DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-Aktiengesellschaft - DEVK REKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Organe (Angabe nach § 285 Nr. 10 HGB)
LageberichtGrundlagen des UnternehmensGeschäftsmodellDie Gesellschaft betreibt das in Rückdeckung übernommene Versicherungsgeschäft in verschiedenen Versicherungszweigen und -arten der Schaden-/Unfallversicherung sowie der Kranken- und Lebensversicherung. Einzelheiten hierzu können der Anlage zum Lagebericht entnommen werden. Die Übernahmen erfolgen sowohl von verbundenen als auch von konzernfremden Unternehmen. Weiterer Zweck der Gesellschaft sind der Erwerb und das Halten von Beteiligungen. Als Zwischenholding innerhalb des DEVK Sach- und HUK-Versicherungskonzerns steuert sie die anderen Versicherungsgesellschaften des Konzerns sowie weitere Beteiligungen. Verbundene Unternehmen, BeteiligungenVerbundene Unternehmen der DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-AG - DEVK RE sind der DEVK Deutsche Eisenbahn Versicherung Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G. Betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn, Köln, und dessen unmittelbare und mittelbare Tochterunternehmen. Das Grundkapital unserer Gesellschaft in Höhe von rd. 307 Mio. € ist voll eingezahlt. Es wird zu 100 % durch den DEVK Deutsche Eisenbahn Versicherung Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G. Betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn gehalten. Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge bestehen mit der DEVK Allgemeine Versicherungs-AG, DEVK Rechtsschutz-Versicherungs-AG, DEVK Krankenversicherungs-AG, DEVK Vermögensvorsorge- und Beteiligungs-AG, DEVK Service GmbH und Freeyou Insurance AG. Mit der DEVK Asset Management GmbH und der Hayuno AG (vormals Freeyou AG) bestehen Ergebnisabführungsverträge. Wir weisen darauf hin, dass Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch genau ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten können. Die Angabe unmittelbarer und mittelbarer Anteile unserer Gesellschaft an wesentlichen verbundenen Unternehmen und Beteiligungen befindet sich im Anhang. In dem vom Vorstand nach § 312 AktG zu erstellenden Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen wurde abschließend erklärt, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und dadurch, dass die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, unsere Gesellschaft nicht benachteiligt wurde. Funktionsausgliederung, organisatorische ZusammenarbeitGemäß einem mit dem DEVK Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G. geschlossenen Dienstleistungsvertrag erbringt der Verein Dienstleistungen für uns, insbesondere in den Bereichen Allgemeine Verwaltung, Rechnungswesen, In- und Exkasso, Vermögensanlage und -verwaltung, Personalverwaltung und -entwicklung, Betriebsorganisation, IT, Controlling, Revision, Recht, Steuern, Vertrieb, Bestandsverwaltung und Leistungsbearbeitung. Betriebseinrichtungen und Arbeitsmittel schafft oder mietet unser Unternehmen gemäß seiner Nutzung selbst an. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 2024 bewegte sich in einem Spannungsfeld aus Konjunkturschwäche bei gleichzeitigen Rekordständen am deutschen Leitindex DAX 40. Ferner spielten die Nachhaltigkeit des Rückgangs der Inflation und die damit verbundene Notenbankpolitik eine zentrale Rolle an den Kapitalmärkten. Große Auswirkungen, insbesondere auf die globalen Aktienmärkte, hatte zudem die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, während das Scheitern der Ampel-Koalition kaum Einfluss auf das Marktgeschehen hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) beschloss - ausgehend von einem Einlagenzins in Höhe von 4,00 % - beginnend mit der Juni-Sitzung 2024 vier Zinssenkungsschritte von jeweils 0,25 %, sodass der Einlagenzins zum Jahresende 2024 3,00 % betrug. Die amerikanische Notenbank Fed folgte in der September-Sitzung und senkte die Zinsen in einem ersten Schritt um 0,50 % und Anfang November sowie Mitte Dezember um jeweils weitere 0,25 % auf die aktuellen Zielraten zwischen 4,25 % und 4,50 %. Gleichzeitig fiel die Inflationsrate in Europa von 2,9 % zu Jahresanfang auf 1,7 % per Ende September und somit zunächst unter das vorgegebene Ziel der EZB. Im vierten Quartal 2024 folgte ein erneuter Anstieg der Inflationsrate auf 2,4 %. Risikofreie Zinssätze (zum Beispiel der 10-jährige Euro-Swapsatz) stiegen seit Jahresanfang unter teilweise starken Schwankungen von 2,5 % bis Anfang Juli um ca. 40 Basispunkte auf ein Niveau von ca. 2,9 % an und fielen als Reaktion auf die Zinssenkungsentscheidungen der Notenbanken wieder um knapp 80 Basispunkte bis Anfang Dezember. Zum Jahresende 2024 notierte der Wert mit 2,4 % rund 10 Basispunkte niedriger als zu Jahresbeginn. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe zeigte 2024 zunächst eine ähnliche Entwicklung bis September, stieg zum Jahresende jedoch stärker an und wies mit 2,4 % einen um 30 Basispunkte höheren Wert auf als zu Jahresbeginn. Die Inversion der Zinsstrukturkurve nahm am vorderen Ende im Jahresverlauf stark ab, sodass die Kurve ab einer Laufzeit von drei Jahren wieder eine normale Form aufweist. Für Langfristanleger (wie beispielsweise Lebensversicherungsunternehmen) ist insbesondere die Entwicklung am langen Ende der Zinsstrukturkurve wichtig, um mit Zinspapieren die langfristigen versicherungstechnischen Verpflichtungen adäquat erfüllen zu können. Die Risikoaufschläge auf europäische Investmentgrade-Unternehmensanleihen bewegten sich in der Jahresbetrachtung trotz der schwachen konjunkturellen Entwicklung in Europa weitestgehend seitwärts auf geringem Niveau. Konträr dazu ist die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland im Vorjahresvergleich um 16,8 % gestiegen. Im besonderen Maße waren die Bereiche "Verkehr und Lagerei" betroffen. Aktienmärkte zeigten 2024 eine überwiegend positive Entwicklung. Kurzfristige Verwerfungen an den globalen Aktienmärkten gab es Anfang August im Zuge des Nikkei-Crashs. Das von den Marktteilnehmern unerwartet eingeläutete Ende der Nullzinspolitik der japanischen Notenbank führte am 5. August mit 12,4 % zum heftigsten Kurseinbruch des japanischen Leitindex Nikkei 225 seit 1987 und löste eine globale Kettenreaktion aus. Einen Tag später verzeichnete der Index mit 9,4 % den höchsten Tagesgewinn seiner Geschichte. Im Zuge der Erholung und beflügelt durch die Notenbankpolitik sowie die amerikanische Präsidentschaftswahl erreichte der deutsche Leitindex DAX 40 Mitte Dezember mit 20.426,27 Punkten ein neues Allzeithoch bezogen auf den Tagesschlusskurs. Die Jahresperformance lag bei 18,8 %. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wurde durch eine mangelnde Investitionsbereitschaft bei einem gleichzeitig dringend benötigten Strukturwandel belastet. Insbesondere energieintensive Industriezweige litten an den im internationalen Vergleich hohen Energiekosten und der damit verbundenen sinkenden globalen Wettbewerbsfähigkeit. Zudem kamen bedingt durch die restriktive Haushaltspolitik der Ampel-Koalition vor deren Scheitern im Herbst nur wenig fiskale Investitionsimpulse. Auch wenn der Rückgang der Inflation die Kaufkraft der privaten Haushalte stärkte, zeigte sich kein nennenswerter Anstieg beim privaten Konsum, während die Sparquote in allen Quartalen anstieg. Diese Tendenzen spiegelten sich im Verlauf des Bruttoinlandsprodukts 2024 wider. Preisbereinigt sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal um 0,8 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Nach minimalen Wachstumsraten von 0,1 % im zweiten und dritten Quartal sank das BIP im letzten Quartal 2024 preisbereinigt um 0,4 %, sodass nach Angaben des statistischen Bundesamts insgesamt ein Rückgang von 0,2 % für 2024 zu Buche stand. Für das Folgejahr prognostiziert die Bundesregierung eine leichte Erholung des Wachstums in Höhe von 0,3 %, der Sachverständigenrat prognostiziert ein Wachstum von 0,4 %. Weitere Volkswirte gehen mitunter bestenfalls von einem Null-Wachstum bis hin zu einem weiteren leichten Rückgang aus. Zurückhaltend wird die wirtschaftliche Lage ebenfalls von Unternehmensseite beurteilt. So stieg der Ifo-Geschäftsklimaindex zwar zunächst bis April auf sein Jahreshoch von 89,0 Punkten, fiel jedoch in den folgenden Monaten bis auf sein Jahrestief im Dezember von 84,7 Punkten. Im Vergleich zum Euro-Raum schneidet Deutschland beim geschätzten BIP-Wachstum in beiden Jahren schlechter ab (Euro Raum 2024: 0,7 %, 2025: 1,3 %). Im globalen Vergleich wird für die US-amerikanische Volkswirtschaft nach einem starken Wachstum von 2,8 % im Jahr 2024 von einigen Volkswirten ein Rückgang auf 2,0 % für 2025 erwartet. Seit den 1980er Jahren gab es lediglich zwei Jahre, die für mehr Schäden aus Naturkatastrophen sorgten als das Jahr 2024. Insgesamt entstanden durch schwere Stürme, Erdbeben, Fluten etc. Schäden von mehr als 300 Mrd. €, versichert waren hiervon ca. 135 Mrd. €. Mehr als 11.000 Menschen verloren hierbei ihr Leben. Wie im Vorjahr gab es auch in 2024 nicht ein Mega-Ereignis, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Katastrophen. Bei den versicherten Schäden sind von den fünf größten Ereignissen vier in den USA entstanden (Hurrikans, Tornados) und bereits an fünfter Stelle folgt die Flut in Spanien aus Oktober 2024. Betrachtet man die Anzahl der Toten, ergibt sich ein anderes Bild. Hier rangiert Thyphoon Yagi in Südost-Asien vorn, gefolgt von Erdrutschen in Neu-Guinea und Indien und Fluten in Afghanistan und Ost-Afrika. Dass die Tendenz zu vermehrten und ungewöhnlichen Naturereignissen zunimmt, wurde auch daran deutlich, dass heftige Regenfälle zu starken Überflutungen in der Golfregion führten, die üblicherweise eher von Wassermangel geprägt ist. Es ist davon auszugehen, dass der Klimawandel ein Fakt ist, der uns in den nächsten Jahren weiter mit Ereignissen konfrontieren wird. Diese Ereignisse werden sowohl von der Größenordnung als auch von den Regionen, in denen sie auftreten, ungewöhnlich sein. Die Belastungen für die Rückversicherer aus diesen Ereignissen sind hingegen nicht exorbitant gestiegen. Die Hartmarktphase in den letzten Jahren zeigt auf dieser Seite Wirkung. Die Selbstbehalte der Erstversicherer sind spürbar angewachsen und die zu zahlende Prämie für diese Deckungen erreichte ebenfalls ein akzeptables Niveau. Diese Marktphase hat sich in der letzten Erneuerung leicht abgeschwächt. Kapazität ist - bis auf Ausnahmen - genug vorhanden, was Druck auf die Preise zur Folge hatte. Substanzielle Reduzierungen waren aber eher die Ausnahmen. Bei Programmen, die in den letzten Jahren schadenfrei waren, konnte ein leichter Abrieb festgestellt werden. Die Nachfrage nach Rückversicherungsschutz bleibt aber mindestens stabil, in vielen Märkten nimmt sie schon inflationsbedingt zu. Ebenfalls ist auf unseren Märkten (Europa und Nordamerika) zu beobachten, dass die Prämieneinnahmen unserer Kunden steigen, also die Preise für den Endverbraucher angehoben wurden, was natürlich den Rückversicherern auch zugutekommt. Geschäftsverlauf2024 sind die verdienten Bruttobeiträge der DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-AG - DEVK RE um 7,4 % auf 1.132,3 Mio. € gestiegen. Der prognostizierte Beitragsrückgang um rund 3 % wurde damit übertroffen. Die größten absoluten Zuwächse waren in der Transport Versicherung und der Technischen Versicherung zu verzeichnen. In der Region Nordamerika (USA & Kanada) konnte die verdiente Prämie 2024 um 49,2 Mio. € auf 196,7 Mio. € gesteigert werden. Der überwiegende Teil des Wachstums entfiel mit 32,5 Mio. € auf den geplanten Ausbau unserer Spezialsparten von 70,6 Mio. € auf 103,1 Mio. €. Zum 31. Dezember 2024 betrug die Anzahl der übernommenen Verträge (nur DEVK-fremd) 3.191 (Vorjahr 3.257). Die Zahl der Kunden verringerte sich auf 585 (Vorjahr 608). Die Rückversicherungsverträge in den Sparten SHUK werden zum überwiegenden Teil für ein Jahr geschlossen und jährlich neu verhandelt. Im Jahr 2024 ereigneten sich verheerende Überschwemmungen durch das Flutereignis Boris in Südosteuropa, während in Neukaledonien schwere Unruhen die Region erschütterten. Zudem führten Stürme im Mittleren Westen der USA und schwere Flutereignisse in Deutschland zu enormen Schäden. Die Aufwendungen für Geschäftsjahresschäden brutto sanken dennoch um 6,8 % auf 637,6 