Euroroll Newco GmbHRösrathKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzern-Eigenkapitalspiegel Für den Zeitraum vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023I. Vorbemerkungen Der Konzern hat zum Abschlussstichtag die in § 290 HGB dargelegten Voraussetzungen erfüllt unter denen eine inländische Kapitalgesellschaft einen Konzernabschluss aufstellen muss. Entscheidendes Merkmal ist die Ausübung eines beherrschenden Einflusses (§ 290 Abs. 1 HGB). Der Konzernabschluss wird in der Währung Euro aufgestellt. Das Geschäftsjahr 2023 beginnt zum 01. Januar 2023 und endet am 31.Dezember 2023. Im Vorjahr lag ein Rumpfgeschäftsjahr vor. Das Rumpfgeschäftsjahr 2022 begann zum 21. Juli 2022 und endete am 31. Dezember 2022. Aufgrund der unterschiedlichen Zeiträume der Berichts- und der Vergleichsperiode sind die dargestellten Beträge nicht vollständig vergleichbar. Die Euroroll Newco GmbH hat ihren Sitz in Rösrath und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter HRB 111222. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) aufgestellt. Die Gliederung der konsolidierten Bilanz und der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Erfordernissen der §§ 298 i. V. m. 265 ff. HGB, wobei auch die Tochtergesellschaften in den Einzelabschlüssen für die Gliederung, Bilanzierung und Bewertung die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften beachten. Für die konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Bewertung erfolgt im Konzernsabschluss der Euroroll Newco GmbH gemäß § 308 HGB einheitlich nach den für den Einzelabschluss der Muttergesellschaft angewandten Methoden. Eine Neubewertung war somit durch die Anwendung einer konzerneinheitlichen Bewertung nicht erforderlich. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Der Ansatz und die Bewertung der einzelnen Bilanzposten erfolgte nach den für alle Kaufleute geltenden Vorschriften der §§ 246-256a HGB und den besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften. Anlagevermögen Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten - und soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei dem Posten Bauten auf eigenen Grundstücken wurde von den Wahlrechten nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB und § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und ein angemessener Teil der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie die Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten einbezogen, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Abschreibungen werden linear auf der Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Hierbei beträgt die Bandbreite bei den immateriellen Vermögensgegenständen 3 bis 15 und bei den Sachanlagen 3 bis 33 Jahre. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Nettowert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Aktivierte Firmenwerte werden grundsätzlich planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, fertige und unfertige Erzeugnisse und Leistungen sowie Waren sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder, soweit nach dem Niederstwertprinzip niedrigere tatsächliche Werte zum Bilanzstichtag zu berücksichtigen waren, mit diesen bewertet. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt für die unfertigen und fertigen Erzeugnisse retrograd auf Grundlage der Verkaufspreise. Im Übrigen werden im Rahmen der Bewertung Material- und Fertigungseinzelkosten, anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten und Sonderkosten der Fertigung berücksichtigt. Eine abweichende Bewertung unter Anwendung von Verbrauchsfolgeverfahren oder eine Gruppenbewertung wurde nicht vorgenommen. Die in den Vorräten enthaltenen Bestandsrisiken (z.B. aus langer Lagerdauer und/oder mangelnder Verwendbarkeit) sind durch entsprechende Abschläge berücksichtigt. Die zum Nennwert ausgewiesenen erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Risikobehaftete und uneinbringliche Forderungen werden einzeln wertberichtigt bzw. abgeschrieben. Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind berücksichtigt. Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag des Kassenbestandes und der Bankguthaben angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erlöse und Aufwendungen Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Leistungen erbracht worden sind und die maßgeblichen Risiken und Chancen auf den Leistungsempfänger übergehen und es hinreichend wahrscheinlich ist, dass dem Konzern der wirtschaftliche Nutzen aus der Leistungserbringung zufließen wird. Die Umsatzerlöse werden vermindert um Rabatte und Skonti ausgewiesen. Die Veränderungen unfertiger Erzeugnisse und unfertiger Leistungen in Abhängigkeit von ihrem Fertigstellungsgrad sowie der fertigen Erzeugnisse wirken sich erfolgswirksam unter den Bestandsveränderungen aus. Aufwendungen werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Ertragsteuern werden gemäß den steuerrechtlichen Bestimmungen der Länder, in denen der Konzern tätig ist, ermittelt. 