Drees & Sommer SEStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bilanz zum 31. Dezember 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Drees & Sommer SE mit Sitz in Stuttgart ist unter der Registernummer HRB 760772 in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen. Der Jahresabschluss der Drees & Sommer SE, Stuttgart, ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften, den Vorschriften des Aktiengesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden unverändert beibehalten. Zum 01.01.2024 wurde folgende Firma auf die Drees & Sommer SE verschmolzen:
Im Rahmen der Verschmelzung wurden Vermögenswerte in Höhe von TEUR 12.027 sowie Schulden in Höhe von TEUR 11.376 übernommen. Es entstand ein Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 14.098 der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen ist. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer (i. d. Regel 3 Jahre) planmäßig linear abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert resultierte aus der Verschmelzung der dsa-engineering GmbH auf die Drees & Sommer SE zum 31. Mai 2020. Der Restbetrag wurde im Berichtsjahr vollständig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, ausgewiesen. Die Abschreibungssätze wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear festgelegt. Bei den Zu- und Abgängen wurden die Abschreibungen zeitanteilig pro Monat verrechnet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 250 EUR werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand erfasst, geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 EUR und 1.000 EUR über fünf Jahre in einem Sammelposten linear abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Falls notwendig wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Stichtag vorgenommen (gemildertes Niederstwertprinzip). Bei Wegfall der Gründe für den geminderten Wertansatz wurden Zuschreibungen bis maximal zur Höhe der historischen Anschaffungskosten vorgenommen. Die Forderungen aus der Rückdeckungsversicherung wurden in Höhe des Zeitwerts des Deckungsvermögens unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 bilanziert. Die unfertigen Leistungen wurden mit den Herstellungskosten bewertet, welche die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten umfassen. Erhaltene Abschlagszahlungen auf unfertige Leistungen wurden in Höhe der Nettowerte offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit den Nennwerten angesetzt. Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das pauschale Ausfallrisiko wird durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand berücksichtigt. Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Stichtagskurs (strenges Niederstwertprinzip). Die liquiden Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method). Hierbei wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Zinssatz von 1,90 % (Vj. 1,82 %) bei einer Restlaufzeit von zehn Jahren und die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Zukünftige Rentensteigerungen werden abhängig von der Art der Zusage mit 2,0 % bzw. 3,0 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf TEUR -19 (Vj. TEUR 28). Der Unterschiedsbetrag unterliegt der Ausschüttungssperre, das heißt Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen. Entsprechend den Regelungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wird das mit dem beizulegenden Zeitwert bewertete Deckungsvermögen, soweit es dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen ist, mit den Pensionsverpflichtungen saldiert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zu Erfüllungsbeträgen, die mit den Nennbeträgen identisch waren. Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt erfasst und unter Beachtung des Imparitätsprinzips mit dem Devisenkassamittelkurs am 31. Dezember 2024 bewertet. Bei Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr wurden das Anschaffungskosten- bzw. das Realisationsprinzip entsprechend § 256a Satz 2 HGB außer Acht gelassen. Erläuterungen zur Bilanz Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens Diese ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB Dieser ist in der Anlage 2 zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden bei den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 470 (Vj. TEUR 485). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 7.566 (Vj. TEUR 6.951) sowie Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 14.274 (Vj. TEUR 17.089). Genehmigtes Kapital In der ordentlichen Hauptversammlung vom 28. Juni 2022 wurde beschlossen, eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln durchzuführen. Das Grundkapital der Gesellschaft wurde dabei von EUR 13.222.286,00 auf EUR 26.444.572,00 erhöht. Die Kapitalerhöhung erfolgte ohne Ausgabe neuer Aktien durch Umwandlung eines Teilbetrags von EUR 13.222.286,00 der in der Bilanz zum 31. Dezember 2021 ausgewiesenen Kapitalrücklage in Höhe von EUR 25.251.082,86 in Grundkapital. Das so erhöhte Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 26.444.572,00, eingeteilt in 13.222.286 auf den Namen lautende Stückaktien, wurde sodann durch einen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 neu eingeteilt in 26.444.572 auf den Namen lautende Stückaktien. An die Stelle einer auf den Namen lautenden Stückaktie mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von EUR 2,00 treten im Wege des Aktiensplits zwei auf den Namen lautende Stückaktien, auf die jeweils ein anteiliger Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 entfällt. Die Erhöhung des Grundkapitals wurde am 11. August 2022 im Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juni 2023 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 28. Juni 2028 auf den Inhaber oder auf den Namen lautende Genussrechte mit oder ohne Laufzeitbegrenzung im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 30.000.000,00 zu begeben. Die Genussrechte können nach näherer Maßgabe der Genussrechtsbedingungen auch eine Pflicht der Genussrechtsinhaber zur Wandlung ihrer Genussrechte in Aktien der Gesellschaft vorsehen. Zur Bedienung der sich aus einer solchen Wandlung ergebenden Bezugsrechte können den wandlungspflichtigen Genussrechtsinhabern auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 3.000.000,00 gewährt werden. Die Ausgabe der Genussrechte erfolgt gegen Bareinlage. Durch die neue Ermächtigung zur Ausgabe von Genussrechten mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugsrechts, nach Auslaufen der Ermächtigung aus dem Jahre 2018 sollen Mitarbeitende der DS SE oder im Sinne von § 15 AktG verbundenen Unternehmen am Unternehmenserfolg beteiligt werden. Gezeichnetes Kapital
Bei den Aktien handelt es sich um vinkulierte Namensaktien (Stückaktien). Eigene Anteile Die Gesellschaft hält zum 31. Dezember 2024 insgesamt 1.167.112 Stückaktien (vinkulierte Namensaktien) der Drees & Sommer SE, Stuttgart. Das entspricht 4,41 % (Vj. 1,13 %) des Grundkapitals (rechnerischer Anteil EUR 1.167.112,00 Vj. EUR 299.906,00) zum jeweiligen Stichtag. Bei unterstellter Veräußerungsfolge first in first out ergeben sich für den Bestand an eigenen Aktien zum 31. Dezember 2024 folgende Erwerbszeitpunkte:
Im Jahr 2024 wurden insgesamt 1.758.438 Aktien zu einem Gesamtpreis von EUR 32.839.313,52 durch mehrere Rechtsgeschäfte erworben. Die erworbenen Aktien entsprechen 6,65 % (rechnerischer Anteil: EUR 1.758.438,00) des Grundkapitals. Der das Grundkapital übersteigende Betrag in Höhe von EUR 31.080.875,52 wurde in Höhe von EUR 15.401.478,23 mit den frei verfügbaren Gewinnrücklagen und in Höhe von EUR 15.679.397,29 mit dem Bilanzgewinn verrechnet. Der Anteil der eigenen Aktien hat zu keinem Zeitpunkt im Jahr 2024 mehr als 10 % des Grundkapitals betragen. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 891.232 Aktien zum Preis von EUR 16.657.126,08 veräußert. Die veräußerten Aktien entsprechen 3,37 % (rechnerischer Anteil EUR 891.232,00) des Grundkapitals. Die Veräußerungen erfolgten im Rahmen der Beteiligung von Mitarbeitenden der Drees & Sommer SE, Stuttgart, und deren Tochtergesellschaften sowie von Organmitgliedern der Drees & Sommer-Gruppe. Der Teil des Veräußerungserlöses, der den rechnerischen Anteil der Aktien (EUR 891.232,00) überstieg, wurde in Höhe von EUR 15.401.478,23 mit den frei verfügbaren Gewinnrücklagen verrechnet und in Höhe von EUR 364.415,85 in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB eingestellt. Der Erwerb und die Veräußerung der eigenen Aktien erfolgten aufgrund der Ermächtigung des Vorstandes durch die Hauptversammlung vom 26. Juni 2024. Die Ermächtigung vom 28. Juni 2022 wurde durch diese Ermächtigung abgelöst; die neue Ermächtigung gilt bis zum Ablauf des 26. Juni 2029. Die Entwicklung des Eigenkapitals stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:
Im Bestand befinden sich zum 31. Dezember 2024 1.167.112 eigene Anteile. Die gesetzliche Rücklage gem. § 150 AktG war im Vergleich zum Vorjahr unverändert in Höhe von EUR 98.104,13 auszuweisen. Latente Steuern Aus den unterschiedlichen Wertansätzen der Beteiligungen an den Personengesellschaften in der Handels- und Steuerbilanz ergeben sich sowohl aktive als auch passive latente Steuern. Weiter entstehen aktive latente Steuern aus den unterschiedlichen Wertansätzen der Pensionsrückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz. Der anzuwendende Steuersatz für die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag beträgt 16 %, der für die Gewerbesteuer beträgt 15 %. Die aktiven latenten Steuern übersteigen die passiven latenten Steuern. Auf einen Ausweis des aktiven Überhangs wurde verzichtet. Rückstellungen für Pensionen Zum Bilanzstichtag bestehen zur Sicherung und Erfüllung von bestehenden Altersversorgungsverpflichtungen Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen von TEUR 2.533 (Vj. TEUR 2.579). Von den gesamten Aktivwerten sind Ansprüche von TEUR 2.060 (Vj. TEUR 1.860) an die Versorgungsberechtigten verpfändet und damit entsprechend § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den entsprechenden Verpflichtungen zu verrechnen. Der verbleibende, nicht verpfändete Anteil wird unverändert im Finanzanlagevermögen ausgewiesen. Die Erträge aus dem verpfändeten Deckungsvermögen wurden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung der Verpflichtung saldiert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Prämienrückstellungen mit TEUR 75.695 (Vj. TEUR 74.987), welche nach dem Grundsatz der Einzelbewertung gebildet wurden. Verbindlichkeiten Zum Stichtag hat die Gesellschaft Genussrechte im Nominalbetrag von insgesamt TEUR 20.081 (Vj. TEUR 17.821) ausgegeben. Alle ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen lediglich Sicherheiten in Form des üblichen Eigentumsvorbehalts. Weitere Sicherheiten sind nicht gegeben. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.189 (Vj. TEUR 6.813) und Verbindlichkeiten aus Darlehen in Höhe von TEUR 21.450 (Vj. TEUR 18.395). Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Haftungen für Bürgschaften und Garantien Dritter Folgende Garantien Dritter bestehen:
Die Gesellschaft hat außerdem für Darlehensverbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens in Höhe von TEUR 16.300 die gesamtschuldnerische Mithaftung übernommen. Das Darlehen valutiert zum Stichtag 31. Dezember 2024 mit TEUR 13.264 (Vj. TEUR 14.441). Zum Abschlussstichtag lagen keine Hinweise darauf vor, dass eine Inanspruchnahme aus den Bürgschaften bzw. aus den Rückgriffsrechten droht, da bisher durch die Anspruchsberechtigten keine Ansprüche geltend gemacht wurden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Solche bestehen aus Mietverträgen mit einem Jahresbetrag von TEUR 11.618 (Vj. TEUR 11.172) und aus Leasingverträgen mit einem Jahresbetrag von TEUR 9.167 (Vj. TEUR 9.479). Über die gesamte Restlaufzeit der Verträge belaufen sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen insgesamt auf TEUR 77.794 (Vj. TEUR 79.246). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse aus Beratung, Planung und Projektmanagement bei privaten und öffentlichen Bauvorhaben gliedern sich nach Regionen wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Zuschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 870 (Vj. TEUR 0). Abschreibungen auf Finanzanlagen Im Berichtsjahr wurden Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen in Höhe von insgesamt TEUR 13.880 (Vj. TEUR 6.743) vorgenommen. Periodenfremdes Ergebnis Periodenfremde Erträge sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 1.902 (Vj. TEUR 1.145) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 116 (Vj. TEUR 3). Bei den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 67 (Vj. TEUR 152) enthalten. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 10 (Vj. TEUR 3). Sonstige Angaben Beschäftigte Die Gesellschaft beschäftigte in 2024 im Quartalsdurchschnitt 4.671 Personen (Vj. 4.417 Personen); davon waren 3.929 (Vj. 3.741) fest angestellte Mitarbeiter und 742 (Vj. 676) Hilfskräfte. Zusammensetzung der Organe Aufsichtsrat Herr Dr. Dipl.-Kfm. Johannes Fritz, selbstständiger Unternehmensberater, Vorsitzender Herr Dr. Bernd Gaiser, selbstständiger Unternehmensberater, Stuttgart, stellvertretender Vorsitzender Herr Dr. Axel Sommer, Geschäftsführer der SOMMERRUST GmbH, Berlin Herr Dr. Dipl.-Ing. Jürgen Laukemper, Konsorte bei der Drees & Sommer SE, Stuttgart Frau M.Eng., MBA Yvonne Allner (Arbeitnehmervertreterin), Senior Projektleiterin bei der Drees & Sommer SE, Stuttgart Frau Dipl.-Ing. Eva Dietl-Lenzner (Arbeitnehmervertreterin), Senior Projektleiterin bei der Drees & Sommer SE, Stuttgart Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen in 2024 TEUR 388 (Vj. TEUR 388). Vorstand Herr Dipl.-Ing. Architekt (TU) Steffen Szeidl, Chief Executive Officer Herr Dipl.-Ing. MBA Dierk Mutschler, Chief Operating Officer Herr Dipl.-Ing. Architekt (TU) Marc Schömbs, Chief Operating Officer Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen TEUR 4.490 (Vj. TEUR 2.230). Die Angabe der Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9b) HGB unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Das Honorar des Abschlussprüfers wird im Konzernabschluss angegeben. Nachtragsbericht Die folgende Tochtergesellschaft soll im Jahr 2025 rückwirkend zum 1. Januar 2025 auf die Drees & Sommer SE als übernehmenden Rechtsträger verschmolzen werden:
ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, zu dem in der Bilanz zum 31. Dezember 2024 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 86.836.383,41 in der Hauptversammlung im Juni 2025 eine Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 1,74 pro Aktie zu beschließen.