Mio. €. Die rückläufigen Entlastungen aus der Retrozession führen insgesamt zu einem Anstieg der Aufwendungen für Versicherungsfälle f. e. R. um 7,1 %, blieben aber unterhalb des Anstiegs der verdienten Beiträge f. e. R. (+11,6 %). Das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung verbesserte sich entsprechend auf 58,3 Mio. € (Vorjahr 34,0 Mio. €). Das auf Vorjahresniveau prognostizierte Ergebnis wurde damit deutlich übertroffen. Nach einer sehr hohen Zuführung zur Schwankungsrückstellung in Höhe von 54,7 Mio. € lag das versicherungstechnische Ergebnis f. e. R. mit 3,7 Mio. € im Rahmen der letztjährigen Prognose (Ergebnis im einstelligen Millionenbereich). Die Bruttoerträge der Kapitalanlagen 2024 betrugen 111,7 Mio. € (Vorjahr 142,1 Mio. €). Diese Entwicklung ist in erster Linie auf den Rückgang der Erträge aus Gewinnabführung von 51,6 Mio. € auf 30,8 Mio. € zurückzuführen. Hintergrund der rückläufigen Entwicklung ist insbesondere der Entfall der Gewinnabführung der DEVK Allgemeine Versicherungs-AG, nachdem im Vorjahr noch 23,2 Mio. € abgeführt wurden. Abgangsgewinne auf Kapitalanlagen sanken zudem von 20,6 Mio. € auf 5,2 Mio. €, was ebenfalls einen negativen Effekt auf den Bruttoertrag der Gesellschaft hatte. Die gesamten Kapitalanlageaufwendungen lagen 2024 mit 42,8 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert in Höhe von 52,4 Mio. €. Sowohl Abschreibungen (17,0 Mio. € nach 24,5 Mio. €) als auch die Verlustübernahme (21,9 Mio. € nach 25,0 Mio. €) sanken im Vorjahresvergleich deutlich und trugen wesentlich zur Reduktion der Aufwandsseite bei. Insgesamt sank das Netto-Kapitalanlageergebnis aufgrund der beschriebenen Effekte deutlich von 89,7 Mio. € auf 68,8 Mio. €. Der Kapitalanlagebestand ist im Jahr 2024 deutlich von 3.436,3 Mio. € auf 3.780,6 Mio. € gestiegen. Die Nettoverzinsung lag bei 1,9 % nach 2,7 % im Vorjahr. Die Nettoverzinsung ohne die Effekte aus Gewinnabführungen beziehungsweise Verlustübernahmen betrug 2,1 % (Vorjahr: 2,7 %). Damit bestätigen die beiden Ergebnisgrößen unsere Prognose aus dem Vorjahres-Geschäftsbericht (Vorjahres-Prognose: Insgesamt erwarten wir 2024 ein deutlich unter dem Vorjahresniveau liegendes Nettokapitalanlageergebnis sowie einen moderat steigenden Kapitalanlagebestand, während die Nettoverzinsung sich deutlich unter dem Niveau des Vorjahres bewegen sollte). Die Strategische Asset Allokation, also die Zielaufteilung der Kapitalanlagen, wurde Ende 2019 DEVK-weit angepasst. Die Zielquoten für Realwerte (insbesondere Immobilien und Alternative Investments) wurden dabei erhöht, um einerseits dem seinerzeit vorherrschenden Niedrigzinsniveau zu begegnen und andererseits den realen Werterhalt und somit insgesamt die langfristige Ertragssituation zu verbessern. Im Jahresverlauf wurde die effektive Aktienquote zu Buchwerten insgesamt deutlich erhöht. Mittelfristig ist ein weiterer Aufbau der Aktienpositionen geplant. Der Aufbau anderer langfristig orientierter Realwerte im Bereich Immobilien und Alternativer Investments wurde im Jahr 2024 wie geplant fortgesetzt. Eine Ausnahme stellt der Private Equity Bestand dar, welcher zwar in der absoluten Betrachtung anstieg, relativ zum wachsenden Kapitalanlagebestand jedoch gesunken ist. Das Sonstige Ergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Hierzu haben im Wesentlichen niedrigere Aufwendungen für Altersversorgung und ein geringerer steuerbedingter Zinsaufwand beigetragen. Insgesamt lag das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit mit 67,2 Mio. € (Vorjahr 65,0 Mio. €) im Prognosekorridor von 65 Mio. € bis 75 Mio. €. Nach Steuern ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 32,0 Mio. € (Vorjahr 44,5 Mio. €), der als Bilanzgewinn ausgewiesen wurde. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageErtragslage des Unternehmens
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich um 9,3 % auf 1.176,8 Mio. €. Der Zuwachs stammte aus DEVK-fremdem Geschäft. Die verdienten Beiträge f. e. R. nahmen um 11,6 % auf 996,1 Mio. € (Vorjahr 892,3 Mio. €) zu. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle f. e. R. stiegen auf 663,5 Mio. € (Vorjahr 619,8 Mio. €). Der Anteil der Nettoschadenaufwendungen an den verdienten Nettobeiträgen verringerte sich auf 66,6 % (Vorjahr 69,5 %). Das Verhältnis der Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb f. e. R. zu den verdienten Beiträgen f. e. R. betrug 27,5 % (Vorjahr 26,0 %). Das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung verbesserte sich auf 58,3 Mio. € (Vorjahr 34,0 Mio. €). Nach einer sehr hohen Zuführung zur Schwankungsrückstellung in Höhe von 54,7 Mio. € (Vorjahr 45,1 Mio. €) belief sich das versicherungstechnische Ergebnis f. e. R. auf 3,7 Mio. € (Vorjahr -11,1 Mio. €). Die Entwicklung in den einzelnen Versicherungszweigen stellt sich wie folgt dar:
Die betragsmäßig größten Beitragszuwächse waren in der Technischen Versicherung und der Transport Versicherung zu verzeichnen. In der Region Nordamerika (USA & Kanada) konnten die gebuchten Bruttobeiträge 2024 um 55,2 Mio. € auf 217,3 Mio. € gesteigert werden. Der überwiegende Teil des Wachstums entfällt mit +107,1 Mio. € auf den geplanten Ausbau unserer Spezialsparten. Vor Veränderung der Schwankungsrückstellung lieferten die Sparten Kraftfahrt und VGV die größten positiven Ergebnisbeiträge. Kapitalanlageergebnis Mit 111,7 Mio. € lagen die Erträge aus Kapitalanlagen insbesondere wegen gesunkener Erträge aus Gewinnabführung mit verbundenen Unternehmen deutlich unter dem Vorjahreswert (142,1 Mio. €). Diese betrugen 30,8 Mio. € (Vorjahr 51,6 Mio. €). Zuschreibungen wurden in Höhe von 5,7 Mio. € (Vorjahr 3,7 Mio. €) vorgenommen. Die Aufwendungen für Kapitalanlagen sind 2024 mit 42,8 Mio. € im Vorjahresgleich deutlich gesunken (52,4 Mio. €). Maßgeblich hierfür waren eine gesunkene Verlustübernahme (21,9 Mio. € nach 25,0 Mio. €) und ein gesunkener Abschreibungsbedarf auf Kapitalanlagen (17,0 Mio. € nach 24,5 Mio. € im Vorjahr). Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen lagen bei 2,1 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €). Die Verwaltungskosten sanken von 2,7 Mio. € auf 1,8 Mio. €. Per Saldo sank das Netto-Kapitalanlageergebnis deutlich auf 68,8 Mio. € (Vorjahr 89,7 Mio. €). Diese Entwicklung 2024 bewegte sich, wie zuvor beschrieben, im Rahmen unserer Erwartungshaltung. Sonstiges Ergebnis Das sonstige Ergebnis inklusive des technischen Zinsertrags verbesserte sich auf -5,3 Mio. € (Vorjahr -13,7 Mio. €). Stark gesunkene Aufwendungen für Altersversorgung und geringere Zinsaufwendungen haben zu dieser deutlichen Verbesserung beigetragen. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit Das schwächere Kapitalanlageergebnis wurde durch Verbesserungen im versicherungstechnischen Ergebnis und sonstigen Ergebnis überkompensiert. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit lag mit 67,2 Mio. € deshalb über dem Vorjahreswert (65,0 Mio. €). Steueraufwand Als Organträgerin im Rahmen einer gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaft übernimmt die DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-AG - DEVK RE den entsprechenden Steueraufwand der Organgesellschaften. Der Steueraufwand 2024 betrug 35,2 Mio. € und fiel damit deutlich höher aus als im Vorjahr (20,4 Mio. €). Geschäftsergebnis und Ergebnisverwendung Nach Steuern ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 32,0 Mio. € (Vorjahr 44,5 Mio. €). Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, vom Bilanzgewinn 10,0 Mio. € an den DEVK Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G. auszuschütten und den verbleibenden Betrag in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Finanzlage des Unternehmens Cashflow Die zur Bedienung der laufenden Zahlungsverpflichtungen erforderliche Liquidität ist durch eine laufende Liquiditätsplanung, die die voraussichtliche Liquiditätsentwicklung der folgenden zwölf Monate berücksichtigt, gewährleistet. Der Gesellschaft fließen durch Beitragseinnahmen, durch die Kapitalanlageerträge und durch den Rückfluss von Kapitalanlagen laufend liquide Mittel zu. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit, das heißt der Mittelbedarf für das Nettoinvestitionsvolumen, betrug im Geschäftsjahr 125,8 Mio. €. Die hierfür erforderlichen Mittel wurden durch die laufende Geschäftstätigkeit erwirtschaftet. Ratings Die international renommierten Ratingagenturen S&P Global Ratings und Fitch beurteilen jährlich die finanzielle Leistungsfähigkeit und Sicherheit der DEVK. S&P Global Ratings hat zuletzt im Juni 2024 das Rating erneuert. Der DEVK Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G., die DEVK Allgemeine Versicherungs-AG, die DEVK Allgemeine Lebensversicherungs-AG sowie die DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-AG - DEVK RE erhielten, wie in den Jahren 2008 bis 2023, ein "A+" (sehr gut). Die künftige Entwicklung schätzt S&P Global Ratings als "stabil" ein. Im Ergebnis wird damit die sehr gute finanzielle Ausstattung der DEVK-Unternehmen bestätigt. Zu der gleichen Einschätzung ist die Rating-Agentur Fitch gekommen, die im Juli 2024 die Finanzstärke der Kerngesellschaften der DEVK unverändert mit "A+" einstufte. Beurteilt wurden der DEVK Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G., die DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-AG - DEVK RE, die DEVK Allgemeine Versicherungs-AG, die DEVK Rechtsschutz-Versicherungs-AG, die DEVK Krankenversicherungs-AG sowie die beiden Lebensversicherer DEVK Lebensversicherungsverein a.G. und DEVK Allgemeine Lebensversicherungs-AG. Der Ausblick für alle Unternehmen ist weiterhin "stabil". Vermögenslage des Unternehmens
Insgesamt ergaben sich in der Zusammensetzung des Kapitalanlagebestands 2024 zu Buchwerten keine wesentlichen materiellen Veränderungen. Der Anteil der Alternativen Investments, Immobilien sowie der Aktienblock ist angewachsen. Die stärkere Ausrichtung der Kapitalanlagestrategie in Richtung der Realwerte spiegelt sich in der Veränderung des Kapitalanlagebestandes nur in geringem Maße wider. Dies liegt zum einen daran, dass die Anpassung der Asset Allokation insbesondere bei illiquiden Kapitalanlagen einen mittelfristigen Prozess darstellt. Zum anderen kann die taktische Steuerung der Kapitalanlagen temporär zu einer Anpassung der Asset Allokation führen, um z. B. Risikopositionen kurzfristig zu reduzieren. Die sonstigen Forderungen betreffen mit 32,0 Mio. € (Vorjahr 56,1 Mio. €) Forderungen aus Gewinnabführungen. Bei den restlichen Forderungen handelt es sich fast ausschließlich um Steuerforderungen. Den größten Anteil an den versicherungstechnischen Rückstellungen haben die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle (Schadenrückstellung) und die Schwankungsrückstellung (inkl. ähnlicher Rückstellungen). Der Schwankungsrückstellung waren aufgrund der positiven Entwicklung im Rückversicherungsgeschäft 54,7 Mio. € zuzuführen. Die Schadenrückstellung f. e. R. wurde aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens um 184,7 Mio. € verstärkt (Vorjahr 175,6 Mio. €). Bei den anderen Rückstellungen handelt es sich zum weit überwiegenden Teil um Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeitendenzufriedenheit Der DEVK ist die Meinung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig. Die Zufriedenheit und das Engagement der Mitarbeitenden mit ihrem Arbeitskontext sowie mit ihren Führungskräften, Kolleginnen und Kollegen, Aufgaben sowie der Unternehmenskultur sind das Herzstück der Arbeitgeberattraktivität. Mitarbeitendenbefragungen sind ein fester Bestanteil der DEVK-Kultur. Ein gutes Betriebsklima ist der DEVK wichtig. Sie fragt die Belegschaft regelmäßig nach ihrer Meinung. In anonymen Onlineumfragen geht es um Einschätzungen und Wünsche. Das Unternehmen veröffentlicht die Ergebnisse intern und bezieht sie in zukünftige Entscheidungen mit ein. Mit der Befragungslandschaft "DEVK VOICE" werden regelmäßig Befragungen zu aktuellen Themen im Innen- und Außendienst durchgeführt. Außerdem hat die DEVK die Umfrage zur Erfassung psychischer Gefährdung am Arbeitsplatz, zu der die DEVK gesetzlich verpflichtet ist, extrahiert. Die Befragung "VOICE Mental Health" wurde im Mai 2024 erstmals auf neuem Wege unternehmensweit durchgeführt. Hierdurch wurden wichtige Erkenntnisse über Ressourcen und Belastungen in der DEVK gewonnen.