2. Währungsumrechnung Der Konzernabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Die Bilanzen der konsolidierten ausländischen Unternehmen wurden insgesamt mit dem jeweiligen Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Währungsumrechnung der Gewinn- und Verlustrechnungen erfolgte zum Jahresdurchschnittskurs. 3. Schätzungsunsicherheiten / Ermessensentscheidungen Im Konzernabschluss wurden Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen, die Auswirkungen auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögensgegenstände haben. Obwohl diese Schätzungen nach bestem Wissen der Konzerngesellschaften erfolgen, können die tatsächlichen Werte von den Schätzungen abweichen. Die Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf den Ansatz der Abwertungen bei den Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie auf die Bemessung der Rückstellungen. III. Angaben zum Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurden die Euroroll Newco GmbH, Rösrath, (Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt) und die mit ihr verbundenen Unternehmen einbezogen. Gemäß § 294 HGB sind in den Konzernabschluss sämtliche verbundene Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Das Mutter - Tochter - Verhältnis resultiert für alle Unternehmen aus der bestehenden und ausgeübten einheitlichen Leitung. Hinsichtlich Art und Umfang des Anteilsbesitzes wird auf das als Anlage 2 zum Konzernanhang beigefügte Verzeichnis des Anteilsbesitzes verwiesen. Die Euroroll Newco GmbH, Rösrath, hat mit der Euroroll Invest GmbH, Rösrath, diese wiederum mit der Euroroll GmbH, Werne, einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die folgenden Gesellschaften machen von den Vorschriften des § 264 Abs. 3 HGB zur Befreiung der Offenlegung ihres Jahresabschlusses sowie Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 gebrauch:
Die Euroroll Newco GmbH veröffentlicht befreiend ihren Konzernjahresabschluss sowie Konzernlagebericht beim Bundesanzeiger. IV. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden 1. Kapitalkonsolidierung Zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile an der Euroroll Invest GmbH und ihrer Tochtergesellschaften in 2022 ist eine Kapitalaufrechnung nach § 301 HGB zu erfolgt. Gemäß der Rückausnahme nach § 301 Abs. 2 S. 5 HGB erfolgt eine Anknüpfung an die historischen Erstkonsolidierungen bzw. Folgekonsolidierungen der Euroroll Invest GmbH und ihrer Tochterunternehmen innerhalb ihrer bisherigen Konzernmutter der Fortas GmbH, Rösrath, wo die Euroroll Invest GmbH als Teilkonzern geführt wurde und ihre fortgeführten Werte aus der Kapitalverrechnung verfügbar waren. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode. Hierbei wird der Wertansatz der Anteile an dem in den Konzernabschluss einzubeziehenden Tochterunternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung beizulegen ist. Ein nach der Verrechnung verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird in der Konzernbilanz als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und planmäßig über seine voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen aktiven Unterschiedsbeträge, die zum Erstkonsolidierungszeitpunkt als Firmenwert aktiviert wurden, wurden grundsätzlich planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. 2. Schuldenkonsolidierung Entsprechend der Vorschrift des § 303 HGB wurden alle zwischen den in den konsolidierten Jahresabschluss einbezogenen Unternehmen bestehenden Ausleihungen, Forderungen, und Verbindlichkeiten gegeneinander aufgerechnet. Eine Drittschuldenkonsolidierung wurde in Ausübung des bestehenden Wahlrechts nicht vorgenommen. Differenzen infolge unterschiedlicher Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten waren zum Bilanzstichtag nicht zu vermerken. Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.v. § 285 Nr. 3 HGB wurden - erforderlichenfalls - konsolidiert. 3. Eliminierung von Zwischenergebnissen Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen wurden eliminiert. 4. Konsolidierungsmaßnahmen in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung In der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung werden entsprechend der Vorschrift des § 305 HGB sowohl Umsatzerlöse als auch andere Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Des Weiteren wurden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung die gebuchten Beteiligungserträge eliminiert. Zinsaufwendungen und Zinserträge aus Ausleihungen und Darlehen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden miteinander verrechnet. 5. Steuerabgrenzung Für die Steuerabgrenzung sind gem. § 306 HGB Unterschiede zwischen den Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften maßgebend. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Zur Aufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den als Anlage 1 zum Konzernanhang beigefügten Konzern-Anlagenspiegel verwiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Aufgliederung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände nach Restlaufzeiten ergibt sich aus den in der Bilanz gemachten Angaben. Eigenkapital Als gezeichnetes Kapital ist das Stammkapital in Höhe des Nennbetrages von EUR 200.000,00 ausgewiesen. Laut Gesellschaftsvertrag ist dabei das Stammkapital in 200.000 Geschäftsanteile mit einem Nennbetrag von jeweils EUR 1,00 eingeteilt. Rückstellungen Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe ab. Alle Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich hauptsächlich um Personalkostenrückstellungen (Urlaubsrückstand, Überstunden, Tantiemen sowie Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge und Schwerbehindertenabgaben) von TEUR 602 (Vj: TEUR 519), Gewährleistungsrückstellungen von TEUR 1.096 (Vj: TEUR 1.041), etwaig zurückzuzahlende Zuschüsse in Höhe von TEUR 750 (Vj: TEUR 750) sowie sonstige von TEUR 324 (Vj: TEUR 116). Verbindlichkeiten Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Verbindlichkeiten wie folgt:
Für Teilbeträge aus den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Grundschulden, sowie Sicherungsübereignungen von Maschinen und maschinellen Anlagen sowie Pfandrechte. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Diese bestehen im Wesentlichen aus Leasing- und Mietverträgen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen über bewegliche Vermögensgegenstände betragen TEUR 135 (Vj: TEUR 96). Die außerbilanziellen Verpflichtungen dienen insbesondere dem Zweck positiver Liquiditätsvorteile. Weitere Verträge mit nicht erfüllbaren Abnahmeverpflichtungen oder Rücknahmeverpflichtungen bestehen nicht. VI. Erläuterungen zur Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten Von den Umsatzerlösen entfallen rd. 25,9 % (Vj: rd. 23,1 %) auf den deutschen Markt, rd. 46,5 % (Vj: rd. 51,6 %) auf Umsätze mit dem europäischen Ausland und rd. 27,6 % (Vj: 25,4 %) auf das übrige Ausland. VII. Kapitalflussrechnung (Cash Flow Rechnung) Die Kapitalflussrechnung nach DRS 21 zeigt wie sich der Finanzmittelfonds (Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten, abzüglich kurzfristiger Kontokorrentkredite) im Berichtsjahr verändert haben. Die Zahlungsströme wurden nach der betrieblichen Tätigkeit, der Investitionstätigkeit sowie der Finanzierungstätigkeit gegliedert. Die Darstellung des Cash-Flows aus der betrieblichen Tätigkeit erfolgt nach der indirekten Methode. VIII. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres 2023 wurden im Durchschnitt insgesamt 130 (Vj: 129) Mitarbeiter beschäftigt. Diese untergliedern sich in 38 (Vj: 40) Angestellte und 92 (Vj: 89) gewerbliche Mitarbeiter. Zum 31.12.2023 wurden insgesamt 128 (Vj: 135) Mitarbeiter beschäftigt. Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers
Gesellschaftsorgane Herr Hans W. Bönninghausen, Kaufmann, ist zum alleinigen Geschäftsführer der Euroroll Newco GmbH, Rösrath, bestellt. Auf Angaben hinsichtlich der den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wird unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 i.V.m. § 314 Abs. 3 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Offenlegung Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Euroroll Newco GmbH werden beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht. Nachtragsbericht Es haben sich keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergeben.
Rösrath, 30. April 2024 Hans W. Bönninghausen, Geschäftsführer Konzern - Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Aufstellung des Anteilsbesitzes Anhangangabe gem. § 311 Abs. 2 Nr. 1 HGB
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Euroroll Newco GmbH1. Grundlagen des Konzerns 1.1. Geschäftsmodell / strategische Positionierung Die Euroroll Newco GmbH ist eine private, unternehmerorientierte Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand. Sitz der Gesellschaft ist Rösrath, bei Köln. Die Euroroll Newco GmbH verfügt über ein hohes Eigenkapital und einen von Unternehmerpersönlichkeiten geprägten kleinen Gesellschafterkreis, handelt unabhängig und frei von übergeordneten Interessen Dritter. Die langfristige Wertentwicklung der operativen Tochterunternehmen ist das vorrangige Unternehmensziel der Euroroll Newco GmbH. Die Euroroll Newco GmbH fungiert als Führungsgesellschaft der Gruppe und ist für die strategische und finanzielle Steuerung des Konzerns verantwortlich. Zudem bestimmt und überwacht sie geeignete strategische und operative Maßnahmen, um die mit den Tochtergesellschaften vereinbarten Ziele erreichen zu können. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Euroroll Newco GmbH wird wesentlich von der Geschäftsentwicklung der Tochtergesellschaften bestimmt. Die Geschäftsführungen der operativen Tochtergesellschaften berichten an die Geschäftsführung der Euroroll Newco GmbH. Die Geschäftsführung der Euroroll Newco GmbH leitet den Konzern. Die operativen Tochtergesellschaften sind schwerpunktmäßig in der Lager- und Fördertechnik tätig: Euroroll GmbH Die Euroroll GmbH gehört zu den führenden Anbietern von antriebslosen Rollenbahnsystemen, insbesondere für die Lager- und Fördertechnik. Das in Werne beheimatete Unternehmen beliefert überwiegend internationale Kunden der Logistik- und Intralogistikbranche, aber auch Unternehmen aus der LEH-branche, des Pharma-, Buch- und Drogeriegroßhandels, der Chemie und der Automobilindustrie. 1.2. Steuerungssystem Die Euroroll Newco GmbH nutzt zur Steuerung und Bewertung der operativen Tochtergesellschaften finanzielle Steuerungskennzahlen, mit dem Ziel die langfristige Ertragskraft zu sichern und damit eine nachhaltige Wertsteigerung des Portfolios zu erzielen. Zu den finanziellen Leistungsindikatoren gehören insbesondere die Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Daneben werden der Auftragseingang und Auftragsbestand sowie Rentabilitäts- , Kapital- und Liquiditätskennzahlen herangezogen. 1.3. Forschung und Entwicklung Eine zielgerichtete Produktentwicklung mit Fokus auf den jeweiligen Kundenbedarf ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Euroroll Newco GmbH-Konzerns. Es obliegt daher den Tochtergesellschaften eigene Kapazitäten zu unterhalten um entsprechend den individuellen Anforderungen der Kunden innovative Produkte zu marktfähigen Preisen anbieten zu können. So werden Produkte je nach Marktlage und Bedarf der Kunden entwickelt und vorhandene technologische Kompetenzen erweitert. Hierzu erfolgt eine laufende Marktbeobachtung hinsichtlich sich wandelnder Kundennachfrage sowie hinsichtlich technischer Weiterentwicklungen im Tätigkeitsbereich der Gesellschaften. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1.1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft, Kiel (IfW) entwickelte sich die Weltkonjunktur im Jahr 2023 angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik besser als erwartet, wenngleich die wirtschaftliche Expansion moderat war. Auch wenn die Inflation inzwischen zurück geht und erwartet wird, dass die Geldpolitik bereits im ersten Halbjahr 2024 mit Zinssenkungen beginnt, zeichnet sich eine konjunkturelle Belebung noch nicht ab. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, auch als Folge der geopolitischen Krisen und Kriegshandlungen. Zudem fallen finanzpolitische Impulse weg. In China bleibt die wirtschaftliche Dynamik angesichts struktureller Probleme verhalten. Laut IfW beträgt das Minus für die deutsche Wirtschaft in 2023 0,3 % und fällt damit etwas niedriger aus als im Herbst erwartet. Die deutsche Wirtschaft müht sich aus der Stagnation. In 2024 dürfte die Wirtschaftsleistung zwar wieder zulegen, eine große konjunkturelle Dynamik ist aber nicht absehbar. Zumal sich die nach dem Bundesverfassungsurteil abzeichnende staatliche Konsolidierung bremsend auf die wirtschaftliche Expansion auswirken wird. Bezüglich der genauen Ausgestaltung der Einsparungen besteht ebenso Unsicherheit wie über deren wirtschaftlichen Auswirkungen. Quellen:
2.1.2. Entwicklung relevanter Branchen Laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) blieben seit Jahresbeginn 2023 die Bestellungen Monat für Monat hinter dem jeweiligen Vorjahresmonat zurück. Insgesamt reduzierten sich die Aufträge im Gesamtjahr 2023 um real 12 % gegenüber dem Vorjahreswert, und eine Trendwende ist weiterhin nicht erkennbar. Gemäß VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers fehlt es in den großen Absatzmärkten Europa, USA und China an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung, den gerade die Investitionsgüterindustrie benötigen würde. Der VDMA passt daher für 2024 seine Prognose von bisher minus 2 auf minus 4 % der preisbereinigten (realen) Veränderung des Produktionswertes an Im Gegensatz hierzu, rechnet der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik mit einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 2 %. Diese Annahme resultiert aus den aktuell gemeldeten Auftragseingängen der Fachverbandsmitglieder zum Ende des Jahre 2023 sowie Anfang des Folgejahres 2024. Auch die entsprechenden Exportdaten dieses Branchebereichs verweisen auf eine verhalten positive Entwicklung hin, sodass derzeit von einem moderaten Wachstum über alle Produktbereiche der Intralogistik hinweg ausgegangen wird. Quellen:
2.2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 verzeichneten die Tochtergesellschaften der Euroroll Newco GmbH vor allem im 1.und 2. Quartal eine abgeschwächte Nachfragesituation. Der daraus folgende reduzierte Auftragseingang im 1. HJ konnte in der zweiten Jahreshälfte des Geschäftsverlaufes nicht mehr aufgeholt werden, was wiederum die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr reduzierte. Gleichwohl zeichnete sich im 4. Quartal zum Jahresende eine positive Nachfragesituation ab, sodass der Auftragsbestand zum Stichtag nahezu das gleiche Niveau des Vorjahres erreichte. Grundsätzlich stellten die im Jahresverlauf weiterhin bestehenden Probleme der Materialpreisschwankungen, einhergehend mit zum Teil deutlichen unter Druck geratenen Verkaufspreisen, die Unternehmen vor entsprechende Herausforderungen. Insgesamt verzeichneten die Tochtergesellschaften der Euroroll Newco GmbH unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen aktuellen Einflüsse und Rahmenbedingungen eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung. 2.3. Wirtschaftliche Lage 2.3.1. Ertragslage Das Rumpfgeschäftsjahr im Vorjahr 2022 begann zum 21. Juli 2022 und endete am 31. Dezember 2022, sodass die Vorjahreszahlen nur bedingt vergleichbar sind. Die sich im Vergleich zum Vorjahr abschwächende Nachfragesituation führte zu einer Gesamtleistung von TEUR 45.145 (Vorjahr: TEUR 27.834). Absolut erhöhte sich der Materialaufwand auf TEUR 25.267 (Vorjahr: TEUR 17.933). Trotz anhaltender Probleme bei der Materialbeschaffung und z.T. stark schwankender Preise, verringerte sich die Materialaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) von 64,4 % auf 56,0 %. Der Personalaufwand erhöhte sich insgesamt auf TEUR 8.029 (Vorjahr: TEUR 3.810) und maßgeblich durch die abweichenden Betrachtungszeiträume bedingt. Die Personalaufwandsquoten der Tochtergesellschaften haben sich als Folge erforderlicher Lohnanpassungen erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich insgesamt auf TEUR 4.710 (Vorjahr. TEUR 2.198). Der Konzernüberschuss beträgt TEUR 1.369 (Vorjahr: TEUR 1.069). 2.3.2. Finanzlage Der positive Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich von TEUR 8.075 auf TEUR 8.625. ist wesentlich beeinflusst durch den Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie des Vorratsvermögens. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit von TEUR -2.849 (Vorjahr: TEUR -983) ist geprägt durch Investitionen in das Sachanlagevermögen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR -4.534 (Vorjahr: TEUR -3.630) ist überwiegend geprägt von Tilgungsleistungen von TEUR -6.591 sowie von Neuaufnahmen von Krediten von TEUR 3.000. Der Finanzmittelfonds betrug am Ende des Geschäftsjahres TEUR 6.344. Die Liquidität war und ist jederzeit vollumfänglich gesichert. 2.3.3. Vermögenslage 72 % der Bilanzsumme entfallen auf das langfristig gebundene Vermögen. Das kurzfristig gebundene Vermögen beträgt TEUR 15.061 (Vorjahr: TEUR 15.870). Preisbedingt reduzierte sich das Vorratsvermögen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen befinden sich weiter auf einem hohen Niveau. Der stehen gelassene Konzernjahresüberschuss führte zu einer Erhöhung des Eigenkapitals auf TEUR 16.296 (Vorjahr: TEUR 14.923). Die Eigenkapitalquote des Konzerns beträgt 30,5 % (Vorjahr: 27,2 %). Die Rückstellungen erhöhten sich von TEUR 4.731 auf TEUR 6.409, im Wesentlichen bedingt durch notwendige Zuführungen zu den Steuerrückstellungen. Die Laufzeit der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist zu 83,9 % größer als ein Jahr, und damit im Wesentlichen langfristiger Natur. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich von TEUR 3.762 auf TEUR 2.930. 2.3.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Der Euroroll Newco GmbH-Konzern ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernlageberichts in einer unverändert guten wirtschaftlichen Verfassung. Die Rechnungslegungs- und Bewertungsmethoden sind im Einzelnen im Konzernanhang wiedergegeben. Der Konzern ist sehr gut kapitalisiert und verfügte im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit über einen ausreichenden Bestand an Liquidität. Nach unserer Einschätzung verfügen die Tochtergesellschaften insgesamt über eine gute Marktstellung und haben das Potenzial auch zukünftig profitables Wachstum zu erzielen und damit an Wert zu gewinnen. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1. Allgemeines Chancen- und Risikomanagementsystem Das Chancen- und Risikomanagement im Euroroll Newco GmbH-Konzern dient neben der frühzeitigen Erkennung und Steuerung von Risiken, der gezielten Wahrnehmung und Sicherung bestehender und künftiger Erfolgspotenziale. Grundlage des Risikomanagements ist die Sicherung der mittel- und langfristigen Unternehmensziele. Oberstes Ziel ist es, durch ein vollständiges und angemessenes Chancen- und Risikomanagement die Wert- und Risikotreiber zu identifizieren und angemessen zu handhaben. Das Risikomanagementsystem besteht aus verschiedenen Komponenten: Basis des Risikomanagementsystems stellt der jährliche Planungsprozess dar. Die Geschäftsführungen der