ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbHStockachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhalt 1 Grundlagen 1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft 1.2 Strategie, Ziele und Steuerungssystem 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf 2.3 Ertragslage 2.4 Finanzlage 2.5 Vermögenslage 2.6 Finanzielle Leistungsindikatoren 3 Prognose 4 Chancen und Risikobericht 4.1 Besondere Chancen und Risiken 4.2 Risikomanagement 5 Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem der Rechnungslegung 6 Risiko-Berichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten 7 Sonstige Angaben 7.1 Forschung und Entwicklung 7.2 Nachtragsberichtserstattung 1 Grundlagen Die ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Seit 2021 ist sie die oberste Konzerngesellschaft der ETO GRUPPE. Zur ETO GRUPPE gehören Ende 2023 insgesamt neunzehn Gesellschaften. Die Konzerngesellschaften entwickeln, produzieren und vertreiben an elf Standorten in Deutschland, Polen, USA, China, Mexiko und Indien elektromagnetische Antriebskomponenten, Sensoren, Elektroniken und Software für die Regelung und Steuerung hochdynamischer Abläufe in Fahrzeugen, Anlagen, Geräten der Medizintechnik und Agrartechnik. Der Schwerpunkt liegt auf technologisch anspruchsvollen Produkten, die größtenteils in kundenspezifischen Projekten entwickelt oder auf Basis eigener Technologie-Plattformen an Kundenapplikationen angepasst werden. Zwischen den Gesellschaften der ETO GRUPPE besteht eine enge internationale Zusammenarbeit, die auf effiziente Synergienutzung ausgerichtet ist. Die geschäftlichen Tätigkeiten sind traditionell standortübergreifend abhängig vom erwarteten Absatzmarkt in die Segmente Nutzfahrzeuge (NFZ), Personenkraftwagen (PKW) und Industrie (IND) gegliedert. Das Bestandsgeschäft im Automobil- und Industriesektor wird seit 2020 kontinuierlich durch die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und den Erwerb von Beteiligungen mit entsprechenden Aktivitäten erweitert. Digitale Geschäftsmodelle werden seit 2024 in einem neuen Segment Digitale Produkte und Services (DPS) zusammengefasst. 1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft Die ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH übernimmt innerhalb der ETO GRUPPE als oberste Konzerngesellschaft zentrale Funktionen und Aufgaben. Sie koordiniert das Geschäft der Konzerngesellschaften, verwaltet die Beteiligungen im In- und Ausland und erbringt im operativen Geschäft Leistungen im Bereich der gesellschaftsübergreifenden Aktivitäten. Zu den operativen Aufgaben der ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH gehören Dienstleistungen von kaufmännischen und technischen Bereichen, die ausnahmslos an die Unternehmen der ETO GRUPPE im In- und Ausland erbracht werden. Serviceleistungen im Bereich der Informationstechnologie (IT) umfassen die Bereitstellung und laufende Betreuung des ERP-Systems sowie Leistungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Softwareanwendungen in der Verwaltung und Produktion, einschließlich Datenspeicherung und Datensicherheit. Die Zentralisierung der IT-Funktion dient dazu, Synergien zu nutzen und einheitliche Standards für Hard- und Software in den Gesellschaften der ETO GRUPPE sicherzustellen. Die kaufmännischen Bereiche Finanzbuchhaltung und Controlling übernehmen als Dienstleister für ETO-Standorte ohne eigene Ressourcen Aufgaben und sorgen durch die Entwicklung und Implementierung von Standards für eine einheitliche Bilanzierung sowie ein einheitliches Reporting. Des Weiteren übernimmt die Gesellschaft zentrale Finanzierungsfunktionen. Stabsstellen oder Abteilungen widmen sich globalen Aufgaben in Logistik, Qualität und Einkauf. In der größten Produktionsgesellschaft am Standort Sockach haben sich durch das Wachstum der letzten Jahre weitere zentrale Funktionen mit globalen Aufgaben herausgebildet. Durch eine Umstrukturierungsmaßnahme sollen diese Funktionen, wie zum Beispiel Entwicklung und Prozesstechnik, in die ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH eingegliedert und weltweit einheitliche und vergleichbare Strukturen in den Produktionsgesellschaften geschaffen werden. Konkrete Maßnahmen zur Umsetzung innerhalb der nächsten zwei Jahre sind derzeit in Vorbereitung. Die Bereiche Unternehmensentwicklung und Strategie sowie Global Markets unterstützen die Transformation des Unternehmens und die Erschließung neuer Absatzmärkte. Neu geschaffene Abteilungen treiben die Entwicklung von Geschäftsfeldern und digitalen Technologien zur Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen voran. Neben den Erträgen für Dienstleistungen der operativ tätigen Abteilungen an verbundene Unternehmen, finanziert die Gesellschaft ihre Aktivitäten im Bereich der Verwaltung von Beteiligungen über Dividenden und Beteiligungserträge. Darüber hinaus sind konzerninterne Lizenzmodelle für die zukünftige Vermarktung digitaler Produkte und Services durch Gesellschaften der ETO GRUPPE geplant. 1.2 Strategie, Ziele und Steuerungssystem Die ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH ist als Holdinggesellschaft der ETO GRUPPE für Strategie, Zielsetzung und Steuerung der ETO GRUPPE verantwortlich. Im traditionellen Bestandsgeschäft im Automobil- und Industriesektor werden durch die globale Verteilung der Fertigungsstandorte und kundenindividuelle Entwicklung in Kombination mit kostengünstigen Baukastenkomponenten und Plattformen neue Kunden gewonnen sowie langfristige Kundenbeziehungen geknüpft. Ein weiterer strategischer Schwerpunkt der ETO GRUPPE bildet die zunehmende Diversifikation durch Investitionen in neue Technologiebereiche und die Erweiterung des Produktportfolios mit dem Ziel, langfristiges Wachstum zu sichern und sich verändernden Marktbedingungen anzupassen. Das mittelfristig angestrebte Umsatzwachstum von 5 % bis 8 % pro Jahr bleibt trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen das Ziel der ETO GRUPPE. Aufgrund des Marktwandels im Automobilsektor und der höheren Unsicherheit bei der Progose von Umsätzen in neuen Geschäftsfeldern sowie höheren Kosten wird damit gerechnet, dass die Wachstumsziele der ETO GRUPPE kurzfristig nicht erreicht werden können. Zur Steuerung der Geschäftsaktivitäten der Konzerngesellschaften sowie zur Analyse und Bewertung der Erfolgsfaktoren Wachstum, Profitabilität und Robustheit werden vier wesentliche Leistungskennzahlen als Steuerungsgrößen verwendet: • Umsatz, • Operative Ergebnismarge (EBIT), • Eigenkapitalquote, • Verschuldungsgrad (auf Konzernebene). Im Rahmen eines zentralen Projektmanagementsystems sind die Amortisationszeit, das Verhältnis von Verkaufspreisen zu Herstellkosten, der Nettobarwert und der kumulierte Ergebnisbeitrag zentrale KPIs der Steuerung. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesellschaft für deutsche Sprache wählte "Krisenmodus" zum Wort des Jahres 2023 - nicht grundlos.1 Es gab mehr als 100 bewaffnete Konflikte und verheerende Naturkatastrophen, wie Überschwemmungen im Kosovo und in Libyen, sowie Erdbeben in der Türkei, Syrien, Marokko, Nepal und Afghanistan.2 Für die schwache weltwirtschaftliche Entwicklung mit einem Wachstum von 2,7 % waren Kaufkraftverluste infolge hoher Inflation, verschlechterte Finanzierungsbedingungen wegen steigender Zinsen und Unsicherheiten aufgrund geopolitischer Entwicklungen verantwortlich.3 Laut IW Köln verursachte allein der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine Produktionsausfälle in Höhe von etwa einer Billion US-Dollar.4 Die Inflationsrate lag 2023 weltweit bei durchschnittlich 6,88 %.5 Die Zentralbanken wirkten der Inflation mit Zinsanpassungen entgegen, was Investitionen erheblich verteuerte. Entsprechend schlecht stand es 2023 um die Investitionsbereitschaft der Wirtschaft und die Verbraucherstimmung.6 Daneben belastete auch die unerwartet schwache Entwicklung der chinesischen Wirtschaft die Weltwirtschaft.7 Erneut gab es Angebots- und Lieferengpässe sowie Preiserhöhungen bei Energie und Lebensmitteln. Der Mangel an Fachkräften und ein stärkeres Lohnwachstum waren wirtschaftshemmende Nachwirkungen der Corona-Pandemie.8 Die globale