EPnP Medical GmbHNeuhausenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDer zur Offenlegung bestimmte Konzernabschluss und der Konzernlagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem Konzernabschluss und Konzernlagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erteilt: "An die EPnP Medical GmbH, Neuhausen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der EPnP Medical GmbH, Neuhausen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der EPnP Medical GmbH, Neuhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben zu den Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden, im Konzernanhang sowie auf die entsprechenden Angaben im Konzernlagebericht, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass der Konzern durch die negativen Konzernergebnisse im Vorjahr und im laufenden Geschäftsjahr bilanziell überschuldet ist. Zur Beseitigung der bilanziellen Überschuldung wurden qualifizierte Rangrücktritte von Gesellschaftern in Höhe von TEUR 33.681 ausgesprochen. Unter der Prämisse, dass die Konzernplanung für das Folgejahr umgesetzt wird sowie die notwendigen Finanzierungen aufrecht erhalten bleiben, geht die Geschäftsführung von einer positiven Fortführungsprognose aus. Wie im Konzernanhang und im Konzernlagebericht dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Schweinfurt, 1. März 2024 PICKEL
& MEHLER GMBH
Sylvia Mehler, Wirtschaftsprüferin Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023EPnP Medical GmbH, Neuhausen(vormals EMS MED TEC GmbH)Registergericht Mannheim, HRB Nr. 747743AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023EPnP Medical GmbH, Neuhausen(vormals EMS MED TEC GmbH)
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023EPnP Medical GmbH, Neuhausen(vormals EMS MED TEC GmbH)1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernabschlussstichtag 31. Dezember 2023 entspricht dem Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens sowie sämtlicher einbezogener Tochterunternehmen. 2. Grundsätze der Konsolidierung Konsolidierungskreis Der vorliegende Konzernabschluss umfasst neben der EPnP Medical GmbH, Neuhausen als Mutterunternehmen folgende einbezogene Tochterunternehmen, da der Muttergesellschaft die Mehrheit der Stimmrechte gemäß § 290 Abs. 2 HGB zusteht und sie einen beherrschenden Einfluss ausübt:
Die EMS Acquico I GmbH wurde zum 1. Januar 2023 auf die EMS MED TEC GmbH, die im Geschäftsjahr 2023 in die EPnP Medical GmbH umfirmiert wurde, verschmolzen. Der sich im Einzelabschluss ergebende Verschmelzungsgewinn wurde im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. Die Ottronic Regeltechnik GmbH, Fohnsdorf (Österreich) wurde im Geschäftsjahr 2023 erstmalig mit Erstkonsolidierungszeitpunkt 1. Juni 2023 konsolidiert. Die EPnP Medical GmbH (vormals: EMS MED TEC GmbH) hält direkt und indirekt 100 % der Anteile an obigen Gesellschaften sowie die Mehrheit der Stimmrechte. Konsolidierungsmethoden Für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023 waren die folgenden Konsolidierungsmethoden unverändert maßgebend. Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen ist gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB grundsätzlich nach der Neubewertungsmethode vorzunehmen. Die Brunner GmbH und die Brunner Electronic GmbH wurden im Geschäftsjahr 2020 erstmalig mit Erstkonsolidierungszeitpunkt 1. Januar 2020, die Koppold Holding GmbH mit Erstkonsolidierungszeitpunkt 20. März 2020, die Koppold Metalltechnik GmbH mit Erstkonsolidierungszeitpunkt 30. Juni 2020, die EMS Acquico I GmbH und die Helmut Schweyer Feinmechanik GmbH im Geschäftsjahr 2021 erstmalig mit Erstkonsolidierungszeitpunkt 22. Februar 2021 bzw. 31. Mai 2021, die Gebauer GmbH und die Diethard Kaupke Leiterplatten Service GmbH im Geschäftsjahr 2022 erstmalig jeweils mit Erstkonsolidierungszeitpunkt 1. August 2022 sowie die Ottronic Regeltechnik GmbH im Geschäftsjahr 2023 erstmalig mit Erstkonsolidierungszeitpunkt 1. Juni 2023 nach der Neubewertungsmethode entsprechend § 301 Absatz 1 Satz 2 HGB konsolidiert. Das Tochterunternehmen Koppold Metalltechnik GmbH wurde zum 1. Januar 2022 auf die Koppold Holding GmbH, die im Geschäftsjahr 2022 in die Koppold Metalltechnik GmbH umfirmiert wurde, verschmolzen. Der sich im Einzelabschluss ergebende Geschäfts- oder Firmenwert wurde im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. Die EMS Acquico I GmbH wurde zum 1. Januar 2023 auf die EMS MED TEC GmbH, die im Geschäftsjahr 2023 in die EPnP Medical GmbH umfirmiert wurde, verschmolzen. Der sich im Einzelabschluss ergebende Verschmelzungsgewinn wurde im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. Ein sich ergebender aktivischer Unterschiedsbetrag wird den Vermögensgegenständen insoweit zugerechnet, als deren beizulegender Wert über dem Buchwert lag. Ein verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und entsprechend § 309 Abs. 1 HGB abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird mit 15 Jahren unterstellt. Die Schuldenkonsolidierung wird gemäß § 303 HGB vorgenommen. Dabei werden die ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gegenseitig verrechnet. