Effecten-Spiegel AG.DüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Unternehmensstruktur und Geschäftsmodell Die in Bochum mit einem Grundkapital von 350.200 DM gegründete Effecten-Spiegel Aktiengesellschaft ist seit 1987 in Düsseldorf ansässig und dort beim Amtsgericht unter der HRB-Nummer 22514 eingetragen. Das heutige Grundkapital von 9.760 T€ ist jeweils zu gleichen Teilen in stimmberechtigte auf den Inhaber lautende Stammaktien und auf den Inhaber lautende Vorzugsaktien ohne Stimmrecht als Stückaktien eingeteilt. Beide Aktiengattungen sind seit 1998 unter dem Börsenkürzel EFS im Freiverkehr der Deutschen Börse in München und Stuttgart gelistet. Gegenstand des Unternehmens sind das Verlagsgeschäft und die Kapitalanlage für eigene Rechnung. Entsprechend ihrer organisatorischen Struktur sind dies auch die beiden tragenden Säulen der Gesellschaft. Als kleine Kapitalgesellschaft wird die Effecten-Spiegel AG von einem Einzelvorstand und zusätzlich von einer Einzelprokuristin vertreten. Bei Geschäften von grundlegender Bedeutung gibt es zudem Zustimmungsvorbehalte seitens des Aufsichtsrates, der regelmäßig vom Vorstand über die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft informiert wird. Das Kontrollgremium besteht aus drei Mitgliedern und einem Ersatzmitglied. Verlagsgeschäft Das Verlagsgeschäft der Gesellschaft hat seine Wurzeln im journalistischen Börsenbriefsegment. Seit September 1971 gibt die Gesellschaft ein wöchentlich erscheinendes Börsenjournal heraus, das damit zu den ältesten europäischen Fachzeitschriften im Finanzsektor zählt. Das Anlegermagazin "Effecten-Spiegel" ist eine eingetragene und geschützte Marke, die seit 2010 auch international bei der World Intellectual Property Organization (WIPO) registriert ist. Seit Februar 2015 gibt es neben der Printausgabe auch ein Onlineformat, beide werden durch einen regelmäßig erscheinenden Podcast ergänzt. Alle Produkte zeichnen sich durch das Alleinstellungsmerkmal der Werbefreiheit aus und besitzen somit einen hohen Grad an Authentizität bei der Berichterstattung. Der Druck der Printausgabe wird von der L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG DruckMedien am Standort Geldern durchgeführt. Der Druckbetrieb ist nicht nur ein zuverlässiger langjähriger Partner für unsere Gesellschaft, sondern auch beim Thema Nachhaltigkeit in Deutschland führend. So wird schon seit Jahren für das ES-Börsenmagazin zertifiziertes Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft eingesetzt. Gemeinsam mit den Herstellern Koenig & Bauer, Eltosch Grafix und Huber Farben wurden ökologisch verträgliche Druckfarben (frei von Mineralölen und Silikonen) entwickelt, die auch für die LED-Trocknung geeignet sind. So war es möglich, 2023 die gasbetriebene Trockenstraße weitgehend durch eine Lichtaushärtungsanlage zu ersetzen. Mit LED-UV-Trocknung werden 60 % des Energiebedarfs im Vergleich zur Gastrocknung gespart. Ab 2024 bezieht Schaffrath zudem seinen Strom vollständig aus nachhaltigen Quellen. Der Vertrieb des ES-Journals erfolgt über die Deutsche Post sowie für den Pressegroßhandel (Grosso) über die IPS Distribution GmbH. Kapitalanlage für eigene Rechnung Die Effecten-Spiegel AG investiert ihr Kapital vornehmlich in börsengehandelte Aktien sowie in Anleihen oder sonstige verbriefte Wertpapiere. Dass sie dabei ausschließlich Eigenmittel einsetzt, garantiert der Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit. Sie ist somit weder Banken noch anderen Dritten, sondern lediglich den Anteilseignern verpflichtet. Ziel der Kapitalanlage für eigene Rechnung ist es, das Vermögen der Gesellschaft langfristig zu erhalten, zu mehren und die Aktionäre durch regelmäßige Ausschüttungen am Gewinn zu beteiligen. Diese Zielsetzung erfordert ein aktives Investitionsmanagement und eine hohe Manövrierfähigkeit des Kapitals. Investiert wird vornehmlich in Unternehmen verschiedenster Branchen in Europa und den USA, wobei ein diversifiziertes Portfolio angestrebt wird. Dividendenstarke Aktien sind der Renditebaustein der Kapitalanlage, Unternehmensanleihen, Rohstoffe und Festgeldanlagen stabilisieren sie. Wesentliche Investmentansätze sind ein bewährtes und/oder zukunftsorientiertes Geschäftsmodell, eine führende Marktstellung sowie hohe Innovationskraft. Neben der Fundamentalbetrachtung der Anlage mit ihren Qualitätsmerkmalen Umsatz, Profitabilität und Verschuldung werden auch technische Analysen (Chart, Anzahl der Put- und Call-Optionen), der faire Preis und zukunftsorientierte Aspekte wie Megatrends oder Nachhaltigkeit als Auswahlkriterien mit einbezogen. Nachhaltigkeitsfaktoren sind dabei nicht nur ökologische und regenerative Aspekte, sondern auch soziale und ethische Verantwortung sowie eine gute Unternehmensführung. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Verlagsgeschäft Geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheiten durch hohe Inflation und teure Energie sowie zunehmende Herausforderungen für die Pressefreiheit - die Rahmenbedingungen waren beim Start ins Jahr 2023 wenig erfreulich und wirkten sich negativ auf die Konsumlaune der Verbraucher aus. In erster Linie setzen die durchschnittlichen Kostensteigerungen von 5 %, bedingt vor allem durch hohe Zusatzbelastungen bei Energie sowie bei Distributions- und Zustellkosten, den deutschen Zeitschriftenverlegern zu. Bei den Personalkosten lagen die Steigerungen vor allem im Bereich der Sozialabgaben, während im Niedriglohnsegment der Mindestlohn 2023 unverändert blieb. Beim Papier entspannte sich nach der Preisexplosion 2022 die Lage sogar etwas. Im April 2023 lag der Preisindex (2015 = 100) bei 189,5. Ein Jahr zuvor hatte er noch bei 204,7 gelegen, also über 8 % höher. Dennoch erwägen fast zwei Drittel der Zeitschriften- und Zeitungsverlage, in unwirtschaftlichen Bereichen die Printzustellung einzustellen. Das E-Paper sei heute nicht mehr ein Abfallprodukt der Printausgaben, sondern auch attraktiv für die bisherigen Kunden. Über die Hälfte der Verlage plant, die Investitionen in digitale Kompetenzen zu steigern. Allerdings macht dabei den Verlagen zunehmend der Fachkräftemangel zu schaffen. Die Erosion der Zeitungsauflagen hat sich somit in 2023 nicht nur fortgesetzt, sondern sogar etwas beschleunigt. Im ersten Quartal 2023 hatten alle Zeitungen zusammen eine Auflage von 13,6 Millionen Exemplaren, fast 8 % weniger als ein Jahr zuvor. Dabei gingen die Einbußen quer durch alle Zeitungsarten. Besonders stark erwischte es die Kaufzeitungen, deren Auflagen um fast 9 % auf 1,3 Mio. Exemplare zurückgingen. Im Einzelverkauf war das Minus mit über 13 % noch höher. Nach Angaben des Fachverbandes waren die Auflagenverluste bei den Wochen- und Sonntagszeitungen mit -12 % auf 2,57 Mio. verkauften Exemplaren am höchsten. Inzwischen entfallen auf die digitalen Versionen etwa 27 % der Gesamtauflage. Dabei handelt es sich überwiegend um Abonnements. Entwicklung der Finanz- und Aktienmärkte Mit dem Jahr 2023 liegt ein turbulentes Börsenjahr hinter den Marktteilnehmern. Zunächst sorgten die chinesische Öffnung nach der Coronapandemie sowie der Rückgang der Inflation für einen fulminant positiven Jahresstart in fast allen Assetklassen. Im März kam es dann aber erstmals seit der Finanzkrise 2008 zu Turbulenzen im US-Bankensektor. Innerhalb von nur einer Woche wurden in den USA zwei Banken geschlossen. In Europa entging die Credit Suisse nur mithilfe der Schweizerischen Notenbank und der anschließenden Übernahme durch die UBS der Pleite. Zwar konnte vorerst eine weitere Krise des internationalen Banken- und Finanzsystems abgewendet werden, doch bis in die Sommermonate hinein wurden die Kurse von Anleihen und Aktien durch die drastischen Zinsanhebungen in den USA und Europa belastet. Der Oktober zeigte sich dann an den Finanzmärkten im historischen Vergleich sogar überdurchschnittlich schwach, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen erreichte erstmals seit 2007 wieder die Marke von 5 %. Ein unerwartet starker Rückgang der Inflation in den USA und der Eurozone schürte dann ab November die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen der Notenbanken und drückte die Rendite von Anleihen, was deren Kurse