruttowerte Planmäßige Abschreibungen und Wertminderungen | Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten | Technische Anlagen und Maschinen | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung | Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | Gesamt | |||||
| in Mio. € | ||||||||||
| Stand 1.1.2024 | 163,7 | 485,9 | 280,3 | 0,4 | 930,3 | |||||
| Währungsdifferenzen | 0,9 | 1,0 | 0,7 | 0,0 | 2,6 | |||||
| Planmäßige Abschreibungen | 16,7 | 20,9 | 29,5 | 0,0 | 67,1 | |||||
| Wertminderungen | 0,0 | 0,0 | 1,3 | 0,0 | 1,3 | |||||
| Abgänge | -8,8 | -8,5 | -10,5 | 0,0 | -27,8 | |||||
| Umbuchungen | 0,3 | -0,3 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Stand 31.12.2024 | 172,8 | 499,0 | 301,3 | 0,4 | 973,5 | |||||
| Nettobuchwerte 31.12.2024 | 168,8 | 115,5 | 96,9 | 37,2 | 418,4 | |||||
| --- | --- | |||||||||
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 208 | |||||||||
| --- | ||||||||||
| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ | |||||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Bruttowerte Anschaffungs-/Herstellungskosten | Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten | Technische Anlagen und Maschinen | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung | Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | Gesamt | |||||
| in Mio. € | ||||||||||
| Stand 1.1.2023 | 332,9 | 572,4 | 371,9 | 22,2 | 1.299,4 | |||||
| Währungsdifferenzen | -0,9 | -0,9 | -1,0 | -0,2 | -3,0 | |||||
| Zugänge | 8,6 | 20,1 | 32,2 | 14,1 | 75,0 | |||||
| Investitionszuwendungen | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,1 | |||||
| Abgänge | -6,4 | -8,4 | -28,7 | -0,1 | -43,6 | |||||
| Änderung Konsolidierungskreis | 3,1 | 0,0 | 1,0 | 0,0 | 4,1 | |||||
| Umbuchungen | 0,5 | 10,7 | 4,3 | -15,8 | -0,3 | |||||
| Umgliederungen entsprechend IFRS 5 | -11,3 | 0,1 | -8,9 | -2,0 | -22,1 | |||||
| Stand 31.12.2023 | 326,5 | 594,1 | 370,8 | 18,2 | 1.309,6 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Bruttowerte Planmäßige Abschreibungen und Wertminderungen | Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten | Technische Anlagen und Maschinen | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung | Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | Gesamt | |||||
| in Mio. € | ||||||||||
| Stand 1.1.2023 | 150,3 | 471,4 | 282,6 | 0,4 | 904,7 | |||||
| Währungsdifferenzen | -0,6 | -0,7 | -0,6 | 0,0 | -1,9 | |||||
| Planmäßige Abschreibungen | 17,1 | 21,8 | 29,3 | 0,0 | 68,2 | |||||
| Wertminderungen | 0,0 | 1,3 | 1,2 | 0,0 | 2,5 | |||||
| Abgänge | -2,5 | -7,9 | -28,3 | 0,0 | -38,7 | |||||
| Änderung Konsolidierungskreis | 0,4 | 0,1 | 0,7 | 0,0 | 1,2 | |||||
| Umbuchungen | 0,0 | -0,1 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Umgliederungen entsprechend IFRS 5 | -1,0 | 0,0 | -4,7 | 0,0 | -5,7 | |||||
| Stand 31.12.2023 | 163,7 | 485,9 | 280,3 | 0,4 | 930,3 | |||||
| Nettobuchwerte 31.12.2023 | 162,8 | 108,2 | 90,5 | 17,8 | 379,3 |
Das Sachanlagevermögen enthält auch die Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen, die in Erläuterung 27 in diesem Anhang ausführlich dargestellt werden. Von den Zugängen im Geschäftsjahr 2024 entfallen 26,0 Mio. € auf Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen (2023: 17,1 Mio. €). Die Investitionstätigkeit bei den Nutzungsrechten ist im Wesentlichen auf Vertragsverlängerungen bei geleasten Immobilien sowie auf neue Leasingverträge für Immobilien und technische Anlagen und Maschinen zurückzuführen. Die Investitionstätigkeit bei den Sachanlagen (ohne Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen) betrafen insbesondere die IT-Ausstattung, die Einrichtung des neuen Multifunktionszentrums, neue Prüfstände für Gas-, Elektro- und Wasserstoffmotoren, neue Maschinen und Werkzeuge, den Aufbau der neuen Montagelinie für die 4-bis-8-Liter-Baureihen sowie Ersatzinvestitionen in Maschinen. Der Bestand der bilanzierten öffentlichen Zuwendungen betrug am 31. Dezember 2024 2,9 Mio. € (31. Dezember 2023: 2,9 Mio. €). Im Jahr 2024 wurden 0,4 Mio. € (2023: 0,5 Mio. €) ergebniswirksam (als Minderung der Abschreibungen) erfasst. Verpflichtungen für den Erwerb von Sachanlagen (Bestellobligo) sind in der Erläuterung 30 dargestellt. 204 Im Rahmen der Finalisierung der Purchase Price Allocation wurde der Geschäfts- oder Firmenwert um -0,9 Mio. € angepasst. Dies resultiert aus dem Ansatz latenter Steuern auf die erworbenen zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögenswerte (Effekt auf den Geschäfts- oder Firmenwert +0,3 Mio. €) und aus einer Anpassung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögenswerte (Effekt auf den Geschäfts- oder Firmenwert -1,2 Mio. €).
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 209 |
| --- | |
| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
- Immaterielle Vermögenswerte
| Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte | ||||||||||
| Bruttowerte Anschaffungs-/Herstellungskosten | Geschäfts- oder Firmenwert | fertiggestellt | in Entwicklung | Übrige immaterielle Vermögenswerte | Gesamt | |||||
| in Mio. € | ||||||||||
| Stand 1.1.2024 | 38,0 | 471,9 | 70,9 | 180,2 | 761,0 | |||||
| Währungsdifferenzen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 1,4 | 1,4 | |||||
| Zugänge | 0,0 | 0,0 | 2,2 | 2,5 | 4,7 | |||||
| Abgänge | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,5 | -0,5 | |||||
| Unternehmenszusammenschlüsse | 44,6 | 0,2 | 0,0 | 128,9 | 173,7 | |||||
| Anpassungen des im Vorjahr erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts 204 | -0,9 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,9 | |||||
| Umbuchungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Stand 31.12.2024 | 81,7 | 472,1 | 73,1 | 312,5 | 939,4 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte | ||||||||||
| Bruttowerte Planmäßige Abschreibungen und Wertminderungen | Geschäfts- oder Firmenwert | fertiggestellt | in Entwicklung | Übrige immaterielle Vermögenswerte | Gesamt | |||||
| in Mio. € | ||||||||||
| Stand 1.1.2024 | 0,0 | 433,5 | 26,5 | 141,1 | 601,1 | |||||
| Währungsdifferenzen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,2 | 0,2 | |||||
| Planmäßige Abschreibungen | 0,0 | 10,1 | 0,0 | 16,2 | 26,3 | |||||
| Wertminderungen | 0,0 | 0,0 | 9,2 | 0,1 | 9,3 | |||||
| Abgänge | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,5 | -0,5 | |||||
| Umbuchungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Stand 31.12.2024 | 0,0 | 443,6 | 35,7 | 157,1 | 636,4 | |||||
| Nettobuchwerte 31.12.2024 | 81,7 | 28,5 | 37,4 | 155,4 | 303,0 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte | ||||||||||
| Bruttowerte Anschaffungs-/Herstellungskosten | Geschäfts- oder Firmenwert | fertiggestellt | in Entwicklung | Übrige immaterielle Vermögenswerte | Gesamt | |||||
| in Mio. € | ||||||||||
| Stand 1.1.2023 | 55,5 | 471,9 | 33,1 | 196,7 | 757,2 | |||||
| Währungsdifferenzen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,2 | -0,2 | |||||
| Zugänge | 0,0 | 0,0 | 37,8 | 4,3 | 42,1 | |||||
| Investitionszuwendungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,1 | -0,1 | |||||
| Abgänge | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -12,2 | -12,2 | |||||
| Änderung Konsolidierungskreis | 2,1 | 0,0 | 0,0 | 16,7 | 18,8 | |||||
| Umbuchungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,3 | 0,3 | |||||
| Umgliederungen entsprechend IFRS 5 | -19,6 | 0,0 | 0,0 | -25,3 | -44,9 | |||||
| Stand 31.12.2023 | 38,0 | 471,9 | 70,9 | 180,2 | 761,0 | |||||
| --- | --- | |||||||||
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 210 | |||||||||
| --- | ||||||||||
| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ | |||||||||
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| Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte | ||||||||||
| Bruttowerte Planmäßige Abschreibungen und Wertminderungen | Geschäfts- oder Firmenwert | fertiggestellt | in Entwicklung | Übrige immaterielle Vermögenswerte | Gesamt | |||||
| in Mio. € | ||||||||||
| Stand 1.1.2023 | 0,0 | 417,0 | 13,6 | 157,3 | 587,9 | |||||
| Währungsdifferenzen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,2 | -0,2 | |||||
| Planmäßige Abschreibungen | 0,0 | 15,1 | 0,0 | 6,8 | 21,9 | |||||
| Wertminderungen | 0,0 | 1,4 | 12,9 | 1,9 | 16,2 | |||||
| Wertaufholungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Abgänge | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -12,2 | -12,2 | |||||
| Umbuchungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Umgliederungen entsprechend IFRS 5 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -12,5 | -12,5 | |||||
| Stand 31.12.2023 | 0,0 | 433,5 | 26,5 | 141,1 | 601,1 | |||||
| Nettobuchwerte 31.12.2023 | 38,0 | 38,4 | 44,4 | 39,1 | 159,9 |
Die übrigen immateriellen Vermögenswerte zum 31. Dezember 2024 beinhalten im Wesentlichen Kundenbeziehungen einschließlich Auftragsbestände im Zusammenhang mit den Unternehmenserwerben im laufenden Geschäftsjahr und in den Vorjahren in Höhe von 86,7 Mio. € (31. Dezember 2023: 21,4 Mio. €). Im Berichtsjahr wurden Kundenbeziehungen einschließlich Auftragsbestände in Höhe von insgesamt 70,3 Mio. € im Rahmen der Akquisitionen der Blue Star Power Systems, Inc. und dem Geschäftsbetrieb der Rolls-Royce- Division Power Systems für Daimler-Truck-Industriemotoren erworben. Darüber hinaus wurden Eigentums- und Nutzungsrechte an Entwicklungsarbeiten für Daimler Truck Industriemotoren in Höhe von 47,1 Mio. € mit der Übernahme des Geschäftsbetriebs übernommen. Weiterhin sind in den übrigen immateriellen Vermögenswerten die Marke Blue Star Power Systems, eine Vertriebslizenz sowie Betriebsmittelzuschüsse zu Betriebsmitteln im Lieferanteneigentum enthalten. Die selbsterstellten immateriellen Vermögenswerte zum 31. Dezember 2024 beinhalten im Wesentlichen Immaterialgüterrechte (IP-Rechte) an den mittelschweren Motoren (MDEG-Motoren) und Lizenzerechte an den schweren Motoren der (HDEP-Baureihe) der Daimler Truck AG in Höhe von 37,4 Mio. €. Die Wertminderungen der selbsterstellten immateriellen Vermögenswerte in Höhe von 9,2 Mio. € betreffen die aktivierten Entwicklungskosten von einer Motorenbaureihe infolge geringerer Absatzerwartungen. Diese Wertminderungen sind im Posten Forschungs- und Entwicklungskosten der Gewinn-und-Verlust- Rechnung erfasst. Die Prüfung der Werthaltigkeit der Vermögenswerte erfolgte auf Ebene der zahlungs- mittelgenerierenden Einheit, die die Motorenbaureihe darstellt. Der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugehörige Vermögenswerte des Sachanlagevermögens und der übrigen immateriellen Vermögenswerte wurden in Höhe von insgesamt 1,4 Mio. € im Wert gemindert. Somit beträgt der Wertminderungsaufwand insgesamt für die Motorenbaureihe 10,6 Mio. €. Der auf Basis des Nutzungswertes dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bestimmte erzielbare Betrag betrug -6,0 Mio. €. Die erfassten Wertminderungen betreffen das Segment DEUTZ Classic. Der der Bewertung zugrunde liegende Abzinsungssatz vor Steuern betrug 22,8 % und resultiert aus einer höheren Verlustphase in den ersten Jahren des Produktlebenszyklus bei dieser Baureihe in der Vorsteuerbetrachtung. Die planmäßigen Abschreibungen betreffend selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 10,1 Mio. € (2023: 15,1 Mio. €) werden in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung unter der Position Umsatzkosten ausgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen betreffend übrige immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 16,2 Mio. € (2023: 6,8 Mio. €) verteilen sich auf alle Funktionsbereiche in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung. Geschäfts- oder Firmenwert Der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 81,7 Mio. € ist den Segmenten DEUTZ Classic und DEUTZ Green zugeordnet, auf deren Ebene dieser gesteuert wird. Die folgende Tabelle zeigt die neue Zuordnung der Geschäfts- oder Firmenwerte auf die Geschäftssegmente des Konzerns.
| in Mio. € | DEUTZ Classic | DEUTZ Green | noch nicht zugeordnet | Gesamt | ||||
| Stand 1.1.2024 | 34,6 | 3,4 | 0,0 | 38,0 | ||||
| Zugänge | 44,6 | 0,0 | 0,0 | 44,6 | ||||
| Abgänge | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||||
| Umgliederungen | -0,9 | 0,0 | 0,0 | -0,9 | ||||
| Stand 31.12.2024 | 78,3 | 3,4 | 0,0 | 81,7 |
205 Compound Annual Growth Rate (CAGR) zur Darstellung der durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 211 |
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| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
Die Überprüfung der Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte wurde zum 31. Dezember 2024 auf der Ebene der Geschäftssegmente DEUTZ Classic und DEUTZ Green als den Geschäfts- oder Firmenwert tragenden Gruppen zahlungsmittelgenerierender Einheiten (CGU) durchgeführt. Die erzielbaren Beträge dieser Geschäftssegmente wurden anschließend den Buchwerten der Geschäftssegmente inklusive des zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwerts gegenübergestellt. Der erzielbare Betrag eines Geschäfts- segments wird durch Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten mithilfe der DCF-Methode (Discounted-Cashflow-Methode) ermittelt, da keine Marktpreise für die Gruppen zahlungsmittelgenerierender Einheiten zur Verfügung stehen. Die Bewertung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten erfolgt auf Basis nicht beobachtbarer Inputfaktoren (Stufe 3). Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes abzüglich Veräußerungskosten wurden die erwarteten künftigen Cashflows unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes, der die aktuellen Markterwartungen hinsichtlich des Zinseffekts und der spezifischen Risiken der Gruppe der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten widerspiegelt, auf ihren Barwert abgezinst. Die zugrunde liegenden Cashflows wurden auf Basis der von der Geschäftsleitung genehmigten und gegen die Markterwartung gespiegelten Finanzplanung, die einen Fünfjahreszeitraum (Detailplanungsszeitraum) abdeckt, ermittelt. Bei beiden Gruppen der CGUs DEUTZ Classic und DEUTZ Green wurde die Detailplanungsphase um einen Grobplanungszeitraum erweitert, um einen für die Ermittlung der ewigen Rente notwendigen stabilen Geschäftsausblick der CGU zu erhalten. Bei der CGU DEUTZ Classic wurde der Detailplanungszeitraum um 15 Jahre und bei der CGU DEUTZ Green um 12 Jahre erweitert. Die Weiterentwicklung des klassischen Verbrennungsmotors auf wasserstoffbetriebene und elektrifizierte Antriebslösungen befindet sich in der Anfangsphase, sodass über den Detailplanungszeitraum hinaus weitere signifikante Umsatz- und Ergebniszuwächse im Segment Green erwartet werden und das Ende des Detailplanungszeitraums noch keinen eingeschwungenen Zustand darstellt. Zu den wesentlichen Annahmen, auf denen die Berechnung der Cashflows im Detailplanungszeitraum beruht, gehören Annahmen bezüglich Absatzmengen sowie Verkaufspreise und Kosten, die auf unternehmensinternen Erfahrungswerten und unternehmensextern erhobenen Rahmendaten basieren. Da es sich bei der Planung des Segments DEUTZ Green um neue Technologien handelt, ist DEUTZ hier im kontinuierlichen Austausch mit Kunden, um Bedarfe und Wettbewerbsfähigkeit der Produkte zu eruieren. Cashflows, die über den Detailplanungszeitraum hinausgehen, werden anhand geeigneter Wachstumsraten für den Absatz und des sich daraus ergebenden EBIT abgeleitet. Für die Grobplanungsphase wurde mit einem CAGR 205 von 11 % (31. Dezember 2023: 13 %) geplant. Die Wachstumsrate in der ewigen Rente beträgt 1 %. Das Wachstum des Segments DEUTZ Green wird langfristig zu rückläufigen Absatzerwartungen im Segment DEUTZ Classic führen, sodass am Ende des Detailplanungszeitraums ebenfalls noch kein eingeschwungener Zustand erreicht ist. Für die Cashflows in der Grobplanungsphase wurde im Segment DEUTZ Classic mit einem CAGR von -9 % (31. Dezember 2023: -9%) geplant. Die Wachstumsrate in der ewigen Rente beträgt -3 %. Basis für die geplante Absatzentwicklung in beiden Segmenten ist eine Technologiematrix, welche die erwarteten Auswirkungen der Transformation des Angebotsportfolios zu einer klimaneutralen Mobilität darstellt. Die politischen Diskussionen im Hinblick auf die Transformation hin zu erneuerbaren Energien und CO2- Neutralität können sich auf die Technologiematrix des Konzerns auswirken und zu veränderten Annahmen führen. Geschäftssegment DEUTZ Classic Die Gesamtumsätze im Geschäftssegment DEUTZ Classic werden im Planungszeitraum im Wesentlichen durch den Verkauf von Diesel- und Gasmotoren sowie den Handel mit Ersatzteilen (Service) erzielt. Die Planung orientiert sich sowohl an Marktdaten als auch an einer Abschätzung des Managements. Neben der Entwicklung des Markts für Dieselmotoren in den für uns wichtigen Anwendungsbereichen wurden für die Umsatzplanung auch die Trends in den für unsere Hauptkunden wichtigen Branchen beachtet. Der durch den Erwerb der Blue Star Power Systems, Inc., North Mankato (USA), erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde vorläufig dem Segment DEUTZ Classic zugeordnet. Zum 1. Januar 2025 wird die Segmentierung geändert. Das Segment DEUTZ Solutions wird die Bereiche DEUTZ New Technology (ehemals DEUTZ Green) und DEUTZ Energy umfassen. Blue Star Power Systems, Inc. wird über den Bereich DEUTZ Energy dem Segement DEUTZ Solutions zugeordnet werden. Das Segment DEUTZ Classic wird nach finaler Zuordnung von Blue Star Power Systems, Inc. somit unverändert bestehen bleiben. Der dem Segment DEUTZ Classic zugeordnete Geschäfts- oder Firmenwert wurde ohne den Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Unternehmenserwerb der Blue Star Power Systems, Inc. auf Wertminderung getestet. Da die Purchase Price Allocation und die Segmentzuordnung noch nicht abgeschlossen sind, wurde für diesen geprüft, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen. Dies war zum 31. Dezember 2024 nicht gegeben. Der zur Diskontierung verwendete Kapitalkostensatz nach Steuern beträgt 8,03 % (31. Dezember 2023: 8,6 %). Der Diskontierungszinssatz basiert auf einem risikofreien Zinssatz von 2,50 % (31. Dezember 2023: 2,75 %) und einer Marktrisikoprämie von unverändert 7,0 %. Außerdem wurden der Betafaktor, der Fremdkapitalkostensatz sowie die Kapitalstruktur aus einer geschäftsbereichsspezifischen Peergroup abgeleitet. Der für das Geschäftssegment DEUTZ Classic durchgeführte Werthaltigkeitstest hat die Werthaltigkeit des diesem Geschäftsbereich zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwerts bestätigt. Zusätzlich zum Werthaltigkeitstest wurden für die wesentlichen Annahmen folgende Sensitivitätsanalysen durchgeführt. Eine aus Sicht des Managements mögliche Erhöhung/ Reduzierung des Kapitalisierungszinssatzes (WACC)
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 212 |
| --- | |
| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
um 1 %-Punkt bzw. eine mögliche Erhöhung/ Reduzierung der Wachstumsrate um 0,5 Prozentpunkte würde sich wie folgt auf den erzielbaren Betrag der Gruppe der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Segments DEUTZ Classic auswirken:
| Sensitivitätsanalyse erzielbarer Betrag CGU – DEUTZ Classic | ||||||||
| Veränderung des erzielbaren Betrags | Veränderung der Wachstumsrate Terminal Value in Prozentpunkten | |||||||
| in Mio. € | -0,5 | 0 | +0,5 | |||||
| -1 | 298,8 | 315,8 | 334,7 | |||||
| WACC-Veränderung in Prozentpunkten | 0 | -11,0 | 0,0 | 12,0 | ||||
| +1 | -264,6 | -257,4 | -249,6 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Über-/Unterdeckung des Buchwerts der CGU | Veränderung der Wachstumsrate Terminal Value in Prozentpunkten | |||||||