Automobilproduktion stieg 2023 um 10 % auf 79,5 Mio. PKW. Besonders in Asien gab es starke Zuwächse. Auch die Märkte in Nordamerika verzeichneten einen positiven Aufwärtstrend.9 So stieg der US-Light-Vehicle-Absatz um 12 %, was vor allem auf Elektro-Light Trucks zurückzuführen ist.10 Die Märkte in Kanada wuchsen um 11 %, in Mexiko sogar um 25 %. Im Mercosur-Wirtschaftsraum11 stieg der Absatz um fast 11 %.12 Der europäische PKW-Markt blieb trotz eines Wachstums um 14 % im Vergleich zum Vorjahr unter dem Vorkrisen-Niveau von 2019. Die größten europäischen Märkte Italien, das Vereinigte Königreich, Spanien und Frankreich verzeichneten jeweils ein zweistelliges Wachstum, während Deutschland nur um 7 % wuchs.13 Die Nachfrage nach Elektroautos stieg, wobei batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) um 28 % zunahmen, während Plug-in-Hybride (PHEVs) zurückgingen. Osteuropäische Länder zeigten ein leicht unterdurchschnittliches Wachstum (+12 %) mit Polen als größtem Markt (+13 %). Russlands Light-Vehicle-Markt erholte sich mit einem satten Anstieg um 35 % gegenüber 2022. Deutsche Autohersteller steigerten ihren Absatz um 14 % in Europa und blieben insgesamt mit einem Marktanteil von 46,2 % stabil.14 Die Inlandsproduktion stieg um 18 %, der Inlandsumsatz um 10 %. Der deutsche PKW-Markt wuchs um 7 %. Deutsche Marken dominierten dabei mit einem Anteil von 68,5 %. Benziner und Diesel legten zu, Elektroautos gingen um 16 % zurück. Neuzulassungen von Bussen über 8 Tonnen stiegen um 11 %.15 Die Produktion blieb in Deutschland allerdings 12 % unter dem Niveau von 2019, nicht zuletzt aufgrund anhaltender Halbleiterknappheit. Der Export stieg insgesamt um 17 %, wobei Elektrofahrzeuge 31,7 % der Exporte ausmachten.16 Chinas PKW-Markt wuchs um 5 %, während die Elektromobilität um 38 % zunahm. Japan verzeichnete knapp 16 % Wachstum, Südkorea 3 % und Indien 8 %, trotz Kostenfaktoren wie der Abgasnorm Bharat Stage VI 2.0.17 Der US-amerikanische Markt für schwere Nutzfahrzeuge wuchs um 7 %.18 China verzeichnete 2023 sogar ein Plus von 33 %19 , Indien stieg um knapp 11 %20. Der europäische Markt für schwere Nutzfahrzeuge legte ebenfalls um 16 %21 zu. Die wichtigsten europäischen Märkte Frankreich, das Vereinigte Königreich, Deutschland, Italien und Spanien wuchsen deutlich. Der westeuropäische Teilmarkt nahm um 16 %22 zu. Schwere Nutzfahrzeuge über 6 Tonnen stiegen in Deutschland um fast 24 %, leichte Nutzfahrzeuge bis 6 Tonnen um 13 %.23 Auch der Umsatz des Weltmaschinenbaus stagnierte 2023. Er lag bei rund EUR 3,28 Bio., auf Euro-Basis ein Rückgang um 1,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Der EU-Wirtschaftsraum machte mit 27,7 % und EUR 908 Mrd. fast ein Drittel des weltweiten Umsatzes aus.24 China blieb unangefochten an der Spitze, gefolgt von den USA. Deutschland hatte am weltweiten Umsatz einen Anteil von 12 %.25 Belastet war der deutsche Maschinen- und Anlagenbau durch Fachkräftemangel, Kostendruck sowie das regulatorische Umfeld.26 Die globale Abhängigkeit von Halbleiterimporten könnte die Wettbewerbsfähigkeit Europas und Deutschlands künftig gefährden.27 Die deutsche Förderlogistik- und Intralogistikbranche verzeichnete 2023 ein Wachstum - mit einem Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahr und geschätzt EUR 27 Mrd. Umsatz. Die Aussichten für das laufende Jahr 2024 sind laut VDMA mit etwa 2 % Wachstum eher verhalten.28 Der Weltrisikobericht des Weltwirtschaftsforums prognostiziert ein unsicheres, turbulentes Jahrzehnt, geprägt von ökologischen und sozialen Krisen, politischer Instabilität, Handelskriegen, sozialer Spaltung, steigender Verschuldung der Volkswirtschaften sowie möglicher Deglobalisierung.29 Zulieferer stehen vor großen Veränderungen. Traditionelle Zuliefersegmente erleben bereits einen Rückgang, während neue Segmente wie Batterie, Thermo-Management und E-Antrieb wachsen.30 Der Halbleiterbedarf wird weiter steigen - aufgrund von Elektromobilität und neuer Rechner-Architekturen. Das Softwarevolumen pro Fahrzeug wird sich vervielfachen, was zu einem Anstieg des Softwareumsatzes um das 2,5-fache bis 2030 führen könnte.31 Auch das autonome Fahren erfordert großen Entwicklungsaufwand und steigert den Halbleiterbedarf in hohem Maße.32 Eine KPMG -Studie33 sagt voraus, dass Europa bis 2030 nur noch einen Anteil von 5 % zur weltweiten Automobilproduktion beitragen wird34 und in Deutschland bis zu 160.000 Jobs durch Elektromobilität verloren gehen könnten.35 Die Studie "Future Automotive Industry Structure - FAST 2030" prognostiziert zudem strukturelle Veränderungen, darunter den Aufstieg Chinas im Premium-Segment und zur weltweit führenden Produktionsmacht. Außerdem konstatiert die Studie die Notwendigkeit schnellerer Markteinführungen und Talentgewinnung für Unternehmen.36 Als Antwort auf die großen Veränderungen auf den Märkten, hat sich die ETO GRUPPE 2019 ein neues strategisches Fundament gegeben und seither in starkem Maße in Innovationen investiert. Neben den klassischen Produkten für den Automotive- und Industriebereich wurden auch gänzlich neue Produkte und Leistungen sowie Software und Apps für unterschiedliche Branchen und Zielgruppen in das Portfolio aufgenommen. 2.2 Geschäftsverlauf Der Umsatz aus Dienstleistungen an verbundene Unternehmen erreichte 2023 EUR 13,2 Mio. und lag damit 1,7 % über Vorjahr. Mit Tochtergesellschaften im Inland wurden EUR 9,2 Mio. erzielt (2022: EUR 8,9 Mio., +3,5 %). Die Auslandsumsätze mit den Gesellschaften in Polen, China, USA und Mexiko lagen bei EUR 4,0 Mio. (2022: EUR 4,0 Mio., -2,3 %). Die ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH wurde 2023 mittelbar durch die negative Margenentwicklung und hohe Entwicklungskosten der produzierenden Tochtergesellschaften mit Sitz im Inland belastet. Gestiegene Herstellkosten konnten nicht oder nur teilweise über Preisanpassungen an Kunden weitergereicht werden. Die Erträge und Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen betrugen 2023 EUR 11,1 Mio. (2022: EUR 11,5 Mio., -3,4 %). Die Beteiligungserträge lagen bei EUR 4,0 Mio. (2022: EUR 4,3 Mio.). Die Prognose für Erträge aus Beteiligungen, Ergebnisabführungen und Verlustübernahmen lag für das Jahr 2023 zwischen EUR 10,0 Mio. und EUR 15,0 Mio. Mit insgesamt EUR 15,1 Mio. lagen sie damit um EUR 0,1 Mio (+1 %) leicht über dem oberen Wert des Prognosekorridors. Projekte zur Entwicklung und Vermarktung innovativer Technologien im Agrarsektor und zur Entwicklung der ETO-Technologie-Roadmap werden weiterhin verstärkt vorangetrieben. Geplante Markteinführungen verzögerten sich durch Mehraufwand bei der Produktentwicklung. Darüber hinaus belasten Kosten für die Implementierung von Geschäftsprozessen und IT-Lösungen sowie Vertriebsaktivitäten und Marketingmaßnahmen für den geplanten Markteintritt neuer Produkte das Ergebnis. In 2023 hat die Gesellschaft ein Unternehmen erworben, das erfolgreich auf dem Gebiet der Umweltmesstechnik tätig ist. Mit der Integration der Gesellschaft in die ETO GRUPPE werden Kompetenzen für die technologische Weiterentwicklung von Sensor- und Monitoring-Systemen für Umwelt und Landwirtschaft gestärkt. Ein weiterer Erwerb von 51 % der Anteile an einem Start-up-Unternehmen eröffnet der ETO GRUPPE Möglichkeiten zur Portfolioerweiterung im Bereich vernetzter Smart-Home-Anwendungen. 2.3 Ertragslage Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei EUR -15,0 Mio. und damit EUR 6,0 Mio. unter Vorjahr (2022: EUR -9,0 Mio.). Der Prognosewert für 2023 lag innerhalb eines Korridors von EUR -9,0 Mio. und EUR -11,0 Mio. Das in 2023 erreichte EBIT liegt damit um EUR 4,0 Mio. (-36,3 %) weit unter dem unteren Wert der prognostizierten Bandbreite. Wesentliche Faktoren für die Abweichung vom Prognosewert waren höhere Kosten für externe technische Leistungen, ungeplante neu geschaffene Stellen und die vorgezogene Übernahme von Mitarbeitenden aus einer Produktionsgesellschaft im Rahmen einer organisatorischen Maßnahme. Die Umsätze mit verbundenen Unternehmen im In- und Ausland stiegen gegenüber 2022 um EUR 0,2 Mio. leicht an. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen auf Vorjahresniveau, wesentliche Positionen sind Zuschüsse für Forschung und Entwicklung in Höhe von EUR 1,9 Mio. (Vorjahr: EUR 1,7 Mio.). Gegenüber dem Vorjahr 2022 sind insbesondere gestiegene Gehaltsaufwendungen (EUR +3,1 Mio.), höhere Aufwendungen bei bezogenen Leistungen (EUR +0,9 Mio.) und ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von EUR 2,1 Mio. zu verzeichnen. Die wesentlichen Hintergründe werden im folgenden Text erläutert. Der Personalaufwand lag mit EUR 15,7 Mio. um EUR 3,1 Mio. (+24 %) über dem Vorjahr 2022. Ursächlich hierfür waren insbesondere neu geschaffene Stellen in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Strategie zur Unterstützung und Vorbereitung des geplanten Markteintritts neuer Produkte sowie zusätzliche Stellen in der Entwicklung von digitalen Produkten und Services. Ein wesentlicher weiterer Grund für den Anstieg der Gehaltskosten resultierte aus einer organisatorischen Maßnahme zur Bereinigung gewachsener Strukturen. Mitarbeitende mit globalen Funktionen in Qualität und Einkauf wurden aus einer Produktionsgesellschaft in die Gesellschaft versetzt. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und eine zunehmemde Nutzung von cloudbasierten IT-Lösungen führen zu einem Anstieg der bezogenen Leistungen im IT-Bereich um EUR 0,9 Mio. gegenüber dem Vorjahr 2022. Im laufenden Geschäftsjahr 2023 wurden EUR 1,4 Mio. für Software-as-a-Service-Leistungen ausgegeben (Vorjahr: EUR 0,8 Mio.). Anpassungen einer cloudbasierten IT-Lösung für ein innovatives Geschäftsmodell belasten das Ergebnis in Höhe von EUR 0,3 Mio. Der sonstige betriebliche Aufwand stieg um EUR 2,1 Mio. auf EUR 11,0 Mio. Gründe für den Anstieg waren höhere Kosten für die externe Beauftragung technischer Dienstleistungen zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, höhere Ausgaben für Patente, ein Anstieg der Wartungskosten für Software sowie Aufwendungen für Betriebsveranstaltungen und Personalbeschaffung. Andere operative Kosten, die in direktem Zusammenhang mit der Erbringung von Dienstleistungen an verbundene Unternehmen stehen, wurden durch Umsatzerlöse kompensiert. Das Finanzergebnis der Gesellschaft belief sich 2023 auf EUR 2,7 Mio. und liegt damit EUR 8,6 Mio. unter Vorjahr (2021: EUR 11,3 Mio.). Hoher Margendruck durch Preissteigerungen bei den Produktionsgesellschaften in Deutschland und eine hohe Anzahl von Aktivitäten zur Entwicklung neuer Produkte mit neuen Kunden führten zu einem Ergebnis aus Ergebnisabführungsverträgen von EUR 11,1 Mio., das damit um 3,4 % leicht unter dem Niveau des Vorjahrs lag. Das Ergebnis aus Beteiligungen reduzierte sich um EUR 0,2 Mio. Im Rahmen der jährlichen Folgebewertung von Beteiligungsansätzen und langfristigen Ausleihungen wurden in 2023 vorsorgliche Abschreibungen in Höhe von EUR 12,6 Mio. vorgenommen (Vorjahr 2022: EUR -5,0 Mio.). Eine Minderheitsbeteiligung an einem Start-up-Unternehmen wurde in Höhe von EUR 0,7 Mio. vollständig abgewertet, da die erhofften Erfolge ausbleiben und ein Risiko besteht, dass das Unternehmen nicht fortgeführt wird. Des Weiteren wurden Beteiligungswerte und langfristige Ausleihungen an Tochtergesellschaften in Mexiko und Indien vorsorglich um EUR 11,9 Mio. abgewertet. Die Entscheidung basiert auf der unbefriedigenden Ertragssituation der beiden verbundenen Unternehmen, deren Aussichten sich mittelfristig noch nicht wesentlich ändern. Das übrige Finanzergebnis inklusive Zinserträge und -aufwendungen mit Tochtergesellschaften und Aufwand für eine stille Beteiligung liegt EUR 0,4 Mio. unter Vorjahr. Der Zinsaufwand für eine stille Beteiligung betrug EUR 1,1 Mio. Der Zinsanstieg in 2023 wurde teilweise an die Tochtergesellschaften weitergereicht. Die starke Zinserhöhung wirkt sich dennoch indirekt über geringere Jahresergebnisse und höhere Kapitalbedarfe der Tochtergesellschaften wieder auf die Muttergesellschaft aus. Insgesamt ergibt sich für das Jahr 2023 eine Steuererstattung von EUR 0,3 Mio. Aufgrund des negativen Ergebnisses kann ein steuerlicher Verlustrücktrag geltend gemacht werden. Ausländische Quellensteuern belasten das Ergebnis in Höhe von EUR 0,7 Mio. Der Jahresverlust 2023 nach Steuern liegt bei EUR -12,1 Mio. und damit EUR -12,6 Mio. unter dem Jahresüberschuss von EUR 0,5 Mio. in 2022. Bereinigt um Sondereffekte aus der Beteiligungsbewertung läge das Ergebnis 2023 bei einem leichten Überschuss von EUR 0,4 Mio. gegenüber einem bereinigten Jahresüberschuss im Jahr 2022 von EUR 5,4 Mio. 2.4 Finanzlage Die Kapitalstruktur der Gesellschaft weist zum 31.12.2023 mit einem Eigenkapital von EUR 107,3 Mio. und einer Bilanzsumme von EUR 198,9 Mio. (Vorjahr: EUR 197,3 Mio.) eine Eigenkapitalquote von 54,0 % (Vorjahr: 60,5 %) auf. Das mittel- und langfristig verfügbare Kapital, bestehend aus Eigenkapital (EUR 107,3 Mio.), langfristigen Rückstellungen (EUR 7,6 Mio.) sowie mittel- und langfristigen Darlehen bei Kreditinstituten (EUR 68,2 Mio.), liegt bei insgesamt EUR 183,2 Mio. Eine Konsortialfinanzierung mit einem Volumen von EUR 100,0 Mio. unter der Führung der Landesbank Baden-Württemberg und der Beteiligung von fünf weiteren Banken gewährleistet die notwendige Flexibilität und Finanzierungssicherheit für das laufende Geschäft sowie das geplante Wachstum der ETO GRUPPE. Im Vertragswerk sind zwei Verlängerungsoptionen für jeweils ein weiteres Jahr nach Ablauf der regulären Laufzeit Ende 2023 angelegt. Nach der ersten Verlängerung wurde auch die zweite Verlängerung - um ein weiteres Jahr bis Ende 2025 - vom Bankenkonsortium zugesagt. Die im Rahmen der Konsortialfinanzierung definierten Baskets (grundschuldbesicherte Darlehen, Leasing und Forderungsverkauf) gewähren Potenzial für bilaterale Finanzierungen mit unterschiedlichen Laufzeiten und ermöglichen einen ausgewogenen Finanzierungsmix. Mit liquiden Mitteln von EUR 9,2 Mio., verfügbaren Kreditlinien und zusätzlichen Finanzierungsbausteinen aus gewährten Baskets, bestehen zum Bilanzstichtag ausreichend Handlungsoptionen, um eigene Finanzierungsbedarfe der Gesellschaft und Finanzierungen, insbesondere durch die Vergabe von Garantien für verbundene Unternehmen, zu realisieren. Der Finanzierungsbedarf von Gesellschaften im Ausland - hauptsächlich in China, Mexiko und Indien - erfordert Kapitalmaßnahmen oder kann durch Finanzierungen aus den Baskets der Konsortialfinanzierung gedeckt werden. Die Gesellschaft hat im März 2024 entsprechende Anpassungen von Baskets im Konsortialvertrag beantragt und eine Zusage aus dem Bankenkonsortium erhalten. 2.5 Vermögenslage Die Bilanzsumme der ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH erhöhte sich zum 31.12.2023 gegenüber Vorjahr um EUR 1,5 Mio. auf EUR 198,8 Mio. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich im Vergleich zu 2022 hauptsächlich durch das negative Ergebnis von 60,5 % auf 54,0 %. Das mittel- und langfristig gebundene Vermögen (Anlagevermögen) lag Ende 2023 bei EUR 138,2 Mio. und verminderte sich um EUR -5,9 Mio. Wesentliche Effekte stammen aus Wertberichtigungen in Höhe von EUR -12,6 Mio. bei den Beteiligungsansätzen von verbundenenen Unternehmen und einer Minderheitsbeteiligung, die vorsorglich aufgrund der unbefriedigenden aktuellen und mittelfristigen Ertragsprognose vorgenommen wurden. Gleichzeitig wurden Kapitalmaßnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals von Tochtergesellschaften im In- und Ausland in Höhe von EUR 4,0 6 Mio. durchgeführt. Der Erwerb von zwei Beteiligungen in 2023 stärkt die strategische Erweiterung des Produkt- und Technologieportfolios. Im Berichtsjahr 2023 wurden Investitionen und Anzahlungen für Sachanlagen in Höhe von EUR 0,6 Mio. realisiert. Die Zugänge zum immateriellen Vermögen betragen EUR 0,4 Mio. Das Anlagevermögen ist durch mittel- und langfristig verfügbares Kapital, bestehend aus Eigenkapital (EUR 107,3 Mio.), Rückstellungen (EUR 7,6 Mio.) sowie Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten (EUR 68,2 Mio.), in Höhe von insgesamt EUR 183,2 Mio. gedeckt. Die Abschreibungen für Sachanlagen und Softwarelizenen liegen mit EUR 0,7 Mio. unter den Investitionen in Höhe von EUR 1,0 Mio.37 Das kurzfristig gebundene Vermögen nahm gegenüber dem Vorjahr 2022 um EUR 6,9 Mio. zu und belief sich Ende 2023 auf EUR 58,3 Mio. Der Anstieg um EUR 5,8 Mio. resultiert hauptsächlich aus den Guthaben bei Kreditinstituten. Der Anstieg des Gesamtvermögens wurde überwiegend aus der Ergebnisabführung verbundener Unternehmen und der Inanspruchnahme externer Darlehen finanziert. 