in die Höhe schnellen ließ. Auch der Realzins inflationsgeschützter Anleihen fiel deutlich. Davon profitierten die Aktienindizes und der Goldpreis mit jeweils zweistelligen Kursgewinnen in den letzten beiden Monaten des Jahres. Der DAX beendete das Börsenjahr mit einem Plus von 20,31 %, nachdem er im Vorjahr 12 % eingebüßt hatte. Der MSCI World Index kletterte um 21,77 %, hatte 2022 aber auch 19,46 % verloren. Während der S&P 500 um 24,23 % und der US-Tech-Index Nasdaq 100 sogar um 54,88 % zulegten, konnte der Dow Jones gerade einmal mit 13,7 % seine Verluste aus dem Vorjahr wettmachen. Ein Blick auf weitere Indizes bestätigt, dass sich viele Marktsegmente ihre Performance hart erarbeiten mussten und die Verluste des düsteren Vorjahres längst nicht wieder aufholen konnten. Eine Handvoll Technologie- und technologiebezogener Aktien, Pharmatitel mit Diät-Medikamenten und Anbieter Künstlicher Intelligenz (KI) bildeten die Summe der Outperformance des Aktienmarktes, während in der Breite die Kursgewinne deutlich bescheidener ausfielen. Viele andere Aktien waren nicht minder schlecht, aber ihre Aktienkurse dennoch glanzlos, da Fundamentaldaten gegen Fantasie nicht ankamen. Im Ergebnis wurde die Marktkapitalisierung der "Magnificent Seven" dreimal so groß wie die aller Aktien im Russell 2000 zusammen. Und auch im DAX gibt es eine bemerkenswerte Konzentration auf wenige Unternehmen. Die "Glorreichen Fünf" haben in der vergangenen Dekade deutlich besser abgeschnitten als der gesamte Index. Sie stehen insgesamt für rund 40 % des deutschen Aktienindex. Rechnet man die Dividenden aus dem deutschen Leitindex heraus, liegt er sogar nur gut 7 % über seinem Höchststand vom März 2000 und erzielte somit durchschnittlich eine jährliche Rendite von 0,3 %. 3. Geschäftsentwicklung Nach dem äußerst schwachen Börsenjahr 2022 erwies sich auch das Geschäftsjahr 2023 herausfordernder, als es der Blick auf die Aktienindizes vermuten lässt. Neben den bekannten Themen des Vorjahres (Krieg in der Ukraine und der überraschend schnelle Anstieg der Notenbankzinsen) sorgten der unerwartete Konjunkturabschwung in China, eine Bankenkrise sowie der neu aufflammende Nahostkonflikt für schwankungsintensive Anleihe- und Aktienmärkte. Erst in den letzten beiden Monaten des Jahres konnten alle relevanten Blue-Chip-Indizes deutlich zulegen, auch wenn hier ebenfalls eine deutliche Diskrepanz entstand. Der deutsche Leitindex notierte zwar nahe am Rekord, die durchschnittliche DAX-Aktie lag aber immer noch 39 % unter ihrem Allzeithoch. Die großen deutschen Finanzinstitute Deutsche Bank und Commerzbank wurden mit Abschlägen von 86 bzw. 96 % zur Bedeutungslosigkeit degradiert, und auch die stolzen deutschen Autobauer und Großkonzerne werden weit unter ihren alten Bestwerten gehandelt. So ist Bayer 80 % von seinen Spitzenkursen entfernt, E.ON 72 % und RWE 65 %. Die weniger kapitalisierten Indizes für Small und Mid Caps sowie der Nebenwerte-Index zeigten ohnehin nur unterproportionale Zuwächse. Aufgrund der anhaltenden Kursschwäche vor allem bei europäischen Small und Mid Caps wurden einige Titel vollständig veräußert und Verluste realisiert. Auch wenn der Investmentanteil in diesem Bereich dadurch im Berichtszeitraum reduziert wurde, blieb die Wertentwicklung des Effecten-Spiegel-Portfolios hinter dem Gesamtmarkt zurück, sodass neben den Veräußerungsverlusten vor allem nicht liquiditätswirksame Abwertungen auf das Finanzanlage- und Umlaufvermögen das Ergebnis belasteten, sodass ein Jahresfehlbetrag von 2.372 T€ ausgewiesen wird. Verlagsgeschäft Seit 2020 befindet sich das Verlagsgeschäft der Effecten-Spiegel AG in einer Phase bedeutender Veränderungen, insbesondere im digitalen Bereich, die im Berichtszeitraum noch einmal an Dynamik gewonnen haben. Mit dem Relaunch der Website im Geschäftsjahr 2023 waren wichtige Schritte zur SEO-Optimierung verbunden sowie für die Integration und Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) beim Einsatz von Bildern. Die Reichweite und damit der Bekanntheitsgrad der Marke wurde vor allem durch das Format des Anlegerpodcasts mit seinen ausführlichen Informationen und hochkarätigen Interviewpartnern ausgebaut. So zeigt die Zunahme der Downloads um mehr als 12.000 auf über 60.000 einen überproportionalen Anstieg der Nutzer gegenüber dem klassischen Print und auch gegenüber dem übrigen Digitalangebot. Ausgehend vom klassischen Printprodukt als Schwerpunktmedium arbeiten die Redakteurinnen der Effecten-Spiegel AG generell crossmedial auch für die anderen Medienkanäle wie Internet, Social Media (Twitter bzw. X und Facebook) oder den Podcast. Der Vertrieb der digitalen Produkte erfolgt dabei vornehmlich über die eigene Internetseite. So kann aus dem bestehenden Portfolio heraus dem Nutzer ein inhaltlich hochwertiges, werbefreies und somit in der Berichterstattung unabhängiges Produkt zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten werden. In Zeiten der viralen Verbreitung von Falschmeldungen ist es zudem fundamental, dass sich der "Effecten-Spiegel" sein Alleinstellungsmerkmal "Unabhängigkeit durch Werbefreiheit" bewahrt, auch wenn die Rahmenbedingungen sich weiter verschlechtern. Aber angesichts eines zunehmend unsicheren Marktumfelds wenden sich viele Kunden wieder verstärkt den altbewährten und vertrauenswürdigen Quellen zu und legen mehr Wert auf Seriosität als früher. Im Printbereich geht es vor allem darum, die Auflagenhöhe zu stabilisieren und die starke Stellung des Titels weiter zu festigen. Beim Onlineprodukt dagegen muss die Anzahl der zahlenden Kunden stetig erhöht werden, um den Leserschwund im Printbereich zu kompensieren. Zwar waren auch im Berichtszeitraum die Vertriebserlöse im Digitalgeschäft noch deutlich geringer als im Printgeschäft, verzeichneten aber eine weitere Zunahme. Insgesamt stiegen im Verlagsgeschäft die Umsatzerlöse von 2.833 auf 3.045 T€. Damit wurde nicht nur erstmals wieder das Vorkrisenniveau erreicht, sondern auch die höchsten Umsatzerlöse seit 2017. Und das, obwohl eine solche Arbeitsweise auch fortlaufende Investitionen in eine hochmoderne Hard- und Software erfordert und sich die Fremdleistungen durch Zulieferer inflationär verteuerten. So beliefen sich allein die IT-Kosten auf 25 (Vorjahr: 22) T€. Für die Bereitstellung von Nachrichten, aktuellen Börsenkursen, Charts sowie Analysen, Fotos und Statistiken über außenstehende Dienstleister wurden 178 T€ an Fremdleistungen aufgewendet. Aufgrund einer straffen innerbetrieblichen Kostenstruktur war das Verlagsgeschäft im Geschäftsjahr 2023 unter dem Strich nicht nur erneut profitabel, sondern steuerte mit einem Gewinnbeitrag von 733 (Vorjahr: 271) T€ das beste Ergebnis seit 2006 bei. Kapitalanlage für eigene Rechnung Obwohl das Portfolio der Effecten-Spiegel AG über viele Branchen und Märkte gestreut ist, liegt der Fokus seit Jahren auf Amerika sowie Europa, und hier vornehmlich auf Deutschland. Dazu wird stets eine hohe Liquidität als Kassenbestand gehalten. Diese Strategie hat sich bisher in allen Krisenzeiten bewährt, zeigte aber in einem Markt, der durch die Konzentration auf nur wenige Technologie-Schwergewichte mit hoher kapitalgewichteter Dominanz getrieben wird, ihre Schwächen. Daher blieb die Performanceentwicklung des Effecten-Spiegel-Depots hinter den Indizes zurück. Da sich aber auch aus ökonomischer Sicht der Abstand von Europa zu den USA immer mehr vergrößert, wurden im Berichtszeitraum größere Umschichtungen vorgenommen, die zunächst das Ergebnis deutlich belasteten. Vollständig veräußert wurden die Wertpapierbestände der französischen Atos SE, dem schwedischen Immobilienunternehmen Castellum, der Restbestand an der Leoni AG, dem Onlinehändler About You Holding sowie an Siemens Energy. In Summe wurden daraus Veräußerungsverluste in Höhe von 1.856 T€ realisiert. Als Neuzugänge wurden Aktien des deutschen Sportartikelherstellers Adidas AG, der Alphabet Inc. (C-Gattung), der Dexcom Inc., der Novo Nordisk (nach dem Aktiensplit), der Symrise AG, der Unilever PLC und des US-Tiernahrungs- und Gesundheitsunternehmens Zoetis Inc. erworben. Durch diesen Portfolioumbau wurden amerikanische Aktien stärker gewichtet und die Gewichtung der Mid