Eitle GmbHNeu-Ulm/BurlafingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGesamtwirtschaftliche Entwicklung Das preisbereinigte Brutto-Inlandsprodukt ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 2023 um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken; im Jahr 2022 war noch ein Anstieg um 1,8% zu verzeichnen. Das Jahr 2023 war geprägt von den nach wie vor hohen Preisen, steigenden Zinsen und der geringen Nachfrage aus dem In- und Ausland. Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2023 rückläufig. Sie gingen preisbereinigt um 0,4% zurück. Dies betraf vor allem langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte. Die Konsumausgaben des Staates gingen gegenüber dem Vorjahr nur leicht zurück (- 0,1%). Der Außenhandel ging ebenfalls zurück. Die Exporte fielen um 0,3% und die Importe um 0,6%, was zu einem positiven Außenbeitrag führte. Die Zahl der Erwerbstätigen ist nochmals um 336.000 Personen auf 46,0 Millionen gestiegen. Die staatlichen Haushalte schlossen mit einem geringeren Finanzierungsdefizit von EUR 91,9 Mrd. (i.V. EUR 127,3 Mrd.) ab, da die Corona-Maßnahmen ausliefen. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging im produzierenden Gewerbe (ohne Bau) geringfügig um 0,5% gegenüber dem Vorjahr zurück. Zuwächse verzeichneten einige Dienstleistungsbereiche, vor allem Information und Kommunikation (+ 3,7%), öffentliche Dienstleister, Erziehung Gesundheit (+ 1,5%) und sonstige Dienstleister (+ 2,0%). Im Baugewerbe führten die hohen Baupreise und gestiegenen Zinsen zu einem Rückgang. Positive Signale ergaben sich aus energetischen Sanierungen. Insgesamt kam es zu einem Rückgang der Bruttowertschöpfung im Baugewerbe um 0,4%. Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts sind die Bruttoanlageinvestitionen in Bauten gegenüber dem Vorjahr um 4,1% rückläufig. Ebenso haben die Ausrüstungsinvestitionen (Maschinen, Geräte und Fahrzeuge) leicht um 0,8% abgenommen. Dagegen haben die Investitionen in "Sonstige Anlagen" (u.a. geistiges Eigentum, Nutztiere/-pflanzen) um 4,7% zugenommen. Die Inflationsrate in Deutschland ist im Jahr 2023 mit 5,9% (i.V. 6,9%) im Jahresdurchschnitt etwas zurückgegangen. Verteuerungen ergaben sich insbesondere bei Nahrungsmitteln und Energieprodukten. Die Preise für Nahrungsmittel stiegen um 12,4% (i.V. 13,4%). Energieprodukte verteuerten sich mit 5,3% nicht mehr so stark (i.V. 29,7%). Die gesamten Bauinvestitionen in Deutschland betrugen ca. EUR 466,1 Mrd. Bereinigt um den Preisanstieg sind sie gegenüber dem Vorjahr um 4,1% rückläufig. Das Bauhauptgewerbe in Deutschland hat nominal im Jahr 2023 ein Umsatzplus von 1,3% auf EUR 162,6 Mrd. erzielt. Real ergab sich jedoch aufgrund des Preisanstiegs ein Rückgang um 5,3%. Diese Entwicklung zeigte sich in allen Bausparten. Den deutlichsten realen Rückgang verzeichnete der Wohnungsbau mit einem Minus von 11,9% (nominal: - 5,7%). Aufgrund der geringeren Nachfrage kommt es bei den Unternehmen zu Rückgängen beim Umsatz und Auftragsbestand. Als Gründe werden die hohen Baupreise und Lebenshaltungskosten, die steigenden Zinsen und die unzureichende staatliche Förderung genannt. Beim Wirtschaftsbau ist die Entwicklung zweigeteilt. Während den Hochbau die hohe Zinslast verbunden mit der schwachen Konjunkturentwicklung in den Industriebereichen traf, förderten den Wirtschaftstiefbau Großprojekte der Energie- und Mobilitätswende (wie z.B. Stromtrassenausbau). Auch der Ausbau des schienengebundenen Verkehrs bei der Deutschen Bahn und den regionalen Anbietern hat zugenommen. Nominal ergab sich ein Anstieg um 5,5%; real ein Rückgang von 1,3%. Im öffentlichen Bau gab es im Hochbau einige Großprojekte. Im größeren Segment Tiefbau fehlten die Impulse. Der nominale Anstieg um 6,0% führte real zu einem Rückgang von 0,9%. Für 2024 wird mit einem Umsatzrückgang von 4,9% nominal bzw. 3,0% real gerechnet. Verantwortlich für den Rückgang ist ausschließlich der Wohnungsbau. Für 2024 rechnete die Bundesregierung nur mit einem geringen Wachstum von 0,2%. Tatsächlich ist das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,2% gesunken. Im Oktober 2024 veröffentlichte die Bundesregierung ihre Prognose für das Folgejahr. Beim Bruttoinlandsprodukt wird mit einem Anstieg um 1,1% und bei der Inflation mit einem Rückgang auf 2,2% gerechnet. Geschäftsverlauf Die Eitle GmbH ist ein mittelständisches Spezialunternehmen für Gebäudehüllen im Industrie- und Gewerbebau. Das Geschäftsjahr 2023 ist zufriedenstellend verlaufen. Die Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr nochmals etwas verbessert (+3,8%; i.V. +13,2%). Der Bestand an unfertigen Leistungen hat aufgrund der geringeren Umsatzerlöse (wie 2021) wieder einen hohen Stand erreicht. Größere Bauvorhaben wurden nicht fertiggestellt und können somit nicht schlussgerechnet werden. Dies führt zwangsläufig zu einem