Emma Sleep GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 20241. Allgemeines Die Emma Sleep GmbH (im Folgenden „Emma Sleep“), mit Sitz in Frankfurt am Main, wurde 2013 gegründet und ist seither im Handel sowie Vertrieb von Matratzen, Betten sowie Bettwaren aktiv. Sie fungiert als Muttergesellschaft der weiteren operativen Einheiten der Emma Sleep-Gruppe im In- und Ausland. Die Emma Sleep erfüllt zentrale Funktionen für die Emma Sleep-Gruppe, insbesondere indem der Großteil der Mitarbeiter des Konzerns bei der Muttergesellschaft angestellt ist. Die Umsätze der Emma Sleep resultieren im Wesentlichen aus den Weiterbelastungen von Aufwendungen des Unternehmens an die Tochtergesellschaften der Emma Sleep, im Wesentlichen an die Emma Matratzen GmbH. Die Emma Sleep ist somit als Dienstleister für den Konzern tätig mit Schwerpunkt Europa. In diesem Zusammenhang werden interne Kosten wie Personalkosten und damit verbundene externe Kosten, sofern die Emma Sleep gegenüber den Tochtergesellschaften damit eine Leistung erbringt, mit einem entsprechenden Aufschlag versehen an die Tochtergesellschaften weiterbelastet. Die internationale Marktpräsenz sowie die umsatzgenerierenden Geschäftsbereiche werden selektiv erweitert. Mit der Tochtergesellschaft Emma Matratzen GmbH, Frankfurt am Main, die den Großteil des operativen Geschäfts der Emma Sleep-Gruppe abbildet, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 1.1 Organisation 58,18 % der Anteile der Emma Sleep werden durch die Emma International GmbH, Frankfurt am Main, gehalten. Alleinige Gesellschafterin der Emma International GmbH ist die Haniel Beteiligungs-GmbH, Duisburg, so dass die Emma Sleep-Gruppe im Konzernabschluss der Franz Haniel & Cie. GmbH als größten Konsolidierungskreis einbezogen wird. Beide Gründer, Manuel Müller und Dr. Dennis Schmoltzi, sind mit jeweils 20,91 % weiterhin am Unternehmen beteiligt und sind als Geschäftsführer bei dem Unternehmen bestellt. 1.2 Unternehmenssteuerung und finanzielle / nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Vor dem Hintergrund der Geschäftstätigkeit wird das Unternehmen anhand des finanziellen Leistungsindikators Ergebnis nach Steuern gesteuert. Dieser Indikator wird monatlich an die Geschäftsführung berichtet. Bedeutsame nicht-finanzielle Leistungsindikatoren, die zur Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, bestehen nicht. 1.3 Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung werden überwiegend durch eigene Mitarbeiter am Standort Frankfurt am Main durchgeführt. Die Produktenwicklung betrifft Betten, Kissen sowie weitere Accessoires, aber auch neue Segmente im „Sleep Tech“ Bereich. Die Entwicklungskosten wurden in Vorjahren, sofern die Aktivierungsvoraussetzungen erfüllt waren, aktiviert. Im aktuellen sowie vorherigen Geschäftsjahr fand keine Aktivierung mehr statt, die Aktivierungsquote der Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von T€ 332 (Vorjahr: T€ 734) liegt daher bei 0 % (Vorjahr: 0 %). 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Umsätze der Emma Sleep bestehen im Wesentlichen aus Weiterbelastungen von vertriebs- und administrativen Aufwendungen an ihre Tochtergesellschaften. Somit besteht ein Zusammenhang zur operativen Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaften, die schwerpunktmäßig in Europa im Handel und Vertrieb von Matratzen, Betten und Bettwaren tätig sind. Im Jahr 2024 hat sich die Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) in der EU in Höhe von 1,1 % gegenüber dem Vorjahr (0,4 %) leicht verbessert. Für das Folgejahr 2025 wird ein Wachstum auf Vorjahresniveau mit rund 1,1 % erwartet.1 Der gesamte europäische E-Commerce-Markt (B2C) wuchs von € 327,3 Mrd. Umsatz im Jahr 2023 um € 33,3 Mrd. bzw. rund 10,2 % auf € 360,7 Mrd. im Jahr 2024. Nach einer Stagnation in den Jahren 2021 bis 2023 (rund 2,2 % Wachstum von 2021 bis 2023) konnten wieder zweistellige Wachstumsraten erzielt werden.2 Im Jahr 2024 erlebte der Matratzenmarkt in Europa (EU 27) einen deutlichen Abschwung - die Matratzenverkäufe reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,1 % auf € 5,8 Mrd..3 Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie der Entwicklung im europäischen E-Commerce-Markt ist diese Entwicklung eher negativ zu sehen. Eine anhaltend schwache Verbrauchernachfrage ist unter anderem für diese Entwicklung ursächlich. Die operativen Entwicklungen der Tochtergesellschaften sowie die damit einhergehende Entwicklung der Konzernumlagen innerhalb der Gruppe haben einen direkten Einfluss auf das Unternehmensergebnis der Gesellschaft. Im Geschäftsjahr 2024 hatte die rückläufige Entwicklung im europäischen Matratzenmarkt auch eine negative Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung der Emma Sleep-Gruppe. Vergleicht man mit den historisch stetig starken Wachstumsraten, hat sich der Umsatz der Gruppe in Europa im Geschäftsjahr erstmals rückläufig entwickelt. Die Aufwendungen bzw. Kosten der Gesellschaft sind zum wesentlichen Teil maßgeblich für die Determinierung der Konzernumlagen, die Entwicklung ist näher im folgenden Abschnitt erläutert.