Caps und Small Caps von 34,22 auf 29,91 % reduziert. Da die Finanzmärkte keinesfalls gleichmäßig und vor allem nicht in der Breite nach oben liefen, entwickelten sich die einzelnen Bereiche und Sektoren ebenfalls sehr unterschiedlich. Das spiegelt auch die Performanceentwicklung des Effecten-Spiegel-Depots wider. Erfreulichen Zugewinnen standen leider auch sehr enttäuschende Wertentwicklungen gegenüber. Zu den Kursgewinnern des Jahres gehörten die SAP-Aktien und die Titel des deutschen IT Dienstleisters Bechtle AG. Beide konnten binnen Jahresfrist um fast 65 % zulegen. Der Verlierer des Jahres 2022, die Onlineapotheke Redcare Pharmacy (ehemals Shop-Apotheke), mauserte sich im Berichtszeitraum mit einer Kurs-Performance von über 195 % zu einer der besten Aktien am Markt überhaupt. Dagegen gehörten Agrar- und Chemietitel zu den Verlierern des Jahres 2023, auch wenn sie für die verschiedensten Wirtschaftsbereiche eine Schlüsselfunktion haben. Das zeigte sich auch am Kursverfall der K+S-Aktie. Das Unternehmen selbst weist in seinem Quartalsbericht zum 30.09.2023 den Buchwert der K+S-Aktie mit 35,97 € aus, per Jahresultimo notierte sie jedoch nur noch bei 14,17 €, nachdem sie 2021 und 2022 noch einen signifikanten Gewinnbeitrag im ES-Depot geleistet hatte. Auch die Lanxess-Aktie verlor innerhalb von 12 Monaten fast 25 % an Kurswert, während BASF mit 4,59 % im Plus lag. Der Leverkusener Lieferant von innovativen Hightech-Polymerwerkstoffen, die Covestro AG, zeigte dagegen mit einem Plus von über 44 % sogar eine überdurchschnittliche Performance. Obwohl Wasserstoff eine entscheidende Rolle für die Energiewende spielt und als entscheidende Technologie für die Energiegewinnung der Zukunft gilt, war die Performanceentwicklung von Wasserstofftiteln und auch unseres Index-Zertifikats auf den Solactive Hydrogen Top Selection Index NTR von Vontobel enttäuschend. Im Berichtszeitraum verlor er über 20 %. Auch für andere Rohstoffe - ob Gas, Öl, Nickel oder Rhodium - war 2023 kein gutes Jahr. Nur Gold schnitt besser ab und stieg im Laufe des Jahres zwischenzeitlich auf neue Allzeithochs, während der Silberpreis das Jahr ziemlich genau dort beendete, wo er am Jahresanfang stand, was auch das von uns seit Jahren im Bestand gehaltene Silver ZKB abbildet. 4. Finanz- und Ertragslage sowie Kapital- und Vermögenslage Finanz- und Ertragslage Die Effecten-Spiegel AG ist in den beiden Geschäftsbereichen Verlagsgeschäft und Kapitalanlage für eigene Rechnung tätig, die sich im Berichtszeitraum sehr unterschiedlich entwickelten. Während das Verlagsgeschäft einen Gewinnsprung auf 733 (Vorjahr: 271) T€ machte, konnten die starken Kursverluste aus dem Vorjahr im Portfolio nicht aufgeholt werden, sodass die Gesellschaft aufgrund von Veräußerungsverlusten und Wertberichtigungen das Geschäftsjahr 2023 erneut mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.372 (Vorjahr: -2.954) T€ abschließt.8 Die kumulierten Erträge aus Wertpapiergeschäften des Finanzanlage- und Umlaufvermögens kamen auf 1.187 (Vorjahr: 1.537) T€ inkl. Zuschreibungen in Höhe von 313 T€. Der Großteil der Zuschreibungen in Höhe von 283 T€ entfiel auf die Redcare Pharmacy, weitere 191 T€ wurden als Veräußerungsgewinn auf die Onlineapotheke vereinnahmt. Die SAP-Aktie, die im September 2022 noch bei 81 € notierte, holte im Berichtszeitraum nicht nur ihre stillen Lasten in Höhe von 299 T€ zum Jahresultimo 2022 auf, sondern steuerte 2023 noch 212 T€ an Veräußerungsgewinnen bei. Aus dem Anteilsverkauf an der französischen Vinci wurden 219 T€ an Erträgen vereinnahmt, 188 T€ aus Teilverkäufen an Advanced Micro Devices (AMD) und aus Teilverkäufen bei MTU Aero Engines AG 164 T€. Die Dividendeneinnahmen aus Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens lagen mit 883 T€ knapp unter dem Vorjahresniveau von 939 T€. Stillhalter- und Zinsgeschäfte erbrachten Gewinneinnahmen von 240 T€. Den Erträgen im Berichtsjahr stehen Abschreibungen auf den Wertpapierbestand des Finanzanlagevermögens und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von insgesamt 4.167 (Vorjahr: 4.657) T€ entgegen. Die größten Wertberichtigungen erfolgten mit 637 T€ bei der Lanxess AG und mit 608 T€ auf den Kurswert des Index-Zertifikats auf den Solactive Hydrogen Top Selection Index NTR von Vontobel. Da an der PayPal-Aktie trotz sehr guter Geschäftszahlen die Technologierally des Jahres 2023 vollständig vorbeilief, wurde auf den Bestand eine Wertberichtigung von 444 T€ erforderlich. In gleicher Höhe wurden Abwertungen auf die Zalando SE vorgenommen. Aus kaufmännischer Vorsicht wurden ebenfalls nennenswerte Abschreibungen auf Altbestände der Dürr AG (364 T€), der Fresenius SE (326 T€) sowie des französischen Spieleanbieters Ubisoft (324 T€) und ProSiebenSat1 Media SE (225 T€) vorgenommen. Die verschiedenen betrieblichen Aufwendungen für den Geschäftsbetrieb lagen mit 698 T€ knapp unter dem Vorjahr mit 721 T€. Mit 270 zu 437 T€ ein Jahr zuvor wurde für Werbung im Berichtsjahr deutlich weniger ausgegeben. Die Gehaltskosten (inkl. Vorstandsgehalt, Sachbezügen sowie freiwilligen sozialen Aufwendungen für die Mitarbeiterinnen) beliefen sich 2023 auf 819 (Vorjahr: 813) T€. Die Gesellschaft beschäftigte zum Bilanzstichtag acht Mitarbeiterinnen, eine Prokuristin und einen Vorstand. Kapital- und Vermögenslage Auf der Aktivseite ihrer Bilanz weist die Effecten-Spiegel AG zum 31. Dezember 2023 ein zu Anschaffungskosten oder durch außerplanmäßige Abwertungen zu niedrigeren Kurszwischenwerten aktiviertes Finanzanlagevermögen von 58.428 (Vorjahr: 55.766) T€ aus, davon 1.386 T€ an Beteiligungen und 2.488 T€ an Unternehmens- bzw. Staatsanleihen. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit einem bilanziellen Ansatz von 769 (Vorjahr: 2.151) T€ aktiviert. Die weiteren Vermögensgegenstände erfassen mit 38 T€ hauptsächlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, mit 44 T€ den Papierbestand und mit 176 T€ die Steuerforderungen. Per Jahresultimo werden 10.740 T€ an Bargeldbestand ausgewiesen. Bankschulden oder Kreditverbindlichkeiten gibt es keine. Auf der Passivseite weist die Gesellschaft zum Jahresultimo ein Eigenkapital in Höhe von 64.961 T€ auf ihre Bilanzsumme von 70.445 T€ aus, was einer Eigenkapitalquote von 92,22 % entspricht. Es setzt sich aus dem gezeichneten Grundkapital (abzüglich der im Bestand gehaltenen eigenen Aktien) in Höhe von 8.969 T€, der Kapitalrücklage in Höhe von 51.408 T€, der gesetzlichen Rücklage in Höhe von 51 T€ sowie der Gewinnrücklage in Höhe von 3.920 T€ (nach Entnahme von 2.780 T€ für den Ausgleich des Jahresfehlbetrages und der Zahlung einer Dividende von 0,16 € je dividendenberechtigter Vorzugs- und Stammaktie für 2023) sowie dem Bilanzgewinn in Höhe von 613 T€ zusammen. Das Grundkapital ist eingeteilt in 1.906.250 stimmberechtigte auf den Inhaber lautende Stammaktien als Stückaktien und 1.906.250 auf den Inhaber lautende Vorzugsaktien ohne Stimmrecht als Stückaktien. Zum Bilanzstichtag besitzt die Gesellschaft 291.135 eigene Stammaktien und 17.734 eigene Vorzugsaktien, was 8,10 % des Grundkapitals entspricht. Die stillen, nicht bilanzierten Reserven auf die eigenen Anteile belaufen sich zum 31.12.2023 auf 3.143 T€ (fiktive fortgeführte Anschaffungskosten 3.907 T€). Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen für sieben aktive bzw. bereits ausgeschiedene Mitarbeiterinnen als Anspruchsberechtigte der Gesellschaft (inkl. ein Vorstand), vier Rentner mit aktuellem Leistungsbezug und einer laufenden Witwenrente werden mit 4.221 T€ ausgewiesen. Darin enthalten sind ebenfalls 66 T€ Aufwand aus der Abzinsung der Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen für juristische Auseinandersetzungen, für Investitionen in die Digitalisierung, Beratungs- sowie Abschluss- und Prüfungskosten sind mit 348 (Vorjahr: 480) T€ erfasst. 