2.6 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft hat für die Steuerung und Verwaltung der Beteiligungen im In- und Ausland Leistungsindikatoren der ETO GRUPPE etabliert. Die Leistungsindikatoren wirken sich indirekt auch auf die Holdinggesellschaft aus, die an den Geschäftsverlauf der Tochtergesellschaften gebunden ist und an Gewinnen und Verlusten partizipiert. Zur Steuerung der ETO GRUPPE werden finanzielle Leistungsindikatoren verwendet. Neben den bereits in Kapitel 1.2 genannten vier zentralen Steuerungsgrößen werden auch das Verhältnis von Verkaufspreisen zu Herstellungskosten, Amortisationszeiten sowie die erzielte Kapitalverzinsung bei Kundenprojekten und Investitionen ausgewertet. 3 Prognose Die ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH ist aufgrund ihrer Stellung als Holdinggesellschaft mittelbar von den Entwicklungen der operativ tätigen Tochtergesellschaften abhängig. Die folgende Prognose für das Jahr 2024 der ETO GRUPPE gilt damit gleichermaßen für die ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH als Einzelgesellschaft. Prognose Weltwirtschaft Die OECD sieht Anzeichen für die Aufhellung der globalen Aussichten bei einem gleichzeitig bescheidenen Wachstum. Weltweit hat sich die globale Wirtschaft als relativ widerstandsfähig erwiesen; die Inflation ging rascher zurück als erwartet. Die OECD rechnet in 2024 mit einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 3,1 % und geht dank steigender Realeinkommen und niedriger Leitzinsen in 2025 von einer Steigerung des BIP von 3,2 % aus.38 Die Prognosen 2024 für einzelne Regionen und Staaten unterscheiden sich deutlich. So geht die OECD für China von einem Plus des Bruttoinlandsprodukts von 4,9 %, für die USA von 2,6 % und den Euroraum von 0,7 % aus. Deutschland liegt mit einem Prognosewert von 0,2 % für 2024 deutlich hinter den meisten Ländern im Euroraum. Aktuelle Situation der ETO GRUPPE im April 2024 Umsatz und Ergebnis des ersten Quartals 2024 liegen aufgrund von Verzögerungen beim Anlauf neuer Produkte und Produktionslinien deutlich hinter der Erwartung, wodurch fixe Kosten das Ergebnis belasten. Im Segment PKW ist die Auslastung zu Jahresbeginn 2024 schwächer als im Vorjahr und regional sehr unterschiedlich. Während in den USA und Mexiko im ersten Quartal 2024 gute Umsätze verzeichnet wurden, lag die Nachfrage in Europa leicht und in Asien deutlich sowohl unter Vorjahr als auch unter Plan. Positive Signale gehen von den Kundeneinteilungen für die weiteren Quartale des Geschäftsjahrs 2024 aus. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung 2024 im Segment PKW hängt stark von den unterschiedlichen Entwicklungen der Märkte, insbesondere in den USA und China ab. Mit einem derzeit noch hohen Umsatzanteil an Komponenten für den Verbrennermotor steht das Segment PKW vor der Herausforderung, für das Bestandsgeschäft die Geschwindigkeit der Elektrifizierung der Antriebe in einzelnen Regionen abzuschätzen und die Kapaziäten entsprechend anzupassen. Gleichzeitig müssen laufende Projekte zur Entwicklung neuer Applikationen mit entsprechenden personellen und finanziellen Ressourcen vorangetrieben werden. Das Segment NFZ startete mit einem hohen Auftragsbestand in das erste Quartal 2024. Volatile Lieferabrufe führten einerseits zu Kapazitätsengpässen, andererseits haben Kunden ihre Einteilungen zum Ende des ersten Quartals 2024 reduziert. Der Auftragsbestand liegt aktuell unter dem Wert des ersten Quartals 2023. Im Segment IND lagen die Auftragseingänge im ersten Quartal 2024 unter Vorjahres- und Planniveau. Reduzierte Kundeneinteilungen und Engpässe in den Lieferketten sorgen für Verzögerungen bei Auslieferungen im Bestandsgeschäft. Die Einführung neuer Produkte im Agrarsektor wird erst im zweiten Halbjahr 2024 erwartet. Insgesamt liegt der Auftragsbestand der ETO GRUPPE für das traditionelle Geschäft der Segmente PKW, NFZ und IND laut Kundeneinteilungen zum Ende des ersten Quartals 2024 auf dem Niveau des vierten Quartals 2023, aber deutlich unter dem Wert des ersten Quartals 2023. Eine hinreichend genaue Prognose für Umsätze aus dem Markteintritt neuer Produkte in 2024 ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht möglich. Die Vermarktung von digitalen Produkten und Services im Segment DPS, sowohl an gewerbliche Kunden (B2B) als auch an Endverbraucher (B2C), ist überwiegend über elektronische Vertriebskanäle geplant, wobei Kunden aus einem Produktangebot wählen können. Für das Segment DPS ist die Erfassung von Auftragsbeständen von gewerblichen Kunden nicht für eine Umsatzprognose aussagefähig. Aufgrund der sich verzögernden Anläufe wird für 2024 mit nur geringen Umsätzen in diesem Segment gerechnet. Trotz der fortlaufenden Herausforderungen im wirtschaftlichen Umfeld im ersten Quartal 2024 sind wir zuversichtlich, dass sich die Marktbedingungen im weiteren Verlauf des Jahres leicht verbessern werden. Die Priorisierung von Projekten und der Einsatz eines umsichtigen Kosten- und Investitionsmanagements werden als wesentliche Maßnahmen zur Erreichung eines ausgeglichenen Ergebnisses für 2024 betrachtet. Prognose der ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH Durch die Ergebnisabführung der operativen Gesellschaften der ETO GRUPPE wirken sich die weltweiten Unsicherheiten mittelbar auf das Finanzergebnis der Gesellschaft aus. Der Prognosekorridor für Erträge aus Beteiligungen, Ergebnisabführungen und Verlustübernahmen für das Jahr 2024 wird in Anbetracht der unsicheren Marktsituation und dem Margendruck durch gestiegene Material- und Personalkosten auf EUR 5,0 Mio. bis EUR 15,0 Mio. geschätzt. Ein engerer Prognosekorridor würde die Unsicherheit aus volatilen Märkten, geopolitischen Risiken und anderen Einflussfaktoren unzureichend berücksichtigen. Die Prognose für das operative Ergebnis 2024 (EBIT) der Gesellschaft liegt innerhalb eines Korridors von EUR -15,0 Mio. bis EUR -20,0 Mio. Negative Ergebniseffekte auf das EBIT resultieren hauptsächlich aus Aktivitäten zur Entwicklung neuer Geschäftsfelder und der Implementierung von Geschäftsprozessen für digitale Produkte und Services, für die in 2024 noch kein Markteintritt geplant ist und folglich keine Umsätze in Form von Serviceleistungen oder Lizenzeinahmen erzielt werden können. Negative Entwicklungen bei den Ergebnissen der Tochtergesellschaften und Verpflichtungen aus Investitionen beeinflussen die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft. Sollten geplante Umsätze und Ergebnisse bei den Tochtergesellschaften und den Beteiligungen nicht erreicht werden, kann es zu höheren Abschreibungen auf die Beteiligungswerte kommen. Diese können aus heutiger Sicht nicht verlässlich prognostiziert werden. Der Finanzierungsbedarf von Gesellschaften der ETO GRUPPE, die sich im Aufbau, Hochlauf oder vor der Markteinführung innovativer Produkte befinden, wird nach 2023 auch in 2024 weiter anhalten und Kapitalmaßnahmen erfordern, die die Gesellschaft über die Ausnutzung bestehender Kreditrahmen und Baskets des Konsortialvertrags finanzieren kann. Dadurch wird die Eigenkapitalquote sinken und der Verschuldungsgrad deutlich ansteigen. Die Verzinsung variabler Darlehen wirkt sich über den Leitzins EURIBOR und dieer vom Verschuldungsrad abhängigen variablen Margen negativ auf das Finanzergebnis der Gesellschaft aus. Mit den bestehenden Kreditrahmen, der bereits zugesagten Verlängerung der Konsortialfinanzierung um ein weiteres Jahr bis Dezember 2025, geht die Geschäfsführung nach derzeitigem Kenntnisstand davon aus, dass die Finanzlage der Gesellschaft in 2024 ausreichend stabil bleibt. 