FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KGOsterholz-ScharmbeckKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022A) Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns FAUN ist Hersteller von Abfallsammelfahrzeugen, Kehrmaschinen und temporären Straßen aus Aluminiumprofilen. Weitere Geschäftsbereiche des Konzerns sind die Fahrzeugvermietung sowie das Ersatzteil- und Servicegeschäft. FAUN ist mit mehr als 2000 Mitarbeitern einer der führenden Hersteller im Entsorgungsfahrzeugbau. Neben dem Stammsitz in Osterholz-Scharmbeck befinden sich weitere Produktionsstätten in Grimma und Bremen, in Österreich, in Frankreich, in der Türkei, in Australien und in Großbritannien. Daneben unterhält FAUN europaweit Vertriebs- und Servicestandorte. Der Schwerpunkt des Geschäftes der FAUN-Gruppe liegt in Europa, Eurasien und Australien. Die Aktivitäten zur Erschließung neuer Märkte werden permanent fortgesetzt. Die FAUN-Gruppe beliefert nicht nur die lokalen europäischen Märkte, sondern über die Beteiligungsgesellschaften auch einen erheblichen Anteil außereuropäischer Märkte. 2. Forschung und Entwicklung Der Konzern ist in Forschung und Entwicklung tätig, er ist damit maßgeblich bei der Konzipierung von neuen Produkten und Produktgruppen beteiligt. Der Konzern unterhält ein konzernweites Forschungs- und Entwicklungszentrum, in dem seine Aktivitäten gebündelt werden. Die Schwerpunkte der Entwicklungstätigkeiten liegen in der Erhöhung der Energieeffizienz durch alternative Antriebskonzepte und Gewichtsoptimierung, der Verbesserung der Ergonomie, der Betriebskosten über die Lebenszeit und der Standardisierung. Siehe hierzu auch die Darstellung unter Punkt B. 2.7 des Wirtschaftsberichts. 3. Erweiterung der internationalen Marktbearbeitung durch Zukäufe Erwerb FAUN Norge in Klöfta/Norwegen durch die FAUN Expotec GmbH Im Juli 2022 hat die FAUN Expotec GmbH die Nordic Miljo AS, Klöfta/Norwegen zu 100% erworben und im Zuge des Erwerbs in die FAUN Norge AS umfirmiert. Geplant ist dort der Aufbau eines Vertriebs- und Absatzmarktes in Norwegen. Akquisation Trombia Technologies Oy in Kuopio/Finnland durch die FAUN Expotec GmbH Zum 16.09.2022 hat die FAUN Expotec GmbH 56,99% der Anteile an der finnischen Gesellschaft Trombia Technologies Oy mit Sitz in Kuopio erworben. Mit der Übernahme von Trombia Technologies erweitert die FAUN Gruppe ihre Produktpalette, u.a. um die weltweit erste vollelektrische, autonome Kehrmaschine Trombia Free. Mit der patentierten Technologie sind die Elektrifizierung des Kehrmaschinensektors und signifikante Emissionsreduzierungen möglich. B) Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Im Jahr 2022 beeinträchtigten steigende Rohstoffpreise, Versorgungskrisen aufgrund von globalen Lieferengpässen, die COVID-19-Pandemie und politische Unsicherheiten, insbesondere im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und Handelskonflikten, die deutsche Wirtschaft negativ. Diese Faktoren erhöhten die Produktionskosten, belasteten die Gewinne der Unternehmen, führten zu vorsichtigeren Investitions- und Konsumentscheidungen und beeinträchtigten das Wirtschaftswachstum. Es besteht die Möglichkeit, dass diese politischen Risiken in Zukunft weiterhin negative Auswirkungen auf die Wirtschaft haben werden. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im Jahr 2022 um 1,9% 1 gewachsen, was hauptsächlich auf den anhaltenden Aufschwung der Weltwirtschaft und die massiven Konjunkturprogramme der Deutschen Regierung zurückzuführen ist, begleitet von geringer Arbeitslosigkeit. Die Nachfrage nach deutschen Exportgütern ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Kombination von steigenden Rohstoffpreisen, Lieferengpässen, zunehmender Inflation und politischer Unsicherheit die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 belastet hat. Obwohl das Wirtschaftswachstum im Vergleich zu anderen Ländern immer noch relativ stark war, bleibt abzuwarten, ob diese Faktoren auch in den kommenden Jahren eine negative Auswirkung auf die deutsche Wirtschaft haben werden. Die Weltwirtschaft hat im Jahr 2022 eine weiterhin starke Erholung erlebt, nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Diese Erholung wurde durch die massive Konjunkturunterstützung und den wachsenden Konsum getrieben. Die Abkehr von der Nullzinspolitik schwächt in der Regel die Konjunktur. Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Wirtschaftsleistung stagniert oder gar schrumpft. Insofern birgt die Erhöhung der Zinsen auch die Gefahr einer Stagflation, also einer anhaltenden konjunkturellen Schwäche bei gleichzeitig steigenden Preisen. Ein weiterer wichtiger Faktor, der die weltwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022 beeinflusst hat, ist die wachsende Nachfrage nach Rohstoffen und Gütern, insbesondere aufgrund der Konjunkturprogramme und der Fortschritte bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie. Diese Nachfrage und die zusätzliche Verknappung aufgrund der Ukrainekrise hatten Auswirkungen auf die Preise für Rohstoffe und Güter, was wiederum einen Anstieg der Inflation bewirkte.