5. Risiko- und Chancenbericht Die letzten drei Jahre gehören zu den anspruchsvollsten an den Kapitalmärkten. Nachdem die Coronapandemie ihre Schrecken verloren hatte, belasteten Lieferkettenprobleme weiterhin die Weltwirtschaft und den Handel. Alle Erfolgstendenzen wurden dann zunächst durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie die Sanktionspolitik als Gegenreaktion des Westens torpediert. Die massiv gestiegene Inflation, gepaart mit einer handfesten Energiekrise in Deutschland, sowie der radikalen Anhebung der Zinsen als Gegenmaßnahmen der großen Zentralbanken bewegten in diesem Zeitraum die Aktien- und Anleihenmärkte. Diese gesamtwirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen beeinflussen den Erfolg der Geschäftstätigkeit der Effecten-Spiegel AG. Daher überwacht die Gesellschaft fortlaufend sämtliche unternehmensinternen Prozesse, das gesamtwirtschaftliche Umfeld sowie das Branchenumfeld. Dabei legt der Vorstand unter Einbeziehung des Aufsichtsrates sowohl die strategische Ausrichtung der Kapitalanlage als auch des Verlagsgeschäfts sowie die Art und das Ausmaß der Risiken fest, die die Gesellschaft zur Erreichung ihrer Ziele zu übernehmen bereit ist. Kursrisiken und -chancen Zu den Kernrisiken zählen insbesondere die Kursrisiken einzelner Aktien, Branchenrisiken sowie das allgemeine Risiko der Volatilität der Aktienmärkte. Rückläufige Kurse können zu einem nachhaltigen Kapitalverlust führen, bis hin zum Totalausfall. Grundlage der Anlagepolitik der Effecten-Spiegel AG ist daher ein konservativer Ansatz, wobei im Zweifel das Vorsichtsprinzip gilt - Sicherheit vor Ertrag. Denn die Eigenmittelbasis und somit die Risikotragfähigkeit sichern die Gesellschaft langfristig ab und halten sie auf hohem Niveau. Es wird angestrebt, stets solche Geschäfte zu tätigen, welche ein vertretbar erscheinendes Risiko-Chancen-Verhältnis aufweisen, um bestandsgefährdende Risiken zu vermeiden. Die Auswahl der Wertpapiere erfolgt nach einer vielschichtigen Einzelanalyse. Sie wird ergänzt durch die fortlaufende Markt- und Unternehmensbeobachtung. Diversifikation (Begrenzung des Einzelengagements auf max. 10 % des Eigenkapitals), Qualität, Werthaltigkeit und Liquidität stellen die Grundsätze für die Kapitalanlage dar. Dauerhafte Wertminderungen im Finanzanlagevermögen werden bilanziell durch außerplanmäßige Abwertungen auf die Wertpapiere abgebildet. Bei den Wertpapierbeständen des Umlaufvermögens erfolgt ein Bewertungsansatz auf den niedrigeren beizulegenden Kurswert am Abschlussstichtag. Bei künftigen Kurssteigerungen bilanziell abgewerteter Wertpapiere erfolgt eine Wertaufholung maximal bis zu den Anschaffungskosten. Ansonsten werden über die Anschaffungskosten hinausgehende Kurssteigerungen als stille Reserven gebildet. Zum Risikomanagement gehört auch, die aktuelle Zusammensetzung des Bestandes des Kapitalanlagenportfolios permanent mit den ökonomischen Realallokationen abzugleichen und unter Einschätzung der Risikosituation anzupassen. Um dabei die Chancen der Kapitalmärkte schnell und optimal zu nutzen und zugleich bestmögliche Wertsicherung zu erreichen, bedient sich die Gesellschaft modernster Informationstechnologien. Die finanzielle Stärke der Gesellschaft mit einer stabil hohen Eigenkapitalquote von über 90 % bietet entsprechende geschäftliche Chancen. Liquiditätsrisiken Die Effecten-Spiegel AG weist zum 31.12.2023 ein Eigenkapital in Höhe von 64.961 T€ aus, was einer Eigenkapitalquote von 92,22 % entspricht. Dazu kommt ein Barbestand an liquiden Mitteln in Höhe von 10.740 T€. Die Kassenbestände sind über zwei verschiedene Sparkassen und zwei große bilanzstarke Privatbanken (ODDO BHF und Bethmann Bank) verteilt angelegt. Bankschulden oder Kredite waren und sind nicht vorhanden, da sämtliche Wertpapierkäufe sowie alle anderen Aufwendungen aus Eigenmitteln finanziert und stets ausreichend Liquiditätsreserven vorgehalten werden. Ein Schulden- und Kreditrisiko gegenüber Dritten besteht somit nicht. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, alle Kosten und Verbindlichkeiten aus eigener Kraft zu stemmen. Die Aufnahme von Fremdkapital ist unverändert nicht geplant. Sämtliche auftretende Einzelrisiken und -verpflichtungen sind in einem detaillierten Rückstellungsspiegel mit Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit erfasst. Der Betrag für die Pensionsrückstellungen wird auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens der Mercer Deutschland GmbH, Mülheim/Ruhr, ermittelt. Währungs- und Zinsrisiken Das Währungsrisiko spielt aufgrund der weitgehenden Fokussierung auf Anlagen in der Eurozone und im Dollarraum nur eine untergeordnete Rolle. Die Zinspolitik der Notenbanken hat zwar auf die Art der Kapitalanlage Einfluss (Anleihen- und Aktienmarkt) und ist ein entscheidender Faktor für die Pensionsrückstellungen, stellt jedoch für den Fortbestand der Effecten-Spiegel AG kein Risiko dar. Steuerrisiken Steuerrisiken ergeben sich vor allem auf der Ebene der Gesetzgebung, insbesondere bei der jeweils steuerlichen Behandlung von Veräußerungsergebnissen und Dividendeneinnahmen. Dies gilt auch für die steuerliche Beurteilung seitens der Betriebsprüfung, die nicht an die Feststellungen der Vorprüfungen gebunden ist und ähnliche Sachverhalte unterschiedlich beurteilen kann. Diese Risiken haben sich allerdings durch steuerliche Gesetzesänderungen ab Januar 2017 erheblich reduziert und sind jederzeit tragfähig. Inflationsrisiken Nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) wird sich der schnelle Rückgang der Inflation in der Eurozone im Jahr 2023 im laufenden Jahr deutlich verlangsamen. Die Experten erwarten vor allem in konsumnahen Dienstleistungsbereichen erneute Preiserhöhungen. Bei der Spedition, die für die Verteilung des Effecten-Spiegel-Journals zuständig ist und fast vollständig Diesel-Laster einsetzt, fallen zwar die variablen Dieselzuschläge weg, dafür aber stiegen die Übernahmesätze ab den Verteil-Hubs im Inland schon zum 01.12.2023 um 9,5 %. Die Preise der logistischen Tätigkeiten wie Spitzenpacken, Lagerhaltung etc. erhöhten sich ab Januar 2024 um 7,2 %. Treiber sind hier die steigenden Lohnkosten inkl. Mindestlohn-Erhöhung sowie die gestiegenen Flächen- und Verbrauchskosten. Für den Schnellversand fallen künftig weitere 5 % an. Auch der Abfallentsorger hat zum Jahreswechsel 2023/2024 wegen der "Besteuerung für Brennstoffemissionen" eine Preisanhebung um 10,9 % vorgenommen, der örtliche Postzustellungsservice um 5,68 %. Die für den Verlag der Effecten-Spiegel AG relevante Teuerungsrate liegt zum Ende des Jahres 2023 bei durchschnittlich 8 %. Diese können nur zeitverzögert an die Kunden weitergegeben werden, wobei eine vollständige Kompensation kaum möglich sein wird, da die Kunden bereits eine durch die Inflation geminderte Kaufkraft haben. Das verstärkt im Verlagsgeschäft die Risiken im Konsumverhalten, was wiederum zu rückläufigen Abonnentenzahlen führen könnte. Mit Blick auf diese Inflationsrisiken gibt es im Verlagsbereich ein Überwachungssystem, das eine monatliche Aufwands- und Ertragsanalyse durchführt. Grundsätzlich werden die Kostenstrukturen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ständig geprüft und optimiert. Personalrisiken Der Vorstand besteht derzeit aus einem Mitglied. Die Gesellschaft wird durch den Einzelvorstand gemeinschaftlich mit einer Prokuristin vertreten, die für sämtliche operativen, finanziellen und organisatorischen Entscheidungen auf Vorstandsebene über eine Einzelbevollmächtigung verfügt. Dadurch wird das Risiko durch den Ausfall des Einzelvorstandes minimiert, sodass der Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährdet ist. Das operative Verlagsgeschäft wird aktuell von drei Wirtschaftsredakteurinnen sowie der Prokuristin im redaktionellen Bereich und drei Mitarbeiterinnen in der Abonnentenverwaltung erledigt. Der Wettbewerb um hochqualifizierte Mitarbeiter, wie etwa Spezialisten, Experten oder Talente im Bereich der Digitalisierung, ist nach wie vor intensiv. Der zukünftige Erfolg der Gesellschaft hängt im hohen Maße davon ab, inwieweit es dauerhaft gelingt, hochqualifiziertes Fachpersonal zu identifizieren, zu beurteilen, einzustellen und zu halten. Risiken durch Digitalisierung der Medienlandschaft Die zunehmende Digitalisierung unserer Welt schafft neben Wachstumschancen auch neue Risiken. Einerseits ist die Herausforderung, innerhalb des stark wachsenden Medienangebots qualitativ herauszustechen, andererseits muss das eigene Medienangebot auch für den Verlag rentabel sein. Digitale