Rückgang des Jahresergebnisses. Der Bestand an unfertigen Leistungen sichert die Auslastung auch im folgenden Geschäftsjahr. Das Rohergebnis ist leicht gestiegen, da die Betriebsleistung stärker zugenommen hat als der Materialaufwand. Der Anstieg der Personalkosten und der Abschreibungen sowie der Rückgang des Finanzergebnisses hat zu einem geringeren Jahresergebnis geführt. Die im Vorjahr aufgestellte Prognose zur Gesamtleistung konnte übertroffen werden. Das Jahresergebnis wurde nicht ganz erreicht. Investitionen Die gesamten Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 2.129. Davon entfällt im Wesentlichen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung TEUR 1.911 und auf Software TEUR 146. Im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung entfallen TEUR 1.721 auf diverse Fahrzeuge, TEUR 52 auf geringwertige Anlagegüter und TEUR 103 auf sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung (z.B. Geräte und EDV-Hardware). Personal Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer liegt bei 86 Personen und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 6 Personen erhöht. Beteiligungen Bei unserem verbundenen Unternehmen der Eitle Glas- und Metallbau GmbH betrug die Gesamtleistung in 2023 TEUR 24.031 (i.V. TEUR 26.522). Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 883 (i.V. TEUR 1.162). Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 27.282 um TEUR 471 (1,7%) auf TEUR 26.811 vermindert. Das gesamte Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 985 erhöht. Die Investitionen (TEUR 2.129) waren höher als die Abschreibungen (TEUR 988) und die Abgänge (TEUR 156). Es werden zum Teil auch Investitionen im Wege des Leasings getätigt. Die Vorräte sind nach Saldierung mit den erhaltenen Anzahlungen um TEUR 4.444 gestiegen. Ursache hierfür ist, dass die unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen prozentual geringer durch erhaltene Anzahlungen vorfinanziert sind. Die Vorfinanzierung der unfertigen Leistungen durch erhaltene Anzahlungen beträgt stichtagsbezogen 88,1% (i.V. 94,9%). Vor Saldierung haben die unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen um TEUR 21.675 und die erhaltenen Anzahlungen um TEUR 17.212 zugenommen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben um TEUR 5.049 gegenüber dem Vorjahr abgenommen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen war zum Stichtag bedingt durch weniger Schlussrechnungen ein Rückgang um TEUR 4.558 zu verzeichnen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind nahezu unverändert (+ TEUR 29). Es handelt sich um Liefer- und Leistungsforderungen und Umsatzsteuerforderungen aufgrund der Organschaft. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben um TEUR 520 abgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen kurzfristige Darlehen und Steuerrückerstattungsansprüche. Die flüssigen Mittel haben sich stichtagsbezogen um TEUR 866 vermindert. Die Rückstellungen sind nahezu unverändert (+ TEUR 233). Die Pensionsrückstellungen sind um TEUR 160, die Steuerrückstellungen um TEUR 19 und die sonstigen Rückstellungen um TEUR 54 gestiegen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, Gewährleistungsverpflichtungen und Kosten der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses. Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 1.307 gestiegen. Von dem Anstieg entfallen TEUR 323 auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, TEUR 914 auf die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und TEUR 1.047 auf die sonstigen Verbindlichkeiten. Im Gegenzug sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 977 gesunken. Das Investitionsdarlehen der Bank wurde im Folgejahr vorzeitig zurückgeführt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen der Eitle Glas- und Metallbau GmbH. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten ergab sich als wesentliche Veränderung die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Steuern (+ TEUR 1.097). Der Anstieg betrifft im Wesentlichen mit TEUR 381 Ertragsteuern und mit TEUR 652 Umsatzsteuer. Alle Beträge wurden fristgerecht beglichen. Wesentlicher Bestandteil der sonstigen Verbindlichkeiten sind von nahestehenden Personen langfristig zur Verfügung gestellte Finanzmittel. Dies unterstreicht neben der sehr guten Eigenkapitalquote unsere hohe Selbstfinanzierungskraft. Das Eigenkapital hat sich um TEUR 2.011 vermindert. Die Eigenkapitalquote ist mit 49,7% (i.V. 56,3%) weiterhin überdurchschnittlich. Die Finanzlage war jederzeit geordnet und das Unternehmen ist seinen finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachgekommen. Eingangsrechnungen werden mit Skontoabzug bezahlt. Das Rohergebnis ist leicht gestiegen (+TEUR 472). Der Personalaufwand ist um TEUR 959 gestiegen. Die Mitarbeiterzahl hat sich um 6 Personen erhöht. Die