1
Eurostat - Wachstumsrate des realen BIP - Volumen, Abruf am 15.01.2026 unter: https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/tec00115/default/table?lang=de;
European Commission - Spring 2025 Economic Forecast: Moderate growth amid global economic
uncertainty, Abruf am 15.01.2026 unter: https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-forecast-and-surveys/economic-forecasts/spring-2025-economic-forecast-moderate-growth-amid-global-economic-uncertainty_en 2.2 Geschäftsverlauf und Lage 2.2.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2024 auf T€ 45.363 (Vorjahr: T€ 87.723) stark gesunken. Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus der Weiterbelastungen von internen Kosten der Gesellschaft für die erbrachten personellen Leistungen in den Bereichen Finanzierung, Forschung & Entwicklung, Marketing sowie administrative Bereiche wie Buchhaltung, sowie damit im Zusammenhang stehende externe Kosten. Diese Tätigkeiten werden sowohl durch eigenes Personal der Emma Sleep als auch Personal der Gruppe erbracht. Der Rückgang bei den Umsatzerlösen ist im Wesentlichen durch eine starke Reduzierung des Umfanges an erbrachten Dienstleistungen ggü. der Emma Matratzen GmbH bedingt. Seit dem 1. Januar 2024 fungiert die Gesellschaft für mehrere Kostenblöcke (u.a. Logistik sowie bezogene Rechts- und Beratungsleistungen), in deren Zusammenhang zuvor Leistungen innerhalb des Konzerns erbracht wurden, nur noch als reiner Kostenumverteiler für die Gruppe. Dementsprechend werden die Kosten seit 2024 ohne Aufschlag weiterbelastet und aufgrund fehlender Leistungserbringung in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge der Gesellschaft sind in 2024 daher nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Wäre im Vorjahr in Bezug auf die gleichen Kostenblöcke durch die Gesellschaft eine Leistungserbringung erfolgt, wären die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 45.363 mit einem Vorjahreswert von T€ 47.846 zu vergleichen und die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 58.988 mit einem Vorjahreswert von T€ 54.640. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 58.988 (Vorjahr: T€ 14.763) beinhalten neben Weiterbelastungen an Tochterunternehmen im Rahmen einer reinen Umverteilung von Kosten im Wesentlichen Effekte aus der Währungsumrechnung sowie periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 2.780. Sie betreffen i.W. Rückerstattungen von Überzahlungen bei den Verkehrssteuern in den Vorjahren. Der Personalaufwand hat sich zum Vorjahr um T€ 1.131 auf T€ 31.749 (Vorjahr: T€ 30.618) leicht erhöht. Die Erhöhung resultiert zum einen aus der gewöhnlichen Entwicklung der Gehaltsaufwendungen im Rahmen des ansteigenden Gehaltsniveaus. Zum anderen hat sich die Geschäftsführung in 2024 dazu entschlossen, sich von Mitarbeitern im Wesentlichen Umfang zu trennen. In diesem Zusammenhang wurden Lohnfortzahlungen bei zeitgleicher Freistellung der betroffenen Mitarbeiter sowie Einmalzahlungen im Zusammenhang mit der Aufhebung der Arbeitsverträge getätigt (insgesamt im niedrigen, einstelligen Millionenbereich). Im Durchschnitt (Basis: Headcounts) waren 376 Mitarbeiter bei der Emma Sleep beschäftigt (Vorjahr: 405). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2024 um T€ 6.640 von T€ 64.389 auf T€ 71.029 erhöht. Der Anstieg resultiert unter anderem aus einem Einmaleffekt aufgrund von Wertberichtigungen auf kurzfristige Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt T€ 2.287. Sie betreffen die Region Asien. Darüber hinaus sind die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung auf T€ 9.641 (Vorjahr: T€ 6.284) sowie die Aufwendungen für Leistungen, die von verbundenen Unternehmen erbracht wurden (insb. Logistik) auf T€ 34.509 (Vorjahr T € 28.802) gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Gegenläufig sind die Aufwendungen für Reisen (T € 1.205, Vorjahr T€ 1.781) sowie Fortbildungen (T € 1.000, Vorjahr T€ 1.629) und Kosten für Freiberufler und Freelancer (T € 5.161, Vorjahr T€ 6.617) im Geschäftsjahr insgesamt gesunken. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit Sitz in den USA bzw. Singapur. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten Erträge aus der Zuführung von aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von T€ 2.708. Das Ergebnis nach Steuern ist mit -T€ 29.903 negativ (Vorjahr: -T€ 13.460), was einer Verschlechterung von T€ 16.443 entspricht. Bereinigt um die Steuern vom Einkommen und Ertrag (einschl. sonstige Steuern), um das Zinsergebnis sowie Aufwendungen aus Verlustübernahme, hat sich das (operative) Ergebnis um T€ 9.039 von T€ 5.220 auf -T€ 3.820 verschlechtert. Hierfür ist im Wesentlichen der Anstieg bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie dem Personalaufwand ursächlich. 