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung wird gemäß § 305 HGB vorgenommen. Aufwendungen und Erträge, die sich aus Geschäftsbeziehungen im Konzern ergeben, werden gegenseitig verrechnet. Zwischengewinneliminierungen gemäß § 304 HGB und Steuerabgrenzungen gemäß § 306 HGB waren im Geschäftsjahr keine vorzunehmen. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen wurden grundsätzlich einheitlich nach den für das Mutterunternehmen angewandten Bilanzierungsgrundsätzen angesetzt und bewertet. Die Bewertung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen sowie wertbestimmenden Faktoren erstellt. Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie wertbestimmende Faktoren maßgebend. Änderungen im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich in der Weise, dass der "Bestand Waren" eines Teilbereichs im Geschäftsjahr von der Position "Fertige Erzeugnisse und Waren" in die Position "Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe" (TEUR 146), das "Darlehen VR Smart Finanz" im Geschäftsjahr von der Position "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" in die Position "sonstige Verbindlichkeiten" (TEUR 8), die "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" im Geschäftsjahr aus der Position "sonstige Verbindlichkeiten" in die Position "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" (TEUR 3.238) sowie die "Fertigen Erzeugnisse" eines Teilbereichs im Geschäftsjahr von der Position "Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen" in die Position "Fertige Erzeugnisse und Waren" (TEUR 1.208) umgegliedert wurden. Das Vorjahr wurde nicht angepasst. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände wurden höchstens zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geschäfts- oder Firmenwerte werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren bzw. über 10 Jahre, in den Fällen, in denen die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit zulässig, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen soweit zulässig und vorteilhaft, degressiv und darüber hinaus linear, zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bzw. mit niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Material-, Fertigungseinzelkosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Die Fremdkapitalkosten und andere wahlweise berücksichtigungsfähigen Herstellungskosten wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte darüber hinaus frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Berichtsjahr eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Der Ansatz der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Anwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2018 G nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "modifizierten Teilwertmethode" unter Zugrundelegung einer Anwartschaftsdynamik von 0,0 % p.a., einer Rentensteigerung von 5,0 % p.a. und einem Zinssatz (10-Jahresdurchschnitt) von 1,8 % p.a. sowie einer Kündigungsrate von 0,0 %. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden im Rahmen der Ausübung von Ermessensspielräumen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag entstandene Gewinne und Verluste aus Kursänderungen werden berücksichtigt. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr werden zum jeweils niedrigeren oder höheren Anschaffungskurs oder Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag entstandene Verluste aus Kursänderungen werden berücksichtigt. 4. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Konzernanlagenspiegel dargestellt. Der im Geschäftsjahr 2019 entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Einzelabschluss der Brunner GmbH wird über 10 Jahre abgeschrieben, da die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann. Die in den Geschäftsjahren 2020 bis 2023 entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte mit Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 54.187 und einem Buchwert in Höhe von TEUR 47.424 entfielen in voller Höhe auf den verbleibenden aktivischen Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde aufgrund der voraussichtlichen Nutzungsdauer über 15 Jahre abgeschrieben. Er basiert auf Zahlungen, um langfristige Synergien in der Aufbau- und Ablauforganisation innerhalb der Gruppe zu generieren. Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgt über einen Zeitraum von 15 Jahren, weil davon ausgegangen wird, dass dies der Zeitraum ist, in dem sich die gemeinsame Organisation amortisieren wird. Die Mitarbeiterstruktur und deren Know-How, die stabile Branche und langfristigen Geschäftsbeziehungen mit Schlüsselkunden rechtfertigen somit den 15-jährigen Abschreibungszeitraum. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks Zum 31. Dezember 2023 stand ein Guthaben gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 70 nicht zur freien Verfügung. Rechnungsabgrenzungsposten Im Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio im Sinne des § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von EUR 1.056.235,38 (Vorjahr: EUR 1.141.582,66) enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25 und entspricht dem im Handelsregister für die EPnP Medical GmbH, Neuhausen eingetragenen Betrag. Das Stammkapital ist in voller Höhe einbezahlt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von EUR -116.548,96 zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR -444.223,46 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen. Der Konzern ist zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 535.772,42 durch die negativen Konzernergebnisse im Vorjahr und im laufenden Geschäftsjahr bilanziell überschuldet. Zur Beseitigung der bilanziellen Überschuldung wurden qualifizierte Rangrücktritte von Gesellschaftern in Höhe von TEUR 33.681 ausgesprochen. Unter der Prämisse, dass die Konzernplanung für das Folgejahr umgesetzt wird sowie die notwendigen Finanzierungen aufrecht erhalten bleiben, wird von einer positiven Fortführungsprognose ausgegangen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, denen kein Deckungsvermögen gegenüberstand, betrugen im Berichtsjahr TEUR 47. Die Pensionsrückstellung aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 271 wurde im laufenden Geschäftsjahr in voller Höhe aufgelöst. Im Geschäftsjahr hat sich der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung aus der im Rahmen der Veränderung des Konsolidierungskreises zugegangenen Pensionsrückstellung um TEUR 47 erhöht. Für die entsprechenden Pensionsrückstellung ergab sich im Geschäftsjahr ein Auflösungsbetrag in Höhe von TEUR 3 und eine Aufzinsung in Höhe von TEUR 0. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 0. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Tantiemen, Earn-Out Vereinbarung, Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen, Gewährleistung, ausstehende Rechnungen sowie für Jahresabschluss und Steuerklärungen gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt: Verbindlichkeitenspiegel in TEUR:
* Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen wurden teilweise durch Einräumung von
Eigentumsvorbehalten an den erworbenen Vorräten und
Vermögensgegenständen besichert.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Mietkauf gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten in Höhe von TEUR 254 enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 33.681 (Vorjahr: TEUR 30.548) enthalten. Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bzw. verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.808) enthalten. Haftungsverhältnisse Der Konzern hat Avale mit Nominalbetrag und Valuta zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 79 übernommen. Der Konzern geht bei den Avalen von einem geringen Risiko der Inanspruchnahme aus, da der Fortbestand der entsprechenden Gesellschaften, denen gegenüber diese ausgesprochen wurde, gesichert ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge Der Konzern hat finanzielle Verpflichtungen aus diversen Miet- und Leasingverträgen für Geschäftsräume sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung, deren Kündigungstermine zwischen 2024 und 2030 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Die Verpflichtungen aus den nicht innerhalb eines Jahres kündbaren Miet- und Leasingverträgen, die sich über die gesamte Laufzeit ergeben, sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, der Avalrahmen in den Haftungsverhältnissen sowie die die Verpfändung eines Geldmarktkontos bei dem Kassenbestand unter entsprechender Angabe der Beträge ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden dem Konzern Rahmenkreditlinien in Höhe von TEUR 110 und ein Avalrahmen in Höhe von TEUR 9 gewährt. 5. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen und Tätigkeitsbereichen wurde aktualisiert. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung (TEUR 54) enthalten. Die periodenfremden Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 58), aus Anlagenbuchwertabgangsgewinnen (TEUR 171) sowie übrige periodenfremde Erträge (TEUR 22). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (TEUR 65) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 28) sowie übrige periodenfremde Aufwendungen (TEUR 11). Bei den außergewöhnlichen Aufwendungen handelt es sich um Aufwendungen aus der Zuführung zur Rückstellung für Einzelfallgewährleistungsrisiken (TEUR 108). Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 9 enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Steuern aus Gewerbesteuer Vorjahre (TEUR 42) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Steuernachzahlungen aufgrund der Betriebsprüfung der Jahre 2016 bis 2019 in Höhe von TEUR 41. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern enthalten Steuernachzahlungen aufgrund der Betriebsprüfung für die Jahre 2016 bis 2019 in Höhe von TEUR 26. 6. Wesentliche Änderungen im Konsolidierungskreis Die Ottronic Regeltechnik GmbH wurde im Geschäftsjahr 2023 erstmalig mit Erstkonsolidierungszeitpunkt 1. Juni 2023 konsolidiert. Durch die Erstkonsolidierung im Geschäftsjahr 2023 haben sich die Bilanzposten und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wie folgt entwickelt:
7. Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden Der Konzern ist zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 535.772,42 durch die negativen Konzernergebnisse im Vorjahr und im laufenden Geschäftsjahr bilanziell überschuldet. Zur Beseitigung der bilanziellen Überschuldung wurden qualifizierte Rangrücktritte von Gesellschaftern in Höhe von TEUR 33.681 ausgesprochen. Unter der Prämisse, dass die Konzernplanung für das Folgejahr umgesetzt wird sowie die notwendigen Finanzierungen aufrecht erhalten bleiben, gehen wir von einer positiven Fortführungsprognose aus. Weitere bestandsgefährdende Risiken bestehen nach unserer Einschätzung nicht. Darüber hinaus verweisen wir bzgl. der Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, auf die entsprechenden Ausführungen im Konzernlagebericht. 8. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung Im Geschäftsjahr wurden die Ein- und Auszahlungen aus den Namensschuldverschreibungen unter dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit und nicht unter dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ausgewiesen. Das Vorjahr (TEUR 40.000) wurde entsprechend angepasst. 9. Sonstige Angaben Geschäftsführung und Vertretung Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens setzt sich wie folgt zusammen: Herr Michael Roensch, Bad Saulgau Herr Thomas Anger, Trier Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung des Mutterunternehmens unterbleibt unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres in den Konzerngesellschaften beschäftigten Mitarbeiter:
Gesamthonorar Im Geschäftsjahr 2023 wurden Honorare für Abschlussprüfungsleistungen im gesamten Konzern in Höhe von TEUR 205 als Aufwand erfasst. Offenlegungspflichten Folgende Tochterunternehmen erfüllen die Kriterien des § 264 Absatz 3 HGB und machen von der Befreiungsvorschrift Gebrauch:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens, der EPnP Medical GmbH, schlägt vor, den Jahresüberschuss der EPnP Medical GmbH in Höhe von EUR 4.056.653,24 zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR -3.103.669,24 zu verrechnen und den sich danach ergebenden Betrag in Höhe von EUR 952.984,00 auf neue Rechnung vorzutragen.
Neuhausen, den 1. März 2024 EPnP Medical GmbH gez. Michael Roensch gez. Thomas Anger Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2023EPnP Medical GmbH (vormals: EMS MED TEC GmbH), Neuhausen