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html
Die höheren Zinsen, die aus der Abkehr der Nullzinspolitik zur Bekämpfung der Inflation resultieren, können sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Wirtschaft haben, je nach dem Grad und Tempo ihrer Anpassung. Eine sorgfältige Überwachung der Konjunkturentwicklung wird erforderlich sein. Um die steigende Inflation zu bekämpfen hat die Europäische Zentralbank (EZB) im Jahr 2022 die Leitzinsen sukzessive erhöht auf einen Stand von 2,5% 2 zum 31.12.2022. Weiter beendete die EZB das Kaufprogramm im Rahmen ihres Pandemie-Notfallkaufprogramms (PEPP). Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft hat nur bedingt Einfluss auf die Geschäftsentwicklung unseres Konzerns, da der Absatz unserer Produkte direkt oder indirekt über Gebühren finanziert wird. Allerdings war unser Konzern auch von der beschriebenen Rohstoffknappheit in Form von Lieferengpässen unserer Lieferanten betroffen. Um den Lieferengpässen entgegenzuwirken wurden Lagerbestände zur Kompensation aufgebaut. Unterbrochene Lieferketten haben in der Produktion zu erhöhten unfertigen Erzeugnissen geführt. Die spezifische Branchenentwicklung in den unterschiedlichen Ländern, in denen der Konzern tätig ist, kann insgesamt für die meisten Länder, trotz Abschwächung der Auswirkungen von COVID-19, weiterhin als herausfordernd bezeichnet werden. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs Im Geschäftsjahr kam es zu keinen wesentlichen Änderungen im Konsolidierungskreis. Die folgenden Darstellungen sind nicht um die Zugänge zum Konsolidierungskreis bereinigt bzw. werden diesbezüglich nicht bereinigt dargestellt. Die Ergebniseffekte aus den Veränderungen sind gering und für die Aussagen im Wirtschaftsbericht nicht relevant. 2.1. Umsatz- und Auftragsentwicklung, Vertrieb Der Konzern verzeichnet im Jahr 2022 eine Umsatzerhöhung um 51.402 T€ auf 544.461 T€ (Vorjahr 493.060 T€). In diesem Jahr ergibt sich ein Inlandsumsatz i.H.v. 212.252 T€ (Vorjahr 201.424 T€) nach Erlösschmälerungen, der sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,5% erhöhte. Der Auftragseingang für Fahrzeuge im Geschäftsjahr von rund 294.307 T€ (Vorjahr 277.529 T€) führte zu einem Auftragsbestand zum 31.12.2022 von 225.861 T€ (Vorjahr 171.919 T€). Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
2.2. Produktion Im Rahmen der kontinuierlichen Verbesserungen wurden Themen wie Lieferantenqualität und die Fehlerabstellung in den produktiven Abteilungen verbessert. Konzernweit fanden Prozessverbesserungen in den Produktionsstätten statt. 2.3. Beschaffung Eine große Herausforderung blieb weiterhin die Verfügbarkeit der Fahrgestelle. Lieferkettenprobleme konnten teilweise durch erhöhte Bestände kompensiert werden. 2.4. Investitionen Die Investitionen 2022 in das Sachanlagevermögen von 53.147 T€ betrafen hauptsächlich Vorführ- und Mietfahrzeuge in Höhe von 36.915 T€. Vorführ- und Mietfahrzeuge zu ursprünglichen Anschaffungskosten in Höhe von 33.473 T€ gingen in dem Geschäftsjahr wieder ab. Weitere Investitionen erfolgten in Gebäude/Grundstücke (5.345 T€), maschinelle Anlagen (2.182 T€) und in die Betriebs-/Geschäftsausstattung (3.160 T€). Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau beliefen sich auf 5.544 T€. 2.5. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Am 05.10.2022 konnte erfolgreich die Neuausrichtung der Finanzierung der FAUN Gruppe abgeschlossen werden. Es wurde ein Konsortialkreditvertrag über 150 Mio. € mit einem Bankenkonsortium abgeschlossen. Der Darlehensvertrag hat eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren und kann zweimal um jeweils ein Jahr verlängert werden. Er besteht aus einer Tranche A über 35 Mio. € nicht revolvierend und einer revolvierenden Tranche B über 115 Mio. €. Die Verzinsung ist variabel und orientiert sich am Euribor. Im Rahmen der Neufinanzierung wurden bestehende Darlehen abgelöst. Darlehen in Höhe von 34 Mio. € mit einer festen Laufzeit und Verzinsung bis zum 15.12.2023 wurden eingerollt und laufen unter der neuen Finanzierung weiter. Nach Ende der Laufzeit gehen sie im neuen Konsortialkreditvertrag auf und laufen unter den neuen Konditionen weiter. 2.6. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gemäß § 314 Absatz 1 Nr. 4 HGB lag 2022 bei 2.054 Beschäftigten (Vorjahr 1.854 Beschäftigte). Der Personalaufwand erhöhte sich 2022 inklusive sozialer Abgaben auf 122.425 T€ (Vorjahr 108.023 T€). 2.7. Forschung und Entwicklung Im Jahr 2022 waren eine Vielzahl von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Gange. Eines davon war das Projekt "VARIOPRESS Dauertests", bei dem ein Langzeitbetrieb des Aufbaus vom Typ VARIOPRESS unter Realbedingungen im Labor durchgeführt wurde, um Rückschlüsse auf die notwendige Optimierung des Produkts zu gewinnen. Außerdem wurde ein mathematisches Modell nach der Finite-Elemente-Methode entwickelt, das zukünftig für virtuelle Tests verwendet wird. Das "Predictive Maintenance"-Projekt besteht darin, Daten von Sensoren zu sammeln, die in kritischen Komponenten des Abfallsammelfahrzeugs installiert sind und diese mithilfe von Algorithmen zu verarbeiten, um bestimmte Arten von Fehlern vorherzusagen. Dieses Projekt wird ebenfalls 2023 fortgesetzt. Die Trombia Free als erste weltweit elektrisch autonom fahrende Kehrmaschine wird weiterentwickelt. Die Tochtergesellschaft ENGINIUS optimiert die wasserstoffbetriebenen Fahrgestelle (Bluepower Chassis) in Hinsicht auf industrielle Produktion zur Erreichung von Skaleneffekten. Weiter erfolgt permanent ein Monitoring von Qualität, Lieferfähigkeit und Kosten der eingesetzten Komponenten. Der Vertrieb dieser Fahrgestelle wird maßgeblich von der FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG übernommen. 2.8. Umweltschutz Die anfallenden Abfälle werden in allen Unternehmen des Konzerns getrennt und durch Entsorgungsfachbetriebe entsorgt bzw. der Wiederverwertung zugeführt. Dies geschieht mindestens entsprechend der in den jeweiligen Ländern vorgeschriebenen gesetzlichen Vorgaben. Bei der Materialbeschaffung und in den Ablaufprozessen wird im Vorfeld auf die Vermeidung von Abfällen geachtet. Weiterhin werden permanent Projekte durchgeführt, um die Umwelt weiter zu entlasten. Umweltfreundliche Reinigungs- und Konservierungsmittel werden bei der Beschaffung bevorzugt. Es werden vorwiegend wiederverwendbare Behältnisse verwendet. Um die Ökobilanz in unserem Werk in Osterholz-Scharmbeck zu verbessern wurde in 2022 mit dem Bau einer emissionsoptimierten Lackieranlage begonnen. Die Fertigstellung ist für 2023 geplant. Im Januar 2022 wurde der Bau unserer Photovoltaikanlage abgeschlossen. Die Anlagegröße beträgt 750 kWp und hat eine Modulfläche von 7.800 m 2. Sie ist in der Lage bis zu 580.000 kWh pro Jahr zu erzeugen. 2.9. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Verschmelzung JMD LOC S.A.S auf die BRYN S.A.S.U Mit Wirkung zum 01.01.2022 wurde die JMD LOC S.A.S mit Sitz in Bouloc auf die BRYN S.A.S.U mit Sitz in Bouloc verschmolzen. Umfirmierung Infotec GmbH in ENGINIUS GmbH Die Bedeutung von grünem Wasserstoff und alternativen Antrieben nimmt weiter zu. Daher haben wir für das Geschäftsfeld alternative Antriebe einen neuen Namen und einen eigenständigen Marktauftritt entwickelt. Mit Wirkung zum 27.04.2022 wurde die Infotec GmbH in ENGINIUS GmbH umbenannt. Die Gesellschaft entwickelt und produziert Chassis mit alternativen Antrieben. Akquisitionen in Skandinavien durch die FAUN Expotec GmbH Die FAUN Expotec GmbH hat im Juli 2022 die Nordic Miljo AS mit Sitz in Klöfta Norwegen zu 100% erworben und in die FAUN Norge AS umfirmiert, um einen Vertriebsmarkt in Norwegen aufzubauen. Im weiteren Verlauf des Jahres hat die FAUN Expotec GmbH auch 56,99% der Anteile von Trombia Technologies Oy mit Sitz in Kuopio Finnland erworben, um ihre Produktpalette zu erweitern, einschließlich der Trombia Free, der weltweit ersten voll elektrischen und autonomen Kehrmaschine. Mit dieser Technologie sind signifikante Emissionsreduzierungen möglich. Neues Mietobjekt Standort Grimma - FAUN Viatec GmbH Im Dezember konnte nach nur 1,5 Jahren Bauzeit erfolgreich das neue Werk bezogen werden. Die Grundstücksfläche beträgt 58.000 m 2. Die Fabrik selber ist 10.300 m 2 groß und die Administration- & Sozialräume 1.800 m 2. Damit steht nun genug Platz zur Verfügung um die angestrebten Ziele zu erreichen. 3. Darstellung der Lage 3.1. Ertragslage Der erwirtschaftete Jahresüberschuss beträgt 12.296 T€ (Vorjahr 19.371 T€). Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) betrug in 2022 40.394 T€ (Vorjahr 42.077 T€) und damit 7,3% der Betriebsleistung nach betriebswirtschaftlicher Analyse (im Vorjahr 8,7% der Betriebsleistung). Der Konzern verzeichnete im Jahr 2022 eine Umsatzerhöhung um 51.402 T€ auf 544.462 T€ (Vorjahr 493.060 T€). Der größte Anstieg resultiert aus dem erhöhten Absatz von Ersatzteilen und Service, gebrauchten Kommunalfahrzeugen und durch erhöhtes Volumen von verkauften Abfallsammelfahrzeugen mit alternativen Antrieben. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Leistungen haben sich um 33.487 T€ auf 334.426 T€ erhöht. Die Materialeinsatzquote beläuft sich auf 59,9% (Vorjahr 59,8%) nach betriebswirtschaftlicher Analyse. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 24,7% erhöht und betragen 57.644 T€ (Vorjahr 46.236 T€). Der Personalaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr 2022 von 108.023 T€ auf 122.425 T€ und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 13,3%. Bezogen auf die Betriebsleistung sind das 23,4% nach betriebswirtschaftlicher Analyse (Vorjahr 23,5%). 3.2. Finanzlage Der FAUN Konzern verfügt über ausreichend Betriebsmittelfazilitäten, die den laufenden Liquiditätsbedarf zu jeder Zeit gedeckt haben. Die Nettofinanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Bankverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel) werden mit 101.333 T€ (Vorjahr: 66.630 T€) ausgewiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Pachtverträgen und ähnlichen finanziellen Verpflichtungen bestehen für die Gruppe in Höhe von 110.941 T€. Aus dem Periodenergebnis sowie den Anpassungen der nicht zahlungswirksamen Transaktionen ergibt sich ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von -3.509 T€. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt -23.433 T€ und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 14.320 T€. In Summe ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes in Höhe von -12.622 T€ zuzüglich sonstiger Veränderungen des Finanzmittelbestands in Höhe von 795 T€. Die bilanzanalytische Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag beläuft sich auf 39,3% im Vergleich zum Vorjahr mit 32,9%. Die Verminderung ist auf die Erhöhung der Bilanzsumme und auf die Ausschüttung an den Gesellschafter in Höhe von 10.000 T€ zurückzuführen. 3.3. Vermögenslage Zum Ende des Geschäftsjahres beläuft sich das Gesamtvermögen des FAUN Konzerns auf 338.739 T€ (+62.809 T€ gegenüber dem Vorjahr). Die Veränderungen stellen sich wie folgt dar: Die Finanzanlagen haben sich um 9.939 T€ zum Ende des Jahres 2022 reduziert. In 2021 war die ValMetal Gruppe im Finanzanlagevermögen bilanziert. In 2022 wurde die ValMétal Gruppe vollkonsolidiert. Das Vorratsvermögen hat sich um insgesamt 43.380 T€ auf 113.028 erhöht. Primär ist das auf die Erhöhung der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe auf eine Höhe von 60.204 T€ (+30.553 T€) zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 20.003 T€ auf 74.682 T€ erhöht. Die liquiden Mittel lagen mit 23.648 T€ um 7.450 T€ unter dem Vorjahrsniveau. Im kurzfristigen Fremdkapital hat es nach betriebswirtschaftlicher Analyse eine Erhöhung bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegeben, die um 18.151 T€ auf 58.948 T€ (+46,3%) gestiegen sind. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (ohne Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter) sind um 4.560 T€ auf 8.665 T€ gestiegen. Die kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten sind leicht um 1.999 T€ auf 12.132 T€ gestiegen und die kurzfristigen sonstigen Rückstellungen um 4.748 T€ auf 23.174 T€. Eine Reduzierung gab es beim Konzerneigenkapital um 916 T€ auf 88.047 T€. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Konzern ist unverändert dabei, das Service-Netzwerk noch dichter an den Kunden zu bringen, um somit weitere positive Impulse aus dem After-Sales- und Kundenbetreuungsbereich zu generieren. Die FAUN Environnement in Frankreich setzt ihr PHARE Programm fort und hat durch diese Aktivitäten über die letzten Jahre bereits eine spürbare Steigerung der Produktivität durch die aktive Teilnahme der Mitarbeiter an dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess erreicht, was sich auch in der Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft niederschlägt. Nachhaltigkeit, im ökonomischen, ökologischen und sozialen Sinne ist für FAUN ein Schlüsselkriterium für den Unternehmenserfolg in der Zukunft. Bereits heute wird aktiv daran gearbeitet, das Thema Nachhaltigkeit innerhalb der Gesellschaft weiter voranzutreiben. Neben den Stakeholder - Anforderungen ist besonders die intrinsische Motivation hervorzuheben, die sich aus der Rolle FAUNs als eines der führenden Unternehmen der Entsorgungs- und damit Kreislaufwirtschaft ergibt. In diesem Zusammenhang wird im kommenden Jahr eine erste Treibhausgasbilanz für alle wesentlichen Beteiligungen angestrebt. Eine Nachhaltigkeitskoordinatorin wird das Knowhow der Gesellschaft im Bereich Nachhaltigkeit weiter stärken und multiplizieren. Weiterführend bereitet sich FAUN bereits heute auf die Berichterstattung nach CSRD und Taxonomie vor, implementiert alle relevanten Elemente des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und beginnt mit der Einführung der ISO 14001. Alle diese Bausteine zahlen direkt auf die nachhaltige Entwicklung der Unternehmung ein. FAUN verfolgt hierbei den Anspruch sich bereits heute auf die Herausforderungen und Chancen von Morgen einzustellen, die sich z.B. aus dem Klimawandel oder dem Fachkräftemangel ergeben. 