Für 2025 wurden 720 Punkte als Zielwert festgelegt. Gesamtaussage zum WirtschaftsberichtVor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2024 insgesamt zufriedenstellend entwickelt. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtPrognoseberichtFür 2025 rechnen wir im Fremdgeschäft mit leicht über Vorjahr liegenden Beitragseinahmen. Wegen deutlich geringerer konzerninterner Übernahmen gehen wir für die Gesamtbeitragseinnahme von einem merklichen Rückgang aus. Nach derzeitiger Einschätzung werden die versicherungstechnischen Aufwendungen stärker steigen als die versicherungstechnischen Nettoerträge. Vor Veränderung der Schwankungsrückstellung erwarten wir in der versicherungstechnischen Rechnung ein Ergebnis in einer Größenordnung von 40 Mio. € bis 50 Mio. € (Vorjahr 58,3 Mio. €). Nach einer unter Vorjahr liegenden Zuführung zur Schwankungsrückstellung gehen wir derzeit von einem versicherungstechnischen Ergebnis im unteren zweistelligen Millionenbereich aus. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der kommenden Jahre wird nicht unwesentlich durch die zweite Amtszeit Donald Trumps und die damit verbundenen Folgen geprägt werden. Insbesondere der verfolgte "America-First-Ansatz" führt zu konträren Rahmenbedingungen zwischen den USA und dem Rest der Welt (insbesondere Europa und China), was sich auch in der Entwicklung der Inflationsraten und der damit verbundenen Notenbankpolitik widerspiegeln wird. Die geforderte Einführung von Einfuhrzöllen der Trump-Administration könnte in Kombination mit Gegenzöllen in Europa zu einem Wiederaufkeimen der Inflation, sowohl in den USA, als auch in Europa, führen. Andererseits dominiert die konjunkturelle Schwäche in Europa, sodass wir davon ausgehen, dass die EZB in der Tendenz weiter eine expansive Geldpolitik betreiben kann, um Investitionsanreize zu schaffen. In den USA hingegen erwarten wir, dass die Fed bedingt durch den Preisdruck kurz- bis mittelfristig zu einer restriktiveren Notenbankpolitik zurückkehrt, die Zinsen also erhöht. In Deutschland wird die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich vom Ausgang der Koalitionsverhandlungen der vorgezogenen Bundestagswahl nach dem Scheitern der Ampel-Koalition abhängen. Nötig sind insbesondere wirtschaftspolitische Maßnahmen, um die globale Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Industriezweige wiederherzustellen und die deutsche Exportwirtschaft zu stärken. Eine signifikante Trendwende nehmen wir aufgrund der möglichen Regierungskonstellationen jedoch nicht an. Diese Einschätzung spiegelt auch der Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland wider, welcher sich zum Jahresende hin weiter verschlechtert hat. Insbesondere die Erwartungshaltung der befragten Unternehmen trübt sich weiter ein. Zudem sind wichtige wirtschaftliche Frühindikatoren, wie Einkaufsmanagerindizes, im Jahresverlauf kontinuierlich gesunken. So notierte der Einkaufsmanagerindex der Industrie in Deutschland zum Jahresende 2024 mit 42,5 Punkten deutlich unter der neutralen 50-Punkte-Marke. Bestehende und drohende militärische Konflikte verstärken unserer Einschätzung nach zudem bereits bestehende deglobalisierende Tendenzen, was wiederum inflationär wirkt. Eine erneute Eskalation im Nahen Osten und eine politische/militärische Neuordnung der Region nach dem Zusammenbruch des Assad-Regimes in Syrien könnte zudem Auswirkungen auf die Energiepreise und somit auch auf die globalen Kapitalmärkte haben, was wiederum inflationstreibend wirken könnte. Daneben herrscht eine große Diskrepanz zwischen den negativen Fundamentaldaten und der durchaus positiven Gewinnerwartung vieler Aktienunternehmen der großen Indizes, sodass wir insgesamt für den Aktienmarkt 2025 ein volatiles Umfeld prognostizieren. Die globale Konjunktur steuert nach Prognosen des Internationalen Währungsfonds auf ein im historischen Kontext schwaches Wirtschaftswachstum von 3,2 % für 2025 zu und bewegt sich damit auf dem Niveau von 2024. In China ist laut IWF zudem kein Ende der Krise am Immobilienmarkt, der einen großen Anteil am BIP hat, in Sicht. Für 2024 geht der IWF für China von einem Wachstum von 4,8 % und 4,5 % in 2025 aus. Gerade für exportgetriebene Länder wie Deutschland würde diese Tendenz einen weiteren Wachstumsdämpfer darstellen. Insgesamt sehen wir aufgrund der beschriebenen Unsicherheiten einen anhaltend volatilen Kapitalmarkt im Jahr 2025. Im Rahmen der gesunkenen Inflation und der zuletzt expansiven Notenbankpolitik sind in Europa insbesondere aufgrund der konjunkturellen Schwäche mittelfristig sinkende Renditen im kurz- und mittelfristigen Laufzeitenbereich wahrscheinlich. Dies führt zu einer weiteren Normalisierung der Zinsstrukturkurve, sodass die kurzfristigen Renditen wieder tiefer liegen als die langfristigen. Sollte das Renditeniveau bei längeren Laufzeiten - wie von uns erwartet - nicht so stark sinken, wäre dies für Langfristanleger wie Lebensversicherungen zur Abbildung versicherungstechnischen Verpflichtungen in der Kapitalanlage von Vorteil. Für die DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-AG - DEVK RE nehmen wir im Bereich der Kapitalanlagen 2025 einen deutlichen Anstieg des saldierten Ergebnisses aus Gewinnabführungen und Verlustübernahmen an. Auch ohne Berücksichtigung der Ergebniseffekte aus strategischen Beteiligungen erwarten wir 2025 insgesamt ein deutlich über dem Vorjahresniveau liegendes Nettokapitalanlageergebnis sowie einen moderat steigenden Kapitalanlagebestand, während die Nettoverzinsung sich leicht über dem Niveau des Vorjahres bewegen sollte. Dies begründet sich unter anderem durch die Erwartung tendenziell gleichbleibender Erträge aus Aktien aufgrund bestehender Unsicherheiten am Kapitalmarkt. Andererseits gehen wir von einer leichten Erholung im Immobilienbereich sowie deutlich rückläufigen Abschreibungen aus, was positiv auf die Nettoverzinsung wirkt. Die angenommene Normalisierung der Zinsstrukturkurve und die damit verbundene höhere Verzinsung in der Neu- und Wiederanlage am mittleren und hinteren Ende der Kurve wird unserer Einschätzung nach in Relation zum Kapitalanlagewachstum noch keine positive Auswirkung auf die absolute laufende Verzinsung in Prozent der Kapitalanlagen zur Folge haben, was sich in einem moderaten Rückgang der Kennzahl niederschlägt. Die prognostizierte Entwicklung kann bei einem Wiederanstieg der Inflation, der Einführung und Ausgestaltung von Handelszöllen seitens der USA, einer tieferen und länger anhaltenden Rezession oder der zunehmenden Eskalation globaler militärischer Konflikte negativ abweichen. Eine weniger protektionistische Handelspolitik der USA in Kombination mit einer weniger restriktiven Notenbankpolitik der Fed sowie eine expansivere Geldpolitik der EZB zur Stärkung des Investitionsklimas in Europa hingegen könnten das Ergebnis, insbesondere an den Aktienmärkten, positiv beeinflussen. Für 2025 prognostizieren wir ein deutlich verbessertes Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in einer Größenordnung von 90 Mio. € bis 140 Mio. €. Bezüglich der Mitarbeitendenzufriedenheit hat sich die DEVK einen Indexwert von 720 Punkten als Ziel gesetzt. Das Ziel für 2025 liegt damit 6 Punkte über dem Istwert 2024. ChancenberichtDie Nachfrage nach Rückversicherungsschutz wird kurzfristig nicht nachlassen. Nicht nur der Schutz vor Naturkatastrophen steht im Fokus unserer Kunden, sondern auch der Schutz vor einzelnen Großschäden. Die Konkurrenzsituation hat sich nicht wesentlich verstärkt, neue Player sind nur im Einzelfall festzustellen. Die guten Ergebnisse der Rückversicherer in den letzten Jahren haben den Risikoappetit ansteigen lassen und führen zu einem reduzierten Druck auf Bedingungen und Preise. Katastrophenanleihen spielen zwar weiter eine Rolle, sind aber derzeit für viele Erstversicherer keine echte Alternative, da die Eintrittshürden relativ hoch sind. Es wird zwar auch in diesem Segment daran gearbeitet, auch für kleinere Volumina interessanter zu werden, der Durchbruch ist aber noch nicht geschafft, so dass die traditionelle Rückversicherung weiter die wesentliche Rolle spielen wird. Wichtig wird es in der Zukunft sein, den Kunden nicht nur in bestimmten Segmenten Schutz bieten zu können. Rückversicherer, die (fast) alle Sparten beherrschen und den Kunden entsprechend unterstützen können, werden Vorteile generieren. Hier ist das Unternehmen gut aufgestellt, da die DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-AG - DEVK RE nahezu in allen Sparten ihren Kunden Angebote machen kann. Auch mit den Maklern können wir so auf Augenhöhe diskutieren und angepasste Lösungen bieten. Unsere Strategie, Zielportfolios zu definieren, eher auf Ertrag als auf Wachstum zu achten und nur nachvollziehbare Deckungskonzepte zu adäquaten Preisen bei passenden Selbstbehalten zu akzeptieren, hat sich auch in der Erneuerung für 2025 ausgezahlt. Auch der Mut, sich von nicht ausreichend bezahlten Verträgen, Programmen und - zur Not - auch Kunden zu trennen, hat geholfen, die Ertragskraft unseres Bestandes zu steigern. Bei neuen Angeboten prüfen unsere Underwriter regelmäßig, ob dieses Angebot unser Portefeuille auch besser macht. Entscheidend ist immer, dem Kunden und/oder Makler deutlich zu machen, warum das Unternehmen eine entsprechende Zeichnungsentscheidung trifft. Dies ist uns in den letzten Monaten gelungen, die Zusammenarbeit mit unseren Partnern ist sehr positiv und entsprechend erwarten wir für die nächsten Jahre ein ertragsorientiertes Wachstum. In der Kapitalanlage sehen wir im Jahr 2025 neben den Risiken und trotz des volatilen Marktumfeldes auch attraktive Investitionsmöglichkeiten. In der Regel steigen in einem Rezessionsumfeld die Risikoaufschläge auf Anleihen im Gesamtmarkt an, sodass auch Unternehmen mit guter Bonität höhere Renditen zahlen müssen. Hier bietet sich die Möglichkeit unter Chance-Risiko Gesichtspunkten Anleihen mit attraktiven Renditen zu erwerben. Eine zunehmende Normalisierung der risikolosen Zinsstrukturkurve würde zudem positiv auf Kapitalanlagen wirken, die, wie beispielsweise Immobilieninvestitionen, teilweise variabel fremdfinanziert sind. Durch die erwartete Volatilität an den Aktienmärkten sehen wir 2025 Chancen insbesondere auf Einzeltitelebene. Nach dem schwachen Immobilienergebnis 2024 infolge niedriger Bewertungen gehen wir 2025 von einer Erholung am Immobilienmarkt aus. Dafür spricht das grundsätzlich niedrigere Zinsniveau und die damit verbesserten Kreditkonditionen. Zusätzlich hält sich die Nachfrage nach Immobilien durch den Einbruch bei Neubauten in der jüngeren Vergangenheit auf einem guten Niveau. Gegebenenfalls bietet sich die Opportunität, derzeit niedrig bewertete Immobilien in sehr guten Lagen mit langfristigen bonitätsstarken Mietern günstiger zu erwerben und hiermit die Chance auf langfristig höhere Renditen. Der geplante Ausbau von Realwerten im Portfolio erhöht mittelfristig die Ertragschancen der Kapitalanlage. RisikoberichtGemäß § 289 Abs. 1 HGB und den Anforderungen des § 26 VAG in Verbindung mit den Mindestanforderungen an die Geschäftsorganisation von Versicherungsunternehmen (MaGo) wird an dieser Stelle über die Risiken der künftigen Entwicklung berichtet. Risikomanagementsystem Der Vorstand eines Versicherungsunternehmens ist nach § 26 Abs. 1 VAG für die Einrichtung eines angemessenen Risikomanagements verantwortlich. Die Grundlagen des Risikomanagements sowie die Aufgaben und Verantwortlichkeiten sind innerhalb der DEVK in der Risikostrategie sowie den Solvency II-Leitlinien zum Risikomanagement geregelt. Die Risikomanagementfunktion und das zugehörige Risikomanagementsystem wurden gemäß den Solvency II-Anforderungen ausgerichtet. Die Risikomanagementfunktion wurde als Schlüsselfunktion in einer zentralen Einheit etabliert. Unterstützt wird die Risikomanagementfunktion durch dezentrale Risikomanagementeinheiten, wie z. B. Rückversicherung und Kapitalanlagen. Hierzu findet ein regelmäßiger Austausch, nicht zuletzt durch die dezentrale Risikorunde bzw. das Risikokomitee, statt. Das Risikomanagementsystem verfügt somit sowohl über eine zentral organisierte Einheit, deren Aufgabe es ist, das Risikomanagement übergreifend über alle Risikokategorien sicherzustellen, als auch über dezentrale Risikomanagementeinheiten, die mit ihrem Spezialwissen die Risikosituation betrachten. Die operative Risikoverantwortung der Fachbereiche sowie die Verantwortung des Vorstands bleiben hiervon unberührt. Die Risikomanagementfunktion verantwortet die Methoden und Verfahren des Risikomanagements und ist für die konzeptionelle Entwicklung und Pflege des unternehmensweiten Risikomanagementsystems zuständig. Sie übernimmt die Koordinationsfunktion und unterstützt die Risikoverantwortlichen in den Fachbereichen. Kernelemente zur Steuerung der Risiken der DEVK sind das Risikotragfähigkeitskonzept und das Limitsystem. Das Risikotragfähigkeitskonzept stellt eine ausreichende Hinterlegung von Eigenmitteln für alle wesentlichen Risiken sicher. Es dient dazu, den Risikoappetit des Unternehmens abzubilden und zu operationalisieren. Dafür werden für die wesentlichen Risiken ("Marktrisiko", "versicherungstechnisches Risiko" und "Ausfallrisiko") Grenzwerte bestimmt, um die Zielbedeckungsquote der Unternehmen für ein vordefiniertes Sicherheitsniveau sicherzustellen. Dadurch werden den genannten Risiken jährlich neue Maximalgrenzen für das jeweilige Risikokapital zugeordnet. Zur Operationalisierung der Risikosteuerung wird innerhalb der DEVK ein Limitsystem als Überwachungssystem zur frühzeitigen Risikoidentifikation und -bewertung eingesetzt. Die Limitauslastung wird in Form von Risikokennzahlen dargestellt. Zusätzlich wird halbjährlich eine umfassende Risikoinventur durchgeführt. Die Risiken werden strukturiert mit Hilfe einer Softwarelösung erhoben und nach Risikokategorien unterteilt. Die Risiken werden soweit möglich quantifiziert. Die zur Risikosteuerung notwendigen Maßnahmen werden erfasst. Zudem werden Risiken ad hoc betrachtet, sofern sie wesentlich sind. Mit Hilfe von Risikotragfähigkeitskonzept, Limitsystem und Risikoinventur kann unmittelbar und angemessen auf Entwicklungen reagiert werden, die für die DEVK ein Risiko darstellen. Wirksamkeit und Angemessenheit werden durch die Interne Revision überwacht. Die Risikolage der Einzelunternehmen und des Konzerns wird quartalsweise anhand des Risikoberichts in der dezentralen Risikorunde sowie im Risikokomitee erörtert. Hierbei werden die als wesentlich identifizierten Risiken, die Limitauslastungen und die aktuellen Risikotreiber berücksichtigt. Anschließend wird der Risikobericht den jeweils verantwortlichen Vorständen im Rahmen einer Vorstandsvorlage vorgelegt. Versicherungstechnische Risiken Für einen Rückversicherer sind zwei wesentliche Arten der versicherungstechnischen Risiken von Bedeutung:
Besonders bei Ersterem spielt das Katastrophenrisiko bzw. Kumulrisiko eine entscheidende Rolle. Dies bezeichnet das Risiko, das aus dem Eintritt extrem hoher Schadenereignisse resultiert. Hierbei wird zwischen Naturgefahren (Naturkatastrophen) und von Menschen verursachten Katastrophen (ManMade-Katastrophen) unterschieden. Dem Risiko besonders hoher Schadenaufwendungen durch außerordentliche Schadenereignisse begegnen wir mit einer entsprechenden Retrozessionspolitik. Die Rückdeckung unseres Geschäfts ist auf mehrere externe Rückversicherer verteilt. Bei der Auswahl der externen Rückversicherer wird deren Rating berücksichtigt. Das Prämien-/Schadenrisiko besteht in der Möglichkeit einer Schadenrealisation, die von dem Schadenerwartungswert abweicht, die der Prämienkalkulation zugrunde gelegt wurde. Regelmäßige Überprüfungen der bei der Vertragsquotierung genutzten Modelle sowie zentrale Zeichnungsrichtlinien sind wichtige Steuerungselemente. Zur Risikominimierung wird eine breite Diversifikation angestrebt. Dies erreichen wir durch die Zeichnung von Geschäft in unterschiedlichen Sparten und unterschiedlichen Regionen mit unterschiedlichen Geschäftspartnern. Zusätzlich verstärkt die aktive Begrenzung von Länderlimits den Diversifikationseffekt. In der folgenden Tabelle sind die Schadenquoten der letzten 10 Jahre dargestellt.
2024 ist die bilanzielle Schadenquote f. e. R. gegenüber dem Vorjahr um rund 3 Prozentpunkte gesunken. Nach Herausrechnen der Aufwendungen für Kumulschäden ergibt sich für 2024 eine bilanzielle Schadenquote f. e. R. in Höhe von 68,3 % (Vorjahr 68,2 %). Zudem ist ein konservatives Reservierungsniveau für uns wichtig. Um dem Risiko der Unterreservierung entgegenzuwirken, ermitteln wir unsere Schadenreserven auf Basis eigener versicherungsmathematischer Einschätzungen und bilden gegebenenfalls Zusatzreserven zu den von unseren Zedenten aufgegebenen Reserven. Die Spätschadenreserve wird differenziert nach Sparten und Regionen ermittelt. Bei der Ermittlung der Reserven nutzen wir versicherungsmathematische Methoden, die auf Abwicklungsdreiecken beruhen. Abwicklungsdreiecke zeigen, wie sich die Schadenaufwände im Zeitablauf durch die geleisteten Zahlungen und die Neuberechnung der zu bildenden Rückstellungen zum jeweiligen Bilanzstichtag verändert haben. Deren Angemessenheit wird von den versicherungsmathematischen Bereichen überwacht. In der nachfolgenden Tabelle sind für die letzten zehn Jahre die Abwicklungsergebnisse im Verhältnis zur Eingangsschadenrückstellung dargestellt.
Im Jahr 2024 ergab sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Ereignisse ein negatives Abwicklungsergebnis. Ein Teil des Abwicklungsverlustes basiert auf Großschäden, die sowohl vom Markt als auch vom Zedenten unterschätzt wurden. Zudem wurden erstmalig und rückwirkend Spätschadenrückstellungen für Feuer/Sach-Sparten gebildet, die sich negativ auf das Abwicklungsergebnis auswirkten. Als weiteres Sicherheitspolster sind unsere Schwankungsrückstellungen zu nennen, die zu einer Glättung der versicherungstechnischen Ergebnisse beitragen. Zum 31. Dezember 2024 betrug ihr Volumen 358,7 Mio. € (Vorjahr 304,0 Mio. €). Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft Die zum Jahresende bestehenden Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft beliefen sich auf 184,8 Mio. € (Vorjahr 137,5 Mio. €). Darin enthalten sind Forderungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Geschäft in Höhe von 6,98 Mio. €. Von den Forderungen belief sich die Ausfallquote in einem Beobachtungszeitraum der letzten drei Jahre auf 0,0 %. Eine Übersicht über die Abrechnungsforderungen aus dem abgegebenen Geschäft sowie das Rating unserer Rückversicherungspartner gibt die folgende Tabelle:
Kapitalanlagerisiken Die DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-AG - DEVK RE trägt im Bereich der Kapitalanlagen zu einem großen Teil Beteiligungsrisiken. Diese ergeben sich insbesondere aus der 100-prozentigen Beteiligung an der DEVK Allgemeine Versicherungs-AG und der 51-prozentigen Beteiligung an der DEVK Vermögensvorsorge- und Beteiligungs-AG. Sie betreffen im Wesentlichen die aus den Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen resultierenden Verpflichtungen der Gesellschaft, auftretende Jahresfehlbeträge der Tochtergesellschaften auszugleichen. Bei gegebenenfalls sinkenden Zeitwerten der Beteiligungen besteht zudem das Risiko eines Abschreibungsbedarfs. Diesem Risiko wird mit einer risikoorientierten Geschäftspolitik der Tochtergesellschaften begegnet. Außerdem reduzieren vorhandene stille Reserven das Abschreibungsrisiko. Die Risiken aus Kapitalanlagen umfassen:
Seit 1. Januar 2017 gibt der interne Anlagekatalog die maßgeblichen Rahmenbedingungen für unsere Anlagepolitik vor. Die Strategische Asset Allokation konkretisiert die Anlagepolitik der DEVK. Seit 2020 beinhaltet die Strategische Asset Allokation eine eigene Assetklasse für Alternative Investments (Infrastruktur und Sonstiges). Durch den geplanten weiteren Ausbau von nicht-zinsabhängigen Kapitalanlagen infolge der Anpassung der Strategischen Asset Allokation steigen mittelfristig die potenziellen Wertschwankungen und sinkt teilweise die kurzfristige Handelbarkeit der Kapitalanlagen. Der geplante Ausbau von Realwerten im Portfolio erhöht mittelfristig somit das Risikoniveau der Kapitalanlagen. Kurs- und Zinsrisiken wird weiterhin durch eine ausgewogene Mischung der Anlagearten begegnet. Darüber hinaus beschränken wir das Bonitätsrisiko bzw. das Konzentrationsrisiko durch sehr strenge Rating-Anforderungen und ständige Überprüfung der von uns gewählten Emittenten, sodass keine existenzgefährdenden Abhängigkeiten von einzelnen Schuldnern bestehen. Durch einen fortlaufenden ALM-Prozess (Asset-Liability-Management) wird die jederzeitige Erfüllung der bestehenden und zukünftigen Verpflichtungen sichergestellt. Dem Liquiditätsrisiko wird durch die regelmäßige Ermittlung der Auslastung der Liquiditätsklassen im Rahmen des Risikomanagementprozesses begegnet. Diese Kennzahl fließt ins Limitsystem ein. Zusätzlich werden Liquiditätsstresse auf die Liquiditätsplanung des Unternehmens gerechnet, um adversen Ereignissen am Kapitalmarkt oder der Passivseite Rechnung zu tragen. Zudem werden anlassbezogene Sensitivitätsberechnungen durchgeführt. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 haben wir einen eigenen Kapitalanlagestresstest durchgeführt. Dieser überprüft, ob das Versicherungsunternehmen trotz einer eintretenden, anhaltenden Krisensituation auf den Kapitalmärkten in der Lage ist, die gegenüber den Kunden eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Der Kapitalanlagestresstest simuliert eine kurzfristige, adverse Kapitalmarktveränderung und betrachtet die bilanziellen Auswirkungen für das Versicherungsunternehmen. Zielhorizont ist der nächste Bilanzstichtag. Es wird insbesondere eine negative Entwicklung auf dem Aktienmarkt bei gleichbleibendem Rentenmarkt, ein gleichzeitiger "Crash" auf dem Aktien- und Rentenmarkt sowie auf dem Aktien- und Immobilienmarkt unterstellt. Liquiditätsrisiken werden anhand einer detaillierten mehrjährigen Kapitalanlageplanung gesteuert. Sollte sich zukünftig eine Liquiditätsunterdeckung ergeben, kann frühzeitig gegengesteuert werden. Zur besseren Einschätzung der Liquiditätsrisiken werden auch Liquiditätsstressszenarien abgeleitet aus den Solvency II-Stressen durchgeführt und bewertet. Darüber hinaus werden die Kapitalanlagen in verschiedene Liquiditätsklassen eingeteilt. Vorgegebene Grenzwerte in Relation zum Kapitalanlagebestand dürfen dabei nicht unterschritten werden. Die Einhaltung der Grenzen wird regelmäßig überprüft. Zur Absicherung von Kapitalanlagerisiken bestehen Ende 2024 die folgenden Maßnahmen:
Zinsblock Per 31. Dezember 2024 beträgt der Zinsblock der Gesellschaft 1,93 Mrd. €. Dieser weist zum Stichtag eine negative Bewertungsreserve in Höhe von 125,0 Mio. € auf (im Vorjahr minus 139,0 Mio. €). Insgesamt 891,5 Mio. € sind als Inhaberpapiere (inkl. der reinen Rentenfonds) bei Zinsanstiegen abschreibungsgefährdet. Von diesen Inhaberpapieren haben wir gemäß § 341 Abs. 2 HGB ein Volumen von 884,5 Mio. € dem Anlagevermögen gewidmet, da die Absicht besteht, diese Papiere bis zur Endfälligkeit zu halten und etwaige Kursschwankungen als vorübergehend eingeschätzt werden. Sollte sich insbesondere die zweite Einschätzung als nicht zutreffend erweisen, werden die notwendigen Abschreibungen zeitnah vorgenommen. Diese Kapitalanlagen weisen eine negative Bewertungsreserve in Höhe von 38,1 Mio. € aus. Darin sind stille Lasten in Höhe von 44,7 Mio. € (Vorjahr 51,5 Mio. €) sowie stille Reserven in Höhe von 6,6 Mio. € (Vorjahr 5,5 Mio. €) enthalten. Da die Entwicklung der stillen Lasten primär auf die Marktzinsbewegung zurückzuführen ist und keine Anhaltspunkte für eine Bonitätsverschlechterung vorliegen, besteht aufgrund der Halteabsicht bis zur Endfälligkeit keine dauerhafte Wertminderung. Die Auswirkung einer Renditeverschiebung um +/-1 %-Punkt bedeutet eine Wertveränderung von -89,7 Mio. € bzw. 99,4 Mio. €. Die Angabe der Auswirkung eines Zinsanstiegs um einen Prozentpunkt gibt nur ansatzweise einen Hinweis auf den Einfluss auf unsere Ertragssituation. Grund dafür ist, dass sich innerhalb eines Jahres durch Restlaufzeitverkürzung der einzelnen Wertpapiere Marktwertveränderungen und Veränderungen der Zinssensitivität ergeben. Weiterhin ist der überwiegende Teil unserer Zinsanlagen in - dem Anlagevermögen gewidmeten - Inhaberschuldverschreibungen oder zum Nennwert bilanzierten Anleihen investiert. Hier führt ein Anstieg des Marktzinses aufgrund der Bilanzierungsvorschriften nicht zu Abschreibungen. Weisen die Wertpapiere noch stille Reserven aus, würden diese zunächst abgebaut. Ausnahme hiervon sind Wertverluste aufgrund von Bonitätsverschlechterungen, die sich bei den jeweiligen Emittenten ergeben könnten. Diese würden sich unter anderem in einer kurzfristigen Ausweitung der Risikozuschläge verdeutlichen. Sie bewegten sich im Jahr 2024 jedoch weitestgehend seitlich. Ansteigende Risikozuschläge infolge von Bonitätsverschlechterungen in einer wirtschaftlichen Abschwächung, Erwartung einer länger anhaltenden Rezession und einer wieder ansteigenden Inflation oder einer Aktienmarktkorrektur halten wir 2025 für möglich. Unsere Zinsanlagen erfolgen überwiegend in Pfandbriefen und Bankschuldverschreibungen. Darüber hinaus wurde auch in Unternehmensanleihen investiert. In einem niedrigen Umfang werden Anleihen aus den europäischen Peripherieländern Italien, Irland, Spanien und Portugal gehalten. Anleihen von Emittenten aus Russland und der Ukraine sind weder im Direktbestand, noch in durchgeschauten Spezialfonds vorhanden. Der Schwerpunkt der Rentenneuanlage lag im Jahr 2024 in nationalen und internationalen Inhaberschuldverschreibungen von Unternehmen und Banken. Bei den Rentenanlagen insgesamt handelt es sich um Inhaberpapiere, die größtenteils dem Anlagevermögen gewidmet sind, sowie Namenspapiere. Hinsichtlich der Emittentenrisiken ist die Gesellschaft zu 5,9 % in Staatspapieren, 10,8 % in Unternehmensanleihen und 23,7 % in Wertpapieren und Anlagen von Kreditinstituten und anderen Finanzdienstleistern im Verhältnis zu den gesamten Kapitalanlagen investiert. Investitionen bei Kreditinstituten unterliegen größtenteils den verschiedenen gesetzlichen und privaten Einlagensicherungssystemen oder es handelt sich um Zinspapiere mit besonderen Deckungsmitteln kraft Gesetzes. Der Anteil der Baufinanzierungen liegt bei 1,0 % der gesamten Kapitalanlagen. Unsere Zinsanlagen weisen folgende Ratingverteilung auf:
Die Ratingverteilung der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr etwas von allen übrigen Ratingklassen in Richtung "AA- und besser" verschoben. Insgesamt hat sich dadurch die Risikolage verbessert. Wir werden bei Neu- und Wiederanlagen weiterhin nahezu ausschließlich in Zinspapiere hoher Bonität investieren. Aktienanlagen Unsere Aktienanlagen sind schwerpunktmäßig am DAX und EuroStoxx50 ausgerichtet, so dass die Veränderung dieser Indizes auch die Wertänderung unseres Portfolios relativ exakt abbildet. Bei einer Marktveränderung von 20 % verändert sich der Wert unseres Aktienportfolios um 49,5 Mio. Der deutsche Aktienindex hat sich inklusive Dividenden im Jahr 2024 positiv entwickelt, während die Wertentwicklung des europäischen Aktienindex zwar insgesamt positiv in relativer Betrachtung jedoch deutlich schwächer ausfiel. Die Schwankungen innerhalb des Jahres waren z. T. hoch. Mittelfristig erwarten wir eine positive Entwicklung, allerdings unter zum Teil hohen Volatilitäten. Aktien im Wert von 2,9 Mio. € sind dem Anlagevermögen gewidmet. Bei diesen Aktien handelt es sich um direkt gehaltene Bestände. Dem Anlagevermögen gewidmete Aktien weisen Bewertungsreserven in Höhe von -0,2 Mio. € auf. Darin sind keine stillen Reserven enthalten. Vor dem Hintergrund unserer Markteinschätzung haben wir die effektive Aktienquote im Spezialfonds im Jahr 2024 aktiv mitunter deutlich angehoben mit abfallender Tendenz in der zweiten Jahreshälfte 2024. Insgesamt liegt die effektive Aktienquote zum Jahresende oberhalb des Niveaus vom Jahresanfang. Sollten sich zukünftig infolge z. B. der Eskalation militärischer Auseinandersetzungen oder einer tieferen Rezession wirtschaftliche Probleme ergeben, kann die Aktienquote aktiv angepasst werden. Immobilien Am Bilanzstichtag waren 391,9 Mio. € in indirekte Mandate investiert. Davon sind 285,3 Mio. € über Grundstücksbeteiligungen und 106,7 Mio. € über Immobilienfonds angelegt. Zudem hält die Gesellschaft seit dem Geschäftsjahr 2024 Immobilien im Direktbestand in Höhe von 19,3 Mio. €. Auf diese entfallen pro Jahr planmäßige Abschreibungen in einem Volumen von 0,3 Mio. €. Immobilienvermögen im Wert von 106,6 Mio. € sind dem Anlagevermögen gewidmet. Die Bewertungsreserven im Anlagevermögen liegen bei 2,7 Mio. €, stille Lasten liegen keine vor. Abgesehen vom Inflationsrisiko, das über eine Indexierung der Mietverträge begrenzt wird, liegen im direkten Immobilienbestand keine besonderen Risiken vor. Auf Immobilienfondsebene sehen wir keine außergewöhnlichen Risiken bezüglich Vermietung und Qualität der Immobilien. Wir erwarten nach den Bewertungskorrekturen der Gutachter 2024 erste Werterholungen in 2025. Neben dem allgemeinen Immobilienrisiko kommt teilweise noch ein Währungsrisiko hinzu, welches zum Teil über währungskongruente Finanzierung und Devisentermingeschäfte abgesichert wird. Auswirkungen aus einem möglichen Abschwung am Immobilienmarkt werden durch vorhandene stille Reserven, Diversifizierung und möglichst langfristige, indexierte Mietverträge begrenzt. Alternative Investments Im Rahmen der Ende 2019 angepassten Strategischen Asset Allokation wurde beschlossen, diese Assetklasse weiter auszubauen. Der Bestand an Alternativen Investments (ohne Private Equity) verteilt sich auf Investitionen in Infrastruktur und Sonstiges. Das Volumen liegt zum 31. Dezember 2024 bei 133,2 Mio. € (Vorjahr 113,9 Mio. €). Dies entspricht 3,5 % (Vorjahr 3,3 %) der gesamten Kapitalanlagen zu Buchwerten. Der Bestand teilt sich circa 94:6 auf Infrastruktur und Sonstige Alternative Investments auf. Im Geschäftsjahr 2024 sind Abschreibungen auf alternative Investments in Höhe von 1,6 Mio. € (Vorjahr 0,5 Mio. €) sowie Zuschreibungen von 0,8 Mio. € (Vorjahr 0,3 Mio. €) entstanden. Der ordentliche Ertrag 2024 liegt bei 2,0 Mio. € (Vorjahr 5,2 Mio. €). Konstruktionsbedingt entsteht bei Alternativen Investments der größte Teil der Kosten zu Beginn der Investitionsphase. Operationelle Risiken Operationelle Risiken entstehen aus unzulänglichen oder fehlgeschlagenen betrieblichen Abläufen, Versagen technischer Systeme, menschlichem Fehlverhalten oder externen Ereignissen. Rechtsrisiken sind Bestandteil der operationellen Risiken. Hierunter zählen auch Compliance-Risiken. Das Management der operationellen Risiken erfolgt durch eine sorgfältige Ausgestaltung des Internen Kontrollsystems. Zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der betrieblichen Abläufe sind zu den Risiken entsprechende Kontrollen eingerichtet. Deren Funktionsfähigkeit wird laufend überwacht, etwaige Kontrollschwächen werden beurteilt und gegebenenfalls beseitigt. Im Rahmen des Internen Kontrollsystem-Prozesses erfolgt eine Zuweisung klarer Zuständigkeiten für die regelmäßige Ermittlung, Dokumentation und Überwachung relevanter Exponierungen gegenüber dem Risiko. Operationelle Risiken werden schwerpunktmäßig in der halbjährlichen Risikoinventur und fortlaufend in der Prozessdokumentation erfasst und beschrieben. Die Unterstützung der Geschäftsprozesse durch den IT-Betrieb bringt eine Vielzahl operationeller Risiken mit sich. Die Sicherheit der Programme und der Datenhaltung sowie des laufenden Betriebs werden durch umfassende Zugangskontrollen und Schutzvorkehrungen sowohl in den internen Rechenzentren als auch in Rechenzentren der Drittanbieter (Cloud) gewährleistet. Die IT-Infrastruktur der DEVK ist redundant ausgelegt. Die beiden Rechenzentren sind über zwei getrennte Glasfaserleitungen miteinander verbunden. Es werden im Rahmen der Cloud-Strategie zunehmend Systeme in der Cloud betrieben. Seit 17. Januar 2025 gilt die DORA-Verordnung, die der Sicherstellung der digitalen operationalen Resilienz im Finanzsektor dient. Die DEVK hat Anforderungen und Vorgaben an ihre Governance und Prozesse in einer DOR-Strategie verankert. Die DORA hat maßgeblichen Einfluss auf die Betrachtung von IKT-Risiken im Risikomanagementrahmen des Unternehmens. Hierzu werden bestehende Prozesse und Methoden (z. B. Risikoinventur oder Limitsystem) genutzt, um eine effiziente Steuerung der Risiken sicherzustellen. Dies schließt auch die IKT-Drittparteienrisiken ein. Künstliche Intelligenz (KI) bietet der DEVK Chancen, innovative Lösungen zu entwickeln und effizientere Prozesse zu gestalten, um Bedürfnissen ihrer Kundinnen und Kunden gerecht zu werden. Das Risikomanagement stellt im Einklang mit dem "EU AI Act" sicher, dass potenzielle Gefahren und Schwachstellen in allen Phasen des Lebenszyklus eines KI-Systems systematisch identifiziert, bewertet und beherrscht werden. Die mit dem Einsatz von KI-System verbundenen Risiken werden im Rahmen des Risikomanagementprozesses gesteuert. Dies gewährleistet, dass KI-spezifische Risiken im Kontext der gesamten Unternehmensrisiken angemessen adressiert werden. Die Informationssicherheits-Strategie der DEVK nennt als Sicherheitsziele die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten, Anwendungen und der IT-Infrastruktur. Zentrale Elemente des Informationssicherheits-Managements der DEVK sind das Informationssicherheits-Board und der Informationssicherheits-Beauftragte. Das Informationssicherheits-Board dient der strategischen Steuerung der Informationssicherheit der DEVK-Gruppe und der Vorbereitung sicherheitsrelevanter Entscheidungsvorlagen für den Vorstand. Der Informationssicherheits-Beauftragte steuert den Informationssicherheits-Prozess. Um ein gleichmäßiges und angemessenes Sicherheitsniveau zu erreichen, werden die Sicherheitsmaßnahmen am Schutzbedarf und den Bedrohungen ausgerichtet. Die DEVK strebt den Erhalt, im Hinblick auf das Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz) für den IT-Betrieb die Zertifizierungsreife nach ISO27001 auf Basis des IT-Grundschutzes nach Standard des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik an. Ein weiterer Baustein der Informationssicherheit ist auch die Sensibilisierung der Mitarbeitenden für die Gefahren aus Social Engineering, Datenschutz und Cyberkriminalität. Hierzu werden über unser Weiterbildungsportal entsprechende Schulungen angeboten bzw. verpflichtend absolviert. Außerdem werden regelmäßig Phishing-Kampagnen zur Risikosensibilisierung durchgeführt. Die DEVK hat zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um die Resilienz gegen Cyberangriffe weiter zu verbessern. Hervorzuheben sind die Einführung eines Werkzeugs zur Erkennung von Anomalien im internen Netz (NDR) und die Verbesserung des Schutzniveaus der Clients durch die Einführung eines Endpoint Detection and Response Systems (EDR). Das Notfallmanagement (Business Continuity Management) ist Bestandteil des Internen Kontrollsystems. Es gewährleistet, dass die DEVK bei Unterbrechungen zeitkritischer Aktivitäten ihren Geschäftsbetrieb auf einem festgelegten Mindestniveau (Notbetrieb) fortsetzen und schnellstmöglich eine Wiederherstellung des Normalbetriebs erreichen kann. Zentraler Bestandteil des Notfallmanagements ist die Identifizierung der zeit- und geschäftskritischen Aktivitäten einschließlich der erforderlichen Ressourcen. Als kritische Aktivitäten werden all jene bezeichnet, durch deren Ausfall eine Bestandsgefährdung der DEVK-Gruppe erfolgen kann. Szenariospezifisch bestehen Notfallpläne, die einen definierten Notbetrieb gewährleisten und eine schnelle Rückkehr zum Normalbetrieb ermöglichen. Notfallübungen dienen der Überprüfung der getroffenen Maßnahmen. Auf der Grundlage der Anforderungen wurde ein IT-Service Continuity Plan mit folgenden Bestandteilen entwickelt:
Der IT-Service Continuity Plan wird regelmäßig getestet, um sicherzustellen, dass die IT-Systeme effektiv wiederhergestellt werden können. Das Management von Kopfmonopolen und Schlüsselpositionen ist grundsätzlich Bestandteil der Personalstrategie der DEVK-Gruppe. Im Rahmen der Personalplanung werden Kopfmonopole und Schlüsselpositionen regelmäßig erhoben. Zur Vermeidung von Kopfmonopolen wird Wissen auf mehrere Mitarbeitende verteilt. Dokumentationen unterstützen die Einarbeitung und Verteilung von Wissen. Dem demografischen Risiko begegnet die DEVK-Gruppe mit Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitgeberattraktivität. Hierzu zählen verstärktes Personalmarketing und flexible Arbeitszeitmodelle zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ein aktives Gesundheitsmanagement wirkt dem Krankheitsrisiko der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entgegen. Rechtliche Risiken sind Bestandteil der operationellen Risiken. Rechtsänderungsrisiken bezeichnen Risiken, die sich aufgrund einer Änderung des Rechtsumfelds einschließlich der aufsichtsrechtlichen Anforderungen ergeben. Zu den Folgen aus Compliance-Risiken gehören rechtliche oder aufsichtsrechtliche Sanktionen und wesentliche finanzielle Verluste, die aus der Nichteinhaltung externer Anforderungen oder interner Vorgaben resultieren. Die DEVK hat ein Compliance-Management-System etabliert, das die Einhaltung externer Anforderungen und interner Vorgaben gewährleistet. Solvency II Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen von Solvency II wurden umgesetzt. Die DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-AG - DEVK RE hat im Jahr 2024 sämtliche Berichtspflichten, wie den Geschäftsbericht, den Bericht über die Solvabilität und Finanzlage, den Regular Supervisory Report und den Bericht zur unternehmenseigenen Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung gegenüber der Aufsicht bzw. gegenüber der Öffentlichkeit erfüllt. Bei der aufsichtsrechtlichen Solvenzberechnung auf Basis der Standardformel zeigte sich für die DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-AG - DEVK RE eine deutliche Überdeckung. Die DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-AG - DEVK RE berechnet die Solvenzkapitalanforderung (SCR) anhand der Standardformel. Das SCR wiederum setzt sich aus verschiedenen Risikokategorien zusammen (versicherungstechnisches Risiko, Markt-, Ausfall- und operationelles Risiko). Die Summe aller Risiken stellt das Gesamtrisiko und somit das Risikoprofil dar. Die etwaigen Risikominderungsmaßnahmen, wie beispielsweise die Retrozession oder Hedgingmaßnahmen, sind im Gesamtrisiko verrechnet. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen nach Solvency II werden erfüllt. Projektionsrechnungen im Rahmen des ORSA-Prozesses per 31. Dezember 2023 zeigen, dass eine ausreichende Bedeckung des Risikokapitals auch in Zukunft sichergestellt ist. Insgesamt ist zurzeit keine Entwicklung erkennbar, die zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führt und damit den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnte.