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023EPnP Medical GmbH (vormals EMS MED TEC GmbH), NeuhausenA. GRUNDLAGEN DES KONZERNS UND WIRTSCHAFTSBERICHT Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Gesamtjahr 2023 um 0,3 % zurückgegangen. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt um 2,0 % zurück. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit + 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+ 1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+ 0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (- 1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (- 0,1 %). Nach ihrem Höchststand im Sommer 2022 sanken die Energiepreise auf Erzeugerebene von Januar bis November 2023 um durchschnittlich 11,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dadurch wurde allerdings nur ein Bruchteil des Anstiegs der Jahre 2021 und 2022 kompensiert. In der zweiten Jahreshälfte 2023 stabilisierten sich die Energiepreise auf einem sehr hohen Niveau und belasteten weiterhin die Produktion der energieintensiven Wirtschaftszweige, die von Januar bis November 2023 um 10,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum abnahm. Dies bremste wiederum die gesamte Industrieproduktion. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 voraussichtlich um 5,9 % (Kernrate: + 5,1 %). Die Inflationsrate (Preisniveauanstieg binnen Jahresfrist) belief sich im Dezember voraussichtlich auf 3,7 %. Im November hatte die Rate noch bei 3,2 % gelegen. Maßgeblich für den Anstieg der Rate war ein Basiseffekt aufgrund der sogenannten Dezember-Soforthilfe zum Jahresende 2022, die vor einem Jahr dämpfend auf den Verbraucherpreisindex gewirkt hatte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (- 1,5 %). Die Sparquote stieg gegenüber dem Vorjahr geringfügig auf 11,3 %. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,7 %). Die Bauinvestitionen sanken im Jahre 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die gestiegenen Bauzinsen aus. Die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge nahmen dagegen preisbereinigt deutlich zu (+ 3,0 %). Das Arbeitnehmerentgelt nahm im Jahr 2023 deutlich um 6,7 % zu. Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen stiegen nach vorläufigen Berechnungen mit + 6,5 % fast genauso stark und damit deutlich kräftiger als im Jahr 2022 (+ 1,9 %). Das Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt sowie den Unternehmens- und Vermögenseinkommen zusammensetzt, erhöhte sich auf rund 3.082 Milliarden Euro (+ 6,6 %). Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. Der Konzern der EPnP Medical GmbH, Neuhausen umfasst neben der EPnP Medical GmbH als Mutterunternehmen die Brunner GmbH, Euerbach, die Brunner Electronic GmbH, Euerbach, die Koppold Metalltechnik GmbH, Hohenwart (vormals Koppold Holding GmbH), die Helmut Schweyer Feinmechanik GmbH, Krailing, die Diethard Kaupke Leiterplatten Service GmbH, Nürnberg, die Gebauer GmbH, Neuhausen und die Ottronic GmbH, Fohnsdorf (Österreich) als Tochterunternehmen. Die Ottronic GmbH, Fohnsdorf (Österreich) wurde im Geschäftsjahr 2023 erstmalig konsolidiert. Die EPnP Medical GmbH (vormals EMS MED TEC GmbH) und die EMS Acquico I GmbH wurden im Geschäftsjahr 2023 verschmolzen. Der Unternehmensgegenstand der EPnP Medical GmbH ist der Erwerb, das längerfristige Halten und die Verwaltung von Geschäftsanteilen an der Brunner GmbH mit Sitz in Euerbach, der Brunner Electronic GmbH mit Sitz in Euerbach, sowie an Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art, insbesondere an Fertigungsdienstleistern für elektronische Komponenten. Gegenstand der Brunner GmbH mit dem Sitz in Euerbach ist die Fertigung feinmechanischelektronischer Geräte der Medizintechnik und alle damit zusammenhängende Tätigkeiten. Kundenspezifische Gehäuse- und Montagebaugruppen für die Medizintechnik sind ein Spezialgebiet der Brunner GmbH. Das Portfolio reicht vom Zusammenfügen von Schlauchverbindungssystemen bis hin zur Montage individueller Komplettbaugruppen. Als größten qualitativen und wirtschaftlichen Vorteil bieten wir bei entsprechendem Bedarf auch die hauseigene Fertigung der Komponenten für die Baugruppe an. Unsere Beschaffungs- und Fertigungsprozesse entsprechen dabei höchsten qualitativen Anforderungen. Unsere Zulieferer verpflichten sich - ebenso wie wir selbst - zu Einhaltung höchster Qualitäts- und Umweltstandards. Die Brunner Electronic GmbH mit dem Sitz in Euerbach fertigt feinmechanische und elektronische Geräte für die Medizintechnik, Automobilindustrie, Logistik, Produktion und Dienstleistung. Das Produktspektrum umfasst dabei schlüsselfertige Lösungen (Turnkey-Solutions) für innovativ anspruchsvolle, kundenspezifische Anwendungen bei Automatisierung, Steuerung und Qualitätsmanagement. Entwicklung, Engineering und Produktion