| in Mio. € | -0,5 | 0 | +0,5 | |||||
| -1 | 1.636,6 | 1.653,6 | 1.672,5 | |||||
| WACC-Veränderung in Prozentpunkten | 0 | 1.326,8 | 1.337,8 | 1.349,8 | ||||
| +1 | 1.073,2 | 1.080,4 | 1.088,2 |
Geschäftssegment DEUTZ Green Der zur Diskontierung verwendete Kapitalkostensatz nach Steuern beträgt 8,44 % (31. Dezember 2023: 9,9 %). Der Diskontierungszinssatz basiert auf einem risikofreien Zinssatz von 2,50 % (31. Dezember 2023: 2,75 %) und einer Marktrisikoprämie von unverändert 7,0 %. Außerdem wurden der Betafaktor, der Fremdkapitalkostensatz sowie die Kapitalstruktur aus einer geschäftsbereichsspezifischen Peergroup abgeleitet. Der für das Geschäftssegment DEUTZ Green durchgeführte Werthaltigkeitstest beruht auf den fortgeführten Tätigkeiten und hat die Werthaltigkeit des diesem Geschäftsbereich zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwerts bestätigt. Zusätzlich zum Werthaltigkeitstest wurden für die wesentlichen Annahmen die folgenden Sensitivitätsanalysen durchgeführt. Eine aus Sicht des Managements mögliche Erhöhung/ Reduzierung des Kapitalisierungszinssatzes (WACC) um 1 Prozentpunkt bzw. eine mögliche Erhöhung/ Reduzierung der Wachstumsrate um 0,5 Prozentpunkte würde sich wie folgt auf den erzielbaren Betrag der Gruppe der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Segments DEUTZ Green auswirken:
| Sensitivitätsanalyse erzielbarer Betrag CGU – DEUTZ Green | ||||||||
| Veränderung des erzielbaren Betrags | Veränderung der Wachstumsrate Terminal Value in Prozentpunkten | |||||||
| in Mio. € | -0,5 | 0 | +0,5 | |||||
| -1 | 40,2 | 53,3 | 68,5 | |||||
| WACC-Veränderung in Prozentpunkten | 0 | -8,4 | 0,0 | 9,6 | ||||
| +1 | -43,2 | -37,6 | -31,4 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Über-/Unterdeckung des Buchwerts der CGU | Veränderung der Wachstumsrate Terminal Value in Prozentpunkten | |||||||
| in Mio. € | -0,5 | 0 | +0,5 | |||||
| -1 | 89,5 | 102,5 | 117,8 | |||||
| WACC-Veränderung in Prozentpunkten | 0 | 40,9 | 49,3 | 58,9 | ||||
| +1 | 6,0 | 11,6 | 17,9 |
Bei einem Kapitalisierungszinssatz (WACC) von etwa 9,84 % anstatt 8,44 % würde der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten dem Buchwert entsprechen. 15. At-equity bewertete Finanzanlagen Die Anteile des DEUTZ-Konzerns an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die alle nicht börsennotiert sind, stellen sich wie folgt dar:
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| 1.1. | 41,4 | 50,6 | ||
| Zugänge | 1,3 | 0,0 | ||
| Anteiliges Ergebnis aus at-equity bewerteten Unternehmen | 0,9 | -5,5 | ||
| Übrige Veränderungen aus der At-equity-Bewertung | 0,2 | -3,7 | ||
| 31.12. | 43,8 | 41,4 |
Weitere zusammengefasste Finanzinformationen zu den assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen werden unter Erläuterung 29 Anteile an anderen Unternehmen dargestellt. 16. Übrige und finanzielle Vermögenswerte (langfristig)
| in Mio. € | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
| Beteiligungen | 1,3 | 7,6 | ||
| Langfristige Wertpapiere | 4,2 | 3,9 | ||
| Fremdkapitalbeschaffungskosten | 0,3 | 0,5 | ||
| Ausleihungen | 1,3 | 0,0 | ||
| Übrige langfristige Vermögenswerte | 10,8 | 13,0 | ||
| Sonstige | 0,5 | 1,7 | ||
| Gesamt | 18,4 | 26,7 |
Beteiligungen Die Position beinhaltet den Wertansatz der Beteiligung an Blue World Technologies, Aalborg (Dänemark). Der Rückgang in Höhe von 6,3 Mio. € ist im Wesentlichen auf eine Anpassung der zum beizulegenden Zeitwert bewerten Beteiligung zurückzuführen. Langfristige Wertpapiere Diese Bilanzposition umfasst Wertpapiere in Form von Aktien und Obligationen. Die Wertpapiere sind im Wesentlichen zur Absicherung von Pensionsverpflichtungen des Konzernunternehmens DEUTZ Corporation, Atlanta (USA), vorgesehen.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 213 |
| --- | |
| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
Fremdkapitalbeschaffungskosten Direkt im Zusammenhang mit der Betriebsmittelkreditlinie angefallene Fremdkapitalbeschaffungskosten werden als langfristiger Vermögenswert bilanziert und ratierlich über den Zeitraum der Kapitalüberlassung erfolgswirksam erfasst. Bei Inanspruchnahme der Betriebsmittelkreditlinie als Darlehen werden die Finanzschulden unter Einschluss der anteiligen Fremdkapitalbeschaffungskosten angesetzt und in den Folgeperioden unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Ausleihungen Die Position beinhaltet die Aufwertung des Darlehens an die ehemaligen Lieferanten Gusswerke Saarbrücken GmbH und Gusswerke Leipzig GmbH aufgrund eines erwarteten Rückflusses aus einer Verteilung aus der Insolvenzmasse. Übrige langfristige Vermögenswerte Die Position beinhaltet einen Anspruch von DEUTZ auf die Einräumung eines Nutzungsrechts an den Immaterialgüterrechten, die im Rahmen der Weiterentwicklung der On-Highway-HDEP-Motoren im Zusammenhang mit dem Lizenzvertrag entstehen. 17. Latente Steuern, tatsächliche Ertragssteueransprüche und Schulden Zum Bilanzstichtag verfügt die DEUTZ AG über nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge für Körperschaftsteuer in Höhe von 715,3 Mio. € (2023: 722,7 Mio. €) sowie für Gewerbesteuer in Höhe von 816,3 Mio. € (2023: 826,0 Mio. €). Die Vorjahreswerte der steuerlichen Verlustvorträge (Körperschaftsteuer: 713,5 Mio. €, Gewerbesteuer: 826,5 Mio. €) wurden an Steuerprüfungen und aktualisierte Steuerveranlagungen angepasst. Weitere steuerliche Verlustvorträge bestehen bei ausländischen Konzernunternehmen. Die in der Bilanz ausgewiesenen latenten Steueransprüche bzw. - schulden und tatsächlichen Ertragsteuerforderungen und - verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
| in Mio. € | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
| Langfristig | ||||
| Latente Steueransprüche | 153,9 | 127,4 | ||
| Latente Steuerschulden | 5,6 | 5,8 | ||
| Kurzfristig | ||||
| Tatsächliche Ertragsteueransprüche | 12,4 | 4,1 | ||
| Verbindlichkeiten für Ertragsteuern | 1,5 | 6,4 |
Die latenten Steueransprüche betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 nach Saldierung mit latenten Steuerschulden 153,9 Mio. €. Sie resultierten im Wesentlichen aus der Aktivierung latenter Steueransprüche auf Verlustvorträge sowie aus temporären Differenzen, insbesondere zwischen dem Wertansatz der Pensionsrückstellungen in der Konzernbilanz und dem steuerlichen Wertansatz bei der DEUTZ AG. Latente Steueransprüche aus im sonstigen Ergebnis erfassten Positionen entfallen im Wesentlichen in Höhe von 15,3 Mio. € (31. Dezember 2023: 16,8 Mio. €) auf Pensionsrückstellungen sowie in Höhe von 0,5 Mio. € (31. Dezember 2023: -0,7 Mio. €) auf die Bewertung von Cashflow-Hedges. Die aktiven und passiven latenten Steuern verteilen sich auf folgende Positionen:
| 31.12.2024 | 31.12.2023 | |||||||
| in Mio. € | ||||||||
| Aktive | Passive | Aktive | Passive | |||||
| Immaterielle Vermögenswerte | 0,7 | 11,6 | 0,0 | 18,9 | ||||
| Sachanlagen | 0,9 | 21,2 | 0,8 | 20,6 | ||||
| Finanzanlagen | 1,4 | 0,0 | 3,0 | 0,0 | ||||
| Vorräte | 13,7 | 0,0 | 12,3 | 0,1 | ||||
| Forderungen, sonstige Vermögenswerte | 0,6 | 3,0 | 3,3 | 0,1 | ||||
| Pensionen | 7,2 | 0,1 | 9,2 | 0,1 | ||||
| Sonstige Schulden | 77,2 | 34,1 | 75,9 | 37,9 | ||||
| Verlustvorträge | 116,6 | 0,0 | 94,8 | 0,0 | ||||
| Latente Steuern (brutto) | 218,3 | 70,0 | 199,3 | 77,7 | ||||
| Saldierungen | 64,4 | 64,4 | 71,9 | 71,9 | ||||
| Latente Steuern (netto) | 153,9 | 5,6 | 127,4 | 5,8 |
Der die passiven latenten Steuern übersteigende Steueranspruch, für den künftig ausreichend steuerliche Gewinne zur Verfügung stehen, beträgt 153,9 Mio. € (31. Dezember 2023: 127,4 Mio. €). Die Veränderung der latenten Steuern ergibt sich wie folgt:
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Latente Steuern 1.1. | 121,6 | 99,3 | ||
| Anpassungen entsprechend IFRS 5 | 0,0 | 3,9 | ||
| Aufwand/Ertrag in der Gewinn-und- Verlust-Rechnung | 28,6 | 19,4 | ||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste latente Steuern | -1,9 | -1,0 | ||
| Latente Steuern 31.12. | 148,3 | 121,6 |
Die Veränderung der latenten Steuern auf temporäre Differenzen, die erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst wurden, lag zum 31. Dezember 2024 bei -1,9 Mio. € (31. Dezember 2023: -1,0 Mio. €) und resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung der Pensionsrückstellungen. Zum 31. Dezember 2024 wurden auf temporäre Differenzen in Höhe von 1,60 Mio. € (31. Dezember 2023: 1,47 Mio. €) keine passiven latenten Steuern in Verbindung mit Tochterunternehmen, assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen erfasst, da die Umkehrung der Differenzen gesteuert werden kann und in naher Zukunft keine wesentlichen Steuereffekte zu erwarten sind.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 214 |
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| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
Latente Steueransprüche werden nur in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass über einen bestimmten Planungszeitraum ausreichend zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, gegen das die noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge verwendet werden können. Dementsprechend bestehen aufgrund fehlender Nutzbarkeit ergänzend zu den mit latenten Steuern belegten steuerlichen Verlustvorträgen auch nicht mit latenten Steuern belegte Verlustvorträge. Die Höhe und die Verfallszeiten der nicht mit latenten Steuern belegten Verlustvorträge können den folgenden Tabellen entnommen werden:
| Nicht mit latenten Steuern belegte Verlustvorträge im Konzern | ||||
| in Mio. € | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
| Körperschaftsteuer/ Solidaritätszuschlag | 379,7 | 441,6 | ||
| Gewerbesteuer | 447,3 | 535,6 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Davon Verfallszeiten von in- und ausländischen Verlustvorträgen im Konzern | ||||
| in Mio. € | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
| Bis 5 Jahre | 0,0 | 0,0 | ||
| Unbegrenzt | ||||
| Körperschaftsteuer/ Solidaritätszuschlag | 379,7 | 441,6 | ||
| Gewerbesteuer | 447,3 | 535,6 |
Der Vorjahreswert der insgesamt nicht mit latenten Steuern belegten Verlustvorträge (Körperschaftsteuer 432,4 Mio. €; Gewerbesteuer 536,2 Mio. €) wurde infolge der Aktualisierung von Steuerveranlagungen angepasst. 18. Vorräte
| in Mio. € | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Kauf- und Ersatzteile | 239,6 | 248,9 | ||
| Unfertige Erzeugnisse und Leistungen | 62,0 | 56,1 | ||
| Fertige Erzeugnisse | 130,0 | 128,9 | ||
| Gesamt | 431,6 | 433,9 |
Der Materialaufwand belief sich im Berichtsjahr auf 942,2 Mio. € (2023: 1.108,7 Mio. €). Die Entwicklung der Wertminderungskonten der Vorräte stellt sich wie folgt dar:
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| 1.1. | 47,9 | 49,4 | ||
| Veränderungen | 8,1 | -0,4 | ||
| Umgliederungen entsprechend IFRS 5 | 0,0 | -1,1 | ||
| 31.12. | 56,0 | 47,9 |
- Sonstige Forderungen und Vermögenswerte
| in Mio. € | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 192,0 | 207,3 | ||
| abzüglich Wertberichtigungen | -5,6 | -5,4 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen – netto | 186,4 | 201,9 | ||
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | ||||
| Forderungen aus sonstigen Steuern | 17,1 | 11,4 | ||
| Boni und sonstige Forderungen gegen Lieferanten | 8,4 | 7,8 | ||
| Selbstbehalt auf Forderungs- verkauf | 2,4 | 3,0 | ||
| Forderungen aus Investitionszuschüssen | 2,3 | 1,7 | ||
| Vorauszahlungen | 6,2 | 5,7 | ||
| Forderungen aus Erstattungsansprüchen | 0,4 | 1,0 | ||
| Forderungen gegen Beteiligungen | 0,4 | 0,5 | ||
| davon aus Lieferungen und Leistungen | 0,4 | 0,5 | ||
| davon sonstige Forderungen | 0,0 | 0,0 | ||
| Derivative Finanzinstrumente | 0,0 | 1,5 | ||
| Geleistete Anzahlungen | 0,6 | 0,1 | ||
| Sonstige übrige Forderungen | 15,6 | 17,1 | ||
| Gesamt | 53,4 | 49,8 |
Im Rahmen entsprechender Factoring-Vereinbarungen betrug das verkaufte Forderungsvolumen zum Geschäftsjahresende 103,9 Mio. € (31. Dezember 2023: 151,2 Mio. €). Dabei wurden nicht alle mit dem Eigentum an den verkauften Forderungen verbundenen Chancen und Risiken an den Factor übertragen. Während das Kreditausfallrisiko vollständig übertragen wurde, besteht für die verkauften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,8 Mio. € ein Spätzahlungsrisiko, dem mit der Bildung einer Verbindlichkeit in der entsprechenden Höhe entgegengewirkt wird. Diese Forderungen in Höhe von 0,8 Mio. € werden im Rahmen des anhaltenden Engagements weiterhin angesetzt. Die beizulegenden Zeitwerte der übertragenen Forderungen und der dazugehörigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 103,9 Mio. € und 0,8 Mio. €. Der Nettowert der übertragenen Forderungen entspricht 103,1 Mio. €. Der Gesamtbuchwert der Forderungen vor der Übertragung im Rahmen der Factoring-Vereinbarungen belief sich auf 289,5 Mio. €. Weiterhin angesetzt werden 186,4 Mio. €. Die DEUTZ AG führt für die verkauften Forderungen weiterhin das Forderungsmanagement durch. Insgesamt standen dem Konzern zum 31. Dezember 2024 Factoring-Linien in Höhe von 250,0 Mio. € zur Verfügung (31. Dezember 2023: 250,0 Mio. €). Die Linien werden revolvierend in Anspruch genommen. Im Zusammenhang mit dem Verkauf von Forderungen wurden im Geschäftsjahr 2024 Zinsaufwendungen in Höhe von 4,5 Mio. € erfasst (2023: 5,9 Mio. €).
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 215 |
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| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
Im Zusammenhang mit dem Verkauf von Forderungen bestanden zum 31. Dezember 2024 Forderungen gegen einen Factor in Höhe von 2,4 Mio. € (31. Dezember 2023: 3,0 Mio. €). Der beizulegende Zeitwert dieser Forderungen beträgt ebenfalls 2,4 Mio. € (31. Dezember 2023: 3,0 Mio. €). Die Risiken aus dem Factoring bestehen im Bonitätsrisiko des Factors und liegen unterhalb des Bonitätsrisikos der ursprünglichen Forderungsschuldner. Das maximale Verlustrisiko zum 31. Dezember 2024 ist hierbei auf die Forderung in Höhe von 2,4 Mio. € beschränkt (31. Dezember 2023: 3,0 Mio. €). Zum 31. Dezember 2024 waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 5,6 Mio. € (31. Dezember 2023: 5,4 Mio. €) wertgemindert. Die Entwicklung des Wertberichtigungskontos ist in der Erläuterung 28 Finanzrisikomanagement und weitere Angaben zur Kapitalsteuerung dargestellt. Wertminderungen für sonstige Forderungen und Vermögenswerte werden durch direkte Abwertungen der Buchwerte berücksichtigt. Zum 31. Dezember 2024 waren die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte mit insgesamt 9,2 Mio. € (31. Dezember 2023: 9,2 Mio. €) wertberichtigt. Die Entwicklung des Wertberichtigungskontos ist in der Erläuterung 28 dargestellt. Sowohl zum 31. Dezember 2024 als auch zum 31. Dezember 2023 bestanden keine Vertragsvermögenswerte aus Verträgen mit Kunden. 20. Zahlungsmittel und -äquivalente Die Zahlungsmittel und -äquivalente umfassen den Kassenbestand, kurzfristige Einlagen sowie Guthaben bei Kreditinstituten und betrugen zum 31. Dezember 2024 62,0 Mio. € (31. Dezember 2023: 90,1 Mio. €). Zugriffsbeschränkungen bestehen wie im Vorjahr keine. 21. Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte nicht fortgeführter Aktivitäten sowie Schulden in direktem Zusammenhang mit Vermögenswerten nicht fortgeführter Aktivitäten Die Buchwerte der nicht als fortgeführte Aktivitäten ausgewiesenen Vermögenswerte und Schulden der Torqeedo- Gruppe zum Zeitpunkt der Veräußerung (3. April 2024) und zum 31. Dezember 2023 sind in folgender Tabelle zusammengefasst:
| in Mio. € | 03.04.2024 | 31.12.2023 | ||
| Sachanlagen | 16,2 | 0 | 15,9 | |
| Immaterielle Vermögenswerte und Geschäfts- oder Firmenwert | 30,3 | 30,3 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 46,5 | 46,2 | ||
| Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 27,7 | 28,4 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 1,4 | 1,1 | ||
| Zahlungsmittel und -äquivalente | 2,0 | 0,0 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 31,1 | 29,5 | ||
| Summe Vermögenswerte | 77,6 | 75,7 | ||
| Leasingverbindlichkeiten | 6,8 | 7,1 | ||
| Latente Steuerrückstellungen | 3,3 | 3,3 | ||
| Langfristige Schulden | 10,1 | 10,4 | ||
| Übrige Rückstellungen | 4,0 | 4,0 | ||
| Leasingverbindlichkeiten | 1,0 | 1,0 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3,0 | 2,5 | ||
| Übrige Verbindlichkeiten | 1,8 | 1,1 | ||
| Kurzfristige Schulden | 9,8 | 8,6 | ||
| Summe Schulden | 19,9 | 19,0 |
Die Vermögenswerte und Schulden der Abgangsgruppe wurden mit dem niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet. Hierbei sind keine Wertminderungen entstanden. Die immateriellen Vermögenswerte enthalten den auf die Abgangsgruppe entfallenden Geschäfts- oder Firmenwert des Geschäftssegments DEUTZ Green in Höhe von 19,6 Mio. €. 22. Eigenkapital
| in Mio. € | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
| Gezeichnetes Kapital | 354,7 | 322,5 | ||
| Kapitalrücklage | 78,9 | 40,3 | ||
| Andere Rücklagen | -6,8 | -6,7 | ||
| Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn | 421,1 | 387,1 | ||
| Den Anteilseignern des Mutterunternehmens zustehendes Eigenkapital | 847,9 | 743,2 | ||
| Gesamt | 847,9 | 743,2 | ||
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| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 216 | |||