Abschreibungen sind bedingt durch die höheren Investitionen um TEUR 281 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben per Saldo um TEUR 154 zugenommen. Die wesentlichen Veränderungen betreffen Wertberichtigungen (+ TEUR 341), Werbe- und Reisekosten (+ TEUR 273), Fahrzeugkosten (- TEUR 282) und verschiedene betriebliche Kosten (- TEUR 310). Der Rückgang der verschiedenen betrieblichen Kosten betrifft mit TEUR 191 den Ankauf von Vermögensgegenständen für sale-and-lease-back-Transaktionen. Der Abnahme der Aufwendungen für sale-and-lease-back-Transaktionen stehen korrespondierend entsprechend niedrigere Erlöse aus dem Verkauf in den sonstigen betrieblichen Erträgen gegenüber, die im Rohergebnis enthalten sind. Das nach internen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen ermittelte Betriebsergebnis (unter Eliminierung einmaliger und periodenfremder Erfolgsbeiträge) beträgt TEUR 1.783 (i.V. TEUR 2.351). Der Anstieg der Betriebsleistung wurde durch die Zunahme der Aufwendungen überkompensiert. Das Beteiligungs-/Finanzergebnis beträgt TEUR -179 (i.V. TEUR -70). Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt TEUR 1.591 (i.V. TEUR 2.627). Chancen- und Risikobericht Wir versuchen durch eine frühzeitige Erkennung und Steuerung Risiken weitgehend zu vermeiden. Gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben sich aus der allgemeinen konjunkturellen Lage und der daraus resultierenden Investitionsneigung unserer Kunden. Bei wirtschaftlicher Erholung besteht hier aber auch die Chance, dass Projekte, die aufgrund kritischer Finanzierungen zurückgestellt wurden, wieder realisiert werden. Unsere Auftraggeber verfügen in der Regel über eine gute Bonität. Bei Neukunden nehmen wir im Vorfeld Bonitätsprüfungen vor. Entsprechend unserer erbrachten Leistung stellen wir zeitnahe Abschlagsrechnungen. Die typischen Projektrisiken in der Ausführungsphase werden grundsätzlich vom jeweiligen Baustellen-Team gesteuert. Die Verantwortlichkeiten auf der Baustelle sind klar geregelt. Bei vertraglich nicht vereinbarten Mehrleistungen oder durch den Auftraggeber verursachten Mehrkosten dokumentieren wir dies zeitnah und versuchen Mehrpreise in Form von zusätzlichen Leistungen beim Auftraggeber durchzusetzen. Die Aufträge werden laufend technisch und kalkulatorisch überwacht. Die Lieferketten-Probleme auf dem Beschaffungsmarkt haben sich zwischenzeitlich wieder etwas entspannt. Bei sämtlichen Materialien sind jedoch weiter deutliche Preissteigerungen zu sehen. Mit unseren Nachunternehmern unterhalten wir langjährige Geschäftsbeziehungen. Die kooperative Zusammenarbeit mit unseren Partnern eröffnet weiter Chancen im Bereich der Kosten, Termintreue und Qualität von Leistungen. Ausfallrisiken waren bisher sehr gering. Durch Festpreisvereinbarungen wird versucht Preisänderungen entgegenzuwirken. Obwohl wir mit einzelnen Geschäftspartnern höhere Umsätze generieren, ist das Unternehmen von keinem Kunden oder Lieferanten existenziell abhängig. Die Finanzierung des Unternehmens ist durch langjährige Beziehungen zu Kreditinstituten, die Selbstfinanzierungskraft und die finanzkräftigen Gesellschafter gesichert. Wir verfolgen das Ziel gerichtliche Auseinandersetzungen mit unseren Geschäftspartnern so weit wie möglich zu vermeiden. Zusammenfassend resultieren die größten Risiken aus der Baukonjunktur, den Engpässen im Beschaffungsmarkt und der Projektabwicklung. Im Bereich der Projektabwicklung sehen wir aber auch noch Chancen zur Optimierung. Durch gezieltes Risikomanagement gelingt es uns Chancen gezielt wahrzunehmen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Bestandsgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Risiken sehen wir nicht. Gegenüber dem Vorjahr ist die Chancen- und Risikolage des Unternehmens weitgehend unverändert. Prognosebericht Im Dezember 2023 rechnete der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. mit einem realen Umsatzrückgang für 2024 von 3,0%. Der tatsächliche Rückgang fiel mit 4,0% etwas höher aus. Für 2025 prognostiziert der Verband einen Rückgang von 2,5%. Die gesamtwirtschaftlichen Prognosen für 2024 wurden nicht erreicht (siehe oben). Für das Jahr 2025 wird jedoch wieder mit einem höheren Wachstum gerechnet. Aufgrund der erwarteten niedrigeren Inflation wird mit einem Anstieg der Reallöhne gerechnet, was den privaten Konsum fördern soll. Die Gesellschaft rechnet für das Geschäftsjahr 2024 damit, dass sich Gesamtleistung und Jahresergebnis erhöhen werden.