5. Gesamtaussage mit Analyse der Prognose des Vorjahres und Ausblick Der Konzern hat in 2022 das prognostizierte Ergebnis nicht erreicht. Der Aufbau des Standortes für die Entwicklung und Produktion der wasserstoffangetriebenen Fahrgestelle ist in 2022 erfolgt. In der Herstellung von Aufbauten für Abfallsammelfahrzeugen und Kehrmaschinen konnten erhöhte Materialkosten aufgrund des bestehenden Auftragsbestandes nicht an den Markt weitergegeben werden. Die Ausbringung der Deutschen Herstellerwerke war im Wesentlichen aufgrund der Lieferkettenproblematik in Volumen und Produktivität nicht zufriedenstellend. Hinzu kamen Einmalkosten im Rahmen des Umzugs und der Ablösung des alten Mietobjekts bei der FAUN Viatec GmbH. Die Geschäftsleitung ist mit der Entwicklung in 2022 nicht zufrieden. Für das Geschäftsjahr 2022 wurde eine moderate Erhöhung im Umsatz prognostiziert. Die Erhöhung im Umsatz konnte erreicht werden. Aus den oben genannten Gründen konnte die Erwartung hinsichtlich des Ergebnisses nicht erfüllt werden. Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2023 ein mittleres Umsatzwachstum. Neben dem vermehrten Absatz in den in der ENGINIUS GmbH produzierten wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge wird eine Erhöhung der Ausbringung von Abfallsammelfahrzeugen konzernweit von 10% geplant. C) Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Hinweis auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat FAUN sein Risikomanagementsystem konsequent weiterverfolgt. Der Konzern verfügt über einen Berichtsmechanismus, um die Risiken des operativen Geschäfts rechtzeitig erkennen und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Diese werden in monatlichen Reviews dokumentiert. Zusätzlich ermöglicht der Prozess der Mittelfristplanung eine Einschätzung der Chancen und Risiken und den daraus abgeleiteten Maßnahmen. Absatzchancen entstehen durch die Erhöhung des Anteils alternativer Antriebe durch die Bedienung dieses Bedarfes mit BEV (rein Batterie betriebener Elektroantrieb) und wasserstoffangetriebenen Elektrofahrzeugen. FAUN hat in der Vergangenheit gezeigt, dass auf mögliche Risiken vorausschauend reagiert wurde. Auf den Absatzmärkten ist FAUN dem typischen Preis- und Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Durch die Positionierung und Gewichtung des Kundenportefeuilles werden aber die Abhängigkeiten von einzelnen Kunden beobachtet. Risiken aus Fremdwährung sowie Kreditrisiken werden laufend überwacht. Am 05.10.2022 konnte erfolgreich die Neuausrichtung der Finanzierung der FAUN Gruppe abgeschlossen werden. Es wurde ein Konsortialkreditvertrag über 150 Mio. € mit einem Bankenkonsortium abgeschlossen. Der Darlehensvertrag hat eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren und kann zweimal um jeweils ein Jahr verlängert werden. Hierdurch ist das Risiko von Finanzierungsengpässen reduziert. Das Risiko steigender Zinsen und deren Auswirkung auf die Ertragslage besteht weiterhin fort. Letzteres Risiko ist für den Zeitraum der bestehenden Finanzierung aus Sicht der Geschäftsführung gut beherrschbar. Der restriktive Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten (insbesondere Devisentermingeschäfte) orientiert sich strikt am geplanten Bedarf der zu Grunde liegenden Basisgeschäfte und ist über gesonderte Kontrollinstrumente des Konzerns abgesichert. Auf der KIRCHHOFF ECOTEC Ebene wird die "Zentraleinkaufsstruktur" mit Lieferantenrahmenverträgen fortgeführt und neu aufgesetzt. Die nicht abschätzbaren Lieferantenengpässe aufgrund der sich als fragiler darstellenden Lieferketten stellen ein Risiko in der Wertschöpfungskette dar. FAUN hat zahlreiche Gegenmaßnahmen initiiert, um das Risiko einzugrenzen. Trotz der Lieferkettenproblematik zeigt die Mehrjahresplanung für FAUN auch für die nächsten Jahre ein moderates Wachstum mit entsprechend positiven Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis. Vorausgesetzt wird eine störungsarme Produktion, insbesondere im Hinblick auf die Bewältigung von möglichen Lieferengpässen. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu verzeichnen. Drohenden Risiken wird im notwendigen Umfang durch Bildung von Rückstellungen Rechnung getragen. FAUN ist bei seinen Aktivitäten unternehmerischen Risiken ausgesetzt. Diese werden mit dem bestehenden Risikomanagementsystem identifiziert und berichtet, überwacht und gesteuert. Die Effizienz und Zuverlässigkeit des Risikomanagementsystems sowie der betrieblichen Abläufe werden durch das Qualitätsmanagementsystem laufend optimiert und durch Audits überprüft. Schadens- und Haftungsrisiken und die damit verbundenen finanziellen Folgen werden soweit wie möglich durch Versicherungen limitiert. Generell ist FAUN bestrebt, mögliche Risiken aus Lieferverzug, Gewährleistung und Produkthaftung vertraglich zu begrenzen. Produkt- und Umweltrisiken begrenzt FAUN durch Maßnahmen zur Qualitätssicherung und zum Umweltschutz, wie die geplante Ersatzinstallation einer neuen Lackieranlage mit reduzierten Emissionen im Werk in Osterholz-Scharmbeck. Durch den Kriegsausbruch in der Ukraine im Jahr 2022 haben sich keine wesentlichen wirtschaftlichen Risiken für die Gesellschaft entwickelt. Die Eskalation des Konflikts hat zu einem erliegen des Absatzes in Russland und der Ukraine geführt. Aufgrund des hohen Auftragsbestandes aus übrigen Märkten hat sich der Konflikt nicht negativ auf die Gesamtmengen ausgewirkt. Darüber hinaus sind die Auswirkungen einer weiteren Eskalation auf die globale gesamtwirtschaftliche Lage und deren Folgen weiterhin schwer abzuschätzen. 2. Voraussichtliche Entwicklung der Gruppe und Prognose Mit den aktuellen Herausforderungen hat die Gruppe das Jahr 2023 wie geplant gestartet. Durch den hohen Auftragsbestand zum Jahresende und den Auftragseingängen, in den ersten Monaten 2023 auf dem erwarteten Niveau, fallen die Absatzmarktrisiken für das neue Jahr gering aus. Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2023 ein mittleres Umsatzwachstum. Neben dem vermehrten Absatz in den in der ENGINIUS GmbH produzierten wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge wird eine Erhöhung der Ausbringung von Aufbauten für Abfallsammelfahrzeuge und Kehrmaschinen geplant. Durch den Auftragsbestand ist die Gruppe gut für das kommende Geschäftsjahr aufgestellt. Die weiteren Aussichten für das Geschäftsjahr 2023 sind verhalten optimistisch. Der Bedarf an Kommunalfahrzeugen sowie den angebotenen Serviceleistungen bleibt auch in 2023 erhalten. Aufgrund der erwarteten teilweisen Entspannung der Lieferkettenproblematik wird von der Erhöhung der Ausbringungsmenge auf das Niveau von 2021 ausgegangen. Weiter ist ein mittleres Umsatzwachstum aufgrund der erhöhten Absatzmenge von Fahrgestellen mit alternativen Antrieben geplant. Aufgrund dieser Umsatzsteigerung wird ein Ergebnis auf dem Niveau vor der COVID-19 Krise ermöglicht. Die Geschäftsleitung prognostiziert daher für das Geschäftsjahr 2023 eine mittlere Erhöhung im Umsatz und eine moderate Erhöhung im Ergebnis. Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Osterholz-ScharmbeckAKTIVA