Stuttgart, den 16. April 2025 Der Vorstand Dipl.-Ing. Architekt (TU) Steffen Szeidl Dipl.-Ing. MBA Dierk Mutschler Dipl.-Ing. Architekt (TU) Marc Schömbs Entwicklung des Anlagevermögens 2024
Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB am 31.12.2024
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nach Ergebnisübernahme Zusammengefasster Lage- und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024Der Konzernlagebericht des Drees & Sommer Konzerns für das Geschäftsjahr 2024 und der Lagebericht des Einzelabschlusses der Drees & Sommer SE für das Geschäftsjahr 2024 werden gemäß §§ 315 Abs. 5 und 298 Abs. 2 HGB in einer geschlossenen Darstellung zusammengefasst. 1 Grundlagen des Konzerns 1.1 Das Geschäftsmodell von Drees & Sommer Drees & Sommer ist der innovative Partner für Beraten, Planen, Bauen und Betreiben. Als führendes europäisches Beratungs -, Planungs- und Projektmanagementunternehmen begleitet Drees & Sommer private und öffentliche Bauherren sowie Investoren seit über 50 Jahren in allen Fragen rund um Immobilien und Infrastruktur - analog und digital. Durch zukunftsweisende Beratung bietet das Unternehmen Lösungen für wirtschaftliche und nachhaltige Gebäude, renditestarke Immobilienportfolios, leistungsfähige Infrastruktur und lebenswerte Städte an. Alle Leistungen erbringt das partnergeführte Unternehmen unter der Prämisse, Ökonomie und Ökologie zu vereinen. Diese ganzheitliche Herangehensweise heißt bei Drees & Sommer „the blue way“. 1.2 Organisation Der überwiegende Teil des operativen Geschäftes in Deutschland wird durch die Muttergesellschaft Drees & Sommer SE erbracht. Die Gesellschaft fungiert außerdem als Holding der Drees & Sommer-Gruppe für die rechtlich selbstständigen Tochtergesellschaften. Neben Steuerungsaufgaben werden verschiedene Dienstleistungsaufgaben für die Unternehmensgruppe erbracht. Wesentliche Gesellschafter der Drees & Sommer SE sind die aktiven und ehemaligen Partner, die jeweils über einen Mindestanteil an Aktien verfügen. Alle Partner haben sich zu einem Konsortium zusammengeschlossen, dessen Satzung eine langfristige Kontinuität der Unternehmensentwicklung sichert. Das Unternehmen ist dadurch unabhängig von Dritten. Drees & Sommer wird von drei Vorständen geführt. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens wird in der Partnerschaft erarbeitet und festgelegt und mit dem Aufsichtsrat verabschiedet. Die Partner haben in einer Partnervereinbarung die Unternehmensführung, die Organisation sowie die Entscheidungsfindung geregelt, zu der sich alle Partner verpflichten. Rund die Hälfte der Drees & Sommer Standorte sind im Inland, der Rest verteilt sich auf Europa, Middle East/Asia sowie USA. Erweitert hat sich der Konsolidierungskreis im Jahr 2024 im Wesentlichen um die m3 Bauprojektmanagement GmbH. Zudem wurden die restlichen Anteile an der EPEA GmbH erworben. Die Drees & Sommer SE hat außerdem im Berichtsjahr Beteiligungen an der Autostrom plus GmbH und der Würth V1 Verwaltungs-GmbH erworben. Die Drees & Sommer UK hat im Berichtsjahr das nordirische Unternehmen Johnston Houston mit Sitz in Belfast, Nordirland, übernommen. Mit dem Erwerb der m3 Bauprojektmanagement GmbH mit regionalem Schwerpunkt in Süddeutschland steigern wir unsere Projektkompetenz im öffentlichen Sektor, z.B. bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums oder bei der Unterstützung öffentlicher Auftraggeber in den Sektoren Bildung und Schulbau. Die Schaffung von Ladeinfrastruktur für das Ultra-Schnellladen von batteriebetriebenen Fahrzeugen ist ein wesentlicher Teil der Mobilitätswende. Mit der Beteiligung an der neu gegründeten Gesellschaft Autostrom plus GmbH, über die insgesamt mehr als 300 Ladepunkte an Park- und Raststätten in Deutschland geplant, gebaut und betrieben werden sollen, gestalten wir die Mobilitätswende aktiv mit. Im Rahmen des Projekts erbringen wir Leistungen der technischen Projektleitung, Projektsteuerung und Planung der Ladeparks. Die ersten Schnellladeparks wurden im Jahr 2024 bereits in Betrieb genommen. Mit der Übernahme von Johnston Houston baut Drees & Sommer seine Präsenz auf dem irischen Mark weiter aus. Durch das weitere Wachstum unserer Konzerngesellschaften im Vereinigten Königreich erhöhen wir unsere Visibilität in dieser Region und vergrößern unsere geografische Reichweite. 1.3 Steuerungssystem Finanzielle und nicht-finanzielle Steuerungsgrößen: Die bei der Drees & Sommer-Gruppe eingesetzten finanziellen Steuerungsgrößen orientieren sich an den Interessen und Ansprüchen der Gesellschafter, der Führungsebene sowie der Mitarbeitenden und stellen die Basis für eine wertorientierte Unternehmensführung dar. Für die Drees & Sommer-Gruppe sind die Steuerungskennzahlen Eigenbudget und EBIT die bedeutsamsten Leistungsindikatoren für die Bewertung der Geschäftsentwicklung des Konzerns. Im Wirtschafts- und Prognosebericht wird auf diese Steuerungskennzahlen Bezug genommen. Die Berechnungen zu Eigenbudget und EBIT basieren auf den Zahlen des internen Projektcontrollings. Die Geschäftstätigkeit wird branchenorientiert, standort- und bereichsbezogen aufgeteilt. Neben den finanziellen Steuerungsgrößen spielen auch nicht-finanzielle Steuerungsgrößen eine wesentliche Rolle für den Erfolg unseres Unternehmens. Aus Konzernsicht sind insbesondere die Zahl der Mitarbeitenden nach Köpfen und Personenjahren (PJ) sowie die Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen von zentraler Bedeutung. Definition der Steuerungskennzahlen: Umsatz oder Honorar ist definiert als erbrachte Leistungen an externe Kunden, abzüglich Umsatzsteuer und Erlösminderungen, zum Beispiel Rabatte oder Skonti. Umsatz (Honorar) ist ein wichtiger Indikator für das Geschäftswachstum der Drees & Sommer-Gruppe und deshalb ein wichtiger Parameter zur Beurteilung des externen wie auch des internen Geschäftserfolgs. Der Umsatz (Honorar) wird gemäß einer Definition des internen Projektcontrollings ermittelt und stellt die tatsächliche betriebswirtschaftliche Leistungserbringung dar. Als zentrale Steuerungsgröße dient das Eigenbudget (Umsatz abzüglich externe Auftragnehmer). Hier erfassen wir die Leistungsanteile am Umsatz, die von eigenen Mitarbeitenden erbracht werden. Als operative Ergebnisgröße für die Geschäftsfelder wird das EBIT herangezogen. Als Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern reflektiert das EBIT die Ergebnisverantwortung der Geschäftsfelder. Die Kennzahl Mitarbeitende Köpfe stellt die Anzahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeitenden (inkl. Aushilfen), unabhängig von der Höhe der vertraglichen Arbeitszeit (Vollzeit oder Teilzeit) dar. Aus der Umrechnung der Kennzahl Mitarbeitende Köpfe auf Vollzeitstellen (Basis = 1.760 Stunden pro Jahr) ergibt sich die Kenngröße für die Mitarbeiterkapazität in Form der Mitarbeitenden PJ (Personenjahre). 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Branchenentwicklung Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2024 um 0,7 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 103,5 Mrd. EUR lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) um 1,1 % über Vorjahresniveau und damit im zweiten Jahr in Folge im dreistelligen Milliardenbereich.1 Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 1,0 %. Nominal steigerte er sich um 0,8 % und erreichte einen neuen Höchststand von 114,8 Mrd. EUR. Dabei erwirtschaftete der gewerbliche Tiefbau mit 25,1 Mrd. EUR den höchsten Jahresumsatz, der gewerbliche Hochbau folgte mit 24,8 Mrd. EUR.2 Auf dem Investmentmarkt für Wirtschaftsimmobilien lag das Transaktionsvolumen zum Jahresende 2024 mit 24,3 Mrd. EUR etwas höher als im Jahr 2023 (23,0 Mrd. EUR). Der Investmentmarkt zeigte dadurch erste Anzeichen einer langsamen Stabilisierung.3 2.2 Geschäftsentwicklung des Drees & Sommer Konzerns Trotz der herausfordernden Lage in der Bauwirtschaft erzielten die Drees & Sommer SE und ihre Tochtergesellschaften im Geschäftsjahr 2024 erneut ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis. Dabei profitierten wir weiter von unserem diversifizierten Beratungsangebot und der regionalen Ausweitung im europäischen Ausland. Das im Jahr 2024 erzielte Eigenbudget konnte im Vergleich zur Planung nahezu erreicht werden. So war im Businessplan ein Eigenbudget von 824,9 Mio. EUR (Vj. 694,1 Mio. EUR) geplant gewesen - tatsächlich wurden 806,6 Mio. EUR (Vj. 733,2 Mio. EUR) erreicht. Neben dem organischen Wachstum haben die im Jahr 2024 getätigten Unternehmenskäufe im In- und Ausland zum Wachstum unseres Eigenbudgets beigetragen. Mit Projekten im Ausland wurde ein Eigenbudget von 162,9 Mio. EUR (Vj. 153,3 Mio. EUR) erwirtschaftet.