2.2.2 Finanzlage Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen. Zudem hat die Emma Sleep mit der Haniel Finance Deutschland GmbH eine Vereinbarung zum „Cash-Pooling“ getroffen. Darüber können kurz- bis mittelfristig liquide Mittel angelegt oder beschafft werden. Zum 31. Dezember 2024 hat die Gesellschaft Forderungen im Rahmen des Cash-Poolings in Höhe von T€ 5.940 (Vorjahr: T€ 1.286). Die Gesellschaft erzielt grundsätzlich ausgeglichene Zuflüsse/Abflüsse an Finanzmitteln aus ihrem operativen Geschäft, da ein Großteil der internen Kosten (je nach Leistungserbringung mit oder ohne Aufschlag) an die Tochtergesellschaften weiterbelastet werden. In 2024 sind die Ausleihungen an verbundene Unternehmen von T€ 41.457 auf T€ 12.807 zurück gegangen. Der Rückgang ist im Wesentlichen durch die zahlungswirksame Netto-Tilgung von langfristigen Darlehen an Tochtergesellschaften bedingt und führt zu einem Zufluss an Finanzmitteln aus der Investitionstätigkeit. Des Weiteren stellt die Emma Sleep im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition sowohl Finanzmittel an verbundene Unternehmen bereit, erhält je nach Bedarf aber auch kurzfristige Finanzmittel. Das führt ebenfalls zu einem entsprechenden Zu- und Abfluss an Finanzmitteln bei der Emma Sleep. Im Geschäftsjahr war per Saldo ein Abfluss an Finanzmitteln aus der kurzfristigen Disposition innerhalb der Konzerngesellschaften zu verzeichnen. Bedingt durch den in Summe negativen Cash-Flow aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit ist das Guthaben bei Kreditinstituten um T€ 25.454 auf T€ 34.939 zurückgegangen. In 2024 sind die außerbilanziellen Verpflichtungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (von T€ 2.507 auf T€ 7.473). Grund hierfür ist die Verlängerung des Mietvertrags am Standort Frankfurt um fünf Jahre. 2.2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von T€ 135.600 auf T€ 90.008 gesunken. Die Veränderung auf der Aktivseite der Bilanz ist im Wesentlichen bedingt durch den Rückgang der Ausleihungen an verbundene Unternehmen um T€ 28.650, bedingt durch Netto-Tilgungen und außerplanmäßige Abschreibungen. Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich ebenfalls im ähnlichen Umfang reduziert. Gegenläufig sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 6.130 angestiegen. Auf der Passivseite spiegelt sich der Rückgang der Bilanzsumme in der Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 17.723 im Vergleich zum Vorjahr wider. Unter Berücksichtigung der Verpflichtung zur Übernahme des Jahresfehlbetrags für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von T€ 28.581 gegenüber der Emma Matratzen GmbH (diese führt zum 31. Dezember 2024 zu einem Anstieg bei den Verbindlichkeiten) ist der Rückgang im Wesentlichen durch die Bereitstellung von Finanzmittel an Tochterunternehmen im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition bedingt. Dem Rückgang dieses Bilanzpostens steht ein Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten, vor allem durch stichtagsbedingte Veränderungen bei den Verkehrssteuern in Höhe von T€ 3.545 entgegen. Das Eigenkapital ist bedingt durch die Übernahme des Verlustes um T€ 29.903 gesunken. Die Emma Sleep verfügt über eine Eigenkapitalquote von 13,0 % (Vorjahr: 30,6%). Der Rückgang der Quote im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus dem Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2024. 2.2.4 Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Operativ war das Geschäftsjahr 2024 (ohne Berücksichtigung der Verlustübernahme im Geschäftsjahr 2024) von strukturellen Anpassungen geprägt. Am 18. Juni2024 hat die Geschäftsführung verkündet, sich von insgesamt 200 Mitarbeitenden (Emma Sleep-Gruppe) zu trennen. Auf die Emma Sleep entfallen dabei ca ein Drittel. Interne operative Herausforderungen sowie externe Faktoren hatten die Geschäftsführung dazu veranlasst, von dem ursprünglichen Plan der Geschäftsexpansion und Diversifizierung des Produktportfolios abzurücken. Betroffen waren neben dem Standort Frankfurt auch weitere Standorte wie Lissabon, Bukarest, Shanghai und Mexico. Des Weiteren fungiert die Gesellschaft seit dem 1. Januar 2024 für mehrere Kostenblöcke (u.a. Logistik sowie bezogene Rechts- und Beratungsleistungen) nur noch als reiner Kostenumverteiler für die Gruppe, wohingegen im Vorjahr