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| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) der DEUTZ AG betrug Ende 2024 354.739.200,24 € (31. Dezember 2023: 322.490.184,06 €) und ist in 138.761.914 (31. Dezember 2023: 126.147.195) nennwertlose, auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt. Der rechnerische Wert der Stückaktien beträgt 2,56 € pro Aktie (31. Dezember 2023: 2,56 €). Eine Aktie gewährt eine Stimme und ist maßgebend für den Anteil am Gewinn. Der Anstieg des gezeichneten Kapitals resultiert aus der Platzierung neuer Aktien an institutionelle Investoren im Juli 2024 unter Ausschluss des Bezugsrechts durch teilweise Ausnutzung des Genehmigten Kapitals. Genehmigtes Kapital Zum 31. Dezember 2024 setzt sich das Genehmigte Kapital wie folgt zusammen: Der Vorstand ist gemäß § 4 Abs. 3 der Satzung der DEUTZ AG auf Beschluss der Hauptversammlung vom 27. April 2023 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26. April 2028 einmalig oder mehrmalig in Teilbeträgen um bis zu insgesamt 61.795.646,86 € gegen Bareinlagen durch Ausgabe von bis zu 24.172.356 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2023/I). Der Vorstand ist des Weiteren gemäß § 4 Abs. 3 der Satzung der DEUTZ AG auf Beschluss der Hauptversammlung vom 27. April 2023 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26. April 2028 einmalig oder mehrmalig in Teilbeträgen um insgesamt bis zu 29.546.629,82 € gegen Bareinlagen durch Ausgabe von bis zu 11.557.637 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2023/II). Die Ausgabe neuer Aktien bzw. die Begründung von Wandlungs- und/oder Optionsrechten bzw. -pflichten ist nur zulässig, soweit rechnerisch insgesamt maximal neue Aktien in Höhe von bis zu 40 % des Grundkapitals ausgegeben werden bzw. Wandlungs- und/oder Optionsrechten bzw. -pflichten auf Aktien in diesem Umfang begründet werden. Es soll also eine Zusammenrechnung aller Ausnutzungen der auf der Hauptversammlung vom 27. April 2023 erteilten Ermächtigungen (Genehmigtes Kapital I und II, Bedingtes Kapital, Ausgabe von Genussrechten ohne Wandlungs- oder Optionsrechte, Erwerb und Verwendung eigener Aktien) erfolgen. Bei der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2023/I und II steht den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Dies kann jedoch unter bestimmten, in § 4 Abs. 3 der Satzung der DEUTZ AG näher definierten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden. Ermächtigungen zum Ausschluss des Bezugsrechts sind in einem sachlichen Umfang vorgesehen, der im Maximum den privilegierten quantitativen Anforderungen des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG entspricht. Der Vorstand hat einen schriftlichen Bericht über die Gründe für die vorgeschlagene Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 203 Abs. 2 Satz 2 AktG in Verbindung mit § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG erstattet, der vom Tage der Einberufung der Hauptversammlung 2023 an im Internet unter www.deutz.com/investor-relations/hauptversammlung/2023/ zu- gänglich ist. Die Summe aller unter Ausschluss des Bezugsrechts nach diesen Ermächtigungen ausgegebenen (bzw. im Fall von Wandel- und Optionsanleihen auszugebenden) Aktien darf dabei kumuliert die Grenze von 10 % des Grundkapitals nicht übersteigen. Maßgeblich ist das Grundkapital der Gesellschaft zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigungen oder – falls dieser Wert geringer ist – zum Zeitpunkt ihrer Ausübung. Zum 31. Dezember 2024 betrug der Nennbetrag des noch nicht ausgenutzten Genehmigten Kapitals 2023/I 61.795.646,86 € und des teilweise ausgenutzten Genehmigten Kapitals 2023/II 29.546.629,82 €. Im Rahmen der Kapitalerhöhung wurde ein Teilbetrag in Höhe von 32.249.017,04 € genutzt. Wir verweisen auch auf unsere Erläuterungen zum Gezeichneten Kapital. Zum 31. Dezember 2023 betrug der Nennbetrag des bestehenden Genehmigten Kapital 2023/I und II 61.795.646,86 €. Bedingtes Kapital Zum 31. Dezember 2024 setzt sich das Bedingte Kapital wie folgt zusammen: Das Grundkapital der DEUTZ AG ist auf Beschluss der Hauptversammlung vom 27. April 2023 um bis zu 61.795.646,86 € durch Ausgabe von bis zu 24.172.356 neuen Aktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen oder von Optionsscheinen aus Optionsschuldverschreibungen, die aufgrund der Ermächtigung des Vorstands durch die Hauptversammlung vom 27. April 2023 von der Gesellschaft oder von einer Tochtergesellschaft bis zum 26. April 2028 begeben werden, von ihrem Wandlungs- oder Optionsrecht Gebrauch machen oder, soweit sie zur Wandlung bzw. Optionsausübung verpflichtet sind, ihre Verpflichtung zur Wandlung bzw. Optionsausübung erfüllen und soweit nicht andere Erfüllungsformen zur Bedienung eingesetzt werden. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu den nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses in den Schuldverschreibungs- bzw. Optionsbedingungen jeweils zu bestimmenden Wandlungs- oder Optionspreisen (»Bedingtes Kapital 2023«). Die aufgrund dieser Bestimmung ausgegebenen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 217 |
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| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
Für Informationen zur Kapitalgrenze und zum Ausschluss von Bezugsrechten verweisen wir auf die übergreifenden Erläuterungen zum Genehmigten Kapital. Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Genussrechte Auf Beschluss der Hauptversammlung vom 27. April 2023 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26. April 2028 einmalig oder mehrmalig auf den Namen und/oder auf den Inhaber lautende Genussrechte im Gesamtnennbetrag von bis zu 100.000.000 € ohne Wandlungs- oder Optionsrechte auf Aktien der Gesellschaft mit oder ohne Laufzeitbeschränkung zu begeben. Die Genussrechte können auf Euro oder auf eine andere gesetzliche Währung eines OECD-Mitgliedslandes lauten. Bei Ausgabe in einer anderen Währung ist der entsprechende Gegenwert, berechnet nach dem EZB-Referenzkurs am Tag der Beschlussfassung über die Begebung der Genussrechte, maßgebend. Die Ausgabe der Genussrechte erfolgt gegen Bareinlagen oder Sacheinlagen. Für Informationen zur Kapitalgrenze und zum Ausschluss von Bezugsrechten verweisen wir auf die übergreifenden Erläuterungen zum Genehmigten Kapital. Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Eigene Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr.8 AktG Auf Beschluss der Hauptversammlung vom 27. April 2023 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26. April 2028 eigene Aktien in einem Umfang von bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung oder – falls dieser Wert geringer ist – des zum Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Dabei dürfen auf die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, die die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt oder die ihr gemäß §§ 71 a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des jeweiligen Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung darf nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden. Im Geschäftsjahr 2024 wurden wie im Vorjahr eigene Aktien unter dieser Ermächtigung von der Gesellschaft nicht erworben. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage enthält Aufgelder und Einlagen von Gesellschaftern sowie Eigenkapitalanteile zusammengesetzter Finanzierungsinstrumente wie unverzinsliche Wandelgenussrechte und unterverzinsliche Wandelschuldverschreibungen. Der Wert des Wandlungsrechts früherer Genussrechte und Schuldverschreibungen wurde zum Ausgabezeitpunkt im Eigenkapital unter Berücksichtigung latenter Steuereffekte zum beizulegenden Zeitwert abzüglich anteiliger Transaktionskosten erfasst. Im Berichtsjahr sowie im Vorjahr waren keine derartigen zusammengesetzten Finanzinstrumente im Umlauf. Die neuen Aktien von insgesamt 12.614.719 Stück wurden bei institutionellen Investoren zum Kurs von 5,71 € je Aktie platziert. Der den Nennbetrag je Aktie in Höhe von 2,56 € übersteigende Betrag des Emissionserlöses in Höhe von 39,8 Mio. € wurde der Kapitalrücklage zugeführt. Andere Rücklagen Währungsumrechnung Auf die Anteilseigner der DEUTZ AG entfallende Differenzen aus der Umrechnung der Bilanzen infolge der Umrechnung des Eigenkapitals zu historischen Kursen sowie der Umrechnung des Jahresergebnisses zu Jahresdurchschnittskursen wurden erfolgsneutral in einen gesonderten Eigenkapitalposten eingestellt. Der kumulierte in den anderen Rücklagen erfasste Gewinn aus Währungsumrechnungsdifferenzen betrug zum Ende des Geschäftsjahres 4,3 Mio. € (31. Dezember 2023: Verlust in Höhe von 0,4 Mio. €). Die anderen Rücklagen enthielten zum 31. Dezember 2023 einen Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung nicht fortgeführter Aktivitäten in Höhe von -0,3 Mio. €. Marktbewertungsrücklage In dieser Rücklage werden Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten erfasst. Weiterhin wird in dieser Rücklage der Teil des Gewinns oder Verlusts aus einem Sicherungsinstrument zur Absicherung von Cashflows erfasst, der als effektive Absicherung ermittelt wird. Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn Diese Position beinhaltet die gesetzliche Rücklage der DEUTZ AG in Höhe von 4,5 Mio. € (31. Dezember 2023: 4,5 Mio. €). Minderheitsanteile am Eigenkapital Sowohl in der Berichts- als auch in der Vergleichsperiode bestanden keine Minderheitsanteile am Eigenkapital. Dividende Nach dem deutschen Aktiengesetz wird die Dividende aus dem im handelsrechtlichen Jahresabschluss der DEUTZ AG ausgewiesenen Bilanzgewinn ausgeschüttet. Im Geschäftsjahr 2024 schüttete die DEUTZ AG an die Aktionäre eine Dividende in Höhe von 21,4 Mio. € (0,17 € je Aktie) aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres aus. Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2024 der DEUTZ AG 23,6 Mio. € zur Ausschüttung einer Dividende von 0,17 € je Stückaktie zu verwenden.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 218 |
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| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
- Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Für die Mitarbeiter der DEUTZ AG existieren sowohl beitragsorientierte als auch leistungsorientierte Pläne. Beitragsorientierte Pläne Die Mitarbeiter in Deutschland erhalten Leistungen aus der gesetzlich festgesetzten Sozialversicherung, für die Beiträge als Teil des Einkommens eingezahlt werden. Daneben existieren bei DEUTZ weitere arbeitnehmerfinanzierte Direktversicherungen. Da nach Zahlung der Beiträge an die privaten Versicherungsträger für die Gesellschaft keine weiteren Verpflichtungen bestehen, werden diese Pläne als beitragsorientierte Pläne behandelt. Laufende Beitragszahlungen wurden als Aufwendungen für den betreffenden Zeitraum angesetzt. Im Geschäftsjahr 2024 betrug der Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung 22,3 Mio. € (2023: 21,0 Mio. €). Daneben wurden im Rahmen von Entgeltumwandlungen weitere 1,6 Mio. € (2023: 1,6 Mio. €) in Pensions- und Direkt- versicherungen gezahlt. Leistungsorientierte Pläne Der DEUTZ-Konzern unterhält mehrere leistungsorientierte Pensionspläne im In- und Ausland. Die größten Pensionspläne bestehen in Deutschland und Großbritannien. Diese machten zusammen über 95 % der Bruttopensionsverpflichtungen (31. Dezember 2023: 95 %) und 100 % des Planvermögens (31. Dezember 2023: 100 %) aus. In Deutschland bestehen insgesamt vier leistungsorientierte Pensionspläne. Während drei Pläne arbeitgeberfinanziert sind, handelt es sich bei dem vierten um einen Deferred Compensation Plan (Gehaltsumwandlung). Die arbeitgeberfinanzierten Versorgungspläne umfassen in der Regel eine allgemeine Altersversorgung der Mitarbeiter auf Lebenszeit, eine Invalidenversorgung und eine Hinterbliebenenversorgung. Die Höhe der monatlichen Versorgungsbezüge richtet sich bei den arbeitgeberfinanzierten Pensionsplänen grundsätzlich nach dem Arbeitseinkommen und der Anzahl der Dienstjahre im DEUTZ- Konzern. Nach dem Einfrieren der Pensionspläne im Jahr 1995 besteht für die Mitarbeiter keine Möglichkeit mehr, zusätzliche arbeitgeberfinanzierte Pensionsanwartschaften zu erwerben. Beim Deferred Compensation Plan schließt das Unternehmen auf der Grundlage des Umwandlungsbetrags eine Rückdeckungsversicherung bei einem Lebensversicherer ab und erteilt auf Basis des versicherten Garantiekapitals eine Pensionszusage. Die betriebliche Altersversorgung wird in Deutschland durch das Betriebsrentengesetz (BetrAVG) geregelt. Demnach obliegt dem DEUTZ-Konzern die alleinige Verantwortung für die Erfüllung der leistungsorientierten Pensionspläne. Das generelle Renteneintrittsalter beträgt 67 Jahre. Der in Großbritannien bestehende leistungsorientierte Pensionsplan sieht für die Versorgungsberechtigten einen von der Höhe des Grundgehalts und der Anzahl der anrechenbaren Dienstjahre abhängigen Rentenanspruch vor. Nach dem Einfrieren der Pensionspläne 2016 besteht jedoch für alle Mitarbeiter keine Möglichkeit mehr, zusätzliche arbeitgeberfinanzierte Pensionsanwartschaften zu erwerben. Das Renteneintrittsalter beträgt 62–65 Jahre. Die jährliche Rentenzahlung beträgt zwischen 1/55 und 1/60 des höchsten in den letzten fünf Jahren erhaltenen Grundgehalts für jedes anrechenbare Dienstjahr. Die Finanzierung des Pensionsplans erfolgt in erster Linie durch Umwandlung des Gehalts der Versorgungsberechtigten und Beiträge des Arbeitgebers zur Bildung eines Planvermögens. Die Verpflichtung des DEUTZ-Konzerns besteht darin, eine etwaige Planunterdeckung auszugleichen. Der dabei auf das Unternehmen entfallende Beitrag wird jährlich auf Basis eines unabhängigen Pensionsgutachtens ermittelt. Die Verwaltung des Pensionsplans inklusive des Planvermögens in Großbritannien erfolgt entsprechend den dortigen gesetzlichen Bestimmungen durch unabhängige Treuhänder. Gemäß den Anlagegrundsätzen des Pensionsplans ist das gebildete Planvermögen auf Eigenkapital- und Schuldinstrumente unter Berücksichtigung der aktuellen Marktbedingungen im Hinblick auf Rendite und Risiko möglichst optimal zu verteilen. Mit dieser Anlagestrategie soll insbesondere dem Kapitalmarktrisiko und dem damit zusammenhängenden Risiko von Inkongruenzen zwischen der Leistungsverpflichtung aus dem Pensionsplan auf der einen und dem Planvermögen auf der anderen Seite begegnet werden. Im Zusammenhang mit leistungsorientierten Pensionsplänen ist der Konzern neben den allgemeinen versicherungs- mathematischen Risiken wie dem Zinsänderungsrisiko, dem Rentensteigerungsrisiko und dem Langlebigkeitsrisiko auch dem Kapitalmarktrisiko aus der Anlage des Planvermögens ausgesetzt.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 219 |
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| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
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| Finanzierungsstatus der Pensionspläne | |
| in Mio. € | |
| Pensionspläne in Deutschland | |
| Barwert der Bruttopensionsverpflichtung | |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | |
| Unterdeckung (Nettoschuld) | |
| Pensionspläne in Großbritannien | |
| Barwert der Bruttopensionsverpflichtung | |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | |
| Unterdeckung (Nettoschuld) | |
| Sonstige Pensionspläne | |
| Barwert der Bruttopensionsverpflichtung | |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | |
| Unterdeckung (Nettoschuld) | |
| Gesamt | |
| Barwert der Bruttopensionsverpflichtung | |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | |
| Unterdeckung (Nettoschuld) |
Die Leistungsverpflichtungen der Pensionspläne in Deutschland und Großbritannien verteilen sich im Wesentlichen wie folgt auf die einzelnen Gruppen der Versorgungsberechtigten:
| Verteilung der Pensionsverpflichtung auf Versorgungsberechtigte | ||||
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Pensionspläne in Deutschland | ||||
| Aktive Anwärter | 6,1 | 5,3 | ||
| Ausgeschiedene Anwärter | 0,9 | 1,1 | ||
| Pensionäre | 80,1 | 91,8 | ||
| Barwert der Bruttopensionsverpflichtung | 87,1 | 98,2 | ||
| Pensionspläne in Großbritannien | ||||
| Aktive Anwärter | 0,0 | 0,0 | ||
| Ausgeschiedene Anwärter | 8,5 | 8,7 | ||
| Pensionäre | 8,2 | 8,7 | ||
| Barwert der Bruttopensionsverpflichtung | 16,7 | 17,4 |
Die Entwicklung der Nettoschuld für leistungsorientierte Pensionspläne ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
| Entwicklung der Nettoschuld der leistungsorientierten Pensionspläne | ||||
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Nettoschuld zum 1.1. | 98,4 | 97,1 | ||
| Im Gewinn oder Verlust erfasste Beträge | 2,9 | 3,3 | ||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Beträge | -5,2 | 9,3 | ||
| Arbeitgeberbeiträge | 0,0 | -0,3 | ||
| Arbeitnehmerbeiträge | -0,4 | 0,0 | ||
| Gezahlte Versorgungsleistungen | -9,7 | -10,6 | ||
| Auswirkung von Wechselkursänderungen | 0,1 | -0,4 | ||
| Unternehmenszusammenschlüsse | 1,0 | 0,0 | ||
| Nettoschuld zum 31.12. | 87,1 | 98,4 |
Die Entwicklung des Barwerts der leistungsorientierten Pensionsverpflichtung stellt sich wie folgt dar:
| Entwicklung des Barwerts der Bruttopensionsverpflichtung | ||||
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Bruttopensionsverpflichtung zum 1.1. | 120,4 | 118,9 | ||
| Dienstzeitaufwand | 0,0 | 0,0 | ||
| Arbeitnehmerbeiträge | 0,0 | 0,0 | ||
| Zinsaufwendungen | 4,0 | 4,4 | ||
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | 0,0 | 0,0 | ||
| Neubewertungen | -6,8 | 9,2 | ||
| davon: erfahrungsbedingte Anpassungen | -5,2 | 5,5 | ||
| davon: versicherungsmathematische (Gewinne)/Verluste aus Änderungen der biometrischen Annahmen | 0,0 | 0,1 | ||
| davon: versicherungsmathematische (Gewinne)/Verluste aus Änderungen der finanziellen Annahmen | -1,6 | 3,6 | ||
| Auswirkung von Wechselkursänderungen | 1,0 | 0,0 | ||
| Gezahlte Versorgungsleistungen | -11,1 | -12,1 | ||
| Unternehmenszusammenschlüsse | 1,0 | 0,0 | ||
| Bruttopensionsverpflichtung zum 31.12. | 108,5 | 120,4 |
Die gewichtete durchschnittliche Laufzeit für die Leistungsverpflichtung in Deutschland belief sich zum 31. Dezember 2024 auf 7,2 Jahre (31. Dezember 2023: 7,3 Jahre).
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 220 |
| --- | |
| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
Die Entwicklung und Zusammensetzung des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens werden in den folgenden zwei Übersichten gezeigt:
| Veränderung des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens | ||||
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 1.1. | 22,0 | 21,8 | ||
| Arbeitgeberbeiträge | 0,0 | 0,3 | ||
| Arbeitnehmerbeiträge | 0,4 | 0,0 | ||
| Zinserträge | 1,1 | 1,1 | ||
| Erträge (+)/Aufwendungen (-) aus dem Planvermögen (ohne Zinserträge) | -1,6 | -0,1 | ||
| Rentenzahlungen aus Planvermögen | -1,4 | -1,6 | ||
| Währungsdifferenzen | 0,9 | 0,5 | ||
| Sonstiges | 0,0 | 0,0 | ||
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 31.12. | 21,4 | 22,0 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Zusammensetzung des Planvermögens | ||||
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Zahlungsmittel und -äquivalente | 1,8 | 0,7 | ||
| Eigenkapitalinstrumente (nach Regionen) | ||||
| Großbritannien | 0,0 | 0,0 | ||
| Europa (ohne Großbritannien) | 0,0 | 0,0 | ||
| Nordamerika | 0,0 | 0,0 | ||
| Japan | 0,0 | 0,0 | ||
| Asien/Pazifik | 0,0 | 0,0 | ||
| Sonstige | 0,0 | 0,0 | ||
| 0,0 | 0,0 | |||
| Von der Versicherungsgesellschaft gehaltene Vermögenswerte | 14,9 | 0,0 | ||
| Schuldinstrumente | ||||
| Staatsanleihen | 0,0 | 11,1 | ||
| Unternehmensanleihen | 0,0 | 5,6 | ||
| 0,0 | 16,7 | |||
| Rückdeckungsversicherungen | 4,7 | 4,6 | ||
| Gesamt | 21,4 | 22,0 |
Für alle Eigenkapital- und Schuldinstrumente stehen aufgrund ihrer jeweiligen Notierung an einem aktiven Markt Marktpreise zur Verfügung. Die Anlagestrategie zielt vor dem Hintergrund der Kapital- sicherung in erster Linie auf eine ausgewogene regionale Verteilung der Investitionen sowie den Einsatz von Eigenkapital- und Fremdkapitalinstrumenten ab. Der im laufenden Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 und des Vorjahres erfasste Teil des Nettopensionsaufwands setzt sich wie folgt zusammen:
| Nettopensionsaufwand | ||||
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | 0,0 | 0,0 | ||
| Nettozinsaufwand | 2,9 | 3,3 | ||
| Gesamt | 2,9 | 3,3 |
Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt auf Basis von Pensionsgutachten. Die nachfolgenden Tabellen zeigen die wesentlichen versicherungsmathematischen Annahmen, die den Berechnungen der wesentlichen Pensionsverpflichtungen in Deutschland und Großbritannien zum Stichtag zugrunde liegen. Die Angabe zum Diskontierungszinssatz und Rententrend erfolgt in Form von gewichteten Durchschnitten.
| Versicherungsmathematische Annahmen | ||||
| in % | 2024 | 2023 | ||
| Diskontierungszinssatz | ||||
| Deutschland | 3,34 | 3,34 | ||
| Großbritannien | 5,50 | 4,80 | ||
| Rententrend | ||||
| Deutschland | 2,00 | 2,00 | ||
| Großbritannien | 2,50 | 2,30 | ||
| --- | --- | --- | ||
| Sterbetafeln | ||||
| Deutschland | Heubeck-Richttafeln 2018G | |||
| Großbritannien | S1 YoB (Standardsterblichkeitstafeln für selbstverwaltete Pläne unter Berücksichtigung künftiger Sterblichkeitsveränderungen) | |||
| --- | --- | |||
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 221 | |||
| --- | ||||
| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
Die folgende Sensitivitätsanalyse zeigt für jede wesentliche versicherungsmathematische Annahme zum Stichtag, wie hoch sich eine mögliche Veränderung der Annahmen zum betreffenden Stichtag auf die wesentlichen Pensionsverpflichtungen in Deutschland und Großbritannien ausgewirkt hätte.