Köln, 6. März 2025 Der Vorstand Gottfried Rüßmann Michael Knaup Bernd Zens Anlage zum Lagebericht
JahresabschlussBilanz zum 31. Dezember 2024Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
AnhangAngaben zur Identifikation gem. § 264 Abs. 1a HGBDie DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-AG - DEVK RE, Köln, ist beim Amtsgericht Köln unter der Handelsregisternummer HRB 29417 eingetragen. Bilanzierungs-, Ermittlungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände (EDV-Software) wurden zu Anschaffungskosten bewertet und werden mit Ausnahme der geleisteten Anzahlungen planmäßig zwischen drei und zehn Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode ermittelt. Geleistete Anzahlungen wurden zu Nennwerten bewertet. Bei geringwertigen Anlagegütern von untergeordneter Bedeutung, die dem Sammelposten zugeführt wurden, erfolgen Abschreibungen über fünf Jahre verteilt, jeweils beginnend mit dem Anschaffungsjahr. Andernfalls wurden diese im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgabe erfasst. Die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Das Gebäude wird planmäßig über 33 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode ermittelt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Ausleihungen an verbundene Unternehmen und die Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Der Ansatz der Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere, der Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapiere erfolgte zu Anschaffungskosten, niedrigeren Börsenkursen oder zu dem niedrigeren beizulegenden Wert. Der beizulegende Wert eines Fondsanteils wird auf Basis der Ermittlung der entsprechenden Werte der Einzelanlagen errechnet (Fondsdurchschau). Bei einem gemischten Fonds wird für Aktienpositionen und festverzinsliche Wertpapiere eine gesonderte Betrachtung durchgeführt und die weiteren Positionen (Zielfonds, Derivate, Bankguthaben, Forderungen etc.) werden unverändert zum Marktwert angesetzt. Im Rahmen der Durchschau in Fonds mit stiller Last auf den Anteilsschein werden die Schuldtitel im Fonds anhand einer bonitätsinduzierten Vorgehensweise auf stille Lasten analysiert. Nicht als voraussichtlich dauernd wertgemindert eingestufte Schuldtitel werden einheitlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Hierbei wird beachtet, dass die (fortgeführten) Anschaffungskosten dieser Schuldtitel im Fonds im Durchschnitt nicht wesentlich vom Nennwert abweichen. Die Non-Investment Grade-Titel und andere als voraussichtlich dauernd wertgemindert eingestufte Schuldtitel werden mit ihrem Börsen- oder Marktpreis berücksichtigt. Derivate wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder zu dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte wurden Marktwerte herangezogen. Für Aktienoptionen, deren Wert zum Stichtag die passivierte Verbindlichkeit überstieg, wurde eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Die Berechnung erfolgte nach der Glattstellungsmethode. Die Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen sind zu Anschaffungskosten abzüglich einer Einzelwertberichtigung für das latente Ausfallrisiko bilanziert worden. Die Bilanzwerte der Namensschuldverschreibungen entsprechen den Nennwerten. Agio und Disagio wurden durch Rechnungsabgrenzung auf die Laufzeit verteilt. Zero-Namensschuldverschreibungen wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich des in Abhängigkeit vom Kapitalvolumen und der Verzinsungsvereinbarung ermittelten Zinsanspruchs aktiviert. Die Bilanzwerte der Schuldscheinforderungen und Darlehen und der übrigen Ausleihungen wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten zuzüglich oder abzüglich der kumulierten Amortisation einer Differenz zwischen den Anschaffungskosten und den Rückzahlungsbeträgen unter Anwendung der Effektivzinsmethode angesetzt. Die Einlagen bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert bilanziert. Die anderen Kapitalanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Kapitalanlagen, die nach § 341b Abs. 2 HGB dem Anlagevermögen zugeordnet wurden, wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Kapitalanlagen, die dem Umlaufvermögen zugeordnet worden sind, wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Sofern in früheren Jahren eine Abschreibung auf einen niedrigeren Wert erfolgte, wurde eine Zuschreibung vorgenommen, wenn diesen Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag wieder ein höherer Wert beigemessen werden konnte. Die Zuschreibungen erfolgten bis zur Höhe der Anschaffungskosten oder auf den niedrigeren Börsenwert. Die Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft wurden nach der Aufgabe der Zedenten bilanziert. Die Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft ergaben sich auf Grundlage der Rückversicherungsverträge und wurden zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden, soweit sie nicht die Sachanlagen betrafen, zu Nennwerten bewertet. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen zwischen drei und zwanzig Jahren, bilanziert. Geleistete Anzahlungen wurden zu Nennwerten bilanziert. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode ermittelt. Bei geringwertigen Anlagegütern, die dem Sammelposten zugeführt wurden, erfolgen Abschreibungen über fünf Jahre verteilt, jeweils beginnend mit dem Anschaffungsjahr. Andernfalls wurden diese im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgabe erfasst. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden neben Vorauszahlungen von Kosten für künftige Zeiträume die noch nicht fälligen Zinsansprüche und das Agio für Namensschuldverschreibungen zu Nennwerten angesetzt. Die Bemessung der versicherungstechnischen Rückstellungen erfolgte nach den folgenden Grundsätzen: Die Beitragsüberträge wurden auf der Grundlage der Verträge mit dem Erstversicherer bilanziert. Bei der Ermittlung der Beitragsüberträge wurde der Erlass des Finanzministers NRW vom 30. April 1974 beachtet. Bei auf fremde Währung lautenden Bruttobeitragsüberträgen wurde der Devisenkassamittelkurs zum Jahresende einbezogen. Währungskursgewinne/-verluste wurden unter den sonstigen Erträgen/Aufwendungen ausgewiesen. Die auf den Rückversicherer entfallenden Beitragsüberträge wurden analog auf der Grundlage der Verträge mit dem Rückversicherer berechnet. Die Deckungsrückstellung wurde entsprechend der Rückversicherungsverträge nach der Aufgabe der Zedenten bilanziert. Die Bruttobeträge für die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle inkl. Spätschadenrückstellung wurden nach den Aufgaben der Zedenten bilanziert. Bei auf fremde Währung lautenden Bruttorückstellungen wurde der Devisenkassamittelkurs zum Jahresende einbezogen. Währungskursgewinne/-verluste wurden unter den sonstigen Erträgen/Aufwendungen ausgewiesen. Der Anteil des Rückversicherers wurde entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen ermittelt. Die Schwankungsrückstellung wurde nach der Anlage zu § 29 RechVersV berechnet. Der Schwankungsrückstellung ähnliche Rückstellungen für übernommene Pharma-, Atomanlagen- und Terrorrisiken wurden unter Beachtung des § 30 Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 2a RechVersV gebildet. Die sonstigen versicherungstechnischen Rückstellungen enthalten eine Stornorückstellung für Beitragsforderungen und wurden nach der Aufgabe der Zedenten bilanziert. Die anderen Rückstellungen wurden nach folgenden Grundlagen gebildet: Die Berechnung der Pensionsrückstellung erfolgte nach der sogenannten Projected Unit Credit-Methode auf der Basis der HEUBECK-Richttafeln 2018 G. Der Diskontierungszinssatz wurde für Vorstände mit 1,90 % (Vorjahr 1,83 %) bzw. für die Belegschaft mit 1,90 % (Vorjahr 1,82 %) angesetzt und auf Basis einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Als Finanzierungsendalter wurde die vertragliche Altersgrenze verwendet. Die Gehaltsdynamik wurde mit 2,0 % p. a. für Vorstände und 2,5 % für die Belegschaft, der Trend zur Beitragsbemessungsgrenze wurde mit 3,0 % p. a. und die Rentendynamik wurde je nach Zusage mit 1,0 % und 2,0 % p. a. angesetzt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum Stichtag -11,2 Mio. € (Vorjahr 15,9 Mio. €). Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen bemessen sich nach dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft ergaben sich auf Grundlage der Rückversicherungsverträge und wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurde das Disagio aus Namensschuldverschreibungen angesetzt. Die Währungsumrechnung von Posten in fremder Währung erfolgte zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs. Der technische Zinsertrag f. e. R. wurde nach der Aufgabe der Zedenten bilanziert. Der Anteil des Rückversicherers wurde entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen ermittelt. Die im Abschluss in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Positionen der Versicherungstechnik enthalten Schätzwerte. Diese resultieren aus zum Abschlussstichtag nicht vorliegenden Abrechnungen des übernommenen und retrozedierten Fremdgeschäfts. In Abhängigkeit vom vereinbarten Abrechnungsmodus kann die Schätzung das vierte Quartal oder das gesamte zweite Halbjahr betreffen. Die Schätzungen werden durch Eingang und Buchung der Ist-Abrechnungen im Folgejahr ersetzt. Die Differenz zwischen Schätzung und Ist-Abrechnung (True up) wird im Folgejahr ergebniswirksam gebucht. Die Berechnung der latenten Steuern, resultierend aus den unterschiedlichen Wertansätzen - insbesonderen bei den Kapitalanlagen und den Schadenrückstellungen - zwischen Handels- und Steuerbilanz, die sich in den späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, ergibt eine Steuerentlastung. Vom Wahlrecht auf den Ausweis zu verzichten, wurde gemäß § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht. Entwicklung der Aktivposten A., B. I. bis III. im Geschäftsjahr 2024
Aufgrund von voraussichtlich dauernden Wertminderungen wurden bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 5,7 Mio. € vorgenommen. Erläuterungen zur BilanzZu Aktiva B. Kapitalanlagen Wir haben Kapitalanlagen, die dauerhaft im Kapitalanlagebestand gehalten werden sollen, gemäß § 341b Abs. 2 HGB dem Anlagevermögen zugeordnet. Die Kapitalanlagen weisen zum 31. Dezember 2024 folgende Buch- und Zeitwerte aus:
In den Bewertungsreserven sind insgesamt stille Lasten in Höhe von 136,3 Mio. € enthalten. Diese entfallen auf Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht verzinsliche Wertpapiere, Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen, Namensschuldverschreibungen und Schuldscheinforderungen und Darlehen. Bei der Ermittlung der Zeitwerte wurden in Abhängigkeit von der jeweiligen Anlageart verschiedene Bewertungsmethoden angewandt. Die Bewertung des Grundbesitzes erfolgte grundsätzlich nach dem Ertragswertverfahren. Das am 31. Dezember 2024 vorhandene Grundstück wurde im Geschäftsjahr anhand eines externen Gutachtens neu bewertet. Die Zeitwertermittlung für Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgte bei der DEVK Allgemeine Versicherungs-AG, der DEVK Rechtsschutz-Versicherungs-AG, der DEVK Krankenversicherungs-AG, der DEVK Asset Management GmbH, der DEVK Service GmbH, der Freeyou Insurance AG und der SADA Assurances S.A. auf der Basis von Ertragswerten. Der Zeitwert der DEVK Vermögensvorsorge- und Beteiligungs-AG wurde nach der Sum-of-parts-Bewertung ermittelt. Die DEVK Private Equity GmbH, die HYBIL B.V. und die Ictus GmbH wurden zum Net Asset Value bewertet. Die Zeitwerte der Ausleihungen an verbundene Unternehmen entsprechen den Buchwerten. Der Zeitwert der Beteiligungen an Immobiliengesellschaften bestimmt sich aus der Bewertung der Immobilienobjekte zum Marktwert. Bei der Ermittlung der übrigen Anteile wurde der Buchwert angesetzt. Die Zeitwertermittlung für die Beteiligungen erfolgte zum Teil auf der Basis von Ertragswerten bzw. zum Net Asset Value oder Buchwert gleich Marktwert. Sowohl Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere als auch Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere wurden mit den Börsenjahresabschlusskursen bzw. Rücknahmepreisen bewertet. Die Bewertung der durch Hypotheken, Grundpfandrechte und Rentenschuld abgesicherten Darlehen erfolgte auf Grundlage der tagesaktuellen Zinsstrukturkurve, wobei sowohl das Bonitäts- als auch das Objektrisiko berücksichtigt wurden. Die Zeitwerte der sonstigen Ausleihungen wurden auf der Grundlage der Renditestrukturkurve zu marktüblichen Konditionen ermittelt. Die Zeitwerte der übrigen Ausleihungen wurden auf Basis eines DCF-Verfahrens auf der Grundlage der aktuellen Euro-Swapkurve und eines Risikoaufschlags ermittelt. Dabei wurden die erwarteten zukünftigen Zahlungsströme unter Beachtung von schuldnerspezifischen Annahmen berücksichtigt. Die Zeitwerte der Einlagen bei Kreditinstituten entsprechen den Buchwerten. Die Zeitwertermittlung anderer Kapitalanlagen erfolgte durch Net Asset Value oder Buchwert gleich Marktwert. Bei auf fremde Währung lautenden Kapitalanlagen wurde der entsprechende Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag in die Zeitwertermittlung einbezogen.