noch Leistungen innerhalb des Konzerns erbracht wurden. Das operative Geschäft sowie das Ergebnis nach Steuern entwickelten sich daher schlechter als erwartet. Neben den leicht gestiegenen operativen Kosten bei der Gesellschaft sei auch die schwächere als ursprünglich geplante Entwicklung der Tochtergesellschaft Emma Matratzen GmbH angemerkt, die das operative Geschäft der Emma Sleep-Gruppe in Europa abbildet und mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Vor dem Hintergrund der Branchenentwicklung in Europa verzeichneten die Tochtergesellschaften in Europa im Schnitt stark rückläufige Umsätze (starker Rückgang in 2024 gegenüber 2023). Da die Kosten weiterhin auf einem hohen Niveau lagen, musste die Emma Sleep Aufwendungen aus Verlustübernahme in Höhe von T€ 28.581 verbuchen (im Vorjahr Aufwendungen aus Verlustübernahme in Höhe von T€ 26.458). Vor diesem Hintergrund bewertet die Geschäftsführung den Verlauf des Geschäftsjahres insgesamt als unzufriedenstellend. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Die künftige Entwicklung der Gesellschaft wird durch die wirtschaftliche Lage der Tochterunternehmen und des internationalen Marktes für Matratzen mit Schwerpunkt in Europa beeinflusst. Die Tochtergesellschaften der Emma Sleep können auf den bereits bestehenden Marktanteilen aufbauen und ihre Expertise im Online-Schlaf-Segment in bestehenden Märkten weiter ausbauen. Weiterhin sind die stetige Produktentwicklung sowie Marketingoptimierung wesentliche Bausteine für die Fortsetzung der Entwicklung der Tochtergesellschaften. Bei der Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) in der EU für das Jahr 2025 und 2026 wird ein leichter Anstieg erwartet (BIP 2025: 1,1%; 2026: 1,5%).4 Der europäische E-Commerce-Markt soll in 2025 um ca. 12,6% und in den Jahren 2026 bis 2030 um immerhin durchschnittlich 4,6% wachsen.5 Der Matratzenmarkt in Europa (EU 27) soll lediglich leicht wachsen. Für 2025 wird ein Wachstum i.H.v. 4,8% und für die Jahre 2026 bis 2030 ein Wachstum von rund 2,4% geschätzt.6 Vor dem Hintergrund des gestiegenen Wettbewerbsdrucks ist wie in den Vorjahren allerdings auch künftig mit einer zunehmenden Konzentration der Anbieter auf dem Markt zu rechnen. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2025 wurde nach den zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses vorliegenden vorläufigen Finanzinformationen ein deutlich positives Ergebnis nach Steuern erzielt. Gegenüber seinem Vergleichswert (Jahresfehlbetrag i.H.v. -T€ 29.903) hat sich das Ergebnis somit stark verbessert. Für das darauffolgende Geschäftsjahr 2026 planen wir gegenüber seinem Ausgangswert aus 2024 ebenfalls mit einem stark verbesserten, positivem Ergebnis nach Steuern. 3.2 Darstellung der Chancenlage Die Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen setzen auf eine erfolgreiche Durchdringung der Märkte, in denen der Konzern aktuell aktiv ist. Dies soll weiterhin durch tiefgehende und länderspezifische Marktanalysen erreicht werden. Hohes Wachstum in neuen Ländern mit geringem Wettbewerb und potenziell hohem Marktanteil kann mit der richtigen Go-to-Market-Strategie die Wachstumsrate des Gesamtumsatzes der Tochtergesellschaften und damit auch der Umsätze aus Konzernumlagen bei Emma Sleep steigern. Weiterhin sollen neue Produktsegmente zu einer Diversifizierung des Produktportfolios der Tochtergesellschaften und damit zur Steigerung des bestehenden Marktanteils führen, was auch in einer erfolgreichen und langfristigen Kundenbindung münden soll. Dazu zählen besonders Betten, Kissen sowie weitere Accessoires aber auch innovative Sleep Tech Produkte.
4
European Commission - Spring 2025 Economic Forecast: Moderate growth amid global
economic uncertainty, Abruf am 19.01.2026 unter: https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-forecast-and-surveys/economic-forecasts/spring-2025-economic-forecast-moderate-growth-amid-global-economic-uncertainty_en 3.3 Darstellung der Risikolage Die Gesellschaft sieht sich in einer sich ständig wandelnden Geschäftsumgebung mit einer Vielzahl von Herausforderungen und Risiken konfrontiert. Die Zukunft birgt eine Vielzahl von Unsicherheiten, die es zu bewältigen gilt. Die Risiken der Gesellschaft werden durch die Geschäftsführung erhoben und im Rahmen des Risikomanagementsystems regelmäßig überwacht. Dabei ist die Risikolage der Gesellschaft in Ihrer Funktion als Muttergesellschaft, die zentrale Funktionen für die Emma Sleep-Gruppe erbringt, maßgeblich von den Risiken abhängig, denen die operativen Tochtergesellschaften ausgesetzt