4 Chancen und Risikobericht 4.1 Besondere Chancen und Risiken Besondere Chancen und Risiken für die Gesellschaften der ETO GRUPPE werden im Rahmen des Geschäftsprozesses Risikomanagement und Business Development systematisch erfasst und analysiert. Die derzeit größten Risiken werden generell in zunehmenden Cyberangriffen auf Unternehmen und in den spezifischen Entwicklungen des Marktumfelds im Automobilsektor gesehen. Die identifizierten Risiken aus dem Markt resultieren aus einem erwarteten Wandel hin zu Elektromobilität und autonomem Fahren, den bestehenden Unsicherheiten bezüglich Zeitpunkt und Geschwindigkeit der Transformation sowie deren Auswirkungen auf die zukünftigen Zuliefererstrukturen. Das volatile wirtschaftliche Umfeld im Automobilsektor, verbunden mit dem Margendruck aus gestiegenen Material- und Lohnkosten bei gleichzeitiger Kostenbelastung aus der digitalen Transformation sowie eine gegenüber den Vorjahren gestiegene Zinslast, stellen für die Ertrags- und Vermögenslage der ETO GRUPPE ein Risiko dar. Für die Unternehmen der ETO GRUPPE bedeutet dies, dass auf kürzere Amortisationszeiten bei Investitionen und höhere Flexibilität bei deren Weiterverwendung geachtet wird. Aus diesem Grund werden maximale segmentübergreifende Synergienutzung und die Eignung vorhandener und neuer Technologien für zusätzliche und zukünftige Märkte fokussiert. Aus der Entwicklung digitaler Produkte und Services ergeben sich zahlreiche neue Chancen, aber auch Risiken durch Unwägbarkeiten bei der Produktentwicklung, der Implementierung von spezifischen Geschäftsprozessen und Planungsunsicherheiten hinsichtlich des Markteintritts in neue Markt- und Kundensegmente. Wettbewerber könnten schneller reagieren als erwartet oder unerwartete Angebote einführen, die die Marktstellung möglicherweise beeinträchtigen. Wenn die genannten Risiken eintreten, könnten sich negative Auswirkungen auf den erwarteten Umsatz und das Ergebnis ergeben. In einem herausfordernden Marktumfeld mit starkem Kostendruck und hohen Investitionsaktivitäten können sich Finanzkennzahlen, die im Rahmen einer Finanzierung vereinbart worden sind, weiter negativ entwickeln, so dass die vereinbarten Werte im Kreditvertrag nicht mehr eingehalten werden können. Sollten die Finanzierungspartner einer möglichen Anpassung der Kennzahlen nicht zustimmen, würde ein Kündigungstatbestand eintreten. Dies stellt ein bestandsgefährdendes Risiko für den Konzern dar, sofern für diesen Fall keine Anschlussfinanzierung mit anderen Kreditgebern erzielt werden kann. Darüberhinaus ergibt sich eine ungünstige Ausgangslage für eine Anschlussfinanzierung, die auch im Falle einer kurzfristigen Anpassung der Kennzahl, bedingt durch das reguläre Laufzeitende der Konsortialfinanzierung, eintritt. Ein reduziertes Rating und folglich eine höhere Zinsmarge werden sich auch zukünftig auf die Ertragslage der ETO GRUPPE auswirken. Siehe dazu Erläuterungen zum Nachtragsbericht und Anhang. 4.2 Risikomanagement Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft und der mit ihr verbundenen Unternehmen ist auf Risikominimierung ausgerichtet. Durch ein Projektauswahl- und Projektcontrolling-System, das die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt, wird den marktimmanenten Risiken auf den Geschäftsfeldern der Gesellschaft Rechnung getragen. Währungsrisiken werden durch den Abschluss der Verträge sowohl auf Kunden- als auch auf Lieferantenseite in der entsprechend kostenrelevanten Währung minimiert. Die zunehmende Verlagerung der Einkaufsaktivitäten in die jeweiligen Wirtschaftsregionen unterstützt diese Vorgehensweise. Auf Rohstoffrisiken durch die Verknappung am Markt reagiert die ETO GRUPPE mit höheren Lagerbeständen. Mit Energielieferanten werden langfristige Verträge geschlossen, gegebenenfalls werden Sicherungsgeschäfte am Spotmarkt abgeschlossen. Zur Absicherung von Preisrisiken für bestimmte börsennotierte Rohstoffe können bei Bedarf Sicherungsgeschäfte abgeschlossen werden. Wo es die Marktsituation zulässt, werden gestiegene Einkaufspreise durch Vereinbarungen an den Absatzmarkt weitergegeben. In einem zunehmend volatilen Umfeld hat sich gezeigt, dass die traditionelle Vertragsgestaltung mit OEMs nicht die notwendige Flexibilität aufweist und damit die notwendigen Margen nicht mehr erzielt werden können. In der zukünftigen Vertragsgestaltung mit OEMs besteht ein erhöhter Bedarf zur Aufteilung von Risiken aus Kostensteigerungen bei Material und Energie sowie des Risikos einer schwankenden Nachfrage seitens des Markts. In enger Kooperation mit einem unabhängigen Versicherungsmakler werden die üblichen Risiken eines Industrieunternehmens über verschiedene Versicherungen abgedeckt. Produkthaftpflicht- und Rückrufkostenversicherungen bestehen pauschal und in hinreichendem Maße. Durch fortlaufende Überprüfung potenzieller Risiken werden rechtzeitige Anpassungen der erforderlichen Deckung sichergestellt. Ausfallrisiken auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch die laufende Überwachung des Zahlungsverhaltens der Kunden, ein effizientes Mahnwesen und eine angemessene Wertberichtigung offener fälliger Forderungen minimiert. Insgesamt ist das Risiko erheblicher Zahlungsausfälle als gering einzustufen. IT- und Datenverarbeitungsrisiken haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Die ETO GRUPPE schützt ihre IT-Infrastruktur durch technische Maßnahmen, wie zum Beispiel Firewall, Virenschutz und Verschlüsselungen. Die Sicherstellung der Informationssicherheit wird durch Leitlinien, Policies und regelmäßige IT-Sicherheits-Schulungen der Mitarbeitenden gewährleistet. Darüber hinaus sorgt die Implementierung branchenspezifischer Kundenanforderungen im Bereich Datensicherheit für einen hohen Standard. Ein aktives Patentwesen mit zahlreichen Patenten sichert das Entwicklungs-Know-how der ETO GRUPPE. Der Finanzmittelbedarf wird durch eine mittel- und langfristige Geschäftsplanung festgestellt und durch langfristige Darlehen, den Konsortialkredit, Factoring und Genussrechtsvereinbarungen abgesichert. Eine kurzfristige Finanzplanung, tägliche Liquiditätskontrollen und ausreichende Kontokorrentlinien sichern den Kurzfristbedarf. Durch die Etablierung eines effizienten und aussagekräftigen Controllings werden die für die Steuerung der Gesellschaften der ETO GRUPPE notwendigen Daten fortlaufend ermittelt. Zielabweichungen werden durch die Analyse der Monatsabschlüsse und ein monatliches Berichtswesen erkannt, das alle wesentlichen Kenngrößen der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage umfasst, um direkt reagieren zu können. In einem jährlichen Planungsprozess werden die Ziele und Maßnahmen zur Zielerreichung der ETO GRUPPE und ihrer Gesellschaften vereinbart. Zusätzliche mittel- und langfristige Ergebnisplanungen, jeweils auf Basis aktuell zur Verfügung stehender Informationen, gehören zur laufenden Routine. Das Vertriebscontrolling stellt bei Kundenprojekten die Angebotserstellung und eine fundierte Kalkulation sicher. Bei Serienprodukten werden die Deckungsbeiträge und die Analyse der Plan-Ist-Abweichung der Umsätze regelmäßig überprüft. Im Rahmen des Produktionscontrollings wird die Produktivität jeder Fertigungslinie überwacht und die Nachkalkulation der Serienfertigung sichergestellt. Durch die jährliche Überprüfung der Fertigungskostenstellen werden notwendige Anpassungen der Stundensätze vorgenommen, wodurch eine korrekte Kalkulation der Herstellkosten und Bewertung der Bestände gewährleistet werden. 5 Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem der Rechnungslegung In der ETO GRUPPE und ihren Gesellschaften sind die wesentlichen Grundzüge eines internen Kontrollsystems eingeführt. Die beauftragten Wirtschaftsprüfer analysieren und bewerten auf Gesellschaftsebene regelmäßig die entwickelten Konzepte für die Prozesse. Weiterhin werden ergänzend externe Audits zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der IT-gestützten Rechnungslegungsprozesse und Buchführungssysteme durchgeführt. 6 Risiko-Berichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Forderungen und Bankguthaben sowie Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden kontinuierlich durch die Finanzbereiche der Tochtergesellschaften überwacht. Ein monatliches Berichtswesen gewährleistet die Überwachung der Liquidität auf Gesellschafts- und Konzernebene, der Kreditlinien sowie der Finanzverbindlichkeiten und sichert damit die Verbindung zum operativen Geschäft. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich zu Sicherungszwecken verwendet und befinden sich derzeit in geringem Umfang im Bestand der Gesellschaften der ETO GRUPPE. Zur Absicherung der Liquiditätsrisiken werden rollierende Planungen der Tochtergesellschaften durchgeführt und zu einer konsolidierten Liquiditätsplanung zusammengeführt. Das Liquiditätsmanagement für die Gesellschaften der ETO GRUPPE wird in den kaufmännischen Abteilungen der ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH sichergestellt. Ebenso werden Aktivitäten zur Finanzierung weltweit für alle Gesellschaften der ETO GRUPPE gesteuert und durchgeführt. 7 Sonstige Angaben 7.1 Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung sind innerhalb der ETO GRUPPE wesentliche Garanten für künftiges Wachstum, ein zufriedenstellendes Ergebnis und die Generierung der erforderlichen Cashflows. Der Erfolg dieser Unternehmensfunktionen beeinflusst auch zukünftig, inwieweit sich die ETO-Gesellschaften im Vergleich zu Wettbewerbern besser und erfolgreicher positionieren können. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen werden überwiegend im Rahmen von Projekten bearbeitet und durch das ETO-Projektmanagementsystem (ETO PMS) gesteuert. Sie stellen als "Vorfinanzierungen" einen erheblichen Kostenfaktor innerhalb der ETO GRUPPE dar. Die Forderungen nach nachhaltiger und autonomer Mobilität führen zu technologischen Transformationen. E-Fahrzeuge und alternative Energiespeicher, wie beispielsweise E-Fuels und Wasserstoff, erfordern intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf diesen Gebieten, bieten aber auch erhebliche Chancen für die ETO GRUPPE. Zusätzliche Schwerpunkte liegen in der schnell fortschreitenden Digitalisierung und der Vernetzung von Fahrzeugen und Maschinen, die ETO-Produkten zusätzliche Wertschöpfungsstufen eröffnen. Bei der ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH werden seit 2019 gezielt Projekte zur Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen durchgeführt und damit erfolgsversprechende neue Geschäftsfelder erschlossen. Die Ausgaben für die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle und Produkte beliefen sich 2023 auf EUR 4,9 Mio . In Forschung und Entwicklung wurde im vergangenen Geschäftsjahr 2023 erneut auf sehr hohem Niveau investiert. Insgesamt lag der Aufwand für Forschung und Entwicklung in der ETO GRUPPE bei EUR 38,2 Mio. (2022: EUR 31,9 Mio.). Der Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten lag bei den deutschen Gesellschaften, insbesondere der ETO MAGNETIC GmbH in Stockach. In zunehmendem Maße werden auch Entwicklungskapazitäten an den Standorten in den USA, Polen, China für den Automobil- und Industriesektor sowie in Indien für die Entwicklung von Anwendungssoftware ausgebaut. 7.2 Nachtragsberichtserstattung Wir verweisen an dieser Stelle auf die Ausführungen im Anhang, IV Punkt 7.
Stockach, im Mai 2024 gez. Dr. Michael Schwabe, Geschäftsführer, Vorsitzender gez. Björn Schneekloth, Geschäftsführer CEO der ETO GRUPPE COO der ETO GRUPPE 1 Vgl. https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/wort-des-jahres-krisenmodus-100.html 2 Vgl. https://www.icrc.org/de/document/ikrk-humanitaere-krisen-die-2023-nicht-ausser-acht-gelassen-werden-duerfen 3 Vgl. https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html 4 Vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1367703/umfrage/auswirkungen-des-ukraine-kriegs- auf-die-weltwirtschaft/ 5 Vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/248024/umfrage/inflationsrate-weltweit/ 6 Vgl. https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html 7 Vgl. https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html 8 Vgl. https://www.schroders.com/de-de/de/privatanleger/insights/strukturwandel-zentralbanken-priorisieren-die-inflation-gegenueber-dem-wachstum/ 9 Vgl. "Analysen zur Automobilkonjunktur" vom Verband der Automobilindustrie (VDA), Berlin, März 2024, S. 36 10 Ebd., S. 30/31 11 "Mercado Común del Sur" ist ein regionaler Zusammenschluss der fünf südamerikanischen Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela. 12 Vgl. "Analysen zur Automobilkonjunktur" vom Verband der Automobilindustrie (VDA), Berlin, März 2024, S. 33 13 Ebd., S. 20 ff. 14 Ebd. 15 Ebd., S. 45 - 50 16 Ebd. 17 Vgl. "Analysen zur Automobilkonjunktur" vom Verband der Automobilindustrie (VDA), Berlin, März 2024, S. 28 18 Ebd., S. 39 19 Ebd., S. 40 20 Ebd. 21 Ebd. 22 Ebd. 23 Ebd., S. 45 - 50 24 Vgl. Konjunkturbulletin international des VDMA | Volkswirtschaft und Statistik | Anke Uhlig, April 2024, Folie 16 / "Weltmaschinenumsatz im Jahr 2023 - TOP-10-Länder-Ranking" 25 Vgl. dazu ein Artikel von Anke Uhlig vom 28.03.2024 "Globaler Maschinenumsatz 2023: Leicht rückläufig" 26 Vgl. https://www.produktion.de/wirtschaft/konjunktur-und-fachkraeftemangel-maschinenbau-pessimistischer-965.html 27 Vgl. https://www.elektronikpraxis.de/vdma-studie-zur-chipknappheit-in-europa-a-39258b3e162f0a3751539d31237c871d/ 28 Vgl. "Deutsche Intralogistikbranche in Zahlen" von Juliane Kluge, 12.03.2024 29 Vgl. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/global-risk-report-2023-101.html 30 Automobilindustrie - Aktuelle Situation und Ausblick, LBBW Fokusbranchen, September 2023, S. 15 31 Ebd., S. 20 32 Ebd. 33 KPMG ist ein führendes Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen. 34 Vgl. https://www.focus.de/auto/neuheiten/kmpg-studie-global-automotive-executive-survey-adieu-europa_id_12933494.html 35 Vgl. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/automobilbranche-zulieferer-transformation-verbrenner-100.html 36 Vgl. https://www.oliverwyman.de/content/dam/oliver-wyman/v2-de/media/2018/Pressemitteilungen/PM_Oliver_Wyman_VDA_FAST2030.pdf 37 Siehe Zugänge Anlagespiegel 38 OECD Economic Outlook, Band 2024 Ausgabe 1 : Vorläufige Fassung | OECD iLibrary https://www.oecd-ilibrary.org/sites/69a0c310-en/1/3/1/index.html?itemId=/content/publication/69a0c310-en&_csp_=3184060ecf59639d0f609174b10264b5&itemIGO=oecd&itemContentType=book section-d1e95-513826dbfe BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH, StockachAmtsgericht Freiburg i.Br. HRB 707267 I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und -verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen teilweise Gebrauch gemacht. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und werden über die wirtschaftliche Nutzungsdauer zwischen drei und sieben Jahren linear abgeschrieben. 2. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen drei und 10 Jahren nach linearer Methode. Die geringwertigen Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten werden ab 2022 bis netto EUR 800 (bis 2018 netto EUR 250,00) analog § 6 Abs. 2a EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Einzelanschaffungskosten EUR 250,00 (bis 2017 EUR 150,00) jedoch nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wird kein Sammelposten mehr gebildet. Die Sammelposten der Vorjahre werden noch über 1-4 Jahre abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau sind mit ihren Nominalwerten bzw. Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. 3. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Falls es besondere Umstände erforderlich machen, werden Wertberichtigungen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung auf den niedrigen beizulegenden Wert vorgenommen. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Darüber hinaus werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. 5. Vorräte Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzip bewertet. 6. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten bzw. dem niedrigeren Stichtagskurs angesetzt. 7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 8. Aktive latente Steuern Sofern sich zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen ergeben, die sich in späteren Jahren voraussichtlich ausgleichen, wurden daraus resultierende Steuerentlastungen als aktive latente Steuern angesetzt. Sofern sich daraus in späteren Jahren Steuerbelastungen ergeben, wurden diese ebenfalls angesetzt. Insgesamt wurden die Ent- und Belastungen miteinander verrechnet. Die Gesellschaft ist umsatz-, gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organträgerin der ETO Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG, Stockach, ETO MAGNETIC GmbH, Stockach, ETO SENSORIC GmbH, Nürnberg, und EKS Elektromagnetik GmbH, Vaihingen an der Enz. Die gebildeten latenten Steuern beziehen sich auf den gesamten Organkreis. Aktive latente Steuern wurden im Wesentlichen für folgende Arten von Vermögensgegenständen/Schulden gebildet: a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und b) sonstige Rückstellungen (Jubiläen, Drohverluste, Überstunden, Urlaub). Passive latente Steuern wurden im Wesentlichen für folgende Arten von Vermögensgegenständen/Schulden gebildet: c) Anlagevermögen (Entwicklungsleistungen, Sachanlagen, Vorräte) und d) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Bei der Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag wurde mit einem Steuersatz von 15,825 % gerechnet. Bei der Gewerbesteuer wurde mit folgenden Hebesätzen gerechnet:
9. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Satzung der ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt. Die stille Beteiligung hat aufgrund der Ausgestaltung der Vereinbarung Eigenkapitalcharakter. 10. Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen Für Verbindlichkeiten aus Pensions- und Altersversorgungsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. 11. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. 12. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen angesetzt. 13. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält eine erhaltene Einmalzahlung betreffend die Mietlizenz eines verbundenen Unternehmens für künftige Perioden, die über die Laufzeit der Lizenz entsprechend aufgelöst wird. 14. Fremdwährungsumrechnung Fremdwährungsforderungen sind mit dem Kurs am Tag ihrer Entstehung bzw. dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Für Fremdwährungsverbindlichkeiten kommt grundsätzlich der Umrechnungskurs im Zeitpunkt der Entstehung oder der höhere Stichtagskurs zur Anwendung. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden das Anschaffungskosten-, das Vorsichts- sowie das Realisationsprinzip nicht beachtet. III. Angaben zur Bilanz, Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens nach den einzelnen Bilanzpositionen ist im Anlagespiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt. Eine Beteiligung mit Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 46 wurde trotz Überschuldung der Gesellschaft nicht außerplanmäßig abgeschrieben, da es sich um planmäßige Anlaufverluste handelt. 2. Pensions- und Altersverpflichtung Die Pensionsrückstellungen sind mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 1,82 % passiviert. Als Bewertungsverfahren wurde die Projected Unit Credit Methode verwendet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Für die Bewertung wurden folgende weitere Annahmen getroffen:
Die Berechnungen basieren auf der Basis eines rechnerischen Endalters von 65 Jahren. Für mittelbare Versorgungsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet (Art. 28 EGHGB). Die Bewertung der Zusagen erfolgte zum durchschnittlichen Zinssatz der Bundesbank (1,82 %). Eine Berücksichtigung von Fluktuation und Gehaltstrend oder Rententrend findet nicht statt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Es erfolgt eine sachgerechte Bewertung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung des Erfüllungsbetrags zum Stichtag (Barwert der bis zum Zeitpunkt zurechenbaren Beitragsbestandteile der Bemessungsgrundlage zzgl. Zins gemäß Zusage). Bei rückgedeckten Verträgen entspricht der bewertete Verpflichtungswert dem von der Rückdeckungsversicherung gemeldeten Deckungskapital. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 73.969. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen (Urlaub, Überstunden, Jahresprämien und Tantiemen) in Höhe von TEUR 2.407, Dienstjubiläen in Höhe von TEUR 46, ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 493 sowie die Rückstellung für Beiratsvergütungen des Berichtsjahres und der Vorjahre in Höhe von TEUR 120. Die sonstigen Rückstellungen enthalten eine Rückstellung für Zuwendungen anlässlich eines Dienstjubiläums. Als Bewertungsverfahren wurde dabei die Projected Unit Credit Methode angesetzt. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck mit einem Zinsfuß von 1,74 % angesetzt (Bundesbankzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren zum 31.12.2023). Dabei wurde für die handelsrechtlichen Rückstellungen eine durchschnittliche Fluktuation in Höhe von 3,0 % p.a. berücksichtigt. Die Berechnungen basieren des Weiteren auf einem rechnerischen Endalter von 63, 65 bzw. 67 Jahren sowie der Regelaltersgrenze. Beim Anwartschaftstrend wurde mit jeweils 3,0 % p.a. gerechnet (Monatsgehalt, Renten- und Krankenversicherung). 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten - gegliedert nach Restlaufzeiten - stellen sich wie folgt dar:
Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt u. a. im Rahmen eines Sicherheitentreuhandvertrags. Die Besicherung erfolgt durch Grundschulden, Sicherungsübereignung/-übertragung von Maschinen/Anlagen am Standort Stockach, Vorratsvermögen und Betriebsgebäuden von verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.000. 5. Angaben zu den latenten Steuerschulden
6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Gesellschaft hat zugunsten verbundener Unternehmen gesamtschuldnerische Haftungen in Höhe von TEUR 19.200, sowie TUSD 7.586 und Kreditbesicherungsgarantien in Höhe von TEUR 5.106 übernommen. Des Weiteren bestehen zugunsten verbundener Unternehmen Haftungen aus dem Schuldbeitritt als Mitschuldner in Höhe von TEUR 10.000 und ein selbständiges Zahlungsversprechen in Höhe von TEUR 14.363. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation nicht zu rechnen. Auch in der Vergangenheit ist es zu keiner Inanspruchnahme gekommen. Im Rahmen des Erwerbs sämtlicher Anteile eines Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 wurde zusätzlich zu einer fixen Zahlung ein variabler Kaufpreisanteil vereinbart, der sich an zukünftigen Zielgrößen der Gesellschaft orientiert. Daraus ergibt sich eine maximale Verpflichtung innerhalb der nächsten vier Jahre von TEUR 1.460, die bei Erreichen der Zielgrößen an den Veräußerer zu entrichten ist. Darüber hinaus wurde eine Mehrheitsbeteiligung an einem Unternehmen in Höhe von 51,0 % erworben. Mit dem Erwerb der Beteiligung hat sich die ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH u. a. zur Vergabe von Darlehen in Höhe von TEUR 3.148 bis Ende 2025 verpflichtet. Der Stand der ausgereichten Darlehen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.250. Damit besteht zum 31. Dezember 2023 eine nicht bilanzierte, finanzielle Verpflichtung in Höhe von TEUR 1.898. Das Investitionsobligo beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 46. 7. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 1.597 und betrifft in vollem Umfang den Aktivüberhang der latenten Steuern. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren, der gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 74. Im Berichtsjahr wurde eine Anpassung im Ausweis der Position "Sofortabschreibung GWG" vorgenommen. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst und der betreffende Betrag in Höhe von EUR 2.921,70 in die Position Abschreibungen auf immaterielle Vermögengegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen umgegliedert. Wesentliche periodenfremde Erträge und Aufwendungen innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nicht zu verzeichnen. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen sind in voller Höhe außerplanmäßig. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten in Höhe von TEUR 1.001 Steuererstattungen aufgrund des Verlustrücktrags in das Jahr 2022. V. Sonstige Angaben 1. Finanztermingeschäfte Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Zinsabsicherungsgeschäft (SWAP) im Zusammenhang mit der Aufnahme eines langfristigen Darlehens zur Absicherung einer variablen Zinskondition über die Laufzeit des Darlehens abgeschlossen. Das Grundgeschäft und das Absicherungsgeschäft bilden eine Bewertungseinheit. Der Marktwert zum 31. Dezember 2023 ist negativ und valutiert mit TEUR 343. Das Darlehen valutiert zum Stichtag 31.12.2023 mit TEUR 6.983. 2. Personal Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 144 Mitarbeiter ohne Auszubildende. Die Mitarbeiterstruktur stellt sich dabei wie folgt dar:
3. Beteiligungsverhältnisse
* Angaben vor Ergebnisabführung Soweit keine Länderangabe erfolgt, liegt die jeweilige Stadt in Deutschland. Die Umrechnung einzelner Fremdwährungen erfolgte mit dem entsprechenden Referenzkurs der EZB vom 29. Dezember 2023. 4. Gesellschaftsorgane Geschäftsführung: Herr Dr. Michael Schwabe, Dr.-Ing. Fachbereich Maschinenbau, Überlingen Herr Björn Sascha Schneekloth, Wirtsch.-Ing. Fachbereich Bauingenieurwesen, Blaubeuren Beirat: Herr Dr. Karl Maierhofer, Grünwald, Vorsitzender Herr Prof. Dr. Ing. Guido Baltes, Insel Reichenau Herr Waldemar Giebel, Nürnberg Herr Prof. Dr. Lars Ruhbach, Salem Frau Ursula Schwarzenbart, Ammerbuch Der Beirat hat im Geschäftsjahr 2023 eine Vergütung in Höhe von TEUR 180 erhalten. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem bestehenden Gewinnvortrag zu verrechnen. 6. Sonstige Pflichtangaben Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer unterbleiben gem. § 286 Abs. 4 HGB. 7. Nachtragsbericht (Vorgänge von besonderer Bedeutung) Die nach wie vor bestehenden Unsicherheiten in der Weltwirtschaft sowie der dynamische Wandel in der Automobilwirtschaft und die Wettbewerbssituation auf dem Automobilmarkt führen dazu, dass verlässliche Prognosen nicht oder nur noch sehr eingeschränkt abgegeben werden können. Auf Basis der im Lagebericht dargestellten Ergebniserwartung für das Geschäftsjahr 2024, der nach wie vor erforderlichen hohen Ausgaben für Investitionen, Forschung und Entwicklung, die nicht aus dem laufenden Cash Flow abgedeckt werden können, geht die Geschäftsführung derzeit davon aus, dass im Rahmen der bestehenden Kreditfinanzierungen und der in den Verträgen getroffenen Regelungen, die Kennzahl zum Verschuldungsgrad mit hoher Wahrscheinlichkeit ab dem 2. Quartal 2024 nicht mehr eingehalten wird. Für diesen Fall steht den Kreditgebern das Recht zu, jeden der Kredite ganz oder teilweise zu kündigen. Anfang Juni des Jahres 2024 wird daher ein Änderungsantrag zur befristeten Erhöhung des Verschuldungsgrads gestellt werden. Sollten die Kreditgeber diesem Antrag - wider den derzeitigen Erwartungen der Geschäftsführung - nicht entsprechen, wäre der Fortbestand der Gesellschaft gefährdet, sofern es dann nicht zeitnah gelingt eine Anschlussfinanzierung mit neuen Kapitalgebern zu erreichen, die dann aber auch deutlich veränderte Konditionen nach sich ziehen würde. Unter Berücksichtigung des derzeitigen Kenntnisstandes geht die Geschäftsführung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. 8. Konzernabschluss Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen und erstellt einen Konzernabschluss. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Unterschrift der Geschäftsführung
Stockach, den 02.05.2024 gez. Dr. Michael Schwabe gez. Björn Schneekloth
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 14. Mai 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Ausführungen im Anhang in Abschnitt V. 7. Nachtragsbericht (Vorgänge von besonderer Bedeutung) sowie die Angaben in Abschnitt 4.1 und Abschnitt 7.2 des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass Finanzierungsrisiken bestehen. Aufgrund der erwarteten negativen Ertragsentwicklung im Geschäftsjahr 2024, verbunden mit weiterhin hohen Investitions, Forschungs- und Entwicklungskosten, die nicht aus dem operativen Geschäft finanziert werden können, wird sich im Jahr 2024 sehr wahrscheinlich ein Verschuldungsgrad ergeben, der über dem vereinbarten Wert im Rahmen der bestehenden Kreditverträge liegt. Die Kreditgeber sind in diesem Fall berechtigt, jeden der Kredite ganz oder teilweise zu kündigen. Sollten die Kreditgeber von dieser Kündigungsmöglichkeit Gebrauch machen und einem Antrag der Geschäftsführung auf eine temporäre Erhöhung des Verschuldungsgrads, der Anfang Juni 2024 gestellt werden soll, nicht entsprechen und es nicht gelingen Anschlussfinanzierungen abzuschließen, wäre der Fortbestand der Gesellschaft stark gefährdet. Die Geschäftsführung geht aktuell davon aus, dass die Kreditengagements weitergeführt werden. Wie in Anhang und Lagebericht dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."
München, den 14. Mai 2024 BTR
Beratung Treuhand Revision GmbH
gez. Lothar Ponzer, Wirtschaftsprüfer gez. Ralph-Peter Scholz, Wirtschaftsprüfer |
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ETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Hardtring 8
78333 Stockach - Handelsregister
- HRB 707267, Freiburg
- Eintragungsdatum
- 17. August 2011
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Herstellung von Prüfmaschinen - Unternehmenszweck
- Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Aktoren und Sensoren aller Art sowie die Verwaltung von Beteiligungen im In- und Ausland, insbesondere der ETO GRUPPE und der Betrieb von gesonderten technischen und kaufmännischen Abteilungen dazu.
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 62,9 % 108,71 Mio
- Umlaufvermögen 32,2 % 55,64 Mio
- Aktive latente Steuern 4,5 % 7,73 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 719,1 k
- Verbindlichkeiten 63,5 % 109,67 Mio
- Eigenkapital 30,2 % 52,23 Mio
- Rückstellungen 6,3 % 10,91 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 3,2 k
Bilanzdaten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62,4 % 5,37 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 32,9 % 2,83 Mio
- auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 4,7 % 401,3 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 43,5 % 37,16 Mio
- Personalaufwand 20,3 % 17,38 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 13,1 % 11,17 Mio
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 9,0 % 7,68 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6,3 % 5,43 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5,2 % −4,46 Mio
- Abschreibungen 2,5 % 2,15 Mio
- Sonstige Steuern 0,1 % 76,9 k
- Rohergebnis 12,87 Mio
- Ergebnis nach Steuern −55,02 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −55,10 Mio
GuV-Daten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Hubertus Johannes Stroetmann
seit 2025 Geschäftsführer
-
Patrick Boos
seit 2025 Geschäftsführer
-
Volker Bertram Groß
seit 2026 Geschäftsführer
-
Christian Ronny Münchow
seit 2024 Prokura
-
Damien Hénon
seit 2024 Prokura
-
Ira Rau
seit 2011 Prokura
-
Joachim Jüngst
seit 2024 Prokura
-
Marc Andreas Schröder
seit 2024 Prokura
-
Michael Seyer
seit 2018 Prokura
-
Oliver Thode
seit 2018 Prokura
-
Peter Eberle
seit 2014 Prokura
-
Philipp-Matthias Pfenning
seit 2024 Prokura
-
Sven Gatzemeier
seit 2025 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Schultze & Braun Vermögensverwaltungs- und Treuhandgesellschaft mbH DEU 89,5 % 44,8M €
- Christa und Hermann Laur-Stiftung DEU 10,1 % 5,1M €
- LAUR-Stiftung Industrie- und Handel GmbH & Co. KG DEU 0,40 % 200k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Beteiligungen an
- ETO DYNAMIC Digital GmbH GmbH 100,0 %
- ETO MAGNETICs GmbH GmbH 100,0 %
- farmunited GmbH GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
21.01.
SatzungsänderungETO GRUPPE TECHNOLOGIES GmbH
-
21.01.
Austritt einer PositionJan Maximilian Dr. Eberl · Geschäftsführer
-
21.01.
Eintritt eines MitgliedsVolker Bertram Groß · Geschäftsführer
- 2025
-
22.10.
Berichtigung personenbezogener DatenHubertus Johannes Stroetmann · Geschäftsführer
-
22.10.
Austritt einer PositionMichael Karl Otto Dr. Schwabe · Geschäftsführer
-
22.10.
Eintritt eines MitgliedsJan Maximilian Dr. Eberl · Geschäftsführer
-
22.08.
Austritt einer PositionLutz Wolfgang Mantsch · Gesamtprokura
-
22.08.
Austritt einer PositionFrank Herbert Dr. Meier · Gesamtprokura
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2016 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
- 1–6
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