Neu-Ulm, 17. Februar 2025 Eitle GmbH gez. Uli Eitle Felix Eitle HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Eitle GmbH mit Sitz in Neu-Ulm ist beim Amtsgericht Memmingen unter der Nummer HRB 6945 in das Handelsregister eingetragen. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Rechnungslegungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen gemindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden ausschließlich nach der linearen Methode vorgenommen. Ab dem Geschäftsjahr 2018 werden geringwertige Anlagegüter unter 800,00 EUR gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten bewertet, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Die unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten. Notwendige und angemessene Gemeinkosten wurden durch einen Zuschlagssatz berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden netto ohne Umsatzsteuer angesetzt. Es wurde von dem Wahlrecht zur offenen Absetzung von den Vorräten Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1,0% gebildet. Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem modifizierten Teilwertverfahren bzw. der so genannten "Projected Unit Credit-Methode" (PUC-Methode) ermittelt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82%. Als Rententrend wurde 2,0% p.a. angesetzt. Teilweise wurden Entgeltsteigerungen in Höhe von 2,0% p.a. berücksichtigt. Eine unternehmensspezifische Fluktuationsrate war nicht zu berücksichtigen. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Aus der Verrechnung ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag, der unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen ist. Das Deckungsvermögen ist mit dem Zeitwert bewertet. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, soweit ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Soweit die Restlaufzeit der Rückstellung am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrags wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätze verwendet. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagespiegel
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.003.365,62 (i.V. TEUR 1.949). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von EUR 17.779,93 (i.V. TEUR 575) Forderungen gegen Gesellschafter. Vollständige Rückführung bis Ende 2024. Sicherheiten wurden nicht vereinbart; der Zinssatz betrug 6%. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 79.607,19 (i.V. TEUR 82) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Finanzanlagen, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 28,4%. Im Jahr 2023 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB auf der Aktivseite gesondert ausgewiesen. 4. Eigenkapital Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf EUR 67.108,00. Der Betrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Der gemäß § 268 Abs. 8 HGB zur Ausschüttung gesperrte Betrag beläuft sich auf TEUR 657 und entspricht damit dem in der Bilanz saldiert angesetzten Aktivposten für latente Steuern. 5. Rückstellungen Bei den Pensionsrückstellungen sind folgende Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu machen:
Die Anschaffungskosten des verrechneten Deckungsvermögens betragen EUR 685.130,25. Zu den verrechneten Aufwendungen und Erträgen sind folgende Angaben zu machen:
6. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben im Geschäftsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignung der finanzierten Anlagegüter besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2.412.362,35 (i.V. TEUR 1.498). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten folgende Posten:
II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufwendungen für Altersversorgung Unter der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 521.098,77 (i. V. EUR 378.409,90) ausgewiesen. 2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstige Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit EUR 0,00 (i.V. EUR 27.227,10) verbundene Unternehmen. 3. Auf- und Abzinsung von Rückstellungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit EUR 67.268,00 (i.V. EUR 61.832,67) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 4. Kursgewinne und -verluste In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von EUR 9,06 (i.V. EUR 28,50) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 268,58 (i.V. EUR 106,53) Kursverluste. 5. Latente Steuern In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind latente Steuererträge in Höhe von EUR 19.550,00 (i.V. EUR 46.300,00) verrechnet worden. D. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen beteiligt:
(1) Jahresabschluss zum 31.12.2022 (2) Neugründung in 2022. Jahresabschluss liegt noch nicht vor. 2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.329. 4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind: Uli Eitle, Kaufmann, Neu-Ulm Felix Eitle, Kaufmann, Neu-Ulm Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Konditionen liegen nicht vor. 6. Ergebnisverwendung Von dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 13.133.113,59 wurden EUR 1.500.000,00 ausgeschüttet. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Restbetrag in Höhe von EUR 11.633.113,59 auf neue Rechnung vorzutragen.