sind. Unter einem Risiko wird dabei die Gefahr einer negativen Abweichung von der geplanten oder erwarteten Entwicklung verstanden. Die identifizierten Risiken werden systematisch hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und potenziellen Auswirkung auf die Gruppe bewertet, wobei risikovermeidende oder -mindernde Maßnahmen sowie bereits gebildete Rückstellungen in die Bewertung einfließen. Im Zusammenhang mit der strategischen und operativen Planung werden wesentliche Risiken und Maßnahmen zu deren Begrenzung aktualisiert, bei Bedarf neu bewertet und in der Planung der Gruppe berücksichtigt. Ein weiteres Element des Risikomanagements ist die laufende Sammlung und Analyse von Informationen über Märkte, Trends und Wettbewerber. Die Berichterstattung und Steuerung finanzwirtschaftlicher Risiken umfassen Liquiditätsrisiken, Ausfallrisiken und Risiken aus der Änderung von Zinsen und Wechselkursen sowie sonstigen Preisschwankungen. Ziel ist es, finanzwirtschaftliche Risiken zu vermeiden oder zu begrenzen. Das Management finanzwirtschaftlicher Risiken wird detailliert im Konzernanhang erläutert. Nachfolgend sind die zum 31. Dezember 2024 identifizierten Risiken aufgeführt, der die Gesellschaft mittelbar durch ihre Tochtergesellschaften auf kurze und mittlere Sicht ausgesetzt ist. Die identifizierten Risiken werden basierend auf ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und den Auswirkungen auf die Gruppe in geringe, moderate und bedeutende Risiken eingestuft, wobei bedeutende Risiken nicht bestehen. Als hohes Risiko wird die Bedrohung durch unbefugten digitalen Zugriff (Hacking) mit dem Ziel, Unternehmensdaten zu kompromittieren oder zu verschlüsseln, angesehen. Zu den Schäden zählen die Zerstörung von Hardware, finanzielle Verluste durch Lösegeldforderungen, Kosten für die Wiederherstellung gekaperter Daten, Verlust geistigen Eigentums, daraus resultierende Rechtsstreitigkeiten und Reputationsschäden. Um diesem Risiko zu begegnen wird die IT-Sicherheitsinfrastruktur stetig ausgebaut und gesichert. Zudem hat die Gesellschaft diverse Kommunikationskampagnen für die Mitarbeiter sowie die Phishing-Tests intensiviert. Dabei wird der Schwierigkeitsgrad der Kampagnen erhöht, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter nicht den Eindruck gewinnen, Phishing-Angriffe seien nicht immer offensichtlich. Die Nicht-Einhaltung von steuerlichen und zollrechtlichen Vorschriften und daraus resultierende Nachzahlungen oder Bußgelder werden als moderates Risiko eingestuft. Dem Risiko begegnet die Gesellschaft insbesondere durch die Implementierung eines Tax Compliance Management Systems. Zudem wird die eigene Steuerabteilung stetig ausgebaut. Für Zollangelegenheiten und Verkehrssteuern wurde ebenfalls ein eigenes Team aufgebaut. Weiterhin schätzt die Geschäftsführung das Risiko von Störungen des Geschäftsbetriebs durch Ausfälle oder Schädigungen der IT-Infrastruktur als moderat ein. Um diesem Risiko zu begegnen, wird das interne Kontrollsystem stetig ausgebaut sowie die bestehende IT-Infrastruktur gegen Ausfälle oder Schädigung durch Dritte gesichert. Die im Vorjahr global festgestellten Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Lieferkette (Versorgungsengpässe bei Logistikdienstleistern, auch bedingt durch die Entwicklung der Preise fossiler Brennstoffe und geopolitischer Spannungen) könnten auch in Folgejahren weiterhin zu höheren Material- und Logistikaufwendungen führen. Das Management geht davon aus, dass sich die Situation in Zukunft verbessern wird und schätzt das Risiko als moderat ein. Es werden weiterhin Maßnahmen für Kosteneinsparungen sowie zur Diversifikation der Lieferantenlandschaft, und somit der Verringerung der Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten und Geschäftspartnern, implementiert, um diese Risiken zu mitigieren. Im Wholesale-Bereich ergeben sich vor allem aus der Eröffnung eigener Stores, was sowohl operative Haftungs- als auch Geschäftsrisiken mit sich bringt. Zudem entstehen potenzielle Konflikte mit bestehenden Handelspartnern, etwa durch Vertragsstrafen, Umsatzkannibalisierung oder den Verlust der Kontrolle über die Markenführung. Gleichzeitig führt das Offline-Geschäft zu einem erhöhten Working-Capital-Bedarf. Das Risiko wird als moderat eingeschätzt. Emma Sleep hat zur Begegnung der Risiken eine Vorlage für Einzelhandelsverträge entwickelt, um einen besseren rechtlichen Schutz sicherzustellen. Vertragsstrafen wurden überarbeitet, sodass das Unternehmen bei operativen Fehlern nicht unnötig belastet wird. Zudem wurde ein Konzept