| Sensitivitätsanalyse | ||||
| 2024 | Auswirkung auf die Pensionsverpflichtung bei einem | |||
| in Mio. € | ||||
| Anstieg um 0,5 % | Rückgang um 0,5 % | |||
| Diskontierungszinssatz | ||||
| Deutschland | -2,7 | 2,9 | ||
| Großbritannien | -1,0 | 1,0 | ||
| Rententrend | ||||
| Deutschland | 3,0 | -2,8 | ||
| Großbritannien | 0,7 | -0,6 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Sensitivitätsanalyse | ||||
| 2023 | Auswirkung auf die Pensionsverpflichtung bei einem | |||
| in Mio. € | ||||
| Anstieg um 0,5 % | Anstieg um 0,5 % | |||
| Diskontierungszinssatz | ||||
| Deutschland | -3,2 | 3,4 | ||
| Großbritannien | -1,1 | 1,2 | ||
| Rententrend | ||||
| Deutschland | 3,5 | -3,3 | ||
| Großbritannien | 0,6 | -0,7 |
Des Weiteren halten wir auch eine Veränderung der Lebenserwartung der begünstigten DEUTZ-Mitarbeiter für möglich. Bei einer Erhöhung der Lebenserwartung der begünstigten DEUTZ-Mitarbeiter um ein Jahr würden die Pensionsverpflichtungen aus den Pensionsplänen in Deutschland bzw. Großbritannien zum 31. Dezember 2024 um 8,7 Mio. € bzw. 0,4 Mio. € (31. Dezember 2023: um 9,7 Mio. € bzw. 0,4 Mio. €) steigen. Den Sensitivitätsberechnungen liegt die durchschnittliche Laufzeit der zum 30. November 2024 ermittelten Versorgungs- verpflichtungen zugrunde. Die Berechnungen wurden für die als wesentlich eingestuften versicherungsmathematischen Parameter, deren Veränderung für möglich gehalten wird, isoliert vorgenommen, um die Auswirkungen auf den zum 31. Dezember 2024 berechneten Barwert der Pensionsverpflichtungen separat aufzuzeigen. Künftige Zahlungsströme Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet der Konzern mit keinen Zahlungen an die Pensionspläne (2023: 0,5 Mio. €). Die folgende Tabelle stellt die künftigen erwarteten Leistungszahlungen aus Pensionsverpflichtungen dar:
| Erwartete Leistungszahlungen | ||
| in Mio. € | 31.12.2024 | |
| 2025 | 11,0 | |
| 2026 | 10,2 | |
| 2027 | 9,5 | |
| 2028 | 8,9 | |
| 2029 | 8,4 | |
| 2030–2034 | 35,0 | |
| --- | --- | |
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 222 | |
| --- | ||
| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
- Übrige Rückstellungen Die übrigen Rückstellungen betreffen:
| 31.12.2024 | 31.12.2023 | |||||||||||
| in Mio. € | ||||||||||||
| Gesamt | davon Restlaufzeit bis 1 Jahr | davon Restlaufzeit über 1 Jahr | Gesamt | davon Restlaufzeit bis 1 Jahr | davon Restlaufzeit über 1 Jahr | |||||||
| Gewährleistungen | 45,9 | 36,7 | 9,2 | 40,5 | 30,2 | 10,3 | ||||||
| Personalverpflichtungen | 36,9 | 25,9 | 11,0 | 36,8 | 25,5 | 11,3 | ||||||
| Restrukturierung | 0,6 | 0,2 | 0,4 | 1,0 | 1,0 | 0,0 | ||||||
| Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften | 8,9 | 8,9 | 0,0 | 3,3 | 3,3 | 0,0 | ||||||
| Sonstiges | 16,7 | 10,8 | 5,9 | 16,1 | 13,8 | 2,3 | ||||||
| Gesamt | 109,0 | 82,5 | 26,5 | 97,7 | 73,8 | 23,9 |
Der im Zusammenhang mit den Rückstellungen stehende Zahlungsabfluss wird im Wesentlichen bis zum Geschäftsjahr 2026 erwartet. Die übrigen Rückstellungen werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag berechneten Erfüllungsbetrag unter Berück- sichtigung zu erwartender Kostensteigerungen angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden mit einem Zinssatz von 4,6 % (31. Dezember 2023: 5,0 %) abgezinst. In den Personalverpflichtungen sind u.a. Rückstellungen für Altersteilzeit enthalten. Der langfristige Anteil wird mit 2,58 % bzw. 2,92 % bei ungeregelten Fällen (31. Dezember 2023: 3,06 % bzw. 3,15 %) abgezinst. Die übrigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verpflichtungen. Wesentliche Posten sind Aufwendungen für Gewährleistungen und Wagnisse, Rückstellungen für Personalverpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Gewährleistungsrückstellungen beinhalten Reparatur- oder Ersatzverpflichtungen für den Fall von Herstellungs- oder anderen Produktfehlern, kostenlose Nacharbeiten oder Ersatzlieferungen, Minderungen oder Schadensersatzleistungen wegen Nichterfüllung und Pauschalrückstellungen auf Umsätze, für die die Garantiezeit zum Abschlussstichtag noch nicht abgelaufen ist. Die Personalverpflichtungsrückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Vorruhestand und Altersteilzeit, Tantiemen, Prämien, Personalverpflichtungen aus aktienbasierten Vergütungsprogrammen und Erfolgsbeteiligung. Die Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen betreffen insbesondere Verpflichtungen aus dem Programm zur Standortoptimierung sowie Verpflichtungen aus dem Restrukturierungsprogramm »Transform for Growth«. Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften beinhalten Verluste aus dem Auftragsbestand. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Prozessrisiken und öffentlich-rechtliche Verpflichtungen. Die übrigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2024 wie folgt entwickelt:
| in Mio. € | Gewähr- leistungen | Personal- verpflichtungen | Restrukturierung | Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften | Sonstiges | Gesamt | ||||||
| 1.1.2024 | 40,5 | 36,8 | 1,0 | 3,3 | 16,1 | 97,7 | ||||||
| Zuführungen | 25,9 | 30,0 | 0,4 | 5,6 | 14,8 | 76,7 | ||||||
| Währungsdifferenzen | 0,3 | 0,2 | 0,0 | 0,0 | 0,3 | 0,8 | ||||||
| Inanspruchnahme | -15,2 | -30,0 | -0,8 | 0,0 | -10,5 | -56,5 | ||||||
| Auflösungen | -6,1 | -0,5 | 0,0 | 0,0 | -3,6 | -10,2 | ||||||
| Zugang Konsolidierungskreis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||||||
| Effekte aus Änderung des Zinssatzes | 0,5 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,5 | ||||||
| Umbuchungen | 0,0 | 0,4 | 0,0 | 0,0 | -0,4 | 0,0 | ||||||
| 31.12.2024 | 45,9 | 36,9 | 0,6 | 8,9 | 16,7 | 109,0 | ||||||
| --- | --- | |||||||||||
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 223 | |||||||||||
| --- | ||||||||||||
| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
- Finanzschulden
| 31.12.2024 | 31.12.2023 | |||||||||||||||
| in Mio. € | ||||||||||||||||
| Gesamt | davon Restlaufzeit bis 1 Jahr | Restlaufzeit 1–5 Jahre | Restlaufzeit > 5 Jahre | Gesamt | davon Restlaufzeit bis 1 Jahr | Restlaufzeit 1–5 Jahre | Restlaufzeit > 5 Jahre | |||||||||
| Verbindlichkeiten gegen- über Kreditinstituten | 200,3 | 129,0 | 0,0 | 71,3 | 171,5 | 171,5 | 0,0 | 0,0 | ||||||||
| Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen | 86,9 | 26,8 | 34,2 | 25,9 | 81,5 | 15,9 | 40,4 | 25,2 | ||||||||
| Sonstige Finanzschulden | 0,4 | 0,1 | 0,2 | 0,1 | 0,5 | 0,2 | 0,2 | 0,1 | ||||||||
| Gesamt | 287,6 | 155,9 | 34,4 | 97,3 | 253,5 | 187,6 | 40,6 | 25,3 |
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Im Mai 2022 wurde das Gesamtvolumen der durch ein Bankenkonsortium zur Verfügung gestellten revolvierenden Kreditlinie von 160 Mio. € auf 250 Mio. € erhöht. Die Kreditlinie ist variabel verzinst und unbesichert. Im Mai 2024 wurde eine Verlängerungsoption in Anspruch genommen, wodurch die Laufzeit bis zum 2. Mai 2029 verlängert wurde. Die syndizierte Betriebsmittellinie wurde zum 31. Dezember 2024 mit 85,0 Mio. € in Anspruch genommen. Die Kreditmodalitäten beinhalten eine ESG-Komponente, die aus unserer Nachhaltigkeitsstrategie abgeleitet wurde. Diese bezieht sich auf eine kontinuierliche Verbesserung der Recordable Incident Rate (RIR) sowie die Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2028. Des Weiteren verfügt DEUTZ über fünf bestehende bilaterale Kreditlinien in Höhe von insgesamt 140 Mio. €. Diese sind ebenfalls unbesichert und variabel verzinst und haben eine Fälligkeit zum Ende des zweiten Quartals 2025. Zum 31. Dezember 2024 war keine der fünf Kreditlinien in Anspruch genommen. Zusätzlich verfügt DEUTZ über kurzfristige Kreditlinien. Zur Refinanzierung der Übernahme des Vertriebs und Services für ausgewählte Off-Highway-Motoren von Rolls-Royce Power Systems hat DEUTZ zudem Anfang August 2024 einen zweckgebundenen Kredit in Höhe von 90 Mio. € in Anspruch genommen. Im Rahmen der Finanzierungsvereinbarungen hat sich DEUTZ dazu verpflichtet zu jedem Quartalsende, bestimmte Finanzkennzahlen (Verhältnis der Finanzschulden zum Eigenkapital und der Finanzschulden zum EBITDA) einzuhalten. Bei einem Verstoß kann die in Anspruch genommene Kreditlinie fällig gestellt werden. Der Konzern erwartet, dass die Covenants auch nach dem Abschlussstichtag weiter eingehalten werden. Es besteht jedoch das Risiko, diese Auflagen bei deutlich schlechterer Wirtschaftsentwicklung kurzfristig zu verletzen. Ursächlich für diese konnten bzw. könnten beispielsweise die Auswirkungen der Coronapandemie und des Ukrainekriegs sein oder aber auch Veränderungen in der Handelspolitik, die zu Zollanpassungen führen. Sollte sich ein solches Risiko konkretisieren, würde DEUTZ im Vorfeld an seine Finanzpartner herantreten, um mit diesen einen dann erforderlichen Waiver zu verhandeln und weitere Ziehungen unter dem syndizierten Kredit zu ermöglichen. Einschränkungen im Hinblick auf die Realisierung von Wachstumsprojekten würden sich durch die Einhaltung der Finanzkennzahlen nicht ergeben. Darüber hinaus verfügt unsere chinesische Tochtergesellschaft DEUTZ Shanghai bei der HSBC Shanghai Branch über eine Kreditlinie von 320 Mio. CNY. Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen Die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen ist im Wesentlichen auf Vertragsverlängerungen bei geleasten Immobilien sowie auf neue Immobilienleasingverträge zurückzuführen. Zu näheren Angaben im Hinblick auf die bilanzierten Nutzungsrechte und Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen siehe Erläuterung 27 in diesem Anhang. Sonstige Finanzschulden Die sonstigen Finanzschulden bestehen aus einem zinslosen Darlehen der öffentlichen Hand. Der beizulegende Zeitwert der Finanzschulden wird unter Punkt 28 erläutert. Die gewogenen Durchschnittszinssätze der Finanzschulden (nach Zinssicherung) betragen:
| in % | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4,44 | 5,13 | ||
| Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen | 4,31 | 4,49 | ||
| Sonstige Finanzschulden | 0,00 | 0,00 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lauten im Wesentlichen auf Euro und CNY. Die sonstigen Finanzschulden lauten auf Euro. Die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen lauten im Wesentlichen auf Euro, USD und CNY.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 224 |
| --- | |
| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ |
Insgesamt haben sich die Finanzschulden 2024 wie folgt entwickelt:
| Nicht zahlungswirksame Veränderungen | ||||||||||||||||
| in Mio. € | 01.01.2024 | Zahlungs- wirksame Verände- rungen | Erwerb von Unternehmen | Wechsel- kurseffekte | Fair-Value- Änderungen | Umgliederungen entsprechend IFRS 5 | Zinsab- grenzung und sonstige Änderungen | 31.12.2024 | ||||||||
| Langfristige Finanzschulden | ||||||||||||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,0 | 71,3 | 71,3 | |||||||||||||
| Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen | 65,6 | 0,5 | 0,5 | -6,5 | 60,1 | |||||||||||
| Sonstige Finanzschulden | 0,3 | 0,3 | ||||||||||||||
| Summe langfristige Finanzschulden | 65,9 | 71,3 | 0,5 | 0,5 | 0,0 | 0,0 | -6,5 | 131,7 | ||||||||
| Kurzfristige Finanzschulden | ||||||||||||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 171,5 | -43,2 | 0,6 | 0,1 | 129,0 | |||||||||||
| Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen | 15,9 | -18,0 | 0,2 | 0,4 | 28,3 | 26,8 | ||||||||||
| Sonstige Finanzschulden | 0,2 | -0,2 | 0,1 | 0,1 | ||||||||||||
| Summe kurzfristige Finanzschulden | 187,6 | -61,4 | 0,2 | 1,0 | 0,0 | 0,0 | 28,5 | 155,9 | ||||||||
| Summe Finanzschulden | 253,5 | 9,9 | 0,7 | 1,5 | 0,0 | 0,0 | 22,0 | 287,6 | ||||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Nicht zahlungswirksame Veränderungen | ||||||||||||||||
| in Mio. € | 01.01.2023 | Zahlungs- wirksame Verände- rungen | Erwerb von Unternehmen | Wechsel- kurseffekte | Fair-Value- Änderungen | Umgliederunge n entsprechend IFRS 5 | Zinsab- grenzung und sonstige Änderungen | 31.12.2023 | ||||||||
| Langfristige Finanzschulden | ||||||||||||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||||||||
| Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen | 76,8 | 0,0 | 1,5 | -1,0 | 0,0 | -7,9 | -3,8 | 65,6 | ||||||||
| Sonstige Finanzschulden | 0,4 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,1 | 0,3 | ||||||||
| Summe langfristige Finanzschulden | 77,2 | 0,0 | 1,5 | -1,0 | 0,0 | -7,9 | -3,9 | 65,9 | ||||||||
| Kurzfristige Finanzschulden | ||||||||||||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 123,9 | 40,3 | 0,2 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 7,1 | 171,5 | ||||||||
| Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen | 17,8 | -18,3 | 0,2 | -0,3 | 0,0 | -1,1 | 17,6 | 15,9 | ||||||||
| Sonstige Finanzschulden | 0,2 | -0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,1 | 0,2 | ||||||||
| Summe kurzfristige Finanzschulden | 141,9 | 21,9 | 0,4 | -0,3 | 0,0 | -1,1 | 24,8 | 187,6 | ||||||||
| Summe Finanzschulden | 219,1 | 21,9 | 1,9 | -1,3 | 0,0 | -9,0 | 20,9 | 253,5 | ||||||||
| --- | --- | |||||||||||||||
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 225 | |||||||||||||||
| --- | ||||||||||||||||
| KONZERNANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ | ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNG |
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und übrige Verbindlichkeiten
| in Mio. € | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 235,0 | 256,0 | ||
| Übrige Verbindlichkeiten | ||||
| Verbindlichkeiten aus Personalverpflichtungen | 15,1 | 23,4 | ||
| Verbindlichkeiten aus Preisnachlässen | 22,2 | 19,0 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Factorern | 14,6 | 11,0 | ||
| Erhaltene Anzahlungen | 6,3 | 7,9 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungen | 4,0 | 3,6 | ||
| Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern | 8,1 | 8,5 | ||
| Derivative Finanzinstrumente | 2,9 | 0,0 | ||
| Sonstige übrige Verbindlichkeiten | 36,4 | 36,8 | ||
| Gesamt | 109,6 | 110,2 |
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten aus einer Lieferantenfinanzierungsvereinbarung in Höhe von 8,8 Mio. € (31. Dezember 2023: 18,6 Mio. €). Die Lieferantenfinanzierungsvereinbarung sieht für bestimmte Lieferanten eine vorzeitige Bezahlung der Rechnungen durch den Finanzdienstleister vor. Die DEUTZ AG wird am Fälligkeitstag der Rechnungen mit den fälligen Rechnungsbeträgen belastet. Für diese Zwecke werden mit Lieferanten längere Zahlungsfristen vereinbart, die mit den Zahlungsfristen von Lieferanten ohne Lieferantenfinanzierungsvereinbarungen vergleichbar sind. Die DEUTZ AG garantiert, dass die Verbindlichkeiten rechtlich entstanden, in gemeldeter Höhe rechtlich durchsetzbar, frei von anderen Belastungen oder Rechten Dritter sowie unbestritten sind. Darüber hinaus gehende Sicherheiten werden dem Finanzdienstleister nicht gestellt. Auch leistet die DEUTZ AG keine Schuldanerkennung gegenüber dem Finanzdienstleister. In der Berichtsperiode haben Lieferanten Zahlungen in Höhe von 7,7 Mio. € vom Finanzdienstleister im Rahmen der Lieferantenfinanzierungsvereinbarung erhalten. Diese werden weiterhin als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die Bandbreite der Fälligkeitstermine der Verbindlichkeiten aus der Lieferantenfinanzierungsvereinbarung beläuft sich in der Berichtsperiode auf 128 bis 217 Tage. Die Bandbreite vergleichbarer Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die nicht Teil der Lieferantenfinanzierungsvereinbarung sind, beläuft sich auf 30 bis 90 Tage. Die übrigen Verbindlichkeiten beinhalten kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten aus Verträgen mit Kunden, unter anderem Volumenrabatte:
| in Mio. € | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
| Verbindlichkeiten aus Preisnachlässen | 22,2 | 19,0 | ||
| Erhaltene Anzahlungen | 6,3 | 7,9 | ||
| Gesamt | 28,5 | 26,9 |
In der Berichtsperiode sind Erlöse in Höhe von 6,6 Mio. € erfasst worden, die zu Beginn der Berichtsperiode als erhaltene Anzahlungen im Saldo der Vertragsverbindlichkeiten enthalten waren (2023: 2,8 Mio. €). Zum Abschlussstichtag bestanden 0,1 Mio. € an nicht erfüllten Leistungsverpflichtungen (31. Dezember 2023: 0,1 Mio. €). Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Für Zwecke der Konzernkapitalflussrechnung umfassen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente den Kassenbestand, kurzfristige Einlagen sowie die Guthaben bei Kreditinstituten. Im Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sind Dividendeneinnahmen in Höhe von 1,3 Mio. € enthalten (2023: 0,5 Mio. €). Die Investitionstätigkeit betrug 247,0 Mio. € und betraf im Wesentlichen die Auszahlungen für die Übernahme der Vertriebs- und Serviceaktivitäten für diverse Daimler-Truck-Industriemotoren von der Rolls-Royce-Division Power Systems und für den Erwerb der Blue Star Power Systems, Inc. mit Sitz in North Mankato, USA. Für die Veräußerung der Torqeedo-Gruppe wird unter der Position Cashflow aus Investitionstätigkeit - Nicht fortgeführte Aktivitäten ein Nettomittelzufluss (nach Abzug der veräußerten Zahlungsmittel) in Höhe von 75,1 Mio. € ausgewiesen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet die Dividendenauszahlung an die Anteilseigner der DEUTZ AG in Höhe von 21,4 Mio. € für das Geschäftsjahr 2023. Der Zahlungsmittelbestand zum 31. Dezember 2024 ist gegenüber dem Vorjahr um 28,1 Mio. € auf 62,0 Mio. € gesunken (31. Dezember 2023: 90,1 Mio. €).
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 226 |
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| KONZERNANHANG | SEGMENTBERICHTERSTATTUNG |
Segmentberichterstattung Die Geschäftsaktivitäten der Torqeedo-Gruppe werden bis zur Entkonsolidierung als nicht fortgeführte Aktivitäten entsprechend den Regelungen des IFRS 5 berichtet. In der internen Steuerung und Finanzberichterstattung erfolgt die Segmentberichterstattung für das Berichtsjahr wie bereits im Vorjahr ohne die Aktivitäten der Torqeedo-Gruppe, da hierfür keine aktive Steuerung durch den Vorstand des DEUTZ-Konzerns mehr erfolgt. Somit wird in der Segmentberichterstattung nicht mehr über die Torqeedo-Gruppe berichtet. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die berichtspflichtigen Segmente des DEUTZ-Konzerns für die Geschäftsjahre 2024 und 2023. Das Segment DEUTZ Green wird weiterhin separat berichtet, da es für die Transformation des Angebotsportfolios zu einer klimaneutralen Mobilität in den nächsten Jahren von zentraler Bedeutung ist; sich derzeit jedoch noch in der Anfangsphase befindet.
| 2024 | DEUTZ Classic | DEUTZ Green | Summe Segmente | Überleitung | DEUTZ- Konzern | |||||
| in Mio. € | ||||||||||
| Außenumsatz | 1.806,0 | 7,7 | 1.813,7 | 0,0 | 1.813,7 | |||||
| Umsätze mit anderen Segmenten | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Gesamtumsatz | 1.806,0 | 7,7 | 1.813,7 | 0,0 | 1.813,7 | |||||
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 70,1 | 30,3 | 100,4 | 0,0 | 100,4 | |||||
| Planmäßige Abschreibungen | 93,1 | 0,3 | 93,4 | 0,0 | 93,4 | |||||
| Wertminderungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 10,6 | 0,0 | 10,6 | 0,0 | 10,6 | |||||
| Wertaufholungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Ergebnis aus at-equity bewerteten Finanzanlagen | 0,9 | 0,0 | 0,9 | 0,0 | 0,9 | |||||
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 2,8 | 0,0 | 2,8 | 0,0 | 2,8 | |||||
| Bereinigtes Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) | 113,1 | -35,3 | 77,8 | -1,1 | 76,7 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 2023 | DEUTZ Classic | DEUTZ Green | Summe Segmente | Überleitung | DEUTZ- Konzern | |||||
| in Mio. € | ||||||||||
| Außenumsatz | 2.058,2 | 5,0 | 2.063,2 | 0,0 | 2.063,2 | |||||
| Umsätze mit anderen Segmenten | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Gesamtumsatz | 2.058,2 | 5,0 | 2.063,2 | 0,0 | 2.063,2 | |||||
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 78,2 | 31,4 | 109,6 | 0,0 | 109,6 | |||||
| Planmäßige Abschreibungen | 89,8 | 0,3 | 90,1 | 0,0 | 90,1 | |||||
| Wertminderungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 18,7 | 0,0 | 18,7 | 0,0 | 18,7 | |||||
| Wertaufholungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Ergebnis aus at-equity bewerteten Finanzanlagen | -5,5 | 0,0 | -5,5 | 0,0 | -5,5 | |||||
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 9,4 | 0,0 | 9,4 | 0,0 | 9,4 | |||||
| Bereinigtes Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) | 180,1 | -37,1 | 143,0 | 0,6 | 143,6 | |||||
| --- | --- | |||||||||
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 227 | |||||||||
| --- | ||||||||||
| KONZERNANHANG | SEGMENTBERICHTERSTATTUNG | |||||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | ||||||
| Überleitung vom Gesamtergebnis der Segmente zum Konzernergebnis | ||||||||||
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||||||||
| Gesamtergebnis der Segmente | 77,8 | 143,0 | ||||||||
| Überleitung | -1,1 | 0,6 | ||||||||
| Bereinigtes Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) | 76,7 | 143,6 | ||||||||
| Sondereffekte | -34,8 | -20,1 | ||||||||
| EBIT | 41,9 | 123,5 | ||||||||
| Finanzergebnis | -17,2 | -15,3 | ||||||||
| Konzernergebnis vor Ertragsteuern | 24,7 | 108,2 | ||||||||
| Ertragsteuern | 17,3 | -1,3 | ||||||||
| Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten | 42,0 | 106,9 |
Im Geschäftsjahr 2024 sind Sondereffekte in Höhe von -34,8 Mio. € angefallen. Diese betreffen im Wesentlichen:
| DEUTZ-Konzern: Sondereffekte | ||||
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Kosten der Integration Geschäftsbetrieb Rolls-Royce- Power Systems | -14,6 | 0,0 | ||
| Wertminderung Entwicklungskosten einschließlich Betriebsmittel | -10,6 | -17,2 | ||
| Transaktionskosten Unternehmenserwerbe | -4,3 | 0,0 | ||
| Veränderungen im Management | -2,5 | 0,0 | ||
| Restrukturierungskosten | -1,9 | 0,0 | ||
| Wertminderung Vertriebslizenz | 0,0 | -1,5 | ||
| Kosten im Zusammenhang mit der Veräußerung der Torqeedo-Gruppe | 0,0 | -1,0 | ||
| Rückstellungszuführungen für Aktienoptionen ehemaliger Vorstandsmitglieder | -0,9 | -0,4 | ||
| Gesamt | -34,8 | -20,1 |
Die externe Segmentberichterstattung erfolgt auf Basis der konzerninternen Unternehmenssteuerung sowie der internen Finanzberichterstattung und verfügt entsprechend der Art der angebotenen Produkte und Dienstleistungen über die folgenden berichtspflichtigen Geschäftssegmente: DEUTZ Classic Dieses Segment umfasst alle Aktivitäten in der Entwicklung und der Herstellung, den Vertrieb, die Wartung und den Service von Diesel- und Gasmotoren einschließlich des im Aufbau befindlichen Defense-Geschäfts sowie das at-equity bilanzierte Gemeinschaftsunternehmen Hunan DEUTZ Power Co., Ltd., Changsha (China) und das at-equity bilanzierte Unternehmen DEUTZ Power Solution (Xuzhou) Co., Ltd., Xuzhou (China). Das Geschäft der im Geschäftsjahr 2024 erworbenen Tochtergesellschaft Blue Star Power Systems, Inc., North Mankato (USA), wird vorläufig dem Segment DEUTZ Classic zugeordnet. Zum 1. Januar 2025 wird die Segmentierung geändert. Das Segment DEUTZ Solutions wird die Bereiche DEUTZ New Technology (ehemals DEUTZ Green) und DEUTZ Energy umfassen. Blue Star Power Systems, Inc. wird über den Bereich DEUTZ Energy dem Segment DEUTZ Solutions zugeordnet werden. Weiterhin werden das at-equity bilanzierte Unternehmen DEUTZ Power Solution (Xuzhou) Co., Ltd., Xuzhou (China) sowie das at-equity bilanzierte Gemeinschaftsunternehmen DEUTZ Zhongguancun Hydrogen Technology (Beijing) Co., Ltd., Peking (China) dem Segment DEUTZ Solutions zugeordnet werden. Die Steuerung erfolgt für den Überbrückungszeitraum bis zur neuen Segmentierung auf Ebene des Segments DEUTZ Classic. Die Aktivitäten, die dem bisherigen Segment DEUTZ Classic zugeordnet wurden, werden ab dem 1. Januar 2025 mit Ausnahme der geänderten Zuordnung von DEUTZ Power Solution (Xuzhou) Co., Ltd. in dem Segment DEUTZ Engines & Services abgebildet. DEUTZ Green Dieses Segment umfasst für das Geschäftsjahr 2024 das Geschäft mit voll- und hybrid-elektrischen Antrieben, wasserstoffbetriebene Antriebslösungen, mobile E- Schnellladestationen sowie die Entwicklung von Batteriemanagementhardware und -software. Die Bestimmung eines Unternehmensbereichs als Geschäftssegment basiert auf der internen Berichterstattung nach Segmenten, die vom Vorstand für Zwecke der Ergebnis- überwachung und Ressourcenallokation regelmäßig genutzt wird. Den Bewertungsgrundsätzen für die Segmentberichterstattung des DEUTZ-Konzerns liegen die im Konzernabschluss verwendeten IFRS-Grundsätze zugrunde. Der Vorstand in seiner Funktion als oberstes Entscheidungsgremium beurteilt die Ertragskraft der Segmente anhand des bereinigten Ergebnisses (EBIT vor Sondereffekten). Soweit nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen einem Segment direkt zurechenbar sind, wird deren Anteil am Periodenergebnis dort angegeben. Finanzaufwendungen und -erträge sowie Ertragsteuern werden konzerneinheitlich gesteuert und nicht den einzelnen Geschäftssegmenten zugeordnet. Der Außenumsatz zeigt den Umsatz der Segmente mit den Kunden. Umsätze zwischen den Segmenten werden – sofern relevant – als Umsätze mit anderen Segmenten ausgewiesen. Ein Transfer zwischen den Segmenten erfolgt zu Marktpreisen.
| Informationen über Produkte und Dienstleistungen | ||||
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Motoren | 1.295,5 | 1.574,7 | ||
| Service | 510,5 | 483,5 | ||
| DEUTZ Classic | 1.806,0 | 2.058,2 | ||
| DEUTZ Green | 7,7 | 5,0 | ||
| Gesamt | 1.813,7 | 2.063,2 |
206 Die Umsatzerlöse von externen Kunden werden den einzelnen Ländern nach dem Sitzland des jeweiligen Kunden zugewiesen.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 228 |
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| KONZERNANHANG | SEGMENTBERICHTERSTATTUNG |
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| Geografische Informationen zum Außenumsatz 206 | |
| in Mio. € | |
| Inland | |
| Ausland | |
| davon übriges Europa | |
| davon Mittlerer Osten | |
| davon Afrika | |
| davon Amerika | |
| davon Asien/Pazifik | |
| Gesamt |
Im europäischen Ausland entfielen im Berichtsjahr 155,5 Mio. € (2023: 158,5 Mio. €) auf die Schweiz, 108,8 Mio. € (2023: 134,3 Mio. €) auf Frankreich und 95,3 Mio. € (2023: 145,3 Mio. €) auf Italien. Im Berichtsjahr sind mit keinem der Kunden Umsatzerlöse von mindestens 10 % getätigt worden. Im Vergleichsjahr 2023 wurden nur mit einem Kunden Umsatzerlöse von mindestens 10 % der Gesamterlöse getätigt und betrugen 232,9 Mio. €. Diese wurden überwiegend im Segment Classic ausgewiesen.