Neu-Ulm, 17. Februar 2025 Eitle GmbH gez. Uli Eitle Felix Eitle sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.02.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Eitle GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Eitle GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eitle GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neu-Ulm, 17. Februar 2025 ATC Unruh und Partner Treuhand- und Unternehmensberatungsgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Manfred Weydmann, Wirtschaftsprüfer |
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Eitle GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Daimlerstr. 12
89233 Neu-Ulm - Handelsregister
- HRB 6945, Memmingen
- Eintragungsdatum
- 8. September 1983
- Branche
-
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Dachdeckerei und Bauspenglerei
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung - Eingetragenes Kapital
- 400.000,00 DEM
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- Vertrieb, Planung, Fertigung, Handel, Erstellung sowie Wartung und Sanierung von Bau- und Systemteilen für Dach- und Wandverkleidungen sowie der gesamten Gebäudehülle; Ausführung von Flachdachabdichtungen, Dachsanierungen, Dachbegrünungen mit systembedingten bzw. konstruktiv/bauphysikalisch erforderlichen Schichten und Aufbauten sowie teil- oder schlüsselfertige Erstellung von Objekten im Industrie- und Gewerbebau.
Finanzen
Bilanz
- Umlaufvermögen 79,7 % 19,26 Mio
- Anlagevermögen 17,3 % 4,18 Mio
- Aktive latente Steuern 2,8 % 683,8 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 37,4 k
- Eigenkapital 58,7 % 14,19 Mio
- Verbindlichkeiten 23,9 % 5,77 Mio
- Rückstellungen 17,4 % 4,21 Mio
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 166,6 k
- Personalaufwand 51,8 % 7,83 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 33,7 % 5,10 Mio
- Abschreibungen 7,6 % 1,15 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5,3 % 806,1 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,3 % 192,3 k
- Sonstige Steuern 0,3 % 44,1 k
- Rohergebnis 16,81 Mio
- Ergebnis nach Steuern 1,90 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,85 Mio
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Felix Eitle
seit 2003 Geschäftsführer
-
Uli Eitle
seit 2003 Geschäftsführer
-
Hans-Jörg Möke
seit 2016 Prokura
-
Joachim Scheer-Sörensen
seit 2016 Prokura
-
Silvana Thomas
seit 2016 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
-
Dieter Eitle
58,0 %
232k DEM
-
U** E****
21,0 %
84k DEM
-
F**** E****
21,0 %
84k DEM
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
D***** E****
≥25%
58,0 %
-
U** E****
21,0 %
Beteiligungen an
- Eitle Glas- und Metallbau GmbH 100,0 %
Historie
- 2022
-
12.01.
Änderung des UnternehmensgegenstandsVertrieb, Planung, Fertigung, Handel, Erstellung sowie Wartung und Sanierung von Bau- und Systemteilen für Dach- und Wandverkleidungen sowie der gesamten Gebäudehülle; Ausführung von Flachdachabdichtungen, Dachsanierungen, Dachbegrünungen mit systembedingten bzw. konstruktiv/bauphysikalisch erforderlichen Schichten und Aufbauten sowie teil- oder schlüsselfertige Erstellung von Objekten im Industrie- und Gewerbebau.
-
12.01.
NamensänderungEitle GmbH
-
12.01.
SatzungsänderungEitle GmbH
- 2020
-
02.01.
Austritt einer PositionR****** E**** · Geschäftsführer
- 2016
-
26.10.
Eintritt eines MitgliedsHans-Jörg Möke · Einzelprokura
-
26.10.
Eintritt eines MitgliedsSilvana Thomas · Einzelprokura
-
26.10.
Eintritt eines MitgliedsJoachim Scheer-Sörensen · Einzelprokura
- 2011
-
08.11.
AdressänderungEitle GmbH
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
- Satzung / Gesellschaftsvertrag PDF
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Eitle GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: ef9747772e0f2351e6adc091ca505bb7",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Eitle GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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