1
vgl. Destatis-Pressemitteilung Nr. 071 vom 25. Februar 2025, veröffentlicht unter
www.destatis.de
2
vgl. Destatis-Pressemitteilung Nr. 071 vom 25. Februar 2025, veröffentlicht unter
www.destatis.de
3
vgl. Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2025 des Rats der Immobilienweisen. Wichtiger Bestandteil der Unternehmenssteuerung ist die Entwicklung unserer Leistungen in Bezug auf die Core-Branchen unserer Kunden. Somit können wir gezielter auf Branchenentwicklungen und deren Trends eingehen. Das Eigenbudget der einzelnen Branchen hat sich dabei im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Große Zuwächse konnten wir in den Branchen Government (+19,0 Mio. EUR), Life Sciences (+18,8 Mio. EUR), Industry (+12,5 Mio. EUR) und Energy (+12,3 Mio. EUR) erreichen. Leicht rückläufig war dagegen das erzielte Eigenbudget in unseren Branchen Automotive (-5,8 Mio. EUR) und Real Estate (-0,4 Mio. EUR). Das im Jahr 2024 erzielte EBIT konnte im Vergleich zur Planung übertroffen werden. So war im Businessplan ein EBIT von 114,6 Mio. EUR (Vj. 94,8 Mio. EUR) geplant gewesen. Tatsächlich wurde ein EBIT von 119,5 Mio. EUR (Vj. 108,4 Mio. EUR) erzielt. Der Anteil der Projekte im Ausland am EBIT betrug im Jahr 2024 insgesamt 18,6 Mio. EUR (Vj. 15,1 Mio. EUR). Ertragslage Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung inkl. der sonstigen betrieblichen Erträge) im Konzern konnte im Jahr 2024 auf 964,2 Mio. EUR (Vj. 900,0 Mio. EUR) gesteigert werden. Das entspricht einer Steigerung um 64,2 Mio. EUR (7,1 %). Der Personalaufwand im Konzern ist auf insgesamt 529,8 Mio. EUR (Vj. 493,0 Mio. EUR) gestiegen. Im Jahr 2024 wurden parallel zur Steigerung der Gesamtleistung 392 zusätzliche Mitarbeitende (Vj. 847) eingestellt bzw. sind im Rahmen von Unternehmensakquisitionen hinzugekommen. Die Unternehmensgruppe beschäftigte damit im Jahr 2024 im Durchschnitt 5.238 fest angestellte Mitarbeitende (Vj. 4.923) und 855 Hilfskräfte (Vj. 778). Unsere Subunternehmer haben im Jahr 2024 mit 147,3 Mio. EUR (Vj. 138,9 Mio. EUR) zu den Kosten der Leistungserbringung beitragen. Dies entspricht einer Steigerung von 8,4 Mio. EUR (6,0 %) im Vergleich zum Vorjahr. Die Abschreibungen sind auf 25,4 Mio. EUR (Vj. 26,4 Mio. EUR) geringfügig zurückgegangen. Bedingt durch das weitere Mitarbeiterwachstum sind auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die im Wesentlichen Raumkosten, Kfz-Kosten, Reisekosten und Kosten für den Bürobetrieb beinhalten, auf 145,0 Mio. EUR (Vj. 138,4 Mio. EUR) gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 114,6 Mio. EUR (Vj. 102,7 Mio. EUR). Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr um 11,9 Mio. EUR resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Gesamtleistung, die die Erhöhung der Gesamtkosten überkompensiert hat. Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und Ertrag ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss von 72,4 Mio. EUR (Vj. 71,1 Mio. EUR). Vermögens- und Finanzlage Die Aktivseite der Bilanz teilt sich auf in 160,1 Mio. EUR langfristige Vermögenswerte (Vj. 168,5 Mio. EUR) und 289,8 Mio. EUR kurzfristige Vermögenswerte (Vj. 241,6 Mio. EUR) sowie 12,6 Mio. EUR übrige Aktiva (Vj. 11,9 Mio. EUR). Die Erhöhung der kurzfristigen Vermögenswerte ist insbesondere auf den Anstieg der liquiden Mittel (Guthaben bei Kreditinstituten plus Wertpapiere) auf 140,0 Mio. EUR (Vj. 102,2 Mio. EUR) zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich auf 125,9 Mio. EUR (Vj. 119,9 Mio. EUR). Das Eigenkapital ist auf 171,6 Mio. EUR (Vj. 162,8 Mio. EUR) gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 37,1 % (Vj. 38,6 %). Die Rückstellungen sind auf 160,4 Mio. EUR (Vj. 148,2 Mio. EUR) gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere sonstige Rückstellungen (+10,7 Mio. EUR), insbesondere gestiegene Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten haben sich auf 129,9 Mio. EUR (Vj. 110,2 Mio. EUR) erhöht. Insbesondere bei den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen war im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen (+25,0 Mio. EUR). Gegenläufig wirkten sich vor allem zum Stichtag gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-4,8 Mio. EUR) aus. Das Darlehen für die Immobilienfinanzierung des Bürogebäudes Obere Waldplätze 12 wurde im Jahr 2024 planmäßig getilgt. Somit sanken die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf 13,6 Mio. EUR (Vj. 14,9 Mio. EUR). Cashflow und Investitionen Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 119,2 Mio. EUR (Vj. 113,0 Mio. EUR). Die Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr ist insbesondere auf die gesteigerten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (+25,0 Mio. EUR) zurückzuführen. Gegenläufig wirkten sich vor allem höhere Ertragsteuerzahlungen (+18,2 Mio. EUR) aus. Aus der Investitionstätigkeit sind insgesamt 11,7 Mio. EUR (Vj. 76,5 Mio. EUR) abgeflossen, im Wesentlichen bedingt durch den Erwerb der m3 Bauprojektmanagement GmbH, den Erwerb der restlichen Anteile an der EPEA GmbH sowie die Beteiligung an der Autostrom plus GmbH und der Würth V1 Verwaltungs-GmbH. Aus der Finanzierungstätigkeit sind 70,2 Mio. EUR (Vj. 33,9 Mio. EUR) abgeflossen. Der Saldo aus dem Handel mit eigenen Aktien beträgt -16,2 Mio. EUR (Vj. -0,7 Mio. EUR). Es wurden 52,3 Mio. EUR an die Aktionäre ausgeschüttet (Vj. 38,0 Mio. EUR). Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds beträgt +37,3 Mio. EUR (Vj. +2,6 Mio. EUR). 2.3 Geschäftsentwicklung der Drees & Sommer SE Ertragslage Der überwiegende Teil des operativen Geschäftes in Deutschland wird durch die Drees & Sommer SE erbracht. Daneben werden die Aufgaben als Holding der Drees & Sommer-Gruppe für die rechtlich selbstständigen Tochtergesellschaften durchgeführt. Neben Steuerungsaufgaben werden verschiedene Dienstleistungsaufgaben für die Unternehmensgruppe erbracht. Die Gesamtleistung der Drees & Sommer SE ist im Vergleich zum Vorjahr durch das weitere Wachstum des Projektvolumens auf 774,4 Mio. EUR (Vj. 722,7 Mio. EUR) gestiegen. Die als Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesenen Kosten unserer Subunternehmer sind im Jahr 2024 mit 133,6 Mio. EUR (Vj. 133,7 Mio. EUR) nahezu konstant geblieben. Der Personalaufwand hat sich auf 407,6 Mio. EUR (Vj. 381,4 Mio. EUR) erhöht. Im Jahr 2024 wurden parallel zur Steigerung der Gesamtleistung 254 zusätzliche Mitarbeitende (Vj. 556) eingestellt. Die Gesellschaft beschäftigte damit in 2024 im Quartalsdurchschnitt 4.671 Personen (Vj. 4.417 Personen); davon waren 3.929 (Vj. 3.741) fest angestellte Mitarbeitende und 742 (Vj. 676) Hilfskräfte. Bedingt durch das weitere Mitarbeiterwachstum sind auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die im Wesentlichen Raumkosten, Kfz-Kosten, Reisekosten und Kosten für den Bürobetrieb beinhalten, auf 130,6 Mio. EUR (Vj. 111,7 Mio. EUR) gestiegen. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis beträgt 2,0 Mio. EUR (Vj. 0,1 Mio. EUR). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf im Vergleich zum Vorjahr höhere Beteiligungserträge (+7,5 Mio. EUR) und höhere Zinserträge (+2,1 Mio. EUR) zurückzuführen. Gegenläufig wirkten sich vor allem höhere Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (+6,8 Mio. EUR) und höhere Zinsaufwendungen (+0,9 Mio. EUR) aus. Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und Ertrag ergibt sich ein Jahresüberschuss von 57,9 Mio. EUR (Vj. 57,6 Mio. EUR). Vermögens- und Finanzlage Die Aktivseite der Bilanz teilt sich auf in 134,7 Mio. EUR langfristige Vermögenswerte (Vj. 157,4 Mio. EUR) und 228,1 Mio. EUR kurzfristige Vermögenswerte (Vj. 180,3 Mio. EUR) sowie 7,7 Mio. EUR übrige Aktiva (Vj. 6,7 Mio. EUR). Die Büroumbauten an mehreren Standorten wurden im Jahr 2023 weitestgehend abgeschlossen. Aus diesem Grund überstiegen die planmäßigen Abschreibungen bei den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen im Jahr 2024 die getätigten Investitionen, so dass die Buchwerte insgesamt um 5,7 Mio. EUR zurückgegangen sind. Bei den Finanzanlagen wurden die in 2024 getätigten Unternehmenszukäufe von den vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen sowie durch den Abgang der LV Baumanagement AG durch die erfolgte Verschmelzung auf die Drees & Sommer SE überlagert, so dass bei den Finanzanlagen insgesamt ebenfalls ein Rückgang (-17,0 Mio. EUR) zu verzeichnen war. Das Umlaufvermögen (inkl. Rechnungsabgrenzungsposten) ist auf 235,8 Mio. EUR (Vj. 187,0 Mio. EUR) gestiegen. Dies liegt vor allem am Anstieg der liquiden Mittel (+35,4 Mio. EUR) und der Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+8,2 Mio. EUR). Das Eigenkapital beträgt 126,5 Mio. EUR (Vj. 137,1 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote ist auf 34,2 % (Vj. 39,8 %) zurückgegangen. Die Rückstellungen sind auf 132,8 Mio. EUR (Vj. 124,2 Mio. EUR) gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Steuerrückstellungen (+2,3 Mio. EUR) sowie höhere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (+4,4 Mio. EUR) zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten sind auf 111,1 Mio. EUR (Vj. 83,1 Mio. EUR) gestiegen. Hintergrund ist im Wesentlichen der starke Anstieg der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (+22,0 Mio. EUR) sowie die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten (+5,6 Mio. EUR) und der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+3,9 Mio. EUR). Gegenläufig wirkte sich der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-5,8 Mio. EUR) aus. Cashflow und Investitionen Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich mit 111,8 Mio. EUR (Vj. 114,1 Mio. EUR) geringfügig reduziert. Die Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen (+22,0 Mio. EUR) wurde durch die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+8,2 Mio. EUR) sowie im Vergleich zum Vorjahr höhere Ertragsteuerzahlungen (+16,4 Mio. EUR) überkompensiert. Aus der Investitionstätigkeit sind insgesamt 11,0 Mio. EUR (Vj. 77,5 Mio. EUR) abgeflossen, im Wesentlichen bedingt durch die im Berichtsjahr getätigten Unternehmenskäufe, insbesondere den Erwerb der m3 Bauprojektmanagement GmbH, den Erwerb der restlichen Anteile an der EPEA GmbH sowie die Beteiligung an der Autostrom plus GmbH und der Würth V1 Verwaltungs-GmbH. Aus der Finanzierungstätigkeit sind 68,8 Mio. EUR (Vj. 32,3 Mio. EUR) abgeflossen. Der Saldo aus dem Handel mit eigenen Aktien beträgt -16,2 Mio. EUR (Vj. -0,7 Mio. EUR). Es wurden 52,3 Mio. EUR an die Aktionäre ausgeschüttet (Vj. 38,0 Mio. EUR). Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds beträgt +32,1 Mio. EUR (Vj. +4,4 Mio. EUR). 2.4 Mitarbeitende Drees & Sommer legt großen Wert auf gut ausgebildete und hochqualifizierte Mitarbeitende. In Zeiten sich rasch verändernder Geschäftsfelder und immer neuer Ansprüche muss sich fast jeder Mitarbeitende zu gegebener Zeit weiterbilden. Den Mitarbeitenden der Drees & Sommer-Gruppe steht ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm zur Verfügung, das von den Mitarbeitenden umfangreich genutzt wird. So wurden im Jahr 2024 für die Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden insgesamt 7,3 Mio. EUR (Vj. 8,1 Mio. EUR) ausgegeben. Die Bindung der Mitarbeitenden an die Unternehmensgruppe nimmt einen hohen Stellenwert bei Drees & Sommer ein. Unser Programm DRESOMORE umfasst daher verschiedene Angebote rund um die Themen Business, Balance und Benefits. Unter dem Schlagwort Business sind u.a. die Möglichkeit zum Mobilen Arbeiten, moderne Arbeitsplätze, unterschiedliche Teilzeitmodelle und unser Weiterbildungsangebot, die Drees & Sommer Academy, zusammengefasst. Der Bereich Balance umfasst verschiedene Angebote, die die körperliche und geistige Fitness fördern. Der Bereich Benefits enthält diverse Zusatzleistungen, die wir unseren Mitarbeitenden anbieten, wie z.B. Firmenwagen oder ÖPNV- Zuschuss, Jobrad-Leasing, KITA-Zuschuss, Prämien und Sonderurlaub bei besonderen privaten Anlässen. Des Weiteren bestehen Mitarbeiterbeteiligungsprogramme in Form der Ausgabe von Genussrechten, bei denen die Mitarbeitenden am finanziellen Erfolg von Drees & Sommer beteiligt werden. Mit dem im Jahr 2023 eingeführten Loyalitätsprogramm profitieren unsere Mitarbeitenden von einer langen Unternehmenszugehörigkeit. Mit regelmäßigen Mitarbeitenden-Befragungen zu verschiedenen Fokusthemen, so genannten Pulse Checks, erfassen wir die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden und identifizieren Verbesserungspotenziale - immer mit dem Ziel, unsere Mitarbeitenden an die Unternehmensgruppe zu binden und als Organisation leistungsfähig und erfolgreich zu sein. 2.5 Compliance - Corporate GovernanceBei Drees & Sommer ist Compliance ein wesentlicher Baustein der verantwortungsvollen und erfolgreichen Unternehmensführung (Corporate Governance). Der Drees & Sommer-Verhaltenskodex, der die Ziele und Prinzipien für das integre unternehmerische Handeln von Drees & Sommer beschreibt, ist dabei ein zentrales Instrument. Dass wir stets den geradlinigen Weg zum Erfolg wählen, formulieren wir in unserem STATEMENT „Ehrlich erfolgreich“, das Bestandteil unseres Leitbilds bei Drees & Sommer ist. Daneben hat Drees & Sommer bereits vor einigen Jahren ein Compliance-Management-System (CMS) etabliert, welches sich über die im Risikomanagement erfassten und behandelten Unternehmensrisiken hinaus in einem strukturierten Regelprozess mit den spezifischen Compliance-Risiken der Drees & Sommer-Unternehmensgruppe befasst. Als wesentliche Compliance-Kernrisiken hat Drees & Sommer Risiken aus Korruption, Kartellrecht, Interessenkonflikten sowie Spenden/Sponsoring/Mitgliedschaften identifiziert, die in umfangreichen Richtlinien ein einheitliches Verständnis/Bewusstsein der Mitarbeitenden für Compliance-relevante Risiken und Situationen fördern sollen und das von den Mitarbeitenden erwartete Verhalten