erfolgen durch Spezialisten innerhalb der Unternehmensgruppe - auf kurzen Wegen, schnell und kosteneffizient. Dank der gruppeninternen Null-Fehler-Strategie bieten wir High-End-Qualität für den globalen Markt. Die Koppold Metalltechnik GmbH mit dem Sitz in Hohenwart hat den allgemeinen Maschinenbau, Reparatur und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen, Lohnzerspanung, Werkzeug- und Formenbau, Maschinen- und Vorrichtungsbau, Erstellung von Mess- und Prüfmittel, Erstellung von Systemkomponenten, Durchführung von 3D-Fräs- und 5-Achs Fräsarbeiten und Erstellung von CAD-Konstruktionen, sonstige Metallbe- und verarbeitung und Handel mit Maschinen, Anlagen u. ä. als Unternehmensgegenstand. Die Helmut Schweyer Feinmechanik GmbH mit Sitz in Krailing hat die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb feinmechanischer Erzeugnisse, wie z. B. CNC-Dreh- und Frästeile aus Metall und Kunststoff in höchster Präzision für die Medizintechnik, OEMs und die Industrie u. ä. als Unternehmensgegenstand. Unsere Expertise umfasst Beratung, Konstruktion sowie flexible CNC-Fertigung von Einzel- und Serienteilen exakt nach Kundenwunsch. Wir bieten dabei das komplette Leistungsspektrum, angefangen von der Datenübernahme, fertigungstechnischer Datenoptimierung, mechanische Fertigung, Oberflächenveredelung, Komplettierung kundenspezifischer Präzisionskomponenten bis zur EDV-gestützten Lieferlogistik zur Kanban Produktionssteuerung. Die Kaupke Leiterplatten Service GmbH mit Sitz in Nürnberg hat die Entwicklung von Leiterplatten, den Handel mit Leiterplatten vor und nach Bearbeitung, Jet-Service für Leiterplatten, die Bestückung von Leiterplatten einschließlich Materialbeschaffung, die Entflechtung von Leiterplatten, die Entwicklung von und Handel mit Frontplatten und Industrieschildern sowie die Entwicklung und der Handel mit Folientastaturen als Unternehmensgegenstand. Das Leistungsspektrum umfasst dabei sowohl starre als auch flexible Leiterplatten sowie Leiterplatten mit Keramik oder Metallverstärkung für die Bereiche Medizintechnik, Automotive, Industrie, Luftfahrt und Militär. Die Gebauer GmbH mit Sitz in Neuhausen hat die Entwicklung, Produktion Prüfung und Support elektronischer und mechatronischer Systemkomponenten als Unternehmensgegenstand. Die Expertise umfasst dabei das Produktdesign, Layouterstellung, SMD- und THT Fertigung sowie das Entwickeln und Durchführen von maßgeschneiderten Testverfahren inkl. Erstellung von Prüfsoftware hauptsächlich für Kunden aus dem Bereich Industrie. Die Ottronic GmbH mit Sitz in Fohnsdorf, Österreich hat die Entwicklung und Produktion von maßgeschneiderten Komplettlösungen im Bereich elektronischer Systeme (E-SYSTEMS) für die Medizintechnik, Industrie und Mobilität als Unternehmensgegenstand. Einen Schwerpunkt neben Spezialelektroniken bilden dabei miniaturisierte Hochleistungsantriebe für z.B. Chirugiegeräte, sowie der Einsatz von technologisch anspruchsvollen Kunststoffen im Bereich Polymertechnik Wir sehen unsere Lieferanten als langfristige Partner. Das bedeutet, dass wir unsere Geschäftsbeziehung auf Vertrauen, Respekt und gegenseitige Wertschätzung gründen. Entscheidend für die Auswahl als Lieferant des EPnP Medical Konzerns sind ein hohes Maß an Qualitätsbewusstsein und Performance sowie die Bereitschaft zur ständigen Optimierung und Verbesserung. Im Geschäftsjahr 2023 stiegen die Umsatzerlöse des Konzerns um TEUR 27.783 auf TEUR 80.230. Der Rohertrag erhöhte sich um TEUR 10.872 auf TEUR 30.528 und beträgt 38,0 % (Vorjahr 37,2 %) der Gesamtleistung. Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 4.479 auf TEUR 13.236 und der Personalbestand im Konzernverbund um durchschnittlich 40 auf 288 Mitarbeiter. Das EBIT erhöhte sich im Geschäftsjahr um TEUR 3.887 auf TEUR 7.485. Der Konzernjahresfehlbetrag weist im Geschäftsjahr einen Wert von TEUR -117 (Vorjahr TEUR -601) auf. Der Cashflow beläuft sich auf TEUR 4.236 (Vorjahr TEUR 2.513). Die Liquidität des Konzerns war jederzeit gewährleistet. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beträgt -0,6 %. (Vorjahr -0,5 %). Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr um TEUR 2.903 auf TEUR 52.991 erhöht. Das Umlaufvermögen ist um TEUR 2.369 auf TEUR 30.181 gestiegen. Der Anstieg des Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus der Änderung des Konsolidierungskreises (TEUR +313) sowie aus Investitionen bei den immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen sowie Finanzanlagen (TEUR +7.771). Gegenläufig hierzu haben sich die Anlagenbuchwertabgänge (TEUR -120), die Umbuchungen (TEUR -438) und die laufenden Abschreibungen (TEUR -4.623) ausgewirkt. Der Anstieg des Umlaufvermögens beruht auf dem Anstieg der Vorräte (TEUR +815), der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +1.150) und der sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR +2.772). Gegenläufig hierzu haben sich die liquiden Mittel (TEUR -2.368) entwickelt. Die Rückstellungen haben sich um TEUR 271 auf TEUR 3.597 erhöht. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind um TEUR 224 auf TEUR 47 gesunken. Die Steuerrückstellungen haben sich um TEUR 366 auf TEUR 757 vermindert. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Rückstellungen für Tantiemen, für Earn-Out Vereinbarung, für Urlaub und Überstunden, für Jahresabschluss und Steuererklärung sowie für ausstehende Rechnungen. Gegenläufig haben sich die Rückstellungen für Gewährleistungen und für Beratung entwickelt. Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 5.049 auf TEUR 81.284 gestiegen. Die Bilanzsumme stieg um TEUR 5.327 auf TEUR 84.891. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf EUR 11,35 (Vorjahr TEUR 14). Davon entfallen EUR 0 (Vorjahr TEUR 14) auf Verbindlichkeiten aus Darlehen und EUR 11,35 (Vorjahr TEUR 0) auf Kontokorrentverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr betragen TEUR 38.118 (Vorjahr TEUR 35.973). Im Geschäftsjahr wurde dem Konzern eine Rahmenkreditlinie in Höhe von TEUR 110 und ein Avalrahmen in Höhe von TEUR 9 gewährt. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände, das Sachanlagevermögen sowie das Finanzanlagevermögen in Höhe von TEUR 7.771 getätigt. Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen, die für unsere wirtschaftliche Lage relevant sind, liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung von Umsatz, Cashflow, EBITDA sowie EBIT, Investitionen und Ergebnis vor Ertragssteuern. Zusammenfassend ist der Geschäftsverlauf unseres Konzerns im Berichtsjahr als positiv zu beurteilen und lag im Rahmen unserer Erwartungen des Vorjahres. Die Gesamtleistung lag moderat über und das EBITDA moderat unter unserer Vorjahresprognose. Der Umsatzrückgang der Koppold Metalltechnik GmbH als Folge der Geschäftsaufgabe eines Hauptkunden konnte durch Umsatzsteigerungen bei der Brunner Electronic, Brunner GmbH und Kaupke Leiterplattenservice GmbH kompensiert werden. B. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Im Geschäftsjahr 2024 wird sowohl bei der Gesamtleistung als auch bei dem Betriebsergebnis ein weiteres deutliches Wachstum erwartet. Angesichts der Auswirkungen des makroökonomischen Umfeldes und des Russland/Ukraine Krieges stehen wir weiterhin vor operativen Herausforderungen. Aufgrund unseres aktuellen Kundenportfolios sind wir jedoch nicht direkt von den Sanktionen betroffen. Der Mangel an elektronischen Bauteilen bei unseren Lieferanten und eine damit verbundene Preissteigerung stellen ein Risiko bei einem sich abzeichnenden konjunkturellen Abschwung dar. Diesem potentiellen Risiko begegnen wir durch ein striktes Lieferantenrisikomanagement. Als potentielles Risiko auf dem Arbeitsmarkt sehen wir für 2024 weitere Lohnsteigerungen. Diese Lohnsteigerung ist als Kostenkomponente in unseren Planungen enthalten und Maßnahmen zur Kompensation in Form von Preiserhöhungen und weiteren Kosteneinsparungen sind eingeleitet. Als weiteres Risiko auf dem Arbeitsmarkt sehen wir den Fachkräftemangel, welcher sich jedoch auf Grund der konjunkturellen Abkühlung abgeschwächt hat. Weiteren Kostenstrukturrisiken, bestehend aus der Entwicklung der Material- und Energiepreise und aus den hohen Fixkosten sowie dem Preisdruck auf der Verkaufsmarktseite begegnen wir mit einem effizienten internen Controlling. Dieses liefert zeitnah aussagekräftige Kennzahlen, um mögliche Abweichungen frühzeitig zu erkennen und gegensteuern zu können. Wir erwarten jedoch in 2024 eine weitere Entspannung bei den zuvor stark gestiegenen Energiepreisen. Chancen auf dem Absatzmarkt sehen wir in dem weiter anhaltenden positiven Megatrend im Gesundheitswesen und den daraus resultierenden positiven Effekten für unseren Konzern. Chancen auf dem Personalmarkt sehen wir in der genau auf unser Geschäftsfeld abgestimmten betriebsinternen Schulung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Der Konzern ist zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 535.772,42 durch die negativen Konzernergebnisse im Vorjahr und im laufenden Geschäftsjahr bilanziell überschuldet. Zur Beseitigung der bilanziellen Überschuldung wurden qualifizierte Rangrücktritte von Gesellschaftern in Höhe von TEUR 33.681 ausgesprochen. Unter der Prämisse, dass die Konzernplanung für das Folgejahr umgesetzt wird sowie die notwendigen Finanzierungen aufrecht erhalten bleiben, gehen wir von einer positiven Fortführungsprognose aus. Wir gehen nach aktuellem Kenntnisstand vom Fortbestand des Konzerns aus. Weitere bestandsgefährdende Risiken bestehen nach unseren Einschätzungen nicht. Die zuvor beschriebenen Risiken sind aus gegenwärtiger Sicht beherrschbar und stellen aktuell keine konkrete Gefährdung dar. C. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER Wir versichern, nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Neuhausen, den 1. März 2024 EPnP Medical GmbH gez. Michael Roensch gez. Thomas Anger Konzern-Kapitalflussrechnung 2023EPnP Medical GmbH, Neuhausen(vormals EMS MED TEC GmbH)
Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2023EPnP Medical GmbH, Neuhausen(vormals EMS MED TEC GmbH)
Beschluss über die Billigung für das Geschäftsjahr 2023EPnP Medical GmbH, Monbachstraße 5, 75242 NeuhausenDer Konzernabschluss wurde am 26. April 2024 gebilligt. |
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EPnP GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Londonstr. 2
97424 Schweinfurt - Handelsregister
- HRB 747743, Mannheim
- Eintragungsdatum
- 27. März 2019
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften - Eingetragenes Kapital
- 25.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
- Unternehmenszweck
- Der Erwerb, das längerfristige Halten und Verwaltung von Geschäftsanteilen an der Brunner GmbH mit Sitz in Euerbach, der Brunner Electronic GmbH mit Sitz in Euerbach, sowie an Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art, insbesondere an Fertigungsdienstleistern für elektronische Komponenten.
Finanzen
Bilanz
- Anlagevermögen 85,1 % 73,78 Mio
- Umlaufvermögen 13,6 % 11,81 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,2 % 1,06 Mio
- Verbindlichkeiten 96,6 % 83,74 Mio
- Rückstellungen 2,2 % 1,94 Mio
- Eigenkapital 1,1 % 978,0 k
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 1,1 k
Bilanzdaten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 92,0 % 72,04 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6,3 % 4,95 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 1,0 % 794,9 k
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,6 % −458,7 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 % 25,7 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 3,3 k
- Materialaufwand 60,3 % 42,86 Mio
- Personalaufwand 19,9 % 14,12 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8,9 % 6,32 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 8,5 % 6,04 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,4 % 1,72 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % 12,5 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 0
- Gesamtleistung 72,40 Mio
- Betriebsergebnis 4,43 Mio
- Finanzergebnis −6,32 Mio
- Ergebnis vor Steuern −1,89 Mio
- Ergebnis nach Steuern −3,61 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −3,62 Mio
GuV-Daten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Kordt Dr. Griepenkerl
seit 2026 Geschäftsführer
-
Thomas Schulz
seit 2025 Geschäftsführer
-
Oliver Schalk
seit 2026 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- EPnP Holding GmbH DEU 100,0 % 25k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Beteiligungen an
- Brunner GmbH 100,0 %
- Diethard Kaupke Leiterplatten Service GmbH 100,0 %
- EPnP Integrated Systems GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
10.08.
Eintritt eines MitgliedsOliver Schalk · Einzelprokura
-
11.06.
AdressänderungEPnP GmbH
-
11.06.
SatzungsänderungEPnP GmbH
-
11.06.
NamensänderungEPnP GmbH
-
16.03.
Eintritt eines MitgliedsKordt Dr. Griepenkerl · Geschäftsführer
- 2025
-
16.12.
Austritt einer PositionCarsten Steinberg · Geschäftsführer
-
23.09.
AdressänderungEPnP GmbH
-
23.09.
Eintritt eines MitgliedsThomas Schulz · Geschäftsführer
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Konzernabschluss Volltext
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- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von EPnP GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 13f1a7f7a849afa49eebb5ba044a9496",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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