zur Eröffnung von Testgeschäften erprobt, um größere Verluste zu vermeiden. Im E-Commerce resultieren wesentliche Risiken aus der starken Abhängigkeit von Anbietern digitaler Dienste, die rund 30 % des Marketingbudgets beansprucht und dessen Änderungen die Marketingkosten erheblich steigern können. Hinzu kommen ein intensiver Preis- und Rabattdruck durch Wettbewerber, verschärfte Verbraucherschutz- und Preisangabenregeln sowie zusätzliche Belastungen durch Rechtsstreitigkeiten und regulatorische Eingriffe, die auch zum Stopp laufender Kampagnen führen können. Insgesamt wirken sich diese Faktoren direkt in Form niedrigerer Margen, steigender Marketing- und Rechtskosten, potenziell rückläufiger Verkaufszahlen und erhöhter Reputationsrisiken aus. Das damit einhergehende Risiko ist als moderat einzuschätzen. Um diesem Risiko zu begegnen, werden laufende Überwachungsmechanismen und Schulungen implementiert, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen und potenzielle Auswirkungen auf die Marketingstrategie zu minimieren. Laufendes Risiko sind Zahlungsausfälle sowohl bei einzelnen Bezahlmethoden im B2C-Online-Geschäft als auch in üblichen B2B-Kundengeschäftsbeziehungen. Aufgrund der Vielzahl an Kleinkunden im Online-Bereich sowie der Diversifikation bei B2B-Kunden besteht hier jedoch keine Abhängigkeit von einzelnen und wenigen Großkunden. Außerdem werden die Zahlungsmethoden durch bestehende Prozesse zum Risikomanagement laufend überwacht (auch in Bezug auf die Bonität der Kunden sowie Betrugsfälle) und in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Dienstleistern kontinuierlich verbessert, wodurch die Ausfallquote weiterhin niedrig gehalten werden soll. Die Geschäftsführung schätzt dieses Risiko als gering ein. Fremdwährungsrisiken beugt die Gesellschaft dadurch vor, dass sie Fremdwährungskonten vorhält und Verbindlichkeiten in fremder Währung auch in gleicher Währung zu bedienen versucht. Die Geschäftsführung schätzt Fremdwährungsrisiken für die Gruppe als gering ein. Speziell auf den europäischen Märkten sind Verbraucherteststiftungen, wie in Deutschland die Stiftung Warentest, ein wichtiger Standard, der das Kundenvertrauen in die Marke verbessert und zu wesentlichen Absatzzahlen geführt hat. In Deutschland und mehreren weiteren europäischen Absatzmärkten gelang es Emma wiederholt, diese Verbrauchergütesiegel im Test zu gewinnen. Ein wesentliches Augenmerk wird auch in den kommenden Jahren darauf liegen, diese Testsiege zu verteidigen sowie neue Testsiege zu erringen. Ein Verlust dieser Position könnte zu einer leichten Verlangsamung der lokalen Nachfrage führen. Das Risiko wird als moderat eingestuft. Um es zu mindern, setzt der Konzern auch weiterhin ein Hauptaugenmerk auf die Positionierung innerhalb dieser Verbrauchertests und erweitert die Länderpalette, um somit die Umsatzkonzentration zu verringern. Die hohe Inflation in der Eurozone dämpfte das Konsumklima, da sie bei den Kunden zu einem geringeren verfügbaren Einkommen führt. Zudem führte die Inflation zu einer wesentlichen Steigerung der Energie-, Logistik- und Lohnkosten seitens der Gruppe. Aufgrund des prognostizierten rascheren Rückgangs der Inflation in der EU wird davon ausgegangen, dass die Inflation in 2025 und in den nächsten Jahren keinen wesentlichen Einfluss auf die Gruppe haben wird und wird daher als geringes Risiko eingeschätzt. Die darüber hinaus durch die Geschäftsführung identifizierten Risiken im Zusammenhang der Einhaltung von ESG-Vorschriften (bspw. in Form des Lieferkettengesetzes) sowie Einhaltung sonstiger gesetzlicher Vorschriften (Bußgelder und Strafen durch Non-Compliance in Bezug auf arbeitsrechtliche oder sonstige Vorschriften) werden als moderat eingestuft. Weitere konkrete Risiken, die über die allgemeinen unternehmerischen Risiken hinausgehen, sind nicht bekannt. Im Zusammenhang mit den aktuellen gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Spannungen, die mit erheblichen Risiken für die Weltwirtschaft in Form von Risiken aus einem veränderten Konsumklima und erhöhten Verbraucherpreisen (insbesondere Energiepreisen) verbunden ist, geht die Geschäftsführung nicht von negativen Zielabweichungen aus. Unmittelbare Auswirkungen aus den jüngsten Marktentwicklungen und Verwerfungen in der internationalen Handelspolitik auf das Geschäftsmodell der Emma Sleep-Gruppe sind derzeit nicht absehbar oder erkennbar. Grundsätzlich ist der amerikanische Markt für die Gruppe von absolut untergeordneter Bedeutung. Allgemeine, den Unternehmensfortbestand gefährdende Risiken, bestehen nicht.