Technologien veränderten in den vergangenen Jahren stark die Art und Weise, wie Inhalte produziert, verbreitet und konsumiert werden. Dabei erschweren die sich stetig verändernden technischen Anforderungen die digitale Transformation. Gerade im technischen Bereich ist es unabdingbar, schnellstmöglich auf Anpassungen von externen Anbietern wie z.B. Google zu reagieren, um nicht an digitaler Relevanz zu verlieren. Das kostet Geld. Aber Qualitätsjournalismus mit kostenpflichtigen Angeboten funktioniert nur, wenn er unabhängig ist, die Inhalte sauber recherchiert und gut gemacht sind und darüber hinaus die Preisgestaltung attraktiv sowie der Bezahlvorgang denkbar einfach und nutzerfreundlich gestaltet sind. Um hier Schritt zu halten, arbeitet die Gesellschaft mit drei Agenturen dauerhaft zusammen, die in ihrem Medium jeweils hoch spezialisiert sind und eng untereinander und mit der ES-Redaktion im Austausch sind. Zudem bewahrt sich das Verlagsgeschäft seine journalistische Unabhängigkeit durch konsequente Werbefreiheit und finanziert sich allein aus dem Verkauf seiner Print- und Onlineprodukte. IT-Risiken Die weltweite starke Zunahme von Bedrohungen für die Cybersicherheit und die dabei größere Professionalität in der Computerkriminalität führen zu Risiken in Bezug auf die Sicherheit der Systeme und Netzwerke sowie zu Risiken hinsichtlich der Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Daten. Dieser Trend hat sich in der Coronapandemie und nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine akut verstärkt. Dem Risiko eines unbefugten Zugriffs auf die IT-Systeme begegnet die Gesellschaft mit dem Einsatz modernster Technik sowie neuester Sicherheitstechnologie (cloudbasiert) und zahlreicher Sicherungsmaßnahmen. Dazu zählen etwa die umfassende Überwachung der Netzwerke und Systeme - u.a. durch den Einsatz von Cyberabwehr-Systemen, eine restriktive Vergabe von Zutritts- und Zugriffsberechtigungen sowie die Schulung der Mitarbeiterinnen unter Berücksichtigung von flexiblen Arbeitsplatzumgebungen (Homeoffice). Sowohl bei der Kapitalanlage als auch in der Abonnentenverwaltung sowie in der Redaktion werden die Daten täglich gesichert und extern gespeichert. Zum Schutz der IT-Infrastruktur wird mindestens einmal im Monat eine Wartung durch einen externen Dienstleister durchgeführt. Darüber hinaus finden weitere vorbeugende Systemwartungen und Sicherheitsüberprüfungen in regelmäßigen Abständen statt. Zugleich hält der IT-Dienstleister Notfallpläne für eine schnellstmögliche Wiederherstellung der Systeme vor. Rechtliche bzw. regulatorische Risiken Um alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen umzusetzen, wird das Management im operativen Geschäft von externen Fachanwälten beraten und unterstützt. Das betrifft sowohl die Umsetzung aktienrechtlicher als auch gesellschaftsrechtlicher Normen wie auch die presserechtlichen und datenschutzrechtlichen Anforderungen. Die Buchhaltungsprozesse werden extern durch eine professionelle Steuerberatung in einem Dienstleistungs- und Prüfungsverhältnis geführt. Damit wird sichergestellt, dass der Rechnungslegungsprozess intern wie extern stets den neuesten gesetzlichen Vorschriften und Anforderungen entspricht und etwaige Risiken entweder vermieden oder frühzeitig erkannt werden können. Die Buchführungsdaten werden über die Datenverarbeitungssoftware der DATEV e.G. verarbeitet und ausgewertet. Der Kontenplan, welcher der Buchhaltung zugrunde liegt, entspricht den betrieblichen Anforderungen und bildet die Geschäftsvorfälle entsprechend der gesetzlichen Vorschriften ab. Die externen Dienstleistungsgesellschaften und Finanzinstitute sind im Rahmen ihrer Tätigkeit aufgefordert, alle Transaktionen ebenfalls auf gesetzliche Vorschriften und Anforderungen zu prüfen und Verstöße dagegen sowie Unregelmäßigkeiten, welcher Art auch immer, sofort dem Vorstand der Gesellschaft anzuzeigen. Dies gilt im Besonderen im Abgleich der Zahlungsströme, die aus den Transaktionen resultieren. Der Vorstand hat entsprechend der veröffentlichten Durchführungsverordnung der Europäischen Kommission vom 10.03.2016 ein Format zum Führen von Insiderlisten, zum Melden von Eigenhandel bei Führungskräften sowie Strukturen und Standards zur Umsetzung der Richtlinien der zum 03.07.2016 in Kraft getretenen Marktmissbrauchsverordnung MMVO entwickelt. Er wird dabei über das gesamte Geschäftsjahr fortlaufend anwaltlich begleitet. Um Handlungsrisiken im Bereich der Kapitalanlage und des Verlagsgeschäftes abzudecken, hat die Gesellschaft für Führungspersonen und die Mitglieder des Aufsichtsrates eine quantitativ und qualitativ an die aktuellen unternehmerischen Risiken angepasste Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (sog. D&O Versicherung) bei der XL Insurance Company SE abgeschlossen, mit Ausnahme des Vorstandes ohne Selbstbehalt. Bei den anhängigen Rechtsstreitigkeiten wurden entweder vertragliche Vereinbarungen mit professionellen Prozessfinanzierern getroffen oder entsprechende Rückstellungen aus möglichen Verpflichtungen gebildet. Der endgültige Ausgang einzelner Verfahren kann zwar Einfluss auf das Ergebnis in einer bestimmten Berichtsperiode nehmen, die daraus eventuell resultierenden Verpflichtungen haben aber keinen nachhaltigen Einfluss auf die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft. Chancen ergeben sich zudem aus evtl. Nachzahlungsansprüchen in Millionen-Euro-Höhe in den Spruchverfahren gegen UniCredit wegen des Zwangsausschlusses bei der HVB sowie im Zivilverfahren gegen die Deutsche Bank AG wegen der Übernahme der Postbank. Solche Ansprüche wurden nicht in der Bilanz erfasst. Die Verlag Blazek & Bergmann seit 1891 GmbH ist an der Effecten-Spiegel AG zum Bilanzstichtag mit 17,827 % am Grundkapital beteiligt. Aus Vorsichtsgründen hat die Gesellschaft freiwillig einen sog. Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 AktG erstellt. Der Bericht ist rein vorsorglich auch den Abschlussprüfern der Gesellschaft zur Prüfung im Sinne des § 313 AktG vorgelegt und durch diese geprüft worden. Die Prüfung durch den Abschlussprüfer sowie auch die sich anschließende Prüfung durch den Aufsichtsrat gemäß § 314 AktG ergaben keine Beanstandungen. 6. Ausblick Der Krieg in der Ukraine, die Auseinandersetzungen im Nahen Osten sowie die Polarisierung zwischen den USA und China bleiben auch 2024 zentrale Risikofaktoren für die Kapitalmärkte. Darüber hinaus stehen vermutlich ein aufregendes Wahljahr sowie wichtige geldpolitische Entscheidungen der großen Notenbanken bevor. Nach elf Leitzinsanpassungen in den USA und zehn Zinserhöhungen in Europa sind die globalen wirtschaftlichen Wachstumsaussichten deutlich eingetrübt. Da aber zumindest in den USA mit keiner Rezession gerechnet werden muss, könnten sich im weiteren Verlauf des Jahres sowohl in den USA als auch in Europa Spielräume für erste Leitzinssenkungen ergeben. Daraus würden sich Chancen für Kursgewinne in der Breite der Aktienmärkte ergeben, die bisher fehlten. Weil nach den bisherigen Daten sehr wahrscheinlich ist, dass Europa ökonomisch weiter zurückfällt, wird das Management noch stärker das Geld aus kleineren deutschen Unternehmen abziehen und in US-amerikanische Titel investieren. Hier liegt das Augenmerk auf Unternehmen, die eine starke Marktstellung mit erprobten Geschäftsmodellen aufweisen oder an zukünftigen Wachstumstrends teilhaben und trotzdem eine hohe Kapitaleffizienz besitzen und mäßig verschuldet sind. Neben dem Technologiesektor im Umfeld von Künstlicher Intelligenz sollte auch der Gesundheitssektor nach einem schwierigen Börsenjahr wieder stärker von der demografischen Entwicklung profitieren, ebenso wie der Luxusgüterbereich vermehrt von steigenden Einkommen in den Schwellenländern getragen werden sollte. Die Anleiherenditen werden sich nach Einschätzung der Verwaltung weiterhin auf Niveaus bewegen, die mit Sicht auf mittelfristige bis längerfristige Laufzeiten eine interessante Rendite bieten. 2024 könnte daher nach langer Zeit wieder ein erfolgreiches Jahr für Multi-Asset-Lösungen werden, sodass auch der ES weiter im Rentenmarkt investiert. Der Vorstand geht daher optimistischer ins Börsenjahr 2024 als im Vorjahr.