Abschreibungen wurden unterlassen, da es sich nicht um voraussichtlich dauernde Wertminderungen handelt. Es ist beabsichtigt, diese Wertpapiere bis zu ihrer Fälligkeit zu halten bzw. nach unserem Bewertungstool oder unseren Analysen nur von einer vorübergehenden Wertminderung ausgegangen wird.
Zu Aktiva B. I.
1 Basis Teilkonzernabschluss 2 Basis Geschäftsjahr 2021 3 Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Die Angabe des Geschäftsergebnisses entfällt bei Gewinnabführungsverträgen. Zu Aktiva B. III. Sonstige Kapitalanlagen Die anderen Kapitalanlagen setzen sich aus Fondsanteilen zusammen. Zu Aktiva E. II.
Zu Passiva A. I. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von 306.775.129 € ist in 120,0 Mio. auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Zu Passiva A. III.
Zu Passiva B. III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle Das Abwicklungsergebnis f. e. R. des Geschäftsjahres beträgt -82,5 Mio. € (Vorjahr - 29,0 Mio. €) und resultiert im Wesentlichen aus Feuer-, Sturm-, Technische, Transport- sowie Kredit- und Kautionsversicherung. Zu Passiva E.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Zu Posten II. 1. und II. 2. Erträge aus Kapitalanlagen und Aufwendungen für Kapitalanlagen Von den Erträgen aus Kapitalanlagen entfallen 526.325 € (Vorjahr 9.843 €) auf die Währungsumrechnung. Die Aufwendungen für Kapitalanlagen enthalten 1.176.103 € (Vorjahr 1.959.574 €) aus der Währungsumrechnung. Zu Posten II. 4. und II. 5. Sonstige Erträge und Aufwendungen Von den sonstigen Erträgen entfallen 15.051.704 € (Vorjahr 11.663.744 €) auf die Währungsumrechnung. Die sonstigen Aufwendungen enthalten 25.178.969 € (Vorjahr 15.393.037 €) aus der Währungsumrechnung. Ergebnisverwendung Insgesamt ergab sich Bilanzgewinn in Höhe von rund 31,97 Mio. €. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, von dem Bilanzgewinn in Höhe von 31.974.372 € an den DEVK Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G. 10 Mio. € auszuschütten und die verbleibenden 21.974.372 € in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Sonstige Angaben
Gesamtbezüge der Gremien Im Berichtsjahr betrugen die Bezüge des Vorstands 423.268 €. Die Ruhegehälter früherer Vorstandsmitglieder bzw. Hinterbliebener beliefen sich auf 182.628 €. Für diesen Personenkreis war am 31. Dezember 2024 eine Pensionsrückstellung von 2.470.766 € bilanziert. Die Pensionsrückstellung für ausgeschiedene Anwärter belief sich auf 431.145 €. Die Vergütungen des Aufsichtsrats beliefen sich auf 199.549 €. Die Anhangangabe § 285 Nr. 10 HGB zur Aufstellung der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und des Aufsichtsrats befindet sich vor dem Lagebericht. Unser Unternehmen verfügt nicht über eigenes Personal. Abschlussprüferhonorare Für Leistungen, die der Abschlussprüfer (PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) für das Unternehmen erbracht hat, wurden im Geschäftsjahr 119.984 € aufgewendet. Davon entfielen auf Abschlussprüfungsleistungen 116.764 € und auf andere Bestätigungsleistungen 3.220 €. Die anderen Bestätigungsleistungen betreffen die Berichterstattung gemäß § 312 AktG. Haftungsverhältnisse Es liegen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB vor. Es bestehen Erklärungen zur Absicherung von Immobiliendarlehen des DRED SICAV-FIS in Höhe von 67,2 Mio. €. Aktuell liegen keine Hinweise vor, die eine zeitnahe Inanspruchnahme der Erklärungen vermuten lassen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestanden am Bilanzstichtag finanzielle Verpflichtungen insgesamt in Höhe von 186,9 Mio. €. Diese setzten sich zusammen aus offenen Short-Optionen (6,8 Mio. €) sowie Resteinzahlungsverpflichtungen aus Immobilien, Immobilienbeteiligungen, Investmentanteilen und Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen und Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren, der Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (180,1 Mio. €). Hierauf entfallen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 154,7 Mio. €. Zur Absicherung der Avalrahmen in Höhe von 160,0 Mio. USD wurde von der DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs AG - DEVK RE ein Wertpapierdepot in Höhe von 200,2 Mio. € gestellt. Außerdem bestehen Rücknahmeverpflichtungen aus Forderungsabtretungen in Höhe von 86 Mio. €. Auswirkungen aus dem Mindeststeuergesetz (MinStG) Das MinStG, das am 15. Dezember 2023 vom Bundesrat final beschlossen wurde und am 28. Dezember 2023 in Kraft getreten ist, ist Teil des Mindestbesteuerungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (MinBestRL-UmsG), welches der nationalen Umsetzung der europäischen Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates vom 14. Dezember 2022 zur Gewährleistung einer globalen effektiven Mindestbesteuerung für multinationale Unternehmensgruppen und große inländische Gruppen in der Europäischen Union dient. Das MinStG ist grundsätzlich auf Geschäftsjahre anwendbar, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Die Gruppenträgerin der deutschen Mindeststeuergruppe sowie gleichzeitig die oberste Muttergesellschaft i. S. d. § 4 Abs. 3 MinStG ist der DEVK Deutsche Eisenbahn Versicherung Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G. Betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn. Auswirkungen aus der Anwendbarkeit des MinStG resultieren daher auf Ebene der Berichtsgesellschaft nicht. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres waren keine Vorgänge oder Ereignisse zu verzeichnen, die die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflussen. Allgemeine Angaben An unserer Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag der DEVK Deutsche Eisenbahn Versicherung Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G. Betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn, Köln, mit 100 % beteiligt. Dieser hat gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihm die Mehrheit der Stimmrechte zustehen. Der Jahresabschluss wird gemäß den rechtlichen Vorschriften im Unternehmensregister veröffentlicht. Unser Unternehmen ist von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Name und Sitz des Mutterunternehmens, das den befreienden Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt, in den das Unternehmen einbezogen wurde: DEVK Deutsche Eisenbahn Versicherung Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G. Betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn Zentrale, Riehler Straße 190, 50735 Köln Der Konzernabschluss ist auf der Homepage der DEVK unter www.devk.de eingestellt und wird im Unternehmensregister veröffentlicht.
Köln, 6. März 2025 Der Vorstand Gottfried Rüßmann Michael Knaup Bernd Zens Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-Aktiengesellschaft - DEVK RE, Köln Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-Aktiengesellschaft - DEVK RE, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-Aktiengesellschaft - DEVK RE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Aus unserer Sicht waren folgende Sachverhalte am bedeutsamsten in unserer Prüfung: 1. Bewertung der Kapitalanlagen 2. Bewertung der Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle der Schaden-Rückversicherung 3. Ermittlung der geschätzten Bruttobeiträge Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir jeweils wie folgt strukturiert: 1. Sachverhalt und Problemstellung 2. Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse 3. Verweis auf weitergehende Informationen Nachfolgend stellen wir die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar: 1. Bewertung der Kapitalanlagen 1. Im Jahresabschluss der Gesellschaft werden Kapitalanlagen in der Bilanz in Höhe von € 3.884.990.861 (91,0 % der Bilanzsumme) ausgewiesen. Die handelsrechtliche Bewertung der einzelnen Kapitalanlagen richtet sich nach den Anschaffungskosten und dem niedrigeren beizulegenden Wert bzw. deren Zeitwert. Nach § 341b Abs. 2 Satz 1 HGB können gewisse Kapitalanlagen von Versicherungsunternehmen, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet werden. In diesem Fall werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen (gemildertes Niederstwertprinzip) und nur vorübergehende Wertminderungen als stille Lasten in Folgejahre vorgetragen. Eine Bestimmung als dauernd dem Geschäftsbetrieb dienend setzt eine Dauerhalteabsicht und -fähigkeit für diese Kapitalanlagen voraus. Zur Ermittlung des beizulegenden Werts bzw. Zeitwerts wird - soweit vorhanden - der Marktpreis der jeweiligen Kapitalanlage herangezogen. Bei Kapitalanlagen, deren Bewertung nicht auf Basis von Börsenpreisen oder sonstigen Marktpreisen erfolgt (wie z.B. bei nicht börsennotierten Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen, bei Derivaten, bei sonstigen strukturierten und illiquiden Anleihen sowie Immobilien), besteht aufgrund der Notwendigkeit der Verwendung von Modellberechnungen ein erhöhtes Bewertungsrisiko. In diesem Zusammenhang sind von den gesetzlichen Vertretern Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen, auch im Hinblick auf mögliche Auswirkungen der makroökonomischen und geopolitischen Einflussfaktoren einschließlich der Zinsentwicklung auf die Bewertung der Kapitalanlagen zu treffen. Geringfügige Änderungen dieser Annahmen sowie der verwendeten Methoden können eine wesentliche Auswirkung auf die Bewertung der Kapitalanlagen haben. Aufgrund der betragsmäßig wesentlichen Bedeutung der Kapitalanlagen für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft, des Umfangs der in Folge des gemilderten Niederstwertprinzips vorgetragenen stillen Lasten sowie der Ermessensspielräume der gesetzlichen Vertreter und den damit verbundenen Schätzunsicherheiten war die Bewertung der Kapitalanlagen im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung. 2. Im Rahmen unserer Prüfung haben wir in Anbetracht der Bedeutung der Kapitalanlagen für das Gesamtgeschäft der Gesellschaft gemeinsam mit unseren internen Spezialisten für Kapitalanlagen die von der Gesellschaft verwendeten Modelle und die von den gesetzlichen Vertretern getroffenen Annahmen beurteilt. Dabei haben wir unter anderem unsere Bewertungsexpertise für Kapitalanlagen, unser Branchenwissen und unsere Branchenerfahrung zugrunde gelegt. Zudem haben wir die Ausgestaltung und die Wirksamkeit der eingerichteten Kontrollen der Gesellschaft zur Bewertung der Kapitalanlagen und Erfassung des Ergebnisses aus Kapitalanlagen gewürdigt. Hierauf aufbauend haben wir weitere analytische Prüfungshandlungen und Einzelfallprüfungshandlungen in Bezug auf die Bewertung der Kapitalanlagen vorgenommen. In dem Zusammenhang haben wir auch die Einschätzung der gesetzlichen Vertreter hinsichtlich der Auswirkungen der makroökonomischen und geopolitischen Einflussfaktoren einschließlich der Zinsentwicklung auf die Bewertung der Kapitalanlagen gewürdigt. Wir haben unter anderem auch die zugrundeliegenden Wertansätze und deren Werthaltigkeit anhand der zur Verfügung gestellten Unterlagen nachvollzogen und die konsistente Anwendung der Bewertungsmethoden und die Periodenabgrenzung überprüft. Hinsichtlich der Beurteilung vorhandener stiller Lasten haben wir gewürdigt, inwiefern die Voraussetzungen zur Dauerhalteabsicht und -fähigkeit vorlagen und vorhandene Wertminderungen nicht von Dauer sind. Darüber hinaus haben wir die von der Gesellschaft erstellten bzw. eingeholten Bewertungsgutachten (einschließlich der angewendeten Bewertungsparameter und getroffenen Annahmen) für die wesentlichen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen und Immobilien der Gesellschaft gewürdigt. Auf Basis unserer Prüfungshandlungen konnten wir uns davon überzeugen, dass die von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen Einschätzungen und getroffenen Annahmen zur Bewertung der Kapitalanlagen begründet und hinreichend dokumentiert sind. 3. Die Angaben der Gesellschaft zu den Kapitalanlagen sind in den Abschnitten "Bilanzierungs-, Ermittlungs- und Bewertungsmethoden" und "Erläuterungen zur Bilanz" des Anhangs enthalten. 