konkretisieren. Ergänzt werden die Richtlinien u.a. um ein verpflichtendes Schulungsprogramm für neue und bestehende Mitarbeitende. Im Fall von Compliance-Verstößen ist es bei Drees & Sommer möglich, Hinweise auf Compliance-Verstöße sowohl intern als auch extern (an eine Ombudsperson) zu melden. Compliance-relevante Sachverhalte werden durch die eingerichtete Compliance-Organisation, deren Betrieb durch den Chief Compliance Officer (CCO) sichergestellt wird, bearbeitet. Der Chief Compliance Officer berichtet regelmäßig an den Vorstand der Drees & Sommer SE über den aktuellen Stand des CMS, geplante Compliance-Aktivitäten und anlassbezogen über Compliance-Vorfälle oder -Verdachtsfälle. Das CMS orientiert sich in seiner Ausgestaltung unter anderem an Branchenvorgaben des Instituts für Corporate Governance der deutschen Immobilienwirtschaft e.V. (ICG), soweit diese für die Drees & Sommer-Unternehmensgruppe anwendbar sind. Die CMS-Beschreibung mit allen genannten Dokumenten bildet zudem die Grundlage der Auditierung zur Zertifizierung nach dem ICG-Pflichtenheft in Anlehnung an den IDW PS 980. Zur Überwachung und Verbesserung des CMS finden in regelmäßigen Abständen interne Prüfungen in Rahmen der bestehenden QM-Audits statt. Darüber hinaus beauftragt Drees & Sommer in regelmäßigen Abständen die Prüfung des CMS nach IDW PS 980 und ICG-Pflichtenheft durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die Drees & Sommer SE und die deutschen, mit der Drees & Sommer SE i.S.d. §§ 15 ff. AktG verbundenen Gesellschaften, wurden im Jahr 2022 wiederholt durch das Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft zertifiziert; die aktuelle Zertifizierung gilt bis zum 31. Juli 2025. Im Oktober 2024 wurde im Rahmen des Re-Zertifizierungsprozesses eine Angemessenheitsprüfung durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft durchgeführt und mit einem positiven Prüfungsbericht abgeschlossen. Der Antrag auf Re-Zertifizierung des CMS wird auf Grundlage des positiven Prüfungsberichts im ersten Halbjahr 2025 bei dem ICG gestellt werden. Lieferkettensorgfaltspflichten Der deutsche Gesetzgeber hat mit der Verabschiedung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) Unternehmen zur Übernahme von mehr Verantwortung für die Menschenrechte und die Umwelt entlang ihrer Lieferketten verpflichtet. Zu den Kernelementen der Sorgfaltspflichten gehört die Einrichtung eines Risikomanagements, um die Risiken von Menschenrechtsverletzungen und Schädigungen der Umwelt zu identifizieren, zu vermeiden oder zu minimieren. Drees & Sommer achtet den Schutz der Menschenrechte und möchte einen Beitrag dazu leisten, dass die Menschen weltweit besser leben und arbeiten werden. Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 fällt Drees & Sommer unter die Anforderungen des LkSG. Das Thema LkSG ist bei Drees & Sommer im Bereich Compliance verankert, da die Schutzgüter des LkSG an die Grundwerte aus unserem Verhaltenskodex anknüpfen. Die Verbindung hilft, das rechtskonforme Verhalten im eigenen Geschäftsbereich und im Geschäftsbereich der Lieferanten sicherzustellen. Drees & Sommer hat zur Einhaltung der Anforderungen aus dem LkSG diverse Maßnahmen in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert. Darunter fallen die Bestellung von Menschenrechtsbeauftragten sowie die Einrichtung einer Beschwerdestelle. Das Kernstück im Umgang mit menschenrechts- und umweltbezogenen Risiken stellt die Risikoanalyse des eigenen Geschäftsbereichs sowie der unmittelbaren Zulieferer von Drees & Sommer dar. Die Risikoanalyse wird regelmäßig sowie anlassbezogen durchgeführt. Präventionsmaßnahmen sind im eigenen Geschäftsbetrieb durch Richtlinien und Schulungen für die Mitarbeitenden und bei den Zulieferern durch vertragliche Zusicherungen eingerichtet. Sofern Verstöße festgestellt werden, sind bei Drees & Sommer Abhilfemaßnahmen definiert, die in Koordination mit den Menschenrechtsbeauftragten in den operativen Einheiten von Drees & Sommer konsequent umgesetzt werden. Alle Prozesse und relevanten Ereignisse werden fortlaufend dokumentiert. Regelmäßig wird dazu über das Online-Portal an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) berichtet. Zum ersten Mal hat Drees & Sommer im April 2024 über seine LkSG- Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2023 an das BAFA berichtet - der Jahresbericht 2023 ist auch auf der externen Webseite von Drees & Sommer verfügbar. Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männer an Führungspositionen Das im Geschäftsjahr 2015 eingeführte Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männer an Führungspositionen sah vor, Zielquoten für die Besetzung von Aufsichtsrat, Vorstand sowie die erste und zweite Führungsebene unter dem Vorstand vorzuschlagen und deren Erreichung zum 30.6.2017 zu berichten. Es wurden von Aufsichtsrat und Vorstand folgende Ziele definiert: Aufsichtsrat: 17 %, Vorstand 0 %, 1. Führungsebene 30 %, 2. Führungsebene 20 %. Tatsächlich wurden in 2024 die folgenden Werte realisiert: Aufsichtsrat 33 %, Vorstand 0 %, 1. Führungsebene 19 %, 2. Führungsebene 29 %. 3 Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 3.1 Risiko- und Chancenbericht Die Drees & Sommer SE und ihre Tochtergesellschaften sind im Rahmen ihrer operativen Geschäftstätigkeit einer Vielzahl von Chancen und Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dieses unternehmerische Handeln besteht unter anderem in der Erschließung und Nutzung von Chancen, die der Sicherung und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit dienen. Unternehmerische Chancen werden einerseits im Rahmen des jährlichen Planungsprozesses und andererseits im Rahmen der laufend fortentwickelten Unternehmensstrategie berücksichtigt. Als Basis für den nachhaltigen Geschäftserfolg gilt es, verantwortungsvoll mit Risiken umzugehen. Dazu hat das Management der Drees & Sommer-Gruppe durch die Implementierung des Risikomanagement-Prozesses, der in den Geschäftsordnungen der einzelnen Gesellschaften über das sogenannte Risiko-Management-Handbuch verankert ist, einen Regelkreis implementiert. Alle Projekte werden über die sogenannte Risikomatrix geclustert und bereits in der Angebotsphase intensiv durch ein Risikoaudit evaluiert. Zur frühzeitigen Erkennung, Analyse, Bewertung, Steuerung und Bewältigung von Risiken während der Projektlaufzeit bedient sich die Unternehmensgruppe des sogenannten PACO (Projektabwicklungs-Cockpit) und des MIS (Management Informationssystem). Das bereits im Geschäftsjahr 2017 unternehmensweit eingeführte PACO ist zur Sicherstellung eines konzernweiten Risikobewusstseins in die Aufbau- und Ablauforganisation eingebunden. So sind wir mit PACO in der Lage, aktuelle Eigenbudgetentwicklungen und deren Auswirkungen auf die Kapazitäten tagesgenau zu verfolgen. Erforderliche Kapazitätsanpassungen können schnell und zuverlässig getroffen und umgesetzt werden. Der Prozess des Risikomanagements beginnt bei der Identifizierung und Erfassung der relevanten Risiken durch die Partner, Associate Partner, das Controlling sowie den Vorstand. Die Risiken werden analysiert, klassifiziert, dokumentiert und bezüglich ihrer potenziellen Schadenshöhe bewertet. Daraus werden gezielte Strategien und Maßnahmen zur Risikosteuerung und -bewältigung umgesetzt. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig über wesentliche Risiken sowie über Risikoveränderungen. Für die Gesellschaft bestehen keine erkennbaren, die Existenz bedrohenden Risiken aus dem operativen Geschäft. Durch das breite Leistungsspektrum können negative Auswirkungen minimiert werden. Die Planung und Durchführung von Projekten ist per se immer auch mit Risiken verbunden. Als sogenannte Projektrisiken bezeichnet man all jene Ereignisse, die sich im Zuge der Durchführung eines Projekts auf das Projektziel selbst, oder auch auf Teile eines Projektes auswirken können. Dabei ist es in erster Linie nicht von Belang, ob diese Auswirkungen positiver oder negativer Natur sind; wichtig ist nur, dass es sich um Auswirkungen handelt, die den Zeit-, Arbeits-, Budget-, oder auch Qualitätsplan eines Projekts beeinflussen können. Projektrisiken aufgrund offener oder noch nicht abgerechneter Leistungen werden laufend überwacht und im Rahmen des MIS an das Aufsichtsorgan berichtet. Bei Projekten mit Ausfallrisiko wird eine Budgetausbuchung vorgenommen. Finanzielle Risiken bestehen nur in geringem Umfang. Kalkulationsansätze liegen seit vielen Jahren vor und werden in Bezug auf das jeweilige Projekt überprüft und gegebenenfalls angepasst. Im Rahmen von Akquiseaudits werden komplexe Projekte durch Auditoren inhaltlich und kaufmännisch gescreent. Auf auskömmliche Honorare wird jederzeit geachtet, die vertraglichen Risiken sind in der Regel als gering anzusehen. Operative Haftungsrisiken werden durch entsprechende Versicherungen, gegebenenfalls auch durch individuell angepasste Projektversicherungen, minimiert. Aufgrund der vermehrten Aktivitäten im Ausland bestehen Währungsrisiken. Sofern möglich werden die Verträge in Euro abgeschlossen und das Währungsrisiko beim Auftraggeber belassen. Daneben stellen die Erschließung neuer Auslandsmärkte und die im Ausland gewonnenen Projekte mit ihren länderspezifischen Eigenheiten neue Herausforderungen an unser Risikomanagement. Um negative Auswirkungen zu vermeiden, stellen wir erfahrene Mitarbeiter aus dem Inland ab, die ihr Know-how sowie ihr funktionsfähiges Netzwerk einbringen. Dem Risiko von Zahlungsausfällen und Zahlungsrückständen wird durch eine zeitnahe und regelmäßige Rechnungsstellung und eine regelmäßige Überwachung der Zahlungseingänge Rechnung getragen. Durch ein konsequentes Mahnwesen werden überfällige Rechnungen regelmäßig beim Auftraggeber präsent gemacht. Der Verlust von Führungskräften oder Mitarbeitenden in Schlüsselpositionen kann der Gruppe ebenso schaden wie das Ausbleiben neuer Wissensträger. Aus diesem Grund hat Drees & Sommer mit dem Programm DRESOMORE zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um trotz des sich verschärfenden Wettbewerbs am Personalmarkt zusätzliche hochqualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und gleichzeitig das vorhandene Personal zu binden. Der unternehmensweite Einsatz unserer eigenentwickelten Software sowie die dauerhafte Betriebsbereitschaft und Sicherheit des konzernweiten Rechenzentrums und der Netzwerke erfordern ein spezifisches Konzept zur Risikovorsorge speziell im IT-Bereich. Ein teilweiser oder vollständiger Ausfall der IT-Infrastruktur kann sich, ebenso wie ein unberechtigter Zugriff auf die Quellcodes der eigenentwickelten Softwareprodukte, auf Kunden- und Projektdokumentationen oder auf sonstige unternehmenskritische Daten, negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Um derartigen Risiken vorzubeugen, besteht ein spezifisches Konzept zur Risikovorsorge speziell für den IT-Bereich. Besonderes Augenmerk wird auf die Cyber-Security gelegt. Politische Risiken bestehen nur untergeordnet und in einem für international agierende Gesellschaften üblichen Umfang. Aktivitäten in instabilen Regionen werden unterlassen. 3.2 Prognosebericht Im Februar 2025 haben wir durch den Zusammenschluss mit dem US-amerikanischen Beratungsunternehmen VVA einen entscheidenden Meilenstein unserer Internationalisierungsstrategie erreicht. Der Eintritt in den US-amerikanischen Markt ermöglicht es uns, mit einem breiten Leistungsportfolio auf verschiedenen Märkten zu agieren und neue Perspektiven und Kompetenzen in unsere Organisation zu bringen. Die USA sind ein Markt mit enormem Innovationspotenzial und einem vielfältigen Kundenstamm. Da viele unserer Wettbewerber bereits in den USA präsent sind, ist es für uns von entscheidender Bedeutung, in diesem Schlüsselmarkt ebenfalls Fuß zu fassen. Neben dem Ausbau unserer Präsenz auf dem Immobilienmarkt in Nordamerika und dem Cross-Selling nach Europa steht das Cluster Industry auf dem US-amerikanischen Markt für uns im Fokus. Die Drees & Sommer UK hat zudem im März 2025 das schottische Ingenieurbüro RSP Consulting Engineers LLP übernommen. Mit der Übernahme von RSP Consulting Engineers LLP bauen wir unsere Präsenz im Vereinigten Königreich weiter aus. Unsere internationale Wachstumsstrategie bis 2030 wird damit konsequent weiter verfolgt. Um unsere Ziele zu erreichen und Drees & Sommer weiter erfolgreich in die Zukunft zu führen, haben wir die Organisation des Unternehmens mit DRESO.UP! entsprechend ausgerichtet. Im Rahmen von DRESO.UP! haben wir unsere Aufbau- und Ablauforganisation zum 1. Januar 2025 so angepasst, dass sie die bestmögliche Grundlage für die Erreichung unserer Ziele bietet. Vor diesem Hintergrund haben wir uns für das Geschäftsjahr 2025 ein weiteres Wachstum des Eigenbudgets im Konzern um 3,9 % auf 838,1 Mio. EUR mit einem EBIT von 116,7 Mio. EUR vorgenommen. Über zwei Drittel des geplanten Budgets sind zum Zeitpunkt der Berichterstattung bereits von unseren Kunden beauftragt worden. Deshalb gehen wir davon aus, unsere geplanten Ziele zu erreichen. Das Eigenbudget laut Businessplan erfordert ein weiteres Kapazitätswachstum. So wird es erforderlich, 328 Mitarbeitende (PJ) mehr einzusetzen bzw. zunächst zu akquirieren, um die Leistungserbringung in der erforderlichen Qualität sicherzustellen. D. h. wir planen im Jahr 2025 konzernweit mit 5.498 Mitarbeitenden (PJ). Wir verfolgen die aktuellen Auslastungs-Kennzahlen sorgfältig in allen Bereichen und passen unsere Kapazitäten an, sofern dies erforderlich wird, um wirtschaftliche Folgen abzufedern. Die Lage in der Bauwirtschaft mit Lieferengpässen, steigenden Insolvenzen und Fachkräftemangel bleibt weiterhin herausfordernd. Nach wie vor ist es schwer, die weltweiten Entwicklungen vorherzusehen. Durch unser breit gefächertes Beratungsspektrum und unsere hochqualifizierten Mitarbeitenden sehen wir uns gut aufgestellt und blicken positiv in die Zukunft.