Düsseldorf, im Februar 2024 Effecten-Spiegel AG Der Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Effecten-Spiegel AG wurde auf der Grundlage der geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 (1) + (4) HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§ 286 + 288 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Der Sitz der im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der HRB 22514 eingetragenen Gesellschaft ist in Düsseldorf. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Abzug erhaltener Preisnachlässe und planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden linear bzw. degressiv entsprechend der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 a EStG werden über 5 Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Wirtschaftsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu ihren Anschaffungskosten oder ihren niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag bewertet. Vorräte Die Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten zum Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung der Wertpapiere erfolgt zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren Marktwerten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nennbeträgen angesetzt. Die Bewertung der übrigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nominalwert. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen berücksichtigen die Verpflichtungen der Gesellschaft aus den bis zum Bilanzstichtag erteilten Versorgungszusagen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die nach dem derzeitigen Erkenntnisstand voraussichtlich zu leistenden Zahlungen. Die sonstigen Rückstellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung tragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 7 Jahre abgezinst. Eine Abzinsung bei Archivierungskosten ist aus Geringfügigkeitsgründen unterblieben. Verbindlichkeiten Der Ansatz erfolgt jeweils mit dem Erfüllungsbetrag. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel. Latente Steuern Latente Steuern werden nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Ausnutzung des Wahlrechts des § 274 HGB bilanziell nicht angesetzt wird. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen auf temporären Differenzen im Bereich der Pensionsrückstellungen. Fremdwährungen Beträge in Fremdwährungen sind zu den Kursen zum Entstehungszeitpunkt eingebucht und, da die Laufzeit aller umzurechnen Kosten nicht mehr als 1 Jahr beträgt, laufzeitbedingt ohne Beachtung des Imparitätsprinzips mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet worden. C. Erläuterung zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen - § 284 Abs. 3, § 285 Nr. 13 HGB Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Die Abschreibungen des Berichtsjahres beinhalten hierbei in Höhe von 4.047 T€ (Vorjahr 4.030 T€) außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB. Demgegenüber waren im Berichtsjahr Zuschreibungen gemäß § 253 Absatz 5 HGB in Höhe von 313 T€ (Vorjahr 0 T€) vorzunehmen. Die Anlagenabgänge zu historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten betrugen 25.303 T€. Die hierauf entfallenden kumulierten Abschreibungen beliefen sich auf 1.374 T€, so dass ein Netto-Anlagenabgang von 23.929 T€ im Berichtsjahr zu verzeichnen war. Der hierbei realisierte Veräußerungsgewinn betrug insgesamt 358 T€. 2. Umlaufvermögen Bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens mit einem Bilanzwert in Höhe von 769 T€ sind zum Bilanzstichtag außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB im Gesamtwert von 120 T€ (Vorjahr 628 T€) vorgenommen worden. Im Berichtsjahr und im Vorjahr waren keine Zuschreibungen gemäß § 253 Abs. 5 HGB vorzunehmen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von 176 T€ (Vorjahr 100 T€) Steuererstattungsansprüche. 3. Rückstellungen - § 285 Nr. 12 / § 285 Nr. 24 HGB Bei der Bemessung der Pensionsrückstellungen, der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen worden. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten mit 255 T€, ausstehende Eingangsrechnungen mit 26 T€ und externe Abschlusskosten mit 50 T€ zusammen. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre = 1,82 % (Vorjahr = 1,78 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre = 1,74 % (Vorjahr = 1,44 %) ein Unterschiedsbetrag i.H.v. 45 T€ (Vorjahr 203 T€). Dieser Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 (6) Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. 4. Angaben zu Verbindlichkeiten - § 285 Nr. 1+2, § 251, § 268 Abs. 5 + 7 HGB
Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB angesetzt. Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, liegen nicht vor. 5. Eigene Anteile - § 160 AktG Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 25. Mai 2016 wurde die Gesellschaft ermächtigt, wahlweise weitere Stammaktien und/oder stimmrechtslose Vorzugsaktien der Gesellschaft bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Kapitals zu erwerben. Die Ermächtigung galt bis zum 24.5.2021. Der Vorstand hatte hiervon keinen Gebrauch gemacht. Aufgrund der Vorschriften zur Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) erfolgt gemäß § 272 (1 a) HGB n. F. zwingend ein saldierter Ausweis unter der Position "Eigenkapital" (vgl. Angaben zu Punkt 6).
Zum Bilanzstichtag ergibt sich die Zusammensetzung der eigenen Anteile demnach wie folgt:
6. Eigenkapitalentwicklung - § 152 AktG
Bei einer eventuellen Veränderung durch den Verkauf eigener Anteile erfolgt gemäß § 272 (1 a) n. F. HGB i.V.m. Artikel 66 (3) EGHGB mit Wirkung zum 1.1.2010 eine nunmehr vorgeschriebene Aufteilung des Gesamtbetrages der eigenen Anteile auf das gezeichnete Kapital und auf die Gewinn- oder Kapitalrücklagen. D. Sonstige Pflichtangaben - § 285 HGB - 1. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer - § 285 Nr. 7 HGB - Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 10 , davon 1 Vorstandsmitglied und 9 sonstige Angestellte. 2. Bezüge von Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates- § 285 Nr. 9a HGB - Die Gesamtbezüge einschließlich Aufwandsentschädigungen, Sachbezüge und Versicherungen betrugen in 2023 für den Vorstand 376 T€. Die Gesamtbezüge für den Aufsichtsrat beliefen sich auf 67 T€. 3. Bezüge von früheren Mitgliedern des Vorstandes und ihrer Hinterbliebenen- § 285 Nr. 9b HGB - Die Gesamthinterbliebenenbezüge in 2023 betrugen 63 T€. Die anteilige Pensionsrückstellung zum Bilanzstichtag beträgt 451 T€. 4. Alle Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates- § 285 Nr. 10 HGB - Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch folgende Personen geführt: Vorstand: Frau Marlis Weidtmann, Heiligenhaus Aufsichtsrat: Herr Wolfgang Aleff, Coesfeld (Vorsitzender) (Selbstständiger Unternehmensberater) Herr Dr. Klaus Hahn, Essen (bis 02.06.2023 stellv. Vorsitzender) (Selbstständiger Unternehmensberater) Herr Stefan Füger, Ettlingen (Mitglied, ab 26.06.2023 stellv. Vorsitzender) (Senior-Director Financial Services bei der Exxeta AG) Herr Andreas Wahlen, Willich (ab 02.06.2023 Mitglied) (Bankkaufmann, Mitglied des Aufsichtsrats der GSC Holding AG) 5. Beteiligungsverhältnisse- § 285 Nr. 11 HGB i.V.m. § 160 (1) Nr. 8 AktG - Die Gesellschaft ist an den nachfolgend aufgeführten Unternehmen unmittelbar oder mittelbar beteiligt.
6. Angaben zu Finanzinstrumenten- § 285 Nr. 18 HGB - Bei den zu den Finanzanlagen gehörenden Finanzinstrumenten erfolgte insgesamt ein Ansatz zu den ursprünglichen Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag. Die Börsenkurse zum Ende des Prüfungszeitraumes ergaben stille Lasten i.H.v. insgesamt 8.518 T€ (Vorjahr 10.080 T€) bzw. stille Reserven i.H.v. insgesamt 2.660 T€ (Vorjahr 3.252 T€) und setzen sich wie folgt zusammen:
7. Honorar des Abschlussprüfers- § 285 Nr. 17 HGB - Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ein Honorarvolumen i.H.v. insgesamt 25 T€ für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Aufwand erfasst. Es handelt sich hierbei ausschließlich um die Kosten für die Abschlussprüfung. 8. Vorschlag über die Ergebnisverwendung- § 285 Nr. 34 HGB -Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Berücksichtigung der Gewinnverwendung aufgestellt. Der Vorschlag zur Ergebnisverwendung:Das Jahresergebnis beträgt - 2.372.004,20 €. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den zum 31. Dezember 2023 - unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages in Höhe von 204.648,44 € und nach Entnahme von 2.780.000,00 € aus den Gewinnrücklagen - ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 612.644,24 € wie folgt zu verwenden: 1) einen Teilbetrag in Höhe von 560.580,96 € an die zurzeit gewinnberechtigten Aktionäre zu verteilen als a) Dividende für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 0,16 € je dividendenberechtigte Vorzugsaktie = 302.162,56 €, b) Dividende für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 0,16 € je dividendenberechtigte Stammaktie = 258.418,40 €, 2) den restlichen Betrag von derzeit 52.063,28 € auf neue Rechnung vorzutragen Die Anzahl der dividendenberechtigten Aktien kann sich bis zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns ändern und somit den auf neue Rechnung vorzutragenden Betrag entsprechend verändern. In diesem Fall wird von Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Beschlussvorschlag zur Ergebnisverwendung unterbreitet, der unverändert eine Ausschüttung von 0,16 € je dividendenberechtigter Vorzugs- und Stammaktie vorsieht. Derzeit hält die Gesellschaft 291.135 eigene Stammaktien und 17.734 eigene Vorzugsaktien.