| Geografische Informationen zu langfristigen Vermögenswerten | ||||
| in Mio. € | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
| Inland | 491,6 | 416,2 | ||
| Ausland | 273,6 | 164,4 | ||
| Gesamt | 765,2 | 580,6 |
Die langfristigen Vermögenswerte umfassen Sachanlagen, Geschäfts- oder Firmenwerte, sonstige immaterielle Vermögenswerte sowie at-equity bewertete Finanzanlagen. Ihre Zuordnung richtet sich nach dem Standort der konsolidierten Unternehmen. Sonstige Angaben 27. Leasingverhältnisse Der DEUTZ-Konzern verfügt über Leasingnehmerverträge für Grundstücke und Gebäude, die als Büros, Lager- und Produktionsflächen genutzt werden, technische Anlagen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Fahrzeuge. Darüber hinaus wurden kurzfristig laufende Verträge mit einer Gesamtlaufzeit von maximal zwölf Monaten und Verträge mit zugrunde liegenden Vermögenswerten im Wert von maximal 5.000 € abgeschlossen. Auf diese Verträge wird der praktische Behelf angewendet, indem Leasingzahlungen linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als Aufwand erfasst werden. Darüber hinaus verfügt der DEUTZ-Konzern über Leasinggeberverträge. Bei diesen Leasingaktivitäten handelt es sich überwiegend um die Vermietung von Teilflächen für Bürozwecke. Diese Leasingerträge sind insgesamt unwesentlich. Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte der Nutzungsrechte und ihre Veränderungen während der Berichtsperiode.
| Nutzungsrechte | ||||||||||
| in Mio. € | Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten | Technische Anlagen und Maschinen | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung | Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | Gesamt | |||||
| Stand 1.1.2024 | 55,6 | 8,5 | 6,7 | — | 70,8 | |||||
| Währungsdifferenzen | 0,3 | 0,1 | 0,0 | — | 0,4 | |||||
| Zugänge | 11,8 | 6,1 | 8,1 | — | 26,0 | |||||
| Abgänge | -0,2 | -1,9 | -1,2 | — | -3,3 | |||||
| Umbuchungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | — | 0,0 | |||||
| Abschreibungen | -11,9 | -3,2 | -3,6 | — | -18,7 | |||||
| Stand 31.12.2024 | 55,6 | 9,6 | 10,0 | — | 75,2 | |||||
| --- | --- | |||||||||
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 229 | |||||||||
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN | |||||||||
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| Nutzungsrechte | ||||||||||
| in Mio. € | Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten | Technische Anlagen und Maschinen | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung | Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | Gesamt | |||||
| Stand 1.1.2023 | 73,3 | 7,5 | 6,5 | — | 87,3 | |||||
| Währungsdifferenzen | -0,4 | -0,4 | -0,1 | — | -0,9 | |||||
| Zugänge | 8,0 | 5,5 | 3,7 | — | 17,2 | |||||
| Abgänge | -3,9 | -0,5 | -0,2 | — | -4,6 | |||||
| Umbuchungen | 0,0 | -0,5 | 0,0 | — | -0,5 | |||||
| Abschreibungen | -12,7 | -3,1 | -3,0 | — | -18,8 | |||||
| Umgliederungen entsprechend IFRS 5 | -8,7 | 0,0 | -0,2 | — | -8,9 | |||||
| Stand 31.12.2023 | 55,6 | 8,5 | 6,7 | — | 70,8 |
In der Berichtsperiode belaufen sich die gesamten Zahlungsmittelabflüsse für Leasingverhältnisse (inkl. der Zahlungen für kurzfristige Leasingverhältnisse und geleaste Vermögenswerte von geringem Wert) auf 22,1 Mio. € (2023: 18,9 Mio. €). Folgende Beträge wurden in der Berichtsperiode erfolgswirksam erfasst:
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Abschreibungsaufwand für Nutzungsrechte | 18,7 | 18,8 | ||
| Zinsaufwendungen aus Leasingverbindlichkeiten | 3,7 | 3,0 | ||
| Aufwand für kurzfristige Leasingverhältnisse | 0,2 | 0,3 | ||
| Aufwand für Leasingverhältnisse mit einem Vermögenswert von geringem Wert | 0,2 | 0,3 | ||
| Erfolgswirksam erfasster Gesamtbetrag | 22,8 | 22,4 |
Einige Leasingverträge enthalten Verlängerungs- und/oder Kündigungsoptionen. Diese Optionen dienen der Flexibilität, das Leasingportfolio an veränderte Geschäftsbedürfnisse anzupassen. Die Beurteilung der Wahrscheinlichkeit der Optionsausübung bedarf eines hohen Maßes an Ermessensentscheidungen. Unter Beachtung aller Fakten und Umstände werden bei hoher Eintrittswahrscheinlichkeit die Optionen als ausübbar angesehen. Im Falle veränderter Fakten und Umstände erfolgt eine Neueinschätzung der Optionsausübung. Bis dahin wird die bilanzierte Verpflichtung als bester Indikator für die zukünftigen Zahlungsabflüsse angesehen. Eine detaillierte Darstellung zukünftiger Zahlungsabflüsse aus Leasing erfolgt in Erläuterung 28. Zum Bilanzstichtag bestand kein unterschriebener und nicht bilanzierter Leasingvertrag aus der Vermögenswertklasse Immobilien. Unbilanzierte Restwertgarantien, aus denen sich in der Zukunft mögliche Auszahlungen ergeben könnten, bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Auch sind in den abgeschlossenen Leasingverträgen keine Klauseln enthalten, die DEUTZ beschränken oder zur Einhaltung bestimmter Bilanzkennzahlen verpflichten. Variable Leasingzahlungen sind in der Berichtsperiode nicht angefallen. Ebenfalls wurden in der Berichtsperiode keine Nutzungsrechte untergeleast und es sind keine Sale-and-Leaseback-Transaktionen eingegangen. Der Bestand kurzfristiger Verträge zum 31.12.2024 ist unwesentlich. Der Aufwand für kurzfristige Verträge in der Berichtsperiode lag bei 0,2 Mio. € (2023: 0,3 Mio. €). Die Darstellung der Fälligkeit der Leasingverbindlichkeiten erfolgt in Erläuterung 25. Aus Verlängerungsoptionen, die bei der Bewertung der Leasingverbindlichkeit unberücksichtigt geblieben sind, weil die Ausübung dieser Optionen nicht hinreichend sicher ist, könnte es zu künftigen Zahlungsmittelabflüssen in Höhe von 14,0 Mio. € (2023: 16,7 Mio. €) kommen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Immobilienleasingverträge mit Verlängerungsoptionen bis zu 10 Jahren. Aus Kündigungsoptionen, die bei der Bewertung der Leasingverbindlichkeit unberücksichtigt geblieben sind, weil die Ausübung dieser Optionen nicht hinreichend sicher ist fallen für das Geschäftsjahr 2024 keine Kündigungsstrafen an (2023: 1,5 Mio. €). 28. Finanzrisikomanagement und weitere Angaben zur Kapitalsteuerung Durch seine weltweite Geschäftstätigkeit ist der DEUTZ-Konzern verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt, die sich aus für den Konzern negativen Entwicklungen auf den internationalen Absatz- und Beschaffungsmärkten sowie Zins- und Devisenmärkten ergeben können. Zu den Grundsätzen des Risikomanagements bezogen auf Finanzinstrumente verweisen wir auf den entsprechenden Abschnitt im Risikobericht im Zusammengefassten Lagebericht des DEUTZ-Konzerns. a) Liquiditätsrisiko Ein vorsichtiges Liquiditätsmanagement beinhaltet unter anderem das Halten einer ausreichenden Reserve an flüssigen Mitteln, die Möglichkeit zur Finanzierung über Bankkredite und die Fähigkeit zur Emission kurz- und langfristiger Kapitalmarktpapiere. Aufgrund der Dynamik des Geschäftsumfelds ist es das Ziel der Konzernfinanzabteilung, dass stets ausreichend freie Kreditlinien zur Verfügung stehen. Eine Steuerung des Liquiditätsrisikos erfolgt neben der Jahresplanung und deren Aktualisierungen über eine wöchentlich rollierende Vier-Wochen-Planung sowie eine monatlich aktualisierte Monatsplanung bis zum Ende des Geschäftsjahres.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 230 |
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
Darüber hinaus wird auch in den regelmäßig stattfindenden Finanzausschusssitzungen das Liquiditätsrisiko beurteilt. Zur Sicherung der Liquidität stehen DEUTZ eine syndizierte revolvierende Barkreditlinie über insgesamt 250 Mio. € mit einer Laufzeit bis Mai 2029 sowie fünf bilaterale Kreditlinien in Höhe von 140 Mio. € mit Laufzeit bis Juni 2025 zur Verfügung. Im Rahmen der Kreditverträge ist das Unternehmen verpflichtet, bestimmte Covenants einzuhalten. Die Liquiditätsanalyse gibt auch Auskunft über die vertraglich vereinbarten Zahlungen für Zins und Tilgung für finanzielle Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag. Hinsichtlich der Inanspruchnahme revolvierender Kredite wurde unterstellt, dass die zum Bilanzstichtag bestehenden Ziehungen bis zum Laufzeitende der Kreditvereinbarung beibehalten werden. Die Lieferantenfinanzierungsvereinbarungen stellen kein erhöhtes Liquiditätsrisiko dar, da der Umfang der Verbindlichkeiten begrenzt ist und bei DEUTZ keine zusätzlichen Gebühren für die Zahlung der Lieferantenverbindlichkeiten beim Finanzdienstleister anfallen.
| 31.12.2024 | 2025 Auszahlungen | 2026 – 2029 Auszahlungen | >2029 Auszahlungen | Gesamt | ||||
| in Mio. € | ||||||||
| Leasingverbindlichkeiten | -30,1 | -43,2 | -27,3 | -100,6 | ||||
| Originäre Finanzinstrumente | -132,5 | -77,9 | 0,0 | -210,4 | ||||
| Derivative Finanzinstrumente | -2,8 | 0,0 | 0,0 | -2,8 | ||||
| Währungsderivate | ||||||||
| davon Erfüllung auf Bruttobasis: Auszahlungen | -72,1 | 0,0 | 0,0 | -72,1 | ||||
| davon Erfüllung auf Bruttobasis: Einzahlungen | 69,1 | 0,0 | 0,0 | 69,1 | ||||
| Zinsderivate | ||||||||
| Darstellung des Netto-Cashflows | 0,2 | 0,0 | 0,0 | 0,2 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 31.12.2023 | 2024 Auszahlungen | 2025 – 2028 Auszahlungen | >2028 Auszahlungen | Gesamt | ||||
| in Mio. € | ||||||||
| Leasingverbindlichkeiten | -19,1 | -47,3 | -29,2 | -95,6 | ||||
| Originäre Finanzinstrumente | -172,1 | 0,0 | 0,0 | -172,1 | ||||
| Derivative Finanzinstrumente | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||||
| Währungsderivate | ||||||||
| davon Erfüllung auf Bruttobasis: Auszahlungen | -0,8 | 0,0 | 0,0 | -0,8 | ||||
| davon Erfüllung auf Bruttobasis: Einzahlungen | 0,8 | 0,0 | 0,0 | 0,8 |
b) Ausfallrisiko Das Ausfallrisiko entsteht aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, den vertraglichen Cashflows aus Schuldtiteln, die zu fortgeführten Anschaffungskosten, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert und erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert angesetzt werden, sowie aus derivativen Finanzinstrumenten mit positivem Marktwert. Im DEUTZ-Konzern existieren keine signifikanten Konzentrationen hinsichtlich möglicher Kreditrisiken. Hinsichtlich der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente arbeitet DEUTZ nur mit ausgewählten Kreditinstituten mit mindestens Investment-Grade zusammen. Das Risiko von Forderungsausfällen wird durch laufende Überwachung sowie durch regelmäßige Analyse des Forderungsbestands und der Forderungsstruktur kontrolliert. Forderungen sind weitgehend über Kreditversicherungen abgesichert. Dem Ausfallrisiko wird darüber hinaus durch weitere Sicherungsmaßnahmen begegnet, zum Beispiel durch Bürgschaften und Kredit- würdigkeitsüberprüfungen. Zudem existieren Handlungs- vorschriften, die sicherstellen, dass Verkäufe an Kunden nur getätigt werden, wenn der Kunde in der Vergangenheit ein zufriedenstellendes Zahlungsverhalten aufgewiesen hat. Das maximale Ausfallrisiko ist bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen finanziellen Vermögenswerten wie Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zur Veräußerung verfügbarer Finanzinvestitionen und derivativer Finanzinstrumente auf den Buchwert dieser Instrumente begrenzt. Ausfallrisiken mit Finanzinstrumenten werden durch eine vorsichtige Auswahl der Vertragspartner begrenzt. Die überwiegenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des DEUTZ-Konzerns sind zum 31. Dezember 2024 bei der COFACE-Gruppe versichert. Hierbei besteht in der Regel eine Andienungspflicht an die Warenkreditversicherung bzw. die Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung, soweit die Forderungen nicht durch bankbestätigte Akkreditive oder ähnliche Instrumente abgesichert sind. DEUTZ erstellt für seine Kunden selbst kein standardisiertes Bonitätsrating, sondern orientiert sich in der Regel mit dem maximal zulässigen Kundenobligo an der Deckungszusage des Kreditversicherers. In der Berichtsperiode wurden DEUTZ für ausländische Forderungen aus Lieferungen und Leistungen keine Sicherheiten in Form von Zahlungsgarantien gegeben (31. Dezember 2023: 1,0 Mio. €).
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 231 |
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten Dem Modell der erwarteten Kreditverluste unterliegen folgende Arten finanzieller Vermögenswerte im Konzern: 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Schuldinstrumente 3. Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Schuldinstrumente Zu 1: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Der Konzern wendet den vereinfachten Ansatz nach IFRS 9 an, um die erwarteten Kreditverluste zu ermitteln. Diesem Ansatz zufolge werden für alle nicht verkauften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, die über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste herangezogen. Die Ermittlung der erwarteten Ausfälle erfolgt für die nicht im Rahmen von Factoringvereinbarungen verkauften und nicht versicherten Forderungen sowie den Selbstbehalt der versicherten Forderungen auf Grundlage aktueller externer Bonitätseinstufungen der betreffenden Debitoren unter Berücksichtigung der eigenen Erfahrungen. Die einzelnen Forderungspositionen werden zunächst auf Grundlage definierter Merkmale wie bspw. Rating oder Altersstruktur in zwei Kategorien aufgeteilt. Einredefreie Forderungen mit einem niedrigen bis mittleren Kreditrisiko und einer Altersstruktur bis 90 Tage werden der Kategorie 1 zugeordnet. Im Hinblick auf die Forderungen der Kategorie 1, die gemäß den definierten Merkmalen ein geringeres Ausfallrisiko aufweisen, werden zur Ermittlung der erwarteten Kreditverluste die den Bonitätsstufen zugeordneten Ausfallquoten herangezogen. Die Forderungen der Kategorie 2 weisen entsprechend den Selektionsmerkmalen ein vergleichsweise höheres Risiko auf und werden einer Einzelwertberichtigung unterzogen. Die auf dieser Grundlage ermittelte Wertberichtigung im Hinblick auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellt sich wie folgt dar:
| 31.12.2024 | Kategorie 1 | Kategorie 2 | Summe | |||
| in Mio. € | ||||||
| Bruttobuchwert Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 177,5 | 5,2 | 182,7 | |||
| Wertberichtigung | 0,8 | 4,8 | 5,6 | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 31.12.2023 | Kategorie 1 | Kategorie 2 | Summe | |||
| in Mio. € | ||||||
| Bruttobuchwert Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 189,6 | 7,6 | 197,2 | |||
| Wertberichtigung | 0,9 | 4,5 | 5,4 |
Die Wertberichtigungen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr und Vorjahr wie folgt entwickelt:
| in Mio. € | ||
| 1. Januar 2024 | 5,4 | |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0,1 | |
| Zuführung | 1,9 | |
| Verbrauch | -0,4 | |
| Auflösungen | -1,4 | |
| 31. Dezember 2024 | 5,6 | |
| --- | --- | --- |
| in Mio. € | ||
| 1. Januar 2023 | 9,9 | |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0,0 | |
| Zuführung | 1,5 | |
| Verbrauch | -0,1 | |
| Auflösungen | -5,2 | |
| Umgliederungen entsprechend IFRS 5 | -0,7 | |
| 31. Dezember 2023 | 5,4 |
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden ausgebucht, wenn nach angemessener Einschätzung keine Realisierbarkeit mehr gegeben ist. Zu den Indikatoren für eine nicht mehr erwartete Realisierbarkeit zählen u. a. die Weigerung eines Schuldners, sich gegenüber dem Konzern auf einen Rückzahlungsplan zu verpflichten, oder die Insolvenzanmeldung des Schuldners. Wertminderungsaufwendungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden im operativen Ergebnis der laufenden Periode unter Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte ausgewiesen. In den Folgeperioden erzielte, früher bereits abgeschriebene Beträge werden im gleichen Posten erfasst. Zu 2: Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Schuldinstrumente Die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Schuldinstrumente betreffen kurzfristige Einzelsachverhalte wie Forderungen gegenüber Factoringgesellschaften aus dem Selbstbehalt auf Forderungsverkäufe oder Forderungen gegenüber Lieferanten aus Rabatten oder Boni. Die Forderungen werden einzeln auf eine mögliche Wertminderung überprüft. Zu den Indikatoren für eine nicht mehr erwartete Realisierbarkeit zählen bspw. die Weigerung eines Schuldners, sich gegenüber dem Konzern auf einen Rückzahlungsplan zu verpflichten, oder die Insolvenzanmeldung des Schuldners. In Anbetracht des sehr geringen Risikos der Nichterfüllung, da der Emittent jederzeit in der Lage ist, seine vertraglichen Zahlungsverpflichtungen kurzfristig zu erfüllen, war der in der Berichtsperiode identifizierte Wertminderungsaufwand unwesentlich. Die bestehenden Wertberichtigungen betreffen aus älteren Sachverhalten resultierende Forderungen gegen Beteiligungen in Höhe von 9,2 Mio. € (31. Dezember 2023: 9,2 Mio. €).
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 232 |
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
Die Wertberichtigungen der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Schuldinstrumente haben sich im Berichtsjahr und Vorjahr wie folgt entwickelt:
| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 3 | ||
| 1. Januar 2024 | 0,0 | 9,2 | ||
| Zuführung | 0,0 | 0,0 | ||
| Verbrauch | 0,0 | 0,0 | ||
| Auflösungen | 0,0 | 0,0 | ||
| 31. Dezember 2024 | 0,0 | 9,2 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 3 | ||
| 1. Januar 2023 | 0,0 | 9,2 | ||
| Zuführung | 0,0 | 0,0 | ||
| Verbrauch | 0,0 | 0,0 | ||
| Auflösungen | 0,0 | 0,0 | ||
| 31. Dezember 2023 | 0,0 | 9,2 |
Die Bruttobuchwerte der Stufe 1 zugeordneten Schuldinstrumente betragen zum 31. Dezember 2024 20,0 Mio. € (31. Dezember 2023: 20,4 Mio. €) und weisen keine Anzeichen für ein erhöhtes Kreditrisiko auf. Die Bruttobuchwerte der Stufe 3 zugeordneten Schuldinstrumente betragen zum 31. Dezember 2024 9,2 Mio. € (31. Dezember 2023: 9,2 Mio. €) und wurden vollständig mit 9,2 Mio. € (31. Dezember 2023: 9,2 Mio. €) wertberichtigt. Zu 3: Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Schuldinstrumente Hierbei handelt es sich um Anteile an einem in börsennotierte Schuldverschreibungen investierten Fonds. Diese gelten als »mit geringem Ausfallrisiko behaftet«, sodass die Ermittlung des Wertminderungsaufwands auf die erwarteten Zwölf-Monats- Kreditverluste begrenzt ist. Den Tatbestand des »geringen Ausfallrisikos« sieht das Management bei direkten oder indirekten Investitionen in notierte Schuldverschreibungen bei mindestens einem Investment-Grade-Rating als erfüllt an. In Anbetracht des sehr geringen Bestandes an derartigen Schuldinstrumenten zum 31. Dezember 2024 und des geringen Ausfallrisikos ergaben sich keine Wertminderungen. Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte Der DEUTZ-Konzern ist zudem Ausfallrisiken aus Schuld- und Eigenkapitaltiteln ausgesetzt, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Bei den Schuldtiteln handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit Factoringabsicht. Das maximale Ausfallrisiko ist zum Ende der Berichtsperiode auf die Buchwerte der Schuldtitel in Höhe von 9,3 Mio. € bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen begrenzt. Bei den Eigenkapitaltiteln handelt es sich um Anteile an einem in börsennotierte Aktien investierten Fonds zur Absicherung von Pensionsverpflichtungen. Das maximale Ausfallrisiko ist ebenfalls auf den Buchwert der Anteile in Höhe von 2,5 Mio. € begrenzt. Währungsrisiko Der DEUTZ-Konzern ist international tätig und infolgedessen einem Fremdwährungsrisiko durch schwankende Wechselkurse ausgesetzt. Hauptsächlich betrifft dies den US-$. Wechselkursrisiken werden durch ein zentrales Währungsmanagement überwacht und durch Kurs- sicherungsgeschäfte vermindert. Die Absicherung der Fremdwährungsrisiken aus der Nettoposition der erwarteten künftigen Cashflows in Fremdwährung übernimmt die Konzernfinanzabteilung durch den Abschluss von Sicherungs- geschäften, vor allem durch Währungstermingeschäfte. In der Regel werden zwischen 50 und 80 % der im Budgetjahr erwarteten Nettopositionen abgesichert. Im Rahmen eines sogenannten Natural Hedgings erhöht DEUTZ gezielt das Einkaufsvolumen in US-$-Währung, um dadurch Wechselkursrisiken aus Verkäufen in US-$ entgegenzuwirken. Translationsrisiken aus der Umrechnung der nicht in Euro bilanzierenden Tochtergesellschaften werden nicht abgesichert. Fremdwährungssensitivitätsanalyse Die folgenden Tabellen zeigen aus Konzernsicht die Sensitivität eines 10 %igen Anstiegs/Rückgangs des Euro gegenüber der jeweiligen Fremdwährung auf. Die Sensitivitätsanalyse beinhaltet lediglich ausstehende auf fremde Währung lautende monetäre Positionen und passt deren Umrechnung zum Periodenende gemäß einer 10%igen Änderung der Wechselkurse an. Es handelt sich dabei zum einen um Devisentermingeschäfte, die in eine wirksame Cashflow-Hedge-Beziehung zur Absicherung währungskursbedingter Schwankungen von Fremdwährungsaus- und -einzahlungen eingebunden sind. Kursänderungen der diesen Geschäften zugrunde liegenden Währungen haben durch die Bewertung der Sicherungsgeschäfte zum beizulegenden Zeitwert Auswirkungen auf die Hedge-Rücklage im Eigenkapital. Zum anderen handelt es sich um Devisentermingeschäfte, die sich bilanziell nicht mehr in einer Hedge-Beziehung befinden. Kursänderungen der diesen Finanzinstrumenten zugrunde liegenden Währungen wirken sich infolge der Anpassung der Bewertung an den beizulegenden Zeitwert auf das Ergebnis aus. Ferner sind zum Bilanzstichtag ausstehende auf fremde Währung lautende originäre Finanzinstrumente (Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) in der Sensitivitätsanalyse enthalten. Kursänderungen der diesen Posten zugrunde liegenden Währungen wirken sich auf das Ergebnis aus deren Stichtagsbewertung aus. Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Auswirkung auf das Konzernergebnis vor Steuern und das Eigenkapital, wenn der Euro gegenüber wesentlichen Fremdwährungen um 10 % ansteigt respektive um 10 % fällt. Bei den Nominalvolumen wurden Ein- und Auszahlungs- verpflichtungen saldiert.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 233 |
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
| --- | --- |
| Anstieg Euro um 10 % | |
| in Mio. € | |
| 2024 | |
| USD | |
| CNY | |
| MAD | |
| --- | --- |
| in Mio. € | |
| 2023 | |
| USD | |
| CNY | |
| MAD | |
| --- | --- |
| Rückgang Euro um 10 % | |
| in Mio. € | |
| 2024 | |
| USD | |
| CNY | |
| MAD | |
| --- | --- |
| in Mio. € | |
| 2023 | |
| USD | |
| CNY | |
| MAD |
Zinsrisiko und Zinssensitivitätsanalyse Risiken aus Zinsänderungen existieren für den DEUTZ-Konzern vor allem im Zusammenhang mit aufgenommenen variabel verzinslichen Darlehen und sonstigen Krediten. Zur Verringerung dieses Zinsänderungsrisikos wurden Zinsswaps abgeschlossen und in einer Cashflow-Hedge-Beziehung designiert. Der DEUTZ- Konzern bestimmt das Bestehen einer wirtschaftlichen Beziehung zwischen den Swaps und den gesicherten Darlehen auf der Grundlage der Referenzzinssätze, der Laufzeiten, der Zinsanpassungstermine und der Fälligkeiten sowie der Nominal- oder Nennbeträge. Der DEUTZ-Konzern beurteilt unter Verwendung der hypothetischen Derivatemethode, ob die in einer Sicherungsbeziehung designierten Swaps wirksam sind, um Änderungen der Zahlungsströme der abgesicherten Darlehen auszugleichen. Die Hauptursachen für eine Unwirksamkeit im Rahmen dieser Sicherungsbeziehungen sind: – Einfluss des Kreditrisikos der Gegenpartei und des Konzerns auf den beizulegenden Zeitwert der Swaps, der sich nicht in der Änderung des beizulegenden Zeitwertes der abgesicherten Zahlungsströme widerspiegelt, die auf die Änderung der Zinssätze zurückzuführen sind – Unterschiede bei den Zinsanpassungsterminen zwischen den Swaps und der Darlehen. Zinsänderungen haben durch die Bewertung der Sicherungsgeschäfte zum beizulegenden Zeitwert Auswirkungen auf die Hedge-Rücklage im Eigenkapital. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Auswirkung der Zinssensitivität von 100 Basispunkten auf das Konzernergebnis vor Steuern und das Eigenkapital.