2. Bewertung der Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle der Schaden-Rückversicherung 1. Im Jahresabschluss der Gesellschaft werden unter dem Bilanzposten "Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle" versicherungstechnische Brutto-Rückstellungen (sog. "Schadenrückstellungen") in Höhe von € 1.292.093.617 (30,3 % der Bilanzsumme) ausgewiesen. Neben den von den Zedenten gemeldeten Schadenrückstellungen sind darin in wesentlichem Umfang auch durch die Gesellschaft geschätzte Bestandteile enthalten. Versicherungsunternehmen haben versicherungstechnische Rückstellungen insoweit zu bilden, wie dies nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die dauernde Erfüllbarkeit der Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen sicherzustellen. Die Festlegung von Annahmen zur Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen erfordert von den gesetzlichen Vertretern der Gesellschaft neben der Berücksichtigung der handels- und aufsichtsrechtlichen Anforderungen eine Einschätzung zukünftiger Ereignisse und die Anwendung geeigneter Bewertungsmethoden. Dies beinhaltet auch die erwarteten Auswirkungen der makroökonomischen und geopolitischen Einflussfaktoren einschließlich gestiegener Inflationsraten auf die Bildung der Schadenrückstellungen in den betroffenen Sparten. Den bei der Ermittlung der Höhe der Schadenrückstellungen angewendeten Methoden sowie Berechnungsparametern liegen Ermessensentscheidungen und Annahmen der gesetzlichen Vertreter zugrunde. Geringfügige Änderungen dieser Annahmen sowie der verwendeten Methoden können eine wesentliche Auswirkung auf die Bewertung der Schadenrückstellungen haben. Aufgrund der betragsmäßig wesentlichen Bedeutung dieser Rückstellungen für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft sowie der erheblichen Ermessensspielräume der gesetzlichen Vertreter und den damit verbundenen Schätzunsicherheiten war die Bewertung der Schadenrückstellungen im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung. 2. Im Rahmen unserer Prüfung haben wir in Anbetracht der Bedeutung der Schadenrückstellungen für das Gesamtgeschäft der Gesellschaft gemeinsam mit unseren internen Bewertungsspezialisten die von der Gesellschaft verwendeten Methoden und von den gesetzlichen Vertretern getroffenen Annahmen beurteilt. Dabei haben wir unter anderem unser Branchenwissen und unsere Branchenerfahrung zugrunde gelegt sowie anerkannte Methoden berücksichtigt. Zudem haben wir die Ausgestaltung und die Wirksamkeit der eingerichteten Kontrollen der Gesellschaft zur Ermittlung und Erfassung von Schadenrückstellungen gewürdigt. Hierauf aufbauend haben wir weitere analytische Prüfungshandlungen und Einzelfallprüfungshandlungen in Bezug auf die Bewertung der Schadenrückstellungen vorgenommen. Wir haben unter anderem auch die der Berechnung des Erfüllungsbetrags zugrunde liegenden Daten mit den Basisdokumenten abgestimmt. Damit einhergehend haben wir die berechneten Ergebnisse der Gesellschaft zur Höhe der Rückstellungen anhand der anzuwendenden gesetzlichen Vorschriften nachvollzogen und die konsistente Anwendung der Bewertungsmethoden und die Periodenabgrenzungen überprüft. In dem Zusammenhang haben wir auch die Einschätzung der gesetzlichen Vertreter hinsichtlich der makroökonomischen und geopolitischen Einflussfaktoren einschließlich gestiegener Inflationsraten auf die betroffenen Sparten gewürdigt. Auf Basis unserer Prüfungshandlungen konnten wir uns davon überzeugen, dass die von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen Einschätzungen und getroffenen Annahmen zur Bewertung der Schadenrückstellungen begründet und hinreichend dokumentiert sind. 3. Die Angaben der Gesellschaft zu den Schadenrückstellungen sind in den Abschnitten "Bilanzierungs-, Ermittlungs- und Bewertungsmethoden" und "Erläuterungen zur Bilanz" des Anhangs enthalten. 3. Ermittlung der geschätzten Bruttobeiträge 1. Die Gesellschaft weist in ihrem Jahresabschluss in der Gewinn- und Verlustrechnung gebuchte Bruttobeiträge in Höhe von € 1.176.817.198 aus. Übernommene Rückversicherungsbeiträge werden entsprechend den Bedingungen der Rückversicherungsverträge bilanziert. Bei fehlenden Abrechnungen der Zedenten hat die Gesellschaft im konzernfremden übernommenen Versicherungsgeschäft ergänzende oder vollständige Schätzungen der Beiträge vorgenommen. Von den gesamten gebuchten Bruttobeiträgen ist ein wesentlicher Anteil geschätzt worden. Die Schätzungen beruhen auf Annahmen und weisen daher erhebliche Unsicherheiten und Ermessensspielräume auf. Aufgrund der betragsmäßig wesentlichen Bedeutung des geschätzten Beitragsvolumens für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft sowie der erheblichen Ermessensspielräume der gesetzlichen Vertreter und den damit verbundenen Schätzunsicherheiten war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung. 2. Im Rahmen unserer Prüfung haben wir in Anbetracht der Bedeutung der geschätzten Bruttobeiträge für das Gesamtgeschäft der Gesellschaft unter anderem die von der Gesellschaft verwendeten Methoden und getroffenen Annahmen, die der Ermittlung der geschätzten Bruttobeiträge zugrunde liegen, beurteilt. Zudem haben wir die Ausgestaltung und die Wirksamkeit der eingerichteten Kontrollen der Gesellschaft zur Ermittlung und Erfassung von geschätzten Bruttobeiträgen gewürdigt. Hierauf aufbauend haben wir weitere analytische Prüfungshandlungen und Einzelfallprüfungshandlungen in Bezug auf die Ermittlung der geschätzten Bruttobeiträge vorgenommen. Im Rahmen von Einzelfallprüfungshandlungen haben wir die wesentlichen Annahmen der Schätzungen der Beiträge kritisch hinterfragt und uns davon überzeugt, dass die Schätzungen von der Gesellschaft ausreichend begründet und hinreichend dokumentiert sind. Wir haben die Herleitung der geschätzten Bruttobeiträge nachvollzogen und analysiert. Anhand von Informationen zu den im Vorjahr erwarteten Beiträgen haben wir einen Abgleich mit den tatsächlichen Ergebnissen vorgenommen und somit Rückschlüsse auf die Qualität der Schätzungen gezogen. Auf Basis unserer Prüfungshandlungen konnten wir uns davon überzeugen, dass die von den gesetzlichen Vertretern vorgenommene Herleitung der geschätzten Bruttobeiträge unter Berücksichtigung der verfügbaren Informationen aus unserer Sicht insgesamt geeignet ist. 3. Die Angaben der Gesellschaft zu den geschätzten Bruttobeiträgen sind in den Abschnitten "Bilanzierungs-, Ermittlungs- und Bewertungsmethoden" und "Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung" des Anhangs enthalten. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den Geschäftsbericht - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche AnforderungenÜbrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO Wir wurden von der Hauptversammlung am 17. Mai 2024 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 29. Oktober 2024 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2024 als Abschlussprüfer der DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-Aktiengesellschaft - DEVK RE, Köln, tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Verantwortlicher WirtschaftsprüferDer für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Ludger Koslowski.
Köln, den 3. April 2025 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Ludger Koslowski, Wirtschaftsprüfer Maximilian Roestel, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres 2024 die Geschäftsführung des Vorstands aufgrund schriftlicher und mündlicher Berichterstattung laufend überprüft und sich in mehreren Sitzungen über die geschäftliche Entwicklung, die Geschäftspolitik und die Ertragslage des Unternehmens unterrichten lassen. Die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die gemäß den gesetzlichen Vorschriften zum Abschlussprüfer bestellt wurde, hat den vom Vorstand erstellten Jahresabschluss und Lagebericht 2024 geprüft. Diese Prüfung hat zu keinen Beanstandungen geführt. Der Bestätigungsvermerk wurde ohne Einschränkung erteilt. Der Aufsichtsrat hat die Prüfungsergebnisse zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat nach Vorbereitung durch den Prüfungsausschuss den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht geprüft und gebilligt. Der Jahresabschluss 2024 ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns 2024 an und empfiehlt der Hauptversammlung, einen entsprechenden Beschluss zu fassen. Der vom Vorstand erstellte Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen sowie der Prüfungsbericht der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hierzu lagen uns vor und wurden überprüft. Der Abschlussprüfer hat dem Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war, 3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen." Wir schließen uns dieser Beurteilung an und haben Einwendungen gegen die Erklärungen des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit aus.
Köln, 9. Mai 2025 Der Aufsichtsrat Martin Burkert, Vorsitzender Der Jahresabschluss 2024 der DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-Aktiengesellschaft - DEVK RE wurde am 9. Mai 2025 festgestellt. |
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DEVK Rückversicherungs- und Beteiligungs-Aktiengesellschaft - DEVK RE
Stammdaten
- Rechtsform
- AG
- Anschrift
-
Riehler Straße 190
50735 Köln - Handelsregister
- HRB 29417, Köln
- Eintragungsdatum
- 4. November 1997
- Branche
-
Rückversicherungen
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g. - Eingetragenes Kapital
- 306.775.128,72 EUR
- Vertretungsregelung
Die Gesellschaft wird durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- der aktive und passive Betrieb der Rückversicherung;
Finanzen
Bilanz
- Kapitalanlagen 92,3 % 4,20 Mrd
- Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6,0 % 271,78 Mio
- Sonstige Vermögensgegenstände 1,4 % 63,72 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 16,01 Mio
- Immaterielle Vermögensgegenstände 0,0 % 379,9 k
- Versicherungstechnische Rückstellungen 40,8 % 1,86 Mrd
- Eigenkapital 31,3 % 1,42 Mrd
- Sonstige Rückstellungen 24,6 % 1,12 Mrd
- Sonstige Verbindlichkeiten 3,0 % 136,87 Mio
- Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 13,64 Mio
Bilanzdaten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 29,3 % 180,98 Mio
- Erträge aus Kapitalanlagen 24,5 % 151,08 Mio
- Sonstige Erträge 22,5 % 138,97 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 14,3 % 88,09 Mio
- Übertrag 9,4 % 57,93 Mio
- Technischer Zinsertrag 0,0 % 34,7 k
- Sonstige Aufwendungen 45,8 % 119,03 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 35,7 % 92,86 Mio
- Aufwendungen für Kapitalanlagen 18,4 % 47,94 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % 22,9 k
GuV-Daten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Michael Knaup
seit 2026 Vorsitzender des Vorstands
-
Annette Hetzenegger
seit 2025 Vorstandsmitglied
-
Fabian Pütz
seit 2025 Vorstandsmitglied
-
Alexander Stabenow
seit 2021 Prokura
-
Beatrix Grimm
seit 2008 Prokura
-
Benedikt Sieberts
seit 2022 Prokura
-
Cliff Falkenhagen
seit 2015 Prokura
-
Daniela Ponge
seit 2024 Prokura
-
Jens Heyen
seit 2017 Prokura
-
Jesko Mayer-Wegelin
seit 2023 Prokura
-
Jessica Pigulla
seit 2015 Prokura
-
Joachim Matthias Gallus
seit 2006 Prokura
-
Peter Gieren
seit 2015 Prokura
-
Sebastian Schwartz
seit 2023 Prokura
-
Thomas Funken
seit 2017 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Beteiligungen an
- CIE Caribbean Investment Explorer GmbH 100,0 %
- hylane GmbH 75,0 %
- Monega Kapitalanlagegesellschaft mbH GmbH 45,0 %
Historie
- 2026
-
23.03.
Austritt einer PositionWolfgang Jöbkes · Gesamtprokura
-
29.01.
Austritt einer PositionGottfried Rüßmann · Vorstandsvorsitzender
-
29.01.
Eintritt eines MitgliedsMichael Knaup · Vorstandsvorsitzender
-
29.01.
Austritt einer PositionMichael Knaup · Vorstand
- 2025
-
16.09.
Eintritt eines MitgliedsAnnette Hetzenegger · Vorstand
-
16.09.
Eintritt eines MitgliedsFabian Pütz · Vorstand
-
16.09.
Berichtigung personenbezogener DatenMichael Knaup · Vorstand
-
16.09.
Austritt einer PositionAnnette Hetzenegger · Gesamtprokura
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss Geprüft von PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 27. März 2026 | Veröffentlicht | Über die API |
| 2024 | Jahresabschluss Geprüft von PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 3. April 2025 | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2023 | Jahresabschluss Geprüft von KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 27. März 2024 | Veröffentlicht | Über die API |
| 2022 | Jahresabschluss Geprüft von KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 28. März 2023 | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss Geprüft von KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 25. März 2022 | Veröffentlicht | Über die API |
2024 Jahresabschluss Volltext
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Lieber selbst verbinden? Leg im Entwicklermodus von ChatGPT eine eigene App mit dieser Server-URL an:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Deinem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
Einmal im Terminal ausführen:
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--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
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tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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