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Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2022FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Osterholz-Scharmbeck
Konzernanhang 2022FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Osterholz-ScharmbeckI. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Firma der Muttergesellschaft lautet FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Walsrode unter HRA 121133 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Osterholz-Scharmbeck. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort. Der Konzernabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt worden. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen verbundenen Unternehmen wurden einheitlich auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. II. Angaben zum Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind die FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG und alle Tochterunternehmen, die für die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erforderlich sind, einbezogen. Der Konsolidierungskreis (Vollkonsolidierung) umfasst - neben der FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG als Mutterunternehmen - die in der Aufstellung des Konzernanteilsbesitzes aufgeführten Tochterunternehmen, soweit diese nicht entsprechend gekennzeichnet wurden. Von § 313 Abs. 3 HGB wurde Gebrauch gemacht. Folgende Unternehmen wurden gemäß § 296 Abs. 1 Nr. 2 und § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss mit einbezogen, da sie keinen operativen Geschäftsbetrieb ausüben und für die Ermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind:
Im Geschäftsjahr 2022 sind die FAUN Norge AS, Klofta/Norwegen, und die Trombia Technologies Oy, Kuopio/Finnland, neu in den Konsolidierungskreis des FAUN Konzerns einbezogen worden. Die drei Gesellschaften der ValMétal Gruppe und die BRYN S.A.S.U. wurden zum 01. Januar 2022 erstkonsolidiert. Diese Gesellschaften wurden im Vorjahreskonzernabschluss at-Equity bilanziert, da zum einen der Übergang der Kontrolle erst spät im vorherigen Geschäftsjahr erfolgte und deswegen zum anderen noch keine umfänglichen Daten vorlagen. Daneben wurde mit Wirkung zum 01. Januar 2022 die JMD LOG S.A.S. auf die BRYN S.A.S.U. verschmolzen. III. Angaben zu Konsolidierungsgrundsätzen Die Erstkonsolidierung (Kapitalkonsolidierung) des Konzerns erfolgte auf den 1. Januar 1995. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erwerbsvorgänge bis einschließlich 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Die Erstkonsolidierung für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die aktiven Unterschiedsbeträge gemäß at-Equity Bilanzierungen nach § 312 Abs. 1 HGB betragen TEUR 292 (davon Firmenwert TEUR 292). Die Unterschiedsbeträge werden über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Sich aus der Kapitalkonsolidierung aus Erwerbsvorgängen ab 1. Januar 2010 ergebende aktive Unterschiedsbeträge werden grundsätzlich als Firmenwert gemäß § 309 Abs. 1 HGB über eine Nutzungsdauer von 5 bzw. 10 Jahren planmäßig linear, entsprechend den Nutzungsdauern der internen Werttreiber, abgeschrieben oder bei Existenz vorhandener stiller Reserven einzelnen Vermögensgegenständen direkt zugeordnet. Aus der Kapitalkonsolidierung resultierende passive Unterschiedsbeträge werden je nach ihrem Charakter im Bereich des Eigenkapitals bzw. der Rückstellungen ausgewiesen. Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen innerhalb des Konzernverbundes in das Vorratsvermögen sowie im Anlagevermögen wurden eliminiert. Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen mit den at Equity einbezogenen Unternehmen wurde aufgrund von Unwesentlichkeit gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet. Die Schuldenkonsolidierung erfolgte durch Aufrechnung der Ausleihungen, Forderungen und Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten (einschließlich Eventualverbindlichkeiten) zwischen den vollkonsolidierten Unternehmen (§ 303 HGB). Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse zwischen den Konzernunternehmen wurden eliminiert. Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge aus Lieferungen, Dienstleistungen sowie Zinsen zwischen den vollkonsolidierten Tochterunternehmen wurden verrechnet. Gemäß des Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 18 (DRS 18) wurden die Konsolidierungsmaßnahmen den einzelnen Konzernunternehmen zugeordnet und die daraus resultierende fiktive, voraussichtliche Steuerbelastung bzw. -entlastung (latente Steuer) auf Ebene der einzelnen Konzernunternehmen mit den für diese Unternehmen geltenden individuellen Steuersätzen berechnet. Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge wurden bei der Berechnung nicht angesetzt. Für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen wurden soweit zulässig latente Steuern ermittelt und angesetzt. Aktive latente Steuern gem. des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB Satz 2 HGB (sog. primäre latente Steuern aus den Einzelabschlüssen) wurden nicht bilanziert. Die Währungsumrechnung im Konzern erfolgte gemäß § 308 a HGB nach der modifizierten Stichtagsmethode. Die Umrechnung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt von der jeweiligen Landeswährung in EUR zu Stichtagskursen, die Umrechnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung grundsätzlich zu Jahresdurchschnittskursen. Abschreibungen auf das Anlagevermögen und der Jahresüberschuss wurden mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Das Eigenkapital wird zu historischen Kursen, Aufwands- und Ertragsposten mit Durchschnittskursen umgerechnet. Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung der ausländischen Tochterunternehmen wurden erfolgsneutral behandelt. Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden erfolgswirksam berücksichtigt. Aufrechnungsdifferenzen aus der Zwischenergebniseliminierung, die auf Wechselkurseffekten beruhen, wurden erfolgsneutral als Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung bzw. bei untergeordneter Bedeutung sofort erfolgswirksam erfasst. Die funktionale Währung entspricht bei der Muttergesellschaft und allen Tochtergesellschaften der jeweiligen Landeswährung. IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgte nach den für Kapitalgesellschaften und Co geltenden Bewertungsvorschriften des HGB. Die Konsolidierung der Unternehmen der FAUN-Gruppe erfolgt auf der Grundlage der Einzelabschlüsse der einzelnen Gesellschaften. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wurden, soweit erforderlich, auf die einheitlich im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechend der §§ 300 und 308 HGB angepasst. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene und selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, ohne den Wahlbestandteilen gem. § 255 Abs. 2 S. 3 HGB, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt bis zu 15 Jahre. Die beim Erwerb der vollkonsolidierten Gesellschaften im Geschäftsjahr entstandenen, noch nicht voll ständig abgeschriebenen Firmenwerte aus dem Vorjahr, und im Geschäftsjahr aktivierte Firmenwerte werden planmäßig über 10 Jahre auf Basis der beinhalteten Werttreiber abgeschrieben. Ein aktivierter Firmenwert aus einer Erstkonsolidierung in Vorjahren wird auf Grund der beinhalteten Werttreiber über fünf Jahre abgeschrieben. Dieser wurde im Geschäftsjahr planmäßig vollständig abgeschrieben. Die Schätzung der Nutzungsdauer basiert auf dem Produktlebenszyklus der Produkte sowie dem mit dem Kauf erstellten Vertriebskonzept. Der Geschäfts- oder Firmenwert beträgt zum 31. Dezember 2022 insgesamt TEUR 28.664. Hiervon sind TEUR 2.578 in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen entstanden. Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung sind in Höhe von TEUR 26.086 aktiviert. Aus der Erstkonsolidierung entstanden im Geschäftsjahr 2022 aktive Unterschiedsbeträge in Höhe TEUR 7.384. Hierbei wurden im Rahmen der Kaufpreisallokation keine stillen Reserven aufgedeckt. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Angemessene Teile der herstellungsbezogenen Kosten der allgemeinen Verwaltung, für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Bei Gebäuden wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 25 und 33 Jahren zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauer für technische Anlagen und Maschinen liegt zwischen 4 und 20 Jahren. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 15 Jahren. Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt. Zuschreibungen wurden vorgenommen, soweit die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr vorlagen. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden gemäß § 312 HGB (Equity-Methode) bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten aufgrund der Vorkalkulation berücksichtigt. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkten Material- und Fertigungskosten in angemessenem Umfang notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung, freiwillige soziale Aufwendungen, Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung sowie Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten eingerechnet. Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Geleistete Anzahlungen werden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden von diesen offen abgesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken und für unkurante Fertigungserzeugnisse wurden in ausreichendem Umfang in angemessener Höhe vorgenommen. Durch Verkäufe in der Unternehmensgruppe angefallene Zwischengewinne wurden im Rahmen der Zwischenergebniskonsolidierung eliminiert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0% auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen konkreten Zeitraum nach diesem Stichtag darstellten. Der dargestellte Aktive Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ist mit seinem Marktwert zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Sowohl der damit zusammenhängende Erfüllungsbetrag als auch die verrechneten Aufwendungen und Erträge sind entsprechend erfasst. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände beträgt TEUR 488. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEUR 417. Der Nettoaufwand aus der Auf-/Abzinsung der Pensionsverpflichtungen bzw. des Rückdeckungsguthabens in Höhe von TEUR 8 ist saldiert in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen gebildet. Die Leistungen hängen in der Regel von der Beschäftigungsdauer und für wenige Einzelzusagen dem Entgelt der Mitarbeiter ab. Die betriebliche Altersversorgung erfolgt auf Basis von Betriebsvereinbarungen und in wenigen Einzelfällen individuellen Leistungszusagen. Die Pensionsrückstellungen für Leistungszusagen werden nach dem PUC-Methode ermittelt. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen Leistungsansprüche bewertet. Bei der Bewertung werden Trendannahmen für die relevanten Größen, die sich auf die Leistungshöhe auswirken, berücksichtigt. Bei allen Leistungssystemen sind versicherungsmathematische Berechnungen erforderlich. Sterbewahrscheinlichkeiten werden nach den aktuellen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Unterschiedsbetrag im Vergleich zu der Bewertung mit den Richttafeln aus dem Jahr 2005 ist nicht wesentlich. Für die Abzinsung wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,78% angesetzt (im Vorjahr: 1,87%). Aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 156. Der Berechnung des Barwerts der nicht fondsgedeckten Versorgungsansprüche liegen folgende versicherungsmathematische Annahmen zugrunde:
Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Transaktionszeitpunkt und bei einem für das Unternehmen ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag mit diesem bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind vollständig mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet, da § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht anzuwenden sind. Die Wertansätze der Eventualverbindlichkeiten entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, sind im passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgebildet. Latente Steuern werden gemäß dem Temporary-Konzept der §§ 274, 306 HGB ermittelt und saldiert ausgewiesen. V. Angaben zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist im Anlagenspiegel des FAUN Konzerns (Anlage 5a) dargestellt. 2. Immaterielle Vermögensgegenstände Unter den "Immateriellen Vermögensgegenständen" sind vor allem Lizenzrechte, EDV-Software sowie Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen. Auf Grund der strengen Ansatzvoraussetzungen wurden im Verhältnis zu TEUR 13.534 Forschungs- und Entwicklungskosten nur geringe Zugänge bei den selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen (Entwicklungskosten) aktiviert. 3. Finanzanlagen Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist als Anlage beigefügt. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten hauptsächlich Forderungen gegen Finanzbehörden, Arbeitnehmerdarlehen, Kautionsguthaben sowie sonstige kurzfristige Forderungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von insgesamt TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 5) aus Steuererstattungen und Zinsforderungen enthalten. 5. Eigenkapital Die persönlich haftende Gesellschafterin der Muttergesellschaft ist nicht zur Leistung einer Einlage verpflichtet. Das Kommanditkapital der Muttergesellschaft beträgt TEUR 7.000 (Vorjahr: TEUR 7.000). Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungswerte der konsolidierten Tochterunternehmen mit dem Konzernanteil am buchmäßigen Eigenkapital der Tochterunternehmen verrechnet. Im Geschäftsjahr hat die Muttergesellschaft TEUR 0 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Aus den anderen Gewinnrücklagen wurden TEUR 968 aufgelöst und zusammen mit dem Jahresergebnis der Muttergesellschaft in Höhe TEUR 9.032 dem Gesellschafter (Buchung auf Gesellschafterverbindlichkeitskonten) zugewiesen. Die Entwicklung des Eigenkapitals im Geschäftsjahr 2022 ist im Eigenkapitalspiegel des FAUN Konzerns (Anlage 4) dargestellt. 6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
7. Verbindlichkeiten Die Aufstellung der Verbindlichkeiten ist in einem Verbindlichkeitenspiegel in der Anlage 5b dargestellt. 8. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Die Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen sind mit Avalen und Bürgschaften in Höhe von insgesamt TEUR 240 abgesichert sind. Die Altersteilzeitverpflichtungen werden planmäßig gem. der Verträge mit den Mitarbeitern bedient. Die verbleibenden Bankbürgschaften betreffen laufende Aufträge, die teilweise zwischenzeitlich vollständig abgewickelt wurden bzw. planmäßig abgewickelt werden. Insoweit ist auch bzgl. dieser Verpflichtungen nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen. Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 10.944 resultieren aus einem Schuldbeitritt im Zusammenhang mit der Übertragung von Pensionsverpflichtungen. Derzeit sind keinerlei Anzeichen für eine Inanspruchnahme aus diesem Schuldbeitritt erkennbar, da einerseits die Ansprüche beim Pensionssicherungsverein versichert sind und außerdem kein wirtschaftlicher Ausfall des Hauptschuldners droht. Die Haftungsverhältnisse aus der Gestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten resultieren aus der Übertragung von Pensionsverpflichtungen im Zuge eines Betriebsübergangs (§ 613a BGB). Ein Risiko auf Inanspruchnahme besteht ebenfalls nicht, da der Hauptschuldner bis zum heutigen Tage seinen Verpflichtungen aus den besicherten Verträgen nachgekommen ist. Zum Stichtag betragen die Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
TEUR 44.231 (Vorjahr: TEUR 36.812) der Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und der sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 1.477 (Vorjahr: TEUR 98) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Zweck, Vorteile und Risiken außerbilanzieller Geschäfte Im Rahmen des Geschäftsmodells unserer Leasing- und Fahrzeugvermietsparte werden laufend Sale- and Lease-Back-Geschäfte zur Refinanzierung des Mietfahrzeug- und Vorführparks geschlossen. Daneben bestehen auch Rücknahmeverpflichtungen gegenüber Leasinggesellschaften. Aus den Rücknahmeverpflichtungen ergeben sich Wertsteigerungschancen ebenso wie Risiken aus einer negativen Wertentwicklung der zugrundeliegenden Vermögensgegenstände im Verhältnis zum Rücknahmepreis. VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:
Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten:
2. sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind unter Berücksichtigung zu konsolidierender Beträge periodenfremde Erträge von insgesamt TEUR 1.181 (Vorjahr: TEUR 2.403) enthalten, die aus
resultieren. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von insgesamt TEUR 1.043 (Vorjahr: TEUR 614) enthalten, die im Wesentlichen aus
resultieren. 4. Abschreibungen auf Sachanlagen In den Abschreibungen der Sachanlagen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 268 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. 5. Abschreibungen auf Finanzanlagen Bei den sonstigen Ausleihungen wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe TEUR 175 auf Grund voraussichtlich dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert in Höhe TEUR 0 vorgenommen (§ 253 Abs. 3 S. 3 HGB). VII. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:
2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin gehörten im Geschäftsjahr 2022 an:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 HGB betrugen im Geschäftsjahr 2022 TEUR 2.602. 3. Anteilsbesitz Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist als Anlage 5c beigefügt. Die Regelung des § 313 Abs. 3 HGB wird in Anspruch genommen. Das Mutterunternehmen, die FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, nimmt die Erleichterungen nach § 264b HGB in Anspruch. 4. Honorar des Abschlussprüfers An Abschlussprüferhonoraren sind angefallen:
5. Angaben zu latenten Steuern Von dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB n.F. zur Aktivierung aktiver latenter Steuern wurde auf Ebene der einbezogenen Jahresabschlüsse der einzelnen Konzernunternehmen kein Gebrauch gemacht. Die latenten Steuern wurden unter Verwendung der für die entsprechenden Landesgesellschaften geltenden Steuersätzen ermittelt. Differenzen auf Ebene der Jahresabschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen:
Die bilanzierten latenten Steuern gemäß § 306 HGB betrugen saldiert 648 TEUR (aktive latente Steuern) und resultierten im Wesentlichen aus der Zwischenergebniseliminierung. Im Vorjahr betrugen die saldierten aktiven latenten Steuern 37 TEUR. Es ergab sich ein Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von 611 TEUR. 6. Derivative Finanzinstrumente Im Geschäftsjahr 2022 wurden keine Devisentermingeschäfte abgeschlossen. 7. Sonstiges Die FAUN Umwelttechnik Geschäftsführung GmbH, Iserlohn, mit einem gezeichneten Kapital von TEUR 26 ist persönlich haftende Gesellschafterin der FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Osterholz-Scharmbeck. 8. Konzernzugehörigkeit Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, stellt die KIRCHHOFF Ecotec GmbH, Iserlohn, auf. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. 9. Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds beinhaltet die Zahlungsmittel aus Kassenbestand und Bankguthaben abzüglich jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Kapitalflussrechnung wurde nach DRS 21 erstellt. 10. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es ergaben sich keine berichtswürdigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.