| in Mio. € | ||||
| Zinsänderung | Ergebnisauswirkung | Eigenkapitalauswirkung | ||
| +100 bps | 0,1 | 0,7 | ||
| -100 bps | -0,1 | -0,7 |
Kapitalsteuerung Der DEUTZ-Konzern steuert sein Kapital mit dem vorrangigen Ziel, die Geschäftstätigkeit zu unterstützen und die langfristige Unternehmensfortführung zu sichern. Die notwendige Flexibilität in der Bereitstellung der finanziellen Mittel erfordert eine gesunde Finanzstruktur. Aktuell liegt kein Kreditrating vor. Es wird jedoch eine Bilanzstruktur angestrebt, die den Anforderungen eines Investment-Grade-Ratings genügt. Das Kapitalmanagement umfasst daher das Eigenkapital und das Fremdkapital. DEUTZ ist keinen satzungsmäßigen Kapitalerfordernissen unterworfen, hat sich aber gegenüber den kreditgebenden Banken verpflichtet, dass die Nettofinanzverschuldung nicht über ein bestimmtes Verhältnis zum Eigenkapital steigt. Die externen Anforderungen wurden in das Kapitalmanagement integriert und jederzeit eingehalten. Die Nettofinanzposition (Saldo aus Zahlungsmitteln und -äqui- valenten und zinstragenden Finanzschulden) betrug zum Bilanzstichtag -225,6 Mio. € und lag damit mit 62,2 Mio. € unter dem Vorjahreswert (31. Dezember 2023: -163,4 Mio. €). Neben der Nettofinanzposition ist der Free Cashflow (Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und Investitionstätigkeit abzüglich Zinsausgaben) als Kennzahl für Veränderungen der Liquiditätssituation ein wesentlicher Teil des aktiven Kapitalmanagements. Der Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten betrug im Berichtsjahr -153,1 Mio. € (2023: 41,8 Mio. €). Als weitere Messzahl, mit der der Konzern sein Kapital überwacht, dient die Eigenkapitalquote. Sie entspricht dem Verhältnis der Bilanzsumme zum Konzerneigenkapital, wie es in der Konzernbilanz ausgewiesen wird. Mit 50,4 % verfügt der DEUTZ- Konzern zum 31. Dezember 2024 weiterhin über eine hohe Eigenkapitalquote (31. Dezember 2023: 46,7 %), die den internen Zielsetzungen in vollem Umfang entspricht.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 234 |
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
Finanzinstrumente Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Buchwerte der einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für jede einzelne Kategorie von Finanzinstrumenten und leiten diese auf die entsprechenden Bilanzpositionen über.
| Finanzinstrumente AKTIVA | ||||||||||
| 31.12.2024 | Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | Nicht in den Anwendungsbereich von IFRS 9 fallende Vermögenswerte | |||||||
| in Mio. € | ||||||||||
| erfolgsneutral | erfolgswirksam | Buchwert | Buchwert in der Bilanz | |||||||
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 0,0 | 3,0 | 3,8 | 11,6 | 18,4 | |||||
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 259,1 | 0,0 | 9,3 | 33,4 | 301,8 | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 177,1 | 0,0 | 9,3 | 0,0 | 186,4 | |||||
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 20,0 | 0,0 | 0,0 | 33,4 | 53,4 | |||||
| Zahlungsmittel und -äquivalente | 62,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 62,0 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzinstrumente AKTIVA | ||||||||||
| 31.12.2023 | Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | Nicht in den Anwendungsbereich von IFRS 9 fallende Vermögenswerte | |||||||
| in Mio. € | ||||||||||
| erfolgsneutral | erfolgswirksam | Buchwert | Buchwert in der Bilanz | |||||||
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 0,2 | 9,0 | 2,2 | 15,3 | 26,7 | |||||
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 302,1 | 1,4 | 10,2 | 28,1 | 341,8 | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 191,8 | 0,0 | 10,1 | 0,0 | 201,9 | |||||
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 20,2 | 1,4 | 0,1 | 28,1 | 49,8 | |||||
| Zahlungsmittel und -äquivalente | 90,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 90,1 | |||||
| --- | --- | |||||||||
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 235 | |||||||||
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN | |||||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzinstrumente PASSIVA | ||||||||||
| 31.12.2024 | Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | Nicht in den Anwendungsbereich von IFRS 9 fallende Verbindlichkeiten | |||||||
| in Mio. € | ||||||||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | Als Sicherungs- instrument designierte Derivate (erfolgsneutral bewertet) | Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten | Buchwert | Buchwert in der Bilanz | ||||||
| Langfristige finanzielle Schulden | 87,1 | 0,5 | 0,0 | 64,1 | 151,7 | |||||
| Finanzschulden | 71,6 | 0,0 | 0,0 | 60,1 | 131,7 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Leasing | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 60,1 | 60,1 | |||||
| Übrige Finanzschulden | 71,6 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 71,6 | |||||
| Übrige Verbindlichkeiten | 15,5 | 0,5 | 0,0 | 4,0 | 20,0 | |||||
| Kurzfristige finanzielle Schulden | 436,3 | 2,1 | 0,3 | 41,8 | 480,5 | |||||
| Finanzschulden | 129,1 | 0,0 | 0,0 | 26,8 | 155,9 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Leasing | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 26,8 | 26,8 | |||||
| Übrige Finanzschulden | 129,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 129,1 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 235,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 235,0 | |||||
| Übrige Verbindlichkeiten | 72,2 | 2,1 | 0,3 | 15,0 | 89,6 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzinstrumente PASSIVA | ||||||||||
| 31.12.2023 | Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | Nicht in den Anwendungsbereich von IFRS 9 fallende Verbindlichkeiten | |||||||
| in Mio. € | ||||||||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | Als Sicherungs- instrument designierte Derivate (erfolgsneutral bewertet) | Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten | Buchwert | Buchwert in der Bilanz | ||||||
| Langfristige finanzielle Schulden | 18,8 | 0,0 | 0,0 | 66,7 | 85,5 | |||||
| Finanzschulden | 0,3 | 0,0 | 0,0 | 65,6 | 65,9 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Leasing | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 65,6 | 65,6 | |||||
| Übrige Finanzschulden | 0,3 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,3 | |||||
| Übrige Verbindlichkeiten | 18,5 | 0,0 | 0,0 | 1,1 | 19,6 | |||||
| Kurzfristige finanzielle Schulden | 501,7 | 0,0 | 0,0 | 32,5 | 534,2 | |||||
| Finanzschulden | 171,7 | 0,0 | 0,0 | 15,9 | 187,6 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Leasing | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 15,9 | 15,9 | |||||
| Übrige Finanzschulden | 171,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 171,7 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 256,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 256,0 | |||||
| Übrige Verbindlichkeiten | 74,0 | 0,0 | 0,0 | 16,6 | 90,6 | |||||
| --- | --- | |||||||||
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 236 | |||||||||
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte sämtlicher im Konzernabschluss erfasster Finanzinstrumente im Anwendungsbereich von IFRS 7 – Finanzinstrumente: Angaben, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert wurden.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 | |||||||
| in Mio. € | ||||||||
| Buchwert | Beizulegender Zeitwert | Buchwert | Beizulegender Zeitwert | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 177,1 | 177,1 | 191,8 | 191,8 | ||||
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 20,0 | 20,0 | 20,4 | 20,4 | ||||
| Zahlungsmittel und -äquivalente | 62,0 | 62,0 | 90,1 | 90,1 | ||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||||
| Finanzschulden – Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 200,7 | 200,4 | 172,0 | 173,6 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 235,0 | 235,0 | 256,0 | 256,0 | ||||
| Übrige Verbindlichkeiten | 87,7 | 87,7 | 92,5 | 92,5 |
Bei Zahlungsmitteln und -äquivalenten, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten (Restlaufzeiten < 1 Jahr) entsprechen die Buchwerte aufgrund der kurzen Restlaufzeit näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert der langfristigen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wird durch Abzinsung der erwarteten künftigen Cashflows unter Verwendung von marktüblichen Zinssätzen und Berücksichtigung des eigenen sowie des Kontrahentenausfallrisikos auf Basis der Bonität und der Wechselkurse zum Stichtag ermittelt. 207 Stufe 1: Verwendung von in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten notierten Preisen bei der Bewertung. 208 Stufe 2: Verwendung von in aktiven Märkten notierten Preisen für ein ähnliches Instrument bei der Bewertung/Verwendung einer Bewertungsmethode, bei welcher alle wesentlichen Inputfaktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen. 209 Stufe 3: Verwendung einer Bewertungsmethode, bei welcher wesentliche Inputfaktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen. 210 Stufe 1: Verwendung von in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten notierten Preisen bei der Bewertung. 211 Stufe 2: Verwendung von in aktiven Märkten notierten Preisen für ein ähnliches Instrument bei der Bewertung/Verwendung einer Bewertungsmethode, bei welcher alle wesentlichen Inputfaktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen. 212 Stufe 3: Verwendung einer Bewertungsmethode, bei welcher wesentliche Inputfaktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 237 |
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
Für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die im Konzernabschluss zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden oder für die im Anhang ein beizulegender Zeitwert angegeben wurde, zeigt die nachfolgende Tabelle die Einordnung der zum Stichtag ermittelten beizulegenden Zeitwerte in die dreistufige Bemessungshierarchie nach IFRS 13:
| 31.12.2024 | ||||||||||
| in Mio. € | ||||||||||
| Buchwert | Beizulegender Zeitwert | Stufe 1 207 | Stufe 2 208 | Stufe 3 209 | ||||||
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||||||||
| Darlehen | 1,3 | 1,3 | 0,0 | 0,0 | 1,3 | |||||
| Beteiligungen – erfolgsneutral bewertet | 1,3 | 1,3 | 0,0 | 0,0 | 1,3 | |||||
| Wertpapiere – erfolgsneutral bewertet | 1,7 | 1,7 | 1,7 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Wertpapiere – erfolgswirksam bewertet | 2,5 | 2,5 | 2,5 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Devisentermingeschäfte – erfolgsneutral bewertet | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Devisentermingeschäfte – erfolgswirksam bewertet | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 9,3 | 9,3 | 0,0 | 0,0 | 9,3 | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||||||
| Zinsswaps - als Sicherungsinstrument designiert | 0,5 | 0,5 | 0,0 | 0,5 | 0,0 | |||||
| Devisentermingeschäfte – als Sicherungsinstrument designiert | 2,1 | 2,1 | 0,0 | 2,1 | 0,0 | |||||
| Devisentermingeschäfte – zu Handelszwecken gehalten | 0,3 | 0,3 | 0,0 | 0,3 | 0,0 | |||||
| Finanzschulden | 200,7 | 200,4 | 0,0 | 0,0 | 200,4 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 31.12.2023 | ||||||||||
| in Mio. € | ||||||||||
| Buchwert | Beizulegender Zeitwert | Stufe 1 210 | Stufe 2 211 | Stufe 3 212 | ||||||
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||||||||
| Beteiligungen – erfolgsneutral bewertet | 7,5 | 7,5 | 0,0 | 0,0 | 7,5 | |||||
| Wertpapiere – erfolgsneutral bewertet | 1,5 | 1,5 | 1,5 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Wertpapiere – erfolgswirksam bewertet | 2,2 | 2,2 | 2,2 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Devisentermingeschäfte – erfolgsneutral bewertet | 1,4 | 1,4 | 0,0 | 1,4 | 0,0 | |||||
| Devisentermingeschäfte – erfolgswirksam bewertet | 0,1 | 0,1 | 0,0 | 0,1 | 0,0 | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10,1 | 10,1 | 0,0 | 0,0 | 10,1 | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||||||
| Devisentermingeschäfte – als Sicherungsinstrument designiert | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Devisentermingeschäfte – zu Handelszwecken gehalten | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Finanzschulden | 172,0 | 173,6 | 0,0 | 0,0 | 173,6 | |||||
| --- | --- | |||||||||
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 238 | |||||||||
| --- | ||||||||||
| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
Bei dem erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Darlehen handelt es sich um das Darlehen an die ehemaligen Lieferanten Gusswerke Saarbrücken GmbH und Gusswerke Leipzig GmbH, welches aufgrund einer erwarteten Verteilung aus der Insolvenzmasse in Höhe von 1,3 Mio. € aufgewertet worden ist. Der Ertrag aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwerts wurde im übrigen Finanzergebnis erfasst. Bei der erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Beteiligung handelt es sich um die Beteiligung an Blue World Technologies, Aalborg, Dänemark. Da es sich um eine langfristige Beteiligung in einem für die DEUTZ AG strategisch bedeutenden Bereich der neuen Antriebstechnologien handelt, wurde die Entscheidung getroffen, die Zuordnung zu dieser Bewertungskategorie vorzunehmen. Die größte Relevanz für die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts haben Transaktionen über Anteile an dem Beteiligungsunternehmen. In zeitlicher Nähe zum Berichtsjahr 2024 fanden keine Transaktionen statt. Daher wurde der beizulegende Zeitwert zum 31. Dezember 2024 als Barwert der zukünftigen Zahlungsmittelzu- bzw. -abflüsse aus der Mittelfristplanung des Unternehmens auf Basis nicht beobachtbarer Inputfaktoren (Stufe 3) ermittelt. Hierbei wurde für den Diskontierungszinssatz die Renditeerwartung von Venture Capital Investoren für ein Start-up Unternehmen, das sich in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, in Höhe von 32,5 % herangezogen. Eine Erhöhung der Renditeerwartung um 1 %- Punkt würde den beizulegenden Zeitwert etwa um 0,1 Mio. € reduzieren. Der beizulegende Zeitwert zum 31. Dezember 2024 beträgt 1,3 Mio. € (31. Dezember 2023: 7,5 Mio. €). Die Anpassung in Höhe von 6,2 Mio. € wurde erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Der beizulegende Zeitwert der Wertpapiere wird auf der Grundlage von Börsenpreisen auf aktiven Märkten ermittelt. Bei den zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich um Forderungen, die im Rahmen der bestehenden Factoringvereinbarungen veräußert werden. Die Forderungen werden zu ihrem Nennwert an die Factoringgesellschaften transferiert. Der beizulegende Zeitwert der Forderungen entspricht dem Verkaufspreis und daher dem Nennwert der Forderungen. Der wesentlichste Einflussfaktor auf den beizulegenden Zeitwert der Forderungen ist das Kreditrisiko. Dieses ist jedoch in Anbetracht des Verkaufs an die Factoringgesellschaft als unwesentlich einzustufen. Der beizulegende Zeitwert derivativer Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) berechnet sich über die Restlaufzeit des Instruments unter Verwendung aktueller Währungskurse, Marktzinssätze und Zinsstrukturkurven sowie unter Berücksichtigung des eigenen und des Kontrahentenrisikos. Den Angaben liegen Bankbewertungen zugrunde. Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Zinsswaps werden aktuelle Zinsstrukturkurven und laufzeitkongruente Diskontfaktoren herangezogen. Nettoergebnis aus Finanzinstrumenten Das erfolgswirksam erfasste Nettoergebnis setzt sich pro Bewertungskategorie des IFRS 9 wie folgt zusammen:
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete | Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete | |||||||
| 2024 | Finanzielle Vermögens- werte | Finanzielle Verbindlich- keiten | Finanzielle Vermögens- werte | Finanzielle Verbindlich- keiten | ||||
| in Mio. € | ||||||||
| Netto- gewinne/ -verluste | 1,7 | -0,5 | 6,8 | -14,8 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete | Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete | |||||||
| 2023 | Finanzielle Vermögens- werte | Finanzielle Verbindlich- keiten | Finanzielle Vermögens- werte | Finanzielle Verbindlich- keiten | ||||
| in Mio. € | ||||||||
| Netto- gewinne/ -verluste | -0,3 | 0,1 | -2,4 | -11,6 |
Das Nettoergebnis pro Bewertungskategorie enthält im Wesentlichen Gewinne und Verluste aus der erfolgswirksamen Bewertung zum beizulegenden Zeitwert, aus der Währungsumrechnung, aus Wertminderungen bzw. Wertaufholungen sowie Zinserträgen und -aufwendungen. Im Berichtszeitraum wurden aus erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinvestitionen nicht realisierte Verluste in Höhe von 2,5 Mio. € direkt im Eigenkapital erfasst (2023: Verluste in Höhe von 2,6 Mio. €). Dem Eigenkapital wurden im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr keine wesentlichen realisierten Gewinne oder Verluste entnommen und in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung umgegliedert. Gesamtzinserträge und -aufwendungen Im Geschäftsjahr 2024 entfielen Zinserträge in Höhe von 2,4 Mio. € (2023: 1,8 Mio. €) auf finanzielle Vermögenswerte, die nicht erfolgswirksam mit den beizulegenden Zeitwerten bewertet wurden. Sie entfielen auf zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Vermögenswerte. Zinsaufwendungen in Höhe von 16,1 Mio. € (2023: 11,6 Mio. €) entfielen im Geschäftsjahr 2024 auf finanzielle Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam mit den beizulegenden Zeitwerten bewertet wurden. Sie entfallen auf finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden und beinhalten neben Zinsaufwendungen aus Leasingverbindlichkeiten hauptsächlich Zinsen auf Finanzverbindlichkeiten und die Effekte aus der Anwendung der Effektivzinsmethode.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 239 |
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
Sicherungsbeziehungen Absicherung von Cashflows Zum 31. Dezember 2024 bestanden Devisenterminkontrakte, die als Sicherungsinstrumente eingestuft wurden. Die Devisenterminkontrakte dienen der Absicherung des Fremdwährungsrisikos künftiger erwarteter Transaktionen in Fremdwährung. Weiterhin bestanden zum 31. Dezember 2024 Zinsswaps, die als Sicherungsinstrumente im Rahmen eines Cashflow-Hedges designiert wurden. Die Zinsswaps dienen der Absicherung des Zinsänderungsrisikos aus variabel verzinslichen Darlehen. Die folgende Tabelle stellt eine Überleitung der Rücklage für Cashflow-Hedges vor Berücksichtigung latenter Steuern dar: Rücklage für Cashflow-Hedges
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| 1.1.2024 | 1,4 | 0,4 | ||
| Veränderung | -3,6 | 1,4 | ||
| Auflösung in die Gewinn- und Verlustrechnung | 0,4 | 0,4 | ||
| davon zu sonstigen betrieblichen Erträgen | 0,4 | 0,4 | ||
| 31.12.2024 | -2,6 | 1,4 |
Die Veränderungen stellen den effektiven Teil der Sicherungsbeziehung dar. Im Geschäftsjahr 2024 wurden unterjährig im Eigenkapital erfasste Gewinne in Höhe von 0,4 Mio. € (2023: Gewinne in Höhe von 0,4 Mio. €) vor Berücksichtigung latenter Steuern in den Posten sonstige betriebliche Erträge in die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung überführt. Es ergaben sich keine Ineffektivitäten im Hinblick auf Devisentermingeschäfte. Die Ineffektivität im Hinblick auf die Zinsswaps war vernachlässigbar. Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsswaps werden vereinfacht zum Clean Fair Value im Eigenkapital erfasst. Daher wurden im Geschäftsjahr 2024 unterjährig keine im Eigenkapital erfassten Gewinne bzw. Verluste in die Konzern-Gewinn-und- Verlustrechnung umgegliedert. Es wurden unterjährig Gewinne in Höhe von 0,6 Mio. € vor Berücksichtigung latenter Steuern direkt im Finanzergebnis erfasst. Die Aufhebung der Sicherungsbeziehungen und die Umklassifizierung der im Eigenkapital erfassten Gewinne in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung werden bezogen auf die Absicherung operativer Transaktionen in Fremdwährung innerhalb der nächsten 13 Monate erwartet. Bezogen auf die Absicherung des Zinsänderungsrisikos wird am Ende der Sicherungsbeziehung in 13 Monaten die Umklassifizierung der im Eigenkapital erfassten Verluste in die Gewinn-und-Verlust- Rechnung erwartet. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzinstrumente:
| in Mio. € | Nominal- volumen 2024 | Nominal- volumen 2023 | Markt- werte 2024 | Markt- werte 2023 | ||||
| Devisentermin- geschäfte | ||||||||
| ohne Hedge- Beziehung | 8,2 | 5,9 | -0,3 | 0,1 | ||||
| in Cashflow- Hedge- Beziehung | 64,0 | 50,1 | -2,1 | 1,4 | ||||
| Zinsswaps | ||||||||
| ohne Hedge- Beziehung | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||||
| in Cashflow- Hedge- Beziehung | 80,0 | 0,0 | -0,5 | 0,0 |
Devisentermingeschäfte in Cashflow-Hedge-Beziehung
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Buchwert (übrige Verbindlichkeiten/ Sonstige Forderungen und Vermögens- werte) | -2,1 | 1,4 | ||
| Nennbetrag | 64,0 | 50,1 | ||
| Fälligkeitsdatum | 18.02.2025 – 15.01.2026 | 16.01.2024 – 15.01.2025 | ||
| Sicherungsquote | 1:1 | 1:1 | ||
| Veränderung des beizulegenden Zeitwerts in der Berichtsperiode | -2,1 | 1,4 | ||
| Wertänderung des gesicherten Grundgeschäfts, die zur Bestimmung der Effektivität verwendet wird | 2,1 | -1,4 | ||
| Durchschnittlicher Sicherungskurs im Geschäftsjahr | USD 1,0847: EUR 1 | USD 1,0846: EUR 1 |
Zinsswaps in Cashflow-Hedge-Beziehung
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Buchwert (übrige Verbindlichkeiten/ Sonstige Forderungen und Vermögens- werte) | -0,5 | 0,0 | ||
| Nennbetrag | 80,0 | 0,0 | ||
| Fälligkeitsdatum | 02.02.2026 | - | ||
| Sicherungsquote | 1:1 | - | ||
| Durchschnittlicher Festzinssatz | 2,8328% | - | ||
| Variabler Zinssatz | 3M-Euribor | - | ||
| Veränderung des beizulegenden Zeitwerts in der Berichtsperiode | -0,5 | - | ||
| Wertänderung des gesicherten Grundgeschäfts, die zur Bestimmung der Effektivität verwendet wird | 0,5 | - |
Saldierungen Im DEUTZ-Konzern bestehen zum 31. Dezember 2024 keine wesentlichen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die Aufrechnungsvereinbarungen unterliegen.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 240 |
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
- Anteile an anderen Unternehmen Der Konzernabschluss umfasste im Berichtsjahr neben der DEUTZ AG als Mutterunternehmen 37 Tochtergesellschaften, zwei Gemeinschaftsunternehmen und zwei assoziierte Unternehmen. Tochterunternehmen und nicht beherrschende Anteile In der Berichts- und Vergleichsperiode bestanden keine nicht beherrschenden Anteile. Gemeinschaftsunternehmen Bei einem Gemeinschaftsunternehmen handelt es sich um die gemeinsam mit SANY gegründete Hunan DEUTZ Power Co., Ltd., mit Sitz in Changsha (China). Die Hunan DEUTZ Power Co., Ltd. ist eine nicht börsennotierte gemeinsame Vereinbarung, an deren gemeinschaftlicher Führung der Konzern beteiligt ist und einen Eigentumsanteil von 51% hält. Die Hunan DEUTZ Power Co., Ltd., Changsha (China), hält wiederum als Beteiligungsgesellschaft 100 % der Anteile an der operativ tätigen Produktionsgesellschaft Kunshan SANY Power Co. Ltd., Kunshan (China). Trotz der Stimmrechtsmehrheit hat DEUTZ keine Kontrolle über die wesentlichen Aktivitäten im Hinblick auf die operative Ertragskraft inne. Die Anteile werden als Gemeinschaftsunternehmen eingestuft und nach der Equity- Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Es folgen zusammengefasste Finanzinformationen für die Hunan DEUTZ Power Co., Ltd., basierend auf ihrem nach IFRS erstellten Konzernabschluss.