Düsseldorf, den 29. Januar 2024 Effecten-Spiegel AG Vorstand Auszug aus dem notariellen Protokoll über die Hauptversammlung der Effecten-Spiegel AG am 24. Mai 2024 im Congress Center Düsseldorf (CCD) Zu Punkt 2 der Tagesordnung Auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschloss die Hauptversammlung, den zum 31. Dezember 2023 - unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages in Höhe von 204.648,44 € und nach Entnahme von 2.780.000,00 € aus den Gewinnrücklagen - ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 612.644,24 € wie folgt zu verwenden: 1) einen Teilbetrag in Höhe von 560.580,96 € an die zurzeit gewinnberechtigten Aktionäre auszuschütten als a) Dividende für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 0,16 € je gewinnberechtigte Vorzugsaktie = 302.162,56 €, b) Dividende für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 0,16 € je gewinnberechtigte Stammaktie = 258.418,40 €, den restlichen Betrag von derzeit 52.063,28 € auf neue Rechnung vorzutragen. Die Anzahl der dividendenberechtigten Aktien kann sich bis zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns ändern und somit den auf neue Rechnung vorzutragenden Betrag entsprechend verändern. In diesem Fall wird von Vorstand und Aufsichtstat der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Beschlussvorschlag zur Ergebnisverwendung unterbreitet, der unverändert eine Ausschüttung von 0,16 € je dividendenberechtigter Vorzugs- und Stammaktie vorsieht. 2) Derzeít halte die Gesellschaft unverändert 291.135 eigene Stammaktien und 17.734 eigene Vorzugsaktien. Der Versammlungsleiter stellte fest und verkündete, - dass die Abstimmung bei 880.911 Aktien, für die gültige Stimmen abgegeben worden seien, dies entspreche 54,54 % des Grundkapitals, 877.611 Ja-Stimmen (= 99,63 % des vertretenen Grundkapitals) und 3.300 Nein-Stimmen (= 0,37 %) sowie 350 Enthaltungen ergab. - die Hauptversammlung zu TOP 02 Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung den Beschlussvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat - wie im Bundesanzeiger vom 12. April 2024 veöffentlicht - mit der erforderlichen Mehrheit angenommen hat. Anlagespiegel
Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen1.1.2023 - 31.12.2023Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 4.046.336,91 EUR. 1.1.2022 - 31.12.2022Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 4.029.529,71 EUR. Bericht des AufsichtsratsDas Geschäftsjahr 2023 war einerseits geprägt durch den andauernden Ukraine-Krieg und die dadurch einhergehenden Verunsicherungen an den internationalen Finanzmärkten wie auch die mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen auf die Realwirtschaft, andererseits durch krisenhafte Entwicklungen in Fernost (Taiwan), unsichere Zinsperspektiven, Energie(preis)krisen und schließlich im Oktober den Ausbruch des Krieges in Israel/Gaza. Auf nationaler Ebene muss mit erheblicher Verstimmung konstatiert werden: Die Aufstellung eines verfassungsgemäßen Haushaltes für das Berichtsjahr und auch das Folgejahr gelang nur im zweiten Anlauf und mit abenteuerlicher Rechenakrobatik und zahlreichen schmerzhaften Einschnitten bei bereits einkalkulierten, weil zugesagten Förderungen. Entsprechende Reaktionen der Wählerschaft blieben nicht aus. Diese Umstände überschatteten auch im Berichtsjahr 2023 die Arbeit und nicht zuletzt auch leider erneut die Ertragslage der Gesellschaft. Das vornehmlich auf Small und Mid Caps ausgerichtete Depot der ES-Vermögensverwaltung konnte der Performance der Leitindizes im Berichtsjahr nicht folgen. Das Portfolio wird zwar fortlaufend modifiziert, allerdings konnten seit 2020 die Umschichtungen nicht mit den schnellen Marktbewegungen Schritt halten, ohne größere Verluste zu realisieren. Auch die erhoffte und zumeist auch durch gute Bilanzzahlen untermauerte Wertaufholung blieb bislang bei den meisten Indexmitgliedern deutlich hinter den Erwartungen zurück, da die Indizes fast ausschließlich den Konjunkturzyklen KI, Rüstungsindustrie sowie Abnehmmedizin folgten. So beendeten beispielsweise 35 % der im S&P 500 vertretenen Werte das Berichtsjahr im Minus. Die großen Indizes, sowohl der europäischen als auch der US-amerikanischen Börsen, wurden von den jeweiligen Big Five bzw. Big Seven gezogen, deren Performance in ihren jeweiligen Leitindizes überproportional ins Gewicht fielen und den gesamten Index besser aussehen ließen, als das für alle darin enthaltenen Titel zutrifft. Noch im Oktober des Berichtsjahres notierten Dow Jones, S&P 500 Equal weight, M-DAX, TecDAX, SMI und Russell 2000 im Minus. Zu viele Unwägbarkeiten ließen die Kurse von Small Caps und Nebenwerten indes auf niedrigem Level verharren. Zudem ist eine deutliche Tendenz der Anlegerschaft zur Investition in ETFs und in Fonds zulasten von individuellem Stockpicking erkennbar. Der Vermögensverwaltung kam auch im Berichtsjahr die Vorhaltung vergleichsweise hoher Liquidität zugute, da somit stets ausreichend Eigenmittel zur Nutzung von Opportunitäten zur Verfügung standen. Der Aufsichtsrat der Effecten-Spiegel AG hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm obliegenden Aufgaben nach Gesetz und Satzung wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung überwacht. Im Geschäftsjahr 2023 fanden 8 Sitzungen des Aufsichtsrats - zwei davon als Telefonkonferenzen - statt, an denen jeweils alle amtierenden Aufsichtsratsmitglieder teilgenommen haben. Der Aufsichtsrat stimmte sich ganzjährig und fortlaufend zu aktuellen Themen untereinander und mit dem Vorstand telefonisch und per E-Mail ab. Regelmäßig berichtete der Vorstand auf jeder Aufsichtsratssitzung anhand der Planzahlen und der betriebswirtschaftlichen Auswertungen über die aktuelle Lage der Gesellschaft. Anlagestrategien, ebenso wie das Verlagsgeschäft und damit der Digitalauftritt des Journals, wurden fortlaufend erörtert und überprüft. Dabei wurde den rechtlichen Rahmenbedingungen und gesetzlichen Anforderungen von Aktien-, Handels- und Presserecht sowie den Verpflichtungen des Unternehmens gegenüber den Angestellten wie in den Vorjahren stets angemessen Rechnung getragen. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand auch außerhalb der formellen Sitzungen fortlaufend und zeitnah über wichtige Geschäftsvorfälle informiert. Der Aufsichtsrat erhält regelmäßig (zumeist wöchentlich) einen Report über die aktuelle Entwicklung des Depots und der Liquiditätslage. Er war in alle wesentlichen Entscheidungen der Gesellschaft eingebunden. Der Aufsichtsrat sieht keinerlei Anlass, das Berichtswesen und die Geschäftsführung durch den Vorstand zu beanstanden.In der Aufsichtsratssitzung vom 17.02.2023 erläuterte der Vorstand den von ihm aufgestellten vorläufigen Jahresabschluss 2022 mit der Bilanz, der G+V, seinem Lagebericht, die Rückstellungen sowie den Gewinnverwendungsvorschlag. Weitere Themen dieser Sitzung waren die aktuelle Lage der Gesellschaft und ihrer Geschäftsbereiche (Verlag und Kapitalanlage). In der Sitzung des Aufsichtsrats vom 03.03.2023 (Bilanzsitzung über das GJ 2022) wurde gem. § 170 AktG der Jahresabschluss 2022 mit der Bilanz, der G+V, dem Lagebericht des Vorstands, dem Prüfungsbericht des WP und dem vorsorglich erstellten Abhängigkeitsbericht gem. § 312 AktG im Beisein des Wirtschaftsprüfers noch einmal in allen Einzelheiten erörtert. Nach abermaliger, sorgfältiger und unabhängiger Prüfung der Unterlagen durch die Mitglieder des Aufsichtsrats gem. § 171 AktG wurden der Jahresabschluss 2022 mit der Bilanz, dem Lagebericht des Vorstands und dem Gewinnverwendungsvorschlag nach einer gesonderten Sitzung des Aufsichtsrats (als Telefonkonferenz) am 10.03.2023 gebilligt. Der Jahresabschluss der Effecten-Spiegel AG für das Geschäftsjahr 2022 gilt mithin gem. § 172 AktG als form- und fristgerecht festgestellt. Die Aufsichtsratssitzung am 25.05.2023 zur Vorbereitung der anstehenden Hauptversammlung fand am Versammlungsort im CCD statt. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Hahn fehlte aus Krankheitsgründen entschuldigt. Die Hauptversammlung der Gesellschaft im Berichtsjahr mit Vorlage des Jahresabschlusses 2022 fand am 26.05.2023 in Düsseldorf wieder als Präsenzveranstaltung statt. Die Beschlussvorlagen der Verwaltung wurden von der Hauptversammlung auch im Berichtsjahr wieder mit den jeweils aktienrechtlich erforderlichen Mehrheiten angenommen. Trotz schwerer Erkrankung war Dr. Hahn anwesend, musste jedoch die Versammlung vorzeitig verlassen. Am 26.06.2023 erhielt die Verwaltung der Gesellschaft die Nachricht, dass der stellvertretende AR-Vorsitzende, Dr. Klaus Hahn, bereits eine Woche nach der Hauptversammlung verstorben war. Vorstand und Aufsichtsrat haben mit ihm einen langjährigen, fachlich höchst kompetenten und geschätzten Kollegen verloren. Entsprechend des Hauptversammlungsbeschlusses vom 20.05.2022 rückte mit dem Tod von Dr. Hahn das Ersatzmitglied Herr Andreas Wahlen als Mitglied in den Aufsichtsrat nach. Die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates fand ebenfalls am 26.06.2023 als Telefonkonferenz statt. Der Aufsichtsrat wählte Herrn Wolfgang Aleff erneut zum Vorsitzenden und Herrn Stefan Füger zum stellvertretenden Vorsitzenden. Eine weitere Präsenzsitzung des AR fand am 01.09.2023 statt. Hierbei wurde die Lage der Gesellschaft anhand der üblichen Unterlagen (BWK, Planzahlen, NAV) erörtert. Besonders diskutiert wurde in diesem Zusammenhang die an die herrschenden Bedingungen angepasste Modifikation des Depots und die künftige Ausrichtung der Anlagestrategie. Am 12.10.2023 fand die nächste Sitzung des Aufsichtsrates in Düsseldorf statt, in der es um die Wertentwicklung des Finanzanlagevermögens sowie um wesentliche strategische Überlegungen zu Kapitalanlage und -bewertung ging. Darüber hinaus wurde in dieser Sitzung auch die Terminplanung für das folgende Geschäftsjahr erörtert und vorgeplant. Eine letzte Präsenz-Aufsichtsratssitzung fand am 24.11.2023 statt. Neben der Erörterung der üblichen Kennzahlen wurde hierbei insbesondere über die aktuelle Wertentwicklung der Depotwerte diskutiert. Der Aufsichtsrat war im Jahr 2023 über den Verlauf des operativen Geschäfts, die Finanz-, Investitions- und Personalplanung sowie die Risikostruktur und das Risikomanagement stets und umfassend informiert. Wesentliche Grundlage der Tätigkeit des Aufsichtsrats bildeten die schriftlichen und mündlichen Berichte des Vorstandes, die dieser unter Beachtung der Erfordernisse des § 90 AktG innerhalb, bei Bedarf aber auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen und routinemäßig im wöchentlichen Reporting erstattet hat. Der Aufsichtsrat hatte keinen Anlass, die Leitung der Geschäfte durch den Vorstand zu beanstanden. Nachtrag zum Bericht des Aufsichtsrates Der vom Vorstand zeitnah und nach den Regelungen des HGB aufgestellte Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde unter Einbeziehung der Buchführung sowie des Lageberichts des Vorstands von dem durch die Hauptversammlung am 26.05.2023 gewählten und durch den Aufsichtsrat schriftlich beauftragten Abschlussprüfer, der Wisbert Treuhand GmbH, Neuss, geprüft. Er wurde am 23.02.2024 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Abschlussprüfer berichtete schriftlich über das Ergebnis seiner Prüfung. Der Jahresabschluss 2023 mit dem Lagebericht des Vorstands und dem Vorschlag zur Gewinnverwendung wurde vom Aufsichtsrat geprüft. Die Unterlagen sowie der Prüfungsbericht der Wisbert Treuhand GmbH wurden rechtzeitig vorgelegt und in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 07.03.2024 in Gegenwart des Abschlussprüfers ausführlich besprochen. Der Abschlussprüfer berichtete über das Ergebnis seiner Prüfung und stand dem Aufsichtsrat für Fragen und ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Die Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers angeschlossen und auf Grundlage seiner eigenen Prüfung gem. § 171 AktG des Jahresabschlusses der Effecten-Spiegel AG zum 31.12.2023 mit dem Lagebericht des Vorstandes am 13.03.2024 gebilligt. Er ist damit gem. § 172 AktG festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen. Aus Gründen der Vorsicht hat die Gesellschaft auch im Berichtsjahr einen Abhängigkeitsbericht gem. § 312 AktG erstellt. Die "Verlag Blazek & Bergmann seit 1891 GmbH" ist an der Effecten-Spiegel AG zum genannten Stichtag am 31.12.2023 mit 17,827 % des Grundkapitals beteiligt. Der Bericht ist rein vorsorglich auch von der Abschlussprüferin der Gesellschaft zur Prüfung im Sinne von § 313 AktG vorgelegt und durch diese geprüft worden. Die Abschlussprüferin hat bestätigt, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht angeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war. Die sich anschließende Prüfung durch den Aufsichtsrat hat ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, der Prokuristin und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Effecten-Spiegel Aktiengesellschaft für die engagierte Arbeit im Geschäftsjahr 2023.
Düsseldorf, den 13. März 2024 Wolfgang Aleff, Vorsitzender des Aufsichtsrates sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk"An die Effecten-Spiegel AG, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Effecten-Spiegel AG, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Effecten-Spiegel AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen, d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Neuss, den 23. Februar 2024 WISBERT
- TREUHAND GmbH
Rolf Ricken, Wirtschaftsprüfer |
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Effecten-Spiegel AG.
Stammdaten
- Rechtsform
- AG
- Anschrift
-
Tiergartenstr. 17
40237 Düsseldorf - Handelsregister
- HRB 22514, Düsseldorf
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Verlegen von Zeitungen
Verlegen von Zeitschriften - Eingetragenes Kapital
- 9.760.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Der Vorstand besteht aus einer oder mehreren Personen, deren Zahl der Aufsichtsrat bestimmt. Die Gesellschaft wird, wenn nur ein Vorstandsmitglied vorhanden ist, durch dieses vertreten; bei mehreren Mitgliedern durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinschaftlich mit einem Prokuristen oder durch ein einzelnes Vorstandsmitglied, sofern ihm der Aufsichtsrat die Befugnis zur alleinigen Vertretung der Gesellschaft verliehen hat. Der Aufsichtsrat kann jedem einzelnen Mitglied des Vorstands allgemein oder für einen Einzelfall - unter Beachtung des § 112 AktG - Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilen.
- Unternehmenszweck
- Das Verlagsgeschäft, die Kapitalanlage für eigene Rechnung sowie die Beteiligung an anderen Unternehmen und Gesellschaften jedweder Art im In- und Ausland.
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 63,9 % 52,42 Mio
- Umlaufvermögen 35,9 % 29,49 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 137,9 k
- Eigenkapital 92,0 % 75,50 Mio
- Rückstellungen 7,0 % 5,76 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,9 % 741,0 k
- Verbindlichkeiten 0,1 % 55,5 k
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 47,7 % 16,84 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 40,7 % 14,39 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9,3 % 3,28 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 2,3 % 829,7 k
- Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 54,8 % 13,29 Mio
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 18,8 % 4,56 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8,7 % 2,11 Mio
- Personalaufwand 8,1 % 1,96 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 7,3 % 1,76 Mio
- Aufwendungen für bezogene Leistungen 1,9 % 472,6 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,3 % 67,1 k
- Abschreibungen 0,1 % 13,3 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 4,8 k
- Ergebnis nach Steuern 11,10 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 11,10 Mio
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Susanne Neuschäffer
seit 2025 Vorstandsmitglied
-
Katharina Corsten
seit 2025 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Beteiligungen an
Historie
- 2025
-
22.12.
Eintritt eines MitgliedsKatharina Corsten · Einzelprokura
-
25.08.
Austritt einer PositionMarlis Weidtmann · Vorstand
-
25.08.
Austritt einer PositionSusanne Neuschäffer · Einzelprokura
-
25.08.
Eintritt eines MitgliedsSusanne Neuschäffer · Vorstand
- 2024
-
11.06.
SatzungsänderungEffecten-Spiegel AG.
- 2023
-
13.06.
SatzungsänderungEffecten-Spiegel AG.
- 2020
-
16.09.
SatzungsänderungEffecten-Spiegel AG.
- 2017
-
20.03.
Berichtigung personenbezogener DatenSusanne Neuschäffer · Einzelprokura
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
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-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
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--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
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tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
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