Osterholz-Scharmbeck, den 25. Mai 2023 FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG gez. Dr. Johannes F. Kirchhoff gez. Patrick Hermanspann gez. Matthias Kohlmann gez. Thorsten Baumeister gez. Burkard Oppmann Die Billigung des Konzernabschlusses durch die Gesellschafter fand am 8. September 2023 statt. Entwicklung des AnlagevermögensFAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Osterholz-Scharmbeck
VerbindlichkeitenspiegelFAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Osterholz-Scharmbeck
Es bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. Kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten, wie z. B. bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Aufstellung des Anteilsbesitzes der FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG zum 31. Dezember 2022
1) Die Unternehmen nehmen die Erleichterungen
gem. § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.
KapitalflussrechnungFAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Osterholz-ScharmbeckIn der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme nach den Cashflows für die Bereiche der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit gesondert dargestellt. Die Ermittlung erfolgt unter Anwendung des Deutschen Rechnungslegungs-Standards Nr. 21 (DRS 21).
Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Osterholz-Scharmbeck
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Osterholz-Scharmbeck Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Osterholz-Scharmbeck, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Osterholz-Scharmbeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 9. Juni 2023 HLB
Dr. Hußmann & Kollegen PartG mbB
Roland Freund, Wirtschaftsprüfer Timo Kremer, Wirtschaftsprüfer |
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FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG GmbH & Co. KG
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Anschrift
- 27711 Osterholz-Scharmbeck
- Handelsregister
- HRA 121133, Walsrode
- Eintragungsdatum
- 21. August 1995
- Branche
- Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →
Finanzen
Bilanz
2023- Umlaufvermögen 68,5 % 281,11 Mio
- Anlagevermögen 30,5 % 125,12 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,1 % 4,35 Mio
- Aktive latente Steuern 0,0 % 0
- Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,0 % 0
- Verbindlichkeiten 61,8 % 253,58 Mio
- Eigenkapital 26,3 % 108,06 Mio
- Rückstellungen 10,1 % 41,56 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 1,8 % 7,19 Mio
- Passive latente Steuern 0,0 % 197,9 k
Bilanzdaten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2023- Umsatzerlöse 88,0 % 679,69 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 4,4 % 34,37 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2,5 % −19,07 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1,9 % 14,69 Mio
- Einstellungen in Gewinnrücklagen 0,9 % −6,94 Mio
- Gewinnanteile nicht beherrschende Anteile 0,7 % −5,12 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,6 % 4,85 Mio
- Ergebnisverteilung bei Personengesellschaften 0,5 % −4,00 Mio
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,4 % 3,03 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 458,5 k
- Erträge mit assoziierten Unternehmen 0,0 % 202,0 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 108,4 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 0
- Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,0 % 0
- Materialaufwand 65,7 % −430,51 Mio
- Personalaufwand 21,4 % −140,05 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 9,5 % −62,22 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,1 % −13,97 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,0 % −6,88 Mio
- Sonstige Steuern 0,2 % −1,62 Mio
- Aufwendungen für Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,1 % −382,6 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 0
- Ergebnis nach Steuern 29,94 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 28,33 Mio
GuV-Daten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
K******* O****
seit 2020 Prokura
-
O***** S*****
seit 2021 Prokura
-
S***** W*****
seit 2015 Prokura
-
W******* T*****
seit 2006 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Kirchhoff SE & Co KG DEU Kommanditist
Beteiligungen an
- ViSy GmbH GmbH 100,0 %
- Octrion GmbH GmbH 100,0 %
- K-TEC FAUN Kraftfahrzeug-technik GmbH GmbH 50,0 %
Historie
- 2026
-
06.03.
Austritt einer PositionM**** S********* · Gesamtprokura
- 2023
-
19.10.
Austritt einer PositionS***** J*** · Gesamtprokura
-
06.06.
Austritt einer PositionC***** A****** · Gesamtprokura
-
06.06.
Eintritt eines MitgliedsM**** S****** · Gesamtprokura
- 2021
-
31.05.
Austritt einer PositionI*** S****** · Gesamtprokura
-
31.05.
Eintritt eines MitgliedsO***** S***** · Gesamtprokura
- 2020
-
04.09.
Austritt einer PositionB****** O****** · Gesamtprokura
-
04.09.
Eintritt eines MitgliedsK******* O**** · Gesamtprokura
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2023 Konzernabschluss
- 2022 Konzernabschluss ↓
- 2021 Konzernabschluss
- 2020 Konzernabschluss
- 2019 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2022
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- faun.com AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
- 1–6
- Diese Hilfe
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