Tochtergesellschaften erstellen zum Ende eines jeden Kalenderjahres auf Basis des aktuellen Geschäftsjahres eine Dreijahresplanung. Sie definieren die quantitativen und qualitativen Unternehmensziele einschließlich der Geschäfts-, Personal, Investitions- und Liquiditätsentwicklung. Im Rahmen von Planungsgesprächen werden diese Planungen gemeinsam mit der Geschäftsführung der Euroroll Newco GmbH intensiv besprochen und dem Beirat der Euroroll Newco GmbH zur Genehmigung vorgelegt. Eine weitere wesentliche Komponente des internen Kontrollsystems stellt das unterjährige Berichtswesen dar. Im monatlichen Rhythmus berichten die Geschäftsführungen über die Entwicklung des abgelaufenen Monats und des laufenden Geschäftsjahres sowie über sonstige, relevante Themen wie Markt- und Wettbewerbsbedingungen, Investitionen, Finanzierung, kommentieren Planabweichungen und informieren über Maßnahmen zur Planerfüllung. Diese unterjährigen Monatszahlen werden von der Euroroll Newco GmbH einer Soll/Ist-Analyse unterzogen. Es finden regelmäßige Gespräche zwischen den Geschäftsführern und der Euroroll Newco GmbH statt, um sich über die aktuelle Entwicklung der jeweiligen Tochtergesellschaften auszutauschen und, sofern erforderlich, geeignete Maßnahmen zur Erreichung der vereinbarten Unternehmensziele zu verabschieden. Zusätzlich und unabhängig vom monatlichen Berichtswesen werden kurzfristig auftretende Veränderungen der Chancen-/Risikoposition einzelner Tochtergesellschaften direkt von den jeweiligen Geschäftsführern an die Euroroll Newco GmbH kommuniziert, so dass Chancen und Risiken kontinuierlich neu bewertet und entsprechende Handlungsoptionen besprochen werden. In den Satzungen, und Geschäftsführerdienstverträgen sind im Sinne einer Reduzierung der Einzelrisiken jene Geschäfte detailliert und umfassend geregelt, welche der Zustimmung der Euroroll Newco GmbH bedürfen. Zur Sicherstellung von einheitlicher Behandlung und Bewertung rechnungslegungsrelevanter Themen ist allen Gesellschaften der Bilanzierungsleitfaden der Euroroll Newco GmbH zugänglich. Im Euroroll Newco GmbH-Konzern wird einheitlich die Konsolidierungssoftware LucaNet verwendet, die auch für die Erstellung der gruppenweiten Mittelfristplanung genutzt wird. 3.2. Chancen und Risiken Im Einzelnen bestehen für den Euroroll Newco GmbH-Konzern folgende Chancen- und Risikofelder: 3.2.1. Konjunktur und Marktentwicklung Gemäß den Ausführungen des IfW sind im Verlauf des Jahres 2023 die Störfaktoren weitgehend geschwunden: Die Rohstoffpreise und insbesondere die für Energie sind wieder deutlich gesunken und in der Folge hat sich auch die Inflation verringert. Die Reallöhne steigen dank nachlassender Inflation und anziehender Vergütungen inzwischen wieder und Lieferengpässe behindern die wirtschaftliche Aktivität nicht mehr ungewöhnlich stark. Gleichzeitig ist die Unsicherheit für Unternehmen und Konsumenten aber hoch geblieben. Sie ist zum Teil geopolitischer Natur und in anhaltenden oder neuen militärischen Auseinandersetzungen oder wirtschaftlichen Konflikten begründet. Zum Teil ist sie aber auch auf eine unklare oder einer inkonsistenten Wirtschaftspolitik oder innpolitischen Unsicherheiten zurückzuführen und dürfte somit die Bereitschaft zu Investitionen und Konsum dämpfen. Bremsend wirkt zunächst auch noch die Geldpolitik; die Wirkung der kräftigen Zinserhöhungen dürfte noch nicht vollständig in der Realwirtschaft angekommen sein. Die Weltwirtschaft expandiert vorerst in moderatem Tempo und gewinnt nur allmählich an Schwung. Insgesamt erwartet das IfW für 2024 einen Zuwachs der Weltproduktion um 2,9 %. Erst in 2025 wird eine Beschleunigung der Weltkonjunktur auf 3,2 % erwartet. Für die deutsche Wirtschaft rechnet das IfW für 2024 mit einem Anstieg von 0,9 % und für 2025 mit einem Plus von 1,2 %. Unsere Tochtergesellschaften adressieren mit ihrem Produktprogramm Lager- und Fördertechnik grundsätzlich eine breite nationale sowie internationale Kundenbasis, um branchenabhängige und regionale/länderspezifische Risiken zu minimieren. Generell stehen unsere Tochtergesellschaften, aber auch unsere Kunden im internationalen Wettbewerb. Daraus resultierende Anforderungen und wettbewerbsbeeinflussende Veränderungen können großen Einfluss auf Umsatz und Ertrag unserer Tochtergesellschaften haben. Zum Beispiel ein zunehmender Margendruck auf das Produktprogramm unserer Tochtergesellschaften, mangelnde Verfügbarkeit von Vormaterialien oder ungeplante Materialpreiserhöhungen und -senkungen. Durch fortlaufende Verbesserungen der Unternehmensprozesse wie im Bereich des Vertriebs, der Fertigung, des Einkaufs und der Administration versuchen unsere Tochtergesellschaften dem entgegen zu wirken. Grundsätzlich besteht die Gefahr, dass die Nachfrage von wesentlichen Kunden, Branchen und Ländern rückläufig wird oder die angebotene Technologie vom Markt nicht mehr akzeptiert wird, bei größeren Aufträgen technische Fehleinschätzungen oder Verzögerungen eintreten oder Wettbewerber aggressiv am Markt auftreten mit entsprechenden Konsequenzen für die erzielbaren Preise. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Kunden Produkte nicht abnehmen oder Mitbewerber bestehende Patente oder Schutzrechte streitig machen. Dies kann zu Ertragseinbrüchen sowie Kapazitätsanpassungskosten führen. Durch intensive und systematische Markt- und Wettbewerbsbeobachtungen sowie regelmäßige Gespräche mit Kunden, Lieferanten und Verbänden werden mögliche Marktentwicklungen in Szenarien erfasst, um das Risiko von Fehleinschätzungen zu minimieren. Gleichwohl sind alle Tochtergesellschaften in ihren Märkten speziellen Marktrisiken ausgesetzt. Kontinuierliche Produktinnovationen und die laufende Verbesserung der Unternehmensprozesse sollen den steigenden Anforderungen von Kunden und Märkten Rechnung tragen und die Marktstellung sowie die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Eine stetige Steigerung der Lieferperformance soll die Kundenbindung festigen und die Chance auf neue Aufträge erhöhen. Quellen:
3.2.3. Finanzierung und Liquidität Zur Finanzierung setzen die Euroroll Newco GmbH und ihre Tochterunternehmen auch Fremdkapital von Kreditinstituten ein. Im Rahmen der abgeschlossenen Kreditverträge wurden auch übliche Covenant-Regelungen hinsichtlich der Eigenkapitalquote vereinbart. Eine angemessene Eigenkapitalausstattung und -quote sowie die Zugriffsmöglichkeit auf alternative Finanzierungsquellen verhindern die Abhängigkeit von einzelnen Banken und sollen die zukünftige Finanzierung auch vor dem Hintergrund möglicher Krisen an den Finanzmärkten sichern. Dem Ausfallrisiko bei Lieferantenforderungen wird durch eine möglichst breite Kundenstreuung in den Einzelgesellschaften, durch den Einsatz risikominimierender Verkaufskonditionen, mitunter detaillierte Vorprüfungen der Kunden sowie in Einzelfällen auch durch den Einsatz von Kreditversicherungen begegnet. Bei der Geschäftstätigkeit außerhalb der Eurozone und mit der Erschließung neuer Märkte können Wechselkursrisiken entstehen. 3.2.4. Personal Für die Realisierung der strategischen und operativen Ziele ist der Euroroll Newco GmbH- Konzern auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Mögliche Risiken können sich durch den Weggang von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen und der Verzögerung bei der Gewinnung neuer qualifizierter Mitarbeiter ergeben. Die Unternehmen des Euroroll Newco GmbH-Konzerns begegnen diesen Risiken mit einer qualifizierten Aus- und Weiterbildung sowie einer leistungsorientierten, marktgerechten Vergütung mit erfolgsabhängigen Anreizsystemen. Um potentiellen Personalbedarf zeitnah decken zu können, halten wir Kontakt zu Personalberatern, Verbänden sowie Fach- und Hochschulen. 3.2.5. Rechtliche Rahmenbedingungen Die Euroroll Newco GmbH und ihre Tochtergesellschaften sind einer Vielzahl von steuerrechtlichen und rechtlichen Risiken ausgesetzt, da sie im Spannungsfeld unterschiedlichster gesetzlicher Normen und Regeln agieren. Diese ergeben sich u.a. aus dem Steuerrecht, dem Wettbewerbsrecht sowie zahlreichen anderen gesetzlichen Normen und Verordnungen, die zunehmend umfangreicher, auslegungsbedürftiger und interpretationsfähiger werden. Um hier die Risiken zu minimieren, bedient sich die Euroroll Newco GmbH und ihre Tochtergesellschaften laufender und intensiver Beratung durch ausgewiesene Spezialisten in den einzelnen Fachbereichen. In den operativen Einheiten bestehen zudem Produkthaftungs- und Gewährleistungsrisiken. Das praktizierte, effiziente Qualitätsmanagement, das laufend fortentwickelt wird, minimiert hier das Risiko, auch wenn es keine absolute Sicherheit garantieren kann. Zur Risikovorsorge werden angemessene Rückstellungen in den Einzelgesellschaften gebildet und soweit möglich entsprechende Versicherungen abgeschlossen. 3.3. Gesamtaussage zur Chancen- und Risikosituation Auf Basis der heute zur Verfügung stehenden Informationen sehen wir derzeit keine Risiken, die einzeln oder in Kombination eine Gefahr für den Fortbestand der Euroroll Newco GmbH oder des Konzerns darstellen. Diese Aussage beruht auf der Analyse und Beurteilung der zuvor genannten wesentlichen Einzelrisiken sowie dem bestehenden Risikomanagementsystem. 4. Prognosebericht Bei den getroffenen zukunftsbezogenen Aussagen und Planwerten ist zu beachten, dass diese inhärenten Unsicherheiten unterliegen. Sie verlangen Schätzungen, Annahmen und die Berücksichtigung von Erfahrungswerten. Durch das nicht Eintreten von erwarteten bzw. das Eintreten von unvorhergesehenen Ereignissen können die tatsächlichen Ergebnisse abweichen. 4.1. Erwartete Entwicklung der Rahmenbedingungen Insgesamt rechnet das IfW für 2024 mit einem Anstieg der Weltproduktion um 2,9 %, nach 3,1 % im Jahr 2023. Für das Jahr 2025 erwartet das IfW ein Anziehen der Weltkonjunktur auf eine Zuwachsrate von 3,2 %. Das IfW erwartet für 2024 einen Anstieg des Bruttoinlandproduktes von 0,9 % und damit mit einem langsameren Anstieg als noch in der Herbstprognose (1,3 %). Auch für 2025 haben die Experten des IfW die Prognose von 1,5 % auf 1,2 % zurückgenommen. Quellen:
4.2. Erwartete Geschäftsentwicklung Die ersten Monate des laufenden Jahres zeigen insgesamt eine zufriedenstellende Nachfrageentwicklung in den operativen Gesellschaften. Die Erschließung weiterer internationaler Märkte mit Fokus Nordamerika und Asien soll weiter fortgesetzt werden, sodass die Tochterunternehmen für das Jahr 2024 mit einer stabilen bis moderat waschsenden Umsatz- und Ertragsentwicklung rechnen, wenngleich die Risiken aufgrund der unsicheren Gesamtlage weiterhin hoch bleiben. 4.3. Gesamtprognose Grundsätzlich ist aus heutiger Sicht die Entwicklung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Jahr 2024 und darüber hinaus positiv. Für die relevanten Steuerungsgrößen Umsatz und Jahresergebnis erwarten wir einen leichten Rückgang, bei einer weiterhin deutlich positiven Ertragslage.
Rösrath, 30. April 2024 Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERKS DES ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Euroroll Newco GmbH, Rösrath: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Euroroll Newco GmbH, Rösrath, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Euroroll Newco GmbH, Rösrath, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Düsseldorf, 16. Mai 2024 LOHR
+ COMPANY GmbH
Niyazi Kanbur, Wirtschaftsprüfer ppa. Uwe Höschler, Wirtschaftsprüfer |
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Euroroll Newco GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
An der Grünen Furth 7
51503 Rösrath - Handelsregister
- HRB 111222, Köln
- Eintragungsdatum
- 27. Juni 2022
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Eingetragenes Kapital
- 299.317,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen, auch an Aktiengesellschaften und Handelsgesellschaften sowie deren wirtschaftliche Beratung.
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 66,9 % 35,86 Mio
- Umlaufvermögen 32,9 % 17,60 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 105,8 k
- Verbindlichkeiten 56,9 % 30,50 Mio
- Eigenkapital 28,1 % 15,05 Mio
- Rückstellungen 15,0 % 8,03 Mio
Bilanzdaten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 91,7 % 50,51 Mio
- Ausschüttung 3,0 % 1,68 Mio
- Gewinnvortrag 2,4 % 1,30 Mio
- auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne 1,4 % −755,8 k
- Sonstige betriebliche Erträge 0,6 % 348,9 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,3 % 181,4 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,3 % 173,0 k
- Konzernbilanzgewinn/Konzernbilanzverlust 0,3 % 139,3 k
- Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,0 % −781
- Materialaufwand 58,3 % 29,09 Mio
- Personalaufwand 17,5 % 8,73 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 11,0 % 5,47 Mio
- Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7,4 % 3,69 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3,9 % 1,95 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,9 % 937,2 k
- Sonstige Steuern 0,1 % 65,6 k
- Ergebnis nach Steuern 1,34 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,28 Mio
GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Hans Willi Bönninghausen
seit 2022 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- PHOENIX Beteiligungs-GmbH DEU 23,4 % 70k €
-
F**** B******
11,0 %
33k €
-
S****** H******
11,0 %
33k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
F**** B******
≥25%
35,5 %
-
S****** H******
11,0 %
Beteiligungen an
- Euroroll Invest GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
01.04.
SatzungsänderungEuroroll Newco GmbH
-
01.04.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsEuroroll Newco GmbH
- 2022
-
06.07.
Änderung der RechtsformGesellschaft mit beschränkter Haftung
-
06.07.
Änderung der VertretungsregelungIst nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
-
06.07.
AdressänderungEuroroll Newco GmbH
-
06.07.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsEuroroll Newco GmbH
-
06.07.
NamensänderungEuroroll Newco GmbH
-
06.07.
SitzänderungEuroroll Newco GmbH
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Konzernabschluss Volltext
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-
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https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
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-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Euroroll Newco GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 4b64e6a0b93f914b73cc274950d298a2",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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