| in Mio. € | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
| Umsatzerlöse | 100,8 | 90,3 | ||
| Planmäßige Abschreibungen | -13,8 | -19,9 | ||
| Zinserträge | 0,5 | 1,0 | ||
| Zinsaufwendungen | 0,0 | -1,0 | ||
| Zinsergebnis | 0,5 | 0,0 | ||
| Ertragsteuern | 0,2 | -1,7 | ||
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen | -1,1 | -14,0 | ||
| Gesamtergebnis | -1,1 | -14,0 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 74,3 | 70,6 | ||
| davon Zahlungsmittel und -äquivalente | 37,9 | 31,2 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 95,6 | 91,6 | ||
| Kurzfristige Schulden | 79,2 | 67,4 | ||
| davon kurzfristige finanzielle Schulden | 1,2 | 0,0 | ||
| Langfristige Schulden | 29,9 | 35,3 | ||
| davon langfristige finanzielle Schulden | 0,0 | 1,5 | ||
| Nettovermögen | 60,8 | 59,4 | ||
| Anteil des Konzerns am Netto- vermögen zum Jahresbeginn | 30,3 | 40,2 | ||
| Anpassung Nettovermögen nach PPA | 0,0 | 0,0 | ||
| Anteil am Gesamtergebnis | -0,6 | -7,1 | ||
| Im Berichtsjahr erhaltene Dividenden | 0,0 | 0,0 | ||
| Effekt aus der Währungsumrechnung | 1,3 | -2,8 | ||
| Anteil des Konzerns am Netto- vermögen zum Jahresende | 31,0 | 30,3 | ||
| Geschäfts- oder Firmenwert der DEUTZ AG nach PPA | 6,0 | 6,0 | ||
| Wertminderung | 0,0 | 0,0 | ||
| At-equity-Buchwert zum Jahresende | 37,0 | 36,3 | ||
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| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 241 | |||
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
Nicht wesentliche assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen Im Folgenden werden zusammengefasste Finanzinformationen für den Anteil des Konzerns an den beiden als nicht wesentlich eingestuften assoziierten Unternehmen D. D. Power Holdings (Pty) Ltd., Elandsfontein (Südafrika) und DEUTZ Power Solution (Xuzhou) Co., Ltd., Xuzhou (China), sowie dem im September 2024 gegründeten Gemeinschaftsunternehmen DEUTZ Zhongguancun Hydrogen Technology (Beijing) Co., Ltd., Peking (China) aufgeführt. Das assoziierte Unternehmen D. D. Power Holdings (Pty) Ltd. hat ein abweichendes Geschäftsjahr (30. November). Die Erstellung eines Jahresabschlusses zum 31. Dezember wird aus Wesentlichkeitsgründen nicht vorgenommen.
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Buchwert der Anteile | 6,8 | 5,1 | ||
| Anteil des Konzerns am: | ||||
| Gewinn aus den fortzuführenden Geschäftsbereichen | 1,5 | 1,6 | ||
| sonstigen Ergebnis | 0,0 | 0,0 | ||
| Gesamtergebnis | 1,5 | 1,6 |
- Eventualschulden Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen im DEUTZ-Konzern Verbindlichkeiten aus Gewährleistungen in Höhe von 0,4 Mio. € (31. Dezember 2023: 0,2 Mio. €). Die Verbindlichkeiten aus Gewährleistungen beinhalten Reparatur- oder Ersatzverpflichtungen für den Fall von Herstellungs- oder anderen Produktfehlern. Darunter fallen kostenlose Nacharbeiten oder Ersatzlieferungen, Minderungen oder Schadensersatzleistungen wegen Nichterfüllung. Da die Rückstellungsvoraussetzungen bei diesen Verpflichtungen noch nicht erfüllt sind, werden sie als Eventualschulden angegeben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Nominalwerte aus sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben folgende Fälligkeiten:
| in Mio. € | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
| Fällig bis 1 Jahr | 11,6 | 10,7 | ||
| Fällig in 1 bis 5 Jahren | 8,1 | 17,9 | ||
| Fällig nach 5 Jahren | 0,0 | 0,0 | ||
| Gesamt | 19,7 | 28,6 |
Es handelt sich dabei im Wesentlichen um finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit IT-Dienstleistungen. Die Verpflichtung aus dem Bestellobligo aus Anlageninvestitionen betrug am 31. Dezember 2024 39,4 Mio. € (31. Dezember 2023: 62,4 Mio. €) und das Bestellobligo aus Vorräten 81,2 Mio. € (31. Dezember 2023: 100,0 Mio. €). Rechtsstreitigkeiten Die DEUTZ AG und andere Konzerngesellschaften sind an einer Reihe von Rechtsstreitigkeiten, Schadensersatzklagen und Schiedsgerichtsverfahren beteiligt, die einen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns haben können. Für Risiken aus Rechtsstreitigkeiten sind bei den jeweiligen Konzerngesellschaften bilanzielle Vorsorgen getroffen worden, wenn es sich um ein Ereignis vor dem Bilanzstichtag handelt, eine Verpflichtung wahrscheinlich und deren Höhe hinreichend genau bestimmbar ist. Mit den Finanzbehörden konnte keine Einigung über den Zeitpunkt der Gewinnversteuerung der finalen Kaufpreisrate aus der Veräußerung des Standorts Köln-Deutz erzielt werden. Die finale Rate ist abhängig von der im Bebauungsplan ausgewiesenen oberirdischen Bruttogeschossfläche und demnach in ihrer Höhe und Fälligkeit noch ungewiss. Es wird von einer Größenordnung von etwa 60 Mio. € ausgegangen, was zu einer Steuerschuld von etwa 7,5 Mio. € führen würde. Die DEUTZ AG hat Klage vor dem Finanzgericht eingelegt. Es wurde für diese Klage keine Risikovorsorge getroffen, da es als nicht wahrscheinlich angesehen wird, die Klage zu verlieren. Nach unserer Einschätzung sind darüber hinaus wesentliche negative Auswirkungen, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DEUTZ-Konzerns haben, nicht zu erwarten. 31. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen steht der DEUTZ-Konzern mit nahestehenden Unternehmen und Personen in Beziehungen. Hierzu zählen die Geschäftsbeziehungen zwischen dem DEUTZ- Konzern und seinen Beteiligungen. Zu den nahestehenden Personen gehören weiterhin der Aufsichtsrat und der Vorstand. 213 Die Angabe zur kurzfristigen Vergütung an die Aufsichtsratsmitglieder beinhaltet neben der Vergütung im Rahmen ihrer Organtätigkeit auch die regulären Gehälter der angestellten Arbeitnehmervertreter. 214 Die Angabe zur aktienbasierten Vergütung entspricht dem im operativen Ergebnis des Berichtsjahres erfassten Aufwand (+) bzw. Ertrag (-) aus der Veränderung der Rückstellung für ausgegebene virtuelle Aktienoptionen.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 242 |
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
Die folgende Tabelle zeigt das Volumen der wesentlichen mit Beteiligungen des DEUTZ-Konzerns erbrachten bzw. der wesentlichen von diesen Beteiligungen in Anspruch genommenen Lieferungen und Leistungen:
| Erbrachte Lieferungen und Leistungen | Sonstige Aufwendungen aus empfangenen Dienstleistungen | Forderungen | Verbindlichkeiten | |||||||||||||
| in Mio. € | ||||||||||||||||
| 2024 | 2023 | 2024 | 2023 | 31.12.2024 | 31.12.2023 | 31.12.2024 | 31.12.2023 | |||||||||
| Assoziierte Unternehmen | 12,1 | 16,9 | 0,0 | 0,0 | 1,6 | 1,6 | 1,0 | 1,0 | ||||||||
| Gemeinschaftsunternehmen | 0,0 | 2,4 | 0,0 | 0,0 | 0,4 | 0,5 | 0,6 | 0,0 | ||||||||
| Sonstige Beteiligungen | 0,0 | 0,0 | 5,8 | 5,1 | 0,0 | 0,0 | 2,3 | 2,7 | ||||||||
| Gesamt | 12,1 | 19,3 | 5,8 | 5,1 | 2,0 | 2,1 | 3,9 | 3,7 |
Zum 31. Dezember 2024 waren Forderungen gegen sonstige Beteiligungen in Höhe von 9,2 Mio. € (31. Dezember 2023: 9,2 Mio. €) vollständig wertberichtigt. Wie in der Vorperiode resultierte daraus im Berichtsjahr kein Ergebniseffekt. Von den Forderungen entfielen 5,2 Mio. € auf gewährte Darlehen (31. Dezember 2023: 5,2 Mio. €). Diese Forderungen sind mit 5,2 Mio. € wertberichtigt (31. Dezember 2023: 5,2 Mio. €). Aus der Verzinsung resultieren wie in der Vorperiode Zinsaufwendungen in Höhe von 0,1 Mio. €. Der Rückgang der erbrachten Lieferungen und Leistungen mit den assoziierten Unternehmen um 4,8 Mio. € ist auf den Vorratsabbau sowie eine gesunkene Nachfrage auf Stromerzeugungsaggregate zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten in Höhe von 0,6 Mio. € (31. Dezember 2023: 0,0 Mio. €) bestehen gegenüber dem neu gegründeten Joint Venture DEUTZ Zhongguancun Hydrogen Technology (Beijing) Co., Ltd., Peking (China). Gegenüber Aufsichtsrat und Vorstand als nahestehende Personen des DEUTZ-Konzerns sind die folgenden Leistungen erbracht worden:
| Aufsichtsrat | Vorstand | |||||||
| in Mio. € | ||||||||
| 2024 | 2023 | 2024 | 2023 | |||||
| Kurzfristige Leistungen 213 | 1,9 | 1,8 | 4,1 | 4,7 | ||||
| Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 0,0 | 0,0 | 0,3 | 0,3 | ||||
| Sonstige langfristig fällige Leistungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||||
| Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||||
| Aktienbasierte Vergütung 214 | 0,0 | 0,0 | 0,8 | 0,6 | ||||
| Gesamt | 1,9 | 1,8 | 5,2 | 5,6 |
Wie in der Vorperiode lagen im Berichtsjahr keine berichts- pflichtigen Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Personen vor. Die Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats wird in Erläuterung 38. Gesamtbezüge des Vorstands, ehemaliger Vorstandsmitglieder sowie des Aufsichtsrats (Bezüge der Organe) erläutert. 32. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Aufgrund der wirtschaftlichen Situation und des herausfordernden konjunkturellen Umfeldes soll mit gezielten Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Diese Maßnahmen werden unter dem Programm »Future Fit« zusammengefasst. Im März 2025 wurde mit den Sozialpartnern ein firmenbezogener Verbandstarifvertrag zur Standort- und Beschäftigungssicherung an den Standorten Köln und Herschbach vereinbart. Grundsätzlich soll es bis Ende 2029 an den Standorten Köln und Herschbach keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Der Stellenabbau soll primär im Rahmen eines Freiwilligenprogramms am Standort Köln erfolgen und bezieht sich im Schwerpunkt auf die Bereiche Forschung und Entwicklung, Central Sales, Central Services und SCM. Zusätzlich wurden Regelungen zu Flexibilisierungsinstrumenten wie Kurzarbeit und Möglichkeiten zur Arbeitszeitabsenkung getroffen, um auf Beschäftigungsschwankungen flexibler reagieren zu können. Der Konzern rechnet mit einer Ergebnisbelastung von 20 bis 30 Mio. € in 2025 aus den mit dem Stellenabbau in Verbindung stehenden Maßnahmen. Der Ergebniseffekt wird den Sondereffekten zugeordnet. Weitere Ereignisse, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DEUTZ-Konzerns hatten, sind nach dem 31. Dezember 2024 nicht eingetreten.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 243 |
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
- Aktienbasierte Vergütungsprogramme Als langfristig orientierte Vergütungskomponente wurden in den Jahren 2007 bis 2024 Long-Term-Incentive-Pläne eingeführt. Auf der Grundlage der Long-Term-Incentive-Pläne werden alternativ virtuelle Stock Options oder virtuelle Performance Shares zugeteilt, um den nachhaltigen Beitrag des Managements zum Erfolg des Unternehmens zu honorieren. Allgemeine Beschreibung der Anreizpläne zur Gewährung virtueller Performance Shares der DEUTZ AG Die nachfolgenden Anreizpläne basieren auf der Ausgabe virtueller Performance Shares an der DEUTZ AG. Die Auswahl der Berechtigten liegt im Ermessen der Gesellschaft. Es können ausschließlich Mitglieder der obersten Führungsebene des DEUTZ-Konzerns und Mitglieder des Vorstands der DEUTZ AG berücksichtigt werden. Die Festlegung der Anzahl der gewährten Instrumente liegt im Ermessen der Gesellschaft. Bis zum Stichtag wurden folgende noch bestehende Long- Term- Incentive-Pläne (LTI) mit der entsprechenden Anzahl an (ursprünglichen) Performance Shares gewährt:
| Anreizpläne | Zeitpunkt der Zusage | Anzahl Performance Shares | ||
| LTI Vorstand 2021 | 1. Januar 2021 | 324.113 | ||
| LTI Vorstand 2022 | 1. Januar 2022 | 281.206 | ||
| LTI Vorstand 2023 | 1. Januar 2023 | 648.919 | ||
| LTI Vorstand 2024 | 1. Januar 2024 | 487.316 | ||
| LTI Vorstand 2025 | 1. Januar 2025 | 99.987 | ||
| LTI No. XV-A | 1. Januar 2021 | 104.384 | ||
| LTI No. XVI-A | 1. Januar 2022 | 128.752 | ||
| LTI No. XVII-A | 1. Januar 2023 | 202.997 | ||
| LTI No. XVIII-A | 1. Januar 2024 | 244.804 |
An aktive und ehemalige Mitglieder des Vorstands der DEUTZ AG gingen davon insgesamt 1.841.541 Performance Shares. Der LTI Vorstand 2025 wird für aktive Mitglieder des Vorstands erst zum 1. Januar 2025 gewährt. In der Tabelle sind daher lediglich die mit Ausscheiden gewährten Performance Shares für die ehemaligen Mitglieder des Vorstands ausgewiesen. Erdienung der Performance Shares Die Performance Shares begründen einen Anspruch auf Zahlung eines Barbetrags unter Berücksichtigung deren virtueller Wertentwicklung seit Zuteilung. Die Wartezeit bis zur Auszahlung des sich aus der Wertentwicklung der Performance-Shares ergebenden Barbetrages beträgt vier Jahre, beginnend mit dem Zeitpunkt der Zuteilung der virtuellen Performance Shares (»Performanceperiode«). Nach Ablauf der vierjährigen Performanceperiode wird die endgültige Anzahl und der Wert der Performance Shares in Abhängigkeit von den unten dargestellten Erfolgszielen ermittelt. In Abhängigkeit des Erreichens verschiedener Erfolgsziele erhält der Begünstigte nach Ablauf der Performanceperiode eine Barzahlung in Höhe des durchschnittlichen Schlusskurses der Aktie der DEUTZ AG an 60 Handelstagen vor Ablauf der Performanceperiode multipliziert mit der sich aus der Erreichung der verschiedenen Erfolgsziele ergebenden finalen Anzahl an Performance-Shares. Der so ermittelte Auszahlungsbetrag ist der Höhe nach auf das 1,8-fache des individuell pro Begünstigten festgelegten Zielbetrags begrenzt. In keinem Fall erhält der Begünstigte Anteile an der Gesellschaft. Erfolgsziele im LTI Vorstand 2022 bis 2024 und LTI No. XVI-A bis LTI No. XVIII-A Die Anzahl der Performance Shares ist während der vierjährigen Laufzeit abhängig von der Erreichung einer Total Shareholder Return-Komponente (»TSR-Komponente«) und einer Return On Capital Employed-Komponente (»ROCE-Komponente«) (jeweils »Erfolgsziel«). Auf die beiden Erfolgsziele entfallen jeweils 50 % der bedingt zugeteilten Performance Shares. Die Performance Shares haben zum Ende der Performanceperiode nur einen Wert und führen somit lediglich dann zu einer Auszahlung, – wenn die Aktienkursentwicklung der DEUTZ AG zuzüglich fiktiv reinvestierter Brutto-Dividenden während der Performance- periode im Vergleich zum DAXsubsector All Industrial Machinery (Peergroup) größer oder gleich dem 25. Percentilrang dieser Peergroup ist (TSR-Komponente) und bzw. oder – wenn der maßgebliche ROCE (EBIT / Capital Employed) am Ende des letzten Geschäftsjahres der Performanceperiode größer oder gleich eines vordefinierten Zielwertes ist (ROCE- Komponente). Liegt die Zielerreichung eines der oder beider Erfolgsziele unterhalb der genannten Grenzen, reduziert sich die auf das jeweilige Erfolgsziel entfallende Anzahl an Performance Shares auf null. Bei Übererreichung eines der oder beider Erfolgsziele, erhöht sich die Anzahl der auf das jeweilige Erfolgsziel entfallenden Anzahl an Performance Shares auf maximal 180 % der ursprünglich zugeteilten Anzahl an Performance Shares (»Cap«). Ab 2024 ist die Anzahl der Performance Shares während der vierjährigen Laufzeit zusätzlich abhängig von der Erreichung einer Sustainability-Komponente, im Rahmen derer sowohl Umwelt- als auch soziale Ziele erreicht werden müssen. Auf die Erfolgsziele ab 2024 entfallen 50 % auf die ROCE-Komponente, 20 % auf die TSR-Komponente und 30 % auf die Sustainability- Komponente. Allgemeine Beschreibung der Anreizpläne zur Gewährung virtueller Stock Options der DEUTZ AG Die nachfolgenden Anreizpläne basieren auf der Ausgabe virtueller Optionen auf Aktien an der DEUTZ AG. Die Auswahl der Berechtigten liegt im Ermessen der Gesellschaft. Es können ausschließlich Mitglieder der obersten Führungsebene des DEUTZ-Konzerns und Mitglieder des Aufsichtsrats der DEUTZ AG berücksichtigt werden. Die Festlegung der Anzahl der gewährten Instrumente liegt im Ermessen der Gesellschaft.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 244 |
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
Bis zum Stichtag wurden folgende noch bestehende Long-Term- Incentive-Pläne (LTI) mit der entsprechenden Anzahl an virtuellen Optionen ohne Zahlung (ursprünglich) gewährt:
| Anreizpläne | Zeitpunkt der Zusage | Anzahl Optionen | ||
| LTI No. XI | 1. September 2017 | 320.000 | ||
| LTI No. XII | 1. September 2018 | 322.501 | ||
| LTI No. XIII | 1. Oktober 2019 | 280.000 | ||
| LTI No. XIV | 1. Oktober 2020 | 290.000 | ||
| LTI No. XV-B | 1. Oktober 2021 | 70.000 | ||
| LTI No. XVI-B | 1. Oktober 2022 | 70.000 | ||
| LTI No. XVII-B | 1. Oktober 2023 | 70.000 |
Ausübung der Stock Options Voraussetzung der Optionsausübung ist unter anderem grundsätzlich die Erbringung eines Eigeninvestments im Verhältnis eine Aktie zu je zehn Optionen. Die Ausübung kann grundsätzlich frühestens vier Jahre (Vesting Period bzw. Warte- oder Unverfallbarkeitsperiode) nach dem Zeitpunkt der Zuteilung erfolgen und ist nur innerhalb der vier Jahre, welche auf die Vesting Period folgen, und nur in den zehn Tagen beginnend mit der Veröffentlichung der Quartalsabschlüsse möglich. Die Gesellschaft kann den Beginn eines Ausübungsfensters verschieben und die Ausübbarkeit sowie die Unverfallbarkeit von Optionen beschleunigen. Außerdem können die Optionen nur ausgeübt werden, – wenn der Börsenkurs der Aktie der DEUTZ AG gegenüber dem Referenzkurs dieser Aktie um mindestens 30 % gestiegen ist. Dividendenausschüttungen der DEUTZ AG sind zu berücksichtigen, das heißt, für Zwecke der Ermittlung dieses Erfolgsziels ist der Betrag der bis zum Ausübungszeitpunkt ausgeschütteten Bruttodividenden dem Kurswert der Aktie der DEUTZ AG hinzuzurechnen; oder – wenn im Zeitraum beginnend mit dem Zuteilungszeitpunkt der Option und endend mit dem Ausübungszeitpunkt der Börsenkurs der Aktie der DEUTZ AG sich um mindestens 30 % besser als der DAXsector Industrial Performance Index oder ein künftiger Index, der den DAXsector Industrial Performance Index ersetzt, entwickelt hat. Die Ausübung muss gegenüber der Gesellschaft schriftlich erklärt werden. Im Einzelnen gelten für die noch bestehenden Anreizpläne zur Gewährung virtueller Stock Options folgende Bedingungen:
| Anreizpläne | Frühester Ausübungszeitpunkt | Referenzkurs | ||
| LTI No. XI | ab 1. September 2021 | 6,66 € | ||
| LTI No. XII | ab 1. September 2022 | 7,15 € | ||
| LTI No. XIII | ab 1. Oktober 2023 | 5,80 € | ||
| LTI No. XIV | ab 1. Oktober 2024 | 4,56 € | ||
| LTI No. XV-B | ab 1. Oktober 2025 | 7,45 € | ||
| LTI No. XVI-B | ab 1. Oktober 2026 | 6,80 € | ||
| LTI No. XVII-B | ab 1. Oktober 2027 | 3,98 € |
Bei Ausübung erhält der Begünstigte eine Barzahlung in Höhe der Differenz zwischen dem aktuellen Kurs der Aktie der DEUTZ AG und dem Referenzkurs der Aktie der DEUTZ AG bei Gewährung. In keinem Fall erhält der Begünstigte Anteile an der Gesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung der Performance Shares und der Stock Options Da es sich sowohl bei den virtuellen Performance Shares als auch bei den virtuellen Stock Options um geld- und nicht um eigenkapitalbasierte Instrumente handelt, ist seitens der Gesellschaft eine Rückstellung zu passivieren. Deren Höhe basiert auf dem Gesamtwert (Fair Value) der virtuellen Performance Shares sowie der virtuellen Stock Options im Zeitpunkt der Zusage und wird zeitanteilig (pro rata temporis) über die jeweilige Vesting Period verteilt. Die Rückstellung wird als langfristig in dem Bilanzposten »Übrige Rückstellungen« ausgewiesen. Die Rückstellung ist zu jedem Berichtsstichtag bis zur Begleichung der gewährten Instrumente zu deren beizulegendem Zeitwert zu bewerten. Der zu bilanzierende Betrag für die gewährten Instrumente ist darüber hinaus eng mit der Erfüllung der in den anteilsbasierten Vergütungsprogrammen vertraglich geregelten Ausübungs- bedingungen (vesting conditions) verbunden. Markt- und Nicht- Ausübungsbedingungen, wie sie bei den virtuellen Performance Shares in Form eines Auszahlungscaps sowie einer TSR- Zielerreichung und bei den Stock Options in Form eines Aktienkursziels vorliegen, sind bei der Ermittlung des Fair Value zu berücksichtigen. Dienst- und nicht-aktienkursbasierte Bedingungen sind hingegen bei der Schätzung der ausübbar werdenden Anteile zu berücksichtigen. Dienstbedingungen liegen in beiden Programmen vor. Darüber hinaus beinhalten die virtuellen Performance Shares ein nicht-aktienkursbasiertes Erfolgsziel mit Bezug auf den ROCE, sowie ab der Tranche 2024 ine Sustainability-Komponente. Alle Änderungen der Rückstellung werden erfolgswirksam erfasst. Zur Ermittlung des Fair Value kommen je nach Komplexität der Planbedingungen und der finanzmathematischen Erfordernisse entweder eine Monte-Carlo-Simulation oder ein Optionspreismodell nach Black-Scholes zur Anwendung. Die Modelle berücksichtigen unter anderem die oben genannten Ausübungsbedingungen und -preise, die Laufzeiten sowie die Aktienkursentwicklung der DEUTZ AG. Die maßgeblichen