Stuttgart, den 16. April 2025 Der Vorstand Dipl.-Ing. Architekt (TU) Steffen Szeidl Dipl.-Ing. MBA Dierk Mutschler Dipl.-Ing. Architekt (TU) Marc Schömbs BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Drees & Sommer SE Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Drees & Sommer SE, Stuttgart - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht der Drees & Sommer SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) sowie die Angaben im Abschnitt „Lieferkettensorgfaltspflichten“ haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) sowie die Angaben im Abschnitt „Lieferkettensorgfaltspflichten“. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der zusammengefasste Lage- und Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 16. April 2025 Baker Tilly GmbH & Co. Matthias Appel, Wirtschaftsprüfer Daniel Deutsch, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 den Vorstand der Gesellschaft überwacht, indem er sich in seinen Sitzungen am 15. März 2024, 30. April 2024, 13. Mai 2024, 24. September 2024, 10. Dezember 2024 und 20. Dezember 2024 sowie durch Gespräche mit dem Vorstand die Geschäftsentwicklung, die Rentabilität und die Lage der Gesellschaft darstellen ließ und die Ausführungen kritisch diskutierte. Die Hauptversammlung hat die Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Abschlussprüfer für den Jahres- und Konzernabschluss der Drees & Sommer SE zum 31. Dezember 2024 und den zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024 gewählt. Der Aufsichtsrat hat daraufhin den Prüfungsumfang verhandelt und den Prüfungsauftrag erteilt. Die Abschlussprüfer haben den nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 der Drees & Sommer SE und den zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024 geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Dasselbe gilt für den nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellten und um einen zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht ergänzten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024. Die Abschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers haben dem Aufsichtsrat rechtzeitig vorgelegen. Sie wurden am 29. April 2025 im Beisein des Abschlussprüfers erörtert. Der Abschlussprüfer berichtete über den Prüfungsverlauf und die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung. Hinweise aus den Prüfungsberichten wurden vom Aufsichtsrat aufgenommen und mit dem Vorstand erörtert. Nach Prüfung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 mit dem zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024 sowie des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2024 mit dem zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024 stellte der Aufsichtsrat fest, dass keine Einwendungen bestehen. Er hat sich am 29. April 2025 dem Ergebnis der Prüfung durch die Abschlussprüfer angeschlossen und die genannten Dokumente gebilligt. Der Jahresabschluss der Drees & Sommer SE zum 31. Dezember 2024 ist damit festgestellt. Feststellung des Jahresabschlusses Der Aufsichtsrat hat am 29. April 2025 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 gebilligt und damit festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussDie Hauptversammlung hat am 26. Juni 2025 beschlossen, von dem in der Bilanz zum 31. Dezember 2024 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 86.836.383,41 eine Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 43.708.719,96 vorzunehmen. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von EUR 43.127.663,45 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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Drees & Sommer SE SEAktiengesellschaft
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- SE
- Anschrift
-
Obere Waldplätze 13
70569 Stuttgart - Handelsregister
- HRB 760772, Stuttgart
- Eintragungsdatum
- 14. März 2017
- Branche
-
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden - Unternehmenszweck
- die Gründung, der Erwerb und das Halten von Unternehmen, die Beratungs-, Planungs- und sonstige Managementleistungen im Bau- und Immobiliensektor erbringen. Dies umfasst insbesondere die folgenden Tätigkeiten: - Projektmanagement und bautechnische Beratung, - Leistungen gemäß HOAI, - Betriebswirtschaftlliche und Unternehmensberatung, - Entwicklung, Betrieb und Vertreib von IT- Produkten und -dienstleistungen, - Forschung im IT- und Umweltbereich, Umwelt- und Technologieberatung, - Entwicklung und Vermarktung von Leitungsbildern und Geschäftsmodellen im Bau- und Immobiliensektor, - Immobilienberatung, Grundstücks- und Unternehmenskauf-Vermittlung, - Marketing und Kommunikation, - Durchführung von Bauprojekten, Anlagenbau sowie - Halten und Verwaltung von Grundstücken. Die Gesellschaft leitet eine Gruppe von Unternehmen und beschäftigt sich auch selbst mit den genannten Aufgaben. Gegenstand des Unternehmens ist zudem die Gründung, der Erwerb und das Halten von Unternehmen, deren Unternehmensgegenstand die Verwaltung von Investmentvermögen (kollektive Vermögensverwaltung) nebst damit zusammenhängender Nebentätigkeiten. Die Gesellschaft selbst erbringt und betreibt keinerlei erlaubnispflichtige Dienstleistungen.
Finanzen
Bilanz
2025- Umlaufvermögen 61,4 % 249,55 Mio
- Anlagevermögen 33,2 % 134,70 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,9 % 7,67 Mio
- Rückstellungen 32,7 % 132,80 Mio
- Eigenkapital 31,1 % 126,54 Mio
- Verbindlichkeiten 27,4 % 111,15 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
Bilanzdaten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Summe Erträge 44,9 % 774,42 Mio
- Umsatzerlöse 29,2 % 503,94 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 15,3 % 263,63 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 5,0 % 86,84 Mio
- Gewinnvortrag 2,6 % 44,60 Mio
- Verrechnung Bestand eigener Anteile mit Bilanzgewinn 0,9 % −15,68 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 0,8 % 14,05 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,7 % 11,31 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,4 % 6,85 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,2 % 3,81 Mio
- Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,0 % 433,6 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 166,6 k
- Summe Aufwendungen 48,6 % 683,23 Mio
- Personalaufwand 29,0 % 407,65 Mio
- Materialaufwand 9,5 % 133,64 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 9,3 % 130,64 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,5 % 35,15 Mio
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1,0 % 13,53 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,2 % 2,94 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % 125,1 k
- Ergebnis vor Steuern 93,19 Mio
- Ergebnis nach Steuern 58,04 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 57,91 Mio
GuV-Daten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Dierk Hilmar Mutschler
seit 2017 Vorstandsmitglied
-
Marc Gunter Schömbs
seit 2022 Vorstandsmitglied
-
Steffen Szeidl
seit 2017 Vorstandsmitglied
-
Berthold Moosmann
seit 2024 Prokura
-
Burkhard Dr. Seizer
seit 2025 Prokura
-
Christian Krajci
seit 2024 Prokura
-
Daniel Reichert
seit 2024 Prokura
-
Diana Wiedmann
seit 2024 Prokura
-
Gundula Schäfer
seit 2025 Prokura
-
Holger Henning
seit 2025 Prokura
-
Jan Dehoust
seit 2025 Prokura
-
Jens Cattarius
seit 2024 Prokura
-
Jens Schulze
seit 2025 Prokura
-
Jörg Babenz
seit 2024 Prokura
-
Lars Nixdorff
seit 2025 Prokura
-
Leonardo Estrada
seit 2024 Prokura
-
Markus Raab
seit 2024 Prokura
-
Monika Zepf
seit 2024 Prokura
-
Moritz Mombour
seit 2024 Prokura
-
Niklas Veelken
seit 2025 Prokura
-
Nils Wetzel
seit 2025 Prokura
-
Simon Rogalski
seit 2025 Prokura
-
Sissi Hennig
seit 2024 Prokura
-
Stefan Baier
seit 2024 Prokura
-
Stefan Schuler
seit 2025 Prokura
-
Stefan Schwarz
seit 2025 Prokura
-
Sven Mylius
seit 2023 Prokura
-
Thomas Schütz
seit 2024 Prokura
-
Tobias, B.Eng., Dipl.-Ing (FH), MSc Meurer
seit 2024 Prokura
-
Verena Hilgenstock
seit 2024 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Beteiligungen an
- Drees & Sommer ManagementServices GmbH GmbH 100,0 %
- Drees & Sommer WorldWide GmbH GmbH 100,0 %
- DS CONSULTING PROCESS & ORGANIZATION GmbH GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
06.05.
Austritt einer PositionHolger Seidel · Gesamtprokura
-
06.05.
Austritt einer PositionHolger Seidel · Prokura
-
27.03.
Berichtigung personenbezogener DatenSissi Hennig · Prokura
-
27.03.
Austritt einer PositionPeter Meyerhans · Gesamtprokura
-
27.03.
Austritt einer PositionSven Farrenkopf · Gesamtprokura
-
27.03.
Austritt einer PositionPeter Meyerhans · Gesamtprokura
-
27.03.
Berichtigung personenbezogener DatenAntje Rost · Prokura
-
27.03.
Austritt einer PositionSven Farrenkopf · Gesamtprokura
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2025 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss ↓
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2024
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- dreso.com AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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