Frankfurt am Main, 19. Februar 2026 Dr. Dennis Schmoltzi, Geschäftsführer Manuel Müller, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2024AKTIVSEITE scroll
PASSIVSEITE scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024scroll
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 20241. Allgemeine Angaben Die Emma Sleep GmbH, Frankfurt am Main, ist als oberste Muttergesellschaft des Konzerns zusammen mit ihren Tochtergesellschaften im Bereich Handel schwerpunktmäßig in den Geschäftsbereichen Matratzen, Betten und Bettwaren tätig. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 101705 geführt. Der Einzelabschluss der Emma Sleep GmbH wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) sowie des für Gesellschaften mit beschränkter Haftung anzuwendenden Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gern. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zur Bilanz Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Die Geschäftsführung geht bei der Aufstellung des Jahresabschlusses von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Aktiva Immaterielle Vermögensgegenstände Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens resultieren aus Produktentwicklungen in Vorjahren, die unter Ausübung des Wahlrechts gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB aktiviert wurden. Im aktuellen sowie vorherigen Geschäftsjahr fand keine Aktivierung mehr statt, die Aktivierungsquote der Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von T€ 332 (Vorjahr: T€ 734) liegt daher bei 0% (Vorjahr: 0%). Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögengegenstände wurden gemäß § 255 Abs. 2a HGB mit ihren Herstellungskosten angesetzt und seitdem planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von 2 bis 5 Jahren abgeschrieben, sobald die Entwicklung nutzbar war. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, soweit es sich um abnutzbare Wirtschaftsgüter handelt, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die gewöhnliche Nutzungsdauer bewertet. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von bis zu € 800 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Entwicklung der im Anlagevermögen bilanzierten Werte im Geschäftsjahr 2024 sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der dem Anhang beigefügt ist. Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 4.874 (Vorjahr: T€ 1.661) vorgenommen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese Positionen sind als kurzfristig einzustufen. Sonstigen Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Sie enthalten Barsicherheiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 1.541 (Vorjahr: T€ 1.485). Alle übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern Latente Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden sowie steuerlichen Verlustvorträgen und betragen zum Stichtag T€ 6.663 (Vorjahr T€ 3.955). Die aktiven latenten Steuern beinhalten solche aus steuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von T€ 6.692 und solche aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz (aktive latente Steuern: T€ 406; passive latente Steuern: T€ 435). Im Vorjahr ergaben sich aktive latente Steuern aus steuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von T€ 4.230 und aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von T€ 486 sowie passive latente Steuern aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von T€ 760. Aktive und passive latente Steuern wurden miteinander gem. § 274 Abs. 1 HGB saldiert. Für die Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 31,93 % zugrunde gelegt. Es besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von 7.011 TEUR, davon auf den Überhang aktiver latenter Steuern in Höhe von T€ 6.774 (ohne Berücksichtigung von passiven latenten Steuern auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände) sowie dem Buchwert der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 237 (nach den hierauf zu bildenden passiven latenten Steuern). Passiva Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert passiviert. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Beträgt ihre Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden die Rückstellungen mit einem der jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen i.H.v. T€ 1.850 (Vorjahr T€ 2.798), Aufwendungen für nicht genommenen Urlaubsanspruch i.H.v. T€ 393 (Vorjahr: T€ 566) sowie sonstige personalbezogene Abgaben i.H.v. T€ 257 (Vorjahr: T€ 138). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Restlaufzeit beträgt jeweils weniger als ein Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Ergebnisabführungsverträgen. Diese Positionen sind als kurzfristig einzustufen. Umrechnung von Fremdwährung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Im Geschäftsjahr erfolgten Weiterbelastungen innerhalb des Konzerns (T€ 45.363, Vorjahr: T€ 87.723) für sämtliche durch die Gesellschaft erbrachten Personaldienstleistungen für Forschung & Entwicklung, Vertrieb sowie administrative Bereiche wie Buchhaltung und Personal. Ebenfalls in den Weiterbelastungen enthalten ist die Umlage allgemeiner Kostenblöcke, sofern die Gesellschaft gegenüber ihren Tochtergesellschaften diesbezüglich einen Mehrwert erbringt, d.h. keine reine Kostenumverteilung ohne Leistungserbringung stattfindet. Seit dem 1. Januar 2024 fungiert die Gesellschaft für mehrere Kostenblöcke (u.a. Logistik sowie bezogene Rechts- und Beratungsleistungen), in deren Zusammenhang zuvor Leistungen innerhalb des Konzerns erbracht wurden, nur noch als reiner Kostenumverteiler für die Gruppe. Dementsprechend werden die Kosten seit 2024 ohne Aufschlag weiterbelastet und aufgrund fehlender Leistungserbringung in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge der Gesellschaft sind in 2024 daher nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Wäre im Vorjahr in Bezug auf die gleichen Kostenblöcke durch die Gesellschaft eine Leistungserbringung erfolgt, wären die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 45.363 mit einem Vorjahreswert von T€ 47.846 zu vergleichen und die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 58.988 mit einem Vorjahreswert von T€ 54.640. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 58.988 (Vorjahr: T€ 14.763) beinhalten Effekte aus der Währungsumrechnung sowie Weiterbelastungen an Tochterunternehmen im Rahmen einer reinen Umverteilung von Kosten, siehe dazu die Ausführungen im vorherigen Abschnitt „Umsatzerlöse“. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von T€ 2.780 (Vorjahr: T€ 270) periodenfremde Erträge enthalten. Sie betreffen im Wesentlichen Rückerstattungen von Überzahlungen bei den Verkehrssteuern in den Vorjahren. Im Vorjahr betrafen die periodenfremden Erträge die Ausbuchung veralteter Verbindlichkeiten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind T€ 454 (Vorjahr: T€ 1.032) periodenfremde Aufwendungen enthalten, die im Zusammenhang mit zollrechtlichen Abgaben stehen und das Vorjahr betreffen. Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder Bedeutung Als Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung seien Wertberichtigungen auf kurzfristige Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt T€ 2.287 erwähnt. Sie betreffen die Region Asien und sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 7.311 (Vorjahr: T€ 2.507) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese betreffen im Wesentlichen Mietverpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen. Mit einer Patronatserklärung vom 24. November 2022 hat die Gesellschaft sich dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass das Tochterunternehmen Emma Services GmbH, Frankfurt am Main, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen fristgemäß nachkommen kann. Zum Stichtag war mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis nicht zu rechnen. Darüber hinaus hat sich die Emma Sleep GmbH mit einer Patronatserklärung vom 12. Juni 2024 dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass das Tochterunternehmen DIBMat GmbH, Frankfurt am Main, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen fristgemäß nachkommen kann. Zum Stichtag war mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis nicht zu rechnen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer (nach Köpfen) betrug 376 (Vorjahr: 405). Die Aufteilung nach Funktionsbereichen stellt sich wie folgt dar: Marketing/Vertrieb: 187 Arbeitnehmer (Vorjahr: 205) Verwaltung: 62 Arbeitnehmer (Vorjahr: 64) Zentrale Funktionen (außer Verwaltung): 127 Arbeitnehmer (Vorjahr: 128) Sonstige Funktionen: 0 Arbeitnehmer (Vorjahr: 8) Mitglieder der Geschäftsführung Dr. Dennis Schmoltzi, Frankfurt am Main Manuel Müller, Frankfurt am Main Der ausgeübte Beruf der Geschäftsführer entspricht ihrer Organtätigkeit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde in Ausübung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Liste des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2024 setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Bei dem Eigenkapital und Ergebnis der Tochtergesellschaften handelt es sich um die Werte zum 31. Dezember 2024 oder des zuletzt verfügbaren Abschlusses (*) zum 31. Dezember 2023. Nachtragsbericht Es sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten, welche einen wesentlichen Einfluss auf den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 haben. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 29.902.525,25 mit dem bestehenden Bilanzposten Gewinnvortrag in Höhe von € 33.069.289,48 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernabschluss Die Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Sie wird in den Konzernabschluss der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Beide Konzernabschlüsse werden im Unternehmensregister veröffentlicht.
Frankfurt am Main, den 19. Februar 2026 Dr. Dennis Schmoltzi, Geschäftsführer Manuel Müller, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024scroll
scroll
scroll
BESTÄTIGUNGSVERMERK Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Emma Sleep GmbH, Frankfurt am Main: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Emma Sleep GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Emma Sleep GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 20. Februar 2026 Rödl Audit GmbH Stramitzer, Wirtschaftsprüfer Lücken, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2024 erfolgte mit Umlaufbeschluss der Gesellschafterversammlung vom 25. Februar bis 3. März 2026. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Emma Sleep GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Wilhelm-Leuschner-Straße 78
60329 Frankfurt am Main - Handelsregister
- HRB 101705, Frankfurt am Main
- Eintragungsdatum
- 23. Juli 2013
- Branche
-
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Großhandel mit Textilien
Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten - Eingetragenes Kapital
- 41.474,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- Handel mit Betten, Matratzen, Bettwaren und Heimtextilien sowie damit zusammenhängende Geschäfte.
Finanzen
Bilanz
- Eigenkapital 49,5 % 63,02 Mio
- Verbindlichkeiten 31,6 % 40,30 Mio
- Rückstellungen 18,9 % 24,05 Mio
Bilanzdaten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 46,3 % 75,44 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 27,8 % 45,24 Mio
- Umsatzerlöse 24,0 % 39,05 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,6 % 2,53 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,3 % −521,5 k
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 51,9 % −57,30 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 23,2 % −25,59 Mio
- Personalaufwand 22,5 % −24,79 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,1 % −2,27 Mio
- Sonstige Steuern 0,4 % −433,7 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 0
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,0 % 0
- Ergebnis nach Steuern 51,79 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 51,36 Mio
GuV-Daten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Dennis Dr. Schmoltzi
seit 2015 Geschäftsführer
-
Manuel Müller
seit 2015 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Emma International GmbH DEU 58,2 % 24k €
- DS13 GmbH DEU 20,9 % 9k €
- Molinarius GmbH DEU 20,9 % 9k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Beteiligungen an
- DIBMat GmbH 100,0 %
- Emma Services GmbH 100,0 %
- Emma Up GmbH 100,0 %
Historie
- 2024
-
03.04.
SatzungsänderungEmma Sleep GmbH
- 2020
-
23.07.
Austritt einer PositionP****** B****** · Geschäftsführer
-
27.05.
SatzungsänderungEmma Sleep GmbH
-
27.05.
NamensänderungEmma Sleep GmbH
- 2019
-
08.02.
SatzungsänderungEmma Sleep GmbH
-
09.01.
SatzungsänderungEmma Sleep GmbH
-
09.01.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsEmma Sleep GmbH
- 2018
-
03.12.
SatzungsänderungEmma Sleep GmbH
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2024 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
- Satzung / Gesellschaftsvertrag PDF
Weitere Unternehmen entdecken
Unternehmensdaten direkt im AI-Chat
Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Emma Sleep GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 07d585c5dabf30a8efd90786f63b58da",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Emma Sleep GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
Kopieren war nicht möglich. Bitte den Text markieren und manuell kopieren.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
- 1–6
- Diese Hilfe
- ?