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 245 |
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| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
Bewertungsparameter sind pro Anreizprogramm in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
| Anreizplan | Risikoloser Zinssatz | Volatilität | Unterstellte Fälligkeit | |||
| LTI No. XI | 2,32 % | 40 % | 31.08.2025 | |||
| LTI No. XII | 2,07 % | 37 % | 31.08.2026 | |||
| LTI No. XIII | 2,01 % | 37 % | 30.09.2027 | |||
| LTI No. XIV | 2,05 % | 36 % | 30.09.2028 | |||
| LTI No. XV-B | 2,01 % | 37 % | 01.10.2027 | |||
| LTI No. XVI-B | 2,05 % | 36 % | 01.10.2028 | |||
| LTI No. XVII-B | 2,11 % | 38 % | 01.10.2029 | |||
| LTI Vorstand 2022 | 2,07 % | 32 % | 01.01.2026 | |||
| LTI Vorstand 2023 | 1,97 % | 32 % | 01.01.2027 | |||
| LTI Vorstand 2024 | 1,98 % | 34 % | 01.01.2028 | |||
| LTI No. XVI-A | 2,07 % | 32 % | 01.01.2026 | |||
| LTI No. XVII-A | 1,97 % | 32 % | 01.01.2027 | |||
| LTI No. XVIII-A | 1,98 % | 34 % | 01.01.2028 |
Angaben zum im Geschäftsjahr insgesamt erfassten Aufwand für aktienbasierte Vergütungsprogramme Aufgrund der zu jedem Bilanzstichtag neu durchzuführenden Ermittlung des Fair Value der Performance Shares und Optionen ist zum Jahresende 2024 eine entsprechende Berechnung unter Berücksichtigung des Kurses der Aktie der DEUTZ AG von 4,04 € (31. Dezember 2023: 4,80 €) erfolgt. Daraus resultierte im Geschäftsjahr 2024 insgesamt ein Aufwand in Höhe von 3.336 Tsd. € (2023: 1.436 Tsd. €). Zum Jahresende waren insgesamt 8.416 Tsd. € passiviert (31. Dezember 2023: 5.080 Tsd. €). Aufgrund der zum 31. Dezember 2024 ausgelaufenen Tranchen LTI Vorstand 2021 und LTI No. XV-A wurden davon 1.380 Tsd. € als kurzfristig ausgewiesen. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der fortgeschrittenen Erdienung der gewährten Anteile sowie der Ausgabe neuer Tranchen. Die Tranchen LTI Vorstand 2022 bis 2024 enthalten ferner auch gegenüber ehemaligen Vorstandsmitgliedern gewährte Anteile. Die Tranche LTI Vorstand 2025 wurde im Jahr 2024 einem ehemaligen Vorstandsmitglied im Rahmen seines Ausscheidens gewährt. Für die an das ehemalige Vorstandsmitglied gewährten Performance Shares wurde die Dienstbedingung mit Ausscheiden im Jahr 2024 gestrichen, sodass die gewährten Instrumente zum 31. Dezember 2024 bereits unverfallbar erdient waren. Der Gesamtbetrag setzt sich wie folgt zusammen:
| Anreizplan | 31.12.2024 in T€ | 31.12.2023 in T€ | ||
| LTI No. X | 0 | 79 | ||
| LTI No. XI | 6 | 60 | ||
| LTI No. XII | 22 | 81 | ||
| LTI No. XIII | 99 | 207 | ||
| LTI No. XIV | 146 | 169 | ||
| LTI No. XV-B | 17 | 31 | ||
| LTI No. XVI-B | 22 | 27 | ||
| LTI No. XVII-B | 32 | 10 | ||
| LTI Vorstand 2021 | 1.133 | 1.134 | ||
| LTI Vorstand 2022 | 1.158 | 1.063 | ||
| LTI Vorstand 2023 | 2.518 | 1.272 | ||
| LTI Vorstand 2024 | 1.491 | 351 | ||
| LTI Vorstand 2025 | 554 | 0 | ||
| LTI No. XV-A | 247 | 196 | ||
| LTI No. XVI-A | 245 | 176 | ||
| LTI No. XVII-A | 444 | 224 | ||
| LTI No. XVIII-A | 282 | 0 | ||
| Gesamt | 8.416 | 5.080 |
Die inneren Werte der gewährten Optionen bei Erreichen der Ausübungsbedingungen stellen sich wie folgt dar:
| Anreizpläne | Innere Werte je Option bei Erreichen der Ausübungsbedingungen in € | |||
| 31.12.2024 | 31.12.2023 | |||
| LTI No. X | 0,00 | 0,86 | ||
| LTI No. XI | 0,00 | 0,00 | ||
| LTI No. XII | 0,00 | 0,00 | ||
| LTI No. XIII | 0,00 | 0,00 | ||
| LTI No. XIV | 0,00 | 0,24 | ||
| LTI No. XV-B | 0,00 | 0,00 | ||
| LTI No. XVI-B | 0,00 | 0,00 | ||
| LTI No. XVII-B | 0,06 | 0,82 | ||
| --- | --- | |||
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 246 | |||
| --- | ||||
| KONZERNANHANG | SONSTIGE ANGABEN |
- Personalaufwand
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Gehälter | 221,1 | 199,6 | ||
| Löhne | 151,6 | 157,5 | ||
| Sozialabgaben | 70,1 | 63,3 | ||
| Aufwendungen für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhält- nisses und andere langfristig fällige Leistungen | 4,9 | 5,2 | ||
| Aufwendungen für Abfindungen/ Personalstrukturmaßnahmen | 2,1 | 1,0 | ||
| Nettozinsaufwand für Pensions- rückstellungen | 1,4 | 0,5 | ||
| Gesamt | 451,2 | 427,1 |
Die Verteilung der Personalaufwendungen der fortgeführten Aktivitäten auf die einzelnen Funktionsbereiche stellt sich wie folgt dar:
| in Mio. € | 2024 | 2023 | ||
| Umsatzkosten | 240,7 | 243,0 | ||
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 56,1 | 55,2 | ||
| Vertriebskosten | 89,1 | 77,0 | ||
| Verwaltungskosten | 60,4 | 47,0 | ||
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 4,9 | 4,9 | ||
| Gesamt | 451,2 | 427,1 |
Die Anzahl der Beschäftigten der fortgeführten Aktivitäten im Jahresdurchschnitt ist unter den Angaben nach nationalen Vorschriften in Erläuterung 35 dargestellt.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 247 |
| --- | |
| KONZERNANHANG | ANGABEN NACH NATIONALEN VORSCHRIFTEN |
Angaben nach nationalen Vorschriften 35. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB)
| 2024 | 2023 | |||
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 2.619 | 2.754 | ||
| Angestellte | 2.447 | 2.137 | ||
| 5.066 | 4.891 | |||
| Auszubildende | 93 | 81 | ||
| Gesamt | 5.159 | 4.972 |
Die Anzahl der Mitarbeiter wird in Vollzeitbeschäftigte (Full Time Equivalent, FTE) umgerechnet dargestellt. Teilzeitbeschäftigte werden dabei gemäß ihrer vertraglichen Arbeitszeit proportional berücksichtigt. 36. Corporate Governance Vorstand und Aufsichtsrat der DEUTZ AG haben im Dezember 2024 die Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben und auf der Website der Gesellschaft im Bereich Corporate Governance/ Entsprechenserklärung dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht (derzeit: www.deutz.com/investor-relations/corporate- governance/entsprechenserklaerung/). 37. Honorar der Abschlussprüfer Die für den Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 erfassten Gesamthonorare teilen sich wie folgt auf:
| 2024 | Gesamt | davon Inland | ||
| in T€ | ||||
| Abschlussprüfungsleistungen | 1.017 | 1.017 | ||
| Andere Bestätigungsleistungen | 90 | 90 | ||
| Sonstige Leistungen | 0 | 0 | ||
| Gesamt | 1.107 | 1.107 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2023 | Gesamt | davon Inland | ||
| in T€ | ||||
| Abschlussprüfungsleistungen | 1.405 | 1.013 | ||
| Andere Bestätigungsleistungen | 192 | 192 | ||
| Sonstige Leistungen | 23 | 0 | ||
| Gesamt | 1.620 | 1.205 |
Die Abschlussprüfungsleistungen der DEUTZ AG beinhalten die Honorare für die Konzernabschlussprüfung, die prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses zum 30. Juni sowie die Jahresabschlussprüfung der DEUTZ AG. Die Honorare für andere Bestätigungsleistungen der DEUTZ AG umfassen die Prüfung des nichtfinanziellen Berichts. Die Honorare für sonstige Leistungen im Geschäftsjahr umfassen diverse Beratungsleistungen. Der Rückgang der Gesamthonorare gegenüber der Vergleichsperiode ist auf den Wechsel des Abschlussprüfers in der Berichtsperiode sowie die zusätzliche Angabe der Honorare für Leistungen im gesamten Konzern in der Vergleichsperiode zurückzuführen. Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer, Christoph Hyckel, ist seit dem Geschäftsjahr 2024 für die Jahres- und Konzernabschlussprüfung der DEUTZ AG verantwortlich. 38. Gesamtbezüge des Vorstands, ehemaliger Vorstandsmitglieder sowie des Aufsichtsrats (Bezüge der Organe) Vorstand Für das Geschäftsjahr 2024 betrugen die im Aufwand erfassten Gesamtbezüge des Vorstands der DEUTZ AG 5.201 Tsd. € (2023: 5.583 Tsd. €). Diese setzen sich zusammen aus kurzfristig fälligen Leistungen in Höhe von 4.380 Tsd. € (2023: 4.958 Tsd. €) und aktienbasierten langfristig fälligen Leistungen im Rahmen der Long- Term-Incentive-Pläne in Höhe von 821 Tsd. € (2023: 625 Tsd. €). Im Geschäftsjahr 2024 wurden 351.665 (2023: 107.025) Performance Share an aktive Mitglieder des Vorstands der DEUTZ AG gewährt. Nähere Angaben zur Gewährung von Bezugsrechten sind in der Erläuterung 33. Aktienbasierte Vergütungsprogramme dargestellt. Die Bezüge an ehemalige Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen beliefen sich bei der DEUTZ AG und im Konzern auf 2.697 Tsd. € (2023: 1.021 Tsd. €). Diese beinhalten in der Berichtsperiode Leistungen im Zusammenhang mit der vorzeitigen Beendigung des Vorstandsvertrags von Herrn Krutoff in Höhe von 1.630 Tsd. €. Für Pensionen gegenüber den ehemaligen Vorstandsmitgliedern bestehen Rückstellungen von 8.495 Tsd. € (31. Dezember 2023: 8.430 Tsd. €). Im Geschäftsjahr 2024 wurden 88.729 (2023: 222.752) Performance Shares an ehemalige Mitglieder des Vorstands der DEUTZ AG gewährt. Aufsichtsrat Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats der DEUTZ AG beliefen sich im Geschäftsjahr 2024 auf 1.229 Tsd. € (2023: 1.113 Tsd. €). Daneben erhielten Arbeitnehmervertreter des Aufsichtsrats, die auch Arbeitnehmer im DEUTZ-Konzern sind, reguläre Gehälter im Rahmen Ihres Anstellungsverhältnisses. Die Höhe der Gehälter entsprach dabei einer angemessenen Vergütung für entsprechende Funktionen und Aufgaben im Konzern. Vorschüsse und Kredite an Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder Am 31. Dezember 2024 bestanden keine Vorschüsse und Kredite an Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder; ebenso wenig wurden zu Gunsten dieses Personenkreises Bürgschaften oder sonstige Gewährleistungen übernommen.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 248 |
| --- | |
| KONZERNANHANG | ANGABEN NACH NATIONALEN VORSCHRIFTEN |
- WPHG-Mitteilungen nach nationalem Recht Das deutsche Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet Investoren, deren Stimmrechtsanteil an börsennotierten Gesellschaften bestimmte Schwellenwerte erreicht, zu einer Mitteilung an die Gesellschaft. Die DEUTZ AG hat im Berichtsjahr zum 31. Dezember 2024 folgende Stimmrechtsmitteilungen erhalten:
| Datum der Mitteilung | Mitteilungs- pflichtiger | Mitteilung nach | Datum der Schwellen- berührung | Schwellen- über/- unterschreit ung | Neuer Stimmrechts- anteil / Davon dem Mitteilungs- pflichtigen zugerechnet nach § 34 WpHG | Stimmrechte absolut / Davon dem Mitteilungs- pflichtigen zugerechnet nach § 34 WpHG | Gehalten über das vom Mitteilungs- pflichtigen kontrollierte Unternehmen mit 3% oder mehr Stimmrechten | |||||||
| 08.05.2024 | Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen | § 33 Abs. 1 WpHG | 07.05.2024 | <3% | 2,94% / 2,94 % | 3.712.517 / 3.712.517 | ||||||||
| 13.05.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 09.05.2024 | <3% | 2,60% / 2,60% | 3.279.293 / 3.279.293 | ||||||||
| 16.05.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 13.05.2024 | >3% | 4,10% / 4,10% | 5.165.976 / 5.165.976 | ||||||||
| 17.05.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 14.05.2024 | >5% | 5,14% /5,14% | 6.478.512 / 6.478.512 | ||||||||
| 22.05.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 17.05.2024 | <5% | 4,44% / 4,44% | 5.605.952 / 5.605.952 | ||||||||
| 29.05.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 27.05.2024 | >5% | 5,24% / 5,24% | 6.604.285 / 6.604.285 | ||||||||
| 31.05.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 28.05.2024 | <5% | 4,56% / 4,56% | 5.755.871 / 5.755.871 | ||||||||
| 05.06.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 31.05.2024 | >5% | 5,26% / 5,26% | 6.634.560 / 6.634.560 | ||||||||
| 06.06.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 03.06.2024 | <5% | 4,13% / 4,13% | 5.207.475 / 5.207.475 | ||||||||
| 12.06.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 07.06.2024 | >5% | 5,002827847262%/ 5,002827847262% | 6.310.927 / 6.310.927 | ||||||||
| 14.06.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 11.06.2024 | <5% | 4,99% / 4,99% | 6.294.684 / 6.294.684 | ||||||||
| 19.06.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 14.06.2024 | >5% | 5,33% / 5,33% | 6.729.624 / 6.729.624 | ||||||||
| 21.06.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 18.06.2024 | <5% | 4,68% / 4,68% | 5.898.960 / 5.898.960 | ||||||||
| 03.07.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 28.06.2024 | >5% | 5,42% / 5,42% | 6.837.856 / 6.837.856 | ||||||||
| 04.07.2024 | Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen | § 33 Abs. 1 WpHG | 03.07.2024 | >3% | 3,20% / 3,20% | 4.038.000 / 4.038.000 | Norges Bank mit 3,20% | |||||||
| 05.07.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 02.07.2024 | <5% | 4,96% / 4,96% | 6.259.479 / 6.259.479 | ||||||||
| 08.07.2024 | Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen | § 33 Abs. 1 WpHG | 05.07.2024 | <3% | 2,91% / 2,91% | 4.038.000 / 4.038.000 | ||||||||
| --- | --- | |||||||||||||
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 249 | |||||||||||||
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| KONZERNANHANG | ANGABEN NACH NATIONALEN VORSCHRIFTEN | |||||||||||||
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| Datum der Mitteilung | Mitteilungs- pflichtiger | Mitteilung nach | Datum der Schwellen- berührung | Schwellen- über/- unterschreit ung | Neuer Stimmrechts- anteil / Davon dem Mitteilungs- pflichtigen zugerechnet nach § 34 WpHG | Stimmrechte absolut / Davon dem Mitteilungs- pflichtigen zugerechnet nach § 34 WpHG | Gehalten über das vom Mitteilungs- pflichtigen kontrollierte Unternehmen mit 3% oder mehr Stimmrechten | |||||||
| 09.07.2024 | UBS Group AG, Zürich, Schweiz | § 33 Abs. 1 WpHG | 03.07.2024 | >3% | 3,08% / 3,08% | 3.885.802 / 3.885.802 | ||||||||
| 11.07.2024 | UBS Group AG, Zürich, Schweiz | § 33 Abs. 1 WpHG | 05.07.2024 | <3% | 2,82% / 2,82% | 3.908.165 / 3.908.165 | ||||||||
| 11.07.2024 | UBS Group AG, Zürich, Schweiz | § 33 Abs. 1 WpHG | 08.07.2024 | >3% | 3,39% / 3,39% | 4.710.944 / 4.710.944 | UBS AG mit 3,13 % | |||||||
| 11.07.2024 | Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen | § 33 Abs. 1 WpHG | 09.07.2024 | >3% | 4,44% / 4,44% | 6.161.275 / 6.161.275 | Norges Bank mit 4,44% | |||||||
| 12.07.2024 | UBS Group AG, Zürich, Schweiz | § 33 Abs. 1 WpHG | 09.07.2024 | <3% | 2,98% / 2,98% | 4.128.634 / 4.128.634 | ||||||||
| 09.08.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 06.08.2024 | >5% | 5,30% / 5,30% | 7.353.097 / 7.353.097 | ||||||||
| 13.08.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 09.08.2024 | <5% | 4,93% / 4,93% | 6.840.549 / 6.840.549 | ||||||||
| 19.08.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 15.08.2024 | <3% | 2,99% / 2,99% | 4.152.492 / 4.152.492 | ||||||||
| 22.08.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 19.08.2024 | >3% | 3,74% / 3,74% | 5.192.680 / 5.192.680 | ||||||||
| 26.08.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 21.08.2024 | <3% | 2,96% / 2,96% | 4.109.195 / 4.109.195 | ||||||||
| 28.08.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 23.08.2024 | >3% | 4,33% / 4,33% | 6.003.962 / 6.003.962 | ||||||||
| 13.09.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 10.09.2024 | >5% | 5,12% / 5,12% | 7.109.922 / 7.109.922 | ||||||||
| 16.09.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 11.09.2024 | <5% | 4,95% / 4,95% | 6.864.677 / 6.864.677 | ||||||||
| 11.10.2024 | DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland | § 33 Abs. 1 WpHG | 08.10.2024 | <3% | 2,44% / 2,44% | 3.379.248 / 3.379.248 | ||||||||
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| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 250 | |||||||||||||
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| KONZERNANHANG | ANGABEN NACH NATIONALEN VORSCHRIFTEN |
- Organe der Gesellschaft Die Angaben zu den Mitgliedern des Aufsichtsrats und des Vorstands (mit zusätzlichen Aufsichtsratsmandaten) sind in der gesonderten Übersicht Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder aufgeführt. Köln, den 25. Februar 2025 DEUTZ Aktiengesellschaft Der Vorstand Dr. Sebastian C. Schulte Vorsitzender Dr.-Ing. Petra Mayer Oliver Neu 215 Eigenkapital und Jahresergebnis gemäß dem für Konsolidierungszwecke aufgestellten Jahresabschluss. 216 Ergebnisabführungsvertrag innerhalb der DEUTZ Gruppe. 217 Umsatzsteuerliche Organschaft mit der DEUTZ AG. 218 Erstkonsolidierung zum 4. November 2024. Umfirmierung zum 17. Februar 2025 in DEUTZ Polska Sp. z o.o. 219 Erstkonsolidierung zum 5. August 2024.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 251 |
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| KONZERNANHANG | ANTEILSBESITZ DEUTZ AG |
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| ANTEILSBESITZ DEUTZ AG | |
| Stand 31. Dezember 2024 | |
| Lfd. Nr. | |
| 1 | D E U T Z A G , C o l o g n e |
| Konsolidierte Inlandsgesellschaften | |
| 2 | |
| 3 | |
| 4 | |
| 5 | |
| 6 | |
| 7 | |
| 8 | |
| 9 | |
| Konsolidierte Auslandsgesellschaften | |
| 10 | |
| 11 | |
| 12 | |
| 13 | |
| 14 | |
| 15 | |
| 16 | |
| 17 | |
| 18 | |
| 19 | |
| 20 | |
| 21 | |
| 22 | |
| 23 | |
| 24 | |
| 25 | |
| 26 | |
| 27 | |
| 28 | |
| 29 |
215 Eigenkapital und Jahresergebnis gemäß dem für Konsolidierungszwecke aufgestellten Jahresabschluss. 216 Ergebnisabführungsvertrag innerhalb der DEUTZ Gruppe 217 Umsatzsteuerliche Organschaft mit der DEUTZ AG. 220 At-equity konsolidiert. 221 Zahlen per 30. November 2024 mit Kurs zum 31. Dezember 2024 bewertet. 222 Erstkonsolidierung zum 30. September 2024. 223 Gesellschaft befindet sich in Liquidation. 224 Zahlen per 31. Dezember 2023.
| GESCHÄFTSBERICHT 2024 DEUTZ AG | 252 |
| --- | |
| KONZERNANHANG | ANTEILSBESITZ DEUTZ AG |
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| ANTEILSBESITZ DEUTZ AG | |
| Stand 31. Dezember 2024 | |
| Lfd. Nr. | |
| 30 | |
| 31 | |
| 32 | |
| 33 | |
| 34 | |
| 35 | |
| 36 | |
| 37 | |
| 38 | |
| 39 | |
| 40 | |
| 41 | |
| 42 | |
| Nicht konsolidierte Inlandsgesellschaften | |
| 43 | |
| 44 | |
| Nicht konsolidierte Auslandsgesellschaften | |
| 45 | |
| 46 | |
| 47 | |
| Übrige Beteiligungen | |
| 48 | |
| Angaben zu Tochtergesellschaften | |
| Die nachfolgend aufgeführten deutschen Tochtergesellschaften in der Rechtsform der Kapitalgesellschaft machen von der Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB i. V.m. § 325 HGB in Bezug auf die Offenlegung Gebrauch: | |
| DEUTZ Amerika Holding GmbH, Köln | |
| DEUTZ China Verwaltungs GmbH, Köln | |
| DEUTZ Deutschland GmbH, Stockstadt am Rhein | |
| DEUTZ Verwaltungs GmbH, Köln | |
| Deutz-Mülheim Grundstücksgesellschaft mbH, Köln | |
| Futavis GmbH, Aachen |